1903 / 81 p. 15 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 04 Apr 1903 18:00:01 GMT) scan diff

“offenen Verkaufsßeuxn oder bei solchen Personen, welche die Waren . l;ue-Teuchen, Warerzemkaufe zu machen. Sie sollen ferner befugt sein, aufleuten m deren Geschäflsräumen oder solchen Personen, in deren Gewerbebetriebe Waren der angebotenen Art Vkrwendung finden, Bestellungen auch unter Mitfübrung von Proben und Mustern, aufzusuchen. Weder im einen noch im anderen Falle sollen fie hierfür eine bssondéxe Abgabe entri teu müssen. _ te mtt einer GSW?! elegitimationskarte verschknen Reisenden durfen Zvobl Proben und Muster, aber keine Waren mit fich führen. Ste haben die in jedem Lande gültigen Vorschriften zu beachten. Artikel 2. Die Ausfmtigung der GeWetbelegitimationskarten soll nach dem der gegenwärtigen Vereinbarung beigefügten Muster') erfolgen. Die bsiden Rc

gisrungen werden einander die beiderskits zur Er- tetlung der G

. __ exver'belegitimationskarten befugten Behörden und die Balschyften mtttexlen, die für die Ausübung des Gewe'rbebetriebs dcr Kartkntnhabsr maßgebcnd md.

Arxtkcl 3. Die als roben oder Muster dienenden zol1pf1ichtigen Gegenstands, die in das eine der beiden Ländkr von den Handlungs- reisendcn des anderen Landes eingebracht Werden, soUen onfrei zu- gelaffkn werdcn,_fallß den nachfolgendcn, zur Sicherung ihrer Wieder- ausfuhr oder Emlicserung in eine Niederlage erforderlichen Förmlich- en entsprochen wird:

1) Das Zollamt, über das die er_mittelt den Betrag des darauf baff retsende bat diesen Betrag bei dem annebmßars Sicherstellung zu [Listen. , 2) Zum Zwecke der Festbaltung der Identität werden die ein- zelnen Proben oder Muster, soweit_ es angeht, durch Anbringung vyn Stempéln, Siegeln oder Bleten bezeichnet. Auénabmsweise konnen Yie leßteren auf Behältnissen, welche mit den umschlossenen Gegenstanden in unmittelbarer Berührung stehen angebracht werden, wegm nach Ansicht des Eingangkzollamts dieses Verfahren vollständige Sicherheit gewährt.

Die Erkennungßzeichen,

keit Proben oder Muster eingeben, enden 3111163. Der Handlungs- Zanmte bar zu bintsrlkgen oder

_ die zur Wahrung der Jden1ität der aus emem dex beiden Länder aus-gefübrten und zur Wiedereinfubr in das- !elbs besttmmtep Proben oder Muster amtlich angels t wordkn find, ollen gkgenseittg anerkannt werden und zwar in dem inne, daß die von der Zoübehörde des Ausfuhrlandes angelegten Zeichen auch in dem andexcn xande zum Brweise der Identität dienen. Die bsiderseitigcn Zollamter dürfen jedoch weitere Erkennungszeichen anlegen, faÜs dies nonvendig erscheint,

3) Es ist ein Abfertigungspapier auszustellen, welches ent- halten soll: s.. ein Verzeichnis der ei ekracbten Proben odsr Muster, in

n welchem 'sich die Gattung der IZare'und solche Merkmale angegeben finden, dxe zur Fkstbaltung der Idenntät geeignet find;

1). eme Angabe über den auf den Proben oder Mustern haftenden Zoll und daruber, ob er hinter1egt oder sächergestellt worden ist;

0. e1ne Angabe über das ErkennungSzeichen (Stempel, Siegel oder Bley), das an den Proben oder Mustern oder gegebenenfalls an den Beha1tnissen angebracht worden ist;

11. die Frist, nach deren Ablaufe der hinterlegte Zollbetrag zu verrechnep oder der Zoll aus, der bestellten Sicherheit einzuziehen ist, sofern mcbt, nachgewiesen wird, daß die Proben oder Muster inner- halb der Fust wßeder ausgeführt oder in eine Niederlage eingeliefert wyrdcn find. Dre Frist darf zwölf Monate nicht überschreiten.

