Weniger für die einzelnen Regierwzgs-Departemente nach, wie jener Unterschied als Ergebniß fich begründe. 800,000F1'. mehr betrug darunter das Budget der öffentlichen Schuld was gro- ßentheils aus einmaliger Zinsvergknung durch d-Ze ?nlcihe von 30 Millionen entstanden. Für das Kriegs-Amt wurd_en 316,000 Fr. mehr verlangt, durch die Noth-vendigkeir, eine größere Mann- schafrszahl als 1th unter den Waffen beizubehalten uxw auch das Makerial des Gcschülzcs und des Gcntés zu vérgrößern. -- Was das Einnahme-VUdgct betrifft, so hatte schon die Töwn- Rede bemerkt, daß die Bedürsniffe für 1830 von dem Ertrage der bestehenden Auslagen würden gedeckt werden, und so sey denn auch durch das Budget für 1037 nur ein geringer Unter- schied in den Einnahmen von den ffir das laufende Jahr vo1ixten beantragt. „Inzwischen, meine chreu,“ fuhr. dcr_ Mcmfier fort, „bringt eine der indérckrcn Stetter", die emgesührt wor:
den, um recht einträgkiä) für den Schoß zu werden, den:- -
selben je länger je w-xnégcr ein, und gereicht nur noch um Nußen eines umsercr Gewerbszweige, so wie unsm's cc- handcls, die Zuckcr-Mcisc 111111111111. Schon lange und namenk- lécl)“ bei meinem Eintritt 11:8 Minißcrium ist dieses Verhält- 11iß „Ich als unvernwidléclzc 110,1)? Folge der Gcscßgebung in diesem Zweige dcs Einkommsns bezeichnet," es ist in dieser Versammlung gezeigt worden, das; die im Gesch bestimmten Verhältnisse der Er't1atru12g dcs Einfuherollcs von rohen Zuckern bei dercn Axxssuézr in raffinirtcr Gestalt unrichtig “sech, daß de',“ Abfall beim Rasfinérexx, wie ihn das Gcsckz annehme, dreifach so stark axs der wirkliche Abfall sry, Umd'kurz, daß es 1111131 mehr ein cénfaäzcr Drawback (Rück- zoll), wie es der GsscngcS-ec gewollt, son'dcrn einc währe Ausfuhr-Prämie scx), die von dem it11ä11dischen Konßxmentcn cr- hoden werde und deren Belauf O.Urcl) “ede Vervollkommnung sm Rasfiniren nocl) steige. Gcwichtige künde, cinesthetls 11:11 einen Betrieb zu begünstigen, der dem Lande du_rch Bcschäfw Jung von ArtnM 1th Verbrauch von 5.1)?«1tcréal tmßet, andyrn: :!)ei1s dcr Vortheil unserer Schifffahrk und unseres auSwärttgen Handels, hatten die chéexung bewogen, dic VorleZUUg von Rcfomncn in dieser Beziehung auszusclzcn. die se fur richti bkclr, für welche aber die Zeit 110ch nicht gekommen war. Dies? 057111113: bestehen noch, wenigstens" nach dcr Anfieht meines Kol“- !egen vom Departement des Jnncrn, 111111 es ist hinzuzufügen, daß die Complication, chhe dnrch dic Erré tung zahlreicher Rübenzuckcr-Fabrikcn entsteht, es zu e:“ncm Ge ehe »der Klugheit
macht, den Stand der Dinge, so nachtheilig er auch für die Staats- -
kasse ist, nicht 11 ändern, ehe man nicht ungefähr das Ea'qebniß kennt, das die“ roduction von circheiméschen1Zucker herbeiführen wird. Es würde uns gar zu leid thun, meine Herren, wenn wir durch unzcitigc Maßregeln der Entfaltung einer gcwcrblichen CroScrung geschadet hätten, die unscym Landbau so günßig als
unserm Handel zu werden verspricht und die uns von einem 2 Ungehcurcn Tribut bcfreiet, dcn wix' bisher dem Austande be.- - 3.11)“. Der Ertrag der Zucker-Accisc, _die inden verschiedenen “J Budgets zu jährlich 1,700,000 bis 1,8611,(00 F1. veranschlagt ?
worden, ist in dem je!;igen nur mit 120,000 F1". aufgeführt. Inzwischcm meine Herren, Dank dcr Zunahme, die man berech,- rige ist, von andern Einnahmezweigen nnd insondcrhTit von der Eisenbahn zu erwarten, die wir zu 1,500,000 statt_ 600,000 Fr. anschlagen, wird die Bälanz der Einnahmen und Ausgaben doch nicht gestört Werden, und ich lege selbst noch für 1836 ds'eHoff- nung, daß die Schätzung der *immbmcn im Ganzen übersiiegen werden wird, trokz dem großen Verluste auf Zucker.“ -- Das Einnahme-Budget wurde von dem “Minister nach dieser Einlei- tung zu 332,11/10 F1". 13 C. höhcr als das der Ausgaxen veran- schlagc und das Einzelne hiervon nachgewiesen. In dieser Aus- v::mndcrscßung bemerkte er unter Anderem: „Uebereinkünste mic Henachbarten Ländern haben Belgien den Durchgang de:: Kor- rospondenzen gesichert; es ist eine große Beschleunigung m der Beförderung der Briefe von und nach Frankreich beschafft wor- "0917, und eine schnellere Besorgung nach Deutschland wird um verzüglich ins Werk get'ichtet werden.“ _
Gestern fingen die Repräsentanten M allgemeine Discusnon Über die Antworts-Adressc auf die Königl. Thron-Rcde an. Meh- rere Redner nahmen nacheinaxzdcr das Wort, und um 3 Uhr war die allgemeine DiLcussion noch unbecndigt.
Der Königl. Engl. Gesandschafts-Secretair t'n Der_lin, SQ“ G, Hamilton, 111 auf der Reise nach London hier angekommen.
Deutschland.
Hannover, 10. Nov. So_cben, halb 2 Uhr Nachmittags, find Se. Maj. der Kökig von Grécchen1a11d, unter dem Inkog- m'to eines Grafen von Méffolunghi, auf der Reise nach Olden- burg hier eingetroffen und im Britischen Hotel ab estiegen.
Nach einer Bekanntmachung des" .Kdniql. ? inistcrié des,
Inncrn vom 14ten d. find die Pacrimonial-Geréchte Salzdctt- furtT), Evenburg, Diedersen-Ha-Zperdx und Neustadt-Gddcns in “Folge freiwilliger “Abtretung der Gerichtsherren aufgehoben. Das Gericht Neustadt-Gödens besteht einstweilen als Königliches Gericht fort; die Bezirke der erstgenannten drei Gerichte sind vereinigt worden: Salzdetcfurth mit dem Amte Bilderlahe, Evenburq mit dem Amte Leer und Déedersen-Hasperde mit dem Amte Springe. - Das nencrrichtcte Amt Alfeld iß seit dem “101211 15. M. in Wirksamkeit.
Hamburg, 16. Nov. Morgen wird der Königl. Preußi- sche Gesandte, Herr von Hänlein, von hier abreisen, um sich zur Vermählungs-Feier Sr. Majestät des Königs Otto von Griechenland nac!) Oldendurg zu begeben.
