. noiwendig, da 116 “Äbte böswilligen AWriffe gegen
Spanien.
Bei der etri en Wiedereröffnung d_er Kayrmer erklärte, wie g„sWL T. B.“ meldet„ dcr Mrnisrerpraßdent Villaverde, die Regierung werde stck) Hauptsach11ch mrt der Reorganisation der Ftnanzen undndxr Herstellung des Gleich ewichts im Budget beschnfttgen._ Ste werd_e sick) [eiten [aßen von den Prinzipien der konservatwerx Partei,
Unter den der Kammer vorgelegten Geskßentwuxfen he- findet sich ein solcher, betreffend d1ne Zahlung dsr Zolls rn Gold und die freie Goldpragung, ferner em Geseß-
entwurf zur Bcssernng dez?- „Wechsrlkurscs, durch den .der Finanzminister ermächttgt „nnrd, KUZU chcke der Goldbsschaffung ]6595 Jahr eme Art 61116 von
100 Millionen Pssetns U16 schweberrde Schuld auf- unebmen und durch die Zollernnahnzcn srchcrgestkllte Vor- 11chüffe in Gold zu entnehmen, auch auf dre Mmcn von Alquen eine Anleihe von 75 Millionen aufzunehmen und emen
Teil des Silbergeldes aus dem Verkehr tzrück- zuziehen. (Hine andere Vorlage ermächtigt den tmster- präsidenten, HandelSvertragsverhandlungen „anzu- knüpfen.
Türkei.
Dem Wiener „Telegr-Korresp -Bure'au“ wird aus Kon: stantinopel bsrichtet, das Gericht 111 Moznrstxr _habe von 138 Personen, die auf (HrUnd der Un Fruhxaere m Debrca vorgexkommenen Vorfälle? angeklagt waren, 123'511 Zwan Z- arbeit in Kleinasien vrrurteilk. _ Dr? Nachr1cht, daß te englische Botschaft drr Pforte eine Note uberrctcht habr,_ m der die Ausführung drs Bsrliner VcrtrageY, 10111911 “er src!) auf Mazedonien bezrehs, verlangt wcrde, 101-019 dre welt_ers Meldung, daß diese's Verlangen seitens der itallen1fchen Reglcrung unter: stützt werde, sei falsch. Keine Botschaft Habe" das Vorgehcn Oesterreich:Ungarns und RUßchdH lthkr gestort,"s011dern es sei von allen Mächten Übereinsßmmend unterstußt rvorden. Seit einigen Tagen Hätten 11385817 518 Pförte noch dre Bot- schaften Nachrichten 11er große BaUdenkUmpfe erhaltrnx
Die ottomanische Negierrmg Hat der Ernennung S1m1tschs zum serbischen Gesandten in Konstannnopel zugestimmt.
_ Die „Agencia Stefani“ meldet _a_us Jaffa, daß vor emigen Wochen ein türkischer Offtzter m_das HMH des talieners di Dekos eingedrnngen set und, rhn m11 emsm evolver bkdroht habe. Infolge des energrschen Vorgehens _des italienischen Konsuls in Jerusglexn und des Botschgfters M Konstantinopel sei jth dem italtcnrschen StaatSJngeHorzgén eine Entschädigungssumme gezahlt 11115 der schnldtge Offrzwr ZU drei Monaten Gefängnis verurtetlt worden. Der _Gozxver- neur und der Kommandant von Jaffa hätten den 1taltemschen Konsularagentcn persönlich um Entschuldigung gebeten.
Schiveden' und Norwegen.
Wie dem „W. T. B.“ aus Christiania brrichtct _wird, reichte das Ministerium Blehr m drr gestrtgcn Sx'ßung des Staatsrats fem Entlassunqsgesuck) em. Der Fuhrer der Rechten im Storthing, Professor Hqgerup hat von dem König den formeUen AUftrag zur Kabmettsbtldung erhalten,
Dänemark.
