1903 / 97 p. 9 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 25 Apr 1903 18:00:01 GMT) scan diff

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(Schluß aus der Ersten Beilage.)

Abg. Singer (Soz.): Wir scbljeßen uns diesem Antra 8 an; es wäre aber doch nur natürlich, dlgBedcnken gegen die orlage schon im Plenum zur Sprache zu-bran. Ganz aügxmcin kann man ja in diesem NachtragSetat emqn Erfolg der Bemuhungen der Vudgctkommisfion erblicken. Wäre dtesc der Ansäckot der Rxgierung RWIN die frühere Vorlage mit Hurra anzunehmen, [o bat_ie das

sich einige hunderttausend Mark mehr außgcgeben. Hatte die Re- gierwng etwas weniger Geschwindmarscky bexicbt, so xvurde fie bZJcr JLfabrvn sein; denn eine günstigere Fmanzterurxg ware schon fru er Möglich gcwesen. Ich verstehe aber „nicht, wie dle neue Vorlage vo_n der Regierun als besonders günstig angesehen werden Yann. Dre Rei sämter Fassen fich von den Prxvaten, die Baxtterram an das Rei verkaufen wollen, gar zu leicht ms Bockshorn jagen. So steht es auch hier wieder. Es wird als großer Erfolg a1t_sgcgcben,_dc_1ß es gelungen ist, die Vcrkäufer in dcr Bellevueftxaße zu euzsr Ermaßtgung zu bewegen. Aber diese Ermäßigun _ betragt. nur 387 000 „M bei einem Ob'ekt von 6 Millionen: das txt “_doch femeswegs so hedeutend, daß es fi nun lohnt, auf das_kostspteltge Ncubauybxekt emzuaeben. Der Komplex in dcr Bellevuejirasze ist_ nach memcr festen Ueber- zeugung noch biÜiger zu haben, wenn er uberhauptgckauftwerden solL, was ick) für falsch halte. Schon bsi der Etaßßberatmxg wurxe darauf bin ewiesen, daß es ein ganz falscher Schrttt ist„ 1,11 der Bellevue- stra e zu kaufen und das reichseigerze Haus am Letyztgerylaß zu vex- kaufen. Daß [cktercs preiswert veraußertxwerkxen konnx, jff.docb kcm Grund, mit vollen Händen das (Hslo fur cm Tcrrqm' bmzugßben, das zu teuer aufgestellt ist. Bei dem Verkauf des xeßtgen Reichs- marineamts ebäudcs an die Gosellschaft Stemens u. Halskewird 12th ein etwa 1 Mon höherer Preés angegenben; aber man laßt im Dunkeln, da bei dxm erhöhten Angebot eine jabrbcbe Micke dyn 180000 „411 eßordert wird für die weitere Benutzung der Dkßnstraumeqbts 1907. Hamit vermindert fich das Mehrgebot um nicht wemger als T0 000 «FC, und das Mehr erretcht kaum noch ,300000 „M Es_ ist doch sehr ci entümlicb, daß man jetzt die Mtete fordert, wahrend der dem fruheren Angebot die mietsfreie Wexterbcnußung vereinbart worden war jedenfalls ist das ganze Mebrgebot damit „sehr zusammen- gcsckßrum ft und es spielt dieses bei dem Verkauköobxekt ebeqso wenig eine gro e' olle, wie der Ablass bei dem Ankayfßangebox- können diese Zahlen nicht blenden. In der Kymmtfswn mochte 1ch die Verträge zwischen Regierung und Gesell1cbaft kennen lernen.. Eine frühere Acußerung von mit hat der ,Nordd. 521_[1gem. Ztg. zu einem Dementi Veranlassung Jgeben, aÜZrdmgs zu einem solchen, das meine Aeu erung bestättgt. s wgr fruher gesagt wordc'n, es !äge im Intere (: der Stadt Berlin, die (“Zan zu fördern, weck das Projekt der Unter rundbahn vom Potsdamer 5 abnbof in dye; Innere der Stadt dadur gefördert )vürde. J batte daraufhm gcsagt, Berlin babe nichts davop, wetl dkr Gesc schaft Siemens 11. HUM dnrch Kaiserliche Ordrx dress Lind; rcjscvicrt sci. Ich muß mich bsnte Verbessern „dahin, das 21116 Kaksérltckyc Ordre nicht an die Firma ergangen 1f1; aber das Dementi crgibt, daß die Vcrkebrs- unt'ernehm1mgcn_dcr Stadt Berlin dmc!) dcn Polizeipräsjdoms", dcn 'Mlnistkk Md Kaxskrliäzc OrdrcI im Jntcrcssc dcr Gchllschaft g("b'mkcrt words" find. Eln'E-rlas; 17-03 »TsKcrrn [wn Windbcim, 11. (1. 18. Inn“; 1900 (RMT MMM ÖM Erla 1), [*kstätxxzf klar und dkuflicl), Ws; dcr “GÜLWLHUTT „znlichc dcr Stadt dic Konzcsjwn Ochsigcrt wird. Djoser (Erlaß Ut nxxbt cx" Ausfluß der Amtstätigkeit res Poli cipräfidenten, sondern zuruckzufuhren au böbere Initiative und au? persönliches

