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_ soll ,das, Erbpacht- Vorwerk:
11.141) St. Ildefonso, wohin von hier aus einig; 3111153011 smd.
Granja folgen. Dex Engl-sche Gesandte scheint davon, 13111“ 111 I)?ad1*1d zu bleiben. Dte unerwa x:.mg, wclxlzc die neuesten Unternehnningcn dcs
Dova gcnmnmcy haben; die Gewißheit, das; Frankreich jeden be- waffneten Beistand gegen die Karlisccn verweigerek; A1isfichcc11,_w„elc1)e die bevorstehenden Wahicn gcwaHrcn, verse!)-
1911 ihren Eindruck auf das Miniüerium nicht.
170111? schr unverzagt, soll seit einiger Zeit etwas11ie-dei'981cl)117„(1911 seyn. Dic Minister hielten gestern eine ungewöhnnci) langech “1 rathung, und dies?" Morgen iki Herr Zsturiz zm" Bcréchtcrftcr- 1111151 (111 „Ihre Majestät 1111111 1.1 Granja abgegangen,
Inland.
Berlin, 31. „Juli. Die nwisrcn Städte Schlesiens 11.111111 „-..- „. (11111) im Laufe des Jahres 1537) ihre Schuldenlast zu c1*lci(1)1c1'11 «1111111, .Die Gcsa111mt-Schuldcnlast von 3,-108,580 Rkh11'. 27 Sgr.
10 Ps, 1110111» (1111 Schluß des Jahres 183“- z 1.31 11111 (311,1128 MM“. 15 Sgr. 6 Pf. vermindert
Zi:1sf11ßdcöhie1*1mc1) noch zu mnorcisircndenKapitalsvon 3,300,§61
"Rii)11'. 1:1 "Szr. 1 Pf. ist in 111ck)re1*c11 Städten 3- ch. ßcrabgeionmren.
«- Das 111 „KÖLlin e;schei11c11de Ponnnerschc Volks-
bl-xtt Meldet: „In einiger Entfernnng von der,
1111 gelegenen Papierfabrik des Herrn Kaummnn
am Ende des vorigen Monat:? ein Fund gemacht worden, der
gewiß zu din seltenen gehört. Um die bei der
11111 befindliclwn Obst- und Gctnüsegärren, sowie die daran * ,;ränzcndcn "Acckcr ,in bessere Kultur zu selzefn, ließ," d_cr_Bes1k_zcr .- in 2.111'1' am rcchrcn Ufer des Köslincy Muhlcntetchs liegenden
Wiese nac!) dc111.-z11111- obigen Zweck erforderlichen
ben. .kacddcm man einige Fuß tief gekommen war, stieß man a11f gestreckt liegende Bäume, dann anf Kalkmcrgcl; um diesen bcnukxcn, verfolgte man das_Lagcr bis zu einer Tiefe „von etwa 10 Fuß, und da fand man bei ei: 131/2-
zUr Dimgmig dcs Ackers zu
ner liegenden veunwdcrten Birke, deren Rinde vc
und Aehnlichkeit mit dem Schiefer hat, die eine"- Hälfte des Ge- l)drns cim's Thidres, .tvelches nur das Wen oder Clemi, auch „Dieses Geweih,
Cicndthicr ((Zum-115; 1110115) g'ct'vesen seyn kann.“- 111c1c1)cs das an dir rechten Seite. des Kopfes" 111,
größten Länge 3 Fuß; seine Höhe, vom Absterben dcs Geweihs bis zur Spilzc dcr gegenübcrstehcnden.Zacke, beträgt 22 Zoll.
Dic konkave Schaufel bar 14 Jacken gehabt, wov adgcbroéysxn smd Und ganz fehlen, eine dritte iss bei "dcr 'Ilusgrabung mit aufgefunden dcn ZuÜKnd dcs Gcwcihcs anbetrifft, so war es,
Marm- der Sache liegt, von Feuchtigkeit durchdrungen und“ ist
es zum Thiii 11011); da es aber einen bcdeixtcndcn ge kieincre-hat, und der I)icrgcl, dci dem c;? gc scine Wirkung daraufwohl nicbt verfehlen wxrd,
„Der Iuyiiz-Minister befindet. fich dort neben Ihrer TOWN; die iibrigen Minister Und hier gebltedcn. Dcr Franzöyisch Botsckmfccr wird binnen wenigen Tagen der Königin nach la
worden. Was
870
MWM- daß Cs bei gänzlichem Trockenwerden leicht zerfallen dürfte. Sein Gewicht beträgt etwa 12 Pfund. Daß, der Ort, wo dieses Geweih gefunden wurde, ein Wald gewesen isi, unter- liegt keimm Zweifel. Vermuthlicl) stand er mit der Waldung des Gollenbcrges in Verbindung und ging durch die Vorhee- rungen des Kösliner ?))?Ühlenbacvs, der, wie es seine nächsten Umgebnnicn zeigen, einst ein bedeutendes Bett gehabt und zu gewissen Zeiten stark gcfiuthcc haben muß, nach und nach unter. Was den Boden betrifft, in welchem das- Geweih gefunden wurde, so sind darin, soweit er -jokzt ausgegraben ist, keine ver- Hcrr Zstm'iz, schiedenen Ex'dscl)icl)ccn zu bemerken. Er hat vielmehr eine dem Torfbodcn ähnliche Beschaffcnheit, ist hier und dort mit I)icrgel uncemniscbr und nach allen Richtungen mit Baumäsken, Zweigen und Wurzeln durchzogen. Uebcrhaupt scheint scme frühere Be- schaffenden sUmpfarrig gewesen zu seyn. Anderweitigcx Theile dcs C'lctms, so wie Knochen anderer Thiere, _wurden beim 21112;- graben 1111111 vorgefumden; wahrscheinlich 11110 warf das Thier Hier die eine Schanfel ab.“
Truppen abge-
die Absicht zu Mr Üble Wen- Generals Qor-
die trüben
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Meteorologische Beobachtung, “?ixknks ]
Morzens Z'ZUÖUU'UÜZF ]1'1 libr.
