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dagegen in den „Kämpfen der Presse wenig Erfahryng; man verzeihe es mir daher, wenn ich meine edanken mcht immer mit der Zierlichkeit eines geübten Schriftsteiiers ausdrücke. Wenn man mich, einen alten Soldaten, zwingt, die „Feder zu ergrei- fen, um meinen Degen zu vertheidigen, so erinnere man sich, daß ich meinen Namen mit Eisen auf die marmornen Tafeln des Triumphbogens geschrieben habe, und mag daher mein De- gen meine Feder beschüßen! Ick werde die Wahrheit, die ganze Wahrheit sagen. Diejenigen, die dadurch verleßt oder edemüthigt werden, mögen es fich selbst _ uschrei- ben. (.) Damit meine Freunde Und meine Feinde wt en, wo sie die Antwort auf jede Anklage finden, so 1th ich gieich ]“th angeben, in welcher Ordnun ich die Gegmsiände besprechen werde. 1) Werde ich meine nsichten und meu) System über die Kolonie Algier auxeinandersehen; 2) werde ich die Gründe zu den Expeditionen nach Mascara Und. Treme en angeben; 3) werde ich die Expedition nach Konstantine m a en ihren De- tails erzählen, und auf alle Ankia en, die in Fqlge derselben erhoben morden smd, antworten; ) werde ich zetqen, warum es der Verwaltung von Algier an Einheit und Krgft efehit heir. Durch Aufklärung dieser vier Punkte werde ech remi- rrich eine genaue Kenntniß von den großen Thatsachen, die das Land hauptsächlich interessiren, verschaffen;, und darm wcrde ich zu den Thatsachen übergehen, die mtch persönlich iccrcffen: 1) Werde ich genaue Rechenschaft von der in Trcme en erhobenen Contribution ablegen, und der Mission des Herrn aude ausführlich gedenken; 2) werde ich die Angelegen- hci: des Generals von Rigny in ihrer ganzen Wahrheit, darstel- ien; 3) Werde ich die Anzahl und den Werth meiner liegenden Griinde angében, und die Dokumente beibringen, „krafx Weicher ich in den Bess derselben gelangt bin. -- Was diexemgen Jin- kiagen betrifft, die darin bestehen, daß man notorische Unwahr- heiten erfindet, so erwidere ich de_irauf nur: „„Ihr habt wis- semiich geiogen!““ Und nun, da ich Asics vorbereitet zu haben laude, beginne ich. Möge mein Vaterland mich hören! In ihm preche ich, mein Leben hat ihm immer zu seiner Vertheidigung gehört; jest übergebe ich ihm dasselbe zur Beurtheilung!“ -- ian ersieht hieraus, daß der Herr Marschall guten Mathes ist.
.Der Staats-Rath versammelte fich gestern unter dem Vor- fiße des Großfiegelbewahrers, um über die Frage zu berathschla- grn, ob die mehrerwähnte Protestation des Erzbischofs von Pa- ris als eine Ueberschreitung der diesem Prälaten zustehenden Befugnisse zu betrachten sey. Ueber 100 Mitglieder hatten sich zu. dieser Sihung eingefunden. Der Staacs-Rath erklärte nach mehrstündiger Berathung: 1) daß die Protestation des Er bc- schofs allerdings eine Ueberschreieung der ihm zustehenden c- fugnisse sey; ") daß die Beitritts-Erklärung des Metropolitan- Kapitels ebenfalls ein Rechts-Mißbrauch sey; und 3) da[; die Protestation gleichwix die Beitritts-Erklärung unterdrückt (Jill)- z-ix'jmééix), und die Eintragung der ießtern in die_ Register des K.:pixeis ais null und nichtig betrachtet werden solle. - Der Exitwurf zu der desfalliigen von dem Könige zu unterzeichnenden Verordnung ward einstimmig an enommen,
Herr X. Marmier, Verfa er der „Briefe über ZSiand“, hat- neuerdings eine Reise nach Dänemark, Schweden und Nor- wegen angexreten, um in Kopenhagen und Stockholm seine Forschungen über die Skandinavischen Alterthümer fortzuseßeni Gleich eicig hat Herr Marmier von dem Minister des öffent- iicben Unterrichts den Auftrag erhalten, fick) in den genannten drci Königreichen mit dem gegenwärtigen Zustande des öffent- lichen Unterrichts zu beschäftigen, und einen ausführlichen Be- ri-wt darüber zu erstatten. _
Die hiesigen Biätier meiden die geßern erfolgte Ruckkekyr drs Baron James von Rothschild WU Frankfurt, und fügen hinzu, daß seine Anwesenheit bei den Umständen, in denen sich gegenwärtig die Börse befinde, ein wichtiges Ereigniß sei).
