1837 / 209 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

find ihrem Inhalte nach älter als die gestrige tclegraphrsche Dc- pcsche aus Bayonne vom 22. Juli, welche Nachrichten 13911 der Armee des Don Carlos bis zum 17tcn enthielt, _und m der von einem so bedeutenden Verluste dN“ Karliskcn kcm WbrtÉe- sagt wird. Unwahrschcinlicl) ist es nebenbei, daß man in a- lcncia, trotz der Nähe des angeblichen _Schl_achtfc1des, am 16tcn noch so sehr über den Erfolg in Ungewtßhect g'ewcsen_ seyn so[_l, daß man einerseits meldet, das Gefecht sey ungü_:11'itg für die Christinos ausgefallen, während eine andere Nachvcchc von bem- sclben Tage den Verlust der .Karsisken auf 2000 Mann angtebc. (Sollten diese 2000 Mann etwa zu den 375,600 zii rechnen seyn, die die Karlisien nach den Bälletins dcr Chrißimjchcn Generale in den [eßten vier Jahren schon verloren haben?)

Das „Journal de Paris sagt, daßmcht Herr Ycunba, wie es in 211121“ der lcßten tklcgraphisckßn Depeschen heiße, son- dern Hek? Arm-cndai'iez zum Minister de_s Innern cruannx wor- den scp. (Vergl. den Akt. TNadeid.) sxc-1711_?lcunha habe eben- falls eincn INiniskck-Postcn erhalten, man wrsse abe“.- 11011) nicht, W:chcn, ob den der Zuskiz oder den des _Seewcsens.

Die Gazette de France sa _t: „Wer haben Naxhriébtcn ans dem Hauptquartier dss Don arl-os erhalten. Dte_(.xpe- ditions-Armce befindet sah in dem besien Zustanbc 11110 ist von einem vorrrcfsficlzen Geist? besccli. Zn a_l_le11_Gesc_cl)ccn, 1115-11 de- nen biZ cht gesprocben worden ist, _hat ne ec_geni_11ch __gr keinen Verlust erlittM, denn es find 11111" einzelne Guerilla- _orps da- bei bciheixigt gcwcsen._ Aus den 0116 zugcÉange_ncn_Bcrichten cntncbmen wir, mit Hülfe unserer 1117911en on1_bi_t1ati_oncn, _daß Don “Carlos nicht beabsichtigt, sich nach dem Kdntgxetche Mur- cia zu begeben. Wir g1a11bcn vielmehr, daß er vcrxuchen Wird, über das Gebirge auf die Straße von Cuemxa zu ge1angcn, um sick) zwischen Oraa und Bucrens zu stellen_ und dieselben einzeln anzugreifen. Dieses M&nöycr, untcr_sé11131_von der ge- WÖHNÜTHLU Schnelligkeit und Ent1chlossenbeit 1311111" tapfcrn Truppen,'scheiiit de;“. besten Erfolg zu vcrsprxcbcn; _ _

Dcr Charivari enthält einen 1111911119111 WHU“! YOUTHT Über die cmidcckte sogenannte-große Ka1'1_1_st_11,"che 111001791009, den die „Gazctke dc Frame“, als vortrcnlick) u ihyer Bci'thcix OiZimg dicncnd, ausfuhx'lick) in ihr gestriges last (1111951110111- mcn bac. _

An der [)cmigcn Börse stieg die Spanische aktive Schuld bis 41111“ 22%, da einige SpeéuxantM den Inhalt der [qßicn tclcgkaphischen Depeschen fiir wichtig 11103 61111011, um einige Ankäufe zu rechtfertigen; 18111311 _dcx * 1311»: bl1cbcn aber diese Papiere zu 22 ausgcboten. Dr_e Wanzömche Rente wa"; ganz 1313111990101» Die Ciseiibahas Action waren ech gesucht als ausgcboten, aber das Gesch9fc 1191.“ heute von keinemgroßcn Be1a31g.

Großbritanien und Irland.

London, 24.3011. ,Die neuen ParlagwntSwablyn n_ek)1_1_1_en

fast alle Aufmerksamkeit für sich allein 111 Anspruch. Die 2111) isi in lebhafter Aufregung und nimmt beiondirs an dem Kamyfe wischen den, Herren Palmer und Grote großen Anthcil. _ „Beim

cutigen Schluß der Stimmlisren stand das Vcrhßlcntß wre

olgt: Wood 6.396 Stimmen, Crawford 6061 , Pactesbn 6029, 5801, Leßteöcr hac dernnaci) faÉdie S_tim- Dic cimmlisren

folgendermaßen:

Grote 5821, Palmer _ menzahl seines radikalen Gegners erreickx. _ von Southwark schlossen um dicselbe Zeit Humphery 1929, Harvey 190.1“, Richards 8/10.

Das Individbum, welches 111), wie früher: 1chon_gimc1_dct worden, cinbildet, da ihm Tie Fand derK-k'nigin _beftmimcjcy, hat auch seit ihrer Thronbescigung nicht aufgehört, _ihr mn seiner Gegenwart “lästig zu werden. C e- dee Königen nac!) Buckingham ging, kam dieser Mann ]cdyn ag nach den1_Schlosse Kinsinqton, um fich nach ihrem Befinden zu erkundxgen11nd siincn“Ramen in das Buch der Besuchenden ctn301c1ckreibew Einmal gelang ihm dies; als es aber bemerkt wurdc, 1111161111111 seinen Namen wiech aus, worüber ex s1ch am _folgendcn Tage 111 heftigen Ausfällen gegen Sir I. (Lonxoy äußerte. Nach2cri1 “c? in der Folge noch mehrere Gelegenheiten gesucht, die Kim-

in zu schen und sich ihk bemerkbar zu machen, 1v111'de er 11__e11-

80), als die Königin 7101“ dem Wege v_on Harrow ihre 521111251)? verlassen hatte, um mit ihrer Muttcr 6111611 _Spgzicrgangzu 23111; zu machen, soYr so zudringlici), dgß die Königin ioqlcicl) 1111e- dcr in ihren “agen stieg und nac1)K_enfingt_on zurückfuhi'. Am folgenden Donnerstage bemerkte man ihn Weder, als die Féd- nigin ausfuhr, unter einem Volkshaafcn, wo er dyrcl) vorzug- 1iches Schreien seine Liebe zu Zbrer_Ma]. zu äußern _bemÜht war. Hernach eilte er in seinen Tilbur 1111de10“ bis nach Pimxico, dem Königlichen Wagen vor. cetdem hat er s1ch nicht wieder sehen chsscn. _ _

. Dan spricht von einer neuen Brasimnischcn Anleihe von 400,0110 Pfund Sterling, worüber der .Konccgkc zur Ratifica; tion schon nach Rio Janeiro abgegangen 1ev_n 1011.

