1836 / 326 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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daß er den Schleichhandet an der Afrikanifchen Küste befördere, daß er gewissermaßen Freibriefe ausstelle, wodurch es den In- surgenten im Lager von Mesurate möglich gemacht werde, fich mit allen erdenklichen Kriegsartikeln zu versehen und zum gro- ßen Nachtheil für das Ansehen der Pforte das Feld zu behaup- ten. Um diesem Uebel Einhalt zu thun, blieb Tahir Pascha nichts Anderes übrig, als den Befehl zur Aufbringung aller Schiffe und zur Festnahme aller Individuen zu ertheilen, die im Verdachts stehen, daß sie die Insurgenten unterstüßcn. Mehrere Schiffe, die unter Englischer Flagge segelten und mit "Dokumenten versehen waren, welche ihnen Herr Warrington auSgestcllt hatte, sind in Folge dieser Anordnung von den Tür- kischen Behörden zu Tripolis angehalten worden, wogegen der „Zr. General-Konsul reklamirte. Nachdem 111111 vorgestellt wor; den, daß jene Schiffe cinen unerlaubter: Handel getrieben und 1190) allen völkerrechtlichen Beziehungen die Confiscation ver- w1rkt hätten, soll er “fich sehr leidenschaftlich benommen 11119 der Regentschaft zu Tripolis geanttvortet haben, man werde ihi'xzeigen, wtx ein Englischer Konsul fich Achtung u verschaffen 11711112, und daß zum: nicht txngeßrafc die Britische Jlaggc infa!- tire. Wirklich 1chickte er_ “eh cinen _C'xpreffen nach Malta, um von der dortigen Sta " ?mehrcre Kriegssäziffe nach Tri- polis beordern zu lassen, die seinen Androhungen Gewicht ver,- teéhen sollten. Tahir Pascha, über diese Demonstration er- schrocken, setzte sogleich die reklamirten Schiffe in Freiheit, ver- wahrte sich aber gegen das ewaltsame Verfahren des General- Konsuls, und sehr feine teilung kompromittirt, wenn Hr. Warrington nicht eine Zurechtweisung erhält, oder von seinem Posten entferne werde. Dem Lord Ponsonby scheinc dieser Vor- fall sehr ungelegen gekommen zu seyn, da er selbst noch in ei- ner schiefen Stellung zur Pforte steht, und hier sowohl, als in London durch sein etwas vorgreifendes Benehmen sehr im Krc- dit gefallen seyn soll. Er muß daher sehr leise auftreten, um nicht neue Bldßen zu geben und nicht als parteilich in einer Frage zu erscheinen, die gerade in einem Augenblick zur Sprache kommt, wo das Englische Kabinet bemüht ist, bei der Pforte günßige Handels-Bedingmigen zu erwirken und den seinem Ab- lauf nahen Handels-Tarif erneuern zu lassen. Ueber diesen [eß- ien Punx: soll fich die Pforte sehr willfährig eigen, voxausge- !?hk- daß man auch ihr entgegenkommt. -- 1121". Churchill,"der naxh London abreisen wollte, ist noch immer hier. . Es scheint, daß seine Abreise durch wichtige Gründe verspätet worden, in- dem die Pfortedas Auftreten dieses Mannes in London fürch- tet, und ihn über die hier erlittenen Mißhandlunqen erst zu beruhigen wünscht. -- Die Ausrüßung mehrerer Kriegsschiffe“ isi von der Pforte angeordm't worden. Das Einüben der Mi- lizen wird mit großer Thätigkeit betrieben. Bei der Miliz der

Hauptstadt ist das neue Reglement schon ins Leben getreten,.

und seit einigen Tagen. 111 se unter den Waffen. Zhi“ Anse- hen verrät!) allerdings noch wenig militairischen Geist, aber in kurzem wird sie die nöthige Haltung erhalten und dem Lande von wesentlichem Nußen seyn. - Man spricht abermals von einem Anlchn, wocübcr die Pforte mit fremden Handelshäu- scrn in Unterhandlungen getreten seyn soll._ Es. ist stark die Rede davon, daß nachdem nun Silisrria wieder in den Befiß des Sultans gelangt, mehrere En lische Kapitalisten das Pro- jekt efaßt haben, südöstlich von dieZe'm Platze herab einen Kanal zm“ evbindung der Donau mit dem schwarzen Meere anlegen zu wollen. „Käme dieses Projekt zur Ausführung, wdran jedoch Viele aus dem Grundwzweifeln, daß essast unbefiegbaren Schwierigkeiten unterworfen sey, so würde daraus eine wesent- liche Umgestaltung der Verbindungen mit den orientalischen Ländern entstehen, und für die Folge der Waarenzug nicht von Wechselfällen der Politik abhängig gemacht seyn. _ '

