meines S 111111on 11 gebrauchen, zu vjel Vernunft zu haben 351111113111: 11.1,- raxao) füzrclneteu. Die Regrcrun'g wußte, daß keine angesehene Person von der uneigeutlicl) so “genannten Partei der Charte an jenen fchändlichenHand11mgen Tlxeu geqommcn hatte, und daß die Agenten und Beförderer der Anarcyte, aUem aus den lleber- rssten einer von dem Rational-Hasse prosknbtrten und gebrandmark- 1611 Partei hervorgegangen waren. Ein; gcrcchte_und gewiffeuhafxe Regierung wil] jedoch nicht nur ein xuh1ges GewtfsZt; sondem 11e 111111; auch die Ucbcrzeugung dxr Natron auf ihrer Dette habxu; es war daher nothwendig, sich 111 *Geduld zfn fassen mxd rulxtg ah- znwartcn. Dic Faction ngbux jedoch, wre gesagt, d1e1'e Kl_ughe1t , 1111- Schwäche und setzte unt cmcr fiets zunehmenden Kühnhett tdxe Machinationen fort, und es gelang ihr zuletzt,_dc11 Nur zur Empo- r11ng ertönen 11 lassen, aber weder eme Provmz, noch, eme Stadt, noch ein The?! dcs PornÖZiefischm, Gebietes erhob d1es Geschrcj, sondern es ging aus den eibcn, cmer sch1yachen Truypxn-Abtpn- - lung beroor,we1che, von der Facnou _aztfgcxuzt, tyre ßsfizxere gesan- 01:11 géuommen hatte. Diese rcin m1111111r1sche Emporuug wäre qu sxck) d'or Bcachtung nicht werth, wejnn.11e_ 111.111 durcy ch Nachthe11, den 172 dem 'Lande zufügt. dyrck) dre *rbxtternng. 111: ue von neuem anfrcgt, durch die Kosten, d1e fie ve__x 1rsacht, uud vqr Allem 1111111) den Augenblick, in wclchem sZe sattnndet, c111e traunge W1ch11g1c11 erlangte. Untxr solchen Umnänden kann dte Regierung nur em Mittel gegen dies llcbcl anwenden; fie muß 11.110110) 1ch11eu.gchn dm Eiüfiuß deffeibcu ankäxxwfen und zu encrgtsgnn Maßregxm schrciten, damit die Faction nn Voraus emschc. daß nzan noch eme sxrengcre Unterdrückung gegen fie anzuwenden beten sev; ,oder man müßte sich denn darein er eben, Portugal durch Anarch zu Gründe gerichtet und mit Blut 1berschwcmu11zu sehen. Am .„lbend des 131e'n überbrachte der Telxgraph dax Rachrtcyt von der Empornng dcs Detaschements des sten Jagex-chjments in Barca, xxnd„dcr Ge- neral:Administrator und das M111ta1r-Gouvernement bemach11g1en 11:1) nun, kraft der Befugnisse, die thnen dxr Artzkcx ]. dcr Coußmmon beilegt, dcr Haupt-Vcrschwörcr. suspendxrtcn dle Herausgabe der J011r- nale und verhinderten so eme Kolnfion, 1011 dem Volke, 1133; 1'1ch schon ur Abwehr jenek xcrbrcchcr1(ch)611 Versuxhc bexvqrs- nete. Star durch ihr Bewqxlscpn, uxe „durch, dtc Bußma- mnn unserer großherzigejx Kom m, d1_e m, dtcsem schwteri- gen &ugmblirke steh als wurdige o_uveramfn cIhres Vo1kes zcixgt. erschienen die Minister am darauf so1genden „wage vor den 91a- 1111110090“, um ihnen das, was sxe gethay hatten, ,dqrznlc'gcn Und ihnen zu sagen: „Sirach uns, tyenn war es verdtent „00001, oder ermächtigt nns, zu handeln, wenn zhr unser chfahren bolltgt. Nicht eine einzige Stinune erhob sick) wrdcr uns., D1c Bcistimmung war aügcmein, und die chr.isenla:1teg_ der Natron vonrken, 11134) reiflicher Prüfung und inmitten, der royterz Ruhe, das heut: „verof- fentlichte Gesch, kraft dcffen dxe 11:1 1008-O01'1108*Akte 1051101de 117. Ein Zügel ist der Ausschwäfuxng der Presse angelegt, und dre Ragu- r11ng ist mit einer Gcwaltbeklczdet, welche se in dcnStaud'scst, allen möglichen Fällen die Stirnczubuten.D(cCyrtesl,»ab_en_1vrePf11ch1gethat); dieKönigin hat auf die huldvcüste Watse tbre Sanctrouxnhmltynd dre - soforti eAusfübrungeines _Gcseyespefobkcn, dessensc1)e_1nbarcStxczxge das auseinige Mittel 117, cm 1011111:th Uebel zu verhuten. vxcl!_ch1cht diellnglückiichen, welchedcr Aufstagd tauschen mochte, von 1hrcchr- derben zu retten und dem Schcznotte zahlxcchze Opfer zu entziehen. Die Regierung entfaltete Eyergte unp That1gfe1t. Der V1scoude da Bandeira, zu dem Ihre Majeßät völltges _Vertrauen 13.11, 117 von der Königin zu ihrem Statthalter 111 den dre: Nord-Provmzcn crnamxt und mit den ausgedehntefieu Vollmachten befle1dct woxdcx1._ Em Eliten:Corps von_600 Mann wurde 0111er den Trupyeu der Haupt- stadt ausgewählt und wird heute noch um sciqem bexuhmten General nach Porto abgehen, wo es morgen kunden 101117. Das vonommcnse Ruhe herrscht inLissabou. In diesem Augenbltcke ,crfabren wir durch sine telcgrapbische Depesche aus Porto, daß cm Corps _tapfxrer Patrioten und Truppen unter dem Baron Ahnagcm, tm .Be- grxffe stand, gegen die Rebellen, aus 1131e11cn. s§111c51S1cgc6 gnd der Vernichtung des Feindes gewtß. 