Der True Sun macht bemerklicl), da); in de_m Zollamts; Bericht über die Löschung des Packetschiffs „United States ay keine Conranten angegeben scycn, woraus man erschen önne, wie wenig Vcrlaß auf die „Berichte aus New-Yo_11_1ei), da man doch aufs bestimmtes» von dort gemeldet, da:; x_enxs Schiff mehr als 100,000 Dollars an Bord habc,_was aua)_;n der ersten An cigc aus Lichpkdol von Oer.Ankun1c des Schiffs eben :) uvcr,1c1)clic1 wieder oc wox'dcn.

IZM? Mexikaniixchc Packetboot „Briseis“ hat 300,000 Don. fm" 3' andels-Rechnung überbra__ch_t.

„*„ie Legislatur von Misnsnppi hat beschlofferi, daß der, welcher in einem Zweikampf am Leben bleibt, die Schulden seines getddteccn Gegners bezahlen soll. _

An der Fonds-Börse wurden heute fasé gar kcme Gc- schäfcc gemacht, und die Consols standen Nachmucags eben so, wie sie am M91“ en begannen, nämlich 913/g :) %. Um 056- traidc-Markce elauptete ficl) bester Weizen einigermaßen 1111 Preise, geringcke orten aber waren billiger zu haben. Seit dem 28. Juni 1117?) gegen 32,000 Quarters fremder Hafer ver- zolic worden.

B e l g i e 11.

23111 sscl, 24. Juli. Der König ist gestern friih bie? wie- der eingetroffen. _ _ _ _ _ _

Vorgestern wohnte auch „Ihre -?ajestät dee Königin, in Begleitung des Kronprinzen Und der Baronin von Hooghvorsc, den Pfei'dcrcniicn bei. .Der junge Prinz sah sehr gesund und frisch aus; die Rennen schienen ihm viel Vergnügen zu machen, und er konnte 111.1? mit Mühe vor dem Schlitß derselben weg- gebracht werden. Einen der Königliclwn Preise, besrchc_:19_ 111 einer kostbaren Vase, gewann an diesem Tage das angekündigte Pferd dcs HLW" William" Cocker111, „Tgi1"1,tcc1*“, „doch wurde ihm dcrsclbe von dem „Latzipo“ fcisi streitig qcmacht._ „_

DU“ Herzog und die'sye'rzogin bon Ftiz-Jaixes smd gcskcrn in Brüs'cl angekommen. -

Seit einigen Tagen befinden fich drei Armenische Kaußeute

844 in Brüssel die hier bedeutende Aykäufe machen und bie hien- qen großen, Fabriken und anuskrre-Ansta_lteu der_Reihe nqcl) besuchen. Sie sind noSch jung, U1s1d der Eine von ihnen scheint aus " 1 vorne mcm " rande zu eyn. _ 'Ibdhas Proxyinzial-Con eil von Namur hat das Gesuch 130 Herren John Cockeri11, orbisier und Anderer wegen Errich-

tung cincr Dampfschifffahrt auf der Mosel genehmigt.

Deutschland. Ff!)

Hannover, 2-1. Juli, (Hamb. Korr.) Der 9 Wo n_t regelmäßig dcm Gottesdienste in der Neustädter Ho kircherei. Gestein Latten wir auch zum_c1'srcnmale das (5111107, hie ._ia__1. unsere K nigin in unserer Mitte zu _schxn. _ iorScns naan. _1_1e das Innere des Königl. Schlosses in Augenschein und 33a )x miriags erschien sic plößlich und _uncrwaricx auf dem Scl)ukx._e11- p[akze, wo die Nachfeier dcs B111'gcr_sch1eßcns __gchqlten wmdc. Das Allerhöchsxe Königl. Paar, begleitet vom YokaZaic, begab sich z11näch11 in das Schüßcnhaus, worquf ,I re Majesiät 911 119111qu alsbald auf dem .Ba1con _e1*sch1e11. 7ach_dem (te sich dort *eine halbe Srimde im Angesichts des zahlyeichen Publi- kums unnnccrbrochen mit den Schulzen-Bcachn höchst leu_tsc11_3 unicrbalccn batte, entfernte sich das hohe Königl. Paar 1v1cdc1._ Abends wurde ein Feuerwiré abgebrannt; fast unabschbar, wai die »Was: der Zuschaueu

Hannover, 26. Juli. Se. Durchlauchr der HWY von BraunscZweig ist heute Morgen von hier iiach Braun] )wcig 1 “eder ab „rei . W Der Étaascks- und Kabinci's-Minisier Freiherr von Ornptcda i aUs London icr ein etro en. _ | 1.7[denburkFP „23. Zuikff Se. Kö:1igl.Hoh. dci'Kronprinz von Hannover ist ;;;cstern Abend 8'/2 1101“, von Herr_inhamcn kommend, unter dem Incognito eines Grafen von .Oiqpholz, hier eingetroffen und im Gasthof; zum_ Erbprmzen abgestieweii. Heute seZtc Sc. Königl. Eybl). die Reise nach der Znsei o.- decnc'i; w-xéter fort.

Italien.