C') 11171“. 2 11172“.
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11 11113111 blieb, 183,35. worch. Der 311 Inn. ]
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Fiaänrl. «711111. 8111111111 55'3/„3. 59/9 (10. 102'§„--“']6„ [(um-[111]. 2414. 5"/„ 3111111. 367,75. 1'118811-5 11%". „41111114. 56111116 --. 211181. ['r-31188, 1)1":11!1.-d'1:11. -. 1'0111. 117%. 01381817. Ust. 1005/1- - ' Zutwokpvu, 23. .11111. ['Wsifo [[**I/.;. (7. 1111311. Jeb, -. 21115]. ».
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' llnmbnkg, 20. 31111. [Zm111-Kction 1347. 1345. [*)-1x]. 111153. 1035/Z. I'M, ['ort. 70'/4- (111. 39/4, 118 Kaus 3111. 37179. “ bn111111n, 26. 31111.
813115. 10334. Fenk; 311]. 387/3-
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rsrcmcrt schien Reus „1111. 36%. Ur.
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on jedoch zwei abgebrochcnc,
wie es in dcr
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Riß und cini- -. 14.8511» 113,-;,„. 1,1895 8c11. .... 21/2134, 11011. 557/18. 5% funde_n wurdc, ' «. ZM", 1'01'1. 793,1;- 110. 30/2, 497,44. [*)-1151. Uusx. --. 1111111. 8814. so läßt slch [*eÜ- „ (7011111111. -. 1111111. -. 1'131'11 --. (711111 «.
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Königliche Schauspiele, „
Montag, 1. August. Im Schauspielhause, auf Begehren, Kabale und Liebe, Trauerspiel in 5 Abts)., von Schiller. ' Dienstag , 2. A11g11sc. Jm Schauspiellyause: Die feind“, chen Brüder, Posscnspiel in 3 Abti)., von (T:. Raupach. "(Herr Peters, vom Großherzoglichen Hof-Tl)eater zu IJTecklenbm-g,
Quadrat, Lustspiei in 1 Akt, nach dem Franzdfischen bearvejnx „ von Karl Blum. (Herr Peteks: , JNittwoci), 3. August. Jm Opernhausc. Z111' Feier des Allcrhöchsten Geburtsfestes S1“. *).)?ajcstät des Königs: FU]- n1arscl), S1". Majestät dem Kdnige zugreigxict von Spomxxjj icrauf: Rede, gedichtet von H. Smtdt, gejprochen von Herr Stawinsky. Dann: Volkdgcsang, dcn Preußen gcwidmetvok Spontini. Und, zum erstenmale: Dcr Blilz, komische Oper,- 3 Abth., von Planard und Saint-Gcorgc. Musik von Haley. Für die Deutsche Bühne bearbeitet von F1“. _Genée. Preise der Pläße: Ein Plalz in den Logen des erstean ges 1 Rchlr. 10 Sgr. :e. Die eingegangenen Meldungen um Billers zu dieser V. stellung sind berücksichtigt worden. Zu Charlockenburg. Zur Feier des Allerhöchsten Gcbu festes S1“. Majestät des Königs: Rede, gedichtet vonH.Sn111 esprochen von Herrn Grun. Hierauf, zum crsienmale: „ Ygüng, Lustspiel in 4 Abt1)., vom Verfaffcr von „Lüge 11 ahrheit.“ “__“ Königstédtisches The_acer. OJéontag, ]. August. Fridolin. Schauwiel in 5 Aktetyy LZ. von Holbein; nach Sch1llcr's chiM: Der Gang nach», UsenZammcr. _ “ icnskag, 2. August. Der böse Geist Lumpacivagabmd, oder: Das lüderliche Kleeblatt. Zauderpotse mit Gesang» “Akten, von J. Nestroy. “Musik von A. YITÜller. ;]; Mittwoch, 3. August. Zur Fcicr dcs Allerhöchsren (51111111 festes Sr. Majestät des Königs: Prolog, gedichtet 111111211111; mar, gesprochen von DM. erbsr. Hierauf, zum crstemna'iL' Deucsche Treue. Ein historches' Schauspiel 111 5 Auszug von "Il. Klingcmann. *;
Rcdactonr L ck. C'x- l k s /.
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Gedruckt bei A. W Hava.
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Beiädntmachunged.
;Notbwendégcx Verkauf.- (TiVil : Senat. des Königl. Over - Landes- gcrtchts zn Inßeeburg.
Das freie adlwée Allodial (Hut Wilken t'm Xnüe1'-“ burgsiixcn Hauvi-Amie, nbgeschä13t auf 10, 409 Tblc, zufolge der ncbsi Foyvothekenschein in der Regiüra- 1111“ etnznscbcnden Taxe, soll in 1911-1111.) den 28. September c., Vormittags 10 Uhr, vor dcmDepuxirtcn, Herrn O_ber:LanchgerichtZ-Rath Barnhenn, htcr au ordentltcbcr Gcrécdtöückle sub- hastirt werden.
