1837 / 173 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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. Wissenfehast, Kunst und Literatur.

Berlinisches Bilderbuch, herausgegeben von Fraztz Free- berrn Gaudy. Erstes Heft. Berlin 1836 br: George Gropius.

Das erst neuerlichst erschienene Werk, das, wir wissen nicht wes- halb, um ein Jahr zurückdatirt 10, darf um so willkommener (con, „11-3? es wieder zur Radirung zuriickkelxrt, wclche vqn der alles Über- wncbernden Lithographie schon _veydrängt. aber mcht ersetzt wuxde. Ju kicinsm Format und auf zierltchc Weise will man hier die Lxcb- [mgsbiidxx dss Publikums von den Ausstellungen, nebst den), was fick) von alter Kunst iertiches und Frennd11ches in unserer Nähe be- findet, zu gefälligen 'träußen zusammenbmden, umschlungen dyrck) das poetéschc Band eines bekannten Dichters. Die A11§Wahl dx? Bllder wixd das 9011011111111 auf ibrer Seite haben. Das vorlrcgeyde Heft ent- béiit 6 radirts Blätter und ebensovixl Gedichte; dcn Emgang n1acht Tcrburg's bcri'xvmie väterléclze Ermahnung, von unserem Museum, die fokgendcn smd sämmtlici) Bilder von Kunstlerg, die der neuesten Gegenwart angehören: der HeikathsAntrag auf„yclgolaud von For- 0011, der Jägcr im Winter von Adolvb Schrodter, dcr Ede'anabe von Wittich, dcr Dorf-Mußkant von Ratti und endlich„Schrodtcr's mit Recht gcrühmter Dou Quichote. Die kleinen Radtrungcn find nicht ganz von „qleicbcm Werth, am besten das erste und [este Blatt, nämlich die väterliche Ermahnung und Don Quichote , dexm in jenem spiegctt sei) etwas von der chhett und in dte- sem von dem Humor des Originals; die anderen [affen wohl neck) an Freiheit und Sicherheit „in Behandlung der Nadel einiges wünschen, und dcr DrUck konnte auch „xvohl noc!) sgu- bcrcr seyn. Je mshr die Verlagshandlung bemuht scon wxrkß, nnr gcistrxich behandelte Blätter zu geben, denn djes fordert dze gcwä'Ml'c Kunstart unerläßlich, um so mehr wird dem Unternehmen ficHerlicl) di: Gunst des Publikums zu Theil werdcn, w§1chcs.scha11ch im Großen nicht mehr mit dem Mittelmäßégen bcgnngcn 131111111113 darf. Der poetische Text kommen::“rt in einer leichxen Skizzen- Manier die Gemä1de, und bxcibt namentlich an „Laune hinter ihncn n§ch1 510802 Rcckvt crgöélicl) finden wir die„Erlgutcruug dcs frosti- gen J.:“gcxs, dcs Edelktmwn, der, wo nicht fxn' em vexkjcidctcs Mäd- chen. dca) fiir einen modernen Amor in Amprucl) genommen wird, und besonders des tapferen und gelehrten Hidalgo Don Quichofe. Weniger getroffen scheint uns das Sanfte, Woblmeiuende, was Ter- vnrg“ iiiIV6kg1cichLichcs Bikd so überaus anziehend macht, denn das “Gedicht stimmt vielmehr cinen unzart polternden, rauhxn Ton an.

Bei dieser Gelegenheit erlauben wir uns noch fur dxe Freunde der Kunst und Geschichte beiläufig zu„beme,rkcn, das; 111 demselben Verkagc drci Fortscyungeu des schon früher m drescn Biättern ange- zeigten Werkes: „Die Uniformen der PreyßischenGarden1on ihrem Emstcbm bis auf die neueste Zeit“, erschtencn smd. Ste entba1tcn wieder einen kurzct1gcschichtljchcn Text und wohlgelungcne kolorZrtc Abbildungen. --e.

Königliche Oper.

