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ßMdiger gestellt. ,Die Abtheilungsvorßände ,
Bayern. Münche11, 8. August. Wie der „Kox- respondenz Hoffmann“ mitgetheilt wird, hätte, Se. Ma1estat der König ein von dem Finanz - Mimster v. Berr
aus Anlaß der die Forftsckmle in Aschaffenburg be- 1rcffcuden Beschlüsse der beiden Kammern des Landtags in der vergangenen Woche wiederholt eingereichtes Gesuck) nnz Ent- hebung von seinem Portefeuille nicht genehmigt, vtelxnehr dem Staats-Minister e*én sehr sch3meichelhaftes Handschretben zustellen [offen, worin die voUfte Anerkennung und größte Zufriedenheit mit dem Wirken des errn v. Verr auWe-
sprockyen ift. _ . " Augsburg, 10. August. (W. T. B.) Se. Majestat der K ö ni g hat, wie die „Ullngeine Zeitung“ ver-
nimmt, sämmtlichen Ministern nach beendigter Landtags- sesfion für ihre Vertreiung de-H Standpunktes der Regierung und für die niäxt ermüdende hingebende Yuxdauer, womit ste ihres Amtes gewartet, seine lcbhaste Anorkennuug' aus- gesprochen und dieselben am Schlusse seines Handschretbens wiederholt seile Wüsten Vertrauens versichert.
_ Die 77 liberalen Mitglieder der Kammer der Ubgsoxdnc-ten haben am Schluss des Landtags, nach der „JUZ, Ztg.“, folgende Erklärung beschlossen:
„An unéer- Wähler! Als die liveralen Volksvertreko: Baxxxns vor "mehr «Ls Jahresfrist übcr die Rssultaw dss damaW zmnSchlusss Migsnch Landtages gemeinsam einen kmzen Bericht exskattstsn, war 4-53 möglich, neben manchen wenig erkaulicben Thaifacden des fnr-em Staatsledens von der in jenen Zeit!:?tum fallenden, durch die N??inigké Kraft der Nation vollbrachten glorrwichen Aufaichtung des Deutschen Reichs, Und von dem Antheil, den Bayern darau genommen, m'xt Stolz Md Dankbarkeit zu redcn. Ein Rückblick auf dée Landtags- seésidn, WLM'L dxnke schließt, bietet sdche LicHtpunkte nicdt. Die klkme “kisrikals Mehrheit, Welche diE lkßten Wahlkn ergabwn, hat nach Wéedcroufnahmc der Verhandlungsn im Februar diesps Jahres fast xmr duk? cine Ziel vor Augen gebabt, durcl) systematiscde Wahl- kassakioncn nach bis dahin unsrhörtßn und unter stck) selber eridcr- spruch stedcpden Grundsäßen die Lidrralen Baysrns um idre Ver- tretung zu bringen _ Wenn auch die Antwort, welche die Wähler- schaft der Landeßhauptstadt auf dichsss Unterfangen gegebcn bat, ur-s dic "Bürgschaft bietet, das; diese cigc:1tl)ümliche Ait dsr K:iegführuug gegen die' [xberale Sache im [Eßkcn Erf01g vergeblich sein wird. “Einem solckdem (Hckahrcn dsr Mcl;r[,*eit gegenüber mußte jsde Hoff- nung auf das Zustandekommen ikgkUd wichtiger Gescße, mochten dte- selbm unter aUgemein - politischen Gestehkspunktsn oder nach Bolkwixtl)sck)aftlichen Bxdürfmssen noch so dringend Lrsckzcinsn, auf- *gchben werden, und die innereGesSngbung ist deshalb nahezu vöUig unfruchjbar gcbliazben. Auch bei der Feststellung des Staatshaus- haltes für die laufe'nde Finanzperiode begeßnkte das vereinigte Streben dcr chicruwg, dcr Reichsratbskammer und der liberalen Hälfte der ngcordnctknkammer, namenlkicv den gering besoldcfen ständigen "Béamten dmcb sine für alls gleiche Gehaltßaufbesserunß eine leschlaßkzahlung auf langderechtigte Ansprüche zu gewähren, dem battnäxxigen Wéderstande der Ultramoutanen. Kein besseres Schick1al bakten unsere Bemühungen zu Gunsten der Volks- schuU€hcer, und weitere Be1chlüsse bekundeten den klerikalen Wider- willen gegen Reformsn im höheren UnterrichtSrvesen, Welche nur daxauf abzielen, die bayerischen Gymnasizn auf die glsichc Stud: der Lei- stungsfähigkeit mit den übrigen €chulanstaltcn Deutsckolands zu er- heben. Je unbefriedfgsnder die augenblicklichen Zustände Unseres engeren Heimat!)!andes find, um so wichtiger ist es, daß die Ent- Wlcklung im Deutschen Reiche, dem Bayern als einftuß- “reiches, vollberecbtigtes Glisd angehörk, ihren ruhigen allen Bevölkzrungßschjchten gleickz gerecht werdrndcn Fortgang nimmt. Die Schlußftsfion dss gegenwärtigen Reisbsmges wird ohne Zweifel in dsm Zustandekommdu der großen, die Gerichtsverfas- sung „nd das Verfahren einheitlich oxduenden Justizgeseße der Nation das nach dkr Güstaltung dss Reiches selber Werthvollste Angebinde bxingsn, und mit ihm die Vollendung des Weiteren grdßan Werkks naher rücksn, welches in dcr einheitléclyen bürgerlichen Gcseßgsbung für das ganze Deutsche Reick) besteht. Dieunbcstreitbmen, in xhrcr wirth- schaf111chen_Bed:utung kaum zu iibcx1chä߀ndem segensvollc'n Wirkun- gen einer wichen Reform hat Frankreich ssit mehr als eiuem halben Jahrhundaat empfunden; das Verständnis; und der Fleiß des deut- scher) Volkes wixd nicht minder die aus der GesWeSfickxcrheit und dem veremfachtep Rcchthang entfyringenden Vortheile zu einer nausn Queüe natwnalen Woblstanch zu machen wissen. Mit dem Ablauf dtessö Jahres geht auch das Mandat dcs gegsnwärtigcn Reichsrages zu _Ende, uxxd wir stehcn vor den Neuwahlen zur ersten parlamcw tartschen Korpersck)aft_der deutschen Nation. ES bedarf Unserer Auf- 'fdrderung cm die deutUk) und freiheitlich gesinnten Bewohner Bayerns nxcht, um fie anzusporncn, wie vor fechs und vor drei Jxkorcn, auck) dceßmal fest und treu zusammenzuhalten und nur das eine Ziel vor Augen zu haben: _auch aus Baycrn eine würdige, dem engxln Vater- land urxd dcm Reiche gleich ergebenc Vertretung zu entsenden. Außer der großen gcsxblo cnxn Schaar der Ultramontanen, wchlche auch bei uys nyr als em hkll Ener gewaltigen Glaukwnöarmce erscheinen, dre Mit aller undjeder taatSautorität im Kampfe steht und in Roux ihren M1ttelpunkt hat, find bisher andere als libe- rale, Volksvextreter aus Bayern im Reichstage nicht gesehen Horden.