1836 / 181 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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daftig, wenn mein gclcbrtcr Freund nicht der Mistrcs; Morris bc- dnrft hätte, um _die Haudickmft der Briefe zu beweisen, so wiirde dic'Jury von dem Grundc;dcr Trennung zwischen Herrn nnd Misircs; “Norton gar nichts gehört haben; ja, sie wäre dann zu drm Glauben verleitet worden, das; HerrNorton fick) wirklich deshalb von seiner Gattin getrennt, weil er ihr vertrautes Verhältniß mit Ldrd Melbourne entdeckt habe. Es“ ist vielleicht noc!) rin andxrer Grund vorhanden, warum Fitneß nicht vorgeladen wurde. Er hatte Der Furt» sagen können, wir es sick) mit der von Sir W..“Fdllett er- zählten Geschickitc hinsichtlich der Auffindung von Mistrey Rorxdn's Papieren verhalte; er hätte jcnrr Erschiibtc widerspreebcnxnd dic onrnc, mwcrholenc Art, wie Lord Melbourne seine Bcsuche in Storctxs Gate gcmackyt, und wie man bei völlig schuldloscm Bewußtseyn sem; “Briefe [mbc frei umdcrliegcn lassen, darthun können. (Die drei Billrts von Lord Melbourne, die man unter den Papieren dcr Mistrcs: Norton :*drgcfundcn, 11111th foigcndernmßen: Nr. 1. „ch werde gcgen bald 5 oder 3 Udr kommen. Der Ilyrige." Nr. 2. „Scntixerert, ]. Juli 1833. Heute ist keine Parlaments:Sißung. Iii) werde nach 1:11: Lever kommen, gegen 4 oder daib 5. Wünschen Sic lieder frii- drr ,oder später, so schrcich Sie es mir. Der Jdrigc.“ Nr. 3. „4. Februar 18311. Wir gebt rs Jvncn“? Ick werde hcutc niiiit kom: nien können, aber wadrscdeilici) morgen. Der Jdrigr, Mcldomrnr.“ "Nuhr, das; diese Billers erst spiiter, uncl; dem Beginn der 101th0: sound„ fabrizirt worden, wie gestern irrtbiimlich gcmc1dct, wollte (HU" W. Follett uns dem unbcdcmendcn Inhalt und kurzen Yon dcrselbrn fdigrru, sondern crdedicntefichviclmebrdieser ungenirtcu Knr'c deJ-Außsx drinks als eines“ Arguments, nm zu beweisen, daß _das rrhaltxnf; Yvischcn Lord Melbourne nud Mistreß Norton xctndgrtVdimiicde Frenndsämft, sondern riuc schon über alle Formen nc!) hinwcgycßcndc Vcrtratrliidkcit grwcscn srvn müsse, Und er sciyloß daraus“, daß man sick) wol)! beeilt haben 111-5131", andere Briefe, die in ähnlic'yem Ton abgefaßt gewesen scon mördtcn. bciseit zu driichn,"und ]enc drc_i 11117." aus Versehen babe liegen lassen, indem er es fur vcchst unwahrxchem- . iici) hielt, daß in der ganzen Zeit, wo Lord Melbourne im Norty!)- 1'ivanaus-2aus und cingegaugcn,11ic1)t mcbr Briefe zwischen ihm und 9,7111!- teii & ortou gewechselt worden wären, zumal da mehrere Dicnsibotcn auésagtcn. daß sie l,;(iufig Billrts hin und her getragen [)Jittrn.) Gr; rade dcrgänzlichcMamolanBriefcn“, fubr derRedncr fort, „dic c;,inVcr- dälmiß zwischanords iclbourneundMistrcßRorton beweisen kommen, 177 das erste Sympiom von der Zcrbreclcklichkcit cines Gebaudcs, das baid ganz vor Ihnen in Stand zerfallen wird. 'Was n_un DU angebliche Heimlichkcit von Lord Mclbonrnc's Besuchen betrifft, von der Jhneit uxcin gelehrtcr Freund so viel qcsqgt imc, wie steht es damit? Die sogenannte Hiufertdiir ist die Thür, die naeh dem Park hinausgeht, und die in den Speisesaal fiihrt, an der keinKlopfer und fcinc Klin; qcl ist. Und siehe da, gleici) der erste Zeuge, den Sie vcxnonmwn Haben, Herr Fletcher Norton, erklärte, dafi cr stctß durch diese Tdux m das Hans gegangen sev: es ist die Straßenthur; und weil Lord Melbourne durch diese Thür eingetreten ist, deshalb soll dir Jiny g1auben, er habe eine skl11cchtc Absicht bei seinen Besuchen gehabt. Das Mißlingen dicses Versuclzs meines grlrbrten ?rcnndes hatte an- gcnschcinlich cinen großen Eindruck auf die Gcnnther der (Hesihwd: tenen und aller Linwcsenden grmacht, nnd mrin gclchrtcr Freund wagte ks daher niedt mrbr, einen der folgenden Zeugen 11011) darüber zu befragen. Offenbar bat die Anklage gcgen Lord Melbourne mit der Trennung der beiden Ehegatten gar nichts gr- mciu; Offenbar war diese Anklage ein späterer Einfall, ein Gedanke, der dem Kläger von ixgcnd cinen1Schrlu1 eingegeben wurde, dcribm einen Streich spielen wollte oder einen anderen Grund dabei imm", deux! vordcr ist dem Kläger eine solche Vcschuldiguug gar 1111131 in den Sinn gekommen. In Betreff der verbörten Zeugen kann isl) im Lillgemeinen behaupten,. daß sic aus 5 ersoncn bestanden, dic cmwc: der gar keinen Glaubsn verdienen, 2 er die nur gail; unwesentliche Ti)atsachen aussagteu. Ohne Zweifel befinden sichrm paar «“t-«k)tbare Personen unter dcnen,g:gcn die ich nichts Uncbrerbtetiges sagen will; Diese“ haben aber auch 41ur Dinge berichtet, die sick) mit der Unschuld der Berbeiiigten vollkommen vereinigen lasen. Herr F1e1clcker Nor: 12-11 und Herr Darby. ein Advokat, "find beides [,x-Schü act)!- dwre Personen, und ihr:- AuSsage war gerade sehr wiäxtig, in; „“e-«'m sic erklärten, daß Herr Norton und seine Hatun „bis zu xdrer Trennung stets selir giiickliä) zusammen gelebt izattxn. Warunr wurde Lord Grantlcy nicht als Zeuge aufgestellt? Er mzt det-"ans Der Bank während des ganzen Verhörs; ob dies„gerade voii; „daft zrngt, will ich vier "."-ict): 1111ters11chcnz aber er ist 13127, c:“, der Bruder dcs Klägers, dsr Eigentbiimrr von Woucrjh, wdvm „zwe: „der vor- geladeneu Zeugen, Flocke und Amin Cummmgs, die fruher 1111 Fior- wnscden Hanse gedient und sich beide durch ihrcAussagcn Ils induk- 111112 Subjekte bekundet baden, ihre Zufluckzt nahmen; rr [xgttr 1111-11'11 sag'cn fönncn, :relchc Mittheilungen zwisckzeu idm_1md dirxenqbrrdcn . Linken stattgefunden, dercn Behauptungendic-wciriitlicbne (:)mrnd- jage dcr Anschuldigungen gegen meinen Klienten bgidcn. Y'“). und dir anderen Verwandten, Miß Norton, die Schwejtcr dcs Klagrrs. Ladv Graham, die Tante dcr Mistrcf; Norton, Ladd Sewmour nnd Mistreß Blackwood, die Schwestern der Letzteren, und Herr Sberi: dan, ihr Bruder? W.;rum hat man keinen vondiescn dorgciaden? Statt dercn erschrincn Ninctte Elliot, cim: fdrtgcmgte Dienerin 1,1011 switchtem Charakter, eine Person, die selbst die Gebote der Keustbhrzr :ibertretrn bat. Dasselbe is? mit Anna Cummings der Fall. Und ww bat fich der' ehemalige Kutscher drs Kcrrn Norton, der wegen Trunks ebenfalls aus dem Dienst gcjagtc lookcs als Zeuge bcnommcn? „“Hat er nicht auf alle Fragen iibcr Dinge, die er dori) besser ,als alles Tindere härte bcdalten miiffcn, geantwortet: „„Ich kann uncl) drffrn nicht eri1mern.“-“ Mindestens zehnmal hat cr“dtcs wiederholt, wcnn ici) ibu nacd etwas fragte, was fiir die “Sache des Beklagten von Wichtigkeit war. Als iw iim fragte, ob er sich niiiyt auf 55600513fd. Belohnung für seine prächtige Aiissage, 11.111) welchcr Mistrcs; Nor.- Ml ais die vcrworfenste Pcrson crschcinen wiirde, Hoffnung genjaidt, antwortete er schr naiv: 11011 mi 1'01-01'110, und ein ander Ytal gar: „„Rechnen Sie nicht auch auf Lodn fiir Ihre Arbeit?““ Auf die Aussage solckicr Leute wird doä) die Jury wahrliä) kein Verdikt gc- dcn meinen Klienten f(iilen woilcn.“