Livorno, 17. Juli. Wir 11119 nun seit einigen Tach wieder gegen alle Seicenpläße mitQiziu-ancarnen gcxvaffncr. IZL Marseille und Genua 6110111111110) Gerisbre bon Ql)ol_craßil1c.i vorgekommen. Nur mic €ivita.e_-:chia smd 111110051) 111 xreici Verbindung. Gerüchte sagen, dai; in “335111111119 die C1)9_lei'i1 11111 furchtbarer F cftigkeit hause 11116 die _meiscn YUM?" die ©1001 verxaffen ha cn, welche 1719677614171) 111 eincx 2111 s(xiarci)1e 331731- 021. So wie in Neapel sind auch dort 1chon mehrere aiinge- hine „977111110110 ein Opfer drs: „Zirankfxxit gewvrdcn. --_- 1411011: Dan1pf1'“c1)1fffak)ris-11:11e1'17e1)11111115en beßndcn sich durch diese 111111111 wiederkehrenden Quaranramen im Verluste. Dennoch sehen wir noch immer neue Unternehmungen der Art xntstchen. Un- sere Rhede bietet eine ungewöhnliche Lebhafti keit _dai', in_dc_m seit einigen Wochen eine garxze Y_[qcte von (ctraide-_Sch1ff_i_1i aus dem Offen angekommen iir. Wir echnneii darm oesondms das Wiederaufleben der Griechen, die 116) _m1c der gewohnten Lebhaftigkeit uno Thätigkeit wieder in den Hgndel wxrfen; _da- bci muß die ihren Schiffen eigene _Oekoriomw und F_1'ugalctät den Vortheil am Ende auf ihre Seite brmgcn.--_Un1ere See; bäder sind dieses Jahr besonders besucht, da_dic_Jal)reszet_t sehr günstig ist. Die Hoffnung, auch U_nse1*n_Grok;-herzyg tmc seiner Familie bei uns zu sehen, ist bis 1e1§c nici): in ErFÜUung

gcgan cn. _ _ om, 15. Juli. (Allg. ZZ.), Der Papst hat vor cint- aen Taqcn seine Rcsdcnz vom ? atican nach dem Pa1a|_dcs Quirinäls verlegt, wo er bis zum 9)?onac__Oktobe1' _zu_ bleiben gedenkt. Von dort, glaubt man, werde er 110) auf c1n_1ge_Tag_c nach dem Lustschloß Ca|e1Gandolsobcgebcn, um Wixxer _d_1e verschiedenen Kldsker im Albaner Gebirge zu bcsu_chen. 4111 12110 größere Reise will unter den gchnwärtigcn bedrängten 111111111111 den Niemand glauben. »- Zum Herbst chgrtct 11mn_eme.§_xar- dinals-Promotion, und nennt wie gewijhnlicl) bci 0110111 Gele- genheit viele Namen von Prälatcn, die wir dieser 21.1111'dc _be- kleidet werden sollen, ohne jedoch auch nur von Einem cine Icwi: eit 11 abcn. _ G Fxéute zNathc verläßt uns zum Behuf _einer Ui'laubs1'_cise dcr Königl. Preußische Gesandtebeim Päpstlichen Stuhl, 0791). Leciationsratk) BUnscn. Fast unier ganzes diplomatisches Corps isi“in diesem Augenblick" theils abwesend, i_hcels anf dem La11d_eZ Ueber die Beselzimg d_x__s FrTiYszbssschen Borchaftcr-Postcns W011) man lier noc! nichts aber nge. _ _ S:)ine ianmirende Todesstrafe, das Erschießen dcr C1vrl- Verbrecher durch das Militair, ist so gut als aufgehoben, 011 die Soldaten fich weigern, solche Executionen fernchzri voilZce- hen, ausgenommen das anivéduum sey von einem rtegs-Ge- richt zu dieser Strafe 9911111177111. S p a n 1 e 11.

Madrid, 16. Juli. Der neue Minister Hes J_11_ne_rn, Herr AcunFa, hat ein Circular-thrcibcn an die _politisciwii Éhcss dcs Tdniqreichs erlassen, Worm er ihnen vorscy'ccibc, wre sie sich bei der Iinwendung des neuen Wahlgesehes zu _verhali re:: haben. 71119) empfiehlt cr ihncn,___dic Constitution mchtnm dem Buchstaben, sondern auch dem Geiste nach zu befolgen.

Dic Hof-Zeitung enthält Folgendes: „DU: _Generßl- Lieutenant Don Manoel Oraa hat am 12. Juli L_iria beseizt. Don Carlos befand sich an de .*.silben nge in Burzasot. Der General Buerens wurde am 13ten in Bibel oder Ademuz e_r- wartet. Der Graf von Luchana War an demselben Tage in Ariza.“

Jm Esxaäol liist man: „Gesterxi Abend wurden im

Prado durch incionaleardisten in ÖÜkngUÖLV Kleidun Don'

rancisco Viliacam 9 ein in Madrid schr bekannter otar, TFDon Ramon Bach, ,Don Benito 219110 und L_Dotz Elias Ara- ones verhaftet und in das Gefängmß San Marten abgeführt. ie beiden zulelzcgcnannten sollen heute schon wieder entlassen 6 11.“ sy Man c1'zählt sic!) hier, daß Don Carlos de_n Cabrera _zum Grafen von Cantavieix, Serrador zum Marqms de la P ana ernannt abe. _ - €))?le schreibt aus Saragossa vom 18. Juli: „Den le15- tcn Berichten zufolge, hat Don Carlos sich zwischeii Requcna, an dc1' Gränze von Aragonien, Valencia,_ M111'c1a u_nd dcr - ?qncha aufgestellt. Die Streitkräfte Oraas sind zweimal so 111111, als die des Don Carlos. Espartei'o 11311'd semHaupt- quarticv in Guadalaxara aufschlagen 11111) sich dajelbsc mit _Buc- rens vereinigen. Borso's Brigade Wird auf einer Eng1tschcn Fregatte, eine:“ annzösischcn Brigg _und mchrZ/ren kleineren Fahi'zcngcn nac!) M111'vicdro transporttrc werdcn.

Aegypten.

AUE Aegypten smd Bciefe bis Kum 10_._Zt_1ni in Tyicst cinZ-sivoffen, welcbe 111116911, daß Me,mcd 2111 sich in 91913101“

-, und ei ri 59me t sci), ein “211110 en 119 „. c1' chuß der Einwanderungen

Geldthk) bcnnde, f gsi H H 3 1 lbchesr aber_ jedenfalls um ein 1? „fte, als die Verme rung der Vol r-Geboi'nen. s )*th laufenden Jahres 1837

[*) t"

halten, wozu jedoch sich bis dahin keine günstige zeigt habe.

kauf derselben seinen leci'en Kassen dic: fask

Erklärung gefordert habenYli, ivoran, im Falle diese nicht sprechend lautet, ernstere _ _ _ cmalige Redaciciir dis Acgyprischcn I)iomtcurs,

der" c __ _ _ _ __ __ Cami c Turlcs, wolle 1111) im Auftrage OLS St-.1_t:1)ad:-._c1'ana k7171111100 begeben 11111 in den dorrigcn Joyrnaen ie “** d ) , Pa1cha beschäftigt 1.

