1876 / 171 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 22 Jul 1876 18:00:01 GMT) scan diff

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für Arbeiiiiemer und die Vsrfichcrung geroerblicher Arbeitnehmer gegeii Unfaxle nn preußischen Staat; bearbeitet im Auftrage des Ministers fur Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten“, statt- gefunden. Ende des Jahres 1874 gab es in Preußen im Ganzen In der veröffent- lichten Zusgmwenstzellung der Zahl und Art der Kassen sind jedoch, weii ihr die Erhebungen nur "bis zum Jahre 1872 zu

4877 Hülfskaffen mit 785,278 Mitgliedern.

Grunde lagen, davon nur 4763 Kassen mit 776,563 Mitgliedern aizfgezählt_und unterschiedm. Zu leizterer Zahl kommen: Kassen fur Mitglieder, von Innungen und Angehörige derselben Ende 1873: 856 mri 80,696 Mitgliedern; für: selbständige Gewerb- treibende 05110 Anschluß an Innungen: 1160 Kaffen mit 264,394'M1tgliedern; auss chließ1iche Invaliden-, Alterversorgungs- und Wittwenkaffen für Fabrikarbeiter: 55 mit 53,5 71 Mit- gliedern, endlich 1100] die Kranken- und Begräbniszkaffe des Verbandes der deutschen Gewerkdereine mit rund 20,000 Mit- gliedern und deren Jnvalidenkaffe mit rund 12,000 Mitgliedern. An Knappschaftskaffen auf den fiskalischen Verg- und Hütten- Werken und Salinen bestanden in Preußen Ende 1873: 88 mit 255.408 Mitgliedern. Sie umfaßten 2927 Bergwerke, 185 Hütten- werke und 17 Salinen. '

Von obigen 4763 Kassen gewähren nur Begräbnißgeld 70 Kassen mit 7586 Mitgliedern und zwar bestehen hiervon 64 Kassen mit 7035 Mitgliedern ohne Beiträge der Arbeitgeber; 699 Kassen mit 68,905 Mitgliedern gewähren nur Krankengeld, und untsr diesen Kassen smd 505 mit 33,457 Mitgliedern sdlche ohne Beiträge von Arbeitgebern, 3714 Kassen mit 507,969 Mit- gliedern gewähren. Kranken- und Vegräbnißgeld, wovon 1823 mit 332,372 Mitgliedern mit Beiträgen von Arbeitgebern, 1891 Kassen mit 175,597 Mitgliedern ohne Beiträge der 211:- beitgeber unterhalten werden. Endlieh smd 1106) 280 Kassen mit 192,103 Mitgliedern vorhanden, die neben dem Kranken- und Begräbnißgeld noch andere, Theiss einmalige, theils laufende Unterstüßungen gewähren; unter diesen bilden die gleichzeitiq Beiträge von Arbeitgebern nehmenden 243 Kaffen mit 110,967 Mitgliedern die Mehrheit.

In Summe bestehen also unter 1611611 4736 Kassen 2266 Kaffen 11118/479320 Mitgüedern mit Beiicägen von Arbeitgebsrn, 2497 Kasien mit 297,243 Mitgkiedern ohne Beiträge der Arbextgsber.

Voii den FabrikarHeiier-Hiilfskaffen insbesondere empfangen 16,14 mit 379,226 Mitgliedern auck) Bciiräge don Arbeitgebern, Wahrend 240 Kassen mit 90,342 Mitgliedern lediglich aus Mitteln der Arbeitnehmer bestehen.

Serbien und seine Grenzlande in militär-geograpkii- scher Hinsicht.

, Die folgenden, auf den Kriegssckzau [0 be 1": li en Daten ßnd deni bekannten Réisemerke des Herrn pF. Zan?ß,gucil1]ter Ver- gleich i_mt anderezi Queklen, so z. B. Isambert, Boni». und einem neuerdings erschienenen Resumés eines rusfischen Generalsiabs- Offiziers entnommen.

Serbien liegt in seiner jeßigen Begrenzung zwischen dem 43. _und 45. „Grad Nordbreiie und “oem 37. bis 40, Grad Qftlange. Seine Nordgrenze gegen Oesterreich und Rumänien bildet in einkr für die Defensive günstigen Weise mit meist 1113er- hohenden Ufern und vielfach sumpfigem Flußihal Sau und Donaii. Die Ostgrenze läuft im Norden längs des Rinnsais des mek und dann längs des vom Chodzabalkan herabkom- meknden, mit der Vrska Cuka endigenden Höheyzugs. Seine Sudgrenze bestimmt mit dem höchsten, de]: Vrska Cuka ?nigegengesexzten Punkte 1124 erwähnten Höhen- zugs her der 3500 Fuß hohen Iwanova Livada, um sich werterhm_ mehr durch politisch-adminiftrative, als durch natürliche geograpkxtsche Momente bedingt, längs der Höhen zu erstrecken, welchevdte Wassersckzeide zwischen den Bassins des Timok und der Nissawa bilden. Die weitere Trennung Serbiens von dem im Suden fick) erstreckenden Niffawanjalei fällt auf dem linken Ufer der Morawa dem Iasirebac und Kapaonikgebirge zu, we'lckJ letzteres gewissermaßen als der südlichste Mark- sxein Serbiens gegen die Türkei anzusehen ist. Im Nordwesten bildet die tief zwischen hohen Berqen ein:. gebettete _Drina die natürliche starke Scheide Serbiens v0n qunten, wähxend dessen die Südweftgrenze “stellenweise noch wxllkurltcher gls seine Südostgrenze durch den Uvacarm des Lim und die Stattborhohen markirt wird. Innerhalb dieser, mit AuStiahme des Nordens, rings von türkischen Provinzen einge- schiostenZn Grenzen hat Serbien einen Flächenraum von 760 Qu.-Me_tlen (Jaksic), nach Engelhardt aber 998,9 Qu.-Meilen(?). Die Gestalt Serbiens. entspricht einem in die türkischen Gebiete hineingeschobenen Dreieck, dessen Basis die Sau-Donaulinie bildet und dessen nach Süden gerichtete Spiße durch den Kapaonik-

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Suden an den großen Balkanzug gelehntes Gebirgsland dar, das fich “zur Donau se11kt und in zwei Regionen, Ober: oder Hochserbien, bezeichnet durch _die Flußgebiete der serbischen und bulgarischen Morawa (vor ihrer Vereinigung) und Niederserbien, gebildet diirch dax: Flußthal dex eigentléchen oder großen Morawa, zer- faÜt. "Dre exstere Region besteht aus mehreren Reihen von Bergzugxn, die bald durch kleinere Plateaus gekrönt, bald durch tiefe Thaler durchseßt und durch Querriegel mit einander ver- bundeti werden.