-- Die Gazzetta diZara meldet unter dem 4.9?ove111ber: „.Es ist uns ein Schreiben aus Scrajevo vom 10. Okcoßer ugekommen, welches die Nachricht von der Unterwerfung sämmt- 1ichcr Rebellen, und zugleich die Verf1'1gunchnthält, nach wel; cher der tapfere Osman Pascha mit dem ' uftrage nach Livno abgesendet wurde, die dortigen Forts zu besetzen, und als Mus- selim daselbst zu verbleiben. -- Ein weiteres" Schreiben aus Duvno vom Lüften beftätiget den Einzug des Os“man Pascha an der Spitze von 600 Mann in Livno, bei welcher Gelegen- heit fich die dortigen Einwohner ohne alle Schwierigkeit der Pforte unterwarfen, und fich sogar reumüthig zeZg- ten. Uebrigens sagt dieses Schreiben nicht, was aus dem Ex .- Capitain von Livno, Firdus Beg, seit _ der nun erfolgten Ernennung des Osman Pascha zum Muffelim jenes Ortes, werden soll. -- Aus Banialuka ist ein anderes Schreiben mit der erfreulichen Nachricht eingelaufen, daß, nach 311111 beendigtem Aufstande , die Christen wieder mit Menschlichx keit H„ehandelc werden, und daß an Osman Pascha in Livno eine „Deputation aus Türkisch-Croatien miUdem Anerbieten freiwilli- ger Unterwerfung und mit der Bitte um Berücksichtigung der

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Familien Und Wohnstätten abgesendei worden. Alles dieses He- rechtigt zu der Erwartuwg, Boönien werde endlich einer wohl- ehätigen Ruhe genießen.

Das genannte Blate- meldet ferner aus Antivari vom 25. Oktober: „Der durch seine, in den Monaten September und Oktober des vorigen Jahres bewiesene Tapferkeit bekannte Wefir von .Bitoglia (der Rumeli-Walesk) hat am 1- Okk- d- I- zu Preserend oder Prisrendi eine groß? Feierlichkeit abgehalten, und für die von seinen Untergebenen zn jener Zeit an den Tag gelegte Tapferkeit mehrere goldene Medaillen vcrtheilt. Diese stellen von einer Seite die TopanexMosck)“, Und von der andern die Chiffre des Sultans dar. Am 0. Oktoßer aber ist dieser in Albanien so bevühmts und gefürchxexe Mann nach Einégen an Gift, nach Andern an der Cholera, mic Tode abgegangen. Chios “213281111120 Pascha, welchcr vor etwa zwei Monaten zuxn Kom; 111at1da11ten,von Preserend 9111413111: worden war, soll bereits d:“e Stekl? eines Wesirs von Bitoqlxa erhalten haben.“ -- Der leyd Ausirkaco meldet nach Berichtkn aus Corfu vom 27. Okt., daß, in Folge des (oben erwähnten) Ab; lebens des Pkahmud Pascßa, obersten Stellvertreters von R11- melien, Emir Pascha zu de“ffe11 Nacßfolgcr in dcr Eigex1schafc cines SeriaSkers befi'immd worden sey, und daß er von Larissa seine Reise nach Janina antreten sollte. “- Dasselbe Blatt melder ferner nach Briesen aus Konstantinopel vom 19. Oktobir: „Die Pestseuche nimmt fortwährend überhcmd, da, einem offi-

viduen davon ergriffen wurden.“

Inland.

chlin, 21. Nov. Im Verlaufe des Monats Oktober 0. Z. sind1u dte verschicdenenHäf-m des Reg. Bez. Stralsund 127 SMK? von 50% durchschnittlicher Lastengröße ein; und 05 Schiffe von 36 durchschnittlicher Lastengrößc sind aus denselben ausgelaufen. Mit lelzteren wurden unter Anderem scewärts verschifft: 1832 Wispel Weizen, 385 21115911 Roggen, 472 Wis- pel Gerste, 550 WiSpe-l Hafer, 514 W123le Rapps, 1277 Cem: ner Oelkuchen ,und 431 Ccnt'ner Hohlglas.

Im Laufe des vorigen Monats sind auf dem Rhein bei Koblenz 219 Fahrzeuge angekommen _und 287 abgegangen. An Produkten und Fabrikaten wurden eingeführt: für Holland und die Freihäfen bestimmt, 17,012 Centtwr, für das "Cznland 04,770 Lentner, zusammen 111,72 Centner; auSgefübrc:

dem Inlande [29,820 Centncr, zusammen 201,425 Centnet'. 3- Dev EixenhütteknBetrieß 1111R1'gieu1111gs-Bezirk Ko b lc 113 (| bei autem Absakze fortwährend schr lebhaft. Bei der Rhein- böller Hinte im Kreise Simmern wird ein zweiter Hochofen er- 011111, und dadurch bei der umsichtigen Betriebsamkeit dcr Hi!:- tenherren, Gebrüder Puricclli, der dortigen Gegend ein "Wc? 1 .?ahrungszwcig eröffnet.