Ein hiesiges Abendblatt theilt nachstehenden oxßzielsen BcriiDt dcs General Evans an den General Espartero mit: „San Sebastian, 16. März. Herr Graf! Zu meinem Bedauern muß ich Ew. Excellenz anzeigen, daß die Hoffnun- z'rrxz, die ich auf meine gestrigen Zlücklichen Operationen grün- dete, nicht in Erfüiiung ge ungen jmd. Kur vor TageSanbruck) nahmen wir dem Feinde sZim lehren Vers anzungen auf den Höden, die Hernani beherrschen, und wir bereiteten uns eben auf einen allgemeinen Angriff vor, als wir eine bedeutende Ver- scärkung bemerkten, die auf der Straße von Toiosa heranrückte. Der Feind begann den Angriff auf der ganzen Linie. Drei
Bataillone wandten sich über die Brücke von Astigarraga ge; -
qcn die Arridre- Garde unsers linken Fiü cls. Dies war der Punkt, wo wir die meisten Streit räfee versammelt (zarten, und wenn jene drei Bataillone gleich angegriffen worden wären, so würden fie'wahrscheiniich geworfen und ihnen jeder “Rückzug abgeschnitten worden se 11; aber das 1ste Bataillon der Engiii'chen Legion, welches dem einde zunächst stand, ward von einem panischen Schrecken ergriffen und warf fich in der größ- ten Unordnung auf ein Caskiliamsches Bataillon zurück, welches" seinem Beispiele folgte. Dieser Schrecken theilte fich auen an- deren Regimentern des linken Flügels mit, und die Verwirrung erreichte bald den höchsten Grad. Die ersten öhm auf unse- rer linken Seite wurden rasch verlassen, und die ruppen gingen bis zu dem Fort Oriamendi zurück. Der Angriff auf unseren rechten Fiügel ward noch mit weit bedeutenderen Streitkräften unternommen, und unsere Vorposten wurden zurück eworfen. Aber den äußersten Punkt der Linie vertheidigte ein Bataillon der Königl. En lischen Marine, das den Feind mit bewunderUS- würdigem Mut e zurückhielt und auf dieser Seite jeden neuen Versuch verhinderte. Der Feind warf fich darauf auf die Arridre- Garde unseres rechten Flügels; aber das" 6. Regiment des Englischen Hüifs-Corps rückte vor und vertrieb ihn von den Höhen, die er beseßt hatte. Der Feind schee nun seinen Angriff auf das Centrum fort; jedoch, wie mir schien, mir wenigem Nachdruck. Alle wichtigen Punkte unserer Position waren noch immer in unserer Gewalt, und die Verwirrung hatte aufgehört; aber die Regimenter waren so untereinander gerathen, daß es den Ossi: zieren unmöglich war, sie zu reorganisiren, und ich hielt es daher für besser, den Rückzug anzutreten, nachdem ich die Kanonen hatte vernagein, und die Verschanzungen größtentheils hatte zer- stören lassen. Unser Verlust beläuft fich wahrscheinlich auf 8 bis 900 Todt: und Verwundete, außer einer Compagnie des Regi- ments von Oviedo, die in einem nahe gelegenen befe tgten Hause umzingelt und genöthi t wurde, sich zu ergeben. ck habe nur so viel Zeit, Ew. Exc: enz zu bemerken, wie ich über euge bin, daß dieser Echec sich wieder gutmachen lassen wird , shobald erst die Armee von Navarra ihre Vereinigung mit der meinigen be- werkstelligt hat. Wir werden dann wieder im Stande seyn, die
O en ive zu ergreifen. ff s (gez.) D. Lacy Evans.“
Die heute hier" eingegangenen Briefe aus Ba onne fügen den bereits bekannten (gestern unter Paris und ondon ge- gebenen.) Details über die Niederlage des General Evans we-
"350 nig Neues hinzu. Vier schöne Englische Kanonen sollen den
Karlisten in die ände gefallen seyn. Außerdem wird als ein jedoch nicht zu ver iirgendes Gerücht gemeldet, daß zwei Com-
_pagnieen der Königl. Englischen Marine von den Karlisten ge-
fangen genommen worden wären. „
Das Journal de Paris sagt in Bezug a:-f_ die Spanischen Angelegenheiten: „Die heute von der Sdaniichex: Gränze eingegangenen Berichte stimmeti über die Wickztigkxit der dem General Evans beigebrachten Niederlage nicht iioerem, In einem von dem General Sarsfieid selbst geschriebenen
Briefe wird gemeldet, daß er nicht nach Los Berios zurück'ge-
ke rt e sondern in Etcheverri Halt gema thabe, weil das schhiech'ieyWetter ihn am Vorrücken gehindert ätxe. Andererseits meidet man, daß der General Evans zwar ailerdmgs bei semem Angriff auf . ernani gescheitert, daß aber sem Verlust unbedru- tend,undsein ückzug inderbestenOrdnung eschehen sry. Dieses Schreiben fügt auch hinzu, daß derGenerai vanx am 17xenwieder dieOffenswe ergriffen habe und aufUrmegainarschtrt sey. (?) Andere weniger giaubwürdi eBricfe, die aßrr die Autorität der triegra- phischen Depesche ft r sich haben“), melden im Gegentheii, daß die Niederlage vollständig gewesen sey, und daß ohnr die Eng- lischen Kanoniere, die den Choc ausgehalten hätten, die Karlisti- sche Artner zugleich mit den Flüchtlingen in San Srbaftian eingedrungen seyn wÜrde. Die mor enden Bayonner Zeitungen werden uns hoffentlich etwas Zuverl ssiges melden.“ ,
Das Sinken der Französischen Fonds an der gestrigrn Börse erklärt sich dadurch, daß ein Amerikanischer Banquier eme Vir- kaufs-Ordre fiir 500,000 Fr. Renee ertheiic hatte. Nachdem die- ser Auftrag aus eführt war, erholten sich die Course werder, und die Zproc. ente hat heute zu 78. 75. geschlossen. Dagr- gen sind die Spanischen Papiere, in Folge der Londoner Courir, "WÜRDE bedeutend gefallen; sie 1chwankten zwischen “2.334, und „4 ,'“4.
Großbriianird *«ind Irland.
London, 22. März. Die Prämien, welche Mitglieder _der KirchensKommis|ion find, haben, dem Courier zufolge, fich mcht ganz von dieser Kommission zu.äckgezogen, wie es hieß, sondern ihre Arbeiten nur so lange eingestellt, bis sie sehen, win? mit der Bil! wegen AufHebung der Kirchen-Steuern geichchen wird.