Sir Z. Qampbcii machte nun noch auf die vielen Wider- sprüche und Adgesclmmcktlwitcn in den )lns'sagcn jener Dienst- boten aufmxrkiaw, wies dann auf den Glanz und Adel der She- ridgnscixen Fannite und auf den achtbaren Umgang hin, welchen „Mistreß Mrtor. geixadc, und schloß mit der Erklärung, daß Lord ?Nelbourne [[N] beauftragt babe, aufs feierlichste und emphacischstc 31,1 verstcl)crn_,_da1; eridcr Lord) niemais in einem vcrbrcchcrischrn Mrhälkmiz ""_k Mistreß Norton gestanden, daß er sie nur als Freund, und um sul) 01 ihrer geistreichen Unterhairung von den Staats- Geschäften zu, crl)o1cn, besucht rind das Vertrauen drs Herrn Norton nechc tm mmdcstcn gct1iijzbraucl)t habe.

Man ist auf die Bcicblr'iff; dcs .Oberhauscs in Betreff der Jrländischen Mrtr1izwal-_le[ 1edr gespannt. Die Oppositions- Blätter bleiben dabei, dak; das Oberhaus sic!) standhaft dkalane dcs Unterhauscs widei'iclzen werde. Anderer Ansicht sind die mj; nisterieäcn Organe. Dcr Courier unter Anderem sagt in dieser Hinsicht: „.Die Spannupg des Publikuws auf das fckUU'eVeyz halten der Lords in Hinscht dcr Irländiychen MUUizipal-Biu hat drn höchstenGrad erreicht. Es smd darüdcr verschiedeneabweichende Gerüchte imUmiaux; wir hoffen mdeß, daß die, welchc glauben, daß die Lords friediichen RathsclUägenGehör geben werden, der Wahrheit am näcschn. kommen. Denn wenn eine Veränderung stattfinden sollte, yo wird es kcachdergang von Whigs zu To,- ries, sondern von Whigs zit_Radikalen semi, urid WU'. find Über; zeugt, der Herzog von Wellington und Lord Wharncliffe werden 1ieber mit Lord John Russell und Lord Melbourne, als mit den Herren Hume und Rocbuck zu thun haben wollen.“

Vorgestern fand die Feier dcs_Jak)reStagcs der konservati- ven Gesellschaft für Middlesex im Englischen Opernhause statt. Lord Stormont führte den Vorsiß. 'Die ausgebrachten Toasrs

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bezogen fich alle auf die Erhaltung der_protesiantischen Kirche in Irland, Der TNarquis von Londonderry pries das Be- nehmen des Oberhauses und rühmte namentlich, daß er es durch seine Vermittelung allein bewirkt hade, daß die jetzige Krisxs nicht gefährlich für die Freiheiten des Land'es geworden sey. Er sprach die Ueberzeugung aus, daß das Oberhaus fiel) am näch- sten Montag (wo bekanntlicy dic Irländische Munizipal-Biu wieder zur Sprache kommen soll) den Beifall aller rechtlich Gesinnten erwerben Werde; auch deutete er an, daß 1th noch die passendske Zeit sei), um ein konservatives Ministerium ans Ruder zu bringen, dock), meinte er, werde dies fich vielleicht nicht ganz ohne gewaltsmne Mittel rhun lassen.

Der Courier rühmt den Vortrag des Herrn Grote, mit welchem dieser seine Motion wegen Einführung der geheimen Abstimmung bei den ParlamentSwahlcn begleitete, sowohl in Hinsicht auf poiitischc als auf tlmtsächliche Darstellung, ganz cmßcrordentlics) und bezeichnet 11)" als den Beginn einer neuen Aera männlicher und philosophischer Beredsamkeit. „Herr Grote begründete seinen Antrag zitt1ächxi darauf, daß die Wahlen trotz der Reform-Bili weder frei, nch) rein wären, ;_und daß foigiici) keine Partei bei der Beibehaltung des jekzigcn Wahl:?)kodus in- tercsstrt seyn könne. Besteiimngen und CinsclckÜchtcrungc11_aller Arc wären in den Wahl-Comircsr's,erwiesen; in Jrlqnd 1er) es sogar bis zu Drohungen und 9)?1ßk)a11d1u11ge11__dck Wähler ge- kommen. Diese Ucbelscändc entsprängen m England (ms dem pecuniairenEinfiuffe dcr Grundbesitzer und der hohen Gciiiiécd- keit, in Irland aus dem moralischen Cinfiuffe der katholischen Gciyi- lichkeit. Für diese geistiger; und 111oralischcn Einwirkungen könne die chislatur nicht verantwortlich seyn, wohl aber sey sie es fiir die Einflüsse, dic aus'schlicßlick) im Parcei-Sinne wirkten, und zu dcnen er die Jrländisci);proresrantisM Kirche zählte, denn diese könne nur durch den Wille): des Parlaments und derchicx rung bestehen. Sein Haupt-Argunwnc aber war, daß kein Wai)- lcr einem Anderen als seinem eigenen Gewissen fiir die. ?[udx'i'oung des Wahlrechts verantwortlich sry.

Der katholische Erzbischof von Armagh, M. Croily, fordert in öffentlichen Blättern die katholische Geistlichkeit des Briti- schen Reiches auf, den einmüthigen «Beschiuß zu faffcn, Unter keinen Umsränden ein Gehalt vom Staate anzunehmen, weil eine so gehässigc Einrichtungden Frinden der Kirche Gelegen- heit an die Hand geben würde, sich in ihre Verhältnisse zu mi- schen und nicht allein die Kirchcnzucht, sondern auch die Heilige Re[égion selbst zu zerstören.

