Bayern. - Seine Königliche oheit der Prin regent ift mitIhrer Königlichen Hoheit de? Prinzessin Therese heute von Wien wieder m München eingetroffen.
Qefterreith-Ungarn.
Im österreichischen Abgeordnetßnhause erklärt; gesterp, wie „W. T. B.“ ericbtet, der Minisjerprafident von „Korber' 'm Bezug auf den in der leßten Si?ung angenoxnmenen Txtl *des WW- lichen Anjragks dks Ab . Bian int,“ es set gegen YUne „sloyemf e Druckerei eine Vorunterßucbung eingeleitet worden. Dre Mtttetlxmgen des Abg. Biankini über Vorgänge in Kroatien" seren ubertrteben, insbesondere sei die Nachricht, daß 21 Personen gßbangt und 40 „arzbere Personen sonst getötet seien, aus der Luft'gegztffer]. Der Munster- präfident wies sodann den Vorwurf der mxßbra11ch11chen Vérwendung der Armee in Kroatien zurück und betonte_ dte Vexpfltchtuxxg“ der gemeinsamen Armee, der Aufforderung der osterrercbrschen wxe der ungaxkschen Regierung zur Herstellung dez: Ru'be_ unkZ Ordnzmg zu entsprechen. Ein Antrag des Abg. Vtankmr, uber dle Er-
klärung dcs Ministervräsidenten die Debatte zu eröffnen, wurde.
mit 84 gegsn 78 Stimmen abgelehnt. _Jn Beant-
* wortung einer Anfrage des Abg. Maxfatft sagte der UnterrichtSministcr Dr. Von Hartel, die Negxcrung werd€_es fich angelegen sein lassen, einer WiederhoWn'g, der 1127than Vorgangs, an der Innsbrucker Universität, bei denen dre akadsmxs cn Behörden 1hre Pflicht woÜ erfüklt Hätten, vorzub-ugen. Die Regierung rechne dabei auf die Mitwirkung der akademischen “Jugend und der Bürgerschaft von Innsbruck, Das Haus seßte dann die Géncraldebatte über die gewerbliche SonntagSrube fort.
In der gestrigen Sißung des ungarisxben Unterbauses er- griff der Mmisterpräfident von Szelx Wahrend der Verbandkun Über die Wahl der Qnotendeputatron dag Wort und b€spra den Vorwurf der Oprofikion, daß der pasfiye Widerstand der Regierung die Entwirrung der parlamentczrtsÖen Lage Vör- Hindere. Die Obstruktion, bemexkte der Minister, bedeute den höchsten Grad der Pasfivität, es set das so vrel, als würden Bartk- kaden im Abgsordnetenhause siatt ayf der Straße errichtet, doch ibn schreckten keine Barrikaden, Er wrderlkgfe srzdann die Anklage der Opposition, daß er durch skin_Ver[:alicn wabxend des VudgEtlosen Zustandes für em zukünftigeI_Verkaffungsloses chnne einen Präzsdsnz-
faU schaffe, indem €: jagte, der gefährljcbste Präzedenzfall würde dann worgelegßn' haben, wenn eme; terroristischen Minorität die Möglickykctt g€g€ben worden Ware, durch Ver-
bindkrung der Budgktverbandlung eine Krifis hervorzurufen. Die Regierung sei verpflichtet, einem solchen Unterfangen mit aller Kraft Widerstand zu leisten und für ein normales Funktionisren des ParlamsntariSmus einzutreten. Auf dEr Bafis der Verfassungsmäßig- “keit gebe das Land einer segenSreichen Entwickelun entgegen. WEnn die Verfaffungsmäßigkcit des Parlamentarismus zers ört werde, drohten dém Lande die schwersten Gefahren. Die namentliche Abstimmung über dieWaH1 der Quotendeputation wurde sodann auf heute festgeseßt.
