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,chrral (“Iaincs dcn Besch! erhaltsn soll, mit d:r Armee der Berei-
“zwischen beiden Ländern beauftragten Konnmffaricn und Ingcnirure
Vereinigte Staaten von Nord-Amerika.
Now-York, 8. Zum“. Am 20, April fand eine Konferenz zwischen dcm StaatH-Sccrctair der Vereinigten Staaten, Herrn 'Forfyth, und dem Mexikanisrhcn Geschäftsträger, Manuel CédUar-Do dc Ööorostiza, statt, worüber Letzterer von dem genann- ccn Staats-Srcrcrair am folgenden Tage eine Denkschrift erhielt, Die cr m-Zr einer Note beantwortete, von welcher Folgendes das Wcsc11t1échsrc ist:
„*I-Tris dicser DenkMrift“, sagt Herr Eorosriza. „JM [WWW daß xrrg'U des Kampfes ir. Teras, wegen der Bewegungen einiger Bür- grr dcr Vrreirrigkrn Staatéu am Red Rivrr und aus Besorgnis; vor ;chjrdc'rljzxk'cir'xr" drr Mcrifarijssch Indianer gcgen dir Verrjnigtru S:.mtrn 1:11d dcr Judisrxcr drs lrtztrrrr Landré gegen Mrrifo der
jrigtrn Staaten cine Sthung einzurichmcn, die ihn in drn *;men'r srßr, OW T.)“:rrjéanésärr Grbict gegen die Indianer x::rd das; (_rciuxrr drr Verkiirigtrrr Sr.“.arrn _chrn Oje Eitrgrixxfe ron Srér-én d-rr éxkeri- 1417121“, .Zcrx'axmr orrr Indianer 57.1 Würzen; das: M „Trrtpprn cr Vrr'rjmgtrn Sraatcm den Befehl erhalten folien, ch nm drr Rrgnlirmrg dcr (“*rätxzc Zwischen Dru Vrrcinistcn Staaten mrd ?“)Trxiko bcanfémgrrU Kommissarirn fiberall zu schützen, w:: str Um 11511911 znsammrmrcffrn; das:, wenn die Truppen, bei Der Erfülinng jerchuichr, iibcr dcnPunkthinausgehen, dchexiko alc- Tiri*“*ränzc zwischen beiden Ländern betrachtet, dies nicht als ein Brwrjs von srmrsrktgrn Ecsnmmgcn odrr als eine bcabfichtigtc Bcsißuahmr an,- grschrn werdcn srsjtc; daß diese B:scsung nichts als eine Vorsichi-Z: M.“:ßrcgrl xxnd nnr provisoristh scyn wr'irr-r, und das; diesc Stellung :*."Zcxrr verlassen werden solle, sobald die Unruhen in jenem Lande Ocigrlrgr srvrn. - :Ux'icksic'hxlich drs ersteren Punktes erkennt der Un: rrrzcrchrrcrr dic “errchtrgfrjt drr Absichten der Vereinigrcxr Staaten „Uhibr Gebiet wor jcdcrIerlcßung ;usjchcrn, Und er harfcinrwcitcchc- :érrrk'rmg iibcr diesen (Hrgrrrsmnd zn nchn, so lange drr GcnrralGaincs irrricrlmlb dcr bckanntrrr Gränzcn drrVrrcinigtcnStaaten bleiben wird. Trr Unterzcérhnrtr ixéilr es daher für seine Pfiicht, Herrn Forsyth 13-31 dirscr Griegcnhcit 511 bemerken, das; die Mcxikanisthc Regierung zu grrt weiß, wie heilig Das Gclxict cincr benachbarten Nation 111, um nicht den Bcfchlöhadcrn dcr National-Trupch in Texas dic sxrcngstcn Befrhkr, das Gabict dcr Vcrcinjgtcn Staaten zu achtcn, gegeben zu haben. Er Hrnntzt znglcich dicke Gelegenheit, um seinen Dan? an*“;zrrsprcchrn für die dem General Gaines crthciltcn Justruc-
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lionen, das Mexika:11schr Ec-cht vor den Verwüstungen dcr India: 11er Dcr Vereinigten Staaten zu schützen, und er schmeichrlt fich, daß Zugleich auch diesem General werdcn Befehle crtheilt worden sryn, 18- dem Amerikanischen Bürger, der bewaffnet oder als Kolonisr, um sich dcn Rebcxlen anxuschlicßcn, dic Gränze Zl überschreitcn beabsichtigt, de'- Eimritt in Texas zu verwehren. er Untrrzcirhnetr hält es anch fr'Lr z::eckmäßig, das; die Truppen des Generals Gaines, wcnn «:s nördig seyn solln“, dic Arbcttcn der mit Feststellung der Gräuxe
schützen, und er kann dre Berstehcruna geben, das; die Mexikanischcn (Tfruppcn, sobald es für nöthig crach;ct wird, ihrerseits das Nämlich: 11mm werdcn. -- Was jedoch die in dem drr'rtcn Punkte dcr Mit- thrixnng enthalten: Vorausscjznug betrifft, so kann der Unterzeich- nete nicht gbanbcn, das; fic rcalisirt werden könne, da er überzeugt iss, das; die Regierung der Vereinigten Staaten nicht anf Ausfüh- rrmg cinrr Handlung wird bestclzxn oncn, di; offenbar die Rechte “.;er Inrereffrn cincr unabhän-gigrn und befreundeten Natir-n berin- rrächrigen würde. Der (interzciämctc findet auch, das;, welche Sr-cllung auch der General Gaines jcuscit dcr bekannten Gränzc rrr Vcrrinigtrn Staaten einnehmen mag, dies" auf keinen andern Ansprncl) hin gcschchrn kann, als den, der dem Mcxikanischcn Gebiet zusteht oder zu-Üclwn soll, bis die Kornmiffaricn und Ingenieure ge- gen Mexiko entschieden und dieses Gebiet den Vcrcinigtcn Staaten zugesprochen haben. WLeriko hat zugleich das Recht des beständigen „Besitzes auf seiner «etre, während dessen es alle Handlun- grn dcr Sonverainctät angcübt, Gesche gegeben, Behörden cr- :mmrt, Garnisonen gehalten, über das Land diSponirt hat U. s. w. - Und wenn man anführt, daß die Vereinigten Staa- 1511 nach der Brsitznahme von Louifiana einen oder den andern Thril von Texas reflamirt daben, oder daß über dir eine oder dée andere Gegend noch Zweifel herrschen, so hat der dritte Artikel des Brrtragrs von 1828 allcn diesen Ansprüchen der kontrahirendcn Par- tricn cm End: gcumcht, indem er eine Gränzlinic bestimmte und den mit Fcstskcllnng diescr Linir beauftragten Schiedsrichtern das Recht übertrug, alle “Zweifel zu lösen und alle Schwierigkeiten «mszuglei- rhen- Von diesen hängt daher die Entscheidung