Metedrologische Beobachtung.
1837. 17. April.
Abmds 10 Uhr.
Morgens
, Nachmittags 6 Uhr.
2 Uhr.
Luftdruck ..... 329,18““Yar. 331.25““Par. 333-60““Par. Queuwärme 6,80 91. Luftwärme . . . + 7,8 0 N. + ] 1,49 N. + 5,5 0 N. Fiußwärme 4,6 0 R.
Thaupunkt + 4.70 R. + , 3,5 0 N. + 1,00 N. Bodenwärme 3,30 N. Ausdünslung 0 978“ Rh. _ Niederschlag 0,149“Rh, Nachtkälte +2,69 91. Tagelmittel: ZFUW“ Par... +8,1 “N... +3,10R... 67 pCt. _S.
Dunsksäniguns Wcttcr ...... Wind.... qx. - Wolkmzug . . .
81 pCt. bezogen, O.
SO.
51 pCt. _ trübe. S. OSO.
68 pCt. trübe. SW.
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Qu-yärt
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Nach einmaliger Beobachtung.
, kari- 59/9 Kenko 106. 80.
1'111'111.-8011. 645/8. 643/3. 110. 40/ 63%. 59/0 8111111. 5111. 207/z. 20%.
39/9 110. 78. 93. 50/9 8111111. Rento 247/11- kassire 6%.
...“-
ige Zörsvn.
a. U., 15. ck ri]. . 4% 997/111- Frettag,
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272.10/0 11011. 527/8' 5213/18- 11 . *
50/4, Rony. 3% l'ortux. 303/3.
Sohn, histori
, 12.
Donnerft
Köni liche
Zerliner Zöra [)en 18. 1111111 1837.
ämtéic/ier“ konér- 247111 LsZ-Z-C'orm'x-Zekxsé.“
Mittwoch , 19. 1) Symphonie in 15 11111. Violine, Paris. Hierauf: Samson,
pril. s.
kk. Jour. Ztief. 1 (36111.
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lischen des Milton, in Musk g
pk. Jauk. 137121". | 0-11. Bearbeitung von Mosel,
komm. 110. [(ur- u.Jeum. 110, 110. 110. 110. Iebluloebo (10 11111211“. (7. 111111 2. Feb. 11, l(. 11. U. (10111 111 marea. 111-110 111111. kkiotlkiob-ä'ok. 101111. (301111111111-
kQ-Ieb-U-leb. ['nkuzl. 0111. W. i'kämßob. ä,!ub Kokm.0b1.w.1.0. 11111.va 3011. 110. Kerl, ßuäto 0111. [(öuißab. „ ck).
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111) kb].
.Die Abonnentents und nicht TZültig.
!. 0111“. '1'1111'. 211 30 8 1. 87181". 1 (Je- 11 1425/13 1413/4 15174 150%.
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bezeichnet, verkauft. Donnerskag, 20. April.
NU.
Carabas, Bauer in 2 Abth- Hoguet. “
Im Schauspielhause: 1)
“311211111
Am Bußxaqe. von L. van Beethoven. 2) Fantasie für komponirt und vorgetragen von Herrü Ghvs aus
unter Direction des K. General- Ritters Herrn 01“. Spontini. Ausgeführt von den König!. Sängern und Sängerénnen,
und dem gesammten Chor-“Personale des Köniqlichen Theaters.
nen Fräul. v. Faßmann, Dlle. Lehmann und den König!. Sängern Herren Bader Bötticher und Zschiesche vorgetragen. Die Einnahme iii zum Besten einer UnterstÜZUngs-Kaffe für hÜLfsbedürftige Theater-Métglieder
freien Entreen sind ohne Ausnahme
illets zu den Logen des ersten, zweiten und dritten Ran- ges, den Parquet-Logen, dem Orchester, sind im Bislrt-Vcrkaufs-Bäreau zu folgenden Preisen zu haben: 11113 in den Logen des ersten Ranges 1 Zu diesem Tage werden Opernhaus-Billets, mit Sonnabend
Im Opern au e: d (* , muss. kalisches Quodliöet in 2 Abth- Hierau?: s Fk btch
Schauspiele. “ nach dem Fra Im Opernhause:
großes Oratorium aus dem Eng- esest von Händel, nach der neuen in 3 Akten.
Anna; *- He
Mitgliedern der König!. Kapelle
1101179311 on 1 0010. 2) 1.93 (111619. 011: 1.11 l'a 7111111901111: 011 2 notes,
Kaiser Friedrich "„ zweiter Theil, oder: F
Muük von Haxevy. (Olle. H Königsberg: Recha, als Freitag, 21. April. Die Schwestern von Singkpiel in 2 Akten. Sonnabend, 22. April. Musik von Boéeldieu.
zu Wien: Gaveson; -- Theater zu Peskh: Dikson, als Gastrollen.)
“[ A “[ 111.15 011SY61737U10. - . pri. m an pie! aufe aks |
Dramen aus der Geschichthe derc sech : V' riedricb und
sche Tragödie in 5 Abch, von E. Raupach.
Königskädtiscbes Theater. ag, 20. April. Die Jüdin. Oper in 4 Akten
nzöstschen des Scribe, voGn Furiederike Ymenrejxh“ enrictte ro er vom heater , * 1 F 109.
Prag. Komisi, „
Komisckze O1 ** Henriette Gross„ * Theatq L;.“
erste Gastroüe.)
Musik von W. Müller. Die weiße Dame. (Dlie. rr Ammerlahn, vom K. K.
of-Opérn- Herr Rott, vom
öm'gl. Srädrischn
rden von den Königl. Sängerin,- Grünbaum, Dlle. Lrnß, Tlle. , Eichberi
10 Sgr.; Rog
] Rthlr. ,] Sa 9 Pf., auch 22 Parquet und Parterre,
Rrhlr. :c.
