1837 / 64 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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Sitzung ,der Cortes mit einer starken Majorität angenommen; worden. “_ , - , _ . Herr Mendizabal lebt year der Fretlassung des Sergeantcn Garcia und dessen Entfernung aus der Hauptstgdt sehr qrück- gezogen. Man sagt, er sey ernstlich für seine perxönltche tcher- heit besorgt. , * , . ,' Die hier herrschende Unzufreedenhett wsrd, wie es bexßt, von den in der Hauptstadt anwesenden Havaneser: sehr'genährt', die namentlich die Bildung politischer Vereine sehr e'tfrtg betret-

vcn oUen. -; ; * -- [Man will wissen, daß der Priester Merino in emem Dorfe

bei Oüace an seinen Wunden gestorben sey.

Briefe aus Manila vom- 22. August v. Z. melden, „daß die Herren Andres Garcia Cam'ba und_,Do_n-Zuan Francxsco Locaroz wieder zu Dxpucérten für die Phtlippnuschen Inseln er- Wählt worden__ünd. - -

-- Déc- .A.1t'g. Ztg. berichtet in einem Schreiben a_us Loxxdon“ vom*'18. Febr.: „Dje'Nachrichten, we_lche man h,:er Über 'Frakkreéch aus Spanien erhalten hat, scheuzen auf eme crnj'rée'che Demonstration hinzudeuten, die xm Karlisttscben Huuyv Wartier gcgen Madrid selbst vorbereitet wrrd. Der Entsaß Btl- on'I, der den sehr gesunkenen Muxk) der Chrtftinos fur den Té::.,enblick wieder belebte, hat nicht dre Früchte getragen, welche

152585; sich dermalen eben so gegenüber, w::e vor jenem „Entsatz. THQ Christinésche Armee wagt nichts Ernstltches; fie scheme eher 731€ Ossenüve zu färchten. Sollte es daher _Don Carlos geim- ;,*,cn, die Offensive mit einigem Erfolg zu ergreafen, so kann man

“' » ' e' “n 1 vom oliti en Schauplaße - . . MN xcrmuthen, daß dw Kön g: sch p fck " ihrkr Feuchtigkeit in der Regenzeec mrgexund rst.

[:ck die Hoffnungen der Königin in Erfüllung ge:.)en Und eiNe"

3221111? ie en oder daß “e fich in die Arme der exa1tirten Parte: ?Uerfcx? Kuß: die, wie eßs scheint, aneixt noch Energie 62111sz 111313 cégentléch weiß, was sie W111. Damn wäxe aber'dex Konxgm Mnég geholfen, und sie würde am Ende eme Verbmdung bmer Herccxen müssen, die nach allen Erfahrungen, se1b| nur dem (““I-“chin des Monarchéömus, unverträglich ist. SU! soll daher

M's Vorkehrungen im Stillen getroffen haben.

121“ Königin Christine gehören sollen, und die ohne Aufsehen nzzterzuöréngen Herr Mendi abal übernomme'a haben soll.

51.1111» welche die Königin sonst gegen Mendizabal fühlte, nachge- gesrakcsc :'sk, in Schuß nimmt. scxxäste brachte, ißm jeßt abtrünnig geworden ist, und daß er

seérxcr Gegner sehr bedarf.

véclcr Geschicklichkeit aus. _ _ kéch Fälle erlebt, ganz obskure Namen gelangten m kurzer Zen zu großen Ehren und Reichthümern. (_ . ' Quellen Emporkommcns lag in dem Hange, zexdmandK-„Z fich emen Privatschaß zu bilden, wozu jene Lcuxekthm behülflxch waren. Herr Mendizabal scheint bet der Könjtgmxineu gleccherx G9- s;!)mack erweckt zu haben, und nicht nut mmdxr Gesch1ckltchkstt als Herr Aguado und dessen Gehülfen die Fullung semer urxd der Königin Schatulle zu verstehen. Der Maongel, _dcm „dre Chrißinische Armee fortwährend preisgegeben bégtbt, Mrd hter- NW) erklärbar. Auch wird es begreislcch, daß 13: England, wo 1312 Minister, zu welcher politischen Memung ste [ich auch be- kennen md en, Alles verabscheuen, was darauf abztelc, das df- femléche ohl dem Privat-Zntereffe „unterzuorpnen, Herrn Mendézabal aae Achtung verweigern, Zettdem fie mne geworden 17:10, daß er fich Verérrungen'djeser [rt übxrläßt. Man verx sichert, Herr Villiers sey beauftragt, “Mendtzabal zu tyarxxn, mxd wo möglich auf den korrekten We zurückzuführen; tm sail diss“ aber nicht gelingen sollte, dessen ntfernung, aus dem Ma- drider Mémskerium aufs nachdrücklichfte zu betrecben.“

Portugal.

Lissabon, 8. Febr. (Allg. Z.) Man will aus ggccr Hamd wissen, daß der hier gewesene Belgcsche außerordentnche (;;-„:sandte», Van de Weyer, sich sehr viel Mühe gegeben habe, c:"txen Portugiesischen Grafentt'tel zu erhalten, selbst noch nach der fröxges-„hlagenen unklugen Unteynehmung von ;Belem, dexen_ ge- chémcs Tréebrad er doch hauptsachlich gcmesen :|. Wäye-dielebe gkglückt, so ist wohl nicht daran [zu zweifeln, daß aus emcm frü- chex: Republikaner ein Portugie ascher Dom und Graf geworden wäre, eben so gut, wie im Jahre 1821 der König Dom Joao ken Englischen Gesandten Sir Eduard Thornton zun1_Grafen von Casstlhas, den Französischen, Baron Hyde de Nouvelle, zum Grafen von Bemposta, den Rusfischen, Hrn. Borrel, zum Baron

«*...-„._.. -_..“ „..- .„.„..„__....__,_„ «._.-„.» „.,

-' Herr

.haben, wenn er der Aristokratie wieder auf die Beine geHNfcii

““ wekter nichts, als was man aus jenen Blättern erfährt.