“ er vertrauen fcst ddrauf, daß die schon früher jammerltch narrglückten Versuche, Unfrieden unter die nicht uliramon- t_anc Bevolerung _zu saen, nnd durch die Spekulation ans“ vermeint- ltche Klaffcnmtersßen die Kraft der wahren Reichxfrcunde in Bayern zy brkcbcn, aucb dieknml erfolgLOH L*lsibcn. Das baycrisck-e Volk ist ettjficht§d_olj_gcnug, um zu_wisken, daß verschiedene unleugbar Vorhan- dsne I)::foande ch wirjh1chaftléchsn Lebens nicht, wie man glauben machkn mochte, _die Wirkuygkn der bisherigen Reickysaeseßgebung find, Fondém aus Ur'1achn ent1pringcn, Welche Weit über die Grenzen Derzt', „&:st retchM. Abe“: fo wußr dies ist, eben so nxverfichtlich dars dxe 'QHrWartuug außgexprocbsn Wétdén, daß die nene Rcichsver2re- “tung J11cht unterlasscu wird, bxstkhcndc Sck)ädcn mit gefeßgeberisÖen Mit- xeln thsralk da zu bekämpfen, wo dies überhaupt möglich ist, Für 11116 m Bayern wird die Arbeic dafür insofern kino getheilte scin müffen, Ulk Hax? sckyxn sez't Zange cmerkannkc Bedürfnis; einkr Stsuerreform “ikßk 1etncr LyérerUichUpg cntJe§c11§,xführt werden soll. Mit den nicht Hg [eng,nendx'u “(:cxwterxgkeiten ein-xr gerechten Steuxrauk-gleicbuna ver- ,tarkt xxch dle Anfordermxg an jxdsn, zum Gelingen des großen Wsrkes DFW“ sémche Heiztttragexx. Es 111 [„der nicht der Ort, in die Wür- dxgung *.*crkemxxlnen Klagen und Bcschwerden einzutreten, Welche in U?ULstZk ZELT ALT Wadi-Agitatiynsxzméel gegen die gcsammtc liberale PWR, m T_“kuUchlaxd verWender Werden. Es genügt der thwcts_kar.7m, daß a.IHe großen sßgensreickxn Refvrsécn, Welche das chUÉTé Volk, „und in ihm nawxntlick) auckp Bayern, von den Fessem des FeudaYrSmp-Z und “M Privilsgic'uhérrfchafr frei gemacht haben, auf das Andrmgm und untkr dkr Mitwirkung der Liberalen ZU SMM? gekkmmz'n sind. Auf dieser Babu gkfunder Fortentwick- lung i_ve1ter u sybretbcn, erkannte Schädxn offen zu bekennen und zu Ukkk'kslkM- a er jedem LugYUd Trug, von „woher er auch komme und UUkkk Wé1ch€k_Maske„ L'; LZLMM, mannhafk entgegen utcctcn, ist Auf- gabe und Pflicht emes 1€d2n de_utsäxcn und bayeris n Wädlers und Aßgxordnet-Zn. Stehen .Wir dafur einig zufa-„tzmen, fest und freu zu
"KMU; i_md Land, fest zmd ich zu Kaisergmd Reick)! München, 29. Julr 1876. (Folgen dre Unterschriften.)
. Baden. KarlSruhe, 7. Auguß, Eéne im lcßten Ge- seßes- und Verordnungsblatt veröffentlichte landesherrliche Ver- ordnung vom 31, Juli ändert, unter Aufhebuug der Verord- nung vom 6. Dezember 1871 die bisherige Organisation d«r Centralverwaliung der Großherzoglichxn Staats- eisxnbahnen in mehxeren Punkten; es werden namentlich die! kret thheilungen, in weLche sch die „Generaldireftk'yn“ iheit (Yetrwbß, technische und RechnungSabtheikung), selbst- welche bis-
her der Chef des Handels-Miuifteriums bezeichnete, werden nun vom Großherzog bezeichnet. Die Cenjralbehörden, unter deren Mitwirkung die Generaldirektion die ihr zugewiesenen Geschäfte voUzieht und denen die Eigenschaft selbständéger Stellen im dienst- lichen Verkehr zukommt, find: die Eisenbahn-Haupxkaffe, die Haupt- verwaltung der Eisenbahn-Magazine, die Verwaltung der Haupt- Werkstätte, die Eifenbahn-Hauptkontrolen ]„ 11'. und 111. und das Reklamationsbureau. Die Kontrole 11]. (in Betreff der Wagen) und das Reklamationsbureau (für aus dem Eisenbahn- betrieb fick) ergkbende Reklamationssachen) find neu eingeführj. _
Oesterreich=ngarn. Wien, 8. August. Die Gse- schäfttZordnung des Verwaltungs-Gerichtshofes tft, nachdem fie dcm Minißerrathe zur Beschlußfassung vorgelegen, mit Allerhöchftcr Entschließung vom 4. August genehmigk wor- den und die heutige Nummer dks Reichs-(Heseßblattss enthält eine vom 5. August datirte Verordnung des Gesammt- Ministeriums, womit dieselbe kundgemacht und bestimmt wird, daß fie mit dem Tage ihrer Kundmachung in Wirksamkeit zu treten Habe, Dieselbe Nummer des Reich9-Geseßblattes ent- Uält ferner eine Vdrordnung des Gesammt-Minißeriums vom 5. Auauft 1876, womik Bestimmungen Über die innere Einrichtung des Verwaltungs-Gerick)tshofes, dann Über das bei demselben anzustellende Personal getroffen werden. _
Pest, 7. August. Der Minister-Präsident Tisza ist heute früh bereits WU Wien zurückgekehrt.
_ Dic leßtcn Verhaftungen an den türkischen Landestheiken machen viel von fick; reden. Der „Ellcnör“ biUigt das Vorgehen der Regierung gegenüber den serbischen Agitawren. Er kowftatirt, daß die Regierung genügende Beweise in Händen habe, um den betreffendkn Prozeß machen zu können.
_ Wie die ,Budapeß. Corresp.“ erfährt, wird die kroa- tische Regierung den Budgetvoransckzkng für das Iaer 1877 dem Landtage nicht jeßt vorlegen, da die definitive Zusammen- stellung dessekben vor Votirung des gemeinsamen Budgets durch den Reichstag nicht recht möglich sei; dagegcn werde der Land- tag während der Weihnachtsferien behufs Verßandlung des Budgetvoranschlages zu einer kurzen Session zusammentreten.
Großbritannien und Irland, London, 8. August. Die Königin und der Hof werden am 19. Angus: in Val- moral eintreffen.
_ In der gestrigen Si'ßung des Oberhauses wnrde die Elementarunterrichtsbtll zum ersten Male gelesen. Im Unterhause wurden zunächst eine große Zahl von Anfragen an die Regiernng gesteüt. Auf die Anfrage Jacob Brights er- widerte der Unter-Staatssekretär des Answärtigen, Mr. Bourke, es sei wahr, daß in Folge darauf hin gepflogencr Unterhand- lungen deutsche Unterthanen in Cuba von der Zah- lung der Krisgssteu er zeitweilig, nicht danernd, befreit worden seien. Was dis Wahrnehmung der Interessen britischer Unterthanen angehe, so glaube er, es würde nicht gutsein, mehr in diesem Augenblixk zu sagen, als daß Verhandlungen mit der spanischen Regierung schwebten, um für dieselbe gleichfaüs mög- lichst günstige Bedingungen zu erreichen,
Kapitän Nolan interpeüirte, ob in Folge des suzeräncn Verhältnisses der Pforte zw Serbien und Morlwnegro die auf dem Kriegsschauplaße thätigen Aerzte nicht der Vor- theile der Genfer Konvention thrilhaftig seien. Der Premier Disraeli erwidert:, daß nicht alleiu die Pforte, sondern auch die Regierungen von Serbikn und Montenegro fich der Genfer Konvention angeschlossen hätten. Auf Antrag Disraeli's beschloß dann das Haus, daß zur ErledigUng der noch derselben horrenden Vor- lagen entgegen dem bisherigen Brauche am Tie'nstag und Müt- woch Regicrungsvorlagen vor Anträgen aus dem Hause den Vorrang haben ssllten.