Kassel, 14. Nov. (Kass. Ztg.) Die bevorstehende Be- nutzung des neuen Srändehauscs hat zu einer Differenz zwi- schen dem Ministerium des Innern und dem ständigen [and- 11ändischen Ausschuffe Veranlassung gegeben, deren nähere Be- schaffenheit aus den nachstehend abgedruckten Aktenstücken cr- sicl)tl"ci) ist. Als nämlich eine Anfrage des" gedachten Aussthus- ses darüber geschehen war, ob das neue Ständehaus vor dem 12tc11 d. M. werde Überktefcrt werden, wurde demselben am *11ten d.,M, eröffnet, daß das neue Ständekxaus zum bevorste- henden Landtage zu geHrauchen 1eyn und wegen Einräumung der erforderlichen Lokalitäten darin noch an demselben Tage das ndtbige Mittheilung erfolgen werde. Zudem jedoch diese Ein- räumung durch den dazu bestellten Kommissar geschehen sollte, erfol te die ablehnende Lieußcrung des ständigen landskändischen Aus11chuffes vom “11te11 d., und hierauf die weiteren Eröffnun- gen des Ministeriums des Innern vom 12cm 1), M., die fer- nere Aeußerung des gedachten Ausschusses vom 12ten d. M„ eingegangen am 13ten d, M. und die schließliche Erdffmmg vom
14ten d. M. _ _
„1. In Beziehung auf den (*Hegcnßand dcs gcfälltgen Schreibens von heute, Nr. 10,712, dic_11cbcrwcisung des neuen Ständchauscs betreffend, müssen wir als stet) von selbst vcrsiebcnd voraussehen, daß .das neue Ständehaus gan ztxr freien BWüg-mg der Stände gestellt werde. Ig wischen drückt :ck cn_es SWben hierüber in einer Weise aus, daß 11 er die dcsfallfige 11116)! MMrstlichen Ministeriums dcs
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1314
Innern bei uns Zweifel fies) erhoben, die durch eine weitere [(ist-171:- 1tche Mittheilung, wie sie der Schluß jc11es.Sc1)rcibens „crwartcxt 11c1;, nicht 110517 worden smd- Sol'lte unter dieser Mitthctiung „dre von dem MiUiskcrial-_Secrctair, Hofrath von Eydc, dcm 11111_erzc1c1)11eten Vorstande dcs Attssxbusses gcmacbte mündliche Erbmngtg vcr- sianden worden seyn, so konnte der gcdachte Vorstand 1111) 111011 veranlaßt smdcn, der Aufforderung jenes Bcamtcm 11111 d1c1c1n Pas Ueberweisungs-Geschäft vorzunehmen, zu entsprechen, sy lauge 111c1)_t über die Art und den Umfang der ilcbcrwxjsung genügender Ans.- schluß ertbcilt war, welchen vor der Ucbcrwnsung zu geben, der ge- 11a1111tc Mi11iücrial:Sckrctar ablehnte. Wik [1111191116 daher vor _.11: ten Dingen fiir unsere Pfléclzt, Kurfürstlchs Mnnncrinxu des In.- ncrn um baldgcfäukzc C'tthciluu dcr gedachten 911161111111 zu crm- cheu, und be icl)c11 uns dabei anYdao SCORM" dcs 111011?"de land: ständischen 9 11ssc1)11sses vom 18. Novcmbcr 1833.
Kasch- am 11. November 18:114., * .
Dcr bleibende [andständiscbc' A119sch111;. (017.5) Sch)omb11rg. Djrk,s., , 11. 21119“ ug aus dem Protokolle dcs Mrntstcrrums dcs *„11ncr11. Kassel,am 12. che1ub„cr1836." ,
Nr. 10,859. Weiteres Schreiben des stänmgen landßmxxxschn Anssciynffcxi, dic Ueberweisung dss neuen Ständchanfcs bctrcxtcnd.
Beschluß: Tem ßändigcn landstäudtsxhen Ausschuffc 111 111115 auf Folgendes ergeben]? ;u crwidcrn: Es 11711118 BMP„UUT MMU! 1111101111601, dcm gedachten AnöscLGssc dimentgcn Lokaltsxgtcn 111 vcr- sc11af1'c11, wcläwc ur Bcsvrgtmg der ihm umi) dcr 'Gc-säzajtsxrdtnzng dcr Ständc-Vcrszantmlung obliegenden 2111111101 nothtg seycn. Dtcsc 1390111110111, iibcr dercn“Zulänglicbfeit zu ttrtvctlcn erst 11.111) geschehe- ncr llcbcrlicferuug möglich seyn werde, sollten dem Herrn VorsZ-andc dcs sändigcu 1a11dfiäudischcn Auösahusscs- alsbaw im neucn Staudt»: hanse: überwiesen wcrden. Lb runs) die über einzelne soystigc 'Tvctkc desselben getroffene Vcrféignng, welchc iibrigens erst de: der Ueber- weistmg werde bemerkt Werden können, das laudständisevc errcffc bcnacbthciligt erscheinen sojltc, müsse der kommenden Ständc-Vcr: sammlung zu bemerken und 111 begründen überlassen bleiben, indem man darüber mit dem dcsfalis gar nicht lcgitimirten ständigen Aus: [(WM in irgend eine llntcrhaudkung zu treten ablehnxn 11111171“. Es werde bicruacl) dcr Anzeigc, ob die Ueberweisung dcr sraglicbcrxLoka- litx'iten «111'1111ch111cn der Herr Vorstand des Ausschufscs bercrt sxy, 11111 dc11121cmrrkcn c11tgrgc11gcschet1, das; man dicsscits irgend cmc. Verantwortung über die' durch die abgelehnte Annahme der Sitznngs-
? nnd Gcschäfts-Lofa|itä1cn ctwa entstandene chbindcrung in den Ge-
schäften des siändischn Aussckxxffcs niclyt übernehmey könne, dabe- rcitö vor dem Einbcrnfnngsmge dic 11cbcrwcis11n_g 1911er Lokalttätcn angeboten worden sry. (gez.) „Hassenpflug.
111. Auf das gcfälligc Säxrcibcn 1*_ox'.11*c11tigen Tage. dg 1111111“- wxisnng ch 11k11c11 Ständcvaus-s betreffend, erwidern war 311111111111, lickzcm Ministerium des Juncrn crgcbcnst, das; wix, da die uns ob1ßc; gxndc Pfiicht, das landßändischc Interesse wahrzunehmen,“cx]? 11111 der Eröffnnng dcr bcvorücßcudcn S1ändc-Versammlnng «1t1sl)ort,1111d décsc Pacht auch die Vertretung der Stände, in 1131111111169; «11111 dxc Ueberweisung des neuen StändchauscN,umfaßt, ans :'an tlxc1lwc11c 112bcrlicferung desselben 11ich)t cingcbcn f'onncn.
Kassct, am 12. November 16:16. _
Der bleibende landständisch 21115110an. (ge1)Schomburg. Dirks.“ * 11". Auszug aus dcm Pkotc-follc dcs Minéficrimus des Innern. Kassel, am 1/1. Novcmbcr 1836.
