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Erweiterung des Wahlrechts. Lord Irhn Russrll Wadersehte sich derselben, indem er sich zwar berect erklärte, dre auf dre Ab- aben-Entréchtung be üglichen Klauseln der „Reform-Béll einer evifion zu unterwer en, aber das Prinzip mcht aufgeben wollte, daß man eine Steuer entrichten musse, um stammfähig zu seyn. Herr Hume und Herr Grote uncerstüZten dagegen dert ur- sprünglichen Antrag und beschwerten |_ über den warde:- holcen Ruf: „Zur Abstimmun'g14*„der*sch? während. threr Reden von der Oppofitions-Seite“ des Hauses vernehmen ließ. Herr Duncombe meinte, die ehrexrwerthen Herrext ge- genüber wären immer sehr bereit , den Mtntstern betzupfitchtrn und ihren Eifer zu zeigen, wenn es sich darum handle, dee Wählerschaften einzuschränken oder u untr-rdrz'icken, und bedauerte es sehr, daß der edle Lord (Russe sch m_ thre Arme gewvrfen habe, denn für einen Reformer sey das mcht nur schlechxe, son- dern gefährliche Gesellschaft. Das Amendement Ldrd Russell s, wel- ches auf Verwerfung der Bill ab weckte, wurde hierauf mar 106 ge- gen 73, also mit einer Majorit tvon 93 Stimmen angenommen. (Der Courier, bekanntlich ein Ministerielles Blatt, äußxrt guck) sein Bedauern darüber, daß Lord John Nyffell fich b_et deeser Gelegenheit genöthégt gesehen, mit den Torres grgep dre Radt- kalen zu stimmen und so am Ende die Zahl der_1e_mgen_zu'ver- mindrrn , die sonst geneigt seyn würden, dre Mtntster etfrtg zu umerx'kÜßen.) Als darauf Herr thltams brantragte, daß das Haus fich in den Ausschuß über dte_ Bcll verwandeln möchte, wonach die kleineren Freisaffen ber den Parlaments- wahlen zugelassen werden sollen, seßte Lord“ John Russell seive weiteren Absichten in Betrc von ONodtficattotzexr der Rex form ; Bill auseinander und erkl rte, daß er zu dtejem Zweck selbsk eine Bill einzubringen gedenke; rrktrug deshald auff Ver- s(HÖWl-MJ des Ausschusses über d:“e thltamssche 23:11 bas zum 21. Zuxré an, wcxs mit 82 gegen 45 Stimmen ge::ehmrgt wurde. Die ménjsterielle Maßregel soll den Vorschlag-des Herrn Wri- liams in sich schließen und auch die Klauseln üoer dre ?[bgabrn- Entrichtung der Parlamrnts-Wähler mildern. ,(Drr Courtefr fürchtet aber, daß der Vorschlag Lord Russells mcht populmr e n werde. sy Unter)haus. Sitzung vom 11. Mai. Das Haus be-
schäfti te M) an diesem Abend fast durch dx'e ganze Sißurg swie- dcr mgir den Ausschuß-Verbandlungen uber dte Irlandrsche ch
Ar:11en-Gesch-Bil1. Lord J. Russell erhielt die Erlaubniß zur Eznbringung einer Blu wegen der (obenerwähnten) Zulad- fung der Fretsassen zur _Theilnahme gn derrParsamentswahiexr, und Herr Lynch zur Einbringung emer Bill wegen Förderung der Beschäftigm1g der Armen in Irland.
London, 13. Mai. Der König hielt am Mittwoch im St. Zames-Palaske großes Lever, bei welchem Sr. Majestät unter Anderen der Spanische GesandtschafW-thtacho Herr Men- dizabal, ein Bruder des Ministers, vorgestellt wurde. Vorher
war Ordens-Kapétel, in welchem der in Diensten der Ostindi- .
schcn Compagnie stehende General-Major Sir Iamrs Ltllyman Cadeell zum Commandeur des Bath-Ordens und dte-Generale Sir F). Pégot Und Lord Lynedoch, die Genersal-Lteutenayts Sir C1). Egerton und Sir Hudson Lowe, so wee, der Admtral Sir R. Stopford, we1che sämmtléch bet der Emnahme von Malta und den Ionischen Inseln zugrgen gewesen, zu Groß; kreuzen des St. Michaels- und St. Georgen-Qrdens ernannt wurden. Dann überreichten der Erzbischof von Canterbury, der Bischof von Ripon und der Herzog von Beaufort dcm Könrge Mehrere Bittschriften gegen die Aufhebung der Ktrckxrn-Steuxrn und für die Erhaltung des freien Gebrauchs dcr Btbel in „zr- land. ' '
Die ministeriellen Blätter, die noch am Mettwocl) mcht den mindesten Zweifel an der Wahl des Hererrader hegten und die Untersiüßer Sir Francis Burderr's- mxt der größten Ver- ächrléchkeitbehande1tem haben fich m thretx Erwartungen sehr bitter getäuscht gesehen, denn der Lehrere 11T gestern-Mtretner Majorität von 515 Stimmen (er hattez356- und fern Ergner nur 3052) wieder um Parlaments ; Mgglrede sZroWestmmsrer aewählr worden. ir Francis Burdett csc ]eßr “! «;ghr a1t und sist seit 40 Jahren im Parlamente. Welche_s Gew1cht dre m:- nesteréelle und radikale Partei darauf leger, thn zu verdrängrn, geht aus den Beschwörungen hervdr, welche der Courter, und andere Organe derselben an das ltderalen Wähler mchte- ten , fich in gehöriger Anzahl emzufi-nden', und . aus einer Aeußerung errn Zamek; , der m emer Wahler- Versammlung in esrmin er am Daenstag “Abend sa te, es liege unendlich viel daran, daß Herr Leader mn großer I a- jorécäc gewählt würde, damit dir Torres mcht brhauxten könn- ten, es gehe eine Reaction zu thren Gunsten rm Lande vor. „In derselben Versammlung fordertr- Herr Leader alle Reformer auf, „kein Bier mehr von den dre: großen Tory-„Brauern der City zu nehmen, Weil diese Brauer dqs Volk emzuschüchtern suchten“, und Nr. Bowring las, um Srr F. Burdetrlächoerltch u machen, einen Brief von diesem vor, den dersexbe un „jahre 1818 an Jeremy Bentham geschrieben hatte, und m welchem er die Hoffnung ausspricht, daß sein Name einst, tmc Bentham s eng ver- schlungen, UnsterbléchkeiterlanÉen möchte. Eben so soßen mzn dtemé- nésteriellen Blätter jeßt diesen aronee auf alle mögltche Werse herab. Der Courier sagt unter Anderem: „Was hat _Str Fran; cis Burdetc in der langen Zeit seiner parlamentartschen Lauf- bahn gethan? Welche Maßregel hat er befördert? Was für Dienste hat er dem Publikum geleistet? Stets arbeitsscheu, niemals