C'in Schreiben von einem die EUphrat-C'xpcdition bc- gleitenden Offizier, datirt vom 5. Februar, enthält cmige anzie- '!)ende Details Über die Sitten der Arabischcti Stämrric an dei- den Ufern jenes Stromes. C'r drang mir noch zwei Englän- dern ins“ Innere bis Dirt" vor. Ein EZM? aber für sie, daß sie stark bewaffnet waren, denn die Beduinen sagten il)11c11 unver- holen, daß sie gesonnen seyen, sic zu tödtcn, da Gott fie inilxxe Hände qelieferc hätte. „Er hat uns abcr11ichtundewaffnctEuck) in die Hände geliefert“, antworteten dic unerschrockcnen Reisen- den. Oft war der Häuptling eines Stammes mit ihnen in Ge- sellschaft, speiske mit ihnen, sagte ihnen aber ganz ruhig dabei, daß er sie bei der nächsten Gelegenheit umbringen werde. “2111 Versuchen der Art ließcn es-denn dic Beduinen auch nicht sei); len, und die Engländer hatten bei einem ihrer Angriffe cinen Verwundeten. Die Reisender: kamen gerade noch zeitig genug zUDirr an, um zu verhüten, daß die Jicgyptischen Truppen den Ort zerstörten, wie sie es eben mit einem Dorfe unterhalb Dirr gemacht hatten. Der Einfluß der Reisenden auf die Acgyptcr sekzrr sie bei den Einqcbornen in Respekt, und sir hatten daher auf der Rückkehr weniger von ihrer feindseiigcn Stimmung zu leiden.

Nack) Briefen aus “Sidney (Ncu-SÜd-Wales“) vom 20. „Januar war der 41112;- Jahrcsmg der Gründung jener Kolonie daselbst feierlich begangen worden. Es waren Über 1000 Per; sonen bei dieschcicr zugegen., und es wurden goldene Medaillen und landwirchscyaftliche Prämien vcrthcilt. Ein Neuseeläxi-i- scher Stamm [Karte ein Englisches Schiff angedaitcn _rind dcn Capitain gezwungen, ihn von Port Nicholson nach Cdarsmm- Island zu bringen, weil cin1nächtigcrchtanm1 jenen zur Aus"- wandcrung nöthigce. Uedrichs haben die chtsceiändcr den Capitain für den Gebrauch seines Schiffes nach Kräften bezahlt und 70 Tonnen Karcoffel-Aussaat mithxrommcn: ein Beweis, daß sie in dcr Civilisation fortschreiten.

Die OJTorning Chronicle mcidct in einem Scßrribcn auc; Boston vom 6. Mai Über den fiir den Verkehr in den Vereinigten Staaten so lästigen und nachthciligcn großen Ueber- sciyuß der öffentlichen Einkimfcc im Schakzamte Folgendes: „Die,- scr Ueberscimß rührt grdßcnthcils von den Verkänfcn öffentlicher Ländereien in den südlichen und westlichen Gebieten her, und die Geschichte von dem Verfahren bei diesen Vcrkäufrn ist mch würdig. “Man hält es in jenen Gebieten für höchst cntehrcnd, wenn Einer den Andern bei diesen Versteigerungen Üderdictrr, so daß der, welcher es thäte, schwerlich mit dem chen davon- kommen würde; man würde iHn ohne Umstände todc schießen. Die Regierung, obgleich sie die Ländereien zur Vrrxieigcrung bringt, wünscht doch nur, sie zu einem Piedrigen Preijc zu vcr- kanen, um Ansicdier anzulockrn, und idr »))?inimums-Prcis in ['.-“4 Dollar fiir den Acre. In Folge dicjcr Umsrändc bilden sir!) Gesellschaften micKapitalien von verschiedenem Bclauf, von [00,000 bis eine »Million, welche das Land zum I)iinimuirisx Preise kaufen und es dam1_ in kleinen Parzclcn , Uhl" häufig zu 10 und 20 den Acre, vcrkaufrn. Land in und bei neuen Städten, das vor 1 Jahren zu 10 Dollars verkauft wurde, hat seitdem 5000 Dollars sÜi' dcn Acre gcdracdc, und dies in sehr vielen Fällen. Natiirliä)- hatten die chierrmgs- Beamten die “Ii"uswahl für sich, und 10 werden die vcyicn “Zid- thcilungen zum Bcdaucn mit Häusern, 101411511105 genannt, il),- ncn von den Kommissariat: nominell zugc1c1)rieben,_ mit der Ver- abredung, das;, wenn Käufer kommen, ihnen _chagr wird, die und die Kavelingc seven schon wrggescihlagen. Dcr Einwanderer muß dann das zunächst angränzende nehmer, und, sobald Ansied- lcr genug eintreffen, um das Land umher 111 Be]iß_ zu nehmen, werden jene besxcn Bodenstüch den Beamten zugcstdriebcn und gelten dann natürlich gleich viel mehr, als die Regierung da- für erhalten hat, so daß jene Beamten schnell zu großrm Ver- mögen kommen. Tausende strömen nach dem Westen hm, Wer in der Zuversicht, sogleich reich zu werden.“

Niederlande.

"" "" Amsicrdam, 23. Juni. Die 1031157: Fondsdorqc“ bot diesc WW): wiederum nichts besonders Merkwnrdigrs a11;_ dcr Han- dxl war im Ganzen von wenig Umfang und drftdrimktc mi) bandk- schbilch anf eiui cn Umsatz 111 den SpüllisMU- (ÖUWLWM ""O SW YMMMUQLU chrtld-deumcnten. Wegen (inznchcn Mangels a_n Küzlflllsk Img es mit mehreren Holländisdyrn Fonds etwas staucr,_1o ÖM J'chkale gcgen 565/"3 pCt., wirkliche 5proc. Schuld zu 10173 OCH und Kanzbiilets zu“ 24'3/WJ1. zu haben gewesen sind; dort) gc-

_stcrn stellte sich wieder etwas Frage em, welche die Preise «Uf dc"