ab, und erst nach- dem dicsecrfolgt ist,k«11m drtgegcnwärtige 81:1t118q110 mitRcchtaufhören. Es ist leicht, darzuibrm, daß die in Rade stehende Maßrcgel mcht 11111" die Rechte der Mexikaner, als einer unabhängjgcn Nation, son: L*crn auch deren Interessen verletzt. Dre Gegenwart eines neutralen :Trxxypcn-Corpö auf dem Kriegs-Schanplatze selbst mus; der Mexika- 1xrschcn Ovrration-Z:Ar1ncc hindcriicl) seyn, die Texianer dagcgrn in- direkt bcgiiustigen und die beständige Gefahr einer Kollifion herbei- führen. Je weiter dcr General Gaines vorrücft, um so beschränkter wird der Kreis, anf dem die kriegfül)rendcn Parteien fich bewegen können, und um so größer wird dir Nothwendigkcit, sich dem von "::-en Truppen der Vereinigten Staaten gezogenen Kordon zu nähern. Und wird es nicht in einem so auSgcdchntcn und so entvölkertcn Lande, wie Teras, unmöglich seyn, die Linie dicses Kordons durch eine ver- bnndcué Kette von Milit.1ir:Prst:n genau 11 bestimmen? Wer kann r-Z darm den Teriancrn, wenn sie von dcné exikanern verfolgt wer- der, wehren, daß" sie séä) hinter die Truppen der Vereinigten Staa- tru 711111372", indem fie cineLinie Übersckyrcitc1ydie nicht bewacht wird? Wjszxn die Jxkcxikarrer Haltmachen, nmnichtdirgc1mnntc Liniczu iibcr: schreiten? Und Was würden die Truppen der VcreinigtenStaatrn in dir: srm Falle thtm, wo die Texiancr fich gleichsam unter ihren Schutz stellen :DfirOcri tmd djs Mexikaner, fortgcriffcn durch die Hitze des Kampfes, s:": rcrfckgten, um fie gefangen zu nehmen? Der Unterzeichnet: zit- tcrk bei dem Gedanrru an das Unglück“, welches in einem oder dem anderen Falle dnrxh das unbedrntendste Ercigniß für zwci Länder anslc'oixn kann, dw so viele Motive haben, siéc) gegenseitig zu achten, 'Die jxizr anf so frrrr11dschaftiichcr11Fußemit einander stehen. - Daß der Grurra! Gaines *,"rinr cinmal eingenommene Stellung, selbst wenn rr M) auf Mcrikanischrm Gebiete befindet, nicht eher verlassen soll, aW bis die Unrrxhcn in Texas beigelegt smd, kommt einer wirklich miiitairischenzVesrlzung eines Gedictöthrilcs von Mexiko und cher dircktcn Intervention in seine inneren Angelegenheiten gleich; und dir Verriuigrrn SMW" können bei ihren jetzigen Vcrhälmiffcn 51.1 Meriko rm solchrö_Rcsnltat unmöglich roüuschen. - Dcr Unter; kzrichnete sprxzzl)_t säylikßlick) die Hoffnung Ulis, das; dir Amerikamsrhe ??Trgirrang krete Bemerkungen m Erwägung Eichen und fich keines Umsmndrs bcdirnrn werde, mn dcn Grncral (“„.-„snes ZU autoxjsjch D*;r rorgcrücétr Srrßmrg cinznnchmen, von der in dieser Antworr die Rcdr gcrrescn 11!- M. E. dr Gorostiza.“
ZUland.
Berlin, 1.1. Juli. Aus KSM isc vou “heute sräh halb “.“ Uhr Ulf rclcgraphischem Wege f()lgender Auszug aus dem Journal de ;;)...sz vom 11). Jul: hier eingegangen:
„ZU Dcr Sitzung derPair*S-Kan1n1er von19ten ist “I([ibaud als Vatcrmördcr zum Tode verurtheilc
worden.“
- 21115 Salzwedel vom 7. „Juli wird gemeldet: „Ein fUrchcbares, in der Größe und AUSOehnung seiner Verhcerun- grn sclrencs» Natur-Creigniß hat den nördlichen Theil der Altmark, bes;_nders den landräthléchen Kreis Salzwedel, getroffen, und eine bcrrächtliche An ahl seiner Bewohner in die drückendsce Noth versclzt. Am Iohanniötage, den “24. Juni, Ahends zwi- _ chen 7 und 8 Uhr, zog, auf des Sturmes Flügeln getragen,
798 bruchartigem Regen begleitet, von Westen aus dem Hannover; schen bei Hanum über die Preußische Gränze und verbreitete seine gräßlichen Verheerungen in einer Länge von 6 Meilen und eine Meile breit bis zu-dcm Dorfe Hagenau durch den landräthlichen Kreis Sal Wedel und von dort in den landräthli- chen Kreis Osterburg. * er Schaden, den es bloß in dem [und- räthléchen Kreise Salzwedel angerichtet hat, beträgt über 250,000 Rthlr. 73 Dorfschaften mic Inbegriff der Rittcrqüter Und cin- elner Ctabliffements haben mehr oder weniger große erluske erlétten. Außer diesen sind mehrere zum Kreis Gerrdelcgen nnd Osterburg gehörige Ortschaften von dem entsetz- lichen Ungcwitter betroffen. Véelr Dorfsäyastcn und einzelne Güter find ihrer gauzcn Acrndte cm GetraPe, Earrcn- und_ Few- früchtcn, Hopßn u. s. w. bdrcmdt; das Gras auf den Wiesen umd Weiden fsk nieOcrgcschmcttcrt, dée Wald,; umd Obscbhumc sind zum Theil umgcriffen oder doch ihre Frfichte herabsexchla- gen, und was uoch vor ém'zcm dnrch srirrcn reichen Orch das Herz des Beschauers zur FchQr und zanank geganöort cr- hob, das [rieker jetzt einen Anblick grauscr erZZörung dar, und fr'rllc d'ie Serke mit der schmerzchhsrcn Wchmuth. Técfgchrngr bctra-chtrt unser ficrßigcr und jahr so U;1.rlx“:ck1icl)cr Landnmmr cht reichen nun verrrichtctcn Segen Un“.- blickt mir bamgrr Dekor.;- Uiß'in cine drmkw Zukunft.“
- »Man schreibt aus Koblenz: „7127; Iren d.SN. 2112113592: zu T))?oselwciß déc ersten gcfärb-tcn Trauben an dem TraUr-cxr- rahmen des dortigen Predigers wahrgcnommcxa. Bci drr g).».ctx- wärtig anhaltend heißen Witterung goht drr Wcinsxrck xctrrcr Reise so schnell entgegen, daß die ältesccn Wcinbaucr fich er;:rr schnelleren Vegetation nicht zn critmern wissen.“
TLiffensÖast, Ktmsr und Litrratur.
