1900 / 154 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 30 Jun 1900 18:00:01 GMT) scan diff

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als Sanitätsrath' zu verleihen, ferner _

' insol e der von der Stadtverordneten-VersaxnmluY zdu Wald ge ro enen Wahl den Bürgermeister dteser „tat Gottlieb einrich aus fernere zwölf Jahre zu bestätrgen.

GeheimesZivilkabiketSeiner Majestät des Kaisers - . und Königs. .

Im Geheimen Zivilkabinet Seiner Majestät des Kaisers und Königs ist der bisherige Haupt=Steueramts-Asfistent Dawid zum Geheimen chistrator ernannt worden.

Staats-Mirtisterium.

Der Archivar, Archivratl) ])r. phj]. Otto Meinngrdus Zsthon ZLiesbadcn an das Staats-Archw in Komgsberg . r,. un

der Archivar 131“. ybü. Bruno Krusch von Hannover an das Staats-Archiv in Breslau verseßt worden.

Finanz-Minifterium.

Die durch den Tod ihres bisherigen Jnhdbers erledigte Rentmeistersteüe bei der Königlichen Kreiskasse m Schluchtern ist dem Rentmeister Wiedemann in Ziegenhain,“ . . Vl ckddffm bisherige Stelle dem Nentmetster Btndherm m

e e e,

die Rentmeisterstelle in Bleckede dem früheren Rentmeister, jeßigen Steuer-Sekc'etär Christensen in Wanzleben und

die durch den Tod ihrcs bisherigen Inhabers erledigte Rentmeisterstelle bei der Köyiglichen Kreiskasse in Elberfeld dem früheren Rentmeister, ]??i en Regierungs-Hauptkaffen- Buchhalter Schlimgen in Düse dorf verliehen worden.

Die Verleihung der Rentmeisterstelle bei der Koniglicbcn Kreiskasse in Hankensbüttel an den früheren Rentmeister Grun enb erg wird wegen Krankheit desselben zurückgenommen. Die Stelle „ist nunmehr dem früheren Rentmeister, jeßigen Steuer-Sekretär Groß in Adenau verliehen worden.

Die durch den Tod ihres bisherigen Inhabers “erledigte Rentmeixterstelle bci der Königlichen Kreiskasse in Stolp ist dem Nentmeiter Gruhn in LauenbuY,

dessen bisherige SteUe dem entmeisicr Bros e in Pleß,

die Rentmeisterstelle bei der Königlichrn Kreiskasse in Pleß dem Rentmeister Roth in Domnau und

dessen bisherige Stelle dem früheren Rentmeister, jeßigen RegierungS-Sekrelär Schlömer in Minden verliehen worden.

Ministerium für Landwirthschaft, Domänen und Forsten.

Dem Ober-Forstmeister von Windheim ist die SteUe des Ober-Forstmeisters und Mitdirigenten dsr Abtheilung für direkte Steuern, Domäncn und Forsten der Königlichen Ne- gierung zu Stralsund und _

* dem Regierungs- und Forstratl) Krieger dre Forst- Inspektion LüneburgGöhrde übertragen worden.

Verseßt sind: die Forstmeistcr .

Dalmer zu Ramuck auf die Oberförstcrstelle Stcinspring, Regierungsbezirk Frankfurt a. O., , ,

Jacobi von Wangelin zu Tornau auf d1c Oberförstcr: stelle Falkenberg, Regierungsbezirk Merseburg, ferner

die Oberförster

Appel zu Kobbelbude auf die Oberförsterstclle Bischhausrn, Regierungsbezirk Caffel, -

Aston zu Hagenort auf die Oderforstrrstellc Grünhaus, Regierungsbezirk Stettin, _

Graßhoff zu Bremervörde auf die OberförsterFthe Turnau, Regierungsbezirk Merseburg,

Packenius zu Choßcnmühl auf die Oberförsterstclle Buch- werdkr, Regierungsbezirk ofen,

Steiner u Sobern eim, Oberförsterri Meisenheim, auf die Oberförstertellc Liebemüdl, Regierungsbezirk Königsberg,

Voigt zu K]. Krebbel, Oberförsterei Waize, auf die Ober- försterstelle Lagow, Regierungsbezirk Frankfurt a. O.,

Wächter zu Buchwerder auf die Oberförsterstellc Grune- wald, Regierungsbezirk Potsdam.

Zu Königlichen Oberförstern unter Uebertragung der neben: genannten Obérfdrsterstellen sind ernannt worden die Forst- Affessorcn:

von Schipp zu Ramuck mit dem Amtssiß in Neu- Ramuck, Regierungsbezirk Königsberg,

Mensching zn Jura, Regierungsbezirk Gumbinnen,

Hauschild, Oberleutnant im Reitenden Feld1äger-Korps, zu Kobbclbude, Regierungsbezirk Königsberg,

Menard Zu Waize mit dem Wohnsiß in Klein-Krebbcl, Regierungsbczir Posen,

Eigenbrodt zu Bremervörde, Regierungsbezirk Stgdc,

Fink, August, zu Deutschhcide mit dem Amtsstß in Skurz, Regierungsbezirk Danzig,

h . Fischer zu St. Andreasberg, Regierungsbezirk Hildes- elm,

von Heydebrand und der Lasa zu Königsthal, Ne- gierungsbezirk Erfurt, _,

Stubenrauch, Oberleutnant im, Reitenden Feldjager- Korps, zu MeLenheim mit dem Amtsstß in Sobernheim, Re- gierunqsbezirk oblenz, _

Matthias zu Hagenort, Regtcrungsbezirk Danzig.

