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im 3ten Jäger-Regiment, hat den General von Rigny auskufen hören: „Alles ist verloren, wenn die Ordnung nicht wiederhergeskellc wird; Achmet Bey versteht besser den Krieg ' JÜÜW““K[5 wir.“ -- Herr Blanchard, Eskadrons-Chef “ ei ders'='Artillerie, giebt die Worte des Herrn von Rigny folgendermaßen an: „Es ist schändlich, marschiren in der größten Unordnun ; sind 200 Köpfe ab eschnitten worden; o ?th es nicht länger, wir müssen die agen verbrennen; es is eine Nichtswürdig- keit!“ - Herr Napoieon Bertrand bestätigte in seiner Aus- « . sage alles dasjenige, was der Marschall Qlauzel in seinem oben erwähnten Berichte gesagt atce. - Dcr Oberst Duvivier begann den Riickzug von onstantine am 24. Nov., als der General von Rigny sich Lm näherte und jagte: „So können die Dinge nicht bleiben. er Marschall wird uns nicht glück- lich zurückbringen; morgen werde ich das Kommando übernehmen. Die Armee muß in Quarrés rctiriren !“ -- .Der Zeuge beklagte sich bei dem Angriffe auf Kon antine, von dem General von Rigny im Stick) gelassen worden zu eyn. -- Herr von Rancé und mehrere andere Zeugen sprachen iel) gan? im Sinne des Clauzelsrhen Berichts aus. Hierauf amen d e Entlastungs-Zeugen an die Reihe. Die Herren Houdaille, Roualt, Bonncfont, Assoult, .Bloirct und Gucirand, die sich sämmtlich bei der Arrivregarde befanden , crthcilten dcr Tapferkeit und der Kaltblütigkeir die der General von Rigny bei jeder Gelegen- heit an den “ ag gelegt habe, das glänzendsrr Zeugniß. Mek)- rere andere Offiziere versicherten, daß der General von Rigny den Marschall Clauzel nur auf ein mögliches und nicht auf ein schon geschchcs Unglück aufmerksam gemacht habe. „Beim Ab- qange der ost dauerte das Verhör dcr Entlastungs-Zrugen noch ort.
Im Courricr frangais heißt es: „.?an beschäftigte Ech vorgestern im Konferenz-Saalc und im großen Sißungs-
_aale der Deputirren-Kammer mit Mukhmaßungen über die Gründe, welche_das Minißcrimn veranlaßccn, in Bezug auf die lckztcn von Algier eingegangenen Depeschen so tiefes Still- schweigen zu beobachten, und schloß daraus, daß dieselben nicbt günstig lauteren, oder daß wenigstens das I)iinisicrirtm es vor dem Auseinandcrgehen der Depucirten nicht wolle verlauten las- sen, daß der Traktat mic Abdel-Kadcr wieder in Oran ange- kommen sey. Man berechnete die Tage und die Entfernungen, und fand, daß Herr Delarue spätestens am 23. Juni in Mers- .el-Krbir habe eintreffen müssen, und daß man bereits Nachricht von seiner dort erfolgten Ankunft haben könne. Wahrscheinlich werden uns die morgendcn Briefe ans Toulon dasjenige mir- tbeilrn, was der Regierung schon seit vorgestern bekannt is; aber die Minister Werden tiicbtsdcsiowcnigcr ihren Zweck erreicht haben, da die DcputirrenxKammer bereits als aufgelöst zu be- trachtcn isi.“
Man will wissen, die doctrinairc Partei habe eine Summe von 300x100 Fr. zusammen gebracht, um das Journal de Pa- ris als ihr Organ zu srrbvcncionircn.
Die Schwestern Therese und Fanny Eisler werden dies- mal ihren Urlaub zu einer Reise nach Wien benutzen, da sie Höch mit dem Direktor der Londoner Oper nicht haben einigen
nnen.
In Ermangelung neuerer telcgraphischcr Depeschen aus Spanien giethhcure dic Charte ein Gerücht, wonach die Kar- lifien von den hristinos so total aufs Haupt geschlagen worden wären, daß von Don Carlos keine Spur mehr aufzufinden sey.
Dcr Messager enthält Folgendes: „Wir haben heute Briefe aus Liffabon bis zum 17ten v. M. erhalten. Tages zii- vor war daselbst eine Königl. Verordnung erschienen, worin auf einige in der lebten Zcit erschienene aufrührerischc Zeitungs-Ar- tikel hingewiesen und die thätigsten und energischskcn Maßregeln zur Aufrechthalrung der Gescize gegen den Prrß-Unfug vorge- schrieben wurden. .Die Nachrichten aus den Provinzen laiite- ten befriedigend. »- Am löten verlangte der „Baron da Ri- beira in den Cortes das Wort, um den Minister des Znnrrn ?! fragen, weshalb das Diario das Cortes seit vierzehn “ agen nicht mehr erscheine und den Minister der auswärtigen Angelegenheiten um eine Erklärung über die Art rind Weise zu bitten, wie die Französische Regierung den ZusalF-Artikrl zu dem Quadrupcl-AUianz-Traktate interpretire. Die Minister antwor- teten auf diese Jntcrpellationcn nicht; aber der „Deputirte Ar- qucira du Zaria gab zu verstehen, daß das erwähnte Journal nicht erscheine, weil kein Papier und auch kein Geld, um wel- ches zu kaufen, vorhanden sey.“
Großbritanien und Irland,
London, 30. Juni. Die Königin gab vorgestern im Kcnfington-Palaskc drm Viscount Melbourne und den Grafen von Albemarle und Durham Audienzen. Graf Durham war länger als anderthalb Stunden im Palastc und besuchte nachher den Herzo von Sussex.
Miß Jiice, die Tochter des Kanzlers der Schaizkammcr,
und Miß Ponsonby sind zu Ehrenfräukein der Königin ernannt worden. Man glaubt, das gegenwärtige Parlament werde bis zum 14. oder 15. Juli Siizungen alten, die Prorogation einen oder zwei Tage nachher und die ufldsung am 20. Juli erfolgen. Man glaubt ferner, daß sich das neue Parlament vierzig Tage nach der Auflösung des alten versammeln werde.