.“ - . ! W1ffenschaft, Kunst und Likeratuy. * 21111 vergangenitz Tdunxxsiag, den 17. N99c111ber, wrrrde 111 dem mcdrz111ischxgy1nuafi11chen Jumtzttc zu Berlin (bekanntlich einer neuen Herl-Ansialt fürVertdachscne) m1t_dc11 sännntlicvcn in derselben bcstndli- 1 chen jungen Paticntmnen eine ipeziclle Uebung abgehaxt-xn, bci wel:

c1)er dcr „Geheime Me_d„izi11alz§)111tv_111-. Bartz, der die obere Leitung des J11|1tuts 111 111cd1z111iscl)er Himscht übernommen 13.11, so 1111211111:

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re_re Damen als Zuschauerinnen zugegen Waren. Es ergab sick) bci drescr Gelegenheit ein höchst erfremicdes Resultat, sowohl in Bezug auf den Fortschritt dcr Kurcn, als auf die Gesundheits-Vcrbiiltmssc der Patienten, uud es scheint hiernach, daß das von dem Direktor der Anßalt, Hayn Bcrwald, angewendete gynnmstisclzc Verfahren emxr um, so größeren chechtung verdiene, als die ganze Methode 1111) auf eme täglich zweistündige Beba11d111'11g und Uebung beschrä1111„ so daß die übrige Tageszeit den Patienten völlig frei bleibt. Was dasIusiitntsclbst mit seinen vielen 111110 a11ako1niscl):pl)vsiologischcn “111111- ipieu berechneten und erfundenen Apparaten, so wie die comvkizirtc luwcudung derselben betrifft, so kann man séck) hiervon 11111“ duch eigencs Anschauen einen richtigen „Bcgkisf maehen, wcslmlb ks dcm: auch seit seinem Bestehen von den 111eistc1111i1s1gc11 U11d111clcn*frcmde11 Aerzten in Augenschein genommen worden ist. = *" “"

Die auSgczcichnete Italiämsctzc Bravo11r-„Sä1xgcrin, Madame CreScini, über deren Eintreffen in Bsrlin bereits in Nr. 205 dicse? Zeitung berichtet worden, bat s1ch seitdem in den 0140111211 Kreéien unserer R-„sjdcnz hören lassen und ist fiberall als ein? sellc'ne 07101111- 11u11g -- Madame Creöciui vereinigt 111'111111'11111111 ihrer umfang1'cj: chen Altstiunue einen grandioicn, ihrem Bakerlandc wahrhaft eigen; thi'unlichen Vortrag “- hcgriißt worden. Von vio'lcn Scitxn dazu aufgefordert, wird die Känsxleriu «1111 Donnerstag den 221. Nov. im Saal:.- dcs Königl. Schauspielhauses cén großes Konzert vcranstaétcn, a::f welchcs wir aufmerksam zu machen 111101 versiixnucu wollten. 50.

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Königliche Schauspiele.

- Dieyßqg, 22 Nov. Jm Schauspie§hause: Magister Qua- drat, Lustipxex „111 1 Akt,_1mch_ dem Französischen bearbeitet von „Hieraus: Dxe gcsährnche Tante, Original--Lu|sp!e!

C. Blum.

in 4 AW», von ?llbini.

7332111111011), 22. Nov.

Scljneidcr.

Jm Schauspielhause:

110195. 11:11“ ]1111". 11.131.111.

6011161111: 011 1, „101.9. Donnerstag, 24. Nov.

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50/0 s'Ol't- “**, '. Went) 311]. 191/4. 105. 75. 30/ ' 1

59/9 KM]). 98. 25. 59/0 Reus 411815“. 81111. _. *ang. 8011.

21/20/11 "“'"" 1%:

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Im Opernhauke: Der 6 kin L 1 spiel in 2[bt[)., 110111 Verfasfcr von „'Mge un? ZLaZZheäß“ Hieraaf: chcndc BZTder. !) Dcr Timpler und die Jüdin.

JtaLiänische Da111c11, Schnkäne féitternd. ; ?)?ädchcn, 111-„'t Waschen beschäftigt. 5) Ermahnung eines Pom; 1119110101 2391113111 aus dem Wäiczacker bci Pyrikz an seine Toch- ter, wekchc konfirmirc werden soll. * (13211. Pox'traix cincr jUngen Zraliänerin. Eine junge Dame im Griechischen Fiosrüm. Ein Mädchen Mix einer Eichkalze spielend.