0-

Mchmcd Alis zu verfechten. «511171le

iizxssihc Die Flotte way mit ihrem Solde in starkem Rug, stand, Worüber große Unzufriedeityeic laut wurde, deren Bes. tigung nic1)t_ abzusehen ist, da__die_sc1)[ecl)ten Preise der „BMW wolle dem Geize Mehmed Alis nichr gestatten, d_urch dche _emztge Quellez öffnen. Dieser kritische Zusxand des Acgyptisclxen S_xatthalter sc wird gesteigert durch sein äußerst gespanntes Berh111t11111 zu En land, dessen Konsul in Folge der foi't1vä_k)rcndenYcigci-Ung d Acgyx-Fschen Gouvernements dem für Cnglcinds „;.-anch Zäp- gcn Forman des Sultans nachzukommyn, die letzce kategor:s„

chrittc folgen diirften. “- Es [ck11-

11 tdcr [ekzren Zählun

dermalen viel mir den Regicrungs-2[ngc[cgcnheito11, und bc; tet sich sichtbar znr Nachfolge in dcr chcntcn-W01'de 615111 '

des vor.

Z“"

Berlin, “20.3011.

n 1 ck 11 F

21116 Breslau schreibt 1117111: „* am 20111217 9. staitchabre funfziNährégsAmts-beclscick 11 um die Kircbs wie 1011 das Gemeinwcwzi der Stadt Z'U'cs hochvci'dicnkcn Mannes, dss Körzégl. K_oxiyißorialkaths, SUM tonchcen 1111?) H;1f:*_1*11'cdigcrs, Hexrn 9911111191", Harte 11111911“ SÜUÖOU di-x inniZsce 11116 lebhaftcste 2116111196101: chcit,

0

Diese Vermeh

ck

des

Sc. Cxcchenz. dcr komnmndircnde Gchc1*al_ch_0tc11“216111890111 Herr 0519170911 Zicken, Übergab an 9131“ «“;-11,49 dec“ 6791121111 Wi) der [1951-1911 Stabs-Offizicrc im 211ifri'agZ___(-)1'."701111111111 Katsciks von 271170111119 dic „Zinsignicn dis 21*ladim1r-O111 vicrtc1'K1assc, und im "LiuftkaZ-x Zizrcr WYÜJCstÉ.1_DIU Kaisci' 11911 911100106 cine 11111247, mic Bi'ilxami'ti bcicxxte g1111

DOsc, worauf der 9111921015303 der Kaiserin 1:1 Briüankcn,

1 1

17101101 von cém'm höiM h11191'eick)1':1 CÉIWHÜUQÉIM „SCHULTE Ihre? Majisé-„c der Kaiserin, 10110119 dexJUb1191' Mit beweg,

Stimme 1101121s

Zugleich wünschcc Sc. Cxccllexiz Ic? 01

Präsldent von SONY"- er1' 13011 9)?e1'c'r*c[,_dc_m Zub. (;;-«isi: im Namen Sr. 202110311111 des Königs so Wie im ctg11

Namen in einer desoxidean 11111190 1251011“, und 1Jbexrcich11 Insignien dcs Rochen Ydser-Oxdens dmtccr Kkawe 91:1 Schleifs.

Heri" 1.)bcr-Posr-.Di1*cicor Scthrz händigtc 1:0

1

ein eigenhändiges Schriibin S1“. Königl. Hoheit dcsPriw Wilhe1m von Preußen (Sohn S1“. TNazcskät 13151 Königs) c Se. F11111bisclck9f1iche Gnaden der Herr F11rsib11chof Drafi

Scdlnizky brachte im Namen _dcs hohen Domsiifts und katholiichcn Geistlichkeit Glück:.vünsckyc dai";

Herr chicrun

Vicc-Prasidcnc und GcheimerObcr-Regierungsratk) Freihcrrv

Kottwiß Überggb im Nam-xn der Königlichen Regierung Gratulations-Schreiben.

_.

Im Namen der gesammten evanqcl

schen Geistlichkeit stattete Hour Gencxal- Superintendent R1“ beck, im Namen'dcr hiesigen Univcr_11tät O_cr Rekto1'_»))21111' kus derselben, Herr Profcffor !)--. „Bernstein, 1.111 Auxemge

evangelisch-chcologisäxn Fakultät der zeitige Dekan, H1". P Der 011;- 0

111“. Böhmer, die fcicxlicbsten Glückwünsche ab. Präsident des Ober : Landesgerichts, 39011“ Kuhn,

der Ober ; Landesgc1'ich)is1'ati) Herr Graf von der Sch)11]

burq überreichten im Ramin dks gesammten Kxullcgiumo" * Ferner brachten Herr Stad

glückwünschendcs Schreiben.

richcs-Dircktor von Blankensee 11an Hc1'1'_ Stadigxi-ichxsr OJTUzcl im Namen des Königlichen Sradtgcytclycs 0117-9519; denz, von Seiten der Gcncra1-Landschafrs-Dircciwiz 081' Di vinz aber der Gcncral-Landsck)af_ts-Du§ckxor Herrn GrafDizi) und die HCWLU Regierungs-Räthe 5100) und von "311111111101 im Auftrage der Gencral-Komxnisyion von Sch1es1cn 091111111111 nen dar. Nachdem bereits auch der Königl. Polczxi-Praiident

serer Hauprstadt, dcr Gch. Obcr-chicrUngsrach „191.5'Ycinkeu

dcn G111ck1101111chc1199n erschienen way, Cibcrbrachtc ci11c_Dc_put dcs J)“?agisci'ats und dcr Stadtixcrordncccn dcm 4501311111 Diplom cines Ehrcnböirgcrs der .Haupt- und Rcüdctizsmdr'_ [1111 in rocbsammttier, mit Silber beschlagcncr Kapicl; dcs“

chen die Depucirccn dcr Kaufnmnnschafc iyic (8111610111101 Herr Obe1'-_Rabbi11er 2111111 crs-, als Jsüchkinschendcr Abgeordneter der gesammtc_n Ziideiigimc 'Tußerdcm hatten sich noch zahlrctche Friundc

hiesiqcn Handelsstandes.