In dem (Vorgestern erwähnten) Glaubensbekenntniß, das der Staats-Secretair des Innern, Lord John Russell, an die Wähler von Stroud gerichtet hat, zeigt er ihnen an, daß es der Königin g,;fallen habe, Lord Melbourne und dessen Kolle- gen in ihren cmtern zu bestätigen; es werde daher ihre Pfiiclu seyn, ihr den angemessensken Rat? zu ercheilen, um ihre groß- hcrziqen Gcfinnungen wegen Au rcchthaltung der Freiheit und der Verbesserung der Gesetze des KöniJeichs zu erfüllen. Auch werde die Königin von einem loyalen olke nicht vergeblich die gewärtigen , die für den Beherrscher eines freien Landes die uelle aller Macht und Würde sey. Der Minister wrist nunmehr auf dasjenige ?in, was er und seine Kolle en in den beiden leßtenSessionen ge eistet, namentlich auf die En li che Munizipal-Corporations-Bill, die Englische Zehnten-Ablö rings- Bill und die Bills zu Gunsten der Dissenters. Was die jetzige, wenn auch gestörte und vor der Zeit ihrem Ende nahenden Session anbetreffe , so sey doch in derselben eine wesentliche Milderung der Kriminal-Geseße erreicht und selbst der Oppo- sition das Geständniß abgczwungen worden, daß. die abso- lute Verweigerung der I)iunizipal-Freiheiccn keine wesent- liche Bedingung der Aufrechthaltung des protestantischen Kirchenwcsxns in Irland sey. Der Minister führt an, daß es gelungen 1ey, die Ruhe ohne Zwangs,-O)?aßi'egeln in Irland aufrecht zu halten, Und daß sowo [die Autorität der Regierung, als die legislative Union beider «xnscln durch den ungewohnten Anschluß einer großen Me,hrheit des Volkes an Kraft gewonnen habe. „Wer mag nun“, ragte er, „so verwegen seyn, sich zwi-
wir
Unterstiißun
in meinem Corps
“schen die Königin und ihre Unterthanen zu stellen? wer mag
die Wohlthaten eines erechten Schutzes vereiteln und den Im- puls cincr dankbaren oyalität stören wollen?“ Der Minister unterscheidet aber zwischen den Gegnern der Regierung und spricht sich (wie vorgestern schon Fmeldet) mit besonderer Aner- kennung Übel" den Herzog von ellington aus, der sich über Yartei-Ansichten erhoben und die Bill zur Verbesserung der
rmen - Geseße mit einer Furchtlosigkeic und Aufrichtig- keit unterstützt habe, die bei der Masse seiner Anhänger wenig Nachahmung gesunken. Jm Unterhause, fährt er fort, hätten die sogenannten Konservativen sich vergeblich bemüht, eine Makel dcr Schande auf das Benehmen ihrer tapferen Landsleute ,zu werfen, die in einem fremden Lande fÜr die Sache der Freiheit gekämpft und im Inlande hätten ine An-
änger auf unredliche Weis den Saamen religiöser nduld- jhamkcir und nationaler Zwietracht auszustreuen gesucht. Der- Minisfer geht nunmehr zu dem künftigen Parlamente Über, welches wichtige und schwierige Angelegenheiten ZU erwägen haben werde. .Bei der Diskussion Über die Civil- iste besorgt er keine sonderliche Meinungs;Vci'schiedenheit, denn so wie die Ehre der Krone cs erheischr, ihre Einnahme und Ausgabe niclt zu bcmäntein,so erheische das„„5ntcr'cssc und das bessere Gefühl des ol- kcs, die Würde des Souvcrains nicht schmälern zu wollen. Eine weitere Priifung des neuen Armen-Gcsckzes erklärt der Mini- sker, nicht von sick)abwcisrn,sondern sich jeder angemessenen Yer- bcsserung desselben unterziehen zu wollen. Anlangcnd die ubri- gen Fragen von Wichtigkeit, so beruft er sich weZen seines künftigen Benehmens auf sein vergangenes und schließt mu den Worten: „Ich habe mich bemüht, unsere Institutionen durch deren Reform zu kräftigen, für jede religiöse Meinung vollstän- dige und unbedingte Freiheit zu erlangen und Irland gleiche Freiheiten mit Großbritanien Z? verleihen. Zugleich aber habe ich Sorge getragen, bei aller ruerung keinen Grundsatz zuzu- lassen, welcher unsere alten Institutionen gefährden könnte, die religiöse Freiheit nicht auf Kosten der bcsichenden Kirche festzu- stellen und den Bedürfniffrn und Wünschen “des Volkes von England nicht auf eine Weise zu entsprechen, welche die Einheit des Reiches stören und zersplittcrn könnte. In diesem Gcixie Werde ich mich fortwährend jedem Vorschlage wegen EÖUfÜHL'UUZ cines wählbaren Oberhauser? oder der [reiwilligfcn Besteuerung zu reiigidsrn Zwecken widerselzcn müssen. Auf noch einen Gegenstand muß ich besonders hindeuten, da er bis- her nur wenig im Parlamente vorgekommen, nämlich die Aus- dehnung des öffentlichen Unterriibcs. Der Staat hgc tn dieser Be ichimg einc Pfiicht ersten Ranges zu erfüllen. Cs,war,der woswollrndr Wimsch Gcorg's Ui„ daß jedes Kind in seinen Staaten die Bibel zu lesen im Stande seyn möchte. Möge seine erlauchcc Nachfolgerin diesen Wunsch erfüilt sehen! Möge die Verbreitung der Bildung, die Beförderung der Religion und der Moral, und das erhöhte Glück des Volkes dieieizige Regierung glorreicher machen, als der Sieg im Felde alle fL'Ü; heren, und der Friede sich eines eben so herrlichen Triumyhs rüh- men können, wie der Krieg.“
Die Times liefert einen Brief von Sir Francis Burdctt, worin dicser von den Wählern von Westminster Abschied nimmt, indem er als Parlaments-Kandidat nicht wieder auftreten wiil.
Cin T eii der Wähler in Westminster hat fick) versammeit und brfcblo yen, bei der nächsten Parlaments-Wahl den General Evans und den Herrn Leader zU wählen. General Evans, der in der Versammlung erschien, mußte die Vcrsichcrung geben, daß, wenn er wieder gcivählc würde, er England nicht abermals" verlassen wolle.