fleißig in seinem eruf, hielt 9r_frr'1her manchmal eine Feiertags-Rede zu Gunsten der Frethctk. Eden dteses Blatt schmeechelte sch noch vor wenigen Tagen damn, dqß der Sieg des Radikalen, Herrn Leader, den es als ganz getvtß an- sah, wenn er mit Glanz errungen w rde, grdßen Emfluß auf die Gemächer der Tory-Pairs habe und dre Annahme der Irländéschen Maßregeln fichern dürfte. Dre Wahl in Westmm- ßer be ann schon am Mittwoch und dauerte also dreé Tage. Sir Hamid Burdeet ließ fich auf rinem Sessel nach dem ahlgerüst tragen, da er un äßltch ist, und hielt am ersten Wahltag: eine lange ede, ix: welrher er w:“eoerholentlich betheuerte, daß er n_och eben 1olche Ltrbe für Reform und Constitution habe , wre jemals, und daß mcht er, sondern das Ministerium seine Grundsähe gränderc härte, wel- ches lehrere die Institutionen des Landes vermehren wurde, weny es in seinen unbesonnenen Plänen jortfahre. „Schon am zwec- trn Wahltagasteate fich eine- entschudenx MZjorttär zu Gunsten L*.“ér F. Burdett's heraus; er zählte beretts 3-0 Stammen mxhr, als scinGegner. .Der Courier äußerte großer Bedquern ther die Saumseligkeit der liberalen Wähler, auf dte er dre Schuld schob; er meinte, see würden _es wahrscheiylich sehr zu beda'uern haben, bei dieser Gelegenhett ehre Pflecht so vernachlasfigt u h'qben, denn dieser Triumph des TdryiSMus möchte „dem Lande, große Uebel bereiten. Andererseztsßtrdjket fich dteses Blattxdamit, daß es „glaubt, der Sieg Str J. Burdetts würde am Ende seinen eigenen Freunden „eben so perderblxch werden,
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wie es seine Niederlage nur hätte seyn können, denn,:vxnn derselhe ein Reformer'se , wie die „Times“ versichere, [q müsse er tn die Reihen der orées nur Mißtrauen und Verwnrung der po- litischen Ideen bringen. Als die Wahl gestern beetzdigt und. das Resultat bekannt war, hielten die becden Comités noch Ver-
.sammlungen, das des Sir F. Burdeet, um ihm zu seinem Siege .Glück zu wünschen, und das des Herrn Leader, um dem-
elben das Bedauern der Liberalen über „seinr Nieder- xage kundzugeben. Herr Leader erklärtr bet dteser Gele- genheit, er fühle sich gar nicht entmuthtgt, denn er könne den Steg seines Gegners nur einen sehr unruhmlichen nennen, wenn er bedenke, wie derselb'd errungen wordrn, indem _sch Männer und Frauen der ToryPartei aller mögltchen _Emschuch- terungs- und Zwangsmittel bedient hätten, um auf dre Wähler einzuwirken; auch, meinte er, sey der Mangel an Organesandn unter der liberalen Wählerschaft von Westminster an seiner Rte- derlage Schuld, und man möge fich dxeselbe zur Warnung für die Zukunft dienen lassen. In der anderen Versammlung nahm uersk Sir G. Sinclair , der Prästdenc des Burdett- Lehen Wahl - Comité's, das Wort und sagte unter An; derem: „ Es galt hier einen Kampf gegen demokratt- sche und revolutionaire Oberherrschaft, und, das Resultat wird von allen loyalen, unabhängigen Bargern nztt großer Freude aufgenommen werden. Es ist kein Partei-Treumph; war-ver- danken ihn nicht allein den Bemühungen der Kon1ervattven_; nein, die alten konsequenten Freunde unseres geachteterx Reprä- sentanten traten auf und vereinigten fich all_e, um zu zergen, daß unter sämmtlichen Klassen und Partscen dte, feste Ueberzeugung herrsche, es sey dir?- nicht bloß die Sache zhrer etgenen Unab- hängigkeit, sondern dée Sache der Constttutton selbst, unter der
wir leben, und der Institutionen, u_nter denen wir 30 solchem . Flor gelangt smd. Aber wx'e har nch das Kabmet rn dreser-
Sache benommen, mit Ausnahme eines einzigen Mitgliedes, welches durch Bande der Freundschafr an Sir Francts Byrdett geknüpft ist? Sämmtliche übrirxe Mitglieder des Kaotnets stimmten zu Gunsten des Herrn Leader,_dvglex_cl) emer der acht- barsten alten Whigs mir versicherte, er L_onnr an dessen- Adresse néchts finden, was mit der Politik des Mémstermms überectrfttmrne und was ihn rechtfertigen könnte, wenn er Herrn Leader same
Stimme gäde. Ich habe zwar keine von Kabiinecs-Mitgüedern ! » an die WähLer von Westminster gerichtete Briefe gesehen, aber
so viel weiß ich, daß ReqierungZ-Mitgliedrr fich ungebührlichen
. Einflusses während der Wahl bedientjhaben. Die sogenannten ; „echten Reformer“ unserer Tage ermnern mach an den Ma-
trosen, den man fragre, welche drei Dinge er wohl am liebstrn haben möchte. Der Matrose antwortete, zuerst wünsche er sach allen Rum, den es auf der Welt gebe, dann allen Taback- der Welt, und als man in ihn drang, seinen dritten Wunsch zu nennen, erklärte er, daß er sich noch mehr Rum wunsche. (Gelächter) Ehm so mdchte ein heutiger echter Reformer zuerst gern g11e Reform, die auf Gottes Erde denkbar rst, zweetens alles .Zu"- chen-Eégenthum der Welt, und, gleich dem Matrosen, wurde sein dritter Wunsch noch mehr Reform seyn.“ (Großes Geläch- ter.) Sir F. Burdett selbs? sprach die fest Ueberzeugung aus, daß das ganze Land dem Beispiele von Westmmskcr folgen werde, zmdsda]; nun die Institution England's, seine glorrerchgConstrtutton, und seine unvergleich1échen, viel beneidexen Frethetrey ganz ge- sichert sehen. „„Dieses große protestantrsche Beretmgte Kömg- reich“, so schloß er seine Rede, „wrrd fich gewcß me zrrskürkeln lassen, wie gewisse Leute es gern möchten, indem der Etnr emen Theil Amerika's von der Herrschaft Englands loSretßen, em An- derer das Zrländjsche Volk von England trennen wcl], und wer
weiß, welcher Dritte auch Schottland von dem s«"“;-errine'gtrn Kö; ? nigrcéch abéösen möchte, so daß das ganze Land wreder tn kleme .