4) Für die Erteilung des Abfertigungspapicrs und die Bezeich- nung der Musterstücke zur esibaktuna der Identität werden Kosten mit AuSnabme des Stempe s nicht erhoben.

Die Proben odxr Muster können sowobx über das Eingangs- ;ollamt als_auch über jedes andere zur Abfertigung von Proben oder Mustern besagte ZoÜamt wieder auSgefübrt Werden.

6) Werden vor Ablauf der gxsteüten Frist (38) die Proben oder Muster einem zur Abfertigung befugten Amte zum Zwecke der Wieder- ausfubr oder der Einlieferun in eine Niederlage vorgeführt, so hat die es Amt sich durch eine Drüsung davon zu überzeugen, ob ihm dle elben Gegenstände vorgeführt worden find, für welche das Ab- fertigungsvapier beim Eingang erteilt wyrden ist. Soweit in dieser Hins1cht keine Bedenken entstehen, beschemigt das Amt die Wieder- ausfubr oder die Einlieferung in die_Nxederlage und erüanet den bei der Einfuhr b'mnrlegjen ZoU oder tnfft wegen Freigabe der beiteüten Sicherheit die erforderliche Verfügung. _ ,

Artikel 4. Die Veinmmungen der egenwatügen Verembczrung finden keine Anwendun auf den Gewer betrieb tm Umberzteben, einschließlich des Haufier andels und des Auffochkns von Bekeüungen bei Personen, wel e nichl Handel oder Ge-wetbe tre1ben.

Arükel 5. ie gegenwärtige V'erembarunsx exstreckt fich 61155 auf die mit Deutschland odex Frankrexch gegenwarttg oder künstjg :oUgeeinten Länder oder Gebtexe._ ' '

Artikel 6. Die gegenwartige Verembarung soll von dxn betden Regierungen ratifizieékhxnd djxe Ratifikationen soUen in Berlin sobald als li aus etau wer en.

SJ». YU aHn zwanzigsten Tage nach Hsm Aystausche dec Ratt-

kationen in Kraft treten und in Geltung 51615211 bis zum Ab1aufe von FM Monaten von dem Tage ab,. an dem fie von der emen oder anderen Seite gekündigt werden Wird. , , Gxschehen zu Berlin, ixÜo/chescher'féusFerttgung, am 2. Jul: 1902. n er " en.

Nachdem der Bundeßrat zu d_em vorstehenden kaorxnpen seine Zustimmung erteilt hat, ist daS1elbe von den beiderseitigen Re- gierungen geneYZmigt Zorékzyekn; FZZZAFSYMFWF ZerfGednebmigungs-

ärun en 6 am . arz n er m a ge un en.

“kl g h (Reichsgeseßblatt)

Lage des Eisenmarktes in Großbritannien am 27. März 1903.

Der: britische Eisen- und Stablmarkt hat seine lehhaste unh er- mutigende Haltung nur wenig geändert. „Warrants 1613 aller'dt'ngs, wie es bei einem mehr durch die SpekulattonW 011! (xm legrttmes Geschäft kontroÜierten Markt nicht zu vermelden zst, mcht_mehr'so fest und haben durch ihr Nachgeben auch „die Rohetsenpretse der Produzenten in einigen FäUen'etWaß'beemflußt; x_m großen und ganzsn wird jedoch dre fett en_11gxr Zett emgetretene Besserung dss Geschäfts in Rob- und Ferxtgetsen aufrecht erhalten, und die einlaufer-den Berichte lauten zufrtedenftellender. Die No- tie'rungen für Stabeisen gewinnen andauxrnd an Festigketx, zetgxn aUerdings noch keine Wahrnebmbare AufwartsbeWegung. Dux Preise für Schiffbaumaterialien smd teurer“ und eröffnen den (MW und Stablwerken dieser Spezialbranche welx bessere Auss1chtm_aks ehedem; die Schiffseigner vetgebkn andauernd :hre_ lange Ze_11 zurqckgehaltenen Aufträge aus Besorgnis, Weixeres Zogern „wurde. 1hnen“ zum Schaden gereichen. Die Verschlffungen nacb uberseexfchen Landern, inßbesondere nach den Vereinigten Stagten vor) Ammka, haben an Umfang gewonnen. Neue Gesobäfte m1t Aznertka sind. xedoch_selten, und die jcyigen Verladunqen stellen zum großten Teil, die Ausfuhrung alter Bestellungen dar. Da die Nachfrage nach Robetsen 1115er! Ve'r- einigten Staaten aucb jeßt noch als ganz beyeutend s1ch_ erwetst, sz) tft es nicht auSgesckylvffen, daß da_s amerikanische Geschaft ste?x wtexse: beleben wird, jedenfalls haben dre aus Ymertka emgebe'nden uftrage die britischkn Hütten über eine. sehr _gescbaftslose Zett hmweggeholfen. Die Marktlaae auf dem Kontmxnt 111 ebenfalls fsk- ,