Wie unter dcn Schauspie!ern sebr hänffg Schleer's „Kabalxund Licbc“ gewählt zu werden pficgt, um jungen Debtitanten rm Lxcbha- !*»exfack) Gelegenheit zu geben, fiel) in den Charakteren hes Ferdmand und der Louise vor dem Publikum zu versuchen, so 117 unt'er deu Opern besonders Weber's „Freisäzüß“ zu ähnlichen Proben für So- prano und Tenore bestimmt und auch geeignet; nicht als ob dadurch der hohe Werth dieser Kunstwerke geschmälert wüyde, sondern weil so- wohl jene beiden Charaktere von dem Dichter. wre Max und Agathe von dem Verfasser des Textbuches und dem Komponisten so gehalten smd, daß ße auch von cincm'fich erst entwickelnden Talent, wenn es mtr eine gute natürliche Anlage für die Kunst und eine reine unver- dorbcne Empfindung besitzt, leicht zu fassen und xyenigstens so wie- derzugeben sind, daß Sinn und Gemüth des Zuborers _nicht verletzt werden. Freilich wird ein hochgebildcter Künstler ans,dtcsen Rollxxn immer 1100) etwas ganz Anderes machen, als ein Anfänger odex enz noctw in der Bildung begriffener Schauspieler und Séijjgchr; mdcß Stückadic so populärgewordenfind,wie die genannten beiden, fmden doch immer ihr Pubxikum, das nicht so strenge Forderungen an die Darsteller macht, und so möchte denn die Wahl derselbe_n zu Debüts 111117 ch- suchen, bci denen man des Erfolges noa) nxcht ganz gewiß 117, m

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doppelter Hinsicht gerechtfertigt seyn. Diese Betrachtungen drängxen

sich uns auf, als wir vor der leisten Vorstellun des „Freisöouß“

angekündigt fanden, daß eine Dlle; Kunth die Hoppe vom Königl. Theater zu Munchen den Max singen xvür en, denn von Er_sicrcr hörten wir, das; fie zwar sch9n, namentltch auch in Wien, auf der Bühne erschienen, aber doch eigentlich noch in pen Studien begriffen sey, und Lc'jzterer hatte uns fast noch a]s Anfän- gcrzwar schon vor einigen Jahren verlassen, aber es chr seitdem kein, zu gespannter Erwartung auffordernder Ruf von ihm ers_cho11en. Um so mehr fanden wir uns daher durch den recht„ genußrexcben Abend überrascht, den die Vorstellung gewährte. HW,? Hoppe„dqffcn angenehme Stimme bereits damals, wie er noch Mitglted der yresxgcn Königlichen BäHne war, A::fmerksamfeit erregte, hat in Gesang und Spiel bedeutende Foxtschritke gemacht und nimmtgßt 11111erdc11 Teno- kisten ,zjvcite11,R.111gcs cinen chrcnvollenwlaß ein; seme Stimme, die ihm in früherer Zeit oft überschlug, rst stärker und fester gcwor- den und klingt besonders in der eigentlichen Tenox - L,)ge, von .: bis 8- sehr weich und rund, beinahe an Stümers schones Organ criuncxud; nnr in der Tiefe dringt fie,ntcht recht durch, und in dEr Höhe, die der Sänger besonders in enter Koloratyr am Schluß des Adagio? der großen Arie zu zeigen suchte, schemt fie noch immer etwas schwankend, wenn nicht einige Befazggcnhett daran Schuld hatte. Konnte man mm mit_ diesem Reprase111antcn Yes Max ganz zufrieden seyn, so bracht; Dslc. meth durch xbre schone Silberstimmc eine noch erregterc Stnnmzmg 1,11 das nicht sehr zahl- reich versammelte Publikum. Diese Sängerin besitzt vortreffliche Mittel, und bei fortgeseßtem Fleiß läßt fiel) recht Bedeutendes 17,011 ihr erwarten, Daß sie die hohen T'one nicht immer ganz rein em- setzte, seyrcibcn wir, wie bei Herrn Hoppe, vorherrschende Befangen- heit zu, denn im Ganzen war der Klang ihrer Stimme uberazis flax und bestimmt. Die imposante Gestalt diescr'jungen Dame tytirde„ ste auch besonders für das heroische Fach befähxgcn. Jm Svrcl zeigte fie aUcrdings noch wenig Uebung; es war aber anct) mchts darm, was gcrade störend „quirft hätte. So fanden wir es denn vollkom- men gcrcckxt, daß das Publikum beiden Gästen dj_e aufmuxuernde Auszeichnung des Hervorrnfcns zu Thcil werden ließ, und wünschen ihnen die Gclegcnheit, auch noch in anderen Partieen aufzutreten.

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Karlinok 1157112. 11811 22. .]11111 1837.

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Wien, den 15. Mai ]83/.

