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JÜHZZE-
(iiFe; Secritair drs Innern, Örrisg von Richmond; Srcrrtzzér dcr apswärtigen Angelegenheiten, Hcrzrg von Weüington; .Ko- éoiiial:Sccrcmir, Lord Stanled: erster Bord der Admiralität, Lord 'Iibcrdc-“n; Präsidcxt dsr Ostindisäycn Kontroiic, Lord E!.- ?nbökOUaÜ; Präßdcnr drr Handrls-Kammer, Lord Asdburwn; Kanzler di:?- *Ökkxi-YWULUL Imizxtirr, Herr Gouiburn; Genrral; Posrxncix'rrr, Str ;"i. Graham; Orneraisrldzcugmeistrr, Sir G “Narrow; Srrrrxarr iür Irland, Str.)"), „Hardinge; *))Ji'mzmej, 11er, Herr Wynn; Kru-gH-Sccretair, Lord F. Egerton; Z::izimei; .li-::“ dcr Arman, Sir R Vvvran. Hirrzu fi'iqr das genannte Blatt noch die Mairien Lord Irwtbei: Lord 05. Sontcixrr, Bchtt,
Pollock mid Folker, _und nicirk, em so zusamrmngeirFiss Mini- „: xirrium WÜ'IÖL ailcn Stürmen der O'Qonnclischcn und der Nur . _ * „ _ „ „ „ ' der Theologie an der Universität, 111: „Heinrich Iiugust Schotc,
ieilschen Partei Troß; bieten können, und ein solches Ministerium werde in wenigen Wochen am Rndrr seyn, um di:» Ehre Ale:Engiands zu rcmn. Während die TrrrZrixunrzrxi 00) Mit solchen Hrßnungen 1,"ch1méchrin, iiciJaUpcen die 1110300210091, es
habe noch keine Verwaittmg so fest gekkanden, wie Öl? irrige in _
dicsrm AUZciidiirk, und auch die radikalen übei'kiäufrn daz Mi- nisterium mic ercdcrhebungen.
zu Zwecken drs aiigemriuen Voiksumcrrichts sollte aiifgrben wol; 1:11, und der Spertaror, eines der radikaisten Bläiccr, sagt unter )iridrremi „,-"Cs ix? Thatsache, dax“; die Berwalmiig der “,rßigen *Mimßer 09:1; schönsten Erfolge gekrönt irird; daher der Acrgrr der firinexi Tory .- Scribenten und Amts'jäger, denn nur diese sind es, die aiic die Geschichten von einer bevorsrchrnden Ministerial Veränderung verbreiten, während die großen Häuytcr der Oppriitirns-Partei, “Sir R. Peel, der Herzog von WLUÖUJ- ton, Lord Ldndhurik und Andere, ganz ruhig auf ihren Land- sitzen leben und selbst das achtbarske und glaubwürdigjte Organ ihrer Partei, die „Qnarterly Review“, in seinem Dezember- Hcfc auch nicht eine Zeile von Partei-Politik enthält. .Das Land brsmdrc _sick) in einem seltenen Gedeihen, und Lord Wieibourne Und seine K*oliegen erfreuen sich ailgemeinen Beifaljs, In Irland wird Lord Musgrave von der Masse der Nation iind von der liberalen Aristokratie uncerxiüizt; srine Höflichkeit gcgen die radikalen “Mitglieder, die Entfernung fac- tidser Magitiratsprrsonen, die Auflösung der aufrühreriscken orangiikischen Yeomanrv und neuerlich die Befreiung des Herrn “Rehriolds ans seinem Gefängniß, dienen dazu, seine Popularität zu vermehren. Auch in England und Schottland ist das Be- n-hmrn Lord Melbourue'o, so oft fich ihm eine Gelegrnheit dar; bor, die Politik der Regierung zu zeigen, wie bei dcr Ernen- nung von Lord-Lieucenaixts und bei der Beseßung von Pfrün-
den, den Reformrrn überall zu Dank gewesen, und es kann keine _ _ '- Nr. 0 vom 7. März 1031 (S. 130 bis 200) beigefügte Ver;
„Wage darüber geführt werden. Manche meinen zwar, die Mi- mister machten nicht hinlänglich energischen Gebrauch von ihrer Macht zu Gunsten des Liberalismus und seiner ?[nhänger; was jedoch die Verwaltung der Minister anbetrifft, so iyi sie fast ohne Ausnahme populair und preiswürdig.“
Von der Expedition nack) dcm Euphrat hatte man in Malta Nachrichten bis zum 0. Oktober, zu welcher ZeitOberst Chesned cbcn von einem heftigen Fieber zu genescn begann. Das grö, ßere Dampfboot war fiott, und man erwartete, daß es binnen wenigen Tagen auf dem Wege nach Bussorah seyn würde. Es war am "30 September vom Stapel gelassen worden, unter Ab- feucr-uug' voti Geschütz und Raketen Und zum großen Erstaunen
der „Eingebornen, die sich nicht genug wundern "konnten, Eisen“
schwimmen zu sehen. Die Türkische, die Arabische und die Eng- 1ische-Fiagge wehren auf diesem Fahrzeuge. Oberst Chesney “war wieder auf unerwartete Schwierigkeiren von Seiten der Behörden gestoßen, hoffte jedoch, trokz aller Hindernizse, beide Dampfböte in Gang zu bekommen. Er wollte indeß nur mit einem die weitxre Fahre antreten. Lieutenant Lynch war so eben von einer Miision an die Araber zurückgekehrt. Er hatte den ausdrücklichen Austrag gehabt, den Intriguen entgegenzuwirken, die zur Behinderung der Expedition angezettelt wurden, und al- [xm Anschein nach hatte er diesen Zweck erreicht.
Niederlande.
Amsterdam, 31. Dez. Die heutige Nummer des" Han- delsblads publizirt bereits das nunmehr von beiden Kammern angenommene Gesetz in Bezug aufdie Erhöhung des Zolles von auSiändischem Getraide.
Der *.*-?mister der auswärtigen Angeiegenheiten im Haag hat geftern ein großes dipiomatisches Diner gegebrn,
Belgien.
Bküiiel, 31- Dei- Das heutige Blatt des“ Monieeurs , Ulm nach Friedrichshafen zu führxn, * achtbarer Verein sich gebildet, mrt dem Namen Rupprecht an
emhäit das Gesrlz in Bezug auf die sogenannten Lods-Rentcn. Vom 1. Jan. 18:16 ab kommt das" von den Kammern gc- nehmigir :ieue Rrgulativ des „Brief-Portos in Anwendung. Zur größern Verbindung der Vertheidigungs-Linie gegen
::“)oiland wu ein Zweig dcr Eisenbahn über Diest und Hasselt ;
geführt werden, welche r-eide Städte befeftigt werden sollen,
Mcm arbeitet an dim Plan zur Vollendung des großen 7
Mord-Kanais längI der „HriiändisMn Gränze.