Der Roheisenmarkt behalt voll und.ganz seine sxxt kurzem an enommene anziehendere Haltung, we1111g161ch auch has _Cpchwanken un der Rück ang des Preises für 6111th Spekulgtwnswrten das Geschäft in die!?en Marken in gewiffex Beztehxmg gelabmt hat. Neue

reiSerhöbungen find eingetreten, thtexe fchetne_n noch bevorzqsiebex). o ist zum Beispiel im ClevelandKZtftrtkt, obglet Clevelandgteßeret- robeisen um 6 d. bjUjger geworden tft, graues R1? eisen zu Schmiede- w en auf 49 ff) pro Ton gestiegen, ynd bajbtertes Robxtsen, der- 1elben Art notiert jest 48 sb 3 d.,_ we1ßes 47 sh- 9 „d;; Hamantrob- eisen ist ebenfalls teurer. Die Hutten an der Osjkujte erzielten in-

“) Das Muster ist nicht mit abgedruckt. (D. Red.)

folge der eingetretenen Besserun des lokalen Stablmarktes 58 . fur Mischforten. ?ür Linco nshireeisen erwarlete man aus:? 27. d. M. eixte reserbc'zhung nm 2 sb., so daß aTSdann dieses Eisen 55 sl). () d. osten wuZde ; sollte dieZeCrwartung in Erfüllun geben, so. werdep Lancashne- „und Der yjhiresorten wahrscheinlicZ ebenfaÜs Mt Pretse stei en. Dte außerordentlich schnelle Aufwärts- beWegung der Warranxk urse hat, wie bereits erwähnt, einen Still- stand erfahren, u_nd 518 _Preise sind jetzt niedriger (:D in der Mitte des Monqts Marz. Dre Robeisenvorräte in den öffentlichen Nieder- lagen beliefen fich am 26. März 1903 auf 175 300 Tons gegen 214 460 Tons am 27. Marz 1902; fie zeigen demnach eine Abnahme von 39160 Tons gegenüber dem Vorjahre. Dl? Aufbeffßrung der Preise, welche si? im Handel mit be- arbcxtetetxj Ctsen und Stahl zeigt, erubt in der uptsacbe auf cmer wxrkltxhen Bcsernng des Geschäfts und dürfte, na den vor- bgndenen gxtnsttgz'n Anzeichen zu urteilen, wahrscheinlich auch weiter- hm bestehen hletben. Dxe Preise haben verschiedentlich angezogen, und wo pxes zucht der Fall war, herrscht doch zweifellos ein festerer Ton. Dr_e glanzenden Ausfickzten der Schiffbauindustrie hat die Notie- MUZ?" fur Schiffsplattczn am Tees fest aufrechterhalten, und Stahl- sch1_sylatten noneren ]eyt in diesem Distrikt 5 Pfd. Stekl. 15 sh., (1sz [:ck 21% Rybatt In Schottland haben die ?)!attenwalzwerke eben aas 11,112 Prema erhöht_ und fordern zurZeit für täblerne Schiffs- Ylattcn 6 Pfd. Sterk, fur Kesselplatten 6 Pfd. Sterk. 2 fl). bis 6 Pfd. Sterk. 5 sh. Daß Geschäft in Stangeneifen zeigt einen stet: en. Cbaxakter. Schotttsche merchant qualities, ordinary brands 11115 mkelet/en werden jeyt ab G1a§gow zu 6?)fd. Stekl. 2 fl). 6 d. W 6 Pfd. Sterl- 5 fl). gehandelt, während die elben Sorten in aus- gesuchter Ware 6 Pfd. Sterk. 8/1). 91). bis 6 Cde. Stekl. 12 sh. 6 d. kosten. (Nach The Iron and oal Trades Review.) Oesterreicky-Un aan Ein: und Ausfuhr von Seide und etdenkvaren im Jahre 1902. Oesterreicb-Ungarns Außenhandel in Seidenwaren gestaltete sich

lcßten Bßttiebsjahre 21015941 Ter verhaltnismä rüxkgatzg entstand aljo ntcbt vol]