Ist ? “* ' k"- crk'ären da die Adnet; vor eschla en sey. 1 »s werkltcl) der dafl, so tv re es zu 1 , ß . hatgkürzliZ) der Kammer“ ein Proxekc 1'1be1' dtescn Gegenstand

* ' ? ' ' ., o s' k... * »? kissen l).:t, und daß fie ihn gegen seine Femde, so mal es ahr vorgelegt, welches xedoch keen andenswax, axs »; 61,ij Kontos

Unleugbar ist eZ, daß, die öffent- „_ ' ' [:"-„Tze Meinung, tvelcye Herrn Mendizabal an dte Spklze der Ge-

„Das Geheimmß ihres

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de Palenga machte zur Belohnung ihrer Berdienske,_ ';Hn aus-öer Gefan enschaft sei;:es Sohnes Dom Mtguel befJeet zu haben. Han de Weyer würde keine germgeren Anxprüche gehabc

hätte, und der Titel, „Graf von Belem“, für al1e NacaMen aussprechbar, würde gar nicht uneben gekllzngen bauen. Man könnte ihm sein Bestreben darnach, unter [enter VorausseßunÉgT njcht einmal vcrdenkcn; aUein daß er auch spam" daran gedmm

* haben soll, nachdem die Königin furchtSar kompromittirc worden,

und die Fidalgia nun ganz thren Kredit verloren hat, War doch etwas stark. Es koxmnen cht überhaupx nock) manche andere dépxomatische Geschichten jener merkwürdtgen-Tage von _Belen] zum Vorschein. So tsk z.B. die F1*age_v1s-]etzc noch mch_)_c os- fiziell aufgekiärt, wer den Befehl zur 21asjchxnung dxkr Enlechien Truypen gegeben. In Mehreren ausländqchen „...)lgr- tern liesi man, daß die Herzogtn von Braganza mu 1-7,-

“xrer Tochter nächßens Portugal verlassen werde, ja sogar in

9Nünchen schon erwartet würde, die Einen sagen, um einen

' Besuch bei der erlaUchcen Mutter zu machen, d-Ze .!lnderen metz

H;"er wes'ß man von dieser vorgebiichen RJ? Lk :)

viel ist Wohl gewiß, daß diese Dame kzier nichts“ feschalcen F&M,

n'en für émmcy.

"“als vieüeichc cMe noch seßr weit entfernte Hoffxaung, i;“)re Toch-

' ' "' ' ' " * * '“ "na Murau ohne Sve- .- u in t vers ro en atten- dae Parteien « ter auf dem Téxrone zu sehen, MM Do:: * ;, “* Uke nde der Köntg fck p ck h ' ' cesfion scerhen jollte; denn ste extdelx-c doch hxcr jeden GS.;UH,

auf den jeOe gebixxzete Dame, voUends céne ihres Standes, I'm:

spruch machen kaxxn ja, sie bcßßc néchtxeénmal etne f11:'11_ltche Wohnung m:“r dcn éörhtgen chuemléchkezten, sondern 111111; slit)

mit der eines angewandkrten FtdaLgo's begnügen, die MIM Soüxen wnr-

Nachkommenschafc erscheinen, dann könnte man wohl eher den

*“ Gerüchten rücksichtlich der Abreise Glauben schenken, jedoch wohl

nicht vor der Entbindung der Königin„ und.da11n auch onl nicht für immer, sondern bloß zu emem Besuche; denn du:

11-311) und halb zur Flucht aus Spanien entschlossen seyn, und .“ Cortes würden es wahrscheinléch nicht zagcbcn, daß man i;“)r

Seit kurzem .“ Wxxrdcn beträchtliche Summen 111 die hiesige Bank gelegt, dte ;

die A ana e von 30,001) Thalern im Auslande „Zuszahle. L?ssagbon, 13. Febr. (Couriet'.) Dae Fmanz-Vcrlcgen- heit der Regéetung ist durchaus nich yerrmaelrt woroefn, 111149 es scheint nicht, daß irgend ein glückltcher P_:an zm" 2lh_hr*1;-,e Der Dcputérxe Franzini, cm See-Omzeek,

Papierge!d wiederum zu ckeéren U11d cine _gyzwungene Anleihe auszuschreiben. Kein unpassenderer Plan hatte, her der ]eßxgen

: Lage der Dinge im Lande, erdacht wxrden Onnen. ,Dz'e Cortes 1111212111 eines Schuhes gegen die sich täglich erneuernden Atzgyéffe ;" haben seitdem die Regierung ernjäcéxthc, eme Anwahe UM 811 Ob auf die Länge die Köntglccye .

Gans? ihn aufrecht erhalten kann, ist zu bezwexfcln; inzw1sch2n ; sie eine Anleihe unter Bedingungen zu Stande bringen werden,

lxcutec er ste aber zu seinem und seiner Gebteterin Vortheil mic

Unter erdinand 1/11. at man äkm- , F h ' wegen des Finanz-Portcfcuclles geherrscht haben.

Contos zu kontxaöiren, es ist aber séhr unwahrscheinliä), d;“.ß

wecle te dem ublikum vor ulexen wagen können. Einige SLaTmusng soll zévisclwnHerrn zSa Ida523an1ckcira und TN. 513411105

Dc: CDM? will, wie es heißt, NTacario dc Luskro in_ die erledigte (:“-celle einschieben; dcr Lcßtere möchtese f:?r setpxn „Bruder WWW Es ist schwer vorauSzusehen, w:e das Mxmkrertum reorgamnrt werden wird, es muß nämlich rcorgamstrt werden. odex ganz eingehen. Mousmho dc Albuquerque ist zum Paar tmt_ dem Tetel Visconde und Herr Francisco de Campos zu derxelven Würde mir dem Titel exnes Barons erl)obe1: worden.