D e u t s ch 1 a n d. __ Leidzig, 2]. Ian. sep.) Gunkow «us Ruis'mnd sem drittes Konzere.
ruf aligemeiii '“"?d, laut, 1a stürmisch. wclhtLNTUkak ieimsthiruments spielte mit Holz auf Holz und Stroh das Gidrkairanrnxrrt über ein Thema von Paga-
nini, Variationen von Maii'ede'r und Variationen über “Russische . Voiksn'edcr, unter andern Über: „Die acpfiasterte Straße.“ Ader Z diese, Straße war mit HarmonikaGlréken belegt, über welche die ; Töne in Strömen hinrollrcn oder tanzend hinfiogcu, rein wir 4
Per1en, lauter wie Goldkörnchen. Die e Klan "i uren "oller eri Thiadiii i'rben und zeichnen! «» Wir iisrten uFb,ga1s ir'ir «laub- tei), eine Wiecaükolic unri'r den Füßen des Tisches Ldnnrdabei mitwirken.. Es war bloßer Zufall, daß ein gewöhnlicher Tisch, auf dem die Stroh- und Holz-Harmonika liegt, damals, um ihn zu erhdhen, auf viecherne Teller gestellt worden war. Gestern icand em höherer Tisch auf den Brettern. Bei diesem Klang- Jnsirunrrnrr hat also Meister Vulkan aus* keine Weise die Hand mn im Spiele. „Dcr Mrister Paganini-Gufikow thut Allés,
_- Ien-a, ".'. Zan. (__Weim. Ztg.) Unsere Universität be- ißt 1913“: in alien Fakultäten 30 ordentliche, 24 außerordentliche Profesiorcn, 12, Prwat-Dozenten und 9 Lehrer der Künste. Die Zahl der Studircuden ist in diesem Winter-Halbjahre 45-1, und zwar 2025 „Jniander und 186 Anstander; mr: dem Sommer-Semeiicr um 0 gestiegen, nannien Haibzabre RrÉi-I-Zrlehi'iamkeii, irhafirn, v
phie .auf iinirtrfetäien zu ver
"_ . In dem le'tge- widmeten sich 100 der Theologie, Löhder 7.41 der Yi'zneikunde und 49 den Wissen-
ehm püese- Von dieser ?inzahi
„Dir Sun i'pötiiir iibcr dir ? ,Znfinuatirn der „Tinies,“ da[; Lord Melbourne den Grundsatz , T*Li' Anetsnrmg dcs Ueberschiirs der Zrländisckyrn Kirchen Fonds Z _ € un-rr die '?lrmen vrrrheiic und auserm1sta1tung der Herzogl. Z A1mrscn:Kormniss:on heute 200 Armen ein kräftiges" Mitrag6mahl
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; inan Mit:“ dem Lemeinscimstiiehen Namen Phiioso; ;
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schieden xu, Michaeiis 1837) aus: 31 Theologrn, 25 Zurisien,
' 7 Mediziner und 11 Philosophen, neuaufgenommen wurden da-
gegrn 37 "Theologen, 2-1 Juristen, 12 Mediziner und 14 Philo; srphcn. Lehrer und Studirende folgen ihremBerufe mrt _emem Fleiße, wxicher der Unioersiiät die verdiente Achtung in den Au- grn drr Welt und grgründetrs Vertrauen bei den Acltern er- hälk. Auch beweist die lcßte Zeit, mit nur wenigen bedauerli- ck20 'Am-nahmen, daß die Jünglinge immer mehr den unschätz- baren Werth ihrer Studienzeit erkennen und sie nicht an Br- i'äzäétigungcn vergeudcn, die außerhalb ihrer Sphäre liegen und sie in Verirrungrn und UtiZliick führen würden.
"Um 210|en v. M, entriß ein Schlagfiuß schnell und unge- ahnet den Geheimen Kirchenratk), ersten ordentlichen Professor
den Lebenden, seiner Familie ein geliebtes Haupt, der gelehrten Lir-scait cin thätigrs, berühmtes Mitglied, der Wiisenschafc cinen treuen Beförderer, der protestantischen „“Kirche eine Stürze. Die Trxuer Über diesen Todrsfall ist allgemein.
Gotha, ".'. [Jan. In hiesiger Stadt, so wie überall im Landi“, tvird das heutige Feri, der Geburtsmg unsers Durchlauch- eigstea LandeSvatcrs, mit drr aufrichtiqsicn Thrilnahme brgangcn. Auf "Unordnung Sr. Durchlaucht smd 100 Klafrer Brennholz
im hiesigen Hospitals bereitet und auch in dcr Hiitce dcs Dürf- rigen dicses“ festlichen Tages“ mit datikbarrm Herzen gedacht Wordrn.
Münohen, :.;0. „Dez. Es haben seit_ gestern keine nähern Nachrichten über die Reise Sr. Maj. des Königs vrriautet. Die angekommenen Briefe find alle sehr kurz und sogleich nach der Landung geschrieben wordeii, um schnell die Nachricht von der glücklich vollendeten Seereise nach Bayern zu bringen. Ste srimmrn darin überein, daß die Fahrt außerordentlich srhnell und sribsr angenehm war. _
Herre Nacht wird der Präfidial-Gesandte dcr Deutschen Bundrs-Versammlimg, Graf v. MÜnch-Bellinghausen, von Frank- furt aiif der Reise nach Wien hier erwartet. Es" ist für ihn ein Quartier in einem hiesigen Gasthose bestellt. “Se. Excellenz wird sick), wie man vsrnimmt, einige Tage hier aufhalten.
Von den (gestern erwähnten) Königl. Bayerischen Bckanni- machungen aus Anlaß des Zoll-Vrrcins mit Baden larttet die erste so: „In Folge des am ]. Ian. L. J. vertragsmäszig em- trctcnden freien Verkehrs mit dem Großherzogthume Baden verändern sich die Anordnungen, welche bisher an der Grän e des Königreiches gegen das Großherzogthum Baden zum Zwe «: der Zoll-Erhebung und der ZoU-Aufsichc bestanden haben; es wird demnach, mit Beziehung auf das dem Regierungs-Blatte
zeicixnis; dcr Haiipt-Zoll-')irniter und der Neben-Zoll-Llcmter erster Klasse an den Gränzcn des Königreichs Baprrn, sd wie auf die im Regierungstiaite Nr. 10 vom 10. März des namlichen Jah- res verkündete Urbrrsichc drr Haupt-Zoll- und Neben-ZoU-Aemter im Innern des „Königreichs, endlich auf das ichgierungs-Blatte Nr. „17 vom 5. April vorigen Jahres enthaltene Verzeichnis; der Ober- Controileurr an den Gränzen, hierdurch zur öffentlichen Kennt- nis; gebracht, daß, vorbehaltlich der weiteren Bestimmung, ziir Zeit die bisherigen Gränz-Qaupt-ZoU-Aemter Würzburg, Mil- tenberg, Rheinschanze und Speyer-in die Rothe der Hauyt-Joll- Acmter im „Innern Übergeben, und daß die Ncben-ZdU-Aemier Frankenthal 'Und Germersheim künftig als Neben-Zoü-Lsrmter im Innern, Oggersheim und der Posten am Krahnen bei Speyer als Expofituren beibehalten serien; den Beamten, und Bedieniie- ten, wclche durch die Erweiterung des Zoll-Vrrems ihre amtliche Wirksamkeit verlieren, wird zu ihrer Beruhigung das Nähere durch die Genrral-ZoU-Admimftration ohne ZZerzugwrdffnet wer- den. München, den 21. Dez. 1835. Auf Sr. Ma]. des Kdmgs Allerhöchsten Befehl: y, Wirschinger. Durch den Minister: dcr General-Srcretair Gierl.“ * * .