Eingreifen des Kaisers, der in Budapest eine bezüglickpe Wage ür die Gesellsckpat in Berlin geTeben bat. eitere jZolizeipräsißiotlerlcaffe ekräftigen ebenfakls ie Abficht,

nterne mun entdes Prtvatkapitals der Stadt gogenüber :- ba- Kioerngen- s?lelmlcber Bevorzugung erfreut sich ja auch die ro'ßc Berliner Straßenbahn. Ueber die Stadtverwaltung hinweg, ohne ,; mit einem orte daVOn in Kenntnis zu HMM wurde der Großen Berliner Straßenbabngesellscbaft ibre Konze on auf Anweisuxjg des Ministers durch den Polizeipräfidcnten um 30, abre vexxangert. Da diese Dinge in Berlin chdurchsKa§serlx erdréinWijce Y:: ' an er regex werden, crgxbt. fich Yiebes. Der Dank dafür bleibt a (FFTUHZW? d?moberGtr'rdÉYTn Ytern „wird die_ Straßenbabngesedä- rSchaft, naébdem fie auch dort ksiIcck Lekltung"robe1ktl1rk)dt'(c1?t MMFRJ dx; Erlaubnis erhalten hat, zum „an an errichten lassen. (Vize- Kai ers auf ihre Kosten Marmorxagdgqun ni erode unterbricht dent Dr. Graf zu Stolberg!- s81; Sgciner Majestät des 4 en Redner mit Hern Ersuchen, dic perémld ck M) nicht um be- Kaisers nicht in dre Debatt-e M SYF-Ärdx? ctl'önne der Redner ja an- :glaubigte Tatsacbcn handele, 'tdledi se Ausführungen abzubrechen bin greifen.) Ick biy gern betcx, eei, möchte aber doch erwidern, .auch mit ihnen tm weseniltcben fer tg, des Herrn Präfidenten Idas; ich auf dem Boden der AnCchafttmng denn es handelt fich diese Dinge bier be precben ur e( W n die Firma et etellte Tatacben. en , . JFK??? Em FIAF soéäxer engen" Beziehung zu tlzlcn YYY?" bebeötden sieht müssen w r die Vertragx mit der GeseNsFa dorfplav lernen. In d'er Budgetkommisfion ist em Platz am 9 en

ebenfalls als geeignet ange ebexz worden. Das Reich muß sparen und

Häns er

w n aus dem (&le dex 'eßigen ' LION TYJZYFU'kanZ-Zenmatk flirilr den NeubaZöeanJLZZliéchxzesuchfYr laßes verwenden. Das große Terrain der AW]; dort ießeckzlck) viel

ufik in der Potsdamer Straße wird frei.