Justiz-Minifterium.

Verseßt smd: dcr AmtsaerichtSrath ManSfeld in Wreschen ' nach Zarotsckvin dcr AmtsZerichtSrath Harte in Loburg na Bur bei MagdebuZz, der Amtsrichter Vral in Romberg as Lan richter na assel und der AmtSrichter

ahn er in Zabrze an das mts ericht in,?)katidor.

Dem Amtsgerichtsmth Schu e in Remexz ist die nach- gesuchte Entlassung aus dem Justi dieyst erthxtlt.

?n der Liste der Nechtöanwä te smd ?elofcht: die Re ts- anwäte Instikrath Franz Jakob „Ly [ bei dem O er- landeSgericht 11 Köln, Volkm er der dem Landgericht m Glas und Mücke bei dem Amts sticht, in Fretburg 1. Sch).

In die Liste der Rechtsanwa te smd eiygetragen: dre Gerichts-Afsessoren Abel bei dem Landgericht m Essen, Esch

- = lt und Notar, Geheim Zustßrdth Meß in Cassel und er Rechtéanwalt und Notar Franz Groeger in Oels find gestorben.

Ministerium der geistlichen, Unterrichts: und Medizinal-Angelegenheiten.

Der bisheri e kommissarische KreiS-Schuxinspektor Dies er ist zxm Kreis-S ulinspektor in Straßburg 1. 28.-Pr. ernannt wor en.

Dem Kustos am Zoologischen Institut der riedrich- Wilhelms-Universttät zu Berlin Dr. Fri Czßsch a von Mährenthal und dem Domor anisten, önigltchen Mufik: direktor Gustav Janfsen in Ver en, Regierungsbezirk Stade, ist das Prädikat „Pro essor“ beigelegt worden.

Angekommen:

Seine Excenenz der Präfident des Reichßbank-DirektoriumS, Wirkliche Geheime Rath ])1'. Koch, von der Dienstreise.

Die Personal-Veränderungen in der Armee 2c. befinden sich in der Ersten Beilage.

Yichtamtsiches. Deutsches Reich.

Preußen. Berlin, 30. Juni.

Seine Majestät der Kaiser und König haben an den Chef des Kreuzer-(Heschwaders, Vizc-Admiral Bendemann die nachstehenden betden Telegramme zu senden geruht:

Kiel, 24. Juni. Vize-Admkral Bendemann, Tscbifu, deutsches Konsulat. ,

Voller Freude über die Bravour des .Jltis' und seiner Be- saßung bei Taku spreche Ick) dem Kommandanten und der Vesaßung Vkeine Anerkennung und Meinen Kaiserlichen Dank aus. Ich sehe, dis Tapferen des alten „JltisJ find neu erstanden. Es wird Meinen Schiffen nie daran frblen, deffrn bin Ich stcher. D:»m Kommandanten Lans verleihe Ich den Orden pour 19 mérids. Für alle Offiziere und Mannschaften find Ordensvorschläge telegraphisch einzureichen. Ehre den Gefallenen! Wilhelm, 1. K.

Travemünde, 30. Juni. Vize-Admiral Bendemam', Tschifu, deujsches Konsulat.

Cs gerekcktMir zu hoher (Genugtbuunß, daß das Expeditionskorps des Kreuzer-Geschwaders sich unter den außerordentlichen Anstrengungen in fernen Landrn vorzüglich gehaltrn hat. Die unerwartet an dasselbe brrangetretenen Aufgaben stkÜten es, Vor eine erste schwere Probe. Würdig schließt fick) die Haltung Von Offizieren und Mann- schaften dcn Tbaten an, mit wklcben der deutsche: Name verknüpft war, wv immer Es sei. Ehre den Gefallenyn! Meine warme Theil- nabme dsn Verwundetkn. Dem Kapitän von Usedom Verleihe Ich den Kronen-Orden zweitrr Klasse mit Schwertern; für Offiziere und Nkannsäxaften AszeiÖnungßoorchlöge c'mreicben

Wilhelm, ]. 11

In der am 28. d. M. unter dcm Vdrfiß dcs Staats- sekretärs dss Innern, Staats-Ministxrs ])1'. Grafen von Posadowsky : Wehner abgehaltenen Plcnarsißung dcs BundeIrathS nahm zunächst der Großherzoglich olden- burgische Bevollmächtigte, Geheime Rat!) Srlkmann das Wort, um namens seiner chierun dem Bundesratd für die Theil- nahme zu danken, welche derTFelbe bei dem Hinscheidcn des ver- ewigtcn Großherzogs, Königliche Hoheit, bezeugt habe.