In der Runkclrüben - Zucker ; Fabrik des Geheimen Raths von Uhschneidrr zu Obergiesing finden fichöJn'x urid Iiuslcinder ein, um sich da in der Runkelrüben-&ck&-Fabrication cmzuuben. In 2-1 Stunden wird in dieser Fabrik aus den Ruykelrüben der RohiWcr dargestellt, und in denselben Formen, m welche der Syrdp eingrgosscn wird, auch gleich zu Mexis-Zucker rassintrt. Der Fabricatiovs-Prozeß isi dort so abgekürzt, daß Herr 0. 11:5-
x schneider sic!) veranlaßt findet, im thre 1830 nebeir der bereits ? zu Obergiesing brstchendcn'ZUcker;Fabrii noch. drei peur, und Z zwar zu Schieißheim, zu Erching und bei Triesdorf im Reza!- ) Kreisr, anzulrgen.
Augsburg, 31. Dezember. (Allgemeine Zeitung.)
Wä'rend die 0 hat in Lindau ein sehr
bereits bei der Regierung um die Erlaubniß eingekommrn ist, eine Eisenbahn von Lindgu nach Aggsburg an- legrn zu dürfen. Die Brsorgniß, durch die Thätigkeit der Na_ch- barn überholt zu werden, ist der wirksamste Impuls, der keine Wahl noch ngerung gestattet. Sähe Württemberg noch eine Zeit lang ruhig zu, wie Eisenbahnen von Basel nach Mann-
drr Spilxe, der
' heim, von Lindau nach Augsburg, von Augsburg nach Nürn- ' brrg vorbereitet werden, *.Lkivz- ZW) Gestern gab Herr Jr: ; diese Bewegung anschldffe, . _ Dir Aner- ' kennung tm vollen Saale war eben _so gerecht, als der Brifall- ; Der von der Naim" gc; _ „ ? thig gemrini'ames Zusammenwirken ist, um so mehr als, nachx
dem die Zollschranken gefallen, die betreffenden Staaten nur Ei-
ohne daß man fick) in jenem Lande an so ist klar“, daß der Württembergi- sche Handel außerhalb der Haupr-Commumcationen fiele, und namrn'tlick) den größten =Theil seines Transitz und Speditions- Vcrkehrs' verlieren müßte. Es zeigt fich dabei, wre dringend nd-
nen Körper mit gleichen Interessen bilden, so daß, was drr eme gewinnt, aUrn zu gut kommt. Aber dem Rührigstenwrrd der Preis zufalien! Wir wollen, von allen andern Vortheilen abge: sehen, nur auf Einen aufmerksam machen Im nächsten Friih- jahr beginnt der Bau des »)):ain-Donau-Kanals und der München- Augsburger-Eisenbahn, falls bis dahin die Entsciyädtgmigs-Forde- rungen der Post :c. ausgeglichen find, was zu hoffen tst,_da in dem mehrcrwähnten Reskripte der K. Regierung, ausdrürklech der Wunsch des Monarchen, die Arbeiten im Frühjahr beginnen zu sehen, an den Tag gelegt war. Der Kanal, dessen Kosten auf 8,500,000 Gulden veranschlagt sind, soil in iichs Jah-reln vollen- det seyn; die Eisenbahn, die vielleicht 2 bis 2%. Millionen ko- stet, kann in weniger als“ der Hälfte jener Zeit auögesührt wer- den. Es wrrden also in den nächsteniechs Jahren gegen 11 Mill., jährlich fast 2 Miki, den Arbeiter-Klassen, dcm Gewerbfseiß drs Voikes zugewendet werden, ohne daß sie einer nüßlichrn Industrie des Landes entzogen würden. Der für das Allgemeine ohnedies nußloseEurovä-isM Papier-Verkehr wird die meisten Kapitalien, Miche die Eisenbahnen in Anspruch nehmen, liefern, Man er; Wäg“, Welche Masse von gewinnreicbcr Thätigkeit dadureh hervor- gerufen", welcher Grrvcrbftciß geweckt, welcbe Talente zii neuer, ungewohnter Entwickelung gevu en warden; man erwäge, wie durch
dic Vertheilung der "Eisenbahnx. itim 01100? 05 SÜW" PUbl-Um."
Württemberger fich qnschicken, eire Eisenbahn von -
Tausende und aber Tausende an die großen Interesse" des G;, werbfleißes, des Friedens, des inneren Fortschrittes, mie Einem ?? Wort, an die Interessen des Staats im schönsten Sinne des .„ Wortes, gekettet werden »- die größte moralische Wirkung, die Z';
durch kein Gesetz, kein Gebot, keine Polizei, keine Geld- noch
Militairmacht bewirkt werden könnte, sondern die bloß durch „„ fiändige, friedliche Anwendung der innern Kräfte, ohne alle Ops".
des Staats, bewirkt wird. Der Staat wird soqar bede'iitende Ersparnisse, namentlich in den kostbaren Chaussee-Bauten machen
die am meistrn durch die Güter; und Post-Wagen ruinirt wer: dcn, d. b. durch diejeniacn Wagen, deren Ladungen kiinftig den Eisenbahnen zufallen. Um so zuversichtlich“ 1äßrfich em freund,
liches förderliches Entgegenkommen der Regierungen, von denen
die Bayerische und die Sächsische mir so hochherzigem Beispiele *-
voranqeqangen smd, hoffen.
Nürnberg, _26. Dez. Da die hiesige Eisenbahn, als z„ erske Deutsche, ein besonderes Interesse cinfiößr, so dürften koi, gende dem Morgenblatte entlehnte Nachrichten darüber W nicht veraltet erscheinen: „Die Eisenbahnfahrt ist nun seit “01 Tagen in vollem Gange, der Zudrang dabei fortwährend umx, hört. Es sollen täglich gegen 200Fl. eingrnommen werden, Was wenigstens 1200 Passagiere täglich voraudießt; denn je nach den besseren Pläizen werden 12, 0 oder 6Kr. für eine Fahrtnach Fürthbez zahlt. Esiftübriqens wahrscheinlich, daß weitmehr Personentägjjs; die Fahrt machen,
platz usurpiren, welche nur neun oder sechs Kreuzer bezahle ha-
ben :c. Doch wird diesem Uebelskande baid abgeholfen seyn; „ _" würde auch dem Unternehmen selbst schaden, wenxi man,_wie bis„ 7 ** ber, sich immer um einen Platz fast schlagen müßte. Wenn die .