Der Marquis von von dem Königl. Baüctmeißcr
[111 110111113111“ ignoré, 1131111071118 ; "
große Gerste 28 S r. 9 s 11 er 5 Pf I 1311 H f
Ju Wasser: Weizen (weißer)2 6 Pf. und 1 Rchlr. 20 S
1 ,- Das Schock ? Heu 1 thlr. 10 Sgr., auch 22 Sgr. 6 P .
Markt-Preise oom Getraide.
Berlin, den 17. April 1837.
Zu Lande: Weizen ] Rtblr. 15 S r., schlechte Sorte 1 Rtb!
gen 1 9111111. 4 Sgr., au 1 9111111. 2 Sgr. (;
23 Sgr. 9 Pf., auch 19
Rthlr, auch 1 Rthlr. 27
" Pf gr.; ?kogcJenftl 1321153111112 Sgr.
x, .-_groe ere „ t.r.' 1r2 Sar. 0501; Erbsen ] Rthlr. 10 'Sgé:af 3 S“ Sonnabend, den 15. April 1837.
Stroh 7Rth|r., auch 5 91011120 Sgr.. dcr Century
P -; Sufi
S . 6 Pfq 111111
Redacteur ckck. C0 Nee , P
Gedruckt bei A. W. Hayn.
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Allgem
Bekannrmachungen.
Bekannkmachung.
Das im hiesigen Regierungs-Bezirk und zwar im _Odornikcr Kreise belcgene, zum Domainen-Amte Bogunicwo gehörige Domainen-Vorwer! Vacholcwo,
w0chck Gartenland ............ 29 M. 174 [IR. 911 . 25
Acker ................
Wiesen ............... 143 - 52 Hütung ........ / ...... 1 64 . 91 Unland ............... 52 . 125 Hof und Baußeaen ....... 5 .. 87 .
* “ zusammen 1311? M. 14 (IN. enthält, soll einschließlich zweier orß-Parxeüen, der sogenannten lomower Berge und Pacho- lewxr Bérken, von ?usammen 795 - 107 . im Bakum also mit e nem R&W chemInk-alte von ........ 2102 M. 121 [IR. nch den dazu gehörigen Gebäuden und m1t dem Königlichen Inventarium an Aussaat und Bestel- iung, so wie mit den auf den Forsi-Grundüücken vctindiichen nicht haubaren Holzbeuänden, von Jo- bannjs d. I, ab im Wege der dffentlichen Licitation, mit oder ohne Vorbehalt eines DomaineneZinses, verkauft werden. Hier :: 111 ein Licitations-Termin auf den». Mai d. ., Vormittags 10 Uhr, in unserem Sesffons-Dimmcr anberaumt worden. Kaufluüige werden eingeladen , sch dazu einzuiknden und 1bre Gebote abzugeben.
Das Minimum des Kaufgeldes ist für den Fall des reinen Verkaufs obne Vorbehalt eines Domai- nen-Zinses auf 17,010 Thlr. 18 sgr. 4 pf. festgesetzt Erkolgtdie Veräußerun da egen mit Vorbehalt eines Domainen-Zinses, so rtr gt dcr [checke 400 Thlr. jährlich und das außerdem zu entr1chtende geringüe Kaufßeid 9810 Thlr. 18 sgr. 4 pxg
Ie cr Mitbietende muß auf erlangen den sechs- ten The“ seines Gebots in baarem Gelde oder geld: gleichen, auf jeden Inhaber lautenden Papieren als Caution vorzeigen und solche, im Zane cr Meisibic- tender bleibt, deponiren, Der Zu chlag bleibt dem vor csevten Kbniglichxn Miniüerio vorbehalten. Die üdr gen Kauf - BcdmgunZen können in unserer Domaincn-Regéßratur an beim Domaincn-Amte Voguniewo jederzeit ein eseben werden.
Posen, den 15. März 837. Königl. Regierung, Abtheilun
Steuer:» Domainen und
für direkxe orßen.
Edictal-Citatiou.
Alle unbekannten Erben der zu Beurhen a. d. O. am 5. November 1835 ohne letztw1111ge_Dispofition veräorbenen verwittwet gewesenen Negrments-Cbi- rurgus Schulz Dorothee Elisabeth gcborncn Schulz, welche angebléch 111 Berlin geboren und deren Ehe- mann Regiments-Chirurgus Andreas Schulz schon im Jahre 1800 zu Emmerich verstorben seyn soll, werden auf den Antrag de(dem Nachlaß zum Kura- tor beßcliten Tußiä-Kommessarius Werner hierdurch aufgefordert, 1 re nsprüche an den über 1500 Thlr.
betragenden Nachlaß schriftlich odtr persönlich oder
durch einen mit macht versehenen _ ihnen bei etwaniger Unbekanntschatr die JußizzRäthe Bassenge, Trenkler und der “ uüiz-Kommjssarius Fänge! vor eschlagen werden, päte ens in dem auf den 24. anuar1838, Vorm. um 11_ Uhr, anfiebendcn Termine vor dem zum Dcputtrten ere nannten Ober- Landcögerichts - Assessor Paschke auf dem hiess en Schloß? anzumelden und durch Bci- bréngung er Legitimation geltend 0 machen, widri- genfaüs d1esc|ben mit ihren Erb: nsprücben derge- fialt werden präcludirt werden, daß der gedachte Nach- laß in' Erman ckung aller Erben als herrenloses Gut dcm Köni [. reuß. Fisco zuerkannt, auch verabfoxgt werden 1.) "cd und der nach crfol ter Präcluson sach etwa crü meldende Erbe alle here 16 getroffenen Dis-
Jehdriger Information und Von
1efigen Juüiz-Kommiffarius, wozu '“
einer Anzeiger für
weder Rechnungslegunk noch Ersatz der ehobenen Nußungen zu fordern crechtigt, sondern 10) ledig* "ck mit dem, was alsdann noch von der Erbschaft vorhanden isi, Zu begnügen verbunden seyn soll- Glogau, den 14. März .*837.