N'othw-cndiger Verkauf. Vox: dcm Königl. Obcr- Landesgerichts zu Stettin
- “Ziegelei-Vorwcrk bci Fiddicbow, im Grciffctibagenschcn Kreise H111ter:Pommerns; ab- gescdäyr auf 111,2111Tblr. 111 gr Yps, zufolge der ncbst Hypothekenicdcm und Kauf-Bedingungcn in dcr ch:ftrntur einzusebcnden Taxe, amzehntextSeytembek18311, an ordentliaxcr Grechtssielle subhaftirt werden.
A u s z u g.
Auf den Antrax des Felix Carl Christian von ETLUÖTHM'UU werden zum Ztvcck dcr Allodißcation du.: von seinem im Jahr 18:12 vcrüorvcncn Vater (“.'LWTM/ im Grimme: Kreise und Rcknkcnhägcr K!!“(bs13111c bclcgcnen Lchngutcs Engelswaclx, alle 1:11d jede, wclche als Agnaten, Gesannnthändcr odcr
demnach
ine? Anzeiger für die
Varel verstorbenen Vaters, des Reichsgrafen Wilhelm Maria gcschiebt-über Bornholm,
Preußischen *Staachn.
soodaß dieselbe c'rst In der unterzeichneten Verlagsbandlung (11
Gußav Fri§d21c11ch1tinh ; éde-Zch'ßtcn Bcs'tzeÉ-s des amDFrcitZJg Abcxckdééfn Kopenhagien ctxxjstiréfft' E 't i ebexéelrschienen: k [. Kl (1 gedachten. i cicommiffcs e cm unterzeic neten . as - amps , ronpr nze „11, am a n eine 1“ 1 ti "( e * avier 27-5) Ober-ApveUatéons-Gcrécvt/e die generelle Conoocation Bluhm, fährt an jedem Dienstag, Mtttags 12 Uhr, 1) & LW)" * s “Ml ».
der bci j-cnrm Familien:Fédcicommiffc, so wie der an jedem Oonnerüag- Morgcns 8 Uhr, von Stetten
bei dem Privat-Nack11asse scitch Vaters bcthciligtcn “nach Swinemünde und_an jedcm Gläubiger nachgesuclyt. gens'k) Uhr, 1111er Swmemündc,
Diescm Gesuche ist dcferirt worden, und werden Stunde verweilt, nac!) Rügen.
ligen Grafen Anton Günther von O1denburg Swinemünde nac!) Riga, und a und Delmcnhorü, zufolge desen Testaments vom Swinemünde nach Lübeck ab.
23. April 1663,'z1i Gunsten seines Sohnes, dcs . Stettin, am 1. 211191111 1836.
bochsclégen „Grafen Anton von Aldcnburg, des- A.
selben cheltchcr männlichen Nachkommen, bci derc1t'-Abg«111g auch des fräulicven (Geschlechts gestiftete, jetzt Aldcnburg-Bentinksche Familien- Fideicommiß- wic dasselbe gegenwärtig bescffen wird, 111-9111 namrsrtlicl) gehören:
:.) die Freie Herrschaft Knivbanscn,
Bei 21 L Ritter in Arnsberg
Oldenburg, .,
11) verschiedene Vorwerke und Ländékeicn zu Rod: dens, Sccfcld, Bicxcrsand, Blexersandergro- den und Neuenbovcn, ebendaselvü;
thümers. Gr 811).
* di.1l-Nacl1laß d1's [cyxen Inhabers dcs unter Zif- fcr'l. gedachten Ftdctcommissches Reichsgrafen Wilhelm (3311171111 Friedrich Ncntink-
an z2111 [Zub.cnl1161111211th11,dbierdnrcl)anchfordcrlt, diesc sprechen, béen wir von 1 re nv'cucw un : or crungen unter Anegung . ' ' * c' ' ' oder doch genauer Nachweisung Zücr znr Begrün; WMW"! xogmthosanuncnch
Anwärter. oder 11113 cmcm sonstigen lch1t*'cc1)1lick1cn Gkunde bei dcr AUodisi-cation gcdachtcn Gutes En-l g;“ *kwafbt e-"n chrcffe haben und die gesetzlich d'e- 1jixnmtx **,-Zbst'ndung aus demselben zu verlangen sci) OÉTTTTUTJT' valtcn- hiermit gekadcn, ihre des'fallägcn Reime 11111 *.* oder 21). Juli, odcr nder 111112121119 gust d. F, dor, dem Königl. Hofgericht anzumelden, und zu „*.*cctäxtrcn, bci Strc-fe der Präclust'on und der sonsxtizcn ordnungsmäßigen Rccht-Znacixtbcilc. wcl- 1191 am 11; September «. erkannt und aqucsvrocdcn 11)?!"de souen. [);-111111 Greifswald, den .1. Juni 1836
„ Rdnfgl Preuß Hofacricbt von Pommern
und Rügen. 1). Möller, ['r-“195133.
Dic dcm Kontroneur Anton Koffsn bie-sclbst ge- 11111152 Zikgelei und Ackerbcrg, auf 12,015Thlr. [Isar 111117. adgejchäyt- soll in notbwsndiger Snbbastation .)cxkanft merken. Der Bketungs-chmin ist in “un: ferm 151c1'ici)!s:Lokal“a11f '
d1'1120Aug11ü-*., Vormiitags 111 Uhr, vor dem Herrn Justizrath Eoenderov angesetzt Die T-Wc- dxr nettcüe Hypotheicnschcén [md d1c Kauf Bcdingimgen sind in unscrcr Registratur einzusehen. Landsbyrg 11 17.1171, dcn 9.Februar 18313. , König! Prc11ß.Land- und Stadtgericht.-
..