Moldau und Wallacheé.

Dée NToldauische Biene enchälc die Rede_des Hospo- daren Michael Sturdza bei Eröffnung des O)?oldau:sch9n Land,- tags. Sie ist ziemlich lang, aber be:"tchtext nur höchst &?xfyeult- liches. Die örtlichen Schulden, wclche 17334 nockz 111 *)Ytllxonxn Master betrugen, belaufen sich jexxt nur noch auf „8213.12an- ster. In den Städten, so wie an Yen Land!?raßen, wsxd Yes und mit Geschmack gebaut. „Jm vortgen Jahre find nur funf Todesurtheile gefällt worden, halb so viel als zm Jahre vorhxr. Polizei; und QuarantainexAustnlxen l)ab_e-1 'm]: denxl'xcjk'n Erz folge ihre Pflicht gethan, „Ich hoffe“, 1ch1teß1 dxr zitrj't,oz,da[; die Versammlung, durchdrungen von der Healtgketc11)rco «)eru- fes, mit ruhigem Geäst, Eintracht und WeasHett [Peine fortwäh- renden Bemühungen für das Wohl des Landes erweeßern werdz'.“ Des, oft in den Privatmittheilungen Dxuts-Hcr B1qttcr er;,räFUZ tcn UnfriedLns dcs HospodKren mic ctner Oppojlceons-Parcc: unter den Bojaren wird mit keiner lebe gedachn

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Kön: 11 e Scyausptcle. _

Sonnabcnd, 4. ÖqNärT) Jm Schauspéelhauje: Sappho, TraUex'spiel in 5 Abts), von F. GriUparzer. x

Sormtag, 5. März. Zn) Overnhaus-Zz Magister .qua- drat, Lustspiel in 1 Akt, von C. Blum. Haemus: Robmwn, pa111911111111schcs BaUcc in 3 AW), von Hoguex. .

Zu diescr VorsteZUUfg werden Opernhaus-Btllcts, mac Sonn-

» be eick net, ver au 1. _ abc; ZszcZauspielhaux'e: Der Kammerdéener, Posse 111 4 Abts), von Lcétcrshofsn. Hierauf: Ich bleibe ledig, Lustxptel m 3 Abtk)„ von C. Blum.

Königstädtisches Theater. , Sonnabend, 4. 5 eärz. Der Stumme von In o„uv1[1e. Melodranm in 2 Akten, nach dem Franzdsuchen, von rtedrtch Genée. Musik vom Musik-Direktor Kugler. Hiexauf: Der Dachdecker. Komésche Gemälde 1115 Rahmen, fret nach dem Französtschen, von L. Angely. (Herr Beckmann: Peter Yxtzold.)

Markc-Preise vom Getraide. Berlin, den 2. Mäx__1837. Zu Lande: Weixcn 1 Rtblr. 27 «gr. 6 Pf-, auch 1 Reblr. 15 Sgr.; Noch:“: 1 Riblr. 3 Sgr. 9 Pt., auch 1 Rtbkr. 8 Pf.;

„1,3 1/, ... 1: 21/4 10-21/„ "'3 7/8 “*“ 103% --

Auödünsiung 0,4117“ Rh. Niederschlag 0,093“ :)?!x.

Nacht'c'älte «- 2 20 R. ...?,„1“ R... 87 pCt.

*, » 7 ] Z'1111: 8 8 “.; kleine Gcrßc ] Rkkkk- 8 M“.“W W '- große (. M e ck W Emgegau- ;„

Sgr. 3 Pf.; 33.112".- 23 Sgr 2 Pf., aucl) 20'Sgr. 4 Pf.

cn “md 81 Wispcl. _ 9 'Zu Waffe 1“: Weizen (weißer) 2 Rtvlr. 5 Sgr., auch 2 Rthl; LSgr. (; Pf. 1:11D1R1vir. .? Sgr. 6 Pf; NVJJM ] Rtblr. (; Sgr.

3 Pf., „mch 1 8111211". 5 Sgr.; Hafer 23 Sgr. *.) Pf-- anch 22 Sgr.

6 3 “. " M Mittwock), den 1. MUZ 1837, Das Schock Stroh 6 Rihlk. 10S_.r., am:) 5 Rxl)lr., dcr Cenmcr Heu 1 RUM“. 10 Sgr., NW 25 Sgr.

Brannttvein-Preise vou: 21. Februar bis 2. März 1837; “_ Das Faß von 200 Quart nach Trauxs 54 W. edc: „111pr Richter gc,-;cn b.";QIZ Zahlmjg 11111) sssfoxttae Ab112f-xrxzzxg: Korn; B=“.1m11wein 18 Rthlr., anch 17 Rtblr 15 Sgr.: Kartoktcl-Braunt- wein 13 Rthlr. 1.3 Eg» ami) 1:5 Rxhxx. * Karromei-Preßc. _ Der SMM! Kartoffeln 17 Sgr. 6 Pr., ancy 10 Sgr,

Redacteur Ick. 601131.

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GedrUckt bei A. W. Hayn. ' IM-

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Allgle

Bekanntmachungen.

A u s z u g. Alle und jede, welche an dem auf der Insel Rü- gen, im Garser Kirchspiel, bele enen, von dem Herrn Baron Malte von Platen au Granskevitz an den Pächter Carl Scherf verkauften AUodial-Guts Col- deviß nebst Inventario, Saaten und Lxcker-Arbeit rcctzts'oegrünvete Forderungen und Ansprache haben, werden mit Beziehun? auf die den Stralsundischcn inmngen in extensa nserirten Proxlamen vom hcu; xégcn Tage hiermit geladen, solche m einem der aux dcnj7.Mc_1rz oder 7. und 28.21111'11 d. J“. H::Iee'aumten Ltqukdations-Termine, Morgens 10 Uhr, wor dcm Königl- HOf erichte anzumelden und zu be- glaubt“ en, bei Verme dung des Ausstbluffcs, welchcr Mttei] Präclußv-Abschledes am 22. Mai d. 3. er- kannt werden wird.