Fossile Infusions-Thécrc. Wir etrtlchncn dem so eben erschienenen JNonats-Bericht Über die Verhandlungen der Königl. Akademie Yer Wissenschaf- ten nachstehende intereffante Mittheilungen des „Herrn Professor Ehrenherg über fossile InfusionS-Thicre: Der Befißcr dcr 5Dorcha11-Fabrif in PirkrUhammcr bci Karls« bad, Herr ChristianFischrr, hat beobachtet, das; dre im Torfmoorc bci “'ranzrnsbad in Bohmcn vorkonnucndcn von Herrn Nadig (nirht Stadig) in den Jahrbüchern für Deutschlands Hrilrtlrllcn r-rn v. Gräfe und [):-. Kalisch 1836 [):];4“. 103 angezrigtr, dcmziirsrlgnbr (11711: liche Substanz „fast ausschlirßlich ans drn Panzern einiger Sperrrö vou Raricnln bestehe Und der fcucrbrstäudigr Irciicksmnd dcs sr-xllrn: weis auchglühtcn Mccreöbodrns zn seyn scheine.“ (“Ölrichzcixtg mir
dieser Nachricht sendete Herr Fischer das vorlicgrndc ct1ras Ltdcr “2 Zoll lange, fast 1 Zoll (11 Lin-icu) breit: 11117,“ ***,-(4 Zoll (*.) LirLicu) hohe Stück der dortigen fossilen Kicscimassc sammt cirrigrn Moor: proben mir dem Ersuchen, Dic Thicrformrn 521 brsiirxrmru m;?) das Resultat zu pnbléxircn. _ ' * *
Referent glan'ot der physikalischen K*“:affr Dcr Akademie nich15_§§1:: tcrrffantcrcs vrrtragxn 511 können, als:; dar; Rcsnlrar dicser „*.-Irwin!» mung uud wcitcrcn Vergleichung. _ ' . Zuvördrrst bestätigte die mikroskopisch: Prrxmng, 10g!c1ch *die Beobachtung des Herrn Fisäzer, dessen Gcféirligkrtt brrcxts da?: *).-k.;- terial zu den dckKlaffe am 25. April d. J. métgcthcxiltcn Brxncrkun: gen über die qunsoricn der Karlöbadrr Mineralquellen grlirscrt bat, vollkommen. Der Franzensbadrr Kieselgrrvr besteht alxcrdings fast anssthlirßiick) ans rccht wohl crhaltcncrr Furiculis, denen 11011) cirrigc andere Baciklaricuformcu beigemengt find, und die große Durchmh: tigkeit und Reinheit ihrer Kicsclpanzrr von «Ucm Organischen nzarhr
es wahrscheinlich, das; eine außcrgcwohnlichr (éélfihhirzr sir gcrrmrgt
und zusammengehärxft habe. Das; fir cmrm Meeresboden angrhört lmbrn, wird aber unwahrscheinlich, weil die Hauptmaffc drrFormcn der Gestalt sowohl als in den Zahlen :Vcrhältniffcn O_cr St„risung nach sehr genau mit der UM) 1:1 allrurStxßnraiffrr brt_Brrlm _ 111» sonst sehr verbreiteten Rnx'jcnln x'jritliz i'lbcrcir1111111mt._ Fcrnrr [!“-*NEU fich in dcr Probcdes Torfmoors selbst allcrdixrgö cbrnmkrs Rnrixnin» erkennen, doch waren rs meist andere, obwohl cbcnfrlls noch lcbcndr bekannte Arten in vrrhältnißmäßig sehr geringer Mengc 111,13 mir ganz anderen vorherrschenden Formcxr. „ *
Es wurden -1)irrauf die im Kcnichhrn M;:rrraUcn : Kahinct befindlichen Original : Exemplare der von K!aprrrh chrrxriérh armiysirtrn Kirscigrlhrc von Isle de France und San Fiore in .Fr-:*- k'ana, dir aus Klaprotlx's Sammlung starmucn und m:: drff-xr [rand- säsistlichrr Bezeichnung versehen sind, mikrssfrpésch Untersucht, Und es ergab sah, dar"; sie ebenfalls anssclxiicßléch ans Instrstrnsibjrr: Schaalrn mrhrcrrr Gattmrgcn dcr«Baci[karten:FamiZir, 511111751er «.;» denselben, fast sämmtlich noch lebenden Arten und ans scltrnrxr Qi.“- sclspindclu vou Sec: odcr Süßxvaffrr-Spongirn obne Birrdcxxrjttck bestehen. _
Bereits im Jahre 183/- machtc ercrcnt dcr Akadrmir drr rm Anhangc zu seinem dritter- Bcitragr filr die Kenntnis; der Organi- sation im flcinslcnRamne aufgenommene2111zrigr, D.“.s; Dic rrnxhrrrxr Kfißing gemachte Entdeckung, nach wrlchrr Dér Panzer drr BariLT-„r: rincn aus Kieselerde brstrhcn, der von ihm und Hrrrn H. Nrw Wr: genommenen Préifnng drrsclbcu 1:13d_ Uruk) arrdcrcr [(b-onder Formrn zufolge vollkommen sichrr„scv. Dir1c nxuc Broharhiung des Herrn Fischer bestätigt dasscibc fur den Franzensbadcr _KzssclgnN, 11er drr dnrch Herrn Weis; (Brsäriigk'rit gestattete Untcrjrxchrxrrg der wahren von Klaproth analysirtrn Kissclguhrc stimnxr dar:!i: Üvrrxin.
Ferner entdeckte Rcferrnt schon vor mcbrrrrn Jahren, dus; dio: ockcrgelbc schleimige thstanz, weZche i." s(xmpngrn Bächru nUd (ééréi: ben zuweilen häufig den Boden ltbcrzrcbt nn_d die oft 1111“ a'oarscrztcs Eisenoxyd gehalten zu werden scheint, eme schr seine Baciiiarjcnforru sev, welche beim Glühcjr fich wic Eisenoxyd rrthrr und stark" riscrrhartig ist., aher weder beim Glührn noch beim Bclxandcirx mit Séirtrcn ihre Form vcrkicrt, fokglich riUcn Kicsclpanxcr 18211151. drr znnéichst m 21: Gattung (;njjlmwlw tritt. Daher w11rde_ D:; Form ,'11 Anfarjc; drs vorigen Jahres auf Tafel )(. dex» bald crxrhrmrndrn “„nfUsorjrn:.€«=.'o: der als (131110119113 j'e-„j'kilxzint'n abgebilxrt; , Ti-xseldrn kirsclhaxiégrn (Zölirdcrfäden zrigt aller dcn Rascneirezxytwn nmgcbcndc Ocker «15 Rückstand nach dem ijslaugrn drs E*Ucns. Obige Erscheinxmgrn machen es mm schr wahrscheinlich, dais; die “;;;1Umm1m 1'«*;-x-n;=,;:xe*.1 beim Entstchrn dcs" Rascncrzrs cine wirhrégc .“,“orlc svirlcn 111.1», “sw es durch nnmirtrlbarcs Surmnirrn idrrs cigzxcn C'isrxrgrlraktcx», :*."1; es durch Anzirhcn drs sonst in dcr Nahr brnndxichrn fr-“mdcu.