Der Pariser Korrespondent der Morning Chronicle schreibt diesem Biatte unterm 20|en d.: „Die Abstimmung in der Deputirten-Kammer am lehren Sonnabend war interessant und nicht unwichtig, obgleich es sich am den unbedeutenden Gegenstand handelte, ein neuos Mitglied für die Tabacks-Kom- mission zu ernennen. Aber Graf Zaubert, der Zelot, der den Untergang des Disjimctions - Geseßes bewirkte, indem er sein Gewicht in die Barke warf, erat ais Kandidat auf. Die Mi- niiier lehnten fich gegen seine Ansprüche auf und gaben dem Herrn Lapiagne, einem mehr zumCentrum fich hinneigeiidsn, iibera- ieren Depucirten den Vorzug. GrafIaubert und sein Anhang waren dariiber sehrerbittert, und in Folge davon stimmten die neuen Uitra's f-Zr Zauber: , die Iiiinisterieiien für Lapia ne und die Opposi- tion für Gouin, welcher Leßtere die Majorii : davontrug. Offen- bar ist ein Zerwürfniß und eine Spaitung zwischen den beiden Abtheilungen der "Ministeriellen in der Kammer noch näherlie- gend, als selbst zwischen Herrn Molé und Herrn Guizot. ,Die neuen Uitra's bilden bereits eine besondere Fraction, und die minder hi!;igen Ministericllen wünschen sich von ihr zu befreien. Die Ersreren, besonders Herr Jaubert, waren es, die das Dis- junctions-Grseix forderten und darauf bestanden, von denen das Geseß wegen Verhehlung von Staatsverbrechen ausgiixg, und die im „Journal de Paris“ von der Nothwendigketc sprachen, die Presse noch mehrzu fesseln, dieZury zu beseitigen und die Erbiich- keitderPairiewiedcr herzustriicn. SeldikHei-r Guizot isi üder diese seine Anhänger aufgebracht, die ihn Überdoien, und er würde sich ihrer gern eixtirdigeu, wenn es anginge. Aber wenn er sich von ih; nen trennt, hat Herr Guizot gar keine Partei, und er ist da- her eben so unwiderrußich an sie gebunden, wie der Herzog von Wellington an die Ulcra-To'ries. Die Lideralen wünschen es na- tiiciici) sehr, daß die neuen Ultra's noch am Ruder bleibrn möck); ten, denn diese haben der liberalen Sache außerordentliche Dienste geleistet, indem sie im ganzen Lande eine, in Beirachc der kurzen Zeit, in der die Veränderung vorgegangen, fast um glaubiicde Reaction gegen die Doctrinairs hervorgerufen harm, denn nach der allgemeinen Stimme aus den Provinzen, nach den Berichtrn der politischen Agenten, der Präfekten und unab- hängigen Männer würde eine allgemeine Wahl jest mindestens eine 1ia:*3-[131-1j-Majoritäc, wo nichteine Majoriiäcdirekter-Oppofirion in die Kammerbrixigen, Dic Furchcvor einer Revolution, die man unter den Mittei-Klassen zu verbreiten suchte, hat sich in dem kurzen Zeitraum von wenigen Wochen in die Furcht vor einer Contre- Revolution verwandelt, und wenn Frankreich eden so freie Ge- wohnheiten hätte, als es freie Znsiiiutionen hat, so würde die laute Stimme von Petitionen und öffentlichen Versammlungen die Regierung schon gewarnt haben. Diese Reaction gegen die Doctrinairs kann leicht sehr ernste Folgen und sehr Wesentlichen Einfluß auf Frankreichs auswärtige Und innere Politik haben, besonders, wenn fick) die schlimmen Nachrichten aus Spanien bestätigen, wie zu befürchten sieht; es könnten am Ende die ersten Voten dieser Sesson gerade M das Entgegengeseßte um- schlagen. OhneZweifelwird die Einsicht des Monarchen diesem durch ein.: Modifizirung desKabinets zu bege nen suchen, und wirWerden, aller Wahricheir1lichkeitnach, Molé, ontaiivee und Souit, statt Molé, Guizot und Gasparin, erhalten; indeß so nahe ist die Veränderung noch nicht, und wenn das Apana eiGeseß durch- geht, diirfte vielleichc das Ministerium im Ha en ausgebessert werden, statt auf der See unterzugehen. Ludwig Philipp hat über die Appanage-An elegenheit schon mit einigen ihrer Gegner unterhandelc und die ugei'rändnisse gemacht, Weiche nöthig sind, um die Annahme des Gcseßes zu sichern. Indeß die Maß- regel bleibt doch iinmer eine unheilvolle, und vor eini- gen Tagen charakterifirre ein ausge eichneter Staatsmann ihre Wirkung folgendermaßen: „„ or diesem Geseh““, sagte derselbe, „„waren die Provinzen um fünf Jahre hinter dem Liberalismus von Paris zurück; seit der Vorlegung dieses Gesetzes aber sind sie ihm um fünf Jahre vorausgeeiit.““ Man hat eine Menge, wenn auch unbedeutende, Entdeckungen in Bezug auf die „Individuen gemacht, die mit dem wahnsinni- gen Pian umgehen, Ludwig Philipp zu ermorden; es ist schreck.- iich, wie groß ihre Zahl ist; einige folien von fern her gekommen seyn. aneß so genaue urid vieifältige Nachrichten auch die Polizei darüber hat, so steht doch so viel fest, daß*aiie diese Leute und ihre Vereine nur der niedrigsten Hefe des Menschen- geschlechts angehören.“
Die Morning Chronicle hat heute von ihrem Korre-
') Eine “seltsame Acnßerung aus dem Munde eines miuisieriel- leu Zeitunqsstdreibew!
, aber des
spondeneeti in San Sebastian Berichte bis„zum löten Mor- gens erhalten, die alio _gerade „vor den) Beginn des „Kampfes abbrechen, in welchem die Englische Lrgton geschlagen und zam Rückzuge genöthigt wurde. Sie schildern die Einnahme des Ventasßvügels, der am 15ten von den Truppen d'ÉZ (Genera; Evans esth wurde. Der Korrespondent schließt met den san,
guinischften Hoffnungen für den ferneren Erfolg der Op?i':',*.;'5* *
nen, ohne zu ahnen, daß die Dinge noch an demseißen TKZ? eine ganz andere Wendung erhairen solite_n. Dai! Zincum“, Blatt schüttet, nach MitrheiiunZ dieser Berichte, seinen Aergxr nochmals über die Generale Eipartero und Sarsfieid aus, jn; dem es sagt: „Wir unsererseits hatte:: kaum erwartet, daß so untauaiiche Chefs, wie Espartero und Sarsfield , etwas Großes
oder Er ol rei es zu Stande bringen könnten, _ Männer „ „ „ f g ck die, nc Präsident Geheimerath INtttermaier eröffnete die heutige
denen es wm“ vielleicht nicht an phyfischem Muth fehit,
einer Armee erforderiich sind, so gdnz entbehren, Last der Verantwvrtlichkeit fie Beide „ des" Kampfes krank wachte. Was Sqrsfieid anbetrifft, soki es die Ansicht aller Militairs, Französischer sowohl wie Spam, scher, die das Terrain kennen, daß auf dem. Wige, „den er ein- schlug, unmöglich durchzukommen war, weii die beiden Pik“, von denen der eine der „Becher“ genannt wcrd und der ander,
unter drm Namen der „beiden Schwestern“ bekannt ifi, furchc. „ „ _ „_ „ „ irsianinsßi, daß kiéick) einem so eben von dem Staats-IJKiniyZ'er
bare Schwierigkeiten darbieten. Der General, der durch dicse“
a' vorrückte muß von vorn herein entschlossen gewcsen seyn _ . , P i; , WI dcn Pra-sidrntcn der zweitrn Kammer einlade, Namens Schein, nicht wirklich vorzurücken. Dies war nicht die MixszY-cxrideié ier 7€!C1'[icheii Confirmation der Prinzessin Aiexandrine
*? «WOMEN
an einem gewissen Pimkie wieder umzukehren und nur zum
kung, die man dem General Evans versprochen hatte.“
Die Akte u Gunsten der Bank des Britischen Nord-Amx, Bersammlungs xHause von Ober ; Kanada ini
rika's ist im einer Majorität von 20 Stimmen angenommen worden.