Im weiteren Verlaufe der Sißung entspann fick) aufs
Neue eine Debatte üder die Gewaltthätigkeiten in Bulgarien, welche Mr. Anderson durch Verlxsung verschiedener Zeitungöberéchte und Privatmitthkilungetz ein-
leitete. Er tadelte lebhaft die Behandlung der Ange1egenheit durch den Premier-Minister und beschuldigte Sir H. Elliot, der
englischen Regierung die Wahrheit verheimlicht zu haben. Das englische Volk wünsche, daß seine Regierung im
Bnnde mit den anderen Mächten diesen fckzrecklichcn Vorgängen ein Ziel soße. Muncha sagt?, es sei ihm äußerst peinlicT] ge- Msen, daß der Premier-Minifter die Grüne! als unvkrmeidlick; bezeich- net habe. Wie sehr England in aller Augen als Veschüßer der Türkei gelt-x, grlze daraus hervor, daß die Baschibozuks fiel) wirklich an die britischen Konsulate gewandt mit der Bitte, ihnen dock) den rückftändigen Sold auszuzahlen. Nachdem noch einige Redner für und wider gesprochen, erhob fich der UUtcr-Staats- sekretär des NuSkvärtigen, Mr. Bourke, zur Entgegnung. Er vcrtheidigte den Premier gegen die Anschuldigung, die in Rede sjehende Angelegenheit leichtfertig behandelt zu haben. Es seiim Gegentheil keine Sache vorhanden, für welche Herr DiSracli téeferes Interesse hege, Eo dürfe aber nicht vergessen Werden, daß ein Mann in dcr SteUUng dxffelben fick; hüten müsse, durch ein übertxiebmes Wort der türkischen Regierung Gelegenheit zu geben, dies zu ihrem Vortheil auSzunußen. Wenn die volle Wahrheit zu Tage gekommen, so werde Néemand eifriger die Sache der Humanität verfechten, als der Premier. Ein ebenso ungerechtfertigter Angriff sei auf Sir H. Elliot gemacht wordkn, dem nicht Pflickxwersäumniß oder Mangel an Energie vorgewor- fen werden könne. Bczüglick; dcs .Kommiffärs Baring meinte der Redner, daß er fick) aufs Beste seiner Aufgabe entledigt habe, wie aus den seiner Zeit dem Hause vorzulexxenden Berichten zu ersehen sein würde. Durch dieselben hätten fick; die Berichte über die Gräuelthaten in den Zeitungen saß durchweg als stark übertrieben herausgestellt. So habe fick; der öffentliche Verkauf von Weibern und Kindern in Philippopcl nicht bewahr- [)eitet. Es habe fich aber zur Augenscheinlichkeit herausgeßcüt, daß der Aufstand in Bulgarien von fremden Unruhestiftern an- geschürt sei. Der Marquis von Hartington sprach noch die Hoff- nung aus, daß die Regierung und das Haus vor Schluß der Sesfion nochmals Gelegenheit haben möchten, die türkischen An- gelegenheiten zu erörtern. '
_ Der Bericht des englischen Untersuchungs-Kommiffars, Gesandtschafts-Sekretärs Baring, an den Botschafter Sir H. Elliot in Konstantinopel, in welchem dzrsclbe seine an Ort und SteUe gemachten Erhebungen über die Grausamkeiten in Bulgarien niedergelegt hat, und der im Unterhause durch den Unter-Staatssekretär der Auswärtigen Angelegenheiten ver- lesen worden ist, lautet, nach der „Köln. Ztg.“, wie folgt:
Philoppdpel,“ 22. Juli. M. „H.! Ich habe die Ehre, Ew. Ex- cellenz zu h_enchten, daß ich während der le ten beiden Tage versucht habe, hter m der Stadt über die Vorfälle uskunft m erhalten, die
kürzlichinEng1and und überalX so_vielAufsehen gemacht haben. Die Mense von wiederspréckoenden AuSsagen, die ich von alle::Sciten höre,
machen Meine Aufgabe jeh: schwer, und ich fürchte, (aß ich bis cht
Noch *keinen voüfiändigen Bericht geben kann über das, was vorgefal- len ist, Der Verkauf von WCWTLU und Kindern in den Stxaßen von Philip opel und Tatar Bazardschik ift, wieich nicht bezweifle, eine reine Erfin ung, denn die unabhängégstkn qugnisse lassen mich glauben,. daß ksin solcher Handel [)Zer stattgefunden hat. Was vdrgekommen, ist Fol- gendes: Familien sind zerstreut wordéu u:;d die Kindek find oft in die Häuser von Pcrsonen der verschikdeusn (Hlaubenkbekknntniffe auk- bloßem Mitleid anfgenommen worden. Es versteht fick), daß unter solchen Umständen es den Eltern nicht leicht ist, ihre Spmrsn aufzu- finden, und deshalb Hat sich das Gerücht verbreitet, fix seien in die Sklaverei verkauft vyorden. Was die jungen Mädchx betrifft, so wird mir gesagt, es 1ei sebr möglich, daß nach der Verwüstung der Dörfer eine Anzahl dkrsclven von den Plünderern mitgenommen wor- den sei, aber ich gxaxxbe nicbt, daß irgend ciUe Art von wirk- lichem Handel staftgcmnden hat. Ich glaube nicht, daß an wahres Wort an der wildcn Fabelei Von Wagenladan-zen ach1chnittener Köpfe ist, die in den Straßen durch albavestsäxe Bafäyibozuks h:»xum- vatadirt worden wären, deren, beiläufig gesagt, nur wenige bier stnd, da die meisten der irrcgulären Soldaten, Welche t'n diszstn Pro- vénzen Gräuelfbaten verübt haben, Tscherkcffen u:".d ZZJLUUSL' sind. Was die Zahl der Getödtcten betrifft, so kann ich daxüber11icht wvbl reden, bevor ich nicht die Dörfer besucht hab?. doch meine j-ßigc Meinung, die ick) später hoffentlich Werde ändern könncn, isi daß- cfwa 12,000 Bulgaren umgekommen find. Die Zahl der ßetödteten Türken ist ebenfalls fcbtvcc fesézustc-Üen; dé: ?Zehördcn geben diesxlbe auf über 104.0 cm, doch meiko C:!“uudigungen machen mich glauben, daß diese sehr übertrieben ist, und_ die Hälfte ungefähr richtig sein würde; es ist aber kein Zweifel, daß große Grausamkeitkn dadki vor- gekommen sind. Etwa sechszig Dörfer find Kunz oder theilweise nisdergekrannt, die bei Weitcm größere Mehrheit dersk'iben durck; Ba1chibozuk6, Wise aber, etwa ;ehu. sind durch die Aufständischen zerstöxt Werden. («:*-ws große Grän?! find mir zu Ohren gekommen bezüglick) auf die Umstände, unter welchen Moa 400 kaangene von Tatar Baznrchbik nach Philippopel eingebracht worden smd. Sie w-nrM mit scbwcrnn Ketten zu Mr und vier znsammcn- gcfesfclf, Und da fie in Folge der Reise Vor Müdigkeit umfan- ken, so wurden fie von den Zaptiss mit Kol'F-cn der Gerdehre und Von dex! Cixkasfiern mit Peitschen wie eine Viehhkxdc fortz'xstric'ben. Ick [Machte gesédm di? Gefängnisse und fand fie scdx überfüÜt. Die (Gefangenen find in dsm acmSir-en Gskäuguiß und in zwei großen Khaxxs unkergedxacM; die Notabslx: von Phixippcpel find [*xsdndkrs eingewent, und find meine:- Wiffens keini'n alizugroßkn Beschwerden außgesexzf. Diejenigen, wclche icb befragen konnte, sagten, daß sie keine bcwndere Ursache hätten, Über Behandlung uud Nakuung zu klagen, dock) mag viekleicht die Furcht fie veranlaßt haben, ihxe Lagc besser darzuftcljsn, als fie wirklich ist. Das Gsfänguiß ist jetzt bkinakx so vcsl als möglich, und da etwa die Hälfte der Gefangenm schon ent- lassen_ oder verurtheilt ist, fo_ kann kein_Zweifelsein, daßzu Anfang die Uebersüllung fürchterlick) gwaen sein muß. Jch höre, daß in der Stadk das Gerücht vsrdrcitetisé, die Behörden hätten, wissend, dm; ick das Gefäng- niß besuckyext würde, daffelbexcinigenlafscn und dus; die Schlafnxattcry Welche ick.