_ Bei der gestrigen Beratung des Budgets im Folkething fuhrte der Ministerpräfident Deunßer, wre „W. T. B.“ berxchtst, aus,: 'aUe Behauptu ngen, daß die Regierung eine einfmtige Agrar- voltttk treibe, seien unwaHr. Die neuen Stsuergeskße Hätten nur das Unrecht früherer Zeiten bkseitiat. FaÜs die Sozialdemokraten die e- strebxmgen .der R::gierung_,_ die Bestimmungen über das Kommunalwa [- _rech„t«in demo ai--schem Sinneumzuändern, unterstüßxn Kouren, steiles
e e erun -é n-
steUten. Die e kerung habe“ jeden- iderstaüd ? en.de wi ti “en Reforme'y zu bekamvfen. Die Partei der Rechten gk nne nur dadugrcb thre pol1ttsche Stellupg behaupten, daß sie die/Mrfaffungßmäßige Be- deutung des aÜgrmemerz Wahlrkcbts querkenne. In der ndesver- tejdjgupgsfrage wokle dre Regterung 9.111 Programxn, das weder als Militarismus noch als VerteidtgungsnibckrSmus bezerchnet warden könne.
Amerika.
nue ileni 6 Ministerium ist, nach einer Meldéxgs de; „Wck.) T. BTH cms _Sarttiago, gebildet worden. Arturo Befa übernimmt Präsrdmm 11115 szeres, at] Stene von Ricardo Matte. Das Krreg§m1n1ster1um wrrd von einem Konservativen bxseßt WSTÖM, dessen Name „noch nicht bekannt ist. Die übr1gen Mtnrster behalten rhre Portefeuilles.
. .Veröf entlichnn en des Kaiserlichen Ge- sundYßiIaYrts“ Vom 21. Oktober at_folgenden Inbaxrr'Jahres- bericht über Tierseuchen im Deutschen NUÖL, 1902. Ankundtgung. _ Gesundheitsstand und Gang der Volkskrankbetten. _ Zettwetlige Maßregeln gkgen ansteckende Krankheiten. _ DeSgl. Jegkn Pest. _ Ursach€n der Sterbefäüe in Preußen, 1901. _ "Geeßgebung ysw. ZDLUÖscbes Reich.) Arzneimittel._(Preußen) Ausfuhrung des F&M)- LsÖÜUJeseöes- (Fortse ung.) _ Typhuserkrankunqen. _ Apotheken- betriebSordnung_ *- KYiniscbe Vorlesungen. _ B1utun1€rsuchun§ _ UnfaÜverficherung der Studierenden rc. _ (Berlin.) N1chtappro terte FPM?"- " (M-Gladbach.) Patentverscblüffe. _ (Braunschxvezg)
ackereten und Konditoreien. _(Ungarn.) Speisefette xmd Margarine- ase- Schlachtvieb- und Fletscthschau. - leischbeschauer. _ Fleisch. _ (Dänemark.) Stem91 rc. “_ Siam.) Quarantäneordnung. _ Gang der TierseuchenZn Jtalten. 2- Viertkljahr 1903. _ Desgl. in Dänxmark. _ Rmderpest in ASJHPÉLU; "- ZLÜWÜKJL Maßregeln ge en Tierseuchen. „(Prexuß RLF-Bkzlkké Köblénz- Sigmaringen, öbmen, Großbrtjanmen, Vereinigte Staate)! von Amerika.) _ Vermischtes. (Preußen _ Baden _ Oesterreich _ Rußland). Gebeimmittel 2c. _ (Rußland.) MUÖPastLUUsiSWKUiÖkU"0611- _ Geschenkliste. _ Wochenta5211e über die Sterbefa11ch in „deutschen Orten mit 40 000 und mehr Em- woßnern. _ Desglk1ch€ngn größeren Städten des Auslandes. _'Er- krankungen in Krankenhausern deutscher Großstädte. _ DeSgletcben in deutschen Stadt-„und Lgndbezirken._ Witterung._ Grundwasser- stand und Bodenwarme tn Berlin und München, September. _ Beilage: Gerichtliche EUWSWUUJLU, betr. den Verkebr-mitNabrungs- mxisteln ec. (Kaffee, Kakao, Schokolade, Getreide, Mehl, Backwaren,
e, Eier).
