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Die Frage über die Revifion der Bundes-Akte führte eine sehr lebhafte Debatte I)erbeé. Herr von Fleurier sprach sich für die Revifion aus; er hielt fie für eine unumgängliche Nothwendig- keit; alle menschliche Institutionen, meinte er, hätten ihre Zrit dcs Verfakls, wo sie verändert werden müßten; das sey eben 10- wohl ein göttliches wie ein menschliches Gesetz; der 5131-15 110 1'111 gcsellschaftlichen Körper führe zu seiner Auflösung; der 11“- dcrskand gegen die Wünsche des Volks verursache die“ Re- vonttionen, und wenn man ihm seine vernünftigen Forde- rungen nicht gütlich zuaesrehc , so greife es am Ende zur Gewalt; das sey die Geschichte aller Umwälzungen. Herr von Cbambrier würdigte diese Argumente des Redncrs kei- ner Entgegnung, sondern deckte bloß das Verbrechcrische und Lächerliche solcher Drohungen mir Volksbewegungen auf, die er als die Lieblingswaffe dcr Minoritäcen bezeichnete, wenn diese 11»? INeinung durchsetzen und sie als die Ansicht einer *))?ajori- Mc darstellen “wollten; auch der Luzerner Schultheiß habe, als es sich um die Annahme der revidirten Bundcs-Akte gehandelt, die Worte gebraucht: „Mehmet s1e an, oder nehmt Cnc!) vor dem Volke “111 Acyt“, und in demselben Augenblick, wo er diese lächerliche Drohnng ausgesprochcn, habe das Luzerner Volk seine Bundcs-Akte über den Haufen geworfen; solche Drohrmgen müsse man verachten und gewaltsame Versuche mit Gewalt zu- 1111111111011. Herr Ieanrenaud erklärte hirrauf, er wisse nicht, daß „Ic111a11d 1111 1111 Gcwaltmittel denke, und er würde dies stets verwerflicl), ja verbrecheriscl) finden; aber er blieb dabeé, das Vo1k' der Schweiz wolle die Revision, cs wolle keine Bun- dcs":'2[ktc, dic 11111116 1116 eine Verbündung der Regierungen ge- gen die Bevölkernngen sey, und er sprach seine chvunderung' 1111111110" aus, das; diese Versammlung ihre Anficht 111111“ die Re- vtsion so ganz geändert habe. Herr von Chambricr erwi- derte, er hade zwar die LuzernerB1111dcs;?[kte unterzeichnet, aber gleich erklärt, daß 11" sie als den Ruin der Freiheit der Schwei- *er Staaten 1111171111; Ncuchatch Votum 1111 Jahre 1832 habe die ?Rcvisioti schon für eine gefährliche JITaßregcl erklärt, der man 1111) ganz und gar widcrscßcn 11111ssc, und dieser 2132111111111; sey Neuchatel 111111) 1101!) Wr. Die Herren Jeanrcnaud, Per- rochet, Udrict, Grcllet und Blanc stimmten gcgen das diesfälligr Gutachte11 dcs StaatSratbS, die Herren Jules Ja- cot, Zacot-DoScombes und Olivier Pctitpierrc enthiel- ten fick) ganz des Mitstimmens, die übrigen Mitglieder aber stimmten für das Gutachten, welches denn auch mxgcnommen wurde.
Bern, “26, Juni. Der Herzog von IJZontebcllo, begleitet von Hrn.Be11cva1, 111ac11t vor dem Zusammentritt der Tagsatzung noch eine Rundrccsc durch einen Theil der Schweiz.
Der 2151111111111: Handel ist seiner Beendigung nahe, indem nur noch ein Pankl, abcr freilich ein Hauptpunkt, nicht festge- stellt ist, 113111211111 die Summe der den Gebr. Wahl zugestan- dcncn Entschädigung. Den Gebr. Wahl ist von derFranz. Gc- sandtsthast ein Termin gegeben worden, um ihr Verlangen zu schen; 1111111 “2111111111“ des Termins wird der Her og von JITontc- bello mit Hrn. Gußwiller in Aarau wieder zußannncn kommen und jene Smume fixiren, mögen sci) alsdann dic Gebr. Wahl erklärt haben oder nicht,
Zürich, 27. „Juni. Der Vorort ladet durch Kreiöschreiben vom 22. Juni neuerdings sämmtliche Stände nachdrücklich ein, dtejenigen politischen Flüchtlinge, welche als Theilnehmer des Savoyerzuges das Asylrecht in der Schweiz verwirkt haben, in Vollziehung des 18:33 mit einer an Einmüthigkeit gränzenden chhrbeit gefaßten Beschlusses der Tagsaßung, so wie alle an- deren Fremden, wclche entweder durch ruhestö1'er_ische “Anschläge gegen die Nachbarstaaten oder durch unbefugte Cinmischung in unsere innern Angelegenheiten die Sicherheit oder Ruhe der Schweiz gefährden, wegzuweisen und Überhaupt auf alle in der Schweiz sich aufhaltendcn Flüchtlinge, welcher Nation und welcher Farbe ste auch angehören mögen, unausgescßt -ejn wachsames Auge u richten. Gleichzeitig hat der Vorort..die Regierung von Zürich eingeladen, insofern fie sich bewogen
von den noch in Zürich verhafteten Flüchtlingen * dem Kanton wegzuweisen", dieselben der Central- Polizci-Direction in Bern zuführen zu lassen, damit sc an die Gränze von Frankreich gebracht werden können. Da nach dem Berichte des Polizeirathcs diese Flüchtlinge selbst wünschen, nach Fra11kreicl).zu gehen, so wurde ihm am 25. Juni die Vollmacht erthein, dieselben, mit Ausnahme des angeblichen Baron Eil) und seiner Frau und der Studenten Tiefenbach und Kralz, wirk- lich nach Bern tranSportiren 11 lassen, was um so nothwendi- ger ist, als die Aargauische “15011321 keinen von allen Theilneh- mern der neuesten Umtriebe frei durch das Gebiet des Kanton
Aargau pafftren läßt,
K_ndcn sollte, Einige aus
Italien.