Dieses fast unzugängliche Chaos wird durch die 2000 Meter hoheMasse des Kopaonik dominirt. In Niederserbien haben die bedeutendsten Erhebungen nur selten eine Höhe übcr 800 Meter.

sich eine fortlaufende Reihe von Plateaus, die in der Haupt- richtung voii Nord nach Süd streichend, mit dichten von Schweine- heerden bevdlkerten Eickzenwäldern bedeckt smd und die unter dem Nainen Schumadia (Waldland) bekannte Region bilden, welche in dem „Unabhängigkeitskciege von 1804-17 eine so gxoße R00e gespielt hat. Dominirt wird die Schumadia durch die Rndmkkeite, welche als dis Höchste Erhebung des großen serbischen Exntralgebirgcs zu bezsichnen ist und sich nach Norden unter vexschiedenen Namen bis zur Donau fortseßt.

Das nordwestliche Serbien kann seiner Bodengestal- tung nach als eine fick) ermäßigende Fortseßung des bezxgigen Bdsniens angeicßen werden. Der bedeutendste Hohenzug [| _ das von Norden nach Süden [an- fende Medyedmkgebirge westlich der Kolubara. An der Drina gegenuhxr Ztvornik erhebt fich die niedrigere Iagoduja- gruppe und nordlick) davon das Gucewogebirge, beide nur etwa 1000 Fuß'hoch. Mit den nördlichen Ausläufern dicser Kette beginnt dre sariftgemeüte Loznicaer Hochebene, die vom Iadar durchschmttcii mird. Zwischen diesem Flusse und der Kolubara findet fick) die leßte bedsutende Erhebung des serbischen Nord- westens'der Cr 1350 Faß hock). Am Fuße des Er beginnt dann die gegen den Drina: und SavomreinigungSpunkt abfallende große Macwaebene, einer der verwundbarstcn Punkte der ,seßbxsthen Grenze, wenn der Gegner über aUSreichende Streit- krafie verfügt.

Der Nordosten Serbiens am Deiß ist von einem Berg- syßem erfullt, dessen Hauptrichtung von Nordost nach Südwest fich erstreckt und das unzweifelhaft als eine Jortseßung des von 1dehan'cZiau bei Orsowa durchbr0chenen Mrpathenstocks anzu- e e 1 .

Serhien ist außerordentlich reich bewässert. Die Haupt- furchen in dem im Allgemeinen sehr fruchtbare» Gebirgs- lande werden von Norden nach Süden durch den Lauf der: gxoßen Morawg, des Ibar und der Kolubara gebildet, während die tm Allgemeinen vim West nach Ost fließende serbische Mo- rawa, das Land westlich des Hauptstroms in eine kleinere süd- WLsTllch_e und eine größere nordwestliche Hälfte gliedert. DteHauptr-erkehrSader bildet die dem Moramalaufe fol- gzxnde Do p ;) el straße von Belgrad und Semendria nach Alexinata, dre nach Pozarewac und von dort zur Donau Seitenzweige entsendxt. Außerdem durchzieht das Land ein meistens den Flußihakern folgenxes _Neß von Straßen, das jedoch namentsick) in dem „sDWék zuganglichen Südwesten und Südosten sehr der VerpoÜUandigung bedarf. Werfen wir jeßi einen Blick auf die serbischen Grenzlande, im Hinblick auf ihre, einer serbischen Of- fensive mehr oder minder günstigen Verhältnisse.

' Die natürlichen Und fast einzigen We '? ür eine er- b tsche Of fens iv 0 bilden die Thäler der bulgarJscheTi Morawasund des 3501“. Das Morawathal gabklt sich bald nach d'em Verlassen der ferkzrschen Grenze in zwei Zweige, einen südöstliche'a und eiiien sudltihen, von denen der erstere durch die Niffama gebiidet ward. Ihn entlang läuft die Chaussee über Misch und Pivot zur

Im Centrum, d.h. zwischen der Kolubara und Morawa, erstreckt-

Von anderxngus Serbien südwärts führenden 'StWßen kommen gegenwartig die v„on Knjazewac nach Ak-Valanka mit Umg_ehun„g von. Risch fahrende, und dann der Vergpfad von Iwaiitßa uber Stentßcx nach Montenegro in Betracht, dessen Grenze hier nur 4-5 Meilen von Serbien entfernt liegt.

Kula 2111) nach Widdin (7 Meilen), dann eine üdli ere von Noivq-Chqn nach Bazqrdschik und eine'nördlicherx voi?) Negotin nach Widdm von Wichtigkeit. Der Timok ist als Barridre un- bedeutend, deßo schwerer pasfirbar dagegen die ihn im Süden begleiteiiden kaHlen wealosen Höhenzüge. Auf der fast ganz von der Drina gebildeten Westgrenze führen in das wilde bosnische

Irwin We'ge vdn Leschnißa nach Vjelina (Chaussee). Ferner: von Zmormx (hier entfernt sich die serbische Grenze 1/4 Meile von der Drina) nordweßlich nach der Stadt Doboi im BoSna- thal. "Oberhalb Zwornik beginnt längs der Drina cin Saum- pfad uber Neu-Kassaba in Serajewo, wohin man auch auf einer Fahrstraße von Mokragova (östlich von Vischegrad) über Vische- grqd gelangen „kann.. Die Drina ist breit, tief und weit hinaus schiffbar (bis"LjubowM), mithin ein sehr bedeutender Grenzürom. Vdn „den langs der, Greiize liegenden türkischen Festungen: Widdm, Belgradschik tm Ojten, Risch, Nodibazar, Sienißa im Suden, Vischegrad, Srbrmßa, Zwornik und Bjelina im Westen, sind Risch und Widdm" die bedeutendsten und nähern ßck; sch0W eiritgermaßen den europaischen Befestigungen. Nisch ist neuerdings mxt bedeuienden paffagexen Werken verstärkt worden. Die anderen- sygenanntxn Festungen können höchstens Infanterie abhalten, aber einem Aritliertefexyr kaum widerstehen. Für offensive Bewegungen vqn serbischer _Settembietet somit die Südfront und speziel! das Ntffawaihal dre menten Vequemlichkeiten und geeignetsten Objekte“ dar. Die Siraße nach“ Sophia führt den Angreifer den frucht- barften Provinzen. des Gegners näher und schneidet dessen an der“ Grenze aufgesteuien Truppen die Verbindung mit ihrer Basis ab. Im Yergleich zu dieser Operationslinie treten sogar die Stjraßxri langst de'r Morawa und des Ibar nach Uskjub und MitroWißii an Wtclxttgkeit zurück, obwohl auch die Beherrschung der ddrtlgtit von Suden aus führenden Eisenbahn für die Ser- ven eiii mcht gering zu veranschlagendes Objekt bildet.