bimgÖlrbYéLLeJni'ndewc-[d (Reformp): Die BeüeyucstraßeBYrikidFt mit d r Tier artensteaße zusammen den teuersten Tetlb von de doét' das te des aid den Grund nicht einsxben, wxsba! geirta ßer Plöß- MW «„ "“““"x'o"; XMYxxxeFeYr53m173„g «. UM?“ TZoTYJZTsetie ?taYo IWS, neue Projekt stelle sch wejeQritÉÉÉ I"" ier als das frühere. Das wollen wir genau untersuchen.,ßHr e- ggnst ger fur die Grundstücke des Reichs 1013 000 „% ZZZ" t _

das Reich auf4Iabre 18iQs000Éarktomjx1ete Flik:

en, Grundstücke zab en. Rc ?TBWÉZFÄ FUF FYYYJ ' ie ro a :a summx von 5 MMW?"- YFYFM, bleibt aber be- b Millionen vorgefprxterbd DIRTY? ' ' ' tver mj ' cr Haus steht sekt abren leer, xaxffich FFUKckysoüenzwir, diesen Juden

" t. marbt alfo ein 0 (Mendes e 5 wer m? Nach der Begründmxg .eine solche Summe a&esTMWTfYTSiemerxs 11. wie auch dte

' lske,

' abcn ck sowohl dre a 2 nur bis zum IMU gebunden; als ?ÜcrkäuxxrginbMeLiZellxxfuer dßen Gedanken: Diese Judent Ttecken Ziel;

ck dazi a “Decke Y)“ 15. Mai in der Bellevueftraße ste m Veng unter e nenrkzcm e init dem 15. Mai am Leipziger Plas- ent SYLT *YsaFYe regt (Hon Tausende von Existenzen ruiniert ba , chhon

kvier etmch n au den stillen Leipziger Play bekommexx “b [Kiev qsckpen ertxeim und Stemens_u. Halske Vertr ge dai e- Zle?" m;tein J frage den Staatssekretar ob er etwa?) vonG set el? “:)"!an wZiß urch welche das ganze Projektxine an ereL ,e _a r bek ag nk , Ist es erst so weit, das; Werthemt fick) des thgx [Z"ZJYUMÜ en kann, so wird es mit dem Mixtelstand» in Fim LY skunlich vorbei? sein. Das Reich sollte fich fur zu gut ba en,

Uns '

Ziveite Beilage

zum Deutschen NeichSanzeiger und Königlich Preußischeu Staatsanzeiger. 9

die Folie da ür ahzugeben, daß, an dieser Stelle Berlins das Warenhaus e_rtbe1m sich brett tpachen darf. Wir sollen hier zwei Millxonen Über den Preis. bezahlen, während für die Militärinvaltden me Geld „da tst. Diesen Juden, die im Gclde schmoren, so"[1 prese _Summe geopfert werden. Was sollen wir diexs ,unaluckseltqe Projekt noch in die Kommisfion verweisen und dadur Hie V?xbandlungen des Reichstages vers leppen? Diess Vorlage sollte sofort im Plxnunz abgelehnt werden. ck stelle diesen Antra und bitte alle, für dtescy Antrag zu stimmen. Ick) warne das iJentrum und die KonservgtrVen, mtr ihrem k?)rogramm für den Schuß des Mittelstandes auf dxcse Vorlage einzugc en. Auch Feisoüten aUes tun, um mit uns dre Vorlage sofort zu Fall zu rngen.