Moden 11, 22. Juni. Unter dem gestrigen Tage ist eine Herzoglichc Verordnung erschienen, wonach wiederum ciyige Anordnungen «Uf die in den Nachbarstaaten herrschende Cho- lera rr11eucrt1vorden smd. Es heißt in dieser Verordnung, daß, so lange sich jena Krankhcét auf den Landstrich jenseits des Po beschrankt Habe, der Herzog seinen Unterthan'cn um so weniger cHnenZwanghade auferlegen wollen, als noch immer m'chc entschie- den wärs, ob die Cholera wirklich ansteckend sex); nachdem sich dTe Seuche jedoch auch diesseits des Po und namentlich im
orfi tsmaßrrgeln anzuordnen,
sollten.
762 Zerzo thume Parma gezeigt, halte 111111118“ für Pflicht, einige die inzwüchcn dcm Harqdel und
dem Verkehr des Landes so wem
g unbequem als möglich seyn
Spanien.
Madrid, 20. Juni.
Wahlen, wclche befriedigend auszufallen scheinen, . die man, in Folge des neuen Operatrons-
Nachrichten ,
Cordova's, von der Armee erwartet, Die fajr an allen Orte erwarten,
merksamkeit, sprochcnen Gefinnungen lassen
könnte.
Ein am l-Uen aus Paris abgegangcner Nachricht Überbracl)r, daß Herr Aguirre Solartc da & »Man glaubt, daß Herr Ylancd, l)11tte, zum Finanz-Minincr cr;
der'Fitmnzen abgelehnt hat. der es interimiycqch Übernommen nannt werden wird.,
Die von dem General - Capitain von “2111190111111, Evariscc
eingereichte C'nrlaffung ist angenomuncn und an
seine Stelle der General Montes ernannt worden. Der General C'spartero wird, wires heißt, den
San Miguel,
(Französische Blätter.) _ und die gfinfitxxen Planes
theilen die allgemeine
Palarea in Valencia Und Murcia 1111 Konnnando ersetzen.
Den letzten Nachrichten aus Navarra znfolgc, . Karlisten angefangen, die Rescrve-Truppcn vonder letztrn 21115- Zu Sama Cruz de Qampczu Dic 1111131311 Leute suchen 1111) Überall der von Don Carlos befohlcncn Qonscriprion durch dtc
hebung in die Armee einzustellen. find 1000 "„Mann angekonnnen.
Flucht zu entziehen.
Dcr Civil-Gouvcrneur von Avila rend der Wahlen die möglichst qrdß „ dcn Censorcn empfohlen, die auf die Wahlen bcz11g1ichen Artikel so schnell wie möglecl) zu cxpcdircn.
-- Briefe aus Madrid vom 18. Juni, in dcr schilder11 das I)?ini!1eri11111 Jsturiz als wankend. hatte dem Minister des Innern, zeichnung eines Dekrets abgeschlagen, welches die Univerfität von Alcala nach Madrid bczwccktc. gar von einem neuen JITinisrcrimn, 1111 w Gor und der Graf v.»)Nontijo, zwei talencvollc Männer, * nehmen würden. Der neue Kriegcs-I) nicht ohne Fähigkeit seyn, wird aber angesehen, -- Die Znsurgcnten 111 Über General Palarea soll seine Stelle nicdcrgech die Stadt Alcala dc Gisbert überfallen und die dortig die »))?tliz von Sigucnza, heißt es,
AUS I)?«111gel an Rationen trcébcn beide Parteien die Hecrden weg und schlachten sie; die Eigen- ve1111 src 111'c1)t ermordet wer; Wcitrrcs 111cggcno111111111 an verkauft es für eile hat der General Qucsada Die bei der vcrwittwetcn Tcrcsita war kürz-
und Valencia sollen schon
son niedergem'clxelc haben; sey zu ihm übergegangen.
thümer 1111111011 ihr Geld hergeben, 1 den wollen; das Gctraidc wird ohne und entweder Brod daraus gebacken, oder 111 Rechnung der Nehmer. Micrlerw
den Kammerherruschlüsscl erhalten. ßhändwrin
Königin einst so einfiußreiche Pu
lich von ihrer Verbannung nacl) ihre kranke Mutter zu be1uchcn, erhielc
IJTadrid wieder zu verlassen.
in Spanien äußert der Korrespondent der
maßen:
oder die Scrvilen, zu denen Cor Frankreichs über Spanien zu vero daß ihr System bedroht sey, wcnn Range eincr 111111111) Und
Spa_11ien zu dem 1v1'1111chcn, sogleich hervortratcn
schick der Nation wieder auf die danke das Jsmrizsche *))?énisterimn, welches im Sinn und Vor- theil der Afranccsados wirkt und wirken 1111111, seine Erncnmmg, wenngleich Zsturiz selbst den Freiheiten seines Landes zugcthan ist und heimlich einen unversdynlichcn Haß gegen die Afrancc;
sados hegt.“ . *- Cin in Englischen «) aus Malaga vom 1.
als höchst bedenklich.
die Stadt und stellte sich
die Karliscen niederzumechn.
„Die Kraft der Karlisccn 1 „ und ihre Truppenmacht beinahe vcrnichtct, als M
Herzog v.