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Sammlung von 1811-35 auf Emma! abmmmt, cr-

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J. G. ijabner, Buchhändler. Bestellungen erbittet fich Ludwig Ochmigfe in

Großherzog von Toscana.

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2211 . 59/ 8 an. 211'/ . ])as-1176 534. 75/1 Fsl'rsusß. lyräm.-§ob.]6-. 1'0111. -. ()(-starr. Ust. „.

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08:1!«31'1'. 5%, 010.1. 1043/16. 104%. _40/0 99%. 993/3. 21/2, 56%» 81". ["/0 24' '/,z 249/16. 38.1111-140119111639- 1638. 731031,“ 14174. 81". 140089. 7.11 500171. 1133/4. 1131/2. 140086 311 100 01.221.“ j'rauzx. 1475111333611. 637/3. 635/9. 110. 40/9 311]. 100 '/8- li. 1'01n.1„,0 63!-Z.63'-/4. 50/0 Zpau. 1171]. “)'/8.19. 21/2 9,53 U00. 5113/10500,

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Königliche Schauspiele.

Freitag, 23. Juni. Im Opernhause: Der Postillon Lonjumeau, komische Oper in 3 Abts). Musk von 21.21, (Herr Fischer: Biju.)

Jm Schauspielhause: Keine Französsche Vorsfellmy,

Sonnabend, 24. Juni. Im Schauspielhause: Der sende Student, musikalisches Quodlibet in 2 Abtk). H;“, Der Mutter Namenstag, odc'r: Der geprellte Alkade, B0

1 Akt, von Hoguet.

Sonntag, 25. Juni. Im Opernhause: Don Jaap, in 2 Abth., mit Tanz. Musk von Mozart.

Jm Schauspéelhause: Französsche Vorstellung.

Zn Charlottenburg: Die Schöngeistek in der Livrée, spiel in 1 Akt. Hierauf: Gutkn Morgen, Véellt'ebchen'. spiel in 1 Akt, von Adalbert vom Thale. Und: Onkel Neffe, Lustspxel in 1 Akt," von A. Cosmar.

_Könégsstädtisches Theater.

Freitag, 23. Juni. Dée Mönche, Lustspiel in ZAkten, dem Franzöfischen, von M. Tenellé. Vorher: Das Schre Gewebe, Posse in 1 Akt, nach dem Franzöfischen, von B, Herrmann.

Sonnabend, 24, Zum“. D:"e Puritaner. Oper in 3 ten. Mufik von Bellini. (Dlle. Pistor, vom Hoftheater Kassel: Elvira, als“ erste Gastrolle. Herr Erl: Lord Arthur,

Sonntag, 25. Juni. DZ]: böse Geist Lumpacivagabund oder: Das lüderliche Kleeblatt. Zauber-Posse mic Gesangi Akten, von J. Nestroy.

Montag, 26. Juni. Zum erstenmale: Der Traum Leben. “Dramatisches Mährchen in 4 Akten, von Fm“, Gx

parzer.

Redakteur“ Ick. (,'-2 F ks é.

Gedruckt bei A. W. Hayn.

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- ., „x„ . ÉZTÉE1LÜ. Die drei friiher c1schicnenen Blätter enthalte1 welt bereits aus seinem .rcfflicben Romane, Herbert Bildnisse folgender Monarchen:

Fricdricx) Wilhelm 111., König von Pre Kaiser von Rußland, Ludwig |., König vonB Friedrich 2111

önig dex

Königin von Spatziezj, K a rl, KUK, König von! den, Otto ]., Kontg von Gnechenland, Mam

Gloria, Königin von Portugal, Ferdinalk.

Das gewiß zeitgemäße Unternehmen, die u'."

- . i ' ' „L*; “" ' ' (* _ fenen Portraßs aller Europäischen Herrscht!- Oesierrerchsche LFÉZÉKsl-xch)e|OElcschrlft 18)7 Collection zn vereinigen, hat so allgcmch,

qcfnncx'n, doi"; ch BeNagsv-xndlxtng die M

', , e . ".! „“, .o ! . . ' . ' D1cses Heft 177 so eben e.[c.ck..11-:!1 und an alle Buck). st,)? MW) m'f cinandc? „9,4ij lass" 1.001,21.

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“*Hnlmlt: ] [[Der die Vcr'bcidiqung durcbbrochcucr . ..- .. . , » & - * * *. “- . . . ., 1, ** *:115ocrxl der 111011 Massen und Qnarrcs. l'. lkébc? Bajo.1e.1,cc1).en. Mit “v" "“*““, dcm [- '"U'ck" ) D* **

den einer gelungenen Ausffihrung dcr11-"

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Allgemeine

Preußische Staats-Zeityng.