Breslaus. _ Verehrer dcs Jubilare; eingefunden. _Dc? „Jchlgkcrssc durch alle diese Elrcnbczcugungen s1ch_tb.«.1' übqrx'ascizc bew-sgt, dankte aus alle an_ ihn gcrccyxcczen 211117011 Zerzlichen und eindrucksvollen Worten. Nachmittags _itmä eqab sich der Zubclgrcis umi) d_c_m_ Saale des hieiigeni männischcn ZwingeOS, wosclbsr die 21.1?1tgltcdcr dcs Presbyrex dcr Hofkirche ihm zu Ehxcn cin Fciimghl *.*-0141111191191! wclchés die hohen Militair- Und Cwel-Dihördxn 17:11 li)1__' gcnwarc'beehrceU, und an Welchem zahlreiche Be1'e1)_1*c1'_di._ bilars aus allen Ständen Theil nahmen. De1'_ cite_17111_1 sinn bclcbre das ganze Fest, und mit 991'_bezeipccrtycc1_11, nakmw wurden die auf das hohe Yol)l_bcf11_idc11_Sy.1111 unseres allvcrchrten Landesvaters,_L-ck1:, KÖTUIUDIVÜEWZZ geliebten Kronprinzen, unseres gciximmtcn Königl. „197111111 dcs Duxchlauchtigstcn 911111110011 sxerrscYer-Paares , _s011_11_ ferneres vcrdicnkkliches Wirken des Jubilars a1wgcb.1

Toasis aufgenommen. Der Jubilar dankte mii herzlichen!»

ten dci“ anwesenden Versammlung.“

Ueber das Ergxbniß der Geburrs-STi'auuxigxsju

Sterbe- Lichn dcs pWUßischn caats 1315“, _ JahrKZJÉ . * ; :“ '-'-.'*“nasb1?*i1'ie11Wpke

«M den „111, und zwawxg Regtx :- .. z„ . . ,. schen Siaars wurden im Laufe des Jahres WW W611

5Ü/. geboren. . . _„5_. dagegen starben. . . _, . _ also Zunahme durch _dc-n 1110erschuß dsr __5034 EZcborncn . . . . . . . . „. _; 1521275 im Jahre 1835 betrug derselbe UcbcrwhuHW also Vermehrung hierdurch in diesen bei- denIahrcn. . . . . .. bis zu Ende des Zabves 1834 vollzoZUe Zählung der Einwohner ergab . . . Hiernach wiirde dcr preußisch; Staat,_mic Aussch11iß dcs ?Füi'stknthums Neue!),xitck, am Eiide des Jahres 1836 Einwohch gehabt haben, . . . . . . .. In dieser Zahl ist jedock) nicht b;.zriffcn der

327,39 ? 509/921

' ,

. *1“ 231 . [IILZ-

"MMU“.

1911171111“

11 drei Za

tet werden möchte. Genauigkeit forts _reitcnd zu: 16 i ck die Zählung zu 11nde des Jahres “183 hrung durch den Ueberschuß dcr-G 111 nderccn nachweisen, sondern auch ' rde, welche bei der Zählung zu En ersehen wurden.

Mic_ ten Zahlung,

.Die

ren 1835, 36 und Zählung eben so genau,

im Jahre 1835

x ck

| dahcr

1836 ................

zu

egen die Auswanderungen, Fr Vielfaches geringer sein szahl durch den Ueberschuß ählung der Einwohner, welche am Ende _ _ zu vollziehen ist, wird den Be-

9 des waßrschetnlichen Uebers )usscs der Einwanderungen in 37 in so weit nachweisen, als

als die nächstvorhergc ende ver- Jn der Regel nehmen die

1,127 1,296

in beiden Jahren zusammengenommen also 2,423

ist beinahe 23/7 auf 100,

Alters und Standes die Regierungsbezirke Königsberg. . . . Gnmbinnen . . . Danzig ......

«“./10,979 JITai'icnwcrder. . 487,443 *

die Provinz Preußen. . . “Posen ....... 778,216 Bromberg . . . . 374,082

die Provinz Posen . . . . Potsdam ..... & 962,850 Frankfurt ..... 728,914

die Pyovinz Brandenburg Stettin ...... 457,5216 Köslin ...... 355,611 Strassund . . . . 157,865 W"-

die Provinz Pommern. . M* Breskau ..... 1,011,735 Oppeln ...... 773,542 Liegnitz ...... 809,585 W

die Provinz Schlesien . . Magdeburg . . 590,440 OJZerseburg . . . . 638,442 Erfurt ...... 300,725 ""-.- . die Provinz Sachsen . . . Münster ..... 405,661

Binden 419,1-“14 Arnsberg ..... 409,1-12

die Provinz Westfalen .- „"““

740,829 549,410

die Rheinprovinz .....

also im ganzen Staate wie vorhin

Das 1111schu

11 einzelnen Re ebersnht crgicbx.

der

Köslin Stettin ..... . .

Bromberg „7:

Stralsund ..... Posen ........ Potsdam ...... Merseburg ..... Düsseldorf . . ,. . Minden ...... . (***

Arnsberg ...... Magdeburg .....

Königsber . . . . , “=“? _ Zöln . .? ..... . ppcln ....... Breslau Lichen ........ Gumbinnen . . . . Lice_)niß ....... _ _ NY nskcr ...... 11“ preuß.S1aat überhaupt . Dic Regierungs- Bezirke cborxc cberichusscs der erstern geordnet:

Regierungs-«Zezirk. 4136 4146 -1681 4574 3877 4255 3877 4117 3963 4018 4036 4398 3855 3953 3784 3919 3894 4071 4073 4810 4118 3726 4141 3930 3169

4076 **

Marienwerder , .

rankfurc. . . . ; : anziq .......

Wiek

Koblenz ....... Ée'furt ........

als Gestokbne, und

rung ist zwar geringer als in frühern Zeiten, namentlich vor dem Jahre 1826, seit welchem besonders die 111111110161 beträchtlich zunahm: schr bedemcnd, indem, nern sollte, schon in beinahe 58 Jahren eine * Einwoancrzahl crfolgen-würde.