vorigen befferen Stand zuriiäfiihrtc; der bisherige lebhafte Hände] in Acticn dcr Handclégcsellscdaft hat fast aufgehört und dsr Cours erhielt sick) unverändert auf 174 pCt. Die Course 'von Spanischn Ardoin:2dligationen warrn zwar strizcud und erreichten vorgcstcxn 4352. T1 21-117; pCt.; aber ein Wricch derselben zu Antwerpen Und die Vermuthung, daß auch in London drr Preis, gesunken sey, Vcr- nrsacvte bci lcblmftcm Gcschlc „02112111 Lill? 1107051111111: Bewegn"; ron '/._, pCt.; in ;inéloscn Spaiiiswcn Papieren tv11rdrdicscWoch2 cchfwiis clwas umgcscßt, nwvci alte ansichicllte 5,111031133/g W und passive 13%, pCt. standen. JU drn Coiirsen der Griechischen Obligationen fielen einige Abwcchsc0mgrn vor; an der Montagbö'rse diirch selbige 2404 4“- 23',-“„ W., sic ficlc11nachdcr anf 231/2 1210 pCt., weirdcu Preis fir imcd cincr andrrwcitrn firincn Verbessern»; Zuletzt wieder drdirich. Wiener Metaliiaucs waren gut prcisirn= tend, dugxgrn ging cr; mit R::sfiscdcn Gyroc. Inicrwlioncn chen biiniiarrcn Vorkdinmziis etwas" ,1ancr. Von den Siid-Amcrikanischex ; Obligationen daran Brasilianisiiw sich bei leblmfrcrcm Begebr bj; ? 87% pCt. grbcffrrt Und siiid Koinmbisiiw iind Pernanisiiw ohne ex, lieblicdrn PrriZw-„rdx“:1 „qchrbrn: dagcqcn wurdcn Obligationen auf,; 9314-de crsr 311 3;5'/2;, dann 7.11 3-1 und 5110151 in 32 pCt. vcrlmnde ' Jm (»dcldconrsc ist irinr Veriinderung cmgrtrclcu. Die Spekulan- ten dicltrn sirix diesc Wociw fern vom Gctraidcumrit, und da die?» lmdrr vdn Wcizcn mw Rdggrn nngrncigt srdicncn, diliigrr abzumiJZ-Z fön, mnßtc sir11 "dcr 111117705 ans" das Bcdiirfniß der Verbraucher bé: „;.-„L s-xdréinkrn, wofiir dic vorigen Preise angelegt wnrden, niimlich fü; 1:31: piiiiid. wrißhiimin 5110110101811 Weizrn 260F1., 13:1pfiind. dixo Ick 235.258 “Z 11.111) ('»)iitc, fiir 125. [thvsrind geringen bunten 191], ZZ“: 20»; Zi., fiir ]:;W'fiind. sciiöncn WiSmar Weizen 220„F1., fiir alten ilszpsiind. Preußisrizw Roggen 154 FL., fiir 1215vfi1nd. alten R9; „I striker 102 FL., fiir 122df1'ii1d. Pommerschen 155 FL., fiir 117pf1'1n1. ** grrixxgrn Preuß. Pynwwrscdcn 141 F1. «»„Mxt Gerste war es auge, “_ nehm, Hafer wmd; abcr mcdr EUÖIWOTCU. ,; B e 1 g i e n. ; „Brüssel, _25. Jimi. Der Minister der ciUSwärtigen An- '; gclcgcnhcitcn, Graf von Mculcnacrc, hat vorgestern eine Reise !: in die Provixxz axigcrrctcn; in srincr Abwesendeit ist Herr ; Norddmv mit der Unterscdrifc dcs I)iit1istcriun1s bcauftra t. '. Drm Vernehmrn“ tmc!) ist der dicffeitigc Gesandte in Paris, " Herr LcTZ-on, zum Grafen ernannt wordcn.

Schweden undNorwcgcn. ;- Stockdoim, 22). Jimi. Gestern Abend sind hier Königl. Hoheit die Fran Herzogin von Leuchtenberg und deren" Kinder, die Erbprinzcsfin von Hohcnzollern-Hechingcn, der Prin; Max und die Prinzcksin Theodoiindc von Leuchtenberg mit dem Danws'boot-s „G;,ilfc“ eingetroffen. Hdchsrdicselbcn Wurden von _ Sr. I)iajeßäc dcm Könige am Bord des Dampfdootcs bcgrüß: * und bcgarcn sich ÖÜÜU, UUTU' dcm Hurrabrus der Menge, nati dcm Königl. Sediossc, wo imc!) Idrc Majestät die Königin die hoden Rrisrndcn cwpfing. Dcr Kronprinz und die Kronprin; zcssixr, dic Denselben dis Tuigaarn entgegengefaiwcn waren, ka; men ebenfalls“ 4110“ dem Dampfdoote mir an, welches [ck_ztere mix Kanoircnddnncr säklliél't wnrde. Heute Abend findet bei de'. .?crzdgén von Leuchtenberg große Präsentation des Hofes i Gala starr. Unsere Zeitungen enthalten in dieser Hinsicht ein ausfiii)rlici)cs Programm.

Deutsch1and.

Schwerin, 27. Juni. Sc. Königl. Hoheit dcr Erbgroß- ' hcrzog smd von Wismar und Ihre Königl. Hoheit die Erb- großhcrzoginrdn Litdwigslusc am Lösen d. Mittags hier einge- troffen und dente Nachmirtag nach Ludwigswsr wieder abgereiji? Wie es izcißr, werdcn“ JJ. KK. HH. in dcr ».?ittc dcs näch- sten 9329211127: Juli sir!) 11.10) Dobbrran begeben.

«„ .

.Das Großherzogs. Hof; “'hcatcr wird anfangs

; _ Juli nach“. Dobdcran gedcn und am 10tcn dort icine Vorstellungen eröffx. 11-311. Siäwrm Vernehmen nach wird Fräulein von Hagnaus Bcr; “-

[in der Zeit vom 24. Init bis gcgen dic Micke dcs Augusts in ;Dodbcrim in mehreren (Linkirollcn artstrrten.

B rrmcn, 20. Juni. (,Hmnb. Neue Ztg.) Sci: cincr Reidc von Jahren Wach dic Klagen unserer Kaufleutc über sclxicciire Zeiten nicdx so allgemein als dieses Jahr; besonderskla- gen die andrtrurs von Koionial-Waarcn iibcr große Verluste, die sie seit !.“ingcrcr Zeit (722 fass allen 'Lirtik'cln erleiden; als Be; irg dazu mag dienen, daß in diesem Friihjahrc große Partieen rover Ziickcr, kaitm alis Wcskindicn angekomrncn, wieder nach .,

iord-Amcrika gesendet wnrden. Der für Bremen so viel bc- deutende Ti“1ÖÜch_Ö1)Q1WC1 liegt sehr danicdcr, da es an “311,51; ; fehlt, 1111“) die Gccraidr-Sprkriiantrn runzcin dic Stérn, da 1" ' Foigc dcs“ seit eiiiigrr Zcit dcrrsciwndrn sruchtdarcn Wetters" rr alien Srixon serii“ giinstige Bcriciicr Über den Zusrx-nd der Fi» dcr cinchxcn 11110 die Preise stark weichen; unsere Sci) ]“fIx-hcdrr wiirdrn mi: ii)rr1"-. großen i“c1„)öttc11Scl)iffcn sc1)ri11 ?Orrécxxr.» heit soma, wenn nicht Tausende hicriJcr kämen, um 11;111)Z[1.rr.1, 119111)ti zn werdcn. Diirci) den großen Andrang drr “Zinsnnin- dcrrr [mdrn [(el) Unscrc Srlxiffsrhrdcr veranlaßt gci-„xiidrn, dus **Oussagcgrid dcdcutrnd zn erddhcn, wodurch wohl vric 131.11.“ d§)nci)in iingiiirk1iciicn in Not!) Und Verlegenheit ko.11111c51, da. das Pasz'dgcgrid vorichJ-ahr ungleich biiiigcr war und eic, Wii WTKUCONU dcr Paffagicrdrfdrdcrcr darauf dingcwicscn, dixrqcr qc- iork't worden “siiid. »- Srit viricn Jahren l)attcn wir 11cm 6.- ncn so a::i)«1ircxid 13013011 :Disé'onto als jclzc seit drciMoxmtcn; der Grund ist WOW vorzüglich darin zu smdrn, daß seit cinrmxzadri' so bedrukcnde Kapimlien ans Brrmrn gezogen smd, und ma minder in dem großen Vorratßc von Waarcn bci sroékcndcxr ?sdsalxr. _

Miinchen, “2T; Jimi. .Dicsen Abend iyi Se, Majestät der König Otto mic Gefolge von seiner Reise 111111) Darmstadt hier- her zUriickgci'ominrn, wird aber, wie man hört, *))?i'inciwn niich! st-en demmg „wieder verlassen, um sich in die Böhmischen Bä- der zu drgrbrxi. _ '

Sr Majestät König Lndwiq werde;: bei ihrer demnächst nxcl) Briickenriit anzutrctcndrn Reise den Weg Über “Augsburg; ncdmcn imd daselbst ihre beiden neuen Schöpfungen, die Be- nedikcénrr-Adtci imd di? Gcmiiidcgalleric, besichtigen.