Zwei Damplfer, die vorgestern in Spalato einliefen, mußten aaf Ver ungen einer großen Mensckwnmenge, die sich am LandunZZsplaH eingefunden hatte, dre ungarischen Flaggen einziehen. ie Sicherheitswachen konnten angssichts dEr Usher- machtnichts auSrichten. Abends wollte eine Anzathemonstranten das Bild des BMW (Grafen Khuen-Hédervary auf dem Herrenplaß verbrennen, wurde aber von der Polizei daran verhindert. Die Menge zog hierauf in Gruppen unter Ab- singung nationaler Lieder und unter Schmährufcn auf die Magyaren durch dis Stadt. Vor der Ungarischen Bank und der Schiffsagcnzie der Ungaro Kroato fanden lebhafte Kund- gebungen statt.
Großbritannien und Irland.
In der gestrigen Sißung des Uyterbauses stimmte, wie „W. T. B.“ meldek, bei der Beratung etxxes Gsscyentwurfs, b-ztreffend die Gewährung von Allerspenstonxn, der Präsident der Lokalv-xrwaltung Long namens der Reg1erung dem Grundsaße
des Geseßentwurfs zu, lehnte jedoch das Versyrscben einer Weiteren Unterstüßung der Maßnabn1e_ ab. Im Laufe dex Besprechung erklarte der Staatssekretar für die Kolonien
Chambeüain, der Regierung müffe angegeben werdcn, wie die erforderkicben Mittek beschafft werden sollten, bedor fie den Plan der Altersvsnfionkn annehmen könne. Er glaube nicbk, daß Ls unmöglick) sein werde, Mitte[ zu beschaffen. obgleich zweifellos Vorher die Prüfung des Finanzsystems Erfolgen müsse, dic: er schon frülxr als dringend not- wendig bezeichnet babs.
Frankreich.
In dNMestern im Elyséze zusammengetretenen M ini ste rr at Wilke der 111is1crprästdcnt Combes, "ww „W. T. B.“ er- fährt, die von dem Gouverneur von Algerien vor eschla Lnen Maßnahmen mit, um die Sicherung der maro kani en (Grenze zu wahren. Der Ministerrat stimmte den Maßnahmen zu, die als notwendig anerkannt waren. '
Die Pariser Deputierten haben beschlossen, am nächsten Dienstag in der Deputiertenkammcr einen Antrag auf H erah- seßung des Eingangszolls fürGetreide um 2 Fr. für den Zentner einzubringen.
Aus Veni Unif wird gemeldet, dcr Postkn von Bous- farna sei in der Nacht zum 22. d, M. von einer Bands cm: gegriffeniworden, die 9711 Versuch gemacht habe, die Schild- wache mrt foxtzuschlcppen. Die Bande habe die ganze Nacht von allen Seiten auf den Posten geschossen. Cine S Ziyan- abteilung habe das Feuer erwidert und die Angreifer zur [ucht gezwungen.
Italien.
Das nächste Konsistoriym ist, nach einer Meldung des „W. T. B.“, auf die Zett vom 15. bis 18. Juni fest- gescßt worden. Es werden [zu Kardtnälcn ernannt werden die Erzbischöfe von Sa zb'urg, Cöln, Valencia und die Monsignori Nocella, Cavicchioni, Ajuki. -
Taliani und
Rumänien. -
Vorgestern fayden die Wakhlen für die Departements- räte aus dem drttten Wahl örper statx. Es wurden, dem „W. T. V.“ zufolge, 180 liberale Kgndtdaxen mit großer Mehrheit gewählt, Die Ruhe wurde mcht gestört.
Bulgarien. * , Jm Gegensaß u den Meldungen, _die einen teilweisen Stiklimnd des mace Mischen Aufstandes feststeüen, behauptet die „Wetschsrna Pofchta“ wie das Wiener „Tele erorrefp; Bureau“ bcrichfct, da[; 518 Verve unkg im Ra loggebiet zunehme, wo sick) angeblich die cvolkerung „ihr anjchließe. Demselben Blatt zufolge erstrecke die Bewegung sich bis auf den Hafen Kavalla. '
Amerika.
