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Wahl der Aidcrmen u Beseitigen, soll nach der Jrländischen V'" M Zahl der Aldxrmen für jede Corporation aus dem Drit- ("Öl der Rarhe bestehen, das die meisten Stimmen erhalten hat. creten fernerhin Erledigungen in der Zahl der Aldermen ein, so stEHL da_s Wahlrechc dcr Gesammtheit der Bürger zu.“
_ Dte Regierung son beschlossen haben, der Dubliner König- Tlchen Gesellschaft die parlamentarische Unterstützung zu vxrwei- gern, wenn se nicht ihre Geseße abändern will, welche ihr es UU möglich machen, ihr zur Beförderung der Wissenschaften ge- ;):ldexes Institut zu einem politischen Werkzeuge gech die gegen- wärttge Verwaltung zu gebrauchen, und man gxaubt, die Dub,- lknck Sexcllschast dürfte es vorziehen, daß iöre wiffenschaftliche Gememnüßigkeit durch den Verlust des bisherégen RegierUngs- Bettrags von 5000 Pfd. jährlich geschmälert werde, als daß sTe :hren politischen Gegnern einen Vortheil einräumte, indym fie FQ die Hände bände, ferner noch katholische Crzßéschöfc, wie vor exmgcn Monaten den 1)» Murray (den katholischen Erzbisäzof von Dublin), zu verwerfen. _
„ Der zum Legations-Skcretair in Perser: mit [000 Pfd. Gehakc ernannte Herr Shiel sieht im Dienste der Ostindischen Clympagnic und i!? ein Bruder des bekannten Parsaments-Mét- g redes.
Die Times macht großes Aufheben von einer Resolution, “Uf WLW? Herr WaTXace heute Abend antragcn wird, nämlich Faß alle “Maxerialien zur Ausführung von gotteSdienskTécHen Häu- 1_ern künftig von jeder Auflage und_Abgabe frei seyn sollen. Dies !A) der ccfce Einzahlungs-Tcrmin, sagt das gcnante Blaxt, für das „freiwillige Prinzip“ im Kérchenwesen, für die Einführung des Begriffes, daß alle christliche Sekten auf gleichen Fuß zu stellen sewen. Schon der bloße Gedanke von einer nationalen Kirche bedinge, das; fie allein National-Begünskigungen vo'; al- len Sektércrn genießen dürfe; auch werde kein konsequenter Ver- cheidlger der herrschenden Kirche fich erlauben, eine Maßregcl zu genehmigen, die ihrer Natur nach als Prämie für die Dissentcrs wirken" müffe.
Bekanntlich ist dieser Tage auf den Antrag des Präßdenten der HandelsxKammcr, Herrn Poulett Thompson, von Seiten des Unterhauscs cincKommésson niedergescßc worden, um Nach- kécht Über die dem Hause vorliegenden Eisenbahn-BiUs zu errhci- Ten. Es hat sch bcä dieser Gelegenheit ergeben, daß die Zahl der Bills 58 und das in diesen EisenbahnenUnternehmungen anzuercnde Kapital 2822/74000 Pfd. Sterk. beträgt; da jedoch Oée AusZaben gewöhnlich zu niedrig angeschlagen werden, so läßt sic!) dcr Belauf des zu verwendenden Kapitals wohl noch um met),- che Millionen höher annehmen.
Sönnaßend fand in der City-of-London-Tavern eine zahlreiche Versammlung von Kaufleuten, Agentan, Schiffsrhcdern Und an- dMn Bcthetligten statt, welche, unter dem Vorsiß dcs Parla-
Zntsglicdes Herrn W. Crawford die Errichtung etnes Vereins: ,London East-Jndia and China-Affociation“, zum Bchuf der Beschüszung des allgemeinen Intereffes des Handels mét Ostin- dicn und China beschlossen.
Die Fregatte „Volage“ ist aus Alexan d rien zurückgekehrt, welchen Hafen sft: am 13. Januar verlassen, nachßem sk den
* “Ferman dcs Grvßherrn an unsern Gencral-Konsul, Sir John
Campbell, abgkgebcn hatte. Mehmed Ali hatte den Ferman mit dem Z"":udirtesren Anschein der Unterwürfigkeit entgegengenommen, OxitexleucRctcn Jack_eln und dem Herumschwingen von Rauch- gx'sa en. ' "Den neuesten Nachrichtcn aus Kalkutta zufolge, hatte ich) der Hinrichtung des Mörders des Herrn Frazer der Pro- zcß ZSZEU dcn Nabob von Fcrezopohr, welcher den MKW veran- mch hat, begvnnen und war bereits zu Ende geführt worden. Da die Aktcncrst übersetzt werden mußten, so hatte man im Pu- Diikum noch keéne Nachricht von dem Urtheile; man bezweifelt mdeß mehr, daß"; es kondemnatorisch auSgefallen tft, und daß der Naßob gleiä) seinem Diener hingerichtet werden wird. Da der Mörder des Herrn Blake und derjenige, welcher den Britischen Residenecn zu Dschprohr angefallen hat, nicht hatten ausfindig gemacht werden können, so war den Behörden von Dscheyvohr ax1gezeigt' worden, daß fie das Land unverzüglich der Britischen Regierung zu übergeben hätten.
Zeitungen aus Montreal bis zum 24. Janna? bringen d:“e RM, womit Six Z. Colbokne die Sesston von Ober- Kanada am 14cm eröffnet harte. Se. Excellenz sagt, es sey keixw wsscntliäxe Aenderung in dem Zustande dec Koxonéc seit der vorigex; Sessxon eingetreten; es habe ununterbrochene Ruhe oßgewalccr, und dre angefangenen wichtigen Verbesserungen in dex Schéx'ffahrc durch Eröffnung von Kanälen, welche direkt auf
= Die großcn Seen führten,- seyen mit Erfolg fortgeschritten. Die
EinanT-TTUUILÜ unmittelbar aus dem Mutterlande hätten im 1215er „Jahre nicht den dritten Theil wée im vorhergehenden be,- traZen, wosüc verschiedene Ursachen angeführt würden. Der “Belauf der im Hafen von Quebek erhobenen Abgaben sey dem 01.01 183L gleich geblieben, und die Abgaben in den Provinzen ?.)äxx-xn beträchtlich mehr gebracht. Von den Zwistigkeiten in Untxr-Kanada wird mit Bedauern gesprochen, jedoch sagt der Statthakker, dée Anficdlcr dürften fick) darauf verlassen, daß dée VJrfaffung werde aufrecht Erhalten Werden. Man erwartete den Sn" J. Colborne nebst Gefolge in Montreal auf dem Wege 1_1ach Tngxand, indem sein Nachfolger, Sir F, B. Head, schon m Albany angekommen war. DLT Montreal Herald dage- gen sagt, er John Colborne werde als Befehlshaber der be- waffnetcn Yacht in Montreux bleiben.