N;“. 10,920. Weiteres SMxivcn dcs skx'indigcu [audstäqxdischcn Ausfchffcs, d1c Ueberweisnng des neuen Ständchauscs bctrcxxcnd. _
Beschluß: Dem Kündigen laudständiscben Ausschuß? 117, am dcffcn vom 12tcn d. M. dalirtcs“, dcn 13tc11 Abends emgcgangxnxs Sck reiben, ergcbcust zu eröffnen, das; bei der Annahme eines volltg cnthrcchcndcn Lokals „um Zweck der durch den Herrn Vorstand des ständigen ständischcn 9111ssch1tffes zu veranstaltcndcu vorbereitc'ydcxx Wsammlung der Ständc-Mitglicdcr von Wahrung landüandw schcr Interessen gar nicht die Rede seyn könne, um so we- négcr aber ein so1chcs Interesse bei dcr vorlicgendcn Veranlas- sung beeinträchtigt zu werdcn vcrmögc, a1s in dic-Anyahme dcs 511 überweisenden Vcrsmnmlnngsiortes nur ganz willkiirlwherwcise dre Bcdcntnna ciner auch nur in irgend einer Hinsicht für die einschxagen;
dcn Berhä1tniffe Etwas cntscheédcndcn Handlung gelegt werde. Wem) ; dcr üändigc 17§i11dischc Auéscßnß die Sachcvon dwsc1nstchganzvon sclbjt -
darbietcndeuGesichtspunkte119151671111wollßdann werde, wie 1111111 zuver- fich11ici)crwarte,dcrUeberweisung dcr bcfragten Lokalitäten kein Hixzdernis; mehr cntgegcngcsteslt nnd danortgang der den Landtag vorbcxcttendeu Handlungen einc chnnung nicks bereitet wcrden, die somt 1111_vcr: mcidliéi) erscheine,“ indcm es fiel) von selbst verstehe, das; der .Herr Vorstand des ständigen siändiscch Ans'schuffcs nicht befugt _seyn k'ounc, cin Zusammenkommen der Ständc-Mitglicdcr zum Zwecke dcr Vor:
nahme ocrfaffm1gsmäßigcr, dem öffenelichen Rechte also augclxörigcr ?
Handlungen in einem anderen, als dem dcöfalls öffentlich „11011111111- teu Versammlungsorte zu veranlassen. (gez.) Hassenpxlng."
Kassel, 10. Nov. Se. Hoheit dcr Kurpriuz und Mit- regent haben den Hof-IJIarsclmll von der Malsburg zum Ober- Ceremonécnmeister, mit dem Prädikate „Excellenz“, ernannt.
Die heutige K_cpsselsche Zeitung berichtet: „ZnGemäß- heit des §. 2-der Geschäfts-Ordnung der Stände-Versammlung vom 16. Febr. 1831 hatte, wie wir vernehmen, der Vorstand des bleibenden ständigen Ausschusses, Herr Ober-Bürgermeister Schomburg, nachdem mehr als 2/3 der zum bevorstehenden Land- tage erwähnen Abgeordnctcn vorläufig für le itimi'ct anerkannt waren, die hier anwesenden *Mitglieder der tände-Versamm- lung zu einer Zusammenkunft auf den löten d., 10 Uhr Vor- méttags, im neuen Ständehause eingeladen,_um zur Wahl eines Präsidenten und eines Vice-Präsidcntenzu1chreiten. Der Vor- stand, Herr Ober - Bürgermeister Schomburg, eröffnete .die Sitzung mit einleétendcn Worten, durch 1ve1che er aufsdie Wach- xkgkeit des zunächst vorzunehmenden Geschafts und dre Eigen- schaften, welche die Wahl zum Vorsise der Versammlung bc- stémmen müßten, aufmerksam machte. Nachdem hierauf über die Zahl der zum Behuf der landesherrlichen Ernennung eines Präswenten und Vice-Präfidcnten zu wählenden Mitglieder verhandelt worden, wurde dieselbe auf Vier bestimmt, und wur- den hierauf mittelst geheimer Abstimmung hierzu gewählt: die Herren Schomburg, Endemann, Wippermann und Schwarzen- ber .“ '
9 Ueber den hiesigen Aufenthalt des Herrn Grafen von
Tissolunghi wird berichtet, daß derselbe gestern DJTittaxx um 2 Uhr héer ankam und im Gasthof zum König von Preußen ab- stieg, nach einem Dejeuncr gleich die Kurfürßliche Bilder-Gal- lerie besuchte und darauf nack) Wilhe1mchöhe fuhr, dessen An- lagen der Herr Graf in Auxnschein nahm, mzd nachher nach der Stadt zurückkehrte, woselbst derselbe zu Mittag speisie und Abends , obwohl Unter fortdauernden: „Inkognito, erlauchte Be- suche empfing und erwixderte. Diesen Moygen 7 '/2 Uhr setzte der Herr Graf von Missolunghi seine Reese nach Oldenburg Über Hannover und Bremen fort. In seinem Gefolge befmden fiel) der Königl. Griechische Gesandte zu München, Für|_ Mau- rokordates, der Königl. Bayersche Gesandte zu Wien, _Graf v. Lerchenfeld, der Hof-Marschall Graf Saporta, der Regterungs- Präsident v. Rudhart von Passau, Flügel- Adjutant uud Kabi- nets-Secretm'r Oberst: Lieutenant Lechletthner, und der Leibarzt 1)r. Widmer.
S 11 (1-11 i e 11. Madrid, 5. Nov. Die Hoszeitung publizirt eine von dem provrsortschen General-Capttzun de_r Provinz Toledo an den Kriegs-Ministergerichtete Depejche, dre aus Toledo vom
31.011. datirt isk und die Nachricht von der Niederlage de nittheilt, der am 2917011 Maria Fernande ' inos hatten dabei einige Waffe Mann gefapgen genommen „dazu dienen sollen, dj
Karliskéschcn Anführers Palillos : Tomelloso von dem Ober gen worden. und Maulthicre erbeutet und zwei „die“, wie es in der Depesche [)eißt, Manen der bciden von den Rebellen so 1111111c11sch11ch u111gebrqch
ten Kabinets-Couriere zu fühnen.“ _ Dasselbe Blatt enthält folgende Depe1che des General Xavier de Osuna, an den Krieg; Oktober: „Der Milieqzr
sk-Lieutenanc Die Christ
Capitains von Andalusien, *))?inistcr, datért aus Sevilla vom 27. Gonverneuy von Villarcal de San Antonéo in Portugal,. 11 dem ick) seit dem Beginn meines Kommandos in Communicauo abc“, meldet mir in einem vom 24. Oktober datirkq daß er die Nachricht über die Bewegungen NW, „11: seine Regéerung befiW daß die Öffentliche Ruhe in Algarbien ,» ck Portugiesischen Gränze «„ Kolonne unter dem Kommando des B der sein Hauptquartier in Beja aufg je nach Erfordernißd alusien zu vpex'iren.“
gestanden h Schreiben, die er von mir empfangen, Er fügt hinzu, gestört geblieben ist, bewegliche Observations- rons de Bomftm sicht, schlaZen hat und in Bereitschaft ist, 11:11stät1de in Estremadura oder 111 'Und
Das Eco mcLOct aus Cadir vom 21, Oktober: Geschwader, welches vor einigen Tagen [)e'er einlief bgesegclt, mit Ausnahme des Sc.“)éffes „Santi Petri“! das hier in Quarantainc verbleibt, um einige Havarie ausz
und daß an der
Französsche ist wieder (1
nland.