Dcr thchng Gustav Adolph Bentink hat als mezcr des Riiwxgräflech Aldcnvuxgiscben, jetzt 911: dendncg-anttnkmhen Famiiien-Ftdricommiffcs und «15 BencéTcml-Erde scines 1,1111 22: Oktober 11.433 111
. , Das Dampfschiff Alexander Nicolajewitscl), *1) alle dtcicmgcn, Welche an das von dem hochst: Capitain Albers, geht am 11. und 29. Angus von 3) Zwanzig Uebunqsüückc nebst Erklärungen ,
Lemoniud
Literarische Anzeigen.
bei E. S. Mittler in Berlin &Stcchvabn Nr. 3), ..; -- . _ . .
11)daIVorwerkG-mnsztn derErv_l)er'rschafthv*er, Posen, Bromberg, Cufm und Gnesen, so wie in ZZ'MZVWYLMRJ.YMÉYYJZÉ]YYLNIDM»“
c)d1e Edle Hrrrschaxt Varel tm chrzogthum allen guten LZMWMDlch'nlzleabZttÖb 9 d s - ' -' *
von 'der. agen, _ neg. ren . er: _an e : oar u1d add:: a:: b" . d“ gcrkchts-Affeffor, dee HÜPÖZZFH des Ergen- ?? ÖBctleHangY-Zx “Wer die tÉc'TtithößilxteJTIcF.
* Wir machen daöjuriü11che Publikum auf dieses höchst . - , 2) alle“ diejenigen,"1velc1)e an dxn Pribat- nnd Allo: günstig rccenffrtcgeißrcictherkhierd11rchaufmcrksam. JIMMY; ZFZYIZQYT YZVÉLTOYZMZZFX]“
. _ . „_ WoblfeilsieAusgabe. ans trgcnd emem Grunde Ausdrücke und Forderun: " Um den vtelfnci) angcsprochencn Wünschen zu ent: scbulc hat.
enKunsiwcrken, bereits an den Tag 71 Blatt in groß: Folio-
C. W. Grcnlicb, "*“?
Sonnabend, M““ «1 ellmcchr Sr. K*dni [. o kit dcs * rin cn
wo es ctrca eme .11) ' von ZtiercLland. ]) z (111 „. I n b 11 l t:
Erster Abschnitt. 1) Vorrede; 2) Eingan
m L*)“ August von volisiändigcm Fingcrsatz.
Zweiter Abschnitt. 1) Vorwort; 2) 2111111 andrrscßnng dcr 81.111.111- ]x:=11:(:-;1x::1- von Beetho mit voußändigcm Fingersay: 3) Mittel zum leich ---«- Erlernen der Harmonicenfdlge 111 dieser SW 1) Bruchstücke dcs Fingerschs aus dcn Sonaten Beethoven, ()]). 26 und 27; d) Bruchstücke dcs * ersayes zu dem Rondo (0,1. 511. „1 «m.) von HUM
“ ' g . , M er1ch1encn und Drtttcr Abschnitt. 1) „Zergiccderun drcier
vtcr und die Klavicr-Compostionen von Plc
] Thlr. über die Tonarten der Alten, über die Entstehung“
Die Anzeige des Inhalts diejes kleinen Wtkk beweist schon, daß der_ geehrte Vcrfasscr cinenM verfolgte, wie ihn bis ia'yt keine andere Klam Der Verfasser hat durch scinegksk Klavixrscvulr, welche vor sechs “Fahren ersc11icnen1 clegr, wie er mit 11111111 gründlichen Kcnntni! 111 lehrt. In diesem “11
dana dcrsclvcn dienenden Bcwcisthümer in dcm dazu - - “ * ' „ x «„ . mic Angabe veranstaltet, wclche wer comvlett in (het! setzt er das W1ffen der ersten Elemente vor auf den 1. *«cvtemvcr d. „7. angeseßksn 4111111"? eincm Bande, ganz schön ausgcüattct, zu dem bei: und gehtbclebrendundanziehcnd bisznc Meisitkslk
durcb bfi dem Obcr-AVVLUations-Gerichte rccivirtc sviellos billigen Preise von 11111" 6
Tbalern verkcm Wir empfehlen daher dicse Schule allen denen-
Anwältc anzugcbcn, und 111111“ dei Strafe dcs Bw. . .-. . . , „ , ! :; - * ., “. - cn, um diejes klnmjche Werk auch Unbemtttrltcn Bcgrtffx nber Musxk saznmxln und cin schönesv [Wes dcr “""va und .zor1erungcn und W emmer- zugänglich zu machen; für die frühere Ausgabe in interesnrcndcs Klantersprel nc!) aneignen onen-ü
währenden Stsufthwäch' 12 Lxcferungen bingegcn 1111» der
Preis von 18Tblr. Bene. Der Preis 111 billig gestellt, da das ck11
Zur Abgabe des Präkl-ustv-Bcschcides wird TMM" beibehalten. In der Stuhrschen Buchhandlung zu Text und Notc11bcispielc,n11r2[. Thlr kosict, 111011".
*.*1Uf den “21. September 1). F.angesey1.
1831» Juni 15- wohlfcile A11sgabe.
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„ Wäbkepd dcs Movats Aug11|_wird das Dampfschiff Mehrere werthvolle belletristische ynd wissxnschafr» D i o 5 k . L Oronnmg Maria, Capttam-Lécutenant Lous, liche Werke der neuesten Zeit (Pariser ENUMM 1" ".. U 1 11 sei!,“ regelmäßigen Touren an jedem Donncrstage, qr. 81-11, gam, neu, noch unaufgeschnittcn) find mciß 7111?