“ ml), erst kurz vor meinem Cintxitt hingeleßt Worden seien. Jch f«1nn nicht sagen, ob dies wahr ist oder nicht; da ich aber ab- sicktltch den Behörden möglichft wenig Über mein Vorkyaden mitthcile, so Yann ich nur glauben, dax; es eine boshafte Exfindung ist. Ein Ba1chibozuk wurde „ diefsn Morgen gehängt, wsil er in der Hussein- Angclcgendeit bcibeiligt gewenn, übér welcbe, glaube ick), Hr. Dupuis bereits vollständig an Ew. CxceÜenz bcrichtst hat. Diete Frrsgyläréü fahren mit ihren Plünderungen noob immer fort und fie KMW das Wenige, was die Unterdrücker des Ayfstandxs noch übkig gelassen haben. Zwei sind bisher hier gehängt woxden, aber wsnn _nicht kin strengercs Exempcl ftaMirt wird, so Waden fie Mit ihren Uebeljbaten fcnfabxen. Ucbtigens ist es uner- läßlich, daß Offiziere der regulären Arme: ihnen vorséséßt Werden müßten, welcbe ivxe Handlungen kontroliren köanteu, und da? fie an den Hauptstutionen durch einige reguläre Truppcn in Emy ang ge- nommen_würdcn. Skins ist onständfg klar, nämlich daß die Provinz ruinixt ist, wie die Regierung zu ihrem ex'gsnen Schaden finden wird, Wenn fie de:) Zehnten erhebt. Es wird Maat, dar“; der Schaden für den Staatsvckyaß M) auf 100,000 Pfund türkisch bslaufen wird, eine Summe, dis gegenwärtig Übel zu entbcbrm ist. Es schc€nt mir, daß der Regierung nur ein Weg bleibt, wcnn fie d§e Sachen nur einigsr- mzßen zu eincm mrmalcn Zustande zuxückzufüßrcn gedenkt, nämlich dcn _Einwohvkrn dsr _zerstörten Dörfer einige kleine Unterstützungen zu genoahren. Eine große Anzahl von Pferden, Rinkvioh und Schafen sind, von Pomaken und Awdkren fortgettisbén worden und es wird Pflicht der Regierunasein, die Räuber zu zwingen, sie den Eicxcnthümern wieder zu geben. Cmige Unterstüßung müßxe auch zur Anschaffung von Materialien zum Wiederaufbau dcr Häuser und für Samenkorn oeléjjtet werden. Es ist waer, daß im gsgxnwäriigsn Augenblick der Kaißrlicbc Schaß auch dée kleinsten Erfordcrnisse schw-:rlich [kisten könnte, aber 119.2- jvenigsr kanu derselbe die Summen missxn, wclxde ibm früher auc? diesen Bezixkcn eingingen und MUM, wkxxn der Herbst und der Winter vorübergehen, ohne daß etwas geschiel;t, als für immer verloren zu !betrachtcn sind. Ich war dente bei dem ersten Vérlyör einiger Gefangenen zugt en UUd, wie es schien, wurde da- bei drdövtlick) verfahren; Sélim ffendi, Ali Be!) und dsr oberste Mdklal) Von Adrianopel haben den Ruf, gerchytc Männer zu sein, daffelbe sagt man aber nicht von Men Mitgiicdern dcr Kommisfiou, die man «U: dcn Einwohxem von Ph.!ipvopel ge; wählt bat. Vcn eincm dersklbcn wird ausdrü-Zlich gesagt, dax; er bestechlich, fanatisch und grausam sei. Ein Priester, ein Schul- ]chrcr, ein Tscborbaschi und ein andcrchulgare wurden vorgeführt, wäßrend ich am Gerichte war; ihre LluNagen wurdcn ihnox vorgelesen nnd fie wurden efragt, ob dieselben wahr seien; obgleich aber akle Gsständnisse entßieltcn, die einen Angeklagter: vdr jede'w Tribunal an dm Galgen gebracht haken würden, erwiderten fre dennoch, das; AÜes richtig sei. Jhre Vecxy.idi ung war in dcr Uicch dxejexdc: fie hätten entweder aus Zwang, aus Furcht oder aus reinem Understand geban- dklk, und sie baten 1chlicß1ich mit Thränen und K!ageU nm Gnade. Henke Wurden chi Bylgaren gehängt, dier zum Tode UUd stehen zu verschiede'ncn Gefängnißjtrafen verurtbeilt.
Sowohl'Kjam Pa1cha als Selim Effendi vsrfichortkn mir, daß fie durcb ;rc1la1stmg einer großen Anzahl von Gcfangénen binnen wsnigeu agen die zu erledjgcnden FäÜe auf etwa 500 zu vcrmmdern hofften, und der Präfideut fÜgTe hidz'a, er ge- denke du ganze Ang-legenhcit iy etwa 25 Tagen zu erledigen. Der Vertretdr des bnlgari1chen Bi1chofs klagte mir, daß es den zum Tode Verurtbciitcn mannißfach nicht gestattet wo-den ski, vor ihrem Ende zu beichten, fo Me daß man den hingerichteten Priestern Haar und Bardbcschnitfen habe, ohne fie ihrer Priesterklüdung zu entledi- gcn_; 1chti€leich sei dem Bischof auch nicht gestattet worden, den Kom- mi1fionfißungen beizuwohnen. Selim Effendi, den ich darüber zur Rede stellte, O_erstcherte, daß an alledem ksin wahréö Wort sei und dax; er den Bi1chof znlrlzt noch zu der GcricÖtÖfisung, welcher ich bsiwchnte, eingeladen habe, ohne das; dcrsclke erschienen wäre. Auch frühcrbin sei derselbe stets zu den Kommissions- fißungen gebeten worden, er sei aber nur cinma[ erschienen und
nicbx ]äxgcr_ als fünf Minuten _gebliebcn. Jeb erwiderte S911U1,Csscht, daß er _befier thun Wurde, kei uäcdstcr Gelecéen: [)le eme gej'chriebeue Emladuug zu senden, Weil alsdann ein
Jrrthum mehr vorkommen könne. Selim Effendi erzählte mir, daß er_Abschriften der gerichtlichen Zkugcnaussa en nach Konstantinopel gejandt habe, wclche klar und deutlich bewie?en, das; zu Anbeginn des Aufstandes fürchterliche Grausamkeiten an der musclmänyischcn Be- völkerung verübt Wordcn seien. Beruht die:! auf Wahrheit, so thäte die Pforte gut, die betreffenden Aktevstücke zu veröffentlichen, um der Welt zu k'eWeisen, daß, wenn die Mufelmäuner Grausamkeiten bc- giugen, sich doch auch die Christen viele Uathaten baden zu Schul- den kommen lassen. ' „
Ich habe die Ehre 2e- _ _ H, Baring.
