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Schritt zur Brfferung ihrer Lage gethan. Nirgendwo sind sie jetzt die Angreifer, aukgcnommeu an der Grenze bei Zaicar -- wem: es noch wahr ist. Ich gestehe, daß mir die 1erdischen Aussichten sehr düster erscheinen. Wo der Sieg in Anspruch ge- nommen wird, wie von Uzun Mirkowiß und Y_ltmprts, da besteht rr bloß in der Zurückweisung eines Angriffs_ - mit anderen Worten: in dem Vermeiden einer Niederlage. _ Sie nehmen übrigens nicht einen Fußbreit türkischen Bodens und _ nichts ali; das kürte Ergebnis; der Behauptung ihres eigenen „Territoriums fur sich in Anspruch. Alimvits vermochte den Türken nicht bis V elma hinein zu folgen. Ducic konnte nicht die Höhm_von Nova aros hinier den Verschanzungen, aus welchen er die Turken verjagt haben will, gewinnen. „_ _ Heute kehrten die monienegri_u11chen Abgeordneten hierher zurück. Ueber das, wusste gesehen, errrzhr nian mcbts. Am Sonntag be- iedt sich Fürst Milan zu einer Juspizirung der Stellan en, zuerst nach ajcar und dann wahrscheinlich naxb Alei'sinac; Das eiter ist „sehr regnerisch. General Tschernajeff wird heute hier zu. einer persönlichen Besprechung mit dem Fürsten charter.
Rumänien. Bukarest, 21. Juli. (Al]g. ;Ztg.) Gestern überreichte der Ausschuß des Srnats, gefuhrr von dem Vize-Präßdemen Ioan Ghika, dem Furftera'rl “un Thron- saale des Palais mit der hergebrachten Feierlichkeit die Thron- adreise, auf welche Se. Hoheit antwortete: '
„Hr. Vize-Präfident! Meine Herren Senatoren! Wir sind sehr empfängiicko für die Gefühle der Ergébenheit, Welche Sie, mir auch brut ausdrücken. Die Versicherungen, Welche Sie m1r1m Namen des Senats geben, sind um so WerihvoUe-r, als unier dyn gxgeuwärii- gen Umständen iiur dureh das genaueste Einverstandniß zwischendm geießgebenden Körpern und der Regierung, mir durcb Vraterlandslie'be und den Geist der Mäßigung drr Mandatare der Natiov, „wir, iin Angesicht der Ereignisse, wr1che sich an unseren Grenzen abspielen, die als nothwendig erkannte Neutralität aufrecht erdaiien können, um die auswärtigen Gefahren zu umgehen, Und um im Innern die mora- lischen uud materieUen Interessen unseres tbrueren Vaterlandes zu entwickeln. Wir danken Ihnen nochmals,_ meine Hrrren Senatoren, für Ihre Ergebenheit. Die Fürstin schließt sich diesem Dank ar,:
Vorstehende Antwort des Fürsten wurde gcfiern bei Eroff- nung der Senatssißung vorgelesen. Alsdann machte der Fiuanz-Minifter eine Vorlage zur Prägung von Gold- münzen mit dem Bildnis; des Landesfürsten. Bekanntlich wurden schon im Jahre 1867 Zwanzig-Lei-Stixcke aus Gold mri dem Portrait des Fürsten Karl geprägt und nx Vrrkelzr geseizt, mußten jedoch in Folge des Einspruchs der Turkei rmeder em- gezogen werden. Der Senator Deschliu machte alsdann den Vorschlag: die Regierung möge, um sick) Geld zu versch'affen, die im Depot der Depofitenkaffe befindlichen Effekten be": den Bankiers verseHen; aber der Finanz- Minister dekampste diesen Vorschlag, der Senat lehnte ihn ab und, zog fich zu einer geheimen Sißrmg zurück, um die Rechtfertigung des früheren Kriegs-Ministers Floreéco darüber anzuhören, daß „er fünf Jahre lang seinen AUSgabcn-Etat überschritten, um eiiie kric-gsbcreite Armee von 60,000 Mann zu schaffen. Sobal'ddre Sixzung wieder zu einer öffen1lichcn geworden war, kewrlligte der Senat dem gegenwärtigen Kriegs-Minister Slamcranos das Verlangen, rie Res erven unter die Waffen berufen zu durfen, sobald es nothwendig sein würdr; jedoch beschränkte der _Senat dieie Bewilligung nur auf Reserven der 2. Territoriai-Dwißon.
- 27. Juli. (W. T. B.) Die Deputirteniammer hat die HandelS- und Schiffahriskoiivention rnit Ruß- land definitiv angenommen.
Rußland und Polen. St. Peters'iZUrg, 26. Juli. Die Blätter begrüßen die Anwesenheit der italiemschen Kronprinzlichen Herrschaften. So sagt der „Golos“:
„Der Besuch des Prinzen Humbert unddewPrirchsfin Marga- retha an unserem Hofe dient als klarer Beweis fur die freundicbgft- lichen Beziehungen zwischen zwei Staaten, welche zivar geographisch von einander weit entfernt, aker verbunden find sowohl durch das Gefühl der Solidariiät vieler Intarsien, als durch die Macht des nationalen Bcwußiseins, Welckies Italien erstehen ließ, und Welche?, so oft auch Rußland dazu gedient hat, Angriffe abziiivehrnn und die Reinke offener und geheimer Feinde zu zeisrorcn. Die That der Rx- generaiion Italiens hat bei der ruifi1cben Geielischaft stets Sympgihie gefunden. . . .. . Unsere Sympathie für Jtalixn war voliiowmeu uneigen- nützig, aber anch, wiederholen wir cs, Naturlirb. Wir Iiuiim halten die Macht des Nationalgefühis fo brei), ickxaßen die Selbstaufopfe-
Berlin, den 28. Juli 1876.
Zur preußischen Geickici)ie aus der Zeit Frixdricbß des Großen und JriedrichWilhelms 111. hat der friihere Direktor der preußischen Staatsarchive, Ma'x Dizncker, sechs Abhandlun- gen veröffentlicht, welche in Leipzig ber Duncker und Hunrbidi erschienen find. Drei von den in dieser Sammlung vereinig- ten Abhandlungen besch€rftigeu , fick) mri der Zkit King Friedrich des Großen; die drei andern behandeln Gegenstande aus der Zeit von 1.807 bis 1813. Die erstesAbhandlurzg- befaßt sich mit einer Schrift des Kronprinzen Friedrich, den (3001100106005 8111" 1*6bai; 97056111; än corps yoiitiqas (10 1221171090. Die zweite Abhandlung ist xmilitärgeschichtlicb. S_ie fuhrt den Na weis daß die konventionelle DarsteUung der Unistande, welche den erlusst der Schlacht bei Kollin veranlaßt haben, in wesxntltclxen _Punkten unrich- tig ist. Die dritte der auf die Zeit König Friedrich des Großen de üglicben Abhandlungen giebt eine Darsiellimg der Wege, die zur er en Theilung Polens und zur Befißergreifyng Wesipreußens durch Friedrich 11. geführt haben. Von den drei di_e zweite Gruppe bilden; den Abbandlunxen ist die erste „Preußen Wahrend der Okkupation in den Jahren 1807-1813. Die folgende Abhandlung iaßrt an der Hand der amtlichen Rechnungen den BMW, daß Fravkreicb für den Krieg 1806-77 von Preußen 1,020,299,494 Francs 11 Cen- times an Kricgseniickzädigung empfanden hat. “Den Scbluß der Sammlung bildet eine Untersizcbung uber die Mission des Obersten Knesebeck nacb St. Petersburg i'." Jahre 1812.