11 Pyrto 111 dte Ruhe-xnchc qesiört worden, und es ist dort dx: Anbäugltchknt an dxe nationale Hack): o aroß, wie man es nur von einer Stadt erwart'en konnte, Welche deWßgt unserer Freiheit ist. „2er guten Pormgxcscnsund gxtreukm [[ßxcrtbanen unserer Könégiu :?:-och undesyrg: sxvnzxdre 11xnv.r1ncrd- liche Streage'dcr Rxaicrung wxrd nur 11111 101111111) »chnldrge „f.:ukcn. Von den 111 dieser Nacht verhafteten. Pcrsonxn smx 11“th ..1coer Z.] Crejvejt «setzt worden. da dtJchtcrnng mcht wunscl)1,„x»ch3111dxxzc 111711111101, foudeM verhindern 10111, daß 25 dcrcn„gebc. 41: („01110 “"machel! Hider Öie Frejlzeff 11111) SÜUTLUZ dcr Burger. I=...031-10111 ;Fax:-1 MM:! die Oxdrmng und der JTTTÖÉU“TV1ödck (11.11.10111-„11111'1' ZFNUWU wixd fiher§rttgt scpa, daß d1-;é:ck101'1§ 111.d*1:,1e,Q"111.9,§1. dx. Rcatexunq der Königin 171: vor dcr (1707911211 114-11111)?.91*11 11111111 „411111 010er 111110, bewahrt haken, vor dc11,sch5§ckc" dxfk *LMWY;
Ein in der „chieyungs- ettung crschecncné LWF" dcs CéviL-Gouverneurs fordert die efehlshabcr dcr Nago-xal-(yaxde auf ihren Untergebenen de_kannt zu machen, 001; cß unscftßlch) sey, ohne einen von dem Civél-Gouveryeur unterzerchnetc11 .Be- feh/l Jemanden zu verhaften. Es Werd fefr'ncr der" Nacconal- Garde empfohlen, an keinem Komplot Thetl 1: nehmen„“ das Linen Umsturz der bestehenden Oxdnung der 111ge zum OMX ?aéxe, vielmehr sogleich die Regecrung davon 01 Kenntmxz zu c en. - „ „ „ H Die Cortes haben einstimmeg eme Symme von 20 Mxll. Reis bewilligt, die bei der Taufe des künfttgen Thronerbcn zm
Disposnion der Königin gesfellt werden sollen.
Türkei.
' ie neue e naci Berlin gekommene Nummer der Türk:- scixenOZeitunfq ßTekanzli «?L'lekaji vom 9. Rebs-el-Achcr (*.-ten ' ent ät olgende rti e : ' „ IWZDUF) Kalfp-énets-Secretair Sr. Hohen, Wg s s a_f Efe nxdt, Hatte bis jcßt, da er ein geschickter und rechtschanener Mann 31: scon schien , der (Gnade dcs_ Großhcryn stchizu crfxcucxn gc- !)1151." Dieser Würdenträger bc1a13 aber Zucht zeergemäxe Kennt- nlffe qenuq, und war in den neuen Etnrtchtungxn 1chlechr bc- wandért; ér ließ sich in wichtigen Punkten Fehlgrcffc zu Schul,- den kommen, und zog fich deShalb mqychen V?xchs zu. 2100) sein Schwiegervakcr, der“ jckzch 937111111121“ des Innern, “;PthQv Pasciza, qaö ihm viele beilmme C'rmczhnyngcn. Daééassaf Efendi jeöoci) keinen Rack) annahm, jo 111 ex nun 0111 Fefe?! des Sultans seines Amtes entsetzt worden 0110 soll, eetxes „„het um seiner Befferung willen, 0110 anderen ;hctx's werk dre Ye- selzung der Stelle noxhwendig :|, über, genus]? .[ngclxgeyhxrrcn de'r Großherrlichen Bergwerke von Kebatx und Argham 1311- Auf- 1Tcht führen. Waffaf ist demgemäß auf eencm Dampfscßtffe nch) Trapezunt abgeschlc, l:;m/zwn dort aus an den Ort semev Ve- '* n tel 0 c e cn. , MMUFZZ Lekn zGebigrge Sindschar-Tagh (1111 mncre11_Mcsopo- tamien) hatte schon langere Zeit ein Banoctenhaufc sem Wesen etrjcben und sowohl den Bewohnexnxer Umgegend als. 000 ZZeisenden Scl aden Ugefügt. Der ]ckzkgc M11schir der Makltzz-n von Siwas, “afis kÖnscha, brach an pez“ Sptße der unter 191- nenBefchlen stehenden Garvey unh Luncq-Truppen gegen 01c- ses Gesindel auf, bekämpfte ste mct Allah s Hülfe und bcseßte das Gebirge. Die in Höhlenyverborgcne'n Verbrecher kame," zu der Eitifichr, daß fie, wenn ckck hartnäckeg Troß. böxcn , 1121.11 Hälse von der Löwentaße de:.“ rengcn GcrechtYkert nccht wm- deg„befreien können, und fiehten um Gnade. Fünftauscnd pon “ “ « wurden in verschiedene Gegenden des Ejalexs Dray- bekr verseßt, und die im Kamyfe Gefangeyen , an dc-r Zahl 1500, nebst ihren Habselz ketten „unter dre Mann chaft des siegreichen Heeres vcrthet c. Von Sindschay . ags)
“'i-' „„ „., -.-.
aus 0 en der Mérlewa Mirsa Pascha ,und der _Mixala: Arslaéw ei mit der unter ihrem Befehle skehepden Reekers: ge- gen Talafar, den beeskigten Aufenthalt emes xßuberrschen Kurdenftammes, dessen ewohncr, etwa 1500 Famtleen , durch Abgeordnete um Gnade fiehten_und Gehorsam aygclobcen. Dcr
?uschjr bestellte einen zuverlasngen Mann von thrxm Stamm? als Mutesellim über Talafcr, und übertrug dem Arslan-Bee die Würde eines Kommandanrcn der benachbarten. Stßdt Nest- bin, wo gegenwärtig eine solideKaserne'gebqut wwd. 01.10Kur- den von Talafer find als Freiwcklxge m dre Armxe dcs Mu- scbir's getreten, und der Leßtere zeigt an, daß er ]eßt im Be- griffe stehe, auch die Banditen des Berges Aktscha-Tagh m Malaria zu bekämpfen.“
Gréechenland.