Die in "cru gcuaxxnictr Smbslern [*:xsrndxjcrxrn sossrlcn Infu- sr'onÉthirrertcn smd fr!g.ndr: ,
]) D:,r Franzensbadrr Rérsrlgnhr zeigir thr 9 rrrsrhérdrrrr Ar: 1211, Welche T1- verschiedener; Gattungen drr Wrxx'ilaricn angrirörcn. ])71:1»;errirmisals Hanytmgh'cirr fuhrr*rr*[-.hirdrr1-:r(Örößr,dgrgy-ésxrcn !“9 LZUik- 2) R'. 7111-1311. I:) F***. 1111111. 71“) ck.. Z.Zkzx'iZE. J)) )J. 81!"i“;1'.11;!. 6) .A. yjrj«1*.*.1::. (erzrcrc I find («;aleffcr-xvérrr, dir rrsrrrrxr séixxxx;.§; lick) SÜßWäffLklhicW). 7) lét-kjjpdcduvrkrix [!:rj'ntxmxnnx. 8“; ("L. :*]:rx'nfxnrx. 9) (;;:ilbmplla *.*:111nm47 séirrxmtwü) Sixßiruhrrthjrrc. Allr diesc Fr.“: men sind von der; 21011) lcbrnörn nicht 511 ;xni'crschridcn.
2) Der Franzrnsbadcr MWr zrigtr 5 rcrschécdcrle *.*-Lrtrn 12112; .? Gaitnngcn drr Bacillaricn 1") !*inric-nln ;.xk-“tlmintxk als [)(infigsic Und bisher unbekanntc Form. 2) K". ricicLZx selten. 3) ]kaillnrénrn|zxx1r15k 4) (ionprmnxrnn ]);11';1(1-*»x;;1!!. 5) Cnt'xrnxkc'fk'. 1111411113141, sÖZZUULUUU lc, bende Formen, letzt:“rc im Salzwasser drr Tßscr.
3) Das von Klaprokh analysirte Bcrgmrdl vr-n “Sant."- Ti-xra (San Fiore) hat bis Wk [8 Arten der Bxcäiaricn ans t; (RUNN- Jrn nnd Nadeln von Schwämmcn crkrnncn lassen. ]) k-;_-.-nm1m «:e- errtzx, einc unbekannteForuralö Hauptmaffc. 2) 8 [Finn, 3) xnrirnln
1111110, 4) R. ;;1111111- 5) J. K'Zkilliß. (')) ö". (*nyßntn. 7) R. 77.011171. 8) R. pbaenicantyrou. 9) R". 111116111111115 säumxttiichnocb[MUR SM:
sehweres Gewitter mit gewaltigen Hagelschlossen und wolken-
wasscrformcn. 10) K. *NEU*-!", noch lebende Salzwaffrrform. |!) ck.".
.bcndr Salxwaffcrform. 134) (;;-1110118113 11111101! 11. xxx. '19) Kieselspin=
Zrmmnüjin. 12) R'. 101118, unbekannte Arten. 13) (énmplxonczma 613. Paktnm. 1/1) (1. pnrnänz'nm. 15) (7- ucuminntum, sämmtlick) noch je; bende Arten des süßen Waffers. 16) 6060011131113 ("._ymbit'okma, sin noch lebeUdr Süßwaffcrform. 17) (3000011915 nmlnlntn eine noch le: ,
"
deln vonxcincr 590111213 odcr 8901142711111. 4
L;) Klaprotv"s Kicsclguhr von JSlc de France zeigte 5 Arten Von :x; 3 Gattungen der Bacillaricn 1) 1511011141114 x-"nlgnkis? als HEUN- maffr, rst nur im Salzwasser noch lebend überall. 2) 1530111"ka major eine unbekannte Art. 3) ')inx'icum Zivi)", im süßen und salzigen Was; ser 11011) lcbcnd. &) F:!K'ikknln nl. xp„ unbestimmt. 5) Rnx'icum 111110113,
Allgemeine
Sämmtlichc Formen sind weniger gut erhalten als bei den anderen *, Gérßréncn nnd schcixrxn, mir Ausschluß dcr letzten, Salzwasserthier, :,u ern.
Di: groß? M.!erxlxl dirscr fossilen Jnfnsorirn sind nock) lebend; zrksist anch ber Brrkén uud 1121 T*Üsccwaffrr 11.1 WiMmr vorkonuncnd; “. rcrm.
Tic :jrrisrrn s;“;rd so wobl. crhaitcn, daß sie scharf untersucht Mr: J.::rFiénnrn. S9 rrkrmrr man, an;“;rr drn zähidarrn Rippen, dieß xrxmnmgrn drs “*Panzrrö drr Rmir-n!" x'il'iäis, dir 21 Oeffnungen dc: €;;111113'114-1Zm, dix: L Trffrrrxrrgrn OST; ("-()!!111110110mn 11. s. w.
Nnr dar; (»");strin vor. Jölr dr France schciUt (idcrjricgcnd Salz. Wahrrtlyrrr ;:1 rnrkmircn.
T*“:r ':rrxrigcn b:»zhrr UUbÉkäULTt grbiérbrnrn UrUrn Formen kanu 232.111 „LW errcj)rr::(711ccl)1c fr'ir urch nici)! aufgefrmdrnr, noch lrbrnde, M=." 7117.“ a:.xxg'x'Uerzrxx-x 11.212411. _ _ *
;“mrxr K*)Yxxx'wxözr „dat r*."écrrbar anf diere .chsrlschalcn ctrrgcwirkt. _ C-“QZK-"z' .:x217.111ch119 111 das so große Vorherrschen einzelner Arten, 1,0 da:“, K;!K'Ü'UW 11:17.in drn Fr.*-.:13-*11*511adr1'Kirsclguhr, Yncilmrju rn!- ;xnrjx Hrn 241111 JIM de France 11:21) K_r'nf-äru (“:qyétnm das Bcrgmck; VNL SaUYz-xorr dnrch Üvcrwirgrndc Mengc charakterisircn. Dic jsßx [rbxnöcn WO ixnmcr wrir mehr „qcmisrht, nnd leben nur Um und au Brgrlabékrn, “oon OLUCU sir src!) riähch.
B:“! der; 11:11cr1'nch1txrgcn über fossile annsoricu knüpfte s., bald 1.227.117" «11 dc11(*3;d.1111c*.1, das; die Kirsrlhaut dcs 15qui§tztu z:;m Po,!irrxr 121; rrämréschcn Grbrartchr isi, dcr „?crsuch, ob nicht ck _.T“r:p51-Artr11, r*.)cichr ir: dcn Marcrial-Lä-dcn allgcmrin vcrkärxflj sind, cincr „(1111311111211 Eiaerrschaft ihren (Erbrauä) verdanken. T:. rrstc roxr cmrlx; Rauftrmxxnc [»rzr-grrrr Blättcrtripei zctgtc soglcb d.“.s;_ ric garxzr MM": m'“: Kieselgxtdr jmd Brrgmrbl ebenfaUs a! Inmyrricn bcx'x-xhr. E'iuégc Bcrlmcr Matrriaiistrn vxrstchcrtcn, ihr: B.d.1'.'s rrm Har; zu [vczichcrr Nach andrru 107111111 dirscr Märker tréprl von Dresden.
Eine Urnrrskichrrng verschiedener Triprl:Artcn dcs Königlirbc 9111313111léc11-KglsnrtH-licß erkennen, das; rer in Berlin vcrkäufli ??_Mxttrr-Zxrrprl y(mmnixc'z) 11112"; Böhmen stammcn möge, indrm diesel. Inmzorirntorm, chr Orc Muffe dcs Triprxs im Handel bildet. ar]- 111 dem r.“.kz „“C“-.*irzschclbrrge bci Bilin entnommenen «,Lrichariig rox im:“.ch 137.7. Da dus KIUigkéchc Kaviurt sebr reich an den Form dicses “"Holirschicfrrs isr, so lies; sich dir Jdcntitéir mir schr groß Wahrschcx'11ljc13'rrxt fcstsrrUcn.
