1837 / 10 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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Zn den niedergebranntenHäusern befanden sich acht bis neun den. _ _“

Jm Börsen-Bericht der heutigen Times heißt es: „,Die merkliche Tendenz um Steigen der Englischen Fonds, d1e sich an der gestrigen örse zeigte, wird hauptsächltch der Thron-

Rede des Königs der Franzosen zugeschrieben, die keine Absicht.

von Seiten seiner Regierung kundgiebt, sich in die Spanischen An elegenheéeen einzumischen, eine Lehre, die, wie man glaubt, vie eécht selbst auf unser eigenes Ministerium einigen Esndrqck maehen dürfte. Spanische und Portugiessche Fonds waren nte- driger, sowohl wegen der Nachrichten von der Halbinsel „als 111 JUZ? der Darlegung der von demFranzösischen Kabiqet tn Be- “JUI anf. dieselbe zu 'befolgenden Politik. Die Spamschen wa- ren besonders gedrückt, und die Inhaber derselben betraehtet: die fich ihnen darbietenden Aussichten als sehr traurig. Gegen den Schluß der Börse gingen jedoch wenigstens die Portugte; sischen Fonds wieder etwas in die Höhe.“

Man erwartet hier einen Gesandten aus Madagaskgr, der von der Königin Ranavalomanjaka, der Wittwe yon Jm- dama', dem Gründer des Reichs der Ova, geschéckc tytrd, ,um eine:: Handelsvertrag mit England abzuschließen. D(e beruch- “gk? Fl'anzöstsche Expedition von 1829 gegen Madagaskar hatte den Englischen Einfiuß am.! ofe von“ Tamanaréva sehr vermehrt, und ein Hr. Hastings, hal Misionair, halb Agent des Gou- rerneurs von Mauritius. war einer der Hauptrathgeber- _der Königin geworden. Aber nachdem die Fra11zöfische Expeßktlpn zurückgeschlagen war, gewann die rein-madakassische Parxec wn:- der das Uebergewicht, und die Königin verbot das Predtgen ec- ner neuen Reli ion; sie erklärte sch bereit, alle Kenntmsse, wel- che Europäer 1 r Volk lehren könnten, zu begünstigen, aber dte alten Gebräuche der Nation sollten in nichts geändert werden. Dieses Edikt hatte Kälte zwischen dcr Königiy und dem Gou- verneur von Mauritius hervorgebracht, und dre alten" Hof-Zn- kt'éguen brachen wieder aufs neue mit um so größerer Heftzg- reit aus, als in diesem Augenblick der Prinz Corolles, der em- flußrejchste Mann in Madagaskar und der Hauptgegner, der Europä1schen Partei, starb. Darüber kam im Monac Jul1ecn Franzöfischer Schiffs ; Capitaén aus dem Havre (m, der emen halboffiziellen Brief an die Königin brachte, 111 we1Z1em dte Französische Regierung derselben meldete, das; man hose, daß die früheren Feindseligkeiten den Handel nichtun1erbreche0 wür- den. Die Königin war überaus erfreut, ein Mittel zu fcyden, sich wieder in Verbindung mit Europa zu seßen; ste ließ den Capitain unter einer Bedeckung nach Tamanariva kommen, überhäufte ihn mit delichkeéten und schenkte ihm die ganze Ladung seines Schiffes, unter der Bedingung, daß er zwei ma- dakassische Gesandte, einen für London und den andern für Pa- ris, mir zurücknehme, welche Handelsverträge mit Englajnd und Frankreich zu schließen beauftragt find. Sie find noch mehr 911: gekommen, werden aber täglich erwartet, und da die rcgelmäßcge Organisation der großen und dichtbevölkerten Znse1, welche ]eßt in ihrem gan en Umfange den Ova's gehört, emen schnellen Zuwachs an eéchthum hoffen läßt, so ist es em deekc von mehr unbedeutender Wichtigkeit, den Verkehr mit derselben auf den liberalsten Fuß zu stellen. Der Gebrauch Europ-ätscher Waa- ren nimmt schnell auf der Insel zu, und d1e Bedurfntsse emer Armee von 40,000 Mann, welche nothwendig 11och lange ca_s Europa gezogen werden müssen, bilden an fich dre Elemente et- nes beträchtlichen Handels.

B e 1 g i e 11.

Brüssel, 41. Jan. Vorgestern hat d:“e feierliche Erdffmmg der Eise110a11n-Seccton zwischen Mecheln und Termonde stattge- funden. Der König, begleitet von den beiden Prenzen 111111. Sachsen-Koburg und dem General Nypels, war beretts des Morgens von hier abgereésk und kam um ] Uhr Mgtags 111 Termonde an, wo Se. Majestät von dem Bürgermetster und den ScHöffen mit einer Anrede begrüßt wurde. Nachdem nun die *.)Tinister und andere hohe Staats-Beamre um 1 Uhr von Brüsel mit dem Eisenbahn-Convoi nach Mecheln abgegqngen waren, traf daselbst zugle1ch mit ihnen em cznderes Conrdt _aus Termonde und ein drittes“ aus Antwerpen em. Alle dre: Con- voss fuhren sodann zusammen nach Termonde, wo der Jubel bei ihrer Ankunft groß war. Die ganze, Ltme der Etsenbahn war n11tZuschauern bedeckt; die daran [tegendeq Dörfer und Weiler waren feekléch geschmückt; doch wére_be«:11al)e„dadrtrch ein Unfall passlrt, daß der Führer" emes 9on11oes emen Hdrnerschall, der von Landleuten herrnhrte, fur em Segnal zum Anhalten nahm und so emen Zusa111me11trdß met dem andern Convoi herbeiführte, der jedoch keene weneren Folgen 11.1103. Der König empfing die Ankommenden unter emcm 11211- 11111011 und wurde bei dieser Gelegenheit abermals von dem Bur- germcister der Stadt angeredet. Se. kajestäx bea11c1vdrteten dicse Anrede, worauf sich der Zug nach der Stadt 111 Bewe- gung seßte. Man bemerkte daher auch ctntge groteske Mesken, "unter anderen das berühmte Riesen-Pferd „Baya11“ nur,den vier Haémons-Kindern. (Haitnon war bekanncltch ern Graf vdn Termonde im 9ce11 Jahrhundert). Im Rathl)a_use fand e1_11 glänzendes Festmahl statt, dem auch Se. Majestät der Kömg beiwohnten, Hdchsrwelcher einen Toast auf das Wohl der Stadt ausbrachce. Abends fand ein Ball statt und war dte ganze Stadt erleuchtet. Auch die Eisenbahn ward fur die r11ckedrem den Convois mic Fackeln erhellt. Die Festlichkeiten in Tertnonde sollten übrigens auch noch an den beiden f-lgenden Tagen forc-

dauern. Schweden und Norwegen, Stockholm, 30. Dez. Wir sind hier- jelzc von der „Z::-

fluenze. sehr hei1ngesucht, und sowohl Se. Maj. der König, 1111er

13 dessen Befinden heute ein Bülletinrusgegebetz wen'd, als Zrch ronprinz, die Kronprinzesfin und dre, Prmzeffm Charlotte s111d davon asfizirt worden. :*

