auf den ktoliter betrage bloß 2 .“, die könne man abwälzen. Aber das Pubikum muß doch schließlich den Zou bezahlen, und da ist das merkwürdige und bedenklickx, daß man in großen Theilen Deutschlands beim Bierverkauf nicht nach Pfennigen rechnet,_ ondern der Sprung immer von zu 5 gemaét wird.
ollen die Gastwirtbe eine solche Erhöhung eintreten la en, dann würde es sieh nicht mehr um ein lus von 2 .“ handeln, sondern dem ublikum würden 8 „14 mehr, 11 mlich 10 „14, abgenommen. Es bandet sich auch nicht um 2 „si, sondern wenn man das Gewicht des Ja es mit in Rechnung bringt, um 3 „56. Zoll. Das noch nicht
et tionen in großen Mengen eingelaufen sind, liegt nur daran, daß man es einfach für unmöglich gehalten bat, daß der Reichstag eine “ einzige Position außer Wein und Branntwein noch berauSgreifen würde, und zwar das Bier, um es mit einem höheren Zoll zu be- legen. Von einem größeren Schuß gegenüber der wach|enden aus- ländischen Konkurrenz bat bezeichnenderweise in der Kommission nur ein Kommissar der verbündeten Rrgierungexi gesprochen. Man wolle [ich doch erinnkrn, daß die Regieruna schon sechßmal die Brau- teuer bat erhöhen wollen, daß in Preußen der Finanz-Minister die Grmeinden zwingt, auch gegen ihren Wiüen kommunale Bikrsteuern einzuführen! erenfaus muß sich das Brauerei- gewerbe dagegen sträuben, daß man ibm hier ein unerbetenes Ge- sZenk macht. für welchss später schwer grbüßt Werden könnte. Sieben Ste, ich bitte Sie dringend, wenigstens von dieser ZoUerhöbuna ab. Sie haben 11 schon so viel ergiebige Steuerqaellen geöffnet, daß die verbündeten Rkaierungen schon versucht haben, sich des Segens 311 er- wehren; Das Vraugewerbe würde durch solche ungerechte Belaitung in seiner Entwickelung gestört werdén.
Abg. Bindewald (Reformp): Ob das deutsche Braugewrrbe die Steuer braucht oder nicht, ist gleichgültig. Das deutsch: Volk braucht Geld für die Flotte, und ich sehe nicht ein, Womit man der Geschmacksverirrung bes bitteren Bieres entgegenkommen soll. Unser heimisches Bier kann dem Czrcbenbier mindestens_ die Stange halten. Oesterreich hat sein Geschäft beim letzten Handrlsizertrag gemacht, und wir brauchen ibm 1111171 weitere Konzessionen zu machen. Wer beuir böhmisches Bier trinkt, kaxxn 01:11) den kleinen Auf1chlag bezahlen. Denn der kleine Mann giebt nicht 30 43 für ein Glas Bier; der Maffenkonsum wird also nicht belastet. Man sagt, die Bierbrauer könnien auf das Entgegenkommen ber Landwirtbe rechnen, da sie die quptabnebmer des Grtceides seiyn. Ja, wann sie nur immer einbeimisäxss Grtrride kauften: Mein: poiitiscbrn Freunde würden ciner Besteuerung der einbeimischen Birrs 111chk beitreten; die Hsrren von der Link?)! können sich (1111) beruhigen. Wrnn aber unsere einheimischen Biere di: fremden vxrdrä11z1€n ioÜten, so wäre das ein Vortheil.
Akg. Or. Müller-Sa-Jan (fr. Volksw.): Ich muß drm Satze widersprechen, daß der Deutsch:: ein Recht auf Cbauviniömus habe. Der Deutsche hat doch nicht Einmal ein Wort für diesrn Begriff. Der Cbauvinismus führt zu einer Verbitterung und Entfremdung der Nationen, und das ist kein Vortheil. Wenn man die szckxn nicht schädigen will, Was hat man daZn für Linen Grand, diesc Sjcuer einzuführen? Warum schlagen Sie niciyt eim? höhere Brfteuerung des Kaviars vor? Nrin, man WVÜ1€_dM Oxstrrreiabrrn eins aus- wischen. Herr Hasse brzyichnrke bxn 301111111113 ms eine accrptxble Zu- gabe. Der Vorredner svrach davon, die Braurr niöchten nur drutsches (Getreidr verwenden. Ja, wenn das 10 leicht wärs! Es kommt doch auch auf dir Verwendbarkeit des Grtreides an. Es wird hier ein Schutzzoll vorgeschlxgsn, der 11011 den Interrffentrn selbst (1011111511381- 111th wird; darum 161111111 Sir nichts BCffEWS 151111, ais ben Zoll ablehnen.
Abg. Wurm (Soz.) sprich1 sich vom Standpunkt des “021111151311 Arbeiters ebenfaiis (1891311 die höherc BiersteUer aus, die nur agrarischrn ZW1ck911 dienxn solle. _ _ _
Dcr Bierzoll 11011 0 «16. Wird gcgrn die Stimmen der Linken angenommen. __
Bei dem Zoll auf Branntweine 1) Liqueure brhauptrt drr
Abg. Moltenbuhr (Soz.), das; dir bisbkr befchiosscnrii Steurrn garnicht die Reichen träfrn, wril déesc sie abwäxztrn. _Liqueurr, Schaiimwéine 21. würden (100-“dings nich bon dr" 1,191;er Klassrn ge- truxikcn, aber die S111rarerböbung wrrdr aucb 11111611 vom Lobne ab- gexoaen werdcn wie brim T*.back. I)ie Steurr :'(-8158 also drm “.'-11136111! abgrlncbst 1v9rdrn. _ _ _
Der Liqueurzoll 113111) 1111111111111.
Bci Nr. 2 (0110 Übrigen Branntwrinc) 111111 der
Abg. Lucke (b.k.F.) auf di? Fragedcz“ Abg.“.Kickr-"kt ein, was der Mittelstand Zei. Er sind?, das: dazu (111€ dirjenigen (11116101, die aus eigener Kraft und mit eigrnrm Kapitzl arbriteten, 0110 auch die kleinen Rentner. (Vizr-Präsident Dr. 11011 Freak. mxcbt den Rednsr darauf aufmerksam, daß Branntwrin 0011 (111811 SLÜndcn 1011111110811 Mrde.) Den armen Mann würde dii- vvrgeschlag€n€ Steuer 1111111011") jreffex, wie die: Sozialdkmokraien glaubten.