MUMM 1211er von Stettin nach Kopenhagen, und unter der Hälfte des Ladenvreiscs zu vckkau- W111enschaft und Kuns-
Schriftct: in bunter Reibe- heranSgcgcbcn von Theodor Mugtdi- „ Mit Beiträgen von Eduard (Hans, z'). 115111111 “'. Meyern (Nachlaß), K Rosenkranz, LeowSÖ“t J. F. v. S1romvcck, H. Stiegl"), dcm Herauss u A. Erücr Band. Geheftet.- WTM- Bcrlin, Juli 1836. Veet & Comv-
ic111111. unter den
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Die Bucb- und Musikalienhandlang von GU"
siraße, nimmt fortwähreiid Subscrwtton cm- (1:11:11 Becker's Weitqesc11ic1)te, 7te21uflage/ b ng FortUsM'mc
ck & Ruprecht.
crd. Dümmler, gegeben von Ldbell, mit den
von I, G. Woltmann und K*. A. 28 Lieferungcn «110191:
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Strelikz: Benedictus Stix, als Gastrolle.) Hierauf: Magix?“ * MWiscer Quadrat.) .
' eine Medaille mit der Inschrift:
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Allgemeine
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Berlin,
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1836.
Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages. Se. Majestät der_Kdnig haben dem cmeritirten Mccdirckwr
dcs Kölnischen Reas-Gymnasimds, Professor“ "l'- SchU1idk FU
Berlin, den Rothen Adler-Orden drickek „“Zixlase mir der Schleife
_ zu verleihen geruht,
Sc. »))?ajestät ,der. Kdnig h-zben dem Superintendenten [)r.L111de zu Danzig den Norden Lid:“er-Ordcn dritterKlaff'e zu
verleihen geruht.
Dic Unévcxsitäc „wird- das Schurtsfcst S1". IITajesc-ät des Königs an] 3. 211th11 M1tmgs dafi) 112 11111“ in ihrem großen
_ Hdrsaale feiern.
Die Cingeiadenen werden hierdurch ganz crgebcnsc ersucht,
die ihnen zugesceüten .LJT111'rcn am Cingangc vokznzeigcn.
Berlin, de:! 1. August 1836. Der Rektor der Universität, _ Busch. Zur Feier des Allerhöchsten Gcbm'cstages Sr. Majestät des Königs wird die Königliche Akademie dsr Wissenschaften am Donnerstage, den 1th d. “M., Nac1)micmgs 111.11 4 11111“, cine
öffentliche Sißung balken.
Im Bezirke der Königl. Regierung zu Königsberg ist der bisherige Prediger zn Pillau, Jo- hann Friedrich Leopold Gekdictx, zum dritten Hof-Predi- ger an der Königlichcn Buygkircsx zu „Königsberg, und der Pre; digt; und Schulamrs-Kandidac August Louis Kloth zum Pfarkcr und Rektor an der evangelisxl1e11Kirche und Schule zu
Seeburg, Kreis Rössel, ernannt worden..
Angekommen: Der Ka11111_1cr1)cr1', außerordentliche Ge- sandte .und bcvoll111ächtigre NUMMER am KdUigl. Bayerischen
Hofe, Graf von Dönhoff, von München.
Zetcungs-Nachricbten, A u s l a n d. F 1' a n k 1" e i ck.
Paris, 20._Zu1i._ Gestern erkheiltc Sc. Majestät dem Königlich Preußishen Gesandten, Freiherrn von Werther, eine Privat-Zludicnz und nahm aus dessen Händsn cin Glückwün- schunqs-Schreiben Mines Soxtvcrains entgegen. '
Der König der Belgier hac Hekrn Mcycrbeer dcn Leopoldsor-
' dcn verliehen. Er trug dcm Belgischen Gesandrcn unmittelbar
nach dcr letzten Vorstellung der „Hngenotrcn“ auf, dem ge- nannten Komponisten die Insignien jenes Ordens, als einen Be-
“ weis dcr Acktung für sein auSgezeichnercs Talent,z11überreichen.
Das Progrmnm der Juli-Fcicrlichkciten wird heuxc auf of- fizielle Weise vom Wkoniceur mitgetheilt. Der erste Tag ist den Ver111ählungcn von Söhnen odcr Töchtern von JUli-Käm- pfern und der zweite dem Trauer-GotteSdienst für die in den FRM 1830 um) 1835 gefallenen Opfer gewidmet. Am dritten age findet die Einweihung des Triumphbogcns scart, die aber, dem Pxogramm zUsolge, sehr einfach vor sicl) gehen wird. Die Mufik-Corps sännmlichcr Regimenter werden das Denkmal um- geben und _währcnd dcr Enthüllung desselben O)?ärsche exekuti- 1en. Zur Erinnerung an die E111weihung des Denkmals wird „Zum Ruhms der Französix sche11 Armeen; begonnen von Napowon, bccndigt von Ludwig
“' Philipd |.“, geschlagen werden, Abends finden, mit Ausnahme des freien Theaters, dic gewöhnlichen Volks-chstigungen start.
Obgleich die Gerüchte über die große Verschwörung noch fortdauern, so ist doch bis jetzt noch nichts Zuverlässiges bekannt. Es finden noch hin und wieder Verhaftungen statt; unter An- deren ist der, wegen seiner l1:gitii11iscisc1)en Gesinnungen bekannte Graf von B . . . nach der Couciergeric gebracht worden.