Nach dem Bericht des General-Zoll-A111ts, gegründetxagf des abgeschlossene Haapt-Buch des ZoU-kaxes für 1835, hat der Brutto-Belauf der Zoll-Einnahmen fur Um und auSge- dende Waaren in diesem Jahre 3,377,229 Rchlr. betragen.

Während des jekzt verfioffenen Herbsr-Termmes belxef- s1ch die Anzahl der Studirenden an der Unwersttäc Upsala auf 138,1, worunter 5 Ausländer. Von diesen skudirten 318 Theologw, 286 ZuriSpruden , 148 Medizin, 361 Philosophie und 238 hac- ten noch kein be innntes Fach erwählt., Es befanden 1111) dar- unter 133 Adlige,“ 353 Söhne von Geiftltchen, 269 von Bürgern, 183 von Banern, 219 von Civil-Bcamten, 45 von Mtlitair- Beamten, 179 von anderen Standes-Personen. Hinschtlcch des Alters war die ngßcc Anzahl zwischen 20 und 25 Jahr.

D e u t s ch 1 a n 11. ver 6. 3111111111“. Ge..1?ön1gl. Hoheit der Herzog 1111 «WMH!» 13111111 11111 111 111111111111 nach Berlin 11111 Ech-

Land-Marsckjall Grafen von Münster zu Derneburg mit einem Besuche beehrt. * . ,

Die Allgemeine Stände-Versammlung ist heute Mtttags Zur 5cen Diät des 5ten Landtags wieder zusammengetreten. Jm“ Personale der Versammlung 111 gegen die vorige Salzung kerne weitere Veränderung eingetreten, als daß in erster Kammer statt des ausgetretenen Hofgerichts - Assessors von Borries der Ge- heime-Rath v. d. Decken; in zweiter Kammer statt des „Bür- germeisters Göße in Otterndorf der Schultheiß Schmeelke wee- der erwählt worden find. . „- , .

- -* Dresden, 7. Jan. Ihre Majestät die verwittwete Königin von Bayern smd heute Vormittag um 10 Uhr von hier nach München abgereist. '

2111129. Dezember verschied hier der Kömgl. Sächsische Leibarzt und Leibwundarzt, Hof- und Mcdizinal-Rath 01; Jo- 1)a11n August Wilhelm Hedenus, geboren am 11. August 1760 zu Langensalza, wo sein Vater Apotheker war.

Leipzig, 2. Jan. Der Neudau unseres Rathhauses von Grund aus ist in der letzten Versammlung der Stadtverordne- ten vom abgewichenen Jahre definitiv beschlossen worden. Wäh- rend des Banes wird das alte Postgebäude auf dem Thomas- Kirc11hofe und in der Klostergasse von den städtischen Behörden benutzt, also der Bau des neuen Raths-Gebäudes gewiß nicht sobald beginnen und nicht allzu sehr beschleunigt werden. Vor Johanni oder Michaeli 1838 kann das neue Nachhaus wohl kaum eingerichtet und bezogen seyn. - Wie sehr die Industrie, der Handel, der Geschäftsbetrieb und alle Erwerbsthätigkeit sich mühet, geht aus der selbst bei der übeln Witterung ununter- brochen bestehenden Baulusc hervor, wodurch der Preis der

Grundstücke 1111er alle Maßen skeigr. So ist noch kürzlich ein , Ackervor dem Grimmaéschen und Hallerchore, wo neue Gebäude unerwartet schnell emporskcigen, mit fast 2900 Rthlr. bezahlt .

worden. Es“ heißt, daß hier eine zweite politische Zeitung, unter dem Namen „Leipziger Allgemeine Zeitung“ gegründet werden soll.

Darmstadt, 2. Jan. (Mainzer Ztg.) Unter die vie- len erhabenen Eigenschaften, welche die Durchlauchtige Gemah- lin unseres Prinzen Karl, die Prinzessin Elisabeth, zteren, ge- hört auch die unserm eigenen, so wie dem Fürstenhau1e,„yon welchem sie absrammt, in gleichem Grade angeerbte „Fanulten- Tugend der Wohlthätigkeéc, Zn stiller 111enschenfreund11cher Hm: gebung hatte diese verehrte F11rstentoc11ter nämlich veranlaßt, daß, vor dem Eintritt des jüngsten Christfesres, alle vcrseßcen Pfän- der bés zu 5 Fl. für Ihre Rechtzung eingelöst ux1d den Ergen- t1)11111ern zurückgegeben werden. Dieje wahrhaftfurstltche Hand- lung zeugt von eben so vieler HerzenSgüte, als kluger Bemeffung der Wohlrhätigkeit, indem sie wohl nur berechnet war, wahrhaft Unglückliche und Dürftige, deren es leider_ auch hier ww Under- wärts viele giebt, zu erleichtern und zu trosten.

deutende Alterssthwäche scheint der Hauptgrund der Krankheix. Das“ heute ausgegebene dritte ärztliche Bnllettn enthält 11111":-

11; die beru 1" ende Nachricht da“ Se. Königl. Hoheit eine . * get bg , ß '? verlangt, da]; Alaix erschoffen werde. Lekzterer erkenntNe'U

111.1)ige Nacht gehabx, die Schwäche sick) vermindert habe und eine baldige Erdolung zu erwarten stehe.

Aug sb urg, 1. Zamuar.

nac!) Tegernsee zu begeben.