Abg. Bebrl erwidert, das; die Arbeiter, nameniiich an dcr Küstr, dir (0109 111111011, 011110111114 11011 der *Strnrr brtroffen WÜWM.
Der Zoll Wird bemiüigt. _ _
Bei der Position „Schaumweine“ tritt der
Abg. Fitz (111.1, obgleiri) er sklbnr Weinqufsbefiizsr sri, für den
oli ein, 111111 16 fiel) um rinenLi-xUSartikel1111111315. 93-11 dciitscbe
chaumwcinfabrikation brfinde 1115 nicht in glänzender LUIS; fie babe viiier drr Konkurrenz namrnilicb der in Driitscbland begründeten französischen Filialrn zu leiden. Die? Filialen 1511111811 den (Effekt 11:5 ZoUrs wieder ikluiorisib 1nach8n. Man möge bei der beabsichtigten Besteuerung der inländischen Schaumweine? bedmken, daß dir in- ländis-Qe Jnkustrie sich in unßünstigrr L1Ze b:fi:1de, und die Inter- essenten beiragen.
Abs. Eickhoff verzichtet darauf, auf dirsr Fragen jrßt einzu- geben, hält 61er den Zoll auf die ausländiscbrn Sivaumweine und die Besteuerung der inländischen Schxumweinr für 1:111'111111bar. _
Nbg. Graf 5011 Kaniß (d.k1)111.) macht darauf aufmrrksam, daß seine FreUnbe scinrr Zrit (110611 die Ermäßiguna des Weinzoües unter dem Reichskanzxcr Grafen Caprivi gei1im1111 hätten. Er werde bei den nrueii Handrlöverträgen dirsrn Fehler, die Ermäßigung des ZoÜrs, wicdrr gut machm und den inländiichzn Weinbau gegen die ÜUÖländischi'. Komfurrenz [(büzzen. Der inländische Wrinbauer könne die kleinc Sxeuer [rbr wobl tragsn, warm dir ausländischen Weine hinrcickdrnd 130110111 würden.
Die Position Wird angenommen. .
Auf Antrag des Ab.“). ])1'. Semler soll ein Artikel ][ hinzugefügt werden, wonach die Höheren Zollsäßc bis zum 1. Ok- tqber 1900 auf solche Waarcn keine Anwendung findcrr sollen, die am 15. Mai 1900 in den deutschen Zollausschlüffen für deutsche Rechnung lagerten oder bis dahin von Deutschen uach- weislich bestellt maren.
Staatssekretar dcs Reichs:Schaßamts ])r. Freiherr von Thielmann:
Meine Herren! Ich möchte Sie mebr im zollteckpnischen als im finanzpolitischen Interesse bitten, diesem Anirage Ihre Zustimmung nicht zu geben.
Zunächst hinkt der Vergleich mit dem Zonrirg mit prnien vom Jahre 1.894. Damals wurden dieZollerböhungen gewissermaßen über Nacht eingeführt und diejenigen Mengen von Waaren, welche die deutsche Zollgrenze bereits überfchrittrn hatten, oder in den Zollaus- schlüffen vorhanden,also den Spaniern schon abgekauft waren, wurden von dem höheren Zoll freigelaffen, weil man mit der Erhöhung des 30115 für diese Waarcn nicht die Spanier getroffen hätte, die man mit dem Zollkrieg doch treffen wolite, sondern die inländiichen Jm- porteure. Also dieser Vergleich zieht nicht!
Würden Sie den Antrag Semler annehmen, so wäre es ziemlich ebenso richtig, wenn Sie in Artikel 11 einfacb bineinschreiben: .die
obigen Zolierböbungen treten am 1. Oktober 1900 in Kraft." Meine
Herren, wer sich vorgesehen hat, hat sich jeßtgegen dieZoUerböbungen, die noch erst eintreten sollen, bereits gedeckt.
Ich Habe selber Anfragen bekommen: „Können Sie mir ratben, daß ich mein Lager von Spirituosen jetzt verzollt?“ ch babe den Herren geantwortet: „Meine Herren! Als Reichs-Scbaßsekretär kann ich Ihnen keine Antwort geben, das könnte möglicherweise das finan- zielle Interesse des Reichs schädigen. Wäre ich aber an Ihrer Stelle, hätte ich es längst gethan.“ (Große Heiterkeit.)
Abg. Frei e konstatiert, daß ihm von Bremen aus ein Auftrag zu einem solchen Antrags nicht ertbeilt worden sei.
Abg. Dr. Semler meint, das; dann Bremen sich wohl besonders gut eingedeckt babe. was bei Hamburg nicht der Fall sei.
Abg. Frese (16111 dies entschiedeii in Abrede.
Der“ Antrag Semler wird mit allen [Tegen die Stimme des Antragstellers abgelehnt und Artikel unverändert an- genommen, wonach die Zollerhöhungen am 1. Juli 1900 in Kraft treten sollen.
Die Kommission hat eine Ne_solution vorgeschlagen, wonach der Reichskanzler in der mich ten Session dem Reichs- tage einen (Heseßentwurf wegen Besteuerung des inländischen
Schaumweines vorlegen fol]. Abg. Pierson h. k. F.) verliest eine Erklärung namens der
Elsässer gegen diese esolution.
Abg. Baron de Schmid schließt sich dieser Erkläruna an.
Ab . Graf von Kaniß: Dm sehr berechtigten Brdenken der beiden orredner wird durch eine gründliche Reformierung der Wein- zölle beim neuen Zolltarif abzubelfen sein.
Die Resolution Wird angenommen. _
Damit ist die zweite Lesung der ZoUtarisnovelle beendet.
Schluß 71/2 Uhr. Nächste Sißung Montag 12 Uhr. (Interpellation Albrecht, Seuchengeseß__11n1)___k_11_i__nere Vorlagen.
».“ 'l*'*_*.*-.**'(l' «“Q"-“..ck . --.' --.-.1“1--ä....1.*3«§1:„m“ „&
Prenßisther Landtag. Haus der Abgeordneten. 77. Siszng vom 9. Juni 1900, 11 Uhr.