_ _ Francs weniger als im Vorjahre. ßtg gunsttgeErnteertrag bat den durch den Preis- _ enen Ausfqll m der Einnahme der Rübenproduzenten " . standig auSgletchen können. Die Anbaufläche für Zucker- ruben m Frankreich umfa 19 1901 312 465 .?tektar gegen 302 366 im Jabrx 1900; der Durchs ntttsZrtrag des He ars bob fick) im leßten VetrlthMabke UM 1996 ]B- namlich von 28 830 ke? auf 29 926 ](J. Auf em?n «Hektar Flachcnmbalt entfiel im Betriebsjahre 1901/02 eine Bruttoetnnabme' von „761,62 Francs, gegenüber einer solchen von 856,54„Franks 1111 vzmgen Jahre, also 94,92 Francs weniger.

' 5 [ _dcr „jm Betrtkbe befindlichen Zuckerfabriken betrug txn letzten Betuehöxabre 332 gegen 334 im vorhergehenden. Von dtxsen_ find 281 einfache Fabrthn u_nd 51 Zentralfabriken. Im Be- trtebsxabre 1901/02 wutden xnIge/amt 1051 930 646 ](J Zucker gewonnen, wobei die Melasjxn, welche nach den Raffinerien oder nach dem Auslande geschafft sowte zu landwirtschaftlichen Zwecken ver- jyendet Wurden, untex Zugrundelxgung eines Zuckergehalts Von 14 % emgerecbnct find. Dtese Pr-Zduktton, welche im Durchschnitt 11,25 kx; Zucker auf 100 ](Z Zuckerxuben ausmachte, übersteigt diejenige des voxher bedeutßndsten Zqckexxabxes 1900/01 noch um 11636 500 kJ. Dre durchs_chmt211che Dtchttgksxt BeH Rübensaftks betrug im Jahre 1901/02 7,6 Grad gcgetz 8,1„(Hrad 1m_ Vorhergehenden Betrieijabre; das Rendxment sxeütx fick) fur den Dtchti keitsgrad auf 1,40 anstatt auf 1,39 tm Betrjebsxabre 1900/01. Die ewinnung yon raffiniertem Zuch_er pro Hektqr Rubenland bcxecant sich um ein weniges niedriger als im Bexrtebsjabre 1900/01, namlich auf 3366 UZ gegen 3440 kJ. Das Getytcht der Sch111tzel und sonstigcn Rückstände aus sämt- 11chen Rubxnzuckerfabpken betrug 4096 424 288 kg. Bei einem duxchjchntttltchen Pretse 'von 4,07 Francs pro Tonne stellen diese Ruckstandc fur. 1316 Fabrtkanten emen Wert von 16 672 447 Francs da_r. Juz Betmebsxahre 1900/01 hatten die 3 763 645 850 ](Z' Rück- stande bez emem durchfchntttltchen Preise von 4,18 Francs 15 732 040 Francs eingebracht.

_enn man das, Gesamxgewtcht Her verarbeiteten Zuckerrüöen durch_dre Anzahl der_jm Betriebe geroejcnen Fabrik» teilt, so ergibt fix? kme Durchschtztttsverarbettung von 28165216 RZ Zucker- ru en pro Faörtk; 1:11 Jahre 1900/01 betrug dieser Durchschnitt nur 26100117 1x . Dre durchschmttliche Erzeugung Von Zucker ro Fabrtk hqt fi e5€:.fa11s gehoben; von 3 114 653 ](J im Betriebsjaßre 1900/01 tft fix wahrend „des letzten Betriebsjahres auf 3 168 466 kg Fxsttegen. Dtese_Ergebn_ts[e smd zumctst auf die vorgenommene Ver- tarkung der Letstungsfahtgkett der Maschinen aÜer Fabriken von 69 883an 75 561 Pferdekräfte zurückzuführen.