Zwei Mädchen auf einem Berge„ ZEUk des Schusters mit dem

3) Der Buyghof. 1) 0) Ein ZeaUänisches Mäd-

1) 14-1! gnmin (10 1301-15, 1111111911111 2) 1,11 511111: [l'un 11:11 112515111115.

Jm Schauspielhausc: Q»1-,';7,-[djz,

drawmrisehes Gedicht in 5 AN!), von Friedriä) Halm.

Dicnsca-g, 22. Nov. Fra Diavolo, oder: Das Wirthshauo zu Terracwm. Ko111ische Oper in 3 Akten, von Scribe. M1! von Außer. (an zweiten Akt wird Mad. Pohl-Beisreiner V riationen von Hmnmcl, komyonirt für 1Mad. Malibrän, smqen. Graf Benjowsky, oder: * , ' _ Schauspiel in 5 Akten, von 21.1 . (Neu Zinsrudirt.) (Herr Bdsaxd, vom K. K. prix Theater an der _Wien zu Wien, neu engagix'tes Mitglied dtex

Mixtwocl), 23. Nov". schwörnng auf. K9111tscl)atka.

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Königsrädtischés Theater.

Bühne: Stepanof, al5 dréttes Debüt.) -

Monmg, 28. Nov. Zum erstemnale: Die Jüdin 011 “.' „1 Akten, nach dem Franzöfischen des Scribe, von Frieder Clmenreicl). Musik von Halevy. (Kostüme und Decorationa

sind neu.)

Die Meldungen um Billers sind, so weét es der Raw

gestattet, berücksichtigt worden.

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Gedruckt bei A. W. Hayn-

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bei Guack, bei MaZdokff, 211110 bei Mcstag Achen bei Kirst, Magdeburg bei nach Stettin bei Wilönaci); 200 Rrylr. auf Nr. 7089. 0910. 13,308. 21,404.

General-Lotterie-Direction.

Der Moniteur schweigt auch heute noch über die Lissabo- ner Ereignisse, und das Journal des Débars beschränkc sich auf foande weni e Zeilen: „Die heute aus Lassabon eingegan- genen „epeschen Zestätigen die von uns“ mitgetheilte Macwricdt von der Wiederherstellung dcr Constitution des „Dom Pedro. Wenn wir gut unterrichtet find, so hat das_C'reigmß (11112. Nod. stattgefunden.“ -- Das Journal du Commerce gtebtjm einem Schreiben aus Brest vom [Lien _d. nachstehende Details: „Die Korvette „Diligente“ trifft in die1c111 Augenblick 01er em, sie kommt von Lissabon und ist nur 5 Tage Y:.tcrmcgs gcwe-J sen. Man erfährt durch sie, da?“; dsc Qonscitutton. Hes Dom Pedro, in Folge eines [ebhäften und blutigen Kampfes, wieder hergestellt worden ist. Die von dcnilennra! Hugon kom111andirce Flotte konnte in Cadix nicht die freierak- uk erhalten, sondern sollte sich einer Quaranmine unterwerfen. Aus diesem Grunde, oder auf Befehl der Französichen Regie- rung, segelte sie nach der Portugiesischen Küste u11d lief in de11 Tajo ein. Auf diese Weise fanden sich 11111 4, November 10 Li; nienschiffe, theils Eng!ische, theils F1'a11zds1'sche,vor 171111111911. AlsbaTd gab sich eine der neu;:sten Revolution feindselige Stimnmng kund. Die Minister konnten von dchdniginnicht die Genehmigung derjeuigen Maßregeln erlangen, die nöthig waren, um das 1111er die Gesm-

richte'n.

Gutsbesißer und Fabrik-

Regierung

und Rektor der !»dßeren umacl)er, zam Pf11rrer farrcrs Nießen erledigte,

Breslau dci Schreiber;

nungen Englands besorgte Vokk im Zaxm zu [)'alten. Einige Bataillone, geführt von dem Prinzen Ferdinand von Sachwa-

Koburg, gaben die Abficht kund, die Constitution dxs Dom Pe- dro zu proklamiren. Die National ; Garde widerstand 2 Tage lang; endlich aber, entmuthigt durch den Tod des Geßcrals

FMK"?- gab sls nach. Der Prinz Ferdinand hat den Oder- Befehl übernommen; er übt die Königliche Gewalt aus Es

d:;ese Coutre-Revolution un-

-k)eißt die Infantin Isabella habe _ _ , seine Streitkräfte 1:1 ?ilgar-

terstükzt. Remeschido vermehrt bien.“

Die von den Inhabern Spanischer Papiere nicdxrgesekzte Kommission berichtet in dex: [)iefigcn Blättern über die *Tirt und Weise, wie fie sich des ihr gewordenen Auftrags entledigt Habe. Am 1. November bat fie um eine Audienz bxim denge, 11111 die mit zahlreichen Unterschriften versehene Bittschr'isc Üderre;- ckck zu dürfen. Fünf Tage darauf eigte ihr der dierzstthuende Adjutant schriftlich an, daß der önig auf das ihm vor- getragene Gesuch geantwortet habe, wie er bedaure, daß

60,471. 07,699. 74,349. 102,48?) in Berlin bci

3. 80,983. 87,102, 80,535.