(Hcmäß der Ta esordnuncz wurde der G'seßentwu1'f wsgen Abänderung drs cscßes 1": er die Rechtsverhältnisse_ der deutschen Schußgebirte in der vom Reichstage bcsckßoffenen Fassung angenommen und der Vorlage, betreffend den Abschluß eines Zusaßvertrags zu- dem AuslieferungSUsrtrage zw.sch2n dcm Reiche und Belgien vom 24. Dezember 1874, die Zu: stimmung ertheilt. Ein Gcsuch um Erweiterung der Erlaubniß ur Bxförderung von Auswanderern wurde den zuständigen Aus- Fchüssen überwiesen. Zugestimmt wurd: den Ausfchußanträgen, betreffend Ergänzung der Ausführungsbcstimmungen zu dem (Heseß über die Vergütunxx des Kakao olls bei der Ausfuhr von Kakaowaaren, _ betreffend Ausfü rungsbestimmungcn zu den Branntweinsteuergeseßcn _ betreffend Aenderungen des amtlichen Waarenverzkicbni es zum Zolltarif und des statistischen Waarenverzeichniffes, _ betreffend den Entwurf eines Vertrags über die Einrichtung und die Unterhaltung von Postdampfervcrbindungen mit Afrika, _ betreffend den Entwurf einer Prüfungöordnung für Tatentanwälte, -- betreffend die Besteüun des Schiffsverme ungsamts als Rcvisionsbelßörde für preuYische Schiffsaichbehöcden, _ betreffend die Zula ung reichSangchöriger weiblicher Personen zu den ärztlichen Prü- fungen, _ betreffend Abändkrung der Anlage 8 ur Eisen- bahn:Verkel1rSordnung, _ betreffend Aenderungen der atzungen des Allgemeinen KnappschaftSvereins zu Bochum, _ betreffend Arnderungen der SaYngen der Landwirthschaftlichen Kredit- bank in Frankfurt a. . Ferner wurde über die Vergebung von ArbeitSpläßen bei der zoologischen Station in Rovigno, über die Seiner Majestät dem Kaiser zu unterbreitenden Vor- schläge wegen Beseßunq von Stellen bei den DisZiplinar- kammern und wegen Bese una einer Rathsstelle ei dcm ReichsZericht sowie über zal) reiche Eingaben B'eschluß 2?efaßt.

Du: nächste Plcnarsißung wird vorauss1chtlich nfang Oktober statjfmden. "

Den Archiv-HilfSarbeitern [)r. ybj1.Hans S anger)- berg beim Geheimen Staats-Archiv in Berlin und r. lu]. Kurt Schottmüller beim Staats-Archiv in Posen it der Amtstitel „Archiv-Affistent“ beigelegt worden. ,

Es find ve eßt worden: der Archiv-Asfistenl Or.'p]111. Felix Rosen e d von Berlin an das StaatY-Archw m Magdeburg un der Archiv-Hilfsarbeiter ])r, piu]. Victor Loewe von Magdeburg an das Staats-Archw in Hannover.

xz "a n liegenden Schiffe bra ten

niger: *des FLUX. ÖWNÉÜTF:

'f*ieiré**in7ÄSe'e“-“gegan „en. Die-Besaßun'gen der auf ihre' scheidend,“-

ameraden begeisterte Hurrahs aus*.

Sachsen. - :

Seine Majestät der König, Allerhöchstwelcher, wie das „"Dresdner Journal“ meldet, am Donnerstag eirsen “mas“ langeren Spaziergang im (Harten unternahm und den größten Thetl der vergangenen Nachtruhig eschlafen hat, nahm gestern, an der gemeinsamen Königlichen * ittagstafel wieder theil. *

Oesterreich-Ungarn.

Der Kais er hat sich, wie „W. T. B.“ meldet, heute mit kaolge zum Sommeraufenthalt nach Ischl begeben.

Der Köpig der Belgier ist heute von Gastrin nach Paris abgeretst.

Der Fürst Ferdinand von Bulgarien ist gestern,

Vormittag in Wien eingetroffen und hat alsbald die Reise nach Paris fortgeseßt.

, Der Minister das AWwärtigen Graf Goluchowski hat stck) heute früh mit Urlaub nach Paris begeben.

Großbritannien und Irland.

Das Oberhaus hat, wie „W. T. B.“ bcrichtst, gestern die zweite LeHung der Vorlage, betreffend den australischen Bund, gene migt.

Im Unterhause, wslches gestern zunächst als Kom- mission für das Budget zusammentrat, stand ein Antrag auf Einbringung emes nominellen Nachtragskredits Von 5 Pfund Sterling zur Ergänzung der SanitätS-Ein: richtungen des Heeres zur Berathung. Burdett-Coutts beklagte si über die Leiden, denen Verwundete und Kranke in Sud-Afrika infolge der Unzulänglichkeit der Sanitäts: einrichtungen aUSgeseßt seien. Darauf erw'xderte der Unter- Staatssekretär des Krtrch Wyndham, es sei richtig, daß Verwundete und Kranke in Bloemfontein fürchterlichen Be- schwerden angeseßt gewesen seien, doch habe die Re- gierung nichts unterlassen, um die mit dem Kriege un- vermeidlich verbundenen Bsschwerdcn in einem nie zuvor