Es wird die zweite Verathun des (Heseßcniwurfs, betreffend Maßnahmen zur * erbütung von Hoch- wasseracfahren in der Provinz Schlesien, und zwar die am Freitag abgebrochene Debatte über den Antrag“ der Abgg. von Arnim (kons.) und Genossen fortgcsexzt, nach welchem dem (88161; folgendrr neue § 49 angefügt werden soll: Der planmäßige Ausbau der in § 1 aufgefiibrten Fliißiäufc darf vor dem Inkrafttreten 2111115 Gesetzes, betreffend Maß: Rahmen zur Verhütung von Ueberschwcmmungrn imVaufc der unteren Odrr, nicht in Angriff genommen werden.
Die Abgg. Freiherr von Willisen (koniZ und (9011011111 beantragen Hierzu, hinter dem Worte „O er“ die Worte „Spree, Havel und Elbe“ einzufügen.
Abg. Brauer-Forst (fr. kons.) beantragt, auch 11011) die Lausißrr Neisse hinzuzu iigrn. _
Ministcr der öffcritlichrn Arbeiten von Thielen:
Meine“ Herrkn! Ich habe gciixrn darauf verzichtet, auf dir rrr- sönliche chrriung deb Herrn von Arnim meinerseits etwas zu Er- widern. Ick 11301118 dir Dsbattr nicht weiter Verlängern. Ick konnte abrr 1111110111101: in 5011201 2311111111111 darauf be1zichten, Daß bik- 1311111 Hrrr bon Arnim im BLW dcs boüsiändixxen gedruckten Stenogramms meiner Erkéärungen vom 7. grkmnmen fein und aus dsnsrlben die Ukbrrzrugung (1811101111211 babxn wüide, daß die Begründung srinrr An- griffs? auf meine (8111711011901 iiicht aufgßbaut wkrdcn kann.
Meine Hrrrrn, irh darf noch ein paar Worte hinzufügi'n. Zwri Punkte würds", wxnn 11161116 Vorausféßunßen richtig sind, in der Be“- gründxmg brsritigt skin, nämlich drr eiiie Punkt, „daß mrinersrits br- bauviet wäre, die Regulierung der unte1'1'n Oder könne nicht auSgssübrt iverdcn obne Ausführung des Großsckyiffabrtswrgrs Berlin-Ststtin; und zivriiriis die Brbaupiunzx, ich hätte 111111161115 drr Staatsregirrung 11111111, daß nur da? 11.2113? Kanaiprogramm angenommen Werden 113111111 0er 1111th.
C1; blribk dann rin PUUÜ übrig, nämlich die angebliche Dibrrzenz zwisehen 111611161 Erklärung im Jahre 1898 und mriner (Erklärung am 7. d. M. chine Herren, ick) wil] nicbt daSslee wiederholrn, was ich bersiis gestern aaögrfübrt babr, daß es sich hier 11111 zwei ganz ver- schiedrne Projekte bandeij. Im Jahre 1898 baite ich das Vollständigr Regulierunßsprrjekt im Augc und gestern das beschränkte Projxlf der 2381111011019 dcr H0chwaffrrgefabrrii, das Sie jeßt besäpäftißt. Meine Hrrrrn, ich möchte aber bit1en, daß der sachverständige Herr Referent des Herrn Ministers der LandwiribsÖast in der Beziehung auch seiner- seits dem hohen Hause über diesen Punkt eine Aufklärung giebt.
Dann, mrine Herren, möcbtr ich auch meinerseits die' dringende Bi1te aussvrechen, daß das Haus dkn Antrag von Arnim-von Neumann ab- lehnt. Ich kann aach nicbt Einsehen, weicher Voitbeil daraus, daß Sie diesen Antrag annehmen, für dieRrguiierung und für die baldige Regnlierung der unteren Oker 8111311151611 könnte. Meine: Hrrren, und dann möchtr ich noch darauf aufmerksam machen, daß, weyn Sie
ieicr- Antrag annehmen, Sie doch mit chierlei Maß messen. Sie machen der Regierung zum VorWUrf, “daß sie angeblich Dinge mit einandrr Verkopvele, die nichts mit einander zu thun haben oder nur in [011111 Zusammenhang stehen. Sie aber ivoÜen bier genau dasselbe 151111 und wollen Dinge mit einander Verkoppeln, die absolut gar keinen Zusammenhang haben; denn, wenn der Antrag yon Arnim- von Neumann aÜerdings nur die uniere Oder genannt hat, so haben dock) mi! vollem Recht sofort die Vertreter der Elbe, der Spree und der Lausißer Neisse, der Habe! sicb gemeldeT, und ich muß sagen: warum könnrn denn nicht ebensogut die Vertreter der Saale, der Mulde, des Peegel, der Deime, der Wie, der Sieg, der Ruhr und alier derjenigen, die noch dahinter sind, kommen, die genau in dcrsklben Lage sich befinden? (Sehr richtig! Heiterkeit links.) Und das wollen Sie akles mit einander verkoppeln! Der Skaatsregierung machen Sie es zum Vorwurf!
Meine Herren, Sie messen aber auch nach anderer Nichtung hier mit doppeltem" Maß: die Staatöregierung wollen Sie fesilegen; Sie haben gestern den Versuch ge- macht, aus den Vertretern der StaatSregierng die Er- klärung heraußzuzieben, wie sie sich verhalten würde, wenn der Mittelland-Kanal wieder abgelehnt würde. Meine Herren, Ihrer- seits aber hüten Sie sich wohl - und ich verdenke Ihnen das gar- nicht -, schon jetzt ein Votum abzugeben über irgend eines der Projekte, welches in dem gesammten Kanalprogramm enthalten ist. Herr Graf zu Limburg-Stirum bat sich sebr vorsichtig audgebrückt über seine Haltung und die Haltung seiner Parteigenossen bezüglich des Großschiffabrtsweges Betlin-Stenin. Auch bezüglich der anderen Projekte, die in dem Programm enthalten find, ist von keiner
Seite irgend eine Bindung schon erfolgt. Die StaatSregiemng abe:
soll fich nach Ihrer Auffassung binden; sie muß das, wie ich gegn“ '
schon gesagt habe, ebenso unbedingt ablehnen.
Meine Herren, den Hauptzwrck, den Sie mit Ihrem A1-
trag verfolgen, der Staatßregierung einmal ordentlich die Wahrheit zu saßen (Heiierkeit links) bezüglich ihres Ver- haltens in den Wafferbauangelegenbeiten, den haben Sie ja erreicht. (Große Heiterkeit.) Herr von Arnim hat ja selbst gesagt, er bätte scharfe Worte gebraucht, und 1117 bin auch fest davon überzeiigxzuseine Prophezeiung, es würden noch schärfere Worte fallen wixdxzja wohl heute noch in ErfüUm-g geben. (Heiterkeit) Dii Staatöregierung werden Sie damit nicht wesentlich erschüttern; denn die StaaLSregierung hat ein gutes Gewissen und steht auf gutem Grunde in dieser Frage. Also, meine Herren. schütten Sie Ihr Herz aus, aber ziehen Sie dann nachber Ihren Antrag zmück1 (Große Heiterkeit. Lebhafter Beifall links.)