Miinchen, 25. Juli. Gestern ist Müncheii durch ein neues Mon um entes bereichert worden. Es, gilt dem Andenkxn an dem im Jahre 1874 zu _Berlin, seiner _Vaterstadt, m hohem Alter gesiorbrnen Königlichen Universitatsprofessor ])1“. Hans Ferdinand Maßmann. Als solcher wirkte er hrxrielbst literarisch und als Lehrer ihätig, von 1826-1842. Demnberuhmten Germanisten und Historiker gebührt das Verdirnst der Grzmdung der ersten Königlichen offentlichen _Turnanstalt hier, der er in? zu seinem Weggang. 1842, als treuer Leiter vorstand. Auf deren weiiem schat- tigen Wiesenplan in Oberwiesenfeld fand das Denkmal seinen Auf- stellungéplaß. Das Monument ist em etiva 12-14 Fuß Hoher, pyra- mideuförmig zageipißter Tuff- oder Tropistem aus der Tegernieer Gegend. Ganz oben trät „er eine schräg angebrachte Tafel von weißem Marmor mit JUZÖrlftSWWMUUJ.
Braunschweig, 25. Juli. In den Tagen vom 27.-30. Juli- wird die achte deutséhe Turnlehrerveriammlunqhier statt nden. Am Empfangstage findet eine vorberaihende Sißung des uSschusies statt, Welcher am folgenden Tags" (28.) die erste ordentliche Versammlung folgen wird. Die fur die Tages- ordnung angemeldeten Vorträge find bis jetzt, folgende: 1) Ein Antra „ des Berliner TurnlehrcrvereinS. die AufsteÜung ein-r Ges aftsordnung für die deutschen Turqlehrertage be- treffend, Berichterstatter Dr. Hermann, Berlin; 2) em Vortraq von Prof. 131“. Euler,_ Berlin, über ein Lebensbild von Jahn und dem Stande des Turnens znieiner Zcir (1816) in Berlin, nach ungedruckten Queuen;
rung des Pairiotiéwus. irc1cher in Fchweren Minuten des Lebens das Volk mit seiner Rrgieruug in em_unt1;eilbarrs ngzes sich zu- sammenfügen iäßi, so sehr, unsere eigene Gesliyicbte ist so rrrcd „an derartigen auf dicikm Wrge gewonnenrn Resultaten, daß wir nicht anders als mit der wärmsten Sympaihie Ereigyisseu folgen konnten, welche nach und nacb eine neue Grdßmacht m Europa 'geichaffen iyaben. Die Tbaiiachcn haben es bewixserz, daß diese Gefublx nicht umsonst gewesen sind, In den Ereignissen der letzten Zeit hat Italien und seine Regierung eine Steliun eingxnommrn, weiche deut- lich den BMW liefert, daß dem Kab t im Qurrmal die Vor- urtheile ciner vergangenen Zeit fremd sind undldaß daffexbe nicht yon Veralteicn Theorien, sondern von. dem, lebendigen Verstandnis; eines neuen internationalen Rechts_ge1eiiet Wird, auf Welchem Bodewauch unsere auswärtige Politik sieht, eines Recßis, das ciuf Gerechtigkeit und S1111ichksii, nicht aber auf engherzigeu ,_ e'aorsiiicben _Berecb- nungcn gegründet ist. Ja den. durch die Ereignisse im Orient ber- vorgerufenen Unterhandlungen bat Italien sich mit mannhcxfter Eut- scb'losienheit zu Gunsten drr Unterdrückten gegen die Uninerduuker aus- gesprochen und kein Bedenken getragen, sich den Bemuhunggn _Ruß- lands zur Wiederherficüung der nredergetreienen, Rxébte der iurkisckzen Christen anzuschließen. Das dffene mid a,ufrichtige Verhalten der iialienischen Regierung zur Oricuifrage ist fur_un6 wxrihvoll geivesen mid hat als Beweis gedient, dar: Wir _uus_ nicht XM“ hatten, als wir d:e große That der italienischcn Einheit nns 0 sehr zu Herzen nahmen. -
Amerika. wre Vereinigten Staaten habe'n gegen die aufständischen In dian er 3 Generale mit *6000 Mann ms Feld ge- sandt; die Schwierigkeiten des Truppentrqnéports smd aber sd groß, daß die Kosten jedes getödteten Indianers ““von den ameri- kanischen Blättern auf 30,000 Dollars berechnetxwerden.
Asien. Die „Times“ erhält folgendes Telegramm vom 25. d, M. aus Taschkend: „Zwischen Khojend und Khokand ist eine Pofiverbindung eröffnct worden. Nach den neuesten Nack)- richien aus Manas in Turkestan ift jMer Ori belagert von 2000 Chinesen unter dem Befehle von ?lmbau Kunikjans. Ein Heer rückt vor von Kutichun auf Umritfi unter dem Befehi von Msun Dshu zum Zwecke der Bestrafung der DiungarHorden, die im leßien Juni Einiäüe in Bulonhotai und Tschuguichak machten.“
Afrika. Aegypten. Bekanntiick) hat vor einigen Tagen der Vize-König sich gewrigeri, ein zu seinen Ungunsten ausgeiaUene-Z civilreckiiliches Uriheil des auf seinen be- sonderen Wunsck) im vorigen Jahre in Alexandrien; eingesetzten internationalen Gerichishofes vollstrecken zu laffen. Wie drn „Times“ ielegraphisck; gemeldet wird, haben Deuistl)land und Oesicrrcick; dem Khedive sofort mittheilen laffen, daß fie seine gegen .die Kompetenz des Gerichiskiofes erhobene Ein- wendung nicbt geiien lassen können. Das Deutsche Reich ist be- kanntlick; bei diesem Gerichtéhofe durch drei Mitglieder vertreten und zwar diirch den Grafen L. Marogna als Mitglied des Appelibofes zu Alexandrien, durch Herrn T. von Wilmomski, als Substiiut drs Generalprokurators desselben Appclihofes und duni) Herrn J. Haplus als Mitglied des Tribu- nals erfier Instanz in Alndexarien. Der Sachverhalt
ist nun folgender. Ein Besißer von Wechseln und,
VonS, Herr Carpi, die der Vize-König zu „bezaiiloen verpflichtet war, welche aber am Verfallstage nicht em- gelöst worden waren, sirengie die Klaue .':Li dem genann-
ten Gerichtshofs an, welcher am.;UZ. “ZZZ?"WÜ)“Fuk'**Eiits*chei:- .
