Gehalts-Erhöhun vorläufig noch verschiebe. Diesem wé- derseßte fich der ' roßsiegelbewaßrer, der daran erinnerte, daß die Deputérten-Kammer im „JT! re 1832 nur ungern, und bloß in Berücksichtigung der damaligen finanziellen Lage des Landes, das Gehalt der Räthe am CassationShofe von 15,000 auf 12,000 Fr. ermäßigt habe. Herr.;Draulc schloß steh dern; Antrage des Herrn Havin an, daß„man dée obgedachten 171,00E Fr. lieber den Richtern erster Instanz zulége. Hérr Amilhau dagegen proponérte eine Verbesserung, sowohl dieser Beamten- .Klaffe als zugleich auch der Räthe am Cassatéonshofe. Die Herren. ygabé und Teste unterstüßcen seinen Vorschlag, von ' ' 'ZHavin dahin ergänzte, daß man das Ge- halt der Richter erster Instanz von 1250 auf 1500 Fr. erhöhe. BeiderAbskimmung wurden zuleßt sowohl j'ene 171,000 Fr. als Zulage zu den Gehalten der Räthe beimCassations; dose, als auch eine Summe von 315,750 Fr. bewillégx, mittelst welchxr das Gehalt der Präsidenten bei den Tribunälen erster Julian; von 1878 auf 2200 „Fr., das dsr Richrer von 1250 auf 1500 Fr. :*c. erhöh: werden soll. .. Das Kapitel für die Trébunälc erster Znüanx stellt fich danach auf 5,870,345 Fr. Die nachste- henden „Kapitel gaden zu keiner weitern Erörterung An- laß: für die Königlichen Geréchtshöfe 4,243,100 Fr., für die Asüsenhöfe 154,000 Fr. , für die Handengert'chte 179,000 Fr., für die Poxizergeréchte 602,40!) Fr., fÜr die Friedensgeréch;re 303,200 Fr. - Bei dem Abgange der Post war die Versamm- lung mit dem Budget des Kultus-Méniskeriums beschäftigt.
„Im Temps liest man: „Bei der Meldung von dem Wie- k-rrejncrict des Herrn Felix Real in den Staats-Ratk) sprcchcn aé'le Journale von seiner Ernennung zum Requeten-Meéster. Wir glauben zu wissen, daß von eéner Staatöraths-Stelle die Rede is?. Dies ist auch wohl das wenigste, was man für einen so ehrenwerthen Deputérten thun kann, der fich aus politischer Aahänglichkeit an das Ministerium des 6. Sept. zurückziekzen zu müssen glaubte. Bekanntlich war Herr Felix' Real Senecas- Serretair im Handels-Minifterium und außerdem Requeten- ?)Seisier, und hatte seine Stelle als General-Advokat am Königl. Gerichtshofe in Grenoble aufgegeben, um dem Ministerium vom 22. Febr. seinen Beistand zu leihen.“
Zn dem-selben Blatts heiße es: „Herr Thiers hatte am Montag eine lange Audienz beim Könige, mit welcher der vor- :xxalige Conseils-Präfident sick) sehr zufrieden zeigt. Man weiß mehr, ob der geifkreéche Redncr noch lange genug in Paris bleibt, 11:11 den chrlichkeéten zm" Vermählung des Herzogs von O:“- xc-ans beizuwohncn; aber vorgestern in der A6md-Gesellschaft Lei demGrafen Molé sprach er von seiner nahe bevorstehenden, durch die schwankende Gesundheit der Madame Thiers veran- laßten Reise.“ .
Die Herren Fain, Gourgaud und Colbert, Ersterer Secre- taér und-die beiden Anderen Adjutanten des Königs, und der Kriegs-Minétker, General Bernard, haben sowohl in ihrem ei- genen, als im Namen von 20 anderen Personen der Deputér- tcn-Kammer eine Béctschréfc eingereicht, worin se die Zahlung »Er-cr Summe von 2 Méll. Fc. ansprechen, die ihnen Napoleon “.',-::- JUN? 1814 geschenkc [Jahr. Sie führen an, daß durch einen «..-*.: 11. April 1814 von Oesterreich, Rußland und Preußen «:"-er; und von den Bevollmächtigten Napoleon's andererseits 12:3121-zeichneten Traktat dem Kaiser zugestanden worden sey, eine “.I-umme von 2 Mill. Fr. als Gratificationcn zu vercheilen. Der Bittsteller bshaupten nun und belegen es, daß Napoleon ;rne Summe unter ste habe vertheilt wissen wollen. - Obgleich drr erwähnte Traktat von keinem Französiscßcn Bevollmächtigten unterzeichnet worden sey, .so hätten doch die Mitglieder der pro- vésprx'schen Regierung denselben ratifizirt. Die Bittschrift iF? von MM Consultation begleitet, die von drei Advokaten unterzeiaßnrr OL“, an deren Spitze Herr Dupén, der „Präsident drr Depuxér- WI:. -.*.*.nmer- steht.
Der Moniteur publizirr heute die neuesten aus Bayoxxne r'ngeg.:ngrnen tclegraphéschen Depeschen. (Es sind diesdlbrn, dir wéc bereits gestrrn nach einer Privatmitéheélang gegeben haben.)
Heute Vormittag isk hier mit dem Telegraphen die Nack)- richc von der Einnahme von Iran am 17ten (also gestern) Mixtugz um 1 Uhr eingegangetx. Die Stadt iki geplündert wordrxx, und 200 Soldaten der Garn_ijon haben ülzer dé,“ Klinge s;;cmgrn müssen. Die Regéeruag soll auch beretts dre Nach- 111): yon der Einnahme von Fucntarabia erhalten haben. Ueber öl: Pläne des Infanten Don Sebastian erfährt man noch nichts.