M11 11 chen, 3. Januar. Es 111 nun entschieden, deß wir des Vergnügen nicht haben werden, II. MM. den Körng und dxe Königin von Griechenland hier zu sehey. . ZZZ: MPT, der König und die Königin Und die ganze Kdmgltche zannlte Wer- den Sick) morgen nach dem Schlosse Tegernsee hegeben, und daselbst mit dem König und der Kömgm von Gr1eche11lc111d zg- sammencreffen. Das hiesige Publikum bedauert aufr1chttgdteje Vernichtung seiner Hoffnung, Man wollte aber das junge Königliche Paar keiner Gefahr arsseßen. Der Anfentbalt ZZ, MM. in Tegernsee dürfte »1 bxs ;) Tage dauern.

Der Allerhöchste Hof reist morgen nnr 120 Personen 1111111 Tegernsee ab, von wo dann nach einigenQTagen AufenthaHKYJ. MM. der Könég und die Königin von erchenland nach Qrcest zur Einschiffung fich begeben werden. '

Herr v. Rudhard ward dem Vernehmen nach zu111Kömg1. Staats-Ratl) und Staats-Ménister mit 12,000 Fl. Stgndes- Gehalt von Bayern, und einem sehr bedeutenden Iahr-Eehalt von Griechenland ernannt. , .

Unter den Verßoröenen befindet sich heute der 111 dem ho- hen Alter von 79 Jahren mit Tode abgegangene Graf Clemens von Törréng-Seefcld, Königl. Oberzr-Hofmetster, wrrklccher Gch. Rath und erblicher ReichSratk). _

Der hierher gekommene Professor Oertel aux? Anczbach, be- kannt durch seine Empfehlung des kalten Wasxoers tn vtelen Krankheiten, 11111 vor den versmnmelten Aerzten eme Rede uber die Kräfte des von ihm empfohlenen Heilmittels gehglten, „wo- durch er wirklich imponirt haben 1011, wenn man gletch d1e21n- wendung des ka1te11Wassers in der Ehrlera mcht' allgemem gut finden will. Er stellte in seinem kräftixzey rüsttgen Alter yon 72 Jahren sich selbst als ein redendes Becsptel von, der Wtrk- samkeit und dem günstigen Einfiuffe desselben auf dte Gejund- heit seinen Zuhörern dar. . _

Heuriger Stand der Brechruhr - Kranken m der Stadt und den Vorstädten: Vom vorigen Tage 43; Zugang 12; Summe 55. Genesen 4; gestorben 10; in Behandlung ver- blieben 41; prophylaktisch behandelt 3]. _

- Oeffentliche Blätter machen darauf a11fmerk1am, daß am /1. November 18:17 das funfzigjährige Zubtläum von Mo- zart's" Don Juan eintrete, welches von allen Theatern gefeeert

werden sollte,

Karlsruhe, 3. Jan. Wegen Ablebeys Ihrer Königl. Hoheit der Prinzessin Friederike Dorothea Lmse Phellpptne von Preußen, Wittwe des Fürsten Anton Radztwill, hac_der Groß- herzogliche Hof von heute an auf 8 Tage d1e gewöhnltche Trauer angelegt.

I t a l i e 0.

Rom, 24. Dez. (Allg. Ztg.) „Dem General v. Lrpel, Adjutant Sr. Königl. Hoheit des" Prmzen_Hemrcch votrPreu- ßen, ist durch den Monfignore Cappqcmt das Portratc Sr. Heiligkeit, in-Medaillenform, mit Breuancen-besexzt, im. Na-

“MM M PKM?“ 1111011411 worden.

Freiherr v. Lebze1tern, Oesterreichischer Gesandter in N pelf,f ist auf seiner Durchreise dahin, aus Rußland hier ein tro en. Die [ekxten Nachrichten aus Spanien haben hier aus Anhänger des Don Carlos niederschlagendogewwkt, da sie Gomez im südlichen Spanien glänzende Stege und anderers die Einnahme von Bilbao erwarteten. Ihre Gegner hinge, sind wieder mit neuen sanguinischen Hoffnungen erfullt, tra fick) aber nichtmehr, sie'so offen als früher auszqsprechen, „. dem sie durch falsche“ Sieges-Rachrichte1_1xschon jo oft getz" worden sind. Die Angelegenheit 1711 Pörtugal betrachtet hier mehr als Nebensache und 111e1nt,'s1e müsse fick) ganz der Gestaltung von Spanien»ré_c_1)_te_11“_.j,_'(„.- ,

Durch eine Verordnung" werden *die, Apotheken tm ga Staat unter verschärfte Aussicht gestellt;“ sie müssen die A1 mittel zu festgeseßten Preijen verkaufen und Jedem, z, verlangt, das gedruckte Verzeichnéß darüZer vorzeigen, H„ 1111) werdenhierdurch die Klagen der fremdenAerzce gelxdben 11111 1ve1c13e sic!) öfters 1111er die Arzneimitte! und die 2111011111111 schwerten. Da sich auch unter den niedrigsken Volksklassen Gerücht verbreitet hatte, es wären *aus den' Apotheken tende Quantitäten G1fkent1vendet worden, und die Chdln eigentlich nur eine Folge von Vergiftung, so ha? gejrxr Regierung eine in den väterlichsten Ausdrücken abgefaßte kanncmachung erlassen, worin fie das Alberne solcher Ger“ widerlegt, und den Verbreitern mit der ganzen Stremge Gesetzes droht.

S p a 11 i e 11.

Madrid, 25. Dez. Man schreik-c aus Barcelona,. daselbst fortwährend aufrüHrcrzscye Proclamationen an dieH' angeschlagen werden. Die Behörden haben zwar ihre M geln genommen, um d:"e RuHe aufrecht zu erhalten, ind- 111an doch nicht oh11e „Besorgnis; für die Zukunft.

Einem héefigen Blatte zufolge, hätte der die Linie vo111

1 . . , madura kommandirende Oberfr am 11th bet Talarubta1

* 400 D)2a1111 starke Karlist1sche Corps unter Paxillas,1"..