Frequenz so fortdaucrt, dann wirft das Unternehmen freilich eim
„beträchtliche Rente von circa 34 pCt. ab. Allein daran ist auch, Wenn der Re'i'zäder Neuheit vorüber und die, r
nicht zu denken. Neugierde der beiden Schwcster dte und der Umgegend befrie- digt seyn wird, dqnn hört der übergroße Zudrang gas, und wir wollen zufrieden “„er", Wenn täglich ctiva 500 Perionen sich der Eisenbahn bedienen.
bewegen; aber daß Dreiviertheile Fußgänger scyen, dürfte wohl nicht bestritten werden.
Seiten des größten gen Rücksicht ausgegangen.
die Eisenbahn bloß zwischen- . ciner beträchtlichen Rente nicht wohl die Rede seyn könne; das aber sahen sie ein, daß es gut sev, den Anfang zu machen, und
mung mit ermuthigt zu haben. heir voraussehen, wird, und Würzburg , dacht genommen haben Wird. serer Bahn-schon, viel davon geredet worden, sogar bemerkt haben,
eifrig mit Hrtx. Denis,- trn und sich iehr günstig über bahn-Sdstem angesvrochcn habe. das; ein sicntheils auf 31“? pCt. herabgesetzt smd').
Geiste des gan en Unternehmens gehandelt, die ngpfmag ' eintreten zu las en, obgleich zugegeben ist, daß dieselbe bei
gen wird angeschafft werden müssen,
derlichen Reparaturen dcs Dampfwagens eintreten. Ob das Pr jekt, von dem neuerdings geredet wird,.Kronacher Ste_mkohlenzr gebrauchen, nachdem man sie, da sie sehr schwefelhalteg seyn soi-
len, zur Gasbeleuchtung der hiefigen polytechnischen Schule, pied des Theaters :c., benußt Ließe sich
realisiren, dann wäre eine Hauptschwierigr
lei r auch anderer öffentlicher Gebäude, ha?), fick) realifiren wird, lasse ich dahingestellt seyn. dasselbe aber wirklich keit, die sich bei uns der Dampfwagcnfahrt entgegenseht, Theurung der Steinkohlen, gehoben; denn em Professor der h figen polytechnischen Schule soll berechnet haben, daß nach Benu
zung des Kronacher Materials zur Gasbeleuchtung die Hei ung
des Dampfwagens fast nichtfs mehr kosten würde, _Herr mer verlangt in seiner Schrift, man solle es so einrichten, d
man jeden Augenblick von Nürnberg nacthürth und von Farsi“;
nach Nürnberg fahren könnte, was nur bei Anwendung von Pferde
Daß Abfahrten von Haibstunde zu Halbsunde wünschenswerth wären, :| nicht_zu leugnen,
men wäre, ein Wagen abfahren könnte; _ denn an Markt- und Meßtagen dürfte die Nothwendickeit, eine Stunde warten zu
müssen, eine beträchtliche Anzahl
wagen fährt, die sZeit vor- wird und war o kann? Dort? ist dies,e Einrichtung pur provisorisch, . Erfahrung eine andere zweckmäßiger erscheinen lassen wird; a eeine län ere Erfahruna , * Terden allvintelsti'mdiich Abfahrten _arw_unscht_we_rden.können.;-
Wi'irzburg, 29. Dez. Die Kreis-chierung fol endes Restript DZnau-Kanals, érlassen: „Dic K. zeichneten Unternehmens _ die Theilnahme der Unterthemen, m zu haben, welcher der Füriorge ihres Wohl'derselben entsprichr. Nun„ wd geben smd und der Beginn der Arbeiten bevorsteht,
“ Sb-ben erabre ich . schaft)zusamemengthcten,ti1i_n/d daßdort und in der Umgegen “' ,000 [. unterze chnc chen ;:th“. RFichtung auf Würzburg, entgegenzukommcn. Unser Sk chen Bahn hat mit dcm Wa en 175-000 1. gekostet, 1 Sanum aber auchi das Bähr ;"? acllealitbelui :wwMeYekrai-M
** «1 1 x „1 i , * ! sung dir 3,13 dn! :! cbt nr 9 8 ck1ande “,""me
einem Grade rege gem
«„ckck
da Ns seht cine rntsrkzzliche Unordnunq herrscht, *; Manche mitfahren, die nichts bezahlt, Manche einen Zwölfkreuzex, Z
Eine von dem Landrichter Wellmer hm. sii? rührende Schrift über die hiesige Eisenbahn hält viel zu einseitig_ die Rücksicht auf volle antirung des Unternehmens fest. Hätte: man sich von dieser Rücksicht von Anfang an allein leiten lassen, so wäre gar nichts u Stande gekommen, und man ist auch von heils der Gesellschaft nie von dieser einseiei- ,I- Die meisten Actionaire wußten „; schon, als sie die Action nahmen, zu beurtheilen, daß, so lange :;f Nürnberg und Fürth bestände, von „7;
_ pr. Jahr üatt. «. im Ganzen nicht ersprießlich für die Spekulanten aufs Steigen.
wenn es auch ein Opfer koste. Darf doch die hiesige Eisenbahn- ); Alle Fonds, mit Ausnahme der Spanischen, gingen im Laufe des
Ge ell“ ac es fich schon zum Ruhms anrechnen, zur DreSdmi ,; _ o 9 0, , . , LeiiinZY „wie zur München ; Augsburger Eisenbahn ; Untermh- J Fl, .xntegrnle "m /16 PCW -ciierrctclztsche 500 Fk-Loose um Und fast läßt sich mit Gewiß- :X; daß, noch ehe die lekthenannte fertig seyn man schon auf Fortselzung unserer Bahn nach Kissing“? Polnischen von 500 Fl. gin cn etwas Zurück, vornehmlich erßerc, cinersrits und nach Augsburg andererseits Bea:
Wirklich ist "seit Eröffnung un-J. man wii»? daß Freiherr Karl von Rothsäzild“ welcher zur Zeit der Eisenbahn - Eröffnung hier war, sich gar dem Baumeißer unserer Bahn, unterhal- ein allgemeines Deutsches Eisens“ Inzwischen bin ich überzeugt, solches auch ohne Mitwirkung des Hrn. v. Rothschildzr Stande kommen werde, zu einer Zeit, wo die Staats-Papiere min: Es war nur im'i
.. 41/4 pCt. viacirt. -- schränkte si Ardaint.