Geheimer Bauratb von Münstermann gebt auf die Vom Minister erwähnten Projekte näher ein, ist aber bei der im Hanse herrschenden Unruhe auf der Tribüne nicht zu Verstehen.
Abg. Brauer-Forst begründet seinen Antrag, auch die Re- gulierung der Lausißer Reise zur Vorbedixgung drs Inkrafttretens dieses Geseßes zu machen. Seine HeiNatb babe noch sehr diele Schuxden aus dem Jahre 1897 zu bezahlen und müsse dabei von der Regierung unterstützt werden; er hoffe, daß die Re,;ierung im nächsten Jahre eine Vorlage über die Regulierung der Laufißer Reiff: ein. bringen werbe.
Abg. Praetorius (k1111s.): Die Rkaiktäng bat kie Pflicht, 11111 1eit 20 Jahren begangenen Unterlaffungssünden gegen die untereOder wieder gut zu machen. Der Landwnibschaitö-Minister hat gestern ge. sagt, wir hätten uns die Sache in unseren eigenen Köpfen so zurecht gelc'gt. Ich muß aber (agen, daß ich den Minister der Öffent- lichen Arbeiten neulich ebenso verstanden habe, wie Herr von Arnim angab, daß (1111 Vorlagen zusammengebörten. Aus diesen Verhandlungen werds 111) eine Lehre ziehen und Weinen Wählern das Nötbiqe sagen. (Es liegt eine Erklärung der Regierung aus dem Jahre 1898 Vor, daß sie alsbald ein Projekt de_r Regulierung der unteren Oder yvilegen wolle. Das war ein beiiimmtcs Ver. sprechen. Jm Vorigen Jahre hat dsr Abg.1)on Neumann gebeten,daß den Intereffrntcn vor der Entschridung das Projskt vorgcleat 11111111 möge. Der Minister hat darauf, gesagt, daß der pommerschen Lani- wiribscbaitSkammer Kenntnis; davmi gegeben sei. Der Abg. von Niu-
mann rrkiärte aber darauf, kaß die Landwirtbschastskammer keine Kenniniß ,
erbaltrn babe. Bis jrßt find keine JnTLreffer-ten gehört wmdkn. Der Minister 1101in1121611 hat uns einmal Jksagt, daß wir nicht (1111111,an dcr Wulf seirn. Wir haben niemcils geglaubt, daß wir allein (1111111 Welt (rien; absr wir können verlangen, daß die chierung 111121 111611 10 bis 15 Jahre auf die nothwmiigen Vkrbkfferurgen wartkn läßt. Ick bin kein Gegner von Waffcrsiraßkn, abxr ich würde vikine Pfliibt 5111613611, 11111111 ich für sie 111111111113, rbe dic notbwendige Regulierung der unterrn Oder durchgeführt wird.
(611111011191 Obrr1Ne-(1ikru11gßraib FrciHerr voii Srberr-Tboß: Der Abg. Praetorius hat 11. a. 0111111101511, daß die Landwirtbicbaftg. kammer 11011 Pommern keine Kknntniß von dem Ptcjkit er- balien babe. Genau das Gcgriixbril ist der Fall. Auf sine j111111011101 drr Laiidwirtbickxafisfammcr von Pommern bot der Mixiiiisr (1130141110110, er 1011121- 005 Projrkt 11011 Brcélau, 111 Es sich damals befand, 11011) STettin überskndcn lassen, gleich- zeijig ist der Ob-r- Ptäfidcnt bon Schiefirn rnisprccbrnd an- gewirirn 17010811. Ob sich die Landwiribscbaftskammer mm, falls ihr das Proj1kt nicht früh genug übrrmittelt scin soiite. nach Breslau gewandt bat, kann ich nicht cnischeidrn. ereniaüs trifft dic R1- nierung 11011? Schuld. Wir hoffen, daß mit drr Regulierung 111 Oder in ihrem ob-x-rkn urid iinté'ren Lauf «110153611111 bcgomicn 11111111
kann, 111113 1111111115211 darum, daß 0.12 Projekt, welcbrs wir für 111 ,
11111118 Orcr 1101180111 1111111111, zur sk'ole'unigen Annahme (111111101.
Nbg. 17011 Wcrdrck (ions): Unsere Auffassung bon dsrvor- grsirigrn Erklärung des Ykiiiistrrs drr bffrniiickpxn Arbmien wird 111111 01. 0151 (11151111. In de'n Zritungrn 111111 Parjeien 116131 die Asußerunz drs Ministers folgkndermaße-n wirdergrgeben: „Die Trrnnmig 111 Bcrliii-Stkttinrr Großschiffabrtsweges von drr Kanalvmlacie 111 nicht 111251105, 111111 der G10ßschiffabriswrg mit dem Prrjkki der Rrguiikrung drr 1111111111 Oder in 101163111111 V.:“rbinduna 01111.“ Wrnn wir 1181101113111, das; 111- uniere Sprrr, dir Habel, die 0111 ebrniciüs 1115061101 berücksichtiat werden, so meffen wir nicht 1111 zweierlei Maß. Die Provinz Schlksien wird in dicirr Vbtlage be- tückfiichigt, und die anderc'n Probinzm 113111111 (1111 ken .erbst 111- 1101111. Wir sind ja 11116 Waiten gewöhnt, aber was sou 11114111 1111181111 ÖkiLr werden, wenn es noch ein paar Jahrs kaurrl? Aus d:r D(nkschriff Von 1899 über die 521125111111ng des (Heisses 111911 VewiUigum; 1'011 Mitteln zur Bkseitigung der Hrchwaff11schä"0111| 1897 (1111111111101, daß Sch11si1n bkvorzitgt worden ist. 15000041 werdsn zurück,;esteüt bis zur D111ckarbeitung 13813 (11111111 Sprkxiégu- lierungxprojekw. I(Ytsäorriben wir 1900. Im vvrigen Jahre 011112111 dcr Minister für die L.1nd1rirtb1chaft die Borlrgung cines 1111112111 zur chiiliecung der Spree. Auf diesesProjrkt warten wir 111111 neck). Daxüker, ob das Picj1kt mit der Kanaivcrlage verquickt 1111111 wird 0111 nicbt, hat der Minisicr won Thielen nichts gesagt. Wk? 51111111 kein Wort rarübrr gebört, wie das Projskt aussehen wird. T_tl! Volk 1111111 das nicbt gleichgültig skin, aucb nicht dem Verjrrter 111111 Wahlkreises, in dem ein großer Landstrich in zwei Jahren überbaUU keine (811111 gcbabt bat. Als der Régirrunris-Pläsidrnt im vorigen IIb“ binlam, sagte ihm der Gemeindc-Vorstsber: Ick 111118 mich, Sie 11111111 51111 einzigen trcckenen Plch b:“giüßen zu können. Aus dcr „SjatistUcbk' Korrespondrns“ ergicbt sich, daß die Provinz Brandenburg iu [" durch Urbcrscbtremmungen am meisten geschädigten Provinzen (3:10 Der Spreswald hat in diesem Jahre vom 10. Januar ab bis 111111 April unter Wasser gestanden. Dabei kann Von einer Ernte kk!“ Rede sei. Die Baixreratbeiten smd 1,0111 reiultajlos. Die 011“ gebaggerren Stkomstrcckcn sind jrßt ebenso Vsrsandet, wie im 110111" Herbst. Di? Arbciten an der Svrre werden nur Erfolg [9ka wmn dEr Fluß im obersikn Laufe befkstigt wird. Das; 1211441111 1111111909 und Verzweifelt werdcn und das Vertrauen zur RéglUUk Verlieren, kann mcm ibnkn 11icht verdenken. Skit einem Jabrvuyd“ wird an der Spree projektiert, geschkbcn ist aber nichts, die S1!“ versandet weiter.
