“' - Entwickelung des
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als unbegründet zurück. Für die Münchener Univerfität wurden 396,654 „FQ ordentliche und 116,867 „Fü außerordentliche Aus- gaben bewiUigt. Eine eingehende Diskussion veranlaßte das Postulat für das phyfikalische Kabinet und das pathologisch- anatomische Institut an der Universität Würzburg. Der Aus- schuß beantragte den Abstrich, weil der Bau nicht dringlich sei, Ab . Freytag Hagegen die volle Bewilligung des Postulats, 1151 dem_ der Mmister versichert hatte, das; der Bau während dteser Frnanzperiode voUßändig hergestellt werden s 011. Der Antrag'Freytags wurpe angenommen, dars Postulat für das phyfikgltsck)? Kabipet 18119ch auf das nächste Budget verschoben. Die""fur dte Umverfitat „Würzburg bewilkigte Gesammtsumme betr.:agt'313,648 „M im Ordinarium und 180,195 „M im Extra- oxdtnaxtum ('leßtereY gegenüber 87,970 (M des Ausschußantrages). Fur dxe Umverfitat Erlangen wurden 340,311-56. ordentliche und 177,909 «FQ außerordentliche Ausgaben bewilligt. Der Bau emes chemischen Laboratoriums wurde m't 73 gegen 67 Stimmen abgelehnt.
_ 313 der heutigen Sißung wurde für die polytechnische Schule Munxhcn ein Ordinarium von 387,720 „46 und 20,143 «16 Extraordmarium genehmigt, ebenso das vom Ausschnß zum Ubstrtck)" beantragte Postulat von 8100 «Mir Stipendien, nach- dem Volk dasselbe befürnoortet, und Minister v. Lutz auf eine Anfrage Rußwurms zugesichert hatte, daß dis Unterstüßung nur armen Studtrenden gegeben werden soll. Das Postulat für die Lyceen wurde ohne Diskussion angenommen. Die Pofitéon „Gymna- fien und damitverbundene Laleinschulen“ veranlaßte eine längere Debatte. Der Ausschuß beantragte das Postulat für die fünfte Kxaffe an_ den Lateinschulen zu streichen. Minifter v. Luß er- Xlärtex dte Kammer habe das Recht der Geldbewilligung; die Oraamsation bleibe aber ein Recht der Krone. Bei der Abftinr- mung wurde has RegierungSpoftulat abgelehnt. Die vom Aus: schu e neu emgeftellte Summe von 127,749 M für die Auf- bes exung der Lage der Schullehrer ward mit Rückstcht aztf dte_ langere_ Diensizeit derselben genehmigt, der auf eine hohere Ziffer abztelende, auen Lehrern gleichheitlich zugute kom- mende Antrag Crämer und Genossen dagegen abgelehnt.
Sachsen.. Dresden, 17. Juli. Das „Dresd. Journ.“ publiztrt d'as F'tnanzgeseß auf die Jahre 1876 und 1877. Barnach 1st dte laufende Einnahme und Aktsgabe des ordent- ' “lichen Staatshaushalts für jedes Jahr auf 53,856,977 M, zu
qußerordentlichen Staatszwecken aber für diese beiden Jahre noch --em Gesammtbetrag von 165,047,815 «FH aUSgeseßt.
Baden. Karlsruhe, 15. Juli. Die Thronrede, mit welcher heute der Minister 30111; die Sesfion des Landtages .schloßÖ [aerUch st hch !
ur au tig ?, () geehrteste Herren, Se. Königli e o eit ?der Großherzog haben mich zu beauftragen geruhté JHth, durchlaucbtigfte, hochgeehrtefte Herren, bei dem Schluß Ihrer Tagxmg semen Dank für Ihre treue und ausdauernde Mit- arbeit an den zahlreichen und schwierigen Aufgaben dieses Land- tags ayszusprechen. Ueber fastalle Gebiete des Staatslebens erstrecken sich dxe,Geseße, welche Ihrer Berathung und Beschlußfassung unterbrettet waren und nach eingehender Prüfung angenommen worden sind., Se. Königliche Hoheit der Großherzog geben -sch gern mtt Ihnen der fHoffnung hin, daß dieselben „dexx-- gewünschten guten Ein uß auf die weitere innere Landes ausüben Werden. Mit auf- richtigem Danke erkennen Se. Königliche Hoheit der Großherzog ' die Bereitwilligkeit, mit welcher Sie den Bedürfnissen des; öffentlichen Dienstes in allen seinen Zweigen und den Anfor- derungen entgegengekommen sind, welche zur Förderung der ver- schiedensten Injereffen der VolkSrvohlfahrt an Sie gestellt wurden. Der Staatshaushalt erfreut fich, Dank der Sorgfalt, welche Sie wiederum dessen Berathung gewidmet haben, der lang hergebrachten ' Ordnung, welche, wie zu hoffen, auch die dermaligeUngunst der Zeiten zu überwinden im Stande sein wird. Zur besonderen Befriedigung gereicht es Sr. Königlichen Hoheit dem Großherzog, daß es noch vor Schluß des Landtags möglich war, der so schnaer heimgesuchten Bevölkerung des Rheinthals aus Staats- mitteln eine Beihülfe zuzuwenden und dadurch die Segnungen zu bethätigen, Welche mit der Angehörigkeit zu einem wohlgeord- neten, auf sittlicher Grundlage beruhenden Staatswesen verknüpft. sind. Se. Königliche Hoheit der Großherzog entlasen Sie mit x-dxm_Wunsche, es möge der opferbereite Bürgerfinn, welcher dem Vaierl'ande und den Mitbürgern gern dient, alle Zeit im Groß- herzogthum lebendig bleiben.
Oefterreich-Ungaru. Wien, 15. Juli. Wie die „Pol. * Corr.“ mittheilt, ist der deutsche Botschafter Graf zu STolberg-Wernigerode am 11. d. Mjs. hier angekommen, wird gegen 6 Wochen hier bleiben, dann nach Wernigerode gehen und hier in Wien er?? im November seinen Haushalt in dem neu gemietbeten Botschafts-Hotel (Wallnerstraße, Pälffy-Palais, Iwekckzes die franko-österreicßische Bank muthmaßlich verläßt) auf- a en. sch LTHesl, 15. Juli. Wie der „Gllenör“ erfährt, wurde General Stratimirovick) gestern auf Anordnung der ungarischen Re- ierung in Pancsova verhaftet, Der „Pester Lloyd“ meint, wenn Zberhaupt wahr, so habe die Sache Angesichts des bekannten Erlasses des Ministers des Innern nichts Ueberraschendes, da Stratimiwvich als ungarischer Staatsbürger offen „am Kampfe theilgenommen habe.
Großbritannien und Irland. London. 15. Juli. Die Königin verließ gestern, begleitet vom Prinzen Leopold und der Prinzesfin Beatrice, Schloß Windsor und begab fich nach OSborne auf der Insel Wight, wo der Hof bis Mitte Uu ust verweilen und dann nach Balmoral, in den schottischen
o landen, überfiedeln wird. _ Der Kaiser und die Kai-
r n von Brasilien treffen aux nächsten Sonnabend, den 22. d. M., hier ein und werden während ihres Aufenthalts in London in Claridges Hotel logiren.