' Dix Oft- und Westfront sind viel wsniger zurn Vorgehen mit “gro"ßeren, auß allen Waffengatiungen zusammengeseßten. Streiikcaftxn geeignet, und bieten keine so Angmffsobxekte dar. Wenn es dem Angreifer nicht; auf Beherrschizng der Donau ankommt, genügt es für ihn, die Jestiing Widdmvzu cerniren, Belgradschik is!; noch weniger ge- fahrltch. Hier gilt es nur, den Kampf zu lokalisiren. Auf der Westfront 111 das HquptangriffSobjekt Serajewo in Bosmen, za defferi Festhaltung ]edoch die vorherige Einnahme der auf den Verbmdiingsstxaßen gelegenen kleinen Festungen Zrbrnißa oder" Srebremiéa (sudlich ron dernik an der Drina) und Vischegrad LothidckeJndtgck) 1Tft. Vchn Sderza emol fkiähren große Straßen nord-

c 1 na ravm un (m'a u a üdli na Hauptplay'der Herzegowina, ] , s ck ck Mostar, dem

BoSMen „und die'KHerzegowina erscheinen außerhalb dieser Straßen_nur fax der) kleinen Krieg geeignet. Als Hauptopera- ttonSztel, dcxfur bu-ten fick) die kleinen, die Passagen beherrschen- dxn, an "und fur sich aber unbedeutenden Festungen, welche die ein- z11€ St_ußedeö tnurkischen Elements bilden, dar. Hier ist das- Operaiwiwseld fur die Insurgenten und die cbenfalLS nur für den Gueriklakr'ieg verwendbar-en Montenegriner. Auch hier können große Entscheidungsschläge somit nicht erfolgen.

Ebenso wre die serbische Südfront die günstigste für eine- Offensive don serhtscher Seite ift,s0 bictetfieindessen auch einer Offen- fide der Turken die meisten Vortheile dar. Den Weg bezeichnet das rxiit) bebauteund an blutiganrinnerungen reiche Moravathal. Oft- waris der Morava sind die Punkte Kejazewatsck) und Saidschar der“

Wasserscheide zwischen den oberen Läufen der Nissawa und der Js_ker und von dort nach Sophia Tatar Bazardsckzik u. s. w. Die „Entfernnng von dsr serbischen Grenze nach Nisck) giebt die rusfixche GetieralftahzuneÜe guf 12 Worst (7 Werft eine Meile) an, nack) ß1§1rot drei Tagemarsche, nach Sophia 6, Philippopel 12 Tagemarsckze. Von Tatar Bazardschik füßrt eine Eise-ibahn nach Konstcxnttnopcl. Längs der Morawa fiihrt südwiii'ts even- faÜF eme Chauff-„x n0ch Leskowaß, Wranja und von dort nach 11511111) oder Skdpia (8 Märsche von der serbischen ' Gretize). 'V'on .Uskjub führt der Weg, im Vardarthake iiacthalde Eine Eisenbahn scyt, demselben Thale fokgenk, Ogiomchi, aksd das Meer, über Ushub mit Mitrowißa in d;.er Nahe des w1ch11g811 strategischen Punkts Novibazar in Ver- bindung. In ahnlicher Weise, wie die Morawa, gabelt fich, und zwar noch auf serbischem Boden, das lief und eng eingeschnittene Bett des Ibgr,-dem" von Südmeften her ein kleiner Zufiuß die Raschka'zustr'omt. " Langs des Ibar führt südwärts die Straße nach Murorviß, langs der Raschka südwestlich der Weg nach

gebirgSzug markirt wird. Das Innere Serböens stellt ein im

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Ins erate für den Deutschen Reichs- u. Kgl.. Preuß. Staats-Anzeiger, das Cmtral-Handelöregister und das Postblatt nimmt an: die Königliche Expedition dea Deutsrheu ReithS-aneigers nud Königlith preußischen Staats-Anzeigers:

Berlin, 8. 71. Wilhelm-Straße Nr. 32. n. 8.

Steckbriefe und Untersuchungs- Sachen.

Oeffentlichr &"

1. Steckbriefe? 11116 Untöwuobauxaaßaobsn. 2, Zubbä-ataéansn, 4ufgsbow, 7011211111381: 11. erg . 3. 70rkänfs,70rpaobtuug0n.Zubmjsaionsusw. 7. 4. ssrloomng, Jmorrisakion, Ainaxahwas 8. Meakor-Ynuisev. 9.

...,...__-.__,._ „___-__ . .

gung des Verkggten 36 2) aus;; Leßteren acceptirten beiden Wech1e1n2vom8Januar sa

Novébazar und dann län s der Gren e bis t" , Fsstung Siemißa, g 3 zur ilrktschen

6 yErZZstiäo]. ., ora ".o no Zskaunnvaokuoxsn. [„Wer-17150110 „4113013611.

«. wn 6600171105011 ])as-ieren. kastwUubriabtoo.

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111 aa- Mmu- bsibgs. Yk, so Werden die in der leasgir“ 0ngéfüi)i*i8i Thai- “_ ,- en und Urkunden auf den Antrag des Klägers

durch sie führenden Bergstraßen wegen in de eniver in t -* sonders wichtig. Das Bergland westlich derf Pskorav? FLfftFt dexn Angreifer fast noch weniger Straßen und kann ein Vor- d.“:mgen m den sehr engen Flußthälern des Jbar und der ser- h-ischen Morawa von geringen Streitkräften aufgehalten Werden„ Gelingt es aber dem Angreifer fich im Moravathale zwischen. TschaischaX und Hrnzewac festzuseßen, so steht ihm der ganze Nordwesten S_erbteiis offen. Zum Schluß disser Uebersicht sei noch darczuf hmgewxesen, daß, so sehr dee Lage der serbischen Grenze eme Offensive begünstigt, eine AUSfickzt auf deren Ge- lingen doch nur bei möglichst schneller und unerwar- teier Aufstellung und Vorichiebung der dazu be- sti'mx'nten Streitkräfte vorhanden ist. Gelingt es aber“ idle xeßt, dem Gegner, Zeit zu gewinnen und seine Truppen an dk? hedxohtm Punkte zu ziehen, [0 ist eine so kxeine Armee, wie die serbische, zur Zersplitterung iyi'er Kräfte durchaus genöthigt und muß Fick) anstatt'offenfio,_ mehr oder weniger defensiv oer- haltern. Fur Serbien das einzige Mittel dazu der kleine Krieg. v. D.