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Amtliche Nachrichten.

Kronik des Tages.

Des Königs MaZestät haben den Regichgs-Asessor von „“sieben zum RegxerungszRath bei dem Regierungs-Koüc- m zu Potsdam Aliergnädtgst zu befördet'n geruht.

Se. Königl. Hohéx't der Prinz Friedrich der Nieder.- nde ist am 20,1en d. M. aus dem Haag hier eingen'offen,

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Der Zustiz-Kommiffarius Karl Heinrich Gelinek zu rtSlau itk zu.xleich zum Notarius in dem Departement des Wen ObenLandesgeriMs bestellt worden.

Der Juftiz-Kommkssaréus M'oréß Eberhard Wolde- „Neumann zu Goldberg isk zu.“;lcicy zum Notarius in „Departement des Ober-Laxedesgerrchs- zu Glogäu besteüt xoen.

Dcr Obey:LandeSgkrichts-Refercvdarius Friedrich u [tus Westram ist zum Jußtz-Kommrffarms bci KULT"? ;Gerichten der Kreise Wohlau [md Stemau, mit Anweisung cs Wohnorts in Wohlau, Oekkellc worden.

Bekanntmachung. Die Gemälde; und die Skulpeux'en:05allerie dcs Kö- niglichen "Museums smd an jedem Montag 11:10 Sonn.- abcnd, déeSammlungen der anceken Vasen, Bron- zen, gehranntep Thon11171'ke26. an jedem *))?itnvoch JW JaYUZLe-yypxtsckB Musthn ('Im Garten des Palaés kon tjo an 19 em " onner a dem * *“ ?;

.„bltkums geöffnet. , 9 BMW, dcs gxoyen - ie genannxen Sammlungen stehen an den angegeßenen Ta- gen ldenäÖBejuc11e1n6 M “21

w rend der onate pril bés Se teub ' ' l1ch:von 11 bis 5 Uhr offen. 1) : cr emschlteßx Jedem reinlécb und anständtg Gekkeideten isé an den bezeich-

neten Tagen und Stunden der “C'inn'ict ohne Weiteres '

geßattet, und n_ur in dem Falle augenbléckxécher Ueberfüüung bjletbt 0er Zutrttt Reuankommender so kange suspendirt, bis kme ?)mrexchende Anzahl von Besuchern fick) wieder ent- ernt at. )DicKunstkammer (in einem Lokc-le dcs Köniqléckxn S lo - ses, Aufgang im Poxrtal Nr. 5) ist an jedem Dienstagchun10 Frettag, m'den v Som-mer-Monaten zwischen 10 uxdTYUhr, jedoch nur gegen vorgängige Anmeldung zu- _angt . Kin_der untex zwölf Jahren können in die Königlichen Muzeen gar,mchr, Unerwacysene nur in Begleimng älte- rer Angehörigen zugelassen werden. D?" Offizmnxen ist es untersagt, für die Ansübung ihrer Oemkkpfitcht trgeyd ein Geschenk anzunehmen. Beelen, den 1. April 18-37. General-Zntendantur der Königlichen Museen. Angekommen: Se. Excellenz der Kaiserl. Ru“; e ral-Maxor, ayßerordentliche Gesandte und bevoümäcxx'tWe YYY; ev uam Kömgl. Bayer1schen Hose, von Severin, von rg. Abqereist: Se. Excellenz der König[ Dänische Ge ei .. __ - me rFFLZNZUyXeernchPrfäFent (Zr Schleswig:Holsteén-LJucn- anz ec ra tro oa im v ' ) ()en-Baden. , ci) on *.)?oltke, nach Der Resident bei der freien Stadt Frankfurt,

Le ' ck von Sydow, nach Frankfurt a. M gatxons-

Zeitttngs-Rachrich)ten.

A,u6land.

Rußland.

„"*- -- St. Petersburg, 17, uni. Seit dem lc ten enstage rendircwdie Kc11serléchen HZerrskimsten in PetetZof- rngskern bezog dw Großsürsém Helena mit ihrem Hokaa'ate ? U o_mmer-Resdenz Orantenbaum. MMZ? heutegen B'äxtcx melden mehrere Ordens-Verleihun- von „fiziere des_dcta]ch1rtexx „Kaukasxxchen Armee-Corvs für lhnen bemtcsene Tapferkeit bei der im vergangenen

hre gegen hie Kaukasischen Bergvdxker skattgehxbte Expedition.