_ (A.A. C.) Der Carl von Derby empfing gestern in dem großen Konferenzsaale des Auswärtigen Amts wei Deputationen, die erschienen waren, „um ihm ihre Antchten über die orientalische Frage und dte Stellung Groß- britanniens zu derselben zu unterbreiten.
Die Deputation, die dem Minister, an dessen Seite ck Lord Tendexden, der permanente Unter - Sxaatssekreiär ür Auswärtige Anßelegenheiten, befand, uerft tbre Aufwaxtung machte. bestan' aus sehr zahlrei en und einflußretchen Persönlichkeiten, darunter viele Parlamentömitglieder, und Wurde von Herrn John Bright eingefübrf. Leßtgenannter bemerkte u. A,: „Ick denke nicht, daß die Deputation mit der geringstxn Neigung hierberkommt, um Ar wohn über das Verhalten der Rente- rung auszudrückey oder fie für 8das was ges eben, Tu tadeln, sondxrn ihre eigenen Gefuble und die Gefühle derjeu en, d e sie repräseutnk, zu Gunsten einer strikten und ehrenvouen eutralität auszudrückka
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zu beuriheikm im St_aude bin, im ganzen Lande uni versal sind, nämlich, daß das Land Weder durch eine bewaffnete M_a tnoch' in irgegd einer Weise lie fortdauernde Herrschaft der Tur en _in emcm Jherle Europas, welcher der Schauplatz der Insur- rektion'tst, untcrstußex solXte. Die Kalamitäten vor 20 Jahren sind no_ch fnsch in der Crmnexung des Landes, und es würde sehr scbade 1e1_n, wenn_ das La'nd mcht eine Lehre aus den unglücklichen Irr- thumcrn dteser Perrode ziehst: sollte.“
Mr., A. O'Neill verlas_ hierauf ein von dem Par- lamentStmt [ted Richard verfaßtes Memorandum, worin die ernste Ho nmxg „angeYrückt wird, die Regierung würde segm- über den Ereignissen tm Orient die voükommenste Neutralität beobachten, . außgetxommen, wenn fie im Stande sein sollte, ihre freuxrdltchen Drenste zur Linderung der KriegSgräuel und zur Bxschleuntgung dcs Enxes d_es 'jxßt “wüthenden Kampfes anzubieten. Dieses Memorandum lst, x_vte em Mttglied der Deputation bemerkte, von etwak40 Parlamentßmxtgliedera und 570 anderen Personen aus allen Theilen Großbritanniens unterzeichnet.
. r. Forsytl). der konservative Abgeordnete für den haupt- städt1_chen Beztrk'Maxylebone, hob hervor, daß, obwvhl die große Mehr- zahl der Un_ter3etchner des Memorandums der liberalen Partei an- angehßra, dre darm. aUSgedrückxen Meinungen keineEtvegs auf diese Pattex beschränkt seten. Es set gesagt worden, daß die Rvgieumg,
nzdem fie sich wetgerte, dem Berliner Memorandum beizutreten und dte Flotte nacb Besi'ka Bay „sandte, sich auf die türkischeSeite gestellt habe;. Er glaube mcht, daß diese Ansicht richtig sei. England fühle ?u ttef das Unrecht, welches die Bevölkerung der Donaufürstenthümcr
Lit Jahren erlittxn habe, um Willens zu skin, die der Regierung zu- geschr1ebene Polittk zu adopxiren.
„Mr. R1chard, Mitglxed für Mextbyr-Tydiwikl und Autor des cngbnten Meyoandunxs, bemerkte, die Deputation repräsentire nicht cmztg mxd aklem dxe Friedenspartci, und alle Mitglieder der Dep.:ta- tion schlossen stch' mcht jexem Worte des Memorandums an. (Einige YarlameytSmiZgltedxr sollen nämlich nicht der erwähnten Stelle der _ enkschr'tft bexgepfttchtex hqben.) Die Deputation hege keineswegs ngeutx em. M1ßtraUeu m dtx: Diskretion oder den PatriotiSmus Sr. errllchketk Aber fie sxt durch die Geschichte der Vergan en- h'ett ge_warnt,und _entseßt uber die von Tag zu Tag eingehenden „'Je- rtchte uber d1e veruhten Barbareien. Sie fürchte, es dürxte angenom- men" werden, daß, dre moralische Unterstüßung des Lande denjenigen gegvabrt Werdx, dxe solch? Missethateu veruben. Während fie bestrebt fer, sich jeder Emm1sckung tn Yie _Unterhandlungen zu enthalten, halte sie das Schwelgen der Regterungfur mopportun und erachte es füxwünschens- wertb, daß der Ausdruck ihrer Anfichten sobald als möglich erfolge. Und sie g_laube, daß Lord Derkys Anschauungen von den ihrigen nicht weit _abwtéhen. Nachdexn noch mehrere andere Mitglieder der Deputation m mehr oder wemger dsmselben Sinne gesprochen, erwiderte Lord Derby Folzendes:
„Meine Herren! Ick) _zolle Ihnen kein mäßiges Kompliment, Wenn tch sage, das; 111) m meme: ganzen offiziellen und par- lamentapschen ErfaHrung, _ ob als Deputationen empfangen- dcr Mznisxer odex als em Deputationen begleitendes Parla- mentsmjxglxed, niemals das Vergnügen hatte, irgend einer Deputatto'n zu begegnen, die wichtiger weir als diese, sei es mit Be- ?ug apf dte Personen, qus Welchen sie zusammengeseßt ist, den reprä- entattven (ZbarakZer, m L_)em fie hierher gekommen, die Tiafe und Macht _der offentltchen Mun'ung', di_e Sie unzweifelhaft repräsentiren, oxer d1e „Söhwere und W1cht1gkc1t der Frage, Wxgen Welcher Sie bret "erschtenen find. Jeb'babe hre „Denkschrift mit großer und sorgfalttgex Aufm'erksamkett gelc en, un'." fck stehe nicht an, Ihnen, m . ErWtdexung darauf zu sagen, daß, obwohl sich zu .dtcsem. Memorandum einige Aeußerungen befinden, denen1ch n1cht b„e1pfl1chten kßnute, und obivohl darin einige Dinge gesagt Wyrden, uber Welche ;ck es vorziehen dürfte, meine Meinung zu reservtren; dock) muß den wesentlichen Theil der Frage betrifft _ dxn Schluß, zu dem Sxevgelangt sind _ nämlich Jhxen WunsÖ, daß dre Regierung „eine Polmk strenger Neytralität bcobachte, ausgenom- uzen wo fie M1 Stande sem mag, 1hre freundlichen Dienste anzu- bteten, um den Schluß der Verwickelung zu beschleunigen _ was diesen MexnungMuedxuxk bßtrifft, so sage ich, daß Ihr Gefühl unbedingt und'ganzbch das metmge ts_t. Jch börte, was Ihr distinguirter Führer (Brtght) sagte, daß _keine Neigung vorhanden sei, einen Arnghn gegen die Regierung auszudrucken yder dteselbe zu tadeln, und Weit davon ent- fernt zu Yenken, daß Sie ettvas Uaniscs oder Verfrühtcs thun, itzdem S1e„hierk)er kaxnen und Ihre Meinung mit Bezug auf Ereig- mffe auSdrucken, die m der Tbat nicht drohen, die Sie nicht fur drohend hakten, aber von denen Sie es unter gewissen Eventualitäten für möglich betrachtep _,Weit dczvvu entfernt, einen solchen Meinungs- ausdruck Ihrerseits fur verfrnbt zu halten, bin ich meinerseits sehr froh, und ick) glaube, jeder Minister in meiner Pofition würde froh sein, bei Zeiten zu wissen, welches Jßhre Meinung und die des Landes ist. Ich habe oxt gedacht, da es einer der schwierigstkn unkte der. Pflichten eines Ministers in einem parlamentari- chen Lande 1st, daß, ch er thatsäcblicb der Diener des Parlaments und d_es Publikums sonne der Königin“ist, er nicht immer feine In- strukttonen von seinen Prinzipalen vorher empfängt, sondern errathen muß, was ste wüyschen würden, das; er thue, und er ihre wirklichen Gefühle erst ernmiele, wenn ex finde, daß er gegen dieselben gehan- delt habe. Ich hoffe, daß kem_derartiges Risiko in unserm gegen- wärtigen Falle vorhandxn ist. Exner der Herren, die hier gesprochen, hat, während er einrgumte, daß bei schwebenden Unterbandlungen Schweigen nolhiWkdtg ski, gesagt, daß die Wirkung des Schwei ens Yer Regierung unglücklich gewesen sei. Nun, ich muß ie , bitten. „fich in erster Reihe zu erinnern, daß wir uns mcht gewetgert haben, die an Um; gerichteten Fragen zu beaxntWorten,. und dies ist vielleicht ein wichtiges Faktum, daß das Sckkwrtgen, welches _ wir während eines gewissen Zeit- raums bkobachtet haben, sowre die Zurückhaltung des offiziellen Schriftwechsels nur so lange behauptet würden, als jene Unterhemd- luugen schwehten, von denen so vielePersonen erwarteten, daß dieselben in die Verhmdcrun? des Krteges eydigen würden, obwohl ich nicht sagen kann, daß ck) sehr sangumisch über den Gegenstand war. WährenL) Hoffnungen vorhanden waren, daß der Streit durcb fried- liche Mittel geschltchtet werden würde, wäre es offenbar unbequem gewesen, Thatsachen und McinungSausdrücke zu veröffentlichen, welche nicht fehlen konnten, den Leidenschaften beider Seiten als Stimulus zu dienen. A'ber von dezn Tage ab, da es augenscheinlich wurde, daß unsere Hoffnungen vergebltcb waren, daß die Krisis gekommen sei und daß der Krieg, Froh der Anstrengungen in ganz Europa, eintreten würde, erklärten ww, daß jede fZurucklzaltuug zu End.“: sei und daß wir vor- bereitetseien, denSchri twechseldem Parlament vorzulegen. Wenn er dem Parlauzent noch nicht vorgelegt worden, wird er im Laufe der nächsten dre: odcr _vter Tage überreicht wxxden, und jeder Ver ug, der 1th eingetreten sem mag, wird ledigliä) "[einem voluminösen ha-
rakter zuzuschreiben sein. Nun, meine Zerren, ich denke ich verstehe Sie rechts;
wenn Tg) sage, dx: Sie hierher kommen, um die Besorgni auSzudrucken, die, w_1e Ste _glauben, aUgemein oder zum mindesten in weiten .„Krtisen gefuhlt Wird, da in Folge der Wendung, welche _ die Ereignis]? genommen, und m glicherweise in Folge von etryas, was unsere * egtxrung gethan haben mag oder zu thun fi enthtelt, wir uns verbindltch_ machen würden, eine Partei in diesem treite zu unterstützen, und em Hexr, dem ich steÉS mit Achtung zuhöre, em Herr, der auf meiner eigenen Seite im Parlament sitzt, erwähnte wei Umstände, dre nach feinem Ermeßen dazu dienten diesen Ein- ruc“: auf„das öffentliche Gemüth zu erzeugen. Einer Öerselben war unsere Wexgerung, uns dem anzußchließen, was das „Berlin er Me- moraydum“ genan_nt wurde. Ich Nenne es nicht die Berlinér Note, weil dte darauf beguxndete Note niemals überreicht Wurde. Der an- dereUmstgnd war dte Absendung von Kriegöschiffen na der Bestka-Vay und es wmde gesagt, es werde die Besorgni empxundeu, da wir vorbereitet seien, daran Theil zu uehmcn, die
Nun, mexne (Texten, was .das Berliner Memorandum bkfrifft, L wxrden dze runde, warum 1th es aplehnteu uns an 7der „rgretfunzZ dieses Schrittes zu betheiligen, m den Schriftstücken, dre dem arlament m sehr kurzcx Zeit vorliegen werden, mitgetheilt gefunden werden. Ick bxaucheznzck) nicht des Näheren darüber aus- zulassen, sondern es genugt ,voÜlg, _zu sagen, daß wir dies lediglich a'ux dem Gxunde thatstx, den tcb neulich im Oberhaufe mittbeilte, näm- lxch, daß wir den ttz diesem Memoraxdum vorgeschlagenen Plan für exnen htelfen, dxr m_cht wxrkxam sein würde. Wir glaubten nicht, daß dte §onrte berett_ sem wmde, denkelben zn acceptiren. Wir hielten es fur ganz gxwrß, „daß auf a[l_e Fälle ein beträchtlicher Theil der Iysurgenten thn nicht accepttren würde, und mehr als dies, wtssend. daß e_r das Resultat eines Kompromisses war: zu welchem Regterungezt gelangt, ,die, obwohl bestrebt, zu- sammen zu handeln, mch? geanz emig über das eingeschlagene Verfahren Waxen, hegten wtr dte Besorgniß, daß, Wenn er zur prak- txschen AUnghrung gelangte, verschie ene Parteien denselben Worten verschtedene Auslegungen beilegen würden, und er, wie solche Konzpromisfe zUWeilen enden, in ein aÜgemeines Mißverständniß endxgyn durfte. Das. war der Grund ßür das Verfahren mit Bezug auf dtese Angelegenhext, und ohwohl icb offizielles Vertrauen n1cht verleßxn dgrf, „denke kel) doch, (([) darf sagen, daß ich glaube, unser Voxgxhen m dtZser Hmsicht ist selbst in Kreisen, Wo es zuerst nickt ?:;thth und mcht verstanden wurde, nicht mit Ungunst betrachtet or en.