Ein hier eingegangenes Prioatschrriden aus Bayonne vox?! 13.912411 enthält über die Einnahme von Hernani durch dr C:“)rijkinos Folgendes: „Nachdem der General Espartcro
m Erfahrung gebracht, daß der Inkant Do!) Sebastian an der „ Spétze eines Bataillons nach dem Baßantyale gegen den Ge; *
7111231 „Jrrébarren aufgebrochen war, faßte er fich sofort in Marsch
und 14:1 te am 12. Mai Nachmittags ganz urwcrmuehec vor ; _ „ „ g ' hört!) Hoffentlich wxrd man von diesem blShet' beobachteten Ver;
Stunden lang mit viclrm Mmhe; als fie indessen demAngriff-x ; fahren abgehen und :'n Zukunfc den Bills, die dem Hause vor-
.»Hrrtzani an. Die Karlisttschr Garnison vrrtheidigte sc!) einige
1151-13: Unger widerstehen konnte, verließ ste_dic Stade und zer-
vée-cute fich in die Gebirge rnit Hénterlassung von mehr als 600 ;
Gcfangcnen, 50 bi8;60 Todten, über 30 (“T) Stück Gesehüß,
LTU iLcen Abends rückte Esparxero in Hernani ein.“
Im Commerce liest man: ,Es heißr,_d_ie Regierung ; , „ , , , d&b; “ow Nachricht erhalten, das; dirPoreugiefiscye Legion im , machen, höchst unbefrtedegend und für dre Metglteder des Hau- ;:drdlécixén Spanien sich Salvatierra's brmächtigt, und das; dZe- .;
(«sr Eée: der Con étueionneUen den Infanten gezwungen habe ; „ . Z "] ß ' , ' J."?étgliedern des Hauses derxelztge Geschäftsgang unangenehm sey,
? so mäßten die Minister diese Unannrhnzliclzkeit doppelt empfinden. ? Nachdem der Minister die C'rlauduiß zur Einbringung emer
W;? Bewr ung zu „machen, um Estella zu decken. Ohne uns bei dzrsrr Fachricht aufzuhalten, machen wir doch bemerkliä), dax; dre conßétutionnelle Armee durch den BMZ von Hrrnané, Iran und den Linien von Arlaban Herrin von fast ganz Gué- puzrox isc, wo seit zwei Jghrcn die Karliftexx uyumschränkk kzzcxx'scdken. Allerdings muß man aber besorgen, day, während der Z::Hanc Don Sebastian auf der östlichen Seite operc'rt, eine Karliséische Exprdition aufder wcst1échm Seite 1111er dcn Ebro gehen wird.“ _ ,
“Die im heutigen „Moniteur“ enthaltenen Nachrzchten aus LZpanieI konnten nici): verfehlen, einen güußégen Eindruck M die Course der Spanischen Fonds zu machen. Das aétirr Schuw wurde m:“c 271“; und 29, incl. 172 pCc.Prämie_, auf Ende des zxää); skxn Mo::acs bezahlt, PTM wollte Leute an der Vdrse Wxssrn, d.:ß Her.“ Aguado sich je t geneégcrr gezeigt habe, eme Anleche wo:: 2.30 MHC. Realm ür „die Regierunz; der Königiz: gegen Vsrpfändung der Einkünfte" von der Insel Cuba abzuxch11eßem -- Dt: “chien der Eisenbahn von St. Germain nach Paris, dis vor." einigenTagen mic900 Fr. bengltwurdcn, waren heute zu 800 ausgeboten. Dic. Actéen der Casenbahn auf dem rechcen Srine-Ufer sind auf 620, und die der Bahn auf dem lmkrn User auf 575 gefallen.
Großbritanien und Irland.
Parkaments-Verhandlungen. Unterhaus. Siz- zung vom 17. Mai. Das Haus deschäfejgte s:ch d:: diesrw
; „Königin
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; den Bogen belegt wurde.
Abend, wo es seine Sißungen nach den Pfin ftfeßerta en wie- der bcganti, tmr mfr Angelegenheiten von inlän isch'em neeresse und vertagte fich schon um 8 Uhr. Für GlaSgow wurde ein neues Wahlausschrciben erlassen, da Herr Okwald, einer der Repräsentanten jener Stadt, dessen Handlungshaus kürzlich seine Zahlungen einsteüen mußte, die Chilcren Hundreds angenommen Ddr. Sodann wurde in der Bill Wegen der Eisenbahn zwischen Glasgow und Greenodk die Klausel, welche die Benußung die- srr Bahn an Sonntagen verbietek, mit 51 gegen 47, also mit der geringrn Majore'tät von 4 Stimmen angenommen. Zuletzt fanden im Ausschuss Verhandlungen über die Bill wegen strei- tigcr Wahlen statt) mußten aber wegeu Unvollzählégkeic des Hauses bald abgebrochen werden.
Unterhaus, S*ißung vom 18. Mai. Auf den Antrag des Herrn Gillon wurde eine Koxnmisfion niedergeseßt, um Nachforschungen darüber anzustellen, ob sich die von den Com- municationen im Innern des Landes erhobenen Abgaben nicht auf eine gleichmäßigere: Weise erheben lassen möchten, als es bisher geschehen. Das Hauptmotiv dieses Antrages ist der Um- stand, daß die auf den Eisenbahnen grdrquchten Dampfkutschen nich besteuert smd, während dies bei den Landkutsckxn allerdings der Fall ist. Nachdem sodann eine Konferenz mit dem Ober; Hause in Brtreff der Kanadischen Rksoiutéonen stattgefunden hakte, eigtr Lord I. Russell an, daß die Lords jene Resolutionen ohxre mrndementangedommen hätten (hört, hört !), und trug aufdie Erlaubnis; an, eine an dieselöen gegründeteBill einbringen zu dÜr- fen. HerrR o eb 1: ck srdod fich t'n Folgedieses Antrages, nicht um fich i:“)m zu widerscßen, sondern um cine Frage an die Minister zu réchten. „Es ist“, saqte er, „nllgemeén bekannt, daß bis cht noch gar mcdts von Scaaneschäften i'm Parlamente erledigt worden ist, Und das; es bei dem jeßigen parlamentarischen Ver- fahren zu gar nichts kömmt. (Hört, hört!) Ich wünschte da- her, irgend eine Anordnung getroffen zu sehen, durch die es da- hin gebracht wärde, daß wxr mir den Staatsgeschäften besser vorwärts kämen, und daß etwas für das Land geschähe. Die Schuld wird gewödnlicy auf die radikale Seccéon dieses Hauses geschoben, dermanvorwirfc, daß sie fortwährend Anträge stelle und dadurch das Haus von anderen Geschäften abhalte; ich weise aber diesen Vorwurf zurüdk und glaube, die Schuld liegt an der Regiemmg selbsr. Ich möchte daßer vorschlagen, dem Ministerium eine vollständige Kontrolle Über das Haus“ zu verleihen; dann hätte es keine E::tschuldégnng, wenn es BMS ausschöbe, dée es selbst eingebracht. Ich möchte dem edlrn Lord vorsch)[agcn, daß von den drei großen ONaßregeln, der Zrländischen Zehnten-, der Zr- ländéschcn Armen; und der Kirchensteuer-Bill, einer an:;drückmi) der Vorzug ce'nqeräumt und daß dann tagtäglich mit derselben fortgefahren wUrd-x, bis die Verhandlungen berndigt wä- ren. Will das Miniskerium auf diesen Vorschlag eingehen? An déesem Probiersein will ich. das Ménisterium prüfen und zusehen, ob ihm wirklich daran liegt, die BiUs durch- zusetzen, die es" erngeöracht, oder ob es [?ck davor fürchtet. (Hört, hört!) Wenn der edle Lord mir die gewünschte Zu- ücheruug zu geben bereéc is.“, so wikl ici) idm versprechen, mit keinem einzigen Antrage hervor utreten, bis alle ministeriellen