10. Nov. Durch eine

Paris,

anber d. I. zusammenbcrufen.

Sännnrltcve Blätter sind d aUgememen Beunrcvrungen

über

und sogar

erecHrigkcct widerfahren,

age_n semer Regierung zeigte sich dci rdße und Würde Frankceichs. Als

ine Würde es erdexßdte. Ol) Algier

20 sgr.

121 sgr- - 1

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Potsdam, Nooembcr 1830.

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'))1 e, 11 s ch

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und ist daher für den Arzt, 28111. 31 5 1115 25 8Z1'.

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Neues Konwlimentirbuch, nebst den besten 2111011nds-;ge1schen Buchhandlung, 111 zu haben:

regeln und einer Blumcnsvrache. P raktischc Anleitung xur

_ Gartenfreunde bearbeitet yon C. Z=. Fintxlmann, Königl. Hofgarmer, Lchrcr bet der „11311101, Gärtner- , LehäAUsialt zn Potsdam. * Mit 2 Kuvfermrcln. 8:0. Elegant v1*o:“cl)irt.„ 22) sgr. Fcrd.R1cgel.

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'-linschen Bucvhandlung (Ferd. Müll*r Bk'ire- icht cnwfehlungswerthrs- Buch1straße Nr. 23, in Brandendtikg a d. H. 1n)dcr RUN-

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_ In K_ommisffon der ?Nicytni'sch 111 Berlin, Brüderßraße Nr. 13 nen und durch ane Buchhandlungen zu" erbal

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nwerden foU, darüber Werdau!) ndes befragen.“

!ätcern bis 1th MM vor. e Royalisten in Paris Trauerkle:

111. kschieden zu seyn. Kar! ,x. ist der erste von den “' Capctmger, der das 80s1e Lebens]

11".

!(1131 15 811

W dm'éhschnittlicve Dauer jeder

Jahre und 5 Monate. Johann künz !!. st.:rb vor seinem 211111111 Za Ud Karl 121411111191 vor vollendctem

“[[|]]"! _ [( ] e'

pp !!!., P:)ilipp U., Zoéxann !!„

ch1., Philzpp August, Ludwig 114. 01171, Karl Ulk, Ladwig ck41].

!cke, L.1dwig Ulk, Ludwig 1!., He

ebens1ahr.

es K „„ eschlag genommen worden.

jd" ihn von Paris bis Marseille he n Brtllamen gefaßt, zustellen lassen- Der Baier des Herrn Thiers Tarpemras m;t Tode abgegangen.

ten: ischt"

Zeitungs-Nachrichten.

A u 91111: Frankreich.

strigen Tage werden die Kammern auf Dienstag den 27. De;

Heute zeigt der Moniteur das Ableben Karks )(. cm, ne indeß wegen der anzulegenden Trauer etwas zu bemerken. heute mit biograph1schen Notizen

itimistischen Blätter sprechcn bcgreifticherweise mit der größten eredrung von dem verstorbenen »Monarchen, ade:“ ' etsren der übrigen Journale äußern sich mit Milde und nut chick1ichkeit Über den criauchten Todten. __ raden Mrd, so läßt man doch seinem persönlichen Lharakccr

erce schließt seine biograpkm'süx Skizze mit folgenden Worten: “[J., dctßmqn als Monarch cines

hler yorwerfen kann, hat_ce doch aus.) 1011011)qu n chaxten:Herabl.1ssung, Huld, Würde und Geist.

lgter England in einer stolzen Depesche Explicaiionen 11091“ des önkgs fcrnerwcicige Absichten verlxmgtc, ichricb cr an den and der Depesche: „Frankreich hat Alg cr genonunen, wctl

_ *- Neitcre und noch unbekamnre Details Über 1 lelzten Augenblicke Kari's )x“, finden sich in den 01209211 Die Quotidicnne zeigt 9,11, day

rage, ob die Königliche Familie trauern 10119, scheint noch nicht

'US" Capec (987) bis zu Karl )x“. duden, Napo!eon 1111t_it1be- kiffen, 315 I.!Tonarchcn auf dem Französischen Tdrone ge1effen.