11 äicn, 23. Juni. Morgen wird J1)re Majestät dic verwitrwctc Kaiserin vox: Oesterreich nach Wien abreisen, woraus II. OITM. dic regierende Königin und der König von Grie- chenland (welchcr cm: :ZLZsrcn Abends wieder hier cmtraf) Ibre Reise nach Maricitbad am 28srrn antreten. Seine Majestät der „König wird am 2210er: naci) Brückenau abreisen.“ Dem Vcr- nehmcn miri) wird die Allerhöchste Königliche Familie bis zum 15. ?[ugusx wieder in MÜnchen versammelt scon, sich nach einem kurzen Aufenthalt hier nach Berchtesgaden begeben und zun". Oktodcrfcsr wieder _in München eintreffen, nach welchem Fosse erst die Riiékreiw Seiner Majestät des" Königs Otto nach Griccdctiland stattfindet. '

Stuttgart, "22. Juni. (Nürnb. Korr.) wéi It)“ fanteric-Lieutcnancs der hiesigen Garnison haben ihre ntlass'ung genommen, um sich in die Dicnsre dcs Pascha's von Aegypten zit begeben. Ams) cinsicl) gegenwärtighieraufhalccndcr Baierisck)?r ]; Arzt, welchcr früher bei derPolmschenArmee war, will in egyptets ?

* los die Lorbeern _ verweigert,_ zeigt 7 mus, ein Symbol der 'das Modell der Statue nach München gelangen,

' öffnet s1ch durch .Aussicht, daß das ?Nonumenc auch in sei:en Beiwerken aufs

sein Glück versuchen. Neigung, in dem Dienst des Don Car- U suchen, die der glückliche Friede anderwärts ich unsers ?Wiffens bci unserm Militair nirgends. Immer näher rückt der Zeitpunkt, wo unsere Stadt in dem Standbilde Schillcr's ein Wahrzeichen des Deutschen Patriotis- geifkigen Einheit der Nation und eine Im Laufe des Sommers wird und dort ist Gußarbeit sogleich zu beginnen, Indessen er- die fortdauernde Theilnahmc des Publikums die

errlichc Zierde besaßen wird.

man gerüstet, die

würdigkke ausgesmrrcc werden kann,

Stuttgart, 26. „Juni. (FDeutschcr Cour.) In der gestrigen Sikzung der Abgcordneccn-Kammcr fand die Berathung der abweichenden Beschlüsse dcr ersten Kammer Über den von der zweiten angenommenen und modifizirten Geseß-Cntwurs in Bezug auf die Ablösung der Frohnen statt. Die Kommission beantragte, theilweise bei den dicffeitigcn Beschlüssen zU bedar- ren, und theilweise dic von der ersten Kammer vorgcnotmncnrn Abänderungen ebenfalls zu genehmigen. Die “lexicordncten da- den sich mit den Anträgen der Kommisfion ziim größten Theile einverstanden erklärt, docs) wurde unter Andcrm derjenige, daß die an die Stelle der früher bestandenen Natural-Frohncn im Laufe der Zeit getretenen Dicnsrgcldrr, oder andere Frohn-Surx rogate, im 22%, fachen »))?aßskabe zum Kapital berechnet wer- den sollen, mit 43 gegen 40 Stimmen verworfen.

O esterreich.

“- *- Wicn, 2-4. Zuni. Am 21stcn d. TN. Abends fsk die HerZo in von Parma von ihren Kaiserliciwn Vcrwcmdten in Sch n runn empfangen worden; Ihre Majestät hat aber auch in Wien ihr Abs'reigequarticr in der Kaiserlichen Burg. Auch der Herzog von Salerno hatscine Wohnung in der Stadt, in dcr ehemaiigen Reichskanzlei, wo Sc. »))?awscät der König von Neapel,“ den man Hier erwartet, edrnfalls absteigen werden. Wie es heißt, hat der Kröni bereits in der Tochter des Her- ogs von Modena, »))?aria T crcsia, geboren den 1-1. Juli 1017, Keine Braut gcwä T:.

Der General-IN-ajor Fürst Karl von Liedtenfi'cin ist von Sr. Majestät dem Kaiser dcm Könige vr-n Ncapei wähchd seines hiesigen Aufenthalts als General-Adjumnc bcsrimmt worden.

Hier sagt man, die Herzöge von Orleans und vonNemours seyrn durch einen Kurier, den sie auf ihrer Reise von hier nach Italien aus Paris erhalten hätten, vdr 9)?euchc1x11ördern gewarnt worden, die aus der Französischen Hauptstadt abgegan- gen seven.

Der hier

vor 8 Tagen am Darmbrand verstorbene ehema- lige Leibarzt dcs

höchscscligcn Kaisers Franz, Staats- und Kon- ferenzrach Baron von Stift, hinterläßt ein sehr bciräcbtliches Vermögen. An dieser und ähnlichen Krankheitsformcn sterben nach Ausweis der Wiener Hof-Zeitung täglich 10-12 Perso- nen, weshalb sich hier das Gerücht verbreitete, die Choiera sey wieder zum Vorschein gekommen.

In dem Bergwerke von Wielilzka werden (wie die Schle- sische Zeitung berichtet) einige Vorbereitungen getroffen, die auf die Erwartung eines sehr hohen “Besuches Hindcuten. Dem Vernehmen nach wäre es wahrscheinlich, daß Ihre Majestätet: der Kaiser und die Kaiserin vor oder nach der Krönung in Prag, die Mitte September stattfindet, das berühmteste Bergwerk der Monarchie besuchen.

Roveredo, 20. Juni. (Alig. Ztg.) “Lim 18cen d. Nuri“)- mittags gegen 4 Ui)? kamen Zdre Königl. Hoheiten die Herzöge von Orleans Und von Nemonrs von Boßen hier an. Die Freude des zahlreich versammelten Volks wurdc indessen durch die Nach- richt qetrr'ibr, daß dcr Herzog von Nemours an einer bedeuten- den Hal-Icntzüudung litt und sich sogleich ins Bett gelegt harre. Auf höheren Befehl cixtc unser gcscdiékrrr KrciI-Chirurg “Liberie zuihm und fand für nöthig, ihm eine drrräcbtiicth-ahlBititcgci am zusetzen. Da dieses noch nicht die gcwiinscdchirkung Hervorbrachte, mußte man am 19. *))?orgcns zu einem Adcrlaß schreiten und, da die Entzündung immer noch nicht wich, abermals eine gute ZahlBlut; egeiscßen. Gegen Abend ließ die Entziindung merkur!) nach, so daß der Kranke die Nacht vom 19th zum Lixstcn z'cmlicl) rudig zu- brachte. Heute dauert die Bcffcrung fort, Und man hat Hoff- nung, ihn bald ganz hergestellt zu sede". .Der Herzog von Or- leans, welcher am 18ccn und 19cm das Bett seines Bruders nichr verlaffcn batte, reiskc Heute uncl) Verona, um dascibsr mit "dem Könige beider Sicilicn und dem Prinzen von Salerno zu- sammenzucrcffcn, in deren Gesellschaft er vermuthlick) heute Abend nach Roveredo zurückkehren wird.