7 Bills durchgegangen sind.“ (Hort, hört!) Lord John Russell
meinte, der Vorschlag des etzrenwertben Herrn sey etwas seLt- sam; denn wenn derselbe auch für fich ein Versprechen geben könne, so könne er doch nicht dafür stehen, daß auch die ande- ren Métglieder des Hauses auf ihre Ansprüche verzichten und gewissen dem Hause vorliegenden Maßregeln, deren Beförderung er (der -Ménister) für sein Theil eifrigsc ternsci)e, t:":e't keiner Motion in den Weg treten würden. „Wollte das Haus“, fuhr der Redner fort, „in das von dem chrenwertheu OITt'tgléede für Barf) vorgeschlagene Verfahren wil- ligrn, so würde es mit einemmal einen ganz anderen Weg ein-
' scHlagen, als es bisher von Seiten der einzelnen Mitglieder ge- * Wehen isr- (Hört, hört!) Der ehrenwerthe Herr schem! zu
glauben, ich hätte die radékalcn Mitglieder des "auses beschul- dige, daß sie den Fortgang der dffemiichen Gesch fte verhander-
' ten; das ist aber nicht der Fall; ich habe mich bloß im Allge-
nen darüber beklagt, daß so viel Motionen von der entgegenge- selzten Seite des Hauses gemacht und dadurch den Regäc- rungs ; Maßregeln Hindernisse in den Weg gelegt wür- dcn. Zu der vorigen Woche gab ich mir große Mühe, mit der Zrländisrden Armen-Bill vorwärts zu schreiten, ich fand aber große Schwierigkeéten. (Hört hört!) Vor ungefädr acht Tagen ssdlug ich vor, die Bull Über die Kriminal-Geseße am 19crn d. vorzunehmen, da ich gern wollte, das; ein_ bestimmter Tag zUr Erwägung einer so wichtigen Bill festgexexzt würde; aber ich finde unter den auf morgen angdkändigtcn Motionen wéeder eine von Seiten eines ehrenwerthen Mitgliedes, gegen- über in Bezug auf die Abgabe von Feucr-Verficherungs-Polzcen, für welche der Vorrang in Anspruch genommen 111. (Hört,
lHegen, einen regelmäßigen Fortgang geßatten.“ (Hört, hdrc!) Herr Agléonby hielt es für wünscherxswerth, daß. eme „Kom- mission ernannt würde, um die beste Art und Werse, wre stch
v-F'Tem 3"csieß'bedar ' Ge Mi und Bekleidungs - Gegenständen. F der ganze Geschäftsgang des Hauses umgestalten und neu ord- * *“ ) l f, p ; 119111assenmöchte,in Erwägung zu zeehen, wexlman von allen Se;-
texx zuzugeben scheine, daß die jeßige Art, die Geschäfte abzu-
ses schr lästég' sey, Lord J. Russell crwéderte, daß er hierge- gen nichts einzuwenden haben würde, denn wenn schon den
Bil! In Bezug auf die Kanadischen Angelegenheiten erhalten hatte, ersuchte der Sergeant Talfourd um die Erlaubniß, eine Bell zm" Verbesserung des Geseßes über das Verlagsrecht von B:":- cickrr11, KILustkalirn, Dramen, Gemälden und Kupferstichen cm- bréngcn zu dürfen, die namentlxch zun: Zweck haben sollte, die Ver1chung dicses Rechts zu verhindern und die Dauer deüelben auszudehnen. Der Redner sagte, es sey Zeit, daß die Literatur auch a:! drn Wohltdaxen der Gesekzgrbunq Theil nehme, was 1151; cht nicht der Fail gewesen sey. „We11_n die Literatur„“ ful)? der Redner sort, „auch nur die Unterstißung erhält, das élckr nach dem gemänen Rrchte zukommt, so ist das schon höchst willkommen; den.“: nach dem gemeinen Englischen Recht darch dée Autoren das Eigenthumsrecyt ihrer Werke für ewige Zeiten, UNd vo.:- dcxrc Statur der Königén Anna wurde das Verlags- recht oft zu einer Erbschaftssacde gemacht. Niemand dachte dard", daß das Recht der Autoren ein beschränktes seyn könne, dis die Literatur daS unheilvolle Geschenk des Statuts der Anna erhéeéc, wodurch das Recht der Autoren nur für die Zeit von 14 Jahren anerkannt, und jede Uebertretung deeses Geseßes mit einer Strafe von 1 Pfd. für Dies Gesetz blieb ein halbes Jahr- Hunderc lang ein todtcr Buchstabe. Seitdem find andere Gesetze Über d;".os-“n Grgenstand erlassen worden, von denen die 5411:
Akte Geors's 111. das vorzüglichste ist. Es hci“th darén, daß U- m
zßég erwähnen Kandidaten zu erklären. Der Leßtere erklärte
fernere Ausdehnung des Verlagsrechts zr; c:“n-cr AUkaUnteru NW am Schluß der Rede, die er“ nach beendégter Wahl hielt:
für d:“e Literatur dienen werde, die Perxode :*es Verlager
länger lebe, auf LedenSzeét angedehnt werden.
, " _ ;ck mag lieber als Richard Brinklei S eridan .d 1 ' solle daher auf 28 Jahre sesrgesrßt und, wenn der Verfa's FZ. 22], aber reinen und rechtlichen Stin?men, denat: :?;n, mrt
enry
UW) War Broadwood Mit einer Majorität, die durch so verderbtc étcel
gleichzeitig die Zahl der an die Universixäten abzuliefernden Exe u Wege gebracht worden ist.“
plare vermindert. Der Nachtheil, welcher den Verfassern dur
Gestern früh ésk ein Dänisches Geschwader, nach dem .Ka-
Beschränkung der Dauer des Verlagsreches erwachsen wa. gal ßeuernd, durch die Dünen gekommen.
wurde durch Sicherheit des Geseßes oder Leichtigkeit dcrUchk streitig zwischen dem Eigenthümcr eines Gemäldes und “71111“ gen, die in dies Recht Eingriffe thun, 171“ noch jek§t streitig. Ja, keinen Grund, warum den Autoren das Erbrecht, welche“! nach dem gemeinen Englischen Rechte besaßen, nicht wiederg geben werden folk.“ Diese Frage ist jedoch zwischen x_wUYa ' reien, von denen die e§ne bciErzeugniffcn der Phanwne umz IntelléZenz das Verlagsrecht zwgesrcht," dée cmdere es brstro? , so lange als eine Frage der Uebereinkunfc Behandelt Word, ' daß ich es für Recht halte, fie noch Lb?" so zu br[)a.n57 Vielleicht wären 60 Jahre als der Zestraum anzunehmen, w rend dessen die Erben des Verfassers, von dem Tode dess;-
tragung des Verlagörechts nicht aufgewogen. Das Verlaggxkch erwaitéß d
W «(„How .drxrägc gegen 300,009 Psd- Sk-
Der Spanische „Kommissar Herr Marliané wird heute hier
Das Fallissement der Herren Oswald und Compagnie in „ „ . Man vernimmc auch oxxcmrm yeuen berrächtlrchen Faacssement in Liverpool, doch «: rs, dax; das betreffende Haus in wenig Tagen wieder zah-
m w:“:rde.