Theiléoen wie die Sächfische Heptarcyt'e, zersplittert werden und wir et'ne,Natéon zu seyn aufhören würden. (Großer Bet- fall.) Nein, wir werden nie, unsrre „ Kntee vor _dem Papismus beugen, nie in irgend emem Thetle des Vereinrgten
Köxrigreéchs den Protestantismus herabwürdigen lassen. Dies .
find die Hauptgründe und Zweeke, um deren wallen :ck wredex zu Ihrem Repräsentanten gewählt worden zu seyn Ylaube.
Der Courier wiederholt nun heute sem Bedauern uber das Resultat dieser Wahl, besonders deshalb, w'te er sagt, weel da- durch derjenigen Partei großer VorschubIZelecskYt sey, deren ganze Politik sech daraufbasire, die Religtons- erschtedenhrtt zu emrm Grunde für die Vorentl)altung oder gar Wtedcrentztehuyg bur- gerlicher Rechte zu machen, und deren Hauptorgane dre „Te- mes“ und der „Standard“ seyen. Sir F. Barden, memc jenes Blatt, sey sowohl ge en die bürgerlichen Freiherren der Katholcken,
unbegreifiich, daß ein so liberaler Wahlort, wie Westminster, ihn wieder hätte zu seinem Repräsentanten anßersehen können, wenn nicht die alten Freunde dieses Manyes dte Schwäche ge- habt hätten, aus persönlicher Rückfichefür thn zu stemmen. Daß die Ménisteriellen den Radikalen, Herrn Leader, unterstützt, ent- schuldigt der Courier dadurch, daß es slch hrer um emen Kampf zwischen zwei Prinzipien gehandelt habe, und daß man daher nicht so sehr auf die ONeinungs-Nüqncen _hqbe achten können.
Im Oberhause suchten fich dre Mmester gestern wegen der Verschiebung der zweiten Lesung der Zrländrschen Zehnten- .Bill im Unterhause bis zum 9. Juni zu rechtferttgen; man steht also, daß fie doch den Beschluß gefaßt “haben, dlrse ONaßrrgrl so lange auszusetzen, als das Oberhaus dre Irländtsche Mumztpal- Biu vertagt hat. Im Unterhausr znachte rs ungeheure Sen- sation, daß Sir F. Burdett wieder jcmen Sch einyahm; auch Herr Ellice erschien als neuerwähltes _Metglted sur Hudders- field. Lord Palmerston sagte auf erne Frage Sir C. Bu!- ler's, die Untrrhandlung wegen drs „Vexen“ sey im Fortschret- ten, und er hoffe, bald einen Bert-chr darüber geben zu kdnxren.
Der Portugiesische Finanz-thster hae Zn den Cortes _emrn sehr unerfreulichen Berscht erstattet und der Nothwendtgkett einer neuen ausländischen Anleihe angezetgt. , ,
Die noch lebende Wittwe dcs Lord Thomas Ltttlexton ts_k jeßt 95 Jahre alt. Sie hat, mir dem gegenwärtigen, () Lords Lictleton, seit dem Tode ihres vor 58 Jahren verstorbenen Ehe- mannes überlebt.
Es, wird berichtet, daß das Haus Jonathan Hobson und Söhne in Liverpool, welches kürzlich seinr Zahlrmgen emgestellc hatte, dieselben wieder angefangen und emen mcht unbedeuten- den Ueberschuß nachgewiesen hat. ,
Das Schiff „Richard Anderson“ segelte am 8. Aprtl vo_n Mobile“ aus und traf am 1. Mckßl zu Lviverpool ein , welches der
nell e ahrt i , die je ema t wor en. . fck Isk: Fer NaTt vom ?]ten ftog hier in Shoredttch, durch eine Exploson von Schießpulver verursachr, ein Thetl emes (Ge- bäudes bei einem Oelhändler in die Luft, und es wurde beträcht-
licher Schaden dadurch angeréchtec.
Auf dem St. James-Theater ist dée beliebte Deutsche Oper, .
„des Adler's Horst“, Musk von Gläser, mit großem Beifall gegeben worden.
wei roße junge Rhinozerosse find vergangene _Woche 1 Totalsumme von 21821 000 Fr.; aus ZaskuZa angelangt. Während ihrer vtermonatlxchen R21? ner , -
bestand ihr Futter aus Heu und Reis.
Aus „Dominique erfährt man, daß dort eme beispiellose Dürre geherrscht, auf die ]rdoch nunmehr ein erfrischender N„ gen gefolgt war, so daß dre Pflanzer mcht alle Hoffnung ans calien dieser verschiedener: seit 1833 entstandenen Gesellschaf- „, die drei allgemeinen mit eingeschlossen (jedoch die 50 Mill.
belaufen fich also auf bis 90 Mill. Fr. zum
eine erträgliche Aerndte verloren hatten.
Aus Mauritius vom 19. Februar wird gemeldet, daß „- schwerer Orkan dort gewüthet hatte. Zucker war sehr am Pre,-
gefallen.
Die Nachrichten aus Ne W;?) o rk reichen bis zum 21. A rtf
Die Fallissements währten fore, betrafen aber weder in
, .W- York noch in New-Orleans die ersten der ddrtrgen Häuser. M,“, jchäßte ihre bisherige Zahl in Rew-York m Alle-m auf 100 Mit mehr als 50 Millionen Dollars Passwum.„ Dee NordYAmÜ, kanischen Zeitungen streiten heftig über d:e Zulässgkett ob,. Richczulässgkeéc von Goldsendungen nach Europa. Mrt-Bauw,
wolle schien es in Nrw-Orleans ein wenig besser zu gehen. Laut Zeitungen aus Carthagena bas zum 15. März w.
Zcrr Marquez mir 64 St_immenkzum Präfidenten von M . Wmv“ “Wählt worden; 1ein Marbewerber, Herr Arnrro,
hirlt nur 32 Stimmen. Niederlande.