Die TNorning Post prophezeit den Radikalen einen ,so r traurigen Erfol bei den bevorstehenden Wahlen. „Organis )r Veränderungen “, sagt dieses Blatt, „kornmcn aus der Mode. Die geheime Abstimmung erregt uns Lachen, und das freiivil- lige Prinzip in Religionssachen bringt uns zum Gähnen; es wird nichr nach dreijährigen Parlamenten, nicht nach allgemei- nem Stimmrecht gcschriccn. Dcr Republikanismus versteckt sic!) wohlweislicl), nnd die Reform wird von Tage zu Tage gemäßigter. Dic bevorstehende Niederlage der Radi- kalen ist ohne Zweifel in hohem Grade dem wiedererwachtcn
Gefühl des Landes zuzuschreiben, welches den Engländern über dir ,
Unsinnigcn Pläne der modernen Philosophen die Augen geöff- tiet und se dariiber aufgeklärt hat, wiclächcrlicl) und abgescbmackt, betrügerisch und unYilvoll dieselben sind. Viel abcr hgt auch das Benehmen drr adikalen selbst dazu beigetragen, die Grund- sätze, zu denen sie fich bekennen, in Verruf zu bringen. Die Radikalen im Unterhause haben sich während dieser ganzenSei-
“ sion an intellektuellerFähigkeit sowohl als an numerischer Stärke
dcn Whigs unendlich Überlegen gezeigt; sie ließen keine Gele- genheit vorübergehen, diese Superiorität geltend zu machen, sey es in den Blättern einer Zeitschrift oder in den Spalten eines Tagesblatccs; und dennoch haben sie die Session vorübergehen lassen, ohne auf das Ansprrtch zu machen, was sie mit bestem FUg in Anspruch nehmen könnten, auf eine _sichtbare Theil- nahme an den Conseils, dercn Bcrathungen sie in der That [ange Zcit geleitet und bcauffichtigt haben. Die Radikalen er- öffneten die Session damit, daß sie den Ministern mit fast wü- thcnder Feindseligkeit begegneten. Sie wollten aus alien con- skirurionneilen Fragen offene Fragen gemacht, sie Wollten dcn Kanzler der Schakzkammer entlassen, sie wollten un- sere Einmischung in den Spanischen Bi'irgcrzwist aufgege- ben ,haben, oder wehe dcm, Kabinet. Tage, Wochen, Monate vergingen, aber es kam zu nichts, was vorangeschicktcn Tronipctcnsidßen entsprochen hätte. Lord Melbourne schüttelte den Kopf zu den offenen Fragen, „?crr Spring Rice fu r fort, zu addircn und *u subtrahiren, Lord Palmerston schi "tc sich an, seine schnöden Eingriffe in Spaniens Freiheiten und Englands Interessen zu wiederholen, und die Radikalen waren zufrieden. Die Folge davon ist, daß dgs Land jrkzt dir Radikalen eben so verachtet wie die Minister. Es steht, daß es bei ihnen heißt: Viel Lärmen [zm nichts! daß sie inkon- sequent undUnredlicl) sind, viel versprechen und nichts leisten, sich fester Grundsäiie rühmen und doch tagtäglich diese Grund- säße aus factidscn ' ntrieben fahren lassen, daß sie von der Po- litik des Ministeriums himmclweit abzuweichcn betheuern und sich doch täglich mit sklavischer DienstfertiJkeit unter die Peitsche der Unter-Agenten dieses Ministeriums figen. Die Radikalen würden zivar, das hoffen und glauben wir, die Britische Ver,- faffung niemals haben erstören können; aber sie hättenJßich durch ein unabhängiges enehmen wo [ einen achtbarcn a- men und eine achtunggcbiecendc Ste ung zu erwerben vcr- mocht. Was sind jedoch nun die Grote's und Warburton's, die Rocbuck's und Molrswort 's in den Augen des Volks? Nichts als die demüthigen 'iener Herrn Edward Stan- ley's und Herrn Fox OITauie's. Wenn sie nicht von Lord John Russell ganz bestimmte Versprechungen erhal- ten , so werden sie bei den Wahlen eine jämmerliche Rolle spielen. Aber „sie können darauf rechnen, daß sie
jenen
jenem bercdten Manne nichts Bestimmtes abpressen Werden Er fürchtet weder die Opposition des Herrn Elphinskone, no den Zorn des Herrn Buller. ,Die Patrioten wcrden murre wie sie schon oft gethan, aberÖc w_erd,en_ so?,en, wie sie stet gefolgt haben.“ Nach dem Schluß diejcs rtikels zu Ukrhe' len, scheint derselbe mehr darauf abzuzielrn, die Radikalen ge gen das Minisierium aufzurcizen und eine Spaltung in de ministeriellen Reihen hervorzubringen, als das Volk vom Na dikalismus zu bekehren.
Gestern Nachmittag "ist die erste Reise auf der Eisens,a von London nach Birmingham gemacht worden, mit riney o komotivcnDampf-O)?aschine und einem Zuge Wagen, welche „o Easton-Square abgingen und sich bis Boxmoor, unfern Hsm, Hempsicad, eine Entfernung von 25 Meilen, begaben. , Zug setzte sich zwischen 1 und 2Uhr Nachmittags in BetregMg und da eine Prüfung der Wagen und eine Art von ZM,“; tio'iistour von Seiten der Direktoren beabsichtiTt war, so WW die Damyf-Mascl)ine auf der Landstraße von 'ondon Ukchtx großer Schnelligkeit forcirt. Der Tunnel unter Prim rose - Hill, der drei Viertel OJTcilen lang ist, Wir bei dcr Hinfahrt aus London in ,einrr ONinute Uni 50 Sekunden, aber bei der Rückkehr in 1% Minuten passt Dem verstorbenen Herrn Rcanie, der vielleicht der eminencesi Ingenieur seiner Zeit war, wollte es bekanntlich in Folged. angetroffcncnSchwierigkeiten nicht gciingen, ,einen Tunticl dur Sr. Durchlaucht der Herzog von Nassau traf am 27. Highgatc-Hill zu brechen, und man ,kann sick) daher. eine Jdc: Juni in Kissingen ein, wo Sc. Königl. Hoheit dcr Kurfüysk machen von den seitdem in der Wissenschaft gemachten Fore- von Hessen fich schon früher befand. Se. Königl. Hoheit der schritten und von dem Genie und den Hülfsquellcn des HM Großherzog von Weimar wurde stündlich, und Se. Königl Robert Stephenson, des Ingenieurs dic1e_r, Eisenbahn, der mj Hoheit der Kronprinz, von Preußen in diesen Tagen crwixrtcr denselben Schwierigkeiten auf Primrose-Hill zu kämpfen hatte ke Zahl der Kurgäste betrug schon über 500. ' Der Zug hielt hin und zurück in Watford an und blieb ein „ halbe Stunde in Boxmoor. B_ci_ der Rückkehr legte der Z" Ö e | e l' l' e 1 ck- einen beträchtlichen Theil der Ci]enba_l)n-Liiiic, 30 Englisck) Wien, 1. Juli. Ihre Majestäten der Kaiser und die Meilen in der Stunde zurück, so daß wenig mehr als 11,- Kaisrrm haben heute Vormittag die-ZReise über Linz, Salzburg Stunde erforderlich seyn wird,.um nach Watford zu gelangen, und Hos-Gaskein nach Ischl angetreten. - Das erste Nacht-
Nach den lekzten hier eingegangenen Buenos ; Ayres quartier wird heute in Amstetten, morgen zu Linz genommen
in MUM“ Haurcsradc Ihre Majestären vom 3. bis zum 6?
