1837 / 163 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Keller begleitet ist, fast sämmtlich Blätter von Werth, dsc, bbw

31- to wei! kiinn- dee von Herrn Olo ago gegen denselben auf- gckxlltén Gründe durch die ménisteriexlkn Redner entkräftet wor- den sep, und der Antrag wurde mit 121 Stimmen gegen :13 angenommen. Die Cortes vernichten also schon nn.vora_1as _dte Grundbedingungen der nächstens u beschwdxenden Conftxtutron und gestalten sa) zu einem alxmä tigen. Nattanl-Konvent, ganz gegen die ihnen von der Nation erthetlten VolZmachten. In der Willkür des Ministeriums aber bleibt es, „dre Zusammenba- rufung des neuen Cortes so lange zu verschteben, ais esifür seine revolutionairen Maßregeln der Zusttmmuyg dcr. [cht versammelten gewiß isi. Dagegen befindet s1ch em _Thetl der Männer, welche gerade vor eénem Jahre hen zum thster cr- nannten Istari am heftigsten bekämpften, 1th ex: derselben Lage, wie damals de en Freunde. Olozaga und S_arma Carrgsco wxr- dcn als Männer dargestellt, die durch ZntmgUen an pw Sptße eénes neuen Ménißeriums zu gelangen suchen, und tm voraus mit der VolkSwut „. Znsurrectionen und Dolchen bedyoht. Was wird aus diesen Elementen hervvrgehen, ynd kann dre Nateon ein System lieb gewinnen, aus welchem mchts als Unhesl und

Verderben für fie entspringt?

am elona, "1. Zum“. Die Einnahme „vfon Lerm durch d:“e .?leéfte? ist wohl dem Verrathxines Ofßzters zuzuschxec- ben. C's find daselbst die Artillcrte, 1100 Wkaaß Getra-tdc, 51100 Maaß Mehl, eine große Menge emgesalzenes Fletsch, Wein und Munition dem Fcénde in die,.Hände gef-allen. Dte National-Gardisken von Esceila, welche s1ch n_ach Lerm gesuchter hatten, so wie die Garnison déeses Platzes smd zu Gefaygenen gemacht worden. Ein Offizéer der_Natconal-Garde :| 111 5.31- caStéllo erschossen worden. -- Die m quarra und ,denBaskc- schen Provinzen zucückgebliebenen Kgrltsteschen Batatllonx _mak- schiren beständig hén und her, un) dre Truppen der Kömgm zu trennen, während die Expedition chren Weg verfolgt.

Saragossa, 31. Mai. Die qulistische Expedition hat, bei ihrem Abmarsche nach Barbaskro, tn Huesca 800 Verwun- dete und Kranke zurückgelassen. Der Stabs-Qfßzxer Antxro nnd der Commandeur der Karlistischen Kavallerte, Monnelm, sind an ihren Wunden geséorben. Die Flecken und Dörfer, welche dée Karlisten auf ihrem Zuge durch Ober-Aragomen be- éühren, find von den meisten Exnwohnernxerlassen und se kö-n- nen sch in dem genannten Lande nur mxc Waffen-Gewalt Le- bensmittel verschaffen. Die fcindseligx Sttmmung, welche unter den dortigen Bewohnern hcrrscht,_d:e Verstäxkung der früher von eribarren kommandirten DLVtsion undfdre wrrksamen, zur Deckung des Ebro's und dsr Céncx ergriffenen Maßregeln, haben Don Carlos genöthégt, die Str'aße nach Mequmexxza zu verlassen und den Weg nach Benavarrt, der nach Ober-Qatalo- 111611 führt, einzuschlagen. - Der Barotz von Meer Hefinpee 11ch jetze in Fraga, Und der General „Oma :| von hter abgereist, um den Ober-Befehl über die Operanons-Armee zu übernehmen.

Barcelona, 26. Mai. Briefe aus Cerveya melden Nqchx siehendes: „Der koMmandérende General 111 unermüdlech. Nachdem er seit einigen Tagen soviel Tryppen zupammengezogen, als nur möglich, hat er d'en Karlis'cen emen großenjBerlust zu; gefügt. Tristany, Rojo, Caballe-ro und andere Kaxlrsttsche Pax- Zeiführer wollten einen Handstretck) auf Tremp agsfähren. S'ce Hatten zwei Kanonen und 140 Pferde, und vsretmgten fich tn der Nacht vom 2011911 mit den 111 der Gcgenh chg Bergaxa srationirtcn Guerillas. .Der General thetlte setne Uuppxn_1n zwei Kolonnen , von denen die _eme auf dcr .Bxuck-e 11011 Alentorn über die chre gang, wähyeetd du: „1111- dere die Karlij'cen angriff, die steh hartn_äckcg vcxchecdrg- ten. Der Kampf war Mörderisch. Als 1e_doch dtex Über die Ssgre gegangene Kolonne plötzlich d'en Femd angrtff, da floh derten“)? vom Schlachtfeldc. Er. hat emen bcdcute_nde11 Ver- lusk erlitten und man sagt, diese Neederlage habe.gt]oße Bestüxz zung unter den Karlisten verbreitet. -- Dee Karltst1schx Expede- 11011 würde s1ch großen Gefahren aussetzen, wenn se emen_ Ver; such auf die Hauptstadt der Monarchee_tvagen wollte. „Ste hat wohl nur den Zweck, stch Oöer-Aragomens zu ben1ä-chtxg„e11,„um sich mit den Karli|1schenCorps in Catalonten, so was, 11111 (Der- rador und Cabrera in Verbindung zu seßen. Uebrtgxns feh1t es den Generalen der Königin nicht an Mette'ln, dcm Femde Wr- derfkaud zu leisten. DieKolormcn von Borso charmmaté, Rogue-

ras und Oma, die in Aragonien und Valencia operircn, müßten

der an der Gränze von Aragonien steht. _ Dtcsef veretxttgten Streitkräfte würden hinreichend seyn, um dre Karltsken bes zm; Ankunft der Armee-Corps aus Navgyra gufzuhqlten. Man (Ze- hauptet, daß die Karliftische Expedtteon, tn zwe: Corps gethetlc worden sey, von denen das eine fich mrt Cahrxra, _das andere mit den in Catalonien befindlichen Corps-veremxgen jolle. Wäre dies der Fall, so wfirde die Expedition m wemgen Tagey vxr- nichtet seyn. Alles hängt jetzt von den Vortheclen ab, 1311: Ls- pat'tcro erringen wird, und von den Bewegungen der Truppen, die in Vittoria und in der Ribera stehen.“

Portugal.