eschehenen Maße zu mildern. Die aufgetretenen M:s;: Zände seien nicht die Folge von Mangel an Vorräthcn g'.» mssen, sondern von unüberwindlichen Schwierigkeiten, das Matsrial an die Stellen, wo es gebraucht worden ei, zu scha en. Nie zuvor sei in so ausgedehntem Maße ür die Ves affung von Lazarethbctten in Kriegszeiten esorqt worden. Die Sterblichkeit an Typhus Während des ?üdafrikanischen Krieqes habe nur 21 Proz. der in die Lazaretbe aufgenommenen Zahl betragen. Jm Nil:F:ldzuac 1898 sei die Verhältnißzahl 28 Proz. gew.*s-en, im Matabclc:Feldzuge 32 Proz., im Tschitral: Kriege 28 Proz., in Judidn im Jahre 1897 27 Proz. Wyndham bcsprach sodann die ungeheuren Schwierigkeiten drs mili- tärischem TransPortcs während des raschen Vormarsches des Lord Roberjs. Er betonte, das; in der in Rede stehenden Zeit Bloemfontein nicht der Stüßpunkt für ein in voU: kommener Sicherheit gelegenes „Hospital habe sein können. denn die Verbindung der britischen Flanke mit der Nachhut sei bedroht gewesen, und es Hätten täglich? Kämpfe stattgefunden, sodaß die Beförderung des SanitätSmaterials unmöglich gewesen sei. Diese Dar- legung erachts er für UUSreichend, um die von Burdon: Coutts dargrstsÜte Sachlage zu rechtfertigen. Burdctt: Coutts wiederholte seine Angaben Über den Mangel cincr richtigen Organisation des Sanitätstwirnstes. Er glaubs, daß dtc Politik, welche die Truppenbeförderung bchcrrscht habe, es nicht zugelassen habe, daß man sich genügend um die Bedürfnisse der Kranken habe kümmern können. Sein Tadel richte fich n_ichr gcgen Personen, sondern gegcn das System. Walter Foxtxr sprach die Meinung aus, die von Burdett Coutts dargelegten Miß: stände hätte man vorhersehen und vermeiden können: andcrs Redner stimmten der Auffassung Wyndham's zu. Llond: George erklärte, der Krikg in Süd-Afrika sci von Chambsrlam für seine eigenen Zweck? veranlaßt, und das Lrben von Soldaten sei politischen Forderungrn geopfert wordxn. Der Erste Lord des Schaßamts Balfour erwiderte, er habe niemals cmc beschimpfendere Reds gehört als die soeben gchaltonc. Er sei nicht einverstanden mit der Behauptung, daß Chamberlain den Krieg veranlaßt habe, um some eigenen Zwecke zu fördern. Dann habe quyd-Gsdr ? gesagt, das Leben von Soldaten sei mitVorbedacht fur polms! c Forderungkn geopfert worden, womit er hanbe andcmen wollen, daß die Genrrale im Felde, durch Vcrfugungcn aus der Heimat!) angetrieben, in militäris e Operatwncn' ver- wickelt worden seien, die nicht in fich elbst gerechtscrxtgt gc- wosen seien, die sie vielmehr aus politischen Grunden udcrctlt begonnen hätten. Das sei vollständrg unwahr. Hrerauf wandte Balfour sich zu den Beschuldigungen Burdett-Cquxts und erklärte, seine Information ehe dahin, daß Yedrzmnxbe (Geräihe in vonommen genügen em Maße nach S_ud-Afmka gesandt seien, und daß die Soldaten durchweg d1e unver- änderlichleeundlichkeit der Aerzte und Pftegermnen anerkannt hätten. ei der ganzen rage handele es fick) ,um (1,811 TransPort, und es sei unmoglich, der Regierung hms1chtl1ch der militärischen Operationen einen Hieb u verseßen, ohne auch damit Lord Roberts zu tre en. Der Lehnelle, großartige Erfolg des Kriegs sei vurch die S nelli krit des Vgrmaksches W Lord Roberts erreicht worden, und dabei 21 es unnrogltch gewesen, alle Bequemlichkeiten der Londoner Krankenhausxr vet oer Hand u haben. Die große Frage_ sei, ob max: d_1e Generals verurtZeilen wolle, weil s1e„ihre mtlitärjsrdewEmrtchtungen, so getroffen hätten, da zu Zetten die Santtatßemrickztungen mcht in gem": endcm Ma e vorhanderx gewesen sxien, und ob„man darauf estehen wo e, daß sie thr Operationsfeld beschrankexx und die Schnelligkeit ihrer Bewegungen hemmen sonten, dann- nicht ein Augenblick Verzug in der Pflege der Verwrxndetenem- trete. Das würde weder den Anforderungen des Krreges, noch denen der Menschlichkeit entsprechen, Der Weg, den Krteg zu schnellem Abschluß u bringen und Leiden von Mrnschen zu verhindern, sei der, ?chneu und fest zuzgschlagen. Str Henri) Campbell Bannerman erklärte, mcht eine der BEhaUp- tun en Burdett-Coutts' sei bestritten worden; er abe dem Lan e einen Thetl der Wahrheit in dieser großen gedeckt, wofür ihm das Land danken werde. d

Bei Beginn der Si ung des an es richtete Redmonls die Anfrage an die Reg erun , ob ie eseßung ENUM ahl eine dauernde geplant sei, un wenn nicht, wann d elbe wo