Urechnung des Uxbersckwsses der Gebornen seit der hatten am Ende des Jahres 1836 Einwohner

indcffen bleibt sie doch immer wenn dieselbe gleichfö

2,118,652

1,152,298

1,69_1,764

971,012

2,594,862

1,529,607

1,323,947

2,155,091 13,837,233

204 2277 2865 2785 2315 2702 2310 2679 2512 2631 2655 3025 2508 2708 2557 2739 2706 2957 2962 3761 3070 2697 3127 3149 2471 2780

Latten also zwar

Verhältniß der Gebornen, dcr Gestorbnen und des _si'es der crstern zu der am Ende des Jahres 1834 ge- 111111 Bevölkerung, war auch im Laufe des Jahres 1836 in giexungs-Bezirkcn sehr verschieden, wie folgende

(xs hatten auf 100,000 Lebende durchschnittlich

Gcbornc. Gestoane Uebe1schuß.

2088 1869 1816 1789 1562 1553 1537 1438 1421

1.91“! ,

01“) 1

1381 1373 1347 1245 1227 1210 1188 1114 111] 1849 1048 1029 1014

781

698

1296

mmtlich mehr

md hier nach dem Betrage des allein dicser Ueberschuß isi

och so verschieden daß er auf d' ' z'“ * ' . . , te gleiche (mwo ne1za1 im cJMUngs-Bczerke Münster nur sehr wenig über c?11Dréhttheil

„essen lebt.

1/ 1 ][

ahl der G

?

111111-

betcä 1,

ans 100. TOMMY?“

cbornen, n

, abcr bncn

fÜr

weniger als 32 C war daselbst zwar den ganzen Staat ,

'inwohner. noch unter

und betrug

C der sich für dcn_ Regierungs-Be irk Köslin cr,- hk s7 _atte nämlich M11nsre1*_ dcn kleinsiin

nahe /10 auf 100: und deun den größten __ähattc (;_UZX) dic bei___1 _ ___ _m1)nurerwcni 1e1*3/a11100: __9 es kam daselbst M1 Jahre 18361101“ ciZe Gebmécoauffmehr Dio Zahl der

cberschuß mit

mit nichr ganz weitem kleinste

der Mittel- 11111 33__1_ 7

ählungen hoffen, daß 7 nichcblos die Ver- _ebo1'nc11 und der Einge- Etnige von denen enthalten de des Jahres 1834 noch

Die Vermehrung durch den Ucbei“schuß dcr Gcborncn g betrug auf 100,000 durchschnittlich

rmig forc- Verdoppelung

845

auf 100, oder eins auf mehr als 40 und weniger als 41 Etywohneri aber die Heringe Zahl der Geburten wirkt hier doch 10 überwwgend, daß der Regierungsbezirk Münster“, ohngeachtct der ziemlich geringen Sterblichkelt, den kleinsten Imbachs duich die Uxberzahl der Gebornen erhielt. Diese Ei"- schern11ng wxed_e1'holt iich in der Regel jährlich, und scheint da- ;)e1*__m den ecgcnthümlichen Verhältnissen dieses Landesthciles u tegen.

Dir Regierungsbezirk Köslin hatte dieSmal die geringste Sterblichkeit 1111111“ allen Regierungsbezirken des preußischen Staats; nämlich noch nicht ganz 2720 auf 100, oder einen auf bemahe 40 Einwohner: aber er hatte zugleich zwar noch keineswcges eme ausgezeichnet große, aber doch eine solche An- zahl von Gcborncn, welche die Mittelzahl für den ganzen Staat noch u_m cctvas überstieg; nämlich noch 1“1be1*/1'*/,5 auf 100, oder eins auf wenig über 24 C'inWohncr. Dadurch entstand nun der so beträchtliche vaachs durch den Ueberschuß der Ge- boriixzi: und es zeigt sich zugleich, wie so ganz unrichtig die von polttticl)cn_ Rechnern in neuester Zeit ausgesprochene Behauptung isi, daß die _geringste Sterblichkeit da skattfinde, wo die geringste Zahl der („Geburten vorkommt. Alserdings muß mit der Zahl der Gcbornen auch die Zahl der Gestorbnen wachsen, weil auch unter den_ günstig en „Verhältnissen gewöhnlich doch beinahe ein S_cchstheil aller?) eugebornen im ersten Lebensjahre stirbt: aber dieser 11n11cr171eidliche Verlust kann Wohl dadurch vergütet wer- de_n, da[; die Lebensdauci' dcr Uebriggeblicbnen um so länger 111119. Das zeigt sich anch bei cinev Vergleichung zwischen den chierungbezirkcn Kös1in und Münster in Bezug auf das Le- bensalter der im Jahre 1836 daselbst Gestorbncn. Auf 100,000 zx; Ende des „Jahres 1834 in diesen Regierungsbezirken gezählte Cinwobner waren nämlich im Jahre 1836 gestorben

in den Regierungsbezirkcn Köslin Münster Kinder vor vollendetem ersten Lebens- jahre mit Einschluß der Todrgebornen 596 501 Kinder vom Anfange des zweiten bis zur Vollendun dcs 1411311 Ja WS 338 512 Personen vom nfange des ] ten bis zur Vollendung des 70|en Lebens- jalres .................. 810 eber 70jährige ............ 27-1 396

von allen Altern zusammengenommen 20484 24714

Unter_ den Gestorbnen im chierun sbezirk KöUin befin- den s1ch hiernach verhältnißmäßig mehr. inder, die vor Vollen- dung _dcs crskcn Lebensjahres starben, als im Regierungsbezirk Münster. Aber _dcr Regierungsbezirk Köslin hatte auch 4136 Neugeboi'ne auf jedes 100,000 Lebende, während der Regie- runxzsbeztrk ONÜUskcr gleichzeitig auf dieselbe Anzahl Lebende n111'3169 Neugebornecmpfing: cr mußte daZer auchverhältnißmäßig mehr T_och vor Vollendung des ersten ebensjahres haben, ob- gleich die Sterblichkeit unter denselben in ihm noch geringer war, _als im ReJicrungsbezirke Münster; indem dort beinahe 11U1' ',“7, das ist /2„ hier dagegen 3/.9 der Neugebornen schon im ersten Jahre starben. Auffallende1*__zeigt sich der Unterschied der Verhältnisse bei den Kindern, wel )e das erste Jahr über- lebt, das vierzehnte aber noch nicht vollendet hatten. Solcher Kinder mußre unter der gleichen Anzahl Einwohner Köslin be- ti'achtlicl) mehr haben als Münster, weil die Bevölkerun dort rascher fortschreitet: demohngeachtet hatte unter 100,000 Zehen- dcn Köslin nur 338, s))?ünsrer dagegen 512 in diesem Lebens- alter Gestorbne; jenes ver1or also noch nicht ganz zwei Drit- thcile der Anzahl welche dieses einbüßte. Auch in den thäti- qen Jahren des ebens, vom Anfange dcs funfzehnten bis zur"