„_ Der Staa: anjana, einer der jüngsten der Nord-Amerika- mxchcnpUmon, hat mehr wenigcr als 10 Millionen Dollars für Verben-erunzzen Und öffentliche Arbeiten ausgesclzt.
Exner Llnzcsge des Departements für die auswärtigen Ange- legenden?!) zufolge, hat der Präfidenc der Republik Venezuela dem Brtttschen Geschäftsträger in Caraccas angezeigt, daß durch sin Dekret vomal0. szember v. L;. die Festung uud Stadt Puerco Cabello tn Blokade-Zustand erklärt sey, und daß diese Blokade bis zur Uehergabe der Stadt und Feßung durch die In- surgenten, welche ste damals beseßt hielten, werde aufrecht er- halteZéwÖrYn. ck M k
a eri ten aus exi 0 vom 5. Vanuar b das Hauptquartier des Präsidenten Santan'äs zu Salceti';ld Fucik? die nach Texas bestimmten Truppen waren auf dem Märsche. Aus Vera-Cruz vom 9. Januar erfährt man, daß die Regie- rurzgs-Truppen unter General Cos, welche fich nach der Capita: lama von San Antonio de Bejar bei Reja, an der Gränze von Texas, konzentrirt hatten, von den Znsurgenten angegriffen
Und gänzuch in die Flucht geschlagen wvrden find; General Cos selbst sou_ wrederum geblieben seyn. Diesen Nachrichten zufolge, ?UMY dl? Truppenmacht unter dem Befehl von Santana nur
***-1900 Mann, und man war des Erfolges seiner Unterneh- mung gegen Texas nicht sehr sicher.
»- --»- London, 1. März. Seit meinem le ten Schreiben Und keins wettere Nachrichten von Den Vereinßt'gten Staaten
280 _ mehr angekommen; doch zweifelt man hier nicht mehr daran, daß der Streit mit Frankreich als ausgeglichen betrachtet wer- den kann. - Der Herzog von Cumberland und seine Freunde haben, wie Sie sehen werden, keinen Augenblick verloren, den Orangisten-Verein aufzulösen, Wobei fie fich in ihrem Aufruf „an die Brüder“ bis zu Bitten herablassen, daß dieselben ihrem Beispiele folgen und dem Wunsche des Unterhauses und des Kö- nigs nachgeben möchten. Als Ursache ihrer Nachgiebigkeit wird angegeben, daß nicht nur ihre Feinde auf ihre Auflösung gedrun- gen, sondern auch viele ihrer Freunde es für rathsgm gefunden, dieser geheimen Geseüschafc ein Ende zu machen.* „Man ver- fichert, Hume und mehrere andere Parlaments-Mitglieder hätten cine große Summe Geldes zusammengebracht und fich bereits des Bsistandcs mehrerer ausgezeichneter Rechtsgelehrbcn versichert, um Fairman und andere bethligte Personen vor Gerichtzu bringen, und es wird von Vielen geglaubt, daß, um ein solches Aufsehen zu vermeiden, der Vevcén so schnell die Waffen gestreckt habe. Wahrscheinlich abcr werden wir nächsten Donmrstag mehr über d;“e Sache erfahren, Sa der Marquis von Londonderry, um sich selbst von allem Verdacht der Theilnahme an den Fairmanschen Plämcn zu reinigen und den in dessen Briefen genannten Perso- nen d;“e Gclegenheic zu geben, ein Gleiches zu thun, dieselbe vor's Oberhaus bringen wird. Mehrere Journals nennen Hume ei- nen Vcrleumder, aber noch keines hat die Echtheit der von dem- selben vorgelegten Briefe in Zweifel gezogen. Ach kömmt also darauf an, wie dieselben zu deuten,scyen, und Sie können fich denken, daß man im Publikum nicht wenig auf das Resul; tat gespannt ist. -- Was in diesem Aqunbltck aber fast eben so große Aufmerksamkeit erregt, ist das Verfahren der Univer- sität Oxford. Eine große Anzahl, wo nicht die Mehrheit der Beamten derselben, klagen den von der Regierung zum Profes- sor der Theologie ernannten [)x-. Hampden an, in gewissen Vor- lesungen über die Wahrheit des Christenthums , die er vor eini- gen Jahren auf Befehl der Universität gehalten und dem Ge- brauche gemäß drucken lassen, Socinianische Gesmnungen _aus- gesprochen zu haben. Da se die Regierung nicht zur Wider- rusung der Anstellung zu bewegen vermocdt, so suchen fie jeßt mittelst cincr Convocation ein Gesuch an die Bischöfe zu erlan- gen, das; dieselben, so lange ])r. Hampdcn seine Sthe behält, von den Kandidaten statt seiner Zeugnisse die von einem von der Universität erwählten Professor fordern sollten. Mehrere mäßigere Männer jsdock) sollen diesem gewaltsamen Verfahren ent- gegen seyn; besonders auch deswegen, weil die Universuät selbst die- sen Mann zwei Jahre nach der Haltung jener Vorle- sungsn zum Professor der Moral-Philosophie ernannt hatte. Manche meinksn, die Regierung würde den Knoten zerha'uen und den 1)» Hampden zum Bischof ernennen; aber dieser Ge- danke, daß die Verfaffung einer Regierung erlaube, der Kirche einen Mann, Welchen eine Universität seiner religiösen Meinun- gen wegen axs Professor der Theologie verworfen hätte, als Be“- schof aufzuzwingcn, ohne daß das Kapitel, wenn es stch nicht eines an Hochverrat!) gränzenden Vergehens schuldig n1achen wolle„ sich dem Befshl widersetzen dürfe, hae Vielen die Augen über die Gefahr der Kirche in ihrer Vkrsindung mir dem Staat: geöffrnt, wenn die Minister nichr nothwendig Mit- glieder diese? Kirche zu seyn brauchen. Die Minister scheinen für den Augenbläck den Streit héerüber nicht an; regen zu wolien und haben deswegen beschlossen, den jeßi- gen Bischof von Chichester zum Bischof von Durham _zu macheu und den bisherigen Rektor der Schule zu Harrow, ])1'. Langley, zum Bischof von CHicHestchU erheben. Nun hat frei- lich ])1'. Mxlcby (der Bischof von Chichester) ebenfalls in Be- treff seiner Rechtgläubigkeéc einen ungünstigen Ruf bei den To- riss; dxnnoch glaube ich nicht, daß bei dieser Gelegenheit das KapiUl von Durham es wagen werde - wie manche Hißkdpse cs rathcn, sich dem Königlichen Mandat zu widerscßen. Es sol- len aber dm'i andere Bischöfe krank seyn; und so einen bischöfli- chen Stuhl nach dem anderen von den Whigs eingenommen zu sehen, dürfte am Ende für die Geduld wie für den Gehorsam dcr Tory-Geifilérixkeic zu viel werden. Hat diese ja doch fast alle
Geistlicße jener Partei im Vardacht, von der Deutschc11Reologée(wie .