Aus Paris und Amsterdam wird emeldet da die Ameri- MjsM-x Bons dort nicht an “MannIzl;J bringer; seyßrn.
. Aus New-York reichen'dée achrichten bis zum lsten M Dre gxxnxrcge Wirkung, tvelche (wie gestern gemeldet) t,;[xßxsn _Berrchce aus England am 2411en v. M. dort hervor- chöräch)k/ ;;mtcc nur wenige Tage angehalten. Man sal) mic
angerechnet, das Verlagswckxt beüßen sollten, so daß eén Sex,. ehnsUÉIT drr Ankunft des am 1_ Apml von England abgegan-
ftrUer ix! dCi! Werken, mit denen er fix.?) sei::etrLedet“1s-Unce;; verschdffc hat, seinen Nachkommen ee'n Vermäwtnéß hinterm könnte. Die in der 54sécn Akte Gerrg's 111. bestimmte Jex: vielleicht lang genug für alle solcdc Werke, die zum Zeit trrib für die sasdionable „Welt gcé"chréeben smd; aber 11 kn, welche dem Zeitalter ihren eigrnrn Stempel aufs; ken, werden oft nich ehrr hénreächend bckannt, um , das Verlagéreckyt von Nußrn seyn zu können, als bis die in„ Parlaments-Akte festgeseßte Zeit vrrfiossrn ist. Eine ano Frage betrifft das Verldgsredht im Auslande oder die Ansprü. Welche AuRänder auf das Verlagsrech in Englmxd haben.
Gesetze smd in dieser Beziehung schr unbesttmmr, obgleéch kurzem in Bezug aufOJTUsskalien entschieden worden is:“, daß Ausländer Ansprüche auf ein soläzes Veräagsreäyr When kö Ist dies der Fall, so hat das Englische Vo1k ein Recht, dass 5 auch vonAtneréka und anderen Ländrrti zu fordrrn.“ DerR
zu dürfen, um das VeriagSrecht für Bücher, _Mufikaltexx, O;, *. mem Gemälde und Kupferstiche, die Dauer, jo wie dée Mster (] Ygen die Verlekzung dessrlhsn, festzuskellen. Herr ice, wchher den Antrag unterstüßte, sagte, er sey sehr erfrr über die Rede und den Antrag des ehrenwerchen und gelehr. Mitglieder?, und aus der Art, wie dasHaus déeRcdeauf'9e11ommc sey es klar, daß es" die Hoffnungen theils, welche der vorige Redn. von der Zukunft hege. Was die von dem ehrenwerthen Herr berührte Frage des völkerrechtlichen Verlagsrechers detre]?c,[ könne er ihm sagen, daß dieser Gegenstand bereiks von Herr Clay in dem Amerikanischen Kongresse zur Sprache gedra Worden sey, und rr Hoffe, daß einige Maßregeln in déex'er B zirhung würden ergréffenwerden. SirRodcrt Inglés bemer noch, das Haus und dW Land könnten sic!) Glück wün1'11)en,d»« diexcr Axxtrag in solche Hände gefallen sey, die a::s alle Wees dazu geeignet wären, die Prénzipien desselden zur Wussühran zu bringen, Der Antrag wurde sodann angenommrn. Unterhaus. Sißung vom 19. TRM“. Die BillénBe zug auf die Eisenbahn zwistyen Glasgow und Ayr passircemi 115 gegen 83 Stimmen, nach einer langen Diskussion, wori Herr Roebuck, Weil er das Verbot des Befahrens dcr Bak) an Sonntagen nicht gelten lassen wollte, von Herrn Finch dr Mangels an Religion beschuldigt wurde und fich darüber] heftig ausdrückte, daß er retrakciren mußxe. Lord J. Russe1 sah sich genöthégt, dcn Ausscézuß Über d:“: Jrländtsche Arme Bill wieder bis zum Dienstag auszuseßev. Nach einer ro Herrn Roebuck vrrut'saclyten DésWssT-on Wer Vertheilung de Bérmanéschcn Beutegcldes verwandelte sch das Haus in dr Ausschuß Über die von dem Gcnrml-Prokurator e:“ngebmch: B:“[l wegen Verbesserung der Krimirxalgescße; zuvor onteOder Sibthorp amandements'weise nrci) eénr Reductédn dcr 21119911 von FeUcr-Policen von “; Ss). aus “!*/L,. ST). pro Cent durchsrßr worüber es jedoch gar nicht zur Verhandlung kam. He Ewart beantragte dann ein Amendemenc auf Abschaffung dch dessrrafe, in allen Fällen, wo kein Mord begatsch worde.- Herr Hume unterstükzte, Lord John Rußsell adcr bekämv! dasselbe und glaudte, daß d:e Sacde U'sk “drr: UrrkzealsdcsP blikums anhetmzusccllcn sey, welchcr Memung auch Hryr-F Well Buxton war. Herr Brotherton, 1.172Bowrcn Herr Roeduck und Herr O'Cotrnell hätren lxeibrr gx-c.ch_a Todesstrafe abgeschafft gesehen, 10 auch Het": Wydk,_u) Plumpcre, ein Tory und „Herr Rodmmon. Drr'Gen ralerok-uraror, der General-Fiskal,111'.Lus1)cngr und Sir R. Inglés sprachen im Sinne Lord Jddn Russo Oberst Thompson wünschte .wenégstens, dak; sur «1119 „px! schen Verbrechen die Todek-skrafe abgeschafft würde. Das Il - drmrnc des Herrn C'wart wurde scHlécßlkch nur mit CMMI)“ joritäc einer einzigen Scimwe, nämLich mir 723 gegen 720 men, verworfen. Der eigrncléci)? Ausschuß de.“;ann nu; erst mit der Déskusfion schr die Anwendung drr Todrxkstrw
Allgemeinrn.
LondoU, 19. Mac“. Vorgestern Hielc der «König im St- mes-Palasr rin Kapiteldes milstairisckzen Batd-Ordcnxx, xn tre! General-Lieucrnanc Brésbane und Lord Dowx'jes «5.5; Großkre und Oberst Gardéner als Commandsur, und dcs 5132011429111 Georgs-Ordens, in welchen mehrere Land; und Sec-OW" als Ritkrr aufqenommen wurden. Der Könég crthejéce !Jo- dem Grafen Seb.".fteani cine Préväc-Audienz xmd MUM“ wobei der Französisckye Bokschafcs-?sttaché, Vicomcr von OM“ vorgestellt wurde. Gestern war Cercie im St. Zaxxkes-M!“ bei welchem abermals dée Prinzrssm Auguüe stark der KUZU. repräsencirte, wclche jedorl) so weit hergeßclic ist, daß sr: vst“ négcn Tagen Besuwe :'n Windsor empfangen konnte. “,
In der gestrigen Sitzung des Oberhauser"; 11er-?ck- Konferenz mit den Gemeinen beschlossen 11110 diesxn WM migung der Kanadisrhen Resolutionen tnitgetdeixr. „(DW W111 Verhandlungen waren nur von lokalem Znterck_te- IP» führte der Graf von Haddington im Obervauße 911102eu [)ergrgangene Motion eine Debatöe 1111er dsr: seix [11111191le auf der Tafel lieZendcn Bericht der Sdhocrésckzcn Unterd- Kommisfion.