Die ch11Mischen Kreuzer Chacabuco“ und „Blanc'o Euca1ado“ sind mit einer Hilenischen Abordnung, dre
*eineti FreundschaftSUertrag überreichen soll, ßn'Buenos Atres eingetroffen. Die Abordnung wurde, mie _„W. T. B.“ he- richtet, „estern im Reqierungstäude empfangen. Der Vize- admiralZNonttsprachöabeidte erficherungeinerunxvarxdelbaren, treuen Freundschaft des chilenischen Volkes und der chtlemschxn Re- Fierung für Argentinien aus. Der PräfidcntRoca exwrderte, aß dle riedens- und Schieds eri tsverträge einen _be- deutenden ortscbritt in den politiscZen eziehungen der syd- amerikanik en Staaten darstellten, und sprach dann ferne Wünsche ür das Gedeihen Chiles aus. *
Afieu.
Aus Pcking meldet das „Reutersthe Bureau“, es ser daselbst gestern ein KaiserliYes Edikt bekannt gege_ben worden, in dem es heiße, der izekönig von uxman uud Kmeitschou have gemeldet, daß dieYAxrfständ1fchen „dre Präfekturstodt Lin-An-Fu genommen Hätten. Der Vize: könig erhalte in dem Edikt den Befehl, den Aufstand un- verzu lich zu unterdrücken. “
'ner in Yokohama _eingegangenen Meldzmg aus Söul zu ol 2 at der russtscbe Geschäftstrager den Einspru er koreanischen Regiernng gegen dix, Ab- Hol ung des heiligen Berges und gegen die Anwesenhctt der RuFen in Jongampho, südlich des Yaluflaffes, unbeachtex gelassen; ,der (HeschäerträgHr hat erklärt, im Jahre 1896 ser eine Konzession zur Fällung von Bauholz verlixhen worden, und dicxnigen, die sie ausübten, müßten seitens Koreas geschü 1 werden. . _
ach einer Meldung der „Times“ aus Tokw vom 22.911511 wird die Nachricht von der Entsendung russischer Truppen an den Yalufluß dort amtlich dementrert,
Afrika.
Das „Reutersche Bureau“ berichtet aus Tanger, _ die 95?th Nachrichtcn aus Fez besagten, daß der Kci2g§mimsxe3r enehbi mit einer starken Truppe nack) Taz a aufgebrochen sen,; und daß dieZemmurs wenige Msilen von Fe?) freundlichen Kabylen angegriffen wor en seien und ungsfähr 250 Tote gehabt hätten. Der „A ence avas“ wird aus Fez gemeldet: Am 16. Mai fiel ie A tsilung des Lemmurstammes vom Sultan ab und qriff ez an. Die rappen des Sultans machten einen Ausfall un warfen die Kab len auf Mekinez zurück. Auf dem Wege dorkhin wurde den emmurs der Rückzug abgeschnitien; diese gerieten zwischen zweidFeuer und verloren gegen 100 Tote und zahlreiche Ver- wun ete.
von sultan
Die Fischereiwoche.
