«F! der . bei größeren Werken auf das Entleiben angewiesen rm- aiue R, fiktifi des 0011-11. “urig war im 13. Jahrhundert ein Wlan! 'Beßy, den man mit 1 'Goldgulden bezahlte. Welche "übsame Arbe : steckte aber auch in der bandschrifili en Vervielfältigung [eines solchen Werkes! Nocbiiu 14. Jahrhundert ko etc ein vollständiges Yémplar des Corpus „juris mehrere hundert Mark. Wenn nun aucb : ersten Werke der Buchdruckerkunst vorzugsweise der theologischen und sch010ft11chen Literatur an;;ebörten, so erschienen doch bald auch juristische Druckiverke. Die latein iche Spraäre war naiürlick) die Re el, und 'die Materien des römischen Rechts bildeten das Hauptgebiet. ndeffen erschien doch 1119011 im Jahre 1474 auch der Sachsensviegel zu Basel in einer gedruckten Anagabe. Straßburg, Leiprig, Köln und Erfurt waren es, die sich besonders die “Füße der jnristischen Literatur in Druckausgaben angelegen sein leßen. Neben den Gesetzestexten wurden bald auch Kommentare für den Gebraucb der Praktiker aedruckt, er selbst die Anfänge einer populären juristischen Literatur zeigen sich rüb. Der gebildete Laie empfand das Bedürfniß, sieh mit dem Wesentlichen des rezipierten fremden Rechts bekannt zu machen. Aber obgleich manche juristischen Werke in beträchtlicher Zahl von Exemplaren gedruckt wurden, wie- z. B. die Institutionen, die noch vor dem Jahre 1500 in mehr als 50 Auflagen erschienen waren, konnten doch bei der wenig entwickelten Technik des Druckwesens die Bücher immer noch keineswegs billig sein. Noch in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts mangelte es selbst in Univerfitätsstädten nicht selten an den landläufigsten juristischen Werken. Als Luiber um 1506 in ErfuriNecbtswissensäoaftstudierte, galt es noch als einZeichen besonderen Eifers. daß er ein Corpus „juris besaß. Erstdie berühmte venetianische Druckerfamilie der Manutius. die neben anderen Fortschritten auch die alte gotbische oder Möncbsscbrift der Mgnuskrivte durch die Antiqua erseßte, und aus deren Offizin uber 900 Ausgaben dsr Klassiker bervorge augen sind, sorgte durch billigen Druck handlicher Ausga en für eine weitere Verbreitung der aebräucblicbsten Bücher. Im Jahre 1570 erschienen rn Deutschland 299 Bücher, im Jahre 1600 deren 79]. Rock) im Jahre 1700 be- lief sich die Zahl der in Deutschland gedruckten Bücher auf nur 951. Auffallend boch war aber in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts der Prozentsaß juristischer Werke, deren Antbeil an der Gesamtur- produktion sich auf 13-15 0/0 belief, während er sick) im 19. Jahr- hundert unaefäbr zwisrben 5 und 80/0 bewegt hat. Vergleicht man damit die Zahlen aus der neuesten Zeit, so ergiebt sicb Folgendes: In den Jahren 1868 bis 1899 sind inSaesammt 57 657 deutsche juristische Bücher erschienen, davon im Jahre 1899 allein 2338. Kaum geringere Zahlen wird das Jahr 1900 liefern; leben wir dock) in einer Zeit, die eine mächtige Entwickelung der juristischen Literatur vorausfeßt.
Von dem übrigen Inhalt der leisten beiden _Hefte der genannten eitschrift sind von allgemeinem Interesse noch dre Aufsave „Zur 10): einze - eine Leichenrede“ von dem bekannten Lehrer des Strafrechts
ofeffor Dr. Reinhard Frank in Halle 0. d. S., „Streitfragen des
rbeitsvrrtrages' von Amwricbter Franz Burchardt, .Der Entwurf eines Geseßes, betreffend die Abänderung der Unfallversicherungsgeseße“ von Rechtsanwalt Trimborn und „ ur Belebung des Jnstrtuts der SchiedSmänner' von Amtsgerichisrat Wagner.
GesundheitIWesen, Thierkrankheiten und Absperrungs- Maßregeln.
Gesundheitsstand und Gang der Volkskrankheiten.
(Aus den „Veröffentlixungen des Kaiserlichen GesundbriiZamtS“, Nr. 6 vom 27. Juni 1900.)
_ Pest.
Türkei. Am 7. Juni wurde in Smyrna ein dritter Pesifall, und zwar im türkischen Viertel bei einem 14 jährigen türkischen Dienst- boten, bakteriologisck) festgestellt.
11. Juni eine pestVerdäcbtige (*Fr-
Jn Trapezunt wurde am krankung bei einem 5jäbrigen Märchen beobachtet; aue Vorsichts-
maßnahmen wurden getroffen, die Kranke und das Haus, iir dem sie fich befand, wurden abgesperr1.- Vorher war nach einer Mittheilung vom 6. Juni unter den nach Hoya zurückgekehrten Pilgern ein pesi- verdächtiger Todesfall bei einem 70jäbrigen Greise vorgekommen, doch hatte die durch den beamteten Arzt aus Trapezunt vorgenommene nähere Untersuchung den Verdacht nicht bestätigt.
Egypten. Jn Port Said kamen _vom 2. bis einschließlich 8. Juni 16 Neuerkrankungen und 6 Todesfalle an der Pest zu: An- zeige; die Eesammtzabl der seit dem 27._April gemeldeten Krank- heitsfälle beläuft fich auf 63, der Pesttodesfalle auf 25, Am 8. Juni waren in ort Said 27 Kranke im Bestande.
Aus lexandrien und aus Damiette sind in der Woche vom 2. bis 8. Juni Erkrankungen oder Todesfälle an der Pest nicht zur Anzeige gelangt; am 8. Juni war in beiden Orten noch je _] Kranker in Behandlung. ' '
Kersten. In Kiscbm waren, zufolge einer Mittheilung vom 22. ai, bis dahin 18 Pesterkrankungen und 11 Todesfälle vor-
gekommen.