Zeitungen bis zum 0. April war der Gcncrai Lopez, Go „ . verneur der Provinz Santa F6, mit seiner Familie am :3_ AM Juli vrrwriien. Am 7trn wird die Reise bis Vöklabruck, am k'ten bis Salzburg fortgescßt; dcn !)., 10. und 11. Juli Auf-
nack) Sanca-Féx abgegangen. Die Regierung hatte die Was) der Scüorcs Simon Micr und ézequicl Realdasna zu Mi cnthali in Salzburg; den 12, und 13, Juli Reise nach Hof- liedex-n dcs C0mitc»'s für den öffentlichen Kredit genehmigt Gastein; den 1-1. und 15. Juli Aufenthalt daselbsk; den 16 ' ic Garcia Mercantil vom “25. März enthält das Urthei und 17. JW Rückreise nach Salzburg, wo Zhl'e'Majcstäteti dcs Spezial- Tribunals hinsichtlich des Bankcrotts des Hauses amx18. „Juli verweilen und am folgenden Tage die Reise nach Göebrlridscr Sebastian chica. Kasselbeuisk isis? 8. “„Ziärz dati, JschlT§1ntrxtrir „. und ragt, daß, da aus gc riger nter uwung ervoree eric)ten aus Herrmann adt u ol c at der * “ „- daß Friedrich Hornung, der die falschen Wechsel gcmaci)r,gd?cs gische Landtag die Kandidaten-stWah? 12“er die?cni en FMFHYU nicbt gethan, um sich scibsi zu bereichern, sondern nur um den dercn Bcsrßung dem Landtag das Recht des . orsck)[aqes,zu- Kredit seines Hauses aufrecht z_u erhalten, welches seit einiger steht, becndigt und sich hierauf bis zur Nüdkkunfc der Allerhdcs); Zeit insolvent gewesen, dieser Angeklagte mir der vollen Strafe (ien Erneiiixrmgrn vertagt. Sämmtliche Vorschläge achmen die Jidßte Mäßtgkeic und es ist sonach kein Zweifel, daß die Ver,-
dcs Gcscizes zu vcrschoncn u_nd nur zu zehnjähriger Einkrii: rung und, nach deren Abbiißring, zu lebenslänglicher Vcrban- r,iimng,_ des Lat,;dcs demnächst förmlich vcrfassnngsmäßjg con- mu'rc eyn wir .
nung zu vcrurtheilen sey. Niederlande. Schjyciz_
Aus dem Haag, 2. Juli. Am 2“stcn und 30|en V.M Krick), 30. Juni. Der roße Rat at am 28 hielten Se. Maj. der König große Herrschern Über die im Lage 29. “zuni mit großer Me,?rheirg dem Pri?1z?p der uanYinYtF von Reyrn in dcr Räbe von Breda versammelten Truppen Rrpräsrntation nach der . opfzahl gchuldigt, wonach der Stadt Der König wurde dabei von dem Priiizcn Feldmarschall unm'icl) nur noch 13 Wahlen in den qr. Rath zustehen, -- Ge- dcssen beiden ältesten "Söhnen, so wie von dem Großfürsten andre andir Tagsaiziing wurdcn dieHH. Bürgermeieirr Hirzel I)iichacl von Rußland begleitet. Die Truppcri CUipflngcn S: m) NN. Hcgctscbwcilcr. “* Maj. mir lcbhafccm Zuxauchzen. Nach Beendigung dcheru Ba [ 1 („ „ _ kehrten die hohen Herrschaften nach Tilburg zurück. , , „,s? , - «juli. Gestern , , , M IMM? Floß von 34 Stämmen met 8 Personen, von au- B e l g t e n. crbrrg/hrrrommcnd, den Rhein hinunter. Die Schifflcute, Brüssel, 2. Juli. Der König ist gestern Abcndami "W,.cs *)„c'ßt/ lll"??? s'cs) UUUMIGLUZMF MUMM Jochbogen sie Paris abgereist. In wenigen Tagen Werden Sr. Majestät,si "?Wihskchk LVOlirn„gab,en HLM JM; cine ichiefe Richtung, so wie die Königin UNd der Kronprinz, hier wieder zuchicrwirier aß, ia», 9, “" “"es-d“ ÜWLMM JM)? MM)? UNd zU'U'Üm- „W- O“? WWU“? d'lökM', welcbe!“ nch an einem Balken fesc- S ck w e d e n u n d N o r w e g e n. iclr, so Wie die beiden andern FlöZer, welche sich an das Zoch Chri iania, 26. Juni. Der aus Stockholm zurückge-
-nki,ammrrtrt,1,„wrrßrrrrsicl) zu retten, Eine Frau und ein Knabe kommens Staatsratk) Holsk hat die Leitung des Dcpartcmenri YYY ZZ, ÖMÜ'WF SZ'ILHVU WFO noc!) [WKW Ms Land I?- für Kirchen; und Univerfitätswcsen und der Staatsrat!) Arnica ÜTMÖ *FLULWU “IZM, die Mutter des,.Kanrn, wurde zwi,- dir Leitiing des Justiz- und Polizei-Dcpartcmcnts Übcrnommr „„ WWU“ „ “ “." dcs Jléffcs zerquxrscbx, dx? Schwester derjeni- Der Staatsrat!) Sibbern isi nach Stockholm abgereist, umr 'on/r “Z)“ IME““ WWW so WW LM MMM“? dcs Hauses die Norwegische Staatsraths-Abtheilung cinzutrcrcn. „„„MIZW'V UDUÖZMW MZHÜUMJM- WUCÖML das HUF gehörte,
Die Auswanderungen aus Norwegen nachAmcrikadarr11 M' “ UW U'UU'W Ulchc sChl' zahlreichen Schifflcute noch fort, ungeachtet der abschreckendcn Beispiele, welchcriiige
cidicsem traurigen Vorfall verdient alles Lob, neuerlich von Gothenburg in der äußersten “Armut!) zuriägc) Gen 24 ("Uni. 9 . . , „, „ „ , kehrte Auswanderrr-Familicn darbieten. Besonders gretsrdr f“ '*' Acht bloß das MÜ)e Bllkamen, Frank-
, , , , , ckck und Rußland untcrne men Erdum“ “ ' “ Auswanderungswsk im südlichen Bergenhuus-Amtc um slch- chaftlicl)cm Zwecke , sondernhaucl) das kleitei?luktd?1cr1i1netxclccileMTeonti - , D ä n e m a r E.