Aus Washington vom 14. Febr. wird bei'ichtet„d;xz trol; der lcßten Botschaft des Präsidenten _uber die Mr_xtir/z seven Angelegenheiten, dort Niemand'an einen Krieg tmr Mv xiko, wcnigscens im nächsten „Jahre mcht, detike,chso daß seiß die Assekuranz-Prämien auf dorthin fahrende YUM"? guck) Uli um einen Heller erhöht worden seycn. „Jm Kozigreß war», Antrag, Herrn Adams in Anklagestand z_u vcricßen, Weila gegen das Reglement des Hauses eine bloßivori Sklaven "".“-* zeichnete Petition eingebrachr, nach einer dreitägigen sehr heft? Debatte, troß aller Bemühungen des Hrn. Adams und srmergieii gesinnten Freunde, mit 105 Stimmen gegen 92 angenommen undnm einer überwiegenden Majorität außerdem noch der betreffrnde'para- graph des Reglements dahin verschärft Worden, daß durchqui kein Sklave petitionircn und daß der Versuch, eiiie Primor von Sklaven vorzulegen, ais eine Verießung der Ldnüitution und als der Union gefahrdrohend angzsrhcn :rrrden jolie. Jm Repräsentanteu-Hause wurde am 18ten der Druck von „5000 ExrraxASdrücLen eines AusschußxBerichts nder eiiie Denki-ixrise von Tabacksiofianzern besidioisen, wonach der Prdiidcnt iich» einigten Staaten um Verwendung bei den Reqierungen Frank- reichs, Englands, Rußlands, Hollands und Dciiischiaixds nm Ermäßigung der Zölle und Ermäßigung der Restrictioncxx, weiche do:: am? den Vereinigten Staaten eingeführten Taback träfrn, angegangen werden soll.
B e i g i 2 n.
Brüssel, 22. März. Die Königin isi gesr'c-rji 53:51 dcm Schlosse zu Laeken abgereisi, wo sie ihre Niedcriixxijt r-silxiii wird, der man in i:“- Tagen etiigesenßcix. '
Dreieiééxixixxd.
Hanxiover, 25. März, Im Jahr? i§36 siiid i:: h;;«i.;.- Residenzstadt 904 Kinder geboren (450 Knczben Uiid 3154 50551,» chen), worunter 23 Todtgeborne. Konfirnnrr sm_d 5:31 MW) kopuiwx 204 Ehepaare und gestorben 069_Meniche:1. Gegen das Jahr 1835 find weniger geddren 42 Kinder Und mihr ge- storben 47 Personen. _
Göttingen, 23. März, Geüern Morgen wvrde rns uneOWartec der L[HLofr-ati) und Professor 1.77“. Himly durci) ic,- Tod entrissen. as dcr dahin Geschiedene in dition: iangr vielseitig thätigen und bewegten Leben ais _groxzcr ,Arzc mi gcisivoüer Lehrer wirkte, bewahren Tausende m dankdarrxn Liw denken.
Leipzig, 24. März. Ein Verein von_ sunfzeßn hirfigen Kunstfreunden hat dem längst gehegteanmchc, eme bicivenie Anßalt für Kunst-Anschauung zur Verbreitung des Aneizeilsan der Kunst und zur Förderung derselben in Leipzig gegriindetzu sehen, das öffentliche Wort geiieHen. Schonunierui 1». Febr, d. I. wurde von ihnen das Grundsiatuc des „Leipziger Kumi Vereins entworfen, worauf am 1. März das provijorische Di rektorium des Vereins eine Ankündigung erließ, weiche dri Zwech - die Errichtung eines „Museums der Stadt Leipzig“,- und dieMictel dazu-einen Actien-Verein und den Erkrag derC'm-
tritts-Gelder bei den Ausstellungen -- _kiar und einfach aussprici, . Es“ ist bereits auf so viele Actien (jede zu 3 Nihil“- Pk- Q --'
unterzeichnet worden, daß die erste öffentliche Ausstellung zunätii von Werken lebender auSgKeichneter Künstler im Herbste dx]; ?" Leipzig stattfinden soll. ach dem Grundstatute wird niiezxrr Jahre eine solche Ausstellung veranstaltet; aus dem Bestand derselben werden Kunstwerke angekauft, und dieselben theilsxiii/ ter die Mitglieder des Vereins verloost, theils zur Bildungsmi- Museums der Stadt Leipzig verwendet; in den Jahren aiW wrlchen keine Ausstellung stattfindet, läßt der Verein, soweiies chuniich, eins der besten von ihm erworbenen Kunstwerke dUk einen geschickten Kupferstecher oder Lithographen wiedergebfenlilid Abdrücke davon an die Mitglieder nach der Zahl ihrer Actien vertheilen.
Weimar, 25. März. Die Herzogin Bernhard von Sach- scn-Weimar ist am Llsten d. M. von hier nach Holland zurück“ eke rt. g hMiinchen, 23. März. Am heutigen griinen Donnirkiai hatte am Königlichen Hofe die an diesem TaZe gewöhnliche Fußwasehung statt," welche Se. Majestät der K nig selbst vir“ richtete und wobei die Greise neu gekleidet erschienen, und so- dann gespeist und beschenkt wurden. Der älteste dicseralten
Leute ein Holzwart von Günzburg war LJ Jahre und dsl“ jüngst? derselben 87 Jahre alt. - Eßenso erschienen dabei hkk“ :hhm
kömmiich xwölf arme junge Mädchen, weiche gleichfalls zur Ci“ innerung an die Einseßung des heiligen Abendmahis neu 90 kleidet waren und beschenkt wurden. Ihre Führerin war cmi 82jährige Wittwe. Se. Majestät War bei dieser Feeerlrchkelk von dem ganzen ofe umgeben. _- Gestern Abend wohnieln IJ. MM. der „K nig und die Königin, so wie Se. König- Hoheic der Kron rinz, der Aufführung der berühmten Compo“
sition: der Tod Wiesn von Graun bei, welche inigroßen-Saaf ? der Gesellschaft des Frohsinns von einem zahlreichen Dilettan „
ten-Personal gegeben wurde. , Die Sißungen der Stände-Versammiung sind nur fxirdiesi
ertrauens und der Talente, die zum Kommandiren ,Z daß di „Z stets am Voraben "
„roche gusgeseßi, und werden schon am Dienstag nach Ostern oiedcr OCZMUEU.