Aus dem Haa , 11. **))?ai. Ueber das Befindethr “Zrinzessm Albrecht von Preußen ist [)( heute ein von den Acrzten ])1'. Berend und )))-., „Ham? um, zeichnetes Bälletin vom vorgxsergrn cIr'agc publxzcrt worden, durch den Telegraphen von Berlin. bw? Költrbeförderc wurd Auf demselben Wege hatte man htrr auch dre erste Nachrt..- von der glücklichen Entbindung erhalrrn, dae gestrrn erst offizie bestätigt worden ist. Der Flügel-Adjutarrr, Baron vdn Ompha| ' wird sich nach Berlin begeben, um dee Glückwümche unser
„Königl. Hoheit der
Hofes zu Überbringer.
.Der König wird sich décseSmal erst Lm Monat August na
drm Loo begeben. _ , ,
Der Minißer des Innern hat :)rure dae Sthwxgen . Generalstaaten durch eine kurze Anrede geschloffen, m der unrcr Anderem heißt: „Einst werden unbezweifelt alle Frage
die einr Schlichtung im Interesse des LaydeH cr'hrischcn, nach Grundsäßen des Rechts und der Grreclstgkerd gelöst und „„, sers Handlungen werdrn gltZdann em ZLUZUM sehn, dagwkx Gcrechtigkcit und Rech: Über alles Aydere schäßcn. “ _ SW Majestät der König haben dem bisherigen Prafidenten der Wer'-
ten Kammer, Herrn Luzac, den Orden des Niederländisch, Löwen verliehen.
Belgien.
Brüssel, 11. Mai, Der Herzog von Orleans ésr Zenit!
wieder nach Paris zurückgekehrt.
Dem Courrier Belge zufolge, dürfte Herr Charles
Rogier wieder in das Ministerium eintretrn.
Zur Aufklärung der öffentlichen Meinung 1113er di„e_Frage der Actien-Gesellschaften, die in gegenwärtigem Augenhlrck das Ministerium mit der FinanÉPareei in so lebhgften Koyfltktg
elgischen Montteur eme Aus. einanderselzung der Gründe, nach denen es bjsher “verfahren und eine Zusammenstellung alles dessen, was sert 1833, Wo s-»
worfen, giebt Ersteres im
der Associationsgeisk in dieser Richtung zu entwickeln began
zur Begünstigung desselben geschehen ist. „ Dre anonyme od Actien-Gesellschaft, heißt es in der Einlcrtyng, _habe vor 1 ' gewöhnlichen Handels-Verbindung, durch dee germgere Verax.» wortlichkeéc ihrer Glieder und Chess, und durch das erxcht das ihr die Königliche Genehmégung erchrile, eme prcvélegerc [hen Gelegenh * Stellung, die es ihr leicht mache, große„Geldsumrrrenaujzubrtn gen. Hieraus gehe aber auch für dre Regäerung dre Pfircyt her- » vor, eine so begünstigte Stellung nur m solchen Fäürt) zug ' währen, wo es fich von Unternehmungen hanchx, um den; entweder große Gefahr verbunden ist, oder deren Geldbedarfr Kräfte einzelner Kapitalisten oder Haydlungshäujer hberstetg oder die wegen der Neuheit oder sonj'rrger ungewöhnktcher Um stände eine besondere Bevorrechcung verdienen. Dre Regrrrrx/F
habe darauf zu sehen, ob einer dieser Fälle eingetreten sec]; 6e-
sonders aber dürfe fir die beantragte Genehmigung nichtgewh;
ren wenn die freie Konkurrenz der'eénzelnen, unter dem g meirxen Rechte stehenden Industrie-Auftalten zur Bexebung d
in Rede ßehenden Gewerbzweiges hinreiche. Eine solche We gerung hindere dann ja nicht, das Uz1ternehmen auf dem We gewöhnlicher Handels; oder Fommaxdcstöéckßseflls?)aftßnsergRtLY
' ' ' u etreten undes eydaher Z Wolle man behaupten die »Am-& ee at ey a_* e 1 , wre gegen dw Anspr che derDtffenters a fg , s“ * allerIndusiréeen, so nHüsse se auch d,“.s Recht _aller xryn;Pr1 “ legéen seyen unstatthafc. Zum Beweue, daß dre Re terung na
diesen Erundsäßen, im Interesse des allgemeinen ,' ohls, v fahren, wird eine tabcnartscbe Ueberscht mxtgethetit, aus 1- cher fich folgende Resmtate ergeben.: Allgemeine Gese! schaften bildeten fich seit 1833 dret, und zwar kurz nach:
ander im Jahr 1835: 1) die Belgische „Bank, Kap'
20 Mill. Franken, für Bankgeschäfte, Emission vdn Banßzem große industrielle Unternehmungen u; s. w.; 2) dre Natron Gesellschaft, mit 15, eventuell 25 Millionen, für anu
* Schiff6au, Handel nach außen u. s. w.; 3) die Handels-1
sell cha t mit 10 Millionen, für Handel, Yanngchäfte 11-1 Zusaxnmex: ,also ein Kapital von 45, eventuell QZZMelltoneznx/Fc“ sind die zweite und die dritte Gesellschaft als selml-JnsttWTW seit 1822 bestehenden alten „Bank anzusehen, deren Sesam»
pita! fich auf 50 OJLillionen Holl. Gulden beläuft, von „dener!
bis 15 Millionen erst. seit einigen Monaten durch Emrsstonxvo 28,773 Actien realifirc worden find. Unter dem FPatroncYeU!1 Belgischen, oder neuen, und dieser _alten Bank bridecen "chhu auf seit 1835 und erhielten dir Genehmtgung dcr Regkek folgende Aceien-Vereine für spesze Zwecke: 1) unter drmE 's tronat der alten Bank: zwei Geseüschaften]füthoxhöfen, s“ hätten u. s. w. mit einem Kapital vor: 8,800,00_0 Jr.; sech '! Kohlenwerke mit 14,730,000 Fr.; erne für Ztsenbghnen', 3,500,000 Fr.; eine Glasfabrik mic 0„Me11. Jr.; _emc ZUM“ sedcrei mit 4 Mill. Fr, und eine Tepprch-MaynyfaLt-ur 11315“ Mill. Fr., in Allem also 12 Gesellschaften .mac 38,530,0M 2) Unrer dem Patronat der “Belgischen Bank: sehen 50" Gesellschaften für Hochöfen, ,Etserrhütten y. s. w. rrnt „14,2 “1 Franken, und eine Glasfabrck nur 2 Mall. Fr.; m „I(“llemu acht Gesellschaften mit 16,250,000 Fr, -- Neben dtejen un' dem Schuße der beiden Banken stehender: Unternlehmbe» vermittel Actien-Vereinen bildete fich seit 18.53 auch eme de tende Za [ unabhängiger Unternehmungen die'srr Art, von n" die meisten ebenfalls“ erst seit dem Jahr 1835 entstanden,00 ||!