M1tBezug auf die Seqdung der englischen Flotte nach der Bestxa-Bay xverden Ste ebenfalls im Parlament voÜständigere und dctaillxrtsre' Crk'larmxgenxrhalten, als es mir möglich ist hier abzu- geben. aber hellaufrg MU xxl) sagen, daß es ein Akt ist, dem eine AyUegung betgelegt"wurde, die sehr: abWeicht von derjenigen, Welcheihm bxrgelegtsworden Ware, w:»nn T_Otcx-nigen, die ihn kritisiren, Schritt fur Schutt. dcm Gange der Eretgnisse gefolgt wären, die dazu führten. Zu der Zett, Wo man glaubte, daß die Ueberreichung dieser Berliner Note bevorstand x_md a_ls der Sturz des letzten Sultans drohte, war der Starzd der Dmge m Konstantinopel und in der Gegend unweit Konstantinopel dazu angethan, ernstliche Vesorguisse mit szug auf das, was daraus entstehen dürfte, einzuftößen. Es war Wohl bekannt, daF der letzte Sultan sich in einem vonIrrsinn nicht weit entferntxn usxande befand; es War notorisch, daß Unzufriedenheit u_nd Mißvexanugep allaemein vorherrscbten. Die wildestcn Gerüchte cxrkalrrten ubex dre Absichten der Mächte, sowie über die Schritte, dj_e sie geßen dre Mohamedaner im AÜgeMeinen thun dürften _ kurz dw Aufre [zug War so aÜgemein, daß es Jedermann unmöglich war sicher zu em, daß sie nicbt zy dem Ausbruch eines blujigen Bürger- kxtegek, xvelcber das Massacre brttiscber Untertbancn und unbeschüßter Aus- lander _1m AUgeznemen im Gefolge haben konnte, gefücht haben dürfte. Ich ermner'e muh so eben, und die ache wkrd cm in Ihrer Er- xnnerung scm, daß, ehe dieser Schritt gethan Wurde und unmittelbar vor- her, zwex fremde Konsuln unter Umständen ermordet worden waren, welche dte starke und aÜgemeine Axxfregung gexzen Fremde zeigte. In diesem Umstande traten die Botschafter der Machte usammen. Sie berath- schlagten für die,aÜgemeine Sicherheit und isis verständigten sich ein- stimmig über dre Zweckmäßigkeit, für harmlose Personen und als eme Sicherheit gegen die Unordnung eine solche _bewaffnete Macht zu erlangen, als zu erlangen mYlicb war. Die Jmtiaiive in der Ange- legenheit ing demnach vvn onstantinopel und nicht von hier aus, obwohl iZ den Schritt“ gänzlich und voUstärzdfg billige und die volle erantwortlichkeit dafür übernehme. Und vteÜeicht ist es gut, Sie erinnern flsh _ und es ist in diesem Lande nicht allgemein vetstan- den _ daß es nicht ein Schritt war, den die englische Regierung und dex cnglifckze Botschafter aüein thaten. Es war ein Schritt, der yon uns lediglich als einer der Großmächte und in Gememscbaft mit den anderen gelHan wurde. Es trifft fick), daß,_ wenn man von Flotten spricht, die unsrige bei Weitem dre größte ist und demnach rief ihre Absendung mehr Auf- merksamkeit hervor, als in dem Falle der anderen, aber die Fakta sind im Allgemeinen, wie ich dieselben dargelegt habe, und so dar- gelegt, werden Sie, wie ich'glaube, zugeben, daß sie nicht zu der Fxlgexungcherleiten, die populär gezogen worden ist. I:!) stimme ganzltcb nut derm überein, nxas ein Herr hier über die notHWendigen Grenzen menschlicher Weisbert in Politischen Dingen sagte. Wir können sehen, was unmittelbar vor uns liegt _ ich weiß nicht, ob aÜe vou nnz selbst dias thun _ aber es ist sehr schwierig, irgend etwas uber die unmittelbare Zukunft hinaus xu beurtheilen. Aber so wzii es für irgend Jemanden möglich ist, künftige Ereignisse voraus- zusagen, halte ja; es für das Unwahrscheinlichste in der Welt, dgß'jn Folae von irgend etwas, was jest innerhalb der Grenzen des iurkpchen Reiches vorgekyt, ein aÜgemeincr europäischer Kricg ent- stehen soÜte. Das scheint mir eine jener Xprothesen zu sein, die "0 entfernt find, daß es üch kaum der übe lohnt, darüber Vermukhungen anzusteÜeu. Ich sehe nicht, woher der Krieg kommen soll. Max: muß mit einigem Vorbehalt die Posktion und Tendenzen auswärttger Regierungen diskutiren. Frankrei und Jta- lien sind augenfchein1ich aus finanziellen und anderen Gr nden gänz- lic'o ungem'igt, irgend einen Schritt zu thun, der eine allgemeine Störung erzeugen würde, und es ist wohl bekannt, daß die deutsche Regierung, und ich nlaube auch das deutscheVolk, indemfie kekne Jntereffsn haben, Welche fie mit dem Orient in Verbindung bringen, diese Frage mit weit Weniger Intexeffe betrachten, als an derselben in anderen Theilen Europas bekundet wird. Ich gebe Wohl nicht über die Wahrheit hinaus, wenn ich sage, ,da? sie (die _Deytschen) dieselbe von ihrem Gesichtöpunkte nur mso ern al? Wrchtxg an- sehen, da e zu Verwickelungen in „anderen Tbetlen :*.Enropa's führen dürf e. Es bleiben also um, wxr selber. Oesterreich und Rußland übrig. _ _
Nun, ich kann Ihren Verstand nicht so beletdigen, um an- zunebmkn, daß es unter Ihnen Jxmand geben könnte, der glaubt, da England einen Krieg herbxtzuführen wünscbc. Das Ager- äuZerste, was, wie ich glgube, rrgend welche Besorgaiffe erretcht ha e, “ist eine Furcht, daß wtr gegen unsere Gefühle und gegen unsere Interessen in einen Krtxg verwickelt werden dürften. EH giebt keine Partei und keine Clxque von Leuten in diesem Lande, dte einen europäischen Krieg_nicht als das größte der Mißgeschicke_betrachxeu würde. Oefterxetch hat eine Position, die eigenthümlich ist und seme eigemn Diffikuxtaten. CY hat jenes duale Verwaltungssyxtem, das in seinen Utpstqndey ZWetfelSohne eine Nothwendigkeit ist, a er wenlche die Schwiertgkett emer unternehmenden und aggressiven Politik roßer macht, als fie fonß sein würde. Es hat in semem eiche, wie wir Aüe wtssen, sehr mannigfache Racen und Sie mögen ganz „fieber _ sein, daß, sei es nun im Interesse seiner eigenen Stcherhett, die irgend eine große Umwä1zung in diesem Theile, Europas" cbxn so sehr stören oder fast ebenso geÉäbrden würde, wie dre der Turket selber, also aus Grüyden des elbstinteresfes, wezm nicht mzs anderen, die österreichtsche Regierung ntcht Wunschen wtrd, den Frieden zu brechen. _(Lauter Beifall,)
