hieraus die am 19. Mär: 1902 in Paris unterzeichnete Konvention, thßffeclnd den Schuß der für die Landwirtschaft nüßlichen
Der Polizeipräfekt von Paris bat den dort ansässigen SÖUl' Wb Predigerkon re ationen bekannt gegeben, das; ihr Ekllebnll_gu11gsgesuch ange ebnt sei. Unter denselben befinden sich UUÖ die englischen Pasfionisten, für die sich die englische Botschaft wiederbolt verwendet hatte.
Der _Mmistcrpräsidens Combes bat neuerdings die Gebajtswerre über 28 Pfarrer verhängt, weil sie den thechmtsunterricht in bretonischer Sprache erteilten. Der Blschof VM Quimver erhob egen diese Maßre el Ein- sUUlck) U13d_ erklärte, daß die GeistliZen fich auch in Zukunft, wo es nottg set, der bretonischen Sprache bedienen würden.
Italien.
D_1c „Tribmm“ meldet, der König von England werde am 2x. April in Neapel Landen; am gleichen Ta e nach Rozn fahren und von dort am 29. April frük) na Ober- 1talrcn„weiterreiscn. Der König wolle auf seiner Reise nur den Konig von Italien zum Yichen seiner Sympathie und Freunßschast für den König, die önigin und Ita ien begrüßén, LM Offtzicllxr Besuch des englischen Köniqsyaares komme aber xrjt nach emem Besuch der nalienischen Majestäten in London 111 Frage. ' '
Spanien.
Ja Salamanca hattßn vorgestern Studenten infolge- der Nxck)tbeack)tung ihrer Bejchmerde wegenMißbandlung eines Kommilitonen durch einen Polizisten Protestkundgebungen vcranstaktct, in deren Verlauf es zu Zusammenstößen mit der Gendarmerie gekommen war. Auf die Kunde von diesen Vorgängen sammelte fick) gestern vormittag eine Anzahl Madrider Studenten zu einer Kundgebung vor dem Ministerium des nncrn an. In der Alcalastraße wurde nach dsm im ngen vorüberfahrenden Mini ter des Innern mit Steinen eworfen, Der Minister wurde mcht _etroÉen. Der "misterpräfident Silvela wurde cbsn'fa_ s egenstand feindseliger Kund ebungen. Die Polxzct zerstreute schließlich die Studenten. cht olizisten und mehrerc Studenten wurden verwundet und zu [reiche Ver- Haftungen vorgenommen. Am, Nachmittag hielten die Studenten eine Versammlung ab, in der sie die Frei- lqssung der am Vormittag Verbafteten verlangten. Als fick) dre Versammlun zu einer Kundgebung gestaltete, griff die Polizei ein. ei dem fich entspinnenden Kampf wurden mehrere Personen verle t. Ge en 7 Uhr Abends wiederholten die Studenten an der uerta“ el Sol ihre Kundgebung. Die Folizei schritt von neuem ein, wobei 14 Studenten und
Beamte vsrlet wurden. Die Kundgebung dauerte bis gegen 10 Uhr bends. Die Stadtverwaltung und die Universität von Madrid sandten an die Stadt- verwaltung und die Universität von Salamanca Tsle ramme, in denen gegen das geryalttäti e Einschreiten der 5 olizei protestiert wird. Der Mmisterprätdent Silo el a bat erklären lassen,_daß eine Untersuchung eingeleitet fei; aUe „Schuldigen sollten streng bestraft werden.
In Salamanca ist die Ruhe wiederherg'esteklt, in Sa- ragossa ist die Univerfität geschlossen worden.