M"" MM“ "MUMM? Genf. Das Haus Gromit und Comp. Kopenhagen, 23. Juni. Am Llsicn d. M. haben die
Wbcdcrttcnde Geschäfte mit seinen Um Wallfiscl ([
„ .. ckden und Nor e “ z „9119 ,na)
Subscribenten des Thorwaldscnscbcn ,Museums ein,; Genckab manch fiir GcndfITvZZsYFsFFZUSchYffZJZYÖIFF,ZMLUsFahl-
Vrrsamrnlung gehalten, und 15 Rrprasentanten irivahit, wel F"5ksck)lossen, seinen größten Wallsiscbfahrcr cine Rciséuo [?ck
im Verein mit Thorwaldscn selbst die ferner erforderlicher I,) „text machen und dir für Ethno rapiie Zoolo ie d Bm 97?
schiüsse iiber die Verwendnng der bisher gesammelten Kaprtalt L ) / Z un otant u. s. w. fassen wcrden.
'kchkkgsken Länder Küsten und “inseln fiir [ät ' “' * - « d rürwre . „-. „ "t be1UchM ZU [c;sscn. Ku dir em “'w'ck“ cr*b'19*ew* _un, “3 * Zhl'e K_önigi. Hoheiten der Prinz Chxzjxian von Dä11,c,mr,- enfey Naturforsch er ganwz kVKLthreiodikese Rei,?Lir„,i„,schsel,c,b„,Tiißaréi und Gemahlin jmd von Ihrer Reise nach Jiihncn zurückgi c na, und ihm keine andere Bedingung aufzulegen, als3 seins D e u e s ck t a n d. * ..WWYFZIYZY..ZUFFFWYLT" “WILL "“k""hi'MWM , “x - * „ * » a' . ' ' "; Haniiovrr, 4. Juli., Se. Ma]. der König geruhcw als auf die edelste U,;d qk'VÜMÜkhigskoenWeiselßlxdtitickstrhlxxrmeYu gestern auch einer Deputation der Stadt Münden Audion csem Zweck wird der Capitain des Schiffes UäcZscé „. , gewähren, deren Mitglieder durch eine höchst, huldvollc , mx kommen, um sich daselbsi mit den GLlehrtkn ck,1ana'MZ nahme sick) beglüxxt fanden. , , "digen über die paffendsce Fahl'k ZU besprecicii Die beiden Or. Königl. Hoheit dcm Kronprmzeii von P“. ) * ßen gehéschden Gemälds; Ben,?eéuann'sch„ZsWZmF/* „UUÜBLZ, L I t_ a i i e n. sing's ussiten-Prcdigt die e anncli cine ier 6 Er" , ucca 26. Juni. All . - liner U,t,1d neuerlich auch der Pariser Kunsk-Aysskeumxg waren kmz Maximilian von SZchseng, ?ctitY) Gemahlin und d sind auf dem Rücktransportc von der Franzöyischcn .ixaupkskß oc[)ter, die Prinzessin Amalie, welche auch während QLTM Lier eingetroffen und werden mit huldvoller Erlaubmß des ufenthalcr; in Italien die Deutsche Bühne mit den MYR
zrdcn init dem Militair die ei,§,rigske T äti keit bewie en !
Lie endliche Bewältigun der euersernskg zu dankets1./ ZLF Ueberraschung tn dcn,» *irkungen der reißenden Flamme war so Plöblicb, ,und, die Gefahr durch die schlechte Bauart so dro- ché/ da!; die Bewohner der in Brand gerathencn Häuser nur wcntgc Effrkten retten konnten. Leider kamen einige Personen in den brsnnsnden Gebäuden um und mehrere von den “irise- [cjskenden crlct,tcn ,siarke Beschädigungen. “Unqcfähr 500 ami- [im sind durch diese Feuersbrunst dcs Obdaéhs beraubt und viele darunter beklagen den Verlust ihrer ganzen Habe. ,
München, 2. Juli. Se. Majestät der Kdni i e ern „ach Abhalcsmg emerHirscbjagd bei Ismaning, naÉLh sxrgmskZusk; Mross Berg am Starcnberger See abgegangen, um daselbst einige Zeit, zu verweilen, _ Ihre Majekiät die Königin und die Kön! [. Kinder befinden sich zu Nymphenburg.
* er ,Herzog Max von Leuchtenberg wird morgen nach Ems abreisen, um das_elbji seinen Schwager, den Kronprinzen von Schweden, zu bc1uchrn und hierher zu begleiten. Der Kronpi'mz Oscar werd ,sici) anf dieser Reise, wie man vcr- nzmmr, aucb traci),Hechiiig,e11 begeben, um daselbst dir Schwe- [ier scinrrÖemath, die Erbprinzessin Eugenie von Hohenzol- lern-Hechtngrn, zu sehen. Man glaubt, er werde gegen den Listen bier eintreffen.