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Anzetger. Ilsetate nehmen an: das Central-Annoncen-

5. 1116004150110 Mabüossmanta, Fabriken uoä

area:: der deuts en Zeitun en a erlin Mohrenstraße Nr. 45, d e AnnonceniÉxpad 2ezn des , nvalidendank“, Rudolf Mosse, Ha ,eustein Vogler, G. L. Danbe & Co., E. lotto, Büttner &, Winter, sowie a1le ülirigen gr ßeren Annoueen-Bnreans.

Cröslin geboren, spgtexzur See gegan en, in Amerika von dem Söhnke Rica entlaußen und

Auf der Ostgrenze find die Straßen von Saitschar über *

,d. J., Vormittags 10 Uhr. im Wohnbause zu

wichtige» *

Verkäufe, Verpach-tungeW-a ' Suhmisßonssa W-

Pserde-Verkauf. Am Montag, den 24. Juli er., Vormittags 10 Uhr, 1011 (zuf deni Kasernenhofe des Garde-Train-Bataiüons m Bextlin, Waldemar- straße Nr. 65, ein ausrangirtcs Dienstpferd an den Meistbietenden öffen11ich verkauft werden.

Kommando des Garde-Traiu-Vataillous.

GutL-Verpaclxtung.

Das im Kreise Züklicbau-Sébwiebus belegxne, 1 Meile von der Stadt ZüÜiÖau und J.Meilen von einer Station der Märkisch- „ofener Eisenbahn entfernte, der hiesigen Siadipfarr 1rche Jehocige

Rittergut Buckow, Antheil ko. und 21?"

el es, ein l_ie lich eines VorWex s, an er 11,342,» Morßén, Zn Gärten und Wiesen 41,99 Mor- gen, an Weiden 88,76 Morgen, an Wegen und Hof- raum 37,30 Morgen, zusammen 151024 Morgen enthält, soll auf 18 hinter einander folgende'Jabre, und zwar vom 1. Juli 1877 bis 30. Juni 1895, im Wege des öffentlichen 'Meistgebots verpachtet werden. Hierzu ist ein Termm auf den17.August

Buckow anberaumt. Das Minimum des jährlichen Pachtgeldes ist auf 8000 34 festgeicßt und zur Uebernahme der Paébt em disponibles Vermögen yon 50,000 „14 erforderlich, und nczchzuweisen, auch vor Abgabe der Gebote eme Kaution_ von 6030 .“ zu deponiren. Die aÜgemeinen Bedingungen sind im Wesenilichen dieselben, wie fie der Verpachtung der pteußiscben Domänen zum Grunde gelegt werden. Diese, "sowie die besonderen Verpachtungöbedingunaen nebst Karten können hierselbst bei de; Guts-Ver- waltung vom 20. Juli ab täglich, m1t_Ausxial)me der Sonntage, eingesehen werden, auch ist die Be- sichtigung des Gutes gestattet. Auf Verlangen

Werden Abschriften der besonderen Bedingungen bei Einsendung von 1 „44 erthe'ilt. . Züllickjau, den 13. Juli 1876.93|

Die Guts-Verwaltuug.

Ginbler, Prediger.

[6110]

Vekauutmaämug. Die “ür den Bau der Central-Kadeticu-Anstalt zu Lichterfelde noch exforderltchen - _ „:,-z', Töpfer-Arbeiren,' Anstreicher-Arbeiten, ** Glaser-Arbeiten, _ ' .“ Eisenguß- und Schm1ede-Arbeiten, sowie die Lieferung des Kachelmai-xrials, _ . des für die Oefen und Heerde erforderlicheanzseZi- zeuges] - ““*"-7344152111433 sollen im Wege des Submisfionsverfahrezis ver- dungen werden. Kostenanscbiäge und Bedingungen sind in unserem Bureau, Michaelskirchplatz Nr. 17, einzusehen und die Offertsn bis zum 27. d. M., Vormittags 11 Uhr, ' (1 010, 136/73

ab ugeben. [6124

erlin, den 15. Juli 1876, Königliche Garuison-Verwaltnug.

Bekanntmachung. _ , _

Die GesteUung des für die diesjahrigen Herbst- manödsrs des Gardé-Corps erforderlichen Vorspanns ur Fortschaffung der Vexpflegunas- und Bivaks- Bedürfnisse von den Magazindrten Berlin, PotSdam, Brandenburg, Spandau, Nausn, Wustermark, Trem- men, Beelitz, Teltow und Trebbin 111 die Kantonne- mentsquartiere resp. Bivaks soll im Wege des Ver- trages sicher gestellt wcrdexi. .

Hierzu wird ein Submisfionstemmxi 'auf den 31. d. Akts. Vormittags 10 Uhr im Dtensilokale des hiesigen Provianiamies Köpenickerftraße Nr. 16/17 anberaumt. ' _

Die SubmissionSbedingungen konnen bet den Pro- viantämtern Berlin, Potsdam, Brandenburg, Span- dau und Nauen eingesehen werden. 1(!)-Offerten sind schriftlich und versiegelt mit der Auf-

rift:

„Offerte auf Vorspaungestellnug für das

Garde-CorpS“ ve':sek)en an das hiesige Provianiami portofrei ein- zusmden. [6259] Berlin, den 20. Juli 1876. Königliche Juteudantur des Garde-Corps.

Bekanntmachung.

Die Lieferung des Bedarfs des Kammer crichts an Brennholz fur das Jahr 1876/77, beste end in ungefähr 24 Haufen Buchen- und 12 Haufen Kiefern- Klobenbolz, den Haufen zu 13,1 Kubikmeter berech- net, beides zweimal gespalten, soll dem Mindestfor- dernden Überlassen werden. Die Lieferunngedin- gungen sind bei dem KasteÜan des Kammergerichts einzusehen und schriftliche Submissionen bis zum 5. August 11. Is. versiegelt einzureichen.

Berlin, dez: 7. Juli 1876.. [6060]

Königliches Kammergericht.

Bekanntmachung. In der Königlichen Geschüßgießerei zu Spandau

Steckbrief. Der seit dem 2937001876 1“: - Use. Baxker Christoph Liukmanu aus 2313102, 511618 Nidda tm Gx'oßherzogthum Hessen, wird hier wegen schweren Diebstahls verfolgt, und ist der Hgfibefehl gegen ihn erlassen. Derselbe wird der Bigllaxtz der Behörden empfohlen und dieselben er- sucht, im Bei-retungsfaÜe ibn anzuhalten und mich zu benachrichitgen. Signalemeut. Alter: 18 Jahre, Statur: mittelgroß, Haarfarbe: blond, Gesicht: YYY, YlTidZiYYS AYeitsYiZugelFraäkfnrt a. M.,

, ut . er nigi e ntersuchun s- thhter. I. V. v. Knyphausen. g

knbbasationeu, Aufgeben, Vor- ladungenu. dergl.