91111"), He111r1ch111. und Luck1v;g R17]. 991 vollendercm 40sre11 “hkk. Ueber das 40111' Jahr dinatts lebten Ludwig 111], Phi-

udwig xm. Das 5011eIa0r überschritten HUM Cäpet, Hem-

eber 60 Jahre wurden (111: Robert, Philipp ]., Lndwig der waig R17, erreichte das 77ste und Ludwig JPM. das 7lste _ Die heutige Nummer des legitimiskäschen Blattes la France ÜweFetz eines in derselben befindlichen Angriffs auf d1eR2chte

mzs, sowohl im Expeditions-Lokale als auf der Post, in

Der König beider Sicilicn hat dem General Gourgaud,

seine vielen Geschäfte ihm nicht IgJTscatteten, den Angeg- blick zu bestimmen, wo er die :itglieder der _Kommn- fion würde empfangen können, und wie er s1e_ dahex, um fie nicht länger warten zu lassen, auffordere,_die Bitcschr1fc dem dienskchuenden Adjutanten zuzustellen, der jic unmitteßdar in die Hände des „Königs niederlegen würde. Die Kommi1110n beschloß in ihrer nächsten Versammlung, daß man fick) in einer- so dringenden Sache der erhaltenen Aufforderung fügen 1111'1sse. Demzufolge überreichte fie die Bittscyrift dem Adjutanten _mit einem Begleitschreiben nachstehenden Inhalts: M. H.!_ Als wir um eine Audienz bei Sr. Majestät baten, um die Bict1chrift der Inhaber Spanischer Renten zu 111-erreichen, hofften wir, einen Beweis des lebhaften Interesse zu erhalten, das der Kö- nig ihnen bei allen Gelegenheiten gezeigt hat, und das sich gegenwärtig, wo über 500 Familienväter ihm ihre Beschwer- den vortragen, nicht vermindert haben kann. Wir bedauern es daher innig, daß die vielen Geschäfte dem Könige 11_1“cht gestat- ten, uns den Augenblick zu bestimmen, wo wir dée Ehre h_abcn könnten, ihm persönlich aufzuwarten. UeßcrzeUZc aber, da[; die an uns ekgungene Aufforderung, diese B1tcjchriftxin Ihre Hände niederzulegen, nur zum Zweck haben kann, “Se. Maxe- stäc in den Stand zu seßen, die Wünsche der Inhaber Sp_ani- scher Renten rascher zu erfüllen, beeilen wir uns“, Iwnen dieielbe

d.

Königl. Verordnung vom

5111121. angefüllt. D(e auch die Wenn seine Poliiik 098 „Journal du Com-

frcien Staates große Kdnigl1ci)c Ci-

Jndenlelzten anzuvertrauen. Wir ersuchen Sie, denz Kdnige zu sagen, ihm ost dxs Schi)! 01100: das; die Inhaber Spanijclzcr Re_11ten nch. m der größten nail) dsl“ Eioderung von Verlegenheit befinden, und dax; fie tmc lebhafter Un-

geduld die Warkung abwarten , die ihre 231111031111 auf Sc. »))?ajestät hervorbringen dürfte. Wir haben die Ehre u. s. w.“ - Der Bericht der Kommission schließt mit folgenden Worten: „Wir würden uns g!1'1ck!ich schätzen, unseren Kommitcenten die Antwort S1". Majestät matheilen zu können. Ist das bis heute beobachtete Stillschweigen von schlechter Vorbedeutung? Die Inhaber Spanischer Renten werden ohne Zweifel 11111 11116" der Meinung seyn, daß der König nicht vergessen kann, was er ih; nen, und was er sich selbst schuldig ist; sie werden mit Ver- trauen die Schritte abwarten, die der König in seiner Weisheit zu 10111: für gut finden wird.“ '

Die Regierung dar aus" Toulon die nachstehende Depesche e1'haltcn, die bis Lyon durch den Telegrapbcn und von Lyon 11911) Paris durch einen Courier befördert worden ist: „Toulon 12. Nov. Der „Phare“ kommt so eben von Bona an und hat daseWsc den „Montebello“, die „Durance“, dic „Fortunc“, dcn „Dragon“, die „Egérie“ und dee „Indienne“ zurückge- lassen. Am Iten ist die Avantgarde der Armee unter dem Be- fehl des General von Rigm) aufgebrochen, um 110) 111111) dem Lager Clauzel zu begeben . . . .“ (Bei Abgang dcs Qouxecrs war der Schluß dieser Depesche noch nicht in Lyon eingetron-ezt.)