dung von Prozessen zwis - ; en und Fremden eingesetzt wurde. Artikel 10en NHMW??? sckZJizekönig mit drn europäischen Mächten die.. „;.,„s- “„Ja-skbk'offoUEll Ber- trages sagt mm wörtlich: „Dingterung, drr Verwalimixr, die Dairc.s (Prioatbeßß) Seiner Hoheit des Khedive und seiner Jamilierimiiglieder sollen der "qu15- diiiion dieses Gerichtshofrs in legalen Sireiiigketten mit Fremden untrrworfen sein.“ Gleichwohl hat der Gerichtshof erster Instanz, bestehend aus folgenden. Mitgliedern: Ahmed Ebcid Effendi, Aly Ber) Ibrahim, Chimr) Ber), Oc;- man Orsi Effendi, Said Haffnui Effendi, E. AnihomadK, (Griechenland), 91. Bargrhr (Oesterreich-Ungarn) Baron v.?lrm- felt (Schweden), I. A. Haakman (Niederlande), C. Janßen, (Belgien), J. Moviendo (Italien), Fürst A. Murusi (Rußicznd) den Kläger abgewiesen, indem es fick) für inkomprient errlarte,
3) Thxfcn von Gymnasiallehrer R.Hermann, Braunschw_eig: zx. unfer deutiÉcs Turnen, so wie es sich bis jeßi gestaltetbai, grnugt “zucht, um die Leibesübungen zurlekssitte zu erheben, 1). es ist Yielmehr zur Er- reichung di-xsesZweckes nothwendig. erstens dieVoiksivettub'ungen nieht zu betreiben, und ziveitens das Spiel als eine nothwendige Erganzung des Turnens mehr; arrßzubilden und mit der Jugend, zii pflegeri; 4) ein Vortrag des Dr, Fedde, Breslau, Über das griechisch? Pen- taihion; 5) Turnlehrer Kümmel, Wien, stelit Turngexathe und Mo- delle Wiener Einrichtung aus. Scbaniurnen der hiesigen Turner- schafteir, Schuliurnen einer Klasse der Woiienbüttler höheren Madchen- icbulr- sowie Spiele einer Abtheilung Schuler des Gymnasiums wer- den ebenfalls stattfinden.
Straßburg, 25. Juli. Die Faier der Erößfnuirg der Bahnstrecke Siraßburg-Lauterhurq-Germ erstpeim _1st gestern programmgemäß vérlaufen. Von Straßburg und Ludwras- hafen“. her Waren die Festi'heilnehmer aus der Pfalz uiid aus dem Elsaß (unter den le teren der Ober-Peäsident, die Spitzen der Be- hörden und mehrere 5) otabie aus der Bürgerichcrft) zusammengetro en und machten dann gemeinsam die Fahrt nach Straßburg. Wars on auf dcn_ pfälzischen Stationen der Empfaxi em, herzlicher und fest- licher, io war er es auf den elsässischen m t minder.“ DW deutschen
;aimen auf den Kirchibürmen, daß Willkommen mit, Munk, Au- pmche vnd Bewiri ung auch auf den, kleinen Siaitonen,"dre leb- ba's'tc Vetheiiisnng -ekundeten die Stimmung der Ber-oierung. In Straßburg brachte bei dem offiziellen Diner der Ober-Prasrdeni ein Hoch auf Se. Majestät den Kaiier, der Gouverneur_auf aui Se. Majestät den König von Bayern aus. Von den sonstigen Reden ist die des Präsidenten der Stra burger Handelskammrr hervor- zuheb-n. Eine. Beiruchiung des Mün teribuxmes schloß das Fest. Auf die neue Strecke werden die Na-bts-Schpelizuge von Basel nach Mairiz geleitet und damit eine bedeutende Erleichteruns des Verkehrs, sowie einedAbkürzung der bidderigen Fahrzeit auf diese Entfernung erzielt wer eu.
Weimar, 24. Juli. (Nat. 3.) In Briissel findet im Laufe des September ein Kongreß statt, der sich mit der Frage, _wie die Völker Afrikas am besten ,und„leichtefi_en der Civilisation ge- ivonnen Werden können, beichäftigcii wird. Seiiens des Königs Leopold sind die hervorragenden Airikaretsenden Europas geladen, uin unter seinem. persönlichen Vorsiß uber diese Frage zu beratbep. Die Versammlung triii am 11. September zusammen. Von hier aus wird ])r. 910th dem Kongress beiwvbneu.
Der „Daily Trlegra'ps)“ hai; von seinem_ Koxrespondenien „und Afrikaforicber Stanley nach lan em beangstigenden Schweigen Zeit Juni 1875) endlich wieder Naibri t erhalten, iind zwar mehrere
rieie, davon erster vom 29. Juli 1875 vom Victoricr-Nyanzaire, der leizte vom 24. April 1876 aus dern Uuyamweiriilande datiit. Er beabsichtigte nach Ujiii zu geben. - Der erste Thei dcr Nachrich- ten wird am nächsten Montag veröffrnilicht werden.
da die Vertagung der ZaHlung dem Vizekönig durch ein'Staats; gesexz erlaubt worden sei, der Gerichtshof aber verpflichtxt ser, seinen Uriheilen die ihaiiächlichen StaaneseHe zu Grunse' zii legen. Der Kläger appeliirte hiergegen und der Fall „Satyr 701'8118 1331171 801113. kbsäiria“ kam vor den Appelhof in Alexandrien. der sich nach Anhörung beider Parteien in einer unter Vorsiß des Hrn. Alois von Lapenna, des oßer- reichisch-ungarischen Mitgliedes dieses Gerichtshdfes, abgehaltenen" Sißung für kompetent erklärte und den Vizekönig zur L_ah- lung verurtheilte, da ein Staatögeseß private Schuldverpflrch= tungen nicht aufheben könne. Wie erwähnt, habewstcl; nun dre ägyptischen Behörden der Vollstreckung dieses Urtheils widerseßt. In Folge dessen befahl der Präsident des ertchtshofes, Hr. Haerkmann, die vorläufige Einstellung der ricßteritchen Thä- tigkeit, icheint hiermit jedoch seine Befugniß ubersckzritien zu haben. Er hat sein Amt niedergelegt und ist czn Ferne SZeUe das von Griechenland delegirte Mitglied Antonrgdis _gewahlt worden. Wie die „Times“ andeuten, scheint die agypttfthr Re- gierung die ganze Angelegenheit drr Beurtheilung der bei dem Gerichtshofs vertretenen Mächte anheim geben und fick) deren Entscheidung unterwerfen zu woÜen.
Statistische Nachrichten.
Nack) Mittheilung des statistischen „Bureaud der Stadt Berlin iind bei deri bissigen StandeSamteru in der Wolbe vom 16. Juli bis incl. 22.Juli er. zur Anmeldung gekommen: 205 Eheschließungen. 857 Lebendgeborene, 40 Todigeborene, 854 Sterbefaüe.