S (1) w e i z.

Neuchatel, “31. Juni. Der dich]? Constitutionncl enthält den vom Staats-Ratiw unterm 30. Mai festgestellten Tarif der Ein; imd Ausgangs-Zdlle, sowohl zu Lande als zu Waser. Es ist demselben zugleich ein Reglement für die Er; hebung dcs Brückcngeldcs dcigcfägr.

Zürich, 22. Juni. (Allg. Ztg.) Dic Verhaftungen der politischen Flüchtlinge, welchc neue vcrßrccycrisciw Entwürfe verabredet, dauern fort, und die Untersuchung sciwinrr-rdcuccndc Resultate zu versprechen. Namentlich _acwinnt dir von Anfang an ausgesprochene Vermutdung, das Gchcimniß, weiches Über den Mord Lrssing's hcrrschcc, möchte bei dieser Gcirgcnheit durcb- drocheu werden, an Wahrscixcinliäykeic; wenigstens sind die AS- .t_cn schon so weit vorgerückc, daß auf “Linklagezustand wegen die- 127? Mordes gegen einige Personen angetragen wurdc. Dic Re- gierung von Bern ist Übrigens gegenwärtig mit der von Zürich einig, und beide scheinen entschloffen, dcm Unwesen diescr Ver- schwörer ein für allemal ein Ende zu machen. Aber auch fie werden zu keinem Ziele kommen, wenn sie nicht die Sache zu einer eidgenösfisckwn erheben und eidgenössische Beamte zu Bc- bandlung der Spezialfälle mit auschehntcn Vollmachten cr- nennen.

; L_ausanne, 21. Juni. Gestern ist der Prinz von Capua mt: selijér Gemahlin, Wkiß Penelope Smith- hier angekommen. ?30" bier aus werden dieselben ihre Rückreise nach Italien fort- ekzcn.

Z e a l i e 11.

"Verona, 21. „Juni. ' Sc. Königl. Hoheit der Herzog von Orleans war gestern hier angekommen, um Sc. Mai. den Kd- ;Uig beider Sicilicn, der mit dem Prinzen von Salerno aus Flokcnz ankam, zu Hegrüßen. Sämmtliche hohen Herr!,"clwften 1le bereits nach Rov-xredo weiter gereist, wo fiel; der Herzog Von Nemours noch krank befindet. (S. obenOesrerrcich.) Das Halsübel, an dem Se. Königl. Hoi). leider, ist jedoch Durchaus ““ck! von beunruhigender Art.

Turin , 21. Juni. Nachdem in Mailand, so wie an meh- reren andern Orten der Lombardei, die Cholera wieder zum Ausbruch gekommen, sind durch eine Königl. Verordnung die früher bestandenen Quarantaine-Vorschrifcen in Bezug auf Rei- sende und Güter, die aus der Lombardei kommen, wieder cr- neuert werden.

Florenz, 20. „Juni. Sc. Maj. der König beider Sécilien har uns am 17tcn d. in Begleitung des Prinzen von Salerno Wieder verlassen. Höchstdieselben haben den Weg nach Bologna eingeschlagen.

* Der hiesigen Zeitung zufolxc, werden II. KK. HH. die Herzöge von Orleans und von emours binnen wenigen Ta- gen hier eintreffen.

Spanien.

Madrid, 11.310,11. (Allg. “'.) An19ten begann in dem hiesigen Stadthause die öffentliche Bersteigerung verschiedener in TNadrid delegener, nun für Nationai-Cigenthum erklärter Häu- ser; Der Erfolg fiel über alle Erwartung aus, indein der zu- gcjcir-lagene Kaufpreis das Dreifache dsr grricdtiichenVeranschla; gung überstieg; für sieben Häuser nämlich, die auf 1,007,832 Realen veranschlagt waren, wurden 5,505,()00 Reaicn geboten. Eine sehr große Anzahl Kauflusrigcr hatte sich eingefunden, und dir Kärtfcr, denen dic Grundstücke zugeschlagen w:;rdrn, gehören nicht gerade zu der Klasse der Börsen ; Spekulanten. Gestern wurde die Versteigerung mic demselben Erfolge forcgesclzr, indem für neun Häuser, die, zusammen gc- nommcn auf 2,209,587 Realen angeschlagen waren, ein Kaufpreis WU 7,267,11110 R. erfolgte. Auf diese Weise werden die Häuser nicht nur weit über ihren wahren Wert?) bezahlt, son- dern der Kaufpreis übersteiat auch bei weitem den wirklichen Werth des“ daftir; gebotencnPapiers. Jedoch darf man aus die- sem glänzenden Erfolge, den die Versteigerung hier in Madrid gehabt hat, nicht auf eine gleiche Wirkung der in den Provinzen stattfindenden Verkäufe schließen. Die größte Masse der einheimi- schen StaatSpapicrc ist in den Händen von Madrider Kapitali- sten, und diese suchen natürlich dic Kaufpreise so hock) als möglich zu steigern, um die Käufer zu nöthigen, ihnen ihr Papier abzu- nehmen. Ferner haben hier die Häuser einen ganz außerordent- liclzen und um so mehr steigender: Werth, da aus den Provinzen immer mehr bemixtelte Leute sic!) in die Hauptstadt vor den Gräueln des Bürgerkrieges zurückziehen; dagegen fiillt der Werth der Grundstücke in den Provinzen natürlich immer mehr, und namentlich solche, die nicht ausschlicßlich in Häusern bestehen, sondern deren Ertrag von dean Erfolge ihrer Bebauung abhän- gig ist, werden schwerlich Käufer im Uebermasw finden. Die staatswirthschaftlichen Verhältnisse, welche aus dem raschen Ueber- gange von Klostergütern in die Hände habsüchtigcr Spekulanten fiir die von den Grundherren abhängigen Bcbaucr entstehen, sind bekannt genug und werden in Spanien mehr, als irgendwo eine außerordentliche Erschütterung hervorbringen.