Dcr konservative Kawdidac in Bridgen.w.?er, wood, hatte 279 und sein Gegner, Herr Sdcridan, men. Die ministerielien Blätter suchen die ,Urxactxgd “ Oe“ derlage des liberaldn Kandidaten, wic gewöhnliat), M „“," adi“ stechungen, welche sch die Tories erlaubt hätten uxxd dle 101 reich und offenkundxg wären, daß gcgen dée M“!)«mmmsiiN'
“47:1 “* d 2521 '-
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werden, und daß die Sache zur 1-lnterkuchu'ng,e:"rxcrc'ylénter mel des Unterhauses kommen würde, welche, wre ]rne fZT dcn Mx-
neu, nicht umhin können würde,.Herrn Sherédan
- rwzrten habe. --
. . „ „ , . _ 'nen bedeutenden Kredit ' ner ersuchte schließlcci) um dre Erlauhmß, eme 23:11 ttnme aß b“
[ pexitéW" *
enen Pacéexscß-ffrs enxgegep, uud ersi wenn dies die Nachricht r:ngC-_ daß dar Amerxkanijchen Häuser in London stch hielten, „d das; mcht vxcle proteftirte Wechsel von England nach Ame,- szzurchkommen würden, heißt es in Rew-Yorker Privatbrie- Wyrm: erst kdnnr man mit Sicherheit erklären, daß man :'n WMO krme 1chltmmere Nachrichten mehr aus Amerika zu Es war m New-York eine Versammlung der «'drmr/a'dstexß Bewohner gehalten worden, um eine Petition an .“,Negaermtg wegen Zurücknahme des Sckxaß-Amts-Befehles „.cc-“Wed, welcher bei Ländereé-Verkäufen Baarzahlunqen erlangt,. wodurch so viel haares Geld dem Handel entzoßzen ordrn tsk. Man glaubte, daß die Regierung nachgeben erde. _Agdere behaUpteten das Gegentheil. --* Die Bank 1 Vcretntgren Staaten hatte noch keinen Beschluß in eercff drs Auerbéetens der Bank von England , idr “ sic!),eröffnen zu wollen, ge- r. -- 32.111) den neuestrn Bertchten aus New-Orleans ng es_ dort em wenig besser in den Geldgeschäfren; aus Bo- on adrr lauten die Nachrichten noch höchst traurig. *- Die
SMM Wärter, wc1che es mit der Central-Regirrung halten, gehen in
JxkxFrkndseligkeér gegen die Banken 'a : en de Fand :'tvcrharpx, vis auf's Aeußerske. , So getJehielt TeZJdedlesr xmhamdsytre jHatriot Folgendes: „Gute Nachrichten. TW medrere große Häuser in Rcw-York voriLe Woche qe- 1111. und man erwartet neue Falliffements.“ „;a, der Wa- ,)mgtorer Gldbe erklärt den Banken mit dürren Worten: ,Fhrwcrdcc Bankerotc machen; wir werden euch verhindern, „.Sahulden zu bezahlen; Gold und Silber sollen nicht aus «Lande gehen; ehcrwerden wir es in d:“e Münzjkätten ein- .rwgen, und sollte dteve Maßregel auch die Einsiellutiq der“ aarzahlxmzcn aller Banken nach fick) ziehen und ein allqen'ieéner „anerott foZZen./“„ Der Courréer des Etats Unis meint aß allerdmgs dre Regierung hierzu die TNachc besiße, re;fe1r_abcr, daß der „Globe“, obgleich die amtliche Zei,- ng, dresznal dre Ansicht der Regierung wirklich ausspreche. Am «5031er: v. M. war in New-York ein Versuch gemacht „orden, emen Adfstand zu Gunsten der Non-Abofitionisten zu reger; dcr Verrxch) war jedoch mißglüdkt. - Aus dem Staats- nm 111.» 20.121pril eine Bekanntmachung in Beziehunq auf e11z1v11chen Mexxéo und Texas bestehenden Krieg ergakgen ;)onaä) at1e Nord-Amerékanischen Schcse sch mit den nach Art: » des Trczktrts' drr Vereinigten Staaten mit »)]?exa'ko erforder- chen Papxrxex': versehen soxlen, welcher katar sowohl für «775 mm Fur Mexkko als verbindlich angesehen wird. » .Das“ ackrr/O-ff „NorrH-Amcrika“, welches 111 16 Tagen von New- 971 m Leverpool anZekommcn ist, hat obx'ge Nachrichten und *zai“scnduZZe:1_zutn Be1auf von 30,000 Pfd. Sterk. mirgebracht. , ach ?()91'1chk_c!1 (m_- Pyééadelplsa vom 24, April, wo max: “ese aus Mexcko drs zum 30. »))?ärz hatte, wären alle Aus- -,kex: aufrmr neue Expeditéon Mexiko's gcgen Texas zu C'r-dr- Andrews «W anzrrn des Freistaats selbst erlaubte wenig, r'äuß-xrcn„Yeröäxtmsid zu gedenken. Alaman und Busramcncr 2110111111 ,d:e Oberherrschaft, und Santana, dcr fich noch im; cars. ]cmem Igndsifze Mango de Clavo befindet, barrt des gxnvltcks, wo es ihm gcsiartet seyn wird, von neuern in die gtermxgsU(„Ugeche-nheéten einzugreifen. Geldmanqu herrscht ru:;d Lat dee Regtcrung veranlaßt, von den in IJZexiko rest“- enden Fremden ohne Unterschied der Nation eéne Contribution WMIFUZ welche sach im Ganzen auf etwa 2000 Dollars 111) [)SiQUft und zum nothdürfcigen Unterhalt der Truppen MMU wrrd. ,Die Nord- Amerikanischen Kaufleute schickren “IkhStad: und Land zu verlassen. In Orézada schrie der FW" 14. Marz: „Tod den Fremden!“ und versuchte auch, 6-15“ ;emrsckvos-t annzosen bewohnten auses eénzuschlagen, KloTb-Mr ) dee L:.rmahnungen der M uche aus einem na- , *,“1er noch vcrhmdert wurde. Nun hieß es: „N;?ch Co- ?wa dwo drr Gebrüder Lleand eine Manufaktur haben; 31'1 wenKangefall-m und «wer verlcßr. Vor Vera-Cruz _ 11 1383er dx'artzöfiscye KrtegssMffc, und man erwartete noch .' KIK! .?)?arcxmqur. kxde )QZYL'ZKXU aur;- Ltma Yoxn_2-Z_.„Z_anu;1ßr dauerte die Océ QM Ö von Peru Urra.) 017_Lk)1111che sorte noch fort, zm: genommrnes „Bransches Schiff wax'dr noch
'W 18411“th . - * - - * ZHW???“ , oder auf Befehl des €!):Uschen Admcrals wxeder
BelIien.