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, * erung a e en en e enwärti nichts hinzuzukü en, die sie selbst * oder frisitherx3 gKabinettk'e1 über die Yol ti Großbritanmens in Egypten öffentli abgeßebetx [) tten.-“ Redm-qnd- fragte darauf, ob der Besu de hedws erfolgksei, meal er an Großbritannien das Ver- langen Yu stellen wunsche, sich aus'seinem Lande fortzumachen. Auf die e Frage gab- ;Brodrick kerne Antwort. Der Staats- sekretar für dte Koloman Chamberlain theilte auf eine An- "age mrt, daß aus Kum'assi keme neuen Nachrichten vor- aJen. Auf xkne Anfragthbson-Vowle's theilte der Unter- Saatssekretar des Aeußertz Brodrick eine Depesche des britischen Konsuls m Tientsin mit, welche die brttischen Verluste bei der von dem Admiral Seymour befehligtetx Truppe, die am 26. Juni mit dem Entsaß-Korps eingetroffen sei, wie folgt, meldet: Hauptmann Beyts von der Marine-Artillerie todt, 7 Offiziere verwundet, 24 Mann todt, 91 verwundet. Die Verlust- zifßerrz der Ahthetlungen der übrigen Mächte seien noch nicht vo standtg beisammen, doch werde der Gesammtverlust auf 62 Todte und 212 Verwundete angegeben. Was die Lage der. Gesandtschaften angehe, so seien der Regierung verschieden; arttge Nachrtchtrn uaeggngen, von diesen deute jedoch die neueste darauf hm, fte noch in Peking seien.

Bet dem gestern Abend abgehaltenen, alljährlich wieder- kehrrnden Bankrtt der Nationalen Union der konser- vattven Verein; hielt der Staatssekretär für die Kolonien Cha'mber'latn eme Rede, in welcher er auf die Erfolge hanres, dre ftch aus dem Zusammenschluß der Unioniften, Ltderaleq und Kdnservativen ergeben hätten, und letchzeing dre 'frxedltckw Regelung mehrerer Ange- egenheiten, wre dre tm Stillen Ocean mit Deutschland, be- tonte. Dre Polxnk der Regierung in Süd-Afrtka, fügte Chamberlam hmzu, hgbe, bezweckt, womöglich durch friedliche Unterbandlungcp, ' not"htgcnfalls aber auch durch Waffen- gewalt Gerechtigkeit fur die britis en Unterthemen und die gleiche BehandlungSwwse_für alle Lißen in Afrika zu er- laygen, welche die Englandcr in allen ihren Kolonien ge- wahrten. Dank der Tt'zchtigkeit der britischen Soldaten und dem Verstand dcr Kolomcn sei das Ziel, welches sich die .Re- g1erung vorgesth habe, schon fast erreicht worden.

Frankreith.

Dte zw1schen Frankreich und Spanien gepflogenen Vcr- Yndlungen m?grn Regelung eder beiderseitigen

renzen am Congo und Muni haben, wie „W. T V.“ meldet, gestern duch ein vom Minister des Auswärti en Delcasss und dem spanischen Botschafter Leon 1) Castißlo unterzmchnetes Abkommrn ihren Abschluß gefunden. Diese?- kaommey regelt zualetch die (Grenzen der spanischsn Be- stßung zwrschen dem Cap Blanco und Cap Vojador und spricht Frankretck) das Adrargebiet und Sebcha=Zdjil zu.

Zw der gestrigen Sißung der Deputirtenkammer vertdetdrgte der Marine-Minister Lanessan bei der Beratbung drr Vorlage über die Vermehrung der Flotte dic RegierungSvorlage und führte aus, Frgnkrctck)" habe große Panzerschiffc ndthig, um die fran- zös1schxn Kustrn zu vcrtheidigen, und es brauche Kreuzer, um die K'olomen zu schußcn. Torpedoboote und unterseeische Boote sezen von Nußcn, aber man könne mit ihnen allein die Küsten mcht vertheidigen. Der Minister schloß mit einem Lob der Marine und fügte hinzu, Frankreich wol]? seine KrwgSmarine vcrstärken, nicht zu Angriffs wrcken, sondern ur Erhaltung seiner wirthschaftlichen ntsrcssen und ?einer nationalen Ehre. _Dcr Finanz-Minister C aillau x trat für die Vorlage vom finanziellen Standpunkte aus ein und meinte, das Budget mit feinen normalen .HilfsqueUen sei wohl in: stande, ein neues Opfer von 25 Millionen jährlich zu bringen, wie es die Vorlage enthalte. Der Dcputirte Aim 011 d brachtc Eine (Hegenvorlaae ein, deren erster Paragraph dic Gesammtausgabc auf 619 Mtllionen anstatt 476 Mionncn festseßt. Diese Gegenvorlage wurde mit 387 gegen 160 Sttimmc'n verworfen und die: Wcitcrberathung auf heUtc verlag .

Rußland.

Der Erbprinz von Chiwa Asfcndiar wird, wie „W. T. B.“ erfährt, morncn in St. Petersburg eintrcffkn, um dem Kaiser dsn Dank. dafür auszudrücken, daß Aller- Ydckxftdersolbc Chiwa den Rest der Kriegskontribution er- a1sen hat.

Die „Nowoje Wremja“ meldet, das Pa11?€rschiff „Ssewastopol“ werd: demnächst nach Ost-Asien 11 Sec Leben und fick) dcm Geschwader des Vize-Admirals M?xrxew anschließen.

Italien.