Was nun, werden Sie sa eu, Was uber die Rxgrerung und das Volk Rußlandö? Zßohlan, Jedexmann Weiß, und ick) gestehe, daß unter einem grOßen Thklle der kuFsksÖM Byvölkerung eine sehr starke Sympathie fur die _ jetzt tn _der Turkei im Gange befindliche Insurgentenbewegun? exi trt. _Cs jebt daselbst eine mächtige Partei, Welche nicbt, Wik ot oe aat.1v1rd,_ los Befreiqu einer Provinz hier oder einer Provinz da vmxt Drucke _wunscbt _ das lst nicht die w::kliche Streitfragx__ sondern etne_Pgrtet, Welche dte Bildung eines mächtigen und wxchttgen Slgvenrnches unter russischer “Yxhrung und Leitung wünscht. Aber es 1[t exns, zu sagen, daß die artei exixtirt und selbst, daß sie ma ttg ist, und etwas anderes ZZ agen, daß die Macht der A tiyn in ihren Händetx liegt. enn irgend etwas in dieser Welt LWlß ist so ist es gewtß, da der Kaiser von Rußland, von_de eu pers nlichem Willen und cigung mehr abhängt, als von „dem trgend eines anderen Mannes ein aufrichtiger Freund des Frredenß ist. Es sind auch andere Gründe vorhanden, w e .B. die Lage der ruLstschen Finanzen die Schwierigkeiten der russischen erwaltuug, die veueicht gxößer nd, als wir hker wissen, die enormen Kosten der letzten a ansehen Er-
1md ' aucb Gefinnungen UuSdruck zu geben, die, soweit ich
Tür eu nicht a ein gxgen jeden AnYriff von Außen (oxborual aggression), sondern auch gegen mnere Zerstü eluns zu schußen,
oberungen und verschiedene andere Ursachen, Über die ck mich Kiehl;
* keine Doktrin bis zum Acußersten treiben, und eine absolute Exklä-
. 'n verbreiten brauche, welche eine ag resfive Poljt'ikzu einer solchen machen, EM in der gegenwärtigen Zeit er die. Politik des rusfischxn Reiches gänzliéh ungeeignet ist. Und xvenn ich irge_nd Welkche weiteren Be- weise für das, was ich sage, bedurfte, Wurde; xchFie m dem Umstanye ener Verständigung nden, auf welche_ ick) htpwetfen mag.-wetl [ie m Yen Zeitungen “verö entlicht wurde, 1ch memx jene neultck) zWrscheq dem Kaim von Oesterreiéh und dem Kaiser vgn „Rußland ber ihrer jüngsten Zusammenkunft vereinbarte Verstandtguyg, welcbe gänzlich von den Basen, welche sie festseßte, ausseht, und denen ich beipfiichte, nämlich emer strengen und absoluxen Nichtintervention während der Dauex dlese_s Kampfes. Eme solche Nichtinkervention schließt natürltch mcht xrgenkx welche 'Vermittelungsanstrengungen aus, die„dazn angethan-sem mogetz, zu guten Rxsultaten zu führen, aber, wre ich verstxhe, 1st.dem erzielten Abkommen ausvrücklich diese Bedingung [Unz-ugcftxgt, daß, !yeny etwas derartiges versucht wird, es. Wenn moglrch, m Ucberemsttmmung sämmtlicher europäiféber Mächte gethan wexden sVÜ-_
Nun, meine Herren, 10) saIe wieder, ck sehe mchk, was u'nter diesen Umständen vorhanden ist, zu 13er Krwgöbesyrgmß zu verleiten. Sie erwarten hoffentlich nicht ,oder uxunscben, daß 1ch der ganzeu-We'lt "sage, daß wir mit dem Ortent nichts zu_thun „haben, daß_W1r beabficbfigen, keinen Rath zu exthcllen, kxmey Emstuß aquybcjz, aslc Verträge zu annuUiren nud ganzltche Glerchsulttgxett gegen Aües. was vorgeht, _ azt „du; 5295; zy legen. Dtese Doktrin der absoluten Glexcbgulttgkett „ift mcbt arm„ welche p1ese§ Land je bekundet hat, und tcb glaube nxcht, da „es eme ist, dte ber der Nation im Ganzen beliebt sein Wurde, zr habet; eme gxoße Position in Europa, und bei Natiqnen'wre het Indivxduey brmgt eine großo Position schwere Verantwoxtltcbkettcn mxt fich, un? wrr können uns nicht absolut Weigern, diese Verantwortlichketteq zu uhernehmey. Worm jede Nakion, die ein gewisses Stadiuuz der C_rvilisanon erreicht hat, das Prinzip der Nicksintervention itz semer abyoluten [x_nd'extre- men Form acceptirte und sagte: „,er wvÜen niema1ömxrgend eine intornationale Frage intervenixcn, aysgerzommun wv unsßre cigsnen Jutereffen berührt sind,“ so wurdx, wxe Sxe alle augenschem- Lich sehen können, die Wirkum; Havon sem,_dte Regelung qller Uter- nationalen Angeleqknbeiten Natwnxn zu uberlassen. die mcbt dreses Stadium der Civilisation erretcht haben. , Wenn (Englands Stimme in Frage wie solche, die ww 1eßt kiskutixen, ganz und gar léébwiege, würde eine Stimme wemger auf Seiten des Friedens gehört werden. _ Niemand rst eifri er für Nichtintervmtion innxrhalb aÜer pernllnftiger'undMo- !itis er Grenzen als ich gewesen bm und noch bm, aber ww mus1eu
rung der Nichtintervention “unter aßen Umständen ist eipe Erklärung dsr internationalen Anarchie und ;ck brau'che Ihnen! mcht zu saßen, das; internationale Anarchie Weder mternattonalen Frte§en noch F-ort- schritt bedeutet. „ „ , _ .
Ick glaube, Ste wunschten, daß ich fretmuthtg zu Ihnen
spreche. Wir haben gethan, was in unserex Macht staxzd, „um diesen Krieg am Ausbreében zu verhindern. Dres xst Uns unßgluckt. Wir werden th thun, was in unserer Mgcht sieht, den_selben x_nm-x- halb gewisser renzen zu halten. Was eme Jukexventrou zwrZchetz der Türkei und den Unterthemen der “Pforte [xder zwrsfchen dex Turkei und den halbunabhängigen Staaten, Welche'euxen The1l des turkzschen Reiches bilden, betrifft, s o ist dées eine Frage, dtepremals nur in Erwaguxg gezogen Werde. Wir Werden Uns bestrebeu, diese Ansicht Andxren eup- 1 zuprägsn, und ich habe jeden Grund zu hoffen," dgß ww, darm reuissiren Werden. Wenn, wie gesagt [vgrd-en, das turktsche Rexel) sich in einem Zustande des Vcrfalles „aus mKrneersacHen bkFindet, so ist dies eine Frage, über Welche uk) keine Meinung aukdxucke, aßer Wenn dem so ist, so ist es klar, daß bloßer äußerer Beistand keme Remedur sein würde. Das Aeußerste, das yon uys verlangt xverdcn kann, ist, darauf zu sehen, daß ehrlich gespielt Wird. Unzwetfklhast unternahmen wir es vor 20 Jahren, den krank“) Mann gx en Mord u sichern, aber wir unternahmen es memals, 1 11 gegen EelbséLmord oder plötzliéheu Tod zu jichern. ,Das, xnexne Herren, ist in wenigen Worten un1cre Polttxk, bezuglrck) dieses Krieges, der jetzt „im Gange ist. Wir Werden nicht interveniren, wir werden tm Nothfalle an er Aeußerstés tyun, um Andere vom Juterveniren zu enimuthigen. A er 1ch glaube mchf, daß es unter den gegenwärtigen Umständen nothivendtg sein Wrrd. Wenn fick, eine Gelegenheit für V erm ittc-Tnn g darbieten soUte _ urxd dies scheint kein unwabr1chci11liches Ereignis; zu sein _ werden tvzr uns derselben mit ergnügen bedienen. Während wir uns, _wie wtr vexpflichtet sind, _Freiheit und Unabhängigkeit der Akt_ion und Beur- theilung vorbehalten, legen wir eben so 11161 Werts) ww jetze andc_rcn Mächte, mik. denen wir agirt haben, auf jenes allgememe Exq- vernehmen zwischen den großesn europäischen_ Staaten, wslcbes dte beste und siöberste Friedensbür_gschaft1st.“ ,
Herr Bright dankt? dem Minixkcr im Namen der Dxputatht mik dem Vemerken, dax; die Rede die Wixkung haben Wurde, dre Büstereu Wolken am po ilischen Horizont zu, zerstreuen' und de_m Land_e große Befriedigung gewähren Werde. Damtt schloß die Audxenz, dte eine voÜe Stunde in Anspruck; genommen hatte.