An die Verlesung dieses Berrchtes knupfte der Unter- Siaatssekretär des AUvaärtigen eine Mittheilmxg über die Be- fehle, welche der Großvezier an die General-Gouverneurc der
Provinz Adrianopel, der Doxauprovinz von BoSnien und
Monaftir u::d an Abdul Kerim Pascha, don OÖér-General dür
tüxkjschcn Truppen im Hauptquartier zu Risch, erlassen hat, um wsiteren Greuelthaten vorzubeugen.
,. 9. Auguß. (W. T. B.) In der heutigen Sißnng drs Unterhauses erwiderte der Untex-Sta dssexretär Bourke_auf einc bezügkickzs Anfrage des Depujtrt'en ntch1e, daß der Psorte wiederholt Vorstellungen wegen der m" Bulgarien begangsnen Grausamkeiten gemacht_ worden waren_ _und daß die Pfoxte davon in Ketmtmß _gejeßj _worden 1er, _daß die Kunde von den in Bulgarxen verubtxn Thaten m England den
xößten UnwiUen ynd allgxmsmen Abscheu erregt hätte. (Beifall.) Die engljsckze Regterung habe? Grynd ayzunekzmen, Daß die in Rede ftekxeuden Greuelthaten sext etmgcr cht_ aufgehört kälter! und daß die Schuldrgen mzf das Strengste bestraft wor- den stiert. Die Regierung habe cdnc-n K'onsularagemen in PM- jjppüpölis ernannt, um daselbst emen direkten Etnfluß ausüdkn u können. Dieser Agen? hgbe [Jeson'dere Instrnktidnen Erhakten. Tie R;»gierxmg stehe mithm ]th m dxrekxer Verbéndung mit dem Schauplüß der erwähnten Vorgänge.
.. 10. NUZUst. (W. T. B.) Minister ernannt worden.
Frankreicüz. Paris, 8. August. Gestern fand in der Soxdoune die Vertheilung der Preise an die ZÖÜUUJL der aneen von Paris und Vx1*satch Umter dcm Vorfixz-x des Unjexchßts - Ministsrs Waddmgtdn Statt. Um 12 Uhr fandm swk) die Professoren und ZöJlmge, we1che Preise erhalten sgUten, in dem Saal ein. IZM) ,1hz1ex1 ersch1enen die verschice denexx Fakultäten der Univerfitat Mit :hren Tekanen. Umxer dxn Dekgnen fehlte nur Msgr. Wkaxet _von der lkywlogisäxdn Fakttltat. Als der Miuisxcr Waddington m dsn Saal trat. Um seinen Sxxz zwischen dem Vize:Präfidenten des S€_nats, Ddclcrc, und dem Tepntirten Bethmont (beide RLPUÖÜÉ'ÜUU) Unzunehmcn, er- tönten donnernde Hochs von (111811 Sexten. 'C1xchcva[,_Pr0- fesmr der Rhstorik im Lyceum FOUWULS, hxelt die latemischs
Noel ist zUm NrbcikS-
ROL. Der Gegenstand derselben war die allgemeine Preis- bewsrbung. Der Redner erjheilte die höchsten Lobessprückze und
wurde dabei jedes Mal von dxm lcdhastcn Beifall'dcr At:- wesrnden unterbrochen. Ju emer kurzen Rcde, dw unauf- hörlick] von Beifallsbezeugungen Unterbrochen varde, ,sprack) dann der Miniftec Waddington von “dem, was m der chten Zeit für die Verbesserung des Unterlckßs "gssckßkxen Md was noch zn hoffen sci. Ex lobte 'die Unwerfitax, WSU]?! [;,-re» Afoxabe gewissenhaft erfüUT, und dde Kammex, dle dzretW1llngt die Mitte! gewährt habe, dxr öffentlichen Erzxeßung emen UYU?» Llnfsckxwung zu gebcn. „Und welcher NUchbllck, fnhr er 7:-;*-*, wäxe für einen solchen Auf'jchwung geeianeter, als der gegen- wäxtißc? Jrankrcich hat laut seinen WiÜ'en erklärt; er.?- wünscht dringénd den Frieden nach_Außen, die “Ruh? im Innern; es fest stine Hoffnungen in dre rkpubltkamsckze erfaffttx1g, _Ewsxckxe es fick] freiwillig gegeben hat, und wchlck3e, unt Wershcrx led Geduld anqewandt, ihm die: Sicherheit geben wixd, deren 25 bc- darf, Die" Regierung der Républik und der edle Sdldak, n'elck]er an ihrer Spiße steht, werdcn ddr Aufgabe, dxe fie chr- nommsn haben, nicht untreu morden; fie Werden 91:6 aUen Kräften die offenkundigen Wünsche ch Landes unterstußen.“
_ Im Senat wurde heute die Berathung des Gasex- cnthxrfs Über die Elementarlehrean Folge dJ: Etn- reichuxwg eines Nmendcmcnts ausgescyt, fur das der JZUÜUZ- Minißer die Zmücfverwcisung in dre Kdmunsfion ch-axxxzt. Nack]dem dmm weitere Bkrichte und Exxtwurfe' duf_ 13811 Tnck) des Hauses niedergelegt worden, trug de Parten wttch Bc- r€cht Über das Bürgermeiftergeseß vor. Nc-xch dtncm gc- scbichüickxcn Rückbléck umd eincr Kcnnzcxcbmmg der R1_chtnngcn dér “frühsren Géskße erkläch dcr Berichterstatwr, das; 111 Folge
diescr Schwankmmen die geseßgcbénden Körperschaften die dUrck) die Verfassung von 1875 gebotenen Neue- rungen reiflicl; zu erwägen hätten. In Anorken-
nung déeser Roxhwendigkeit habe denn auch der Llussthnß des SknatcH der Prüfung des vorliegenden Gcseßentw'urfes zahlrcxckzc SiYUUgen gewidmet. Das Ergebniß derselden sex, daß der,?luk- WU?, dic zwei Ersten Artiksl bill'kge, dcn dr1tten", wonach Mch- mcimderäthe innerhalb drei Monaten um zn wahlen set'LU, ver,- Wcrfc, den vierten Artikel, der die Zerschmelznng AlJlL'Wmmlt Frankreich Weiter zu fördern suche, annehme, Der Mtnrxter des Innern bat, die Dringlichkeit auéztxfprcchxn. Nack) emer ziemlich ßi'nmischen Berathung wnrdebksckzloffcn, uber dtcse Vor- frage morgen zu entscheiden.