Die „Agenzia Stefani“ meldet: Die Untcr-Staatssekrctärc Foa di Fustnato im Ministerium des Aeußern_ u_nd anelli im Kriegs-Minifjerium sind im Amte bestätigt worden. Neu ernannt wurden die Untcr-Staatssekretäre Romain Jacour für das Ministerium des_ Jcnnern, B'alen und für das Justiz-Minifterium, Pompilz „Zur das Finanz-Winisterium, Stringher ftir das_Schaß-th ertum, Serra für die Marine, Panzacchi far das ]]nterrtchts- Ministerium, di St. Onofrio für öffentliche Atherton, Rava fur Ackerbau, Borsarelli für Post- und Telegrapbenweser). Der Senat hat, wie „W. T. B.“ meldet, gestern die Adresse an den "Köni angenommen. In derselbe'n wrrd unächst dcm Wun ch Ausdruck gegeben, daß dre bevorste ende ArbeitSperiode des Parlaments der besten Traditionen Italiens würdig sein möge._ Dic Adreße bxtont dann daß die Bündnisse und dre freurtdstha t- Uchkn Bezie ungen Italiens zu den „Mächxen Italien das Ge Ükjl der Sicherheit gäben; Jtalten durfe aber" mcht unt ätiger Zuschauer der Erei nisse bleiben, sondern musse a_n de_m _Vorgehen der Mächte ü erall da theilnehmen, wo die Zivilisation und das nationaleJnteresse es verlangren. Jtalwn bedürfe der Ordnung im Innern und des rtedens'; dle Dynastie sei die unerschütterliche Grundlage einer Em e1t. Nachdem die Adresse angenommen war, brachte der"S aß- MimsLEk Rubini das provisorische Budget fur den Monat Juli ein, das heute berathen werden soll. ' Die Depktirtenkammer nahm gc-stertz m11276VJ9gen 74 Stinämen das provisorische Bud et fur emen dnat an und befchlo , über den Entwurf _er peuen Geschafts- ordnung am S nntag zu berathen. Dre Stßung, wurde so- dann aufgehobxn. _ Der Deputirte CriSpi hat eme Inter- pellation eingebracht,. welche den Minister des Aeußern

VWconti-Venofta zu einer Aeußerung über die von der

ordert.

Gestern ist in Legnano ein Denkmal zur Erinnerung an die dortige Schlacht in Gegenwart des kommandierenden Generals des 111. Arxnee-Korps, Generalleutnants errero, als Vertreters des Kömgs, mehrerer Senatoren und b cord- neten, der Behörden von Mailand und Ener großen Zus auer- menge enthüllt worden. _ In der Deputirtenkammer nahm der Abg. Sola auf die Feierlichkeit Bezug. Der §Präsident stellte, seinem Antrags entsprechend, unter Zu- sttmmung des Hauses fest, daß die Kammer den Helden von Legnano ein dankbares Andenken weihe. *

Amerika.

Wie dem „W. T. B.“ aus Washington berichtet wird, bertetl) das Kabinet gestern über eine ihm durch Vermittelung des chin_esischen Gesandten zugegangene Konvention, welche zwrschen den Vize-Königen der am Yang-tse-Kiang ge- legenen Provinzen und den fremden Konsuln zum Schutze der auswärtigen Interessen, in den Südprovinzen abgeschlossen sein solle. Die Konvention solle von der Regierung formell ge- nebxnigt werden ehe sie in Kraft trete. Das Kabinet sei nach Prufung der Konvention zu der Ueberzeugung gelangt, das; kem einziger Konsul in Shanghai jemals einem derartigen Abkommen zugestimmt haben würde, da einige Bestimmungen desselben widersprechend seien, während andere Bestimmungen den chincs1schen Behörden die Aufrechthaltung der Ordnung in den Vertragshäfen überließen, von- denen fremde Schiffe angeschloffen sein sollten. Das Kabinet beschloß deshalb, fich Mit der Konvention nicht weiter zu beschäftigen.

Die„Nrw YorkTribune“ meldet aus Washingt on: Dcr Kontrc-Adtmral Reney werde voraussichtlich am Sonnta den Admiral Kempf im_ Kommando ablösen und ihn na Nagasaki oder Tschifu fchxcken. Die Frage der Nichtbetbeili- gung des Admirals Kempf an dem §ngt:iff auf die Taku- Forts' werde, wie es heiße, untersucht werden, wenn die Lxge die Emlettung eines UnterfuchungSverfahrens gestatte.

Affen.

Von dem Chef des Kreuzer-Geschwaders, Vize-Admiral Bendemann ist, wie „W, T. B.“ meldet, gestern folgendes Telegramm über Tschifu in Berlin eingegangen: „Kapitän udn Usedom meldet: Das Expeditions-Korps ist nach T_tentsin zurückgekehrt bei außerordentlichen Anstrengungen. Die Leistungen _unserer Leute waren vo üglich. Gefallen smd: der Kaptkän Buchholz„ die atrosen Lauffen, Ztmmcrmann, Appermann von der „Kaiserin Augusta“, der MatroseVaaZ von der „Hertha“, die Matrosen (Hordecke, Riek, Visser, Herbst, Bading. Teddermann von der „Hansa“. Schwer verwundet: der Kapitänleutnant Schltepcr, Schußfraktur am Unterschenkel, der Oberleutnant KroHn, Shrapnellschuß in linkes Anga, dcr Oberleutnant Lustig, Lm:g9nschuß,der Leutnant Pfeiffer, Ellonbox ensehuß, der Ober:Samtät€-maat Burmann von der „HaUJa“, der Matrose Grafe von der „He'riha“, dcr „Heizer Otto von der „(Gefrnn“. Leicht varmundet: der Kapitän von Usedom, de_r Oberleutnant Zerßen, beide ganz leicht und (ver- stummcltcs Wort). Im übrigen ist der Gesundheitßzustand drs Landnn s-Korps gut. Von den Gesandten keine Nach: rtcht. Die xpedition ist von Langfang zurückgekehrt und nicht in Pekin gewesen.“

Der CHLJDLS Kreuzer-Gcschwaders meldet ferner vom 27. d. M. aus Taka: Von der Front keine Nachrichten. Der am 25. „Juni gemeldete Verlust von Seesoldaten beträgt nach späterer Meldung: 1 Offizirr, 12 Mann todt, 23 Mann verwundet. Namen fshlen bis ]«Zt.