Brß “' ' .
Ök'eékgsYZF/LZYH OFM Die Körxxgin wird am 2411er: und ie Ncpräsenct" WFK hter nm?) Fontainebleau abreisen. 1111.15 :Zn“: dr": ::TÜT-YUZFWW ('H-schäftigce Tick) vorgestern kr" .“ *.*“ „ g' «' e.__ 'm von crrn 'réon e MTIFZZKI- LWÜÜU-“Ußk FranzöWchcr G-lasxaarenXusumger;
* «e ""t IMU 31 Stimmen angenommen.
& Dänexxxat'k.
o * -
Ie-WYFÜYU“ 10. Max. , (Hamb. B1.) Die we'chcége
»,ng 2:71 zm'zxckZe". der Regierung und der Nationai-Baßk WWK 14, . ““ ?MUUWM Béäctertt und Zcétschrksren so WM- YMM- „ÖW 79117051 die Rechtsfrage, a1s auch der ' 1'1-icheFYZch-F* MFM“? “Zs erschöpfc anzusehen iK. In „M einm 7,3174" MMs seh daher besonders mit dcr Mög- x «"I: “ droj , '“,- y “' N' Y"! M zu Tage gefördert . B. B sgr Lymag vom Professor S:"dbcrn, erjk in eénérzeéqe-
ro _ „ “Nur“,“chxüri? MILOWM“ "W dpäter "' N'!" „Madnedserst for -
; nmöchtechr “ULSesÜhrk, daß N'? Bank sch dahin verglei-
- daß sie ihr ' R - . Mexk „. „ ganzes echt aufgabe. Be Www: hat MSW?" em Vorschlag Ns PrOfe-ssox'xnI-T? .?
; vid gefunden. Er gehtvon der Vorausse an aus die er “ 1 als Schrcftskeller, als auch als -Beréch?er|?1tter,des “Fwd:?!“ 1 Bank-Repräsentanten ernannten Comité entwickelt, daß das F Recht der Bank über allen Zweifel erhaben sey, daß dagegen 1 dae derjRegterung obliegende Pflicht, die */z der Bankhaft aller L_and-Eegenth-ümer im eigentlichen Dänemark mit 672 pCt. jähr- [lch zu verzmsen, bis dadurch dle gesammte von der Bank ubernommeneZettelsxhuld gedeckt sey, derselben sehr beschwerlich nge. Er rnemt, daß der hohe Zins nach dem unter den dama- ltgen tcaurtgen Konjunkturen auch zwischen Privaten gewöhnli- chen Rentxnfuße bestimmt sey, und daß daher jeßc eine Ermäßigung auf 4 pCt. viele Bxlligkeit für sich habe. Die Folge davon werde seyn, daß die Finanzen fortan statt 820,000 Rthlr. nur 505,000 Rthlr. entrichten sollten, also jährlich eine Summe von 31§,000_Rth1r.„zur Deckung des Defizits erhielten. Natürlich mußte dtesel Versteuer so viel länger fortgeseßt werden, bis in Summa dte ganze Zerte1schuld dadurch - und dadurch allein - getrlgt sey, aber den Fmanzen würde dadurch der doppelte Vorthrtl erwachsen, daß die Last auf eine größere Anzahl Jahre verrhe21-twürde, wodurch die bedrängte Lage unserer Finanzen g(etckx eme bedeuretzde Erleichterung erhielte, und daß die Finanzen an Zmsen und Zmreszinsen im Ganzen eine Summe von 4,300,000 Rthlr. gxwännen, wodurch ihnen reichlich vergütetwürde, was ste bei Ltqmdacron von 1818 etwa zuviel Übernonimen hätten, und wo- durch dte Bank der Lage des Landes ein Opfer brächte, wozu stre durch spätere günsrigx „Konjunkturen in den Stand geseßt ware. Agf _das allerrnckchiedenst: erklärt indessen Professor David, daß dre grgepwartége, durch ffch selbst rekrutérte Reprä- sentateon, derep wwkjames Mitglied er ist, zur Abschließunq einer _solchen Ueberemkunft inkompetent sey, daß daher die Actionaire m natura oder. durch eine ac] 1100 gewählte Repräsentation dar- 1 über zu, entschetden haben, und ferner, daß seines Ermessens nur &;er em soJchestszer gebracht wsekrden dürfte, Wenn die Re; ng genugen e arantie eines ren en Ers arun s. em' Zäße,dun13d dec?) Börn- daÉzRechtcheinräuth, den xZsctiotZaiTttZstau'ct? v er ur :e en erglei etwas verra ten ' ' ' des Bank-Papiers Ausbeute zu geben. 9 „ Realtsabcletät
Oesterreich.
D:“e Gazetta dé Zara schreibt unterm 9" Mai:*
man das Stillschweigen nicht zuweilen als ein Zeichen d;,rLethtx? stemwung aus, so würden wir auch diesmal schweigen, und den ankel der Aügeweinen Zeitung nicht radeln, auf welchen Kl) dtc Beroneser Zerrung vom 2411en, und die Mailänder vom .).-..Aprtl, Unter der Ueberschrift: „Von der Bosnischen Gränze“ brztehcn, denn es werden darin Nachréchten verbreetec, die nur aud unlauterer Queüe geflossen seyn können, und folglich eine Wederlegung verdienen. Gerade in Bosnien herrscht vollstän- dtge Ruhe, _und ße wird daher an den Gränzen von Monte- rtegro nacht tm ,mmdesten bedroht. Eben so ist uns in allen thren Therlrri dre Nachricht fremd, als" beabüchtige Ali-Pas-ha einen Angrtff auf Prahovo, in der Abficht, sodann emdlich über Monrenegro herzufallen. Wäre dies wirklich der “Zfßall, so würden war, dee wu" uns in der Lage befinden, zur Kenntnéß dessen sehr „bald zu ge'l'angen, es schon angezeigt haben. Wir sehen unspvrelmehr genothigt, zu erklären, daß davon keine Rede est, so wre das Gerede grundlos und falsch ist, als wüthe der- malen in der Hauptstadt Bosniens die Pest.“
Italien.