Außerdem publizirt die Regierung nachstehende telegrapyiiäx Depesche: „Bayonne, 11. Nov. 01161“ "Zibends. __Uwzx ist in Talavera eingetroffen, 1110 am 01cm Narvaez§111atiemcr Divifion zu ihm stoßen sollte. Rodil ffand cinen 2115111111110) davon entfernt. Sie wollen zusammen gegen Gomez opcrcrcn, der in der Gegend von Caceres steht.“ » „B a 13011 11 e, 13.137011. (")'-“2 Uhr Abends. Die Karlisten haben die Belagerung 9011 Bilbao am 7ten wieder begonnen und zwei kleine Außenwerke mit 11)- ren Garnisonen genommen. Villareal beobachtete am 81cm Esparccro, der noch immer im Menathale steht. Der GeneralLebau unternahm an demselben Tage eine Recognos'cirung nach Estella und warf in dasselbe einige Granaten; er beseßte alle umliegenden Dorf- schaften, kehrte aber am 9ten nacl) Oteysa zyrück.“ - „Bg- yonne, 14. November Mittags. Die Karlisken vor Bil- bao haben am 10ten das Fort San-Mamez mit 300 »))?ann und 6 Stück Geschüß genommen. Espartero rührte sich nicht. Car-

zurrnkgegcden oder 02011!- 11111' 0116 Ixatci'esse meinis

dcr angelegt hätten. Die

Königen aus dem Namen 11171'11011's11)1*11cck11 dat, Omi

Regierung war 111110111 [. lebte nur wenige que; hre, Ludwig R., Karl 1111. ;51111911Jahre. Pdilipp U., Karl 1), Heinrich 11. und

, Ludwig Kl., Phtlxpp Pl., , Franz 1. und Napoleon,

inricl) 11“. und Ludwig ck17.

gleitet hatte, sein Bildniß,

ift vor einigen Tagen in

*neral Alaix das Kommando abzunehmen und es dem General

Narvaez zu Übertragen.“ Ausführlichere Mittheilungen über die Belagerung von Bilbao findet man in nachstehendem Schreiben aus Bayonnc vom 12. November: „Das Feuer gcgen Bilbao wurde am Aten um 7 Uhr Morgens eröffnet, und vor AL-lauf einer Stunde war das Fort Banderas und das Kapuziner-Forc, mir 222 So!, daten. 3 Offizieren, Gewehren, einer metallenen Kanone, eim': _qu Granaten und 10,000 Patronen in den Händcn der Karli: sten. Cin Theil der Garnison dcs letztgenannten Forts on-xo ÜL!) Kiki)! ergeben, sondern sprang inde*1Flu1„ 1110111c1)1“cre So!- daten erkranken. In der Nacht vom Iten zum 10:e11 ardeiteccxx 11,011 Bauern und 2 €o1np11gnieenP1'0121c1'e Unaufhdrlick) an der Errichtung einer Batterie, die das auf dem jenseitigen Ufer lte- gende Fort San-Mamcz Oeschießen sollte. Es isi zu 11.*11111"che-11, daß dieses sich deffemachn möge, ais die kciden ersten. (Der obigen Dc- pcx'ctxe zufolge, ist dies nicht der Fall gewesen.) Villarea!sck1_reibtaus' den Encartaciones, daß Espartero sein Corps in 3 Kolonnen 119101111 habe, wovon die eine nach Villarcajo, die andere nach Viilasasana und die dritte nach Espinosa abgegangen sey. Da Esparccro nicht zu Lande nach Bilbao gel9ngen kann, so hat er 110) entschlossen, die Straße nach Caßro-Urdiales ein aschlagexx, wo er 25,0(1(.!Rario11e11 bestellt und an den Lord „101311 Hax) geschrieben hat, um ihn zy ersuchen, alle 11111" möglichen Trans- portsFahrzeuge bereit zu halten, damit er s1ch zur See nach Portugalette begeben könne. Das Wetter ist ieör stürmisch und Cspartcro wird taher schwerlich zur rechten Zeit ankommen. S.*nz ist wirklich in Pola-de-Siero angekommen, aber nicht 1:1 einem so schlechte11 Zustande, wie man gesagt hatte. . Er orga- nisirt ein neues Corps von 4000 Mann und bewaffnet sie mit den Gewehren, die er aus Asturien mitgebracht hat. Ycriix-arren hat am 4ten d.versucht, Estella anzugreifen, ist aber mit Verlusc zurückgeschlagen worden. Die beiden Sdhne_des unglücklichen Generals Quesada smd wohlbehalten im Hauptquartier des Don Carkos angelangt, der sie mit Wohlwollen aufgenommen hat.“ ' Das Mémorial Bordelais enthält Folgendes: „Es scheint gewiß, daß Gomez mit seinen Truppen, dercn Stärke man jekzc auf 14,000912ann (?) angiebt, am 1. November ohne Schwertschlag in Caceres eingerückt i“r. Pkan glaubt, daß er, nachdem er fich der Portugiesischen ränze genähert und Mi- gueliscische Bewegungen vorbereitet haben wird, durch Estrema- dura auf Sevilla marschiren werde. Es heißt, daß 500 MigUe- listen bei dem Corps des General Gomez ein besonderes Batail- lon bildeten, und daß sie in Portugal eindringen würden, um zu Remeschido u stoßen. An der Spitze dieses Bataillons soil der Graf von Tadeira sichen. Gomez hofft, daß, wenn dieses Méguelistische Corps in Portaga! einfällt, die in Spanien mit- wirkende Portugiesische Legion unverzüglich zurückberufen wer- den wird.“ An der Comp. durch