Madrid, 15. Juni. In der Revista liesi man:_„Gc- stern führte Ihre I)iajesrät die Königin in einer Konferenz dcn Vorsiß, bei welcher die I)iicgliedcr dcs Regencsäyafts-Rathes, die Minister und der General Cordova zugegen waren, Leßtercr sprach über den Zustand des“ Krieges, Über das System, welches er bisher befolgt, und über den Operations-Plan, welchen er ent- worfen. “„Man versichert uns, daß die Rede des Generals einen lebhaften Eindruck“ auf alle Anwesende hervorgebracht habe, und daß das System desselben von den crfaßrenen O)?iiitair-*Vcr1'one11, die zugegen gewesen, gebilligt worden sei). Wir hoffen, daß die Humanität, welche in dieser Konferenz herrschte, auch den Operationen des Krieges Kraft und Stärke verleihen werde. Der OberzBefehlShaber wird unmittelbar zur Nord-Armee ab- gehen, wo er schon mit Ungeduld erwartet wird.“

Das Echo meldet aus Tremp in Catalonien, däß der Ad- jutanr dcs Parteigängers Torres, als“ er den schlechten Stand der Angelegenheiten seines Chefs geseiyen, mir dem Gclde des- selben nach Frankreick) geflohen sev.

Inland.

Berlin, 30, Juni. Die in dem heute ausgegebenen Blatt: der Gesekz-Sammlung enthaltene Allerhöchste Kabinets-Ordre, wegen Aufhebung des fiskaiisclxen VorzugSrecbts vor den ent- fernteren Scitenverwandtcn bei _der Jmestat-Crbfolge im Herz zogthum Schlesien und in der Grafschaft Glatz, laurrt folgen- dermaßen :

_ „Die in mehreren Theilen und Städten des Herzogthums Schlesien und der Grafschaft Glatz zufolge älterer (Liese'lze und Statuten bestehende Anordnung, wodurch die Jntcstat-Crdfoige dcr Bluts-Verwandtcn in der Seitenlinie auf gewisse Grade dcsclxränkc ist und die entfernteren Scitctwerwandtcn durch den Fiskus auSgeschlossen werden, will Je!) nach dem Antraqc dcs Staats-»)J?inisteriumö hiermit aufheben und in Ucdercinsrim- mung mit dem Allgemeinen Landrecht Tbl. "„ Tit. 21, 539“. 40 u. f. und Tit. 10 §§. 4. 16 u. f. verordnen, daß eine Vcrlaü'cn- schau nur dann als crbios angesehen werden soil, wenn der ohne letztwillige Dinofirion Versiorrenc überhaupt keine BlutSvcr- wandten und keinen Ehegatten 1“)intcr1affen hat. Diese Bestim- nmng ist durch die Gej"e!„:-Sa1mnlung bekannt zu marken. Bcr- lin, den 4. Juni 1836. '

Fricdrick)Wilhc1m.

An das Staats-IJTiniscerium.“

- .Die Posener Zeitung berichtet: „Bekanntliäx ist un- sere: Pryvinz reich an Bruch- und Smnpfgcgcndcn, deren suc- ccsqwe Entwässerung dem ?sékcrbau bereits große Landstriéhc ge- wonnen hat. Besonders ist in dcr les,;tcn Zeit von der Königl. Rixgierung außerordentlich vici zurTrdikcnlcgimg dieschÜmpfc gc1i1)e1)en, und stellenweise zeigt sich bereits da die höchste “Frucht- barkeit, wo diséer nur ein spärlicher Heu-Ertrag crzic.r wurde. Die sevon zu ?_nfange diescr; Zahlbunderts drgonncnc, später unterbrochene Entwäffcrung des dura) 7 Kreise fiel) hinziehen- denObra-Bruchs ist neuerdings durch bedeutende Vervollkomm- nung der Melioratious-Anlagen wesentlich gefördert worden und wird jckzt, da man die zeitherigcn Streitigkeiten der unwohncn- den Jntereffentrn durch ein förmlichcs Statue beseitigt hat, rasch vorwärcssck)reiten. DeSgicécszen ist gegenwärtiq dic Entwäfferung des sogenannten Polnischen „Bruchs im “Fraustädtcr Kreise, der eine Quadrat-Meile groß ist, im Werke. ,Die geometrischen Vorarbeiter: sind bereits gänzlich becndigt, und die Aufstellung des vollständigcp Encwäffcrungs-Planes wird binnen kurzem statthaben. - Auch die Regulirung des Orla-Flusscs im Kröbe; ner Kreise, der fast alljährlich über seine Ufer trat und den Er- trag von 20,000 Morgen Landes verkümmertc, hat schon begon- nen und verspricht den günstigsten Erfolg. Eben so ist die Ent-

wässerung der LaszZyner Brüche in demselben Kreise, für welche dee geometrischen .' orarbecten schon früher beendigc waren, im

verflossenen Jahre wieder aufgenommen worden, so wie die

Trocker1legun „des Bartsch-Bruches, we1che bereits zu Süd-

Preußtschen eiten beabsichtigt wurde. So schreitet unsere Pro-

vinz m der Boden-Kuitur mit raschen Schritten vorwärts,“

; "." Am 3. Juni schlug bei einem heftigen Gewitter der

Bltß 01 em Einliegerhaus zu Mrowiniec, im Wongrowißer

Kreise (Reg. Bez. Bromberg) , ohne zu zünden, zertrümmerte

den äußern Theil des Schornsteins, ging durch die untere Oeff-

nung des leßteren, dann durch die Wand in die Stube, zerbrach

dort 2 auf der Erde stehende eiserne pose und warf das ganze Fenster auf die Straße hinaus. Ein Kind, welches ganz in der Nähe war, blieb unbeschädigt. An demselben Tage schluZ der Blitz zweimal in ein EinliegerZauS zu Kawencin, bei Gnesen, verletzte dort eine Frau, jedo nicht lebens efährlicf), an Kopf und Schulter und tödtete im Stulle eine Jersc, zündete aber gleichfalls“ nicht.

-- '.)ius Rossau in der Altmark wird gemeldet: „DerJo- [)ministag war für den hiesigen Ort und die Umgegend ein Tag des Schreckens und der fürchterlichsten Verwüstung. Nach einer Hitzeron 23 (Krad im Schatten tbürmten stch geIen Abend im Westen schwarze Gewitterwolken auf. Ein ununter- brochencs D91111ek11 0915 sich in der Ferne hören, und gegen 8 1101“ entlud sich ein furchtbarcs Hagelwerter bei dem heftigsten Sturm, drr in “„einem weitern Laufe die stärksten Bäume zer- brach. undYogar größere Gebäude umwarf. Die Eisstücke hat- ten L"" thcl die Größe eines Taubeneies, die meisten waren wie Flintenkugeln. ?lilc Fensterscheiben auf der Westseite wur- den an cinem Augenbliék zertrümmert. Die Aussicht zu einer der gLsegnersten Aerndten isk_gänzlich vernichtet; denn Alles auf dem Felde Y zu Boden gxichla en. Eben so traurig sehr es in unsern ärten aus. Kein bst und keine Garrengewächse sind geblieben.“

» ... .,.-., .

Wissenschaft, Klinsi und Literatur.

Uebe_r die Erwerbungen der Gemälde-Gailerie des Königlichen MuseumswährendderleßtenzweiJaer Von 1)r. Waagen.