Staatslsekretär „des. NerchMarmeamts, Vizeadmira von Trrprß:

Meine Herren! Der Herr Vorredner und der Herr Abg. Singer haben von neuem behauptet, daß es sich hier um die teuerste Gegend Berlins handele. Das ist direkt unrichtig, das ist eine Legende, die erzeugt ist, deren Unrichtigkeit zahlenmäßig widerlegt werden kann. Ich möchtc bier anführen, daß nach der Werttabelle, die hier in Berlin gültig ist, die BelleVucstraße “zur 9. Wcrtklaffe zählt, daß die böcbstc Wert- klaffe den Quadratmeter bis 2140 „M bezahlt, die Bellevuestraße mit 620 „M bewertet ist, während wir nach der jetzigen Vorlage den Quadratmeter mit 486 „M bezahlen. Wir erhalten für unsere beiden Häuser am Leipziger Play 1181 „M pro Quadratmeter. Es ist also durchaus unrickotig und widersprickpt den Tatsachen, daß es fich hier um einen Grunderwerb in den teuersten Gegenden Berlins handelt. Diese Gegend bat denselben Preis wie die Karlstraße, die Dessauer Straße, der Hafenvlaß, die Anbaltstraße und die Krausenstraße. Die meisten Projekte, die mir zugegangen find, find teurer als das vorliegende. 'Es ist nicht möglick), in geeigneter Gcgcnd ein unbebautes Terrain zu bekommen, es stehen überall Häuser darauf, und Wer fick) die Mühe machen wiU, nach der Bellevuestraße zu geben, der wird sehen, daß gerade dort drei Häuser überhaupt nicht mehr gerechnet werden können.

Dann möchte ich die Zahl berichtigen, die der Herr Vorredner angeführt bat bctreffs dsr crzieltcn Ersparnisse, die durch den Nach- tragsctat zum Ausdruck gekommen find. Es würde das Reich im ganzen cine Summe von 800 00) „461 jßßf nach dem NachtragsLtat Weniger auszngßbkn haben als naä) dsn Mittßilungcn, die ich in der Budgctfommisfion gemacht habe, und zwar rund 400 000 „M durcb Nachsaß dcr Bkfißkr in dcr Belleducstraße und rund 400 000 ck durch Höbcrgcbcn des Preisks, den wir don dsr Untergrund- babn bckomm-In soücn. Dic Verbälfniffc lisgcn im übrigcn so, meine Herren, daß es mir nicht möglich gkwxien ist, so- 1v01§1 dic Befißcr in dsr Bcllkvacstraßc, als ach) dic Jntercffchcn an kcr 11111crgrundbabn zu bcwegcn, die Kontraktc, die wir mit ibncn abgeschlossen haben, länger binaUSzuscbiebcn. Wenn der Nachtragöetat vom hohen Hause nicht axnsbmigt wird, fäklt meiner Ueberzeugung nachentwedetderNeubau für WMW auftau- binaus- w.:- sooo mlt Wtaufdmammnd, UHU: “ck acht Häusern siven, sebr „Wc fck! nvkede », oder der Relebötag muß im nächsten Jahre weit mehr bqableu, aü' bia: «e- fordert wird; denn da nicbt anzunehmen ift, daß wir noch einmal einen Preis von Millionen bekommen werden, so fällt diese Summe jose,

und ich glaube nicht, daß wir mit 1 Million Zuschuß ein ausreichen- des Terrain für das Reithöm'arineamt sonst bekommen können.