fie es nennt) angesteckt zu seyn; und wenn es die Rettung decKtrche vor Keßeret und Unglauben gilt, dann glaubt man, sick) Man- ches erlauben zu dürfen, Gebe der Himmel, daß der falsche Eifer dicser Parteimänncr die Kirche nicht in wahre Gefahr briagc! - Die Debatten von Freitag Abend über die Spani- schen Angelegenheiten waren interessant, obgleich die Gegner der Minister keine Motion machten und folglich dem Hause keine Gelegenheit gaßen, seine Gesinnung über die ministerielle Poli- tik in Bezug auf dieselben auözusprechen. Die Tories radeln dicselöe vorzüglich in Bezug auf die Bildung des Englischen Frei-Corps, welchem freilich kein anderes Geschick bevorzuftehen scheint, (WZ dic Unglücksfälje der Chréstinos u theilen und mehr durch Krankheic und Noth als durch den sind aufgerieben zu werden. - Gcskern Abend, als man von miuisterieller Serre den Vorschlag zur zweiten Verlesung dxr chändischen Corpora- tions-Reformbiu machte, entwickelte Peel den Plan der Tories, dicse Corporationen gänzlich aufzulösen. D:“e Debatten boten weéter néchcs Neues dar, als daß Lord Stanley es außer allem Zweifel selzte, daß er sich eng an Peel und seine Partei ange- schlossen hat. Aus einem Winke Peel's, daß er, im Falle das Haus nächsten Montag seinen Plan verwerfen sollte, der Maß- regel wenig Opposition entgegensetzen würde, ohne dabei zu ver- sprechen, daß er fich, wie bei den Englischen Corporationen, Mühe geben wolle, dieselben so vollkommen wie möglich machen zu helfen, erhellt klar, daß er der Verwerfung dicser Maßregel von Seiten des Oberhauses entgegensteht. - Abends. Die Häupter der Oxforder Universität haben steh geweigert, die ver; zweifelrcn Schritte gegen die Regierung gut zu heißen, welche vie Hißköpfa thun Wollten. Der „Standard“ schwört nun, Lord Melbourne habe fie alle bestochen, und versichert, die miß- handelce Kirche würde fich Recht zu verschaffen wissen, trotz ei- ner feindseligen Regierung und trotz der verrätherjschen Geist- lichkeit.
Niederlande.
Aus dem Haag, 2. März. Die zweite Kammer der Gencral-Staaten hat gestern ihre Arbeiten in öffentlicher Siz- zung tvreder aufgenommen. Die Central-Section erstattete Be- richt über die Geseß-Entwürfe in Betreff der Revision des Han- delsxKodex. Mödann wurden der Kammer durch Königliche'Bot- fchaften zwei neue Gesetz-Entwürfe vorgelegt; [) ein Entwurf wegen Revifion der Gesetze in Betreff der Kriminal-Znstruction- Md 2) ein Entwurf wegen Revéfion der gegen Falschmünzer er- lassenen Gesetze.
Der hiefige Rusfische Gesandte gab gestern einen höchst glänzenden Maskenball, den alle Mitglieder der beiden Prénzlr- chen Häuser mit ihrer Gegenwart beehrten. Unter den verschie- denen charakteristischen Darßeüungen und Aufzügen ??WUM sicb haUpksächlick) eine Japanische Theegesellscha t aus,
die nach der Anleitung von Personen, die fich lange Zeit-in Ja, pan aufgehalten haben, ganz getreu und tn dem Kostum des Landes nachgeahmt wurde. „ _
Die Gebrüder Eichhorn; die in Amsterdam emtge 20 Kon- zerte dicht hinter einander unter beispiellosem Zadrayge gege- ben haben, find hier eingetroffen und werden fich „übermorgen zum Lrskenmale im Königlichen Theater hören laffen.
B e l g i e n.
Brüssel, 2. Mär'z. In der voxgefcrégen S'ißung der Re- präsentanten-Kammer stattete Herr Cornet de Grez Bericht über die (früher erwähnte) Bittschrist des „LHHeral“ ab. „MEine .? erren“, saZte er, „in einer Biccschrifc vort: 26. Febr. hat Herr
aliens, Herausgeber des „Liberal“, fick) Wer das Attentat ge,
gen seine Freiheit und gegen sein Eigenthum beklagt, dessen Opfer er ,
von Seiten einiger Soldaten des Guiden-Corps gewesen ist, und
er hat verlangt, daß die Kammer ein:: Untersuchung in Betreff
dicser Thaksachen verordne, um deren Urheber zu entdecken und zu bestrafen. Die Kommjssion, welcher Sie disse BittscHrtsx überwiesen, hat keins Ausdrücke gefundeN, die stark genus wären, um das Benehmen der" Personen, di? fiel) dieses Vergehens schuldég machten oder dieselbe anstifteten, wie fie wohl wünschte, zu brandmark-en, aber fie hat: nicht für dienlich erachcet, eine Un- tersuchung zu vcrordven, weil diese Sache ch den ordentlichen Gerichten anhängig is!. Sie schlägt Ihnen daher dée Uebersen; dung der «*)ittschrift an den Justiz-IJLtnisccv und deren Nieder- legung auf das Erkundigungs ; Bureau vor, Dieser Antrag ward ohne Erörterung angenommen,
Es heißt,“ dev Zustiz-Minéfter werde nächskens der Kammer *
einen GeseH-Encwurf vorlegen, durch welchen das Privatleben
und die Prtvatverhältniffe kräftiger gegen die Angriffe der Prese -
geschüßt würden.
Der in dem Bureau des „Liberal“ angerichtete Schaden ist
von Gerichtéwegen auf 1500 Fr. taxirt worden.
Schiveden und Nornsegew
S tockholm, 20. Febr. (Alk. Merk.) Zwischen dem BL'ÖU';
schen Gesandten in Stockholm und dem Schwedischen Minister des AuSwärtigcn find im Herbst:: v. J. Noten Über Herabsekzunq des
Britischen Holz-Zolles gewechselt worden, wofür die „Britische Reqie; .
rung ihrerseits Herabseßung des Einfuhr-Zoiles von Britischen Waaren in Norwegen und Schweden vsrlangk. Auf diesen An; laß ist das Bedenken des Norwegischen Finanz-Departcments ein- gefordert und mit Gründléchkeic erstattet worden. Man sieht daraus, daß die Holz-Verschiffung nach England allmälig in dem; selben Grade abgenommen, wie fie nach Frankreich, wo ein bil,- ligeres Zoll-Susrem befolgt wérd, zugenommen hat. Allein in dem Maße, wie die Verschiffung nach England abgenommen, nahm anch die Einfuhr Englischer Waaren al). Das Finanz- Departement meint demnach, daß es insonderheit dieser Umstand ist, der jeßt die Englische RegierUng dahin gebracht, selbsi über die Aenderung ihrss Holz-Zolles zu unterhandcln, wovon so gar nichts hören onte, so lange fie Byitanicn als den ewzégcn Markt fe'n' das Norwegéschy Holz ansah.