Abg. Freiherr von Willisau begründet kurz seinen Ant!- Die Regierung kü1fc sich die Regulierungßprojekte nicbt hkk“ suchen, iondern müsse eingreifen, wo ein Notbstand bestebk- ' Weiteren Ausführungen des Rednecs bleiben underständlicb, da gewandt spricht.
EinkSchlußaxitrag wird gegen die Stimmen der Kon[“ vativen und Freisinnigen angenommen, obwohl noch 1111111 12 Rednergemeldet sind. __ _ _
Nach einem S_chlußwort des Berichterstatters von Kollek)e (kon!) wrrden sammtiiche Anträ 1: gegen die Stimmen '“ Kon eryatwen und einiger FreikonJervativen abgeleh_n_t.
Die zu dem Geseßcntwuxf e ngegangenen Petitionen '“ MaJstrate zunLauban und Lowenber werden der MFM als katerial x_iberwiesen, die Übrigen etitionen durch_ 11 " schlußfaffung uber den Gesehentwurf iir erledigt erklart-
(Schluß inßder Zweiten Beilage.)
Zweite Beilage
zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.
1:37.
(Schluß aus der Ersten Beilage.)
Zur * Ueberschrift und Einleitung des Gesetzentwurfs
bemerkt
Abg. von PaPYenbeim (kauf.): Der Minister der öffentlichen Arbeiten _hat sich_daruber gewundert, daß dieses Gases zu vielen Miß- versiandmffen gefiihrt bat. Dem gegenüber muß ich erklären, daß wir vorstehxkg sein mussen bei Vorlagen der Regierung, die direkt oder in- dirrkr in irgend einen Zusammenhang mit der Kanalvorlage gebracht werden. Nachdem im vorigen Jabra Maßregeln getroffen sind, die auf allen Seiten des Hauses _Widerspruch gefunden haben, müssen wir betonen, daß wir die Vorschlage_der Regierung nur mit 111181 Vorsicht prüfen, damit die Regierung nicht wieder durch Maßregelung 19011 Mitgliedern des Hauses ihre Vorlagen durcbzubringen sucht. Wir stehey aux!) heute noch auf dem Standpunkt - 12) man ein Miß- yrrstandmß von unserer Seite sein -, daß § 84 1211 Verfassungs- UskiMdL _gufrrcht Erhalten Werden muß, daß die Mitglirdi'r drs dH_11_1ses [ur ihre Abstimmung nicht verantwortlich gZU10ch1 Werben U! 611.
Vize-Präsidknt Frkibkrr von Heereman: DIL; 11 311 ni 1 zur Einlcitung und Ueberschrift dieses (51601315. € ) ck _ Aba. 11011 211111111 (kbns.): Ich möchte drm Minis1rr ker öffent- lickscii Arbeiten erwidern, daß 11161118 Ausiübrungcn nicht auf Mi : vriftandmß berubrn. Sie 1011111611 aucb nicht darauf brrubrn, weil f?r (1111 gründeten auf Bemerkungen des Ministris, wie sir im Pxotokoll gestanden babkn. Außexdem meine ich, es kann keinrn engeren Zu- samMi-uhang als den zwiicben der untrrcn mid oberrn Odkr geben.
Yllsdann folgt dir crste Bcrathung dec:- (Hrsrßentwnrfs, 111111111110 das Ruhegehalt dcr Organisten, Kantoren 11110 Kuster und dir Fürsorge für ihre Hinter- blirchcn in_der evaiigclischcn Landeskirche der älteren Provmzen der Monarchie.
211111. 13011 Wroch€rn (10117) 113011111111 dir Uebriwcisang drr Vbxiage 1111 eme Kommission.
_ Abg. H1. ckenberg (nl) swrirbt fich (18.1111 kik; [['"1I7711'181s111131 „111 (im" K_meissibn aus, 0111 das ZUstandrkounncu Dei“; Gciryrs 1015 in diyjrr Session zu 7115-3111.
__ Ministericzl-Direktor 1). SÖWQrßkopff 111111111311 dic 58011301“, 100,2 ds_n Widrrspruch, drr 9011211 diricibe 10111 1111111318111 ist, zi1111ck 111171118111, daß_ _das GEWI nicht eine [11131111111111-(1 1311 3111021111- (;.-1131711113111 brrbmsubrrn, WOHL 0511: 2111 städkikiäch O1112111i1'1'r1111115 5111111111 (rbebléche 2101151111“, brinx'xx'n wrrdc; kl 111111111111 111311111“. dir unbxaxdxrte 1511111151111 drs (Hrjrßcxiiwurfs.