Athen, 6. „Juli. Der längst zux' Sprache gekommene Wunsch der Freiwilligen, gleich den fruher nach erchenland kommandirten T.??uppcn ZF Dcnkzeickéen tragen zu dürfen, wurde
' o 1; dm“ !. e kri t rea isn't; dméLxékgßchn drsch1ogffc11 dTn Fach Bcstinqungen deJWcrb-Ver- trags vom 1. November 1832 111 Unsere Mihtaxrdxchtc ungetrxtcncn Freiwiüißen, welche die übernon11ncnc11Verbzndlichkexten gctrculxch c't- fiillt haben, 0.111) Vollendung ihrxr Dtenstzert 3111“ AnYcickmung m.d Erinnerung das nämliche Denfzctänn 11111 gle1chc1u ande 411 ver. leihen, we1chcs Wir unterm 22. Nov1mhxr (4. Dezember“) 183.1 de„m Königl. Bayerischen Hülfs-Corps bemmmt habet). Jedoch met bierbct die Veränderung ein, daß a_11f der Ruckseue statt der Worte „dem König!. B.1ycr-ischcn 'ülss-CorpS“ d1e Woxte „13111 "111011111 en aus Bayern“ in Gric ischcr Sprache gest, t, wcrdctx. Éicses enkzeicden sollen alle 111 obige Katcgoric geh ragen M1-
erstanden, oder der
O tto.“
ben und sagen, dieser stets in Hof-L
nen Augen überzeugen wolle,
chischen ' écnsken. dic duxchaus keine politisch,1'11 Folgen gckn11pfr werdcn därfen.
mixéen bestémmr. Ein KönigliaZes Rcsxript , dic Ansässgmachung derer, die 11ch bxs je!;zc hterzu gemeldet
Inland.
Verhältnisse zwi
cinskimmte, schlossen dcn
Erinnerung an die vor 6
“_.-
feines edcla Berufes geworden.
litair-„ndtviducn, nebst den Sanitäts: und Ad111ini|ra110=Bean1tcn ohne UZterschied des Grades erhalten.. AuSgcschlofscu find ]xne, welche sich durch Ersaßmänucr vertreten ließen, oder aus was mzmer fur anderem Grund 016 'encm dcr Untauglichkeit keine vollx Capttulanon
Hesertion sul) schuldig uzachtcn, wte auch solche. welchc wegen militairisch Verbrxcycn, gememcr YeUrbrc'clwn undBer- geben untersucht und schuldig befunden wurden. 5111 d1e Vertbejlung dieses Dcnfzeichcns bcüimmen wir den 18. (30.) Septembcx laufen- den Jahres als den Tag Unsercs Namcuéfefies. Unser Krteg§:M1- nisiermm erhält den Auftrag, für dieAnfertiguug dteses Denkzytchcps ungesäume das Geeignete anzuordnen. Athen, den 14. (26.1Jun1 18.17,
Hofrath von Schubert weilt seit einigcnfTagen mit seépen weiblichen und männlichen Reisegefährtey an unserer Mette. Se. Majestät der König widmet diesem sec_ncm frühfcren Lehrer die schmeichelhafccste “.)[ufmm'l'samkeité so daß die erchen glau-
“ 'quipage hcrumfahrende an- sehnliche Mann sey cin inkognito reisenkzer Fürst (der-Vater der Königin), der sich von dem Glück: scmer Tochter mrt eige-
Der Courier schreibt: „Die Pest in Poros hat fast ganz aufgehört; seit einigen Tagen ist kein 1110er Fall voxgekommen, und man hat Hoffnung, das gänzlrche Verschwmden dieses Uebels in kürzester Zeit erwarten zu dürfen. „Aber zu „unsqrem großen Bedauern müssen wir dem Publrkum xnetx xtlen, daß ])1*. Rothlauf, der mit so großer Berettxvt rgkett sich“ zum Dienste nach Poros meldete, der so vtele Be- weise edler Menschenliebe gab und mit so ausdauerndem Eifer die ärztliche Pflege der Kranken besorgte, welche auf das für die Peftkranken bestimmte Eiland geßracht wurdcn , selbst an der Pest erkrankt, und nunmehr der nämluhep Gefahr an's- geseßt ist, aus der er so manchen Kranken ,bcfrcst hay Da 1e- doch die Krankheit viel von ihrer anfangltchcn Heftegkect ver- loren hat, so hoffen die Aerzte, ihren chrenwcyt en Collegen zu retten.“*) - Schrbedauert wird der am Samt xs-Korxdon vom Rcrvenßebcr dalingcraffce Hauptmann PaschwckY' eU? h§c17| würdiger wissen chafclt'ä) gebildeter Bayerrscl)erOkaz1cr m Erte-
Aus der Mafna lief ein Bclrt'cht vom- Major'Feder 9111, der von stattgehabtcn Unruhen spricht, die“ jedoch w'tcder berge- lcat seyn sollen; das Publikum macht große Crecgtxtssc daraus; Oörégens sollen es 1111? Unbcdcuccndc Auftrccce gejvejen seyn, an
Zu der neu ins Leben getretenen Hand:verkcr-Koloyic, Welche nich zu vcranHseln ist 11111 der ackerbausndcn K.olonce 1110101“ ten sich bis jetzt zwanzig Mann; der Anschlascz 111-001, 00 511- " estategt vorläußg
Berlin, 8. Augusk. Täglich erhalten wir neye Ngchrich- ten aus ros;en wie aus kleineren Städten Über dte'Fetcr _Hes 3. Angus. Ucberali hat dieselbe lautere'Fregde„dtcsclbe An- hängiichkcir an den hyhen Gefeierten, dxc' sert ptelen Jahr_en das Kennzeichen des VaUrlands'fseunßcS sst, 110) bemcrkltch