lich: eine Gesellschaft für Bearbeitung des Eisens, mit 1-2 sé
Franken; zwei für Kohlenbergwerke mic 1,500,000 FTU;
' ' 7 . 4 ck", für uckerfiedereten mit 4,130 000 Fr., 27 für vers „„ Zweck,?e, theils induskrieller Natür, theels für Lokalbauten, m
der, Schauspielhäuser, Dampfschifffahrt auf Flüssen u, s. w.,
e Legion bis auf 10,000 Mann zu
mit dieser Angelegenheit noch nicht ernannt. -- heute sehr günstige Nachrichten aus Sarago1sa er- raa ist ins Feld gerückt und hat das be- eingenommen und 600 G
Versuch gemacht werden, di Der General Evans hat Sein Nachfolger ist
zehn Assecuran aften mit 71,290,090 Fr.; vier Leihbanken mir 43 Mi [ich eine einztge unter dem direkten Patronat ende Actien-Geseuschaft mit 3 Mill.-Kapital „ Ausfuhr inländischer Baumwollenfabrikate.
verstärken. der Regierung nichts zu thun. zur Beförderung ' Sämmtliche Ka; eneral O festigte Dorf Chelva S Verlust war unbedeutend.
Lantavieja vollkommen auf. - Br *prechen dem Gerücht, daß bei E Dtvtfion unter eribarren und funden habe, do Bewegungen im zu beginnen.“
efangene gemacht. Dies wiegt den Verlust von iefe aus Pampelona wider- stella ein Kampf zwischen der den Truppen Garcia's stattge-
!! o[[,Gulden der alten [, ()vjs 250 “Mell.- Fr., von denen 80 ,xkiehe zweter endustriellen Unternehmungen bestimmt smd- -Gesellschaften und Leihbanken ich wieder in die Industrie ein- ,sz , und der. Rest von den zuerst erwähnten aklgemeinen „senschaften zu x_hren Bank; und sonstigen Geschäften verwen- twjrd. Ueberdtes erlauben die Statuten eim'ger Verrine eine e„tuelle Vermehrung des Kapitals, was im Ganzen noch ei- n Zuwachs vor: 16,285,00_0 Fr. bilden kann. 'kicines Land eme ungemein rasche Entwiokelung des Systems
Actien-Vereine, vor welcher der Vorwurf, das Ministerium
ysescm Beförderungsmirtel der Industrie abgeneigt, als un- kündet erscheinen myß. Indessen wird derselbe mic verstärk-
Leidenschaftléchkeic von Tag zu Tag von den Blättern wie- rholk/ die im Interesse der Geld-Aristokracie schreiben. Zum eweise nun, daß die Regierung jedesmal,wo fie die Königl. Sanc- rn verweigert, hinlängliche Gründe zu solchem Verfahren ge- bt habe, giebt der Moniteur ebenfalls das Vrrzeéchniß der t1833 nicht autoréfirten Gcsellsckmfrcn. Es smd ihrrr in Al-
25, von denen_einige sch gar mcht zn Vereinen dieser Art Andere wlche anystrieen becxafen, für deren Brle- „g auf dem Wege der gewöhnlichen Handels-Gescllschaft bereits nlängkx'ch gesorgt war, noch andere ihr Kapital nicht n konrrten, ohgleich fick) das Ministerium g utorisation zu ertheilen, escllschaften, die e en Bank projektért, welch:
Bank ungerechnet),
. ]4,200,000 Fr. den Assecuran gehören, Welche letztere natür
cl) warte eribarren nur auf den Anfang der Norden, um auch seinerseits die: Operationen
P o r t u g a [. erscheinend9 Lisbon Mail enthält om 20. Aprtl und bemerkt darüber Fol-
ufmrrksamkeit unserer Leser vor Allem Narional-Kongresses vom
Das in Portsmouth Nachrichten aus Lissabon v gendes: „Wir lenken die A auf die Verhandlungen des woraus sie ersehen werden, da nicht einmal die TNStteT hat, Druck der Hofzeitung zu bestrei der Kommisston, Blattes ernannt: “n) elrnden Zustande muß sich drr Finanz-Ménéstev desselben genöchi Auch darf es Uns gar täglich in den Blättern lesen, daß tyäcégket'tex: in den denn wie vermr: wenn der ab uxrd Militair-Beamten dieé Remuneratéonen auszuzahlen? EineW und die Cortes beschäftigen fich immer no es is? noch Niemand eingefallen, ein die Natéox: von dem Alp zu befreien, mer erdrückt und der fie alien inneren Zerrüttungen und Schreck- lend und Unzufriedenheit entsprin- daß die Rrgierung fich rchtbaren Lage befreien in welchem Theile der
Wir fürchten, daß es Doch wir hatten fast das untrüg- den neuen Tarif daß der Werth aller in Früchte und anderer Erzeug- iche 500,000 Pfd. betrage, wir ;;ema-xhten offizieUrn Ein: und Aus- imZahre1836 allein tweén in Großbritanien einge- sr von 35 Pfd. mehr als eine Milüon Pfd. betragen. d, gleich mehreren anderen früher von durchaus falsch, wie
Gewiß für ein
_ , 27. April, !; dre, Portugiesische Regierung um dre geringen Kosten für den ten,„und daß daher ein Mitglied we1che zur spezeellen Beaufsichtigung jenes orden War, aus derselden geschéeden ist, In dies“ Land befinden, wenn 9? ist, eine so1che Erklärung nicht wundern, wenn wir Verbrechen und Gewalt- Provinzen imrner mehr um sich greifen; g eins Regierung den Gesetzen Achtung zu ver- wlurr Geldmangel es unmögléch macht, hnen bewilligten unbedeutenden ochenach der anderen vergeht ch mitallerhandDingen, aber Mittel vorzuschlagen, um der se in ihrem Schlum-
abzugeöetx.
