1837 / 229 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

es War- als müßte den Whigs) deren Z:ve„cke nocl)„durch Y:?Yurham's ,Brief erleichtert werde„n )ollten, Alles nach Wunsch gehen, und die Unmd lichkeit, wir einem Peelschen Parlawcnxe zu regieren,wurdefüra ei_n hinreichend gehalxin, ym den„Wh„tZuni ' dem neuen Unterhause eine ungeheure thgttxtsclxradikali „baci- joritäc zu sichern. Nun “wohl, dce„ WKHTLWUZW fast vdr: er, und die Whigs gestehen ein, daß sie slch m thick) Cixqitungxr; qetäuscht, ja, man könnte wohl scxgcn, daß „sie eme s)impfti )„t Niederlage erlitten haben. Inde); wcnn „wu u„ns auch dam: begnügen“ Wollen, die Sache in dem negatwen Lichte anxusihxctx, daß-keine Verbesserung in dcr parlcxmcrztartsciwn chge di„s„»„1.)icck- bourncschen Ministeriums eingetreten tsk,_ so wüscti w-U, do ) fragen: ?..)as soll mm gcscheh„en?_2„sqs 1911 mit der Gesetzg„e- bung werden? Wo sind dce„ Iyulfsquclxcti „m dem neUZZ Parlamente, um die unzureichenden O.]«axoritäten yon . und 5 im“ alten zu verstärkcw? Wenn_ schon m_i „vo„- rigen “keine n;“!ßlichc und gemäßigte Maßregeln gesdideit Werden kd'nnt*:'n, weil die OMmzier Mit dem“ Zu1ammin_bixau„e„n, chattircn, »))?odifiziren imd Wrederaufgeben excren1_ei„ MWT)“. qeln zu viel zu thun hatten, so iki 'e„s wohl klar, da]) ihnen„„ee dei“ unvermindertcn Opposition, die ihnen gcgenühernctcwwiid, irgend ein scharfsmniger Kgsuisk sehr ddnndchen l|ch„ uin ];)lane fai" ste auszusinncn, dgmit UC ihre Politik noci)„lä:„1gii dim Yat„1„d„e “aufdringen können. Einen solchen Kamiften 1ch„emcn „ße ciidxi) gefunden zu haben, denn ihr M_orgcn-„Orakc1„ (die „Yioii ning Chronicle“) belehrt axis, „da;; es e_m dreifaches ».).iitti Zebé, mit dessen Halse sie sic!) im Amte erhielten und die fie umgebenden Vci'leginheitcxi würden überwinden idm nen. _Er'ftcns sollen sc ",(h/ nach jenem Rach, dmch eine weise und einsichtsvolle Llusühung de_s Pqtronatsxx dir- srärken; zweitens sollen sie bchut1amer )eyn m den Piaßre- geln, die se dem Parlamentxporsäzlagen werden, und drittens? sollen fie von dem „auöschlieyltck)en“ Befilz des Veitiauerié dci Kdüigin einen so vorthcilhafcewGebrauä) machen, als esongeiid "ange t. Ha: nicht abet" Lord I(lthoxxx vor kaum sechs Qaywn im amen Lord Melbourne's und )ccn„er anderen Kollegen c„r- klärt, daß die Zeit zu Ende sci), wo „dieses and le'ch Patio- nac regiert worden? Freilich hahcti dre Whtgs dieses «(„an-„ bensbekenntniß schon aufs scl)mählccl)sre vcrlekzt, dent) ihr» Kommissionen smd sprüci)wörtlccl)„ geworden. „mch; „l)„ls ]ilzi gestanden sie doch ihre Patrcnats„- Herrschaft nocl) nul); em, nun aber, da die Wahlen gcgen ste„ ausfcillen, scheuen )ie fiel) nicht, auch dies zu thun. Bisthamer sollen a„ljo fortan fai Whig-Stimmen verkauft, Pairwüxdcn, „um auf dee„Grafs„c1)a„f„ts- Wahlen zu wirken, verliehen, M&nner ihrer Mich zu eintiä„gé lichen Posten ernannt, Regierunch-Aemtcr ati Ncnen und Vic- tcrn vergeben werden. Haben wn“ ferner t„1tchk immer g„„c1a„gt, das; diese erbärmlichen Söldlinge, ehe fie thri' Scchcn „sa„l)„ien ließen, sich lieber in die Extreme dct'Dcmdkratcc odci des „Zon- scrvarismus stürzen würden, je nachdem thi'Me- pgrlgmentamsche Lage cs erheischce? Und siche da, nun, da ne die Llusfick)tl)a„- ben, cinem konservativcrcn Senat zu begegnen, als dei“ letzte wai, sind sie, wie ihr Organ uns sagt, zur Annahme „eiiier kFLsct- vaxivcrcn Politik bereit. Wir werden also wghrsélwinltihO Ldn- ncilismus mit einem Diskonto erhalten. Die Jrlwydrschc I)iu- nizipal-Bill wird die Corporationet) ancn, „ohne ne dem Pa- pisiischcn Pöpel zu Überlicfcrn. Dce„Jrländcschc Zehnten-Bill, 111“!!!th die Appropriations-Klausel, wwd weder au„f„- c„cncn„ so „he,- trächtiichcn Abzug von dem Eianommcn der Geistlichkeit „dim- qen, wie früher, noch auch dw Llufhibuyg dcr p_rocejcantisci)en Gottesverchrung in einem einzrgch Kirchwtcl vcriyxlxn. Na- tx'ii'lici) wird auch die Maßregel M Betreff der Ktrchetisteucrn eine entsprechende Modification „erleiden. Was endlich da„s dritte Hülfsmittel anbetrifft, den Gcbz'auci) des angeblichen „Veix trauens „Ihrer Majestät, so haltcwwn' dieses VU'U'TYLJ kiines- weges für so ausschließlich, wie die Organe des I)iitiifteitums cs darzustellen “suchen, und es sollcc„uns schr wundern, wenZ die Königin es nicht gern anderswohm„ zu dbertragcn w:)„nschte.

Die Schulen in Exigland haben „m diesem Jahri eme Un- terstüßung von 2 *,000 Pfd. und die m Sihottland eme Unter- stükzung von 10,000 Pfd. vom Parlamente erhgltcn.„

Dcr Wallstschfänger ,',Sept Freies“ aus Granville isi auf seiner Fahrt nach Neufundland, mcc mehr als 100 Menschen an Bord, zu Grunde gegangen.