_ Der Berliner Korrespondent der „MorKUing-Pos “ te1e- graphirt: „Die Meldungen von einer Nnyahxrung Englcznds an die Anschauungen der Nordmächte den Eretgmffen xm Orrxnt gegenüber haben ihre Bestätigung gesunden _und xs smd jetzt keine Döfferenzen mehr vorhanden, settdem eme Nrchtmterven- tioanpolitik adoptirt worden.“ _ .
_ „17. Juli. (W. T. B.) In der heuttgen Stßung des Unterhßusés antwortete der Premier-Minister DiSraelt auf eine bezügliche Anfrage des Deputirten Baxter, daß aus den Depeschen des englischen Bojschafters in Konstantinopel hervor- gehe, daß die Nachrichten über die Grausamkeiten in Vul- garien stark übertrieben seien. Eine Depesche Elliots vom Freitag Abend melde den Eintritt chrißlicher Fretwilliger in die türkische Armee.
In der Sißung des Oberhauses erwiderte Graf Derby auf die Anfrage des Grafen Denbingh, betreffend die “seereckztliche Deklaraxion des Pariser Kongresses, diese Deklaration sei fur England bindend. Außerdem würde es den Argwohn, daß England sick) für einen Krixg vorbereite, erwecken, Wenn dxe engltsche Regierung gegenwärttg die Aufhebung der in Rede stehenden Deklaration vorschlagen “würde,
Frankreich. Paris, 18. Juli._ Das „Journal officiel“ bringt die Ansprache des neuen osterreichischetz Bot- "schafters, Grafen Wimpffen, atx den Marschall-Praftdenten bei Gelegenheit seiner Empfangs-Audtenz, und die An'twort ?es Präsidenten. Die Ansprache des Grafen thpffen autete: err Pxäßdent! Ich habe die Ehre, Ew. Exceüenz die Scheren zu. überreichen, durch welche Se. Katserliche und Königliche Majestät eruhten, mich als seinen außer- ordentlichen und bevo' mächtigten Botschafter b,ei dem Praft- denten der französichen Republik zu beglaubtgen. Indem Se. Majestät der Kaiser und König mir diZse hohe Senpung anvertraute, empfahl er mir, aUe meine Jurjorge anzubreten, :*dem die zwischen den beiden Regierungen bestehenden Beziehungen der Freundschaft, sowie die guten, auf den zahlreichen gemein- schaftlichen Interessen, welche Oesterreich-Ungarn und Frankreich “Uf ss glückliche Weise vereinigen, begründeten Verbindungen aufrecht zu erhalten und zu entwickeln. Seien Sie ficher_, err Mars_chall, daß meine ganze Fürsorge und meine beßand gen Bemuhungen auf diesen Zweck gerichtet sein werden.
" eben haben vernehmen lassen.
Ihnen den Posten an. welchen kürzlich unter uns ein edler sympathischer Freund unseres Landes einnahm. Die Aufnahme, die hier zu finden Sie sicher smd, wird den Gefinnungen gemein- schaftlicher Herzlichkeit entsprechen, deren Ausdruck Sie auch so Ick) theils diese selbst vollständig. Die Bemühungen meiner Regierung werden fich den Jhrigen an- schließen, um diese Gemeinschaft der Interessen noch zu ent- wickeln, welche durch so viele Bande unsere beiden Nationen vereinigt und die fie, die eine wie die andere, an die Aufrecht- erhaltung des Friedens in Europa binden.
_ Das „Journal des Débats“ vom 14. d. M. weist darauf hin, daß der Herzog Decazes in der französischen Abgeordnetenkammer über die orientalische Frage die gleiche Erklärung abgegeben habe wie Hr. Melegari im italienischen Senat, und fährt dann also fort: „Brauchen wir darauf aufmerksam zu machen, daß „Die Worte der Herren Melegari und Decazes durchaus die drei-Punkte bestätigen, welche unser wiener Korrespondent als die stcheren Ergebnisse der Reichstadter Begegnung gemeldet hat: 1) Enthaltung in der gegenwärtigen Krifis, 2) Lokalißrung des Kampfes und 3) ge- meinschaftliche Verständigung aller christlichen Mächte in dem Falle, wo es ersprießlicl; würde neue Entschließungen z faffen. _ Wir freuen uns, den französischen Min'äster des AeuYern die Nothwendigkeit erkennen “zu sehen, Frankreich vor allen Verwick-- lungen, mit denen die Zukunft uns bedroht, dadurch zu be- wahren, daß er fich enthält, daffklbe in irgend welche ausschließ- liche Allianz hineinzuführen. Unser Land darf für Niemanden in dem KonfTikt, der im Orient stck) erhoben hat, Partei nehmen. Getreuer Beobachter der Geseße und der Verträge, kommt es ihm nicht zu, persönlichem Ehrgeiz oder individueÜer Rachsucht Voxschub zu leißen. Jedes Sonderunternehmen kann nur zur Erschütterung des Frisdens ausschlagen; der Friede aber ist für uns das "ersle und einzige Interesse; ..... “
_ Wie der „Moniteur“ meldet, würdy die Regierung die Waddingtonsche Vorlage (Verleihung der UniverßxtäLSgrade) vor dem Senate vollständig aufrechterhalten, aber bei dieser Ge- legenheit die Kabinetsfrage nicht fieUen. Der „Moniteur“ be- hauptet, daß das Geseß auf 10-12 Stimmen Mehrheit zählen könne, da ei_n Theil der Bonapartisten für dasselbe stimmen werde. _ Wie dre „Köln. Ztg.“ erfährt, will Dupanloup, Bischof von Orleans, ein 'Amendement zu dem Waddingtonschen Antrag fteÜen und verkangen, daß in Zukunft die Professoren überhaupt die Prüfungen nicht mehr vornehmen, sondern daß eine sogenannte „unabhängige Jury“ gebildet werde. Für Juristen soll die Prüfungs-Kommisfion aus hervorragenden Mitgliedern des Advokatenfiandes, für Aerzte aus medizinischen Notabilitäten, die nicht Professoren smd, ?c. bestehen. Das Kabinet besteht auf der einfachen Annahme des Waddingtonschen Antrags.