Aus Frankfurt a. d. O. géhkUp nachstehende Mittheilung vom 1811211 d, M. zu: „Die färr, Großhandel mit der gcgenWärtigen Woche zu Ende gehende hi esse :sr :'111 Allgemeinen mittelmäßig gut aus. faljen. Es befanden'sicl) Über 52,000 Centner neu eingegange Waaren aller Art auf dem Plaße, und die Zahl der angem dercn *))?eßsrcmden bestand bis zum Urea: d. M. in 8:12] M In Tuch und tuchartigen Waarcn war das Gesäß diesmal zwar nicht sehr beträchtlich, da :* C'inkäufcrn fehltx, indessen hach ordinaire Tuche doch viel Sächüsäze U::d Preußische Wollenzcug-Waar * die C'ngla'schcn went
Berlin, 10.971311.
sige JNartini; M
s dazu an aukzländisch
saß gefunden. anden 1:1étcelmäßigcn, Seiden; u::d Halbseiden-Waaren war das Ge günstig. Mic Schlesischen und Sächstschen Baumwollen-Waare cmachr worDe'n; die Berliner Kattune fa Englische Baumwollcn-Waaren wu den weniger gesucht. In Leinen-Waaren war der Absatz mitt n fanden ebenf.*-.lls mitteltraäßig gutenA fick) bei den Eisen- 1111d Stahl-Waare so w:“e bei den Lede e Häute und Felle waren viel vo handen und fanden sämmtlicl) Käufer. Hornspißenwaren viel H:“rsch -Gcwcihe wcnige hier; c lekxtcrc wurden rasch verkauft.
Schweincborsten waren nichcvéel vorkandeu und wurden sämm Beccfedern und Daunen, auch Federposen war und fanden zu guten Preisen Käufer. Wack vcnig vorräthig, beides wurde rasch verkau 5000 Centner auf dem Plaße. DasG flan, besonders für die feineren Gattunge haben zule13t nocl) guten Absalz gefunden.
Der mit der Messe verbundene Pferde Pferden bese t. Däe N.:ä)frage war nicht beträchtlich. C0 erkauf von Pferden nach dem Auslande gema
er Begehr. chäfc diesmak ma)
snd gute Geschäs1é „9 den ebenfalls vici Absalz.
Kurze Waare Dasselbe zeigte
den Holz;, Glas) und Por und Rauch-Waaren.
ellan-Waaren,
rstxxc fanden wenig_Nachfrag1 Pferde; und Kuh-.19aare,au
lich verkauft. ziemlich viele hier war viel, Honig 1 Von Wolle waren 1- fchäft darin war geringere Sorten “Markt war 111117-15
diesmal kcin worden. “
- Man meldet ans Bromberg, daß daselbst nicht“ das schöne Nordlicht am 18. Okt. beobachtet worden ist, fond daß bereits am 111e11 desselben Monate? ein ähnliches Meet wurde. An gedachtem Tage zeigte sich um Süd-Ostcn am Himmel m einer Hdhev ekwa 40 Graden eine schöne, sehr große Feuerkugel mit weiß Licht, die nach einigkn Sekunden sich in 20 und mehrere !! ercheilte, wel-che sofort verschwanden. “en am nördlichen Himmel weiße Lichtstrah es zeigte sich demnächst, in e*- dhe von etwa 30 Graden über dem Horizont und einew utenden Breite, ein schönes Nordlicht, welches, nachdem 10 Minuten gedauert hatte, verschwand, nach 10 Minuten gleich schöner1viederkchrte und dann nach kurzer Zeit ganza» '“»
---- In I atibor
wahrgenomnren 8 Uhr Abends im
nere Fencrkugeln ; telbar darauf scho bis zum Zenith empor, und
ward am --“1ten d. das von dem Stad» Verordnetenx orsrehcr und Stadr-Aeltesten Frank erbauter dcr Stadc-Kommunc, behufs Errichtung einer städtischen W sen-Anstali für katholische Waisenkinder geschenkte Gebäude feu
Bezug auf den Gesundheits-Zusts] der Gemeinde Irrel (Kreis B elche mehr als 600 Seelen zäh J., mithin seit fast einem h mmen ist.
ckelte in diesem Ja
lich eingeweiht.
- Bemerkenswertk) in der Rhein-Provinz ist, das; in burg im Reg.:Bez. Trier), w vom 5. Mai bis" zum _1, Nov. 13. den Jahre, kein einziger Sterbefall vorgcko
- Eine ungewöhnliche Thätigkeicentwi dcr Schiffbau zu » :erzig, im Reg.-Bez. Trier, indem das1 bis Ende Oktober 19 große Schiffe gebaut worden find.
«..-„-..... „...-...»,.-....».,_...-._-..----*
Wissenschast, Kunst und Literatur. Ausstellung auf derKKöniglichen Akademie der
Wir haben unter den historischen Bildern noch eine hübsche M [esc iibrig. Zunächst ist von den Werke scldorfcr Schule zu rcdcn, wc1che uach Ausstellungen zu den böcbsien Erwartungen berechtigten; tjlkc und Alfred Rethelx Dcr Erstere, w Wüste den Preis davon! (M in demselben Grade“
n zwciey Maler aus dexD ihren Lctstungcn auf früh!
Hermann S zwei Jahren mit _scincn Pilgern in der hat d1esu1al zwci Bildcr gegeben, wc1chc 111 leblyaftcste Interesse auf sic!) ziehen; 16 liegt aber 111 der Sach und dchüstigkcit diescr ]uge11d11c1)cnKräfte,daß dieSicg [ zurüéfblcibt, ist darum noch nicht befiegtx Viel schieben nur Der Kalmit des größeren Bilde !, Herzog von Schwaben, atcr, Otto den Großen, empört, bcgcgnet de111 Jagd und wirft ficl) im Büßcrklcide, Dic llcbcrraschnng des Kaisers ohl auögcdräckt, a . at nicht jene unmittelbar“?
seln, und wer emma dern wird fich nächstens mich die Wahl des Gegenstandes.
Sti1kc ist nämlich folgender: Ludo!
r oben zeigen.