_Dic Abgg. ],)r. Porsck.) (3611.11) 111". 771101111 (f:. 151111.) 11115 571110111 0011 1111151501611 (WM.) sind mit 111 110110111111an b81011111ng embérstaiidcn, 1111111115111 (10177 110501111 “:*“?e 81111131? 011011111111 drr Vorlage. "
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er 111,
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941111) kurzer chattc, in dcr sick) drr 2131111111)? (5119011112 Ober:__z11111111zratl_1 ])1'. Grrmar 1111111“ Bezugnahme auf seins Ausfubrungcq in dcr Budgctkmnniisfion (119111 sä11111111ich1 111131111111 Theile des Antrags erklärt, während 1311236111111: crxtiiitcr Abg. von Pappenheim (10111) 111111111125 der 110111- 1111111011 1116 2111111191111 der Ziffern 1 und 211, dagsgcn die 211): 1113111110] dcr Ziffer 21) rmpfiohlt, beschließt das .Haiis nach drm KommissiNisantrag mit der Abändrrnnq, das; einem An: trag drs __ Abg. Banociow (icmäß in der Ziffer 1 das 28011 „moglichs “ zwischcn „Anstaltcn“ und „111115 dciisclbcn“ eingeschoben wird.
_Sck)_luß 11/2 Ul)r._“.1€c'ichstc Sißiing Montag 11 11111". (Dritte 880019 der schlesischen Hochwasirrvorlagc; Prtitioncn.)
Handel und Gewerbe.
5111115 der Wochenübersicht der Reickpsbank vom 7. Juni 1900_ keting der (:(-sammt? Kassenbestand 885 823 000 (1899: 951614000, 1898: 909150000) .44, d. i. der Vorwoche (111111111er mcbr 1911000 (1899: wenißer 3 184 000, 1898: mpbr 9954 000) „44 YM Yketallbestand von 840529000 (1899: 914 730 000, 1.898: 811 89.1000) „46 allrin bat zugenmnmm mm 1884000 (1899 ab- Jenommen um 1 460000, 1898 zuaenommrn 11111 8710000) «44 Der Y_Lsianx an Wscbjeln von 735973000 (1899: 740817000, 1898: 2692611 000) .“ zeigt eine Verminderung um 35 325000 (1899 um
„13 000, 1898 um 25 803 000) „44 und der Bestand an Lombard- f?rdérunqen mit 74 312 000 (1899: 70513000, 1898: 89 106 000) „(€ '"M _, Zuaang um 765 000 (18911 Abgang um 55110000, 1898 YU 87 000) .“ Auf diesem beiden Anlagekonten zusammen 11 “11,13 eine Abnahme um 34 560000 (1899 um 25559000, 1898 eim „5 890000) .“ erfo_la_t. Die Position „Sonstige Aktiva“ weist
"Stn Zuwachs von 10 530 000 „FC auf. Auf passiver Skite zeigt der ] 078kaa _ der umlaufenden Noten mit 1000882000 (1899: ___ 1093000; 1898: 1051 667 000) .,“ der Vorwoche aeaenüber AZUZZZerrmgekrung um 29879 000 (1899 um 22 725 000, 1898 um Gi"; 0001.46, und die sonstigen täalich fälligen Verbindlichkeiten 501„_Fitbaben) erscheinen mit 552 634 000 (1899: 589981000. 1898: WM“ 000) .“ böber um 8085 000 (1899 niedriger um 102.1 000,
- höher um 8772 000) .“
Berlin, Montag, den 11. Juni
(Aus den im Reichßamt des Innern zu a = . Nachrichten für Handel und IidiitsinxeM)st€"“"
Betbeiligung der einzelnen Länder am Au 1:11 11118 Frankreichs in den Monaten Januar bis Fiprlil ]9L00.
HerkunnftL- Einfuhr; Ausfuhr: und Bei'timmungsländer: 1900 1899 1900 1899
Werth in 1000 F1an1'15n.
Rußland . ; ...... _06108 59 701 8449 8 091 Großbritannien . . . . . 21.5009 194 307 387 003 .'107 012 Deutschland . . , . , 131 1154 107125 148077 137882 Belgien . 127 027 100 352 204 349 194 301 Schweiz . . . . . . . 30013 29 410 02 591 09923 Italien . . 55935 95510 55788 07 247 Spaniétx ........ 83 802 75 098 44 907 45 321 _?YTkerireich-Ungarn. . . . 24501; 22 501; ' 52.51; 0757 ure . . . ...... 31451 215120 14025 .'“; Ver. Staaten von Amerika 192 .*;5 177 523 93801 00 7191; 5Brasiltxn ........ 20 992 21 254 1 230 14 895 Argentinien . ...... 152 354 143 071 34412 12 308 zusammen einschließlich anderst Ländcrer. . . .
1
1 590 104 1 051; 788 1 312 940 1 241; 879
Frankrrichs Kohlen- und Kokaand-Zl in den Monaten Januar bis März 1900. (ZinZuhr: _ _" 011811 Koks Hsrkunitéiarider: 1900 1899 1900 10110 _ Toxixicr: 7 (GkOßbUtEnkiiLn . . 1882 891) 1473090 ---- 181111011 . . . . , 1092 750 019500 1812-10 157050 Dkutscblcinv . 18.1000 171300 100020 171040 1011111111811 6111- 1chl11'f111_ch (111- dcrcr 911115131 ."; 170070 25505100 :;72 8570 ::.“;1970 A U91!!!) 1 : _ K001M 211'1411111111111051011111: 1000 18911 _ Tonnrn Belgien , 148 700 1.0; 000 31011811 . 4 110 4210 «3111111811 . . ........ 49150 47380 1111111 qndkren Latikkké', _ . . 28" 7140 28580 *.Ickztfirsvorraib 1111“ 1111150711111? “S_cbtffx, _. _, , „_ & _ _ „719740 52310 Bebiffxborraib 7111 1111118: Schäf- 13 8110 1.1 880 1111011011111 . . . ..... .“:04070 3,5133» _ _ TirKrisaué-fuixr 58011011." sick) i:: dri“. 2118010110 JIMMY biZ „1111113 1.100 1119101111001 011,“ 22 990 T(“i'ilk'É; (11.1111 1151121)TO?117'F1? 1111 CistM 2111111111101 1899. (")J-*:,Ézx 517111 1101111001110»! 111101315 11*111t.1'*1*i015.)