Kunst, Wissenschaft und Literarnr. ' '
Die „Straßv. Ztg." meldet unter dem 24. Juli: „Die Hiesige UniVersitärS- und Landesbibliothek, wclche bekanntlich in der Zeit ihrer Gründung vdn allen Seiten her mit so großartigen Schenkungen bedacht worden ist, _darf aiich heute; noch mzt _Fug auf die zahlreichen Sympathien Hinrvsisen, die sich ihr in eifriger Bx- ibäiigung zuivenden. Haben doch selbst die _fernsien Lander, wre Chili, Indien und Australien, ihre Warme Theilnabme an dem neuen elsässischen Institut bewädrt. Ju Europg selbst hat sich namentlich auä) das russische Reich in dieser Beziehung ausgez_eichnet. Den vielen von doriher erfolgten Sendungen reihte sich nun dieser Tag_e xine äußerst werthvolle aus Finnlßnd an, Welche wir zunachstder gutichi Verwendung des Herrn O. Donner, _Profcsfor des Sanskrit und der Sprachvergieichung an der Uninrjität von Helsingkors, ver- danken. Die soeben übermittelten 164 Bande, großentheils Guichenke der finnischen Geseilichaft der Wissen'schaften ,und der _finnischen Literaiurgeielischafi, bieten dor Allein ein _ruhmltclpesZeugmiß von der geistigen Regsamkcit jener in jüngsierIeri so_hcrrlicb auftrebenden Handels- und Geiehrienstadt. Hochschaßbar fur uns sind namentiub die zahlreichen Werke Über finnische Sprgche und Literatur, unter Welchrn wir hier zunächst nur die verschiedenen Auflagen undBe- arbeitungen dcs prachtvollen finnischen_Epos Kalev_ala hervorheben Wollen. Einen wichtigen Beitrag bildet vornehmlich auch das ver- gleichende Wörterbuch der finniich-ugrischen Sprachen von Professor Donner selbst, weic'oer gleich seinem Koisrgrkn, dem aris- gezeichneten Physiologen und Patholdgen O. E. Hirst, die Freundlich- keit hatte, seine eigenen Schriften beizulegen.“ . '
- In der gestrigen der .Köln, Zig.“ entnommenen Mittheiluzig über die Veriheilung_dcr großeii Medaille _seitens der Pari1er geographiscben Gemiischait ist anstatt Lindau und Stumm zu lesrn: „Lindau und Studi“.
GeWerbe und Handel.
Wien, 27. Juli. (W. T. B.) Die Generaivsrsammluyg dcr a,ustro-aegyptiichen Bank hatbesch1offem zur Beschlußfassung über die Liquidation der Gesellschaft nach 3 Monaten eine außer- ordentliche Generalversammiung einzuberufen.
Verkehrs-Anstalten.
New-York, 26. Juli. (W. T. B.) ' „Greece“ _“von der National - Dampfschiffs-Compagnie (C. Meifing1che Linie) ist hier eingeiroffen.
Aus dem Wolffschen Telegraphen-Bureau.
London, Freiiag, 28. Juli, Vormittags. Wie den „Daily News,“ aus Madina vom gestrigen Tage gemeldet wird, sind die Häfen von Dcrlwiirer) am 1. d. M. in Blokadczustand erklärt worden. Den Schiffen, Welche fick) berriis vor dieser Zeit in den Häfen befanden, Wurde eine Frist Von 30 Tagen bewiiligt, um ihre Ladung einzunebmcn und ab,;ufahren.
Einer längeren Korrespondenz des „Dailv Telegraph“ aus Tberapia entnehmen wir folgende Schilderung türkischer Re- kruten: „Kreuz und Halbmond auf demselben karmoisinrotheu Banner, Seite an Seite, die Sinnbilder zweier Religionen als Schmuck derselben Flagge - diese sonderbare Erscheinung istnkein Jrrtbum. Naci) Pfeifern und Trommlern folgte em Bannertraser; in seinen .'Öändrn War die Flagge mit dern Halbmond und dem Kreuze. Dann kommt eig sonderbares Gefolge. Da sind Softas, Armenier, Alb und Jungiurken, Griechen und römische Katholiken, einige mit dem Fez und andere mit Turban, einige mrdStroh- hüten, andere mit bloßem Kopfe . . . Dem Aufrufe von Freiwilligen folgten etwa bis jetzt 4-5000. Eirva die Hälfte derselben waren Softeis, junge fanatische Muhamedaner, deren Fernfein von anstan- tinopel wohl ebenso gern gesehen wird, wie ihre" Nähe, aussezezcbneet YMJL Leute in mancher Beziehung, aber wohl fahig, jeder Zeit den
rieden zu störrn. 500 drr Rekruten smd Griechen oder sonstige Christen. Die Angelegenheit wird vom VolYe geieitet “ „Dem ganzen Auftreten und Aussehen der türkischen und agypiischen Soldaten er- iheilt derselbe Korrespondent großes Lob.
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„„„ .....
In Paris soll in der Woche vom 2. 519 10._Sepicmber d. I. ein Arbeiterkongreß stattfinden, der zunacbst'm Form, von Pri- vatversammlungen und, Wenn es angeht, auch in öffrniiicben Ver- sammlun en abgehalten werden soi]. Zugeiasjen Werden zu dem Kongreß nur bevo mächtigte Delegirte der Arbeitergenossenfcbaften aile'r fran- ösisckoen Städte. Auf das Programm find folgende Fragen gestellt: 1) die
rbeit der Frauen, 2) die Syndikatökammrrn, 3) die Gemerkoorftande (001150115 äs kruä'liommor), 4) die Frage der Lehrzeit ,und „des Ge- Werbeunterrichts, 5) die direkte Vertretung des Proletariats im Par- lament, 6) die Genossenschaften für Erzeugung, Kdnium und _Kredit, 7) die Versorgungs-, Versicherungs- und va'alidxnkcissen, 8) die [and- wirthscbaftiiche Genossenschaft und die Nußlichkrit eines näheren Ver- kehrs zwischen geroerblichen und landlichcn Arbeitern.
Theater.
Die Direktion des “Nationaltheaters, , ihrem Bestreben, dem Publikum Neues und Dankendwrrihes zu bieten bringt am Freitag, den 28., „Kabale rind Liebe“ und dedglxicbe Sonnabend, den 29. d. Mis, den „Verschivender“ zu dxn kl bei Schulvorstellungen ublichen Preisen zur Auffghru11,-uy Sormiag, den 30. d. M., cht Raimunds „Bauer als Million r 1 glänzender Ausstattung zum rrsten Male in Szene.
Redacteur: F. Prebm. ; Verlag der Exvedition (Kei 1er). Druck: W. Elsa» Drei Beilagen (einschließlich Börsen-Beilage)
Berlin:
1
Der D am'pf e r
_.“;
“600,000 Si.
Erftr Brilage
zum Deuiickirn Reichs-Aiizeigrr mii) Königiick) Preußisriirn Siuais-Anzrigrr.
176.
Zur Siatistik Serbiens.
In Nr. 171 „R- u. St-A.“ [mixki wir einen Artikel über Serbien in militärqeograpbistder Hinsicht veröffcntlicbt. In ??in- knüpfung 131917711 ibriirn wr: burt dic maestenD-atsn über die statisti- _s eben Verhältnisse Serbiens mit.