gegen seinen V 1111 Walde auf der bittcnd, vor ihm nieder. nere Rührung des Sohnes ist auch 111 ment spricht nicht durch fick) selbst, erh allgemeine VcrstänYlichkcit, es scheint nicht möglich gewesen, tion in einen einzigen Moment zu
den ganzen Julyalt der . vcxcinigcn. Der Rückblick au verloren, die Empdxung des Sohnes gege c ließ sic!) malerisch nicht d dem historischen Detatl 1111 und was der Maler empfunde kaun fichin dem Bcscjzaneru
re geht hier d dic'kdarauf erfolgte Rax! das Erarcifeudc beruht vier aur wesentlich auf einer Succession, als er diesen Gegenstand wählte,
reprodllziken- WMW?!“ das BW Ücht- Er steht, hixx nur einen ge- schmückten Maqn mat Jagd-Gexolge, dem fick) em ]1ingerer bittend " den Weg nxtrft, abxr er nnrye, ohne dax; er den Katalog nach- MM; 1, nicht etzmml wtssen, daß ]enes,dxr Kaiser Otto, dies Ludolf r ch1vahen,1s1; es wtrd aus dem Btlde 111chAtunmittc1bar anschau- li ,yaß 11.111 eme Sce11c zwischen Vater und Sohn haben, und noch weniger k'onnen fick) ychtottve aussprechen, wclche früher und 1th imSpieleMarcn; „unt e_mcm Worxc, das Drama scheint hier außerhalb r maler1schen Duncunyuen zu [regen, „und, das, [MS der Künstler wirklich kxarstcllte, steht 111 ,kcmcm Bcrhaltmß zu dem, was der Be- samt!“ hmzu dxuke11nn1ß._ Um uns noch dc11tlicher auszndkx'ickcn: „Moment würde malerisch seyn„ wenn cvseme Erstreckung m die Breite hätte, wenn es darauf ankämc, dxn verschiedeucn Anthcil dcr Empfindung 111 mchrcxen Pcrsopcn zugl'etcl) und neben einander por: „steam, allem ,das_ ist htcr mcf): der Fgll, sondern pas Portrschc ie t vier wcscntlxcé) tn dem, was der Z,?lk nach W emayder folgt, und kann ohne dus, d- 1)- ohne hinzugefngtc Erklärung, 111cht einmal verstanden werden. , _ ,
Nicht viel anders 111 es auch mtt He111Retlyc1sche11ledcbcw.111dt. Nachdem der Künstler vor nu'nmchr, otcr Jahren scmen Bonifacius, eine wunderschone Ein,;elfigux, gczcrgt 1).1ttc„- _machtc 1111111 fick) groß.: erspreclmngxn von„dcm Bxldc, w51c13e6 d1csmal „der Katalog ver. vieß- „Bonifacius laßt_aus Yer gcfallten Wydansctxlw eme ck)ristlichc Kapelle bauen“, durfte cm schr glücklicher Gegenstand von
wahrhaft poetischem Inhalt scheinen, denn welche Fälle von Gefüh-
ch1icßt es ein, 11121111 da;; alle _Hci1igtbu111 der D*:utscl)c11 piölzlicl) dem Beil erlixgt, zersägt wxrd, Me 1111 „gcwxhnliches N11 holz, und wenn nun wscdcrum „1115 den Brxttem dlc crytc ckristlichc. apcllc cr; tcbk- Wsickxt Uebergänge dxr Wupfrudungcn! Aber eben weil es Uebergängs nud, auchwc1ct1t11c1) an etuchttfolge gebunden und eben
darum dem Dish!“- aber nicht dem Maler darstellbar. Der Letztere
findet 511.11: immer noch genug abzubilden aber doch nichts, was mit
dem postischkn Gehalt im Verhältniß sténde, und also ami) niohts,
W; in dcmGrade ergrejxcn kann, wie man es von dechgenstandc erwarte" soltte. Unschjinstler hat numer noch etwas recht Schönes dargestellt und recht fcmc Gedanken an den Tag gelegt., Bonifacius 7chtn1itten u11tcr_u11seren e1)rbarx11_Altvorderu 1111d ze1chnet sinnig mit seinem Btsckwsssmbc , deu Ansrnz derÉu exrtchtcndcn ei11fachen KapeUc 111 den Sand; scme prtcstexltchc11 eglctter schauen zu, ch- 1eichcn dle bckchrtcn Dcuxs cn; dte fruher verehrte Eiche liegt am Bodo", und ihr kerniges „voz splitten" untexxden Schiägrn dcr Axt, 1113111011) man im 'Hmt-crgrnnde gesclxaftig dx; Balken zu dem Ge- bäude des ,geprewgtcn Gottes 1111frtc1)_ten ncht. Es ist manche trefflich? thur nn .thdc, cimge 1111!) weniger geglückt, „mit dem Ganzen aber 111 der, Gcgcnxmndj lange nicht c1schopst, ,s ist wieder mchx cnzc Abbtldqng ,als eme poetisch crgrändcndc Darstellung. Es 111 d1es znchr em mgncttcnartiges Ncbcnbild, und wenn der Künsücr etwa txjtt-solchcn Abbildungen Hauptgemäldc um- geben wollte.,oder _wenn cx eme znsmnmcnhä'ngende Reihenfolge auf: ßeUtc, so wurde 1161 -_wcmgcr dagegen sagen lasen, wiewohl Bilder, we1che auf einen 0311" d_c11 Kern und Schwcrpunkt einer Handlung herauszustellen wtsscn, nnmer vorzugswctsc den Sieg über das (15c- mijth dcs Besciyauers, davontxagcu werden. Auf jene Weise stellte uns dießmal Stilke.d1e Juugfmn von Orleans dar, in halber Figur, die Falmc in dcr 33.1111), gewappnet vor der Mutter Gottes betend. Ergab dem BiLHc cmcn Sockel 1191) Goldgruud 111112 zeichnete auf dcm- sclben iu vcrschxxdencn Feldern unt Braug die auf einander folgenden gxschich11ichcn yanptmozucntx so vortrcmicl), daß wir nicht An: stand nehmen, dtescxx bc: weztem den Vorxug vor chm Hauptbildc zu geben. Was abcr. dte Ausfuhrung mit Braup aus Gold anlangt, so scheint überhaupt jede Art vo11Monochrom f:“tr dergleichen cyklisclxc Darßellnngen am passcndstcn.
Zwei Scenen aus dem chen der heiligen Elisabeth find dramatisch gedacht, und besonders die Vertreibung der Landgräß'n aus der Wartburg durch ihren Schwager Heinrich NaEpe enthält lebendiar, wobl clmraktcrifirte Gestalten. Das Bild hätte leicht den allgemeinen Beifalx des Publikums gcwizmen können, wenn das chmérxvotl gen Himmel erhobene 211111113 der Verßoßcnen mehr
ärme, die Zeichnung mehr Weichlyci'x, das Kolorit „mehr Schmelz besäße. Wasen. ein ]uugck Kunfilcr in Düsseldorf, 11cm
uns die asien Christen als sein erstes Bild dar, das, als sol-
ches, recht wacker genamn werden darf. ,Ein würdiger Greis liest aus der heiligen Schmft vor, und die klcmc Gemeinde, die fiä)
in einer engen Fclögrottc versammelt ,hat, hört in_ verschicdeuenStel: 1unqen andächtig zu; doch hat auch dtescs Bild c1ncn gewissen preß- haften Charakter, der fich bis auf das Kolorit erstreckt, und man vermißt Frische und Erhebung. Von “Otto Grashof findet fick) die Eingangssccue dcs Cid, woraus d1c gute Schule und iiberdies 1
das sehr löblich Bemühen 11.191) dranm1ifcher Darstellung hervorgeht. Minder gcrathen zeigen fick) dtcsmal dre Bilder von Isaac Jacob und Karl Duncker, indvm sie „m weit hinter den Ansprüchen zn- rückibliebscén, welche man an die Düsseldorfer Schule zu machen gc- wowt i .