[4520] Oeffentliche Vorladung.

Der Bmhdrnckereibe r . . * in LZZFlin, Ventil??? 15,22: geé-TniS Herrmann te rau e !: eur Gra owski Franz ska Cohn, geb. 2) den Redakteur Sigiömnud Cohn, aus den von der Vexklagten 0:1 1) mit Genehmi-

1876 über 100_0Reichsmar1', zahlbar am 25. Februar d. J.,„uud uker 1469. ReichSmark, zahlbar am 25. Marz d. J.,. welche durch Blanco-Giro der Ver- klagten ml 1) mit Gepchmigung dcs Verklagien ac] 2) von dem Kluger erworben find, die Klage auf Zak)- lu_ng von 2469 «44 nebst 6 0/9 Zinsen von 1000 „44 seit 25. Februar 1). _J. und von 1469 „15. seit 25. März d. J., soivie 15 „M 50 «) Protestkosten MYM?!" 'ft ' l'tt d d d

ie agei emgeete, un 0 er e i e Au- enthalt der beiden Verklagten unbekamjitß gist, sfo werden diese hierdurch öffentlich aufgefordert, in dem zur Klagebeautwortung und weitern mündlichen Ver- handlung der Sache auf den 18. Septeuzber d. I., Vormittags 10 Uhr, vor der „unter e_ichneien _ Gerichts - Deputation im Stadtgerichtsge gude, JudYUstraße Nr. 59, immer Nr. 67, anstehenden Termin pünktli zu er cheinen, die Klage zu ,beantworten, etwaige *“ sagen mit zur Stelle, 11 hrmgen und" Urkunden im Original emzuret en, indem auf spatere" Einreden, welche auf TeKaxsachen beruhen, keine Rucksicht genommen wer-

ann.

Erscheint einer der Beklagten zur bestimmten Stunde

111 coniumacxjam für zugestanden und anerkannt er-

achteh'und was den Rechten nach daraus folgt,

Wird im Erkenntnis; gegen den ausbleibenden Be-

klagten ausgesprochen Werden.

...?"-“711“ 3 2341.85 . .

omg: es a geri . . eiung ür Civila en. Prozeß-DeputatZon 11, s ck

[4408] , Bekanntmaämug.

Es ist die TodeSerklärung folgender vecscholle-

ner Personen bei uns beantragt:

3. des Sckxloffers Ehrich Alexander Christian Delia, welcher am 20. August 1828 hier ge- boren, vor circa 24 Jahren nach Amerika aus-

ewandert sein soll;

. es Seefahrers Johann Conrad Thiese (aucb Tiefe und Tiegs genannt), welcher am 15. Juni 1832 zu Wolgast geboren, später zur See gegangen, und zule t im Jahre 1856 You Liverpool aus an seine mier geschrieben 172773 3

. e xe a rers aeob Christian tied- rich Lüder, we'lcher am 31. August 1 24 zu

seit dnn Jahre 1865 verscldllen sein soll;

4. des Seefahrers Johann Carl Wilhelm. Hinriaxs (ach) Hmbtichs enannt), welcher Ick 8. IaÉuar 1834 zu dtsevel? geZoren,

er zur ee gegangen, un eit cm a re 1854 verschouen sein soll. h

Die vorgenxmnten Personen werden aufgefordert„

sich vor oder in dem auf

den 28. Januar 1877, Mitte: 0 12 Uhr.

an hiesiger Gexichtsstelle vor dem Yeputirten anbe- raumten Termine bei dem unterzeichneten" Gerichte- odxr in desse'n Registratur zu melden, Und daselet weitere Anweilsuna zu erwarten, widrigenfalls sie fur" todt werdcn erk ärt werden, und ihr Vermögen als ihrem Erben qnaefallen erachtet werden wird,

Zugleich werden die unbekannten Erben und Erb- nehmer der vorgenannten 'Personen aufgeforderk, sich in dem Terminx oder bis zu demtelben gleichfalls bei dgm unterzeichneten Gerichte zu melden, und fich über ihr Erbrecht auözuweifen.

Greisjumld. den _]4. Mai 1876.

„Königlich Kreisgericht. * 1. btheiluua. '

“o-oq-U-«o'kkm- „.*-«»,-

findci am 25. Juli er., Vormittags 10 Uhr, ein öffentlicher Submisfionö-Termin auf die Liefe- rung von 4000 Stück weidcnen Körben zum Ver- packen yon Geschossen statt, Reftektanien woÜen ihre Offerten postmäßiq verschlossen mit einem das LieferungSobjekt enthaltenden Rubrum zum Termin hiner Jy]enk-en.b d 1 s) te ie erun s e in un en ie en ei uns zur Einsicht aus. 8 I g g [6120] Spandau, den 14, Juli 1876. (031, 130/7.)

Direktion der Geschützgießerei.

15883 - - „] , Vrennholzlieferung. [' D*?Llefkkkxns des Brennholzbedarfs für den König- bub?" ÜNMUskben'Garten und das Königliche Her- bélrmm zU„Ver.lin in der kit vom 1. Oktober 1876 's 1- JUÜ 1877011 im5 ege der Submission ver- 8?ben werden. Die Bedingungen, aus ive1chen auch die Mengen und die Gattungen des zu liefernden

Adre ed'cs Diicktorß, Professors Dr. A. Braun, und Init dem BeisaJe ..Oolzlieferung“, sind bis zum 5. August d. . Neu-Schöneberg Nr. 1 ab- zugeben oder dorthin portofrei einzusenden. Neu-Schöneberg, den 3. Juli 1876.

Der Direktor, des Kouigliajen botanisäxen Gartens uud Herbariums.

A. Braun.

[6272]

i;: Berli

Der Bau der Wärterhäuser und Wärterbizdeu

auf der Streéke der Berliner Nordbahn soll incl.

Lieferung sämmtlicher Materialien, jedock) exc1.der

Mauersteine und des Cements, in zwei Loosen im

Wige der öffentlichen Submission cm qualifizirte

Unternehmer verdungen wexden.

8008 1., veran'siiziagt mit rok. 24,500 „44, unz-

faßt die Bauten auf der Strecke von Pankow bis

Löwenbera,

Loos 11., veranschlagt mxt 101. 17,000 „76, die auf

dEr Strecke von Löwenberg bis Dannenwalde.