20,000 PWM
Frankreich zurückgekehrt, 11:11 aber sogleich Befehl, Ueber die drei politischen Parteicn "Times sick) folqcndcr: var schon fasx gebrochen Afranccsados
dora gehört, und die das
Juni schildert die Skimnmng, die seit dem Sturzc dcs ONendizabalschen *))?iniftcrimns geherrscht, IMM War vor den ko111111c11dc11 C'rcigniffcn allgemein besorgt, als der Britische Konsni 11111“ die Nachricht, daß die Britische Korvette „Orestcs“ sic!) in der Nähe befinde, cinen Expresscn an dieselbe abschickcc. sies“ in den Hafen ein, richtete seine a dem *))Ttlitair-Konnnandante bote. Hierdurch wurden alle Pläne der Ruhcscörcr vereitelt, die schon beschlossen Hatten, Adressen an dir
Spifzc stellten.
lättern e11t1)c11tenes Schreiben daselbst
Türkei.
Die Allg. Ztg.
schreibt von der Serbischen Gränze vom 14. Januar: „Die Aufregung in Bosnien scheint forrzm dauern, und man wird (".us-Mittel Bedacht nehmen 1111111111, die
diesem Zustande ein Ende machen. '
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Beéannrtnachungen.
Bekanntmachung. Mf 2111111113 der von Hcrrn Holzbändler Johann (3101111111)
Péter nacbßelascnen Erben soll das dm. dkn durcb 1115113711111
betreffend.
Den 5. September dJ. beginnt zu Dres-
chncten die Versteige- Sternberg :Mandcr-
“ gc ri-e,'1,1«"*eidnt andr ; run der 1111111151: bd Z .1 Q 13 e Pirnaerkbauffee fck??dschen Kupferstich-Sammlung.
e'me 11.111,11- Stunde von Orcsden gelegene, landgericht= 11T!) (:ck-11,375 13111, das sogenannte Stadtvorwerk, sammt Ziegelei
Thlr. 7 gr. | vf. gcwürdertc Vierhufem Erste Abkh-r Ital. Schule in 74-40 Nummern. Der Katalog ist durch die Walthersch HoßBucv-
"111171 11mm in Tolkewitzer Flur unter Rcligionamts- handlung gegen 1 Thlr. zu beziehen.
(531111111511arkeit gclcgcnen Busche, mit aYem Inven-
111110 und der vollen Aerndte, der Erbtbetlung halber künftigenL“. Fuli1836 _
1111 gedachten Gute sclvü öffentlich an den Metstbie-
nndcn verkauft werden.
Karl Ernst Heinrich, Königl. und Ratbs-Auctionator.
, Daß die Eröffnun ' "der B*ädé-“Saison für die hiefige Solches und daß d,: Be: Secbadö-Anftalt an den 12. Juni btüimmt iß- wird
schreibung des Grundstücks sammt Taxe und Inven- hiermit einem geehrten Publikum angezeigt.
taricn-Verzekchniffc, so wie die Bedingungen des Ver:- kaufs_ an Amts: und Stadtgerichtsftclle zu Dresden und m den Gasthdch zuEeedniv und Laubegast aus- hängen. auch 111 der Ervedttton des unterzeichneten Gc- richts-Vewaqltersdzu Drdchettljzßngesehen werden kön- nen, wtr termtt zur ent en Kenntni ebra t. Schloß Weesenüein, am “27. Juni 18:16.ß g ck
Die Direction der Seebade-Anftalt zu
G ?eZeYngfen.
_. . . oo t.
I. M. Hartmann.
Baron E. F). Ringrrs.
01. J. F. d'Aumerte, Secretair.
1
Sr. Königl. Hoheit des Prinzen Maximi- Etablissement 110.11 15111118 (11: 111131“ 11 82112-
lian, Herzoas zu Sachsen Gerichte allda. Motiv Auguß Fritzsche, G--V-
1101111115110 prés (11? 1- 11.1312 211 111111311110. 111311101118 1111-38, äirectrico 115: 12111 é1111111859111ch, o
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Allgemeiner Anzeiger für 1111 P1e111'31sck1111 Sxaarcn.
Große Kupferstich-Auccion zu Dresden
1'111111110111"1131111011901"11112 111 8111511111165 11111118 871111711171 1.135 1111511111195, ' 1017111111], (193 :1[1:11'11'111c-115 31:1 1113151111 (1115 11411115. 31111! 111'1085 1111 „(“-11118501" 51 91112 311 111111131.
Literarische Anzeigcn.
Bci A W. Hayn in Berlin, Zimmerstraße Nr.?(d, , so wre m aUcn Bac!)-
cella 111111171“, 111 12 «111111.
111 erschienen und dasrldsk handlungen, zu habcn:
Deutsche
schäftigung. Von F der König!. Neal- 8111.
keiten. 13 gar.
11 von den Wählern ausgr- daß die Kammer ans gemäßigten Männern bestehen wird, und dies wäre das Glück“.- 1icl1ske, was sich unter den gegenwärtigen Umständen erctgnen
Conrier hat die s Porrcfcnille
General
haben die
hat, um der Prcffe wäk); te AUSdck)11u11g zu geben,
Times, Die Kdnigm Rivas, die Unter- Vcrlegung dcr '))?1'111 sprach so- elchcm der Herzog v.
?inister, Mendez Vigo, soll als eine Kreatur Cordoda's
den Provinzen Aragonien betragen. 1 und Scrador c Garni-
wigen suchen, da sie merkten, die Liberalen siegten, die ängégcn Nation 3,11 crhcbcn dUrcl) 1111'e Ränkc das Er- Il)11cn drr;
Wcrklicl) [icf _drr „Orc- cl11zch11 ;32P111ndc1' «_mf 11 zu Gr-
Könégin zu erlassen 11.1)
Die “211151va11dcrungc11, wcl-
', *).-“153.716. 59/„ 8111111. &II-,x.