Nunmehr kommen wir zu einer Reihe von Düfscldorfcr Bildern, diemeificns einxcmc, ruhende Figuren enthalten, oder wenigstens solche Gruppen von zwei Figuren, wclche sicl) nicht zu den dramati- schen zählen lassen. Darunter ist noch viel Anmuthiges uud Lieb: 11chcs, aber wenn diese Stiicke auf früheren Ausstellungen ohne Zwei: fc! Aufsehen gemacht hätten, so blieben fie docl) dießmal im zweiten und dritten Range, namentlich aber entging ihnen der lebhafte Bei- fall auch dcöhalb, weil man ihnen die Ableitung von bereits früher Geschautem zu leicht anmerkte. So „hat Blanks Kirchgäugcrin von der letzten Ausstellung, an der man ubrigens eine Rcminisccnz aus Dürer erkennt, schon dama1s, damit fie nicht allein sey, Wittici)'s Edelknabcn hervorgerufen, und von, diesem zarten Paar findet fick) ge enwärtig ciux z_ab1rciche Nachkommenschaft. Darunter 1| zuer Wittich's Cdclsräulcin mit dem Falken auf der Hand zu nennen, das eben so ztcxlieh ist, aber nur 11ochscntimcntalcrund trotz ihres frommen Augenmedersctzlagens doch recht gefaktsüchtig. Die anderen übergeben wir am besten und verweilen nur wieder vor Blanks Goldschmidts-Töchterlein, die ein feines, liebes,genu“itl)1iches Kmd ist und durch die dunkle Haltung und die ernsten Farben an c1n_a11es Bild erinnert. In anderen wieder dauert eine Richtung am die Pracht der Kostume und die zierliche Ausmalung aller Stoffe
: der Waffen und Schmucksachen neck) fort, wiewohl fick) nicht verken-
nen läßt, das; Alle, die das innere Leben zu ergreifen suchen und Seele darstellen können, fich immer entschiedener von dieser Richtung abwenden. Als das Ma inmm von sauberer Zicrlichkcit und finni- Ler Pracht zeigt fick) cin * ild von Wilhelm Nercnz in Düffci: l)„kf,_c1ne Scene aus Kleist's Käthchen'von Heilbronn. Das gcgen- wsrttg ausgcstcate Gemälde soll nur als Mittelbild dienen und in Emem Rahmen noch mit Seitenbildcrn vereinigt werden. In sol- chc_m Sinne ist denn auch schon dies Mittelbild selbst gemalt, denn tsjst eme Zusammcnhäufung alles Fciucn, Nicdlichen und Süßen, glelchxaux mrt weib11chem Sinn und mit aller Ausdauer Deutschen Kunjxslejßes gemalt, aber die Kunst sieht darin nicht in gleichcchr: bältmß mit dem Fleiß. Einige Köpfe haben auch einen warmen ußdr11ck,vorz1eb111lich Käthchen's Vater, und ein besonderes Interesse erhalt das B11d noch dadurch, daß die nahmlmftcstcn Mitglieder der Düffeldorfer, Malcrschule darin angebracht smd, freilich sämmtlick) brrsetzt in )en: Zierlichkeit und Zuckersüßiak'cit. , 21116) aus anderen Sch111en und von älteren biestYn Künstlern 111 noch Einigespaclvzuholen. Das Gebiet antiker arstellungen, w11chx vo11 den Kxiustlern besonders des Nackten wegen gesucht wer- den, 117 dtesma1111cht sebr re1chaltig ausgefallen, denn außer Sohns Uktbexl des Parts hat nyr noch Adolf ' cnning ein Gemälde dcr Ukt m 1ebenSgroßen thnren gegxben, chill und Thetis, wie der Heldzornig am Meere fißt und seznc göttliche Mutter aus der lut 111111111, hcrantritt, um ahn zu.besänftigen. Jm Hintergrunde icht man dte Herolde mit der Brxseis abgehen. Es zeigt fiel) hier der ge- WandteZe1chner und theilweise anal) gewandte Kolorist, allein man kann sick) nieht verschweigen,daß es an xemkfehlt, was allein dichrzen öff- ket und gewmnt. Besonders schon :| noch die Nymphe, welche in “er Muschel fi t und das Delphin-Gespann lenkt; und ganz vorzüg- ch ist der We cnsch1ag des heiteren Meeres gelungen, so daß man
1315 auf den Gxdanken geräxl), _dies scy eigentlich der Inhalt des" Bildes- 1111d der Künftler babedxeFrgurcn, obwohl fielebenSgroß sind, nur als Staffagx d_azu,gcsucht. 3-11 kleinerer Dimension sieht man von S ch orn, gcgernxarttg eme_m 1Schuler Wacb's, eine antike Darstellung mit nack- ten c!*Ttguren, Anon, von Nymphen und Meergöttern getragen. Der 1!
Kid lxr hätte diesen Gegenstand nicht wählen können, Wenn er fick) ["ck-k m der Zeichnung und Färbung des Nackten etwas zutraute, a11em zu 11ackte11Figurcn stimmt sehr wenig diescr moderne und süß- 11che Angruchu den Gesichtern. JUK) hat die ganze Behandlung ' e_twas ubernxaßtg Delikatcs und fan Porzellanartiges. Das Nackte 1111111 ,nur gefallen, wenn es mit Kräftigkeit und [lnbcfangeuheit ver- cmt 111. Von Schoppe sxhen wir eine anziehende Badescene, an welche schon darum ein geringeres Maaß von jenen Anforderungen (4811111611 werden darf, weil fie das Zkitalter nicht verleugnet; dcr Kumtkcr schcint nichts dagegen zu daben, wenn wir die arten Nhlnp1)ch)c11 uns zugleich in eleganter Modetracht denken, ja, es 15chci11t dn: W1rf1111g chen hierauf berechnet zu sxyn. „ Dic Kostumstiickc find ami) anßcr dcr Diisseldorfck Schule sebr bcltgbt; unxcr sv1c1)c11 nämlich verstehen wir diejenigen, wo es nicht zuuäéhst aus eine Darstellung des inneycn chens abgesehen 10, sm;- Yxrn vt-xlmchr auf „cine chrascntation der Figuren und ihrer Traäzt, 1111" wclchjc icßxcrc ]enc mitunter 11ich1 vici mehr als die Träger find. ' cht Stucke von Adol yk) Henning, „cin Armcnischer Geist- 11cher,' welcher das Weihwasser nimmt“, und „ein Trdcnsgcistlichr unt scmem Chorknaben zur Messe gehend, als Hintergrund cin Thai: dcr Markuöktrche“, nclymen sic!) recht statilict) aus, und nauwntlicl) 1191, das leßtcrc, trotz des vorgeltendcn Schmuckes, zngleick) eine ernste Wurde. und gcfällt durch die Entschlossenheit des breiten Pinsels- Yuck) Hopfgarten zeigt in neuerer Zcit einc überwiegende Neigung fur das Kostum, was seinen Darstellungen gediegenen: Inhalts nicht seltcy Abbruch 1111.11. Sein Rafael, das Motiv der Madonna cha Scdm snzdeud, wurdc gewis: noch ansprechender seyn, wenn das Ko: sm_m darm xvechr vorträtc; im Uebrigen verweisen wir für dieses Btld, das v1cl Schönes enthält, auf unsern Bc1icht bei