Britisch-Jndien. Nach einer amtlichen Mittheilung in der „1301Ub837 (3011015111051. (187-0160“ vom 29. Mai hat seit Mitte April die Pest in Bombay an Heftigkeit nach-
elaffen. Während der vier Wochen vom 15. April bis 12. Mai nd nacheinander 697, 564, 472, 356 Personen dort an der Pest erkrankt (ausschl. der verdächtiaen Fälle) und 515, 435, 359, 332 der Seuche erlegen. Die Bevölkerung der Stadt, welche auf 648 600 geschätzt wird, soll dadurch, daß weit mehr Personen fort- ezogen als zugeteilt sind, innerhalb der vier Wochen vom 14. April Zis 8. Mai um 7576 Personen abgenommen haben. MitPest- serum geimpft wurden in einer Woche des Monats Mai angeblich 1632 Personen.
Natal. Am 18. Mai ist in Durban ein vereinzelter, tödtlich verlaufeuer Prfifall (bei einem aus Indien gxkommenen Eingeborenen) festgestellt worden.
Vereiniate Staaten von Amerika. Im Laufe des Monats Mai sind im Chinesenviertel von San FranciSco abermals Todes- fälle an der Veulenpest vorgekommen. Die Ortsgesundbeits- behörde hat am 19. Mai amtlich das Auftreten der Pest in San rancikco verkündet, seit dem 28. Mai ist das Chinesenviertel daselbt abgesperrt. Von den bis zum 15. Mai festgesteüten “9 Pestfällen entfällt je 1 auf den 6, 15., 17. und 18. März, 1 auf den 24. April, 2. auf den 11. Mai, und je 1 auf den 14. und 15. Mai; sämmtliche betrafen Chinesen, und die Krankheit wurde immer erst nach dem Tode festJestelli, was wohl dadurch sicb erklärt, daß die Chinesen ibre Kranken n unterirdischen, schwer zu entdeckenden
Räumen verbergen.
Brasilien Zufole einer Mittheilung vom 29. Mai nahm die Pest in 5 io de Janeiro langsam zu, und wurde nach Ansickot der Gesundheitsbebörde die Verbreitung der Seuche durcb Ratten befördert, da bei mehreren todt aufgefundenen Ratten das Vorhandensein von Pesibacillen bakteriologisch festgestellt worden war. Für die Zeit vom 6. bis 29. Mai waren aus Rio de Janeiro 46 Erkrankungen an Pest amtlich gemeldet, von denen 9 tödtlicb verlaufen waren. Die Einschleppung der Krankheit bat anscheinend durch drei am 4. Avril aus Potro angekommene Portu- giesen stattgefunden. welche am 18. und 19. April zusammen mit drei anderen HauSgenosfen erkrankt waren (v 1. S. 413); 3 weitere Pest- fälle nd dann, wie sich nachträglich ber s esteilt hat, schon vor dem 16. ai (v [. S. 509) am 6. und 11. Ma vorgekommen.
Neu- üd-Wales. In der am 5. Mai endenden Woche sind laut amtlicher Mittheilung in Sydney 10 Personen an der Pest gestorben und 38 mit dieser Krankheit ins Ho pital gekommen. Am Ende der Woche befanden sich 99 esikranke in Bebaudlun .
Viktoria. Zufolge einer ittbeilunq vom 15. Ma war von 4 in Melbourne an der est erkrankten Personexr 1 estorben.
Queensland und est-Australien. Bis itte Mai war *aus léxisbane und aus Freemantle je ein weiterer Pestfall genre e
' ' Cbolera. * , Britis -Osiindien. In Kalkutta sind in der Zeit Vom
13. bis 19.
in Havanna 1 (0),
dem auf einem Schiffe
Pocken: Madrid 13, Moskau 5, St. Mankenhäuser) 3, Kalkutta 31 Todesfälle; ; WieSbaden 12 (darunter Frankfurt a. York 2, Paris 16,
(;.-Be].
Krankenhäuser) 8, New
Todesfälle),
ai 82 Personen an Cholera gestorben.
Gelbfieber Es wurden festgestellt vom 31. Rio de Janeiro 34 Todesfälle. vom Panama 8 Erkrankungen (und 5 vom 16. bis vom 26. Mai bis 3. Juni in S liegenden Truppen 7 (4), vom 37 (13) und am 11. April in
März bis 13. April in 24. April bis 22. Mai in vom 17. bis 23. Mai 23. Mai in Qu-emados 3 (0), anta Clara unter den in Baracken 13. bis 26. Mai in V San Salvador 38 (.), außer-
Crus
_ im Hafen von Rio de Janeiro am 17. April 73 (39) und am 2. Mai 32 (25). Verschiedene Krankheiten.
etersburg 4, Warschau «;.-Bez. Hildesheim 2, M. 9), London St.“ Petersbur 44,
arschau (Krankenhäuser) 6 Erkrankungen; FlZeckZZpbus: War chan , a
6 Todesfälle; Eoinburg 2, St. Petersburg bÜUser) 2 Erkrankungen; Genickstarre:
krankungen; bagen B rechd urcbfall: akuter
Rotblauf: Wien
2 Erkrankungen ;
Rückfallfieber:
speicheldrüsen-Entzündung: Muenza: Berlin 5, Budapest, oskau 5, New York 11, St. Peiersbura 4, Pra? Stockholm je
2 Todesfälle; Keuchhusten: Schleswig 24, Hamburg 22, Bu Reg.-Bez. Schleswig 87, in Zebnrel alLer Gestorbenen starb an 1886/95:
Lungenentzündung:
krankungen. - Mehr als e Masern (Durchickpnitt Darmstadt,
Erkrankungen
1,15 0/0) ; in RegenSbura "- Berlin
(1886/95 : wurden
Wien 29; ferner kamen
zur Anzeige in Berlin 44. Hamburg (Krankenhäuser) 150, New York 164,
Stockholm 48 -
Verfügung des vom 20. d. M.