dm u Paris, um 1 pCt. niedriger, was denn auch nachtbeilig auf die
Mangel an nahegelegenen Steinkohlenlagern „etwas rheuer zu stehen kommen dürfte, und daß'wenigstens noch em zweiter DampfwaiT ;: wenn die Dampfwagenfahrt; nicht immer eingestellt werden soll, sobald die nicht testen erfor- '. ]
“
letztere ist schön, weiß und unterscheidet fick) vom 'raffinirten West-
.? durch “bedingte gcrin. ere _ i, diesesZurker-s hatte kraft und nach Anlegung von A06weich-Schienen möglich wäre, téxllnizteriZkeiten; _ ;, et ie ucherbrode ur Verm id * oder wenigTsxiens,le)ßk tsstZo ck29???“ ti bl 'b d e ung größerer tet würde daß so wie eine gehörige nzah en en era“ S et k), von“ den Fabriken rlieerc werd ' “ “ ;:iktkipsotschö9?1e]€ Kaix'maßnsgur fißd. f m und fie folglich „ pen' en u er ac t “edo [* : die von den Fabzriken fck ] ch ald gelegt,
Passagiere den äFiqkern wieder u 11 ten. Das GescllschastsxDirektdrium hat dort ufig das ]115 6- MLU gewählt, indem zwischen cm und drei Uhr_ der Dampf, und nachber Pferdekrast angewendkk raffinireen ROHr-Z
vor der Ankunft verkauft wirthe wegen seines ,
daß man von Stunde zu Stunde abfahren : bis eine längs," R denn bei dem gegenwärtigen Zudrans hat _so eben ; also beinahe 5000 Cn“. edcckcen w i -
in Betreff der Ausführung des Mainz und ,: wnrde von dem Inspekto? Weinriche ßen Zucker liefern. Regierung hat „bereits bk" einem früheren AuSschrciben auf die hohe Wichtigkeit des “Zz,-
werden' waren wel 'e bewci“ n aufmerksam gemacht und glaubt bah“; , ck '? sollten-
aus
sba?t s“) Ihre Behau
“ - ' ' ' . ptunger; b n Kön: 1: um da! tische Bew - . „
eM: Mm sämgmtiicb vk?“ Use 0“ Gegenrheils auf das hmlänglechsre widerlegt.
werden .die
daß in Würzburg eine Actien-(FFM; , Five
um der Fortsetzung unserer Ba"
xoniglichen "Behörden aufgefordert, dieser großarti en Unterneh-
mung ihre volle Aufmerksamkeit und sorgfältigsie' hätigkeje zu;"
mvenden und das Interesse der Unterthanen daran stets rege zu erhalten. Werra auch der Kanal selbst- deri Kreis nicht berührt, so steht doch die Besritigung der Schifffahrts ; Hindernisse auf dem Bayeri1chen Maitre, der den Kreis in der gan en Länge durchschneidrt, in unmittelbarer Verbindung, und der edarf an
15 tüchtigen Arbeitern bei den an mehreren Punkten zagieich be-
innxnden Erd-Arbeiten giebt den Gemeinden dieses Kreises er- wßmchte Gelegenheit Yb zweckmäßigen Beschäftigung ihrer ar; bejxsfähigen Armen. te Königlichen Distrikts-Polizei-Behör- W haben daher alsbald unter Mitwirkung der Distrikts-Lokal- Mmenpfiegen den Stand ihrer arbeitsfähigrn Armen zu erhe- bett und binnen 14 Tagen anher berichtlich vorzulegen, damit
€ oke oberike Bau-Bchörde in den Stand gesexzt werden könne,
M Masse der disponibeln Kräfte beurtheilen zu können.“
Sruttgart, 31. Dez. Gestern Abend fand in dem Hause des Freiherrn von Cotta eine Besprechung zwischen den hier an- wesendm Abgeordneten des Ulmrr Comité's für Errichtung einer Eisenbahn und mehreren Einwohnern von Stuttgart, welche sich besonders für diese Angelegenheit interessiren, statt.
So eben ist von Seiten des Stadt-Raths der Jahres-Etat der Stadt-Rrchnung vom 1. Juli 18:35 bis 30. Juni 1836 er- schiene_n. Die Ausgabe!! find berechnet auf 92,057 Fl. 49 Kr., die Einnahmen auf 62,807 F1. 26 Kr., folglich ergiebt sich ein Desiit von 29,490 F1. 23 Kr. Zur Deckung desselben wird
die umme von 30,00" Fl. (Stadt-Schaden) ausgeschrieben.
Frankfurt a. M., 2. Jan. * Gestern ist hier der Freiherr Alexander von.?umboldt aus Paris eingetroffen.
,Das Nerua rs-Fejiiichkeiten wurden gestern in sehr uner- freulicher Weise durch eme _skaike Fenersbrunsk gestört, die gegen 10 Uhr an der „Schönen Aussicht“ in einem der großen Häu- ser zunächsk der Brücke ausbrach und rasch um fich griff. Durch
die angestrengtesien“ Bemühungen des Pompier „ Corps und der , „Haisserl.lx§kérreiléischen Txundes-Zruxwen, welche aus Sachsen,- , auen erer en wur e man ald na 12 u * '
Zwar will man beobachtet haben, daß täg-i Z,. , ck hr MSM“ der [ich 1200 Personen sich auf der Straße von Fürth hin und hn' *“
Flamme, nachdem nur der Dachstuhl des Hauses abgebrannt
war und der dritte Stock viel gelitten hatte.
Frankfurt a. M. 2. Jan, Ov leich dic Schwan un- en 111 den Course:: dcr StaaZs-Effektcn im gLaufe dieser Woche,! die „panischen abgerechnet, nicht eben bedeutend waren, so sind doch
viele Geschäfte in Fonds gemacht worden. Die Liquidation beim
' Jahresstbluß brinFr gewohnlich einige Lebhaftkhskeit in die Umsähe. je
je mcifien Präm enbändel und Lieferun sschlü laufen am 3! De ab,. Der etwas fühlbare Geldmangel belt die Notirung der Oesterz- reochischcn und Houändisxhen Papiere fast iiationair. Die Abrech- nung- fand keine Schwierigkeit. Prolongationen wurden nur wenige gemacht. Bet Inte ralen war der Report 34"; 21 % pCt., bei 91c- tien 3 i- 4 Fl. pr. onat. Devot-Geschcifte fanden mit 5 pCt. Zins Das Ergebniß der Liquidation für Dezember war
Monats etwas zurück; 4proc. Memoiques um 3,5; pCt., Actien um 13,4 pCt. Die dproc. Ardoins hingegen hoben iich von 481/ au 50%- vasfive Schuld von 133,3 auf1ti„D1ffer-“-s Englischer Ewisfiotx von 16% auf 18%. Die Darmsiädtcschen 50 Fl.:Loose und die
deren gar viele am Markt md; fie dr
bung nahe ist, auf 541,2 ck“" Üch/ vbschon die Zie-
l. herunter. - Beim Bc inn des neuen
önda.zu' vdberen Preisen cingcthan; es fanden sech die e Ne mer
ür Integrale, Bank-Uctien und dvroc. Spanische Ardoins , soi'bohl vr. Kasia als auf Zeit. Man hatte besere Notirung von Antwer- pen und Amüerdam und erwartete günstiae Nachrichten aus Paris. Im Wcchselhandel ging _nur wenig urn; die meisten Devisen kann man unter der Norm haben; nur Paris und London waren begehrt. Diskonw-Briefe waren nicht_ ebcxi gesucht; kleine Posten wurden zu" Nachichrift. Heute, am Sonnabend, be-
dcr Handel meist auf Itt-cgrale, Acticn und Zproc. D e lehnten blieben, auf die Kunde von fiauer Notirung
Zabres zeigte ffcb Kauflu ; im Privat-Grschäft wur en ?eüern aUe
ntcgraie wir!“. Oefixrreichische hielten sich ßationair.