YM. .... , --. 12“- «“...-...,-..
Sprachlehre
nac!) Becker's System für mittlere Klasen höherer , . „ . *
Lebr-Auüalten. Mit Aufgaben zur häuslichen Be: sterstraße Nr. ““ "1 “WWW“
. D. Nicolas, Overlcbrer an
und Eltsavetb1ch111e in Berlin. Preis 171 sgr. ,
In Partbicen bei 10 Exemplarcn ] Frct-Excmplar.
Bci J. A. Barth in 131111119111 so eben erschienen: Schönberg-Mülter's GewahrFTab-rüe der wich- tigsten Länder und Städte der Erde. Desselben Tabelle über das Gemäß der
Desselben Tabelle über das EUen=Gcm§ß 0991“. “151165 01" ;:11'11111-1: Dessel !) en Tabelle Über das Scheffcl-(Hcmaß. 6 ggr.
cke seit einiger Zcit aus*Bosnien srattgehabt, nehmen immer mehr zu, und viele Bosmsckw Familien suchen sich theils auf Oesterreichischcm Gebiete, tl)cils in Serbien anzusiedeln. Fürst _ Mikosch, welcher, wie allgemein verlautcte, im Laufe des Früh, ; lings nach Wien reisen wollte, hat für den Augenblick dieses Vorhaben aufgegeben. - ?crr von Maurojeni, Botschafcs,é.*ch Rath bei dcr OUomanischcn egation zu Wien, ist am Inn d, in Galacz angekommen und Hat sich nach Iassy begeben. Dcr Türkische Botschafter selbst, Fcrik Achmed Pascha, wird auch in Galac erwartet und will dem Vernehmen nach von dort aus (. seine “: eise nach Wien Üßcr Bucharest fortscßen.“ '
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Metcorologcsche Beobachtung.
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WU-NKMFWÜWW !. Lnstdruck . 337 24““Par.133004““P«11". 337 II““Par. L11111r§1r111c.. . '+13,-1"':11. 1+ 21 31'N. + 1320 R. “3111111111111... H+ 8,114'R.1+119"311+ 80031.
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3:1111101'1. 1111111. Faux - 13111.
Königlich-e SÖauspiclc. Dienstag, 71.3110. Zn“; Scdauspiclhause auf Bescbrcam Dic Ahnfran, Trancrspicl in 3 Abt1)., von F. Srtlsdarzcr. Miccwocl), 0. Juli. „Jm Schauspic1s)a111"r: Die Fürstcn- . braut, Sebmxspécl 111 4 Abtl)., vom Verfasser 11011: „Lüge un. Wahrhcic.“ HicruUs“: »))?irandolina, 171111111101 111 3 2111111, fre nacl) 0501001195 1100311110111, 11011 C. 23111111. Donnrrsrag, 7,3110. Jm Sclmnsptclhause: mann von Venedig, Schanspiel in 5 Abts).
Dcr Kan
Kdnigstädtischcs Theater.
Dicmjéag, 5. Juli. Norma, Oper in 2 Akten, 11ac11 dc Ztaliänischn, 11011 Seyfried. DTUsik von Bellini. (Olle. H _ 11111, vom Theater zU Brünn: Adalgisa, als lckzce Gastrolch' Mitcwocl), 0. Juli. Hinko, dcr Stadtschulcbcißen-Sovn ron 871111111113, Schauspiel in 5 Akten, mit einem Vorsptc1 „Dcr jüngere Sohn.“ »Mit freier Bonuszung dcs Storchtsch ' Romans, von Charlotkc Bérch-Pfciffrr. (Herr Grohmann, vo ständischen Theater zu Pesch: König Wenzel, als" erste Gastroll. Donnerstag, 7. Juli. „Dcr Barbier 11011 Sevilla, komis Odcr'tn 2 Akten, ausdem Italiänischcn, von Kollmann. M11! von Rossmi. (Herr 3901311111111 wird, vor seinem Abqanqc 111 dieser 93115111, 01-5 Gx'as 211111111111111 311111 lckzcenmale 1111111111111)
--
Rcdactcm (*I-Z. C0 11.91.
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chruckt bei A. W. Hayn.
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Dcs1_clbc11 Gold- u11d SilbermünzcneTache. 951
Desxelven TabeUe zur Au5mittclung dcs Kubik 3111111115. (1qu
Omsclven Tacho: zur Ausmittelung des Fuba“ der Gefäße. ("1 ggr.
Dejsclbcn _Tavellc zm? Ausmittclung dcs Disco!" und dcr Zmsen. (; ggr.
Ocsrclvcn 1:1(11ährégc Zc1t1'cc11n1mg. t; ggr. Das Preußische 1111111111, die Gemäße und Mün“
snd dabct zum Grunde gelegt.
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Im Verlage von W. Martins & 0011111, 111“
Friedrich Barbarossa. Drama von L. Kossak. Geheftet 22; sgr,
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Amt11cheNachrichcen. Kronik des Tages.
Des Königs Majestät haben dem _Regict'ungs- Und Bau- Rath Pfrtffer zu Dkerseburg den Lharaktcr als Geheémer Regierungs-Rath zu erthcilcn geruht.
Angdkommetz: Der Kaiserl. Oesterreichisrhe Geheime Rath, qußerordeqtltche Gesandte Und bevollmächtigte Minister 311511 Kömgl. Siciltamschen Hofe, Graf von Lebzelrcrn, von
cn.
Abgereist: Der Kaiserl, Russische General-JNajor von Friedberg, nach Dresden.
Zeitungs-Nachrick1ten. A u s 1 a n d.
Rußland.