Dcr Times zufolge, ginge an„ gut unterrichteten Owen du's Gerücht von der Abschließung eines Handels: und Scl)1ff- fahrts-Traktats zwischen Oesterreich und Englzmd. Hiri“ „O)„cac- regor, dsr im auswärtigen Amte angestellt uc, soll „seit einiger Zeit sehr thätig mit dieson Uncerhandlungen beschäftigt gewesen und mit ünsfigen Resultaten urückgekehtxiseyn. Das„ genannie Blatt ho r, daß die Jntere en der Britischen Fabrikanten m diesem Traktat nicht würden übersehen worden seyn, und daß [cin Ziel nicht eine bloße Herabsetzung des Tonnengeldes oder etwa die C'rlaubniß von Kohlenniederlagen für Dampfböte seyn werde, wie es kürzlich bei einem anderen so lange vor er pia!)- leriscl) vcrkündigten sogenannten Handels-Trakcat (mit paniert) der Fall gewesen. _

Die öffentliche“Aufmerksamkeit :| seit einiger Zeit so sehr durch die politischen Ereignisse in Anspruch ginommcn, daß man den Zustand des Handels fast ganz außer Achi gela„ss_en hat; nun wird aber aus O)?anchefterJ?emeldec, daß tmc dcr Zlbnahwe der politischen Aufregung, die achfragx nach Garn und Ma- nufakturwaren am dortigen Markte zummwt.

Im Börsen-Bericht dcr Times„ heißt es:„ „„Wir hören nicht, daß bis jetzt irgend ein Fortschritt in der Liquedtrung der Rechnung'en der Amerikanischen Häusex geschehen wäre, so viel auch von der Ankunft bedeutender Rcmcsen zu dcisem Zweck die Rede gewesen. Entweder stehen die diziher-realtstrten Fonds noch in einem sehr geringen Verhältniß z„u der Masse der Schuld, oder das Ganze geht zunäcl)st„an dce„ Bank, als den Haupt-Gläubiger. “Die Bewährung eines wwklccl) guten Ziz- standes dicser Angelegenheiten "würde sich erst„m dex Verthei- lung-irgend einer Dividende unter alle Gläubiger finden, die bis jetzt noch nicht„erfolgt ist.“

Niederlande.

Aus dem Han , 13. Aug. Ihre Majestäten, so wie der Prinx und die rinzesfin Albrecht von Preußen , md „im Loo an ekommen. Am Iten d. kam der Prinz von„ ramon aus Ti burg hier an und ging schon am 10t„en dorthin zurück.

Gestern trafen der Erbgroßherzog und die Erbgroßheijzogin von Hessen , unter dem Namen Graf und Gräfin von„ Weiße,- nau, auf dem Rhein in Nymwegen an und sekzten die Fahrt nach Rotterdam fort.

Oberst Bake hat ein Privilegium auf eme neui solidere und wohlfeilere Art der Befestigung der eisernen Schienenskäbe auf die Hölzer erhalten.

Die Verferrigung des Hauptwerks der Seewehr an der Festung Terneuzen ist den zu 268,000 Fl. zugeschlagen worden.

1811 nach), durch die Kammer angenommen.

. */, pCt., wenn sie eingehen, und 1/3 pCt. bei der Ausfuhr zu

Herren van der Maden und Visser

» Q- 1- 41 T.,"; «:*»

Man "ckrcibc aus Brüssel, das;, wegen der | „z.,„größei: wcrdendcn'Éjnanznoth der Stadt, der Stadtxat iich tZNdlii Nothwendigkeit gesehen habe, die Fonds für die itigeS U :- taiv-Schule zu verweigern, bis„man die Stadt von der ch„achd- loshalcung für die revolutionaircn Plünderungen, welche n„i )t als ihre, sondern als Sache des Staates angesehen werden

müsse, freigesprochen haben werde.

Deutschland-

DreSden 15.7015. (Leipz. Ztg.) In de„r heutigen Sißung der zweiten Kammer,„ noch ehe zur Tagesoidmxng Ye; schritten wurde, erhob fiel) der Abg. v. „O_ieskau mxt fo gin„ e Motion: Die Frage ach das Sck)tZ„k)al dis Hannoyeisc)in„ Staats-Grundgcscßes' habe die [cbhafcejie Fhetlnahmc n„ccht um von ganz Deutschland, sondern von ganz EUropa auf sich MT; gen, und bekanntlich .auck) in der Stände -„Versan1mlun„g 2?" Großherzogthums Baden dcn durcl) cinwüthtgen Féamxiici- il: schluß genehmigten Antrag des dajigcn Libg. von „szskiitk, Q)- gcnden Inhalts: „Die Kammer möge ih„re zuveijict)tlcc)„e „* i wartung zu Protokoll erklären-,„ die Reg:erung„ weide„ thicm BundestagsxGesandtcn Znstrucuon erthe;(en,„ die„ constitution- nellen Rechte der Deutschen Bundesstaacin met *HMLYLTÜMZ auf Art. 1:1 der Bundes- und §. 50 der Wiener Schlitjz-„(kte bei dem Bundestags zu wahren“, hcrvorgeryfen. Adel) zn Sachsens Volés-Kammcrn herrsche' gewiß eine gleiche inmge„2[nl)änglcch- keit an die durch das Staacs-Grnndgeseß garantirten„„Rech)tc und gleicher constitutionnelscr Sénn,„ weiche nu„r cmsyOcli'ch- heit suchten, um sich eben so unzwetdeuttg ,„„ wre in O_adetZAzU beurkunden. -- Jener von der Badenschetx K*„xmmer benhiomue Antrag rechtfertige sich schon dadurch, da); nicht allein die Re- gierungen, sondern daß eben so gucdie Vdiker durch Zitsam- mentritc dis Deutschen Bundes gemeinschaftliche Rechte erlangt haben, mithin in dcr Verloßung des einen Volkes alle zur?) Deutschen Bund: gehörigchdlker verletzt würden. S:) zuwei- lxssiq auch das Vertrauen aufden constitutionneucnzScnxi dcr Sääsischen Regierung stehe, so 1e*„)cs doc!) Pßickx der Sachpschcn VolLSve'rcrcter, sich in gleichcm Sinne, wre „Badens Scäydi, aus„- zusprechen und dein Vorschreiten ihi'er„Negierung dure!) Iscilauia- tion der öffentlichen, ungerheilcen Meinung Nachdrtzck zu 99277, und es werde sich demnach der 2f11trag„ rechtferiigcn: „xte Kammer möge ihre chreinskimmung mit dem Untrage„ 11110 Beschlusse der Badenschen Volkskammer „m der Hannovetschcy Angelegenheit zu erkennen geben, und_dt„e Hoffining gegeji ch hohe Staatsregierung aus'sprechen,„ da); ne im Sinne dCffxlbOZ bei dem Bundescage durch ihren Gejandten wwkcn lassen werde. -- Dieser Antrag wurd; sofort durch 49 „Stnnmcnwnterscukzc, und es entspann sich nun eine lebhafte Diskussion uber LAUT" ben. Bci derselben machte “insbesondere der Staats; I)itmsccr v. Lindenau darauf aufmerksam, da:), wenn diesex Antrag an die Regierung kommen soile, allerdings m der ]eizigen Lage der Dinge auf keine Weise etwas geschehen kdmze. Es werde duxcl) diesen Antrag eincm hauptsächlichen Gxundmßc des „öffentlichen Rechts dci“ Deutschen Bundesstaateti wtdcriprochcn, tndcxn man sich dadurch cige Einmischung in die inneren Vprhälrntße eines fremden Staats anmaßen WÜWL, was dem GrundsLkze aller Deutschen Bundesstaaten entschieden zuwider sey. Oo latige diese An elegenhcic nicht von den Angehörigen des Staat§,„ntcl)t von den tänden des Königreichs Himnovcr, als deri Bethceiigtcn, an den BundeStag gebracht werde, w („ange hade keene Regierung das Recht, sich in diese Llngrlcgcnhett zU Mischen. „Käme iiber diese Angelegenheit an den Bundescag als Beschwcrde„ dcr Lin- gehörigen des Königreichs Hannover", da„nn werde die Regt?- rung nicht ermangcln, den Gegenstand einer sorgfältiger) Prü- fung zu unterwerfen, und den Buridcsiags-Gesandten "? dem Sinne instruircn, wie es die constituitonnqllen Vewälcxnssi in Deutschland überhaupt und namentlich du: des öntgrewhs Hannover insbesondere erforderten, -- EH sprachen nun, au- ßer dem Antragsteller, für den Antrag„ die äbgeord. 1)*-. vo„n Mayer, Acenstadt und Ciscnsiuck, so wre gegen dcnselbeti die Abgeord..vonFriescn (der Stellvertreter) und aus dem Winkel, während auch der Staats-MinYer von Zesckwu, dcr xrsk gigen das Ende der Debatte in den aal trat, darxhat, da]; der Zin- trag theils nicht an der Zeit, „theils überflüsng sey. Ueberail sprach sich während dieser Wichtigen Berarhimg das höchste Vii- ti'aUen zu unserer verehrten Scaqts - Regwryng und 30 de_ien abgegebenen Erklärungen aus. Lim Schluß der Disxitsxion wurde der Antrag, mit Ausnahme von 9 Stimmen bei 03 an- wesenden JNitgliedcrn (65 wies überhaupt das Präsens-Proto-