'Die britische Admiralität veröffentlicht, dem „W. T. _B.“ zufolge, die nachstehendr, aus Tsck) ifu vom 29. Zum, Abends 10 Uhr 5 Minuten, datierte Depesche des Admirals Seymour: Ich Habe Pckimg ni t mit der Eisen- bahn erreichen können und bin mit meinem etachement nach Ticntsin zurückgekehrt. Am 13. Juni wurden zwei Angriffe der Boxer auf die Vorhut mit großen Vcrlustrn für die Boxer und ohne “Verluste für uns zurückgewiescn. Am 14. Jani griffen d1e Boxer in Langfang unseren Zug an, wurden (Wer wiedcr zurück eschlaqen; sie hatten un efähr 100 Todtc, während auf unJcrcr Seite fFünf Italiener 'clen. Am Nachmittage dcssclben Tages gri en die Boxer die britische Wache an, die zum Schuße der Station Lofa zurück: gelassen wordrn war. Es wurden Verstärkungen dortTlZin ab- grschickt, und wieder wurde der Feind mit einem erluste von ungefähr 100 Mann zurückgetrieben, von unseren Leutsn warden zwei Matrosen verwundet. Bei unserer Ankunft in Anting fanden wir die Eisenbahn so beschädi t, das; jedes Vorwärtskommen mit derselben unmöglich war. gWit: be- schlossen deshalb, nach angtsun zurückzukehren, um dort eine E peditwn zu organisteren, welche, dem Flusse folgend, nach eking marschieren soÜte. Nach meinem Adgange von Langfang wurden zwei Züge, welche unseren Truppen folgen sollten, am 18. Juni von Boxern und Kaiserlichen Truppen, die von Peking gekommen waren, an egriffen. Die Chinesen hatten 400 bis 500 Todtc, unsere erluste beliefen sich auf 6 Todte und 48 Verwundete Diese beiden Züge erreichten mich in Yangtfun, wo der Schienenweg ebenfaUs vollständig zerstört war. Da wir knapp an Proviant warm und die Verwundeten uns hinderlich waren , mußten wir nach Tientsin zurückkehren, von wo wir seit sechs Tagen keine Nachrichten hatten. Die Verwundeten wurden am 19. Juni auf ein Boot gebracht, und das Detackxement trat den Marsch längs des Flujscs an. In allen Dorfern stießen wir auf Widerstand; in einem Dorfe geschlagen, 'zogen die Auf: ständischen sich auf ein benachbartes Dorf yrück und bescßten gut gewählte Stellan en, von denen a_us ?u- unseren Wetter: marsch aufhielten; stge mußten aus dtesen Stellungen viel- fach mit dem Bajonett und un_ter mörderischem Feuer ver: trieben werden. Am 23. Zum machten wir einen Nacht- marsch und erreichten bei Ta esanbrurb das oberhalb Tientsin gelegene Kaiserliche Arsena , wo dre Chinesen, nach- dem sie uns erst freundschaftlick? entgegxngekommen waren, in verrätheriscber Weise Feuer an uns eroffneten. Es gelang uns, die Steaung zu umJehen und ein Geschüß wegzy- nehmen. Während dieserÉet „gelang es den Deutschen„ em wenig weiter vorn zwe: eschuße; zum Schweigen zu bungen und sich ihrer, nach Ueberschrettung des Flusses, zu be- mächtigen. Hierauf wurde das Nr mal von den verbündeten cTruppen beseßt. Die Chinesen ve uchten noch an demselben und auch am folÄenden Tage vergxbens, das Arsenal wieder zu nehmen. Im enal fanden mtr Ges 1": e und Gewehre neuesten Modells. ir richteten mehrere chüße ein und bombardierten die etwas nach vorn gelegenen chinesischen

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da mir. ab'er dnrch 'die Vermunth WW baten wtr um ilfe von Tientfin, die am B, Irmi „_ Am 26. Juni mdwir in Timtsm angekommen; das A;, , haben mtr, ehe wir es verließen in Brand eftockt. 'E- t»- - tragen die Verluste der En länder 27 Zadie, N Ver,- wundete, der Am erikan er Tobie 28 Verwundete dn“;

ran ofen 1 Tobler, 10 Verwundete, der DMMK“? 2 To te, 62 Verwundete, der Italiener 5 Todte, 3 „_ wxxndete, der Japaner 2 Tadic, 3 Verwundete, der De stet? ret er 1 Todter, 1 Verwundeter, der Russen 10 Tobie, 27 srwundete.

er das „Reuter'sche Bureau“ meldet, hat das britische Auswartige Amt gestern die auf eine dem Zoll-Taotai von Tientsin zuge angene Melqu aus Peking si gründende Nachricht er alten, daß die esandtschaften no 111 Pekin seien.