Türkei. Konstantinopkk, 17. Juli. (W. T. B.) An dem am Sonnabend hier ftattgehabten großen Raths haben 76 höhere Würdenträger Theil genommen. Derselbe wird ßes), wie verlautct, demnächst wieder versammeln, um das Reform- projekt der Regierung endgiltig festzustellen, welches sodann dem Sultan unterbreitet werden und veröffentlicht werden soll.
_ Die heute vom Kriegsschaupla'ye eingegangenen tele- graphisthen Nachrichten lauten:
Konstantinopel, 17. Juli. (W. T. V.) Der Regie- rung ist folgendes Tclegramm vom KriegSschauplaYe zugegan- gen: Die Truppen des Generals Hafiz Pascha, Comman- deurs der bei Akpalanka operirenden Divifion, haben gestern die Serben angegriffen. Nach einem sechsstündigen Kampfe haben die türkischen Truppen die von dsn Serben beseßten Ver- schanzungen mit dem Bajonnet genommen. Die Serben wurden voÜkommen geschlagen und wurde ihnen eine beträchtliche An- zahl Waffen und anderes Krieg5material genommen. _ In Folge des Vormarsches des Corps Suleyman Paschas haben die Serben auch ihre Verschanzmgen bei Babina Glava, ohne Widerstand zu leisten, verlassen und sich zurückgezogen.
Konstantinopel, 17. Iuéi. (W. T. B.) Wie die „Agence HavaS-Reuter“ meldet, ist die türkische Armee von „Risch, Chehirkeny und Belgradjik aufgebrochen und auf dem Marsche nach Alexinaß. _ Die türkxschen Journale be- stäxigen, daß General Tschernajeff von Babina-Glava de- logirt woxden ist und fich auf dem Rückzugc befindet, während die türkischen Truppen in Serbien vorrücken.
Wien, 17. Juli. (W. T. B.) Der „Politischen Korrespon- denz“ wird aus Ragusa gemeldet: Am 14. d. fand bei Neve- sinje (in der Herzegowina) ein den ganzen Tag und bis iief in die Nacht hinein dauernder Kampf zwischen den Monte- negrinern und den türkischen Truppen statt. Der AuSgang deff [ben läßk fich nach der Thatsache beurtheilen, daß (wie bereits gemeldet) die montenegrinischcn Truppen am 16. in Bla gai (östlich von Mostar) cintückten. In Mo star herrscht deshalb großeBesorg- niß, welche durch das Eintreffen von 80 bei Nevefinjx verwundeter Freiwilliger aus Mostar noch erhöht wird. Die Kaufläden der Stadt sind geschlossen. Auch die christliche Bevölkerung fürchtet Racheakte Seitens der Türken, Welche der Gouverneur der Herzegowina, Ali Pas-Iha, vergeblich zu beschwichtigen versucht. _ Ein monte- negrinisches Corps ift in Glavsco (?), oberhalb des Golfes von Breno, eingetroffen„ wodurch die Verbindung zwischen Ragusa und Trebinje unterbrochen ist.
Belgrad, 17. Juli. (W. T. B.) Der Regierung find folgend: Meldungen vom Krtegsschauplahe zugegangen: Die offiziellen türkischen Depeschen vom 9. d. beruhen auf falschen Berichten. Die serbischen Truppen haben bisher keine Kanone vexloren und ebensowenig in der Umgegend von Akpalanka Munition. Sie haben véexmehr den türkischen Truppen 200,000 Patronen und 1000 Haubißgranaten ahge- nommen. _ Die türkischen Siege uber General Tschernajeff find vollkommen erfunden. Es hat kein Gefecht statt- gefunden. Die serbischen Vorpoßen stehen noch immer vor N9- vibazar. _ Alimpits hat folgendesTelegramm der Re 1e- run zugehen lassen. Die türkischen Truppen, namentlich er Basth-Bozuks und Redifs begehen in BoSnien entseßlickze Grau- samkeiten; fie maffakriren die EmWohner undzünden AlleJ an. Viele Weiber und Kinder sind in das serbische Lager gefluclztet, wo gestern mehrere undert eintrafen. Der Kommandant emer serbischen Truppena theilung, Benrßky, hat fich des ganzen Toplißa- (Nebenfluß der Morawa auf der linken Sette) T ales am Fuße des Kopavnxkberges “(GebirgSzuF an de en FuFe der Ibar entlan? stromt) bemächngt. Zehn Ort- schaften aben sich Im serb schen Truppen angeschlossen und stellen Freiwillige. _ Abtheilunßen boSUischer Insurgenten haben die Verbmdung der Tür en zwischen_ Velina Brtschkoa und Velina Tuska abgeschnitteq. _ Die Nachricht, daß dre serbische Regierung ihren Sttz nack) Kragujewa verlegt
Wien, 18. Juli. (W. T. B.) Wie der „Presse“ gemeldet wird, hat an den Gefechten der Insurgenten unter Peko Pavlovits am 13. d. mit den Türken bei Renjevoselo und Neum in der Enklave von Klek auch ein im Hafen liegendes tür- kisches Kriegsschiff durch Geschüßfeuer theilgenommen. Dasselbe habe sein Feuer troß der nachdruckléchen Einsprache des österreichischen Stationsschiffes fortgeseßt.
_ Wie dem „Pester Lloyd“ aus Trebinje unter dem 8. Juli berichtet wird, herrschte unter den Christen daselbst eine sehr gedrückte Sximmung. Um die Gemüther zu beruhigen, habe daher der Karmakam einige der angesehensten Christen zu fich bescheiden laffen, fie ermahnt, den Ereignissen mit Be- ruhigung und Vertrauen entgegenzusehen und ihnen die Zusage gegeben, daß die türkische Behörde sie gegen jedeUnbill kräftigft schüßen werde, so lange ste treu bleiben; gleiä): zeitig Haben sie aus dem Munde des Kadi im Namen von eben- falls anwesenden sechöundzwanzig vornehmen Mahamedanem das feierliche Versprechen empfangen, daß sie an Leben und Eigenthum ungekränkt bleiben sollen; man werde nicht dulden, daß ein Türke Ausschreitungen verübe. Jeder, der einen Christen antasten würde, solle auf offenem Markte von den Türken selbst füfilirt werden.
_ Der „Agence avas“ wird aus Bukarest über eine diplomatische Mitt eilung, we1che die rumänische Re- gierung (dem „R. W. T.“ zufolge unter dem 12. Juli) an die Pforte hat gelangen lassen, Folgendes gemeldet: Dieselbe sei eine Denks chrift (WSW011'S), kein Memorandum; in der- selben würden die einzelnen Punkte namhaft gemacht, deren Regelung die rumänische Regierung zur Aufrechterhaltung des guten Einvernehmens mit der Pforte durchzusehen wünscht. Diese Punkte wären: Anerkennung des historischen Namens Rumäniens, der schon von den andern Großmächten zugelassen werde, Aufnahme eines rumänischen Agenten unjer ' das diplomatische Corps in Konstantinopel, Anerkennung der Jurisdiktion des rumänischen A enten über die rumänischen StaatSangehörigen in der Türken, Vornahme einer genauen Grenzscheidung zwischen den Donau-Jnseln, um auf diese Weise den fortdauernden GebietSyerleßungen vorzuöeugen, welche gegen- wärtig so viele Konflikte zwischen der türkischen und rumänischen Regierung herbeiführten, Abschluß von Handels-, Post- und Telegraphen-, sowie ?luSlieferungSverträgen zwischen der Pforte und Rumänien, Anerkennung der rumänifchen Pässe durch die türkischen Behörden; Regelung der Grenze am Donau-Delta, wodurch den dort wohnenden rumänischen Unterthanen der freie Gebrauch der an ihr Territorium ßoßenden Gewässer gefichert werden sol].