26. April 1897.)
Die Königlich schwedische R
37, Breslau 42, Schleswig 240, Trier 173 vest 141, Christiania 21, York 618, St. Petersburg 84, Wien 258 - desgl. a 0,91%): in angezeigt in berg 164, in Hamburg, (Krankenhäuser) 210, New York 154,
deSgl.
aller
New Varizellen: München 54, Gelenkrbeumatismus: 29 Erkrankungen;
Nürnberg Nürnberg epidemisibe
Wien 52 Erkrankungen; Kopenhagen je 2,
London 49 Todes dapest 27, Wien 45 Erkrankungen; Nürnberg 27 Er-
deutschen Flensburg, kamen zur
älle;
Berichtsorte Mülhausen
rscbau (Kranken- St. Petersburg 7 Er- York 4 Todesfälle; Wien 42 Erkrankungen; 49 Erkrankungen; 26 Erkrankungen; Obr-
Kopen-
In-
London 11, Reg Bez.
Els.,
Meld1ing in in den Reg-Bezirken Köniasberg 276,
, in München 45, Hamburg 265, Buda-
Altendorf,
Berlin 43, Budapest je 41, Kopenhagen 59, London Paris 142, St. Petersburg 47, Erkrankungen an Diphtherie und Croup 31, Kopenbagen 41, Paris 58, St. Petersburg 79, an Unterleibstvvbus (Krankenhäuser) 24, Paris 86, St. Petersburg 54, Prag 24.
Elberfeld _ im Reg.-Bez.
Portugal. Durch eine im „Diario do Governo“, Nr. 137, veröffentlichte
Sci)
(Vergl.
.R.-Anz.' Nr.
Edinburg 190, Kopenhagen 22, New n Scharlach Erkrankungen
Königs-
London
in London
Königlich portugiesischen Ministeriums .des Innern wird bestimmt, daß die durch die Verfügung vom 17. April1897 eingeführten Maßregeln zur Einschleppung der Beulenpest auf die Osaka anzuwenden sind.
Verhütung der Herkünfte aus 97 Vom
w ed : n. egierung hat durch Bekannjmacbung
vom 20. d. M. Sydney in Australien als don Pest verseucht
erklärt.
Hinter-Jndien.
Durch Bekanntmachung der Kolonialregierung in Singapore vom 30. Mai d. I. ist Wegen Auftretens drr Beulenvest in Kalkutta vom 31. Mai d. I.
Reisenden als solchen ]. oder 11. Kajüte, ankommen, Welche von Kalkutta abgefahren sind,
verboten worden.
Handel und Gewerbe.
(Aus den im Reichsami „Nachrichten 1ür
ab die Landung von anderen die auf Schiffen in der Kolonie
des Innern zusammengei'iellten Handel und Industrie".)
Die wichtigsten Artikel der Einfuhr nacb Rußland
im Jahre 1899.
(Nach der vorläufigen statistischen Uebersicht über den russischen Außenhandel.)
Einfuhr. ]
Bezeichnung der Waaren Einbei:
Getreide aller Art Reis, verarbeitet . . . Gemüse aller Art. . . Früchte, Beeren u. s. w. Apfeléinen, Zitronen u. . w ....... Gewürze Thee aller Art . . . . Hopfen ....... Trauben- und Beeren- weine in Fässern . . Tmuben- und Beeren-
Weine in Flaschen . . 1000 Flaschen
Trauben- und Beeren- weine, moussierende . Naiürliche und künstliche Mineralwäffer . . . Kochsalz alier Art. . . Heringe, gesalzene u. s, w. Ueberbaupt Fische aller Art, Austern 2c. Düngestoffe . . . . . Häute, unbearbeiteie, trockene und trocken gesalzene oder naß gesalzene ...... Häute, bearbeiteie. . . Holzarbeit und Holz- scbniverei ..... Baumaterialien. . . . Steine, unedle . . . . Poliersubstanzen . . . Ziegel, gewöhnliche . . . feuerfeste . . . Tbonröbren . . . . . TöpferWaaren . Favrnce und Porzellan- wxare ....... Steinkohle ..... . Koks
- ichtenbarz
spbalt ....... Staßfurter Abraumsalz, C lorkalium,Kalium- sulfat.. Salmiak, Ammoniak, Kohlensaures Am- moniak 2c. . . . . . Séhwefelsaures Am- moniak rc. . . . . .
1000 Pub
lk .
1000 Pub
1441 213 216 134
2 329 - 216 241 1 005 987
23 33
1 719 424 372
145 2 899
565 584 310 1 043 4 152 537 6 452
8 274 4 485
905
3 393 613 8 638
10 221 3 661
1 336 156
217
13 351 12 952 439
1 603 15 279 626 678
114 237 898 35 029 1 896 802
1
898 1899
0 us überhaupt überhaupt D eutf cl) - land
Bezeichnung der Alarm . . . .
Cbilesalpeter. . . .
Soda . . . . Yostasckde
1898
Waaren Einheit
"--0 6
836
490 79
oppeikoblensaures Na-
tron und Kali
Aeßnatron und Aeßkirli,
'ungereinigt . Essigsaurer Kalk Cblorkalk und
lauge ...... Kupfervitriol ..... -
Bleich:
Chemische Produkte über-
baupt
Pflanzenöle" u: Glbcérir'r
(Gerbstoffe . . . Indigo
arben und Farbstoffe .
obeisen
Vand- und Sorteneisen Eiserne Sckrieuen . . .
Eisen in Blättern bis
Nr. 25 Birm.
Calib.
Eisen in Blättern über
Nr. 25
164
Stangen- und Sorten-
siabl . . . . Stablschienen . Stabi in Vlätt
Nr. 25 Birm.
... 296
. . . 73 em bis Calib. 7]
Stahl in Blättern über
Nr. 25 Birm. Eisen überhaupt
Stahl überhaupt : : ' Barren,
Kupfer in
Calib. 7 19 21 4 48
Klumpen, Spänen . 88
Aluminium in Klampen,
Barren
Spänen
Zinn in Barren, Stäberi, Bruch ....... (Soldin Erzeugnissen aller r . ...... Silber in Erzeugnissen
aller Art
(Gold und Silber in
Blättern Blei in Barr Bruch .. Zink in Blöcken, Zinkascbe
en und
' BMW.;
Gußeisen, verärbeiiek
Eisen- und Stab
blecharbeiten .
Eise - und fa rikate . .
Drabierzeugniffe
Yuerwaffen . .
ensen . . . .