Sanchez und Anderen mit 50 Lanciers und 40 Infan1111.

geschlagen, 80 Mann getddtet, zwei zu Gefangenen 1111; und mehrere Pferde und Waffen erbeuxet. VM den 1111 sollen sieben Mann gefallen seyn. - Eine ande'xe N11. besagt: „Don Francisco de la Huerta, Capitatn des Regi Almansa, hat in der Nähe von Cordova zwanzig „5211110111 tödtet, acht gefangen genommen und 20 Pferde neb/Z einerg ßen ONenge Waffen erbeutet.“

-- Ga lignani's Messeng er e11tlehnte111e111vom25 zember datértenSchreiben eines Ma 1) r t“ d e r Korrespondenten, er als“ einen heftégen Gegner der jeßigen Spanischen Mini bezeichnet, folgende Auszüge: „Die Rückkehr des (5111111111 Biscaya und 'die Verluste der Karlisten vor Bilbao 11111111 1111'

Vertrauen wieder belebt. Die Börse erholt sich wiederund demselben Verhältnisse steigt auch der Eifer der De11111'111 Bamberg, 2. Jan. Der wiederholt unterbrochene Ge; . sundheitszustand Sr. Königl. Hoheit des Herzogs Wilhelm ?

er eic eim“ en Ta en große Br*sorqm'ß bei uns erregt. Be; . . _“ . . _ ' , h s g g * gtnnc“ sur uns. Dxes Gemalde hat indes; auch seme Sci)

Die Kontrahenten fordern für ihre Auerbéetungen einenPr der den wirklichen Werth derseldenum das Zehnfache Über Mendizabal ist zufrieden und eine neue Zeit der Wunde

seite. Narvaez z. B., den die Königin mit eigener hoher zu dekoriren wünschte, scHimpfc auf den Kriegs-Ménister

1111er sich als Espartcro und marschirt weiter, ohne 'se'ch an

' 111111 übersandten Besehw des Kriegs-Mtaisters 1,11 11111111. Gestern Abend traf die Nach- . richt hier ein, daß ZZ. Griechischen Majestäten über Ulm . die Straße nach Schongau gewählt haben, um fich von dort

Armee des *))?1'1telpunkts 111 jetzt völlig 1111111äcég. Der 1916“ tavéeja errungene Ruhm soll dem Generanssnnus de115111/ dreht haben. Rivero, der von se111e111Zuge1111ch1111111 zurückgekehrt ist, giebt glänzende Feste und tröstet 1111 unter den Oppigsten Vergnügungen Übsr d(e W111 _qen, welche er erduldec har. “- Die wirklichen “11111? für 1837 werden bei weitem nicht durch die mut ließen Einnahmen des genannten Jahres gedeckt. Für Tilgungsfonds alleén sind 300 M'illéonen, für die Armee Millx'onen und für da: Übrigen Departements 250 M1! erforderlich, dies Hexrägt zusammen, 1550 Millionen 51 Wenn die Einkünfte des Staates denen des vorige111- gleich sind, so werden sie 160 “9321111011111: betragen; 111/ also ein Desicit von 1000 Millionen für 1837. Die11111 Gemälde und Verzierungen der Kérchen werden zu soxg Preisen wée möglich losgeschlagen, aber wie wenig 11111 einbringen! Die Provmzen fangen s(11011an, selbst 01 prägen. Zn Barcelona zrrkulirt schon Geld mit de_n1B1l und dem Wappen der Grafen von Barcelona. Wir arm, daß unsere ScaarSmänner, die Alles zu Geldem jekzc die Effekten des Don Carlos und Do11*Seba|éan verfiel - In Bezug auf die Entseßung von Bilbao en- Französische Blätter folgende Privat-Rachrichce11:1 Dampfboot „Isabella [],“, welches am 2911e11 von Port", abgesegelc und an demselben Tage in Los “passages 1111911 ist, hat ein vom 27sten aus Portugalette daxirtes Schre11 Obersten Wilde an den General Evans 1111erb1acht,1vo1'11111 „„Als am 2511en Morgens die im Fort Desirrto 111111“ Chriscinos bemerkten, das; die Karlisten ihr Belagerangé11111 entfernten, verlangten stesoforc zu kämpfen. Cspartew" jedoch, er habe nicht 0320111111111 genug, um einen 1,1 Kampf zu beginnen. Die Soldaien konnten indessen 111 fer 1111111: mehr mäßigen, ergriffen die Waffen, nahim!» ersten Stellungen des Feindes mit dem Bajonnct, 111. schirten darauf gegen Bilbao, wo ste (1111 20171", .»11 einzogen. 800 Gefangene und 25 Kanonen _smd 111 111,“ der Chréstinos gefallen. Der Kampf war 1ehr WWW.. Es ist auffaUend, daß die „Isabella 11.“, da sie dochämck von Porcugasette abgesegelc 111, weder von (T'sparcckro-no dem Gouverneur von Bilbao Depeschen mitgcbraxhkzai do-cl) nothwendig bäne stattfinden müssen, wenn dtekhtraw wie der Oberst W11de meldet, seit dem 26sken m_ MGM? ren. Briefen aus Iran vom 28111111 zufolge, [ollen Ei! meen noch immer in derselben SteUung sick) befcndcn. deres Schreiben vom 2011e11 meldet jedoch, 01113111; Abends eine Kolonne Chrij'rinos in Bilbao eingezogen '„R Agent der Regier_ung, welcher'beaufcrag1 (“|, SW.“ richten überdies Erekgnéß einzuziehen, verstehen, daß am 25s1en um 11 Uhr Morgens in Bilbao etngezo!)e 11 Don Carlos fich nach Villafranca begeben und zeyZaupN verloren habe. Ein offizielles Schre1ben aus 138,1!1 , vie tier Durango vom 27|en enthält weder etwas 119%“ gerung von Bilbao, noeh über die Sceüungder2111UTe'eing christ. „Aus einem bei den Behörden (11 „Bayon „91125 nen Bericht geht hervor, daß der in der 111119999117)" ge 111, in ungeheurer Menge gefallene Sch11ee d:eKarlt|§aß Ésk“ hat, die Vela erung am 2611111 aufzuheben Mid “; 111 11111 2711111 111 1111111131111: 111. 111171111111 11

,xwzhüte Depesche aus Durango vom 27sten dieses Ereignisses

„icht erwähne.“ *)

Griechenland.