_ (Luxemburg.)
»
Statistik und Volkswirtsckxaft.
. Schadenbrände in Preußen 1900. ck Na den u u bereitung der Brandzählkarten vom Königli en StätkstiYen ZZULceharxt21 Testgestellten Zahlen" weichen die endgultigen rgebniffe der preußichen Brandstatisttk fur das Jahr 1900 wenig von den vorläufigen a6, die im Frühjahrs 1902 veröffentlicht worden ßnd- Statt 49 468 durch Brand beschädigter BefiÉungenFanden sich "“ck der „Stat. Korr.“ 49 521 und statt 46193 _ randfalle 46225. Das Jahr ist schlecht verlaufen, indem der Brandschadxn den schon sehr 13Lkrächtlicßen des Vorjahres noch um 2645 000 „FC uberftieg und
/
96 647 994 „FC erreichte. Hiervon fallen auf unbewxglicheI Eigentum 51 225 022 und auf Herveglicbes 45 422 972 .“ Ww viel von diesen Größen und dem Schaden auf jeden Regterungsbezirk fiel, gtbt
nach tehende Uebersicht an :
Brandschaden: Tausende „M
k B ä d betIffene [) an Bexir : r n e e- 1": er- _ 011. fißungen haupt YYY? Mobtltar Königsberg . . . 1 916 2 058 4 320 2 506 1 815 Gumbinnen . . 558 606 1 818 1 053 765 Danzig ..... 917 963 Z 436 1 829 1 607 Marienwerder . . 863 961 4 115 2 253 1862 Stadt Berlin . . 9 998 10 018 2 169 815 1 354 Potsdam . . . . 3 668 3 782 5 561 2 633 2 929 Frankfurt . . . . 1 084 1 185 3 454 2 200 1 254 Stettin . . . , 757 868 3 370 1 837 1 532 Köskin ..... 342 462 2 259 1 286 973 Stralsund . “. , 166 180 768 378 390 Bosen ..... 1 169 1 340 3 153 1 462 1 690 romberg . . . 827 889 2 417 1 240 1 176 Breslau , . , . 2 148 2 209 2 517 . 1 374 1 144 Liegniß . . . . 933 983 2 826 1 846 980 Oppeln - . . . 1 236 1 424 2 415 1 355 1 060 Magdeburg . . . 1 193 1 259 2 864 1 385 1 479 Merseburg . . . 805 889 2067 1088 979 Erfurt ..... 267 399 1 349 834 515 Schleswig . . . 2 414 2 516 6 019 3 439 2 580 Hannoder . . . . 989 1 032 1 200 776 424 ildesheim . . . 435 514 1 296 841 454 ünebyrg . . . . 498 583 4 061 1 735 2 326 Stade ..... 322 352 1 437 957 480 OMabrück . . . 284 392 1 495 958 537 Aurich ..... 136 144 408 231 177 Münstkr . . . . 520 543 2 589 1 425 1 163 Minden . . . . 576 640 2 443 1 31.7 1 127 Arnsberg . . 1 360 1 43.8 5 017 2 508 2 509 affel ..... 838 1 233 2 894 1753 1 141 Wiesbaden . . . 841 882 1 583 739 844 Koblenz . . . . 417 567 1 157 695 463 Düsseldorf . . . 3 697 3 840 9 185 3 795 5 390 Cöln ..... 2 496 2 599 2 380 1 219 1 161 Trier ..... 528 616 753 470 283 Aachen ..... 991 1 115 1 720 917 803 Sigmaringen . . 36 40 131 74 57.