Oesterreich.
Prag, 31. De. Man rechnet daß im laufenden e: re an 6 -- 20,000 Ctr. ?Kunkelrüben- Zu/oker in Böhmen lebnnen
worden und daß an efä r der vierte T eil d s -
;; Yes qn Zucker in Un erer? Königreiche h r GesammtBedar-
!??)er wird. serdas nächste Jahr sind
4 xa ri en von : edeutender Auöd
- läßt sich mit ehnung
sechs Jahren
! bedarf:
di nur iehr wenig der eigentlichen er kömmt vielmehr
durch diese Fabriken be- ichothjxieZer mehrere . im ere und es Sicherheit annehmen,] daß Böhmen in,fünf bis der- Einfuhr des Westmdiichen Zuckers nicht mehr Von dem in Böhmen erzeugten Zucker wird theilweis ls YafantiFi unterworfen; ' ea o-uer_unterd
Pwmyung Farm-Zucker, oder als gedeckter ,Roh-ZUckxx m den Handel. Der erstere hat eine hellgelbe Farbe, der
indischen Zueker nur durch seine größere Porosität und das da- specifische Gewicht, Die Einführung . nfangs, besonders in der Hauptstadt, einige einmal wegen der Porosität, und dann deshalb, , Ko en ämmtli gekappt (o. h. mit abgeschiagener Spiße, welche dskmn ssyruphacké- Der Widerwillc gegen den und je t ind Prag gesendeten Lieferungen!3 sc'l“)on und namentltch ziehen ihn die Gast, „ grdßeren Volumens drm raffinirten Rohr- Der raffintrte RÜben-Zuckar unterscheidet sich vom üb urker nur.zu seinem Vortheil. Die größte Fy-ZUcker-Fabrik und eine der ersten, die errichtet wurde ob it dem“ Fürsten von Thurn, und Taxis gehörige ir; übrawiß bei Iung-Bzmzlau. Sie verarbeitet täglich 1000 Ctr. in, im Ganzen dreies Jahr etwa 80,000 Ctr. Rüben, wird , Sie . ein eri tet, na d eiten der Oekonomie-Beamten fruchtlosegBérktellungFi MM . wre hö_ch| nacheheilig ein Übrigen Zweige der Landwirth- smd 1th durch fünfjährige prak-
nach
"cker vor.“
edehnterer Rübenbau für die
kt Dobrawjtzer Fabrik arbeitet noch '
„ „ mrt Pressen S b . reflein)üund übrigenß ganz nach dem Verfahren, iéie cehs'rYichiL- r Jitif hrie, und wie es [.)1'. Kodweis in seinem Schriftchen harmuYelrüben-Zucker-Fcrbriration und in den Annalen der
. d, K". H, ]. beichrieb. Das Anlage ;Kapital für
ditse'Fabrik' war 40,000 Fl. Com)- M,
Spanien,
“" MUZ!» 22. Di], Der 10, Dr embrr war für Madrid
ß, Mi“ Meli aber is ein Tag der Trauer,
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Das vierte ananterie-Negiment der Garde, welches sxit zwri Jahreti drn Krieg in den Nord-Provinzen mitmachte, hielr sei- nen feierlichen Einzug. Nur 7 Offiziere von denen, die vor zwei Jahren hier ausmarschirt-rn, find wiedrr zurückgekommen; 73 anderx desselben Regiments sind im Laufe drs Krieges gefal- len, da ire der beständige Zielpunkt der Scharfschüßen Zuinaia- carreguy's waren. Am 9th d. Übernachten das Regiment in Alcobendas, wo es von der hiesiger: National-Garde, dir eine Kolorme dorthin geschickt hatte, bewirthrt wurde. Von dieser begleitet, kam es gestern Morgen um 11 Uhr vor Madrid an. Dee gane Rational-Garde, begleitet von ciner unzähligen Menge _ußgänZer und Equipagcn, war drn Truppen entge- genmarschtrt, und erwies ihnen dort die kriegerischen Ehrenbe; zeugungen. Unter dem Erschallen patriotischer Hymnen und drm lauten Jubel der Zuschamr rückten sie dann bis zum
ten der Königl. Garde, !).ucsada, cwpfangen, arigrredet und qc: mustert wurden. Als man eben erwartete, das; man diesen bra- ven „Kriegern gestatten würdr, mit ihren rühmiich geführtrn Fah- nen im Triumyhe durch die Straßen Madrids zu ziehen, erhiel- ten sie der_i Befehl, sogleich vom Thore rechx's ab in ihre Kaserne zu marschirrn. Die abgenutzten Uniformen, die eingefallencn und qrschwärzten Gesichter der Soldaten sollten niche das Auge der friedlichen Bewohner der Hauptstadt beleidigen, und stat: der „Tapfercn von Mendigorria, Lomba und Guevara“ paradirtrn die Helden von der Plaza Mayor durch die Straßen. Aber eine ehrenvolle Belohnung _ward dem vierten Regiments zu Theil; der Held vdn Saragoüa, Palafox, erschien in voller Uniform, durrhzog die Linien, und begrüßte die Fahnen, und um zwei Uhr fand sich die Königin, nur von der Marquesa Santq Cruz begleitet, in der Kaserre rin, redete mit der ihr eigenthümlicyen Huld zu den Soidaten, und gckkattete sämmtlichen Offizieren, so wie vier Unteroffizieren aus ]edcr Com- pagnie des. Regiments, die Ehre, ihre Königl. Hand zu küssen. Das Osfizter-Corps und ein Soldat von jeder Compagnie wur- den _von der Rationaerarde in einem im Prado belegenen Caié bewirthet, wo sich auch Palafcx und der Iustiz-Minister einfan- den. Abends führten die NatiotiaiGardixten eine große Anzahl der Soldaten des 4. Regimenxs in das große Café nuevo, um sie dort zu bewirthen. Die der Freiheit, den Tavfern des 4. Regiments, der Königin, der NationabGrrde, dem General Cor- dova, dem Herrn Mendizabal ausgebrachten Vivas fanden lau; ten Anklang bei den Kriegern; als aber einige National-Gardi- steuiaUSriefen: mucra “1701-8110! (Es sterbe Toreno!) verstumm; ten jene, gewohnt, nur auf dem Schlachtfeld? Blut zu rcrgießen.“