eutigen Börse machten die Herren Ardoin und nschlag bekannt, daß die am 1, Dezember d. I. fälligen Zinsen der 5, und 6proc. Portuqiestschen Papiere in i:?- ren Bureaus bezahlt werden würden. Diese Nachricht hielt die Course der Portugiesischen Renten , die gewiß bedeutend gestie- gen seyn würden, wenn nicht noch so_ große Ungewissheit über die Ereignisse in Lissabon herrschte. Einige Personen behaupte- ten sogar, daß in der Nacht vom 5tcn zum öten, 48 Stunden nach der Wiederherstellung der Charte des Dom Pedro, nene Unruhen in Lissabon ausgebrochen wären.

Großbritanien111110311an.

London, 16. November. Lord John Russell ist gestern von dem Landfiiz des Herrn Coke 1'11 Norfolk hierher zurückge- kehrt. Er wohnte bald nach seinerAnkunfc mit Lord Melbourne einer Versammlung der Kirchen-Kom111ivsi1rie11 bei. Herr Pou- letc Thomson traf vorgestern wieder" hier ein und hatte so leich Unterredung": mit Lord Mekbourne und Herrn Spring 9131“.

Lord Holland leidet seit vierzehn Tagen wieder sehr am Podagra.

Auch die heutige Times enthält noch nichts über die an; gebliche Contre-Revolutton in Pormgal.

-- - London, 13. Nov. (Aus einem Hat1dcléschreiHen.) Ich schreibe Zhnen diese Zeilen vorz113lici)„desl)alb,_ weil ich vor; sprocheanhnen, sobald ich merkte, dax; eine Ausß'cht oder Wahr- scheinl1chke1c vorhanden sexy, die dieseitigen Häfen könnten für die Getraide-Einfuhr geöffnet werden, wa? natürlich im FWU)- jahr 1837 auf die Wechsetcourse großen Einfluß haben würde, sogleiä) davon J)2_i_ttk)eil_ung zu machen. O_hne Zweifel wird eme sehr bedeutende Einfuhr von Getraide w wie von Meh] :":11- Englische Rechnung stattfinden, und dann wird man die „Häfen vermuthlicl) zu einem 111äß1'gen„Zo[l für Sommeré'orn, (**-511119, Hafer, Erbjcn und Bohnen önnen, vielleicht spärer im Jabra: 111111) für Weizen. Die Preise sind rasch von 40 Shilling fü“: fc5111=11 Danzigxr a11154bi850S0101ng unter KönigsSchloß gestiegen, und für feinen Englischen dat inan 74 Sk). gezahli, 10 daß es 1:1 diesem Augenblich'schon fast kohncn würde, 1111199 190011 W:» zen einzufÜHrcn und zu verzdllen. Man ngudt zcemxicl) «11,» mein, daß, wenn die Pyeixe noch ferner tretgexx, 1018 Regle- rung die 500To11nen Weizen, welche 1th Unter Königs Schloß licgen, gegen einen mäßigen Zoll zum Vcrbrayä) zulmffenwerd;4 die große Menge von Weizen, die zu Dgnzig, WaksckZÜU UW fast in allen nördlichen Häsen angekauft ist und daselbix vorrä- rhig liegt, ist sämmtlich für Englische Rechnung, und dte Ink)» der wie die Spekulanten werden fich gleichzeitig bemühen, d;“: Preise in die Höhe zu treiben.

Belgien

Brüssel, 10. Nov. Heute überreichte die Dcyutaiion der Repräsentanten;Kammer Sr. ONajestät die von dicier Kammer votirte Adresse. Der König antwortete: „MeiyeHerren, mit Vergnügen empfange Ich die Adreffe der Repräkentaneen-Kam-

dero is mit Vollmachten von Madrid abgegangen, um dem Ge-

mer. Ich hoffe, daß die eben eröffnete Sesfion reich an guten

4-“WH31F15-M- .'» -