Der General-Léeutenant Graf J. A. Cronsfcdt, der als Commandeur an dem Finnischen Kriege in den Jahren 1808 und 1809 Theil nahm, ist mit Tode abgegangen.
Christiania, 22. Februar. Lieutenant Rosen vertan te in I
der Audienz des Kriegsgcrichtes vom [Iten d. du: vorläufige Er-
klärung desselben, daß sämmklichc Untersuchungen desselben be'é
offenen Thüren gehalten wexden solkten, widrigenfalls er sich Mit
gern werde, die ihm vorzulegenden Fragen zu beantworten. Es wurde dagegen erkéärc, daß die bisherigen Verhandlungen zwar nichts an die Hand gäben, weshalb dies néchc sollte gcsctéézen könuen, Präses und Adminiskrator sch jedoch wegen möglicher Umstände nicht berechtigt hielten, auch für die Zukunft ein Ver- hör bei offenen Tbüren zu bestimmen. Der Lieutenant berief fich darauf, daß „die Oeffentlichkeit eine der Hauptbeftimmungen der beschworenen Verfassung sey“, und verlanqte, ehe im Verhör weiter geschritten werde, um kriegSrechtliches Erkennxniß hierüber. Es ward ihm verweigert, worauf er sch weiter zu antvortcn weigerte, Abschrift des Vorgegangeneu verlangte und abcrat.
Aus dem vom Schwedischen Kommorz-Kolleqium abgestat- -
teten Berichte über Schwedens Handel und Schifffahrt im Jahre 1834 heben unsere Blätter Folgendes heraus: „Unter den Ländern, mit welchen Schweden in Handels-Verbindungen steht, nimmt Norwegen forxxvährend einen aus"“gczeichneten Plaß ein. Die Einfuhr von dort nach Schweden, bcskelzend haupt- sächléch in Heringen und andern Fischerei-Produkccn, hatte fich dieses Jahr bis auf einen Werts) von ungefähr 2 Millionen Rthlr. vermehrt, während fie 1833 nur 1,750,800 betrug.
Schwedens AUSfuhc nach Norwegen belief sich dagegen nur auf
600,000 Rthlr., während sie im vorhergehcnden Jahre fich auf 753,447 beläuft.“ D e u t s ch ( a n d.
Kassel, 27. Febr. Wie man vernimmt, ist der Kriminal- Assessor Walter aus Marburg, welcher die Untersuchung der Le-
kannten Marburger Vorfälle so sehr zur Zufriedenheit dcr Re-
gierung gelsitec, nach einem vierzehntägigen Aufenthalt in Kassel- gestern früh mit Znsrructionen des Ministeriums des Znnexn von hier nach Paris abgereist. ONan fragt fich, ob diese Reese mit politischen Untersuchungen in Verbindung steht, deren Fäden man in Paris aufsuchen woläe. Indessen ist in unserem Kur- staat gegenwärtig auch nicht eine Spur von p_olitéscher Anfr.?- gung vorhanden, und auch aus der Provinz Hanau lautenzn dieser Beziehung die Mittheilungen durchaus veruhigend, obglelch die Hanauer niemals anstehen, ihre constitutionnellen Gesmnun/ gen, bei gegebenem Anlaß, kräftigfc an den Tag zu legen. Wer- ter vornimmt man, daß der Minister des Innern, Herr Hassenpflug- ebenfalls gestern früh von Kaffelabgereistist, und zwar nach Brasch um dort die Eisenbahn-Anlagen in Besichtigung zu nehmen, Ander? wollen wissen, der Ménisker sey nicht nach Brüssel, sondern nach Baden abgereist, um sich über den Krankheits-Zuskand des KW fürsten Königliche Hoheit zu informiren. Major von Urs, vom
Garde-Regiment', wird, wie man sagt, zur Bundes-MilitairW Aus „Bockey-
Kommisson nach Frankfurt kommittérc werden. heim schréibt man, daß in 4 bis 5 Wochen das dort mx? M dem Frankfurter Orte Bornheim stehende Bataillon Preußcjchkk Truppen von einem andern abgelöst werden soll. Es ist muh!" vorläufig eine gänzliche Wegziehung dcr Bundestruppen m |cker Nähe Frankfurts und innerhalb dieser Stadt selbst noch nick)t zu erwarten. Indessen würde, bei manchenNachtheilen, das von der Anwesenheit eéner Garnison unzertrennlich find, den BOE?"- heimern die Wegziehung der dort liegenden beiden Comyagn'ek", nebst dem Bataillons-Stab sehr ungelegen kommen, da vtele EM- wohner ihren pecuniaiven Vortheil bei det; Anwesenheit Ms?“ Truppen finden.
„Kassel, 3. März. Eine hier erschienene Verordnung vom
* , _ Febr. beerésfc den Geschäftsgang bei Untertkzanen-Aufnahmen nd bestimme Folgendes; Ausländer, 1v2lche die Niederlassung
m Kurfürstcnthume beabsichtigen, haben neben der schriftlichen „fichy-„ang des Ortsßürger- odcr BsisikzerrecheeZ in einer Ge- „**,-„ge dcm bctrcffenden Kreisamw fol-xenQe Rachxvcisnxxgcn vor- ;,[ggem ,'!) Üher ahr Alter, 0) zvenn sxc vsrßcimxhct si1d, Übsr ie gxschekxene Trauung, und bet vwrl)andchnxn Km-xern Über de,- M eheliche odex durch die nacbgefolgre EH? Lckxécémértc Gabun, , übcr die unbesctxoxtene Anfführuxxg, bci F::rélekcn sowvhl des «milicnhaupkcs, als EUCH ÖU' Übrigen Glcxdex, x!) über das vor- andene Vermögen, tn welcher Bczicßxxqu dcr BFW eines be- jmmkßn Yetrazxes ferner kcét: allgcmcéneö Ékax'OcM'sx'; dex Un-
erthanW-élüfnahrN kxééth, :*) (“:I-e': :!)xcxt CZWCIÖÖzWLÖO UW enn solchcr en MWM z*!!*=sli_qcn medwskke Oöcr GUWWc koe- Z- Chr, zu déss.n sexbxiscandégcr V?xc'cba-x'g Ots ExlaxxJurxq Ns ßxgjzterracth xrfordcrlteh iz'k, cim: Bex":€39:niz“«u11:;, daß Océ Anf,- ahm? aks MeMcc, mxcé) vorausgegaxxxzexwm Ex'wcrbz 085" Unter,- anen- un?) Bükgcrreckytxs, kcén HMOcrUL-s; L;?! W:»ge HH:", 1“) (ckck xc Zasichxrung der Entlassung aus dem UMIWWN»Veévaxxöo es &ckth wclcbcm sis bkchr «*cngekxöxxcv. FZ)»- “„ckck???an- rknnde wird _dcr Rexi-srtmg umd von djsstr DM Kreésamce' zu- cfekk'ÖIk- um st: dM1 AUfZCnOMU/WKW, xx-a-szcm cr dic, Dixnx'sso- ialen beigebracht [)aßen we'r), a&xszU'xZÜU-JLZN: [md T:*c:71*"clvek1, so „“e dessen LTWÜl'g-kt: Söhnen, WelxéI-c Das a::Lzrchxxw chciésxahr urückgclegt hxbxn, in dcr UäLÖskW S-clzxexx; OL? vexwal- 'ndcn Polizex ; Kommisfion dcn Huldégx2mzs'-Ctd abzuncßmcn.