Die versiegelten Offerten mit der Aufschrift: „Offerte zur Uebernahme des Baues der Wärterhäuser mid Wärterbudeu Loos !.„pp.“

find ipatesiens zu dem am Donnerstag,

den 3. August 1876, Vormittags 12 Uhr,

in dem Abtheilunxs-Bureau anberaumten Termine

portofrei einzureichen, in welchem die Eröffnudg der eingegangenen Offerten in Gegenwart der erschienenen

Submittenten stattfindet." , _

Zeichnungen, Anschlage und Submisfionsbedm- ungen liegen im oben bezeichneien Bureau'aus und önnen dieselben mit Ausiiahme der Zeichnungen gegen Erstattung der Kopialien bezogen werden.

Oranienburg. den 20. Juli 1876.

Der Abtheillxmögs-Vanmeister. r au.

Auktion. Am Montag. den 7. Anguü d. I.. von Morgens 10 Uhr ab. werden auf dem Ar. tiUerie-Werksiaiishofe hier, Hübnergaffe Nr. 6, nach- stehende noch brauchbare Maschinen mid zwar: 1 Holzdrskybank, 1 Nabenbobrmascbine fux: Stell- mach*r, 1 große eiserne Drehbank, _ohne Leitspmdel, mit Zubehör, 2Kreissägcn, 10elremioungömaschme, 1 Ventilator; ferner eine Anzahl alter Werkzeuge, Feilen 2c., ca. 10,000 Kilo Sclxrot-f und altes Schmiedeeisen, ca. 1800 Kilo schmredexiserne Drei)- und Bohripäne, ca. 100 Kilo Stahlspgne, ca. 900 Kilo “diverse Bleckabfä11e und altes Ersenßleck), ca. 4045 Kilo diverse Lederabfälle, ca, 50 Ktlo Segel- tuch- resp. LeinenabfäÜe, 14 gußeisexne Stäunder zur Windleitung, 16 Blasebäige, 8 gußeiserpe Loschtiöge, 1 Rädxrbeschlassckieibe, sowie verschiedepe andere Gegenstände, öffentlich meistbietcnd verkautt werden, wo u Kaufluftige hiermit eingeladen Werden. auzig, den 19. Juli 1876. Direktion der Artilleric-Werkftati.

Aitefkeihrer Ortsbehörde,bezügiich ihrerQualifikation in Gemäßßeii der Bestimmungen §§. 41 u. folg.

als Lieferanten auskuweisen.

ist, sind vorher in unserem Bureau, Kujavier Straße ' Nr. 2, einzusehen. . Die in dem Termine abzugxbenden versiegelten; Offerten müssen mit der Aufschrift: ' ' „Submission auf Lieferung von Manöver-

. bedurfniffen“ versehen sein.

Der Submission wied fick) event. eine Licitation2 anschließen. '

Offerten, Welche den Bedingungen nicht entsprechen, bleiben unberücksichtigt. Bromberg, den 20. Juli 1876. [6271] Königliche Intendantur 4. Divifion.

Die Maurer- und Dachdecker-, Schmiede-, Klempner-, Tistblex- uud Glaserarbeiten zum NeUbau eines Speiwfaales Für das Annaburger Militär-Knaben Erziehunas-Jmiitui soÜen auf Grund der im diesseitigen GeschäftSlokal einzusehenden Be- dingungen und Zeichnungen verdungen werden, uiid smd dcsfallüge Submissious-Offerten mit Unterschrift und Bezeichnung des Wohnorts, sowix mit äußerer entswrecbender Bezeichnung, versiegelt bis zu dem am 2. August c., Nachmittags 3 Uhr, anstehendeii Termine an die hiesige Direktion einzureichen. Die Bedingungen und Anschlags-Extrakte können auch gegen Kopialien mitgetheilt werden. [6280] Schloß Annaburg, den 21. Juli 1876. Militär-Knaben-ErziehungsInftitut. Die Arbeiten und Mqierialienlieferungeu'zur Er- bauung einer Eisengießerei auf der Kaifeilichen Werft zu Wilhelmshavi-n ioiien im Ganzen oder in Gruppen im Wege der öffentlichen Submission an Unternehmer vergeben werden und chir: [6252] Gruppe „8. Erdarbeiten, Maurerarbeiten, Maurermaterial, Asyhaltarbeiten. Gruppe 18. Zimmexarbeiten, Tischlerarbeiten. Gruppe (I. Klempner- und Dachdeckerarbeiien. Gruppe 1). Glaser- und AnstreWerarbeiien. Es ist biérxu Termin auf Freitag, den 4. August er„ Vormittgas 12 Uhr, im Bureau der unterzeichneten Komrmifion, anberaumt, zu wei- chcm Offerten mit der Aufjckyrift: „Submission anf Erbauung eiuer Eisen- und Metallgießerei" ' , frankirt und versiegelt an uns cmzuxe1cheu sind. Die Submissionsbedingunchn, „Zeichnung und Kcstenanscblag liegen in ymerer Registratur Eur Einsicht aus, auch können hiervon Kopien gegen 1:- staiiung der Kosten in Empfang genommen werden. Wilhelmshaven, den 20. Juli 1876. Kaiserliche Mariue-Oafeubau-Kommission.

Bekanntmackmug. _ __ ' Bebufs Verdingung der während d-zr dtesiahrigen Herbstübungen der 4, Divißon erfoxéderltchen Natu- ralien, Bivouaksbedürfniffe und der für die Marsche der Truppentheile, sowie_ 311021190011an der Natu- ralien und Bivouaksvedurfnisse für dieselben aus den Kantonnements-Magazinen nöthiqen Vorspann- wagen steht am1.slugu1'icr , Vormittags 9 Uhr, im Lokale der hiesigen Reserve-Manazin-RendcmAr, Wilhelmsstraße Nr. 73, Lin Submissions-Termin an. Erforderlich sind ungefahr: _ ' , in Dramburg in der Zeit vom 27. August 518 incl. 7. Scptembér 1876: 37 Ctr. Rindfleisch, _ 37 Ctr, ammelfieiiä), 30 Stk. peck, 6 Ctr. Reis, 73 Ctr. Erbsen, 7 Ctr. Wohnen, 600 Ctr. Kartoffeln, 19 Ctr. S 1 4 Ctr. Kaffee, * , 9100 Stück Roggenbrode & 3 Kilogramm, 600 Ct: Zafer, 185 Er:. „eu, 216 Ctr. Gtrob, 410 Cir. Lager-Strob, 75 Raummeter fichiencs Klobenholz; . ' in Dt. Crone in der Zeit vom 27. August 518 incl. 7. September ct.: 37 Ctr. Rindfleisch,. 37 Ctr. Hammelfleiscb, 30 (“.;-tr- Spilk, 6 Cir. Reis, 73 Ctr. Erbsen, 7 Ctr. Bohnen, 600 Clr. Kartoffeln, 19 Ctr. Sa: , 4 Ctr. Ka ce, _ 9100 Stück Roagsnbrode k 3 Kilogramm, 581 Ctr. afer, 180 Ctr. en, 210 («Ltr. Sroh, 410 Ctr. Lagcr-Stroh, 75 Raummeter fichtenes Klobeuholz; _ in Tempelburq in der Zeit vom 8. bis mcs. 17,. Sepxember 1876: 116 Ctr. Rindflei1cb. 77 Ctr. . ammelfleifcb, 43 Ctr. peck, 28 (»Ist. Weiß 94 Ctr. Erbfen, 24 Ctr. Bohnen, 1700 Cir. Kartoffeln, 39 Ctr. S [ 19 Ctr. Kaffee, 19,200 Stück Roggenbrode ü 3 Kilogramm, 1857 Ct". Lafer, 571 Ctr- en, 666 Ctr. Stroh“ 2400 Ctr. Lager-Stroh, 468 Raummeter fichtenes Klobenholz.