* er es]: aus diesen Meldun *" ' ' u gen, 01st dte Bekämprrrg dte1er "FILFTFYVZYL?Yusftchtxung gegen die Rusfijcye Herrschaft _ - ort auert. chYHKZLZY IMM?“ der auswärtigen Angelegenheiten, ist r Duschkoff be conate dcr Zustiz-Mémster Staats-Sccre- 11 dieses" die tc'txrlauhx und durch einen_ höchffen Ukas vom inésker d,cs („"*mporaare Verwaxmng diexes thüeriums dem rden. GrakZYnern-, Sxaats-Sccretczix BTudoff, übertragen ratoff b _ esseltolde rst bereits aus [eine im Gouvernement

er Zündlcchen Güter abgereist.

egenstkxfrtxlche- und P1'ivat-Ut1terricht bleibt fortdauernd as am 2|sten vel unabläsfigsten Fürsorge unsers JNonarchen. "ichen Unter ,ngangenen Monats an den Minister des öf- cript werdet? )Éz Herrn von Uwarow, erlassene höchste -'Rr.171 der St“ aus unsxrn Blättern ersehen haben. Uerer Grad'der Bild ZLF) Kemem Stande soli hiernach eén "stige bar 1“ ""I gegeben werden, als sich für seine hk-Anstaltger §che Stxllung etgnet. Zu diesem Beyufe sind die “Uere unden önßt bet uns graduirt und zerfallen in niedere, , enden G h Vske- Jeder Klqsse ünd ürikte die darin vorzu- aßen: V egenüände vqrgeschrteben. Dadurch aber, daß fich, ,...,:Mx'xxx .';wzxkxs-s.1e1".“x.é“vat-Penfione" ......

. __ e 1 au unet "1" große Vernnjchung der Stände eFtstaLdtzeTsuZoeduZ-L

* „___ ...--:.. _ __ _

uyd dies machte die gegenwärtige höch e Be immun t ; dag, die vorzüglxahe Rückscht auf den [EibeigL-Len StäqntanYJ, der, wenn er nur Kenntnissen, die seine Sphäre überragen, be- kannt gemacht wxrden soll, sech in seinen künftigen Verhältnis- s-en nur yyglückltch fühlen würde. Der Unterricht des leibeige- 111211 Z.»!dxutduums soll sch daher nach Vorschrist dieses Rescripts aux 0211 der Pfarr; und KreéSschulen allein beschränken.

_Eme ältere Vorscßrifr, der zufolge kein Staatsbeamtcr von zwetén Chargen zugketch Gehalte beziehe und keinesfalls" zwei „Femter bßkleedet: darf, deren eines dem andern subordém'rt ist, qr neuerdmgs |reng_ eingeschäx'st worden.

04 , Das zur Regularung der Westlich-Polnischen, dem Russtschen erschx mkorporzrcen Gouvernements bestehende Comité hatte 10:1) bzshee daznct bes-cßäfct' t, die Grundsäße der Vermögens-Con- ßscanon dorttgex Grund efißer festzustellen, deren Erben ihre Unsprüchx auf dcßses Vermögen, wegen Theilnahme an der Pol- mschen Insurrectcon in den „Jahren 1830 und 1831 verlustig erkannt_wurdcn. Die in dieser Beziehung von dem Comité entworfenen Vorschrßfren haben nunmehr die höchste Bestätigung FTFZY.geLOLeLerngtr-mdle, Sednat ist autoZésn-t worden, in allen _ e rag vor tegen on, oder ! nftég vorkommenden Eroschafts-Fällen *olni er n ' ' VorsZDriiften zu rthen.sch „I surgenten sich sirckte nach dessen r _dem_ vor.“;estern aus Travemünde c'er an ekommene Téampfschkffe afk guck) Herr Ritter von GerstTer wieJer hier eint? gxzryffen. Er werd nun die energiscbske Thätigkeit aufbieten FWU", xm s(eTitx. dßmk) Pubél'xkum gegebenes Wort wegen Voll- - g er *:etsan w en ier md ' nächsten_Ju!i zu lösen. 3 ck 1) : Pawlowsk fur den Sen kurzem nimmt man in der Russischen Literatur wahr,