Lissabon, 25.932111. (Französische Blätter.) „Ach) die konservative Partei bedauert das Au61che1den pes Fma11z- Méniskers Passos. Obgleich sie den Zystany der Dmge „mzßbxl- ligt, der Herrn Passos zuerkk veranlaßte, 1118 _O)?1m_ster11:m zu treten, so ftémnrc ste dock) Zedermmm Yar": (111, dax; Ntemaad besser im Stande war, die SchWiertgkettL11 „emxr gcfahrvollch Stellung zu Überwinden, als er. Das „O):tntsterut-ttz des Harry Passos ist durch ein Prinzip zu der Lectyng oder,2111geleget11)ct= ten gelangt, welches 1319 Existenz der _freten, „K_znstrtuttoncn Pop tugals noch kompromittiren kann. Dre po11111chc11 Verändemm- gen, die von einer Handvoll Soldaten „ausgxführt werden, 15113 nen nur Mißtrauen und Furcht cmfiößen. . Das Mm:- steréum hat indeß klug gehandelt; es hat dte öffentltchen Ausgaben beträchtléch vermindert, es hat fick) den Proxxkten der geheimen Gcscllschaften kräftig widerselzt, tt_nd dennoch 111 es ge- fallen. “Möchten doch diejenigen, wexche 52111111 „Paüos gestürzt haben, im Stande seyn, ihn" zu erseßen! Mtntstcrwechsel, dee durch solche Mittel bewirkt werden, fühxen'nur dazxx, der 'Re- gierung die Männer zu cncfremden, dre thx" ,nüßltch werden könnten. Man hoffe jedoch, dies werde nicht b?! Herrn Passos

der Fall seyn.

Wissenschaft, Kunst und Literatur.

Geschichte der neueren Deutschen 11111110. 21111 Athanasius Graf Naczynskt. Aus dem Fr:;nzojtx schen Überseßt von F. H. von de_r_Hagen. , _ *,

Das Original dieses interessantcn Werkes wurde zu senze1 Z111 bereits in der Staats .- Zeitung bcfprochen, nunmehr 111 aber. «ck das Deutsche Pnblikum mit einer Ucberscßqu bcschqukx, 11119» den, für deren Tüchtigkcit_der Name des Bcrdeutjchexs 1111111111906) bürgt. Es braucht wohl nicht gesagt 311 werden, daß dtcxcn1g611 Auf; sätze, welchc ursprünglich Deutsch gcsch11_ebc11 wfarcu, z. B. der 21111: satz von W. Schadow und die ans dtcycn 125111112111 cnt1elckn1c11chc richtc über die Berliner Ausstellung 190111 Jahre 1830, hrer,mch)t 111 111-111' Rücküberse ung, sondern in ihrer ctgcnen ,Gcsi11lt,erschc11kz_cn, 1139111111) denn diese Zlusgabe von eénigcn Fehler:), dre fick) m ,dcn zra113911sch111 Tcrt ei11gesch1ichen haben, frei 9110110131 1171. Sie crsche1nt gcschu111c111111t derssclbeu zahlreichen, dem Text emgedruätey Holzschnitten, sxo, dax; ]cdzs- maldasBild, von welchem dieRedei11, sogle|1ch, demLeser 11017 .lugen trxtt, gleich interessant für den, we1cher„die bczuglrchen Gemälde noch 1111): gesehen hat, als auch wiederum fur den, der die Ermuexung d.rs.1- ben in sul) hervorrufen kann. Dem ersten Bande allcux 1111131111 sol. chcn Holzschnitten nicht minder als fscchs und ficbcnpg (1111919611011, und man erhält in ihnen zugleich cme Musterkarxe „dcr, Lc1stu11_111 von den namhaftesten Künstlern, welche gcgcywaxmg m 51Deutch- land, Frankreich und England oicscg K11nstzw,c1g„1zben. .IYi-e das Ausland den Deutschen in den mctftcn y,ervxelsalngeydcn 5111110111 mehr und mehr dcn Rang abznlanfcn schemt, so 131e1bcr. auci)“1)ur wieder die Dcuxschcn Arbeiten himer dcnctx dcr Eng1a11der U11d FAW: zoscn merklich zurfick. Bon höchstcr Ll11§zekch111111g 119111) bis ]:1311'o0111 die schönßc Matte im ganzenQert 11: Sch1*0dccxs,D011 Q.mch von Thompson in London gescyznttcn. Anek) Lesxmgs Lcouyte 1191 in dem Atelier der vereinigten Kunsilcr Andrew, Vxsi Und Fcioxr in Paris eine Darstellung *:fundcn, die wahrbqft auszcrordcatjlxklxhxx: ßen muß, indem src bci dcrLlcinhcit dch1n1cns1on_cbc11 so vort111111ch in dem Wiedergeben dcs AUSdruck-Z als 11fa111c11111ch m Hxnt emfch) schönen Styl der Behandlung ist. Nur bet cmzclncn Starken séixxxu die Differenz der National-Charaktcre zu groß, ass daß fick) Bcsrxc- dégcndes hätte erwarten lassen. Sy hat „z. B. Drgcrs Madonna, die mit dem Christuskindc an der Hany uber Land gxht,(ax1f Her Berliner Ausstellung von 1834), geschmtten von Lacone 111 11.111191,

ihren arten einen und Wahrhaft jungfräulichcn Charaktxr 1116131111; . theils zeingcb/t'lkét. Schließlich möge erlaubt seyn, daranf [nuzuwctstm

daß auch diese Deutsche Uebersetzung von einer reichen Mappe treff-

licher Kupferstich von Müllcr, Felsing, Eicl)e11s,Thäter, Lüderiß und ,-

* ' ' anicr aus c1'i rt, manches Brillantcr sch sehnell vereinigen und dem Baron von Meer anschlteßcn, - "1 UW besche1dencn M gf h :

Gedicgcnheit übertreffen.