Mittag % nach 12 Uhr Zuhr
JJ. K.K. HH, der
in Bcsikzcrs, so wie auf Veranscaltrmg des Hannover *, “,kMUße bereichert at Werden _ , , KUUsk-Vcreins, acht Tage lang im hicstgcn Börsen-Saale “" 'YTyrol ,und Bayernhncick) Di*esde§anincsZ“kte1hi-TZ:VWDJYFW gestellt seyn. , . , , B wob' oßhÉUZUZTU WKM)? befindet sich Nach einer langer: und sciizwarr-l
"* "" Schleiz, 4314!" SM, gestern find d).“ ' c a | “"L““ fast Wilkommen hergestellt. «- Die Florent? .“ ner hiesiger Stadt durch ein traririges Vrrhérngmx; auf „„ HFM Uk-Iohannismqewaren auchdirs Ia räußcrsk briu mtr tiefste niedcrgcbcugt. Gegen Mittag brach in rinein Hsuschcm n W kleine LucchesiscleSeeskadt Viareggio s )cint sich seit LSL; obern Theile des Marktes Feuer aus, welches bei starkwch o “hren zum ersten Éecbade ("italiens erheben zu w oll en Jed *“ dcm NZZdweskwindc sich mit äÉßerxicr S„clxtitcltligkrÉLMdas „Mcr, Wird s(g zahlreicher * . cn gan en ?arkc und weit in der " ta t, vor rei e e. ., „, on den ld ern (“calx'änz cle] . - - „ „ , schöixie fürstliche Rcsidenzschloß, crofz seiner hohen und galzz,é,s,9n ch8le,n1den in die em ZZhi-e bgsijZdchFerltdeyt: FYZZUFTZU ZIL“ lirten Lage, wurde von dem Feuer ergriffen„ und narbsk * as „Waizenbcrg und die Pri: esssn Mathilde seine Sela? „!* sind die iibrigen crrschaftlichen Gebäude, die Stadtkiiéeßävde „Prinz Wasa wird aus Wien “WM, -_ Die Bäd rfiri. RathhaUs, die chU[-“, Pfarr- Wld MPU"? Kommßnal-(Xkur'zc a, d,» bekanntlich die rei endsken und sibönsken von ("eil iw" und an 240 Bürgerhäuser, dercn größere Zall nicht “ eduréb v s , ck?" auch in dieizem Jahre sehr lebhaft u :I; adieu ist, in Asche gelegt worden- NW“ dc" MI“ rcngtesicn-n t- "WLW sind bereits über 50 Englische Familienz c't er en. zahlreicl hcrbeigekommene Nachbarn kräßtg unteksK-FY“ eit Vorigem Jahre hat das VUVU'ULMent d'r“ tungs- rbeiten, bei welchen, unter persönlicher aufoper? :
besucht, von allen Nationen, be-
“ - ckeB *dorngen Casino's beiträgt.
de" Lei! 'klnen Parise „„ _ [' verpachtet wel er * ' . . „ . tung Sr. Durchlaucht dcs regierenden Fürstcn, sammtlt ) , ck sehr viel zm Verschönerung
, Königliche Verordnung,
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Spanien.
Madrid, 2.4. Juni. Die Hof-Zeitung enthält eine , _ , wodurch alle Militair-Per onen, die Z,?)UlFines der„in dem Amriesiie-Dekret aufgezählten erbrechen wcrdetng. gema )t haben, in die ?imueskie mit eingeschlossen „,",on heutige Hof-Zeitung promulgirt auch die neue Consti- „„„th;,§1 M Sißitng der Torte?) am LFZ“ . c ,aro einen von den aupt- eit liedern der ' ; tät unterzeicbncten Antrag , worin die CorxtJes aufgefordYTcUIerré- den, zu erklaren„ daß es nothwendig sey das gegenwärtige System der Krcegfrihrung zu ändern. Örr Redner entwarf ein sehr, düsteres, Bild von der jetzigen Lage Spaniens. „Täu- schen wcr uns nicht“, sagte er, „unser rößter Feind und der beste ,Verbi'indcte des Don Carlos ist die Yerlängerung des Bür- gerkrieges. _Don Carlos unterhält diplomatische Verbindungen rnit dem Auslande, ,und wenn er von demselben nicht unterstützt wordsn wzäre, s,o, cxiftirte er vielleicht nicht mehr. Don Carlos Yin cm,e Expedition unternommen, er hat beträchtliche Streit- räfte in dem Lande, zurückgelassen, welches er verließ, und'nact) dcn ncuesicn Ncicl)richten isi es seine Absicht, sich der Haupt- |th zu bernäcbtigen. Es [kexen ihm hierbei nicht nur ahl- rcicbe Streitkrafcr zu Gebote, ondern er rechnet ewiß aucß auf Hülfsquclle11„die wir nicht kennen. Die “Frovinzen find M ,erner ,kl'ikixéhen Lage. In Valencia und Catalonien (szrcifen die «;nsurgentcn dic Hauptorte an , wä rend te dort nur acht Bataillone und 500 Pferde thlen. Weiche Maßregeln hat die Regierung ergriffen, um diese Gerahr zu beschwören? Ist es möglich, daß es einer Regie- riing, welche ,die ganzeNation für sich und über so große ülfs- mittel zii gebieten hat, an den Mitteln fehlt, um dem Bir er- kricge ein ,Ende zu machen? Einerseits erfreuen fich die er- schwörer cincr Ungescraftheit, die einer Beschüi3ung qleichkommt, rind in den Reihen des Don Carlos sieht man viele Personen, die dem,Schwcr,re des Ge eßes entgangen sind; andererseits hat die Rrgierung, sich von “I nfang an gegen die Liberalen erklärt, sie, mrxztrqut ihnen und legt ihnen anarchische Entwürfe bei. Die ?Negierung h,at weder den Enthusiasmus des Volkes, noch den Leser dcrNational-Garde zu erregen gewußt. Ick behauvte daher, daß das Vaterland sich in einer großen Gefahr befindet und dax; das System der Regierung eine Wiederholung der Scencn yon 18,2; herbeiführen wird. (Lautes Murren.) Ich spreche hier meine Ansicht aus; ich kann mich täuschen, aber ich fdrdrre Jeden aiif, wer es auch sey, zu beweisen, daß er für die Sgrbe der Freiheit mehr gethan habe, als ich. Ich bin ,gendthigt gewesen, mein Vaterland zu verlassen und ich fürchte ioc!) werde dies abermals thun müffen. Ich wünsche, daß meiné „Qesorgniffe,übertreiben seyn mögen, allein ich habe doch das chht, meine Anscl)t,a1_1,szusprcchen. An Hülfsmitteln fehlt es keineswcgcs, man muß sls nur u bcnußen wissen. Die Nation hat schon so Jroße Opfer gebra )t, und wird energische Bestre- bungen ,der Jiegirrung gewiß auch ferner unterstützen. Es wird der Regierung nicht _an Männern zur Verthcidi ung der Frei- heit fe ien„und ich, trage hiermit, ob nicht 12 ?iilionen Sol- daten inreichend sind„ die Insurgencen, welche das Land ver- wüsteti, zu,vern_icl)trn? Aber nicht nur die Jnsurqenten, sondern auch ihre AnhänZer unrcr dcn Angestellter: müssen vernichtet werden. Es ist ect, meine Herren, daß die Feinde der libe- ralen Sirch fernerhin nicht mehr anf Ungestrafthcit zu rechnen haben, ]oxidrrn mir der ganzen Strenge dcr Gesefzc bestraft werden. Es ist ferner nöthig, daß die Regierung den Liberalen emen arsgrdrhntrrcn Schulz verleihe und endlich, daß das ganze Volk sich 111 Masse crhrbr. Was das O)?ini|erimn betrifft so glaube, ici), da!; ,es, rben 10,rifri_q wie ich, das Vaterland zwrot- ren Wi,!iisthk;xsk,ll1e Ehre, icin Ruhm, sein Ehrqeiz sind dabei inrercmtri. «disco es jedoch glauben, daß es ik)"m an dem nd- thiZZn Talent und der ndr igen Festi keit fehlr, um das Staats- scbiss ,imrer dcn ]ekzigen sc)wicrigen ?imständcn zu lenken, so isr cs ,srme ,“,Pflici)_c, das S_ceucr geschickteren Händen zu Überlas- sen. *; „ils es nach dtr1cr Rede zurAbstimmunq kam, entschie- den die Cortes tmr 9] gegen 48 Stimmen, daß der Antrag des „Herrn Alvaro nicht in Erwägun zu ziehen sey.