Italien. Ro111,7.NugUft. (Ital. Nakhr.) Tem bsxeits erwähnten, aus dem Ministerium des Inncrn am “28. Jun an die Präfkkten gerichteten Cirkularsckzreéb cn exttsprcckgcnd, habcn die Präfektcn durch ein Manifest vom 5. August bgkc1r11xt gcmdckß, Daß Prozessionen und andere kirck)[icheFerßrl1chkenen allßerhalb der Kirchen verboten find. _Zutmdkrhqndelnde vörfallcn, vorausgeseßt, daß ste fich dadcin1chtz§ Schlxmmckcs zu Schulden kommen [offen, den im Nrnkkl _146 des demmmal- und Provinzialgeseßcs vom 20. MMZ 1865 angkführten Strafen. Die Präfekten behalten ficTJ'iLTkéffLTi vor, in gewissen Fällen aber immer nur für Einen beninzmtm Zakk die Abhaltung solcher Prozejfionen oder anderer kirchltchc11Fexcr= chiten außerhalb der Kirchen zu gestatten, vorausgeseßt," das; die VeraUstalter derselben 14 Tage vorher bei den Lokaldehorden um Erlaubniß eixxkoMMen. „
_ Der Papft hat, den „Ital. Nack3r.“ zufolge, dreser'Tage den Wunsch ausgesprochen, dio Meinung des Kardtxxal- Kolkegiums über die Frage zu vernehmen, ob es AnZerßts der Sckzwicrigkeiten, welche man der neuen PFLPsÉWML m den WSJ legen zu wollen scheint, nicht geratlzcn 181, dte 'fu_r das be- Wkskkhende Conclave getroffensn Bestimmnngen emrgcrmaßen abzuändern. Die in Rom anwesenden Kardinäle wcrdsn wahr- schei11lich im Laufe dieser Woche zu einer Berathung un_tcx dezy BMW? dcs Pavstes zusammentreten. _ Heute Vormxttag nt Y!?Konzilskongregation im Vatikan znsammengetreten, um uber die Weigerung einiger spanischer Bischöfe zu berathen, WLW? die neue Verfassung nicht beschwören onen. . '
*- Von Palermo wird berichtet, daß Yersagltert und Cczrabinieri bei San Mauro die Bande des xungft gefaUenen RT:!aldi aufgespürt haben und sie verfolgen. . _
. " 9. August. (W. T. B.) Wie die „Agenzia Stefajm“ krfahrt, sind Seitens der päpstlichen Kurie und von Sencn d.“, Pforte offiziöse Delegirte bestellt worden; welche ?TMJL Streitfragen entscheiden und das Terram zur Ank 31 u p f u n g :ntxmerer Beziehungen zwischen dem Vattkan und der türkischen Regierung vorbereiten sollen.
Türk-i. &genüber der von der „Neuen freien Presse“ Sbmchten Nachricht, daß die englisclze Flotte _zum B§s31che oUstantinopels dort eingetroffen sex, meldex dre „Pdlmsckze
Korkespondenz“ vom 9. August, daß zmr etmge Offiziere der Mgltschen Flotte Konstantinopel besucht hqtten, und dre Meldung “ „Neuenfreien Presse“ demnach auf emen: Irrthum beruhe.
,
_ Ter „Turquie“ enjnehmen mir folgende Mikthéi- lungen;
Das Iournak ,Ittihad“ krachte fngende Mittheilnng: „Man ist nicht ganz ohne Besorgniß uber die Gefahr einer Hungcrsndth, die zu fürchten sein dürfte," da in diesem Jahrs in Fokgc des Krieges in VoInién und dsr Herzegowina keine Ernte zu erwarten ist, cbcnjd in den Prdvxnzcn von
WiddiU bis nach BUMM. In mauclzen andsren Tistxiktcn, wée Tatar-Bezardjik, Tirnova, Grabova, Philippopoxis ist ce."- cbxnso. Dic Ernten im Reste von Rumslien können den AusfalT Um so weniger decken, als die jeßden politischen Ereigniss dcr BL- völkerung 11icht erlauben konnten, fick] er::stlick) mit Jckcydau zu besä]äftig€x7. Zn Anatolien ftedt es nicht chér, dort [W der Krieg sehr viele Arme dsm Llckcrdau entzogeU, UNd dies machk |ck; nach der HungeroTl) von vor kaum zwei JxLHkCU besondcxs fühlbar. Ticstc Zustamd dü'c Le von Seiten der REZZZTUUJ energisch2 Maßrcgekn zm: Abhülfe er- heifthen, besdmderd, Mun der Krieg fich noch iN die Lädge ziehen soÜte.“
Die? „Turane“ bemcrkt dazu: „Das onxrnal „Iniszxd“ hat didse Bemurkmxgen fichcr in [öbkickyer ?lbficézt „393141651, sckjcsfnt aber in seinen Besorxxniffen exxvas zn WEiT gegangsn, da“ in den Dmmudiéixiktcn die Regierung di? Ernten cixxbrixxgen läßt, 'was in Asen dxreits QEsÜLQSU ist, 70- daß dis Eénkk-ernfuwxx dcr Resérvémadnschaftexx dort tmr gekingen Abdruck] thUn kann.“
_ Es [)ubexx, wie vcrkxmtet, eine große Anzah[ von Ar- meUicrn (".)-3000 Pasdth) in ihrer Kirclxe in Salam LMS Versammlsz zu DL]?! vakcke dbgcl):1ltcn, cin Conrité „zx! ARS]!- UM, welches die den kaUkasisckzcn Armcniexn L*ßxsxéxxtmkcn Spenden in Empfang nehmen soU. Es smd bci diessr (Hclégcn- beit myHrcxc aniokisck)? Reden gehalten WSTÖEU, dock) hat man dM Bescsxluf; gcfaßx, vor Exöffnmxg der Sabsfciptidn sci; genau über die Begründnng dxr Nachrichtxn vom Aufstands ZU unter- richt2n, und desshalb Me Deputation an den nrxxxsxüs-Fxn Putri- archeu gechchkr mit dom ?lresuchsn, derselbe uxdgc- die bezüleickxn ErknndiJUNZM canicHsn. _ Tie Armeni-Ir [)Nbxn Mf "21:1- rarbeuihrssPatridrckzxn drei Delegirte nacT) dem Kunkan-Z LUlsLUÖLT, UM fiel) Über dsnTYatbcstand dsr vorgeblichen armsni- sehen Exhxwmg Géwißlzsit zn verschaffen. Tiescxlwn hadsn fick) zar See nacd Tr.2pkzunt bc.;x!k«97'..7__,5
Did Bsarnten der indirekten Stensrvcrwalwrng Z,:alW sämmxxidi) auf die Hälfte ihres Gedakch zu (911511211 der Kaiserxikhcn ATMEL verzichtet. Diese Snbskkiptidn Ha“: 890.000 Pidftsr l)krvorgcbrach)t, w2lche dcr Jané-i-Kdm'vid-Kom- misfion Üdecwissen worden smd. Ter Großvczicr mt den Subskribenten scinc-n Dank aanrückcn (affen.
Die 111Züsche Jkegatte „Petropawlowsk“, dix did Fjaggc des Contre-Admirals Boutakdff trägt, ist am 22.Z1:livom Piräus kommchd, im Hafen von Smyrna eiugclanfcn, Der „Petrdpavly-WÖZ“ hat 22 Kanonen Und 650 MMU a:: Boyd, nnd steht 1111121: dkm Ikommando kes SchincskapiTaM-Z chvrckoy. DUS Nvisoschiff „Pscsuape“, Komnmndäm'__Tcdaxoss, nrxted derselbcn Flmggc, mit 4Kanoné11 und 57 Mann, qt, vom Saldmchx kommend, ebaxxsaUs inSmyrna eingejroffen. Die „S v etl'an a“, vom Großfürsten Alexis kommandirt, ist auch seit ciuigsr Zeit m Smyrna.