Athen, 12. Nov. (Journ. d'Odessa.) Se. Majestät „.,-König her in dem Heiraths-Vercrage mit der Prinzessin arie„Ama11e vdn Oldendurg die Erziehung seiner Kinder im Griech1sch-katholijchen Glauben, der am 1. Juni 1835 erlassenen xznégltchen Proclamation gemäß, festgeseßt. Die Stadt am Pyräus vergrößert steh fortwährend. Es „111 dase1bsk, auf Kosten der Gemeinde, eine Kirche erbaut und Hospttal eingerichtet, auch ist schon eine der Hauptstraßen pflastert. - Die Kommisfion der Chioten ist hier angekommen 1111 besteht aus höchst achrbaren Männern. Der Professor Vamva, etn Mtcglxed derselben, hat in der Stadt am Pyräus ÖM ein Haus gennethet, worin er sofort eine Chéotische Schule „öffnen 111111. -- Der Tr'a11sport-Quai 111 beinahe vollendet und „, kurzem wird der Bau des Quais um den ganzen Hafen- beginnen. Der benachßarte Sumpf ist völlig verschwun- 1111; 30,000 Drachmen h1be11 hingereiehc, um dée zu semer Austroeknung nöthiqen Größen zu ziehen, bei welche'r “Gelegen- heit mehrere alte Gräber entdeckt wurden. Auch durch den Wivenwald ("nd Kanäle angelegt wor.e11, um das 1162111111"ng Wasser des sephissus, so wie das Regenwasser, we1c11es früher in der Ebene stagnirte, dem Meere zuzuführen. Der Weg vom Pyräus nach der Hauptßadc (“| vollendet und 500 Wagen trans,- portiren fortwährend Re(sende, Waaren und Baumaterial auf

, dieserStraße nach Athen, das fiel) täglich ve1'schönert.Seétkurzem ha"-

b'en die Omnibus ibreFaHrten begonnen; aueh hacdie General-Posr- Direction regelmäßige Postwagen eingerichtet, die fünf Personen aufnehmen können. Die Omnibus legen den Weg von Athen nach dem Pyraeus tägltch dreimal zurück“ und der Plak; kostet eine Drachme.

.Die Regierung beschäftigt fich eifrig mit der Anlegung von

Straßen von Tripolikza nach Argos, von Argos nach Korinth und von Eleusis nach Athen. * Die auf Euboea entdeckten Steinkohlen-Lager werden schon eifrig aus ebeutet und versorgen die Arsena1e von Raupléa und Poros. uch in Phthéotés hat man Steinkohlen von vorzüg- [jcher Güte entdeekt.

A e 9 y p t e n. Alexandrien, 28. Nov. (Allg. Ztg.) Aus einem gestern

1111 Smyrna in 23 Tagen hier angelangten Schiffe ist Herr "=

Bergrath Professor von Schubert eingetroffen; in der Gesell- xchast des Professors befinden sich dessen Gattin, zwei junge

Aerzte aus München und ein junger Maler aus Speyer; *Alle * erfreuen sich einer guten Gesundheit. Die Reisenden find 111111 ;

eimeQuarantaine von 21 Tagen unterworfen. Herr von Schubert gedenkt seine Reise nach Kahira und von da_nach dem Sénae' fortzusetzen. - Der reisende Naturforjxcher, .bz-err Wil- helm Schimper, ist vor einiger Zeit mit e111er'reichen Samm- 111119 von Pflanzen und zoologischen Gegenständen, dre de- 1111 nach Eßlingen und Freiburg unterweges ist, von seiner .Ee'ise nach Arabien und Ober-Aegypten zurückgekehrt, hat aber, ohne fich die geringste Ruhe,. die doch 0911 seiner durch die erlittenen Strapazen etwas geschwächten Gesnndheit ge- fordert wurde, zu gönnen, sich mit der, man darf sagen, ihm angebornen Thätigkeit zu einer neuen Re1se nach Abysünien entschlossen. Er hat Kahira am 1. d, verlassen. Die W1sscn- 1chafce11 werden gewiß von der neuen Unternehmung dieses uner- müdeten Naturforschers großen Gewinn ziehen; seine [eZten WWW find aus Suez vom 12. d., 'der darauf folgende sag warzu seiner Abreise nach Araßien bestimmt. -- Ein anderer Deutscher Reisender, Baron v. Katt aus Preußen, ist von Mokda

“ach Abysfinien abgegangen; er gedenkt von da durch dte Galla- . Länder weiter in das Innere nach Afrika und wo möglich bis ; Gelingt ihm dieses ' höchst gewagte, mit großen Beschwerden und Gefahren verbun- *

111 die Küste von Guinea vorzudringen.

dene Unternehmen, so darf man sich neue sehr interessante C'nt-

an wi enschafcléch)er Bildung mangelt.

Inland.

Berlin, 9.Iat1. In der Sißung der geographischen Gesell- schaft am Sten d. M. theikte Herr Professor'Ritter aus von

11ck1n Beitrag zur Kenntniß der Loibl-Paffage und der anlie- Zmden Karnischen Alpen nach eigenen Beobachtungen. _- Herr 1171510) berichtete über die geognosttsche Bes111affe11heit des Vultur, welchen- derselbe auf seiner Rosse in Apulien näher untersucht hat. -- Herr Direktor K 1 d d e 11 berichtete in Auftrag über ein von dem Herrn Professor Schneider zu Neustadt-Ebers- Walde in der dortigen Gegend ausgeführtes trigonometrtsck)es und barometrésches Nivellement und, dessen Resultate. - Herr Professor Zeune sprach über Bccher's Handels-Geographée und über Vogel's 1mturgeschichtlic11en Atlas. -- Herr Hauptmann von Ledebur übergab als" (Geschenk sein Werk: Land und Volk der Bruckerer, ferner: kritische Beleuchtung einiger Punkte in den Feldzügen Karls des Großen, und: Blicke auf die Lite. ratur des leßten Iahrzehents zur Kenntniß Gernmniens zwischen Rhem und, Weser, und machte darx'1ber emige Mittheilungen." HM "!*-Wolfers las 1111er die Bestimmung der Länge durch kokrt'spondt'rc11de Monds-Culménationen. - Herr Graf von der Gröbetx übergab den dritten Theil seiner Ueberseßung der Reise dksCapttaén Roß als Geséyenk. '- In Breslau beging am Zcen d, M. der seHr ver,- dtxnte praktische Arzt und Geburtshelfer, ])1: “"lias Henschel, sem 50xähréges Zubé'läum. Schon Tages zuvor empfing der,- sclbe aus den Händen zweier Dcputércen der 111ediz111isc11e11 Fa- kultät einG1Ückwün1chungs-Schrekben derselben, so wie das von der Univerfität Halle erneuerte Doktor-DipLom. Hiernäcbsr er,- chienen die Vorsteher der Jsrael-"tiscyen Kranken-VerpflegMgs- "stalt und überreichten dem „Jubilar seine, auf Koxken der “2111- 1111tangefertigte, sehr 611311116)?- Büste, so wie eine grdrche lographje, die zugleich zum Besten der Armen verkauft wer- *den soll. Nachdem der Gefeierte noch mehrere andere Zei; “ck01 der Theilnahme empfangen hatte, beséyloß ein Fackel,- Y'I der “Stadtrenden den Vorabend des eigentlichen Festes, - m Zten von 8 Uhr Morgens an, folgten die mündli- Thie“ und schriftl1chen Beweise der Anerkennung der Ver- knste des Jubtlars in der 111an11igfaltigsten Reihe auf-