Gelegenheit dez; Yusßclltzng dcs Kunst:?Zercins. Ein anderes Gemälde desselben K).,mxtws, dxe Schnu'tcknng eiuchrax11, verweilt gan in der geaen- 11*artxgcn Zen und bietet, außer dem Porirait-Iutcrc [e, indem es die Held11111c11_der Tvalia mit denen der Tcrpfichore vereinigt, auch 1106) cm malcrttchs dar, denn es zcich11cc sick) durch die Kraft des Kolo- xtts „und durch ein schöncs Licht schr vortbciUmft aus. Ueberhaupt 117 Dre Wachschc Schule, aus 1vclchcr die beiden letztgenannten Künst- ler hervorgegangen find, von der ernsten Historiemehr und mehr in 10oft11m- 11,111 Gcnresiückc übergegangen. Es kann zwar für die mä- ßtgcrn Kraxtc gerathcncrsc11ei11c11,s:ct) lieber inGattnngenanzubauen. Welche xvcmgcr Inhalt fordern, allein eine erustcrc Sphäre der Kunst 11V" 11111 Wem S6)1v1111g auch die Kräfte aufwärts "und vermag al- cm einer Schule Halt 111 geben. Die auswandernden GriecHrn von Conskgnttn Crctius, gleichfalls einem Schüler Mach's, [mltcn die Matte 3161sc1)cn den Kostum- und Traucrbildern, dock) legt fick) in dcr Malers! xine gute Schule an den Tag. Von einem andern jun: gen Maler Htcscs Ateliers, Espcrstedt, sehen wir ein Gemälde, das Zwar auch dxc bezeichnete Gattung nicht verläßt, allein fick) duroh cxne cben_[o einfache als glückliche Gründung und durch die anmu- tl)1gc 211120111311th recht angelegentliä) cmpßeblt, Es sicllt eine Bcichtc dar„ 11111) zwar cines jungen schönen, höchsi artigen Mädchens. Bczchtxger und Bcichtkind werdcn 311g1eic1) fichtbar; fie kniet vor dem Bcrchtstuhl und spricht in das Gitter, nnd der Geistliche leider auf: mexfsgm ,und wohlcrwägcnd dc11S1'indcn dcs liebenKindcs Gehör, die gxxptß mcht schwer ins Gewicht fallen. Von einem selbständigen Kunstle_r_,„ dcr diescr Schule einst angehört hat, Eduard Däge, ist cm xreyxltclws Gchäldckwn erschienen, das dmc!) die Feinheit uud Xnmgkcrt der Aunassung und durch die Klarheit des Tones und der Stimmung einen bedeutenden Platz auf der Ausft'cklung einnimmt. EmeMFrau mit ihrem Knaben ist an einer Wegschcide bei einem Krucx x, vcrschmacbtcnd uicdcrgcsunkcn, der Abend dämmert schon, und sw 117 außer Stand, den Weg durch die unbebaute Gegend fort- Üseßen. Da yaht ihr ein pilgernder Mönch; er hat aus seiner ' ayderftasche emen Trunk Wasser in dicMuschcl gegossen und reicht , fie 11ebre1ch dcr Verschrnachtendcn hin. Das Ganze ist eben so ein: “. fach und anspruchslos, als cdcl gefaßt und gezeichnet und décFignrcn - chen in dcr rxinsten Luft, sanftbelcuclytctvM dcm letztcnScdein der bcndsonuc, dtc eben hinter fernen Wolken untergeht,“ so schön, als 3 man es nur von dem bcsteu LandschaftH-Malcr sehen kann. , Klinker de11auS11ckärtigcn Künstlern hat August von dex Embd: ; m Kassel uns auch dicémal wieder mit Bildc-rn seiner zarten Empffn: _ dung erfrxut. Dcm Gedanken nac!) zeichnet fick) besonders das eine ? aus:_ „zwe: Kinder auf einer Brandstätte spielend. Man steht die boldjeltgcn Kleinen, die auf den ersten B1ick als Geschwister erkannt = wcrden, mzf cinem verkohlten Balken saßen, mitten unter Trümmern. : Es war vrcklcicht das Haus ihrer Acltcrn, das hier ein Raub der . Flammen wurde, und vielleicht drückt der Verlust der kleinen Habe _- fic bart daniedcr; die glücklichen Kinder fühlen nichts davon; emsig ; 111115631] „fie aus Butterblumen.Stengeln eine Kette, das eine ist eben bcschast1gt, mit den unsichern Händchen dcn “Stengel einzuschicbcn, . 1111d_das andere stehtangclcgcntlick) mit wichtiger Miene zu. Vor- treffliä) ist zugleich die glückliche linbcfangcnbc'it und der Ernst in ' ihren kindischen Spielen ausgedrückt, wahr bis 5111“ Rührung. Das ; harmlose Glück der Kindheit so nahe der Gefahr, sogar das Röckchen ' dxs cinen Kindes ifé von den Yammen angebrannt- isi gewiß f11r einen Gedanken von seltener Schönheit zu halten; denn was kynnte in dieser Sphäre lieblicher und erfreulicher seyn, als diese ; emfache, rein poetische Scene. Auch ließ der Künstler wohltveislick) ? den Ton der, Trauer nicht stärker hervortreten, als zur Folie für das Kinderglück nötyig war; ist doch neben den Trümmern dcs Hau- ses,!“ogar dcr blühende Kirschbaum noch unversehrt geblieben. Ein Mädchen mit einem Krugc an einer Quelle von demselben Künstler ist nicht minder ansprechend, man sieht es ihr ja sogleich an, daß fie ein liebes, gutes Kind ist. Einen lebhaften Kontrast mit diesen stillen Bildern macht daSjcnigc, zu welchem wir uns jetzt wenden. Wir find von Mei- ster in Koblenz nichts anderes als wilde Rcitcr-Gefechtc, und zwar ig, kolofsalcr Dimension, g:!vobnt, diesmal aber gab er uns eine seiner kuvnstcn Compositiouen, den Kampf von Beduinen mit einem Löwen. Sie haben das.sto15c Tyicr angeschossen und, ohne seine Kraft zu läbmen, nur scmcn ganzcn ungeheuren Zorn auf fick) gereizt. Mit dem ersten Sprung hat er den Reiter ereilt und mit dcu1Schlag semer gewaltigen Tatze Roß und Mann zu Boden geschlagen. Er tritt auf das Roß, er reckt sicl) hock) auf, den Schtvcif drohend cm- porgcrichtet, er faßt den nächstenFeind in sein unheimliches Katzm- auge und ist im Begriff, die Zähne flctschend, den nächsten Sprung „ku thun. Den, Bedumen ist der Augenblick der Gefahr nicht unbe- annt, mit Mühe zwingen sxc die scheuc11, schnaubenden, hinten aus- schlagcndcn Rosse an den gefährlichen Feind vinan, und jener verwe- YUM Kämpfer schwingt hoch zu Roß das Beil, um es tief in die tirn dcs Thieres einzuhacken. Wird er es erreichen“? Wird der Löwe nicht mit hastigcm Sprung ihn früher herunterrcißen? Das Bild ist voll Leben und Kraft; die in, weiße Mäntel gchüllteu Be- duinen, die tobenden Arabischen Rosse, besonders aber der grinsende, aufgebrachte König der Wüste, alles ist Energie und Wahrheit. Die Wirkung des Bildes wiirde