ErtrEidebandrl i11 dyn Nirdrriaadrn im Jabrr 1899. J!! 1111in51611 1898 111151899 1111110011 101.11189593-11710 1 Grtrridc 11110 211801 in dir Ni-“dcrinxdx 511111 231310011511) €i1[1*(1111'1[b[iii brzir. (11114 11111 [111211 V.7729k 2115011111171: ' ,
E111711111' 9111511151“ 1111.11 2111121111111). „111911111 fkci-ln B*xk'Hk. 1898“ 18911 149“. 1899 2111-1411“- 111 T*! 01:1 211113111 ...... 1 047 02» 928 471 820 982 721 00.) 910114111 . . . . . . 447451; 410200 277181 23.1303 (4111112 . 077101 „*:-23201 207. 172 «»»|; “1111103 702 ».»5, 731 »70 21:10:11 209 121; 813111 , 239 ,“;Z',» 282 71.81 200 .'.21 2!» ].";Z; 2110111111501 . . , . .';1 1:9; 18378 7 “09 51,102 SW; 11. dargi. . . . 1880 7003 » * Weézsnmebl . ., . . 1.111.170 17.30»; 11228 [;;-108 910,1(1211111151 . . . 4092.71 370711 29077 21589 Tie? Einfuhr zum 2181111111115 107.1 bixrnacb 1:1“. Bkk“11§11 1 i dcm Vorjahr (111117511 bri W(ijkn 11111 119 1714 T111111111, brii 9170101111 11111 3- 200 Toniien, bk-i (5,5:rstx 11:11 5-1 777 T011111'11, 11:1 2111131111111'11 U111_13 058 T01111€11 und 511 Ro.;(iriixxn'bi 11111 9191 Twnimi, dagegen 111151111 bci 29011“, 11111 .'11 994 T01.11«:11, bci Hass: 11111 43240 Tonner! 1111 (511le u. dergl. 11:11 5123 T:"nnkn 11111) b4i Wcizknmrbl uni 39004 401111111. Die Au.!fubr aus d:"111 frricn Nsrkrbr 10110 1,2111 das “101" ' rive Abnabmr auf bei W1izrn 11111 99317 "5501111110L bci 910an 11111); 41048 Tonnex, bri Gerste 11111 14300 137111111111, bsi 251115155151.“- 1111: 224- Tonnrn _Und bci 91011111112111'171 111.11 4088 Tonnen, darxrqrn sine Zunahme bci Mais um 20035 Tonus", bei 1.3.1111 11111 3100922011101 und b-xi W"izé'n1nkbl Um 2270 Touné-n, Dcr Ueberschuf; dcr Einfuhr „111111 Vcrmeck) übrr dic Aanubr 011.1 dem frcirn Verkkbr wird für die? 591-3611 18131111 Jahre 111 fr1!'-1*1')er Tabsllr €1s1chtlich (1111101191: * * 1898 1899 MMM i11 Tonnen Weizen ..... 220 0.10 2013 809 RoMen . . . . 170275 174037 (Gerste ..... 1 14 809 74 332 Mais . 453794 405 753 Hafer . . „ 32814 44 451 Buchrveizrn . . 23027 12 810 Spelz u. der;;l. . 1880 7003 Weizenmrbl. . . 125151 102 485 Roggenmehl . . 21 148 10042 Die Mebreinfubr zurn 236111101101) war also bei Weizen, Gerstr, Buchweizen und Roggenmehl geringcr, bei Roaqen, Mais, Hafer, Spelz und Weizenmrbl arßßsr als im Jahre 1898. Dic allgemeine Einfuhr bczifferte sich im Jahre 1899 bri Weizen auf 1 413 549 b argen 1419184 im Vorjahre, bei RVMM auf 424192 (110111 505 983, bki (Gerste auf 387 310 gqun 455 285, beiMais auf 890200 gk 111 850 844, bei Hafer auf 332 450 gegen 315 043, bei Buchweizen 11111121402 JLYLU 30051, bei Spelz und dergl. aus 9092 gegen 3462, bei Weixnmrbl auf 1810331114101 141402 und bei Roggenmebl auf 41721 1 gegen 50844 b im Jahrs 1898. Die allgemeine Aubfubr stellte sich im Jahre 1899 bei Weixßn Zuf 1215 291 1 neuen 1197471 1 im Vorjahre, bei Roaaen auf 251 (23 gegen 335 308, bei (Gerste auf 310472 gegen 334 886, bei Mais auf 428143 gegen 392 481, bei Hafer aus 282 529 rgen 281228, bei Buchweizen auf 8570 gegen 8538, bei Weizenmeh? auf 11305 gegkn ]5 243 und bei Roggenmehl auf 25036 1 gegen 29 419 1 im Jahre 1898. Hiernach xraiebt sich ein Mehr der (Einfuhr über die Aus- fuhr von 198 258 i; aeaen 221713 1 im Jabre 1898 bei W1i1en. von 172 409 gegen 170 (;15 bei Noaaon. von 76 844 geaen 120399 bei Ger te, von 468 063 gegen 458303 511 Mais, von 49 927 gegen 33 815 ei Hafer, von 12 832 gegen 22113 bei Buckoweixen, von 164 (28 gegen 126219 bei Weizenmehl und von 16085 1 gegen
_ 1900.