-kknander. 'Der General-Major von Strauß brachte in Person

1111 Glüekwunsch des Gouvernemenrs dar. Es erschienen Depucirce “""-„M* .

' ') "Bemerkenswertb bleiben auch die 1110111111501?" Lcöartcn wo- "10 1111111111» bald am 24. 1111 am “15. 111111 1111111 11171" 1113111: 911111111 1111111111 1111111111111 111. *" ' " "M ** '

deckunäxen versprechen, indem es diesem Reisenden keineswegs _ b

39“

der Militair- 111111 Civil-Chirur en., so Die der Apochekor,-fer-_' ner. des Magtstrats und der ch1es1schen Gesellschaft für" va-

terläqdcsche Kulcur, die dem Gefeierten das Déplom' eines El)-

renmetgltedes und die große Ehrenmedaille überßmdte. Das

Qbervorfteher-Kollegéum 'der jüdischen Gemeinde überreichte

eme für „die Feier besonders geprägte goldene und fflberne Me-

datlle tmc dem Brustbilde des 311111161181. Eine große Anzahl

Deutscher Gedichte, Glückwéinsehungs'-Schreiben, kunstreiche

WleUckw Handarbeiten und werthrolle Geschenke mancherleé

Art gaben die innige Theilnahme aller Stände an dem fesc-

11chen Tage zu erkennen. Die Aerzte Breölaus hatten

em Omer in dem geschmackvoll dekorieren Zwingersaale

veranstaltet, an welchem nahe an 110 Personen, an ihrer Spitze

der Herr OberPräfident der Provinz, 111“. von Merckel Excellenz,

The11 nahmen. Der erste Toast, den dieser Letztere ausbrachte,

galc Sr. !).-Taj. dem Könige, worauf die Ordner des Festmahls

dequb-“lar zwei in den ehrendstenAusdrücken abgefaßte Gratu-

l«)tcons-Schrecken der Königlichen R:“gierung und des Medi-

z111ql-Kollegi111ns überreichten. Der zweite Toast galt dem Ju- htlar und war mit der Ueberreichung eines kunstvoll gearbeiteten stlvernen Pokals, als Zeichen der Hochachtung der Aerzte aus den drei Regierungsßezirkcn S1111es1111s, begleitet, auf dessen Unter- sakz, außer de1*Widn1unz.:', die Namen sämmtlicher Aerzte einge-

graben waren. Hiernächsk wurden dem Gefeierten noch ver- schiedene Schriften mediziniséoen Inhalts dargebracht, worauf schließlich der Jubilar scmerseits die Anwesenden durch die Ver- theilung (iner von ihm herrührenden Abhandlung ähnlichen Zn- halts erfreute.

*- Man schreibt aus Jauer unterm 6ten d. M.: „Der Schnee bedeckte auf dem Wege von Liegnikz nach Jauer noch gestern in solchen Maffen die" Straße, daß schon in der Vor- stadt von Liegnéß der Postwagen stecken blieb und die Pferde bis an den Hals versanken. .Die Post kam hier mit 8 Pfer- den an, die völlig abgetrieben waren, und doch hatte die Fahrt von Léegniß hierher (2'/2 Meilen) in nicht weniger Zeit als [11/2 Stunden bewirkt werden können.“

-- Für das Schulbedürfnéß der Bewohner des platten Lan- des des Stralsunder Regierungs-Bezérks, an der Zahl circa 101,000, ist seit dem Jahre 1827 durch Errichtung von 45 neuen Lgndschulen, durch Erbauung von 5011e11en Schulhäusern an dre Stelle alter oder nicht mehr ausreichender, durch" Vergrö- ßerung und Verbesserung von 89 Schul-Lokalen, durch Vermeh- rrmg des Einkommens der Lehrer an 170 Schulen, und durch d1e beschlossene, im Jahre 1837 zur Ausführung kommende Er- rechtung von zwölf neuen Schule11, so wie durch die Erbauung von noch sieben neuen Schulhäusern an die Stelle der alten, au-Sret'chend gesorgt worden, denn es wird die Zahl der Land- schulen im laufenden Jahre 331 betragen. Die erforderlich gewesenen, von den Schu1-Verbä11den bereitwillig hergegebenen Kosten bestehen in Bezug auf die bereits vorhandenen Schul- häuser in 59,256 Rchlr. Baukosten, ohne die Hand- und Spann- déenste, und in jährlich 8335 Rthlr. Mehr-AusIabe, durch neue Besoldungen und Erhöhung der älteren. Die bereits beschlos- sene und in diesem Jahre zur Ausführung kommende Errich- tung neuer Schulen und Erbauung mehrerer Schulhäuser wer- den an Baukosten noc!) fax? 10,000 Rthlr. erfordern und die Besoldung der neu anzusteüenden Schullehrer ]ährléch auch noch über 1000 Rthlr. becragen. Außerdem kann der sich so nülzlick) zeigende Fixation des Gehalts der Schullehrer statt des wö- c11entliche11 Schulgeldes fast als ganz durchgeführt betrachtet Werden.

-

-Wise11,schast, Kanji und Literatur.

Rheinsagen aus de111Munde des Volks und Deut; scher Dichter fur Schule, Hanz; und Wanderschaf von

111» Karl Simrock. Bonn, bei Eduard Weber. 18. 7. 2110 ein vaterlä11d1'sch„es Unternehmen sel)ci".t das vorüehende auch an d1c|e111 Ort eine Erwadnung zu verdienen, 111113 es 111 gewiß eine dankenswertve 21111111, 11411111 kenntnißrcicye Literaten (der Herauöge- er der gegenwartlgeu Sammlung hat 1111) 1111011 mehrfach auf ver- wandten Feldern bekannt gemacht) dir an Ldkalttäten gek1u'1pftcn 11c-

Z herlieferngen 1111,Be1v111';tsc1)11 „dcs Volkes 511 erneuern und aufzufri- , schen Preben. D1e Hetmalh wrrd e1'1t 1)ei11111ch, wenn der Boden fick)

belebt und redet, nnd die Vaterlandslixbe, die Mutter so vieler Tu-

'- ge11d1'11, 1111111 nicht besser angeregt 1111112111, 1115 wenn die Jugend

; lernt, daß Geburts- und Wohnort 111c1)19“ ZufäUigcs und ndtfferen-

,. ... . "».-“' x'“ ***,. ":;..-

Züge“ Retse diejemgen Nachr1chte__11 mrt, welche das Thal von ; tcvset),und1111110111111d1e11111zug1c1chc1111c1).111s 0111111crlvo110agc11nud aüchemir betreffen. - Herr von Canstein gab einen ausführ- .