D*r „weite Band, welcher von München hankzclt, wird, 111111 selben FreZJebigkcit ausgestattet, bald erscheinen; moge anch NÖM!- 1.

t auf sich warten lassen.

Meteorologisohe Beobachtung. 1837. Morgens Nmymittags ] A17ends | ]]. Juni. 6 Uhr. 2 Uhr. Uhr. _ _ _

setzung ni

Luftdruck ..... 1335111-“11ar. 33586-“Par. 335,88-'“Par-

- “11171111. ] 80 11671. 45 pCt. 78 pCt. Atzsvünskung 0,113 YYY“. .]. .I [*czogcn. heiter. halbheiter. N1ederschlag 0,309 Wiuß. . .. . .. . SUI. SW. SW. Nachtkalte+10z Wolkenznq **- SW. - Nachts chvttter,

Tagesmietel: 335,70““Par... +14-19R... +0,30N.,. “70pr

891']]U(J|' 1551-88. Don 12. „111111 1837.

YNx-«Zx'c-XM- FUWÉF- 11-714? LKZCÄ-Fßksk-F'Zsééxz

Nack) einmalige,

Allgemeine

5 Preußisäze Staaxs-intung.

Bcobachmng,

Quellwärme 7,11

.- . | 114092 18.3991. +12?" 91. Flußwärme 13,21 Yt1111111111t111T1030éé. :|."- 7,9"R. + 9,69N- BVDMWÜMUMT

Amrliche Nachrichten.

Kronik des Tages.

Des Königs" Majestät haben dem Landr on Krosigk aus Popliß, im Herzogthum after eines Geheimen Regierungs- M geruht.

ach außer Déensten Sachsen, den Cha- Raths Allergnädigsk beizule-

„. _]Zr. (Jour, ...: l'r, (Tom,

Z": 111191. | 611111. ck Dries. 8t.-Jol1n111-Jcb. 4 1027/12 192712 70mm. (10. 4 "- 1111 1,1.Kuxl. 0111, 30. 4 1995/12 991 1/12 iiur- o.Ueum. 110. “4 *:3/111 l'räwßob.c1.§ee11 -- 637/11 1233/13 (10. 110. (10. 35 9- „; 1(nrn“1.0111.111.1.(ck. 4 UDDI ]])?1/6 3011111313131"! (10. 4 "'" ]

„1.11. 15911. «10, 4 ** Üöokat.6.11u112.

FZ], 1311-11-01]. 4 1027/11 1023/13 81:11. 11.13. n. »1.- L'") [Königsb- 110. 4 "" "" 610111 111 marco. -* 215! 211 Elbinger 110. 45 "“'"" ""'" Usus 111111. - ]ÜÉ * "aus. (10. 111 “kb. _- 43 , ""' ['*'rioäriob-(i'ok. -- 13 „*:! 1725191111111111111. 4 1031/2 103 aaa. (201111111111- 5/ _ Urol'sb. 705. (10. 4 1037/11 "" ck 5 “klil- *" 13 „“*12 ]7“,

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«. 15111111-11011811 ». [“Haus 4111. 5733/4.

Königliche Schauspie1e.

Dien a , 13. Zum“. Im Opernhause: Johann von Pat“ Singspielsxngkx Abri). Musik von Boéeldéetz. (Dlle. Löwe; 1“ Prénzessm, als fünftes Debüt; déesclbe_17511*d 11111 Sch1u11111 . Opev eine Arie aus der Oper: 8111113111111 (Fast].gbn, vonD1111 zetté, singem. Dile. C. Stich: Olévter.) Hterauf, 111111 srenmale wiederhole: Der Soldat aus L_xebe, pantomxmrsch- Ballet in 2 Abth., von dem K. Balletmetster Hoguex. M11

von dem K. Kmnmer-Mtusikus H. Schmidt.

Im Schauspielhause: ]) 111121115» Zi(](]0118, 1"ä[1(]61']]]ß 2 „113105. 2) ].;1 5001111111: 1'0111'65011l11ii011 (16: ].0 1111161 (11) (5.11

1111111), 171111(]01/]]]6 6001111110 011 1 11610.

Königsstädtésches Theater.

- - . an Dienstag 13. Zum. Der Wagcy des Emrgtantcn. »] litairisches SLHauspéel in 5 Akten, free nach dem Franzö/Nhe

von Friedrich GeNée.

» Rcdactcur 7111. Cükféé.

Gedruckt bei A. W. Hayn.

Des Königs Majestät [fessor von Woringenz 11 der Regierung in Liegnitz

Des Königs Majestät ha - .ocghardt in Belgard zum

Des Königs “Majestät habe 11 zu Köslin zuin Justizrach

haben den seitherigen Regicrungs; Düsseldorf zum Regierungs-Rath AlLergxxädigjt zu ernennen geruht. ben den Land- und Stadtréchter Zustizrach zu ernennen geruht. n den Zustéz-Komméffarius T es;- zu ernennen geruht.

„B e k a n n t m a chtégung der gegenwärtigen Ver andels wird die Königl. Haupt-Bank mit d s diesjährigen Wollmarktes hterselbsr D jährlicher Zinsen gewähren. den 12. Zum“ 18.37. Haupt-Bank-Direkéorlum. Reichenöack).

hältnisse des am Beginnen arlchne auf Wolle zu

In Berückü

ier Procent

Angekommen: Der Fürst Serge Dolgorucki, von

t. Petersburg.

Zett11ngs-Nachr1chken. A u s l a n d. F r a n k r e i ck.