KdniJl. Ober- Landesgericht von Nieder: Sch esien und der Lausitz. Erster Senat-
(b-“§-) Graf v. Rittberg.
Edictal-Citation.
In der von dem unterzeichneten Königl. Pupillen- Kollegium verwalteten Major von 0mhoffschen Pupil- len-Masse beändet 1751) ein Perklsplendmn von 250 Thlr. 17 sgr. 0 pf. f1_1r die ihrem Aufenthalte nach unbekannteOberä-Lreutenant von Borsten, Maria geborne von Imhoff. Dieselbe wird daher aufgefor- dert, innerhaib vter Wochen zur Empfangnahme des obigen Perciviendums sch zu melden, widrigenfauö die gedachtxn 256 Thlr. 17 sgr. 8 pf. an die Königl. Juüiz=Oxüziaytcn-W111wen=Kasse werdcn abgeführt werden. Martcnwerder, den 18. März 1837. König! P::péllenc Koiirgium,
-
Pekaxrntmachung. Da dée FingixThetlarng des Nachiaffxs des am 13 September 1831 zu .Btebcrtcich ::0 1111ex».151111.vkks10k benen Gutsbesiizers und Léeutenant a. D. Johann Car! Heinrich Kublwxm rcvorßeht, so Werden axle unde, „kannten ErbschattZ-Giäubxger 131110111113 aufgefordert. 1bre_Anspr1:-chc binnen drei Monaten 1111110010110» widrtgenjauz" nach erfolgter Tbcilung Ech dieselben nur an jeden Erben nach Verhältniß „seines Echtheiis halten können. Frankfurt a. d. O , den 7. Avril 1837.
Königl. Preuß. Pupillcn-Koilesium.
.---.---------- *...L'„_„
_ Notbw_end1Zer Verkauf. Die der verehrlechten B ckcrmexüer Martcns, Axm- Chrißiue geb. Nowska, zugehörigen, auf Langgarten unter den Seer-Nummern 112 und 113 und Nr. 22 und 86 des Hypothekenbucbs gelrgrnen Grundsxkicke, ab eschäht auf resp. 5222Th1r. 16191 8 vf. und 801; T lr. zufolge der nebsi ißyvoxtbekenscheinc und BENU- gungcn in der Ncgisiratur emzusehendcn Taxe, sollen den 27,3un11837 111 oder vor drm Artushofe verkauft ch'ch. Königl. Land: und Stadtgericht zu Danzig.
Nothwendiger Verkauf. La_nd- und Stadtgericht 111 Schweiz:- Die in dem Dorfe Przechowo 8111] Nr. 3 velxgcne, dern Kaufmann Karl Aßmann zugehörige Papier- mublc, derxn Materialien- Werrh auf 2437 Thlr. 19 sgr. 9 ps. und deren jähr11chcr Reinertrag auf 530 Thlr. 10 [gr. veranschlagt worden, soll am den 12. 2711111111 1837, Vormittags 1111121".
an ordentlicher GerichtsßeUe subhaüirt :» ékdkn.
Die Taxe „und der Hypothekcnschcin 111111 in der Re isratur emzusehcn.
chwch, den 20. November 1836.
Edictal-Citation. Es snd sl1t länger als 40 Jahren nachbenannte Deposita beim unterzeichneten Stadtgericht vorhan- den, und da der Aufenthaltsort und die Existenz der Fnterrssenten unbckannt, so werden hiermit sowohl [. um die 511!) 1 und 2 erwähnten Deposua zu erledigen, als auch 11, um über Lebrn und Aufenthait dcs 8'11] 3 ge nannten abwetcnden Fichtner möglich11 Nachrlci)! zu erhalten, Edictales erlassen.
]) In weil. Adam Vierich's', gewesenen Büraer- meiüers allbier, 1111110 1742 anhängig gewrsenem Krc- ditwcseu war unter andern eine liquidirte Forderung von 157 Tblr. 10 gr.
poffiioneu anzuerkennen und zu übernehmen schuld1g,
„ „m das Vcrmöqrn d'cs adtvrscnde" F?rhkner's 11-10-13-
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die Pr
Buchhändler 111 Lripzi „ ekommen na de en :!
lebc)n adielr Jus dessenszY111tgwr:é , ck ss M x'
3 we . rau SUcmne Frcderike', verrhcl. ro- feffor Schrchx zu Wittenberg, “ P
11) Carl Gottlteb Peßkcvig und
T') [FI. R. thstbég, (“infa Abwcss'nde", nacb Erbgangsrccht verfallen.
Die Pepsch1gschen Erben 81111 „_ 01, 11. haben zwar ihren Anthcil an obiger Forderung erhalten, allein des 5011 c. gedachten unbekannten Abwesendrn An: tbeél an 52 Thlr. 11 gr. 4 vf. defindet st'ch seit 1793 im gerichtlicH-n Dcvossto.
2) Im Jahre 1793 hat der hicsge Bürger und L_obgerver Carl Gotthelf Nrbel, Welcher von den Erben weil. Herrn 11. und Archidiakonus Konüantin Lehmann's hicrrelbst Immobilien gekauft, Vierzig Thaler unbezahlte Kauf: und Tekmmakwrr für gra dachte Lrhnmnnscbr Erben, wm"! dieselben damaxs“ 1111111 1117191“ auIß'xkdtg znmachm grweseu, dcponért, we!c[)e_ 170) noch tm O_cpossto dch-adcn. *
3113121011010 hat 1711) im Fahre 1809 der bécffge Munkus J (K. Fahrner beémlécj) von hier entkernt
_Dossexr gxxiüger _Nacdlaf; wurde damals 1111-111th9- 0111, und die Auctionsioosung 1:11
2 Thlr. 2-1gr 3 vr".
kram «1:1 1ipx)q.jru-x-„ Auf 211111101611 dcs bkßätxqtcn warsryhettsvornnmdes soll 1111111: 1111111111111" öffent- 11chdachgerufen und nach Befénden für todt 11111111 2011 cn.