Geschickxcn 311 Theil geworden. Nun sagt adcr der Verfasser in der Vor- r-xde 11111Rcc11t: ,.Kcin Deutsches“ Land 111 so rcichanSagenund mythisch- 1111101116011Ueberlieferungen, als das 9111211110111 von der Schweiz bis Hol- 1111821113cineWiege0161112161111undFlirsten-Gcx'c111c1111er,alsd1ef11111este Hofmark) D1111s§1)cr 511111111, War das 0101111011111 11011 der Römer Zeiten der 01117511115101118 der SG:)..111p11115 der Deutschen, ]“.1 der Europä1schrn Gesch1chtc, und an seine Städte, Kirchen und Burgen knüpfen 1711) dabcr dic bcdcntsamstcn [1111911110111 Erinnerungen. Aber auch mit freien Gebilden dcr 5011.1111-„1111', 11111 Mädrcdcn, Legenden und Sagen 11.11 die 1101111211 Rheinnfcr der poctische Geist seiner Bewohner reset)- 11'11) geschnn'ickt. Ollie der Poesie des Mittelalters angehörige Sagen- kretsc 11.111111 1111) 11111 festgcsicdclt: 11111111 irgendwo, so ist dier poeti- sc1)es Land und klassischer Boden.“ So ist denn auch nicht zu ver- wundern, ÖW? ,die grscjcrlstcn Dichter Dcutschkands am h(inß'gücn 11111 018 Stdjsc 1111er D1c1111111gcn gef1111de11, und es fehlt von 11111111 fast 111c1)t cin cinzégcr in dieser 161111111111113111 Saunnlung, zumal da d1esclbe 1111) auch rechts und 1111.55; auf die F11'is1'e und Gegenden ans.- drlmt, 111111111: 311111 Strmngcbict dcs 811111116 gklÜchll. Schiue11s Ritter Toggenburg und Rudowk) von Habsburg, Goethe's Jovanna Schs, 1111111 wenige (Ördiclße vou Bürger und den beiden Schle- gc111, und viele von Uhland, JUstjnns Kerncr und Sch1vab tvcxden 111 dieser Z11sa1111ne11stcll1111g 11.10) der Lolalität sogar selbst ein neues Interesse erhalten; es vereinigen 1111) hier sch5nc Balladen von Tieck, 211111111, Eiclsndorff, C1).1111is1"01111d Hein, 111113 Rückert und Platon fehlen nicht. Unter den neueren 11011) weniger ge11.111111c11 Dichtern find be- sonders 211111107116 15311111, Smets" und Rappard erwähnungswertk), 1111d1)ie1'z11111crste1111m1(“Zedr11cktedß'11dctséc11vo112111gustKopisch11ndO.F. (01111101, von dem Leßtcre11ci11grös;eres GediQt: Eginlmrd und Emma. S'inen sebr wesentlichen 2111111111 11.11 auch der Herausgeber zuglciä) als Dichter an seiner Sammlung, denn da er, von den Mfin- dnngeu zu den Quellen des Rheins aufsteigend, nach einer gewissen Vollständigkeit strebte, so gab es überall der Sagen 111111 Geschichten genug, we1chc 11011) keinen Sänger gcfnndcn halten. Indem er nun dies Alles auf 11a) 11.111111, [mne er reichen Stoff zu Gedichten in dc11_vcrschicdc11üc11 Tonarten. Vic] Schönes enthalten die Bruch- stücke anz Wittich Wieland's Sovn, 111111111 der Verf, eine Fortsetzung seines „Wieland der Sch1:111d1“ 11011111 läßt; nnter den übrigen möch- tcn wir den launigen den Vorzug geben, oder denen, we1c1)e in eine überkascbcndc cpigraunnatiscye Wendung auslaufen; einige lassen zu- gleich einen crnstcrn Gehalt durchschci11u11 Endlick) darf nicht über- gangen werden, daß, wir 111111)sevondchjtelsagt, hier eine Fülle von Volksliedcrn,wor1111rcr die Kenner manches Unbekannte entdecken wer- den, z11sa111111e11gcste111 sev. Die Zeiten smd nunmehr vorüber, wo die herrl1chc11 11111111'tte1barstc11 Ergüsse des Deutschen chn'iths in Ge- 1511130101113" 1011 crs1111'c11611; es ist anerkannt, daß sich hier bei aller «1111111111101 viel dre; («3111111111 und Junigßen findet. Da aber 111111) 1111111111711: "1101131: 1111111111511", (131111111: 111111 1111151111? fich11 1111111111: 1111 11111111111111111 1111111111110“ 111 2111111111111 11111 1111111 «1111111-

“keit rim vieles angenähert hat, wird nun wohl wi en “enen Klän- ac11__111_1d den bewußten „Werfen gebildeter Déchtxé erm störende Dtncreyz mehr obwalten.

Wte sehr die Liebe für Volksdoesie in Sage und Lied seit Her- der 1111 Deutschen Vaterlande immer fortgewachsm, beweisen die nglrexchcn Sammlungen am besten. Für den Rhein allein schon gtebt es dem; mehrere; „wir dürfen nur die verbreiteten Bücher von Aloys Schretberzmd dre voluminöse Zusammenstellung von Voigt crwqhnen. Außerdem ist eine ähnliche prosaische Sammlung der Rhcmsagcy von Alfred Reumont angekündigt, und mehrere haben sogar 111 e111e11_1 Englander (Bulwer) gelegentlich einen liebev'olleu Darsteller gcxundcn. _Die Sammlung von Simrock hat besonders das Unte1's_chc1dc11de, dax; fie nichts als Verse enthält, und auch diese werden, wre allerdings eine Zeit lang der Fall zu seyn schien, das P11b11xum nicht mehr abschrecken. Wir können immer eiugcstchen„ dqß 111cht Alles von gleichen: Werth sev, daß nicht alle Sagen für w1r111ch yoet1sch ausgebi1det undÉzereift gelten dürfen, ja auch, daß' manche cmcr 11ochUg111cklichern earbcitung fähig sey, und dürfen dock) hchanptcn, dax; das Buch im Ganzen ein gutes und vortreffli- ches 111, re1c1_1 genug, um aueh verschiedenen Geschmack zu befriedi- gen. Was sehlt, Wlk-d fick) bc1 folgenden Aussagen. wozu, dem Ver- 11c11111en nach, sch0111eßk Yllsscht 117- 1eicht ergänzen lassen. So xyunschen 11111" denn dem wurd1g, obwohl sparsam ausgestatteten Werk emen Pla m der Tasche dcr Extrapoß-Kutschen und auf den Ti: salzen dcr .1111p1sch1ffe, 111 dem Ran en des Fußwandernden nicht nnnder, als 111 der Mappe der Schul-Fuqeud. 2111er auch außer den Rhe1111andc11 darf es den Freunden der Poefie und Sage, die fiel) ja wohl täglich mehren, bestens empfob1en seyn.