emacht. Der Raum gestattet uns mcht, auf jeden emzelnen Bericht zu:*x*xckzukon1mcn.' Wir begnügen Uns daher 111.11" noch méc einigen Andeutungen. „In Königsberg fccerte dxe Unc- versität den TLZ duxch cine Lateinische Rede, welch? ??TrZW e 01“ .')1'. v, engerke im Ümiiiusin 1117111111“ Vor eme“ a rer; THL Versammlung liest. Die Königl. Deutsche Gyscllxchaft héclc eine öffentliche “71131111g, an wclchcr canzx-zaHUJetche und glänzende Versmnmlung Theil pahm. Der zetttgc Dtrcktor d_er Gesellschaft, Herr Professor Retter 111". Schubert, eröffnete drc- selbe mit einégen einleitenden Worten, m m_clchxn er den, Ge; danken ausführte daß erst in der neuesten Zezt dxc gegensexrtgcn échen Fürsten und Völkern s1ch so gestaltet [ck0- bcn, daß das Volk aus freiem Autriche und nnthxrzlcchcy Inncg- keitan det1F1'euden und Leiden seines Hercschcrhameß Thetl nehme, und die Festtage dcs“ Thrones zu wahren Volksfesten-macpe. Hierauf erwähnte der Redner, das; hkl"? beretts zum Vtel'le-gt sken Male dcr Geburtstag unseres 311311th gcfcccx'c werde jett- dem öersclbe den Thron bestiegen, und nahm htervpn cran- lassung, auf die sichtbare Gtmde der: Vo_1*schung hmzydeutcn, welche durch drei lange Regierungen xn mcht ganz zwcthunpxrt Jahren (“Fvievyich Wilhelm , deu gvoxxKx1rfürst, 111-111 - 101111, Friedrich dev Gvoße, 1740- 1780, .Fr-1901102 thhelm 111; sen 1797) das Gedeihen Preußens so herrlch) gefördert [Wr.- **??sz liche Wünsche für das Woh! des „Jönxzzssnxu'zd k)dcs fReTtnd-tiqgnckxx F"- “ ' wel e wi eder er 11 e en on 1“ “Ms“, m ck ge ÉZtvag.„ Hievauf las Herr Professor ])1-. Moser einen interessanten Aufsakz „Über das .lema dcr Ekde und dessen Veränderung seitIalckrh1111d01*tcn“, m welchem er nachwies, daß sich die Erdwärmx zn W00 „Jahren » kaum um %,... Grad Röqumur vermmdovc habe. -- Zn Elbing war mit dem Köni li on Festtage auch 0013 Fest der “ * ahren erfolgte Gr:“:ndung der Stadt verbunden. Nicht minder erhebend war dre Feier in
"..,-*
Dan i ofen, Erfurt, M1111ßer, Elberseld Düs, seldoYféKqun und Aachen. -- Hter m Berlrn f,and zm. Nachfeier dcs Allerhöchsten Geburtsfesxes gestern das solenne Köni sschießen der hiefigen Schülzen-lede statt. Nachdems1ch die Deitglieder früh um 10 Uhr im. Schüßenhause versammelt batten, zeigte der Assessor der Guide Herr Stadt-Rath de Cuvry in einer Anrede der Gesellschgft an, daß Se. Maxeßät der König das bisherige Schüßen-Qorps a_ufzulöse11, und wie früher, als Schüßen-Gilde zu bestätigen , Allergnädtgsk geruhet aben. Hierauf wurde Sr. Majestät und dem ganzen König- chwn Hause durch den Stadt - Rath Herrn „de Cuvry cin dreimaliges herzliches Lebe'Locl) gebracht, 01 Welches alle Anwesende freudi mit ein immten, und txun begann das Schießen selbst. - achdem für dax hohe Khmgl. Familie cschossen, auch von dem Königl. Polczet- Prästdentcn Herrn ' crlaci), dem Ober-Bürgermeister Herxn Krausntck, sy wre Von den Deputircen cines Hochedlen Magtsirats und der Wohllöb- lichen Stadt;VerordnetenxVersammlung mehreye Schuß"? e- than wurden, schoß nun die Gilde selbst. „Be: dtesem Schw 01 hatte der Wein - Großhändler Herr Rézhmel. den „besten Schuß sethan und Wurde daher Schüßen-Kömg; yrs betden folgenden besten Schüsse thaten dcr Schuhmachermetsker Herr Schwarß und der Färbcrci- Bcsiszer Herr Bexnhard , welche 00th erster und zweiter Ritter wurden. Ein MtttagSmahl und'Bml'endex, erst spät die Feier des festlichen Tages m Herterkect Und
Frohsinn. «..
Meteorologische Beobachtung. _ 1837. Morgens Nacymiuags Abends Nach tmmaligee
7. August. 6 Uhr. 2 Uhr. 10 Uhr. Beobachtung. Luftdruck..... 1339-1-“11111. 1310 27““Pa:*. 310,31-“Par. Querärme 7-79 91 Luftwärme ..,-13,10 R. 14-171“ R. + l 1,9" N. Flußwärme 17,10 91. Thaupunkt . a . + 917 0 No 1"""- 8,2 0 R- +, 7,90 R. Bodcnjvärn'e 15 50 R. Yunstsättigung T7 pCt. Ztlkxéc. hLTHYTct; Aukdünftung Ü-MRd,
mer ....... czogcn. : * . . . Wind ........ NO. NNO. NNO, A Nisderstblas 0- Wolkcnzug, .. . -- NO. -- Nach1kälte + 9,8 “ N,
Tageömittel: 340,09““Par... 4.14.0092... 4.8.6991... 67 pCt. 311),
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3311194011011 1370. 39111“, 14111. -.
Königliche Schauspiele. *
. Zéttwocs), 9. Aug, Jm Opernhause: _Dec Liebestz'ank,
Oper in 221brh., aus dcm Ztaliänéschcn. Mustk von Domzccn. Hierauf: Ein Dcht'tiffcmcnt. .
Donnerstag, 10. Aug. Im Schgusyceflßausc: Don Caxlos,
Infant von Spanien, Trauerspiel m :) (chh., von ©0011?
(Herr Hessen, vom König!. Hof-Thcater zu Hannover: Lario,
Y
Rolle der Elisabeth wieder auftreten.)