Portugal. Der König von England und der König von Portugal unternahmen gestern mittag in Begleitung des Herzogs-von Oporto einen Aysflug nacb Cinira, von dem sie gegen Abend wieder nach Lixsxxbon zurückkehrten. Am Abend empfing der König Eduard das diplomaxiscbe Korps und darauf Abordnungen der beiden Kammern, die Adchen überreichken, in denen der Vejuä) des Königs als ein neuer Beweis der Freundjchafl Yepüeßen wird, die die beiden, seii fim? Jaßrhundekren ver ündelen Vökker vereinige. Der Köni? führte" 'm seiner Erwiderung aus, er Habe wieder einma die' Umriffe der Torres de Vedras gesehen, wo die verbündeten Heere'Portugals und Englands Seite an Seite für die Verxeidxgung des _portugiefis en Vaterlandes gekämpft hätten. Glücklxcherwetse _Habe _1ch die Laqe der Din e völlig gcändßrt. BLM Volker unter jekten zu ihrem k?rükxxren (Hegner dre freundschafxltchstxn Bezie ungen. Dxcses messrere Jahrhunderte alte Vu_ndms, das von neuem bekräftikzt ei, habe kein anderes Endztel- als die: friedli e Entwicke ung der beiden Länder und threr Kolonien. um Schluß betoyte der König, wie angenehm er von dem Empfang berührt set, den ihm alle Klassen der Be- völkerung bereitet Hätten. Die Stadt Lissabon war gestern abend aus Anlaß dxs
Besuchs des Königs Eduard festlich beleuchtet. Auf dem Tajo warde ein Feuerwerk abgcbxannt. '
Türkei.
Wie dem „W. T. B.“ aus Konstantinopel genzeldet wird, empfing der Sultan gestexn den österreichisch:r_mgamschen Botschafter Freiherrn von Caltce und den rufs1schen Boj- schafter Sinom1ew in Audienz. , _ .
Eine in der Nacht zu gestern 111 KonstantxnopeY em- qetroffenc Dspefche eldet, daß auf der ElWNbUHWTkLCks Saloniki.-Konstan inopel m der Nähe der _Statrqn Angista eine 30 11] lange Bxücke zerstört_ und _mcht wert davon ein Tunnel beschäd1gt Jvordep sex. Dxe unterxn Schichten des Widerlagers der Brxuke seren_ um großten Tetle «ckckck, Die Telcgraphendrähte sexen verm tetworden. _Der Dcrkehr werde durch Umsteigen bet d_er Brücke ?eyte Meder aufgenommen werden. Der mutmqßlxche Täter ex der bul- garische Bandenfübrer Ale Port)]l'ue.
Eine aus höheren mo ammedan1sche1z Beamten bestehende Mission ist gester!) nach Zpek_un7_) Dßakopo abge gngen. Man erwarte vorÖLkYrersTangkett eme eruhxgende trkung
' rti cn ane en. .
Mf YeaHTWiZner „Te[egr.-Korresp.-Bureau“ we'ldet, dxe Ver- wundung des russisxhen' Konsuls Schtscherbtna sei ernst, jedoch nicht lebLUSJefaHrltch.
Rumänien. .
' ' at eiern, wie „W. T. B.“ erfährt, der DepékeieereeYZFFMZr eignesn Entwurf über die Verwendung des Bud etüberscbuffes Von 21217 189 Fr. vorgelegt. Die Kammer hat den &ntwurf unVcrändert angenommen.
Dänemark. *
i W. T. B.“ aus Kopenha' en berichtet, bewchte SeiZVe ZM„ajestät der Deutsche Kat er „gestern vormrttag um 11 Uhr mit Ihren Kömgltchcn HohNten den) Kron: prinzen und dem Prinzen Waxdemax _von Danemark das Verkaufslager der Komgltck) Yamschen Porzellan; manufaktur auf Amagerstorv, wo Allerhochstderselbe von dem
gerinZsten einzugreéfen, den
Direkwr Dalg3s4 dem Professor Krog und dem Mitglieds des Kontroüfomrteexs, Apothekex. Venzon empfangen wurde, Um 111/2Uk1r_ macht_e Stine Ma1estät Ihrer Königlichen „Hoheit der Kronprznzes s 11) einen Besuch und empfin bald darauf den Besuch Seiner Maxestät des K ö n i gs in Seinen vpartements. Um 1 Uhr begab Sick) Seine Majestät Zum Frühstück beim deutschen Gesandten von Schoen. Jm Ansch uß an das Frühstück empfing Allerhöchstderselbe in der Wohnung des deutschen Ge- sandten den Vorstand des „Vereins deutscher Reichsangxböriger“. Auf der Fahrt durch die Stadt wurde Seine Ma estät von dezn Publlkum Überall herzlich begrüßt. Um 3 U r Nack)- mtttags begab Stck) Seine Majestät in Begleitung Ihrer König- ltchen Hoheiten des Kronprinzen und des Prinzen Waldemar nach Klampenborg und durch den Tierqaxxen nach dem Jagdsthloß Ercm_rtage. Nach kurzer Beuchtigung des- selben wurdc _dte Fahrt durch den Tiergarten nack) „Fortunc“ fortgcxeßt. Dann kehrte Seine Majestät durch die „WolfKFchlucbt“ nacb Kopenhagcn urück. Von dort aus wurde der Ausflug nach dem Königltchen Zachtklub fortge evt, woselbst auf „Lange Linie“ das_ neue Klubhaus befi tigt wurde. Abends nahm Seine Majestät an einem vonJ ren Königlichen Hoheiten dem Kronprinzen und der Kron- prinzes s in gegebenen Diner teil, zu dem gegen 400 Einladungen ergangen waren. An dem Feste nahmen ferner teil der König Christian, die Königin von England, die K*aiferin-Witme von Rußland und die Übrtgen in „Kopenhagen mcilcnden Fürstlichkciten, die Minister, das drplomatiycbe Korps, die Spißkn dcr Zivil- und Militär- behörden, der Oberpräsident von Kopenhagen, die Bürgermeister von Kopenhagen 11. a.