xu.-
Göttingen, 1. März. _Zn hithg-ex' Stadt [)Q'V-IU dis Hyr- ' en Georg H;]nrich Kmschc, Lxxdweg Friedrich Schmixxke 1017. Und
arl August Krisch? cine Runkebxüwcnzmker-Fabx-k crréchter und,
je um Göttingen annende'n Landwtrrße VCNachkichkigt, das; fie
ber den Anbau von 30,1 TNorgcn Rm1kclréjch zu an-xcmcffcnen rsis-kn K0t1tmkre ablesthlisßkll wünschen. “
- ?Ünchen, ?. März. Der als Cousicr nach Griecheßland ' esendetc Chcvauxleger-L:;utcnant FreiD-er L*, (F;:“avcmchtö :sk “ 1At1cona Wji'dcr angelangt Uk-d hak (“ée «x'xvx'xnsMcstcn Nac!)- lehren übcr-das B-finden Sr. O.?kaxastä: stKönégs von Bayern nd seitch Königlschen Sohnes mirzsvraäzx. S3. *))?ajcstäc dev dnig VON Bayern war bei ?(ÖZMU dss Cox-xécrs beryéx's von iner kurch Ssexcisc im lechich, anf waéakxm' (*r zwci Taao in
MUNM vexweilte, zurückgekeßkr. DUAL) cim ssl)? sanwéchélßaf- cs Handsxdkciben erm'clc “Oer Königl. Bancrstkrc *Pxosasor Gärt- er UM S?“. DMMK! Dem Köxxig “»I-xxo dyn “Llufn'aa, dcn Picm u eincm 119090 KÖTTÉJl. Pmats zu entwekch, xveches in küc'zs- rer th': voi'lcxtdcc wcr-I-cn soll, und !pozU Ockeéks m:: 27». Z::n. _6. FWT.) d. I. der Grundsxcin g:!ch wurvs. Das ncUc Pa- ais rst mcöt sss)!“ cnxfrrnc von der jekzégcxx 2305710sz dcs Köxéqs uf dsr Anhöhe an dxr Srkasrc, Oi: 12-135) Z:“mkaypi MHK. ie“1cr die N'Fckkunft Rr. JNuj-zsrä: d(s Könixs von BUMM VU"; xuxcc noch nichts Bcsktmmrcs. “Fix:; *))Forzt-xg isx Ee. DUrchlaUchc _'**cr *Fürsi: Mathica Kantokuzsxw, “» (YZOÖCchck;]'É)U' ch'awötschasté-
ccrctmx', mic [cincr Gemahéirr, ccxxcr gwox'cncn Größ: von Ar; nansperg, hkcr eitxgckxoffcn. DHM Vcrrxehmm ::acl), wird der Königl. Kabincts-Courier Brennrmann bez: scincr R:"xckk-ITM von ncona die näheren Bestimmungen 06er die Ankunft Sr. OW,-
„ estäc dcs Königs mitbringen.
Dis große Oeffnung an d:“m Sort::cndiskus, welche schon m “Listen v. M. bcmezkt w::rdc, hatte am szécn eine länglich „“;-kunde Gestalt und faßt: nau!) den Bsobachmnqen des Herrn „Postexmayr an 28“ rm größer" DUMMLMT, wäs cine Strccke on 2804") geographischen JJTCÜLU [Text*äzxt. “ILM Uördléckzen Rande [Wer Umkefc zeigte fich cin? Reiß? kleéncrc: Osffxnmgcn, xmd 3“ “18“ westlicher vor ihr stand UW!) céne kicwc Oxffnuxw, di? abcr m 270101 verschwunden, wähkcnw Die große Ocffamig cine fast 'kkk'Sl'llkkd's Gcsmlc angenoxumsm Haxt: [:p-D' !?;OCÖ 220 “ odx'r “.*-007,7.- eogmpfsécbe Meilen im; Durcémrffer "'),;clt, waz cznéi': ZläciNn-Inhalt von 52520230? O.Uadmt- Mellen anémawht. !*bcn so hauen swf) cm ".?-“ssxcn zwischen der nur 0“ d:?- xch von M' großen Okff-mnq bsirwlnkkr“: Gruppe "ock; nchrsre klcmc Offnungcn gebildrt, Die am 2235-30 “Wc gcsxch 0deth Dies; chckcx1z1nypcn slakWM in der nö:dlichcn Son- cnhäkste, fast mittcn zwischen dem ößléchlx vnd 1v§sciichcn Son- aenxandc, während in kek Nähe c-cs crßcr'cv cm*: andere Gruppe och tm C'emritte begriff U Wm", dis ck21 cincy großen [[Utiefs eme [(ckckst fast Yrcis'runöc, adcr dur-cx) em.: M*,malc Licéxt:Lénéc (Wilms, Zroße uni) tm'Z-e daran now!) céxx-x m:“:tL-Zrc Oxsfnung 0:1)",0; daxm folgten mehrck“: kt'cine Oeffnungen; cndlia') nur 12“ vom östéickxn Sonnenmndc entfernt smxxdcrx noch zwci nt.esen mt Orcé zecmksck) großcx: O:“ffangcn, dée sich in Den Wenden Tagen wich za einer at:]“chnlixßén Fscck'cnarupve cnc- !ckeln dürften. " ' , Dix äktcscen Lenke erinnern fick) HSW kcéncs so [anqc dauxrn- cn Wmters. Dse Sonn-x, Welche vcrganqyan Swaang durch :stc'LkiZe Dxcko brach, zeigte [.:.-on cine sznlmH-x Öchclenqs; _MT, dcm: dn; Ötxaßcn warcxi M 601907 NU voll 24:3«77'1'0';; all'cin vorgestern sénd yic UMR!" m€x Säz-ncc gcsüikr. Das Üch Mer vcrursacyc manmgfaétxgc Erkärungcn,'u:1d Oaiaxxs entfre-
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„,)cnKrankhcixcn, dée in der M*:gcl cmcn nervöx'cU Charakt.r haben.