Paris, 7. Juni. Der Köni estern Mittag im Thron-Sa-ale, liedern der Königl. Familie 11 »eputationen der Pairs; und der De 'ustrag hatten, Ihren Majestäten de ern zu der Vermä en. Der Kanzler men der Pairs-

„Sire! Die Pairs-Kammer er enigen hinzuznfügcn, ermähiung des Herrn

Diejschönen T mzng in d

«»»»-* g und die Königin empfingen umgeben von sämmtlichen O)?“- inistern, die großen putérten-Kammer, die den 11 Glückwunsch dieser Kam- gs von Orleans darzubrin- Baron Pasguier, derlim erte : a o: Im 11cs11éGls]ck-

nd den D)?

hlung des Herzo von Frankreich,

„Kammer das Wort führte, äu scheint vor-Jhnen, dic fie Ihnen erst vor kurzem auf Herzogs von Orleans darzubrin- ago in Fontainebleau und derje- nk'wfirdig ge: dieses große

en die Ehre batte. ige, der durch Ihre 111111 ist, haben all' 11191111“; uns eingeflößt [) mW-Kammer mit Ihrer Cr] 3- KK. HH. dem „Herrn s den Tribut ihrer El) 9 erwiderte

ie Hauptstadt so dc Hoffnungen entsprochen, Hic Gestatten Ew. Majestät, daß die dre theilyaftig werde, an Herzogin von Or- cht und ihrer Wünsche zu zollen.“ hiecauf Folgendes;

anke empfange Ich diesen neuen Ansdrmk der Meine Familie und ffir Mick). Es _ enn Ick) sehe, wie das C' imschcn, von Frankrcick) PairZ-Kammer eiuftößt, Mioh der größte Trost für asl die deren Zeuge wir gewesen, wenn ation fiel) in ihrem die den Thron bc-

aubniß der E Herzog und der Fr

Der Köm' „Mit vielem D “„efählc dcr Pairs,- rküllt Miel» mit F cm Sie Mir Glück w

Kammer für rcigniß, zn wcl- , aufgenommen wird. „te Gcfinnuugcn, die es der gewähren Mir nen süßen Genus;- nnd

es is für rubsale und die

Widerwärtigkcitcn tcsem Augenblicke

, die ganze N , um eme

Begebenheix zu „feiern, 11111erer Instituttoncn schert, und die Sta- Frankrmcl) mit so vic-

eifallc “vereiqt st,ig„t, _d1e Aufrechthaltnng [nat ]cncr kostbaren Frci

„_ _.“..-

hciten verbürgt, dic

d'r" 1 „,x. . _,j. e , _“,Y , . , Allgemcmer AnzetgeY 1111 1:1 P?WßTsTHM Skaakcü, " ' ' 1 ' »“ 110115 * l ' . zig bsi Herrn Maler,.Borncx unkxwxm R11d.-Wet:. 11111 111311 1111131111111157111 1111. 159.11, .. Bekanntmachungen“ Da in FolchErdiFtac!:Lxdxutzgvle1112128. März 1836 aelschcn KUUst-IUstlmt _ ,xcankK-FYWMZTIYZQZX 8YFÜLZHUU?UFZdeIilxrkZ-YÄ 10 31 , 11111111 “'1

' '2 “t dcn “Franzöfischeu Truppen _ B e k a n n t m 11 cl) u 11 g. der 1111 Jahre 151 1111 , 7, , - _ & ar en ("cnc » 5 * 12 “ten “11 antcr1c:Re- bm bc: 51,1an ._.) „z _ -. WMH Rußland marschxrte, nu “' I f Mag in dcr HerrmannschnK1111sil).111d111ng _- Pamp

in dcr Ritterschn Kunsthandlung ?- Weimar im der Hofmannschn B11c1)band[u11g (1111111113115 dnrch jede Buchhandumg), zn Drchcu durch dxe Walther:

Nach einer dem unterzeichneten Polizci-Präfidimn

* - ' ' ' ' Auhagen aus Stolzenau

ten An 81 e md bc! Gele cnbe1t des TranSpyr-kgnnenie e11roll1r1c ,thcdrxcf) „, JeeFYYf der 330111 xson Wien übZr DreSdcu und Lenz. in11erl1a1bJabrcOsr11t sci)" allhwr 111cht e111gcf1111deln hat, zig 111111) Hambur in dem Zeitraume vom 3. bis zam 111111) kcmc Nachruhten uber dessen Leben cmgeaufen

W illmannschen Bncl) - 11111) 5171111

- - - 111 *- - ' 1 9- , ,' ' ü, 20. Mal c., ange l1ch 111 der the von Spandow jmd, so 1v1rd genannter Frtedrxck) „111111113111 ],)1Lk1111t f 1 scho: Hof-Bllcl)l)äl1dlil"g*

]) Wiener Mark47 131, Türkische Rupien, - Gold; todt erklärt. Werth 10,000 Thlr.,

20,000 Thlr., und ::) 11711, Dukaten

entwendet worden, * " 1 k" 1 11 n t m a ck 11 11 (; Jedermann wird vor der Amchme dtescr MMF" ' Das bandkcxlztrccibeßdc Publikum 1virdl)i,erd111'cly (18111111)- qewarnt und qufgefordcrt, alle "ch etwa ergechycn richtigt,/d11ß dicMcßßandclswoclw derd1cs111y1'113111Y1c- VerdachtS-Umfiändc, wclche zur ErmtttclunzZ des.;TlZ-LMS figcn Laurentius-Mcsse mix dem 6. 2111131111 1hrcn „ln- -- . . . b" d t "ZJUFIZFK fang nimmt, mithixt das Attquckcn 11171“ Kurzenzvamcn durften, der llUtcrz€1chUetane/or csofor nnz ' schon am 31. Kult, aller anderen Waaren 1)1ng„c_gcn - - 3 - - 3 “1"d' 11111 2. Augt1st_von Mittax .? 12 11er an gestattet 111. .Komglrchcs pow“! ; Vr111 tum. Braunscywetg, den 9. 11,111 1831. , Herzogl. Ober-Znspectxon dcr md. Steuern.

und zur Herbcischaffxmg des gestohlenen (8, Bsrlin, den 12. Juni 1837.

Edictal-Citatiou.

])661'6111111 Stolzx11a11, „den 1; Juni 1837. 2) Wiener Mark 89 Türkische Arties, “- Goldwcrth Königl. Großbrttanncsct):yanyoversci)esAmt.

Dresden, am 8. Juni 1837.

;] . * . , . “L ') [ ' s Berlin,. den 12. Zum 18.17.