' Dre Dauxr der Ar'beiT'Szeit aller Fabriken ist um 928 Ta e Yemgger gewejkn als dtejentge des BetriebsjaHres 1900/01, denn 18 etragt :zur 28 314 Tage gegen 29 242. Die durchschnittlich? Dauer _des Betrtebcs emer Fabrik belief fich auf 85,3 Tage im Betriebs- mbre 1901/02 gcgen 87,5 Tage im Betriebsjahre 1900/01. Die Gesamtzahl dkr Arbetxer (Männer, Frauen und Kinder), welche wahrend der Betriebs erwde bes äftigt waren, weist eine mäßige Zunahme auf, sie bezi erte sich an 48 385 gegen 48 097 während des vorhergehenden Betriebsjahres. Dre durchschnittlichen Lohnsäße untkrlagen nur geringen

im Jahre 1902 im Vergleich zum Vorjahr folgendermaßen: Einfuhr Ausfuhr 1901 1902 1901 1902 Menge in 112 Inscße Kokons . . . 962 1 205 2196 1 524 etrocknete Kokons . . . 2040 5 1181 5948 6397 DoppelkokonSzumAbhaspeln 8 _ 14 196 Doppelkokons und Kokons zym Krempcln . . . . 135 735 75 51 Setdénabfälle, nicht ge- sponnen . . . . . . 5608 7818 2763 2691 Séldenwatte. . . . . . 45 10 4 * 1 Seide (abgebaspelt oder filiert), auch gezwirnt: ro . . . . . . . 5990 6371 2194 2641 gebleicht oder bunt foärbt ode): in Ver- mdung mtt anderen Spinnmaterialien 1 097 1 279 38 57 sch_warz gefärbt . . 2380 2742 21 27 Florettseide, auch gezwtrnt: rob odex gebleicht . 2726 2697 1 766 1 657 buntgefarbt oder in Ver- bindung mit_anderen Spinnmaterialien 138 168 17 19 schwar gefärbt . . 141 159 21 6 Nähseide, nop/loahskt'de 2c., gebleicht oder gefärbt . 146 150 34 26 Seidenzwirn aller Art in Aufmachungen für den Einzelverkauf . . , 116 146 - _ Zusammen . 21 532 24 661 15 091 15 293.

3

Wert in tausend Kronen Seidenwaren _geslickt oder -

27 derselben. Infos edeffe für 100 kJ gezaß

und berechnete fich au

betrag der gewahrten Vergütung für 100 1:3

Schwankungkn, fie betrugen nämlich 1901/02 gegenüber 1900/01: 3,98 Francs gegen 3,97 Francs für die Männer ;, 2 17 Frauen 1,73 1,65 . ., Kinder.

An Brennmaterialt'en wurden 118 691 953 kJ Kohle mehr her- braucht a1s im Betriebsjahre 1900/01, nämlich 1296108787 Kg gegen 1177416834 kg. . '

Dxe Menge desjemgen Zuckers, für welchen die Boniftkatzon der Steuer. mtt 30 MW pro 100 kg raffiniertem Zucker ewahrt wurde, erretcht 290 7 1 947 kg und bcträgt von der (Hesamtpro uktxon ,64%; für das vorhergkhknde Betriebsjahr betrug sie 28 97 9/9 n steüte sich die _nach demSa e von 30 rancs lte Vergütun inMe/amt aus 8 231584 rancs

8,29 rancs für 100 ](Z des überhaupt er- etriebsjabre 1900/01 bezifferte fich der Gesamt- VergüMngen auf 90436 910 rancs und die hergesteüxen Zuckers auf 8,69 1 rancs.