Die Besorgniffe, die 111.111 wegen Unruhen beim Lcichcnbe- anniffe des Herrn Carrel hegte, haben s1ch nicbt verwirklicht.
erLcichcnzug hat sich in der andächttgsten Stille von dem Sterbehause nach dem Kirchhofe begeben, und nach der Ceremo-
nie begab sich die “Menge ruhig aus einander. Der National
enthält Heute einen ausführlichen Artikel Über Herrn Carrel,_
Woraus “Folgendes cinige Stellen sind: „Die direkte Explica- UM, die zwischen Herrn Carrcl und Herrn von Girardin statt- gefunden hatte, raubte deu Sekundanten leider gleich von An- fang an jede Hoffnung zu einer Aussöhnung. Auf dem Kampf- Plakze angekommen, ging Herr Carrcl auf Herrn von Girardin ZU und sagte: „ „Wohlan, mein Herr, Sie haben mir mit ei- 11erBiographie gedroht; das Loos de1' Waffen kann gegen n1ich “UM; Sie mögen dann die Biographie schreiben; aber wenn tx gerecht sind, so werden Sie in meinem Privat; und in tnxmem öffentlichen Leben nichts finden, was nicht ehrenvoll Ware. Nichc,1val')r, Herr von Girardin?““ -- „„In, mein HMM, erwiderte Herr von Girardin. Dic Kämpfenden wa- .WU ÉLSchritt auScina11dcrgestellt und hatten Jeder das Recht, ch0Ochritc vorzugehen. Herr Carrcl ging raschen und festen _ chr1ttes bis an die Barridre vor und schoß auf seinen Geg- TUM der erst drei Schricte gemacht hatte; Herr Girardin rief 199106) : „ „Ick binam Schenkelverwundec““, und feuerte. „„Und R!) 111 derWeiche“ “, antwortete Herr Carrcl. Er hatte noch die Kraft, Umchchxitte zu gehen und sich auf einenkle'inen Erdbügel niederzu- sehen, SUneSekundanten stürzten auf ihn zu, und Herr Pasat zer- LW *nxThräncn. „„Meinen Sie nichx, lieber Pasat““, sagte .deerr L'arrel, „,-dtese Kugel_syrichc Ste frei““, wobei er an smt?) Prozeß L_es Natiqul anjptelte„der am folgenden Tage start- beiten syUte. Rach etner weerläufrrgen Erzählung seiner Krank- s_-Geschichte erwähnt der „National“ dcs Begräbnisses in
folgend-xr Weise: „Um 5 Uhr setzte fiel) der Zug in Bewequng. Die Drucker des National trugen den Sarg, und an der Spitze des Zuges schritt der greife Vater des Herrn Carrel in der Mitte zwischenHeurnBerangerundHerrn von Chateaubriand. Dicht hin- teritmenfolgtendieHerren Arago, Lafitte, Cornwnin, Garnicr-Pa- „cms, Matthieu und Boöquet, so wie zahlreiche,Repräsentanten der Pari1erPreffe. ZmGanzen kannman dicZa[)lder Personen, die sic11 den] Zuge anschlossen, auf 10,000 schätzen. Die gänzliche Ab wc1enk1eic von Polizei-Agenten und Soldaxen veriieh der Trauer- Feierlichkeit im höchsten Grade den Charakter der Einfachheit. Der Maire von Saint Maude; hatte sich für die Auf1*echt[)al- tung der Ruhe veröürgt, und seine Anwesenheit in der Amts- trachgreichte hin, um jeder Störung vorzubeugen. Die Herren Schenck, Maillefer und Hibaudeau hielten Reden an der Gruft, die die versammelte Menge zu Thränen rührcen.“
Zn Rouen, dem Geburtsorte Armand Carrel's, soll demsel- ben ein Denkmal errichtet werden. Herr David hat versprochen, dazu die Büste des Verstorbenen an ufertigen.
Die Herren Eugen Briffault, lexandre Dumas und Fre- deric Soulié erklären, daß sie mit dem Journal la Presse (das von Herrn Emile von Girardin redigirc wird) nichts mehr zu thun hätten.
Ein seltsames Ereignis? seßte gestern den ganzen Justiz-Palasc in Bewegung. Gegen 1 Uhr kam ein sehr schöner Mann, etwa40Zahr alt, anständig gekleidet und mit einem Regenschirm in der Hand, zu der Madame Blonde, deren Gatte einer der Aufseher im Zu- ßYalasre ist, und sagte ihr in einem sehr entschiedenen Tone: „ ' ie sind der Gefangenwärter. Sie m1'1ffcn sogleich den Fürsten Poligna: in Freiheit setzen Hier ist seine Begnadigung, um 12 Uhr muß er frei seyn.“ Sehr überrascht, über solche Reden und mit Recht besorgt, daß der Mann den Verstand verloren hade, warf Madame Blonde ihm die Thür vor der Nase zu und sagte ihm durch's Schlüffelloch, er möge fiel) an einen Anderen wenden. Der Unbekannte entfernte sich und erschien einen Augenblick darauf bei dem Odcr-Aufseher des Justiz-Palasies. „In einer Stunde“, sagte er ihm, „wird der Fürst Polignac frei seyn.“ Dann seine Uhr herausziehend; „ja, in einer Stunde . . . . Wenn ich doch den Zeiger vorrücken könnte . Uebrigens, Sic wiffcn ja . . . .“ hier nahm er eine gcheimnißvolle Miene an und fügte mit leiser Stimme hinzu: „Uebermorgen wird Leopold mit seiner ganzen Familie gehängt.“ Nach einigen an- dern, eben so unsmnigen Redensarten, legte der Unbekannte sei- nen Hut auf einen Stuhl nieder, grüßte den Ober-Auffeher sehr höflich und stürzte in bloßem Kopfe in einen anstoßenden Saal, wo mehrere Räthe und Advokaten versammelt waren. Einem der ersteren fehlung er schnell einen Tuch um den Hals und schien nicht übel Lust zu haben, ihn zu crwürgen, als alle 'An- wesenden auf ihn zustürztcn und durch Herbeirusung dcr Wache diesem Skandal ein Ende machten.