1) Der Handlungsdiener George Chrißian Heinrich

WildeIans, hier geboren de" 20.911111 1802“ Mi: r ü li beacktun swertle Kun -Auccion , . "M* . Voz g ck zu) DZLSÖT 11- | LLTLTÜUsCl)? YUFUZLU. . Llngust, Vormitta; 10 Uhr, erfolgt

cher dre “letzte Nachricht von sich im „ahrc 1823 aus Vließingen in Holland gegeben hat,

2 kl riedn Kleinlmmmer, lier eboren den Montagxen 7 . „" , . , , ) F]! IuYi 1793), welchcxr im M])re 18813 bci der bei UntrrzcrchnetYn dxc offentltchc - cxsimgcruug emer * ausgezeichneten Sammlung von

“de" dere" “wa zurück klasse"“ Orbe" ""d EWU“); Originalhandzeichnungen HoUändischer und Flamländscher Weißer, ' 0.1.11 worunter dée seltensten und aus rwähltcsicn Gegen:

Lawdwchr eingesteat und verschollen 117,

mxr, werden auf den Untrag“ ilgrer resp. GcsckEüster vorgeladen, ficl) vor oder spateytens den ,28. Sep. tcmbcr 1837 vor uns angescßtcn Tcrmm entweder

pc1sönlich oder durch einen Bevollmächtigten, wozu stände von Rembrandt, van

_ , .) , , weiber Rubens vanDyck Netsehcr, Wouwcrmanqö , “FN," .“ ' dcr “VM Justxz-Kounmssar Bretthanpt zu TN 9 und andeén berühmten, Meistern vorkommen, Der 111 1):-. 11. (2. 11.1111» 15 1191111011 11.1111,

Franz. Sprache vom Vorßeher dex Königl. Kupfer- stich: und Handzeiclmungs-Saumxlungcn, Hc-rm Freq- cl, bearbeitete Katalog is von ]ckzt an aur portofretc * uscbriftcn zu haben: Berlin bei Herrn Asher -

vorgeschla eg wird, zu mechn, sonst aber zu gcwär- tigen, da]? ne für todt erklart und 1111“ nachgelassenes Vermögen ihren lcgétimirtcn Erben verabxolgt wer-

den wird. . Kyritz, den 11. November 1836.

K ö nig l- P re U sx- S t 11 d t g c r t ck t. Bxeslau in der Schnlzschcn Buchhandlung »- Leip.

allgaffc) * Mün-

Carl Ernst Hcmricl), 211xclio11atc-1',

Auction von Bollhl11t:*11fcrdc11. _ Es sOllcn Mittwoch den 21. J111117, Vorunttqgö 10 Uhr, 111 der Trainér-Anstalt zu Sancberg 1111 Byr- 1111 5 Vol]11111t-chgsfc, 10 25911111111-«1111111, sck111111111ch W (515116. Entwurf und Motive, 013 810. von den ausgczcichnctstcn Henschn bcdcckt, 10 11121 12 b111'g Heinrichshofcn. 5 Thlr. Rennpferde mit und ohne ank- xenschcn haftenden * ** * Engazjymcnts zu Rennen 1111) e_mxgc Yehu- gYeÖIÉgd- A und L'Kcitp'erdc öffentlich vcrr'aUtt wcr cn. - a , cr- . „„ . . . r- zeichnis; dixscr Pferde ist in 1111111210111 Tach ddtcsx.“ Gluckv Akcesn vollstand. .KlaVlL , Woch bci dem Herrn Stallmcttter “Seeger 1111 m , , ., t * ' ' i':A11*i1lt u Schönebcr u haven. 111 cmcr nenen Attsgahc, gros, Forum der TUM X ' * 5 g 3 1111d Druck, habe auch tc!) 111111) c1111chlossc1', "19117- 1 ,k "

TWZIUY-o' “WMW!

1)!"11]§]i§6]1-Y61111:]1111]1[2]F0 ' yu, Ruysdacl, Namrguxcbicbto 11111" “[*]1161'6 (]08]11]u111.é:5

von chwiz. E111w111*f1111d Motive: gr. 81

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tretcncr Konkurrenz vorläufig von 5 ler.

ger, Linden Nr. 34, und T. TrautweM/

13121 11115 151 01'59]1]E]1811 11111] [111.1 ck11191311Z 111 Straße Nr. 8, sxts vorrätyig zu [);1l1Sc11i. 11119ch' 15871111, 1711108151931» Wo. 11. 5.11 11'10 1111111]! ZU» Bonn, im Mm. N- 111'11'tiZ9 [3110111111111111111Z611 7.11 011111110111: ])011].8(k]1]é111(]5 [*.-„1111111

er cheknt:

Eingetrofsen ist bereits bei uns:

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in Be Schloßplatz Nk- 2'

Einücht geüiftct hat.

11111)th ist, da und der thcnerste

1111 Mir solches gelingt 1111) hier die Worte des Königs, w in schr gerührt von Ihrem

r Schwiegertochter Ihren Glfi em Vergnügen crthcile Jol)

hendes ist die Anrede, die Herr Dupin, htelt: dic Deputirtcn :K'am g der Vcrmählun 211 Mccklcnburg. nscrc'GlüÉwünscHe 1gcnschaftcn, Dxe Franzö and überall 1er fie sich in

iebcnswfird paßt, und an die it gewöhnt hat, * Nation, Sire, weite Dame empfangen

Ick) boffc, daß das Glück, dcffcn wir gc.- mshr gestört rauf hinzuarbeiten,

Wunsch Mc

Lauter und

das; dieses Glück“ uns bewahrt ines Herzens wird erfiillt seyn, anhaltender Beifall un- Majcstät noch 11111- Wunsche, Meinem ckwunsck) darznbrin- Ihnen dazu die Er-

orauf Se. - , . . 1, 1 ,

]UUZUQUbS [511111411111 ohne und Meme , nnd mrt viel

In al'écn Buch1111udl1mgcn ist zu haben: DM vinzial-Recbt dcs Herzog_t1)ums 9.11.1ng 1111d „der Grafschaft YkailSscld" 1111111111111]! Antheils. Jm Anflragc dex; Komgl. “311111" stcximns nac!) amtlichen Quellen bearbemt. [1111 [' 1 !