Abg. Graf von Oriola_ (ul.): Meine politik en Freuztde stehen im Gegensa zu dem Ab .Bmdewald der Vorkage mpatbtseb gegen- über. Man e von uns [) tten ja_gewünscht, daß die Zarineverwaltung einen anderen Pla ge unden hatte. Es kommt darauf an, ob wir im Jnfereffe des ei und des Marineamtß „banheln,_ wenn wir nein sagen. Wir können die Veraqtnxortung dafur mcht ubernehmen. Der reis des Grundstückes am Lerpzrger Platz nutz in der Bo straße ist üFeraus günstig. Anderseits haben die Verkaufer des rund- stücks in der Veüevuesiraße beinahe 400 000 ,.,“ abgelassen. Im ganzen wird der Bau des neuen Retch6marmeamts „dem, Nzetche 1 Miklion kosten plus der Miete für vier Jahre. Wer das «'Jet- bältniffc im beuti en Reickpsmarineanzt kennt„ masz'fagen, kzaß _fie auf die Dauer unbalt ar nd. Der Dtenstbetxreb wrrd,tatsach[:ch c:?- schädigt, wenn die enzelncn Zweige ausemandergenffen find. Dte Häuser erst zu verkaufen und mit dem Ankauf der anderen noch YU“ warten, geht doch im dienstlichen Interesse nicht an. Wir werdxn fur die Vorlage stimmen. Da aber 'von dem Vorredrxer verschtvedene Punkte angeführt worden find, dte noch der Alszlarung „bxdurfen, z. B. der Punkt, ob die Grundstücke um 2 Mtüwnen btlltger'zu haben sein würden, so Wollen wir uns der Komxnisfionßberatung mcht widerseßen. Von einer Ueberrumpelung kann keme Rede sein.

Staatssekretär des Neichsschaßamts Freiherr von Thiel- manué

Meine Herren! Ich wollte nur mit ganz kurzen Wortxn den Standpunkt der Reichsfinanzverwaltung kennzeichnen. Als die Frage vor Jahresfrist Zn ihren Vorbereitungsstadien an mich heranirat, babe

Staatßminixter,

ich mir gesagt, die Finanzverwaltung kann nur sehr ungern ihre Zustimmung dazu geben, daß Reichsterrains" in einer so guken Lage wie am Leipziger Platz gegenwartig

Aber ich habe, nachdem ich von den Zuständen im Reickysmarineamt, das auf 8 Häuser vert'eilt ist, Kenntnis genommen habe, 'und nachdem ein so günstiges Angebot der Untergrundbabn ge- kommen ist, ein Angebot, das 1th durch die neueren Verhandlungen sich noch verbessert hat, mit gutem Gewissen zustimmen können.

Meine Herren, der Gedanke, der voxbin angeregt wurde, dem schon der Graf Oriola widersprochen hat: das günstige Kaufgebot wollen wir annehmen und wollen die Häuser am Leipziger Play an die Üuxemrundbabn verkaufen und dann später sehen, wo wir einen neuen Play finden - dieser Gedanke ist nicht auszuführen. Das Reichs- marineamt kann unmöglich die gegenwärtigen noch so ungünstigen Verhältniss aufgeben, obne für die Zukunft gesichert zu sein.

Meine Herren, wenn der Nachtragöetat, wie er Ihnen jeßt vor- liegf, von Ihnen abgelehnt wird, dann glauben Sie nicht, daß der Wert der Häuser am Leipziger Play derselbe bleibt. Die Untergrund, babn kann rechts und links daVon fich einen Weg wählen, um in die Voßsttaße zu gelangen, vorauögeseßt daß diese Linie überhaupt bestehen bleibt; fie kann bei Wertheim durchkommen und fie kann auch

verkauft werden.

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auf einem anderen Umwege, vielleicht an der Ecke der Voß- straße oder unter dem Gebäude der Straßenbahn durchkommm Also gezwungen ist die Untergrundbabn auf keinen Fall, das Mariae- grundstück zu erwerben. Hat aber die Untergrundbabn eine andere Trace gewählt, dann ist von einer so großen Anzahl von Millionen als Kaufpreis für das Marinegrundstück gar keine Rede mehr, und wenn Sie den Nachtragsetat ablehnen; in einem späteren Etat trüt die Frage der Erbauung eines neuen Reichönxarineamts wieder an die Reichöregierung und an Sie heran, meine Herren, und dann würdefie notgedrungen in der Form einer Forderung von sehr vielen Millionen für ein Grundstück an Sie herantreten müffen und nicht in der Fam eines Zufchusses von wenig über einer Miüion, wie es gegenwärüg der Fall ist.