114111111 Greifswald, den 4. Februar 1837. Könégl. Preuß. Hofgericht von Pommern und Rügen.

(j.. 5.)

Zahlungs- 4) I“ o h n n n

v. Möller, krasses. Vorladung abwesender'Personen„ Folgende Personen haben sch schon seit Jahren cms der Helmuth entfernt und seit ihrer Entfernung von ihrem Aufenthalte und “Leben keine Nachricht

mehr gegeben: ,

1) Georg Michael Deuter aus Rdcktngen, gc: wren am 18. Auguß 1779. Derselbe ßand bei der Kön! !. Bayerischen 12ten Batterie als Sol“ dat und Korrekter und ließ [eit dem ahre 1807, wo er zu Altenburg i'n Sachjen geßan cn, nichts

mtb! nn sch hdr-n

angezeigt;

] *-

1neiner ZUnz

' 2) Joseph Anton Keith aus GroslcUcufeld, ge- boren am 31. März 1792, stand als Gemeiner bei der ebcmaisgcn Königl. Bayerixhen 11xrn Füseliec-Compagnée des [sten Linien-Infante: ric-Regiments und t'ü mit ckmm Ergänzungs: Transport im Jahre 1812 nach Rußtand mit ab: geliefert worden, der unterwegcs gefangen wurde. I'm Dezember desselben Zahxes soll er séch übrj- gens als krank im Feldsvital zu Grodnow 111 Yolen noch befunden haben;

3) oba_nn Georg Frosch von vacnrécd, borey M Obermögersheim am 24. Dczcmvcr 1716. Derselbe 'Land „als Gcmciner bei Bayerischen ArterrZe- und Armcefubrwescn-Ba taillon in Nürnberg und hat im thre 1812 glctchfalls den "cldzug nacb Rußland mttgcmachd Wurde aber set jener Zeit in den Patatüons-

Lisien als vermißt abgescbrteven;

Thomas Eisen von Röckingen, ge-

voren am 12. Januar 1787,

falls als Fuhrsoldat der (Iten Compagnie des lüen

Artillerie-Regéments den Feldzug nach Rußland

mitgemacht, tsi aber in den Liüen als gefangen

brißopb Friedlcin von Wasser: trüdingen, geboren am 13. Oktober 1786, 111 in seinem jöten Lebensjahre als Schreincrgeselle in die Fremde gegangen, hat seinen Schweiz genommen und vor ungefähr 28 Jah- ren vpn Basel aus zum lchten von src!) gegcben:

6) Georg Sperber von Schwannéngen, geboren [' zu Röckingen am 31. Sohn der Maria Margaretha Huber von dort-

5) Johann C

Georg Leonhard

ge- in die Fremde gegangsn,

dem Königl. kannt.

Dieser hat eben- unbekannten Erben.

Besh ihrxs Nachlasses gesetzt.

Januar 1837. Weg nach dt'l'

Male Nachricht

ublinun

März 1794, unehelicher

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o * 1»? erger fur ZU ÄPTLUH1JchUN1 der aber durch dic nachfolgcxxde _ . _ _ mit der Mauer legitmmt wurde,_ 111 tn mmm ]4tkn chcnsjayr: ako" “Jöüm'r in dlc Frempcdwnd zwar nach Ungarn geggngen, hat abcr jctt jcncr Zcit nichts mehr von "“ck hören lasen; Hopfengärtner Denncnlobe, geboren am ]. Jax1e:ar:_17_64 xmd Sohn des verüo7benen Önf- 11111) ** Laxemxnnn-zds “___ Joxann Gcoxg Hopfcngäömer von Wx brxxchm19- bacl) 11“: vor langer Zeit als Htmchtxnedgenae hatNt'tvcx 1111 111211“; Entfernung nichts wehr O_on 1111) vcdrcn lassen Wo er [cine Wanderung hmnahm, n': nicht be

EH; seines Vaters

Auf den Antrag der näcbüen Verwandtsp Werden nun diese Abwesenden hierdurch öffentltci) nnxqcfordert, sich innerhalb neun Monaten oder längßms

bis zum ]. Nove'n:ver 1. F. „_ vor dem 11n1erchchncten Ger:c13te,_scy es skbrtsrlkcb odcr mündkiü», zu mclden. » Gletclze 211!fs§:d-Juttg ergeht auch an die von ihnen etwa_znructgelnnenm Wird die:er„-)1uftorde_rung nichtnachgc1ommrm so werden [ämmtltcbc Avtyckendc für todt erklärt und die recbtnmßfgcn Erden tn den

Wassertrüdingen, im Kdnkgreick) Bayern, am 2.3. Kbni liches Landgericht. g Seppel, Ldr.

(1 n m. * . [):- (191' [].-nukls-!)xßynllnxxkabsiglo 1711]: 1'111111111 Unna im 41131151 7011an :lol-kus mie "!*-)*!» “1-36-

ÉFtaatsn.

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Kazwulvae", (10a 6. 1701111151" 1837.

Likerartsck)? Anze:gen. Xn Ferd Dümmlkr's Buchhandlung, Ltndcn Nr. 19, baden eben die Prcffe ve-lassen: Hoßvach's, W., Predigxen, 5ete Sammé (darnach den Tétc1:Predegten uber einige Gleichnißrcdcn de_s Erlösers). 27; sgt. Zu111vt's,D.,1ateéntsxt1c Grammattk- 8" Ausgabe. 1Thlr. 10131“.