ollcndung dcs siebzigskcn Jahres, verlor" Köslin nur 840, 932111110? dagegen 10620011 100,000Lebende11: aber jenes hatte auch vcrhältnißmäßig weniger ?Ncnschen in diesem Lebensalter, als die- ses, weil es wegen _dcs sc)11e11ern Fortschritts der Bevölkerung Unter der gleichen “211131161 Einwohner mehr Kinder hatte; und es ist daher die Sterblichkeit im thärigen chenSalcer in beiden Regierungsbezirkcn bei weitem weniger verschieden, als in der Kindheit. Das Gleiche gilt auch vom Übersieb igjährigcn Alter: unter der gleichen Anzahl Einwohner m11ß932111111er mel)? Über- siebzigjährige haben als Köslin; es hat aber auch mehr Todte in diesem Lebensalter. DichrHältniffe im Regierungsbezirke M1111sie1' scheinen hiernach bcsonbers dei“ Jugend ungünstig zu sein; Von der gleichen Anzahl Einwohnek werden hier nicht allem weniger Kinder erzeugt, sondern von diesen weniqern gebn atze!) noch mehr in dcnKinderjahren vcrsorcn, als in Kös- lin: läßt das Erste auch noch eine vorchcilhafte Deutung zu; so ist doch das Lcßte jedenfalls nachtheilig,

Nächst, dem Regierungsbezirke Köslin hatten die Regie- rungsbczirke _Stettin, OJTarienwerder und Bromberg im Jahre 1836 dix größten Ucbcrschüsse der Geborncn: die beiden lelzcern pfixgcn in allen Jahren, wo sie nicht durch cpidsmische Kxank- heiten leiden, ei11cn starken vaachs dsr Bevölkerung zu haben, welches auch um so mehr 3,11 erwarten ist, da sie mit Köslin die mindest bevölkerten des preußischen Staates sind. Aber auch im Regierungsbezirke Gumbinnen wächst in gewöhnlichen

und es ii?

1062

Jahren die Bcvölk'cmxng ungefähr eben so schnell: baher ein außerordentlichcs Eräugniß, daß dieser Landesthcil im Jahre [83.6 vers)§11111ißtnäßig noch nicht halb so" viel Zuwachs YM“, als Köslin. Zwin' die Zahl der Gcbornen war in beiden

cgierungsbezirken beinahe gleich; und Gumbinnen übertraf hierinK-Zslin sogar noch um etwas, indem auf]00,000 Lebende jenes 4141, dieses110041I315Gcboi'ncbacke: abcr dcrUntcrschied inder An- zahlderTodesfällcwarumso bcdc1iiendc1*;dcnn a11f100,000Lebe11de _?atte Sinnbinnen 3127, Köslin dagegen nur 2048 Gcsiorbne, 1110) 0191“ liegt der Unterschied hauptsächlich in dem jugendlicher: Alter. Cs starben nämlich von 100,000 am Ende des Jahres 1834 gczéihlten Einwohnern im Laufe des Jahres 1836

U11 Regici'ungsbczirkc „Köslin Gumbinnen

Kindck vor Vollendung des ersten Lc- bsnsjahrcs mit Einschluß dci“ Todtgc- bornen .................. vom Anfange des 21cm bis zm" Vollen- dUnZ dcs 141'cn Lebensjahres ..... vom Anfange des 151e11 bis zur Vol]- cndung dcs 70stc11 Jahres ...... Ueberstcbzigjährige ............

von allen Altern zusammen. . . . 2048 3127

Hiernach verhielten sich untck der gleichen Anzahl chender die Écsiorbncn in Köslin und Gumbinnen unter den Kindern vor Volli'ndung des ersten Lebensjahres .......... unter den Uebereinjährigcn bis 311123011; endung dcs 14tc11 Jahres ...... » » Unter den Ucbervicrze njäbriqcn bis zur Vollendung des 70 en ZaHrcs. . . .

595 338 8/10

741 851

1223 274 312

beinahe wie 4 zu 5 2 » 5

nicht ganz wie 2 » 3

unter den Uekersicbzigjährigcn . . . . nahe wie 7 v 8

. gen der

Kinder-Krankheiten haben im

Jahre 1836 vorzüglich den Re-

gierungsbezirk Gumbinnen betroffen: derselbe hat allein 913

dur_ch die natürlichen Pocken verloren; thetl der 2618, haupt tödtete.

_ das ist über ein Drit- 1velche dieses Uebel im preußischen Staate über- Aber auch andere „Krankheiten müssen das ju-

gendliche, und t eils auch das mitlere LebenSalter in Gumbin-

nen viel ärcer

etroffen haben, als in Köstin, da die Wirkun- okken, wie verderblich sie auch Waren, doch bei wei-

tem nicht hinreichetz, den beträchtlichen Unterschied in der Sterb-

lichkeit ge en Köslin zu erklären. Der e ierungsbezirk Oppeln hatte auch in gewöhnli )en Jahren, verhältnißmäßig bei

dieSmal, wie sonst weitem die mehr-

sten Gebornen; aber auch bei weitem die meisten Gestorbnen, und daher anch nicht ganz 11/20 auf 100 Zuwachs. Insbeson- dere kam eine Geburt auf mehr als 20, aber nicht ganz 21 Le-

bende, oder die Neugebornen Waren nahe

4%, auf 100 der

Lebenden. Von den Gestorbnen kam einer auf mehr als 26, aber nicht ganz 27 Lebende; oder die Gestorbnen waren noch etwas mehr

als 33/4 auf 100 Lebende. Die Sterblichkeit ist

hierinallen Lebens-

altern noch größer als diesmal im Regierungsbezirke Gumbin- nen: gegen den Regierungsbezirk Kös1111 stellt sich dieselbe aber

folgendermaaßcn.