Das Giornale del Reqno delle due folgendes Schreiben aus GenUa vom 19. ANTJE? Jett??? des (1111 11trn d. stattgehabten Erdbebens erhalten war so! ende Detarrs: Dtrnxrag den 11ten um 6 Uhr früh entstand zu im“;- z_ano een hesttges _Erdheden, in Folge dessen zwar eénc'q-x Rauch- sänge ttnd_Geßt:1|e eenstürzten, so wie viele Häuser "Risse und ([m-dere Bejckzädxgungrn erhielten, doch ixk kein O)"?enschenlebcn da- de': verUthlückx. Wtewohl in derselben Nacht sich die Erdüöße wtederho;ten, do „brackzten dennoch die Einwohner, ohne writ'eren Schrdcn zu erleiden, die Nacht in ihren Wohnungen u. Eines ahniccdetr Scheckjald hatten ieéder die unglücklichen Einwohner von Ugltarw sich mehr zu erfreuen; denn der [?olze Gipfel des Berges-Ptzzo Küttelce den auf ihm liegenden Schnee gleichsam anker dxchtem _ anche von fich,*m1d die sich von ihm abwsen- dcn FZlsey Kurzcsw mit furchtbarem Gekrach in die Tie- fen. QU eincm 1o1chen Ungesrüme wurden fast sämmt- lrahe Gebäude vox Ugléano verschüttet , das jetzt nur Tmrn Haufen von Trümmern darbietet, denn von 103 Gebäu- QSTL, welche der Ort zählte, sind nur 5 Hütten und 2 Häuser,
[ekzccre übcrdies in uubewohnbarem Zustande, au re t e
G1ucklccherwetxe beyand such sask die ganze Bevdlxerénggaktlfteldxth Feldr, ader vor; den 15 zurückgrbliebenen Personen sind 8 ver- unglückt und dte übrigen 7 f.;)wer vsrwunder aus den Ruinen 1)cr'v0rgezogen worden. Gestern fchriet einer jener Unglücklichen, mxc emem Bunde Heu auf dem Rücken, semer Wohnung zu, uudais er vor der Thdrschwrlje stand, verspürte er eiue sehr hefrcge Ct“sch21tterung,_ die ihn zu Boden warf, Als er den Blrrk m dre Höhe rechtem gewahrte er seine zwei Töchter welche, zum lexztenmalr nach ihm rufend, unter den Trümmerr; drs echZurzend-en Hauses begraben wurden u.";d Karben. Man er- zahl-c fiel) vtele dteser dedaUernswÜrdigen Fälle, deren trauriges Anden- ken munsercmGedächtniffe lange fortlrbcn wird. Bis zum heutigen
Morgen smd 32 Erdstöße, weiche die Gemüther in fortwähren- der Unqu-e erhaxten, gezählt worden. Den ganzen Ugliano- Zörrg entlanq bemerkc _man jetzt breite Risse, steile Abhänge und dedeucende deen-TitW-nkungrn. Das hier und da en:“jiandene Feusr würde )exxe elenden Ueberbleäbsel vöüig vernichtet haben wenn e,_s von dern Waser und Schnee nicht qelös'cbc wordct; 1v-1re. Ole ddr: solehen Unglücksfällen 11mnpfgchordénen Ein- wohnrr vrmühten stch 111117! einmal, ihr Have aus den Ruinen zu rrtrcn, UW [m) damit begnügcnd, dte unglücklichen Opfer «ds_chraven zu haben, vrrweilrn sie da halb vé1*schÜtter, umhä- ttg Und darbrnd, und erwarten nur vom Meclcéden und von der 7)kasdxézäxrgkeét Anderer Hülfe. Auch zu Orcizléano smd 24 .bz-anker emgeßürzt. Zn Alinunno, Casole, F:"quäno, Végnetta UZIUMJ [Fdsandercn ?rcen smd sehr Viele Häuser eingestürzk 1 vxee cronen der e cwvrdcn- ' Leben verloren.“ 13 , mehrere haben selbst das
Sparxérn.
IITadréd, 10. M51. I:; der bcutécen S:“ - kamen „die Vorf§11e in Barceéoxm zur SZrache MTI d:;rCTTYs Deputirter f:?rCaraldnéen, trug darauf an, daß eine 'ommissot; «nannt werde, mn ein Geseß zu entwerfen, wodurch der; Mi- pücrn unmttceldarei Verantwortlicykext auferlegt würde Der
AÜWY'WUWZ jedoch verworfmx . er es eißt, i;“c es dem General Orac: nickt ; ' Zurückbergfung “dcs“ Brigadiers Narvaez d11rchzuZ'e§ge:11.urgen, dle “ Don Mgrtm Zubrano, wc1cher dir Kolonne der Rioja Ala- veka kommandtrt, hat cine Karl:“ßische Pulvermühle in Araga
zerstört, 100,000 Patronen Und eine ro e ' waren von den Karlésken ins Wasser getIorFen-dee'rrNMf-tl »- Die Nachrirhtendus Madrid, welche die nenestm Lon- doner Bläxter mtcthetlen, geben bis zum 12. Mai, find jedoch vfon nur grrmgem Interesse. Der Kriegs-Commissaér der Bri- taschen Legwn, LlanoH, batte Madrid verlassen und .Kreditbrtefe mitgenommen, ymodte Forderungen der Offiziere “und Soldaten der Legion zu ltqmdiren, welche am 10. Juni nach Hause zu- rückkehren, werden; Es hieß, die Spanische Regierung wolle eme Engltsche Brtgade tm Dienste behalten, bestehend aus der Artillerie, der Kavallerie und einem kleinen Corps der Infan- terte der Lrgton. Man war in Madrid sehr gespannt auf die zu unternehmenden Operationen des Heeres der Königin, und noch am 11ten hatte Herr Mendizabal dem “Grafen von Luchana 4 Mtll. haar gesendet, und Befehle wegen der Verproviantérung des Heeres auf 20 Tage nach Bordeaux ergehen lassen. In den Cortes verlor dte,Oppofitions-Parteé mehr und mehr an Ansehen,. Herr Mendtzabal hatte seineStellung ém Ménéfterium durch drr Majorctät, we1cheéhm neulich geworden war, gesichert; tdvarÖKaJcnet sxvär volzkommet; einig. Der Graf Almodovar ist re er erge e c an wird eine unction ' “ ' ster baldxiZst wÉeder übernehmen. F rn als Krtegs “ Mm:- -_- on„ arlos soll eine Proclamatéon erla rn aden di“ Galtgnane s M-essenger direkt von einem .Lsksorre2p011drntet; erhalten haben w_-ll„wäk)rend das Journal des Débats- noch an der Amhennzttät derselben zweifelt. Sie lautet fol- gendermaßen: „Spanierl- Als be; dem Tode meines Bruders etntge rben so schlage, als hinterlißége Personen Euren politi- schen Glauben trrefubrten und einen Bürgerkrieg veranlaßcen, der vo_n beklagenswrrthen Fo1gen für Euch gewesen ist, da zögerte lch temen Augrnblock, mich“ in Eure Mitte zu begeben. Ich glaubte, daß merne Gegenwart allein dem Blutveraieyen