Jm Journal de Paris liesi man: „Briefe aus Oviedo vom löten d. melden, daß das Corps unter Gomez sich in einer äußerst kritischen Lage befinde, und daß dasselbe durch Desertion und durch die energische Verfolgung des Generals Espartero schon auf 131-1600 Mann (?) reduzirt sey. Man fügt hinzu, daß die Desertion immer mehr zunehmen könne, da das Corps größ- tenthcils aus Soldaten der Königin zusammengeselzt sey, die mit Gewalt in den Reihen der Karlistcn zurückgehalten worden 11371re11, und die nur auf eine Gelegenheit zum Entfliehen warteten. Man braucht Übrigens nur einen Blick auf die Karte zu werfen, um sich QDI" überzeugen, daß Gomez keine Aussicht mehr auf Erfolg hat. as kann er in der Lage, in der er sich befindet, verfolgt von Überlegenen Streitkräften, vor denen er beständig flieht, für einen Weg einschlagen? Zurückkehren? Dann müßte er sich aber durch die Division Espartero Bahn brechen, gegen die U" viel zu schwach isi. Oder die Küste entlang, über Ribadco, in Galicien einfallen? Diese Bewegung würde sehr schwierig und im höchsken Grade unvorfichcig seyn; denn er müßte über drei s_chiffbare Flüsse sekzen, und auf der linken Seite des Eo, der Asturien von Galicien trennt, würde er die von dem Gene- ral: Capitain der Provinz kommandirten Truppen antreffen. Sollte er es versuchen wollen, den Paß von Pajares auf der großen Straße von Oviedo nach Leon zu forciren, um von dort aus in Galicien cinzurücken? Aber der General Manso hat diesen Punkt besetzt, sobald er sah, daß Gomez seinen Plan, an der Küste entlang zu ziehen, aufgegeben hatte. Endlich bliebe ihm noch ei111eßterWeg offen, nämlich südwestlich von Oviedo an dem OM- den man 81 Rucki) (den Knoten) nennt, inGalicicn einzudrin; gen; aber der General Manso hat daselbst die Portugiesische Division und de11,Gcneral-Capitain von Galicien, der das Corps des Ge- neral Lopez bei Lugo geschlagen, aufgestellx. Alles vereinigt sich daher, um das Corps dcs General Gomez als von einer baldi- gen und unvermeidlichen Vernichtung bedroht darzustellen.“ “- Das Journal des Debats bemerkt hierzu: „Dic Spand- schen Nachrichten, die die Regierung in ihrem “.),[bendblatce zu publizi- ren pflegt, stammen in derRegel von den Bayonner Behörden her, die sie ihrerseits von dem Spanischen Konsul oder von Reisen- den erhalcen. Diese Nachrichten, die die Regierunggiebt, wie fie ste erhält, und für die man fie also auch nicht verantworch machen kann, sind sehr oft unrichtig, unvollständig und wxdcrsprcchend, wie man das schon öfter wahrzunehmen Gelegenheit gehabt hat; und zuwei- len wird s ogqr ein Ereigniß,das man schonais besimmtangekündtgt, hat, durch spätere Nachrichten aus derselben Quclle Lügep gestraft. So meldete man z. B. bei Gelegenheit der Expxditcdn Gyer- gué's nach Catalonien u verschiedenenmalen, da!; dieser Chef umzingelt, daß seine * ivision ganz zusan1menge1chmolen sey, und daß er weder in Catalonien eindringen, noch nacl) ?avarra zurückkehren könne. Fan weiß, daß das Gcgentheil eintraf. Wir wünschen sehnlichst, daß die jetzt mitgetheilten Nachrichten über die weit wichtigere Expedikion des Generals Gomez sich später bestätigen mögen; aber das Unbestimmte, worein sie ein-
s . gehüllt smd, läßt noch viele Zweifel übrig , und ihr Inhalt bie-
tet, statt positiver Thatsachen, nur Vermuthungen dar. Man
“sagt nicht einmal, wo sich Gomez am 1_6ten d. befand, und es ist doch unmöglich, daß man in Oviedo seit dem 10ten nichts
*...-f
von Gomez erfahren haben sollte, oder man müßte denn seine
Spur ganz verloren Haben. - Wir erwarten mit Un eduld bé-
stimmrere_Nachrichten Über die Vernichtung dieser xpedition“, deim Erwlg die traurigsten Folgen für die Sache der Kdniqin haben würde.“
Der Phare de Bayonne vom Msten dieses sagt: „Der Gc11era1 Bernellc hac Pampelona am 17cm 0. 932. an der Sptlze von 8 Bataillonen verlassen und den Weg nach Estella xmgeschlagen. _ Am 14ten hielt Cordova, der am Tage vorher in Vittoria emgetroffen war, einen Kriegsrath; nach Beendi- gung desselben wurden mehrere Offiziere mit Befehlen an die Commandexxre der verschiedenen Divisionen ab esandt. Es scheint, daß binnen vier oder fünf'Ta en eine ch1acht statt- finden wird, denn die Truppen machen orbereitungen, die auf eine nahe bevorstehende crnstliche „Bewegung schließc11Ölaffen.“ --
Diesen Nachrichten fügt der Phare noch eine Nachschrift hinzu, worin er sagt, daß die vorcrwähnte Bewegung des General Bar- nelle gemacht worden sey, gm eine Expedition des Ober-Befebis- habers gegen Oüate zu begünstigen. General Bernelle sey am 19cm bei Puente la Revna über die Arga gegangen und habe nahe bei dem Flusse 8 Karléstische Bataillone angetroffen, die eine feste Stellung zwischen Oleize und Villatuerta eingenommen und später noch durch vier bis fünf Bataillone verstärkt worden wären. Ueber die Bewegungendes General Cordova sey nichts Neueres eingetroffen. „Die Karlisren“, für das genannte Blatt hinzu, „verbreiten so eben Gerüchte ÜFer einen großen Sieg in Galizien. Einige behauyten, daß General Espartero, nebst 800 der Seinigen , getddtct, Andere, daß er 311111 Feinde übergegangen sey.“ (Da die obige Mittheilung, in Bezug auf die Gerüchte aus Galizien, keines Datums erwähnt , so bleibt weifelhafc, ob diese oder die Mittheilungen des ministericllen 'lbendblattes neuer find.) *
Die Ga etce de France theilt ein Schreiben von der Spanischen ränze nachstehenden Inhalte; mit: „Es ist gewiß, daß Villareal und Cordova in diesen Tagen eine sehr [an e Un- terredung mit einander gehabt haben. Wir wissen ni t, in welcher Abficht, aber die Person, die uns diesen Umskand mit- theilt und die ganz zuverlässig ist, verfi ert, daß diese Unisy- redung neuerdings bewiesen habe, daß die ache des Don Carlos fick) in einem glänzenden, die der Königin da egen in einem sehs verzweifelten Zustande befinde. Dies ist A es, was“ man uns heute, über diesen Gegensiand mitzutheilen erlaubt.“
Die Börse wird morgen und übermorgen geöffnet und nur am 29|en d. M. geschlossen seyn.