Auf 100,000 am Ende des Jahres 1834 gezählte Einwoh-

ner hatte im Jahre 1836 Gcsiorbne

der Regierungsbezirk „Köslin

Kinder vor Vollenduug des ersten Lebens- jahres mic Einschluß dcr Todtgebornen . Uebereinjährige bis zur Vollendung des vierzehnten Jahres ............ Uebervierzehnjäbrige bis zur Vollendung des siebzigstcn Jahres Uebersiebzigjährige

von allen Altern zusammengenommen

" 2048

Oppeln 965 999

1461 336

* 3761

596 338 840

274

*“ Schon unter den Neugebornen ist hier die Sterblichkeit

auffallend groß:

es stirbt von denselben seh

r nahe ein volles

Ft'inftheil vor Vollendung des ersten Lebensjahres; während Köslin von seinen Neugebornen gleichzeitig beinahe nur ein

Siebentheil verliert. hier die große Sterblichkeit der Kinder vom ten bis zum Ende des vierzehnten Jahres:

Besonders auffallend erscheint aber auch Anfange des zwei-

es starben nämlich

in diesem Lebensalter unter der gleichen Einwohnerzahl in Op-

peln beinahe dreimal mehr Kinder als in Köslin.

Demohn-

geachcet zeichnet sich Oppeln keinesweges durch eine besonders Zvoße Anzal von Pokkentodten aus: es starben daselbst im

aufe des

abres 1836 an den natürlichen Pokken 94, wäh-

rend gleichzeitig im Regierungsbezirke Gumbinnen 91.5, also

fast zehnmal mehr, dieser Krankheit unterlagen.

Ueberhaupc

ist die große Sterblichkeit im Regierungsbezirke Oppeln nicht

die Folge von Epidemien, welche nur ren verwüstend hervortreten; sondern kehrendes, Eräugniß.

in einzelnen Zah- ein rlich wieder- mirhin von bleibenden Verhältni en bedingtes Auch im thätigen LebenSalter, zwischen dem

Anfange des funsznten und dem Ende des sieb igsken Lebens- bleibt die terblichkeit

jahres, sehr viel größer, als im Regierungs-Bezirk

starben in diesem Lebensalter sieben, im lekztern nur Diese Sterblichkeit trifft vor-

der gleichen Anzahl Lebender.

im Regierun s-

ezirk Oppeln öSlin: im erstem vier von

züglich den jüngern Theil der hier bezeichneten Personen: in

den spätern Lebensjahren vermindert sie sich so

Anzahl der Menschen, die erst nach

sehr, daß die

Vollendung des siebzigsten

LebenSjahres starben, in Oppeln Verhältnißmäßig größer ist als

in Köslin; Von der gleichen Anzahl Eintvo

zeitig dort fünf, hier

_ hner starben aber nur vier Über

gleich-

siebzigjährig. Die

große Sterblichkeit in Obcr-Schlest'en wird oft dem übermäßigen

Gcnusse des Brandweins zugeschrieben: dcr

Getränks ist indessen hier schwerlich größer,

genden der östlichen Provinzen des preußischen Staats.

Mißbrauch dieses als in andern Gc- Auch

der Regierungs-Bczirk Liegniz hat jährlich eine beträcbtliche

Sterblichkeit, und daher, ohngeachtet einer ansehnlichen ?

von Neugeborncn,

dennoch nur einen geringen Zuwachs,

nzahl mit

welchem er in gewöhnlichen Jahren und namentlich auch im Jahre 1836 nur wcniq über dem Regierungs-Bezirk Münster

sieht: gleichon Sprache und eligion im Regierungs-Be Regierungs-Bezirk Oppeln verschieden.

sind Sitten und Gewerb roßent cils auch ,ka “)

iegniz ganz vom

Die neuen Ehen, welche im Jahre 1836 im preußischen

Staate geschlossen wurden, Bezirke folgendermaaßcn,

vextheiiten sich auf dessen Regierungs- thetls Überhaupt, theils in Beziehun

auf ihre Verhältnisse zu deren am Ende des Jahres 1831 au ;

genommenen Einwvhncrzahl 111 km Regierungsbezirken wurden im Jahre 1836 -iiberl)aupt neue Ehen

cchlo cn „Königsberg .......... g s677,10 Gmnbinnen .......... 5050 Danziq 3253 Marienwerder 5050 7110 3796 88-49 6245 4015 3075 1502 8982 8147 7511 5528 5490 2588 3384 4053 1385 3699 6833 3849

Bromberg

?otsdam mit Berlin "rankfurt .....

Stettin

Stralsund ........... Breslau ............ Oppeln

Liegniz ............. Magdeburg ..........

-?erseburg

Erfurt ............. Münster ............ Minden ............ Arnsberg ........... Köln .............. Düsseldorf ........... Koblenz ............ Trier 3155“ Arbon ............. 2963 im ganzen Staate ...... 125,39]

Im Allgemeinen ge 1511 das Jahr 1836 die Anzahl der ncugesckloßnen Ehen unicr Mitteljahre, indem es a11f100,000 928 neue Ehen hatte; Und also voll 108 gleichzeitig chenden cin

x.

also auf 100,000 Le- bcndedurchschnittlic13

931 932 978

1073 938

1048 910 879 904 896 976 906

1975 911 923 884 885 846 995 903 899 937

850 790 819 928

aucb in Bezug auf die gewöhnlichen

Einwohner Durchschnittlich von mehr als 107, aber nicht Paar sich neu verband. Einzelnen Wechselt das Verhältniß dcr ncuqc

Im schloßnen Ehen zu

den gleichzcitichbe11den dergestalt, daß auf100,000 zu Ende des

Jahres 1831 gezählte Einwohner, im

Iahre1836 neugeschloßne

Ehen kamen: höchstens 1075 im Regierungsbezirke Oppeln, und

mindestens 790 im Regierungsbezirke Trier.

Die größte Anzahl