Es ge-bdrr zii deu erfreulichstcn Seiten der großartigen Stif- tn_ng des Komglrckun Museums, daß diese Anßalt durch jährlickydc- wriiigte Fonds m dchtand geseßt ist, die vorhandenen Kum":- schaßc_aus eme zwccknxaßige Weise zu vermehren. Es kann hiernach nicht schien, das; das Museum in seinen verschiedenen Adrbeilungrn um der Zeit zu cin_er seltenen Vollständigkeit und großen AUSzenix- WW gelangen muß._ Durch diese Erwerbungen wird zugleich das di'rcntlirve Interesse.!üx dasselbe von Zeit zu Zeit immer von neuem belcbi, und es ist me ]ene Gleichgültigkeit zu befürchten, welche sici) so lcicht einsteüt- wcim solche Sammiungen als ein für allcmai “ad: gcsch1ofser1 betrachtet werden miiffcn, wie dieses an so vielen Oricn der FZU ist. _Da solche Erwerbungen meist einzeln gemacht und «n der_t «,telleu eingereiht werden, wo fie hingebören, verliert man in- der; leicht den; Ueberblick über ihre Gcsammtbcit, und es erschei21t davor zweckmäßig, don Zcirzu Zeit eine Zusammenstellung O??- sciben „zu geben. Diese betrifft hier „zunächst nur die AbiniZilLig der Gemälde. Einige Bemerkungen über Art und Herkunft drr erworbenen Bilder, so „wie über ihre Verwandtschaft mit andcrrn berühmten Gemalden, dürften dcn Kunstfreunden ebenfalls nicht m;- willkommen seyn.

. Wie unver 1eich1ich auxk) die Gaücrie fiir die große Alt. 1 : drischevSchu e der Brüder van Eyck, durch die sechs 51219121 dcs beriryrmen Hauptwerke“; dieser Meister, des Altardiide»; 9,1: Gem, eronnrt wiirde, yo war die Zahl namhafter Werke ihrer Sci)?!- [Lk vxrdälmißxrzäßig gering. Es war daher der fiir die Ankänfe don Kuqxtwcrkcufsyr dirKoniglicben Museen niedergcseßtcn Kommission erwyzisciu, dict; Lucke duroh drei Gemälde auf eine würdige Wiike auSsnUcu zu konnen. . *

Das_ eine derßelbcnx jeyt unter Nr. 19 11. der zweiten Abibcé- 1nng ausgcftrU-t, 111 ein Altarbild mit Flügeln. Die Mitte stellt die Geburt Christi dar. ,Maria verehrt mit drei Engeln knicend das „Yu,;Boden liegende Kind. Joseph nähert sick) bedächtig mit einem STXLULUÖLU Luis, dessen Fiamme er sorgsam mit der linken Hand schutzt. Fbm gegenuber knieet m Verehrung der Besteller des Bil- des, der Baron Snov. Ueber dem Dach: des Smiles, aus demch mid Esel bexrvorschr'n, schweben noch drei Engel. An der Landschaft fievt 1_1mn die Verkundigung dcr Hirten. Rechter Flügel: Christus, drm Herrscher des Occidcnts vcrkfiudigt. Der Römische Kaiser AU:

iistus, rn, dcr Tracht „der alten Hcréöge von Burgtmd, richtet kniecnd [cin-cn Blick znr Ma_r1a;mit dcm Crrisiussinde empor, an dercn rr- Wenning m der Lust die Sibylle von Tibur ihn aufmerksam mardi. Er bringt der wahren Gottheit, das Rauchfas; sebwiugend, ein Opfer voii Weihraiick) dar. Zur Seite drei Römische Hofscnte, Lini'rr Fiiigel: CH_VZÜUÉ/ den Herrschern des Orients verkiindigt, Dic dri- ltqen drexKonigc verehren knieend das Chrisiusiind, welches iinicn in dem “Stern erscheinr. Die Zusamunnstcllung dieser Gegenxxäiide ist dem großen Kreise der aus dem alten Testament und der Legende genommenen Beziehungen auf das neue Testament angebörig, wcl- (Her im Mittelalter von der, kiitbolischen Geistlichkeit ausgebildet wor; den war. _ Llyfiem Mittcidildc beändet fick) die Aufschrift: 1911. 111153114 IFM tmé. Der ernc Biich lehrt, das; diese nicht glcichzeitiq ist, Dennoch riibrt fie ami) nicht aus unseren Tagen her, wie dieses so dijusig dcr Fat! ist, um Unwissende zn hintcrgeben: denn sie widrrstcbt dcm PUZ- wasscr, weiches neue Oelfarbe lcicht auflöst. Dicscldc mag daher zu einer Zeit darauf grscericdcn worden seyn. als die Traditioä iiber den Mcißrr „M) 11911) in der Familie erhalten hatte, Dori) wic cs aucb hiermit besämnrn scvn mag, so diirftebieraufans über den Urde- dcr des Bildes “zu gründen sch. Daß dasselbe ein Werk des Mem- ling isi, bcwctsct einzig und allein die vollständige Uebereinüimmung in allen Tbcichr '")! dem einzigen durcb eine gleichzeitige und un: berührte 2111771131411 bcgldubigtcn Gemälde dieses Meißcrs, WClWOZ bei allen Bestununnxgkn rider deffen Bilder als thtsgangspunkc dr; trachtrt wcrden 12110.;._1Da1se1de vexindet fick) in dem S*itxunassaale dcs Hospitals drs dringen Johannes zuBrugge, steil! in er*'Mitte die Anbetung der Konigc, auf den Flügekn die Geburt Christi nnd die Darseünng _im Tempel vor und trägt die Aufschrift“: „.xka K1C1I(,kl,'[-.*§x1)i, 111'178. .111113x18 YUDU-lxö. 91151171, vor drci Jabren auf einer Kunstreise in Be1gicu unser Bild bei dem Kunst- händicr Nieuwenhuvs in Brüssel fand, untersuchtc ich es genau, ging darauf nach Brimge. um jencs beglanbigte Werk des Memling zu schen und kcdrtc von da mit dem „friswcn Eindruck des Bildes wir- dcr Nack) Brösel zuriick. Ick fand die Uebereinstimmung beider Vii- dcr fcdlagcud. Nieuwcndnvs battcimscr Bild erst vor kurzem aus der Fami1ic des Barons Snov zu Mecheln, für welche es urspriing- lich gcmast worden, erworben. Eine fck")! friiher gehegte Vermuthung, das; ami) das unter _dxurRamen des Ian yanßvck so berühmté-Bild dcr Anbetung dcr xxoxxlge- mit der Vcrktindjqung und Darstellung im Tcmpcl auf dcn “,;z-lugexn, m der ronnalHVoisscréeschen Samm- lung ein Werk chMcmiing (11.1111); img Henning genannt) sev, wurde mir dadurch zur volligen „Gerdi "heil erhoben. Zeigt dieses Bild schon mit dem zu Brüggx m' Qdarqgercn. Gefühlöweise und Technik *die auffaaendsc Aebnlidbfctt, so „in vollends die Uebereinstimmung mit dem unseren so groß, daß Niemand, welcher beide Bilder mit einiacr Aufmerksamkeit betrachtet hat, auch nurxinen Augenbkick zweifeln kann, daß beide Wk) derselben Hand herrühren. Ja schon der Ver: gicich der Steinxrurke uach dem sogenannten van Eyck, Welche W) in den Händen to meier Kunstfreunde befinden, mit unserem Biidr, lehrt die große:,1lcbere1'zisiimmung beider. Das: jenes Bild nicht von Jan van Eyck 1175 daruber babe)! fich schon [Finger alle unbefangen:

xmstforschr geeinigt. Es weicht zu entschieden von dem Genter

Altar, wie von allen arideren beglaubigten Bildern des Ian voa Eyck