81216. T'» 611138. 5111111-1111'110110 Rn.“.k, 675-111011 so «beo: (.):-11561103 5111' ]a PnU-k'nliu; on 181er 5 u" mpmbm- (111 ['s-“161116111 41151318- Zroscb. Preis 5 531",

Bei Guskav Crans), Friedrichsskrnßc Nr. 165, ck ko cbm ersch1cncn und in allen sol.den Buchband“ lmtgm zu haben: .

A g r u m 1. Vollstbümliche Po-üecn aus allen Mundarten «!!?; liens und seiner Xnsxln. Gicsammclt und übUstY ?:,- Augufi Kopisch. jüe Ltf- Sub1cc.-Pce ,

erlassen _gerubc: n ““Daß zur Reise nach

in [311191311131 211 11911111421. L"113711113 spätN' dcn (ÜLULMl Damréxmont,

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Amtliche Nachrichten.

Kronik des Tages. Des Könéqs Majestät haben die Steuer-Räthe Adolph

„znsel und Gustav Schob zu Regierungé-Räxhen AUer- nädi sr zu ernennen geruht.

(ZezMajesrät der König haben dem Schullehrer, Küster nd Kircheanorsteher Schmidt zu Züssow, Regierungs-Bez-rk -tralsun0, dem Vormundschafts-Gerzckxs,Boxenmxjßex Karsch

Berlin und dem Schlemenmeéster Kolwes zu Kupferham- „er Sch1cuse, bei Neustadt-Eberswaloe, das Allgemeine "Ehren-

ichen zu verleihen geruhr.

„,.,

ZLÖTUUZÖ-NÜÖTÉCHÉKN.

Ausland.

Rußland.

St. Pekersburq, 25. Feby. Der Kaésckléäze Hof hac “e ?rauer für den König Guüav 17. Adolf auf drei Wochcn e e_qt. 9 Um der, unker dem Vorwand: cine? Pikgxrt'rése n*ch Z:"- salem, in Rußxand skatxfinöcn-Ien Landßkcécökx'cé ÉÖUHKW zu un, haben Sc. '))ko-jcstäc der Kaiser am 13. (ZZ.:xJuné 18321, mäß dem Beschluss des Miniskerr-Comité's, soég-xchn Befehl ]) Das"; aus der héesx'qcn Residenz Nieman- Zerusalem ercheikc wcx'ds. 2) Daß eéchermaßcn auch in Moskau und anderen Städrcn des Reichs" je Ea'rhcilung solcher Pässe nicht gcj'mtcet seyn solle, außer in n Gränxßädten Odcjsa, Kischinew, Ismail, FcoOosm, Simso- pol, Kertsck) und Taganrog. 3) In déesen 7 Städten düx'feß :e Pässe nur tnéc der Bedingung gegeben werden, daß die PZ!- r nach Erßalcung derselben fick) ungesäumt auf Den lceg machen müssen. Zur Reise 1355 rmcl) dx'esen atädren müssen (“ée Pilger von der kas-Olrrigkeit Bil- ts nehmen, die auf einen Der Länge des Weges ange- cssencn Termin angcsreUc werdcn, und in weéckwn bezeugt yn muß, daß zur Errheilung von Pässen in das Ausland (ohne berhaupt Jerusalems zu erwähnen) keine Hindernisse vorhan- en find. -- In Folge dieses Allerhöchsken Befehls, wescher da,- als durch den Minister des Innern allen Gouvernements; und 't'ovinzial- Chefs mitgetheilt worden i|,„„ hat sehr der Stadt- ouverneur von Odessa bei dcm Ménißsr OSI; Innern ange; agt, von wem namentlich déese Terxttin Béélcks ausg.“.ßelkr wér- 11 müssen, und zugleich bcxécytct, daß viele von den über dée rémxe Reisenden s1ch 1121 ihm mit Zeugnissen von Ckvél-Gou- _" rneuren, Kamcralhöfen, Magistraten, Polizet-Behörden, Studt,- chen und sogar Bauer:Bezirks-chwaltungcn melden, in wel- en steht, daß von Seiten der Orts-Obrigkeit keine Hindernisse r Erchcilung von Pässen vorhanden smö. Diese Anfraqe hat 1" O.)?énéskcr des Innern dem ?“)?éniüer-Coméch mékgcthcikt, auf ssen Beschluß Se, ?)?ajesxät der Kaiser die nöchiy? nähere eßimmung haöen anordnen lassen. In vergangene? Woche hicxt, geknäßderBestérmnme des Aller-

öcHsren Gescßcs für" die evangelisch-1uck)er11'c1)e Kirche in Ruß-

4,1

H -nd, der St. Petexshurgische Konstßortalx Bezirk seéne zwexte

oynodaT-Silzung.

Dic Russisckw Handels- Zeitung exxtßälc cm Verzeich- sämmtiicizcr während des Jahres 1836 im Königreiche Po- " crtheiltm PatCnc-s. Decse Patente, «.chtzchn an der Zahl, strafen dic Anfx'rcrgu-qg von Percussions;Flinkensck)[össern, die erecuna von Branntwein (vier Parsnte), das Kxxetcn des bons, dée Bereitung dcs Karwffel-Mehls, eln: Masclx-énc zum chneaden dcs (Ren'aides, Téas Bedx'ucken s-idencr Zenga, die lcrvollkommnunq der Methode, den Saft aus" den chrwffeln

ziehen, die Anfertégung von IJLLtaZchfiechkcn, die Reinigung es Thons 1111-3119. Anferxigung der sogenannten Röch'chcn segel, eine neue Motlwk-e zum *))Taßnehmen für chixcrnmcjxr, -ie Einführung AmerikamsMr “ésk-kuffeiéne und Sä,)otxés-Dcr ampsmczschéncn, und die A ssrtiqung von BMUrrn aus L ummi elastjcum in jrder beléebégen Dick“.

ke“:

„raxxkruich.