Bei dieser Gelcgenbext erwähnen wir zugleich eines ähnlichen Unternehmens f„ür das schenk, Land Schwaben: „S cbwäbische Lie- dfcrchrontk fur Schu1e_uud Hans (herau-degcben von Grün- e1s511), Stuttgart und Tubnxgen bci Cotta. 1830.“ Dieses hübsche B11ch1e1n ist um so Schwäbischer, als es unter seinen Dichtern 11111111 andere als Sch1vaben zählt. 11111a11d's poetischer Stern glänzt hier wieder voran, neben ihm Justinus Kerner und Gustav Schwab, und amel) der HerauSgebcr selbst war fleißig bemüht, zu er:. gänzen 1111d attSzufüUcn. Gewiß ist es höchst 115111111), den Deutschen Boden durch Hervorziehcn aller daran geknüpften poetischen Elemente MM) und bedeutungSvoll u nzachcn, und die Erfüllung des Wun- sches, daß dies Streben 1c1) über alle Deutschen LandeStheile ver- breiten möge, liegt wohl bei der poetischen Regsamkeit so vieler jun- ßen Gemütber nicht fern; desto mehr aber ist zu warnen vor einem

änkelsängerischcn Abfingen nnd Herunterreimen unbedeutender Anek-

doten und Geschichten, oder solcher Sagen, welche noch nicht zur

Reife gekommen smd. Eben drcse Reife und eine wahrhaft belebte

poetische Gestalt soll ihnen der Dichter geben, und er da1f und soll_ s1ch bier seines poetischen Rechtes bedienen, das 111111 zu allen Zeiten

ugesianden hat. Will man bloß Geschichten referircn, so nehmen

1ch diese im schlichten prosaischen Vortrage jedeSmal viel besser ans, als in Reimen, die in solchem Falle dem Leser unbequemer find, als' vielleicht dem Dichter. In diesem Sinn haben beide Sammlungen

noch immer einiges, was mehr poetischer Stoff als Poefie ist; fie haben noch einen kleinen Rückstand von vcrfifizirter Chronik, die se künftig gan; gegen Dicht1111g allsta11sche11 müssen. G1“.

Meteorologische Beobachtung. 1837. ! Vkorgens vamittags Abends Nach einmaliger „. Januar. 6 11111“, 2 11111“. 10 Ubr. Wcobnwtmm,

Luftdruck ..... 334,-16““Par. * 336.4-1““Par. 339.61““Par. QUWWÜM? 7-3 0 N- Luftwärme -- - + 2-20 “:“"- + 3,80 N. [+ 2 00 R. Flußwärme 0,10 N. Th1111p1111k1 ... + “1,30 N. 421-0430 1)?- -- 0,20 M. Bodcnwärme ] 10 J,; Dunstmtttgung 93 pCt. ( ck pCt. 84 pCt. A sd .. 0028 , ck 11 Wetter . .. trübe. halbheiter. trüre. u unslung ' ' " Wind ........ WNW. NW. NW. “kicdcrsdlag 007121“ Wolkenzug .. . _ N16. _ Nachtkälte + 0,79 N.

Taaeömittel: 336,84““Par-.. +2-30N... +0,60R-.. 8.5on.

801'111161' 1161-80. [)en 9. .].“11111111' 1837.

;_- k'r. (Zank. „_ ['r. Cone“.

12 grief. [ (::-111. [N' 11-111", ; (;.-111 5e.-5611u|(1-§c11. 4 1021/14 ""I/“;: 130111111. (10. ['i 192114 19214 1'1'.XZ|1Z1. 0111. 30. 4 99344 991/4 ](111- 11.748111". (10,1 "5 "*“ U)". 2 kkämIob.(1.§or11._ 645/4 Ü4'/8 (10, (]0_ (10 138 9734 971/74 [(um-„001.111 [€* 4 1021/41 8011113511161er (10 4 "108,8 *- Km.]nt. 81:11. (10. 4 1017/13 Kückxt.(7. 1-11ä2. Zeki. 81301-0111._ 4 1025/13 5.1.1119 1... 11. „. - 84 [(11111381». (10. 4] "“ (2010 ;11 marco »] 2141.72 213%2 L|11iugkk (10. ÉÖ "“' Reue: Uncuten ]8',/4 "“ "an;. (10. 111'1'11.|---1 431/2 [?'kietjriolmä'nk [31/2 [3 Weztpk.!'fan(1bk.24 1031/27, _" 31111. 60111m11n-a- (;1'01'511. 703. (10. 4 '*' [ 1031/ cen k 5 '1'111. - ]3 121/1; 0311". kkautjbk. 14 _ [ 1023/4 é)i§c01110 -- 4 5 *

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Königliche Schauspiele."

Dienstag, 10- Ja_n. Jm Schauspielhause zum erskenmale: Die Herrin von der Cne, Schauspéel 111 5 Abth., von C. Blum. Nach der Idee des Sheridan Knowles in dem Schauspxele: “1111: 1111116110008.

. Königskädtisches Theater.

Dienstag, 10. Jan. Kean, oder: Leidenschaft und Genie. Schauspiel in 5 Akten, vzon 01. Wollheim.

Wegen Krankheit mehrerer Mitglieder kann das Stück: „SeelenJöße“ nicht gegeben werden. Die dazu bereits“ ver; kauften illets bleiben zxtr heurigen Vorstellung (1111119, oder kann der Betrag dafür 1116 6 Uhr Abends in EmpYang genom- men werden. , . '

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