Handivnkzeug
Maschinen und ÄpÖarat'e
We1f3blechfabrikate Draht jeder Art . . .
l-Kessel- Stähl-
Darunter: elektrische
Dynamomaschinen
Dampfmaschinen
(Motore) alle Motore aller Arten. . . ' Lokomobiien .
Maschixxen zur
r Art . übrigen
Ver-
arbeitung der Gespinst-
fasern . . .
Metall- 11. Holzbearbeitungs-
Maschinen .
Maschinen für Bu-cbx u'. Steindruckereien
Näb- schinen Lokomotiven .
Flüge . . . * äbmaschiner',
binder rc. . Dreschmaschinen
und Strick-Ma:
Gärben;
Sortiermaschinen . . . Ueberbaupt landw. Maschinen, außer den
besonders ben
annten .
Lokomobilen mit kom-
binierten
maschinen . Taschenuhren . Flügel Pianinos
Dresch-
1000 “Stück
. ! c .
TranWortable'Örg'elri 21.
Fahrräder . . Eisenbabn- und
Tram-
way-Wagng
Sse- und eisern»: Paviermaffe .
CeUulose Pavierwxaren
Robbaumwolle .
Desql. über die
Flußstbi'ffe'.
asiatisÖe
Grenze bezogen . . .
Robjute
WoUe, Flaumbäar be.", ungefärbt
gefärbt
Ueberbau'pt Gespinnft-
faserstoJe
Baumwo engarn . . .
Wolle, fponnene, ged Baumwollenfab überhaupt . Fabrikate aus
gekämmte, ge-
rebte rikate
' v o o [
lachs-
u. Hanfgespinn ten . „ Seidene und balbseidene
Fabrikate
Wollen- und Halbwollen-
fabrikate . .
1000 Rbl.
Strick- und Posamentier-
arbeiten . .
1000 Pad
Galanteriewaaren, Spielsachen u. a.
Gesammteinfub
m. . . r-Wertb in 1000 Rbl. 562 0
„__-__-
94
439 57
216 116
6 193 940 2 539 52.5 3 398 6 773 9 930 181
7 459
6
1 1
1 9 6 2 1 9 .“
5
5 186
17
37 13
1899
- a us überhaupt überhaupt D e u t [ ck . land
20
201 92
„_ » „._.
2 973
109 1 201 1 025 1 257
2 086 33 "163 .“), 206 1 841 583
637 957
25 549
571 512
766 - 1 784 760
223 141 5:65 224
1 33
1257 1 2311 1 420 2 341'* 9 291 "
935 1 286
6111 »
11 450 288
386
' His ktor &-
.-
6 043,1 Berlis-_' ck und “"..-„_,
,raße„Nt-
d e erbe
g. Infolge von Ueberproduktion war die Na f
Die «bemisaze Industrie Polens.
Das Jahr 1899 war der mj . d günsii eise ck“ 115?" In UMEZoleno keineswegs !
liebs [echter bezahlt als 1 898“ der Preis für Schwefelsäure
raae gering, und
elen beträchtlich. Salrsäure und Salpetersäure wurden
ist sicb infos 1: eines S adikci . lbelxbafter Wett ewerb. y 'I In anderen Artikeln war ein sehr
Es “bt 46 Rübenzucker abriken im B jk denen 3 m Jahre 1899 neu erfricbtet wurden.Lzr Warschau, von
Mit Zuckerrüben
waren im Jahre 1899 128 678 Acres bestellt e en 115 931 vorhergehenden Jahre, sodaß das dem Zuckerrkkanbau gemidmIeltcereLsarirtkT)1 welches 1898 schon um 7126 Acres größer war als im vorhergehenderi Jahre, 1899 wieder um 12 747 Acres zugenommen hat.
Die
Für den wenn leich es
uckerrübenbau war das Jahr 1899 sebr u " i' ck in Podolien und Wolhynien noch schlechter 071810111512:
nollen waren mit Wasser gesättigt und enthielten sehr wenig
Zucker. Als die Ernte vollständig eingebracht war, teilte
das; in den Gegenden zwischen Pniewo und Wloxlauxsk, GFsYmFrYrsk; „Lmtschiza, wo die meisten Rübenfelder liegen, die durchschnittliche ErröteerYYUFYeUÖaYcre burtrgefahrb6 bis 7 (engl.) 3111. weniger als im vor re *: ru , . schaffenbelt der Knollen. g a gesehen von der sebr schlechten Be
Aui-die Einzelnen Gouve neme i v i „ _ abriken, Wie folgt: ! " s Tribe len sich die 46 Zuck..r
Warschau 20, Kalisch 3, Kjelzy 2, 5300113110 2,
jublin 10, Peirokow 2, Plozk 4, Radom 2 und Siedler 1 Im Gouvernement Suwalki und in den vier Lit ui ' werden keine Zuckerrüben gebaut. ba schen Gouvernements
Die Verwendung von Kunstdünger kommt im Brauch, selbst auf kleineren Gütern und bei den Bmaeiierrtrjéebr in
Vier
Arten von künstlichem Dünger kommen zur Verwendun : S - phospbaf, Kainit, qumasschlacke und Salpeter; Superpboiprat "18173 im Lande hergestellt, die anderen drei Düngerarten Werden aus Deutsch-
land ein efübrt.
Die Preise schwankten 1899 zwischen 7 und
8,5 Kobe en für 100 rujsische Pfund mit 10 [6311 „ säure und waren ungefähr 15 % höher als 1898? eher Phosphor
Die P
reise für Zement fielen gegen Ende des Jahres 1899
beträÖtlick), nämlich von 3 R51. auf 2,60 Rbl. für ein a vo 10 Pud- Seit 1897 sind sechs neue Zementwerke entstanden? ?velch? eine Ueberproduktion berbeiqefubrt haben. Die Produktion der zehn
Zemeniwe .Je
Polens beträat 1600000 Fäffer von je 10 Pad,
während nur etwa 1000000 Fässer oder 62 0/0 der roduktion oer- braucht werden und noch manches Jahr vergeben wir?)? ehe die Ver- wendung von Zement so allgemein wird wie beispielweise in Deutsch-
[and.