Sirtrtgarc“, ,22. März. Unser sonst so mildes und at:“e- ;:HxnsIÜKiima scheint gariz verändert. Obwohl Frühling im a- M:.- *,rrhr, lach der Schnee fast schuhhoch auf den Bergen „5 scidsitn den Straßen der hiesigen Stadt. Heute Morgen «:s das Toermomcter 4 Grad unter Nuii. Die Grippe, xiiche ]rßi ctwa dis Hälfte der hiesigen Einmiphner heimge- Uchc Hadid maz, und die früher ganz ungefährlich war, nimmt „'i 8 «M; 10 “Tagen einen schlimmeren Charakter an, da sie häu- g gakrriscixe Fieber, Lungen-Entzündungen :e. im Gefolge führt, 1: denen risks Leute sterben. In voriger Woche zählte man 57 odie", eine: für Stuttgart sehr bedeutende Zahl.
.K'arlsruhs, 21. März. Der nunmehr dahier eixigeerof-
:'(;ung der weiten KaMMer mit einer Anrede an die Kammer, orm cer der elden die Gefühle des herzlichsteu Dankes für das «::-aus!! zu erkennen giebt, weiches ihn abermals auf den .räiidsrxxdizßnhl bereisen habe. Der Präsident macht der Kam; „9x iiir-OiWUiig drr Kdmmisfionen fiir die verschiedenen Gesekz- :iiwiwse YLÉUUUL Auf den Antrag des Abgeordneten Mördes ird di? .Mi-miiimon, weiche fich mit dem Geseßes-Entwurf we- «3 Dik_Lkiti1611100Wcii)leii zu beschäftigen hat, um vier Mitglie- «'r dsrirdrii. Schiicßiéch bringt der Präfidenc zur Kenntniß
Unter cryaiisnen Schreiben Se. Königl. Hoheit der Groß-
Dée nächste Sißung ist auf den 29. März iin- raumi. '
Franiiurt a. M. 25. März. „Wir erhalten so eben“ gt 0er Oßrr-Poswiimts-Zeitung, „folge/nde inkeressanté
)Jittheiiuxiß: Naa“) igngjährigen Studien und Versuchen ist es „kiki: »F- MPP dahier gelungen. eine bcwegende Kraft zu er- “"“;tiein mid solche ais Lokomotiv bei Eisendahnen in Anwendung
brxnzz-in. , Dirie bewegende Kraft i| eine Urkraft, weiche rmsrixizi' kiznßiitxi) angewandtexa Mechanismus die Wirkung des Wyscs erierxdiiizd folgende Vortheiie bietet: 1) daß fikkeine esahr des Oeripringens zuläßt; 2) die Erbauung derselben die iifiekdcr _Dawpiwagen kdstet; 3) irdcs Combusriöel dabei weg- [[t, eden ir) wxe demzufolge 4) der Transport des leßiern, nnd *zwchZi-“äiiiic-r Hinreichend sind zur Leitung des Ganzen. 6) ann dxxeie Lokomoiive jeden Augenblick abgehen imd in Sti!!- and gcvi'achk, WW ,7) üheraii durch diese Erfindung die Dampf- ,i/iziixien crseßc werden.“
S ck w e i z.
Werd, 15. 532-4715. (Münch. Zig) Wie voraus" ussHen x', [)sikxsiä“) zng in Folge des GroßräthlicHen Beschiu es vom in _d. M. der_«iMrheicSverein aufgciöst; allein da dieser Be- wx; nur der Verbindung „Sicherheitsverein“ genannt, ver- 'iki, so [.ig déi" Gedanke der Bildung einer Gesellschaft unter deren Namen zu nah,_ais daß derselbe nicht bald seine Aus- hi'UTZI («,-äicr erhalten ioiien. Wirklich wird nun auch heute ne öffeniiicye Versammlung von den Freunden des aufgelösten ereines in Burgdorf abgehalten, um eine neue politische Ge- [[schafc Liiikéi'dkiy Namen „Volksfreunde“ zu stiften. Natürlich cx'drit mm.dxe „Herren Sehnen nichts Eiiigeres zu thun haben, 5 den groxcn Rath zusammen zu derufen, um von demselben ieErmdcdiigung zu ncuen Gewaitstreichen gegen idre politischen "ignrr zu 91'i)aiten. Yiit der bloßen Unterdrückung" des eu-„xeiildrch? Vrrcincs können sie sich aber durchau5 nicht »in “orgiiiiqikii; drmx heben sie hLUW die Gesellschaft der Voikifrsnxxkr“ auf, 10 hat dicscibe weiter nicHts zu thun, als Wa sich mnzutauf'en. Das einzige Mittel, welches der Burg- OkfiiPnt'Tki *Uiiikk de:: jeizigen Uniftändcn fiir die Erreichung .,isrrZwrcke. erig bleibt, ist: durch dxn großen Rath einer bc- iiiiiiiiiiii “Einzahl vor: Kantons-Bürgern, d. h. allen bekannten 'iziiiii'ii drs Schneiiscixn Regimentes, unter Androhunq der rcngxicz-i Strafen und mit Angabe ihrer Namen zu verbieten, ien Verdi:: 1:1:er irgend einem Namen und irgend einem *orwaxid zu biiden. Wie gehässig und empörend auch eine solche iasra-zc-i sern würde, so find wir doch Überzeugt, daß die mäch- gcn Burcddrfer Muti) genug ".it," Durchfi1hrung derselöen ha- n, daRsie woyi wissen, daß Sie in dcn Dorf-Magnaten des 11er- Kaxtons eine kräftige und zuverlässige Stüße finden, * disse iiiid is, in deren Hände grgenwärcig die politische iachc drs Berner Landes liegt,
Italien.
Now, 10. März. (Ali . Ztg.) Se. Majestät der König «Wiirexemberg hat dem taatsrath Thorwaldsen die Insig- cnkdes Friedricvs-Ordens mit einem schmeicheihaften Schrei- n iiberrciCHLii lasen. Unter den Freunden und Verehrern des !itzsriers hac dieier Beweis der Anerkennung seiner Verdienste oße Freude erregt.