dennoch vielleicht noch größer seyn, wenn der Känsiler mehr Vortheil von einer gewählten Licht-Ve1*tk)cilung hätte ziehen wollen, denn der Löwe iü nunmehr nicht das erste, was in die Augen fällt. Ob übrigens die schon kolossale Dimenfion für die Wirkung wesentlich sev, lassen wir dahingestellt; abcr gewiß hat fick) der Künstler dadurch die Aufgabe bedeutend erschwert, denn ein solches Bild ist vie1schwicrigcrzu iibersehen, und man verliert viel leich: ter die Natur. Dies scheint denn auch in einzelnen Partieen ge- schehen, während andere Theile daneben mit der blitzendsten Leben- dtgkeit und Bewegung hervortreten. Der Vortrag ist kühn, wie die Conception und wie es sich von einem Schüler Vernet's nicht an: ders erwarten läßt. , Endlich war es sehr erfreulich- von einigen namhaften auswär- tigen Künstlern Beiträge zu sehen. Aus München können wir lei- der kemcn nennen, wie dock)“ auf früheren Ausstellungen der Fall war, ' dagegen befiycn wir von Christian Vogel aus Dreßden zwci Bil-
der, unter denen das eine, das Atelier des Malers darstellcnd, durch die Anwesenheit fast aller literarischen Notabilitätcn der Sächfischcn Ncfidenznoock) ein besonderes Interesse hat. 11,clchs1__mtt emenx historischenBilde 11 thun; es ist eine Taufe Cvrxsti, dre aber wohl nicht das gelungen „c des rühmlick) bekannten Klinsi- [kks seyn mag, und dle wir auch nicht zum Maßstab seiner 51111111 nehmen mhgen. Es steht namentlich an Kraft, Lebx11digke1t gegen das zurück, was unsere Kt“ crre1cht haben. Axhnlichcs gilt von zwei Baldern, die uns aus Rom Iohayn Rxcpenhauscn zugcfommen sind. Sowohl Rafaci's Tod, a1s seine Yzfioxj der Sixtinischcn Madonna ist wohl kompouirt, abcr mcht vollstandtg zur Existenz gekommen; beide Gemälde smd ayf halbem Wege stehen gcblxebcn und gleichen Untermalungen dtqjelbe Kategorie fallen in mancher Hinsicht die dieHmaligen Werke eines Kuzjstlers, der auf der verwichcuen Ausstellung den größten Beifall emarndtete, nämlich Jean Baptiste Macs aus Holland in Rom, dessen bctxnde Frau mit dem Kinde allen hiesigen Kunstfreundcn 11_cch lebhan im (Scdäcbmiß seyn wird. Seine BildN auf gcgcnwär: t1gcr AusstcUung machen schon dcéhalh einen viel geringeren Ein: dr11ck, 1vc11 1h11cn dsr Rci; dcr Neuheit abgeht; in der That abcr jvkedcxlyclcn fie ;c11cs friihere so x'cbr 111 der Composikion, im Kolorit und m_, der ganzen Arc, daß es fast den Anschein gewinnt, als“ mal: der Kunstlcr immcr 11111 ein Und dasselbe Bild. Es find im Wesent; lichen dicscldcn (15311611551'igc, und allerdings ist es dieselbe Palette; iiberdies an Snbstanz, denn cs ficbß gespannt wie 111cht ausblctveu kann, da der Künstler „ Dcnnkcl) behalten diese Bilder immer noclx genug Vorzüqc, 11111 sic WETW nnd anxicbend zu machen.
Hier haben wir es 11-
o5"ndividualifirung ,und 111st1er im A(lgememcu
. *KMWWA!BR&* . ,..- -
dem Fleisch fcl1li c;; und tranéparcni „111€;- ach Detatl vcrsaémnäbt-
11-311 1L-„M11'91111161 1836. .éK.*xéZc'c_/1s»;' Ü'e-sz-ZF- ““ck éx'xx'cZ-(J'axxfx-st/sé.
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Reus 151111. 193/3. 501/() kat. 553/2- Columb. -.
[16056 211 500 17]. 1141/3. 1137/9. ; 1'121'111.-§311. 623/4. (10. 40/0 11111. 99172, ; 50/0 Span. 15111. 171,42. 173,41. ['0115. 30/0 877/2. _ ['35511'8 -. 2 “,d 11011. 53.
* 11118715. 8611. -. 15621. 111158. 1063/44.
' 3% 351,5,
Königliche Schauspiele. Sonntag, 20. Nov. Jm Opernhause: Dcr Maurer, Oper Musik von Aubcr. Hieraus: Der arme Fischer, Divertéffemcnc von P. Taglioni.
Jm Säyattspielhause:
in 3 Ach.
Zum erskemxmle wiedeyHolc: Grisel- dis, dramatisches Gedicht in 5 “21610, von Friedrish Halm.
Jm Schauspielhause: ; Eduard's, Trauerspiel in 3 Abtk)., nacs) Delavigne, von T1). Hell,. (Herr Rott wird hierin als Richard wieder auftreten.)
Königskädtésches Theater.
Fridolin, oder: Der Gang nach dem Schauspiel in 5 Akcsn, nach Schikler's Gedicht, (Herr Bosard, vom K. K. priv. Theater WWU zu Wien: Graf von Savern, als erstes Debük.) Montag, _21. Nov. Hinko, der StadtschultheißewSohn von Schauspiel in 5 Akten, mit e:“nem Vorspiel: OMX freier Benußung des Storchischen Ro- (Herr Bosard: König
T))?ontag, 21. Nov. Dae Söan
Sonntag, 20. Nov. Eiscnhammer. von Fr. v. Holbein.
Nürnberg. jüngere Sohn.“ mans, von Charlotte Birclszfet'ffer. Wenzel, als zweites Debüt.) Dienstag, 22, Nov. Fra Diavoso, oder: Das Wirtßshaus Komische Oper in ;; Akten, von Scribe, “Mu von Außer. (Jm z1ve1te11 Akt wird Mad. Pohl-Bcistejner V.:.- réationen von Hummel, komponérc fÜr Mad. Malibran, singen.)
zu Terracc'na.
Markk-Preise vom Getraéde. BZN", den 17.- Nochxber 1836.
* cizcn (wcißcr) 2 “Mk. 7 Sr. 6 *1“. an 2 Rthlr. 5 Sgr. und (sc1)1cc1)tc Sorte) 1 Riding“; STYL PK Roggen ] Rthlr. 8 SJgr. 9 Ps., ancl) ] Riblr. 6 Sgr.; gxoße Gcrstc 1 thlk- ? SIR SPP, 111111) 1„Rtl)1r.;f1ci11e Gerste 1 Rthlr. 3 Sgr. 9 Pf-- auch 27 Sgr. 6 Ps.; .Paser 25 Sgr., auch 20 Sgr.; Erbfcn 1 Rthlr. 15 Sgr., auch,] Rtlzlr. ]0 Sgr; Linsen 1 R1h1r. 17 Sgr. Eingegangen und 164 Wispel 12 Schcsfcl.
Zu Wasser: Weizen (weißex) 2 Rthlr. 15Sgr., auch 2 Rtblr. 8 Sgr. 9 Pf.; Roggen) Rtblr. 7 Sgr. 6 Pf.; Hafer 23 S/ar- 9Pf„ auch 22 Sgr. 6 Ps. Eingegangen find 211Wispc1 3 Scycsfcj,
Mittwvä), den 17. November 1836.
Das Schock Stroh 6 Rthlw auch 4 Rtblr. 12 Sgr.; dcr Ccnt: ner Heu 1 Rthlr. 5 Sgr., auch 20 Sar- Brannrwcin ; Preise
11. bis 17. November 1836.
Das Fus; von 200 Qnart nach Francs 54 pCt. odsr 40 pCZ Richter gegen haare ZÉÜUUJ 1111d sofortige Ablicfcrung: Kom. Bn1nt1tjvci1120Rtbl1-„7 «111226 Ps.: Kartoffel:annttvciu 18 911011". 15 Sgr., anck) 17 Rtlylr- 22 SW 051)“
K_artoffel-Preése.
Der Scheffel Kartoncln 17 Sgr., auc!) 12 Sgr. 6 Pf.
Zu Lande;
Rcdacteurz FZZTUéÄh-xsé. Gedruckt bei A. W. Hay“.