_ Gerichtsweg"! rrcrdcn dahrr 1111101111101? Interes- WUZM- MUCH? an den 111111181118 ZU!- 1. und 2 2111 kbill haben, so wir der 51-11 3. gr“annte 0111111111191 Fichtner, insofcrn er noch am, Leben, rvcntucu adkr auch ane Dicicnigen, Welche 1111311911111 11111111 Rechts- grunde an dir voqudacbtrn Ocvo11111191'111111dr odcr
Lkche11 Ansprach zu machen 111111111, bicrmit g.!adrn den Neunten Sevtcmoer1837 ;:1 1110111“ Vorméttagszrit an 1?t.1dtgcrich151iclle all- hter ck11thdi €:: Person, oder durch 1191151111112 Be: 9011193511031?- 1.-gal zu erschein?" nnd dascivü 1111111 dcr Verwarnung, daß die Außengrdlérbcnm nich: nur ihrer Ansprüthe, sondern auch der Wiedrrrin (chung in den vorigen Stand, rvrrdrn für vsxiußkq 1111111111 und 111111111111“ alicntbalvcn ausgexchloffcn werden, mit ihren 2111191110110 1171) zu 111111111, 1111: Weniger 1o1che zu besMinigrn 1.170 söe't's 11'111'1“ 170)- theiis mit drm Contradictor, 1111111011 10 111119111, 111111) wo möglich 1711) zu vqulri-Men, in 11117111 Untrrdi-irung aber 11.111111 0 Wochen darüber ..01nthfaivcn “01:11:11 zu verfahren, 511 111011113111 u:“.d 11,711“ den Acht und Zwanxigiicn Octobcr1837 der Inrotuiatvn und Vr-jendung drr Aiken nach 1111111101101 Verspruch, odcr Erthcilung 111115 Bc- 1chceds, so wie de_n Se111zehnfcn Dexrmßcr 1937 dcr Pu=1ccation dcs cingcholtcn Urtcls ode": 171131111111 Bescheid:: 1711) zu gcwärtx'qrn ' Wornach 1111 zu 11110111 Stadtgericht Oddcin, den 29. März 1027. Smdxr. Fleck.
Edi“ctal-Ciration. Nachdem auf Antrag Frau Magdaienm verwitt
grstandcnen, seit dics-“m Fahre nbrr 0111111001111" Michael Lauras, dcr EdictabProzcß 112111111 worden,
dieser n1cht rnehr am Leben 1100 1111111, alle die'jsni: gen, MW als Erben, G10111'1ger odxr aus
rückgelassenem Verindqm habcn sollts", 117-0th [1110 [1010111101115 1111231111011 ihrer Anz'vcücbe und 1'1'1" Wix:- dereinschung 111 den vorigen Stand, inionrcrvett!
aber unter der Verwarnung, das: der ndwesrndk Lau-rbcn crschicncn:
kus bei seinem Auürnbleiden für 1091 erklärt und?
durch Cesson auf Herrn Johann Gottfried Prost!)“;-
“fein 0111111111111“an Vermögen den 110) dazu legitimi: renden Erben werde vcrabfokgt werdcn, vorgeladm,1
“R
'fürI
Bcrrandlm:g Bocimia- Eisenbahn. so Wie di:" Eimirbung 11111111 dcr gcmklte |üe Rate fälligen w::d durch uns gcgen cine äußerst mäßigeProoissok
Vcsck)re1bung des M11 ciner Hdbcnkarte. eincm Etabläicbr und 94 171117 weten Rilke gevornen Pctasch von 0111“. «is Muttenscdnittcn (vom Prokcfsor B1. Hösel in Wicn-„k“ c:yd„vrc1111mriv„cn Ervin das im Fahrc 1813 bei dcm Neuüadt.) Prachtvolie Auäsmttung in jdcr M"“ Linien-Jnfanterie=9§eg1mcnt von xow nis Soldat hung.
so werden ernannter Micbacl 00111115, oder, wenn'rrrseben 11311 ltcmbcrg (m größtem Kartensormot und _iüum.) "1 irgend Zeichnung von 17, Fr. Vollrath Hofxmang! einem andern Rkäjtsgkunde 211111111011 an dcsscn zu sochen von Pobuda und Rees. Broich- 11“
M
eußischeü Staaten.
zu früher Ö“eÜeZ8:tAugsusü 87" “' 111 1 _ er zee an bk! er Geri 1511 en Persoxz oder durch hinlängléckglegitkm1§l Bevoll- mäcbt-gte zxt ervcheinen- ihre E 11: odér sonüigen 1111- svrüche zu [:quidtrrn und zu bescheinigen, sodann aber der c711rot 1011" 14“ dOLthlT'bder Ui" ". k . 11 on an et" en un der A ten na rechtlichcm Erkenntni , und endliZ ck den17. November 111.1". der Eröffnung eines Urtcls 1711) zu versehen. Zeßnih, am 4. März 1837. Die Herrlich W-iesandschen 1§1e11chtcn 1111- hier, und Rüger, (!).-.O,
„*.*-_.,„4
Wohlfealer Verkauf (11th R1cccrfiizes 1'11 Schießen.
Ein im schönßen Theile des Schlc171chcn 91111111 Lcdrrges gelegener.- üder 3000 M Morgen “13111. 3101116. in 110) faffendcr Ritterüy 117 wmm vo"111 11111111.“ Jahre des Wrikve-s aus f-eer „Hand 1111111 1111,vrrkaufxn. Das wobltöblicb: Anf age nnd Adreß- Wurm“ xn Berrslau wird gefälligst den 17.11 melden: den Käufern uber Aücs genaue Auskunft gevcn.