Im Mai oder Juni wird hier das Fest einer Heiligsprechung €* St.Peter Sebniten werden, eine Feier, welche man seit An- ' ng dieses Zadrhimderts nicht mehr gesehen hat. Man sagt
ko“
KWO es würde:: wehrere Canonisationen in “enen Monaten
WWW,- doci) ist uns darüber noch nichts 'eskimmtes be- Jlkik, war zweifeln auch daran, weil die Kosten einer solchen ecligcn H;“;xidiung sich über 100,000 Studi belaufen, einc ZMF“? die in unsern Tagen hier nicht so leicht fiiissig zu * e:. „ Die Statue xu Schiller? Monument für Stuttgart wird tt den diizu gehörigen Basreiiefen bereits eingepackt und wird IkUch Mit den Basreliefen in Marmor für die Walhalla, von e:?sYothYWagner ausgeführt, in einigen Tagen nach Mün- ge en. „ Seit den ieizten Positagen wird das Journal des Débats „ter mihrmehr ausgegeben und wie man vernimmt, ist durch "in Yeiehl drr Polizei das Blatt für die Zukunft in alien affkehauiern veröoten. Vermuthiick) isr das kürzlich in jenem olatt enthaltene Pasquill wegen Untersagung des Karnevals iiach? dieses Verbots. Dieses Pasquili war, wie es scheint, ne i;: Paris gemachte boshafte Erfindung; wenigstens wurde in:? zurrik durcd jenes Journal bekannt. Hier wunderte man sehr, daß-das ionli geachtete Blatt einen solchen Aussaiz aus- a ., dcr Oxim crjkenvAndlick seine innere Unwahrheit verräti), uiäxngöixtkemc Aehniichkett mit den witzigen Römischen Pas-
lCNLÜpEi, 11. März. ZZ. MM. halten sich noch immer in aserta auf, ' _ agd und sonstigen Vergnügun- htnsgeben. Sie srhemen sich sehr in der Zurückgezogenheic gsfa-ien und- sollen uberhaupt außerordentlich glücklich usain- Bieir alte, „von der Spanischen Etikette herrüßrendc
die seyr lästig waren,- wurden abgeschafft und gegen zwangloser; Familienleben vertauscht. Wie ver-
lautet, hat die junge Königin bereits Ausf! t Mutter er- den- *, Dee berük) Sängerin Madam:h ',Toldi, " w ausgezeichneten Teno rn Salvi, wurden für das Königl. „heater del Fondo xngagirt. Beide haben den ganzen Winter hindurch das Publikum im„Ti)eacer Nuovo, meistens in 'den Opern ynseres Landsmannes Maestro Doni etti, der sich egen- wärttg tn Venedig aufhält, ergölzt. Csario befindet [?ck in einem traurigen Zustande und wird deshalb auch nur wenig be- sucht. » ie Yerschönerungen an dem Park von Capo diMonte sind nun beendrgt; der hiesige Hofgärener, ein Deutscher, Herr Dehnhai'dt, hat fich dadurch_ein großes Verdienst erworben, da ZFZFZUÉZZHthden schonsten Englischen Parks an die Seite gestellt
Portugal,
Lissabon 4.9.12ärz (Ali Ze“ „. . , „ “ “ “ ' I- Wie [e: t nni die Korrexpondeutcn der Englischen 9 iätter Xn“: der Einéerfixdunéz' al-
les dessen, was man ihnen hier aufbindet, oder was fie vielleicht _
seids: rrdichren, verfahren, geht besonders aus den Na ri te vom 3. Ignuar hervor, wo in Einem Athemzuge einech932éngre1 Unwahrheiten, gxmeidet werden, z. B. das Projxkt einer Ver- mählung derPrmzessm Amalie, Tochter Dom Pedro's, mit dem ältestxn Sohne des" Marquis de Loulé; ferner die Gesandtschaft drs *.-)iiii'i]UixZ de Louié nach London; die Verabschiedung des (Yinglisciienk „Kueicherxi der Köiiigin und der auf ihn gefallene Schuß; dic Adderumng des Dänischen Gesandten Grafen Re- penriow, wegen seinoer Theiinahme an dem Revolutions-Versuck; (:?:; Oeletn; die Zuruciberufung der TrUppen aus Aicmrejo nach Yissabdn Wegen der vielen Desereionen zu dm Miguelisken; das &rschcmen ciner Guerilla in Aimada; und die Uneerhandlungen met denrÉngltsc-hen Gesandten wegen eines Englischen Halss- Corps. Lilies dieses ist rein aus der Luft „egriffen, und man kann darays abnehmen, wie wenig sich der Leser auf die Engli- schen Biriciitr aus Poriugai verlassen darf.
Seit einigen Tagen geht das Gerücht, daß in Elvas Un- ruH-en imerr dern Militair srattgefunden. Man sagt, das äte Infgnterte-Regimcnc hade revoitirc, keine Bezahlung verlangt, d:e Regenicncs-Kaise erbrochen ('die aber leer war) und nöch andrre Excesse begangrn, io daß man sich genöthigt gesehen habe, andere Truppen ZIZM daffclbe ausrücken zu lassen, wobei es derm zum Handgcmenge» gekqmmen. Es hätten mehrere Ver- wundgngen i?attgefunden, und einer sey getddtet worden. AU: öffxntitckowiätZer schweigen bis jsß: über diesen Vorfaii, so daß man eigentlich nichts „Bestimmtes darüber erfährt.
Der Correia sag:: „Wir haben endli in Era run e- bracht, daß u::ser großcr Financier, Viiieieckst Basixas (?VZs- s9s)- den Anfang zu der Finanz-Operation des Ankehns' von 800 2011150 gemacht. Der Pächter des Tabakskontraktes haf 100 Qoncos _iJ-crgegeben, und Z. Borges andere 100; somit hat mat? aiso-Wi) Contos erhalten, WOfÜk man 400 Conkos in Staats- Pbligaxionen o_USJesteÜt hark Das B2: .irkenswerthese hisrbeé ist, daß der obige Y_ächter im Monat Mai 100 Contos und im “'Uli! ivteder 100 „Kontos zu beßahien hat, worauf man also FLUISAZYU hatte l;msskelien k mien, ohne kin größeres Opfer
e onto, a ein inan at den. * * '“ 50 Procent zu verlieren.““ h Mä, 1orgezogen, lieder
Zn Hinsicht der dringenden Vorstellungen der Munizipal-
Kammcr von Setubal, sowohl an das Gouvernement, gls an
die Cortes, wegen Ueber and;1a.me dks ai"
vdi'iarjgce das Mi:]ifteriUt1_1hMaßr?gelxi dagxg-FréethnKYerFoeYeedsZ diejc wußten aber rein Mickel und Überließen es dem Gouver- nemrdi, das Geeignetiie zu verfügexx. „Dieses weiß ehen i'd wrmg, „ZWS 9.5 thun soU, iedoch um die Sache nicht gänzliah nut Skiiiscixwrech zu übergehen, dar es ein Cirkuiar an alle GeneralxAdmmtstratoren dcr Dißrikte ergehen iassen, mit dem irrrnZen Befekxi, 03er die Einfuhr und die Fabrikation dieses Geldes u wachen, was also so gut wir nichts iii“, und weder dir Em uhr noch die Fabrikation hindern wird, und das Uebel wn'd nach wie vor fortbestehen.