Während dieser Bcrathung der zweiten Kammer fand m der ersten Kammer die Debatte iiber die festgesetzte Tagesord- nung statt. Am Schluß derselben e„i'l)o„b sic!) ])r. Crusius, bezog sich auf die Vorgänge im Königreich Hannover und den Beséhluß dcr Badenschen zweiten Kammer gnd stellte„ folgenden Antrag: „Die Kammer wolle den Beschluß fassen, M1 Proto- koll den Wunsch und die zuversichtliche Erwartung auszusprd- chen, daß die Staats-Re icrung bci darbietender Gelegeyhctt und namentlich durch die esandtschaftam Bundescgge auf Auf- rechthaltung dcs coYitutionnclsYnPrinzips tm Königreich Hannover hinwirkcn wolle.“ ierüberenmpann sicl)„ebenfalls eme„ längereBc- sprechung, besonders Über die Form, m welcher diescr„ Gßegen- jiand zur Berathung gebracht werden sollt„e. Auf „dre Frage des stellvertretenden Präsidenten [)|-. Dcucrtcl) verneinte „end,- [ich die Kammer mit 10 egen 12 Stimwcn, daß Über diesen Gegenstand sofort in der “ammer Bc chin]; gefaßt werden solle, und entschied sich mit 17 gegen 11 timmen dafür, da[; er auf die nächste Tagesordnung gehracht „werde,„ nachdem die Re- gierung noch zuvdrdersk ihre Ansicht mrtgctheilt hatte , daß der- selbe in geheimer Sißung berathen werden möchte.

Weimar, 16. Aug. Die höchsten Herrschaften find von Wikheimsthbal zurückgekehrt und haben die Sommer-Restdenz Be vedere e 0 en.

HannoYegr, 15. Aug. Nach den gestern aus Karl:“;bad hier angelangten Nachrichten vom 10te„n d. M. erfreuten Ihre Majestäten der König und die Königin., die am Sonnabend, den 5ten d. M. Abends dort glücklich eingetroffen Waren, Sich fortwährend des erwünschcesien Wo lseyns. _

Hamburg, 8. Aug. (Allg. tg.) Der Artikel Uher „din Stader Zoll in dcr Allg. Ztg. vom 1|end., welcher gleichzeitig mit einem in dem Londoner Observci' Über denselben Gegenstand hier ankam , und die beide in hie_sige Zeitungen aufgenomnien wurden, hat viel Gespräch veranlaßt. Hier , wo ein so freies Zoll-System existirt, daß alle einkommctzden und ausgehenden Waarcn auf Treue und Glauben deklarirt„werden,„ wo Tran- sitogüter ganz frei sind, und diejenigen weingen Artikel , welche zur Consumtion verzollt werden müssen, die kleine Abgabe von

zahlen haben, finde man den Stader-Zol! sehr drückend, um so

,

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welche schärfer ist, als die," Welche unsere eigene ausübt.

hat, und sein Recht mit einer zen. Ein anderer Ucbclskand et „dem„ in den Zoll ist der Willkürltcl)e

Rede

unbcstimmte Tarif.

' selbe Waare bezahlt, je nachdem fie pr. Colli, pr. Maaß od: ckck

_ e von England hierher beträgt der Stader-Zoll gewöhnlich mch

„(x x-„wrom angegcbcn wird, von 2 bis 3" ka- Bci GQ als die-Fracht, und da diese fast nie in hiesigen Schiffen ko

fiuß darauf, und ist daher ein reiner Verlust für uns. N Auch Hamburger-Schiffe, die nicht Über den Texel

ode? niclc. McZiUz, 15. Aug. SMUMI (]3- AUF) Um ÖW Mkktag

Buchhändler, Buchdrucker , Schriftgicßei' u„nd ViOWUZKUns noffcn undFrcundcn 0 Mainz an. Mitglieder des chi-É mité's u rcn dcn cmpfingcfnhund begrüßten sie „herzlichst. Bci dc:*Landm1g 'm,“ ja:!) wcitschallendcs chchocl)„m den Donner dcr „Kanonen, J fei“ wurden die wohlgcnergccn Nachbarn ans ;“)"X'xcitikflii'tqßf gemächlich e aufgenommen. Uncei' volltönender I)i„tlttaty-Mn ging der HU! längs dem Rhein hm nach der Blctcyi, 11)o.* Fahne der Éorporation in dcr Wohnuyg eines der ngcord ten zur Aufbewahrung abgegeben wurde. Es waren Depnterkcsz