zu Srcmde rneégc bewiesen, und endlich“ zwei allgem eine die andsre vox: der Belgi- - eigentlich den ganzen Knoten der genwärregen Schtvierégkeéc zwischen dem Ministerium und der Jene ist die „Mucualitätögescllschaft“, reinem bcabschtigten Kapitale von 50, eventuell 100 MiUio- n, wovon schon früher die Rede war; diese ist ein ihr ua:!)- bixdetes Projekt einer Gesellschaft der „vereinigten Accien“, jc einem Kapital von 40 Millionen , zu dessen Bildung, statt aren Geldes, auch Actien der verschiedenen, unter dem Patronat «Belgischen Bank bereits zu Srandegekommenen Unterneh- : ungen eingezahlt werden konnten. 1; in dem Zweck Überrin, ihr Kapital in verschiedene theils schon éés „noch zu schaffende industrielle Unternehmun- und Auslandes, deren Natur jedoch nicht näher , damit etwaige Ver- se auf der emen Seite durch die Gcwinnsce auf der andern Ueber diese unbestimmten, weitau.» hendrn Pläne äußert fich nun das Ministerium mißbéüigend. sellschaften seyen zur Belebung den Kapitaliskeu seyen hin- d anzulegen; der Industrie
den Civil-
ixxe von der alten,
__» .- ._.-_«„-__.___.._____._-__„._ ._..»
eld-Arésrokratie bilden. Nissen preisgiebt, die aus E Wir haben viel davo durch eine fremde Anleihe aus dieser wir möchten wohl wissen, n Beistand zu finden hoffe. nqlamd nicht geschieht.
liche Mittel gegen diese Kra nämlich, Der „Nacional“ verßckxert, Großbritanien eingeführten „Weine, nisse Portugués jährlich noch 1; sch aus den in England boland- sten ergebe. Nun weéßZedermamt, daß aus Porto 33,000 Pipen “Por führt rozorden, die, für die Pipe gerechnet, Jene Versicherungen fin uns aus demselben Journale mitgetheilten, wir nächstens zeigen werden.“
Türkeé.
Konstantinopel, 20.Apri1. bevorstehende Abreise des Sultans n der Pforte den fremden Gesandtschaften mittelst einer Cirkularz Note bekannt gemacht worden, daß, dem ausdrücklichen Wunsche sammlungen an öffentlichen finden sollen, wobei sey, indem er widri Die Gesandten der
n gehört,
Wslt fie diese
Beide Geseljschafcen !kimm- nkheit vergessen, cßehendr, thx: en des I"“
„gegeben wurde, anlegen zu wollen,
„“r- gedeckc würden. n ' -* '*': * : ievorhandenen allgemeinen Ge ur zu dem WWW" Pre sAssociationSgeéstes hinreichcn ; ngliche Mittel dargeboten, ihr Gel [bst könne kein Gewinn aus solchen, nach allen Richtungen in schweifenden Speculatéonen erwachsen; die angebliche Mu- alität sey im Grunde keine gegenseitige Verficherung industri- !er Anlagen, sondern nur, unter Voraussetzung günstiger Um- ände, eine Speculatéon zum Vortheile der Actionairs. berdies der Bestand der projektirten Gesellschaften mit Erlö- ung des Patentes der beiden Banken ein Ende nehmen würde, seyen hier für die Zukunft unberechenbare Stöße und Krisen Ueber diese Gründe, so w€s Über dée bei der- eit vorgebrachte Rechtfertigung gewisser Be» ränkungrn, die das Ministerium der Genehmégung einiger » eziellen Gesellschafter: zur Bedingung gescßt, wird sch nun
n neuer Streit in den Zeitungen entspinnen; doch darf schon x daß das Ministerium seine Stellung ; legung der Thatsachen befcsrégt hat.
Bemerkung, dir der Moniteur macht, darf nicht über-
In den ersten Jahren nach der Revolution, , äußerte die Regierung * daß sich Actien-Vereine bilden möchten, ' er vergebens; die Lust dazu erwachte erst bei unseren Speku- . nten,als fick) allenthalben die Betriebsamkeit des Landes schon wie; ? »rvon selbst zu heben anfing. Auch'gehtaus der hier gegedenen Ueber,- . hthervor, daß gegenwärtig beide Banken in Beziehung auf ' s von der Rrgierrmg befolgte System ein gleiches Interesse
rOppofir-ion haben, indem der einen wie der andern aus den;
ihm Gründen die Genehmigung eines Actien-Vereéns verwei-
rtwird, welcher der Hebel vieler und großer Unternehmungen
Das Kabiner hat also aus der Rivalität dieser
Vortheil für sch auf Kosten der Prinzipien zie-
(Oesterr. Beob.) Die ack) Varna ist von Seiten
aus deren Inhalt hervorgeht, Sr. Hoheir gemäß, die Ver.- . BckuskigungSorten, wie sonst, statt- ]edoch jeder Unfug sorgfältig zu vermeiden genfaüs mic Strenge bestraft werden müßte. fremden Mächte werden in jener Note ein- geladen, durch entsprechende Bekanntmachungen an ihre Natio- nalen zur Aufrechthaltung der Ordnung ! heit des Großherrn auch
befürchten.
ßt vrrjschert werden ,
' välrend der Abwe en kch dtese einfache Dar ) s ;
éhrerseits beizutragen.
Der ehemalige Greß-Wesir Derwisch Mehmed Pascha, Wel- cher fich in der lehren Zeit in Brussa aufhielt, ül-Harem oder Aufseher der Kaaba von Makka
Der Englische Botschafts-Sccretair, hat diese Woche Konstantinopel verlassen, London zurückzukehren.
Die Russtsche Corvette „Penderakléa“ Griechenland im hicstgen Hafen angelangr.
Der Gesundheits-Zuskand dcr Haup: nen befriedigend zu nennen, da einzelne Pestfälle ereignen. wüthcc d:“e Seuche noch sehr ."
» Der Korre aus Konstantin
augen Werden, oHandel und Gewerbe darnt'ederlagen, ehrmals den Wunsch,
ist zum Scheich- ernannt worden. Hr. David Urquhart, um über Wien nach
ix? dieser Tage aus
_ . stade ist im Allgemei- chwoh1 fich noch émmer hier und J:“! Adrianopel und Umgegend
erden sollte.