_ Rbrin-Wcser-Eéscnbabn. er 171111111 uns veranlaßt, im Verfo1g 111111111
Eanadung 9911119. März 0. (Nr 83, 91), 93. d 3)
01-1 .Herren Actéonairs, Welche in der am 2 11-11 üambam-nden Grnrral=Vcrmmn11ung 17111 durch 1111
den' vertrcsrn zu lasscn wünschen. ba'ma'klicr- zu 1111111111, daß eZ xterzu nur céncr ganz einfacb-n “2300101111111. darf, wie wirkt in dem Rundscbr-“ioen vom 3, Exp- rember v. Z? für die erße General wendbar erkjärt'war.
Versammjung 111
1
Minden, drn |1. Avril 11:37. .der Verwaltungs-Ratb der Nhein:Wes YMhn-Gescllschaxt.
Bekanntmachung nbaber von_Acti-n:Interimssck'einer der_Eisenbadn von Wien nach21ochn11 Dee am 1. Mai -*. u lerüende 21e Ratenrabluns
von 10th auf die Act en-Jnterimsswäncdcr 201-1- ;? _ “' rdner schloß, indem er Herrn Guizot dazu Glück wünschte,
balviäbrigcn 31111111-
Bcrlin, den 17. Avrtl 1837.
besorgt. Nathan & Comp., Linden 911.11.
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Lircrariscbr Anzeigen.
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Beschreibung des GroßbrrzoqtbumsMien
in rener Brachte Ausgabe. Von J. Scheiblc's Vuchand1ung 1112111111
Wurde an 1111.- Buchandlungcn vcrkandt, in WU“ ((C-111111111111 Nr 3), Posen, Bromdcxa an E Mittler und in Grcifswald an L. Bamberg:
21 V Heunisch,
Großhcrzoqchmns 231111"-
Gr. 8»... Brosch. Euescr1ptions- P" ] Thlr. 15197. ck Werk nußcr der Hkhenkarte auch "" ;
Dasselbe einerKa-“te von Baden und WW“
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V11 151 (Frantz, Friedrichsßrch Nr. 105/111“
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Shakespeare, König Heinrich 17111. JPK“
Dcu1sche übertragen von S. H- SPM“ clcgant geheftet 20 sst". *
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: riedens-Gerichte zu
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Hohenstanen), seen
Allgemeine
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Amtliche Nachrichten.
Kronik des Tages.
Des Königs Majestät hahcn dcn Lieutenant a. D. und torquxs-B11115er von Thcelau zum L01101"01[) dcs Kreases desdur, im Regcrungs-Bez-rk Lchniß, 7111619713101ng zu nnen gkl'uhk-
Jm Bezirke der Königl. chérrung 1" Erfurt ist der bisherige Drakomas zu Wo:;Wxxsre, Chré- „, 1) Snchxe, zum Pfarr-Subxmux bxi dcn evakögclzs111211Ge- „0111 zu Grof;- und chxngwbr, 5111-18 €).)?1'1hlhauren, und dcr crkge Pfarrer zu Bindrrolrdcn, Hrrrmann Theodor „ oll, zum Dmkonus in W.:1111)11:dcn, 511216 Erfurt, ernannt den,
ZeirUUZS-Nach-richce11. 21 u s l a n d.
F r a 11 k r e i ck.
Paris, 13.211011. Gestern empfing der König Herrn the, arbeitete darauf nach einander 11111 dcm Grafen von taiivet und den Ministern des Innern, des Krieges und äuswärtigen Angelegenheiten urrd ertheiltc später den Her- Guizot und Duchötel Prxvat-Audéenzen.
In der Patrs-Kammer 17a11ete heute, nachdem über “ge Bittschriften Vortrag“ gehalten worden, der Admiral Du: ré den Kommésstonss-Bericht über de11»Gesch-Entw111f ab, velchem zu den diesjährigm Ausgaben der Marine ein Nack).- ß von 3,900 000 Fr. verlangt wird. Einen zweiten Bericht attete Herr Érépier übrr den bereits in der vorigen Ses-
von der Deputirten-Kmumer angenojmnenen Geseß-Entwurf Betreff der Bankerotre und, brachte zahkrefche Verbesserun-
zu demselben in Vorsxhlag. Hiernächkk wurden die Bera- ngen 1113er den Gescß-*Cnt1vurf wegen des Bergbaues wieder genommen.