* ' Stutxgart, ]. März. Wie es heißt, so!! Ms näckmibevor- ? chende churréßsx unsers Kronprinzen QUM) cm TUL'UU', wcl-
Ms ZM Hof und. Adel veransr-„Utcn w:!l, gefeiert weköxr). st-dcc h§uc:gsn_-S_|k§xtng ch zweiccx'. Ksmmcr wuxde [Wer “ JlVYUUÜlNUUgS GMI), adgcyrtmmc. Die 'Fragc: „Soll der ksek3_-T"kk1'Ul'f1'abcr die UmmelUM UM) “ diözumz Ork FWH; ck31, Lt? jjvee cr fich dsßrchéd/lc BIsciUÜsse Orcsch Kammer gcscalxer M' e nglofxntxex'x wude"? “ WMV? UM) cm:;xcn Dybattcu mit ““I 070 “3-4 QU'MMM «ÖCjah-t. Dx? quxcrxcch Wake" gedrängt V , „dtn Kammex bot emen nnvomntcn Ilnblmk dar. 'Es stimm- meKNcZZZ: 112100dch PWR, Ft'cch-er v, Hormßcm, F:“kißcrrv. Bet“; _ MIM, ZUM, JMRU v-Welden,xßxct0err v.»;b, Facis).rr v.Cocm raf Von Dx'ge-“ifc'ld, _Fkkéhkl'l' von Hosx, chxb.rx'r vox: RUR?!" dlötmr, Mukchsl, ".*-“UYU.- UHlanh-o, P'szcy/ .*K'lctt' xdtner stthmen Tagescn, wet! dsc rtchccx|échc WSI „;xsMokß-x; ?? de'r WTM)? BUMI 3" OW) sey. Dc“? Frethcrren' v'on n_lelcngcn, von_ Gemmtnaen uns von Plesscn stimmten de? Sa? 1090 fiekn'cht alle Hoffnmxg aux" O.“;ß Zuqkandckoxmncn “kh" ejcßex zuruckwchn tvoijtxn und stel)“ *)]kooxficarjoncx: vor,- 11 Wen. xyre-hsrr von On) mmmrc dasUl', wm rr sic!) 11t'cht es' als Angcoroneter derychtcrxoäyfr, sowHe-xn als Abgeordneter WITH? Landes, vcrf911u-stmgug UUÖ !cmem Stände ,- Eidc, einer? Äßcßachtcn müsse. Jrexherr po-n Welden lcugncte bei 'andes ssktmmtxn'g, daß er h_texbxc Zlhgeordnetcx des ganzen , on Dry. Lr vertrete wejcntltcfz Dre Rtktcrwxzafx. Graf chen ongUchl'd Wollte fich oxsen maz- “Nein ausspre- kkske' KaYol) er auch „häne awaqrch zdnn-en, was die bikßd met: t-hux„ Schott,: Jg, , mxc dem Wunsche, M) die Preßsrcskystx „Mey frßßUchkxteg Wm möcHtc, um f=)
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viele Annehmer zu haben. Dörtenbach: ,Wenn die Ablö- sungsstxmme jetzt höher sey, so liege die Schuld zum Theil an* denjenigen, welche ein Ablösungsgeseß nicht früher eingebracht. Menzel: „Das Gesekz ist ein Maximum von Billigkeit gegen dre Berechtigten. Da aber nicht entgegen gekommen wird, da man im eigenen, ritterschaftlichen Interesse mit Nein stimmt, so sage auch ich, aber im Interesse der Bauern, Nein!“ Geh. Rath vo_n Herdxgxn erklärte, nacb Verkündigung dcr Abstimmung, da); dee_Mtntskeréalnote dcn Bevollmächtigten der Ritterschaft x_nxtgetöeslt und von diesen nichts dagegen eingewenoet worden 161). Der Inhalt der Note und der jetzige Geseß-Entwurf seyen Wau überemsrimmend. Hierauf wurde Berachung über den (Deselxz-eqwurf in Betreff der Enlschädignng der berechtigten GutsHerxckMften-süy die axxfgebobenen lcibcégenschaftlichen LTi“ stxmqen gcpfloacn: „Art. !. D;“e in dem zweiten Edikte vom 1?» R00. 18l7 dan GutsherrscHafscn vorbeshaltcne Entschädigung fxxr d:.e :Hnen durch die “(Ufhebung M' Personal; und Lokachib- exxgen-schaft entzogenen Nußungcn WLW, unter den nachstehenden BFKUWUUUJTN, aUs Staatsmirchn (zcxcifketN Die Kowmisson tragt auf Annahme cm. Schm id ?:“kl-ärt fich aber dagegen; warum solle der-taat, dcr ein so widerreckxtliMs Vexhälmiß nm“ axlzmangc gedeuldkt Habs, cndlick) nicht aufhören dürfen, es nicht mchr zu sc.!)x1k521z;eBm]ert1, Preußen und andere Staaten hätten daher bre Lsebeegenjchafe ohne Entschädigung der Berechtigten aufsc- kwben, und eben dcswcgen hätten auch die Königlichen Finanz- Kamnwrn uinO die Cox'porakionen in Württemberg auf Entschä- dxgumg verzwhtet. Er konne keinen genügenden Rechtögrund, der dke lebcrnahnrJ dCr Entschädigungs-Summen auf die Staats- Kaü-e, das heißt auf Die Steuerpfitchtigen, rechtfertigen dürfte, v_._ nyergern häit cs für ciUc große Ungrechtigkeit gegen die LYLMCtndext und Stiftungen, Wenn diesen, welchen durch das Cdzkc- vom Jahr 1817 die leibeigenscswftlichen Gefälle ohne Ent- schadzgungcn entzogM worden seyen, dieselben nicht noch nachx tkagltck) ausgekekzt würöen; diese Körperschaften hätten die fragli- chen Reckyte aus saursn Ersparnissen immer unter onerosem Té-
„ tel erworben und hätten daher wenigstens dieselben Ansprüche,
wievd€r begüecree Adsl. Nack) mehrfacher Erörterung wurde der Ac'ttk'el ]. durch Zuruf angenommcn, das v. Zwergernsche Amen- dcment dagegen mit 62 gegen 22 Stimmen abgelehnt.
RUnsere Kammern werden zu Ostern auf drei Wochen vertagt WCUM.
Auf dem den Ständsn vorgelegten Budget bemerkt man ei- UM T))Tehraufwand von 12,000 Fl. gegen die früheren Jahre für: des L_andcs ; Univerfität, welcher für die Zukunft permanent wer- den wll. Diese Erhöhung ist insbesondere für die Sammlungen [md andern Institute drrseiben sehr wünschenswcrth. _ Dcm Vernehmen nach, soll bsi den Mcdizinern in Zukunft ca:?e ]?xe113exe Prüfung stattfinden, hauptsächlich um den Andrang zu drc1em Studium zu beschränken. Die Prüfung für den Ab; gang von der Univerfität soll in Zukunft eme Konkars-Prüfung jvcrO-M, während es béshcr „Jedem frei stand, skin Examen ein- z0lxk 0er mit noch cinégcn andern zu machen. Die Prüfung für M chähigung zur Praxis, wcTM hier stattfindet, soll mes)- rerc Wochen dauern und mit Prüfungen in der AUSÜöuvg selbst, Zvozus das hiesige Katharinen ; Hospital dienen würde, verbun- en CTM.