St. Petersburg, 25. Juni. Im Jahre 1835 betrug nach amtlichen Berichten die Gesammt-Cins'uhr in RUßland
; 244,857,044Rubc1-B. A., mithin T1,012,L17 Rubel weniger
al§ im Jadre 1831; die Ausfuhr betrug “.'-37,010,2-10 Rubel, 11110 4,777,827 911113121 1re111gr1' als im Jahre 1831, Es ergiebt daß Cm- und Ausfuhr im Jahre 1835 sich gegen
1834 in 11111 gleichem Verhältniß vemnindertcn. Der Mangel
an Gctraidc und an rohen Erzeugnissen im Innern Rnßlands '
hatte einen fühlbaren Einfluß auf den '21'116fuh1--Ha11del sowohl,
_als aufdie E111€1171r ausländischer Waarcn. Die Zoll-C'innah- * men _be_11efen stcl) 1111 Jahre 1835 auf 709321100111", mithin auf 2 Mtlltonen Rubel weniger als 1834. Dieses" Defizit entsprang
hauptsächlich aus der verminderten Einfuhr von Zucker, die am St. Petersburgischen Zoll eine Minder-Einnahme von 2,040,000 Rubel veranlaßte. Dagegen brachten die Zölle in Reval, Per- nau, Libau, Polangen , Jurburg, Brest, Radziwilow, Nowos- selsk, Odessa, Cherson, Taganrog, Orenburg, Troiß, chrinno- Golowsk und Kjachta eine Mehr-Ei„nnahme von 1,324,1100 Ru- bel, wovon auf Polangen 355,000, auf „Iurburg 300,000 und auf Kjachta 236,000 Rubel, kamen. 8111 Erleichterun Beförderung des Handels wurden im Jahre 1835 von “ eiten der Regierung viele Verfügungen getroffen, worunter Aufhebung
“' von Abgaben für Schiffe, die in Liban und Kronstadt mit Bal-
1a| ankommen; Verminderung der Zölle auf Oesterreichische und Ungarische Weine an den Land-Gränzcn von Ocsterreéch und in den Zoll-Aemtern und Häfen an der Donau, am Schwarzen und am Asoffschen ?Neere; ein neues Reglement für den Han;- del mit Finnland; cine Handels&lebcrcinkunft mir Schweden, n11ch welxher in _leßterem Königreiche die eingeführten Finnlän- dtschen Erzeugnisse nur die Hälfte der im allgemeinen Tarif hcsttmmtcn Zoll-Abgaben zahlen; Errichtung neuer Zoll-Acmter m Rostoff, Berdjansk und Achtnctschct-Buchta an der nordwest- lichen Küste der Krimm, als ein Versuch auf vier Jahre;" Her- absekzung des Zolls auf fremdes Salz in Reval von 25 Kope- kcn Silber für das Pud auf 1:1 Kopcken. , Die OYutter und die Frau eines wegen Verheimliclwng emes aus Sibirien cntlaufcnrn Verbannter: gleichfalls zur Ver- hannung vrrurtheilten Bauern kamen nach Petersburg, um von :hm Abschted zu nehmen. Dort erfuhr die Mutter, das; ihr Mann, der s1ch als-Hcrumträger von Zuckcrwaaren „ernährte, um seinem Neffen bet dem bekannten Brande der Lchmannsshen Bretterbude ums Leben gekommen war, Und daß des Kaisers Gnade ihr cine11nte1'st1113ung von 150 Rubel bewilligt habe. Der herbe Verlust ihres 912111111121 und des Neffen, in Folqe dessen ihr und der Schwiegertochter nur der vcrurtheéite Sohn als Ernährer Übrig geblieben war, veranlaßte sie, durch den General-Adjutanten von Benkendorff se'ir Leßteren des“ Monar- chen Gnade anzuflehen, die ihr auch wurde, indem der Kaiser befahl, daß der Sohn ein Jahr in dem Moskauer Gefänqnéß stßen tznd dann der ONUtter wiedergegeben werden solle. *
Em Konzert, das hier von Musikliebhabern zUm Besten der Schulen des hiesigen patriotischen Fraucn-Vereins acgeben dard, „brachte eine reine Summe von 18,041 9111111112). A. 1111, mxthin 2000 R. mehr als im vorigen Jahr. Der Verein ward dadurch in den Stand gesetzt, in seinen Privatscl111lr11 8 neue weibliche Penfionairs aufzunehmen. *
„Im Permschen Gouvernement und Solikamökiscbcn Bezirk, auf etnem Gute des Grafen Stroganoff, lebt ei11*28jäl)riger Bauer, 21/3 Arschten groß, dem, mit Ausnahme des Schulter-
. knochens und des Schlüsselbeins, die ganze rechte Schulter fehlt;
von der linken geht ein kegelförmigcr, ungefähr 9 Zoll [anger
. Stumm“ heraus, mit einer fleischfarbenen War e an der Spitze,
von der Größe einer Nuß; er ward von einer Mutter eboren d1e früher 2 gesunde, jedoch später. gestorbene Kinder z111' Wel; gebracht hatte., Mit ;?[usnabme dcr fehlendes Arme ist sein *Fanzer Körper regelmäßig gebaut; er selbst erfreut sich einer blü- epden Gesundhetr und beklagt sich nicht über sein Schicksal; mrt Hülfe der Füße, des Arn1stum1nels“ und der Zähne verrich- -1ct er ezlle _Bauer-Arbeiten, ja flieht er sich sogar Bast- schuhe; m 1emem Dorfe, als ein thätiger Mann qcachtct halter Haus 1111d Acker in Ordnung und ernährt seineDNuttcé und eene11 101ährégen verwaisten Knaben. C'r spannt sein Pferd vor Schurken und Wagen, leit.“ es selbst und bedient fich da- 1111 der Peitsche, fährt Holz, Heu u. s. 1». Seine Füße sind Lyne )Yumhülfe, und besonders der rechte, dessen Zehen ihm . “.Ftngrr der Hand ersetzen. Beim Genießen von Flüssigkei- MJFZetft eZüYnzhungez'zvsungcnIdenstLöffcl mit dcanehcn oder . nen, t i 11 an einen 1'111'11111111111111d 1 rt i n "oi- *Thergesralt zum Munde. f h h ,
Odessa, 17 Jun“ Die aus den Provinzen hier ein. ' „ . .. . _ „11- IangenenGetratde-Transporte find !chr beträchtlich. Bis zum "29.