Zur Arbeiterbewegung,
DerAusstand dar Baubandwerker und -Arbeiker in Cassel vgk. Nr, 173 5.231), der siebetx Monate gedauert und ein voU- éiändiges Brackpliegen der Bantätlgkeif zur KVWL gehabt hat, ist, wie die .RH--Wes1f. Ztg.“ mitteilt, soekzén na langeren Verhandlungen auf Grund entgegenkommender Bsdmgungen der Unternehmer endlich beigelegt worden. An dem Streik waren rund 3500 Handwerker und Arbeiter beteiligt. ' '
In Dünkiröben öeschloffen, wre „W. T. B.“ meldet, dre Spinner (vgl. Nr. 245 d. Bl.), heute dte Arkelt wieder aufzu- nehmen. Sie werden heute ihre Forderungen den Fabrikanten unter- breiten. .
Der seit einigerZeit inVilbao besishende Arbxiterausstand (ng. Nr. 248 8231.) kann jsßt, wie „W. T. B.“ erfahrt, als beendet angesehen werden.
Kunst und Wiffenschaft.
Professor Kuno Fiséher macht, rvie „W. T. B.“ meldst, am Schwarzen Brekt der Uniwersität Hetdelberg fylgendes bekannt: „Nach leidVOllsten Schicksalen fühle 1ch mich bei memem hohen Alter nicht mehr kräftig genug, um akademische 'Amtsxund Lebrpflichten zu erfüllen. Ich habe daher das Großherzogltche Mmisterium des Unter- richts gebeten, mich zu beurlauben.“
Land- ,und Forstwirtfthaft.
Saatenstand in Preußen um die Mitte des Monats,
_ . Oktoher 1903.
Naß!) den im Königlichen Statistischen Bureau zusammengesteuten
Ergebni en der Erhebungen über den Stand der jungen Saaten in
reußen berechtigte dieser um die Mitte ,des Monats Oktober zu olgenden Erwartungen (Begutachtungsziffer 1 bedeutet: sehr gut, 2: gut, 3: mittel[durchschnittlich]- 4: gering, 5: sehr gering): Winter- weizen 2,6 (im Oktober 1902: 2,9), Winterspelz 2,1 (1902: 2,2), Winterroggen 2,5 (1902: 3,0), junger Klee 2,3 (wieim Oktober 1902), Luzerne 2,5 (1902: 2,4).
Zur Erläuterung dieser Zahlen wird in der „Stat. Korr.“ fol- gendes bemerkt:
Jm verflo enen YeriÖtSmonat" (Mitte Septxmber bis dahin Oktober) herts tan zunachst übermaßxge Nässe, Sturm und Kälte. Um den 22. September trat allenthalben trocknes, schönes Wetter, am Monatsfcbluffe sogar etwas übernormale Wärme ein, welche noch in den ersten Tacxxn des Oktober anbie1t, dann aber aUmähTich nach- lie . Bei ergiebigen Nrgenschauern m Begseitung heftiger Winde kü lte fich das Wetter 519 zur Alzgabe der Berichte derart ab, daß vielerorten das Thermometer ' wghrend der Nächte den Gefrier- putf1kt serrkcichte, im Regierungsbeztrk Köslin steÜenweise sogar noch tie er an .