Grisöhenia'nd.
, Zn Deutschen Blättern liest man: „Nachrichten aus Lichen tiber * atras, weiche bis zu Anfang des März gehen, sxrecizcn vo'n dcr Zufriedenheit, welche die Personen im Gefolge Ihrer Piajestäten über ihre Lage in Griechenland fühlen. Sie Haben Wohnung?", Verhältnisse und Leden weit über ihrer Tr- wartung gefurideti, und in der That ist die Gesellschaft der hö- heren Zirkel in jener Hauptstadt in der Conversation, wie in den Comforts des" Lebens kaum einer Europäischen nachstehend. Veränderungen in der Verwaltung waren kioch ni“c'l)t eingetrete'ä. DerGraf von Armawperg war mit Familie Ende Februars zu Schiffe gegangen. General Schirm? bis ]eßtKriegs-Minifter, iyi ziiri'iikgerufen. Jm Lande i'cidj herrschte Ruhe; an den nördlicyen Gräpzen hausrten noch die gewöhniicden, von den Türken begünstigtenKlepoten. Man nennt den Capitain Stra- tos als ihren Haupt-Anfüizrsr und giebt seine Schaar auf 500 Piann an; doch waren iioch keine Feindseligkeiten vorgefalien, Uk'd sieben überhaupt nicht vor dem weiter vorgerückten Früh- ling zu besorgen. Der Redactcur drs Sotir, Herr Nik, S_kuffo, war in Sura, wohin ihn der Areopag zur Führung seiner Prozeßsachr an das BezirkSgericht ewiesen, von der Be- vdikerung Mit vieler Auszeichnung emp augen und bewirthet, _hieran von dem Gerichte freigesprochen worden. Er ist nach Athen zurückgrkommen, und sein Journal erscheint wieder, vor der chu]? lavcrend und erst noch den rechten Fahrwind er- ivarcen .
Vere inigte Staaten von Nord - Amerika.
New-York, 17. Febr. lieber die am [Iten hier stattge- habten (und bereits erwähnten) Unruhen enthalten hiesige Blätter folgendes Nähere: „Seit dem 10cm wurden im Park Versammlungen gebaiten, und man fand an den Häusern folgende Anschläge: „„Die Preije dcs Brodtes, Fieisches, der Mische und des Brennmateriais müssen herabgescße werden! Die Stimme des Volks muß vor “Lilien: gehört werden. Das Volk wird sich am Montag um vier Uhr Nachmittags im Park versgnime-ln, um die Ursachen des jeßigen Elends, welches ohne chipiel ist, zu erforschen Und sci) Über eine zweckmäßi e Ab- hulfe desselben zu beruhen. Alle Freunde der Humanit c, die entschlossen_jind, den Kornwuchcrern und GeWaltthätern Wider- stand zu leisten, smd eingeiaden.““ Der Pöbel versammelte sich am Montag zu mehreren Tausenden, es wurden Reden qe- halten, u.nd in einer derselben hieß es unter Anderem: „„-Bür- ger! Elias Hart hat in seinem Magazin 53,000 Fässer Mehl. Wir wollen friedlich hingehen und ihn fragen, ob er es uns zu achc Doligrs das Faß überlassen will; wenn nicht nun dann .. ..““, hierzupfte der Nachbar des Redners diesen am ermel, und sagte ihm leise einige Worte, wvrauf derselbe fortfuhr: „„nun dann kehren wir ruhig urück.““ Dies ereignete sich vor dem Stadthause. .Der Ratz des Redners wurd- befolgt;
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- werbe-Schule, einstweilen von 5 Lehrern mir 116
_der Pöbel begab sich ru i na dem V2 in der STLashington-Strlc):g ck von denen bald keine 200 Fäjsér _Me _ _ batte;1 tfttxßhoxh mithYizbulnd sIsLeizen bedeckt war. "21
o o re „rang ie ema e ein, ertrümmerte die S rei - tische, zerrcß die Papiere und Warf Sie auf die Straße.chDkr Verlust des Herrn „Hart an Getraide und Mehl wird auf 10,000tDo1lars geschätzt. Hiermit noch nicht zufrieden, in- gen die Ruhestörer nach dem Magazin des Herrn er- rick, wo sich dieselben Scenen wiederholten, doch gedieh das Zerstörungswerk hier nicht so weit, wie in dem Magazin des Herrn „Hart, denn auf die Versicherung eines Mannes, daß Herr Herner, wrnn sie von der Zerstörung abstehen wollten, gern “bereit sey, seinen ganzen Mehi-Vorratk) am fol enden Tage an die Armen zu vertheilen, entfernten fich Alie. Bei dem er- sten Angriffe auf das Magazin des Herrn Hart begab sich der Mayor, Herr Lawrence sogleich dorthin und versuchte es, das Volk anzureden; er wurde jedoch mit einem solchen Hagel von Steinen und Holzskücken emyfangen, daß er stch schnell ent- fernte, um sein Leben zu retten. Um 8 Uhr Abends war die Ruhe der Stadt vollkommen wiederhergestelit.“
Der Coyrr-ier des Etats-Unis bemerkt iiber die vor- stehenden Ereignisse: „Am Montag Abend ist die Stadt New- York durch Vorfälle abscheulicher Arc entehrt worden, und Plün- derung und Raub waren an der Tagesordnung. Allein oögleicl) die,Behörden vo_n Allem Unterrichtet waren, indem der Pöbel, gleichsam um seine Verachtung gegen die Behörden und die
* FFW]? recht offen an den Tag zu legen, durch Anschläge an
äuser zu einer Berathung über Maßregeln gegen die Kornwuchercr aufforderte, und obgleich kein Vernünftiger über die Folgen einer solchen Versammlung in Zweifel seyn konnte, Waren doch von Seiten der Behörden nicht die geringsten Vor- kehrungen getroffen worden. Man hat etwa dreißig jener Plün- derer verßaftet. Was wird man mit ihnen machen? Wir find schon so iehr daran gewöhnt, das Verbrechen hier ungestraft blei- ben u sehen, daß wir fürchten, es wird auch dieseSmai der ali seyn. Wer sind denn auch übrigens die wirk- lich Schuldigen ? Sind es nicht die, welche mit dem im Schweiße unseres Angesichts erworbenen Geide besoidek werden, um unser Leben, unsere Freiheit, unser Eigenthum zu schützen? Das _Verbrechen war vorherzusehen, und 50 Kaval- ieriskrn wären hinreichend gewesen, um es zu verhindern; habrn da die Behörden ehre Pflicht gethan? Drei Stunden lang wczr die Stadt der Plünderung preisgegeben, und erst als die Plünderer sich erstreuten, versammelte man einige Miliz-Com; pqgmeen. No. nie haben die Behörden einer Stadt sich so feige und unverpünftig benommen; unvernünfti, weii sie keine Maßregeln ergriffen, um ein Verbrechen zu vchüten, von dem sie wußten, daß es begangen werden würde; feig, weil sie, als der Pösdei die Gesetze mit Füßen getreten hatte, es nicht wag- ten, die geeigneten Mittei u ergreifen, Um dir Achtung vor den Eeseßen wieder herzuste en.“ *
Zniarid.