Nach drr Verfassung Serbiens ist “vom Jahrr 1869 die gesetz- gebende Geivalt dem Fürsten und der Volksvertretung, Skupsch- tina, übergeben; dieselbe bildet nur eine Versammlung, die aber aus ZWei verschiedenen Befiandtbeiien zuiammengefeßt ist: Zwei Drittel werden vom Volke erwählt und ein Drittel von der Regie- rung deputirt. Wäiiier ist jeder Serie, Welcher Steuern zahlt und 21 Jahre alt ist, Wahlbar jc-der, iveicbcr jährlich 8 Thlr. Steuern zahlt und 30 Jahre alt imd darüber ist. Die Beamten und Ade kairn sind, von der Wählbqueit ausgeschlossen, iönnen aber dom Für»- stxu deleiiiri werdrn. -- Eine Eigentlzümlicbkeit Serbiens. besonders fur die Bezirkßverwaltriug und die Stcurrveranlagung von Wichtig- keit, ist, wre m der osterchbiscben Militärßrenze, das Institut der Sadruga oder Hariszzemcmichaft. Die zu gemsiniamem Erwerbe o_der Genusse Yerenngien Personen leben in Einem Hause in einer Ari von Guiergemeinickzaft und bcfisn iingesammt die Rechte ems? Einzelnen. Die Leitung der Angelegenhriten steht dem frei- gewahlten Hausdater oder Stareschina zu, der„ das Haus in der Ge- nzemde rrprasentirt. Das Hani! ist Be-fißrr, zahlt Steuern und stellt jgbrltck) emen Rekruten.' Der Starescbina (der WWW, nicht wört- 1161). sondern zur Bezeichnung des Ehrenamtcs) regiert gewöhnlich zeitixbens, kann aber (ruck) abgesetzt werden. Das Grundeigenihum M?Nt der_Griainmifamilic odrr Kolonie _ denn fie ist mehr als Un ere_ naturliche Familie, qber kleiner als die römische Gens oder der schoiii1ch€ Clan, wird gmremsam bewirtbscbaftet und verwiriteiz Son- dereigxnthum dcr Einzelfamilie und des Individuums ist nur in sehr b_eschrc_mkt€m Maße" 11111) nur an fahrender Habe gestattet, und nur da- fur giedi es perionl_ich„es Erbrecht. Testamsnte sind unbekannt.
Die ngpibeichafitgung des ganzen Volkes ist die LaudWirih- s Öaft Dix Datm und Zahlen aber, wclche wir hier und ipäterhin geben._sind nicht alle demselben Jahr entnommen, Weil nicht alljähr- lich Zahlungen ddrt staiifinden und die Berichte darüber aus Vik- schiedenm Jahrgangen siammen.
Zur Hebung des Landbczues besteht in Serbien eine [andWiriiZ- schaftltche Gesellschait, der die Regierungeine jäiyrlicbe Unterstützung von 12,000 Jr. „gewahrt. Ferner besteht 1eit 1872 in Po arevaß eine 1andwrrticksch9ftlxche_Schule, die vortrefflich eingerichtet ii.
Lim MélstM wird Mais gebaut, dann Weizen, Gerste, Hafer und “Roggen. Das Ackerland wird nach Tagwerkcn (62,11 Manja), das Wisievland track) Sensen (11053) und die Weingärten nach Hacken (11108170) gemessen.
Jin Jahre 1867 wurde eine offizielle Aufnahme der bebauten Okerftache rorgmommeii und ergab für: Mais 33760/0, Weizen 18,54, Gerste 4,37, Haier 3,77, Roggxn 2,27, Spelz 1,77, Haideiorn 0,15, Hirse 0,05, Kartoffeln 095, Hairdeisgewachse1,74, Weingärten 4,86, Wiesenland 28,33.
" Sehr bedeutend ist drr serbische Viehstand. 1866 Wurde eine Zahluiig vorgenommen; diese ergab 122 985 Siück Pferde, 609 Stück Hornvieh, 2,677,310Sir-1ck Schafe, ], 91,164 S1ück Schiveine und 451,249 Sch Ziegen.
_ D!: Ausfuhr betrug im Jahre 1874: 334794902 Kilo Ge“ trerdc, 34,104 Stück Rindvieh, 271,219 Stiick Schweine und 1,142,571 Stück Schai-„und Ziegenfelie.
„ Eine schr wohlihattqe Einrichtung sind die Gemeindemaga- zrne (OiZsUnskikoS). Jedes Jahr wird von jeder steuerpflicbiigen Pirsoxi fur den Jiri] einer ungrrsnotb cin bestimmtes Quantum Getreide eingebracht; das ate Getreide, soweit es noch nicht an Aime-vkrichenkt oder verlieben ist, wird verkauft, der Erlös in die Gemeindekasse grihan; Ende 1873 waren so in allen Gemeinde- rziagazmen zusammen uber 5 Miiliouen Kilo Gctreide aufgesprichcrt, uberéO Millionen verliehen, übrr 614,000 Franks haar vorhanden.
' _ Serbixn besitzt „große Pflaumrnwaldunaen, und ist die Ausfuhr 731068 gedosricn Obites schr bedcutend (1873 über 5,650,000 Kilo); edcnso wird der daraus bereiteteBranntwei11(Siiwowiß) stark expor- irrt, be“„ondets nacb BOEUien (1873 über 2,930,000 Kilo).
Stark war ferner die Ausfuhr vim Faßdauben. Ferner wur- den (ruggefubri: 312,703 Kilo Schafwolle, 123,434 Kiio Taig, 67,542 Kilo Honig, 10,847 Kilo Wachs.
Auch _die Industrie hebt sich; iür den Bergbau wird viel gethan; die Gewinnung von Blei wird stark getrieben und ist ratio- nell grworden, seiixem die_ Regierung große Bleischmei öfen errichtet; das an eme engliiche GeieÜicdaft abgriretene große Kupferwerk zu Ykajdaupek crqab in den Jahren 1871ß73 365,730 Kilo Kupfer (im Werthe von 744,259 Fr.), welches nach Wim und London ging.
_Jm BekgWerk zu Kucajna, das auch einer englischen Gesellschaft gehort und wo gold- urzd fiibeihaltige Blei- und Kupfercrze gewonnen Weidm, arbeiteten 300 Arbeiter.
Ein drittes Bcrgwe-ik, gleichfalls Engländern gehörig, enthält in Wragdcariißa Kupferrrziager und in Struganik vortreffliche Litho- graphiesteme.
Ferner haisSerdirr) reiche Steinkohleniagcr; das eins zu Lenje enlhqli nacb Wissensckyastlicher Abichäßuns ein Lager von 27 Milliarden mcirrsxber 'C-ntner. Nach Sal“ wird eforscbt.
Fur die Erleichterung des * erke rs wird viel gethan; es sind 51 Post- 11135 37 Tclcgraphen-Staiionen vorhanden.
. Nur Emes fxbit dem Laird? noch: Eisenbahnen, weiche die ZWÜÖM dm_ ungarischen" und turkischen Linien noch vorhandene Lücke ausquen wurden. '
_ Was die Finanzverbälinisse, die. Einnahmen und Aus- abe_n Serbiens betrifft, so besteht dafiibst zuerst für die seßbafte epoikerung eine kommunale Malrikuiarumlage. Jede Ge-
meinde muß Jährlich io, vielmal 28 Fr. 50 Ct. aufbringen, als sie xtivachsene mannliche Mitglieder zählt; die Vertheilung der Steuer in" der Gemeinde "ist Sache der Gemeindevorsteher und Familien- baupter (Siareschina). Diese Steuer ergab im Jahre 1874/75 18,860,000 Steuer-Piaftrr (1170 Steuer-Piaster : 31,50 074).