_ Paris, 26. Febr. Gestern arbeétete dc? König mit dem

onseils-Präfidcntcn und dem Grafen von JNonmÄMH und

den Frexbcrrn von ct't!)-er. chrn DWS:: unO dcn Hex'zog von Choiscul.

Man jpricht seit einiger Zcéx wiede?) vic! von der bevorsée- enden Y_Fern_1_c§h!unq des Herzozs von Orleans mét cincr Deut-

en Prenzcmn, und man glaubt, daß in diesem Falie der Her- og von Orleans vgs Palms royal bczéchcn wx'rdé. *

Man ex'zävlc slch_, daß zwei Dcpucérte, dxe .Herren on„u-xd GoLb-Trv, slch schon gcsern früh um "5 UHr in der *u-Uiur dex“ Deput-rten zKammer eingefunden hatten, um sich egen das Gessi; Über die Trennung der Gerichtsvarkeéren ein- chreiben zu lassen. Da dc'e THÜr-s-x: der Quäßur er:? um I hr geöffnet wurden, so mußten jene Herren drecStundkn war- en, ehe sie ihren vaeck, an der Spjlze der eingeschriebenen edner zu stehen, erreichen konnten.

Der Präfekt des Seme-Departements scheint die Hoffnung, inen Theil der Pacht für die Spielhäuser zu retten, noch „nich anz aufgegeben zuhabcn. Er w ll, wke es heißt, den Kammern 9k1chlage:1, nur drei Spielhäuser in Paris bestehen zu lassen, te überdies nicht mehr öffentlich seyn würden, indem Jeder, der “en Eincrätt in dieselben verlangte, sach vorskellen lassen und sei- 121; a_men in eine Liste emschrecven müßte. Man zweifelt in- M, dax; die Kammern auf diesen Vorschlag eingehen werden.

Dae Paix enthäZt folgenden Art-kel: „Die lärmenden

als einen großen Sieg den

„kénxmen der Opposition feiern Melpalr, der sich zwischen den HaupcOrganen der Majorétäc einen Grad der Batcerkeic erreicht hat, den wir

Clogen-

k oben und

Berlin, Sonntag den 5'k" März

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unsererßits auf das innigske bedauern. Aber das Oppofitéon würde uch sehr täuschen, wenn sie hoffte, daß ein vorübergehen- dex Streck, der sich mehr auf die Form als auf das Wesen der Denge bezieht, auch nur im geringsten das System erschüttern wexde , welches die Stärke der Regierungen auswacht. Die Vertheidiger dieses Systems können wohl über un- tergeordnete Punkte verschiedener Meinung seyn; die ver- leßte Eitelkeit, der Wunsch zu herrschen, das Bedürfniß, Auf- sehen zu erregen, h_aben Wohl eine mehr oder weniger lebhafte Aufregung zwischen diesen Vertheidigern hervorbringen können; aber von dieser Aufrerg bis zu einem gänzlichen Bruchs 117 noch weit bin. Die Oxajorétät theilt fich ohne Zweifel in ver- schiedene Nuancen, und diese Nuancen unterscheiden sich durch die arößere oder geringere Energie, die man den Handlungen der Regierung auszudrücken wünscht. Ihre aufrichtigen Freunde» und wirglauben gern, daß sie keine anderen l)at«- können die Beschaf- fenheit der zu besiegenden Hindernisse aus verschiedenen Gefichts- pfu11kcen betrachten und ihre Meinung mit mehr oder “weniger H:?- ttgkeic aussprechen; aber ihr Ziel bleibt immer dasselbe, nämlich die Befestigung unserer constitutionnellen Institutionen, und die „Aufrechthaltung der dem Throne-Und “dem Geseße schuldégen Ilchtung. Auf diesem Termin Oird die Opposition in allen Reihen der Majorétät nur Ueberet'ßskémmung und Entschloffen- heit finden.“

Der Handels-Minister hat ein _Cirkular an sämmtliche Prä: sckcen erlassen, worin er fie auffordert, einen ausführlichen Be- ricHt Über den Gesundöeits-Zußand ihrer resp. Departements zu erstatten, namentlich über die Zeit des Ausbruchs dcr Grippe, (:O-cr den Grad der Heftigkeit, womit diess Krankheit aufgyxre- ten ist, über ihre Dauer, über die Zahl dex an derselben (55c- FINAL?" und endlich über die gegen dieselben angewendeten

me. _Der Oberst Vaudrey ist in den Nécht-Actévétäts-Zuskand verjcßt und aufgefordercworden, seine Rechte auf eine Pension

geltend zu xnachen. Man 1pricht von eincr Reise des Herrn THiers nach Eng: statistische Uebersicht dcr

land und Deutschland.

Ein hiefiges Blatt enthält eine D-epucirten-Kammer, nach den Standes-Verhältnissen ihrer Mic- glteder. Danach befinden steh in derselben 5 Minister, [ Mar- schall, [Vice-Admiral, 19 Generale, 20 Obersten, Oberst-Lieute- nants und Offizwre von geringerem “Grade, 18 Staatsräthe, 7/1 Zustiz-Beamte, 8 höhere Beamte der Ministerien, 3 Beamte der Universität, 4 Ingenieure, 5 General-Jnspektoren, 3 Mili- „taér-Zntendanten, 2 Steuer-Inspekcvrcn, 2 Gesandte, [König- liche'." Bibliothekar, ] See-Offizfer, ] Direktor der Königlichen Fabriken, und ein Kassirer des Finanz-Ménésterjums; im Ganzen 169 besoldete Staatsdiener, deren Gehalte, mic Ausschluß des der Minister, sch 'auf nahe an 2 Millionen Fr, belaufen. Dcr übrige Theil der Kammer besteht aus 46 Advokaten, 8Aerzten, 39 Kaufleuten oder Banquéers, 6 Fabrikanten, 8“Hütten-Be- 1113-3111, 5 Notaren und 178 Efgcnthümern, Landwérthcn oder Renners; im Ganzen aus 290 Dcputirten, die nicht Staats; diener ünd.