* ondencderMornén C r nici ' ankenkeénen sp “ I l) 9 ? schretbt
opel vom 19. Apri1:
wem: Wind, Wecker und die “."-'!srrologen
April in dem Dampfbootc „Mz'néa Dordt ßen Erfolge, für das ist, seine Reise nach Halil Pascha, ist währewd dcr Regenten ernannt worden. gen über den Zweck dicse ternommen wird. Sultans, Sayd Pascha, neh
„Dcr Sultan wird, es erlauben, am 28. hea“ mit einem gro- ein eigenes Dampfboot eingerichtet worden Sein Schwiegersohn, Abwesenheéc des Sultans zum “Man erschöpft sa“) in Muthmaßun- r Rrésc, die in großem Maßstabe un- Beéde Söhne und der Schwiegersohn des “.“-ten Theil daran; auch sind zwei Bamillone von drn Haustruppen, ein Regiment der Garde zu Fuß und zwe? Lancier-Regimenter eingescha'ffc worden. Aus dir- sen Vorbereitungen ergiebt sich, daß 7"del)l eine Laudreése, als eins Seereise berrdfichtrgt wird, und man nen .:.n der Donny, Schumm, Widdir. “Punkte, welche der Sultän zu beschert denke. ZUsKMMNDkUUft Sultan und dem Kaisrr von iRußlaUd *.*-31cm braucht éndessen, un
Spanien.
In der heutigen Séßung der Cortes misfion Berécht Über die von Herrn echmmgen, die für unZexat1gend erklärt s))?cndizabal bestieg hierauf, mrt einem ungeheu- großer Aufregung die Rednerbühne, und aste Debatte, von deren Ausgang, wie das Schécksal des Ministeriums «!:-hängen dürfte, Abgkmge der Post :vährten die Debatten noch fort.
Dre Morning Chronicle enthält folgendes Schrei- „Dée Operationen haben am ung von Loyola und der benachbarten Ebenen pf war sehr Mbedeutend und die Christi- en die Karlisten selbst héer dir Nachricht orgens stattgehabten Einnahme von Die lehren Briefe aus San Morgen um 5 Uhr datirt, und zu dirt er Waffen und zum Angriff be- folge, wurden jedoch jene Plätze Christinos gingen ruhig hinein
Es isr 1vahrscheinlich, daß die , agr ausgeselzt werden. [| nach Corusm abgegangen, der größere Theil drr Königltchen Garde |, so fehlt doch immer Espar- „ , nicht vor dem nächsten I".)kon- emtreffen. Die skattgefundenen Ope- weck, für die angekommene Verstär- und da dieser Zweck“ erreicht n, zu warten, bis die Pläne sind, um eéne entscheidende Spanische Regierung hat angrrrczgen, d:“e Akte in Be- ger) noch auf zweiJahre län- e dses bewilligt wird, so!?! der
Madrid, 3. Mai. Kaktrte die Fibanz-Kom endrzahal vorgelegten R urden. Herr ' Papiere, in erhob sich eine lebh an glaubt,
Varna antreten.
Bayonne vom 5. Mai:
M mit der Beseß Uk ÖW Festungen
und SMÜUÖÜ als diejenigen Einige wollen zwischen dem _ xtactsinden serer Meinung xmch, steh nicht zu be- “.qühM, ein anderes Motiv für diese Reise aufzufinden, aks der Wunsch des Suxtans, die Provinzen ubesuchen und die Festun- ger. an drr Donau zu mspizircn. _“ tar mét Depeséheu von Hafiz-Pascha angekommen, worin dieser einen großer: Séeg üßer die Kurden bei Déarbekér meldet. Der Krieg scheint also mit der Gcfangennrhmung von Rewandus- worden zu seyn.
s sirgten. Heute h «n der im Laufe des M zo und anteria überbr ch oebaftéan sind von heute !Jeic waren dée TrUpp SU- Karlistéschen Berichten zu akmchr vrrtheidigc und die dstllten ihre Vorposten auf. sngket't-rn auf rinkgeT -oc „Salamander“
blen, und obglet' Sebakrc'an ang ck und wird, Oder Dirnßag d "en hatten nur den I ng Mehr Raum zu [) t General Evans beschloss Befehlshabers entmorfen n beginnen zu können. ( gli1chen förmlich darauf erbots fremder Werbun endiren, und im Fal]
orgestern :'st hier ein Ta-
Das Dampf- um Kavallerie allerdings wo dér Empörung noch nicht völlig unterdrückt war, es [kehr daher zu hoffen, daß die Kurden bald völlig 0e- von Bagdad mic Hülfe der Armee in seinem Paschalik, wo jeßt fas“ dieselbe Anarchx'r herrscht, wie in Kurdißan, die Ordnung wieder her- stellen kann. » Von Herrn BM sind Briefe aus Sinope bis zum 13. April angekommen. Er war im Begriff, sich am Bord eéncs Türkéschen Schruers rinzuschiffen, und die Droh “des Russschen Emissars scheinen daher die Behörden vv nope néchc haben bewegen können, fich widersetzen.
diesesmal „ekommen-i wre es heißt P fck der a a
gewinnen;
seiner Einschiffung zu *
Griechenland..
Athen, 14. März. (Journ. d'Odessa.) Am Nen wohnte der Köninum erstenmal der Sißung des Staatsrathes- bei, der sich zur erathung über das Budget für 1837 versam- melt hatte. Man versichert, daß der „König dem StaatSrathe dringend anempfohlen habe, die AUSgaöen so viel als möglich zu beschränken.
Es hat allgemeine Freude erregt, daß die Königin bei einem von dem Könige gegebenen glänzenden Diner in Griechischem Rational-Kostüme erschien.
Im Griechischen Courier liest man: „Die gegenwär- tigen Umstände smd von guter Vorbedeutung für Griechenland. Alle Meinungen sammeln fich um den Thron. Die Se ens- wünsche und die Ausbrüche der Freude, mit denen der önig bei seiner Rückkehr nach Griechenland empfangen wurde, waren nicht nur schmeichelhafte Zeugnisse der Liebe und Ergebenheir der Griechischen Nation für ihren König, sondern auch deutliche Zeichen der großen Hoffnungen, zu denen seine Rückkehr Anlaß gab. Die glücklichen Wirkungen seines Hierseyns haben fich auch schon auf eine sehr merkliche Weise zu erkennen gegeben. Seine Gegenwart war hinre§chend, um politische Leidenschaften, die hier und da métzu großrrHefngkeét aufgetreten waren, zu brschwich- tigen. Denn die ganze Nation hegcvollesVertrauen “.:-dem Patrio- ti6mus und den guten Absichten ihresKönigs; fie zweifsele nichtdaran, daß er alle ihre Hoffnmxgen erfüllen werde, sobald die Umstände und die Hülfsmiccel des Landes cs gestatten, Das Volk hat die energische Darlegung der väterlichen Grfimmngen in den Königlichen Worten der Proclamation vom 14. Februar zu wür- digen gewußt; rs wünscht sich Glück, einen König zu besßen, welcher der ihm geweihten Liebe so wohl zu entsprechen weéß. Diese gegenseitige Achtung und Liebe zwischen dem Souverain und der Nation fsk ein scheres Vorzeichen der künftigen Wohl- fahrt Griechenlands. Mögen déese Gefinnungen sch stets so rein erhalten, und Griechenland wird denjenigen Grad des Ruh- mes und der Glückseligkeit unfehlbar erlangen, der ihm in der Zukunft vorbehalten fsk.“ _
Die Regierung hat, um die Communication zu erleichtern, auf den Werften von Poros den Bau dreier Goeletten und eines Dampfboots angeordnet; eine dieser Goeletten hat bereits den Postdienst zwischen dem Piraeus, Syra und Smyrna ber Flonnen und die übrigen Fahrzeuge sollen auch noch im Laufe des
pri1 fertig werden.