311 Anfang des laufenden Jahres fielen die Preise wieder um
20 Kop. für ein Faß, und es wurde daher von den ' ementwerken di Bildung eines SYWtkais in Ecwägung gezogen. YFM erwartet fü: 1900 eine weitere Steigerung der Ausfuhr nach Deutschland, welche schon 1899 größer war als im vorhergehenden Jahre.
Der 1898 in St. Petersburg abgehaltene Kongreß der Salz-
roduzenten erlangte Von der Re ieruzrz eine Herabsc um des Txriis Fr die Beförderung von Salz, a ein diese (**)-rmäßigIngg der Fracht- saß: war zu ering, um einen Preisrückgang herbeizuführen.
Der A1) an der Schwefel-Lager im Gondernement Kjelzv
niraicbied1899 keineichFtotrtsch§itte€schgerü1ÉivekisePVerlautet indessen, daß en ge er nen err 1: en em en er e alens die Bild 1 (foeÜscbrit zu diesem Zwrcke beabsichtigen. ung e ner
iie
Die Z öbe gegangen infotge der bei piellos starke N
kussi eben Markte. [ " “MWS? auf dem 346000 auf 2 100 000 Pad.
ink-Pceife sind während des Jahres 1899 beträchtlich in Die Werke in Polen lieferten 400 000 Pad gegen
Pad im Jahre 1898. Die Galmei-Produktion belici fich („*ka (3110151051 ,11101110 301111151“)
Italien.
Schiffahrt durch die Meerenge von Messina. Vom
1. chember 0. I. ab ist ein Fäbrbooidiensi über die Straße Von Messina eingerichtet worden. Mit Rücksicht hierauf bat die italienische Regierung im Interesse der Sicherheit der Schiffabrt den Wunsch aus- gesvrocben, es möchten die Führer der die Meerenae passiercnden Schiffe darauf hingewiesen werden, das; (S sich zur Vermeiduna von
Unglücksfäüen dringend empfiehlt,
die bisher bei der Durchfahrt
zwischen Scan und Carriddi zur Anwendung gebrachten Vorsichts- mqßregeln aucb wahrend der weiteren Fahrt durch die Meerenge, bewnders aber beim Pajfieren der Fäbrbootlinie Messina-chgio di (Yalczbrirr zu beobachten, und daß namentlich die Anwesenheit der Sch1ffsfubrer auf der Kommandobrücke während der Fabri durch die
bezeichneten Gewässer wün1chenswerih sei.
(Aunliche Mittheilun g.)
Seidenkuliur in Süd-Italien.
Noch im Jabre 1853 wurden im alten Königreich beider Sizilien
alljährlich etwa 75 Millionen Kiloaramm KokOns im Werthe von damals xe 4,50 Lire, zojarnmen 34 §Millionen Lire, aeerniet und rund 16000 Baüen Seide zu 13 150 kJ, zusammen 240000 [(Z Rohseide,
erzeugt.
Allerlei Krankheiten aber, die den Seidenwurm befielen,
sowie die anbaltcnd rückgängiae Bewe ung der Kokonspreise bis auf
2,30 Lire das Kilogramm li1ß3n die wirtbscbaftlicben Nebenbetrieb stark vernachlässigen.
lichter diesen wichtigen land- Wäbrend der
lesten Jahre wurden in Süd-Jtalien durchschnittlich nur noris erzeugt: 1898
Ostseite . . . . Westseite. . . . 2208000 , , Sizilien . . “. . .
Auf breiterer Grundlage wird die Kokonszüchterei zur Zeit eigent-
1894/97 124600 kg Kokons 120 00.) kg Kokons, 2013 000 „ .,
251000 , . 321000
110) nur in der kalabriscben Provinz Reggio betrieben, in geringerem Umfange in den Provinzen Messina, Neapel, Caserta Cosenza und
Teranw.
Neuerdings erfäbrt dicser Erwerbsziveig von seiten der staat- lichen Behörden und landwirtbschaftlicloen Lehranstalten nachhaltige
Ermunterung.
Auch scheinen die srit dem Jahre 1897 wieder stei en-
den Kokonspreise, die im Jahre 1898 bis zu 3,85 Lire und im or- 1abre bis 4 LirSe „notierten, wwie die glänzende Konjrmktur der Ausfuhr- beweguna in Serdengarnen und Seidensioffen für die Zukunft in der
Tbat bessere Aussichten zu eröffnen. dieser Art weist die nachf11ebanen Ziffern 0 9 .
Robseide . Abfälle . . Seidensioffe .
Die Ausfuhr italienischer Artikel
1899 73 852 117. 38 259 (13 814 254 kg
uf: . 5 1897 58 258 (17. 59 885 (12 23 945 (12 33 340 (15 443 371 kJ 507066 kg
In ganz Jt'alibn wcrden bekanntlich im JabreSdurchschnitte aus 1 Million Unzen Eiern etwa 40 Millionen Kilogramm Kokons er-
]kl' ];
(1
*, „8 73.
k? - 4.
.IN-3
11175 , 198
l!
en befugten und der berichtigenden Angaben der Kaiserlichen Botschzft ist neues Verzeichniß aufgestellt und Zolldirektion vom 21. April d.
Die eammte Ausfuhr talie s an Seide d kt b- w! etesich§s J u nprou en 1:
m Jahre 1898 auf 386,5 Miliioneu Lire und im Jahre
"Yf 520,2 Millionen Lire. (Naa) einem Bericht des Kaiser- .» onsuls in Neapel.)
Spanien.
rsdrungSzeugnisse. Das in Bestimmung Tl, Ziffer71,.4 . aniscben ZoÜtarifs ( ., andels-Arcbiv' 1900, Februarbeft 1,
entbaltene Verzeichni der zur Ausstellung von Ursprungs- deutschen Behörden enthält einzelne Irrtbümer.
mittels Zirkularnote der
J. al1cn spanischen ' oll-
Eine Veröffentlichun? deses e
ur Kenntnis; gebracht worden. rlichen
ist jedoch bisher nicht erfolgt. (Mittheilung der Kai in Madrid.)