_ “VFM Kriexxssck3a11plaYeZlicgen folgendc Ucnsftc Depeschen vor: „ZZ.;
Wien, 8. Auznsx. (Allg. ZU:.) Tie Pforfe ledxxx jx'éc
VcrßandLung mit dem Fürßen Milan und Riftic ad, x.";- spricht die Ansrsclzmyaltung der terrixorialen Jutegrrxd; SorbieUs, bsunsxr11cht abcr das BesaHung-Zrkcks it: Bckde, ScmcUdria nnd Kragujsway. F;.“mf ägyptisck]? Batkdréen find in Konstantinopél angekommen. Die MiriditeN, dsren Wünschen die Pkdrje nachgekonxxuen ift, [;istsN nunmehr Hesrcs- lee. f 3 Wien, 9. 211191117, (W. T. B.) Der „Politischen „Korre- spondenz“ wird aus Belgrad vom hdxtéigcn Tage gemeldet, daß Gsnerul Tschernajcff fick) gestsrn mit dxm Brigadicr Horvatdvich vereinigt hat. Beide ?lrmcecdrps ().!dx'n sodann *Llufstellungcn KLUOMWLU, :dcxckw dis Defilyex: bt'i Vadja UND die außerhalb dcrétlbrn liechdkn Anbdhkn M11: sKäUdig bchcrrsclycn. _ Aus der HerzsgdwixW wird de_rsxlbsxx KorrespMdeUz berichtet, daß in dcr stUmZ Tredinje ÖLLHOff= mmgcn auf Emsexzung sehr gering seien. Moukhtczr PUKY] habe dée Truppen bcreitH auf haldc Ration seyen „mussen. T'te Türkischen Einwohner ch Stadt scisn skk'zr entmnThtgt.
Dagegen meldet ein Telegradxm cms London:
London, 10. Augxzst. (W. T. B.) Tem „Staxxdard“ wird aus Trebinjc telegrapkxiscl] (LLMkldcf, Moukhtar *»asckxa [“)-2138 am Tiensjag mit einem 3000 Man:; stachn Cards Unter Mnstana seine Vereinigung bei Bilek bewerkxtelligt, die Montenecxriner hätten ch nächste Umgebung von Bildk geräumt, cit', Tbeil iHrsr Strkixkräfte sei an die Südgrenze von Montenegro gcsxzickt worden.
London, 9. Angust. (W. T. B.) Tcm „chicrsÖcU Barsan“ Wild UW Scmlin vom [xcxxfigxn „Tage gcxncldct: Dic 3000 Freiwilligen, Welchc in Bosnißn xingcdrungszx smd, find [*cr-sits in Truda cingctrdffcn. _Dxc Hcrchdwma 11T fast ganz von dsn türkischn Trnpch gdraumr wdr- dcn; alle Ki'rrkijckxn Strcitkrästc sind MIL". Scrdrcxx kdUzanrirt. _ Wie dasselbe Bureau crfäl"x1*t, ixt RUtrc mxt dcr LlUx-ar- bcitung einer Note bcftlyästigd. welchc dcn Vcrtrxtcrn dcr cnrdpäisclwn Mächte in Belgrad Yl'crrcxchk :rcrx-Zn Ml.,“sJU dcrjclbcn Werden die von Un Tmfen m- "Scrdtcxr OcrUc-tcn Grausmnkcitcn dargslcgt, sodann Mrd erklart, dax; dsr von den Türken befcßtc T[)-.*i[ Scrdicms rollkommcu zu ermdc gerichtet sci.
Bel rad, 9. August. (W.T. V.)_ _Gencral Tscher- najeff gi, durch ein Tckkct dcs Jurstm zum Ober-
Kommandantcn dcr vereinigtchigtzqk- gnd Mdraoa- Armee ernannt Worden. _ RegierungsjexYJ [['an crxlart, daß die Linic Saitschar-Knjazcwaß nicht als e_mx 1tratcg1sche Ltme angenommen worden sei und daß man Sattjckzar wghreuddes Kampfes mit den Türken aufgcgcden hake, um emsdycttcre Zcrsplitterung der Kräfte zu vcrhinddrn. _ Czolakgntxcs'hat das !ürkische Corps untcr Derw11ck) Pascha; ber SFLUWÜ angegriffen Und einen Theil dcffclbcx) pack; smem dreitägigen Kampfe zerstreut. Dcrsslbe hat hierher vtsle Gdfangene gemacht und eine große Menge von W(1ff811 und Mumtton _erbeutxt. Konstantinopel, 10. LlugUß- (W- T. B) _YxeRxgternng veröffentlictzt folgende amtliche Nachrtcht axxs ©1611th pom 7. d.: Die türkischen Truppen haben nach emem haxrznackchnk Artilleriekampfe die serbischen Schanzen auf den Hohen dcr Iavor genommen. _ ' Kalafat, 9. Augnsl. (H. T. B,) Gestern s'andkcm leb- haftes Gefecht zwischen der Arrisre-Garde Leschxantns uxxd türkischer Kavallerie zwischen Saits'ckwr und Parxztsch1n statt. Von einem Siege ist in der türkrschcn Meldung mchts cr-
] wähnt. In Saitschar fanden die Türken 257 servisckze Verwun-
dete vor. Das Reserve-Corps is: von Adil? nach Saitschar dcr- legt. Die Tscherkeffen fahren fort“, zu p[underrz. Peter-Zdurg, 10. August. (W. T. B.) Dey] „Golds“ wird aus Zinwxn) vom 9. d, gemeldet: T_er serdqckx derft Derotdvitsck), we1cher dds OberkommaUd-I Ubsr dc: boSmsckzen Insurgcntcn üHcrndmmc-n hax, bcréchtct aus Graboxzxpolxe: Die Insurgcnten krßürnxrcxx bei Era_k)ovo 7 _Sckmnzcn. EiUe größere A11zaH[ von Lréschdfxen UWH dsr _Um: vom Kloster Ermanja vis Ticewa und Razxxoglamrc wxxx'xcn von ÖM Idsnrgenten bxscßt. . _ _ Tie türkischen Truppen haben mit der Emnaßrpe vou Knjazewaß und Saitschar das ganz? TimoktH-axqm Befih genommen; in kürzester Zeit werden fie auch dM ost- liclzstén Thdil Serdikxs bis nach Mikaxwvaz an dsr Donau okkxz- pékt [Jabkn können. Hormwvics hat sic!] (mf dsr Sxxxxskze Wei) Banja, Leschja11inj€demß2UH an dsr Nack) Puraksaxxn zurückgezogen. Di? Türken rück-m ichn mit fdlgcnden Stkszt- kräften nach: Am linked. Fküqcs. also gegen dieLimic TscßUprxa- Banja bxfindcn fick) drk? Dioifidnen unter Hnjsein Hamdi, Hussein Lawri [Md Suleiman P:;scha mi: jk zwsi Bri- gaden in der VorxkxckuM. Tisses Corps, mslckzcs Achmed Ejub Pascba kommandéré, dürfxe nicht viel mehr Ulf; 25,000 Manx“- mxd 10 Battxrikn bexragetx. UFO?!) ebensoviel verfüxxaxW ddr rcxhée Z(i'tgcl Unkc'r OStnaU Pascha, melcdér in zch Ko- Umncn. anf den “Straßen von Zaiffxdar Nack) Zachscdin und ngdxin Vordringt. Im Osten Serbicxxs ßebxn akso etwa 50.000 Mann den Serben vdrkäufig gegsnsMr, dic jedeUFaU-H in dw; nächstcn Zeit Livige V9rßäkkung9n wsrdcn km sxck) zZehen kömxsg. Nicht zaüdsr- sCZZ-cx'. is: wsitcr die VLsNHUUg von Nisck) under Mchcmed Pa?ka, wslck)? jcdsnfalls 11emch sein wird, direkt g:»gsn Alxxirxa-Z ['dr- zrxrijckcn Und di? Divismn des Ali Said Pasckza, dsr di-e Bcsx'mnnmg [)abc'n sol], die Route von Knrscbumlxx “:*-„aa) Krusckyctvaz eimxdschlaqcn _ zwsi lexßsiWnZeU, Wc[ch)21ch)Wcr- [?ck mehr aks 15,000 MMU bdxragcn dürften. Es stvhen also im“ Ganzen e*Fw-„x 65,000 Mann zéemkikl) gn: gelkiékxer. _ficgos: b-zwußtké' Truppen dM Ssröen qegsniibxr, Und LE Mrd Fanz von der Vcrxkxcikmxg und dem MULL)? dcr sxrdrschsn ATMEL dn: msitere Entwicklung des Kriegés abhängen Tönnen. ' _ _ „(Ho;inat es der ssrbisckzenArmee, derRie]€Na1U-Zabe, wcläxe ik1r gestellt wérd, gorcckm zu werden,“ sagt dxe „N. Jr. Vreffe“, „gelingt es ihr, die türkisckze AUNS? nickzt Wr ztmxckzen Témok Und Mormva, s011dern anch bei Aléxin-UZ und Déligrqd und Wiießlick) anch in d-cr Richtung von KrUsWUH-Ua'ck; Ucrknb (Yrdkone) so lange anfzdhainn, da?; hikrdnrckx 01"?! WWW ZLTK „(xx:xvonnen würden, so könnten il)r noch günmge !:Jdcmocn für 'die erßeidigunu dss Lamdcs erwachsen. DLL serxisckxeY'ZZq- mw: ist sckwn von Cacdk, von wo fie allein für d:e_Vcr_t§-:xd1- (411th (;cxxdxj Süden Und Oßcn in Reckznunxx kommt, SM „zxcnxixch bedsntendcs Hinderniß. indcm dée sonst zahlrdicj; voxhanddnen JLU'TÜLU nach dem scHNxcrcichen Wintér mxd dem xcßemxcxcéxn FMHÜUI dieses Jähres wohl noch 11§cht bc-nüxzdnk schm dxxxftsn. ".)!Uße'xdem zieht fiäx dicL'Toraw-ahalbkreisförmig Um dxe Cemtrdl- ftellnxxg von Kragujcwxy, so da?“; von hisr aus qu? dex] Radze]: die MWM UnterstiiHUng der bedrohten Punkte [ech moglxch__311. Ekne Reihe von gutgelegenen Orten, :vclck3e dic vdn dM RUNNE- fronken [)erükzrenden Kommunikationen sammekn, (11-5 „Cuprna, Pamcin, Rasant), Stach und Krusewaß, bilden vdkzügL-We Vdc- psfixionen; ingesondkrc (Une: fick; Sralac, ax?- dxe Mumdnngs- JLZMÖ dLr OUlaariscT-en Morawa in die serdtxckx Morawa, zur leage eimss Manövrir:Brückenkopfes, welcher der Bcrthexdtgung gaUz vorzüxxlickxe Diexisxe [cisten könnxe. _ „ _ _ Didier Calcül der scrdischcm Kriegélcxtnng kann UNFJCIH béutc Ocrsixs vereitext sciU, wenn es fick) bexwadkhcixxx, ddß "Flik Sai»! Pascha, welcher Oskam1t1ich von Uert'ü'h au; gegen 'FC 1“ u 1 e W mz operirt, diesen lextorcn OTT bereits erreicht hat. lerngr e_s'dcm xinkcn éßlü-gel dcr tükkisckwn Armee, ivicr die L'TOXÜZVÜ'UUW zu forcircn, sd bjeibt den Ssxben wohl nichts YUÖOTCH ubmg, «[I der Rückzng Nack; Kragujewaxx. " . _ _ Tis tixxkisckzen Gdnerale vxrdicnen fm? d'.e b;5*k]er:ge Leinmg dcr OPCTÜÜQULU ilw-r Armeen rückdaltldsc?» Ldl). Mn se['.c*.1cm Gcschich Yabcn ÜL es vsrstandcn, die durcly dle Ranxr (große Gebirge) anf zwei verz'cizicdcnen Operatidxxsfexdcrn, T*.mok Md Nijawa, stchenden Corps im Lande des Oksxners zu vc-r- cinich und ihnexj die.- Pwrten in das InnereSeWiens u11t11xn- gsbmxg der oon dsm (ÖWULT angciegten BEfLstZ'JUUJLU (?(léxrnaß mw Téligrad) zu öffnexx. Daß eZn s0[chcI glanzendöo NMUN: c:“rciäxx wcxdcn komne, dafür gebührx das Verdie-1st demArmxc- Corps Llägmed Ejnb Pasckzas, welches ein umvirt'cJO-axcéx, mcg- ldscs chirge in zwsi Tach Überschritt [MD ploletck] g-xf dimm Punke crsckckien, too die Serben es wohl faUM'derZrZUTM haben mochtcn. Groxcs Loh gcbüßxx (mä; den__:21:kx1(17»c'n SoldUen, Welche den Gebkrgsüdcrgang trdx, Wk?- Cinch: runacn und fdrtmäfyrendxr Kämpfe mit Ausdaner extrngcn. *Wcmi die Ssrbcn im Vcrdmfe des Kriegs?) Stamd WFM und den oben angxdeutctcn Prinzipien entsdrecfxcnd ÖLLRÜUT- theidßßxmg einlciten, dann trcxcn auch a11d1_cxurkt:chd POF- !éithxx nsnc, schwierige? Aasgabcn Heran. IM-OLÜUJL. die TUT"- kiki? ;:ixxxt Herrcn dcr Téfil-éen ch Morgrdaxßalcs &OedWexmaß und Tcligrad find, läuft ihrereratxonskmtd ddcrégnjckzar LMV KnZ-zwvaß, und m:rdcn 118 dahxx dmc" _»:tadxc YUM] chcstigungen und f:;xke _GarnUdncn FWW; nnzffxn. Außerdem werden die Tarkan .1_l)re B::dxndUnngme gegen Untecnewnungetz von Jßcr1chaarxw welche dW erbcn zivcifons ix! die Berge z1v11chen T:mok_m1d Morawa Werfen Werden, zu jclsxxzen haben. Ladder “Ilmgdben, welckze zwar in erster Linie Umficht Und Kcnntmß dcs Lzmdes, dam abcr (mcf; cmsprchndcm Nachschnb an Truppen crwrdc'rn, __Txe Streitkräfte, wclche AdelKerim Pascha Heute zur DlSpOULWIT ftehcn, dürften nicht gcnügen, um aUcn diesen Fordcrmxgbc? u e
gcreTJt zu werden. Da a'ccr die Türkei genUgsam . Mcnsckzcn v;rfügt, so ist mcht daran zu zwerfeln, daß dw
Armee binnen vierzehn Tagen doppelt so stark sein wird als fie cute i“t.'“
h _] Ueber dsn Eindruck der jüngsten jerbisckwcn Nid- derlagcn auf die Bevölkerung bringt die „P91.K0rr.“ :, einem Belgrader Briefe vom 6. folgcnde Schilder11ng:_ „Hexxte mit Tagckanbruck) erhielt der Kriegs-Miuister dic trauxxge Boat- schaft von dem Falle Knjazcwaß'. Damit ift das Stgnal fUr die Bevölkerung des ganzen süd-öftlichen Theich von Serb'xen gegeben Wordcn, nach der oberen Donaugegend, dte aUcm mcht an die Türkei grenzt, zu flüäzten. Schon am 4. .d. M. haben die Einwohner von Knjazewah, Saitschar, Ncgotm und ach Dörfer der doUixxen Gegend das Weite gesucht. _ In hxefigkn militärischen „Kreisen hält man aber den Feldzug so_lbst m1t dem sehr möglichen J-aUe von Saitschar der Raumung _dcr fuß ganz offenen Donaustadt Negotin noch lange mcht für beendigt. Zuerst müssen dic Türken dre 11ach BWW führenden Defileen nehmen, was wohl keme ganz leichte
Aufgabe ist. Selbst aber eine Umgehung De_ligrad? voraus- JSsth, müßten die Türken noch den Uebergang_ubcc dte Morava