_ Frankfurt a. M., 3, März. Se. Herrlichkeit Lord Wil- ltam RusselZ, Königl. Großbritansscycr Gesandter am Königl. Preuß. Hose, :| vorgestern hier eingetroffen.
S ck w e i z.
Z_ür_ich, 20. Febr. Man will wéssen, daß der Vorort durch den (»?oßxathsBchuß vom 20|en die bereits gegründete Hoff- nung, das jännzxtlxche diplomatische Corps, den Nuntius nécht ?uszctxon1ms11, tn jewer Mitte zu haben, neuerdings verscherzc )a L.
. Ma21_vcrmutk)ct, die Gewaxdtheit des Herrn Thiers werds dxc“_natt*1rltchc11 VcrHältnisse zwischen Frankre:ch und der Schweiz auxs neua befestigen.
S p a n i c n.
„ Madrid, 23. Febr. .Die ganze Stadt beschäftigt fich heute Mit der plößltchen Ankunft des P?inzen von Capua, Bruders T€? vxcrxyntwetcn Königin, der vorgestern in Begleitung der schö- nen MU; Penelope Smith incognito hier eintraf. Er begab fich
gestern nach dem Prado, wo er die Königin in tiefer Trauer,
Uher den Tod der Königin von Neapel fand. Man weiß noch yacht, welcbe Schrirts dxe Königin hmsichtlich dieses Prinzen und !ctner (Gefährtm thun wird.
Aas dcn Übcr die Wahlen in den Provinzen hier eingegan- genen_Nachrichtcn geht hervor, daß die sogenannte Bewegungs- Pgrtet eine entsÉÉ-chxw Majoricäc in den neuen Cortes haben ward. Dock) läßt, sxck) néchc bestermnen, ob fie fiel) zu Gunswn O.??endizabai's odcx'--;ix1cs zu Noch größerer Reform geneigten Mi- msceriums au6sprechcn wird.
„_ „Dcr Herausgeber dcs „Espaäoi“ ist wegen einiger ohne Erlaubnis der Censur-Bchöcde aufgenommener Artikel in Be- zug auf die ngnahme der Schmfccn Perpina's mit 2000 Rea; [gn und Nr Drucker der „“2lve|a“ wegen unbefugten Druckern; eben dicser Schrtfcen zu 200 Dukaten Strafe verurtheilt wor- dcn." Dcr üNige Thcil Oer Strafe ist ihm von der Königin erlancn Wordcn.
* Die Hof-Zcitung enthält einen Bericht des Generals Qordova an den Kricgs-OJTxnistcr, worin er meldet, daß er die mekts seiner kÜUfU'gen mélirairischen Operations-Linie bcfichtégc und dann die Franzdfisckw GränZe überschritten habe, um sich mit dem General Hariépe zu besprechen. C'r sey von der Ar; mee und von Nm Volke mit dem größten Enthusiasmus empfan- gen morden, und obgleich rte Zusammenkmxfc, wegen Krankheit ch Franzöfischn Befshlshabscs, nicht habe stattfinden können, 10 have er doch méc dcm C[)«*f dos Generalstabes das Nöthige Über den gcgetm'ärtigen Stand der Operanonen und die spätere Entwickelung derselben verabredet. Er ersucht den Minister, der Königin seinen Wunsch vorzutragen, daß fie dcn Spanischen Gejandten in Parts beauftragen möchte, dcm Könige der Frau- zosen seinen Dank für die rhm ads FranzösischcmGebécte bewie- 16112 Aufmerksamkeit auSzudrückerx,
Während der General Quesaoa die Znsurgenten unter dem Priester Batanero nach einer RicRu-xg hm verfoth, nähern sich diesuibcx: von ej'ncr' anderen Seiie hcc der Hauvtstadt. Sie sind schon in Torre la Gima, sieben Leguas von Madrid, ange- kommcn und richten ihren Marsch nac!) Somosterra. Ein Nack)“- marsch von wenigen Stund-m kann fie nach dem Prado hringen. Man glaubt jedoch, daß ste bald wcrden gezwungen werden, sich wieder über den Ebro zurückzuziehen.
Dcr BefehlShaber der beweglichen Kolonné, welche die in die P:.“ovénz Guadalajara eingedrungenen Insurgenten verfolgt, hat dcm Gcneral-Capitain von Neu-Castiléen einen Bericht über vcrschied-Zxxre Operationen und Über einen Kampf eingefandt, der
durch eine beklagénswerthe Nachläsfigkeit Ziviscben seinen Tru“pj pen und denen des Generals Lopez stattgefunden hat. Beide Befehlshaber hatten eine gcmeinschafrliche Beivegung gemacht, um die Karlisten zu Überfallen. Unglücklicherweise war jedoch Lopez von der Stellung des Feindes schlecht untcrrictztet; er' griff" daher während der Nacht die bewegliche Kolonne an, und erst als seine Truppen den Ruf: „Es lebe Isabella!“ ertönen ließen, wurde das Feuern eingestellt, doch waren drei-Mann getödtet und zehn verwundet.