Abgesehen von andean, hier nicbt'zu bespreckxenden Fruchtarten, konnten während der cho11€n,Tage dre Felder von den Halm- frücbten geräumt, au die m manehen Gegenden noch ewonnene Nachmahd gut eingebracbk werden. _Uebér Probedrüfche wird auch dicSmas, soweit die VortrarzenSmapner s1ch darüber äußern, be- richtet, daß die Schüttung drr Fr_uchte mehl besrtedige, und dies wohl zumeist dem Roste, von Welcbrm tm vergangenen Sommer die Halm- früchte zum großen Teile befaUen waren, zuzUschrerb?n sei. Mit dem AuEnebmen der Kartoffeln rst man infolge der szrttAnfang Oktober herrschenden ungünstigen Witterqu, wx1che dle Arbegten sehr erschwert, nicht selten "ganz verhindert, der Wettem WYRMM fertig. U'eber die Beschaffenheit der Knollerx lat |ck) dle ebrzabl der Bericht- erstatter nicbt günstig aus. Dre_s on tn dkn Somuzcrmonaten voraus. gesagte Krankßeit ist in den metsten Landesteilen letder zur Gewißheit geworden; auf niedrigen Strllen soll dre _Frucht sogar noch schlechter als befürchtet ausfaUen. Aus den Regreruygsbezirßn Stettm und Oppeln wird vereinzelt berichtet, daß man"d1e in Faulms geratenen Knollen steÜe-nweise in der Erd? belassen 11111112, da ihr Werk zu den Kosten des Ausnebmens in kemem Verbaltms stehe. Nur in den Provinzen Brandenburg, Pofqen und Sachsezr, wel e'in den leßte'n Monaten von übermäßi er Nasse verschont h_lteberx, s eint, da sZch dle Bcrichte aus diesen Lan esteilen se1tener daruber außern, die Faulnis weniger stark zu sein. Ueber den „Knollengnsaß wird nur ganz ver- einzelt beriehtet, daß seine Mengbe "icht befriedtxe. ,
Die bereits im Vormonat egonnene Vea errzng und Emsaat der Winterfeld er wurde in den schönchn Tagen MÜ “Ü“ MXM 12177“
eseßt, mußte aber zur Zeit der Bertchterstattung wegen Nase vtel-
Hach unterbrochen werden. Nur die Rc; gensaaten Waren bis dahin zum größten Teil in der Erde 1131?) chilens schon aufgelaufen. Be- sonders trifft dies für die östliche ?alf'te des Staatßgebiets zu, wo die Bestellung der Aecker stellenweise xretts bcendet ift. Wemg vor- geschritten ist* fie dagegen in den Westlichen Landesteilen, hier vielfach no
nicht einmal in Angriff genrxmmen. Schwere Böden, welche durch übermäßi e Naffe wahrend des Sommers ver. sumpft und dann ducm Trocknis zusammengezogen und scboütg
wurden, konnten no nicht beackert werden. Al] emein wird in der Provinz S leswicßHolstein darüber geklagt, da-Z ier seit Anfang Oktober sämtli 6 Fe darbeiten ruhen, xveil die" ecker tnfolge der Nässe noch unzugänglich sind. Aus_ gleichen Grunden, wie für die Roggensaaten zum kleinen, find fur die" Wetzensaaten zum über- wiegenden Teil die Bestellungßarbeiten ruckstandig. Aus den west-
!icben Provinzen werden mehrfach Lwexifel darüber laut ob die zur Witéterung außersehenen Felder no familia!) zur Bestellung gelangen wer en.
Von tierischen Schädlingen werden wiederum „aus aUen Gegenden des Staatßgebiets unt starkem Nachdruck die Mäuse genannt; nach den Berichten müssen sie in den Provin en Branden- burg, Posen, Schlesien, Sachsen und Hohenzo ern in er- schreckender Zahl vorhanden sein und hier steÜenweise wsr- heerend wirken, sodaß man ibretwe en schon _jet Umvflügungen von Winterfeldern vornehmen oder ?olche wenig tens neu einsäen mu te. Es wird sehr für die jungen Saaten der Halmfrüchte, noch me r für den Klee und die Luzerne gefürchtet. Demnächst kommen Kla en aus allen, hauptsääplich den westlichen Landesteilen über maskenhaftes Erscheinen von Ackerschnecken in den jungen Roggen- saaten, und Weiter werden, jedoch nur vereinzelt, Würmer im aÜgemeinen, Maden, Fritflie en und Zwergzikaden gemeldet. Auch der Hamster, über deren orkommen in den Regierungsheztrken Magdeburg und Merseburg seit Monaten geklagt wird, „rst man noch nicht Herr geworden.