(111111, Heinrictyshofcn. 1837. 2151111.- JM 110178111115 bei F. Dümmlcr, Unter dc11_1§1mc11s -1 . wcsclbst anch fortwährend 311 [3819111111111 111: T1: 111 viuzial-Recht dcr Alt111ark:c.,bcarbc11c

der Präsident der De;

mer vernahm mit lebhafter Freude 11 des Kronprinzen mit der Prin- Wie sollten wir uns cht nicht beei- darzubringcn, da Reder fick) von den die Ihre Ydoptiv-Éochter zieren, hat sischen Gesinnungcn, die sie seit ißrcm zu crkcnnen gegeben hat.“ unserer Sprache auIdriickt; orten vcrrathcn; die sich so gut zn sere erhabene Jedermann uach G hat diese glückliche ransreichs in unser bricht die

Aukündigun sn_Hcle11e v , Ihnen 11

_ Sgezeichnet erzeugen können nzygc 11,1 unser L

Ndrgc Sinn,

ziehende L die 'Wie und zugleich

unsern jcßigen Sit- nigin seit so langer cbiihr gewürdigt wor- Verbiudung bestätigt. 11 Städten mit F Rational ; Garde Zuruf aus, ,haben wir gesehen, erzl1c1)eu Wünschen 11m- axte begleiteten, en anderen ernste wo die Repräsentanten der Stadthause führten, um, 1en" ertheiltcn ruhmvollen schußen und uns vor der eiten find besser :, pie Zukunft König müssen es zu denken und es Ihnen

äkbrcnd die z

* - * [!"-_ Un“ 1 1 md rm 0 1 ck1en P;" nach xcr 111111c111sc)e1 1 f. z 11 _ sbczkuggngcn

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, W111“ m denkwürdigen

1 alle Bürger der H gten, Sie im ese Weise d

ätxon Sic v [tten dcs allg die öffentlichen u retten, bcschw der politische cinem he1tere1

auptstadt Sie 4,11 IhrcmPal 0111911 cm ein erinnerten,

royal nach dem c“„31113els den Im .zrcthcitcn zu be orctz zu hören.

Hoxtzont bat si , 1 Lichte; als B War freuen uns, di

Dex König erwiderte: „Dre eben vernot

? Gxsinnun Präfidenten a

*2 Thlr- herabzuscßcn und in Berlin bei CWG]

lick) & Comp., llnterwafscrstraße Nr. 8, S B1 Triumph his

ie Freunde des K crcdtcn Aufzug

("U Verlage Von Heinrich Hoff in Mannb

ck) aufgekl' ater und als

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umene Rede hat Mi gerne möchte, a hren, die Mir d uf eine so

f exgriffen, als daß “11 konnte,

e Deputtrten-Kamm _ energische und eindringliche

klin,-

Berlin, Mittwoch den 14ten Zuni

Weisefzu erkennen giebt. Aber vor allen Dingen will Ich der Kam- xner ftir alle die; Beinse der Anhänglichkeit danken, die sie Mir bei 1111er _Gelegenhctt seit jenem, von Ihrem Prässdenten erwähnten denk- wzxrdtgen Augenblick an ge eben hat, wo Sie Mick) alle mit Fo vielem Ener und so großer Begei erung umgaben, um das Staats chiff aus drohenden Gefahren zu retten, unser Vaterland vor der Anarchie zu bewahren, und den Sieg der Freiheiten und der öffentlichen Ordnung d11rch, dieAufrechthaltung unserer constitutionnellen Gesetze zu sichern, d1e d1c Bürgschaft für das Glück, die reiheit und die persönliche

Unabhängigkeit jWes Franzosen sind. ck wiederhole Ihnen gern,

N11 Ausdruck", Meiner Erkerxntliohkcit ffir ]cne lange und beharrliche Mttwirxung mnntten aller Prüfungen und Schwierigkeiten, die wir „;_11 bckampscn hatten. Jet), sehe mit Freuden, daß wir dem Yafcu nahe smd. Ick) h'orc mit Ent ficken dcn einstimmigen Öllkllf , un„d , Ick), darf auch wohl Zagen , die Se nungen des Volks fux die Güter, die Frankreich durch Meine Hinge ung ge- Ulcßt, un_d ber dercn Sicherstellung Ihre Mitwirkung Mir so mäch- tig eholsext hat. Das_Ereigniß, zu dem Sie Mir Ihre Glückwünsche, die ck mtt eben so vtcl Vergnügen als Dankbarkeit empfange, dar- bringen, ist Meinem Herzen doppelt theuer, weil es eine Quelle des Glücks für alle die Meinigen und ein Band mehr zwischcn Mir, Meiner Familie und Frankreich ist. Es ist ein Band, Welches den Thron und die constitutiounellc Regierung befestigt, und das uns die Erhaltung deygläcklicl) crlan ten Resultate schert, indem es die verschrxdcncn Factwnen eutmutl) gt, die unsere Institutionen umsiür- zez1 mochten, mn dieselben durcl, Ick) weiß nicht welche, unfipni e Toeoxjcen zu ersetzen, die nur zvum Umsturz der Gesellschaft füß- ch konnen, sey es, daß sie diesel e u den Abgeschmackthciteu des Absolutismus 111113 der Rückkehr zu Der alten Regierung verlocken, odcr se durch dre nicht minder ch1märischeu und gefährlichen Träume von Republik und beständigen Revolutionen blenden wollen. J

danke der Kammer für den Mir ausgedrücktcn Wunsch, Meinem Sohne uud Meiner Schwicgertochter ihre _G!kickwünsche abzustattcn, und Ich gebe'dazu von Herzen gern Meine Einwéksiguug. Sie werden Meine Säxviegertochtcr finden, xvie Ihr Pxäsident sie so richtig geschildert bat, - würdig der so rührenden Ausnahme, die das Französische

,Volk ihr überall bereitet hat, und, wie Joi) so gern wiederhole, auch

würdig diejenige auf dem Throne zu erst en, die seit so vielen Jah- ren der Trost Meines chens gemescn 13, und Mir jene ahlrci 1: Familie gegeben hat, die dem Vaterlande unbedingt ergc en un , gleich Mir, stolz auf die Liebe Frankreichs ist!“

Die Deputirten wurden der Herzogin jeder einzeln durch den Herzog von Orleans vorgestellt, und oögleich sich gegen 200 Deputérte eingefunden hatten, so mußte der Herzog nicht allein jeden Namen u nennen, sondern auch noch das durch den De- putirten reprä entirte Departement anzugeben. Der bei weitem größere Theil der Deputirten war im schwarzen Frach erschie- nen; dagegen waren ane Pairs im Kostüm.