Die zweite Kategorie der Stemrzahienden ist_ dir dienende Klasse,
Welche ohiie Vermögen und vrrireiratbei ift; diE Steuer wird jährlich entricbtxt m_4 Klaffcn, von 9 Fr. 60 Eis. bis 2 Fr.,40 (Eis. . Die 7311112 Kategorie bilden die nicht aniässigen Zigeuner, Weiche 111 der ersten Giufe 11,60, in der zweiten 5,80, in der dritten 4 Fr. zahlen. Diese Steuer nimmt ab, da die Zigeuner immer mehr ses;- haft gemacht werden.
Unter den indirekten Sieuern (7,275,000) nehmen die Zölle ÖM erstxn Plaß ein, da Serbien einen lebhaften Handxl betreibt. Dsn großten Antheil an den ZoÜeinnalimen habrn die Ervfubrzöae; diese dürfeqn 3% vom Werthe der eingeführten Waare mehr über- steigen. Sie beim eu durehschniitlich 2 Millionen Fr. jährlich. (1874/75 5,300,000 &i P.)
, 3311 Jahre 1869 wurde in Serbien eine Art Vcrzehrungssteucr emgefuth, und zwar von Kaffee, Zucker, feinen Getränken, Spiritus, Rum, Spielkarten, Cigarretienvapieren und Parfumerieseifen. Diese Steuer „erbrachte 1874/75 1,100,000 Si. P. erner gehören in diese Kategorie die Regaisteuern auf die Einfuhr des 01325 und des Tabaks. Serbien kat keine Salzlager und muß deshalb das ganze Quantum des zu verbrauchenden Salzes Vom Ausland beziehen, aus Oesterreich, Ung'arn', der Walachei. Diese Oinfuhr betrug vou1866-1870durch- sckxnittlich 20,171,650 Kilos. Salz; davon wird nur etwa der 8. Theil wieder ausgefuhrt. .Die Salzeinfuhrsteuer betrug 1874/75
Die Regaljteuer au-f Tahak _ergab in demselben Jahre 250,000 St. P„ ausgefuhrt wuruZU jahrlich, da sich der Tabakvau nach Ein-
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Berlin, Freitag,. Jen 28. Juli
führung der Sieuer sehr gehoben, für ca. 146,600 Fr., die Einfuhr
ist indxsien immer noch ftä-krr als die Ausfuhr. _ Dt.“, Regalieiicurrung auf Bergbau brachte, Weil derfclbe sebr JLi'iiig 11“, 1874/75 1111!" 25,000 St. P.
Einen crhediichcn Beitrag zu den *StaaisLinnabmen liefern die ge-_
richtlichen Taxen, 1874/75 2,150,000 St. P. Bri den Sabbasta- ironen und exekutiven Verkäufen wird ein Prozentsatz der Verkaufs- summe unter dem Namen „Trommelgebühr“ erhoben und betrug 1874 2,100,000 St. P. Für das Recht der Wälderdenußung wurden 50,000 St. P. eingenommen.
„Aus den Einnahmen'der Uvrava Fondova, einer Art Boden- kredrtanstaii, flossrn 1874 500000 Si. P. in die Siaaiskaffe. Aus dsn Staatsgüiern betrugen die Einkunfie in demselben Jahre 2,740,000 St. P., aus der StaatSdruckerei 400,000 St. ., aus eiiier Musteiökonomie und den Staatsgestüien 50,000 St. . Die Einnahmen aus den Posten und Telegraphen steigen aiijährlicb und betrugen aus den Posten 300,000 St. P„ aus din Telegravben 400,000 St. P, Ersparnisse vrricbiedener Beßörden waren 650,000 St. P., Die Strafen betrugen 250,000 St. P.
Dir nicht syezifizirten außerordentlicizen Einnahmen aus Erbschaften, Schuiiouds und Unvorhergesehenem ergaben 3,110,000
Si. .
YIM die AuSgabxn betrifft, so bat Serbien keine Staatsschulden zu verzinscn, es hat vielmehr cinen Reservefonds, der fich 1873 auf 8.619.850 Frcs. belief. Die Aukgaben vertheilcn sick) folgendermaßen:
]) Allgemeine . . . . . . . . . . . 5,254,888 St, P
Civiliisie . . . . . . . . 1,200,000 _
Tribut an di? Pforte . . . . 1,176,255
Dem Patriarchen in Kruft. . . 5,040
Skuyschtiy a . . . . . . 160,000
Siaatdrail) . . ., . . . . 427,160
Pensionen ._ . . . . . . . 1.086,433
Kredit für auizerordentl. Ausziabim 1,200,000
2) Kriegs-Miuiiierium . . . , . . . . 10346896 Si. P. 3) Ministerium des Innern . . . . . . . 6,724,708
4) Unierrichis-Ministeriuur . . . . . . . 4,172,818
5) Justiz-Miyisterium . . . . . . . . 3,594,010
6) Finanz-Mmisterium . , . , . . , . 2,175,541
7) Ministsrium für öffsntiiché Bauten . . . 1,718,230
8) Ministerium des Ariaßeren . . . . . . 1.044.892 „
' Zuiammcn . . 35,031,983 St. P. Da die Staatsemnabmcu in demselben Jahre 35035000 Si. P, ergeben hatten, so stellte fich demnach ein Uederichuß von 3017 Steuer-
Piastern heraus.
Die Fabrikiudustrie des Regierungsbezirks Düsseldorf vom Standpunkte dLeLr Gesundheitspfiege.
(Vgl. Nr. 175 “0. Bl.)
_ Eirie besondereFürsorge für invalide Fabrikarbeiter, d.h. wiche. welche in *Jéol'ge vmr Alter oder Krankheit arbeitSiinfähig ge- w-eren, finder fich bis “j-xßt nur auf einzelnen großer: Etablissements. Cm vollsikzndigcr Pensionöverein für Yri'eiter-Jnvalidcn besteht auf der Kruvwchen Gußsiahifabrik zu Essen. In beschränkterem Uin- faiige find auch auf einixien anderen großen Werken der meiaUurgiichen Industrie die Grundlagen zu Pensionsvereinen durcb Stifiung von be- sonderen Fonds Seitens der Arbeiigrber gelkgi worden. In einzelnen Zn- dustriestädten findet eine nicht unbedrytenkc Beibeiligung der Arbeiter an Lebenöverficherimgen, theils mit, 15708 ohne Umersiüßung der Arbeit- geber statt, und in neuester Zeit beginnen die Invaliditäts- und Un- fakloersicberungen Eingana zu gewinnrn. Auf der Gußstahlsadrik zu Essen besteht seit dem Jahre 1867 ein Lebenövcrfickperungsdrrein im Anschluß an die LebenSvcrsichrruxngSgescUschcchit „Germania“, Weicher gegenwärtig 851 Versicherurgsn mit einem Kapital von 719,700 „714 abgesckzloffen hat; 571 leii'rfichrrimgcn di'rixéixn aiif (Hog-iiieitigkeit beider Ehegatten, so daß ,die Zahl dri: Veriicizc'rten initiifidr dsr (Flie- frauen1322 beträgt. Wktiyrcxxd drs achtjädr€gcn Veitebcns fird dt"- reiis an 125 Familien Kapixaiisii im Betrage yon js 300-450111 „x( ausgrzablt. Betreffs dcr Fiirirrge' trip. Schadlosbalrung OEl Arbeiter bei Unfall,. 117er die Arbeitgeber durch das Hafi- pfiicbigeieß der_zu verpftickiei sind, findet das System der Verfichrrung der den Wisallverficheiungen mehr und mehr Eingang. Nach den' amtlichm C'riniitelnngen betrug zwar die Zahl der im Bezirke befindlichen gc'Wervlicben Anlagen, Welche ihre Arbeiter gegen die Haftpflichi versichert hatten, nur 343 mit inIgesammi 32,536 Arbeiter. Auf Grund autheuiiicher QueÜen, sagt Dr. Beyer, dürfe aber Wohl ergänzend bemerkt Werden, das; allein die Leipzigcr Unfall-Verficherung :u Anfang des Jahres 1875 bereits in 793 ngrrdlichen Anlagen 39,564 Arbeiter im hiesigen Bezirke ver- sichert hatte, während außerdem nochicch andere Unfau Versicherungen im Bezirke, wenngleich in geringerem Umfange thäxtig sind.