Es“ besteht drmnacj) dcr Polirschicfrr von 2321131 iU Böh welchcr g.111;c Lager bildet, fast anxffrhléchiich „11124 ri1'.::11 Jufuswn jjvéercbcn, Dax; drr (**.rkk'nxrg 459.1]10111'1111 zrxgcschricvcn wcrden kr mrd drm Namxxr 1;;:(!!:m--1L;: 41513115 crimktrrr mag. 7041051)! 13.111141 11. .*;7. F;:xir-rin §ch';1]]*:'11m? nnd 3118111111111&"1111511'15([kßtckkbM ymd noch lrlrrndc 'Zakszrfsrrtlzirrc) !"rmmcn schr cinzrkn dazwfsckxc vor, 1er crxrrrr r*.t zxxivciL-cn an Mengc dcr (inikxamolin giricl). J dc1111r1dcn 51)olirschirsrr smdcn srcl) Pslar1zc11:Abdrfickc und cineaus gcstrrbcnc Fischart, dcr1-1*|;Ci§(*11§ xx:xxvz'rm-«rxx von Bronn rmc'.) Agaffr
Jm Krrbscdicfrr von Meniknwnmnt fanden sich mir rimgc m sichere SPMLU DLT“ vcréirdrrtcn (;;1i11011011a (115111118,
Ein Judiridnmu drr (ZxrilewUn äixtxrnx, WLlch fast obn-g Binde mittel dcn Polirschicfcr ron Bilin bildrt, ift **..ZZ cincr Linie are viclr sx'nd klréxrcr, wcnigr etwas größer. (**:; béfindcn sich mitbkne, [ Knbjkzrll Dirsrs Gesteins 41,000 Millirnrn Thixrc. “
H' [97
Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.
_ Berlin, den 15. Iuki 1836. SL- Majestät der König smd gestern Mittag nach Tep- abgereist.
„„,-„,...,.-_ ,. . . .,
Angekommen: Se. Excellepz dcr General-Lieutenant d Commandcur der 2ten Divixion, von thmmcl, von 71.15-11- . .
?(bgcretsr: Der Fürst „Dmtcry Lwow, nack) Frank- : (1. M;
Sc, Cx-ccllenz der Wirkliche Geheime Staats; und IUsriz- inéstcr, von Ka mp 13, nach KUÜUJM.
Dcr Geheime Kabinets-Rark) Müller, nach Teplirz.
Zeitangs-Nachrichten. A u s l a n (3.
Frankreich.
* Paris. 8. Juli. Der König fuhr gestern Morgen von Äduilly tmc!) Versailles, um die in dem dortigen Schloss be- nnetxcn Arbeiten in Augenschein zu nehmen, und kehrte Abends en 8 Uhr nach Neuilly zUrÜck.
, Einige Blätter sprechen davon, daß Herr Thiers, nach Bc- ' digung der Session, eine Reise nach Algier antreten werde.
Gestern Abend um 8 Uhr begab sich Herr Sajou, Gerichts- te des Paérshofes, mit einem Befehle des Präsidenten Pas- ier versehen, nach der Conciergeric und ließ sich den Ange- gten Alibaud ausliefern. Dieser war gerade in einem Ge- räcl) mit seinem Vertheidiger begriffen, der ihm seine eigenen leidungsstücke gebracht hatte, um ihn in den Stand zu setzen, f eine anständige Weise vor seinen Richtern zu erscheinen, da r eigene Anzug des Gefangenen als „Beweisstücke dcponirt r. Auf Befehl des Herrn Sajou nahm man dem Gefange- n die Zwangsjacke ab und um 9 Uhr Abends wurde derselbe '_* ter zahlreicher Bedeckung in einem Fsakcr nach dem Gefäng- so des Palastes Luxemburg gebracht. Bei seinem Eintritt in ' “ieses Gefängnisses stieß Alivaud cinen durchdringenden Schrei 5"; man fragte ihn nach der Ursache, aber er antwortete nicht. der Anblick“ des Zémmcrs, in welchem Fieschi eingeschlossen ge- esen war, machte ihn einige Augenbléckc lang nachdenklich, er bald nahm er seine gewohnte Fassung wieder an und ver- ngte das Abendessen, welches er mit vielem Appetit verzehrtc.
T=)2ctcorologésch e Beobachtung. 1527.11, ' *.*/Zcorarx's Z Z'Ta.i"*.;:'.*7a;é;s '1 *Ihr-add ä NW ??UMLZJE
12 31115. 1) 1:1... ' 2 Uhr. 11) 11231“, ' L*)rcbaDtum. 1 1 :?kaWUM UZ-JIKIWF -. *:,“RFU'IU “!*.! O'MNQREÜMW'U (**-“ki !!"-.?..A-(„L- *
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DJUstsäkrirW-r WWE“ 1 “*“-_r-St- ? 75' W- Z 2.1.JM'41,_M 02091 darauf ward ihm die Zwangsjacke wieder angelegt und es wur- .J.-ZKF ------ =. WYYÜM' ; Ws ÖL; ZYWEWÜZ 02194 11 alle Anstattrn zu“ seiner sichern Bewachung getroffen.. Au- ZZÖXÄL-x'x-"Ü '“ “. *'_**_' ! ZXY“ ; “_ 10 “„D-:* ' 10,0] rhglb des Gesängmffcs stellte srch cm Ptket dcs (jten Ltmen- .-.... ...... , ; - «. . .. „...-z. -o . egmrents auf und alle Posten m der Umgegend des Palastes
Ja-KCSWU'TJ: 334 7-4“ Par... +]Ü-80 R... -,k-]]-*-'0 R... (19 DN urden verdoppelt.