“» Die Allgemeine Zeitung enthält folgende Mitthei- Yung von dev Spanischen Gcänze: „Um einen Beweis (zu ge- vM, lvélchcn Has; dée Spanikr aller Parteien gegen alles Fremde begen, mag folgeUdesBeispiel dienen. DerObersk Suarce (Schwarz) hatte mit seinen Pariser Chasseurs d'ZsaHSllek-aum dieGrän e pasfirt, [O WUr-éch HHU! *,Üt'étwävts dcr Kolonne von den Urbanos der *5*hriftini- jckxn MUM, die e:: dock) ZU unkerstx'xßen kam, täglécT') Soldaten chrordct, *,“xäcer PZM it'- ciner SUN 17 Mann an einem Tage. *)).ax'c MM; hieraus dex: SMM zTeHen, mit welchem Abscheu eine anrvsmttxn |M? zn Gunsten der KiVZraNen Meinung von der LLLWWL" B;;«dierung anfgenommcn Werden würds, Die Fran- zömcHeY Y-Zchrxch/Lszson hat bcdxxxteNd Zentren Md vexlanat Oes- yaib Cx-p:k„:r12anw'chaften und Vexmehxung, “zu wcxchem Behufk? Ie? (3501-3er Sckzxamm, Dikykcsr im Paxiscr Kriegs-Ménéskerium, TC-UML'YCMWT “L“;ér-c-rmslxc, CHF dcr Fremden-Legion, anZezeigr-Hxxt; daß déc "xxxanzözäscH-x Regtcrung LME Organisation von neuenBataillx-“nsji dsr. Fr-kaöcn-chwn é:1 FkaUkkLÖÜ) Erlaubt haöe, welche in Pau muformtrt “und cquipirc wcrden soUeU, also nach der mueslm AnordnUKg nicht nach Axgier bkscimmt sm?» Sämmtléche fremde Déscrtcurs, mic YuWa-Hme dsr Länder, gegen welche ein Extrudi- nonschrhältniß stattfindet, werden also nach Pau mit Marsch- roucen gesanöt, wo die neu ernannten Offiziere von Paris ein- txcffsn worden. Dis 1lrsachc,warum der Oberst der Fremden-Legion, LV_an, dyn Spanéschen Déei1sk vcrließ, isi lediglich in dem Ehr- getze des" Generals Bernelle zu suchen, dex, einen Nebenbuhler und bxffcr-xn praktischen Miltmir in ihm fürchkend, _acgen den Oberstcxk intriguirtc. In OerseWen Arc is! die Auflösung des Scl)warzschcn eri-Corps u betrachten, das, obgleich größten- theils aus Taugenjchtsen beZelUnd, vielleicht doch tapfer gefochten hätte. *Der Obsrst Schwarz, der ((ck) bei dieser ganzen Organisa- tion unsägliche Mühe gegeben und in achtTagen in Paris“ 1500 Mann skellte, is: sicher nur ein Opfer des Gsnerals Bernelle geworch, der die Schw-arzschen Soldaten seinem Corps einvey.ck leibsn wollte und zu diesem Behufe die Ordre zu erlangen wußte“ das Sch1varzsche Corps aufzuxdscn, indem er dem Ge- qcral Eordova vorstellte, aUe Soldaten deffelben würden freiwik- [tg Spanische Diensts nehmen. Uebrigens ist es falsch, daß die Paréxer Barfüßlsr (später höckzst elegant gekleidet) geplündert„ und wegen Zuchtkofigkelc aufgelöst worden seyen. Der Auflö- sungs-Besel3l spricht davon kein Wort, und die gute Manns- zucht isx duxck) dix militairischen Autoritäten schriftlich attekkirt wordc31._ Einzelne Exzesse fanden und finden in allen Spani- [chxn Qorps sraxt. Alls den Soldaten die Verabjchieoung w wie die Ermordung von 17 Kameraden bekannt war,- verhénderte dsr Baron Schwarz allein den Brand und die
" Plünderung von Huesca, die Soldaten aber weigerten sich,
Spanixsclye Dienste zu nehmen. Von dem ersten Batail- lon, 800 Mann , traten nur [7 in die Fremden-Legion, von dem dritten 75; alle Offiziere, Welche es wollten, erhielten ihre Grade in der Fremden-Legion bestätigt, dxeé oder vier schlechte Subjekte ausgenommen. Bekannt rst, daß solche Leute oft és: Kriegszeiten hci Handstreéckzcn Und dergleichen höchst branchöar und oft, richtig behandelt, gehörig benuxzc und beim Ehrgefühl gefaßk, zu den kühnsten KriegSthaten zu gebrauchen sind. Uebkj- gens sind die Ausstckckten [Md die Dienst-Verhältniffe der Spani- schen Soldaten keineswygs beneidenswectk); einmal der Krieg be; endet, wird man froh seyn, di-z Ausxänder abzudanken, die jeßT ihr Brut cincr fremden Sache Opfern und mit allen Widerwär- tigkexten einer schlechten oberen Leitung, einer abgeneigten Bevöl: kerung, cines Kréegcs ohne große Waffenthat, mic ermüdmden Märschen und wechselnden: Kléma mannigfach und ohne begei- stcrnde Anregung zr: kämpfen haben,“ *
- Die Briefe, welche man in London von Offizieren der Britischen Hülfs-chéon in Spanien erhalten hat, stimmen in Bezua auf den wenig crbaulichen Zustand der Legion mit den aus Madrid erhaltenen Nachrichten Überein, nur *geben jene als die Ursache des Uebel“; die schlechte Verpfiegung an, welche die Spanischen Behörden den Englischen Soldaten zu Theil werden laffcn, während die Madridér Berichte in der allgemeinen De- moralisatéon, der Jndisziplin und hauptsächltch der Trunksuchr dec ,Engläßder dcn Grund finden wollen, daß die Zahl der kampf; fähigen Mannschaft sich so sehr vxrréngert habe. Wahr ist es übrigens, daß der Typhus fich eingestellt hat, und daß besonders die m Victoria befindlichen Englischen Regimenter sehr durch den: selben gelitten Haben. C'in Korrespondent des Courier, der aus dem Hauptquartier zu Vittoria schreibt, erklärt geradezu, daß, wenn nicht die moralische Wirkung, welche durch die Vereinigung cines Bretischen TruPpen-Corps mit dem Heere der Königin es- zcuZt seu, mit in Anschlag gebracht werden müßte, die Britischen H1"1lfs:Truppen das Geld nicht worth zu seyn schienen, welches fie gekostet haben. Er fügt absr hinzu, daß seine An; ficht nick)! weniger entschéeöen dahin gehe, daß die Le- gion wohl jkkzt schon die von ihr erwarteten Resultate gelie- fert haben würde, wenn auf ihre Quartiere und Verpflegung d:“e gehörige Sorgfalt gewendcr worden wäre, wenn man dem Ssnsral Evans gestattet hätte, ste entweder in Winterquartieren zu Bilbao zu halten, wo fie dann in dcr Diözipltn uno Manö- vrirfcrügkctc aUSgcbxldcc worden wäre, oder wenn man sie ins offene Gcfecht geführt hätte, wo die Britischen Soldaten wohl ihre Pfitä): zu erfüllen verstanden haben würden. Nun aber scp OÖOKl'aft derLögiop in Märschen und Contremärschoot verschwen- det morden, Mode: Kleidung und Schuhe darauf gegangen seven und déeDisziplmcbenquck) nichtbesonders gexvonncn habe, so daß die später enmcrkctcnen Krankhexten nothw-mdéscrwcése die schlimm- sten Folgen Habs" mußten, wobei jedoch die Zrländischcn Regimenter der Legion, W'enn auch eben so schlechc _gequi_öet und verpflegt, im Verkxältnéß zu den Schottischen Und Cnglt1chen Regimentern wcnég oder gar: néchts gclicken haßen. Aller jener trüben Aus- sichten, wekche durch die Einnahme von Baltnascda und Castro Mer- cadillo noch mchrgercübc worden, ungeachtet, erklärt indeß jcnerKor- r-zspondent des C o u r i e 2", daß man daöZytrauenzn derache dchhri- stinos nicht verlieren dürfe. Daß Don Carlos obsege, sey unmöglich, und wenn er weise wärc, so würde er auf ck_nen ehrenvollen Rückzug denken, so lange er noch furchtbar 971chEinc. Wenn es zum ernsten Kampfc zwischen den hetden feindlichen Heeren
, komme, dann sei,) dte Vernichtung des Don Carlos unvermeid-
lich, Wax? die lex_zket: Bewegungen der Britischen Legion und der nach Abzug Coxdovqs neui) Pampelona und an die Franzö: sische Grznze in 230th; und der Umgegend zurüéégcbliebxnsn