.Diese alle versammelten sic!) Pkontags in dcr FNP“, auf) Nachhaus, wo sämmtliche Abgeordnete „von der stadtisthczx .' hörde empfangen warden. Hier nun nberrenhtcn che Dc», Mächtigkeit die an den verschicdcnqn Orten von den ;Kunstgcn sen und Körperschaften votirtcn I(dkcsTM, nebst Bcgiückw schungssthrejbcn und typographischen I)ionumcntcn zur Berk) lécHung der Feier des Tages. Um halb 9 Uhr ging dcr3*

tesdiensr gehalten wurde, dann zur eruZuration der Gut

- ber 's-Statuc. . . IDN" Kreis, in dem das Meisterstück von Thorthdscn tec? ZithäkZUlkdek-E in e„t„1kLcn1KC„'UkopälsC[)e1d1 S„tabate „O)?en„s_cl)„e13-

*ll ) rd ac cinen ricen (1 ten Durchmesser die Zimm is) gc l'? M ""?de ' - MM" M"“ M e MNS gcpiejzt gcski t na , h s h s , Berber und Mädchen sgh „man den scheußlich|cn antiker Zeichnunq, die Verzierung des großen Schangcr“ kijzhandkungen pi'eisgegeben, und die ihnen aussgcsclmLiteZtken * e an :e )a-

scrukmr des Amphithcarcrs war solid und von, man darfs»

cnrspracl) dcr gigawtcskcn Form durch„ gxscbmackvdlle Pr Tundum hoch in der Luft stattertcn die Fah11en„1mtdcn ben und heraldischen Bildern der älteren Druckz'iattX vonei Fahne zur anderen schweiften, aus „goldenen „Agran_ch he schwere, blumendurchwirktc Laubchvmde, anttk-p„layrischcr«' stalt. Jm Rücken des Bildes war cin„ Raum fm" vic„lc “* sende, dem Publikum, wie es„ c;:„i Volksfest wrde? frei geöffnet; hinter diesern Raume, jenseits der nunabchi

„senen Ludwigsstraßc, erhob fiel) das ungeheure Gcrüsii in“"vi

zähligcr Stufcncrhöhung, um 1200 Sänger zu faffen, died von Ncukomm komponirtc, bcrx":?mte Tedcum unkci' chCo poficcurs eigener Leitung so herricl) absaugen, als ob»)- ftimmcn die PTM): eines so erhabenen Tcxtcd, oder „dw derkrafc der Harmonie erproben wo„lltcn. Dee vic1en_ch„ mi lichen Zügen hier angelajxgtcn z:“:nftlmhchewginc dir 2905) [er, Buchdruckcix, Buchjckzer und Schriftgwjzcr wit chien holischcn und geschichtlichen Fahnen hatten thre ct enen Etz sißc, wie die hohen P?ilitairpcrsonen der Garnisonst-Uppcg, die höchsten und hohen Staats- und Stadt-Ycaintcn, die Rik) Friedensrichter, Noxai'e, Professoren rind die wiesen hohen G und Literaten. Dic Festordncr dicser vielen Vereineso vieler denkenden Städte trugen Kokardcn und durch die Nacional-F sies) unterscheidende Armbinden odei'„ Scharpcn. Zur Ha habung der Ordnung war das Mögltcße geschehen. DMZ von dem ersten Druckhause Gutenberi s „(nun das_ WM- händlcrs Laurern) ging Über einen heil dci“ grdUM-Bleich uber, den Flachsmark't, durch die „Schuzstcrgasse urid in dano- wo 1361 Bischof Kaiser das feierlcchc yochamt h_iclt. Bind Kirche ging dann der lange, lgnge Zug, ohne "..ck gch„dr„tg - wickeln zu können, in den Crrkus. „Dir Prdsidcnt Pitrsch „hielt nun eine tüchtige, passende Rede im frct-cn, bcgctste Bortraqe. Auf seinen Wink wurde das ,Bild cnchllt,u dcm Abfeuern kleiner Gcschülze und dem [guten Freude der Anwesenden. Nach dieser Rede tyar, bei dem Unw„o„ unseres Herrn Bürgermeisters, der Ad„1unkt Hexr_Na„ck au; sprach den Dank aus, den die Gutenbe„rg s-Kommisnoiim dcr, verdient hat. Darauf wurdcn Gedichte virthcxlt, c'." Voi sang abgefangen und verschiedene typographrsche Arbeiten)); tet, unter anderen auf einer „wunderscl)d1„1cn Presse„--dte her rcichfestonirt, von drei rcecl) aufgeschtrrren Sihrmmcln, olympischcn Ansehens, gczdgcn worden war -- cniZnier gesetzt und gedruckt. - Auf dc„m„ großen Zuge ll„1 die und aus derselben machte das Miletatr Spalicre; em bc„d„ der Theil der vereinten Garnisdn war „aufgxstcllt, um die nung zu handhaben und die „Feierlichkeit dez; „Festes z„u rk was besonders anch durch die doppelte I)icletqn'n1uytk„g„ Die Nachbarhäuser des Standbildes waren nicht allem die Dachfenster mit Zuschauern angehäuft, sondern auc!) „„ und Schornsteine waren besetzt, m„ck)rcrc Dacher water: abqehoben und in mit Fahnen gezierie Schaltgerät??? dest. Ein ähnliches Volksgcdränge isi hier noch mch;

orden. ,. w Frankfurc a. M., 15. August.».DaZ GPM Fest zu Mainz, dessen erster und Haup„t - „Lag gcjkein„„„ August gefeiert wurde, ist ganz ohne Stöi'ung und z„„ „- meinsccn Zufriedenheit aufs würdtgsie vorübei'gegangx„„*„„„* heute von Mainz zurückgekehrten Personen wissen md)„„ zu rühmen, wie von allen Seiten zur Verhei'rlccl)udg(„„„„ü„„ nen Festes beigetragen wurde. Näheres wn'd zm „„„„„„„„z der MainZYr und in den hiesigen Zeitungen Mitgcthcth „„ - Die

achrichten aus Spanien und Portugal „“: Ganzen wenig Einfluß auf den Stand der FondS. *rläß' München, 13. Aug. Dem Vci'nchmen nach, "Bai Königl. Hoheit der Kronprinz in diesen qucn das„„„„s„u Norderney, und kehrtEnde dieses Monats wceder„zU um O'" Se. Durchl. der Prinz Max von Leyehtenbxrg t'kgzcuchtei und Regiments-Jnhaber dcs Kavallcrte-Regrments M|" ernannt worden , das ihm schon früher zii cdacht Yußla" soll,“ nun aber bei Gelegenheit seiner Rei e„nach "oc Dj stimmt von* der Gnade des Königs zugethitlt MU Mans rinz ist Willens , den in Rußland jiattfindendcnKönig]

me :* da die Beh rde die ihn erhebt, durchaus nichts dafür leit er„ und sich eine Kontrole über unser Eigenthum qnmaßt,

eizuwohnen, und wird demnächst in Bcg„lcitun„g„dc„s Ihre Adjutanten Grafen v. Paumgartcn dahin abietskk-