di ZSTZJZZ 218“ Mär . In der Yachtvom20-21ste:: d wurde eke va *. „e.: et) mm 1“_ “minen“ ndc- aukccude En LTW? '“ , „WatZrioo“, Eapctaiy W. Strafford, von London 11:1Y3Ö7817Zl1lcai? Bailajc bestimmt, bei heftigem Nordoststurme von Heidsx: Ankrrn gerissen. Man sah sci), nachdem der Balint? im Rami: Üi*rae- „chosxser. war, genöthtgt den großrn Mai? zu kappen, auch waéeu 3 Mann der Besa uns über Bord gegangen. Das Schiff ver- lor Stangen und egei des Vormakies [tijd aerieéh 'e“rrdiicy"'auf d§r_Ostseiie des Swinetminder-Hafens auf den Strand. Die üorigen 11 Mann der Besaßung wurdcn gerettet, In den Hafen zu Greifswald kehrten in Folge jenes'Sturms 3 Schiffe und zwar eins in so ieckem Zustand zurück, daß es der Capieain an's dlxn Strand srizeii mußte. Das Schiff „Amphion“ Capi- tcim „Orews, ging tmc AuEnahme der Mannschaft, welche ßch in eurem Bootx reitete, uiiter Thiessow total verloren. *- Die Oder bei Stettin iii (wee man unterm Listen von dor: meldet) wiederum ,uderau niit Treibeis bedrckt, und wenn dadurch auch Z,“. seit einiger Zeit ,wiederhergeskelite Schifffahrt fiir größcré Jahrzeuge mcht unterdrochen ist, so iii sie doch für kleinere mo- mentan etxvqs geiiört. Die Kälte isi empfindlich, am Mike::
Morgens zeigte das Thermometer 7" unter Nuri.
- Die am 14teti d. M. in Wien und an mehreren ande- ren Orten verspürte Crderichütterung ist auch in Hirschberg wahrgenommen worden. „Im Hirschberger Boten liesi ' man in dieser Beziehung Folgendes: „Mit dem Beginn des Monin März umgab und wieer vollständiger Winter; eine treffliche Schltceenbahn, wce wer. sie lange nicht gehabt, erfreute die Ge- btrgibewohner; doch hielt sie niclit lange an, die März xSonttc spendete reichlich iusterwärmende Strahlen, obgleich ziemlich ftaikc Nachtfröste em mir langsames Schneeschmelzen herbeiführteii. So kam der 1-1. ?Närz heran; weder die Witterung dieses Ta- ges, noch der Barometersiand iieß auf etwas L'iußrrordentkécbcs in der Natur schließen. Unerwartet daher verspürte man i:: (m,- ]erer Stadt am Abend dieses Tages" nach 5 Uhr eine Erder- sch11tterung. Man bemerkte dieselbe in mehreren Häusern, so- wohl in der Stadt, als auch in den Vorstädten, stärker oder schwächer. Die Bewegun glich einem Ruck oder Stoße. Bai- dcr bewegten fich. an der and, und Personen, die auf Sophac; oder Stühlen saßen, empfanden den Stoß ssi)!" deutiici; manera wollen sogar emen Knall oder ein Brausen vernommen haberr. „Zn Hertichdorf hat man das nämliche vei'spÜi't. In der Nach wxithete m Hermödorf, Warmbrunn und Herischdorf ein furcitt- jhgxer ??Zriri, d:?n ;virJitib-Yirschbrrg wenig verspürten. Lim ;)en r: war arer ee;rs tra at “ Wetter ein.“ t k ! rs, aber angenehmes
-- In Sprottau isi unlängst eine SonntaÉs- und Ge- Ysnet „worden, von welchen ießteren 09 die erste und iZHJÖZrZJeiZ btheciung bilden. An jedem Sonntag, mit AuSscdiuß der Fésr- und Jahrmarkrtage, wird Vormittags von 11 bis 12- Uhr im Zeichner: und m der Geometrie, und Nachmittags von 3 bis :) Uhr tm Rechnen und in der Gewerbekunde Unterricht erthcilr. , -- Im Reg.“ sz. Posen wurden im vorigen Jahre, mit Einschluß dcs Militairs, 31,221 Kinder, nämlich 10,090 Kna- ben und 10,131 Mädchen geboren, wogegen die Zahl der G;“,- siorbxnen s1ch nur auf 20,313 belief". Es smd hiernach 10,908 Menschen mehr gesoren ais gestorben. Zwillingsgeburten kamen 341 mal Uiid Drillingögeburten 2 mal vor. An Entkräftung FgrbanLZÉZ OFesischenh, worixtzterlöi) Männer und 07 Frauen, :e a e e ens'a r uri ee t arten. ' ' wurden 3110 PaÉrr.1 K; 9 g h Ehelich getrauc »- n der tadr in und den da u e öri en ! _ Dörfern sind im Monate Februar d. I., leg hersdgnen 3:1"er
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