Heute vormittag empfing Seine Majestät der Deutsche Kaiser aus Anlaß Allerböchstseiner Ernennung zum dänisYFm Admiral eine ans Vertretern aller Dienstgrade bestehende bordnun der dänistbsn Marine unter ühxung hes Vizeadmirals U all. Um 101/54 Uhr fuhr Seine a1estät m Begleitung Jhrer'KöniglickZM Hoheiten des Kronprinzen sowie des Prinzen Wal emar von Dänemark und Seiner Hoheit des Prinzen Albert zu Schleswig-Hol- ßein-Sonderburg:Glücksburg nach Roeskilde und legte dort am Grabe der Königin Luise einen Kranz nieder.
Amerika.
Der_Prästdent Roosevelt hielt vorgestern_ abend im -„Auhttortum Theatre“ zu Chicago einx Rede, dte fichhaupt- sä ltchmit der Monroelebre beschäfttgtc. Der Präfident fü rte, dem „W. T. B.“ znfol ?, aus:
Die Vereiniafen Staaten_ alten ibre Inkereffen, in der diesseitj en Sphäre für größer “als diejenigen irgend einer europäiy en Macht daselbst überbaußt sein közmen, und ihre Pflicöt gegenüber fick; selbst und den schwacheren Nachbar- rcpubliken verlangt von ihnen, darüber zu wachen„ daß keine der Xoßen militärischen Mächte jenseits der Meere in die chbte dieser epubliken eingreife oder die Kontrolle über ste erxange. Diese éolitik verbietet daher nicht nur die Zusiimmun zur Gebtetserwerbung, ondem veranlaßt die Vereinigten Staaten auI), skb der Erlangung einer Kontrolle zu widerse en, die in der Wirkung territorialer Vergrößerung gleichkommk ies ist der Grund, warum die Ver- einigten Staaten an der Meinun fcstgebalten baden, daß der Bau des Isthmuskanal s nicht dur eme ausländische Nation, sondem durch die Vereinigten Staaten aus efübrt werden soße, die sich TwiÉenbaft und for ältig enthalten aber!, den in Betracht kommen- n chwesferrepubl en trgendwelches Unrecht zuzufügen. Die Ver- einigten Staaten wünsxben nicht, in deren Re te auch nur im wndern unter sorgfältiger abrung derselben
anal selbst nach Maßgabe Yon B;!Timmungxn zu_ bauen, nach denen d-t Kanal stets, sowohl tm Frteden als un Kaese, von den Vereinigten Staaten benußt werden Kann.