freilich nur im Fache der Romantik - auftreten. Man nenn m daecxer _Bezxehung die Gräfin R“, die Damen Teploff, Jar-t zoff, „„zlschcmoßö, welche durch ihre Schriften, theils in Versen, YYY m Prom großes Zntereffe bei der Russischen Lesewelk er- In Staraja-Russa, einem zum Gouvernement Now orod qekxörenden _Seäywhey, mit einer ergiebigen Salzquelle, di? der Regiexung jahrlrch emen bedeutenden Salz-Ertrag gewährt, ist man ]ehc bemßht, bet der Quelle eine Bade-Anstalt zu begrün- den,. wozu „dee nothwendigen Häuser ausgeführt worden und he ;? em ergenxr Bade-Arzt engagirc ist. Man hofft fie schon 111 ! fem Sommer von Kraxxkexx besucht zu sehen. [iche YrjttteléxüZagex, hadben w'ilrd hiekxeéne sehr kalte, unfreund- , te en mr en a en des Frühlings keéneswegs gleichen. g vorangegangenen

Frankreich.

Paris, 18. Zum“. Gestern arbeitete der Köm“ mit d JustizxMinéster und em n daran de ' g ' em YusslZ'f-BZK- ps 9 f n Admrral Roussm und

' ie eputfrtcn-Kammcrbeschäfti tet e ern a Aögang der Post) noch mit einem Geselz-anLerge Fbcr dchet1111é1 dxn Jahren 1821 und 1822 angeordneten Bau verschiedener Kanäle. Es werden zu diesem Behufe nachträglich 10 Mill. Zr. yerlangt,jwelche Summe die betreffende Kommisston auf KMail. redyzzrthqtte. Die Herren Salverte, Legrand und “zaubert lteßen sich über dicsen Gegenstand vernehmen, worauf der Antrag dxr Kommisfion, die von der Regierung verlangte Sum- me um 3 Mxll. zu ermäßigen, angenommen wurde. Dem 2ten Art. zufonge, sollen von hergedachtcnSumme 5 Mill. im laufendenIahre xmd 2 Mxlleonen em Jahre 1838 verwandt werden. Auch die- jc_r Vorschlag der Kommisswn wurde genehmigt und der ganze Eeseß_-Entwurf ging sodann mit 185 gegen 64 Stimmen durch. -„- Haernächsk kam auch noch der von der Pairs-Kammer amen- dtrtske Geseß-Cntwurf ü_ber die Pariser National-Gardc zur Be; ratoung, „Dre von 01e1er Kammer vorgenommenen Aenderungen fanden kemex: erheblechen Widerspruch, und der Geseß-Entwuvf selhjkx dem ]eßt nur noch die Königl. Bestätigung fehlt, wurde mac Zsksgegesn 6s? Stitlr1lme§f§mgenon1mem , a ment eric e . endblatt ent ält nacl e end vtel_e falsche Angahen über die Ereignisse a?:f dem HYYrsfekxé Zxrcchngeyden Axtrkel, der auch zu _leécher Zeit als ein Schluß- («Zemcvc uber die]? ganze Angeleqen eic gelten kann. „Mehrere Qottyt1ale,““_ sagt das genannte Blatt „erzählen das beklagens- wert:)e Ere-cgmkz ayf eine unrichtige Weise. Wir find dem Pu- 1111111121 emege Auf1chlüsse über diesen Gegenstand schuldig. Es rst mehr unxcre Abficht, die Verwaltung zu rechtferci-ae:1, da dée- sslbe durchzms kein Vorwurf treffen kann; aber tvx'romüssen fal- schen O_Zcruclxen und gefährlichen Uebercrcibunqen, wodurch die Gemkxtch 0911211110191 wcrden könnten, vorbcfxqen. Man hat 001.“ al1cn Dmgcn dxe Zak)! der Todten und Verwundeten sehr ubxkxtmcben. Die Zahl OU“ Erskcren beläuft fich, wie schon er.- wähnt, auf 2/1, und was die Verwundeten betrifft, so befanden sack) geste'rn Abend nur" noch drei im Militair-Lazarcth, von de- nen Have; gefährlich krank darnieder liegen; die übrigen, 9 an der ahl, smd gestern, vollkommen wécderhcrgeskeät, in ihre Wohnungen zurückgekehrt. Man hat behauptet, daß fich ähn- lackze Unglücksfälle, wie auf dem Marsfelde, auch auf anderen Punkten der Hauptstadt ereignet hätten. Dies ist ebenfalls ern Irrthum. Auf allen anderen Punkten hat den ganzen Tag über dre größte Ordnung geherrscht. Bis um 11 Uhr Abends hatte die Behörde keinen einzigen Unglücksfall zu beklagen. Man versichert andererseits, daß die Verwaltung keine genügenden Vorfichtsmaßregeln angeordnet habe. Die vortreff- lache Ordnung, die an allen Orten, mit Ausnahme eines einzi- gen, wo dje Verwirrung nur wenige Minuten dauerte, geherrscht hat, b'ewessk zur Genüge, daß die allgemeinen Maßregeln nichts“ zu wunschen übrrg ließen; denn wenn dieselben unvollständig gewesen wären, so würde auf mehreren Punkten zu gleicher Zett stch_Unordnung kundgegeben Und Unglück ereignet haben. Außer emer Menge von Vorsichtsmaßregeln, die die Be-