ncmark könnte mit demselben Rechte einen„Zoll auf dem (..ck ten Ufer der Elbe anlegen, als Hanndver thn ads dem [M rößern ».Narme untcrßü stehe

men, so hat die Befreiung Unserer Flagge dUkChnus kcinch-j

ic Scli smäkler cwinncn dabei, indem das Kdnigl,„.§)«nn ?erschc )Cflszoll - Cogmtoir die Swucr durch fie„ct„nkas11rcn[a;„ em '“Polizei-Minisker de(Y Ca„rettd dcn Ober-Befeßl der Truppen und die Unbestimmtheit im Tarife manche Zufälltgkezc erlauh zertragcnhat-vondessethättgkettman den „kinskig

hinausw xnncrführteinstrengcs Regiment. Vonder ren, müssen den Stader - Zoll bezahlen, daher dle Bagage). ai'nicl)tm?hr die „REV?- Reisenden, die von den Bad-Jmcln der Nordsee kowxxwrxso „zwcichiige Weise chen zu entrichten haben, sie mögen Hamburger Burgersey

Zeit kam das Frankfurter Sch)iff mit den Abgeordneten),

Fest aus vielen bedeutenden Dcucschsn Städten eingetroff

D „.l„ oheit die Frau Her ogin von Leuckuenberg

„. rer amélie nach BadKieurh begeben.

Italien.

Sicilicn zu senden, ergin gestern A end a weite Schweizer-Regimcnt der efehl, stel) Jm A cét zu halten, ohne daß jedoch der Ort der *cstim

hab sch mit

Neapil, 3. „August. (Allg. Ztg.) Nachdem die Re- Dj “,x-UM sick) veranlaßt s:?„h, das che SchweißcrxNe

giment noch uch an das bmarsck) be- mung ange-

., eben war"; da nun in den Abruzzen aber Alles" wieder ruhig

), so vermuthct man allgemein, daß es dem ersten ach Siciiicn folgen werde. .Das kräftige Einschrei jci'lMI findet hier allgemeinen Beifall, ebenso, daß

WU

on ncucm_auchbrochen ist; man befürchtet schr, ehier zu Ende 1cy“n wird, unsere Sanitäts-Behökde .)ncumaz gegen unsere nördlichen t. Dei“ Preußische ,.n K:"iftcr, ist von seiner Reise nachBer

r hier eingetroffen. Nachschrift. Diesen Abe

Nachbarländern Gesandte am Fiesigen Hose, in und Schlesien wic-

Regimente ren der Re- Se. Maj.

Erfolg hofft,

holera isrhier beinahe dagegen soll sic sich nun in Rom auf eine geäußert haben, wie sie auc!) in Genua

daß, wenn wieder eine errich-

Herr

nd kam ein

' cputatéonen auf dem Flusse entgcg,„ qmpfschiff von Palermo und brachte Briefe vom Lten d. M.

ostern), wonach Alles ruhig ist; es sterben täJlicl) nur noch

und 15 Personen, dagegen- in Trapani zwicl) 0 pro Tag.

» Die Allgemeine Zeitung cnrhälc au *icfléche Mittheilungen aus Sicilien:

en 300 und

ck folgende

“Palermo, 28. Juli. Nie und nirgends hat- die Cholera nliche VerwRstungen angerichtet, wie hier, und um Ihnen einen

egrisf davon beizubringen, mögen

Sie wissen, daß in dieser

rzen Zeit, denn es sind ja kaum sechs Wochen, beim:?e fünf-

dzwanzigtausend Menschen, also ein Sechstheil der Bevö

kerung,

s Unscxer Mitte verschwunden sind. Dem Handel wurden seine

Insten, kräftigsten Stü-ch, dem Staate seine trcucsi jener, den Wissenschaften ihre aus ezeiehnetsten Zic

! WLV sollte- cs abcr glauben, w on iin gräßlichstcn „Jammer und Elend befand, wur

igen, U11serPöbelsuchtc die roheften VölkcrAfrika's

en eifrigsrcn rden encris-

rend sich unsere Stadt so

den u glei;

dcr vcrschiedcncn Deputationen erst nach dem Dom, WoG 1." ZcicGräuelthaten verübt, die alle menschlichen Begi'i e Über-

zu Übci'ti'ef-

1; ja,esfty indenTagb-ichern dei"Geschichteaufgezeichnet,daßim

W gebraten,

."rdste wurden den Hunden vorgeworfen, wcnn

rn dazu fehlte! Danach mögen Sie das Uebrige beurthcilcn;

) kann bei diesen Schreckens-Scenen nicht

länger verweilen,

nd meine HandÉittert noch bei dieser peinlichen Rückerinne-

ng. Dank der

orsehung, Dank der schneilen Hülse, die uns

urcl) Truppen-Verstärkuugen von Neapel zu Theil wurde, das

*cwirtcr hat sich von uns entfernt; wir enießen iner wohlthucndcn Ruhe. An die Scclée

Weils kam das Schwert der Gerechtigkeit, ag eine ziemliche Anzahl Köpfe beugen müssen; fie ren verdienten Lohn.“

„Messina, 31. Juli. Seitdem man hier von sien in Palermo genauer unterrichtet ist, hat sick) Vieles vergrößert, obgleich sch noc!) W'tigén Krankheit gezeigt hat, aber -n sich schwächeln wollte, len, da sie Yon in Syrakus und Katania aus ie neuesten achvichten von Syrakus find'se i' cu cl.) da hat sich das Volk seiner Fesseln entra c, un

es wäre thör

jetzt wieder

dcs mörderischen worunter fick) jeden

empfangen

dcn Erei , die Fur :

keine Spur von der

ich:, wenn

daß wir davon verschont bleiben cbvochcn ift.

nruhigend, d nachdem

alle Autoritäten „aus dem Wege geschafft und die wenig ahl-

ichen Truppen in die *11 nikon Feßkungswerken, in deren Besitz

Flucht geschlagen hatte, nahm es * esih es noch zur jetzigen

runde" ist. Der Hafen von Syrakus ist für alle Schiffe, so

onPalxrmo, Neapel :c. herkommen, gcschloffen, und gestattet“ was sehr verdächtig ist

nr'dcncn von.Ma1ta__„fr„eien Zu'gcm , ad Raum zu alierha-nd Mu'thma ungexi giebt.