Großbritanien und Irland.
ParlamentssVerhandlungen. Oberhaus. Siz- urzg vom 25. Juli. (Nachtrag.) Lord Hatherton wies in 1einer Rede zu Gunsten der Appropriations-Klausel der Zr- ländischen Kircheanill besonders auf den traurigen Zustand des Unterrichts in Irland hin, dessen Vernachlässigung von oben herab die Folge habe, daß die katholische Gti lichkeit die dortige Jugend auf eigene Hand in feindseligen efinnun en gegen England erziehe. Eine sehr heftige Rede gegen die ppropria- tion der Kirchen-Einkünftc für den all emeinen Volksanterrich hielt der Bischof von Exeter. _Den rund des Uebels suchte er in der allerersten Konzesfion, daß man nämlich im Jahre 1793 den Katholiken das Wahlrecht ertheilc habe. Er forderte die Pairs auf, dem Glauben ihrer Väter treu zu bleiben. Er behauptete, daß alle Souveraine Großbritaniens von der Zeit der Reformation bis zur Revolution 1688 schmack).- vollen Andenkens, wie er sagte, nichts für die Aufrechthaltung und Verbreitung des wahren Glaubens in Irland gethan hät- ten, und daß derselbe erst seit den leßten 36 Jahren wieder Fortschritte gemacht habe. Mit Ausnahme der Bisthümer sen die Irländisctze Kirche in dem elendesten Zustande, in einem Zu- stande der äußersten Armuth gelassen worden, und diese Armuti) “sey noch vermehrt worden durch den verruchten Beschluß des Jrländischen Parlaments vom Jahre 1793, welcher den Weide- Zehnten aufhob. Dessenungeachtec aber und troh der furcht- baren Verfolgung, welcher der Klerus in Irland ausge- scßt gewesen sey, habe die Verbreitung des wahren Glau- bens in neuerer Zeit wieder Fortschritte gemacht. Alle diese Fortschritte werde die neue Bill wieder vernichten, w.;s der Bischof durch Hinwenung auf die Reductionen, die in dem Gehalte der am hdchsren besoldetxn Geistlichen stattfinden sollen, zu beweisen suchte. Nach dies-Zn Auseinanderscßungen sprach sich der Bischof Über die ZrländixchenAgitatoren aus, deren Schuld sch1verer sey, als selbst die Einbildungskraft sie fich vorstellen könne, und deren Unterstützung der gegenwärtigen Maßregel an und für sich schon Meineid und Verrat!) einschließe, da ne sc!» durch ihren Eid nach der Vorschrift der Emancipations- Akte verpflichtet hätten, nichts zuzn Nachtheiie der herrschenden Kirche vorzunehmen. Schließlich 1prach er die Ho“11ung aus, das Mi- nisterium wcvde fiel) zu den Ansichten der ppositc'on bekehren, sobald diese ihren Prinzipien getreu bliebe. (Daß die Klausel mit einer die Minoritäc fast um das „Doppelte Überfieigendcn Majorität verworfen worden, haben wir bereits gestern gemeldet.) Unterhaus. Sitzung vom 25. Juli. (Nachtrag.) “2115
die Bill über den Zeitungs ; Stempel zum drittenmaie verlesen war, erhob fich err Walter, der Eiézenchümer d'er „Times“, noch gegen die 1 re Klausel, wonach ale Eigenthümer von Zei- tungen gehalten seyn sollen, ihre Namen im Scempel-Amte an- zugeben. Dies, sa te er, müsse argend ein Rabulisk ausgehech haben, um jeden inzclnen verklagen zu können; Pitt's Und Castlereagh*s Maßre eln wären gegen einen solchen Vorschlag noch liberal. Der anzler_der Schatzkammer betheuerté, man habe keineswegs die Absicht, der freien Meinunqs . Aeußc- rung Zügel anzuse en; aüem; die „Leitung eines öffentlichen Bla:- tes führe eine groYe Veraytwortnckxkeft mit sich, und es sey nichr billig, daß die verantwortlccqm Personen fich den Augen des Pu- blikums entziehen dürften. Der Antrag des Herrn Walter anf Streichung der Klausel wurde denn auch mit 58 gegen
15 Stimmen verworfen , worauf dieser aber noch ein-
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