_ Der erste offiziekle serbische Schkachtbericht von der Drina-Armee, datirt vom 9. Juli, welchen die Presse aus Belgrad erhielt, ße11t die Operationen dieser Armee folgen-
dermaßen dar: _
,Die Armee Ranko Altmpics überschritt die Drina am 3. Juli bei Vadovince auf der Bujuklicsinfel. Vor der Insel ist das Terrain rein; auf zweitausend Schritte liegen die Dörfer Medasy und Poppvo, zwifchax diesen ein großer WaLd. Von hier bis Bjetina 1st daß Crdre1ch mit Wald und Gebüch bedeckt und von Zäunen durchschnxtten. Dxe Arxnee mußte schrittWeise die Terrainsckywierigkeiten beWaltigen; dte Artillerie und Kavaüerie konnte nur die Vicinalstraße ÖSUUZM. Hierdurch ging die Führung zeitweise verloren und war die Uebersicht erschwert. Der Feind War gedxckk, seine Pofijion War deshalb besser, WLll er jede Terrainfalte kannte. Der Flußü'ocrgang Wurde zwischen 4 und 5 Uhr auSgeführt. Die halbe Armee hatte bereits die Drina passirt, als die Vorposten der nächsten türkischen „Karaula den An_marsch bemerkten und Feuer gaben. Rasch waren sie überwältigt, d:e _Karama zerstört und zwei Soldaten ge- fangen. Um 9 Uhr Vortmttags stieß der rechte Flügel der Mittel- kolonne im Walde von Medias auf eine feindliche Trup e mit Artillerie. Nach zwästündigem Kampfe war der Feind bis jeliaa zurückgewoxfm. Um 10 Uhr Vormittags erreichten die Unsetigen eine starke feindliche Position, Welche mit zahlreicher Infanterie und Artich-rie bemannt war; nach heftigem vierstündigen Treffen, in welchem die Türkerx stxl) tapfer wehrten, waren sie auch hier in dem “für fie gimsngext Terram geschlagen und konzentrirten sich gegen Bjelina, wobei fie jeden Fuß Terrain auf dem Rückzuge geschickt vertheidigten. Unsere rechte Kolonne, kommandirt von Paja Putnik, hatte um halb 10 Uhr Vormittags die Stxaße nach Bjklina erreicht und hegann' der) Angriff. Um 3 Uhr Nachmittags Waren die Truppen m1tten m dre Stadt gedrungsn und es entwickelte *sich daselbst ein Straßen- und Hauserkampf. Die linke „Kolonne, kommandirt vom Major Dioka Vlajkowics, rückte über Janja gksen Bielina vor., Um 3 Uhr gelangte dieselbe gleichfaUs in die Stadt. Der hetße Kamvf dauerte hier bis 5 Uhr. Nachdem die Türken in die Festung gxtrieben wgren, kam der Rückzungefehl; die Truppen traten den Ruchmaxsch 111 aller Ordnung an, nur die reiwilliqen hatten fich zu wext emgelaLen uud kämpften oh_ne Rück- cht auf den Marschbefebl die ganze acht. Die Truppen lagerten anf bosui1chem Gebiet, gegen Bielma hixt verschanzt. Der Verlust betrug serbischerseits 120 Todte, 40 Vermtßte, 362 Verwundete; dre Verluste der Tütken sind unbekannt. Die Serben haben eine tür- kische Fahne mit der Inschrift: „Gebet im Namen Gottes, ihr recht- gLäubiaeu Türken, ihr kommet ins ParadiSS“, ferner Vieh und Waffen erbeutet.
Nachts zwischen dem 4. xznd 5. Juli übexFiel ein _kleiner Trupp Freiwilliger Türkiscb-Racm, um den „Turken dix Verbindung mit der Save abzuschneiden, von Welcher Sette sie Provtant bezogey. Nach heftiger Gegenwehr wyxdexx dre Türken verdrängt und Mel Proviant erbeutet. Die Frenzoiütgen habcy sich aus ezeichuet gebaZ- teu. Nach der Niederlage bei Racsa beetlteu sick) ie. Türken mxt dem Angriff gegen uns. Um 16. „sendeten sie ein Batatllon Nizams unter dem Bimbaschi StocSevtcH gegen Racsa._ ngor Vlajxo- vics und Hauptmann Putnik etlten mit Fretwtutgen und eme: Bergbatterie entgegen, um den Türken den Weg zu, verlegen. Die Türken sendeten zwei Batatllone und eine Hmtexlader- Be-gbatterie zur Verstärkung aus Bjelina. Blajkovics wurde 111 dxr Flanke angefallen, und es entspanp sich em furchtbarer Kampf UZ größeren Dimensionen. Serbischerse1ts wurden zur Verstäxkung zwet Bataillone der Podrinaer Brigade unter Major Csurcstcs nacb- gesendet und spater nockz ein Yataiklon der Schabaßex Bri ade zuoeiter Klasse. Die Turken kampftea ver Weifelt, dte Un eren. foébten wie Helden. AUdezeichnet haheu si besonders die rej- wiüigen und das Azbukobatzer Batatllon unter Csurcsics. xt Bajonnet und Meffer wurde gefocbten, Brust an Brustä so kaß dxe Batterie gar nicht verwendet werden _konnte_. Wu [; tten Wenige): Opfer gehabt, Wenn die Artiuerie hatie emgrxtfen können. Die Türken mußten sich zurück iehen. Geaenüber_Bjelma trafenufie auf Putniks Bataillon. Dieéer griff fie im Nacken an und drangte sYe zur Rückzugslinie. Die Türken verloren alle Ordnung vollständtg und liefen gegen den Saveftuß; die N9cht_br_ach herem ,und unter dem Schuß der Finsterniß entgingen dte turktschen Batatgone dem Verderben. Auf dem Kampfplaße ,wurdeu 720 todte Turken» ge- funden. Später einlangendx Nachktchk_en gaben 2000 Todte an, darunter Bimbafcba Stocsebtcs und Neu O_sffiziere. -Die Serben haben die gefallenen Türken in humaner WU e beerdixat. Dte tür- kischen Verwundeten wurden vom Kampfpla ia serln cbe Lazaretbe gebracht. wo sie gut behandelt werden. 'A'» :* erbeuteten viele Aus-
habe, wird von Seiten der Regierung selbst für unYeg'ründet
Der Mar chall- rä ident antwortete darauf: Herr Bothhafter!P Ishr erhabener Souverain vertraute
erklärt.
' u Sob ekte, 100 außge eiébnete interlader eine Lafette, Fahnen, 7er'krsctxrtT'scter1j Trommeln Yserdk, agen. D'ie Verkufte der Serben betragen 100 Todte und 50 Verwundete.“ '