Königsstädtisches Theater. _ „ Mittwoch, 9. Aug. Dcr Pariser Taugenéchrs,_Lust1pkk['x & Akten, frei nach dem Französischen, von 111; Carl LöZJsk- (Olle. Peroni: Louis, als viertes Debüt.) Hieraufz “, Schreckens-Gewebe. Posse fn ] Akt, nach dem FranzdklschW von B. A. F errmann. Donnerskyag , 10. Aug. Zum crstxnmale: Karl )(U- 5“ Bender. Historisches Schauspiel in 5 Akten, von Zschokkt-
„___-..o-
Markt-Preése vom Getraide.
Bsrlin, den 7. August 1837. S 1.“ Zu Lande: RoqgenLZ YUM“. 31 ngr. 3 Pf., „auch 25 11- . “S“ r. 5 ". 01101 gr. 7 . , H1fc§F4Jxsseré!We131n (weißer) 1 11,11. 25 S r., auch 1 M1: 22 Sgr 6 Pf. und ] Rtblr. 17 Sgr. 0 Pf.; oggen ! S»; 2 Sgr 6 Pf., auch 1 Rtblr. 1 Sgr.3 „f.; kleine Guse 25 9 Hafer 23 Sgr. 9 PH, auch "21 Sgk 3 s. Sonnabend, den 5 Augusi 1837. Ceut- Das Schock Stroh 6 8111111“. 15 Sgr., auch 0 Nthlk.; der ner Heu ] Rthlr. 10 Sgr., auch 22 Sgr. 0 Pf.
Redactehr ckck. Co““.
') Spätercn Nachrichten zufolge, ist der 131“. Rcthlauf ein Opfer
* "Gedruckt bei 21 W. Hapa-
Allgemeinx
reüftßiscch Staats-ZeMng.
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Berlin, Don
. _ „_ , _ „_ ". /_ * * 1 . - ""“,-"_"- ,
Amtliche Naäzriéßten. k-É'Oronik des Tages.
Heute wird das 71.110 Stück der G1" eben, welches cnrhäfx 1111190 Nr, 1810. den Staats-Vertrag méc Oldenbm' mung der 11110“ 02111 Anschwssc "oc chen im Herzogthume Oldenbm . hervorachendcn nisse; vom 10. Mai d. I. dw 3111erhöch|e .Kavtnecs-Ordre vom 10. betreffend dke Unanwendbarke Tit. 211, Tk). 11. déejcnixzen vorsäßléchcn Bcschädé Tod des Beschädigccn 3111" F0! Berlin, den 10. August 1837. GeseH-Sammlungs-Dcbits-Comtoir.
Abgercist: S:. Excellcnz der nd Ober-Präéidenc der Provinz Schl ach Brcsmu,
scß-Sammlung ausge:
3 wegen Bestim- 1' kakholéschcn Kir- g an die Diözese staatsrchéchen Vcrh-er-
ZUK d. . it der §§. 757-“7Y1: dks Allgemeinen Land*.“cchts cms gungen, MTH)? dcn gc chabt Haben.
Wirkliche Gch9éme Rach czt-xn, 111. von Mcrckel,
St Petersburg, 2. rn enthalten folgendes K urch Unser am !. (1:1) A ährlichc theilweise Rokrute abcn, bcf-xhlen wär nun, in ushcbung in :nts der s:. 110 Socken
aiseél. ??)?1111éfch: „Racßdcm WE:“ 211017an Manéscsk cine AUSHebung éxU Rcick)? verordnet ahxs dHc zwcéce thcixweése Reihe gelangenden Gouverne- Roichs zU 5 Rekruten 000 s mit gcgcnwärxégom zugleich sscncn, dic bczüglichen Verfü- Gegeben im La-
décf'cm Z * den 10.31 an die xdléchcn Hälfte des , in Gemäßheic ein den dérkgérendcn Senat erla ngen enthaltenden Ukasc er bei KraSnojc-Sc
An dieses M cordnet wi“; :* 111 den Gouve , Wolhynien, * xakyxrock, nach der
s , zu 0210011111100.
[0 am 12, (23.) Juli 1853 a::éfcsc schließen stck) zwci Ukase ' auch aus der Zak)! der Ein!) rncments Wiccbsé', ?t'nsk, Wilna, , n Reglement über die 110 111111119-Pfiéchtégkeit, je 5 93201111 von Men sollen, fer11e1': ovcmbcr diesss Ja!) stimmt besndec se chekrutcn von den Abqebcrl reisen, namentlich zu 3:1 Rnbcl Gcneraled urg und Command encral-Licuccnant 11111 Lieutenant Kawclir 1101 erhalten. Gelegenheit an 311011 Wir" w:“! 11cnnclichkc
, durch welche Iser und Bär- _T1)Tohilew, Kijcw, Podo- Grodno und in dex n ihnen zu leistende clcn ausgehoben ebUng am 1. (
«10, . . . . 250111. 2 101. - 141511 „'
3 .... Üanjbukß . ! o o t M F".“- liu" 151 /I ?:
das; die Rekrutcn-Aush“ “ces beginnen 11:10 am 1. (15;.) Jan. 1838 ;; dcis Geld zur Uniformirung 1 nach möglichst hcrabgesckztcn n, erhoben werden soll.