Mix Vezu auf Venezuela eclkärke der Prästdenl:
Sorge der ' erein'tgten Slaaten "Ü eZ nxüürüä), fich _niäyx obne Nox 'm irgend einen Streit einzamffkhen, somn dnielbe tbre nier- eKen oder ibn Esore nicbx berübxt, und nicht e'mxHaktung anzunehmen,
die irgend eine Machk vor einem ijanae ] üßt, we_nn die Ver- einigfen Staaken nich willens smd, dte S&reit ache derwlben zu 'der ibrigen zu machen, sondern aufmerksam Waäye zu haken, daß keine Verlesung der Monroesebre staxlfiyde und kame Erwerbung territoria1er Rech1e durch eine europäixche Macht auf Koftxn einer schwachen Schwes2ec7epublik, möge dieje Erwerbung nun *die Form "einer offenen oder eingestandenen Gebixtßmegnabr'ns oder, der Aus- übung einer Kontroüe annebm2n, die. m,?)er Wzrkung ernst Befiß- nahme gleichkommt. Diese [Tung tft m zwex Memoranden aus- gesprochen: das erste dersel en enxbält ein Schretben des Staaxs- sekretärs Hay an den deutschen BoUckygfteryvon Hollebcn, das zxyctte eine Unterredung zwischen dem Sfaats1§ertY HZ!) 1an deux engkrjchen Boffchafjer Sic MiÖael Herbert- 'BetdZ Söhcqtsjucke bßtxchten, was meist bereits bekannt ist, nämxich dle Vzr11ch8x1mgen Dchxcblands, daß es Zwangsmaßnahmen zur Srebxrung der Zahlung seiner gexecht€n Forderungön, aber keine GSbrcthzvérdungen plans, soryxe dle rklärunL Hays gegenüöer dem e_nglUchen Botschafter, daß dre Ver- einigten Skaatsn, obgleich fie dle Unw-Indung pon Gewalt Egan mittel- oder südamerikanische Ländec bödaUZthjt, mchY gegen S rxtxe Einwendung erheben könnten, die dazu [)en'lmmt 181811, thxlse fur Verleßüngen Von Staatsangehöri ey zu xrlaxxgxy, vorausgeseßt, daß keine &Hebietserwerbnng geplant JR. Beide'Machte Versicherten mzt ausdrücklichen Worten, daß 'fis nicht dre [ej-Zje Ybßcbt bcxttcn, dte MonroSlebre zu verlesen, und diese Verj'xchsruyg Uk mxt cyren'baster Trxue gehalten worden, die Voll-z Anerkennung von umerer Sexteverdtxnt. Glen!)- zeitig smd aber Feindseligkeiten so nahe_an 'd:r_ernzc unxerc-xs Landss angebroÖen, so drohend mit dsr Mölechkext Lunfttger Gefahren,. daß es unverkénnbar die Pfücht 'der Vereinxgtexx Staaten, mßbt mrpder egen fich selbst als gegen die Humanikat, ut, fich zu hsmuben, dxesex Füindseligkeiten ein Ende zu machen. In Ueberemstrmuxuna dannt aben dre Veseinigten Staaten dnrch Yaé; "Anbtelen thxxr gute_n Dienste im Geiste aufrichtiger F:;eundschast "fur alle Betulr ten, dxe auch schnell und von Herzen diesen Bemubyngcn entspxa en, ,die Wiederbersteüun des Friedens erklch!- Wik beabfichtagen mch_t, irgendeine Ste ung für uns in Anspruä) zx: yehmen," dte unseren Nachbarn gerechten Anxaß zum Anstoß btetm' koztyte. Unser Festhalten an diesem GULY dyr _MemcbenreÖTe 1st mcbt bloß ein Bekenntnis in Worten. Dre G€1ch1chte unseres Verfahrens e enüber Cuba zeigt, daß wir es zur Tax werdky lasen. Die onroelehre ist kein internationales Recht; 11133 Wenn :ck auch géauHe, daß fie es eines Tages Werden wird, so Z!t_d:es doch 'mch-t notwendtg, solange sie den Hauptzug unserer auswarttgen Polxttk btl_det und so- lange wir den WiUen und die Macht haben, fie durcbzufußren. Ich Taube an die Moncoelehre Von gqn33m Herzen uni? ganzex Seele und Fin überzeugt, daß eine gewaltige Mebrhext m;:mer Lands- leute ebenso denkt. Aber ich würde „es viel lieber seher], ße aufzugeben, als zu seb_en, daß wtr „fie Yflxgsn gnd _mtt tbr prahlen und es dabei vertäumen, uns eme .wtrkltche kriegerische Sjärke zu schaffen, die doch in letzter Instanz all'lern der Monroelebre die nötige Achtung bei irgend einer staxken auswärtigey Macht sichern kann in deren Jutere 6 es jemals [tegen kömzte, „s1e zu verleéen. Praßlerei und Aufgßbla enheit find unter den Natronen ebenso tade ns- wert wie unter Perzonen, und die StaatSmänner eines großen Volkes find es ihrem esmzden Menschenverstandc und ihrs; nationalen Selbstachtung 's uldt , daß s1e_ von fremdsn Machten «Mau mit dsr Höfltchkeit i?precßen, wre der brave, YU) selbst achtrnde Mann dies von seiner Umgebung tut. A er Wenn es auch, schlecht ist, zu prahlen, und wenn es auch noch schlimmer ist,
andere obne Ursache zu insultieten, o it es do no viel s le ter als _axles dies, fich der Prqblcr'ei sÖTlldiL zu maYen, ?bne d;?nié zu belexdrgen, m_td“ wenn man' dann vor den Bewé s gefieUt wird,- das Bebauptete me_bt_ wahr machen zu können.