Hoffentlich

ird unsere Regierung in Neapel Maßregeln ergreifen, welche

'escm Unfug ein baldiges Ende

machen werden, was der

unsch alley. Gutgesnnten ist. Man ist sehr gespannt wie sich *s Volk beim Erscheinen von Neapolitanischen Tru/ppen be-

hmcn „wird; in Syrakus werden Rund finden. .

ste einen hartnäckigen Wi-

Nom, 5. Aug. Wir-[eben noch immer in der Ungewißheir,

die Cholera hier ist oder nichr.- Die Aerzte können

*rübci" einigen die Regierung folgt dem Aussprucl hl und erkläré die Stadt für gesund; die )

nFälle find bis zur Stunde als zweifelhaft ange

sich nicht der Mehr-

noch vor ekomme-

e en, und

in Mensch“ weiß, wie er daran ist. Es sind inde cn aws Be-

hl des „Papstes mehrere

große Gebäude und Abtheilungen in

rschicdcncri HoSpitälern zu Krankenhäusern eingerichtet und mit em thhcgen versehen.„ In den Straßen werden seit einigen benden“ die Madonnenbtlder und die fie umgebenden Häuser

stlichilluminirr, zum Dank, daß sie schükzt hat. Morgen ist eine apsk sclhei' mitgehen wird, hin, dte„Krankheit abzuwenden. hl geistlichen als weltlichen, „, die Sthdt zhukverlassen. xrur cn, pot : ern und allen Ord ' ' ' - cine ZNann glaubt auch hier nicht eine????“ lichen olera,„sot„1dcrn meint, man wolle i cm Wirklichen Ausbruch uns nur

S p a n i e n. August. Das 10,000 bis 12,0

große Prozesfion,

Es ist allen Bc Hei Verluß ihrer Ste Dasselbe gilt auch de

Madrid, 4,

t„gestern der Regierung angezeigt daß die T „*„rtateguy und Uranga, nebst mchrei'en Streif; C tllarcal und Merino, bei Roa über den Duero

die Stadt vor der Seuche

wobei der

angezeigt, um den Himmel anzu-

amtcn, so- llen verbo- n Aerzten,

Dcr ge-

orhandcnseyn der n ycrgiften, Wodurch bci chlemmes bevorsteht.

- , ' - 00 ike Kmlrstcsche Corps, welches in Qaskiléen eingedrungYainskt:

chtcc seinen PTarsci) hierher. Der politische Chef von-chovia

l'UPpen" von

orps untcr gegangen

td und am 2th sick) in der Gegend Von Navas, Santa Maria

Niivas, „Jubia und Vida befanden. er bis drei Tagen vor WWW und „500 National ; G l_b der politische Chef Verstärkun verlangt und

„H„„kiele Bewohner fich bereits an chicken, die Sta

Madrid, 5. Aug. “Der vor einigen Tagen

Man erwartet te in Segovia, „welches nur von 300 » Tann ardisten vertheidigt wird, Wes-

hinzufügt, dt zu VOL"-

hier_ ange-

„„kcnmene Französische Botschaka- Graf Von Latour- Maubourg,

ke gestern eine lange Unterredung mit Herrn Cala

der

rung

gie

daß cinzu

Resu

zieht,

Graf

die C'!“

Herr

trag spart. Krieg

.und c Frau

uns g

welche des' F währe

fick) ke

xrava.

des B

tiskischExpedition WZ Castiléen Truppen, die den

lenken, damit „derselbe fich aus der schwierigen Lage, in 'der er sich befindet, zieÉwn könne.

daß alle Streif-

nähern zu wollen scheinen. Wir hoffen indeß,

ändern und stets Carlos senden wird, um durch einen entscheidenden chlag in- dem man sich der Person dieses Prinzen bemächtigt, den Krieg zu becndigen.

dactcure des Journals „cl Porvenir“ rem Blatts dic Ränkc aufdecktcn, welche die Minister anwen- den, um sich in den Provinzen die Erwdhlung ihrer Kandidaten 0 sichern. ie vor ihre gewöhnlichen Richter stelle und die es nicht

zu treten, dessen Zukunfx er für allgemein, daß er seine Ernennung nicht annehmen werde, und oögleicl) die „Hof-Zcitung“ Über diesen Gegenstand schweigt, so ist doch leicht einzusehen, Wirkunger: einer solchen si-sllcn smht.

solcher Antrag zur Ministerium abdanken.

nisicrn dadurch unangenehme

eine Sikzung gehalten werden solle,

verstand, in einem Gemisch fie sehr arm geworden, aber deffenungcachtct dieser Tage noch zwei Gentlemen, die ein die Théw gewiesen habe. „gcgen eme Nation gastfrei zn seyn, die unsere Männer spießee und unsere Kirchen plünderte.

- Leider ist cswahr, was hier die Baskén sagte, stern erzé) [ten wir die Lxute in Bchbia abscheuliche Beispiele von der Bret; chen „Humanität und ZertcörungSliebe.

als den Menschen eines civilisirten

nicht einmal ins Innere von Spanien gewagt. kung würde den C selbst ste daß nach und nach die ganze Britische Legion auf ein Batail- lo„n reduzirc worden, wclchcs in San Sebastian src t. Die Re- gierung hat es den Soldaten freigcsiellt, sich von Mexbch zu lassen. -- So viel ich Gclcgenheic hatte zu bemerken, - ! Christini fuhr '“" fühlen fick) die Soldaten der Gegend und müssen stets auf iht'ei'Hut seyn. Dergrößte Theil

“KZ“..TCasiellano liest man:_ „„Der Hauptzweck'dev „Kar- scheint zu seyn , einen Theil verfolgen, . von. diesem abzu-

-

on Carlos

Es wundert uns daher gar nicht, orps slch von verschiedenen Punkten her Madrid daß die Regie- deshalb nichts in den von ihr getroffenen Anordnungen so viel Trupen wie nur möglich egen Don

Wenn man in allen P

rovinzen mie Ener- und Uebereinstimmung zu Werke

geht , so werden

fich)_die glücklichen Folgen davon bald zu erkennen geben. Dies 111111; der“ Hauptzweck der Regierung seyn. dee Karlistcn aus Castiléen sich nach Estremadura wenden und

Es ist möglich, daß

die aus„ Guadalaxai'a und Cuenxxa der Regierung Furcht fldßcn suchen, allein man vergesse doch nicht, daß die Be-

wvhner der FZZttptsradt, die National-Garde und die Patrioten dchrovinz » (

z„U bieten. Übereilre Maßregeln ergreifen wollte,

adrid hinreichend sind, um dem Feinde die Spilze Es wäre daher ein unermeßlicher Fehler, wenn man die nur zu unglücklichen

[Taten führen wüéden.“

_ Das Journal L e C o m m e rc 8 enthält folgendes Schreiben aus Madrid vom 5. August: jeßr mit den Wa Partei, wenn töägt, doch in der neuen Kammer gut repräsentirt seyn wird. Das I)iinésrc-rium bcwach alles, was sich auf die

_ „,Ueberall beschäftigt man fich len und ?er6 läßt glauben, daß die gemäßigte ic auch nicht einen entscheidenen Sieg davon

Wahlen be- Gcsrern wurden drei Nc- vcrhaftet, weil fie in ih;

mit einer gewissen Eifersucht.