-- Die Frankfurter Ober-Posi-Amts-Zeieun ent- hält nachstehende Betrachtungen, Mendizabal's Finganz- pläne überschrieben: „Die Madrider Zeitung bringt verschic- drne offizielle Artikel über die Finanz-VerhälmisseZSpanirns und die Piäne des ._Kabinets Mendizabal zur Coniolidation der Staatsschitld. Diese Gegenstände smd für einen großen Theil des Publikums von bedeutendem Interesse, denn es hat fick) die Speculatton aufs neue den Piasrern mit einem Eifer zugewen-
det, als wäre ihr verbürgt, daß eine Rückkehr der früher so harr
empfuzidenen Katastrophen unmöglich sey. Aber auch die noch zahlreicheren Leser, welche sci) nicht täglich erkundigen nach dem Winde, der an denBörsen wehe, an dem sonderbaren Schauspiei, .das uns'eine po'litische Re- volzxtioti durch finanzielle Besänftigungsmittel nach und nach, gleich einer Schyld, amortisirc sehen läßt. Unter allen Finanz- Ministern, die jemals berufen waren, alte Schäden zu heilen, und aus dem „Chaos der Verwirrung jene klare Ordnung her- vorzurufen, _die ungemeésenes Vertrauen weckt und nährt, isi gewiß Mendizabal derjcnige, dem die schwerste Aufgabe gewor- den ist., Der Ruhm wird in srlchcm Fall nach dem Verdienst zugeeheilt, denn ein Kapitalijk, dcm hohe Zinsen (etwa 10 Pro- zrnt vom Grundstock) richtig eingehen, ist (was so selten!) em dankbarer Sterblicher » er erklärt unbedenklich den Mann,.ded so besorgt für ihn ist, für einen Halbgott und weiht ihm eme Stelle am Haus-Altar. Also, wenn es gelingt init den angekündigten, freilich nur in süchtiger Skizzr gezrichneten, |aac6wirthschaftlichen Plänen, so wird Mendizabals Name neben denen der Colbert und Necker glänzen. Zugleich wäre dadurch ein Haupt-Erforderniß zu guier Verwaltung _ die Stetigkeit in der Person des Dirigenret) - nrbenbei erreicht, denn man weiß ja, daß Fi- rtanz-Mimster, die mit Verstand und Glück arbeiten, lange an ihrem Posten bleiben, wie sich an Pitt und Visible bewährt hat und ]rlzt'an Humana und Cancrin wieder ausweist. Was" nun die Artikel der Madrider Zeitung betrifft, so wollen wir sie zwar, so g_ut es angeht, ihrem wesentlichen Inhalt nach überiexzr mictheilen; wir können aber den Lesern nicht viele deurltcve Erkenntnis? daraus versprechen. Die Orakel bedien-
ten sich von jeher einer dunklen “Sprache, und die Finanz-Ora- keimachen darin keine Ausnahme, obschon fie wohl joilten. Die Grund-Zdee scheint uns aus dem bekannten, den Uneinge- Weihten ganz „Spanisch“ vorkommenden Saß: „Wer SchUlck den macht, bereichert sich“, akgcleitet werden zu können. Dieser Satz, der Kontrast zu dem anorrn, der unter Privatleuten gilt: „Wer Schulden abzahlt, bereichert sich“, findet nur bei Staa- ten Anwendung und hat, wie die Erfahrung zeiqc, in dieser Beschränkung viel für sich. " Swuidenlasr hat offenbar den Wohlstand der beiden Nationen eher befördert, ais gehindert. ohne Schulden um jo rascher zu gedeihen; das Expcrimenc ist aber iioch u machen, und schon hieß es ja, man wisse mit dem Geld im em neurr Beweis seyn würde, daß ein Staat sir!) hüten müsse, zu wenig Schulden zu haben. » Mendizabal's Programm ist: „Ruhe, Ordnung, kein neues Anlchen“, und er verlangt dazu nur em „Vertrauens-Votum“. * dem Gescß-Vorichlag, der am 21. Dezember an die Prokura; doren gelangt ist. Wir kommen nun auf dir Erörterungen in der Madrider Zeitung: „cher Finanz-ann“, heiß: es darin, „er mag noch so king ausgedacht seyn, fordert, um ausführbar zu werden, Befestigung (Konsolidirung) dcs öffentxichm Kredits. Bei Er- öffnung der Session wurde die baldige Anwendung dieses Grund- sa-„zesd vexkündet. ivie er cemden oll verbo ertwer en dur "i ere * dCes Kredits. , s ff Q ck ' ck Begründung ortes in der [eßten Session übergeben, be r nete vielen Ein ri'i- chen; er ist darum. zurückgenommen worden,g sp man Hoffnung ichöpfen, daß die zugesagten Verbesserungen bald eintreten würden, duldig, und wir müssen Bcsorgnisse entfernen, die tiber einen so allgemein wichtigen Gegenstayd genährt werden. Oft schon Ügneosa : worden; in Spanien jry noch Alles zu machen „(man
Englands und Frankreichs große Nord-Amerika freiiich rühmt sich,
chaß nichts „Besseres anzufangen, als Krieg, was dann
Was das sed, ergiebt sich aus (Wir haben drnseiben gestern mitgetheilt.)
Das Look! der Gläubiger, "oer einheimischen „Dcr Geseß-Vorschlag über die innere Schuld, den chon daraus konnte
Inzwischen ist das Publikum unge-
in keiner Beziehung auf den: rechten Weg,); aber es
hat auch noch Niemand geieugiiei, Tax“; es die Elemente de_s Staats-Reick)thums in srincm Schoße trage, Von alien Quei- len der Wohlfahrt öffnet sich die des öffentlichen Kredits am schnellsten; es bedarf dazu nur, da[; die Regierung ihre Zusa- gen halte und das Volk Vertrauen zeige. Dieser Salz würde nicht gelten bei einer Nation, die von jeher arm ZLMsM; aber Spaniin war sonst reich und mächtig und kann es wieder wcrdrrx, wrnn man die rechten Mittel, die dahin fiihren, anzuwenden versteht. Was muß nun eine gerechte Regie- rung, die eine Staatsschukd zu zahlen hat, welche alle Ein-
, nahmen und Ressourcrn verzehrt, thun, wenn sie aus eben
dicser Schuld ein Miticl zum Gedeihen fiir die Nation und zur Macht für den Staat machm will? Welches Systrm Wc?) M Vorichkaq kommen mag, zwei Dinge sind unerläßlich.