jutcmk, Militair-Gouvcrneur von Oren- „4111' des abgesondcrcekj O': Perowské und da 1 haben dc Das „Rcskripc, wc dcn Erkkcrcn crléc nschcn, „Ihnen e:“ it f111' den aus oben, in welchem jutaxxkcn verse 'armühungcn, die 'Wo stehend“ mes so weitcn L mancdÜrfnissc
yu, und da
*:nburczischn Corps, 1“ (».?)cncral-Adjucant, Ge- 11 St. Alcxander-Newskix [ches der Kaiser bei dieser 15, lautet folgendermaßen: nen neuen Beweis Unserer eifrigen und nützlichen seit zwanzig Jahren den Posten und in Rücksicht auf ch sxctcn . dmmg des unter “ „11 Corps und der Ihnen anvertraute ndcs in allen seinen verschiede seinem Nußcn widmen, ctcr des St.Aloxander-Ncwské-O1'dc11s, dessen und vexblcébcn Ihnen 111écUnsc1'chai- mer wohlgcwogcn.“ jcsräc folgendes Rcskcipc:
Wohlxvollcns, das Sie durc! [chem Sic scié leiden, fich cmvorbc besonderen wichtigen und UUs-cr Person Un Throncs, S1“. 11, ernennen Wit" Sie “€ wSki-Ordcns, deffcn nen mit U
«zeichnet
Sie der O1 chrom Kom- 11 Vcr'Waltung nen Beziehungen, ernennen Wir Sie
111chcn Gnade au Orccen Se. TNa L?sbcxkändigcn triftigen Dic osten Unscx'cs Adjutanten Beweise Unserer
Sie Ihre
An den Leßtcrcn „Zum Zcéchen Un.- )Zhren ausZczcéc11- Jahren den 11 haben, .und Crkc-nrliäMit für den C“ 111 Herzen thcucrcn blen Syhncs, dcs hcét dcs Qcs'ax'cwétsch, 001911 zum Rétryr des 11 hierbei folgen, chen Gnade auf in“..-
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eres 20111111» ben Unseres .HTaésckl." HZO Illexandcr-Nc ; Uckblcibcn Zh c1' Wohsgcwogcn.“ Am 12.3011 Abe uden-Schule cine fcigcm NW. V. 1 er kurzen Zeit scho Allein die nernes Haus ur Opfex' dcs vckhcc ächer von 15 anderen de bgccragcn, was, nung der Stadt 0111“ yuvernour von L' ielostok und Mc“ kade auf einer Jnspc g durch weise A
." “* ** *55' :* . 5)“ . ** virdinder - als Gastrollc- HM LTU“ Posa )'“d WWU“ d nscrer Kaijcrl nds brach Feuersbrun gewaltig um sich,
u Gkodno in der sogcnanncxn Dic Flamme qriff bei daß nach Verlauf „nhäusck in Asche seccégt, und mn“ cin äude_ von Holz qucn außerdem wurden die nahe gelegenen Häu- mcs wegen, fÜr dée Dcr Militair- von Grodno, olgoruki, war 0110 eingetroffen und 16 zur Erhaltung der _mühungen bereits eine dée Abgebranntcn zusaMmcn-
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117 Wohngcb renden Elementes; 1' Brandßätte
des heftigen Stur chaus cx'ford-crlé 131100 und General-quvcrncm GcncxaT-Adjutant Fürst D ctéons-Reise in Gro | d cjgen besocnde . m' c' '
okllckte von 20011 R;.tbcln,f1'1srme «dc Dek Krasnojarskcr Kauft]
1111111 Koko *[c bc und dcsh |“ ff“
016 mit de
Saianen-Gcbér , hatte es auf den Rei in jenen Gcge
dcr mic Pelz- n jagdtreibcndcn Völ- e bewohnen, Verbindun- n, die sein Handel cr- h Goldlagcrn zu
11 Handel trci
k, unternommen ,
_ nden, nac en, Und er cnxdcckco
»M-
' solches an den Ufern des kleinen Flusses Iattga, der in die Kan
fällt. Ungeachtet der Unvollkommenheit in dem Verfahren bei dex“ Wäsche und ungeachtet der Unerfahrenheit der bei dieser Ar- bert angestellten Personen erhielt er im Jahre 1835 aus 586,726 Pud Sand 1 Pub 8 Pfund 42712 Solotnik Gold und im IMF 1113836 aus 703,150 Pud Sand 1 Pud 577%. Soloc- m o .
F r a n k r e 1 ch.
Paris, 4. Aug. Der HcrYg und die Her ogin von Or- legns haben nach zwcitägigem ' ufcnthalt die 1001 Rouen wcedcr verlaffcn,-wo sie durch ihr huldrcichcs und herablassen- ch Wesen, so wie durch tröskléche Worte und reiche Gaben chude in 011811 Gcmüthern verbrcitet haben.
Das „Journal du Commerce äußert fich über die Afri- kanischen Lingclcgenheiten in folgender Weise: „Der Traktat von der Tafna trägt seine Früchte. Achmed Bey bot vor drei Jahren 1011 Millionen, um von Frankreich anerkannt zu Wer- den und die Erlaubniß des freien Handels zu erhalten. Aber das Gesckxéck Abdel-Kader's hat den Ehrgeiz Achmed's erweckt. Warum 101! er weniger gut bedacht werden, als der Bey von Mascara? Er ist nicht weniger tapfer und Konstantine ist als lein eben so viel worth, als Alles, Was Abdel-Kader befißt, zu- sammen. Achmed hac gesehen, daß es hinreicht, sich halsstarrig zu zei Gn, um einen Friedens-Traktac zu erhalten; er benußt dcn orthcil, den ihm die unglaubliche Schwäche des Französ- schen Kabinetts gewährt. Zeßc plündert er die uns befreundeten Stämme, verjagt unsere Arbeiter und versuchc, in unser Lager „6:14 Guelma einzudringen. C's hleébt kein Zweifel Übrig, daß Achmed nun zum Snltan 0011 Konstantins proklamia't werden Wiki), und man wird sich noch Glückwünschen, wenn er den: Oeix s „ziele Jsbdcl-Kaper's folgt und die Souverainctät Frankreichs in Afri- ka anerkennt. Wirübertrcibennécht. DéeOrganc dcs O)?t“ntsteriums und der General Bugeaud selbst haben, um den Traktat an der Tafna zu rechtfertigen, folgende Gründe angegeben: Man kann die Arch? schlagen, aber nicht bestegen, weil sie die Bedürfnisse unserer Civilisation nicht kennen; eben ihre Armutf) und iLre Barbarei machen eine vollständige Befiegung derselben unm g- lich. chn man ihnen Städte nimmt, so werden die darin gelassenen Garnisonen blokirc, und man muß die Axmee den größten Strapazen ausseßen, um ihnen