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Berlin, Mittwoch 'den. 61?" Juli
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Mai (5. Juni wurden 70,000 Und vom 5 “um“ bts um 12 Jun: 86,793 schctwext Getraidr hier cingefÜIhrt. I
In Brassen aus Cherson beklagt man sich über den 11111111)- 1c11 Zrtstand des Setraidcs, welches durch den 9Nange1 an Schnee M1 Wmtcr, so wre durch die Kälte und die Winde im Frühmhr, sehr gelitten hat. Dasselbe war früher aus Jekarcriaoslaw ge- meldet wdrden, doch hat s1ch das Getraide nach eingetretenen! Regen wtedcr erHolr. Zn Bessarabien, Kicff und Po1tawa war man mcc dem Stande des Getraidcs zufrieden.
P .o l e 11.
Warschau :10 Zum“ Vorgestern starb 1er ' ' „ . . . 11111 me 1- wöcherxtltchem & 1den_de1' ONilitair-Gouverneurhvon 1111111111131, I)“?ltg'lled des Admimftrations? und des Staats-Raths des Kö- ntgreZlJ Yxlékn, GeneerAdjucam Pankratjeff.
te J r 11: von arschau i e ern wieder 1 " "' * Haupcstadr eingetroffen. | g | " h1e11ge1
F r „a n k r e i ck).
Paris, 29.311111“. *Ge ern er eilte er K “ 'I“ - zogin von Treviso „eine PrivaTAadicL d öncg d“ Yer _ In der heuttgen Sißung der Pairs-Kammer War das Gescß zur Eröffnung eines Kredits von 400,000 Fr., Behufs“ dcereparatur der Kachedrake 111111 Chartres, an der Tages-Ord- nung. Der Marquis von Dreux-Brézé ließ sick) darüber foléendemyaßrn yernehmen: ,»M. H. IZ zolle dem Eifer, mir we cheerr chtcrung dem Wunsche der ammern, eines unserer schdnstrg ktrch1ichen Gebäude wiedér herzuüellen, entgegenkommt, mexmen-vollet-t Betsa11, und ich freue mich besonders Überdic Ausdrücke, derm) s1ch dre Regterrmzz in_der Einleitung zu dem Gesekz-Ent- Kurse bedienthat. WtrUnd 1eit langer Zeit entwöhnt, derg'leichen „Forte zu hören. S1) lese_ich z.B. in jener Einleitunq: „„Die Regtcrnng mchte! khr Augenmerk auf die großen „Interessen, wclche so 1111111011 zu dem Leben dsr Nationen beitraaen: die Restgion, dre Ktnsts und die Geschichte des" Landes".““71 Das smd edle Worte, gudes Mrd mir erlaubt seyn, auf dieselben zu sußen um dke Menister daran zu erinnern, daß-wir im Schoße der Önuptstads Denkmäler besßen, die in Bezug auf die Kuni?
nichr wenéqcr kostbar sind, ,und deren Erhaltung die er- habxnen- nteressrn der Religion im höchsten Grade beruhrt. Wenn es 1voh1gxchan ist, die Kathedrale .von Char-
tres wieder herzustellen, so ist es im mere e der Ordnun und der JRoral noch 11111: "nothwendtger, “Jas „vxsrehrte Zeichengunse- rer Reltgion ayf cmer Kirche- wieder herzustellen die in Folge unserer revoluctongiren Skürmeaxrstdrt ward. Q enn die Kam- nxernGelder bewzlltgen, um P _ ste, deren Gebrauch noch nicht etnma1besc1mmt :|, zu vergrößern und zu verschönern, warum sollte sich mehr arxch eine Stimme- er-heben dürfen, um zu ver- lgygen, daß eintge Tausend Fr. angewendet werden, um die Ktrche St. Germajn l:?l1txerro1's wieder herzustellen (Bewe- _ung) und den erzbtschöslichen Palast von Paris wieder tn den ustand zu versekzen der ihm geziemt.“ Der Großsiegelbe- wahrer rrwrderte 1111111111“: „Die Kammer wird oHne Zwei- fel mtc mer daruber rinderskandcn set 11, daß, wenn die Redner das Recht haben, dre Aufmerksam eit der Versammlung auf emen Gegenstqnd zuklenken, der durchaus nicht an der Tages- ordnung rst, dre Regeeruug ihrerseits nur zu einer zweckmäßigen Zett Explccattoneu zu geben verpflichtet ist. Ich erwidere in- dessen, daß es gerade jetzt wohl nicht der Augenblick ist, an den wohlwollenden Gcßnnungen der Re icrung für Alles, was die Rehgionybetrifft, zu zweifeln. Hianngliche Beweise dafür über- hrben 111th) der Nothwendigkeic, für je t in genauere Details 1111311 ehen. Aber man sey fest überzeugt, osonde1“s]'eßt,1vo unheil- volle etdenschafcen dir Gemächer irre zu leiten suchetydaß die Regie- run der Reltgion jeden SCW? gewähren wird. Aber man 11111 auch mehr vergessen, daß man aus der Religion kein poli- tcsäées System machen darf, dadurch würde 1111111 ihr offenbar mehr schaden als nülzen.“ (Beifall.) Der Geseß-Entwurf wurde daraufdurch 80 Stimmen gegen 4 angenommen. Den übrtgen Thetl der Sißung füllten Verhandlungen über Gesek- C'ntwürfe von rein lokalem Zntsrcsse aus. * Der König haz eén Cirkular-Schreiben an die Bisckyöfe Frankretchs erlassen, worin 9,1“ fie au ordert, in sämmtlichen Kir.- chen thrcr Dtöcescn_eén feierliches edcum abhalten zu lasen, um der Vorsehung für den S1. Majeskäc neuerdings so ficbcbar gewährten Schulz zu danken. * Der Fürst Tallcyrand Hat trotz seiner Krankheit cinen céaen- händagen BrtcÉan den König geschrieben, worin er ihm zu“der überstandenetr _ cfahr Glück wünscht und sein Bedauern darüber ausdrückt, dtejen Glückwunsch nicht in Person darbrinqen zu können. Ucbrtgens has slch der Zustand des Fürsten noch nicbt gebessert. ' ' Dcr Messager sagt: „Das Attentat vom 23. 311111 hat