Unternehmer werden mit dem Bemerken eingela- -

[6269] Bekanntmachung. Die Lcherung von 74 Kalbfelltwnisiern, 3 Nr nei- und Bandage-Tascbcn, 46 Ka eemühlen, 832 RecognitionSmarken [011 an den Mindeiifordernden vergc'ben werden. LieferungsUnierrcehmer wwüen daher ihre Offerten unter Angabe des Preises und'ker Zeit, in Welcher die Lieferung ausgeführt ikiri kgnn, bis zum 1. August cr. dcm Regiment einreicheg. Die Einsendung von Pxobm ist erwunscht. RendSbnrg, den 20. Juli 1376. Holsteinsches Infanterie-Regiment Nr. 85.

Königliche Westfälische Eisenbahn. Die Lieferuug von 127 Kubikmeter. Sandstein- Quader, Theillieferung für die NuSkübrung der Wcser-Biückc in Stat. 79/83 der 1. Bari-Abtbeilmig der Bahnstrecke O_ttbergen-Ndrtbeim, soll im Ganzen oder in zwei Loo1e getrenni,iu1 Wege der öffentlichen Submission verdungen Werdm und ist hierzu Termin auf den 5. August d. I.. Vormittags 11 Uhr, im Bureau des Unterzxicvneten angcievt, Die Bedingungen und Zeichnungen liegen im Ab- theilungöbureau zur EiUfiÖt offen, erstere können auch gegen Erstattung der Druckkosten ac] 50 -_-_-3 von dort bezogen werden. Beverungen, den 15. Jul-. 1876. Der Abtheilun s-Bamneisier [6127] Weäel.

_ (5 01:0. 142/7.) Königliche Westfälische Eisenbahn.

1101111610133; (19,11 27. (1. Kl., fizidet Submissionsiermiu zur Verdinaung folgender Ltefxrungen und Arbeiten zum Bau eines Bureau- gebaudes auf Bahnhof Paderborn

0-- Morgens 9 Uhr für,).iie Lieferwg von 44 Mille Verblendziegelu (weiß oder roth) und 73 Mille Hintermauerungs-

ziegeln, b. Morgens 10 Uhr fur die Erd- und Maurerarbeiten,

. o. Morgens 11 Uhr für die Zimmerarbeiten inkl. Material, im Bureau des Unterzeick neten stati.

Zeichnungen, Kostenanstbläge und Bedingungen kßnnen gegen Erstattung der Kopialien auf fran- kirte Anfrage von dort bezogen werden.

Offerten sind für jede Arbeit besonders, thsiegelt uud portofrei, bis zur oben genannten Zeit dem Unterzeichneien einzu:eichen._

Paderborn, 11. Juli 11376. _[6054]

_ dcs Rentenbank'kxxcseßes vom 2. März 1850 im Die Lieferungs-Veoiugungen der Naturalien 2c., Beisein der Abgeordneten der Provinzial-Vexttetung sowie die näheren Bedingungen des Vorspanns, (1119 und eines Notars staitgehabten Verlooiung der nach welchen der Umfang der Vorspaunleiiiung ersichtlich . Maßgabe des Tilgungöplans zum 1. Oktober 1876