In der heutigen Siizung der Dcputirten-Kammer rden, der gestern getroffenen Verabredung gemäß, bloß Ge- stände von untcrgeordnccem Interesse vorgenommen,_und zwar nächst der Gescß-Entwurf, wonach der Wuttke Jujfieu's ein ahrgeld von 6000F1'. ausgesetzt werden soll. Herr Du- isne widerseßte fick)" dieser Ads:“:ht, indem er sich unter Ande- mdarauf berief, daß die W::twe Cuvier's eine minder starke 1111011 be iehc, auch die Wxttve des Generals Decamps im 1111|83L1 nur 3000 Fr. an Penfion erhalten habe. Der r-xxJauberr erwiderte h:"erauf Fciqendes: „Es schmerzt 01,001; ich mich gendtdigt sehe, zur Widerlegung_ des vorigen „'N-ers aufzutreten, denn ich g!.1ub1e, daß das Gedeß, mit wel- 11 wir uns gegenwärtig beschäftigen, ohne crgcnd cinen Wider; 1111) durchgehenwürde. DerName Jusäeuist einervon denen,die [erm Vaterland: zur höchsten Ehregeceichen. Die Bocanikhat nur ekG-eseßgeberé Lenné und Jmsieu. Die Methode dieses hkéren aber hat in ganz Europa gewiffermaßen eme wissen; aftlcche Umwälxung hervorgebracht. Man erinnere uns an v1rr. Der Himmel bewahre mich, daß ich den Ruhm dieses sgezeicbne en Geleirrcn irgend 101111510111 1oll:e. Scéne An- ücbe auf die Dankbarkeit der Nmion smd unauslöschlich in
' n thrbüchern unserer großen Männer verzkiä); er. Ermnern -ie 1111) aber des Lobes, das zu seiner th Cuvier selbst dem lehrten Zusfieu im versammelten Staars-Rath und in Gegen- art des Kaisers errheklre, und bedenken Sie, daß ohne die 11010 1111111131001, die Iusssu im Jahre 1781) puditxirre, wir elietcbt gar keinen Cuvier gehabt haben würden. Lassen Sie 16 daher die uns vorgesch1agene Person ohne weiteres bewilli- „ 11. Wir haben nicht zu befürchten, daß Méßbräuche daraus tstehen werden. Die Natur :| geizxg mit der Hervorbrin- ng von Männern wie Insfieu, UW viele Marschälle von rankceich werden längst der Vergessenheit Übergeben seyn, Wenn e Nachwelt noch das Andenken Zussteu's segnen wird.“ Dcr
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1; er seinen Namen an das der Bermhung vorliegende Ge- 11„gekn11pfc habe. Leixtcres ging sodann mit 208 gegen 8 „Ummen durch. - .Die Yersamm'ung beschäfügte fich darauf 11 einer Proposition des Herrn Boudo11squcé des Inhalts, aß man den amputirten Unteroffizicren und Soldaten, die ach dem 9. Juli 1814 zu R::tern dcr Ehrenlrgéon er: annc wordetr, vpm ]. Januar 18:17, ab das Ehrenlegions- ehalt bewclltge, 111 dem Mdßr, als durch Aussterben derglei- en Gehälter vakant würden. “2111111 gegen düsen Antrag ließ ck nur ein Redner vernehmen, worauf derseibe mit 175 gegen 1) Stimmen angenommen wurde, _ Jcßt war das Geseß- über te Friedensgerichte an der Tagesordnung. Man nahm jedoch “nstand, sich mit demselden zu beschäftrgen, da keiner der M:“- ister auf seinem «Plaße war. G1ück110ckerwcise erschien kurz dar- uf der Großfiegeibewahrer. „D,:e Herren NTinister“, äußerte [klcbwohl Herr Sr-Marc-Girardin, „sind seit k11r_,em so ewegltcher Natur, daß es woh1 mdglach wäre, daß der Mini- er, der uns heute noch im Laufe der bevorstehenden ebatte. antwortete, morgen nicht mehr exéskirte. Die Kam- er btetec in der That, vielleicht ohne es zu wissen, khknfalls aber ohne es zu wollen, em rcchc kläglichcs Schau- mel dar. Was thun wir hier? Wir Lehen Alie mic verschränk- kn Arnren und desorgen weder d1e Gsschäfte des Landes, noch nsere c:gene11,„1n Erwgrtung, daß endlich eine Verständiaung nterden Mmtstern erkolgen werde. Es ist die höchste "Zeit, aß dicser Zußand endige.“ N-ach einer kurzen Erwiderung des errn Fulchtron, welcher auf der Beibehaltung der Tages.- kdnung bestand, beschloß die Kammer, die Debatte über die 1 _ eröffnen. _Bri dem Abgang: der Post be- es zu deesem Behufe Herr Ga1llard-Kerbertin die Red-
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“ erlegen isk.
PreußischeStaats-Zritung
Berlin, Donnerstag den 2011-11" Apxjj
nerb1'1hne.- In derselben Sißung zeigte der Präfident den anwesenden Deputirten den Tod des Herrn Charles Comte, Deputirten des Departements der Sarthe und Mitgliedes der Akademie der moralischen und politischen Wissenschaften an, der gcüern einer eben, so langwierigen, 018 schmerzhaften Krankheit Herr Comte gehörte der “linken Seite an.
Die (in unserem gestrigen Privat; Schreiben enthaltene) Nachricht, daß Herr Guizoc endiich den Sieg davontragen dürfte, wird heute von allen hiesgen Blättern bestätigt. Das Journal de Paris äußert fich folgendermaßen: „Gegen 3 Uhr verbreitete sch _ gestern das Gerücht, daß, da Herr Mole auf die Zusammen'scßung eines PAnistcriums habe verzichten müssen, der König Herrn Guizoc zu sich habe rufen lassen; und es ist alle Wahrscheinlichkeit vorhanden, daß endlich aus der Kréfis ein von Herrn Gm" ot gebildetes Kabinet hervorge- hen, und daß der Graf 9 ontaiivee in dasselbe eintrxten wwd. Herr Duchötel ward später nach den T111le1'1een beschieden, und es scheint, daß das Kabinet steh nun definitiv in dem Sinne des 13. März und 11. Okt. constituiren werde. Da wir in Bezug auf die Personen keine “Vermuthun- gen aussprechen wollen, die gewagt erscheinen könnten, sy 11e- s01ränken wir uns auf diese wenigen Worte.“ » Dre Pal,"; sagt: „Die Ministerien: Kriss kann als beendigt betrachtet wer- den. Alle Combinationen und versucht worden, mit Ausnahme einer einzigen, die nun nothwendig das nterregnum beschlie- ßen muß. Nachdem nämlich auch Herr *.* oié auf die Zusam- mensehung eines Ministeriums verzichtet hatte, blieb dem K_ö- nige nichts weiter übrig, als Herrn Gu?!“ mit jener schwie- rigen und bis jeßt Ungelösk gebliebenen ' ufgabe zu beauftra- gen. err Perfil war der Ueberbrénger des Billers, durch wel- ches e. Majestät Herrn Guizotxzu fich beriefen. Um 3 Uhr verließ Herr Guizot die Deputirten-Kammer, um fick) den Be- fehlen des Königs zu fügen. Die Unterredung dauerte bis'um 5 Uhr. Um halb. 9 Uhr begab sich Herr Guizoc zum zwetten- male nach den Tuilerieen, und man versichert, daß der Graf von Montalivec sich zu gleicher Zeit daselbst emfand. Der morgende Tag wird wahrscheinlich hinreichen, um d1e minißeriellen Arrangements zu vervollständigen. Es ist hohe Zeit für die Regierung, für den Thron und für das Land!“ -- Der Messager giebt nachskehende wahrscheinliche Zusammey- stellung des neuen Ministeriums, die das Journal des Du- bars wiederholt, ohne indeß die Authentizität derselbrn verbür- gen zu wolken: err Gu€zot, Minister der auswärttgen Ange- leaenheiten und onseils-Präfident; Graf von Montaiivet, Minister des Innern; Herr Duchütel, Finanz-Muxister), Herr Bernard, Kriegs-Minjsker; Heri“ Barthe, Iußtz-Memkker; Admiral Rosamel, See-Mimsker; Herr Martin, Handels) Minister, und Herr Lacave-Laplagne, ONinister des öffentlr- chen Unterréchts, Danach würden drei Mitglieder des alten Kabinettes , die Herren Molé, Perfil und Gasparin, ausschei- den, und an ihre Stelle die Herren von Montalcvet, Barths und Lacave-Laplagne eintreten. Für Herrn Perfil, heißt rs, würde die S1elle eines permanenten General-Prokurators beim Pairohofe kreirt werden.