Gestern erschien der verantwortliche Herausgeöer der im K.;rliskischen Sinne redigirten Wochenschrift „le Royaliste popu- latxc“ vor den hiesigen Assisen unter derAnklage, daß er in der crxren Nummer seines Blattes zu Haß und Verachtung gegen die Regierung ausgereizt und eine andere als die bestehende Re- gierungsform vertheédigc habe. Troß der sehr geschickten Vcr- theidiguyg des Herrn Berrycr ward dcr vemnttvortliche Heraus- geber, Herr TNaguan, zu dreimonatlicher Haft und 11.100 Fr. Geldstrafe verurcheilt.

„Der heutige Monétcur enthält die (bereits gesxern von uns tnécgetheilte) te1cgraphiscl_)eDepeschc aus Bayonne vom 23. Febr. Abends 8 Uhr Übcr das Eénrückcn der Karlésten in dée Provinz la JNancha.

Dcr Phare dc Bayonnc vom des: „Wir verzweifeln daran, den Zeitpunkt des Angriffs gegen die Karléstctxxzu ermitteln; die Streitigkeiten zwischen den Ge- nxralcn der König:]: scheinen noch nicbt aufgehört zu haben. Evans“ |th noch immer in San Sebastian, Espartcrx- in Bil- bao, Saarsfield t'nPampelona; déc Depurirtcn Lujan und Balla gehen von Einem zum Anderen und beenden nichts, wähkcnd di? Karlisren fick) befcstégcn, sick) sammeln U21d sich auf al- len Punkten vorbereiten, um ihx'c Feinde gut zu empfan- gen. Die schon so kritische Lage der Regierung der Könégin muß sich dum!) diesc unbegreifliche Unchätigkctc nur 11011) verschlimmern; ein Erfolg, der vor cinem Monat fast gc- wiß war, jetzt aber sehr zweifelhaft ist, würde die Gemächer beruhigen, das Vertrauen neu beleben und Den Ausbruch des Vulkans, dcr Spanien bcdkoht, noch verschicbexr. Warum sucht man daher nicht, diesen entmachégendcn Zusxand der Dinge durch feste und kräftige Maßregeln u beenden? Warum über- läßt man einen fast entscheidenden ' 'ngriff nur dem Gucdünken einss' fremden Generals? Was kümmert es den General Evans, ob die Karlisten Herren von Zrun und Fuentax'aöéa sind, wenn er fick) nur behagltch in San Sebastian ausruhen kann? Ist es nicht unpolie-sch von der Madrider Regierung, daß se sich auf einen fremden General verläßt, der sich nur durch seine Niederlagen bemerkljch gemacht hat? Müssen sich nicht die Spanischen Generale durch einen so dcmüthigendcn Vorzug ge- kränkt fühlen?“

Großbritanien und Irland.

London, 25. Febr. Ihre Königlichen Majestäten haben Befehl ertheilt, “im Schlosse zu Windsor Alles zu Ihrer Auf- nahme auf nächsten Montag in Bereitschafr zu soßen. Die Herzogin von Gloucester ist gestern von Brighton nach London zurückgekehrt. Adelaide Cottage, dcr Léebléngs-Aufenhalc Ihrer Majestät der Köm“ in, im kleinen Park von Windsor, ist neu dekorirt worden. en 1. März werden Se. Majestät der Kö- nig Ihr erstes Lever im Palaste von St. James halten.

2271211 d. enthält Folgen-

Der Herzog von Wellington wird, wie es heißt, zu Strath- .

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,1837.

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fie1dssay h(eében und bis zum Schluß der Jagd “tmr auf kurze Zett Ywerlen zur Hauptstadt kommen. .' “.'-'*'» . * er Kan !_er der Schaßkammer hat seine beads'ÉUFe-Mo- non Über d_te trchen-Steer, die auf vorgestern Abend im“ rx. hause angeje 1 war, bis zum Montage verschoben. “73 Einige ppoßtions-Blätter weisen darauf hin, rigen Jahre bei der Abstimmung über die vom Oberhause in der Zrländéschen Munk ipal-Reform-Bil] vorgenommenen Ver; ätzderuygen die Majorit tgegen diese Amendements im Unterhause 81) Stammen betragen habe, und meinen daher, daß die Tories settyen: eher an Terrain gewonnen, die Minister aber“ einige Sttmmen verloren hätten, da die Majorität gegen das Egerton- sche Amendemene sich in diesem Jahre nur auf 80 bclaufe. Hierauf entgegnet der Courier: „„Die Frage, um die es fich am 9. Juni vorigen Jahres handelte, als die Amendements der Lords verworfen wurden, war eine ganz andere, als die am Mittwoch Abend entschiedene Frage, dagegen war die am 8. März vorigen Jahres""entsMedene Frage, bei welcher die