einzulösenden Rentenbiiefe der Provinz Schlesien find nachstehende Nummern im Weithx von 591525016. anogeu worden und zwar: 161 Stück l-lt. 4. ck 3000 „14: Nr. 85 139 169 260 317 426 585 702 891 1116 1549 1574 1684 2322 2609 3222 3475 3480 3540 3893 4086 4181 4489 5221 5847 5861 5888 6049 6322 6398 6473 6813 68686995 7067 7216 7307 7323 7336 7424 7431 7535 7772 7847 8026 8045 8372 8544 8618 8924 8939 9014 9457 9563 10108 10119 10292 10466 10868 10978 10999 11176 11314 11550 11582 11824 11858 11879 11921 11954 12703 12830 12955 13047 13096 13144 13263 13858 14019 14047 14514 14764 14769 14868 14958 15102 15348 15696 15731 15875 15881 15948 16611 16987 17029 17135 17193 17205 17211 17725 18108 18181 18446 18678 18845 18911 18986 19072 19237 19516 19589 19615 19909 20488 20850 20927 21134 21265 21339 21793 22153 22186 22201 22248 22515 22564 22581 22638 22720 22913 22974 23051 23249 23266 23364 23548 23562 23766 23973 24060 24080 24376 24527 24741 24951 25349 25510 25583 25645 25703 25830 25905 26036 26115 26129 26338 26670 26801 26946 27018 27200. 39 Stück 14“. 1x. a 1500 .“: Nr. 165 312 391 483 761 881 1048 1199 1546 1842 1864 1893 1977 2043 2494 2504 2631 2707 2729 2741 3520-3580 3621 3776 4155 4.288 4393 5032 5194 5231 5432 5569 5591 „5850 6023 6054 6252 6415 6576. 139 Stück 14". (J- 5 300 „14 Nr. 90 161 263 328 462 524 591 667 1019 1051 1265 1630 1697 1729 1884 1898 2185 2278 2704 2852 2919 3046 3126 3139 3180 3279 3725 3761 4014 4031 4086 4246 4590 4913 5122 5200 5221 5304 5443 5496 5645 5971 6131 6174 6746 6781 6811 6958 6979 7220 7408 7831 7964 8294 8323 8528 8757 9029 9112 9123 9308 9376 9548 9642 10173 10256 10265 10408 10953 11168 11258 11284 11774 11780 12484 12495 12999 13084 13193 13712 13767 13846 13858 13873 13901 14000 14009 14089 14093 14207 14559 14624 14738 15201 15220 15477 15518 15740 15757 15935 15970 16249 16391 16404 16533 16772 16898 17146 17201 17759 17922 17959 18265 18359 18676 18748 19084 19140 19159 19223 19469 19481 19651 20132 20355 20895 20959 21187 21360 21549 21899 21925 22146 22282 22309 22764 22796 2294123197. 111 Stück 1411. ]). l'» 75 „76 Nr. 644 754 772 1363 1620 21149 2057 2161 2472 2504 2707 2761 2807 2923 2937 3207 3490 4202 4323 4398 4411 4467 4579 4901 5056 5181 5304 5327 5609 5826 5833 5947 6442 6555 6968 7184 7314 7456 7522 7561 7676 7879 8122 8130 8490 8538 8570 8691 8786 8923 9279 9445 10101 10210 10426 11035 11039 11277 11528 11568 11876 12016 12168 12217 12382 12528 12980 13109 13355 13358 13481 13629 13782 14032 14663 14067 14106 14206 14312 14350 14406 14653 14745 15307 15326 15736 15987 16092 16161 16537 16585 16620 16688 16882 17091 17204 17252 17335 17512 17516 17538 17841 18048 18084 18121 18150 18230. Indem wir die vor- stekend bezeichneten chtenbriefe zum 1. Oktober 1870 hiermit kündigen, werden die Inhaber der- selben aufgefordert, den Nennwerti) gegen Zur'uck- lieferung 'der Rentenbriefe nebst den dazu gehörigen Zins-Coupons Serie 117. Nr. 5 bis 16 nebst alous, sowie gegen Quittung jn tern]. den 1. Ok- toker 1876 und die folgenden Tage, mit Anßs'ckoluß der Sonn- und Festtage bei unserer KQffe -“ 'Cand- straße Nr.. 10 hierselbst -- in den Vormittags- stundkn von 9 bis 1111)r Haar in Empfang zu nehmen. Die Empfangnabmc der Vakuta kann, nach Maßgabe der Bestände unserer Kasse, auch [chou früher, und “war schon von jest ab, gefxbeheu, in diesem Falle ?edoch nur mit Gewährung der Zinsen bis zum Zahlungstage der Valutq, worauf die Inhxver dex verlooften Renienbricfe hiermit be- sonders aufmexktam gemacht werten. Bei der Prä- feniation mehrerer Rentenbriefe zugleich, sind solche naeh den verschiedencn Avoints und nach der Nummer- folge gcordnei, mit einem besondern Verzeichnis; vor- zulegen. Auch ist es bis auf Weiteres gestattei, die Rcuienbriefe ur-strer Kasse mit der Post, jedoch frankirt und unter Beifügung_ einer ßehörtgen Quitéung auf besonderem Blaite uber den Empfang xder Valuta einzusenden und die „1195ersendunn der letzteren auf gleichem Wege, natürlich auf Gefahr und Kosten des Empfängers, zu beantragen. .Vom 1. Oktober 1876 ab findet eine weitere Verzinsung der hiermit gekündigten Renteubriefe nicht statt und der Weril) der etwa nicht mit eingelieferten Coupons Serie 117. Nr. 5 bis 16 wird bei der Auszahlung vom Nennweribe der Rentenbriefe in Abzug ge- bracht. Zug1eich wird hiermit bekannt gemacht, daß von den früher vc-rloosten Rentenbriefen der Provinz Schlesien, seit deren Fälligkeit bereits zwei Jahr? und darüber verfiossen, folgende zur„_Eitilö)U.ng bet der Rentenbank-Kasse nocb nicbt prajeniirt "worden find, und zwar aus den Fälligkeits-Terminen: a. den 1. April 1800: 1110. 8. Nr. 15945 ?- 30 374, b. den 1. Oktober 1866: 1118. 14]. Nr. 9369 a- 30 .“, 8. den 1, Oktober 1869: 1.11, .4. Nr. 23127 5. 3000 „14, [|. de 1.211)?“ 1870: 1.121). Nr. 5861 S. 75 „74, s. en 1. Oktober_ 1870: 1.11. 1). Nr. 3832 k 75 „M., i'. den 1, April 1879: UK. 0. Nr, 8 S- 300-14, ;. den 1. O_ktobex 1872: Lit. 1). Nr. 9202 12822 15238 156419. 75 ck14, b. den 1. April 1873: 1.11. 0. Nr. 9 14208 18264 5. 300 «74, 1. den ]. Oktober1873: 1.161). Nr. 3876 15642 5 75 «76. 11. den 1._Avril187-1;: 1.11, 1). Nr. 301 638 5722 10443 0 75 „14. Die Schlesischen Rentenbriefk 1.112. 14). yon Nr. 1 [W eiu- schließlicb Nr. 21632 find sämmtlich c'nsczcloost und, soweit dies noch nicht geschehen, zur Emiöxuug zu präsentiren. Dic außgeloosteu Renéenbrie e ver- Fähren nack) 9. „44 tes Rentenbank-Geseves vom „. März 1850 binnen zehn Jahren. Hierbei wird

14141 15166 16197

Der Baumeister.

Sarrazin.

Verloosung, Amortifqtion, Liuzzahlung u. s. w. von öffentlichen

(:*-. Gio. 402/7.)

den, das; im Falle der Lieferung der Naturalien :c.

ÖV! es ersichtlich find, können beim Kön: lichen Gar- teu-anpector Boxiché, Potsdamexstr. 75? eingesehen MWM. Schkkfkllchk- versiegelte Angebote unter der

tel des LieferungSnerthes zu gesielleu ist. Uns unbekannte Submitienten haben „sich durch,_

eine Kaution in Höhe von mindestens einem Zehn- ;

Papieren.

Anfküudiguug vou ausnelooftey Renten- briefen der Provinz Sch1esiem Bei der heute

u leich darauf_ aufmerksam gsmacbt, daß die'die 91513 Nasr gekandigieu, resp. noch rückständigen *;Rentenbricfe enthaltende Nummer der Allgemeinen ; Verloo ungs-Tabeilc von der Redaktion des Deut- zschen eicbs- nnd Königlich Preußischen Sams- "Anzeigers für 25 „z (21 Sgr.) jederzeit bezogen * xwerden kann. Bresmu. den 20. Mai 1876.

** Königliche Direktion

_ der Renteubank fiir die Provinz Schlesien.

135351'*»«» -