! , ! .

eugten Zuckers. _ Jm

mit ein faden . 1900 1360 496 412 „Während “O_es Bekcie qures 1901/02 wurdet) an Ausfahr- Seidener TW, Gaze. 2098 1601 ' 71 82 PLUM?" QM“ “o_en Be Ummangen des franzöjljchen Zuxkersßeuet- Seidenbeutelwä) , , _ _ 644 650 7 9 ges es vom 7. 1 1897 pro 100 kg Raßfinade xm Betnebsxabre: Seidene Blonden, Spitzen 1148 1313 62 115 1,56 Francs, 1,78 Francs und 2 Francs xe nach dem Zuckergehalt Besaßanikel aus seid. oder Jeöaßlk _ ' ' ' halbseid. Posamenten 2c. 60 60 4768 4026 Unahbangtg von den Ausfübkyramten wurden Re an Gesetz Andere GanzseidenWaren ? 524 8244 4435 5208 vorsesäxnebeyen Transportbetgytungen zur, Hergbsesung der Halbseidenwaren einschl. der Fkachksaße fux Zucker aus den franzofiséhen Kolomen be! der Emfubr Sammete _ , _ _ 16064 15 527 (5055 5494 nach Frankrexcl) und für inländischen Zucker bei der Beförderung nach Ganz grohe Gewebe aus den czffinenen zur Bearbeian 111: die Außßubr gewährt. rohem Gespinnft von Die AuSgaben für die Prämien und dte Transxortvergütun en Seidenabfällen . . . . _- 2 __ ??cbtedn Yu: 1901/02 und die vorhergehenden fün Betriebsja re Seidenwaren ins esamt 29 440 23755 15896 15 346. " Len "mm?“ aus- (Statistische Uebßrüchtxn, betreffend den FusZärügen Handel FIAF . 13 ZZZ ZZZFFrancs. & YZY/Y . 2211227) YZF) Francs. des ofterMch'sch “"““"stbe" Zo ge Ms“) 1898/99 . 11 216 939,66 1901/02. 12 626 436,11 ,

Rußland.

Zollfreie Einfuhr von Ausstellungögegensxändxn. Die Gegensjände, die für eine von der Warschauer Wobltatigkexts- gesellschaft im Mai 1). I. zu veranstaltende Sporxausstellung vom Auslande eingeben, find unter der Bedingung zollfret zUJelaffZn, daß die Geseüschaft eine Sicherheit im Betrage des Zoüs „fur dte Aus- stellun Egegenstände hinterlegt, welcbe _zurückgegeben w1rd, falls die fragli en Gcgenstände innerhalb zweier Monate nach Schluß der AussteUung wieder ausgeführt werden.

(Zirkular des Zolldepartements vom 20. Februar 1903, Nr. 6397.)

Finnland.

Nachweis bei der Einfuhr von jm Durchfubrverkebr über Hamburg geleiteten Waren. Erne Verordnung des Kaiser- lichen enats für Finnland vom 9. April 1895 bestimmt unter anderem, daß ein Anspruch auf ZoÜermä igung für Waren, welche votxt Herkunfts- lande im Durchfuhrverkebr 1": er ein anderes Latzd emgefub'rt woxden xmd, nur dann berückfichiigt werden darf, wenn em NJchWets daruber

ei ebracbt wird, daß die Waren bei der Dur fubrbeßorderung unter

Au?ficht oder Verwahrung der betreffenden ollbeborden gestanden haben. Auf eine bezügliche Vo1ftellung der Zollverwaltung hat der Kaiserliche Senat nunmehr unterm 3. Februar 17. J.,veryrdpet "daß, wenn gewöhnlickyes Kochsalz, bearbeitetes Korkbolz, Olwenol m_ Fasern und Flaschen. Wein aller Art in Tonnen oder Fasern sowte rxrcbt scbäumende Weine in Flaschen über Hamburg nach anland eingxfubrt werden und die VerzoÜung dieser Artikel_ nach dem Vextrags'tartf be- ansprucht wird, an Stelle des obenkrwahnten Nachxvestseß exne vom Deklarationsbureau in Hamburg außgeferttgte Veschemtgung uber An- kunft der Waren in Hamburg und deren Absendung von dort an- genommen werden kann. (Zirkular der Zollverwaltung in Helfingfors vom 13. Februar 1903, Nr. 191.)

FrankreichsRübenzuckerinduftrie im Betriebsjabre 1901/02.

Der of zielle Jahresbericht der franz ischen Verwalt_uxtg her in- direkten StFuern gibt folgende Aufsch1ü ?; über die Tattgkett, und Erfolge der Zuckerfabriken Frankreichs wahrend des Betriebsjabrs 1901/02.