11.14“. Die Fischereiwoche in Berlin ist Heute zu Ende ge- gangen, die Fis kreiausfteüung angknommen, die noch bis zum Sonntag den 7. uni andauern wird und fich eines sehr regen Be- suches und großer Anerkénnung erfreut. orqsn, am Sonntag, solT
ein Ausflug nach dem'Spreewalde auch die Reihe dsr Bes1chtigungs- fahrten schlicßen, die fvährerzd der [chsn drei Tage stattfanden und nach dem Zeugnis der Tcxknebmer vtxl Anregung und Belehrung ebrgcbt haben. Sie Waren gerichtkt nach Friedrichshagen zur Be- ZÖ'UUUUJ dsr Rotbeschen Kläranlage in Oberschöneweide und der „bio- logtschcn und Fischereiversuchsstation des Deutschen Fischereivereins am Müggälsee, und nach vier berühmkenTeichwirtschaffen u11d Fischereien der Provinz, nämlich des Majors a. D. Hans Von Rochow zu Reckahn bei Brandenburg, des Grafen Redern 'm Görlsdorf, des Forstmeisters Reuker in Siebdichum bei Grunow und der Familie yon dem Vorne 'm Werneuchen. Die ersten drei Wochkntage gallen ausschließkiéh den Versamm1unaen, die ersten beiden Vormittage den Sitznnqsn des Vorstandes des Deutsäbkn Fischereiwere'ms und des unter der Benennung .Deutsck7er Fischurestat' erwétterjen Vorsjandes. Montagnaéhmitkag gehörte der HauptversammUmg des „Deutschen FischereiVLreins“, Diensxagnacbmittag dem „Denkschsn Fisckyexeüage“, MitkwochVormittag endlich der Festfißung des sein 25jäk)r1ges Bestehen fsiernden Fischereivsreins für die Provinz Brandenburg. m Mittwoch- abend Vereinte die Teilnc-thec ein Fe,“:bankctk im Hauptrestaurant dcs Landksausstellungsparks. „
Die Hauptdersammlmxg des Deutschen Fischereivxxemß trug ein rein geschäftliches Gepräge _ Rccbensckyaftsbcricht, Wablxn und aÜ- gezneine Bksprecbungen über das fernere Programm der Vereinstätig- kext, Die eigentlichen Beratungen üher die wichtigstén Vkrufs- frggsn und die Lebensintereffxn der Fi1cherei Wurden im Deutschen F1schereita 2 "unter erfreultch lebhafter Beteili ung der zahl- xeiék) ers ik'nenen Berufsßscher an dkn Diskuswnen gc'pflogen. Den Vorfiß in dieser Verjammkung führte der Prinz zu Schönaich- Caroxgxb. Als Vertreter des ReichSamts des Innern und der preußnchsn StaatSre ierun war Geheimer Oberregierungsrat Bumm anwejend. _ as auptreferat erstattete, dsr Forstmeister Reuter. Seine Beantwortung der Frage: „Wie Hat der Fischer 1:4 der Mark Brandenburg seinen etrieb einzurichten, um fort- dguernd den bestmöglichen_ Ertrag aus seinen Gewässexn zu er- zteZen'?“ gas. ebenso elz1 Gejamtbild des ge enwärtigM Zustandes der nxarÜschen Fischerei, wre eßne Reihenfolge ?effelnder Einzelbildxr, über dle, Aussichten. der perschredenen Fischgattungen, ihre gröxse'r'e oder ?errnJerx Geer nethcxt für offkne und geschlossene Gewä er, ihre orgfaltrg Leo acbteten Lebensgewohnbeiten und die fich daraus er'gcbenchn _Echlüffe, endlich über die dem Fiscbercibetriebe bereiteten, Tells naturlrchcn, tells unter Mitwirkung des Menschen herbeigéfübrten Gefgbken. Unter den natürlichen Beeinträchtigun en wurde u. a. erxvahnt, dax 'Wald; und Nohrscbatten, im Frü jahr namentlich, wahrsnd des axchgeschaffs Beachtung Verdienten. Die Fischränbsrfanden _aus der Erfahrung der ForsFmannes und Jägers heraus gebührende, '[UÉZ Scbqnung wenig _ gunsttge Beurteilung, hießen sie ,nun Otter, , eryer, Ftsckyadler, Taucher oder - SMF? Die „ssntimentake Nach- s1ch1“, der [esterer bege „net, beklagte der ednet. Als sie schwer scha- dtgény und als der Ab ilfe, *sei es durch Klärbasfins oder chemische ,etrxlgung, dringend"bcdürffig, wurdcn von der dt? tn drc„_Wasserxaufs eintretenden Fabrikab wäffer empfunden. In den „Pcb an1'ch[r€ßenden, „überaus lehrreichen Erörterungen kamsn dre verschtxdensten „Dmgc von allgemeinem Interesse zur Spro c, 11. a. dre umsichtigen Bemühungen um den Nachteilen der anu t'm geschlossenen GewaFrn durch Austausch von „be- fruchtetem'Latch oder Beseßung der _ewäffer mit von weitber be- zogeyeu Ftschxn zu begegney. Daß bet manchen eFisch attungen, z. B. Bleten, HerettHDegeneratton vorlik'gt und fris es * [u't nötig ist, konnte nrcbt m Abrede gesteat werden. Sehr umfassend find
die Be trebungen zur Heöung der Zander ncht, weil hier ür die mxrkiscben Gewäffßr Von Natur [Jesonders gut 6- anlagt schkmenZ doch ist man Von dem künstkichen Be-
fruchtungSVerfabren zu/ mehr der Natur :ck) unpassenden M*etboden zurxxckgekebrt., Recht lebhaft gestaltete fix die Debatte zur Frage: Wre kann am schneÜsten _und billigstcxn der Fischbestand in den Strömen gxhobxn wexden? Es wurde dabei der-Schäd[ichkeit der Buhnen für dre Fischexet edaxht aber zugegeben, daß Abhilfe dsr Mängel möglich und ausfubr al 161, auch manche
könnten. Als wünschenSWert. wurde es bezei net, da v Stczats wegen die'Ströme durcb Eins: en von* Yischbkut ßwiedoe? bevolkert werdén _mö ten. VM Pro essor Hofer 'wurde dabei
auf die mit der 'lei ten Veruiebrun
_ der Fisch2rzeu 111, ' wir zu erstaunlicher Ausbildung gebra g' 18 dre
t, verbundene Gefahr auf.
für die Ernährun der Kink n k . ,
merksam emacht, - daß . - - . d n sein könnte. Em franzo 1scher ationalv nom ZUKUNFT: Wertschätzung xener Errungenschaft den fran Q
- t w [ das von Heinrich 17. ihnen vers YTZÜYJSDWU- f?;[soTie Sonntqgsforel]_e nn Topfe vorauSgesag 7,“ hieße weit über das Ziel ÖMÜUÖWWZLU' Von, d?" „MMW Berufsfiscbern wurde als für e von “YF VYÜÜFM derl
e
s dnung ezeichnet: _ _ reigabe' YMFJHU inTagdeeror Schonzeit nthLndtJ? DaF beöüßülk Geseß, das mik Nück1cht auf das Laräpgescbaft mzch dem Aal ck
?- eit bewikli t, a er seinen _ang qn dret Tagen m den Schonung Z) oe? mit solchegn Geräten fretgtbt, m denen _fich-,nicht aUch_andex is efangen können, datiert aus dJ; 1887, («„die Wlffens aftuberdje JortpfsanzungSweise des Aals noch txn ungewlssen war. ' ttdem'bak man ermittelt, daß der Aal im SUßwassk-k uherhaupt nicbt la sondern zur Besorgung dcs La1chgcscha_sts ms Meek und zwar auf Nimmerwiederseben wandext, wahrxnd _dre quge ,Bruk ins süße Waffe: zurückkehrt. Eine SÖOWSJÜ fur den' al ist in Binnengswäffern also überflüssig. Der deut1che Fis erettag entschich sicb einstimmig für bald wegen Aufhebung der'bexre etzden Gese bestimmungen zu tuende Schrittx; mehrere Provtyzralregterungen ubm seit längerer Zeit fchon bezügltch der Fanggerate' Nachßcht, umso mehr, als es “Fan geräte, in denim, fich qndere' 1sche m lauch, ge- legentlich fangen önnen, schlechkerdmgs m_tcht 91 t- Sol e'V , müffen, der für fie besteHenden Schonzext entsprechend, wxeder ins Wa er ee t werden. „ _ „ „ _ . ssI)ieg Féstfißung des FisckyereiVerzsms fur dw Provmz Bründenburg fand im Hauptfißungssaal des Re1chstages upter dem Votßß dex Geheimen Justizrats Übles stuft. Nach Beryrllkommnung 1)an sammlung durch den Vorfißenden, der es mit Recht als nackt.de: schönsten Erfolge der Veremébestrebungxn HFrußte, daß ktdtesen le ten Beratungstagen das Wort Wesentlt * durch dre “Berufs- fi cher geführt workZen sei, empfing das Wort zyt . éstrede der um die Organi1ation des_Ftscheretkor_tgreffes und dre HM, aussfellung [):-sonders verdjente _ PnVatdoz'ent Dr. wbl.