Inland.
Berlin, 17. Mar“. Man schreibt aus Potsdam untrrm löten d. M.: „Heute gegen 12 Uhr Mittags trafen Ihre Ho; heit die Prinzessin Helene von Mecklenburg-Schwerén, Braut Sr. Königl. Hoheit des Herzogs von Orleans, und Ihre Kö- nigl. Hoheit die verwittwece C'rbgroßherzogin von Mecklenburg- Schwerin, aus ihrer Durchreise nach Frankreich, hier ein, tra- ten im Königlichen Schlosse ab, wo fie von Sr. ONajeskät dem Könige und den Königlichen Prinzen und Prinzesfinnen empfan- gen wurden, und setzten, nach eingenommenem Frühstück, gegen 4 Uhr Nachmittags ihre Reise fort.“
- In die 3 Häfen des Regierungs-Bezirks Cöslin smd im Monat April 1 Schiffe und 3 Böte eingelaufen und von da 26 Schiffe und 20 BW seewärts ausgegangen. Der Werth der eingegangenen Waaren betrug 12,422 Nthlr. und derjenige der mwgeführten 27,081 Rthlr. Wegen der meist kalten Witte- rung :| der Lachsfang an der Ostseeküste des oben genannten RegterungszBe érks nur unergéebég gewesen. -- Wie im Regie- rungs-Beztrk „tettin (s. St. Z. Nr. 134) fiel auch im Regie- rungs-Beztrk Köslin im verflossenen Monat bei vormaltendem strengen Frost eine bedeutende Menge Schnee, der sich in Ver- teefungen 10»15 Fuß, in einigen Schluchten sogar bis auf 30 Fuß hoch häufte, néchr allein Wege, sondern auch Häuser und ganze Gehöfte aus dem Lande sperrte und eine Zeitlang so- gar dre Communecatton in mehreren ländlichen Ortschafcen hemmte. 'In der Stadt Leba waren am 9ten v. M. die auf der Ostsette belegenen Häuser förmlich vom Schnee verschüttet; die Posten mußten auf langen Strecken der chaussirten Land- straßrn ausgeschaufelt und in vielen Gegenden konnte nur mit Schienen gefahren werden. Hier und da fand man auf den Feldmarken todte 'Störfckxe, und, zum Theil wurden fast verhun- gerte Zugvögel dceLer Art von den Menschen gefr'ntrrt. Der Schnee war gm Schlusse des Monats noch nichr Überau gc- )“chmolzen. Hterdurch wurde auch in diesem Departement dis Ackerbeskellung so aquehalten, daß damit erst in den lehren Ta- gen des Monats thetlweése begonnen werden konnte; die Winter- saaten blcehen zurück, und in _vielen Gegenden entstand Futter- mgngel, der src!) bevonders für die Schäfereien nachtheélig er- wws und unter dem Réndvieh Abgänge herbeiführte.
-- Man schreibt aus Trier unterm 10ten d. M.: „Die Hoffnung,- daß dre in den letzten Tagen des März eingetretene gelmde Wrtterung von Dauer seyn werde, ist nicht in Erfüllung grgangen. Der ganze Monat April war vielmehr im höchsten Grade unfreundlich, “md namentlich fiel der Schnee in solchen Massen, daß z. B. der Poftcours zwischen Trier und Aachen Wahrend 9 Tagen gänzlich unterbrochen war. Daß diese anhaT- tende Kälte auf die LandesxKultur sehr nachtheilég einwirkrn mußre, versteht _stch vo_n selbst. Die Bestellung der Sommer- srmt qr ;“,rrm grdßtrrxTheile noch nicht vollendet; am meisten aber hat die Vtehzuchr durch die s ch1echte Witterung gelitten. Drr-Futter- mangel, der fich bereits im Laufe desZanzen Winters fühlbar gemachr harre, nahm auf eine für den andmann höchß empßndlichx: Werse zu uxrd war an manchen Orten so groß, daß das Bett- stroh grfütcert uénd Strohdächer abgedeckt werden mußten, um dem Vteh d:e nöthige Nahrung zu verschaffen. Die Regieruna har unter-deesen Umständen die Erlaubniß ertheilt, daß, so véét es forstw:sscnschaftlé)_nécht nachthet'lig ist, an gewissen Tagen der Woche, tt_nter Auxficht eines Forstbeamten, sowohl in den Staats; als u: den Kommunal-Waldungen Moos und Gras gerupft und Laub gescharrt werden darf. Als ein Fortschritt tn der Lgnderkawur ist übrigens zu erwähnen, daß man im Kreise OJZerztg dee “sumpfigen Wécxen trocken zu legen beabfichtigt, rvo-
f, durch nicht“ nur besseres Futter für das:: Vieh gewonnen,
sondern auch in sanirätspolizeilicher Hinfi : qro e Vork eile er- reécht werden dürften. Dem Kreés-Secchrecäir ßund Ladeehr- Hauptmarm Fuchs gedührc_ das Verdienst der besonderen Anre- gung und Beförderung diejer für den grdachtenKreés sehr wich,- ttgrn Angelegenherr. Sehr erfreulich ist auch die Erscheinung, daß mar. an der Mosel in mehreren Gemeinden die Weinberge der-germgeren Lagen auszurotten und in Ackerland umzuwandeln begmnn -- Ungeachtet der nachtheiligen Witterung hne fich der Gesundheits-Zustand im Gan en grveffert, werm gleich in ein- zelnenKreisen die Zahl der :crbefäUe die der Geburten noch überßéegen habet) mag._ 2113 eine Seltenheit verdient bemerkt zu wrrden, daß m Wernshexm im Kreise Prüm, eine Frau von