EinHalt thun, und _daß memand es wagen würde, mir den*Tl)ron meiner Väter streuig zu “machen. Drei Jahre des Krieges und der Erfahrung haben muvnun belehrt,daßeinTé;ronnicht fest bearündet werden kann? wenn der regierende Fürs? nicht vom Geiste erToic- ranz und Versöhnung durchdrungen ist. Diese Ueberzeugung ha: mich veran1aßt, mech unverzüglich mit der Et1twerfm1g eines Geseh- buch|es &" beschästt en, das ich "Euch zu verleihcn bereit bm, und worm Uke poltti chen Rechte, nämlich Freiheit des reléqtösen Gxaubens und der politischen Meinung, gesichert durch diéFret'x herr der Presse festgestellt werden sollen. Dies“ ist, näci) meiner Ueberzeugung, daß einzige Mittel, um Eurem Elend, das schon lapge mem väterlcches Herz betrübt, ein Ende zu machen. ZHr wasser beretts aus Erfahrung, wie trügerisch die Versprechungen gewesen smd, deren sch die usm-patorische Regierung bedient hat, 11tyEuch unter thre Fahnen zu kocken; Lügen, Exend, schänd- [tape Verschwendung, dies Alles vereinigte fich, um Euch ur:- glückxtch zu „machen und Euch zu vernichten. Sammelt Euch daher um mech, und Glück wird Euer Loos seyn; Ihr werdet frex „seyn und alle dieselben Rechte genießen, denn ich wünsche Yxr*EüusxänWZhTaZrt Bud [ALW- was in diesen drei Jahren der 1:1 gncsnüs'ee'"« *" * senheit zu begraben. g g fck hM rst, M MM Berges Gegeben in Estella, den 10. Mai 1837. ck der Könia.“ Der Korrespondent von „Galignant x.? 53122 en er“ Ü“t n Z::JzndxßvDotZCc-rlos der_ Zuma von Navcyrrag undden Do:? on » tscaya ver] ro eu abe, da“ ' *? wissenhafc gedchtet werden soxätectx). h U ehre Fueros g
Madrid, 9. Mak. ( Lg. Zr .) Da vorausUe en tvar, daß der gestrige Srßung sehr stÜxanksch werden WÜZÖZF) so waren schdn _zu früher Stunde öffxntliche wie Privat-Tribunen mat Nefugtertgyen üderfüllt. Herr Mendizabal beschwerte fich vorzügßch daruber, daß die Konunisston ihn nicht zu Rache qezo- gen hade, behauptere, „Ulles gethan zu haben, was in srinet: Kräften stdnde, und forderte die Cortes auf, das Gutachten an die .Kommtsfion_ zur Umänderung zurückzuweisen. DaU/n HZLlc er stck) selbst eme lange Lobrcde; aks er aber sagte, Kluqdcic und Rechtschaffetrherc seyen in ihm eingewurzelt, so entskand unter den Deputxrten und in den Tribunen em solches Hohn-
eläcktcr, daß der Präfident nur mit ONÜhe die Ruhe wieder “ßrstkrllen konnte. Da ehm hierauf Hr. Rodriguez Leal vorwarf dern Jjnan rSyfkem bestände in Zerstören, so erwiderte er: , Wem; nyc dmx ersiören gemeint ist, daß ich uns Klöster Spdnéens ntederrexßen lgsse. so rechne ich mir dies zur Ehre an, denn ich bezwecke, daß dtese Nester der Faulheit und Ignoranz, und selds'x d:e„1eßtxn Hoffnungen zu ihrer Wiederherstellung ver- schwmdrn. Darayf griff Hr. Domenech das Gutachten der Kornmtjfion a_n, wecl es steh nicht stark genug geaen den Finanz- “MeutsYer ausypreche. Dieser habe die Nation niit Versprechunt gen hmtergangen,“ und die dffentlé-er Stimme aller Spanier jpreche fich gegen thn aus. „Wenn wir mit leeren Verkprechun- gen in unsere Provinzen hetm7eh'ren, so werden wir mét Ver- wünschungen empfangen werden, und wenn der Finanz=Nkinister dxe Verfüguygen der Cortes unerfüllt [affen darf, so taugen die Corte_s_z1_x nachts.“ (Großer Beifall.) » Unterdessen hatte sch drr IIZZmyker-Präfident, Herr Calatrava, eingefunden um nach seener gcwöhnljchcn Taktik d:“e Sache des Finanz-Mitristers zur Sarda des Kabmets zu machen, und die Cortes durch Dro- hrmgen, als ob man die Regierung stürzen Wolle, eit1zuschüchterm (Hanz unerwartet erk1ärte er, er sey als Minister verpßcchtet dre Rechte drr Krone, gegen die Cortes zu vertheédégen. (Dm? schr tm geraden deerspruckye mit allen seinen Handlön en.) „Dxe Cortes yaden néchc die Bcfuzxniß, dxle Regieréng zur ?Ver- ar'rtwortung zu zcehen, oder ihr Befrhle zu geben; denn die Re- gzrryn-g besteht aus der Königin und den Méniskern, ur1d die Köm-gm befiedkx weder den Cortes, noc!) empfängt ste Befehle 213111 :hnen. Dxes erkläre ich laut für mein Glaudénsbekenntnt'ß. xHee kany dce Redtcrung dcskchcn, wenn se jeden T.“.q ango- gr-ffen tvtrd? Wie kann man M-sxtrauen gegen micdeaben dg rex) nach 5-6_Iak)rrn mich 16th in Armuck) befinde? Worm; dee Lovers dxeses Mißtrauen degen, so txoöqen sie es laut cr- klären, urzd trtorgen wcrdrn wir nicht medr Minéßer seyn, Dae Press, dre [rch-gegen uns aussprécßt, ij? nur der Wieder- hall dcr Parrexje-“n, die “ck darGervalcbemächtt'qenn1öchten. Ich habe das “I)«tttttrerxum erst übernommen, als Gefahr damit vcr- anpft war, als Egotsten es ausschlagen, um fich*nicht bkoßzu- stellen,).[s dcr Thron und das“ Wohl des Landes es erbrach- ren, da»; :ck) das Ministerium ammxx-m. (!!)“ Diese Declama- cron wurde von dcxr miniscrrc'cllen Partei mit großem Be faü (Zufgcnommcn, uxzd die Rechnungrn »))?erdizabaßs wurden dar- ud'rr: vergessrn. „Herr Domenech erwiderte: „Wenn ick) von Meßerduen 'pracl), “.o brtraf dieses d(n Gegensand der Tages- ordnung.,_ den “FixranzxMénistcr. Wenn ick) von der Rexiet'itnq sprach„ jo mcmte ia)_damic nur dée verarxtworxléchen t).;éinitier- dcnn_ memals vrrwech1e1e ick) m:"t dcm D32111i|jectchx jene erwachte, Pernm, deren Namen iki) néemals anrufe, wie der 'Ménikkerc
Präsident 95 21911118") und [ZEUxe [().-.:, „;,9 „zwar nur um dadurch
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