Der Prastdent Roo evelt richtete dann an die Versam- meltcn dexn drmgenderx ppe,ll, eine kräftige Maxine u schaffen, besprach tn gxoßen Zugen dre Fortschritte, die die arine in Yu Heßten betden Jahren gemacht habe, und schloß mit den
or en:
.Wir wünschen eine mächtige, starke Marine, ni t ür wccke dxs Krieges, sondern als sicherste Garantie des riedetc1hs. fWexe wir eme solche„Flotte haben, wenn wir fortfahren, 1e außzubausn, dann könpen "nnr _verficbert bleiben daß hinfort nur noch eine sehr gexmge Möglichkett von Verwicklungen für unser Volk besteht, und wo: köxznen aucb chenso versichert bleiben, das; keine fremde YYY); xemals fich mxt uns über die Monroelcbre auseinanderseßen
rr .
Der deutsche Geschäftsträger Freiherr Speck von Stern- b_urg war gestern, Wie „W. T. B.“ meldet, Ehrengast bei emem Bankett des Jachtklubs von Hartford im Staate Fonyhecticut. Der Prästdent des Klubs führte in seiner An- pra e aus:
.Es hat seine guten Gründe, daß wir die Flaggen Deutschlands und der Vereinigten Staaten mit einander vcrscblungén sehen. Wir freuen uns, Deutschland ehren zu können, dessen Wachstum und Fort- schritte denen Amerikas so sehr ähneln, während die Deutschen unsere kühnen, fähigen Rivalen in Handel und Industrie smd. Wir glauben, daß der ge rnseitige Wettbewerb friedlich und freundsébaftlich ist und das auch b eiben muß.“
_ Dcr Präfident kam dann auf das Amerika vom Deutschen Katser_durch BesteUung der Jacht „Meteor“ zu teil gewordene Komvltment u sprechen. Indem der Kaiser einen Bruder, den Prin en Heinrich, nach Amerika entsandt abe, habe er einen (Haét ge cbickt, dessen Bewiükommnung äußerst Herzlich- ,ewefep sei. „Wir hoffen,_ ihn wicderzusehcn; wir hoffen, daß Hul) die Bezievun en znnschen Deutjchen und Amerikanern noch he [jeher ge?talten und daß die Freundschaft zwische'n beiden ölkern fest und ewig Kein wird.“ Der Redner gedachte ferner der Ehre der Anme enheit ÖZS Freiherrn Speck von Sternburg bei der Abreisx des Vräjidenten nach dem Westen und brachte einen Toast auf Deuts land aus: eine männli e Nation, groß und stark zu asser und u Lande, eren rapid aufblühende und kräftige Marine eberZo wie ihre Armee Bewunderung und Achtungd der Amerikaner herausfordere; eine Nation, an deren Spiße er edelste Iachts- mann der Welt stehe.