Ueber den (bereits erwähnten) Vcordaiifall auf Herrn Lla- Los, Redactcur des Journals „el Porvenir“, erfährt man 1“th .Foigeiidrs: „„Herr Llands erhielt vor einigen Taqén eine Auf- Lordorimg, iich zu drm „Herzog de la Roca, Befellehaber eines „Haranldns der Naitongl-(Harde, zu begeben. Er verließ allein Und unbewaffnet sein Haus, und wurde in gcrinqer Entfernung von demselben von mehreren Personen an egriffén, die ihn be- schuldigicn, cr hgbe contrcrevolutionaire Artikel in sein Blatt ZYLTLIMCVIYM' h,C,'r v,?rtheidigie sich, so qut er konnte, mit sei-
« cr, cr ict: a er doch mc r'r* W ' ' " sNZb'Ud'E-U Tage siarb. , h r » unden, woran er a..: , DCIS Eco meldet aus Lerida, daß Triscany cinrn «icden, der die Karliftiscben Truppen mit vrrjehen würde, mit dem Tode Cariris einen Preis bon Anf1“i,k),rcrs grsekzc haben.
Orie7en axis Barcelona vom Wien n oi c ir die a Bevölkerung längs der Küste von dem! bcstanGgei/skesbeseeltg unnzi? erhrbrsicl) tn I)iassc, um jeden Punkt zu vcrrheidigen, der von dem Feinde, bedroht werden könnte. Die Armee des Baron von Meer ist durch 1000 Mann aus Navarra verstärkt worden YTUZLVFYUZMulnlzipantäc hat in einer Proclamation die
' arceona an e order ' ' ' “' ' anzufertigen. fgf r, Chaipie für di» Armee
Zuni entwickelte Herr
gedroht habe, „, „ , , LebensmiZeln „ ,crraxcii; dagegen soll on „'0,000 Realer: auf den Kopf jenes
Türkei.
Konstantinopel, 14. Juni. (All . t Man ' [el_zx, dq]; Herr Bell mit seiner neuen ExZedZitiFn) nach THF)??? rcjyixy glückiichrr als das erstemal War. Er soll seine Ladung iii Occherbrit gebrachc haben, und sich selbsk auf Tscherkesfischem ,Boden befinden. Cin hiesiges Englisches Haus will Briefe von ihm erhalten haben, worin er Bestellungen in Baumwolleiiwaa- ren macht, wovoxi er sich einen bedeutenden Absatz bei den Tsrbcrkrssen verspricht. Man will auch wissen, daß ein Gefecht zwqchcii den Ryssischen Truppen und jenen Völkerstämmen statt,- gefundcn habe, ist aber in Ungewißheit, zu wessen Vortheil es arisgefallen sF. Die ganze Angabe bedarf wohl erst der Be- stattgirng. eberhaupt ist man hier sYr schlecht über Alles unterrichtet, was an den Kijsrcn des «cl)warzen Meeres sich zuträxir, Ut_1d erfährt nur zufällig oder vom Hörensagen etwas _ , Qin Courier tstLtach London abgegangen, um Reschid Béy herzubcrufen. D,er Sultan ist, wie es heißt, sehr niedergeschla- qen und unzufrieden mit seinen Ministern wegen der letzten
erschwörung, die sie anz ignorirt haben sollen und d' , , , ie nur durch einen glxicklichen Zufall entdeckt worden sey? Man leug- net zwar, da[; eine Verschwörung stattgefunden habe; jedoch
sprechen die vielen LeichnaMe, die täglich im „Kanal crab etrie- ben werden, zu laut dafür, indem sie zeigen, daß Hi?1richt?i en im Stillen vorgenommen worden sind. Man sagt“,xdaßMcht nur ,Pertew Pascha in Ungnade gefallen sey, sondern-daß auch LY! [YYMY Schwwgersohn des Großherrn, seine Gunst vert , - Ein *anderer Korrespondent berichtet aus Konstan- tinopel vom 14. Juni: , iehrere Hinrichtungen haben in Folge der letzten Verschwörung gegen das Leben des Sultans |a,ttgef,undcn; man hat schon gegen 30 Leichen unweit der Sex ' railsspiße auf dem,Meere schwimmen Yen. Zwei der Ver- schwornen, welche die Hauptatxsiifter des omplotts waren, sind entkdmmen. Maxi glaubt, daß sie sich auf ein Kauffahrteischiff gefiuchtetÖbnd stel), nach einem Französischen Hafen begeben hgben. ,ie Getraidepreisc sind hier se r im Fallen, obgleich viel Getraide nach der Afrikanischen üste ausgeführt wird. -- Die Angelegenheiten Algiers nehmen ununterbrochen die Aufmerksamkeit der Pforte in Anspruch; man ist hier allgemein der Meinung, und Viele behaupten es mit Zuversicht, daß der König der Fran,zosen Algier aufgeben, und die Pforte in ihre alten Rechte da elbsi wieder treten werde. Die Pforte sieht in den freundschaftlixhsten Beziehungen zu Frankreich; sie behan- de,lc den Französischen Geschäftsträger,Marquis d'Eyragues, mit großer Auszeichnung. Admiral Roussin wird nächstens auf seinem Posten hier zurückerWartct.“ “
Inland.