Mit der stark wachsenden Bevölkerung 'in den Jndustriebezirken bat die Vermehrung der Wohnungen im „Allgemeinen gieichm Schritt gehalxer, und während im Jahre 1865 im ganzen Bezirk auf ein Wohngekaude durchschnittlich 8,55 Bewohner gezählt wurden, ent- fielen im Jahre 1872 rroß des schnelien und starken Wachsthums drr Bevölkerung in den Indnsiriebezirken doch nur 8,82 BeWobner auf ein Wohngebäude. Bei dem in dem größten Theil des Regie- rungsbezirkes üblichen Massivbau und dem guten Baumaterial können die Wohnungen auch der arbeitenden Klasixir als gute und gesunde bezeichnet werden. Von wesentlicbem Einfluß hierauf dürften sich, die 'von _der Königlichen Regierung gegebenen Anordnungen, owre die fur die kleineren Stadte imd das platte Land eriasseiien baupolizeichen _ Vorschriften, in Welchen der ge- sundheitlichen, Rückfichten beiondere Fürsorge zu Theil geworden, er- wei1en. Die große Masse der Arbeiter wvbnt in gemietheien Woh- nungen; in den ländlichen Gegenden jedoch nur namentlich da, wo die Hüitxnindustrie vorherrscht, findet man in bemerkenöwerther Zahl auch Arbciter, welche eigene Wohnun en befißen. Ein eigentlicher Woh- nungömangel für die Arbeiiei beJteht im Allgemeinen nicht, und io findet man auch Seitens der Arbeitgeber verhältnißmäßig wenig für die Errichtung von Arbeiterwohnungen gethan. Alle von den Eta- ilisiemcnts errichteten Wohnungen sino stets nur Mieibswobnunskn- Welche der Arbeiter nur, während er in Diensten des Etablissements sich?, zu benußen vermag, und in Welch_en er i_omit eine dauernde Heimatl) für sich und die Seinigen zu grunden nicht im Stande ist. An und für fich hat deshalb die Errichtung _von Arbeiterwobnungen Seitens der einzelnen Etablissements noch keineLWegs die Bedeutung von Wohlfahrtßeinrichtungen. Den Charakter einer Wohl- iabrtSeinrichtung verdient die Errichtung nur da, wo nicht blds dem_ ZWkck genügt wird sondertz Wo darüber hinaus mit wirklicher Fürsorge der Wohnlichkeri, Gxsandheit u. dgl. Rechnung getragen ist. In letzterer Beziehung hat der Be irk manche. tregliche Beispiele aufzuweisen und die m erster Reihe ?te- benden Ar eitcrkoldnieu der Gußstablfabrii von Fr. Krupp zu Essen dürften sowohl hinsichtlich der Großartigieii, wie hinsicht- lich der ini Einzelnen bethätizien Fürsorge_ schWerlich ihres Gleichen haben. Die (Hu stablfabrik besißt in funf Kolonien gegenwärtig 3277 Familienwo nungen mit einer Bevölkerung von 16,200 Seelen und hat außerdem für die Unterkunft v_ozi 2-3000 unverhei- ratheien Arbeitern Sorge getragen. 728 Fawilienwohnuugen besitzen ein größeres oder kleineres Gäitchen. - Eine der neuesten Zeit an- gehörige, etwa 2-300 Wohnungen umfassende, mit besonderer Für-
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1orge errichtete Arbe'iierkezlonie besitzt die Lokomotivfabrik Hohenzoliem am Gcaferzbcrg bei Dusseldorf, während außerdem noch mehrere andxrez großere Fabuken, namentlich in den Kreisen Essen und Diinfelddrf, Arbeiterkoxdirien dzsitzen, 119-052 9.1) d::iö.) Zweck- maßigkett , und besonders fiiriorgiicbe EinriibiMch aiisxrichnen- Arie besieren Kolonien habr-n das Prinzip der getrennten Wobizungen streng durchgcfühit und da, wo die lokalen Verhaltnisse xs gestatten, wird stets den Wohnungen etwas Garten oder Acker _betgegeben. Uebrigens lehrt die Erfahrung, daß die Arbeit- nehmer kcmeSWegs überall gern derariige geschlossene Kolonien be- wohnen und viclfacb andere,Mieihwohnungen, auéb Wenn dieselben die Vdriheile der Kolonien nicbt bieirn, vorziehen, Eine bedruisame Crscheirzung für die Wohnungöfrage der arbeitendyn Klassen bildrn die Uri Bezirke de_stebrnden gemeinnüßigen Baugesellschaften, deren sich bis jeßt zehn rn acht Jndustriestädten gebildet und wsiche trotz ver- baltnißmaßig kurzer Wirksamkeit bereits beachtenöwcrihe Reinltate zu verzeichnen haben. “
' Unter den im Bezirke rorhandenen Einrikhiungen, welche die Beschaffung prciöwürdiger, gesunder und unverfälsch- ter _Lesberzsvedürfnisse für Arbeiter vermiiirln, steht cm Großartigkeit, wie an Trefflichkcit d:»r Organisation die Kon-
sum-Anstalt der Kruppschen Gyßstahlfabrik in Essen,
Oberau. Dieselbe bixici in einrm großen Bazar und zahlreichen 118111011 Verkaufssieüen dcn sämmtlichrn Angehörigcn dcs Etablissemeriis 1n„r_etch„ec_ Aquadl die verschiedenartigeu Nahrungsmittel und Ledcns- bedurfmsie zum Seibstkofienvreise gegen Baarzahiung. Mit dieser Konsumaixsialt' ist eine große, nach Wichickors1schem System einge- richiete VgckerEr verbunden, welcher ieii etwa Jahresfrist eineVercins- [(_blaÖteri an rickzlossen iii, in welcbrr allx's Birk) vor und nach dem Ychlgchien au? ieinen Gcsundheiiszustand genau untersucht wird. Der 1aickr11che Umschlag der Konsumaustaii bez'fferi sich über 3,000,000 „sé AUZer dcr Gußsigbliadrik defißt noch eine nicht erhebliche Zahl grö erer Fabriken ahnlich organisirte Konsumanstalten.