Handel von Samos im Jabre1899. Jahre 1899 bewertbete sicb die Einfuhr der Insel Samos
*1208 Pia er und die Ausfuhr auf 18 838 627 Piafter.
ol ende o eder
bauptsärb ickosten Artikel der Einfuhr batten Mehl 1 681900 Piasier, Butter 149 504 Piaster,
777 376 iaüer, Faßdauben 130027 Master Konserven 174064 iaster, ,ekleidun sgegenstände 208 924 épiasier. Zucker 413 726 * iaster, Srbiarbttb ere 459020 Piasier, (bwexel 120526 Piasier, aback 420 359 Piaster, Kaffee 462129 Piaf er, Baumwollgarn 487678 Master. Bauholz 493 310 Piaster. Reis 232181 Piaster, (Gemüse 185 610 Master, Teigwaaren 117 815 Piafter, gesalzene Fische 326 687 taster, Petroleum 489 725 Master, Eisenwaaren 227 245 Piaster. erealien 3750 240 Piaster. Alkohol 3 520 690 Piaster, Käse 247 838 Piaster, Glaswaaren 211 214 Piaiier, Leinwand, Stoffe und Tuche 1737 452 Piaster und Papier 130 016 Piaster. Die Einfuhr aus Deutschland bewertbete si auf etwa 500 000 .“ und umfaßte namentlich Tuche, Nähmasch nen, Pianos, Papier, Jigarettenpapier, Zigarettenkästchen, Eisenwaaren, Kautschuk- waarJZ FZrbivfaaZen k)u. [31111 S 1 ck e ' us u r er ne amos er ire te bau isä lieb au folaende Waaren: Rohleder 228 780 Piasiesbté 9.3):th Ledex 1200 985 Piaster, Oel 1091506 Piasier, Tabac! und Zigaretten 564 235 Piaster. Kognak 275195 Piaster, Wein 11894275 Piaster, Branntwein 460 868 Piaster und Johannisbrot 253 596 Piaster. Den Schiffsverkehr mit der Insel Samos Vermittelien im Jahre 1899 4475 Schiffe von 397 833 Reg.-T0ns. Die deutsche Flagge war hierunter mit 6 Dampfern von 9922 Req-TonS ver- treten.- (Nack) einem Bericht des Kaiserlichen Vize-Konsuls in Samos.)
Vereinigte Staaten von Amerika.
_ Zollbebandlurrg russischen Zuckers. Vom 26. April ab ist der Eingangszoa fur russischen Zucker aufgehoben. Der Zoll für russischen Zucker wird mitbin in Zukunft nach dem allgemeinen Zoll- tarif rrboben werden. („DasHandels-Museum“ Vom 24.Mai 1900.)
Der neue Zolltarif für Cuba. Das vom Krie s-Departe- ment veröffentlichte Tarifgeseß, welches am 15. Juni 1). . in Kraft treten sol], eytbält die Bestimm ng, das; 0111: aus der Durchführung der Tarifbrstrmmungen entstehe den Streitfragen zur Entscheidung an den Zollkollektor von Havanna vrrwiefen werden und daß gegen diese Ent cheidungen keine Berufung zulässi ist, außer iveun der Kollektor es in gewissen Fällen für zwickmäJig erachten sollte, sich zm das Kriegsdepartement um spezielle Instruktion betreffs der streiitgen Pgnkie zu Wenden. Den Importeuren wird jedoch das Recht eingeraamt, schriftliche Beschwerde einiureichen welche von dem Kollektor dem Militärgouverneur der Insel übermittelt werden soll. Die neuen Zollraten sind von gleichmäßiger Wirkung für den Waaren- imvort der Insel aus allen Landern, einschließlich der Vereinigten Staaten bon Amerika und deren Besißungen Puerto Rico und der Ybilippinen. Der neue Tarif sol] für ein Jahr in Kraft bleiben.
alis sich während desselben die Notbwendigkeit wesentlicher Aende- rungen ergiebt. sollen dieselben daqack) voraenommen werden.
Zur Förderung der Waarenemfubr Cubas aus den Vereinigten Staaten entbalt der neue Tarif eine Bestimmung, wonach nur eine T*omineile Weribrate Von 10 0/0 für Eisenbahnmaterialien und Maschinen fesizeseßt ist, die während der nächsten 12 Monate don Babugesellschasten oder Pflrniern der Insel für eigenen Gebrau-h eingefuhrt werden. Das entspricht einer Herabfeßung der bisherigen Paten um 759/11." Fur Robpetroleum ist ein Zoll von 1,40'13011. fur 100 kg und fur raffiniertes Petroleum don 2,80 Dol]. für 100 kg festgesetzt worden.
Die siarkste Redukiion der bisherigen Raten entfäÜt in dem neuen Tarif auf gesalzenen Stockfisch, nämlich Von 2 auf 1 Dollar, und Weizenmehl 5,011 1,50 aus 1 Dollar pro 100 kg, beides hervor- ragende_K0nsumartrkel „auf Cuba. Sonstige Aenderungen sind: Der Zoll fur Kalk und GPS ist von 60 Cents auf 20 Cents und für
erneut 0011 60 Cents auf 30 Cents pro 100 kJ ermäßigt worden. Der Zvi] fur Töpfereiwaaren beträgt 3, anstatt bisher 3,50 Dollar pro 100 kJ; Blumentöpfe zahlen 1 Dollar pro 100 kJ. Drahtgaze ist „je nach der Zahl der Drähte pro Quadratzoü von 2 auf 5 Cents beziehungsweise von 6 auf 10 Cents erhöht worden. Der 011 für Robsalz beträgt 25 Cents für 100 kg; Baumwollsamen, liven-, Kokosnuß- und Palmöl 3 anstatt 2,50 Doll., zur Seifenfabrikation verwandtes _Baumwollsamenöl dagegen nur 50 Cents pro 100 kJ. Der Zoll fur Lebertbran ist 150 Doll. pro 100 kg; für Artikel aus Steaua, Paraffin urid W3chs 5 anstatt 2,50 DoÜ.; gewöhnliche Wascbseife 3, gewöhnliche Toilettenseife 10, feine Toiletten- einschließ- lich Mediiinalietfe 20 90011. pro 100 kJ; Parfumerien und wobl- r1echende Essenzen pro Kilo, wenn 1,25 Doll. wertb, 25 Cents. wenn mehr werib, 25 Cents und 25 0/0 Vom Werth. Die Raten für Baum- wolle. und Baumwollenfabrikate sind die gleichen wie bisher; die für Fabrikate aus Hanf, Jule, Flachs und anderen Pfianrenfasern sind ein“ wenig erhöht" worden. Der Zoll für Borstenis1200/g, für Bursten 35 0/0, im Haar uud Pferdebaar 40 0/0 vom Wrrtb; Rob- wolle 20 % anstatt 40 %, Wogengarn 45 % anstatt 40 %, Woüen- i_abrrkate 40 0/0 vom Werth; Seide und Seidenwaaren 45 0/0 anstatt 50 0/0 vom Wert!); Druckvapier 2 anstatt 4 Dollar pro 100 kJ; Barbicc- und_ Zahnarztstüble, Billardtische und Wirtbscbafts- einrichtungen 25 9/0 vorn Wertb; Holzmöbel 40 0/0 vom Werth anstatt 60 Cents Oro Kilogramm; Hornvieb außer Kä-bern und Jungvieb 2 anstatt 1 Dol]. pro Stück; Uhren 25 [)/o ansiait 40 0/0 vom Wertb; Kutschen, Wagen aller, Art und Eisenbahnwagen 25 % anstatt 40 0/0 vom Werth; ewöbnltche Biscuits 1,50, feine BiScuits 3,50 Doll. 5r0_100„1_rg.; acher 30 % born Werth; Särge und Leichenbesorger- Yaki? 25 0/0; Hufe aller Art für Männer und Frauen 25 0/0 vom
er _ *
_ Tre Freilifie ist_die bisherige, doch sind folgende Artikel binzu- geirrgt worden: Muster, Kunstwerke, Perfonaleffekten, Schulbücher, Pfluge, Eggen und sonstige lanrwirtbscbastlicbe Gerätbe, Hanf, Flachs, Ramie und Chinin. (Nrw Yorker HandelSzeitung vom 19. Mai 1900.)