, Berlin, 7. Juli. Aus Suhl wird unterm Zten d. M. berichtet: „Gestern, an einem überaus freundlichen Sonn- tggs-Morgen, strömten die Bewohner Suhls und der um- liegenden Gegend in freudiger Bewegung nach dem Gränz- orte B,ennshausct,i, mx: Z re Königl. Hoheiten den Kronprinzen und die, .Kronprmzcsim ei Höchstihrer Durchreise nach dem Bade Kissingen zum erstenmale in Hennebcrgs Thälern zu be- grüßen. Nachdenrder “Forstmeister dcs Schleusinger Kreises an drr Gotha-Prrußisckwn Gränze die Erlaubnis; erhalten hatte, die hoher) Reiicnden mir den Ober-Fdrstern des Reviers beglei- txn zu durfen, auch die hier aufgestellte uniformirtc Schüßcn- Cdeagnie, von,Suhl Ihren Königl. Hoheiten auf seidenen Kissen zwecGedrchteÜberreicht hatte, ging die Fahrt bis Benns- hausen, wo das ,erlaucl)tc Fürstenpaar unter einer unweit des Postgebäudes errichteten Ehrenpforte von den zahlreich versam- melten Bewohnern des Suhler Amts-Bezirks mit dem lautesten Jubel bewillkommt wurde. Hier war es auch, wo, ,drr Landrach des Schleusmger Kreises, sammt den JNllttall'k, Ziisiiz- und Post-Bcamten, und einer Deputation der Gewehr-Fabrik, in Su [ einerseits, so wie der Superintendent der Didcese tim den * chul-Bcamtrn andererseits, die Huldi- gungen unershßtrerlickwr Treue und Anhänglichkeit darbracbr ten. V,on__fcsclec_1) gekleideten Töchtern des Ortes wurde der Krotiprinzenm,für Hdchsrdcren Gemahl ein Lorbeerkran untcr Anstimmung einxs Fcsigesanges Überreicht. Die hohen eisen- den nahmen dtrje Beweiie dcr Verebrung auf das huidreicbstc auf und unterhielten sich mit freund icher Würde und herabias- sender Anmuch mit den Umstehenden, indem Sie zugleich Ihr Wohlgefallen über unsere schöne (Hebirgsgegend zu erkennen ga- ben. Unter den Segenswunschen der freudetrunkenen Menqe seizre demnächst das hohe Paar die Reise durch die übrigén gleichfalls festlich geschmückten Dorfschaften unseres Kreises fort.“
Bekanntmachung.
Fiir das Jahr 1837 ist ein neues 5 osi- *andbu ür eri bearbeitet, bedeutend erweitert und, namYntlicl;v binfichésfderBPokiF VerbÖndÉmgcn 1,5131 ?,lié51atJJe,c,vervo,l,lé'iändigt worden.
a neue o1-„3an u ) ent “lt außer einer Uebers1chts-Karte aller Schuchosi- und der bcdcutendien Dil“ : “" “- Verbindungen in Deutsobland w.; 1 igeuce und zahrpojt
1) Misr, t1ab,_ellarjsch§ WMP" der von Berlin abgehenden und da:
c d" ommen en 0 en 111 den Ta en d s 9
2) Fr AnkuYt geordnet. ! , Uk) g e „lbaanges Md i_e von erlin abgebenden und da clb ankommenden nacb din Courscn beschrieben. s | Posten, :) Speditions,- und Porto-Tabeile, die Portosaße von Berlin nach ten und Städten, 4) Zrteu ,ubeäselöeér sind. me a e e ' er den Abgang und die Ankunft der Korrespon- denz zwischen Berlin und den bedeutend - ' „) JUIYWW- sten Orten des In- uad ie reußischen Schnellpost- und Fabrpoft-Course, mit Aus- nahme der vorstehend, unter 1 erwähnten von Berlin ausgeben- deerourjc, so rote die bcdcutendcren anständischcn Eilwagen:, Diligence: und Postwagcn-Coursc, mit Angabe des Abgangcs, der Ankunft und des Personengeldes. 63 Die bedeutendsten Dampfschiffe und Packctboote. 7 €€“?an Auszug aus dem chulativ über die Preußische Porto- 8) Dié Bcsiimmungen über Portch itutioncn be“ b
Geld: uud Packet-Se,ndiinge11. st [ edeutendcn 9) Die Bestimmungen über die Garantie auf den Preußischen „zur Post zu gebenden und
Posten. 10) Die Bestimmungen in Bezug auf die „ vo,n derseiben zu empfangenden Briefe, Gelder und Packete. 11) Die Bestimmungen in Bezug auf die Briest, Geld: und Packet- Beförderung_nacb dem Auslande. 12) Nachrichten fiir Reisende, welche sich der Preußischer: Schurki; 13) Die Einrichtung der Berliner Stadtposi.
vosi oder Fahrpost bedienen. 14) Die Extrapost:, Courier: und Stafetten-Beförderun .
Das sauber g_ebundenr Exemplar dieses Buches kosiZt mit der iiinruinirten Ueberncbts-Karte ] Rthlr. 5 Sgr. * Eine cimelnc illu- mmtxte Uebrrsrcbts-Kirrte an_f Schweizer-Papicr kosict 10 Sgr. Fiir Berlin geschieht der Berkaiz) durch den Portier im Posibause, Kö- :FIesÜradßFrJ2a60§prAi,i,?si,ohartiY 1,51211nen Buch und Karle für obige
, e eu eno-nalti “.
Berlin, den 1. Juli 1837. ' st “ beziehen
Cours-Bürcan des Gcneral-Poß-Amts.
aus welchcr die Spedition und , allen Preußischcn Posi:Ansial= so wre nach den bedeutendsten ausländischen
*.-
Meteorologische Beobachtung.
Morgens Nachmittags Abends 6 Uhr. 2 Uhr. 10 Uhr.
1837. 5. Juli. ' »" Luftdruck ..... Luftwärmc . . . Tbaupunle . . . Dunstsättégung
Nack) einmaliger
Beobaibtung,
ckck
Queilwärme 7,30 N. Flußwärmc 14,9" R. Bodcmvärme 11,8 0 R. Anddiinfiung 0,096“ Nb.
337,75““Par. + 8,8 “ R. + 5,8 0 N. 79 pCt.
337,27““Par. 337,36““Par. -+-17,10 R. ..]-12,2“ R. + 6,5991. + 6,7092. 44 VG. 66 pCt. Writrr ....... halbheitcr. ycitcr. bezogen. Wind ........ NW. 213- W. Niederschlag 0-093“Rb-
Wolkenzug. .. . -- W. _- Nachtkältc + 0,0 " R. T ag : s m itte !: 337,46“- Par... +12,70 R... + (Z,: 0 R... 63 pCt. W.