- Seine Ausführungen schilrertex1 dre, nach emer Vor „äng- im November 1877, un Mar 1878 in Frankfurt " a. „Oder- erfolgte Begründung des Vereins, an Welcher xxx allznfrtxk) (» dun Leben geschiedene Ma von dem Boxy? den großtxn Anteil bas. Nur zwei der damaligen itbegründer Perlen noch unter zms: V m Schönaich-Carolatb und Dr. Fretberr „Von Cannstem. Pee - Brandenburg ist wie außer ihr nur wemge ander; Landesteile für d'» Fischerei prädisponiert; denn 122000 Ya, 1/3c: deHGesamtareals,1yerden Von Gewässern eingenommen, im Rethrun sbeztkaot'svam betragtdie Wasserfiäche sogar 23 0/0, in der Domcxne 211pty-Oxetnwerdn _95 0/4. Der Redner beleuchtete sodann aufs emgehendste dle fruchtbrmg_cnde Tätigkeit des Vereins während der [eßteq 25 Jahre und knuyfje daran in eindringlicher Sprache das fur dre Zukynft fich. er;;ebende Arbeitsprogramm, zu dessen wichtigsten Pynkten-dte OrFt'nsanon der deutschen Berufsfifcherei gehört. Auch mele 'wrffxnscha [tche Fra xn harren noch der Bearbeitun , andere dsr Vertrefunxx." „An'Gelegen lt zur Entfaltung einer im belgtsn Sinne 'nüßlicben Tatrgkett Werde es also auch in den näéhsten 25 Jahren mcbt fehlen. . __ ES schlossen fich nun die zahlreichen Vegrüßungen des Jubilaums- vereins an. Sie brachten dem Verein selbst und fernem h_ocbverBÉentetr Vorst enden, Geheimen Justizrat Uhles, viele Ebrun en in Jormvon Adre en, Ebrenmitgliedscbaften und anerkenxxendkn nspra ey. Als, erste sprachen die «Herren Vertreter des Mimstets für Landwrrtséhaft
iächerei fort und fort - a
Vorteile nicht geleugnet werden
und des Oberprafidiums der Provinz, Gebéimcr RegiexungSrat Zoffmann _und ngißrungörat von Gneist, alsdann fur den. eutschen Fischereiverein Prinz zu Schönaich (Carolatb. Es folgten elegikrle der Kaiserlich Russischen FiscbeereseÜschgft'
(Herr W. von.Thfedemann-St.Petersburg) und der Fixchereivereme von Württemöerg,“ Bayern, Sachscn, Hessen, Brauns weig, West- xrcußen, Mecklenburg, Westfalen, Posen, Reg.- ez. Ca el„ «KegaBez. Wiesöaden, Provinz Hannover, Provinz Sa sen und Anhalt, des (Höfner Fischervereins, des Vereins deutscher“ Éjscbhändler, des Deutschen Anglerbundes, des Harxxburger- 1schereiVLreins, des Thüringer Fischereiverems, des Fxch'erei- Vereins zu Lebus und des Fischermeisters Joseph "Kaas- Angermünde im Namen seiner engeren Berufßgenoffen. , , sprach Dr. Brendicke im Namen des Vereins für dze Gesch1chke Berlins. Andere Graiulanken, darunxer die ischerEWereme Ost- preußens und Schlefiens, im ganzen 21, balken BUELL un_d Telegramme gekandt, die zur Verlesung geLangTen. Endüä) ü erreuhte eme=Ab- or nung, für die orstmetster Reuter das_ Wort führte, _dem Vor- fißenden e'm Kapita, das als Grundstock eme: „UbleS-Sttftung“ zu dienen bestimmt ist und über dessen Verwendung im Jntereffe der Fischerei der Gefeierte nach eigenem Ermeffen verfügen s oll. Geheimer Rat Übles dankte mit der Verficherung, daß er die vielseitigen Ehrungen nicht auf seine Person, sondern nur auf den Verein beziehe.