9111199" Personen der Umxchbung des Königs Gelegenheit gegn
hcn, den schon früher in ("regung gebrachten 210111191115“, cine besondxrc Garde für den Dienst des Königs und seine Familie 111 errtrlxtén, neuerdings aufs Taper zu bringen. Mehrere Pläne uber dtc1en Gegenstand sind sogar dem Könige schon vorqelcqt wdrdetr d11'abe1*vonemersol111111Maßregel 1111171111:::-1111111111151: W111. 3111] d1e Bemerkung cines vorma1igcn doccrmaircn Mini- sters, dax deese Maßregcl durchaus nothwendig geworden 1111, soll der . önig ccantwortct 11.111111: é,C'inc solcheGardc ist 1111111 1
möglich; 111) 1111 rde diese Knechtscha und Unbcquctnlickxkcit11ichr
ertragen.“l_ „.Der vormalige Minister stellte Ferdinand 111. zum Becjptel auf, der doch gewiß 1111111 viele Feinde gehabt , von denen aber auch keiner nur daran
edachc habe, den König zn ermorden. Wenn “2111011111 1111111 eme Mitschuldigeu im cigcntlichen Sinne des Wortes qcbabr habe, ,so könne man doch überzeugt seyn, daß Tausend Fanart- ker-sem Verbrechen bilUgtcn und gelegentlich zu 1111edcrd01111 ver1uchen würden. „.Das mag seyn“, emvidcrte der Kdnta, „aber x'ch will lieber mein Leben aufs Spiel seßcn, als“ du" Gr.- fangen1chaf1 jn der Mitte cincr Leibgarde ertraqM“
lleber 2111111111: erfährt man heute Folgendes: Bcr 11111111
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eSMuW-Zeitung.
1836.
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Verhören 111chc er jeder etwas ve-rfän lichen Frage aus uweicheu, Ynd wenn man 1111: solche an ihn ri tet, sagt er: „. eine Um- ,cf)1ve1fe;_,1affen Ste uns den geraden Weg geben.“ Als ihn der PrändenchaSquter cFestern Nachmittag um 4 Uhr verließ, sagte chm Altdeau; „Z* hYe, daß Sie heute nicht wieder- kommen werden, und daß i Sie vor morqen Mittag nichl wcrder/sehen werde; iZ? habe genug für heuté; ich bedarf der Ruhe.“ ,qu *semen „ächtern sagt „er häufig: „Man könnte 111!ch)_1'Uhtg 11-111 lqffcn; 1ch würde mich doch zur Zeit meines Pro: zesse; wwderecrxfmden.“ In den ersten OYomenten seiner Gefan- gen1chaft ax; Altbcau sehr viel; jeßt nimmt aber sein Appetit be.- deutend ab.“ Als der Präsident PaSquier ihm sein Verbre- chen und kxeme Feigheit vorwarf, erwiederte er; „Sehen Sie,
err Prandent, Sie sagen das; aber Sie haben Unrecht, Sie md nacht im Stande, mich zu beurtheilen. Wenn Sie das [ttentat-begaqgen ätten, so würden sie Unrecht gehabt haben; derm Ste brßßen [les was Sie 1ch nur wünschen können. Steihaben emen guten isch, et'n sci) nes Hotel, eine herrliché Equitpage, und Sie hätten bei der That, die ich gethan, nur zu verlteren geh-abt. Was hatte ich aber zu verlieren? Ich habe nnch für mem Vaterland geopfert, und ich gestehe Niemanden, der mehr das gewagt, was ich gewagt habe, das Recht zu, mich der Feighett zu zethen.“ *- Da die Instruction so rasch wie mögltch beendeZt werden soll und sich deshalb die Fragen drän- gen,. so ruft '? ltbeau oft aus“: „Halt! Die Justiz verlangt ihren ru1)_1g_enLauf. Ich werde nicht eher untex eichnen,bis man das;“enige, waß 1ch gesagt habe, wörtlich niederge chréeben hat, denn Alles muß gedr'urkt werden damit das Publikum im Stande ist, mich zu beurchetlen.“ 7- ei einer_anderen-Gelegenheit sagte Alibeau zu Herrn Pasqmer: „Ick bejchäftége mich chor] seit zwei Mo- Pte" mit Ihnen, denn eck) vermuthete im ', oraus, daß ich in Ohre Hände fallen würde, falls es mir nicht gelingensoilte,1111ch gletcl) nach der That zu rddten. Uebrigens war der Plan, mich selbst umzubrmgen, nicht recht fest in mir; ich woklte diys von den ZufäUen nach, dem Ereigniffe abhängen [offen. Ich habe mehr Muth Jezeegt als Fießchi; dieser hatte Alles" zu seiner Flychr vorberettet, ich dagegen- bin ruhig auf meinem Posten ge- bltcbcn,“ -- Gestern verlangte Altbeau Karten und spieUe mcd- rers Stunden lang-.1nitseénen Wächtern. *- Heute verbretréc sich dgs Gerücht, daß Alibeau einige Augenblicke die Aufmerksam- kext ferner Wächter getäuscht und den Versuch gemacht habe, fich das Leben zu nehmen.