Die Pairs-Kammer hielt heute wieder eine öffentliche Sitzung, die jedoch kaum eine Stunde dauerte. Der Kanzler von Frankreich eröffnete dieselbe mit der Anzeige, daß, da der diesseitige Gesandte am Königlich Preußischen Hofe, Herr Bresson, den Befehl erhalten habe, fich auf seinen Posten zurück zu begesen, derselbe sch zu seinem Bedauern außer Stande sehe, den Sißungen der Kammer noch länger beizu- wohnen. Der Graf Ricard berichtete hiernächsk über einen Gesekz-Entwurf von örtléchem Interesse, und der Graf von Lavillegontier über den auf die Vollendung der großen Chauffeen in den westlichen Provinzen bezügléchen Geseß-Ent- wurf. „Auf der Tagesordnung stand ferner die Debatte über einen Cracs-Zuschuß von 35,000 Fr. für das Beamten-Personale der Brückem und Chaussee-Verwaltung; da indessen die Ver- sammlung hierzu nicht zahlreich genug war, so vertagte sie sich bis zum nächsten Montage. ,

In der Deputirten-Kammer wurde heute, um die Geschäfte möglichst zu beschleunigen, der Beschluß gefaßt, die SiHungen künftig immer um punkt 12 Uhr zu eröffnen, und die Namen der alsdann abwesenden Deputirten durch den Mo- niteur zur öffentlichen Kenntniß zu bringen. Herr Vitet legte sodann den Bericht über das Budget des Handels-Ministeriums auf das Büreau des Präfidenten nieder. Ueber die „Budgets des Kriegs-Minifteriums und des Ministeriums desZnnern smd dc'e Berichte noch immer im Rückstande, worüber mehrere De- putérxe in dieser Silzung bereits ungeduldig wurden und die Absicht zu erkennen gaben, mit dem Schlusse des laufenden Monats die Hauptstadt zu verlassen. Nachdem der Präsident die von dchönige und dem Herzogs vonOrleans der großen Depu- tation ertheilten Antworten vorgelesen hatte, eröffneteHerr v. T r a cy die Debatte über dasBudget des Ministeriums des öffentlichen Un- tcrricyts. Nach ihm, und zu seiner Widerlegung, ließen fich noch Herr Dubois und Herr von Salvandy (der Minister des öffentlichen Unterrichts) vernehmen, worauf unter Anderen folgende Summen bewilligt wurden: für die Kosten der Central- Verwaltung 086,625 Fr.; für die Fakultäten 1,072,000 Fr.; für den Secundusr-Unterrécht 1,655,(_500 Fr.; zu Aufmunterungen für den Primaé'r-Unterécht 1,600,000 Fr. .Die Debatte, die von keinem erl)eb11'chen Interesse war, sollte am folgenden Tage fort- gesetzt werden. Nach Erledigung des Budgets des öffentlichen Unterrichts kommt der wichtige Gesetz - Entwurf an die Reihe, wodurch pro 1837 ein abermaliger außerordentlicher Kredit von 15 Millionen für die Kolonie Algier verlangt wird.

In der Charte de 1830 ließ man: „Mehrere Journale kommen auf die Frage wegen Auflösung der Deputirten-Kammer zurück, und der „Courréer frangais“ erzählt, daß ein stärke- rer Wille als der der Minister fich gegen die Auflösung ausgesprochen habe. Wir haben schon früher versichert, und wir find ermächtigt, es zu wiederholen, daß alle von den Journalen in dieser Beziehung verbreiteten Gerüchte durchaus erdichtet smd.“

Gestern überreichte der König, im Beiseyn des Marschalls Gérard, dem Präfidenten der Deputirten-Kammer, Herrn Du- pin, die Znfignien des Großkreuzes der Ehren-Legéon.

Auf den Vorschlag des Ministers des öffentlichen Unter- richts und zu Offizieren der Ehren-Le ion ernannt worden: die Herren Dumenil, Lacroix, Dulong, lourens, Mitglieder der Akademie der Wissenschaften; die Herren Letronne, Leclerc, Amaury Duval und Augustin Thierry, Mitglieder der Akade- mie der Inschriften; Herr Laromiguiére, Mitgliey der Akademie _der moralischen und politischen Wissenschaften; dee Herren Cafi-

*1837.

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mir Delavigne und Lacretelle, Mitglieder der Französischen Aka; demie. Unter den zu Rittern der Ehren-Legion ernannten Schriftstellern befinden slch die Herren von Tocqueville, von Beaumont Sainte-Beuve, Ballanche, Paris, Desnoyers, Bu- chen und Éexier. _