Statistik und Volkswirtschaft. '
Die Arbeitszeit im Fleisc'hergewerbe.
Jnfolgx 'von Klagen, die aus den Kreiscn der Fleischergesellen über übermaßtge Dauer der Arbeitszeit und Mangel an Sonntagßrube erhoben. wurden„ ersuchte _der Reichskanzlcr am Schluß des Jahres 1900 dte eheznangKommxsfion für Arbeiterskatiftik, eiue gutachtliche' Aeußerung uber dte Vornahme und Durchführung von Erhebunen zur Kxarttcllung der gengnnten _ArbeitLVerßältniffe abzugeben.; ie Kommrsfiyn empfahl zunachst dl? Einleitung einer statjftis en Auf- nahme, dre untex Zugrun'delegxxn eines Fragebogens und Er ebungs- p[ancs durcbzufubren sem wur c. Das vor eschlageue und ans:- nommenx Verfahren,_um dessen Beachkung die 5 undeßregierun en von dem Rexxbskanzlererjucht wurden, ist im aÜgemeinen das glei "wle xs bexfruheren Aufnabnzen ähnlicher Art, 3. B. über die At ' zeit m Backerxien „und Konditoreien usw. zur „Durchführung gelänßi“, ck“ In den fyr dre Aufnahmen gquewäklken Ortén soüien, sofeand'le Orte wem e_r als 100000 me-„yhner zählen, sämtliche Betriebe, in dert'Groß tadten_dag§§en. nur alle Betriebe räumlich abgegrenzkek Beztrke und dre * etrtebe mit mehr als 10 Gebilfen ,be- fragt Zverden. Im Sommer 1902 wurden die Erbébütigkn durchgefuhrt. Es kamen 111 447 Orten 6625 Fragebogen zur Aus- gabe, von denen 6440 beantWortet wieder eingingen. MS Beantwortung dsr ragebogen war im al] emeinen rechk mangelhaxx un!) unVoÜftandtg, 87,3 0/0 mußten zur- ervoUftändi ung oder zur .ufklarung Von Wtdersprüéhen zurückgeschickt werden-x M den bearhetteten Fragebogen sind 3403 Von Geschäftsinhabern, 2689 von Gehtxfen, zusammen 6092 beantwortet, Nach derBetufS-«Und Gewxrbezab'lung' Von 1895 bestanden damals im Reich 50054 Schlacht€re1en, n) denen gewerbliche Gehilfen beschäftigt wurden, ck filid so_UUk kelchllch 10 0/0 der Betriebe befragt worden, auch wenn man'eme starke Vermehrung derselben seit 1895 annimmt. Die Er- gebm e d„er Erbehun en _find i_m Kaiserlichen Statistiscbxn Amt von der bte'tlung fur rbetterstatxstik bearbeitet und soeben; in einem 219 Sexten umfassenden Quartband Veröffentlicht worden (Karl
„Heymanns Verlxa ,“ Berlin).
„ L agterz 6092 S lächtereibetrieben wurden 14 754 Personen beschaftt t, tmtdenen ein chriftlicher oder mündli'cbe'r Arbeits- VLLZWZ abFschlo xn war; außerdem waren 526 Angeböüge*dék G,?“ schaft8mba Lr, metft_ Sane oder andere Verwandte, tätig, dleuiäbkm exnemöVertragsverbaltms zum-Gescbäftsinbaber standen. Das-eigenk- “liche CchLachtpersonal seßte |ck) aus 9165 Gesellen und 3831 Lehrlingen zusammen, von leßteren waren 1941 über und 1890 unter 16 Jahre Ulk- Je größer der Ort, desto größer ist auch die Zahl dex? éb-Üfm
ZxdrliYFdeks d?! HilfsPersonen, desto kleiner aber dix UU W
In 5066 Betrieben, in denen Ge il en [) äftktwerden arbéiten inMesamt 13 292 Personen; von_ diZsefn ß§§ch91Y5 Gebükku- Die
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