Majoritäc 64 betrug, Mittwoch überstieg die damalige Majorität um 16 Stimmen Bei der Verwerfung oder Annahme der Amendemenrs, nachdem die Lords der Bil! der Gemeinen mit Verachtung begegnet wa- ren, handelte es fick,) um die Würde und Privilegien der Ge- meinen, und es mochten daher mehrere Mitglieder bei jener Gelegenheit mit den Ministern stimmen, die bei dem zweifel- haften Amendement Lord Francis Egerton's nicht mit ihnen simmen mochten. Sollten die Lords in diesem Jahre eben so verfahren, wie im vorigen, sollten fie selbst so gemäßigte Vor- schläge, wie die vom Herzogs von Richmond gemachten (der bekanntlich als Versuch einer Vermittelung eéne Muni- [ zipal - Reform nur in einigen der bedeutendsten Städte Irlands eingeführt w:“s'en wollte) , und sollten fie sich derselben ungle'mpfféchen Sprache gegen Zr!and_bedfenen, so dürfte sch die Majorität des Uncerhauses, sohald die Gemeinen wieder aufgefordert werden, die Amendements dcs Oberhauses gnzunehmen, noch um eitrBedeutendes vermehren. Es muß ]ekzt klar seyn, daß der regelmäßlgc und constitutionnelle Gang Qek Regierung“ dieses Landes oder vielleicht sogar ihre Existenz mit einer schmachvollen Verweigerung der von Irland geforder- ten Gerechtigkeit unverrräglich ist. Diese Ucbcrzeugunq wirkte schon im vorigen Iahre*einégermaßen, als die Amendcménts dcr Lords verworfen wurden, aber fie hatte noch keinen Einffuß auf Lord Francis Egerton's vorjähriges Atnendemenr. OKan konnte am 8. März noch hoffen, daß die Maßregel , so wie er sie zu .modffiziren vorjchlug, nicht ganz verworfen werden würde“, Und es stimmten gemäßigte Männer mit ibm, dic nach: her, am 9. „Juni, gegen die Amendements dcr Lords stimmten. Auch am Mittwoch Abend war der Einfluß jener Ueöerzcugung " nécht vorherrschend; denn Lord Francis Egerton ließ es sich schr angelegen seyn, die beleidigende Sprache Lord Lyndhursc's zu- rückzuweisen, Sir Robert Peel s lug denselben Weg ein, und das Haus schritt n1che über den orschlag, sich einer Schmach zu unterwerfen,sondern nur überden, eénd modifizirteBéU anzunehx men, zur Abstimmung. Ehe das Resultat der.?sbstimmung bekannt wurde, waren die Parteien über ihre Stärke noch nicht imKla- ren, und in dieser Unwissenheit unterstükzren Manche, die im vorigen Jahre gegen die Amendétnents des Oberhauses gestimwc hatten, in diesem „Jahre Lord Francis Egerton's Amendemexxt. eregeleétet durch das Triumphiren der Tory-Blätter in den leßten vier Monaten, glaubten die Schwankenden, daß die Toxic-s an Terrain gewännen, und so lange, bis die Abstimmung sw enttäuschte, mochten sie daher hoffen, das Amendement Mrd.- wenigstens von einer so bedeutenden Minorétät unterstützt wo:“- den, daß die Lords triumphiren könnten. So lange man sich mir die- scrHoffnung schmeicheln konnte, war es nicht gan unverträglich mic der Forxdauer einer ruhigen verfassungsmäßigcn e_qéerung, auf Der Seite Lord F. Egerton's zu stimmen, und sein Amendemcnt e:“- freute fich demnach der Unterstüßmx vernünftiger und qcmäßiq- ter Männer, die sech im vorigen Jahre weigerxcn unö sch Zn diesem Jahre wieder weigern werden, die Tory-Pairs zu unter: srüßen und einen Bürgerkrieg hervorzurufen. Uebrégens freut es uns, zu sehen, daß die Tories den Versuch, alle Siege der Minister als bloß vertnöge dcr Zrländischcn Parket“ gcw'oxmcn darzustellen und auf diese Weise Rational-Zwietracht und Crx bétterung zu nähren, bei dieser Gelegenheit nicht machen können, denn wenn man die Abstimmung analyfirt, so wird man finden, daß von den anwesenden Schottischen und Irländischen Mitgliedern 111 der Erstercn und 27der Leßteren,alsozusammen 43Schotkländer und Jrländer für Lord F. Egerton's Amendement und 27 der Erste- rcn so wie 53 der Letzteren, also 80 aus beiden Ländern qeqcn das Amexxdemcne stimmten. Die Majorität der Schotrkschn und Jrländisctzen Mitglieder war folglich 37, und zieht maxx diese von der czllgemeinen '.Najorität 80 ab, so bleibt eine I)?ajor11ät von 43 Englijchen Mitgliedern, welche die Rechte des Irxändi- schen Volks unterstützten.“ Die Morning Chronicle ent- hält eine ganz ähnliche Erwiderung auf d:“e oben erwähnten Berechnungen der Tory-Oppofitfon und steht es als gewiß an, daß die ministerielle Majorität im Unterhaus: von 86 auf 1110 anwachsen würde, wenn das Oberhaus mit der Zrländésckycn Munizipal r Blu wieder wie im vorigen Jahre verführe. Dcr G l o b e berechnet, daß 22 Mitglieder von der liberalen und 27 von der konservativen Seite bei der Abstim- mung über das Egertonsche Amendemcnt gefehlt hätten; über vier abwesende Mitglieder, Sir F. Burdon, Sir E. Wiimoxt, Herrn Pusey u.nd ;Herrn Tapps, fsk dieses Blatt in Zweifel, auf welcher Seele ne gestimmt haben würden, und zwxj Pak- lmnentsfilze, für Stafford und Anglesea, waren nicht beseßt. Das genannte Blatt will, abgesehen von der Zunahme der un'- nisket'écllen Majorität bei der Abstimmung Über die Jrländisahe Munizipal-Reform-Bill, auch noch besonders darin cc'n Anzei- chen von einer unter dyn gemäßigten Konservativen vorge- henden Reaction zu Gunsten des Ministeriums sndén,

daß von jxnen 27 abwesenden Mitgliedern der konse'rvati- ven Oppofinon fünf bei der Debatte über die Bill nock,» gcgcxxz

daß im vo? '

genau dieselbe, und die Majoritär votx 'on-“““ „.

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