Die Vci'haftetcn haben jedoch verlangt, daß man & Minister haben ewagt, _)icl) dieser Forderung zu widerselzen. -- Der v. uchana 1cheint sick) nichrschr zu beeilen, in ein Kabinct ungewjß hält. Man glaubt

daß das Ministerium sich gegen die verächtlichcn Zurückweisung sicher zu Der General Seoane wird heute oder morgen erwartet und man bezeichnet ihn als den wahrscl)'einlichen

ici"

ZUchfolgcr Espartci'o's odcr vielchi' des Grafen Altnodovar. -* Dic Minorität bewilligt dem 9

stillstand, allein [clztercs gsxr immer siegreich aus den Kämpfen hervor, welche die numeki

néchtscheuc. Gestern legten die Deputirten von Castilien einen Anika auf dasBÜreau dcsPi'äsidenten nieder, worin sie das Kabinet au 1 fordern, anzugeben, welche Maßregeln getroffen worden seyen, um

?inisrcrium keinen Waffen-

cl) schwächere Partei einzugehen sich

nfällc dor“ Karlisken inCascilien zu verhindern. Die Minister

hielten dedhalb cin außerordentliches Conseil, dem auch der Ge- neral-Capttain der Provinz

„„ und der Direktor des Geniewesens, Acuna, beiwoxntcn. Herr Mendizabal erklärte, wenn ein

ffentlichen Diskussion komme, so müsse das Der Präsident der Cortes hat den An- auch gar nicht zur Verlesung gebracht und den Mi- und schwierige Debatten er- verlangtcn andere Dcputirce, daß am Sonntage

„_ damit der Bericht der s-Komnnsnon diskutirc werden könne, allein die Kammer

Heute

trennte fich, ohne darüber zU entscheiden. - Heute ist ein Cou- rier hier cing'eti'offen mit der Nachricht, daß die Karlisken un- ter Clio nur 4 „Stunden von Segovia stehen, und mehrere Briefe melden sogar, daß sie bereits in gezogen scycn und ihre Vorposten in dcr dad zwischen Madrid und San

kan glaubt, die Karlisicn würden fick). nach La Granja und dem Escm'ial begeben, wüsten, wenn ihnen der General Mendez Vigo und die qeskern Abend und ' Zeit dazu la cn.“

-- Die BreslauerZeitung enthält nachstehende Pré- vat- Mittheilungen : „Iran, ].

ses Oxtes, aus einem Zimmer will ich Ihnen schreiben, darin Fhch„d„ei;1 Haufe Karlisken gegen die Englische Politik ver-

t: kg e. schaucrlicher, wenn ich da unten auf dem und blaue Fetzen gekleidete Christinos sYe, die eben von Her- nani herüber kamen, um das bisherige zuldscn, welches baai'fuß einherpatrouillirc und Schildwacht steht vox dem vom Blix; der Waffen zerschmettert“: Thore. Antlitz der Bewohner sagt mir, daß nur die eiserne Gewalt sie ab- hält vom Morde der Bcsaßung, oder vielmehr, daß nur das Chri- scenthum ihnen den Mord verbiete; jedes leise Ugeflüsterte Wort verrät!) mir die gefährliche Spannung der “13 unversöhnlicksrcu 59a); gegen die Engländer, denen sie die „Ein- dscherungcn dcs Städtchens verdanken. wiesen, daß ich ein Deutscher sey,

die enannte Stadt ein- enta de la Trini-

Zldcfonso aufgestellt hätten. um diese Königlichen Schlösser zu ver-

eute Morgen von hier abgegangenen Detafthements

August. Aus den heiligen Ruinen die-

Schaucrlics) ist mir dabei zu Muthe, um so

Marktplatz in graue acaillon Garnison ab-

Jedes

arccien und den

Erst nachdem ich be- wurde mir ein Tisck) gedeckt die Wirthin, eine große“ stolze bethcuerte, Weil ich kein Baskisch von Spanisch und Franzöfiscl), daß

in fthZalcs Mahl bereitet; mit ahrsagcrzügen,

Goldstück für ein Nachtlager geboten, „Wer will, mich zwingen“, sagte sie,

Die leeren Mauern haben sie claffcn, die Leuchter des Altars haben sie uns gestohlen.“ denn schon gc-

Die Abtheilung, Zrun nahm und bekanntlich die paar Hundert Mann oi'ts Über die Klinge springen ließ, war schnapsbctrunkcn nd der Operation und glich me r einer Horde Barbaren, ' mates. _ Bis jekzt hat in Englischer Soldat ins Innere des BaSkcnlandes, ja Ihre Mitwir- ht'isiinos mehr schaden als nützen, da diese nicht leiden können und Garachos nennen. Ic!) höre,

panien an-

Yatte diese Gelegenheit, indem ich mit dem Obcrsk-dcs chenDctaschcmcnts und LijYiercn von Bayonne hierher önigin sehr unwohl in der