Dasse be Bureau berichtet aus Shanghai vom eftrigen Tage, aus amtlicher QueUe verlaute, da der rusfische Zdnnml AleZFeejxw den Oberbefehl über die edition der Truppen der achte im Norden übernehmen werde.

Dem „Daily Telegraph“ wird aus Canton vom 28. Juni gemeldet: Die Abreise Li-Hun -Tschang's nach _dem Norden auf dem amerikanischen S iff „Vrooklyn“ sei mfolae emes am Mittwoch Abend spät ganz unerwartet ein- gettro ?yebn VefehZ ZF ZkétlisLerZ undeseHKaifesrin-Wittwe * un er le en. _ u e e i- ung: ang's eien un 1:30 Piraten und Boxer enthauptet worden, um KURT??- ruhrertfchen Elementen, die mit eiserner Hand niedergeworfen werdcn müßten, Schrecken einzujagen.

, Nach einer Mittheilung des „W. T. B.“ aus Paris thetlte der Minister des AUSWärttgen Delcassé in dem gestern, abgehaltenen Ministerrath mit, daß die Franzosen und dre übrigen Europäer Yünn an am 24. Juni verYen und steh nur 27. Juni in Tonghai auf dem halben ege na_ch Tongkmg befunden hätten. Der Vize-König von Yunxran hgbe die Individuen enthaupten lassen, welche Zur dte Aufstands gegen die Fremden in Yünnan verantwortlich eten.

Aus Melbourne' erfährt das „Reuter'sche Bureau“, daß (m_f VerlatYen der brittschen Admiralität drei Schiffe dcs HtlfSJes waders von dort nach China abgehen würden.

Dasselde Bureau meldet aus Yokohama vom gestrigen Tage, daß m'emeMAam Donnerstag anghaltenen Minister- rath dxe Anstchxen uber die von Japan einzunehmende Ha (tun;! getbetlt gewesen seien. Der eine Theil der Minister, darunter der Marine: und der Kriegs-Minifter, befürworteten, daß Jayan es übernehmen solle, dem Aufstand in China zu unterdrucken; der andere Theil halte es für beffer, daß man fick) auf den Schuß der Fremden in China beschränke.

Afrika.

Der Feldmarschall Lord Roberts hat, wie „W. T. V.“ meldet, aus Pretoria vom 29. Juni telegraphiert, der General Paget theile aus Lindlet) mit, daß er am 26. Juni der"; ganzen Tag mit den Buren gekämpft habe,wel große Verstarkungen erhalten hätten. Nn demselben Tage ei cm für dre (Garn.son von Lindley bestimmter Conooi ange- Yixfen worden, doch sei dieser Convoi nach einem '

e echt der Nachhut in Lindley angelangt. Die Verluße der Engländer betrügen, 10 Todte und ungefähr 54 Ver- wundete, unter dxnen stch vier Offiziere befänden. _ In emem anderen Gerechte seien drei Mann getödtet und 23 ver- wundet,)md in einem Scharmü3el bei Ficksburg zwei Offi- ztere getodtet und vier Mann verwundet morden. _ Der General Lord Methyen habe den Feind in der Richtung nach Lindl- auf eine Entfernung von 12 Meilen verfolgt und ihm RZ Hammel und 500 Stück Hornviel) abgenommen. Von den Truppen Lord Methuen's seien vier Mann verwundet worden. TerGeneral Hunter habe, ohne auf Widerstand zu stoßen,se'men Marsch nach dem Vaal fortgeseßt. _ Die Buren hätten am 28. d. M. Morgens Springs angegriffen, welches g en Osten dre Endstation der Eisenbahn von Johannesburg “?ck Die Garnison habe Ke zurückgeworfen.

Der „Times“ wird aus Lourenexo Marques vom 29. d. M. gemeldet: Sowohl die Buren wie die Ausländer, die dort aus Transvaal einträfen, seien fest davon überzeugt, daß man noch drei bis sechs Monaxe brauchen werde, am die Buren zu untgrxochen. Es sei offenbar, das;, solange der Präfident Kruger aushalte, kr für die Beschaffun einer " end starken Truppenmaffe zur. Fortsesung des uerülakneges in den Bergen Sorge tragen werde. Für den Augenblick könne fiel) der Präfidem Krüger noch nicht zu einer NOW losen Uebergabe entschließen, obgleich steh mchrere Führer der Buren für ejne solche ausgesprochsn hättm.

_Nach emcr Meldung aus Prabsu (Goldküße) vom qestngen Tage ist drr Prahsufsuß über seine Ufer getreten. Der Weg nach Norden sou voUständig unter Wasser sein.

Parlamentarische Nachrichten.

,Bsi der am 28. d.-M. im 4. Hildesheimer Wahl: bezirk (Zellerfeld, Alfeld) vorgenommenen Ersaßwahl zum _Hause der Abgeordneten wurde, dem „Hann. Courteré zufolge, der bisherige Abgeordnete, Ober-

S ck m e 1 f; e r, einstimmig wiedergewählt.

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_ In der gestrigm Sisurtg des internationalen Kongresses fur soziale Arbeijerversicberun der sei: dem 25. d. M. it Kongreßgebäude der Weit-Ausstxkung Pari] vgn (s. W. 150 d. Bl.), erörtertw, wre „W. T. B." betiÖtet, .

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