Ueber den Stand der jungen Saaten lauten die Bkriähte, sofern ein Urteil darübrr abgegeben werden konnte, meistens gut, selten unbefriedigend. Vor dem schönen Septemberwetter eingsbrachte Saat bietet, abgesehen Von der durch tierische Schädlinge zu er- wartenden Beeinträchtigung, die beste Ausficht, mit kräftiger Be- stockung in den'Winter zu gehen. Die mehrerwäbnten, im [eßten Drittel der Benchtsperiode aUentHalben sehr reichlichen Regengüffe sowie die meist recht scharfen Winde werden nach der Meinung einiger Vertrauenöxnänner die Felder wenigstens von den Insekten reinigen.
Da bxt der Abgas)? der Berichte wie schon hervorgehoben, erst ein k1ekner T811 der fur Wmterweizen befjimmten Flächen angebaut und auf d1esen nur ryentg aufgelaufen war, konnten die VertranenSmänner ein Urteil7nur Uher vereinzelte JTDM, öfters gar nicht abgebcn. Beruhen aber dre Bkrtchte über dxn „interweizen auf der Beobachtung geringer Flachen, so dürfte den fur „diese Fruchtart ermittelten Notkn kartm ein Jroßer Wert betzumessen sem. Die„für den BerichSmonat abgegebenen ' Toten bezetchnen" den Stand drr betden Halmfrücbte als nicht unerhrb- [ich besser egetxuber dem gleichen Monat des Vorjahres; denn der StaatSdur scbnttt berechyxt fick) für Winterweizen im diesjährigen Oktober auf 2,6, im vo'rxabrigen auf 2,9 und für Winterrog en auf 2,5 hezw. 3,0. Dze beste BegutaÖtungSziffer für Winterwe? en (2,2) erbtelten d:€ ngterurzgsbezirke Merseburg und Sigmaringen, Für Wßnterro en (2,0) Sigmaringen. Am ungünstigsten, d. h. unter dem Mtttel, teÜte „sich die Note beim Winterweizen für die Regierungs- erzir'ke FYSSWJ und Münster (3,2 bezw. 3,1), beim Winterroggsn für
uri , . '
er junge Klee erhielt in der Gesamtheit die gleiche Ziffel wie im Oktober v. J., nämlich 2,3. Seine Begutachtung, so wird mehrfach hervorgehxben, würde besser ausgefaüen sein, wenn er nicht der furchtbaren Mauseplage verfaÜen wäre. Am besten wurde der Klee im Regierungsbezirk Stade (1,9) beurteilt. Unter dem Mikkel (30) hat fich der Stand nirgends ergeben; die ungünstigste Note er ielt Merseburg (2,9).
Nieht gary s:? günstig wie der Klee wird die Luzerne beguta tet, im Staate namlich mit 2,5 gegen 2,4 im Oktober v. I.; die este Ziffer (2,2) berechnete fick) für die Regierungsbezirke Danzig und Sig- maringen, die ungünstigste (3,0) für Stade.
Für die dießxnalige Berickyterstatxung standen 4829 Berichte zur Verfügung, die [ns zum 19. d. M. eingegangen waren.
Getreidebande! in Syrien.
Der Kaiserliche Generalkonsul in Beirut berichtet Unterm 6. d. M' Im September d. I. wurde über Beirut Weizen nicht ausgeführt. Der gegsnwärtige Preis für diese Getreideart beträgf 171 Frank für 100 kg ?. B. Beirut. _ An Braugerste, die zur Zeit 12:1 Frank für 100 RZ f. Bord notiert, wurden 20 000 (17. in Beirut und 10 000 62 in Gaza nach England yersckyifft. Wsitere Versendungen von Gerste dürften vorausfiöhtlicb im laufenden Monat stattfinden, da bedeutende MSUJU aus der Gegend von Homs und
Hama im die gen Hafen der“ erschiffung harren, außerdem Gerste- zufubren aus em Hauran erwartet werden.
Gesundheitswesen, Tierkrankheiten rmd Absperrungs- maszre'geln.