Meine Herren, diesen finanziellen Bedenken, bitte ich, fich niz! zu verschließen und den Nachtragßetat demgemäß zu bewilligen.

Aög. Müller-Fulda (Zentr.): Die Rkichkmarineverwaltun ist an der Abnei ung des Reichstages gegen fie sexbft schuld. Masdar eben _die gro„e_n Außaaben 'für die Marine aemacht md, um es siexnltch üherflüjfiqz schon wteder dutch die .Norddeuts 8 Allgemeine Zeltung“ m pie Latmtrompete zu stÉen und von neuen Forderunsm im neuen Nexéstage zu sprechen. o notwendig dieser Bau auß sein mazg, der (hon fett fieben_ Jahren projektiert ist, so hätte man doch emen anderen Weg wahlen können, indem man ßskalifthe Grundstücke bezmxzte. In_ diesem Etat wird keiner der füheren Vorschlage des Retckystqges berückfickptigt. Die MMW verxvaltupq scheint zu glauben, auf Geld komme es nicht an. Das Zcbonfte rst, daß 1100000 „M auf die Anleihe übernommcn werden ollxn, es soll_ also auf Pump gebaut wsrden, noch am Schluß der

Legislaturperwde mutet man uns einen Marrnepump zu! Würde die

Borla e abgßlkhnt, so wüxde das, für die Verwaltun ein kleiner Wink

sem. Es wurde am. besten sem, die Vorla 9 ne Kommissions-

beraturxg ahzulshnen, )cßt, wo wir vor den Wa len stehen und, nach-

dem wn funf Jaquc btxr &eseffesn babLn, Berlin Adieu sagen wolken.

Nachdém aber zwei große ajtxjen fich fiir die Kommisfionsberatmvg

ausgesvrocben hab?", deen Wik uns ihr nicht widerscßen.

Nbg, von Tied'eman'n (Rv): Die Unbaltbarfetj des baulichen xmd Dtsnßzustanch nn Retch§marmcamt kann nicht bestritten werden, 1st aucb mcbt pon denVorredncrn bestritten wyrden. (Es ist wünschens- wert,'das Reichsqumeamt in m6g1ichste Näbc dsr anderkn Aemter zu_ brzngen. Das nt gm so r1chtiger,_ alS dis Anasbote cht so viel gunstiger find, a1s_frubcr. Das 311xe Uns veranlassen, dke Vorlage wyblonend zu prufcn. Ick) schlxcße mich dem Anlrage auf Kom- mxsfionEberYyng (m. _

Abg. angcx: EML Verzögcrungwürde durch die Kommissions- bsratungkn mehr Lmtrexew DleKoxmmffwn könnte morgen Wen und schon an] Mratag _dw schw Lew", siatffmkcn. Die Haltung des AHA. MuUcr-FUWQ 176111 mic!» und 1 kann mtr wi"1n€chcn, daß das

chtrum anch nach den Wahlen dic-K'x'lbe Ha111mg etnnebmen möge.- ckDas SicnxcnöWc Angebv? M “13 (5111117119, aber nicbk so gunsng, ww du: Vorlage mmimmt, kenn ks kvmmj die

Miktc binzxx. T)» Ujjxcrgrnndbabn kann kTiMZkk-CJÖ rkch1s oder li!!! fahren, M11 dw andcrqu Häyskr Nick)? zu babkn smd. Die Unter- grunkbabn zahlt dm Preis mcht aus Marincvatriotwmus uud

der schönen Augen des Yéarineamts, ondern weil fkk den “ck Wk- Dnß inandmt “**-«*,; Éi hsm. . -- „.;! „„S-“,x; “*I-_ : -' x - ' .“ AY. Bindewaxsd: Der W der FGW bt fixaße in MW . ; _UM n:: «“ck-“* Y'W? -

WLW" gékanftworven forderte“ W au . k und daanaus ist jeßt ozcysms 1 Million Maveri- Die “'

beiden Grundstücke maYen jedes 1 Million wert sein. W nicht 2 Miaionen M übrig, um sie den deen in FI zu werfen. e in Bez auf das e'