Heute Morgcn ist die Circnlation in dem Garten der; Pa- ftes Luxemburg ganz ungehindert und man bemerkt keine von n Vorsichts-Maßregcln, die bei dem Fieschischcn Prozcffe die- m Scadttheile ein so drohendes Ansehen gaben. Der Palast [bst wurde von den bei den gewöhnlichen Sélzrmgen dcr Pairs wesendcn Zahl von National-Gardeu bewacht, Dcr Andrang n Neugierigen war sehr gcrmg, und an der Thür, wo die airs hineingeben, bemerkte man höchstens 51) Personen. Um ' Uhr wurde der Sißungs-Saal des Pairshofes geöffnet. Da r interimistischc Saal, in welchem der April-Prozeß und der icSchische Prozeß verhandelt worden, „bereits wieder abgebrochen , so mußte man sich mit dem gewöhnlichen, wenig geräumigen ilzungs-Lokalc der Pairs begnügen. Es hatten deshalb nur wa 200 Einlaßkarten arthegeben werden können, und der Zu- rang war mithin nur gering. Hinter dem Plakze des Präfi- en-ten, welcher an der äußersten Linken der Sitze für die Pairs rrnhtet war, hatte man einige Bänke für besonders begünstigte uhdrer_rcservért. Unter ihnen gcwahrte man Lord Canter- Uk!) (Herrn Manncrs Sutton), den ehemaligen Sprecher es Englrschen Unterhauscs. » Um [(M/'4 Uhr wyrde der “Eln- _eklagtc von sechs OJTUnizipal-Gardisren [)ercingeführc. Sein eßchc war sehr blaß, er schien sul) kaum aufrechc halten zu önnen, und wurde mehr niedergeselzt, a?,s daß er sich selbst ge- clzt hätte. Fünf WTinutcn vor cilf Uhr trat der Gerichtshof in. Der Angeklagte erhob fich; er war mit einem braunen berrycke und Sommer-Pantalons angethan, und trug, wie frü- h,?l) cinen starken Bart rund um das Gesicht. Sem Verthei- deU'x Herr Ledru, sprach mit ihm, und reichte ihm einiZe Pa- ptere znr Durchsicht hin. Der Angeklagte war ruhiger gewor- den/ al;; rr anfänglich zu seyn gcschienen hatte. *Mit einrr fat? ALUMNI gewordenen Miene durchlas er die Papiere, die ihm dee'rr Ledru zugestellt, und ließ sich in dieser Beschäftigung dUlch dcn Namens-Aufruf dcr Pairs nicht sdrcn. Neben bLMXHcrrn Ledru saß dessen Asfisrent, Herr Bonjour, und ne- re" “*Fsetlr, jedoch nicht in der Rohe, _Herr Parquin. Die Her- öe_n Nrartcn, Plougoulm und Franc-Carré: nahmen die für das senkltäw »))?inisterium bestimmten Plätze ein. Nach vollendetem UleleFIs-Tsrtfrrtfr - der m_1ter ?[ydercn hic Herren T_allcyrand ben »?Ux-Brezu, so wre dle O)?U1tskcr-Patrs als qbwcjend erge- kla thältc -- forderte der Prästd-ent, Herr Pasqutcr, den Ange- sergen Mf- M) zu erheben. TNst frstcr Sttmme antworrccc die- L Ws dre, nachstehenden Fra, en. Jr. „Ihr Name?“ Antw. &??st Althaud.“ - „Ihr ? lter?“ „26 Jahrc.“ - „Geburts- ol„:?///-N18111„es;,““ -- „Stand?“ „ Ex-PTilitai-r. “ - „ Wohn- PWW „Prrts. _ ,.,ch) crmahne (Jas Publtkum“, fuhr der inn! Wk Wk, „17417? ttekar Sttllxchwetgcn zu beobachten; ach er-
ch ut? Verthetdtger, sach innerhalb der Gränzcn der Ehrer-
„.*1.:1§»'111'tiz.:8 lkörch]. ;“xr.n»ztukq1uxn, 8. „11111. Tinäprk «iskl. 53115111 565.25. I'M. 110. 10274. [(R):-11" 2113/46. .IN/,) RpxrnAK' “4. [';läkiiPG ]2'5 „6. 1111514 dcbniä 20. Zi- --,' 1'17-"1-5. !*réimnkéx-Ia. UWYH. 1'011]. -. 0231817. 3101, 10114. ,x 111» tkkpon, 7. 31111. 1111511“. 5611. --. Linke]. 12114. 1401160", 8. .11111. (*11115. ZM, 9234. WAZ. 111234. KLUE- .411!. 413/4. 011]. T', _. l'itsxixu 12'/é*.. „111153. Red. “)'/4. 21/3204, 11011. 563,43. 5* UWYH. "“z"-;, 1“(-1't. 8134. (10, 80/4, 513,4. |“)";zl. 111185. 111. 11 241€. ("[r-[nd, 31. 1118.» ZW,). 1'1'1'1124. ()|-11149, F*nkj'x, 7. .11111. „ 59/0 FLOW» pk. cmxzpt, 1118. 75. 1111901112 ](18, ()(). Z'hi, “"""-“*"- ;«(x 55 tj" 00111". 81). 71). .')“k/U Roxxy. 101). '.)5. 59/0 3" 114-1319 UZ“... l'argxim- 12'_*..'x'e118 Üuxg, „“I-711. -. „411334. d'r 113,25. 35], 1'01'1112', 517,5. 311. 1'e11975b1171x, 5. „11111. 1,0111]. 11134. 1121171111175“ 947/64, ]':1t'i:;11'23
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Königliche Schauspiele. Do::xrcrfi'ag, 1-1. JUK. Jm Schauspielh-xuse: Kahalcun Liebe, Trancrspiek in ;; Abth, von Schiller. Frcétaq, 1T). ,Jnlé. ImSchauspielhanse: Dcr Draen, :Urrréschcr Scherz in :? LWK), von C. Raupach. Hécräuf: . reiscch Scxxdcxxc, r*.xusik'aUsches Qrtodlx'rct in 2 Abth.
KönigscädtischcsTheater. „
_ To::mrrékxa, 12. IM. Zum crsrennmle wiederhoxt: C1“! Liehr 11-311) zrhrr Fahrer:, LUscspicl in [ ?(ufzugc, frei nach „W “Zra113Ö:11*cl)cn dcs ericr. Hierauf: Der Weibcrhasscr, LusUW, in € xxrr, tmxh dcm Framzöshkhcn, von L. Angew. Zum Bestbw zum crchmrmle wiederhoir: Dcr Edrtcations-Rath, Lrtsrspicl 1 “IM, roa Koßrbur. „ ' Freirag, 15. Juli. Dcr Schlaftrrmk, h:“storisch-ronmntM Dr.“:nm 271 4“) “Akkon, nebst e:“nem Vorsptel, nach dem FWI schen dcs Alrxarrdcr Dumas, von Cd.Icrr11ram1. (Hcrr Wh mmm: vom Königlich Städtischchheatrr zu Pesch, Echclwood
«Ts zweite GasrroLlc.)
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Rcdacteur 11-1. (,'-„ULC.