Die Anfubren und Vorrätbe von Getreide und Saateni Amsterdam und an rer aan n und 1899, wie MST; Z stellten sich in den Jahren 1898
211111151 Vorrat 1898 1899 1898 x71899 _ in Lasten
Wetzen ....... 7 061. 9 224 1. 762 1 983 Roggen ....... 21862 19 619 1 313 2 140 Gsrste 4 995 5 943 496“ 454 Hafer ._ ....... 3 349 5 046 237 439 Buchweizen ] 357 349 -- Buchweizengrüße . . . 137 250 30 Mais ........ 27 7151 51.5 737 “ ' 145
33 KZT; 19 106 1,37
. . :. 5 3 * NQPZ ........ 29 73 80 Bohnrn ....... 70 30 - KUÖLU :) 97.0 d' 089 Erbien 40 20 39 418 Drdersaat 98 253 KanaLrliensÖrat „M . . , 447 127 428 _ n 81 aus wurden bon den 1111 sie Enden ei1ride o:
wabrrnd drr [61311311 bridrn Jahrs (1119115611 ?ndbwarsn (Fu End:! 51261"
seibrn vorräfbig: An:“ubr _ Vorraih „1898 1899 1898 1899 in Lasten Weizen . . . . . . ,. .'181575 :“,25 425 000 1500 Rrgxxrn ....... 174 385 159 885 1 500 2000 (011111 ....... 101 210 135 243; 2 500 2 000 111111113. . . . . . . . 239790 241357 10315 2500 1311111. . . . „_ . 125.100 103200 100 500 Die 0161108851602 1111111191111 ("ich im Jabra 1899 in ziemlich engen 0511115111, _iodaß der GrWMbandsl 011118 die starken Schwarxkuvgxn 11111111, 1118 sir 1101111111911) im Jabrr1898 Platz ariffen. Der Preis- st_011_d 1111 2131011111; mit dZU 1'01116101110110611 drri Jahren war für die (11111 Hnupr,1ctrci;chi111esii (1111 Schl11ssr drr Jabrk folgender: 1899 1898 1897 1891; in ©11le1? *“ 185 225 190 ; 1 150 1:10 110 ' 5 1 15 100 100 90 107 98 85") 0,271 0,70 0 70 020
Weizrri für 2400 111; . . 1 910.106" „ 2100 „ , ] 01111113 , 2000 1 Mais , 2000
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510111111- und (8112115111011 Brlqirns 111 den 3151111 vier 911011111611 1899 und 1900. __ I'm Nacbstkbrndrn 713911 wir (*in-, Zusammrnstkllmiß 103 "[ußkn- 113111d€121_581151__11n3„i:1 11051111 und Cisrn während drr Mrnalr Januar 1315 “_Ilvril 1900, iiidrm 17.1 die Z1Hirn für den gieichrn Abschnitt des VorjabccH in 3113111111011 bk'i'üzrn: _ 0111111151: 310111 11.3000 1 185000) Sreinkoblen 1 141; 000 1 (11181100) » Yklichin€ki 14,000 1 (11000) -- (811811813 7950001 (803000) ---- 91118211 1000 1 1,1000) ---- Stahldraht 7000 1 (5000) _ (551111111111 Grab]. 40001 (4000). -«« Rbbrs (351111811111 142000 1 (113000) -- 2111111111111 380001 (1:1000) * 1151511111111) 4000 1 ("10001 *“ (315111301512 (Tissu 71000 101000) - Bsarbrixrtrs Eisen 2000 1. (2000), 231114112111: 2411011910 1900001 (107000) - 51015 381000 1: (.';20 000) --«- S1é197011iéil 1 080000 "1 (1 424 000) Rollendrs Eisen- 11351111101-1101 13000 1 117.000) --- 9.11.1schipcn 14000 1 (12000) _- E*iéiikZJ 101000 1 11110001 -- LSsrlbitkäxiék." 10000 1 (13000) »- «11511151111111 170001, (25000?- -- Stahlbl-“cb 40001. (4000) _ (531111215111 Str-b! 0000 1 110000) _ Nägel 2000 1 (2000) -* B1- arbsitrtikr Stabi 3000 1, (8000) -- Robrs 051173111111 3000 1, (4000) "Z' Brarbéitrtrß (011111111011 9000 1 19000) -- AbfaU-Zisen 190001. (-0001 E11ch«t!0»ér 190001; (21000) » Eisenxéeck) 25000 1. (21000) - (811111131113 Eissn 71000 1; (71000) Gearbektctes Eiskn 200011 1" (14 000). (711011110111 (10.? 111101015 111111611015.)
Ausfubr laudwirtbscbaitliäyrr Erzrugnissr aus Palästina. Dir Ausfubr 11111 Orangrn (1113 Palästina war im Jahre 1899 701110111161 217111151: 11121 011111 dkm Wrrtbe 11ach bedeuirnd grringer (119 im vorbZrarbrndrn _Jabrc. Es Wurdcn 310 000 Kisten im Wkrtbe 11011 11 000 Pfd. Strri. ausgeführt (3101-11 330 000 Kisten im WWW?" 11011 82000 Pkd. Stch. im Jahre 1898. Die Obstzücbter u11d Handikr icyrinrn sicb indsnen nicbt entmutbigen zu lassen, es wrrden 1111311111111 bon Jcifa aus LandrinwärTI in jedkr Richtung nrue Orangr-Garün'anxirlrgt, so da.“; nach einigen Jahren die ganze Um- gkbung dirsc'r Stadt mit Orange-Pfianiungen bedeckt icin wird. In l-"tzter Zeit [011111 171111) Vrrfuche gemacht worden sein, Orangen Von Sidon und TrtpoiirZ nach Großbritannien zu vrrschiffkn; die Qua- litax drr Frucht izt [rbk vorzüglich, allein die Produktion scheint br- schrankt zu sein und die Waare die lange Reise weniger gut 111 Über- strbenKals die Jafa-Oranqe. TOrsam, welchrr auch_ eir-en wichtigen Ausfubrartikel von Jafa bildet und_ fast ausschließlich nach Marseille verschifft wird, zeigte 8131111194 1899 61110 Abnahme im Vergleich zum borbergebenden Jahre. (Nach cinem britiscbkn Konsulatsbxricht, abgedruckt im „8011111 of ,.1'1'81111 901111111121
Venezuela.
Zollbebandlung von woblriecheudendem Puder- pqpier. Einer venrzoianischen Verordnung vom 28. März 1). J. 31110101: ist gepudertes woblriecbendes Pavier in kleinen Büchern, das zur Pfiege der men_sch_lichen Haut dienen soli, bei der Einfuhr, als zu der Nr. 391 _dexZ (111111 en Zoütgrifs (Hand.-Archiv 1897 1 S. 674 ff.) gebZrig,__der 5,3011kla : znzuzablen und mit 1,25 Bolivrres tür 1 kg zu erw en.
Columbien.
Einfuhrzölle. Vom 1.„Mai d. I. ab fordrrt die Columbische ReJierung die Zahlung der Seezölie in Gold. Aus einer anderen Be timmung, welche durch den Gouverneur des Departements anama erlassen ist, ergiebt sich, daß von dem gleichen Zeitpunkt die E ngangs- zölle auf fremde_Waaren auf 25 0/0 vom Werth gebracht worden sind. (114011110111' 01110101 (111 001111116106 vom 17. Mai 1900.)
Tägliche Wagengestellung für Koblenrnd Koks
an der Ruhr und in Oberschlesien. An der Ruhr sind am 9. d. M. eftellt 16 084, i t t- zeitig gestellt keine Wagen. (1 n ck "ck 11 Obers lesien sind am 9. d. M. geftelit 5849, nicht rechto zeitig gestellt 19 agen.
21425 1 im Jahre 1898 bei Roggenmehl.
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