Lebensmittel uzufüh- ren. C's giebt nur zwei Mittel, diesen Widerstand zu Zejiegen; man muß entweder den Ehrgeiz ihrer Chefs befriedigen, oder das Land durch Mittel zum Gehorsam zwingen, die Frankreich in Afrika nicht anwenden will. Der mit Abdel-Kadcr abge- schlossene Traktat ist als die einzig mögliche Lösung des Pro- blems erschienen. So sprachen dix Minister und ihre Unter- h_ändler. Und diese vortrefflichen Gründe snd nécht etwa im Geheimen angeführt worden, sondern man 1301 sie hier so- wohl, als in Afrika laut und öffentlich ausgesprochen. Achmed Bey kennt sie so gut als wir, und man kann ihn nicht für so wenig umsichtig halten, das; er se nicht auf seine Lage anwenden sollte. Wenn Frankreich *'/1: des westlichen Theiss der Regentschaft aufgiebt, warum sollte es in Bezug auf den östlichen Theil ein anderes „System befolgen? Man braucht nur mit derselben Heftigkeit zu Werke zu gehen, wie Abdel-Kader, um auf gleichem Fuße mit ihm behandelt zu werden. *Mit so pfiffigen Gegnern, wie die Araber es sind, entgeht man schwer" den Folgen eines begangenen Fehlers. Das Kabine: macht Übrigens auch keine Anstrengung, um fich einem ähnlichen Traktate, wie dem, den der General Bugcaud unter- zeichnet hat, zu entziehen. Man hat dem Achmed „Bey schon Bedingungen angeboten, die wohl im Stande sind, seinem Ehrgeeze zu schmeicheln und ihn zu bestimmen, in Frieden zu leben. Achmed 111 es, der schwankt, aber keineswc s Hekr Molé.“
Man schreibt aus Havre unterm vorgleigen Datum: „Seit einigen Tagen bcauffichtégt unsere Polizei mit gan bc- sondcrcr Sorgfalt die von England kommenden Dampfsssfe, und hat bereitssz Verhaftungen vorgenommen. Die erste war die eines Eméssair des Herrn Naundorff, der mit verschie- denen Proclamatéonen jenes Prinzen 111 1111111111154 versehen war. Die FZweite Verhaftung scheint von größerer Wichtigkeit. Beé dcn _1111i-Unruhen und den Aufständen in Lyon hatte ein Pie- montckischcr Flüchtling, Namens Ferand, eine gewisse Berühmt- chc e_rlangt, und sich damals nach England geflüchtet. Dort soll er gcäußerthabcn, daß die Fieschi's, dieAlibaUd's und AndereDumm- köpft gewesen wären; daß ihm die Ermordung dcs Königs wohl ge- lingen soxle, weil er alle Vorsichts-Maßregeln 1111-3106 zu machen wissen werde. Axn vergangenen Sonnabend, nach; der Ankunft des Dampfschines von Southampton, fand sich, daß die Gendarmerie 9111611 €))?enschanatte landen lassen, dessen Paß den Namen “.“z'erand fÜhrte. ic Polizei stellte sogleich die eifrigsccn Nach- forschungen gn, und es gelang anch, den Ferand festzunehmen, obgleich er 110) schon Schnurr- und Backenbarc hatte abschecren lassen. Man fand bei ihm mehrere Orden und ein Päckchen mic wcißlichem Pulver, das man noch nicht geprüft hat. Man bemerkt, daß die AnLUnfc dicses Menschen m:“: der Reise des Herzogs von Orleans nach Havre und mit den Anschlägen aufrüh-xt'schcr Plakate usammcntriffc, in denen das Volk auf- gefordert wird, dem alle, den die Stadt dem Kronprinzen geben wolle, nicht friedlich zuzuschauen.“
Die Presse enthä1t folgende Artikel: „Wir bemühen uns seit 8 Tagen, um uns den lärmenden Krieg zu erklären, den d_ée„Opposition und das Ministerium in Bezug auf das Fron- klsptz des Pantheon führen, und wir bekennen aufrichtig, daß es ,uns bis jekzt nicht gelungen ist. Wir begreifen weder den Wtderskand einer-, noch die Erbitterung andererseits. Es han- delt sich um einige Ellen Mauer, die mit Bildhauer ; Arbeit versehen fi'nd. Diese Arbeit ist den Zcich11ungcngemäß, die Herr Davtd dem Herrn Thiers vorgelegt hatte; der Künstler hat daher nicht mehr und nicht weniger als seine Schuldigkeit gexhan und er bleibt daher ganz aus dem Spiele. Der Streit wu'd von dem Ministerium und der Opposition geführt. Das
auch wirklich im Jahre 1833 zucrsk cin
OJTinisterium wagt es nicht, die Verantwortlichkeic für die Bild-
nerskag den WU" Aygust " 1837-
?auer-Arbeit an dem Pantheon Flu übernehmen weil ihm die- elbe zu revolutionair scheint. ber unseres Érachtens kann das jehige Ministerium gar nicht dafür verantwortlich scyn,„da es weder die Arbeit bestelltnochbgenehmigthat. Die Verantwortlrch- keit, wenn es überhaupceinegie t, muß natürlich, was den Voxscylag zu dem Werke betrifft, von Herrn David , und was 011: An- nahme desselben betrifft, von Herrn Thiers getragen wxrdetz. Wenn man daher bei dieser Sache Jemand dervevolutxongxt ren Gefinnungen beschuldigen könnte, so wäre es nicht d'asjeßcge Kabinet. Demzufolge scheint uns auch jede Besorgniß von sei- ner Seite in dtescr Hinsicht ungegründec oder übertrieben. Wenn man das Frontispiz ohne weiteres enthüllt hätte, so würden'dte Müßiggänger dasselbe betrachtet, die Journale einige Femlle- tons publizirt haben, und Ach wäre gesagt Zewesen. 3th hat sich dage en eine Art von Schwierigkeit erho en, die mcc jedem Tage w ck|. Die Oppofition ist ihrerseits nicht klüger gewe- sen, fie detaillirt die einzelnen Gruppen der Arbeit, und sucht aus jeder die Nothwendégkeic der Wa l-Reform und"- de's all- _emeinen Stimmrechts u beweisen. err David muß 01 ch