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Berlin, Freitag den 15ten Juli
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den Angeklagten auf, den wider ihn vorzubringenden Beschuldi- gungen die größte Aufmerksamkeit zu widmen.“ .Der An- geklagte setzte fich, stükzte die Hände auf die Knies, senkte has Haupt, und schien der nunmehrigen Verlesung der Linklage-Akte zuzuhören. Bei der Stelle, welche ihm einige vil- ligende Aeußcrun en Über Fieschks Attentat beimißt, warf der Angek1agte einen lick voll Verachtung auf den Gcnerak-Proku; r'at_orQ)?artin, den Verfasser der Anklage:Akce. Nachdem hier- auß dre Zeugen, 36 an der Zahl, namentlich aufgerufen, und wieder entfernt worden waren, wollte der Präsident das spezielle Verhör de§2111gklagten beginnen, a1sHerr Lcdru um das Wort bar, und „crxmhte, die Debatten für heute zu vertagen. Er stützte diesen Antrag darauf, daß die gesetzliche Bestimmung vom 9. September 1Z35 nicht beobachtet worden, welche den Angeklagten eine Frist von öTagen gewährt, binnen welcher sie gegen dieVerseßung indenAn- klage-Zustand ein RechtSmittel einwenden können.- Diesem Antrags widersprach dcr General-Prokurator, weil jenes Geselz nur für die ordentlichen Gerichte erlassen sey, und auf den ;Pairshof schon deshalb keine Anwendung finde, weil es keine höhere Zn- stanz gebe an welche man sm) mit einer„Beschwerdeführung über die Vcrfugungcn desselben wenden könnte. Dem Angeklagten sey die gehörige Zeit gelassen worden, um seine Verthcidignng vorzubereiten, ein Mehreres könne er nicht verlangen, und möge man also sofort zu den Debatten schreiten. - Herr Ledru re- plicirte, es sey ihm, ungeachtet einer, auch durch die Nächte nicht unterbrochenen Arbeit, unmöglich gewesen, sich vollständig mit den Akten vertraut zu machen. Noch heute, eben vor Eröffnung der Sitzung, sehen ihm von Alibaud 17 schriftliche Fragen vor- gelegt worden, die er noch nicht einmal habe ansehen können. Und da die Anklage-Akte sich nicht begnüge, die That vom 2511211 anzugreifen, da sie vielmehr auch das ganze frühere Le; ben Alibaud's anschwärze, und dessen Moralität herunter- würdige, so sey cs nöthig, Zeugen abzuhören, welche im Stande sehen, über sein früheres Leben Auskunft zu geben. Diese Zeu- gen sehen in Perpignan und Narbonne zu Hause, und haben also noch nicht geladen werden können, so daß auch darin ein Motiv seines Friftgrsuches liege. Eine Frist von 10 Tagen werde genügen, und wolle er nur noch bemerken, daß man im Gebiete der civilifirten Welt vergeblich nach einem Vorgange suchen würde, bei welchem mit solcher Hast Zu Werke gegan- gen worden, a1s hier beabfichtiget werde. -- “(ls nun der Ge- neral-Prokurator dennoch auf sofortige Verhandlung drang, weil die öffentliche Meinun eine schnelle Beendigung dieser Sache verlange, erwiderte r. Ledru, es '-zieme sick) nicht, fick)- durch solche allgemeine Phrasen der Beachtung der gesetzlichen, im Interesse der Vcrtheidigung anberaumtenFristen zu überheben, Früher sehen jene Fristen auch in den ordentlichen Gerichten weit länger gewesen. Nicht ohne daß erhebliche Bedenk- lichkeiten gegen die Verkürzung derselben eingeworfen wor- den, sey im vorigen Jahre jenes September-Gcseß durchgegan- gen, und müsse auch der- Pairshof sich an diese höchst mäßige Frist gebunden erachten, - Die Pairs zogen sich zur Erörterung dicses Gegenstandes in ihr Berathungs-Zimmer zurück, wo sie fast zwei Stunden verweilten. Diese Zeit wurde von Alibaud und dessen Vertheédigern zur Durchficht der Papiere benutzt, während das Publikum sich neugierig dem Tische zudrängtc, auf welchem das Stock-Gewehr und der Dolch Alibaud's, das Wa- gen-Brett, in welches die KuZel gefahren, und die sonstigen Be- weisstücke lagen. Einige Zuschauer portrairirten den Alibaud mit der Bleifedcr; schon im Beginne der Sitzung hatten sich einige Pairs derselben Beschäftigung hingegeben. Um 13/4 Uhr trat der Gerichtshof wieder ein, und derPräfident verlas einen Bescheid, in welchem es hieß: „In Erwägung, daß das Geseß vom 9.Scpt.1835 nur für die Assisenhdfe erlassen ist; in Erwägung, daß die allegircen Bestimmungen des Art. 296 des Gesetzbuches für die Kriminal ; Instruction auf den Pairshof ebenfalls keine Anwendung finden; in Erwägun, , daß dem Angeklagten eine, den Umscänden nach genügende ?Frésc gelassen worden ist: er- kennt der Pairshof, daß sofortzu den Verhandlungen geschritten werden soll.“ - „Stehen Sie auf, Angeklagter!“ so nahm nun- mehr der Präsident das Wort. „Sind Sie es gewesen, der am lekztverwichenen “25. Juni, um ()'/., Uhr Abends, in dem Augenblicke, als der 5?dek mit der Königin und mit Madame Adelaide in den Wagen ge] iegenwar, um nach Neuilly zu fah- ren, aus unmittelbarer Nähe einen Schuß auf den König ab- gefeuert hat, dessen Kuqel im Wagen gefunden worden ist“?“ -- Antw. „Za '.“ - Fr. „Ist es nickxc ein StorJewehr gewesen , dessen Sie fich zur Vollziehung dcs erbre- chens bedient, welches begangen zu haben, Sie so eben eingeräumt?“ -- „Ja; ich erkenne das vorliegende Gewehr als das von mir benutzte an.“ - Fr. „Hatten Sie dieses Gewehr, dessen Bess; Sie sich auf unredliche Weise vcr- schafft, vorher probirc?“ - „Ja.“ - „Wo ist dies geschehen?“ -- „An dem Orte, an welchem Herr Devismes seine Gewehre zu probiren pflegt.“ - „Hach Sie nicht, in Folge dieses Pro- virens, den Léon Fraisse beauftragt, es reparéren zu lassen?“ - „Nein'.“ -- „Wie war die Ladung bci Vollziehung dcs Atten- xtates beschaffen?“ _- „Sie bestand aus 22 Grau und "2 Ku- geln.“ - „Wußten Sie, daß DeviSnres an jenem Tage dort auf Wache war?“ - „Nein!“ - Nachdem der Angeklagte auch noch den Dolch als denjenigen anerkannt hatte, den er sich in Chateleraulc verschafft und den er bei sch geführt, um [(_ck) selbst s).! tddten, fragte der Präsident weiter: „Ging ihre Adncht bci “Kollziebung jenes abscheulichen Attentaces nicht dahin, eine allgemeine Umwälzung, umd in Folge derselben cine Rc- publik herbeizuft'thren?“ - „Ja!“ (mit fester Stimme). “- „Seit wann hatten Sie diesen schändlichen C'ntschluß gc- faßt?“ -- „Seit der “Belagerungs-Erklärung von Paris (Juni 1832); seitdem Ludwig Philipp meine Métbürqer in Lyon und im Klofter St. OJTéry hat massakrjren lassen. Seine Regierung ist eine abscheuliche Blut-chierung. Seit jouer Zeit hahe ich ihm den Tod geschworen.“ -* „Mäßigen Sie ihre Worte; Sie haben sich hier nur zu vcrtheidigen!“ - „Warum sind Sie
1836.