ataillons ist beständig im Dienst sowohl in der Stadt

, .*

Y: ::„zttf de? Foiixs, dicehzerftört wa r, 19 ma en fich diesen Dien e :“ be tie" .“ nd ldasxißnl'fiérdéeFckJtlan? n:)enig x'oskßn,ß aber disekSsiZska wAret-tihlttrtn o tee. ae emert a diemeie Flutjung? barxklose BürFWen sind, die | n dieser Tapferen en ang ocon itutionne en, revolutionair- atrioti e ' dcn Bettelvögten und den Kirchthüren awandi LéchtxeStCäzditeY ihnen morgen ein persuadirender Karliskischer ??Lerber 5 Pia- ster Handgeld und ein Pastor_ General ; Absolution mir der gedruckten Zeitungs-Nachricht, daß Don Carlos ?adrid ist, so fingen sie ...-Wu,?) ija-jxdina“ und essen Mais- kuchen„ und Honigscmmeln. Ich vermuthe aus allen Umständen, dieß die Fmaiizxn gewaltig schlecht eingehen, denn auch die Chri- stcnischen Offiziere, dte„ ich die Ehre hatte zu seYen und zu spreé chen) truKJen zum Theil civilistisch geskopfte R cke und kupfer- farbige (.„pauletis, falls fie überhaupt nochEpauleits hatten. *- Ich sondirte meinen Reisegefährten, den Oberst, der gut Fran- zdsxsch„s.rach, und nachdem ich halb und halbdeä Anglomanen und Qhriftmo spielend, „die lclzcen Vorfälle zusammenstellte und daraus den Schluß zog, daß Don Carlos mächtiger sey, als man wisse und glaube, und daß er eher nach Ma- drid gelangen könne, denn die Weisheit des dortigen Ka- binets, fragte ich ihn, was im Fond seine Zoffnun urid Mei- nung sey. C'r antwortete ausweichend: „„. ieser rieg ist wie ein„e Feu„ersbrunsi, die leicht gelöscht werden kann, wenn dkl' Wtyd mchk wehte, aber lange fortdauern und Alles verheeren muß, wenn dieses Element ihr zu Hülfe kommt. Zak) glaube, d(Jß „„Do? Carllos alleßin nicht Sieger von Spanien wird, aber : gau e auc), da wir :“ n nickt bete cn uncr en ; wärtigen Umscänden.““ h ) s g e d gegen „Fuentarabia, L.Aug. Dieser Ort ist zwar größer aber noch stiller uud trauriger als Irun. Ein anderes Bataillon Christinos macht darin die Honncurs und bedient auch 2 Wall- „kanoncii, die die Karlisken nicht forcbringen konnten. Das Volk ist lustiger, weil es, an der Krise vegctirend, Fischerei treibt.“ Ick sal) am Abend ganze Haufen zur Trommel und Pfeifetan- zen, denen die Chriscinischen Blauröcke in Parade-Uuifvrm, aher ohne Schuhe und Strümpfe, zus**hen. Als ich meinen Einzug hielt, verzehrte die Garnison oder eine Abtheilung der- selben ihr I)iittqgcsscn in einem Heuschober, den die Vor än- gei' mit„ Schießscharten versehen hatten. Dasselbe beséand aus tmr Oel geschmorten Fischen und einer Nation Brod. »- Wie in Zrun, so auch hier, bemerkte ich besonders Luxus an Schildwachen, die Soldaten, die auf Po- skenÉanden, wälzten sich wie junge Hunde im Gras, die Flinte als“ piclchg im Arm. Die Besatzung, die nicht im Dienße war, spielte Baskische K_egcl mic ungeheuren Klößen und 0 ne Wurf-Distanz. Die Offiziere saßen in einer Art Ztaliänis en Kaffeehauscs bei Konfekt und lasen das „Eco del Commercio“, welches ancrkanntcrmaßcn den Don Carlos schon viermal um- Fibracht und zwcihundertfunfzigmal geschlagen hat. Echte An- anger der Partei nennen deswegen auc!) das Blatt „wou (10.113 rorjtn“ (die Stimme der Wahrheit). »- Ich fragte eine Art „Civilautorität, was man Neues wiffe "aus Casrilicn: „Scnor“, anxwortecc cr „('-.*rlos qnjnio ac nur noch dreitau- send Navarejey, die übrigen find zu Fspartcko und Oma desertirt.“ Hiernach können Sie Ul'thcilcn , mit wel: chen Gcrüchch das Parlament Christinens seine Leute ab- filtrirt. Aux dem Lande, in den kleinen Städten weiß Nie- mand, was vorgeht, in den großen Handelsstädten und dei' Re- fidenÉZaber dirigirt Mendizabal die Presse so vortrefflich, daß die ahrheit selbst nicht mch weiß, woran sie ist. - Zufällig erfuhr ich von einem Karli ischen Wirthe, daß Don Carlos, nne ichs „Ihnen vorlängst als meine Meinunq meldete, nicht daran denke, sein Kapital-Projekt aufzugeben, Fondern vor acht Tagen bcrxits von„ drei Punkten aus gen Badrid auf- „gebrochcn )cy. Die Bewegung qen Cantavieja wat“ dis- tmulert urid galt bloß einer Aßthcilung, um Cspartero FU beschäftigen; die beiden Hauptmassen schritten im RUB? cn unter Cabrera, Fot'cadcll und aus BiScaya iibcr Burqos und Vittoria vor. Beweis, daß dem so ist und daß sich a11e Kar- listischen Abtheilungen in Foläe eines Planes koncentriren, itk der plößliche Aufbruch fast a cr Truppen in St. Sebastian mie Dampf1chiffen nach Santander, von wo aus in Eilmärschen auf der dortigen Hauptstraße von Madrid vor- zurücken. Mein Bcricht-Ersiatter fügt hinzu, sie hätten in Na- varra und Guipuzcoa nur auf diese Bewegung der Christinos gewartet, um sich des Uesrerrestes auf der Linie von Hernani zu entledigen. - Da (ck) nicht Lust habe, mich hier mit herum- zuschlagen und schon von Zrun bis hierher einige An | für meine Haut ausgestanden habe, so beeile ich mich, den rie s- Schaupkaß wieder u verlassen und über die Bida oa nach St; Jean de uz urückzukehrcn. *- P. S. Die Nach- richt, da); die C risiinos oloja genommen, war ein Christini- sches Gerücht. as ZMF Innere der dreiProvinzen ist mehr denn jemals Karl 17. erge en und es denkt ernstlich kein Christi- nischer Befehlshaber daran, Positionen darin zu erobern. -- Es sind zwei beträchtliche Baskische HülfScorps untermcges, das eine von 6000, das andere von 4000 Mann. Dasjenige, welches mit der Portugiesischen Legion handgemein wurde, ha; Wahrscheinlich diesseits dcs Ebro Halt gemacht, als ihm die Nachricht von der Schlacht bci Chiva zukam. Zuriategui, der Befehlshaber erwartet die Ordres des Don Carlos.“

Inland.

Berlin,:18. Augu . Aus Koblenz meldet die da- sige Zeitung„ vom 13. ?ugusr: „Die Deputationcn der Kö!- ner und Donner Buchhändler und Buchdruckerei , Besiz- zer, die zum Gutenberg? - Fest nach Mainz reisten, ka- men gestern Abend mit dem hier an, und wurden von den hiesigen Buchhändlci'n und Buch- druckei'ei-Bestlchn und sämmtlichen Gchülfcn unter dem Donner der städtischen Böller empfangen. Die mit entsprechenden Sym- bolen gczierte Fahne voran, bewegte six!) der Zug in das (Gast- haus zum Riesen, wo ein Abendessen veranstaltet Ward, an dem die hiesigen Buchdruckerei-Befißer und ein roßer Theil der Buch- druckcr-Gehülch Antheik nahmen. Die Festlichkeit dauerte bis spät in die Nacht hinein. Es wurden Toasre zu Ehren Sr. “Majestät Unsers die KÜnsie_und Wiffcnschaften so kräftig be- schirmcndcn Königs, dann unseren freundlichen Nachbarstädten, „Köln und Mainz, ausgebtxaclu und überhaupt nichts versäumt, was die Fröhlichkeit der Gesellschaft Und die Feier des Abends vcrmchkcn konnte. Diesen VTorgen ging die Deputation, der sich die der hiesigen Buchhändler und Buchdruckereé-Befitzer anschlossen, „nur dem festlich gczicrcen Dampfboote nach Mainz ab. Auch die Deputation der Stadt Trier hatte sicl) dcr Fest- lichkeit angeschlossen-

fie Ordre haben,

- Die Enthiillunq dcs Gutcnßerg-Denkmals in Mainz wurde am 15. Juli ami) in Berlin von mehreren Buchdruckerei-

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