Auf meine Fra Wertheim hat der Staatsse ret r nkcht sean wartet. Wo kämen mit den Reickpé nanzen hin, wem) wir nur Großkapktaüsien W! Im staawerha tenden Interesse, nrx Interesse des deutfchetx Volks- wobls und des großstädtischen Mzttelstandes verlaztgen m_r daß nicht eine Vorlage angenommen wrrd, durch die dre Gescbaste der Firma Wertheim besorgt werden. Erhalte ich keine Antwort, sy muß ich annehmen. daß du: Angabe:) .der ._Staatsbüraer-Zeitung

richtig find und daß kas Marineamt dre Geschafte der Firma Wert- heim besorgt.

Staatssekretär des Reichsmarineamis, StaatSminister, Vizeadmiral von Tjrpiß:

Ick) habe auf die Ausführungen des Herrn Vorrednets nur zu erwidern, daß ich das erste Mal von diesem Geschäft gehört habe zwischen Wertheim und der Untergrundbahn. Im Reichßmarineamt ist davon absolut nichts bekannt. (Hört, hört!) ; ,

Abg. Müller-Fulda: Nickl die Sozjaldemokratie, sondern das Zentrum hat in der Kommiffion auf exye Kürzung der Marine- foxdcrungen bingearbcitet. Das Volk wzrd fich durcb dte Vor- jpicgelunaen der Sozialdemokraten nicht tauschen lassen. Was not-

wenvi ist. um bewiljigt werden.

[) g g. Grfafßlxw snchOrck§ochlF : ßDie Yxchrkung kes ng. andwald ste t do au 2 r wa en 1": en. „te omm er asu; u- rundstYcke oLne weiteres au] 2 Millwnen zu schuhen.- |Auf die ertbeimscbe Sage gehe ich mcht ein, darauf hat der Staatssekretär schon aeantwortet.

Abg. Sin er: Das Zentrum un); vor allam det Abg. Müller. Fulda haben a en Aula , in der Marmx- und_Floxtenfrage recht be- cheiden aufzutreten. ir haben von 1eber fur diejenigen Vorlagen estimmt, die wir im Interesse der Kultur für xwtwc-„ndig Haij Barum timmtcn wir für die Austen für die AUIÜLUUNJ in St, Louis. ort handelt es fich um „roberungkn obne Kanoiwn. We Zustimmung zum Etat betrachten w1r als ein VcrtrananVOWm für ck Regierung, und da wir der Regikrung unstr Vsriranen WHL (ck 7 2 können, w_stimmen wir gegen de'n Etui. WOUM Sj- d?" MLT?" des Mtlitartßmus ernstliä) bekämpfen, so würU'n Six „st ; *) 0ch Das Zentrum hat so viel anf dcm KUWVLZ M ks'n W 1117- » muchcn. ihm bei ihnen auch nicht viel belfc'n wir» WJ 94-1 U **er W; Js Fordcrung für das Makincamt lekbnt. , „, x n MMU W112 W _ Ab - BZUOLwaldT Daruns kW? dcm N -„„ . cmem eschast zwischen WerTbx'Én «ZF, 16 1 ?l-kwmxmnmmt kon Man'“ ist“ M91 "W W)? das“ ein 191-1- “(&UÜ-JUYI'M'LWU nichts besxcbt. Dic Licbs ch (Hra'ien “Jon MM “ck92" bexx'va „ck Mtttelstavd muß eine lcd'xxxl'xch MÜV'ÜW?ÜÄLLLWZZWM “FWU“; .'," WMW “* *“ ' * Warden 11- W * QUUUÜW kntßyricht.

Abg. MÄRKLFulda seinen rngc gcrcchtfcrtigt und der “SZ

für eine Forderung icin, M* W?! Nachdem noch dcr punkt m der Floticnk