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LudwigPhilipp's nicht dienen wollte.“ *- „Haben Sie seh da- mals nach Spanien begeben?“ -- „Ia! nach Barcelona, wo wer (Zen General Vigo erwarteten, um die Regierung Isabella's zuDsrurzen, _Und in Madrid die Republik zu proklaméren.“ -- „Rennen Ste einen errn Corbiére, und haben Sie in Barce- lorm von thm Untersttßung bezogen?“ -- „Freiwillig hat er nur WFL“- gesMdet; ich hatte ihn nicht darum ebeten.“ -- „Sind Ste mehr inBarcelona Mitglied geheimer esellschaften gewe- sen, und haben Sie nicht erklärt, wenn irgend ein König im Wege sey, 10 müsse man ihn tddten? - „Niemals bin ich Mit- glied geheimer Gesellschaften gewesen.“ -- „Hat sich nicht da- maer die Idee in Ihnen befestiget, den König zu tödten?“ - „Ja.“ - Warum smd Sie aus Barcelona nach Frankreich zurückgekommen ?“ -- Alibaud mit Energie: „Um den König zu tödten!“ (Sensation.) -- Nachdem der Angeklagte auf wei- teres Befragen darüber deponirc hatte, wie er den Tag des 25|en zugebracht, fragte der Präfident weiter: „Faden Sie Ihr mheußliches Projekt allein angelegt und ausZefÜ rt? Haben Sie keine Mitschuldigen gehabt?“ - „Nein! Tiemals hac „Jemand um meinen Plan gewußt.“-- „Haben Sie nicht mehrere Briefe an den Herrn Corbiére geschrieben, in welchen Sie ihm berich- ten, daß Sie damit umgehen, den König zu tddten?“ -- „Da Herr Corbiére diese Thatsache eingeräumt hat, so habe auch ich kein Hehl daraus zu machen.“ _- „In der schrecklichen Lage, in welche Sie fich durch Ihr schauderhaftes Verbrechen verselzt haben, welches Ihren Namen für alle Zukunft mit dem Fluche der Nachwelt belasten wird, find Sie es fich selbst schuldig, Al- les aufzubieten, was Ihre Lage in ein etwas milderes Licht stel- len könnte, und namentlich Ihre Mitschuldigen zu nennen, wenn Sie deren haben.“ -- „Ich habe deren keine. Ich war von der Rechtmäßigkeit dessen, was ich gethan, überzeugt, wie ich es noch bin. Ich habe darüber nichts Weiteres zu sa en.“ - Man schritt nunmehr zur Abhdrung der Zeugen. er erste Zeuge war der National-GardistBachelier, welcher neben dem TriumphbogenSchildwache gestanden, und mit dem sich Alibaud kurz vor der That unterhalten hatte. „Alibaud erkundigte sich bei mir“, sagte er, „von wem der Triumphbogen angelegt wor- den. Aufmeine Erwiderung, daß dies vom Kaiser geschehen, bemerkte er, Alles, was der Kaiser gethan, sey großartig gewesen; er be- daure nur, daß nicht die Statue des Kaisers jenes Denkmal ziere. Weiter sprach er mit mir über die Langeweile, welche“ der NationalgardemDéensk veranlasst, und fragte mich, was ich zu der neuen Kopfbedeckung der Linientruppen sage? Es ist das ein neues Mittel, Geld we zuwerfen, erwiderte ici). (Man lacht.) Alibaud hatte nichts erdächtiges em fich. Ick béelt ihn für einen Studenten mit Ueberfiuß an Zeit und Mangel an Gekde.“ -- ier unterbrach Alibaud mit der Bemerkum, er habe niemals cmanden um Etwas angesprochen.“ Das habe ich auch nicht sagen wollen“, ent egnete der Zeuge, „ich wollte nur so viel sagen, daß Sie mir nteresse eingeflößt.“ - Der Zeuge fuhr fort: „ Alibaud sagte mir, er habe einen Freund erwartet, könne aber jeht nicht länger weilen. Da fuhren die Königlichen „Wagen vor; Ali- baud ging in den Tuilericen-Hof. Ich verwehrte ihm den Ein- tritt nicht, weil ich nur einen Stock, keine Waffe bei ihm wahr- nahm. Gleich darauf hörte ich eine Detonation, ab der, neben mir stehenden Schildwache von der Linie, mein ewehr in Be- wahrung, und eitte, zu sehen, was es gebe.“ (Man lacht.) - Die Zeugen Salomon und Dupont, jener Schildwache vor der National-Garden-Wache im Augenbléoke der That, dicser UncerxAdjutant in den Tuilerieen, deponirten über die von ihnen vorgenommene Verhaftung des Thäters. Hr. Dupont räumte ein, ihn bei den Haaren gepackt zu haben. Darüber aber, daß die National-Gardiften ihn hätten mafsakriren wollen - wie ei- nige Blätter behauptet hatten - sagten die Zeugen Nichts. -- Nach einigen anderen Zen en, deren Aussagen ganz belanglos waren, deponirte ein ckerr Petit, er habe neben der Wache gestanden, um den König vorüberfahren zu sehen. Da habe er einen kalten Gegenstand, den Gewehrlauf, an seiner Backe gefühlt, und unmittelbar darauf den Schuß gehört. Er müsse bemerken, daß der „Dienst mit großer Nach- läsfigkcic betrieben werde. Kein än iger Adjutant habe sich an der Seite des Wagens befunden, au? welcher er gestanden. Bei einiger Aufmerksamkeit hätten Alibaud's Bewegun en auffallen müssen. Er selbst, der Zeuge, habe zwei große ' akece unter den Armen gehabt, in welchen füglich zwei dllen- Maschinen lärten stecken können, ohne daß ihn eine Wa e angehalten. - euge Deviömes: „Ich kommandirte den Posten der Natio- nal-Garde als Sérgeant, während die OffiJiere zu cMittag spei- sten. Ich gewahrce und erkannte den Ali aud, ohne Arges" zn ahnen. Als ich aber, in dem Augenblicke als" der Wagen vor; überfuhr, gewahr wurde, wie er mit seinem mir wohlbekannten Stocke mandvrirte, schöpfte ich Verdacht und eilte auf ihn zu. Allein es war zu spät; schon war die Detonation erfolgt, als ich durch einen Sä)lag auf Alibaud's Arm das Gewehr demsck- ben entfallm machte. Gleich rief ich ihm zu, daß ich ihn erkenne, allein ich war so verwirrt, daß ich erst in der Wache näheren Aufschluß über dasj'enige geben konnte, was ich von ihm wußte. - Der Angeklagte verstand anfänglich nicht, mit ()en Stockgeweh- ren (hier erZählte der Zeuge die bekanncetrDtnge über seinen Handel mit “l.) umzugehen. Er zerbrach eines derselben, und wollte es bezahlen, was ich indrssen nicht zugab. Ich untcr.- wies ihn in dem Gebramhc derjelben, und lieh ihm etwa 2041 Patronen, die er mir späterhin wiedergegeben hat.“ - Unter mehreren anderen unerheblichen Zengen deponirte dcr Portier eines der, früher von Alibaud bewohnten Logis, es schulde ihm derselbe noch 75 Fr., über welche er ihm eine, Ende dieses Mo- nats fällige Verschreibung ausgestellt. -- Der Angeklagte untcr- braä): „Ick habe Acltern, welche für mich bezahlen wcrden.“ - .Der Kellner des Herrn Vatiza, bei dem Alibaud in Geschäf- ten acscanden, deponirte: „Alibaud sagte mir oft, daß er Repu- blikrrncr sey. Eines Tages, als ich den Fieschi einen Bdsewicst nannte, erwiderte er mir, ich sey zu unverßändig, Um aver-
chmcrr bei A» W. HEW“ NMUN zn halten, wclche se der Justiz schuldég sind:, ich forvcre
aus dem OITélitair-Dienste getreten?“ -- „Weil :ck der Sache
solche Dinge urthcilen zu können; Fieschi sey keineswegs cm