Die Menge der verarbeiteten Zuckerrüben betrug 1901/02.- 9 350 851 795 kg gegen 8 717439 211 1x im Jahre 1900/01,“ sie ist also 1901/02 um 633 412 584 kg gewach en. Mit Rücksicht auf den verhältniStnäßig geringen Zuckergehalt der Rüben betrug der 'Dat/Y- schnijtspreis derselben 4,26 Francs pro Tonne weniger als in dem vorhergehenden Betriebs abre - 25,45 Francs gegen 29,71 rancs - Die Zahlungen der Fa riken für Rüben betrugen demna

kn dem von Jahr zu Jahr zunehmen, wovon» 4"

(Nach H'Icouoij-s DrQ-UFQÖJ.)

Der spanische Außenhandel im Jahre 1902.

Mit Hil e des kürzlich veröffentlicbtxn Dezemberbefteß der _Monats- übersichten 11 er die spanische Zollstatisttk, aus dem berettß; die haupt- sächlichen statistischen Daten gebracht smd, ,kann schon xeßt em qn- näherndes Bild der Entwicklung des_ spamscben Außenhandels tm Jahre 1902 im Vergleich mit den Vorjahren gegeben werden. "

Die Zolleinnahmen haben für das Jahr 1902 emen Ruckgang bei den ewöbnkichen Zöllen und eine Zunahme bet dyn besxzndxren, yon der Zollbehörde vermalteten Abgaben erfahren. Die gequ11chm Zolleinnabmen betrugen 142,6 MiÜionen Pesetas gegen 169,1 Mtütonen im abre 1901 und 171,8 MiÜionen im. Jahre 1900. , Bei dexn Erge nis des Jahres 1902 von 142,6„M111wnen Pczsetas ist absr m Betracht zu ziehen, da 44,1 MiÜtonz-„n davon ly Gold gxzablt wurden. Die darauf na dem Duychschmttskuxs gewahrte Vexgututzg betrug 15,7 Millionen, so daß dre GesamtemnahmZ an qulen 111 Silber auf 158,3 Millionen Pesetas zu „veranschlagen 1st, was_ tmmer- hin noch einen Rückgang von 10,8 M1llwnen gegen das'Vorxahx und von 13,5 Millionen Pesetas gegen 1900 ergtbt. Erne Erklarung ßndet dieser Rückgang in den weiter unten folgenden Ausfuhrungen.

Die Einnahme aus den besonderen Abgaben betru :, „1900 16,4 MiÜionen, 1901 236 MiÜionen und 1902 273 1111971811 Pesetas. Von den Abgaßen des lFZpexflo/senen Iasres entfielen 21,6 Millionen auf die Zuckersteuer, 4 1111on6n auf dre Akkobqk/Fkuer, (53,321 ?)?illionerx (1ka) dibe ngakÉn vystxh Zth-orsth und 1,5 MUMM:

eeas au ie ga en er anart en nen. _

Der infuhrhandel hat'im Jahrek1902 emen bxdeutendM Rückgang erlitten. Der Wert dex 15auptsachltchenxur Einfuhr ok- langenden Waren ist von 874,8 Maütonen Pe/etas mt Iabxe_1900 auf 837,8 MiÜionen Pesetas im Jahre 1901 und aazf8108M111-otxen Pesetas im Jahre 1902 herab e' a'ngen. Noch 1111176: 11771" t W ms Auge, wenn man von den &an nicht fur Yet! HM [ 5?“ stimmtkn Einfuhrartékekn absieht, dre zo11amt11ch öegunstkgt werdezt.

In Berücksichti ung dieses 1177me ergeben fich folgende Werte fur

dxe etgent/tche ndekseinfuhr. 1900, 1901 1902 874 8 MADE??? Zesttas 810 8 eamtefn r ........ , , ,

prziakekn/xxtx-hbr ........ 37,0 50,6 50,7

Eigentliche Handelset'nfubr . . . . 837,8 787,2 760,1.

Der Rückgan betrug also 27 Millionen Pesetas im 1513336164 mit dem Jahre 1 1 und 77 Millionen eins Die Mindereinfubr findet fich jedo nur

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