Freikzerr Speck von Sternbur_ dankte in Beant- wortung es Toastes für die Déutschlan erwiesene Ehre und führte Weiter aus:
.Der Kaiser und Prinz Heinrich elbst Wen, es sei der kühne Wett- bewerb, der große Männer und große affens _affe, der auch den Völkc'rn Deutschlands und der Vereinigten Staaten so viel Gemeinsames gegeben babe, vor allem die Liebe zur See und ihre Gefahren, welcbe mannes-
Toat auf „Amerika aus, tut da land", .republikaniscbes Amerika“, Armee“, und statt „edelsten Jacbtsmann' „einen der größten Hensche: der Welt“ seße.“
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„qr eflern überretche Bowen einen bm; chen zxwakoll. Dem Vernehmen na Ge] äftstrager Frejherr Speck von (Hier
mutige RaZen Hervorbringen. Auch ich hoffe, daß die Beziehungen der beiden änder enger und freu-Idscbaftltcher werden. Deutschland verlangt nur „kai 157“ und guten Willen. Ich hoffe, daß bei allen künftigen kommerzie en und (ndystriellen Kämpfen dieselbe Liebe zum fair play“ und für Gerechtigkeit wie bisher vorherrschen wird. Ich rin e nun den vom Herrn PräFdenten auf Deutschland auSgebracbten
iF an Stelle „Kaiserliches Deutsch- att „großartige Armee“, „tapfere
Die Verhandlungen zwischen dem Gesandten Bowen und
den Vertretern der verbündeten Mächte über das
Zrotokoll haben, dem „M. T. B.“ zufolge, gestern ashingwn m der englt chen Botkchast begonnen. bänderun svorichlag zum
(KT) Zak der deutsche _ n urg Rnweisun en gic1_ lauXend mit denen Sir Michael berjs «hallen. er iKaUenijche Botjäyafter Ma or des [anch es wird im Ein- klang mit dem enqlis - eut?chen Programm verfahren.
Nack) Liner 'm ew York eingeirofxnen Meldun aus Cap Hajnen hai der dominikanffche reuzer „Prefi ente“, der auf setken desGenerals VaKquez steht, am Mütwoch die Stadt San Domingo von neuem beschoüen. Der General Vasquez fordeixr die Ueber_gabe der Sladt, die Aufständischen wollen jedoch Widerstand lci1tsn.-- Wie aus San Domingo vom 31. März berichtet wird, find in einem Gefecht bei Guerra, 20 Meilen von San Domingo, 146 Mann getöjex oder verwundet worden. Die Verbindungen im Innern smd unterbrochen. Der HandelLverkebr ruht vollständig.
Eine dcm „Reuter? en Burcan“ zugegangene Depesche axzs Caréxcas vom 31. ärz besagt: Der Kongreß habe m
geheimer Si' ung den Präsidenxcn _Caftxo ermächtigt, als außeror knxlichc Maßnahme dre Verpfltchtungen aus den mit den verbündeten Mächten abgeschlossenen
Protokoücn zu erfüllen, ohne daß der Kongreß ]eßock) den Protokollen die geseßliche Genßhmrgung ertxtlte; hierdurch soUe die Schaffun sm_ws Präzedenzfalch vermreT-en werden. Der Kongreßha e sul) sodann vertagt, um dem Widerspruch des entrüfteten Patristxsmus gegcn dre Proxokolle Ausdruck zu geben. Der venezolamsche Seyat habe dt_e Re- gierung ermächtigt, eine oder mehrere Anlexlxen abzuschlteßen, dercn Ertrag zur Konversion der inneren und außeren Schulden verwendet werden solle, Asien.
Da in Bangkok das Gcrücht_vcrbreixet war, daß _ein Trupp siamesischer Soldaten ins Bosgo, M de; Nahe von Nan, vorgedrungen sei, nachdem er dl? Grenzpfahle um-
geriffcn habe, erhob der frarx-zösisxh-x Geschäf1sträger Dutasta, mie „ . T; B.“ bLllckÜLtÜ ,sofort nach der Bkstätigung dcr Nachrtcht encrgqch Ern pruck bet
dem siamestschsn Minister der 9u§märtig€n Angeiegenhßxten.
Dieser ließ dem franzöfischen Ge1chäftstrchger gestern erklaren,
daß der ZwiHchsnfall auf einem MißverjtänOm-Z beruhe, daß
die Grenzpfä le an ihren Plaß zurückgxhkacht murdext und_de'n
Soldaten telegraphisch der Befchl erretkt sex, auf smmeß/chks
(Gebiet zurückzugehcn. „ “ Afrika.
Nach einer dem „Reuterseßkn Bureau“ burg zuge angenen Mitteixung sollenYort rungsgesucHIe von Finnländern vorlcegen,
aus Johannes- 30000 Einwande-
Parlamentarische Nachrichten.
Der Bericht über die- gestrige Ziyang Les .Herren- hauscs wird wegen vsrspätct-xn Emgangs von Stenogrammen
erst am Montag ocröffentliehi xvexden.
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