hörde bei solchen Gelegenheiten immer trifft, hatte ste dieses-

schon in früheren Verordnungen vorgeschriebene Zweek verfehlt, ! mal in Bezug

daß auch Damen mit glüchlichem Erfolge als Schriftsteller --'

Berlin, Sonnabend den 24stea Zuni

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. „auf das Marsfeld no neue er ri Von Mtttag an waren alle Zugänge zum Mérsfelde für KFA": und Karren gesperrt, und man hatte von dem Plaße selbst [- les hmwegÉeräumt, was die Circulation ir end hätte hemmen können. in Journal behauptet, daß sick) enschen efunden häxten - wenn mat) so_lchen Wesen diesen Namen 02erhaupt betlegen könnte - dre eme teuflische Freude daran gefunden hätt_en, den Tumult noch. zu vermehren, indem fie Frauen ihre Kletder und :ßren HchUuck abgerissen und see uleßt so lange auf das gröslrchske msulttrt hätten, bis fie bemnungslos zur

Exde gefallen wären. Nach einem anderen Blaue hätten zahl- rcsche Décbftählß stattgefunden, und dem größeren Theil der Tydten wären dae Ohrrmge auögeriffen und die Ringe von den Fmgern gewaltsam abgestreift worden. Nach den von uns ein- gezogenen Erkundigungen smd wir indessen so glücklich, an eigen zu köxmen, daß kein solcher Akt des VandaliSmus und der rau- samkett figttgefunden hat. Die gerichtliche Untersuchung hat im Gegeythecl auf das bestßmmteste ergeben, daß man bei den un- Flüoklcchen Opfern Ohrrmge,„Ringe, Uhren und Geld gefunden

at .Das Unglück ward, wre bereits gemeldet, lediglich durch den Stur emer Fray veranlaßt, wobei noch zu bemerken ij, dgß diese ran und dae Personen, die nach ihr zur Erde fielen, Z:; thlttterZhür des Marsfeldes schon 5 bis 6 Schritte hinter

a en.

Gestern Abend wurden die Opfer des un lücklé en Evel - nisses auf dem Marsfelde beerdi t. Vorher ?and cihn der K?- pelle des Hospitals ein Trauer: otteSdéensk statt.

Man sprach: noch immer von der Entlassung des Poli eé- Präfekten, und es hetßt, Herr Gisquet werde diesen Poäen wceder erhalten. Lehteree hatte gestern eine Audienz bei dem

erzoge voz: Orleans. Auch wil! man wissen, daß der Bawn oumer _dee Generql-Dérectéon. der Polizei erhalten würde.

, ' In emem hiestgen Blatte liest man: „Wir hörten seit emegen Ta en auf unbestimmte Weise von einer neuen Ver- schwöxung prechen. Zest erfahren wir, daß es sch abermals um dre Ansprüche des errn Naundorff, angeblich Ludwi 's 11011, handelt. In dieser ngelegenheic ist der Obersk St. lair ver- haftet wordep, und man hat bei dem Marquis de la Feuillade, dem Marqms de la Ferriéres, dem Herrn Delaprade, der Frau von BeatZard uny der Frau von Rambeau Haussuchungeu an- gestellt. egen dre Advokaten des Herrn Naundorff find Vor- J?EMSZZBFYW “;;??ka worden. Uebrigens fehlt es noch an

er :: ata en die- u' geberZOhaben.“ , z jenen Maßregeln Anlaß ge- er junge Herzog von Abkantes ist estern S ulden a!-

ber auf einem Landgute in der Nähe vongParis v:?haftet 27.12 nach dem Schuld-Gefängnésse gebracht worden.