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nehmen Antheii
* „ Zuerst muß die Schuld konsolidirc (liquidirt requiirt und zur Thore San Fernando vor, wo fie von dem Grneral-Kommandan- Z " ,
ÜROUMÖWUI eingrihciir) Werden,. und dann ist für üchere Zins- , »?)le ZU sorgen, nichr durch Versprechungem deren Erfüllung von UlUikäWM abbä-“lßk, sondern durch Pfandsrüike (Hypothe- ken) und a::dcre Bürgschafcrn, dic gcsckziich anqei'prochen wer- den können, die Laune der I)irnschen und die Unbeständigkelt der Dénge ansichiicßrnd. (Das Ideal cines Staats-Schuldenwesens »“ darfiber werdcn die Leser einverstanden seyn. Aber"- „Iran ist alle Throricé“; Um die Srbuid zu konsoiidiren, muß eine Nation, die durch eigene Mittrl zum Wohlstand kommen will, 5 die unkonsolidirtrn (“zinslosenx Noanal-Kapitalien reduziren 1 und fiir dcn Verlust eme Enesck)ädi§ung gewähren durch ? Verzinsung des herabgesexxren Kapitals, damit das Ri- ? siko, das aus Mangel aa Vertrauen und Sicherheit enc- Z steht, gegenüber drr“ »))iöqiiidkeit, Mittel zu finden zur ? Jntereisinzahlunq, NKÉ) mid naii) vcrschwinde von der Pünkt- 1 iichkcir in Erfüllung eingegangener VerpßiOeungen, auch dir Kapitalien sci) erhaiten und anwachs-:u, so daß sie zum wahrm Reichthum werden für die Einzelnen und die Nation. (Wem dieser Satz unklar vorkommt, dcm geben wir die Versicherung, daß er in der Französischen Version, wonach unser Auszug be- arbeitet isi, eben so mysteriös lautet; der Siin ist wohl: wenn die zinslose Schuld, im nominellen Kapital heruxitergesekze, zms- tragend wird, kommen die daraus entstxhenden Effekten m allge- mrmcn Umiauf und können leicht realisir: Werden.)- DieseWahr- brit ist besonders wichtig für ein Land, wo einr enorme zinsioie Schuld bestehx, die doch nach ihrer Ctiiüehung jede andrre ars Reinheit und Heiligkeit übertrifft. Man hat Kapitalien, die vor; den Staatsbürgern in kritischen Augenblicken zum öffentlichen Dienst hingegeben wurden, auf die ungerechtrsie Weise in die zinslose Schuld verwiesen, einc Handelsweise, die unsere Nach- kommen in Erstaunen scizrn wird.“ (Den Schluß des Artikels _ der Hof-Zricung werden wir morgen mittheilen.)
Türkei.
Krnstaneinoprx, 2. Dez. (Times.) Am 2817en v. M. hatte Lord Ponsonbv eine Audienz cim Sultan. Die äußere Veranlassung war (wie brrcits erwähnt), daß Sc. Hoheit das für den König von England bestimmte Geschenk dem Botschafter überreichen wollts. Es bestand in einer überaus glänzenden Ta,- batii-re, mit dem Bildnis des Padischah geschmückt, und es wurde unter Ausdrücken der wärmsen Freundschafts-Gefinnun- gen für England übergeben. Der Sultan befe'yiiZte dann eigen- händig cinen Türkischen Orden an die Brust Lord Ponsonby's, indem er sagte, er könne ein Hrrz, das so heiß für die Interesseir drs Ottomanischen Reichs schlage, nicht oßne ein Ehrenzeichen lassen. Die Herren Doyle imd Bagot, von der Geiandschafr, wurdrn hierauf ebenfallsmit ihrem Range angemessenen EJren; eichcn bekleidet, und als der Sultan sich zurückzog, cmpfa [ er Leinen Ministern und Grunden, die bei dieser Gelegenheit vcr- sammelt waren, den Botschafter, als eine Person , für. die er ganz besondere Achtung hege, mit aller möglichen AUEzeichnung zu behandeln. _
Die von dem Kaiser von Rußland zu Warjchau an die De- putation der Municipalitäc gehaitene Anrede zirkulirc hiek in Türkischer Ueberseßung unter den Mitglieder:: der Regierung.
Man spricht von einer diplomatischm Note, welche Oestrr- reich kürzlich der Pforte in Betreff des Jußandes von Bosnien Überreicht haben soll, und auf die der Internuntius sehr drm.- gend eine Antwort fordere. Oesterreich verlangt, dem Vernehmeii nach, daß die Pforte unverzüglich Schritte thun soll, um die Bosnier, deren räuberische Einfäije m das Oesterreichische Gebiet natürlich für jene Regierung sehr verdricßlick) sen:: müffen, m OrdnUr-g zu brixigrn. :Die BoSrier sind tüchtige Krieger uud können 50,000 bis 00,000 trcff:iche Reiter ins Few stellen. Sie smd eigentiici) dem Sultan ergeben, wsrden aber, wie es heißt, von Agenten ausgereizr, die in fremdem Soide stehen.
Em Schreiben an:! den Dardanellen vom 20. November meldet, daß dort 1300 Mann Infanterie und 800 Kanonierc stehen, daß vor wenigen Tagen 200 Infanteristen daselbskdn; langtrn, daß noch 1000 erwartet werden, daß man dem Zustand der Schlösser große Aufmerksamkeit widme, und das; Alles nach KriegsrüsiunZen aussthc.
'Die Pforte soll ihre Einwiliigung zu der neuen Absteckung der Griechischen Gränze geben wollen, jedoch unter einer Bedin- gung, die wohl von den drei Mächren schwer1ich angenommen wcrdrn möchte, nämlich unter der, daß sic sich fernerhin nichc weiter in die Angelegenheiten Griechenlaxds mischen sollten.
Hafiz Pascha, dcr tapfere VercheidiZcr von Skutari wäh- rend der leizcen Empörung, isi vor drei Tagen hier angelangt; nach dim Bairam wird er sich in icin neues Paschaiik Kiumhia be eben.
9 In einemSchreibc-n aus ?ileppo vom 14. November Heiße es, ganz Syrien befinde iich in der Ruhe der Verzweifiung. Die Bergbewohner hatten einen großen Theil ihrer Wassen_aus- geliefert, und 2000 dersclden ,hatie man unter die Aegypnschen Truppen gesteckt. Dcr Seraskier Zbrahiw war nach den Grän- zen ge:"(hich worden, um verschiedene Jeskungrn aus*zubeffern, und sobald er in dieser Beziehung seine Maßregeiwgetroffen, sollte er sei) nach Damaskus begeben,_ um einer, „dort zu halcrtidrn großen Raths-Vcrsammlung beizuwohnen. Einige Personen in Syrien glaubten, Ibrahim Pascha werde nach seiner Rückkehr aus Aegypten sogieick) vorwärts gehen und m Klein-Asien eindrinqen. Aus Alexandrien hat man ier Nach- richten vom 13. November; es war dort Alles in ewegimg und Verwirrung, weil die Armer ohne Zeitveriust durch neue Rekrutirunaen verstärkt werden sollte. Der Pa1cka befand jick) in solcher Geldnoth, daß er ungeachtet des Verbots der Gerrard" Ausfuhr, bei der gewisser) Aussicht auf eine allgemeine Noch im nächsten Jahre doch „Weizen und Gerste. verkauft hatte, um nur nicbt ganz in Verlegenheit zu gerathcn.
Mexiko-
Mexikd, 24. O!;ohen Die wiihtigiim Artikti dcs Gk.- seßes zur Reorganisirung der Repuhiik (wovon dis bkidm "sien.-
sie anetnige Anerkeunang dir i.:ihoiiirhen Neiigion mis bi- Reim