hat sehr edemüthégt, [seyn, wenn er ficht, daß man sein Wexk zu einem Fppofitions-Raisonnement erniedrigt. Herr Da'ksld isk ficher ein zu ausgezeichneter Künstler, als daß er gesuchr hätts", mitseinem Meißel Politik 11 machen. Er weiß, wie lange politische- Meinungen dauern , be onders in einem Jahrhunderte dez“ Schwankcns, wie das unsrige, und seine Zeit ist zu kostbar, um Gelegenheits-Bildhauerarbeit zu machen. Unsere »))?eénung*1| daher, daß das Frontispiz des Pantheon, welche Personen „ck auch darauf befinden mögen, keine politische Absicht gehabt hat. Es ist ein KunskWerk, wie Herr David es aufgefaßt hax; als solches kann man es loben oder tadeln, aber dabei mu]; man auch ske?cn bleiben. Man sagt, Voltaire befinde sich auf dem Frontispz und Herr Cuvier nicht! Nun, was Weiter? Soll fich die Regiermtg in die Theologie, in die Geschichte, in dre dra- matische Kunst, in die Geologie mischen, und Über dißVer- dienste des einen oder über das Unrecht des anderen entschctdcn? Sind die Minister Doktoren der Sorbonne oder _Profeffoken der schönen Künste, und ist das Kabinec ein Konzilium ode? eine Akademie? Ob Voltaire, Fénélon, Confucéus, oder sonsd wer, darauf find, das kümmert nur Herrn David. „Da man ihn mit jener Arbeit beauftragt hat, so wird man ihn auch wahrscheinlich Zit“ fähig gehalten haben, dicselchzWeckmäßig auszuführen. ur , wir wünschten, daß sich das Tinisterium den Vorwürfen ni : auSgeseßt hätte die man ihm machen kann, wenn das, was man vonseinem Wider ande sagt, wahr ist. Anderer- seits räumen wir aber auch nichtein, daß irgend ein Basrcléef, und be- sonders ein BaSrekief von Hrn. David, ein politisches Pamphletseyn kann. Wenn nun auch Herr David KönigSmörder in Stein Zauete, danken wir ihm nicht auch die Bildsäule des großen
ondé? Uebrigens muß man nicht vergeffen, daß das Pan- theon in seinem egenwärtégen Zustande ein revolutionaires Denkmal ist; es 1 immer mehr oder wem“ er die Gruft Ma- rat's; und wenn Marat drinnen ist, kann Övlcaérc wohl drau- ßen seyn. Die Frage fck? daher nicht, ob man das Frontispiz des Pantheon enthüllen so oder nicht, sondern ob es nicht zweck- mäßig und zeitgemäß sey dasselbe dem katholischen Kultus wic- derzugeben , statt dicses Öenkmal allen revolutionairen Entwei- Hungen [zu überliefern und allen religiösen, philosophischen, wis- enschaftichen und politischen Reactionen auszusexen. Wir bc- halccn uns vor, diese Frage gründlicher zu beten )ten.“
Die Regieruu hat heute nach chende telegraphische De- pesche erhalten: „ ordeaux, 2. uli. Don Carlos, nach- dem er seine Bewegung in der Richtun von Cenia angedeutet und begonnen hatte, ist neuerdings au die Straße nach Do- raca zurückgekehrt. Nachréchten aus Sara ossa vom Z(ksken
- zufolge, stand er in dcr Umgand von 3301: a und von Mon- 4
orte. *- Die Nachrichten aus * Wichtiges.“
Aus Bayonne schreibt man unterm 31. Jun“: „Gucrgé steht jest in dem Ländchen Montes de Doco, welches nördlich von der Provinz Burgos liegt und an die Provinz Santander gränzt. Er hat Éöchskens 3000 Mann bei sich - eine Streit- macht, der die hristénos leicht werden die Épisze bieten kön- nen. Die Karlisten verfichern, daß Zariateguy seitwärts von Guergé au Brévéesca marschire. Diese Operation könnte eincm Theil der treitkräfte Espartero's oder Bueren's Beschäftigung geben und so die Bewegungen des Don Carlos erleichtern.“
In einem Schreiben aus Saragossa vom LMM 0. heißt es: „_Alle Briefe aus Cantavieja stimmen darin überein, daß Don Carlos, indem er alle diSponéblen Streitkräfte in dieser Stadt versammle, den Zweck habe, sich die Mittel zu sichern, um einen Durchweg zur Rückkehr nach Navarra zu erzwin- gen. *) Das Terrain und ein ungeheurer Wald, der die Hö- hen bedeckt, können ihm ur Ausführung dieses gefährlichen U11- terne mens von N'ußen Syn.“
ée Briefe aus Madrid vom 27. Juli beschränken sich auf die Mittheilung, daß die Re écrung, ermuthigc durch das Beispiel des Portugiesischen Mini eriums, geneigt sey , energi- sche Maßregeln gegen die Preßfreéheét zu ergreifen. Den Nach-
-
richten aus “Lissabon zufolge, 1cheinc die Contre-Rcvolutéon er-
adréd vom 29sten melden nichts
') Man sieht im Gegentheil, daß Don Carlos, "statt den Wag nach den leichteren Uebergangspunktcn über den Ebro zu verfokgcn. jyieder eine übexrasohende nordwestliche Bewegung gemacht 11.11; 0110 wenn man der m der telegraphéschen Depesche gemachte» Nachr1cht glauben son. schon in der Umgegend von Monsorte sicht, welches in gleicher Entfexmmg oon Saragoffa und Calatayud liegt. Lcßtgenaun. ter Ort, wohm der Marsch des Don Carws gerichtet scheint, liegt auf der großen Straße zwischen Saragossa und Madrid, und dort dürfte daher wiederuzn d1e Frage zur Entscheidung kommen, ob fick) Don Carlos südwesinch nach Madrid wenden, oder direktnördlicb nach Navarra zurückkehren wia. Möglicherweise kann auch in der Nähe von Ca10tavud die Vereinigung mit Zariateguy üattßndcn, da dieser eine süd11chcre Richtung eingeschlagen hat und offenbar derArmeedcs,
_Don Carlos entgegen manövrirt.
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