Gesundheitsstand und Gang der Volkskrankheiten.
Aus den .Veröffeutliöhungen des Kaiserlichen Ge und its ts" N . 42 vom 21. Oktober 1903.)s be an' ' r
Pest. Aegypten. Vom 3. bis 10. Oktober md in anz Ae ten 7 Erkrankungen (und 2 Todesfälle) an der lZest zurgAnzeige Zeylxngt, und MMU? jn AleZaIngiJnZ M A
[ pptnen. a ren es onats u ut md 12 er onen an der Pest,?rikranktIxmddZ dura? gestorbkkenÄ gsts bs P [ aur! us. 11 er ei vom . ugu is 3: Sevtember sind auf der Insel 78 Pestfä e, darunter 60 mit tödlichem AUEJang, YZ Anzeige gelan t; Auf die leß_te, am 3. September abgelaufene oche entßelen a em 25 efttodeSsälle.
BrittI-Sü'dafri a. Wäérend der am 19. September ab- elaufenen oche tft im Pestspita zu Port Elizabeth ein Pest- ranker gestorben; ein neger Pest all kam in der Kapkolonie nicht zur WflMqung, dock) Wurden tm Do von East London noch Pestratten ge un en. Brasilien. Während der beiden Wochen vom 7. bis 20. Sep- tember fixrd in Rio de Janeiro 27 neue Erkrankungen und 23 Todesfaüe an der Pest zur Anzeige gelangt; dieLZabl der im Pest- spital behandelten Kranken betrug in der ersten oche 53, in der zwaiten 56. Auf Veranlassung des Leiters der obersten Gesundheits- behörde sind 50 mit Pestserum geimpfte Personen beauftragt, Ratten, sei es durch Gift, sei es durch FalTen, zu vertilgen, und Werden jedem, der mehr als 5 Ratten am Tage einliefert, für jede Weitere Ratte 300 Reis ausbezahlt,
C ile. Während des quats August find in Jquique 61 Pestfäüe, darunter 30 mit tödltchem AuSgang, festgestellt worden. In Valparaiso" gelangten in der Zeit vom 13. August bis [Li,ÖSeÉLMHtLriSZ PestfaUe, Von denen elner tödlich verlief, zur öffent-
en enn n .
Neu.Caledonien. Infolge Üner Mitteilun vom 7. - tember isx die ganze ersel NM-Caledynien für pestfre? erklärt WTF; l?Sollyiffee konnen mtr temen Gesundhextspäffen dic Häfen der Kolonie
er a 11.
is zum 19. August waren 113 Krank eits äUe
gewesen, von denen 94 tödlich verlaufen waren? Dife DöFervÉzkéiYJ und St- Michel 11319 behufs BLkamPfUng der Seuche niedergebrannt
worden. P est und Cbokera. Britiscb-Ostindien- In Kalkutta starben in d ' er Wo e 6133168bis 12. September 13 Personen an der Pest und 4 an Fr
C [ . Türkei. bo era
' Zufolge dcm Ausweise Nr. 29 Fry 1:th [eLeiKzrär ZZZJSiéerkranklungetn Handvo3325' ZZKLJÜYFd (it:; . ge ang , a ' 113r1fa(1313(1)), m Hazaz 52 (24), in rZLUltTrppzn 35 (31) in Birchk (30), m Ha_1na,10 (13), in Horns 7 (10“ in .. 8354319811" 551115. (.8)-.1.§.5bd.«'13 (4- z...... Letztere 3 Ortschaféen wie aue-b 10? r ' , 'n ' inta 1 (8). wett nannte Orte waren neu ergriffen; in Sakirte, ixasdlerstherlFZeeisxÜ
seUÜMskei Ewe en ChOlerafälleg aufé war, traten am 29. September wéeder LU,!“-
Pbilippinen. Während des An ust nd an w- Manila 88 e rk kt F3 vinzen 10 2966116)? FierJeuaßéuTZx «...;