- Ein hiesigesBlate bemerkt über das vor- stehende Gerücht:_ „Es scheint allerdings wahr u seyn, das; "2111- beau gestern Maag zwischen zwölf und ein Ihr den Versuch gemacht hat, slch das Leben zu nehmen. Ueber die Mittel, die er dazu angewendet hat, erfährt man noch nichts" Gewisses, aber nach den yeuen Vors1chts-Maßrege1n zu schlkeßrn, c;: man in Bezug aur den Mörder ergriffen hat, scheint die Thatsachx selbs: kememeetfel zu unterliegen. Es ist ihm nicht allein die Zwangsjacke :dieder angelcY worden, sonderu man hat ihm anch nor!) den, Kopf voln allen eiten so fest mit Tüchern umwickelt, daß er slch denselben unmöglich beschädigen kann, und seine Füße smd du1ch zwei Stricke" auf eine solche Weise festgebunden, daß er dteselben nicht mehr als acht Zoll von einander entfernen kann.“ Wenn dizVorswbr drrgleichen Maßregeln nothwendig machte, so erheéjchte doch 1111111 wieder die Menschlichkeit, daß dtejelben nicht eine zu große Marker für ihn wurden. Man hat deshalb an den Stellen, wo die Füße durch die Strirke gehalten werden, einige Warten untergelcgt, so daß durch das Reiben dcr Stricke die Haut nicht verletzt werden k.11111.“- Alibeau beharrt 111 allen seinen Verhören darauf, daß er durchaus keine Mit- 1chuldége habe; er hat gestern erklärt, das; er schon vor einem JNonat auf deanch nach Neuilly im Begriff gewesen sey, sein Verbre- che11 auszu11'1hren; a1s er aber im Innern des Wagens die Kö: nigm und Madame Adelaide bemerkt, habe er, aus“ Furcht, eim- 11c1n diesen zu n*eff_en und o_e'nen unnüßen Mord zu begeben, so_m Vorhaben ver1ch9bc11. Er fügte hinzu, daß er, als cr'am ?»scen ausgegangen 1er), keineSweges die Abstck): gehabt habe, 11ch nach den Tuilerieen zu begeben; erst in der Straße Sr. *))?éry, beim Anblick der Kirche, die ihn an die Barre'kadcn vom 53111180. Zum“ 1832 erinnert hätte, habe er, aufgereqt durcb sems Tmyfmdungen, den festen En1schluß gefaßt, scincrs Vorsas auszuführen, und fich zu dem Ende nach dem Carom'seL-Plaßé begeben. -- Das Uebrigr kennt man. .Das Gefängniß in dem Palaste_ Luxemburg ix? bereits vollständig und ganz wie be4 drm FiesczY'Wct] Prozesse wieder eingerichtet.
„.',ic Eßzecxe des Tribunaux hat dewUmsran-d „1111.11- funden, daß Altbeau im Monat April dteses Jahres, 1115 's; Commis bei einem Weinhändler, Namens Danza“, war, .: Zeuge 1101“ dem Zuxhtpolizei-Geriche erschien und schon damxxz wegen 1e111es stdrrqchen und 11111"ch1ck11chen Benebmch 111 e1n1: Geldstrase von 50 Fr. verurtheil: wurde. ' “
In einem Schreiben aus Toulon vom "24. Zum der?: c:“. ,_,D1"e Nachrichten die das" Dampfschiff „.Spdmr“. wc1ckcé » 11cr11_qut umercr Rhede angckommen 111, von Turm.- «::-;ck: hat, 1111d_vo11 großer W1chttgkc1n fie smd deute de:" Ecéenstand aller GUprächc. Dieses" Dampfboot, wexcbcs“ voa dcéLevaUrc kommt, har obne Zwetfe1 m xenm Gewäscm Zn12m111011cn fü“. den Vtce-Ydmiral Roussm, unseren Bor1“chafrrr 1:1 Ksnüannr-O. pci, zur1'1ckgclaffcn. Dt: 2721111111 dm?! SMM und du “IU: kunft emos Tdexts des “Französtsovcn Sescbwach unter de:;
Befehlen dcs Admxrais Hugro vor Tanks smd EU:.“- x_nsse, wclche dae 1111 cm:,nr 311: zu unserem Haken 11;;-“;-. 1c11c11de Bewegung erklärcn. Ick 131311: Ihnen 1171211 7.1".
cimgcr Zett, dax": dcr SMM eme Verordnuna 111417111 d.“.xc durch wc1chc der VU 111111 Tams“ p:omsomsck) 1111“: dem EWU“. 1111111111: der Promnz 3111111191113", 111 1vc1chcr wxr zwe: “13111751. und 11:11 z11m11ch 71111751“ chnrsüäcdc hesch da1rc'n, NMUN ward. Wabt'sWcmiW 11.11 der Franzöüschc &WDafrck m KO". 0111111111111“ gegen «111 11111111 Verordnung. die augensckxeMrG 112 "Akt der chdsrngkxu gcgen Frankxctcd 111 PUNK cm““... aber eben so wadr1chcm11ch 111 111111" obne fem ardncdék ":..-' dcr Sanum cm 11.171111 Gescdwadcr, obne Zwach ck dc? 31513171.
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