In emem _Schrxiben aus Oran vom 8ten 1). heißt es: „Am 4ten verlteß _dce Expeditions-Armee, von dem General Bugxaud kommandtrt, das Lager an der Mündung der Tafna. Utznxcttelbar nach, dem Abmarsche der lehren Truppen nahm Sade Yomedin, em Auftxage Abdel-Kader's, von dem Lager Best , m „vgs _nun zahlrexche Haufen von Eingebornen mit [an- tem eschree emdrangen. “Man hörte sehr oft das Wort 1cha10uf (Franzose).- DerfGenxral von Brossard marschirte gestern an der szße der dtspomblen Truppen nach „Bridia; er zog dem Expedctrqns-Corps entgegen, welches in diesem Augenbliek seinen Emzug x_n Oran hält. Der General Bugeaud kam schon um 10 Uhr.- m der Skadt an. Die Armee stellt ihr Lager außer- h_alb (7er Stadt wceder her und nimmt die SteUung wieder em, dsc fie vor der Expedition nach Tremezen inne hatte. Man ?YYZ- F:?" vfxtrtnßre Yexchlüsse zu fassen, die Rückkehr des , er a na aus mit d reichIexpeZirtsWorden war,“ em Traktat nach Frank-

„m au e des gestrigen Tages sind hier na e ende ; graphtsche Depeschen von _der Spanischen Gränzéßixgegangéx: „Bordeaux, 16. Zum, 7 Uhr Abends. Oma ist am 12ten Ybeydß ia Sarxagoffa angekommen und am folgenden Ta e mrt eemgen Batatllonen in der- Richtung nach Catalonien au gebrochen, um den_ .Karlisten-Chef Cabrera zu verhindern, ei- nen Geld-„und Munmons-Transporc aufzufangen , der am 7ten vyn Madrtd abgegan m_war. Cabrera stand am 11cm mit 0 bes_1000 Mann m [ma in Aragonien. Die Karlistische Ex- pe-dtxton behauptet fich fortwährend oberhalb des Noguera-Flus- seo .ru-Ober-Aragonéen und in'der Umgegend von Tremp. .Die Chrtskmos beschränken „fich darauf, sie zu beobachten.“ » „Bayonne, 16. Zum. Oma ist am 16ten nach Saragossa zgrüakgekommen. Der Baron von Meer, an der Spitze von 10,000 Mann, fylgte her Navarrefischen Expedition auf der rechten Flanke. thlapadterna hat sch mit seiner Division gegen Cabatxero und Tena gewandt, die fich ihrerseits Quinto's be- mßchttgt haben. Irfaxtx ist nach Calatayud gezoaen, um sich mat Nogueras zu veremtgen, der von Cabrera in Schach chal- ten war,!» Lehrern“ soll 10,000 Mann Fußvolk und 800 “Kferde haben.“ - „Bayonne, 17. Juni 27; Uhr. Der Baron von Meer hat am 13ten dem Ober-Befehlshaber der Central- Arznee gemeldet, daß er in der Gegend von Isona auf den Femd gestyßey sey“ und denselben nach einem vierstündigen Ge- fechte völlc_g m dee Flucht geschlagen habe. Der Verlust des Femdes nur!) auf 2000 Mann und der der Chriskims auf 500 Kampfunfähtge angegeben.“ -- „Narbonne, 16. Zum" 87, Uhr Mqrgens. Don Carlos war am 12ten in Beglei- tung zweter Beschöfe in Santa ; Maria di Meya, zwi- schen Pons * und Tremp. Die Navarresen smd bei Alas über dux Segre gegangxn und haben die Richtung nach Cero emgeschlagen. Dre Ueberreste der Brigade Osorio stehen tF/och immer in Berga und die Insurgenten in der Um- gegetzd. -- „Narbonne, 17. Juni, 8% Uhr Mor ens. Man schretbt aus Seu d'Urgel vom 14ten, daß in Sol ona Vorbe- rettungen zum Empfange des Don Carlos getroffen wurden. Cabrerg stand am 7ten vor Segorbia. Am 8een hatte man in Valenzta nicht Geld genug, um die Verwaltung des Militair-

Lazareths zu sichern, und der Handelsstart!) hatte |ck geWeigert,

MÄWWÄMÖ. ., . . ..."»;