Gestern Abend hieß es, daß Meunier einen Versuch zur Flucht aus seinem (Gefängnisse gemacht habe, der .*rsk in1 Augen- blicke der Aueführung entdeckt worden sey. Mgn werß heute noch nicht, in wie weit dieses Gerücht gegründet rst. .
Man versichert, daß die Regierung in die Errcchtung eines Bischdflichen Sitzes in Algier gewiiligc habe, Und daß ein Neffe des verstorbenen Kardinal Cheverur auSersehen sey , die Würde eines Brschofs von Algier zu beklerden.
Der Censeur de Lyon vom |0ten d. meldrt in einer Nachschrifc, daß die Garntson in der Nacht zuvor 1charfr Pa- tronen erhalten habe, und daß beunruhigende Gerüchte m der Stadt zirkulirten.
Der Franzdstsche Gesandte in Brüssel hat dem (Sänger Nourrie im Auftrage des Königs und der Königin der Franzo- sen einen kostbaren Brillantring überreicht.
Niederlande.
Aus dem Haag, 13. April. Se. Majestät der König, haben durch eine Kabinets-Ordre vom 25. März die von der vier- ten Klasse des Niederländischen Instituts für Wissenschaft, Lite- ratur und Kunst vorgenommenen Wahlen der Herren Bachler in Amsterdam, Mazel und injers im Haag zu ordentlichen Mitgliedern, und der Herren Cornelius in München, F. Rauch in Berlin und Wilkie in London zu auswärtigen Mttgliedern beüäcigt. Zu Korrespondenten wurden erwähl: die .Herren Go- defroy in Hamburg, von Ghselaar zu Leyden, Martens van Sevenhoven zu Utrecht und Schmidt in Dordrecht.
Man schre1bt aus Woerden, daß der berüätigte Konstant Polari, welcher jeßc im Zuchthause seme Strafe beüehr, sich damit beschäftigt, eine umständliche Erzählung von dem im Jahre 1829 im Palais“ des Prinzen von Oranien zu Brüssel verübten Diamanten-Diebftahl auszusetzen und bekannt zu machen.
Amsterdam, 14. April. Heute Morgen besuchte11Se. Königl. Hoheit, der Prinz von Oranien, in Beglrttung semer beiden Söhne, das Raritäten-Kabinet des Herrn Ixtra und das Zapan'ische Kabinet des Herrn Gans. Nachmittags erthe1lte Se. Königl. Hoheit Audienz. '
Morgen wird ein großes Diner bei Hofe stattfinden , und Ihre Majestäten werden fich am Abend nach dem Stadt-Thea- ter begeben. Heute Abend wird der Kdnigliche Hofstaat das Deutsche Theater besuchen.
Belgien.
Brüssel, 13. April. Vorgestern erstattete in der Repräsentanten-Kammer den Bericht der entral- eccion über das Zoll-Geseh, und es ward, wider den Antrag des Herrn Gendebien, mit 38 gegen 25 Stimmen beschlossen, daß die Be- rathung desselben der über die Brennereien vorangehen sone. Dann beschäftigte sich die Kammer wemr mir dem Bergbau-
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Gesche, womit auch in der gestrigen Sißung fortgefahren
wurde. . -- Die Hannoversche Zeitung schreibt: „Ueber die zu Gent vom 10. bis 17. März d. J. stattgefundene große Blu-
mem .und Pfianzen-Ausskenung wurde in den ö 'entlechen Blät-
tern mehrfach Unrichtiges, wenn auch nur in- enigem, gemel- det, Da uns Gelegenheit geworden, die Mittheilun „eines aufmerksamen und kompetenten Augenzeugen dieser roßartigen Ausstellung zu vernehmen, so wird es uns gegönnt eyn, etwas Näheres darüber zu sagen. Die Königliche Gesells ast für Garten; und Ackerbau in Gent wurde 1808 gestiftet. Ä“) re erste in jenem Jahre veranstaltete Blumen; und Pflanzen; usske11ung hatte nur 46 blühende Pflanzen aufzuweisen, eine gewiß sehr bescheidene Zahl. Ihre dieSjährige Ausstellung wardie 5617e, und in großem Maßstab: angeordnet, ur Einweihun des neuen roßen und prächti en Gebäudes der önigl. Gesell chase für A erbau und Botani . Die Gesellschaft zählt 1th bereits über 700 wirkliche Mitglieder, und fie gewährt überdies den Ge- nuß des Gartenvergnk ms und den Eintritt zum Casino in ihrem herrlichen Gebäude f r 5 Fr. jährlich, wodur ihr allerdings eine schöne Summe jährlich zufiießt, die ffe zum esten ihres Zn- skituts vortheilhaft verwenden kann. Bekanntlich hatte die Gesell- schaft für die diesmaii : großarti e AussteUung aus verschiedenen Ländern Europas eine enge ber hmter und bekannter Botaniker und Blumiften als Preiörichter ein eladen. Viele der Erbetenen kamen.aber nicht. Aus Holland am, wie zu erwarten stand, Niemand, wegen der politischen Spannung zwischen Belgien und Holland. Von den Engländern und Franzosen fsblten auch mehrere. Von den sechs erbetenen Deutschen Preisrichtern