Lage der Textilindustrie in Bombay.
Die Textilindustrie in Bombay macbt seit August 1899 Zeiten durch, wie sie schlimmer noch nicht gewesen sind.
Der Grund hierfür ifi in erster Linie in der Usbervroduktion Von Garner) zu suchen, in zweiter Linie kommt in Betracht, daß China, z. Zt. rm, Befiße großer Laaer, die erhöhten Bombayer Preise nicht zahlen will, sowie das; die Nachfrage in Indien infolge der die Kauf- kraft und Kauflust bemmenden HungerSnotb nachgelaffen bat.
Solange China große Laaer billiger Garne bat, können deren Bxsißer den Bombayer Exporteur unterbieten und iusammen mit dem japanischen Wettbewerber die Einfuhr zeitweise labm le en. So be- :ruq Ende November1899 der Vorrath an unverkau ten (Garnen 220000 Ballen, d. b. die Verbrauchsmenqe von sechs Monatén.
Chinas Aufnahmeiäbigkeit hat nicht abgenommen, sein Bedarf steigt im Geßentheil regelmäßig und stetig. Solange es abeßBefiände bat, die bill ger abgeÉben werden. als sie von Bombay aus ergänzt werden k?nnen, ist ert) escbäft unmöglich. Denn die Steigerung des Preises fur Garne halt nicht aleicben Schritt mit dem Stei en des Preises der Baumrvolle. Im März 1899 wurden in Hong ong für Garn Nr. 20 92 Doll. errielt; zum Kurse von 146 auf China ergiebt dieses für Bombay einer] Nettopreis von 5 Anna per Pfund. Im März des Jahres 1900 stellte sich Garn gleicher Qualität bei gleichem Kurse auf 117 Doll., oder Bombav-Nettopreis 61 Anna pr. Pfund. Der Garnvreis steigerte sich also nur um 27 %. ßNun steilen sir!) aber die Preise für das Rohmaterial folgender- ma en:
Jalgaum-, Barsi- und Broacb-Baumwoüe kofieten per Candy (0. 2.1 Ballen gleich 784 Pfund englisch):
im März1899 . . 129 Kg., 147 KZ., „156 11.5. „ , 1900. 245 . 254 . 244 .
rersfteigerun 90% 73 11/9 und 57 0/9 oder 73 9/9 m Durchscbn tt. '
Die Steigerung des Gar rei es st bt ala ui ti in mit der Steißerung des RobmäkrialsvreiseZ. s ck m L klau Die Fo gen zeigten sich wie n stehend: Det Absay iu
Hongkong betrug in den drei ersten onateu des 332er 1899
54000 Ballen und des es 1900 43,000 Basar" .' oe «:s-k also Ye Abrericxbme wär 111000 Elztallminodedr "WWHY ' “
nxwerungneraor er der indischen Münze si zwichen ombay und CHUAN“! ZFUW Kurs. Ohne diesel e würden den 117 Doll. annähernd 220-225 K!. entsprechen, wobei die Spinnereien per Pfund ca. 14-16 Arma er- zielenBanii) NLF esn IbzabZXlJsrsdeijst b
et en 0 : er n e e en, dann wird, wie der an Markt der Bombav-Teztilindusirie bereits verschloffen ist, 111118242: der cbineßscbe Markt „fur Bombayer Game von Re. 20 ab und ab- wärts nicht mehr zugangig sein. ,
Dann bliebe also der Bombayer T-xtilindufkrie nur der Weg offen, Garne höherer Nummern zu spinnen und feinere Tuche m weben, um den Import von Manchesterwaaren durch die Fabrikaüoa im Lande zu erseßen.
Der die Preissteigerung verursachende Mangel an Baumwolle beschneidet aber auch naiurgema die Ausfuhr von Garnen, und damit wird eine Aussicht auf a mähliche Abnahme der inestsckmr Lagerbestände und neuen Bedarf an Bombayer Einfuhr erö net.
Die hohen Reingewinne früherer Jahre scheinen für die “ ombayer Trxtrlindusirie nicht mehr wieder kommen m sollen.
In der Aufstellung anderer, mit den neueften Verb: erringen versehener und in anderen Ländern darum nu dringender ar eiteuden Maschinen wurde in Bombay bei der Bes ffenbeit der zu ver- arbeitenden indischen Baumwolle ein Vortheil nicht liegen, da diese nur eme beschrank_te Y_nzabl von Umdrehungen der Spindeln uläßt.