In Bezug auf die ( gestern mitgetheilten) telegraphischen Depeschen bemerkt das Journal deSDébats: „Der lange Aufenthalt des Don Carlos in Barbaskro ist ein übles Zeichen für die Sache der „Königin. Da Barbastro wischen Lerida und Huesca liegt so befand [?ck die Karléstische pedétion zwischen der von dem Baron von Meer kommandirten Catalonischen, und der von dem General Oraa kommandirten Navarrefisch-Aragonéschen Armee. Die Divé ton Irribarren, die Division Bürens, die Bri- ade von Villa- adierna, eine .aus Saragossa herangezogene

eystärkung und die von Oma zuge ührten Truppen btldeten doch gewiß ein so bedeutendes Armee; orps, daß man auf dem rechten Ufer der Cinca die Offenfive hätte ergreifen können, während auf dem linken Ufer der Baron von Meer ebenfalls hinlängliche Streitkräfte gesammelt haben mußte, um dem Feinde den Uebergang streitig u machen. So zwischen zwei Feuer enommen, wären die arlisten genöthigt gewesen, fich in die häler von Musa, Voltana und Bassa zu werfen, um von dort aus Navarra wieder zu gewinnen. Aber die beiden Armee-Corps habe.“- sich nun schon mehrere Tiga lang auf's Observiren be- schränkt und find einen Tagemarsch Weit von Barbaskro stehen eblieben. Sie ieleen sich also nicht für stark genu , den Don *arlos anzugrei en, oder sie sind noch einmal dur jene über- wiegenden Gründe, die uns stets räthselhafc gewesen, zur Un- thätigkeit veranlaßt tvorden. Wie dem aber auch sey, das fried,- liche Verbleiben des Don Carlos in Barbastro vom 27sren v. bis 2111: d. M., also sechs Tage [MH, kann nur zu ungünstigen Auslegungen und zu beunruhigenden ermuthungen Anlaß geben, weil man, wenn der Feind aus freien Stücken in einer so ge- fährlichen Stellung |e en bleibt, nothwendig annehmen muß, daß dieselbe nur dem nscheine nach gefährlich ist, und daß be- sondere Umstände ihm dieselbe vortheilhaft machen.“

Die Regierung hat im Laufe des heutigen Ta es die nachste- henden betden ziemlich gleichlautenden telegraphis en Depeschen erhalten: ,Bordeaux, 6. Juni. Am 2ten hat der General Oraa die Stellungen des Feindes in der Umgegend von Bar- bastro rekognoSzért. Die Karlisten zogen sich nach einem leich- ten Scharmühel in die Stadt zurück, und scheinen sich daselbst

“befestigen u wollen. Der Baron von Meer hielt das linke

Ufer der inea mit hinlänglichen Streitkräften beseßt , um ßch den VerstärkunFen zu widersehen, die der Feind von dieser Seite an sch Ziehen önnte; Grases stand auf den Bergen an der Späße der mobilißrten Freiwilligen von Huesca, Banana und Jaca.“ *- „Bayonne , 6. Juni Die Karlisken waren am Zten noch in Barbajkro. Der General Oma hat eine Rekog- noszirung bis an die Thore der Stadt vorgenommen. Der Feind hat fich am 2ten ganBin die Stadt zurückgezogen, die er zk): befesiigen scheint. Der régadier Grases, Kommandant der * rovinß Huesca, hat fich mit den Milizen aus den Thälern oberhal der Cénca aufgestellt. Der Baron von Meer bewacht das linke Ufer. Der General Espartero ist von Pampelona nach Aragonien abgegangen.“

Nachrichten aus Madrid vom 31sken v. M. zufolge, hat der Kriegs-Minisker den Cortes in ihrer Sißung vom 2911er: v. M. den Tod des Generals Jrribarren offiziel! angezeigt.

Großbritanien und Irland.

Parlaments-Verhandlungen. Oberhaus. Sißung vom 6. Juni. Da das Unterhaus kürzlich auf Lord Howéck's Antrag mit großer Majorität einen Beschluß gefaßt hatte, wo- durch erklärt wurde, _daß der prévélegirte Drucker der Parla- mentxZ-Debatten für die Reden der Unterhaus-Mit lieder dem Publtkum nicht verantwortlich seyn solle, _ ein Beéchluß, dem auch Sir R. Peel', zum großen Aerger der „Times“, die des-

halb: 1121 in Zruts. ausruft, seine Zustimmung gab, -- so fand

s1_ch„ der Oberrichter, Lord Denman, kompromittirt, indem er vor etmger eit gegen jenen Dracker auf die Klage eines gewissen Herrn tockdale, welcher fich durch eine im Unterhause gehal- tene Rede verleht fühlte in entgegengeseßtem Sinne erkannt, das heißt, den Dunker, errn ansard, verurtheilt hatte, und wollte nun (wie bereixs gemeldet heute diese Sache im Ober- hause _zur Sprache brmgen. Während die Organe der Oppos- tcon dtxs vollkommen billi ten, waren die ministeriellen Blätter 1111er Hees? Angelegenheit öchsk aufgebracht, fanden darin einen Emgrtff m die Privilegien des Unterhauses und infinuirten, daß Lord Denman wohl von den Tories zu seinem Vorhaben ange- feuert sxyn möchte. Diese Infinuation wurde nun dadurch am besten widerlegt, daß zwei der angesehenstenHäupter der Tory-Parteé, Lord Ellenborou [) und Lord Lyndhursk, in der heutigen Sißung die ersten waren, we che den Oberrichter aufforderten, von seinem Antrags abzustehen. Lord Ellenborough nämlich (von dessen Ansicht war gestern schon das Wesentlichste mitgetheilt haben) äußerte fich folgendermaßen: „Ich erlaube mir mit aller Ehrerbietung vor dxm edlen und gelehrten Lord (Denman) , demselben meine heschetdene Meinung zu eröffnen, daß unter den Verhältnissen, m denen Ew. Herrlichkeiten zu dem anderen Parlamentshause stehen, kein Antrag der Art, wie ihn der edle und gelehrte Lord vorzubringen beabsichtigte, ohne die reifste und ernstlichske Ueber- legung, und Wenn nicht die dringendske Rothwendigkeit dazu vor,- h_anden ist, gemacht werden sollte, weil aus der Erörterung der kürz- lech'von dem Unterhause angenommenen Resolutionen in Betreff der Prtvile ien un ewöhnliche Schtvierigkeiten entstehen könnten. Ich ha e dies chou an edeutet, als der edle und gelehrte Lord uns zuerst von seiner bucht benachrichtigte, und spätere Erwä- gung der Sache hat mich nur in meinem ersten Eindruck be,- feftigt; ich erlauke mir daher, den edlen und gelehrten Lord noch einmal auf meine früheren Bemerkungen aufmerksam zu machen und ihm auch vor ustellen, daß, wenn Ew. Herrlichkeiten auch von den Verhand ungen des anderen Parlamentshauses Notiz zu nehmen haben, b , meiner Ansicht nach, die Zeit noch nicht