er- schien eigentlich nur einer bei der Genter Ausßeljung, nämlich Rinz jun. aus Frankfurt a. M. Es kam zwar auch der junge Rosenthal aus Wien, der sich gegenwärtig zu seiner Ausbildung in England befindet, aus lehterem Lande herüber; es war aber sein Vater eingeladen gewesen, der wohl aus vorgerücktem Alter die weite Reise scheute. Die Masse und die Pracht der ausge- steüten Pfianzen-Collectionen Überrascht: allgemein, und man ge- stand fich, dergleichen noch nie gesehen 11 haben. Im Ganzen waren 5273 Pflanzen zur Aussteaun ge ommen, welche ein wah- res Blumenmeer ildeten und den iebhaber wahrhaft berauschx ten. Dennoch wurden nicht alle ausgesehten Preise gewonnen, was wohl daher kam, weil nicht einzelne Exemplare sondern nur Col- lectionen zur Konkurrenz gelangen konnten. És kamen aber auch erstaunliche Karte Collectionen ur Ausstellung. Ein einziger Liebhaber hatte nicht weniger 11 s 284 blühende Stöcke, ein an- derer 147 aufgestellt, d. 1). von einer Gattung. So impom'rend die Masse der aufgeßeütek und“ eordneten Pflanzen auch gewesen, so vermißte man doch eine Kun ge Decoration, die in dem großen Saale sortesflieh auszuführen gewesen wäre. So oft ein Preis von der „Jury erkannt worden, wurden die Kanonen geldsec und die Erwartungen der noch nicht um Saal eingelassenen Liebhaber auf's äußerste gespannt. Die Jxreis-Zuerkennung ging so ziemlich ohne Debatte der Richter von Karten, aüein man wollte wissen, so etwas Orangiimus habe sichdoch mit eingemischt. „Dem im AusstellunZssaale veranftalteten Banquet wohnten 320 Personen bei; viele oaxks wurden unter Kanonendonner ausgebracht, und die große Geellschaft bejeelte die größte Heiterkeit, die durch Musik und Gesang noY erhöht worden. Der Prä Wem der Ge- sellschaft, Herr „J. van rombrugghe, hat fich viele erdienske um die diesmalige große Ausstellung erworben. Sie uschauen, waren aus allen Theilen Belgiens aus England u. (z w. Liebhaber in Masse eingetroffen, unter 1 um viele Cnthustasten. Die Han- delsgärten waren in den Tagen der Ausstellung in Gent außer- ordentlich stark angefüllt; alle Welt kaufte und eine Men e von Köthen und Kisten Kunden mit Pflanzen bepackt zum erson- den. Durchaus unwahr ist aber das Gerücht, daß Herr Rosen- thal in Wien eine Camenia für 30,000 Francs erkauft habe. In solch hohem Preise ist gar keine Pflanze verkauft wvrden. Das Theuerste, was nach Deut chland gekommen, mag eine Camellia seyn, die Herr Rinz aus rankfurt für 1000 Franks erßanden. Uebrigens ist der Gewinn außerordentlich groß, den Gent jähr- lich aus seinem Pflanzenhandel zieht. Dort lebt und webt aber auch Alles in Blumenliebhaberet, während freilich auch die Eng- länder sehr gute Kunden der Belgischen Handelsgärtner sind und für Novitäten stets anßerordentlich starke Preise zahlen, aber dennoch einen artigen Gewinn durch Vervielfältigun der neuen Pflanze erzielen. Vervielfältigung ist freilich der ebel um Gewinn in der Handengärtnerei und zur Verbreitung der
sinn en, wo 11 aber auch tüchtige Kenntnisse und vielfältige praktisdahe Erfahrung gehören.“
Schweden und Norwegen.
Stockholm, 11. April. Durch offizielle Bekanntmachung vom 7ten d. ist die am 23. Juni 1834 auf 3 Jahre zwischen Schweden und Rußland abgeschlossene Handels: onvention bis zum Schluß dieses Jahres verlängert worden.
Der Contre-Admiral Nordensköld ist zum Chef in der zweiten Abtheilung des Groß-Admirai-Amtes und der Verwal- tung des Seewesens ernannt worden. .
Dem Vernehmen nach, iki der Kaiserlich Rusfische Lega- tionSrath Bodisko, der seit, zwanzig Jahren der hiesigen Kai- serlicben Gesandtschaft attachert war, zum Rusfischen Gesandter: in Washington ernannt worden und würde derselbe nächstens von ier abgehen. _
ie Gemahlin des StaatSraths Grafen deenhjelm, ge- borene Gräfin von Schönburg ; Wechselburg, hat in Rußland einen Prozeß gewonnen, der ihr 800,000 Mark Banco ein- brin t.
8Die Regierung „hat im lehren Conseil die Erlaubniß zu: soll;? und abgabenféeien Auöfuhr aller Arten von Getraidc erla en. .
Die Actienäeichnung zum Umbau der Schleusen des Trou- hätta-Kanals so bis 1th wider Erwartung den gerinFn Erfoizz gehabt haben, daß nicht mehr als 50,000 Mbit. in tockholm und nur 5009 in Gothenburg gezeichnet worden wären.