Am, besten fur die Textilindustrie ist eine Entwicklung, ei der Produktion und Bedarf gleichen Schritt halten. Bis jest bat in qubay die Erfahrung aber noch immer gelehrt, daß ausnahms- weJse i(1111717 JaYire eine uUnYerbaltd-rikßrinäßige Anifstellung neuer Spindeln un noge e_rron e erprouton eeit t a en, Na einem Bericht des Kaiierlichen Konsuls in Wo?:rbayß b ( ck
Einfuhr nach Japan im ersten Vierteljahr 1900.
Die Einfuhr nach Japan im ersten Vierteljahr 1900 bezi erte sich auf rund 24 Millionen Yen. Dieser außergewöhnlich babe Bfeftrag hat einen sebr bedeutenden Abfluß von Gold zur Folge aebabt, zwischen 7 und 8 MiUionen Yen. Um weiteren Goldbersthiffaugm vvrzubeugen, haben die großen Banken ren Diskont erhöht.
(Der Ostasiatische Lloyb.)
Einfuhr von Glaswaaren nach Egvvtea,
In Es-vvtkn herrscht z. 3. eine lebhafte Nachfrage uach Glas-
waaren aller Art. Im Jahre 1898 erreichte die Einiubr vori SLas- warren (obne Fensterglas) einen Werth von 1500000 Franken. _ Besonders Lampenglaser werden viel verlangt; sie werden bara!!- sacblich von Oesterreich und von Deutschland eingeführt. Die Ent- wickelung des_ Gaßoerbranäys batte eine Steigerun; des Abfaßes von Lampenglasern fur _Gaslamven zur Fol e. Frankreich, Defia- reich xtnd Deutschland liefern auch große 5 engen von Gläsern für elektrijcbe, Lmeen. Apoxbekerflasäsen und Artikel aus egoffenem (Glas, wre Salz- und Pfefferiäßckven, Biergläser, Zuckers alen imd Tisch-Glaswaaren von mittlerer Qualität und PreiSlage, Braun:?- wein- und Bierflaschen und ahnliche Artikel finden in Egvvten reich- ltcb Absäß. Jm Fabre 1898 lieferte Oeftmeich für 570000Frrmkeu Glaswaaren nacb Egypten und Frankreich für 260000 Franken; danach kamen Deu11chland, Belgien, Großbritannien und Jtalierr. (111011110111- ()f'60161 011 C0k11WSk'CS.)
Konkurse im Ausland:. Rumänien.
Handengericht.
Craiova WelianStanoioi
. Ccsereann U.S.“.
Tägliche Wagengestellung für Kohlen und Koks an der Ruhr und in Oberschlesien. An der Rubr find am 27. d. M. "Mell! 16 321, ' t - zeitig gestellt keine Wagen. 8 ck W . In Oberschlesien sind am 27.0. M. gefiel]: 5880, uicht ckckT- zertig gestellt keine Wagen.
Liquidationskurse der Berliner Börse 511: ultimo Juni 1900: 30/0 Deu.*_sche Reicbs-Anle'rbe 86,50, 3% Pruß. Konsols 86,80, Oesterreicbiicbe Kredir-Akiien 216 00, Lambada: 27:0 Franzosen 142,25,_ Berliner HandengeselliÖaft 15050. Daun: sicrdter Bank - Aktien 134,25, Deuticke Bank-Akxien 1917"). Diskonto-KomxriandiT-Antbeile 179,75, Dresdner Bank 148.75, Nationalbank im Deutschland 133,75, Nusßscbe Bank iür W
ndel 11000, Dortmund-Gwnau 167,50. Lübak-Bürbeue! 245.25. 'ianenburg-Yilawka 74,00, Ofwtkußücbe Südbahn 35.75. W tebrrrder 285,00,_ Canada Pacific 57,50. GWWÜÉU 137 50, Jialrenrsche Meridional.136.-"5, do. MW 35131. „Nr:.- Srmplon 86,00, Oeßerrercbiicbe Nordwesk'xabu 1147"). :*.7. :o. Sbe- Yalbabn 118 00, Prince Henri 115 50, TW 215.50. Schwerzer _ Zentralbabn 145.00. 50. N&W 51-75. do._Unwn 19,50, Warichau-Wiener 370,50, W ' "rde 42“; "LM 94 50, Mexikaner 6 (),-“o Anleihe -,-. do, 6% ?..“ . . . TLZ- 1860er LoZsx 134,00, Diffis 459-“q Konsuls 9831, . . “»; ZDF:: Anreise 9.50, do. 40a * 97.25. do. zz». &».er 92,15, do. 3% 83 50. C. Türken Loud. ZH.,I'T) O. TW “ITI. Turken-Looie 11175, Ungarische 4% WWW! 363.5. :!:. Kronen-Rente 9050. _Cbinkfiscke .IN Gold-TKL. 91.77. LWF! Y_aäetfabrt-W. 120-.), Norddeutxcba ZW ?.“.900, TIM S.:» 151,50, Spanier 71,50. Northern Poef. 71,75, ' “,“." , „
Wird: W noten 216,00, Buenos Aiwa "8.25. * - ' ..- schnuwrurs für deutsche Fonds ckund MWWWW
iW" v 29 d. *** 5 . . akulfuZien mw SÜYÉLMRDZQ Ku YM NAU. W
Wüst. Verkin. du- 25". Iva;
Diemüitkermiuklw- *eW “ 2000 )' . Beizen, märkisrbu mit WMWU TÉWM KD.“ M 164181511716. NWS“ 755 ; XK.T10-161«161.Y M im Juli. do. lW-LQBWÜ- W » HWY» AbwaboeimOkwdauitI-UMDKKW «. . Rxoasen. märkisDer 151-1513). » W,: IWW ba 140,25 15mm 'm » 140 W448» » Dir- tembet. do. 14650-4457 Undo: “m W ck W .“ Mehr- oder MM M 155 Hafer. Mixer. “'_ KW" Ü- „1113943455 * *aus-ck, rss-r- '“ k '.
. rd»; » K.
450 a 131 *Ma- *::- , Kais, » 110-118. 213414350 Keiß-gx'eyi 1». WOW WN 1500-51. U