Land- und ForstWirthschaft.
Aus Coblenz schreibt man vom 24. Juli: In unserer Nachdarschafi hat man axientbalben mit dem Schnitte des Roggens begonnen; nach dem Urtheiie der Landleute ist cinrziemlick) guie Ernie zu erwarten, Auch der Weizen, welcher seiner Reife entgegengcht, verspricht einen befriedigenden ErtraJ. Gerste sieht schön und Hafer, Welcher in Folge der Trockenheit zuruckgcdlieben war, hat sick) durch den brfxuchienderr Negra sichtlich erholt, _so das; auch diesrFiuchinichtz zit_Wimichn übrig läßt. Fuiicxrgewächie stehen aÜrntdaibc-n gut. Fruhkartoffeln liefern einen ziemlich guten Ertrc-p, und berechtigen die späten zu den schönsten Hoffnungen. Der Segen dEr Obsibäume aller Art wird ein reich1icher werden. Ein gleich günstiges Resultat können_ wir von unseren Wsinberaen melden; die Beeren entwickeln sici) ra1ch und baden bereits die Dicke einer Erbie erreicht. Tritt kein storeydes Ercigniß eiu, io haben wir soWohl in quantitativer ais qualitativer Hinsickzt einen vollen Herbst zu erwarten.
-- Nack) einsm längeren Artikel der „K. Z.“, auf den zurückzu- kommen wir uns vorbehalten, sind die Ernteausfichten für die ganze R b einp rovinz als recht giinstig zu bezeichnen. Fiir die meisten Kultur- pflanzrn gestaltcn sich die Aussichten defriedigrnder als in den leizrcu drei Jahren.
-- Der . Ri). Cour. “ enthält folgenden Getreide- bericbt vrin auswärtigen Haudelöpläßen: In den Berichten von auswärts steigern sia) die Lobeöcrhebu-xgen über die Ernte-Ausstchten mit jeder Wockze mehr, -und nam-utlia) rechnet man allgemein auf eine recht gute Qualität. Obgleich dieie Nachrickten sehr erfreulia) find, so Meinen sie mitunter dock) ctwas übsrschwävg- lick) gehalten zu sein und sind dröhalb vorerst Roch mit Vorsicht auf- zunehmen. Jm Getreidrgeichäit hat fich im großen Ganzen Wenig v_erändcrt; der Verkehr blieb meistens sehr deschränki, und nur an einzelnen Piäixeu steate sich eine lebhaften Bedarfsfrage ein, welcbe dann auch die Haltung vorübergehrnd etwas dkfestigie. Machdém die eigenen Erzeugnisse der voriädrigen Erni:- in den mrisirn Ländern Euroiiasdufgezebrt sind, so wäre man eigxntlich gcnöthißi, die neue Emir idiort “'.n Liiizzrin, ,in nrhmen, wodurch ein erheblicher Rückganz der Prr'U-E nicixr stattfinden wiirde, da (ii)?“r die fremden Zufuhren ;_eidsr dci biliigcn Prriirn (anziiixalicri1458111171, wird 1110191 (,in ?iärkrrer Druck _auf dieselben niciii ausbleiben iöanrn I"" Ex.;ilciiid waren Tip 2171161117? 0011 frrmdrm Gcircirr iii r*driger Woch? wirkst isdr 1770.11: icnd, imd dic'sridcxi kdnmcii nur bei großer Mach,:icdigkcii don Sciirn der VerkäUfer angebracht wrrden. Anil) an den französischer; Miirktcn herrschte bei ivcichknden Courier.- eine marie Tendcnz.
_ Genierbe und Handel. _ Nurnberg, 20. Juli. Das Kultus-Ministerium hat dem „Bayerischen Gewerbe - Museum“ eine Subvention von 1780 «M zu „dem von de en Kuiios, Hrn. 1)r. Stockvauer, in Ge- meirischait mri Hrn. Profe! or Otto in München bcardcinten Werke: „Die antiken T_honge äße in ihrer Bedeutung für die uiod eriie (Hefäßindustrie' gewährt. Das Ministerium wird eme Anzabi Exemplare des Werks an die techniscßen Schulen Bayerns vertheilrn.
- Die „M'ew'Yorker Handelszeitung“ eröffnet ihren dom 14. Juli datrrten Wochenbericht mit der Bemerkung, daß das Geschäft noch immer darmzrderliegt und fügt, um diese Bemerkung als ibat- sachlich zu kennzeichnen, sc*1gende_ Daten hinzu. Es betrug in New- York während des am 30, Juni beendeten Fiskaljabres der Import (exkl. Kontanteu) 298,000,000 Dou. „Gold gigen 356000000 Dol]. in 1875 und 378,000,000„ Dol]. m 1874; der Export (gleich- faÜs exkl. Kontanien) betrug 258,000,000 Dou. Currency gegen 262000000 Dol]. in 1875 und 304000000 Doll. in 1874, so, daß die Handelsbewegung Necv-Yorks in diesen beiden Bran- chen aÜem um ca. 62000010 Doll. gegen das Vorjahr adacnommea hat. Andere Branchen haben nicht minder gelitten; der Werth von Grundeigenthukm ist noch immerim Fakten begriffen. - Im Gel 13- itand ist Wahrend dieser Berichtswoclw keine Veränderung einge- treten; das Angebot flüsüxZer Fonds blieb nach wie vor avundant. Durckyschmtiöraten für 03.11 01.33 gegen Depot gemischter Sekmiiäien !ieÜien *sich auf 2-30/0, gegen Hinterlegung von Bundekvbligationrn auf 11-20/0- -- Der Goldmarkt schlug in dieier Berichts- woche abermals eine Weichende Richtung ein; der Eröffnungs cours am vergangenen Sonnabend, 12, war zugleich dr: höchste der Woche, indem das Agio graduell bis UZ wich, um heute zu 11.1 „'zu ishließeu. Für gekündigte Bonds zahlte das Schatzamt 198,000 Doll. aus, für fällige Zinsen 2,211,000 Dou, Im ).oan-Markt steUien sich die Durchschnittöraien fur dyn Verfaß von (Hold gegen das Aequivalent in Papiergeld von fiat bis 1%.- Wäbrend am Waareir- und Produktenmarkt das Exportge- schäft, im Allgemeinen einen lebhaftxn Charaker trim, War UMC? dem Einfluß der anhaltend intensiven His? M den MLM“! Jmportariikeln das Geschäft ein sehr stillesm-Der Waaren- und Produkten- Jmport während der am 8. Juli beeiideren Woche repräseniiiteinen Gesamtherth von 2,538,262 Doll. argen 3,486548 Doll. in der Vor- woche, eine Abnahme von 948286 Doll. ergebend. Fremde Webstoffe Partizipiren am Gefamtherth des letztwöcbentlicheu Imports mit
* 595,934 Dou. resp. mit 206,180 Dou. weni er als in der Vorwoche,
während der Import diverser Produkte und aaren um 742,106 Doll. geringer war. -- Aux Waareu- und Produkten-Erport wäh- rend der am 11. Juli beendeten. Woche, dessen Gesammtwertk) eine Zunahme von 3,186,871 Doll. gegen die Vorwoche aufWeisi, partizi-
pirt Baumwolie mit 11,501 Ballen.
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