Minister des Innern Und der Polizei, Herr von Rochow, in' Bielefeld die dortigen Industrie-Anstalten und „Bleichen, so wie in Herford das Zuchthaus bestchtigt hatte, traf derselbe in Be- gleitung des Herrn Ober-Präsidenten der Provinz Westphalen woselbst d_ie Civil; und Polizeibehörden seines reislandrät e, mehrere Mitglieder der Stände, omité der Rhein ; Weser ; Eisenbahn Der Herr Minister hielt am 22. August Plenarx und Abtheilungs- egierungs-Kollegiums, in welcher er selbst den Vorsitz führte, und setzte nach eingenommenem Diner bei dem Regierungs-Präfidenten Richter , welchem die Civil-Autoritäten beiwohnten, die Reise nach Magdeburg fort.“ (Die mittler- weile erfolgte Ankunft Sr. Excellenz in Berlin ist bereits gestern
20sten d. M. Folgendes be-
in Minden ei Ressorts, die der Magistrat und vorgestellt wurden. im Regierun s-Gebäude Sesfion des
gemeldet worden.) -- Aus Trier wird unterm richtet= „Sämmtliche Fabriken und Manufakturen des diesseiti- ierungs-Bezirks erhalten fich in schwunghaftem Betrieb en vor der landwirthschaftlichen Industrie Vieles vor- Eben so erhält stch der Stcénkohlen-Absaß auf der bis- MÜhlhausewin Frankreich aklein ist der tr. auf weitere 5 Jahre kontraktlich gefi- chert. Es hält schwer , den Anforderungen und dem steigenden Bedürfnisse zu genü en, und sind daher bei den landesherrli- chen Steinkohlengru en die erforderlichen Vorkehrungen zu mög- lichst verstärkter - örderung getroffen worden. oaks zum Gebrauch für die Hüttenwerke hat u deren Darstellung die Erbauung einer großen Menge neuer oakxs-Oefen erforderlich gemacht. Bedeutende Quantitäten von Koaks werden in das Ausland , an Hüttenwerke in Frankreich und auch an den Oberrhein abgesetzt. - Der Betrieb der Ei- senhütten ist fortwährend sehr lebhaft, und die Puddléngswerke sind sämmtlich in voller Thätigkeit. unlän | zwei neue Hochöfen in Betrieb gesekzt. Aber auch auf brication in vollem Gange.
'ebrüdern Krämer zu Quint hörigen Werke (die Eichelhütte genannt und im Kreise Witt- belegen) bei einem Hochofen mit warmem (Gebläse, cinem Hammerwerk mit zwei Feuern, einem Schneide- und Walzwerk, Hämmern, zwei Pochwerken und einer Sägemühle e jährlich im Durch- entncr Stab - Eisen,
rigen Höhe. ebit von 800,000 (
Nachfrage nach
Zu Geislautern wurden
rivat-C'isenhüttén ist die So sind z. B. auf dem den
zwei kleinen täglich 190 bis 200 Arbeiter beschäftigt, schnitt 9644 Centner Roh-Eisen, 3204 1894 Centner Schmied-Et'sen und 463 Centner Kleén-C'iscn fa- Eben so beschäftigt der etwa 10 ONinUten oberhalb belegene Oberhammer nebst einem Großhammer mit zwei Feuern ck 64 Arbeiter und produzirt etwa 4590 Centner Stab- um Betriebe dieser beiden Werke werden etwa 90,0 hlen und 1300 Fuder Eisenstein erfordert, aus seinen Bergwerken gleichfalls im Kreise Wittlich gelegene, den Gebrüdern Remy zu ehörige Alfer-Hüttenwerk, welches erst im Jahre 1827 an,- e ege worden ist, hat namentlich seit dem vorigen Jahre eine „ehr große Auödehnung gewonnen. Dasselbe beschäftigt durch- schnittlich 100 Arbeiter und fabrizirc jährlich über 40,000 Cent- chmie'o- oder Nagel; und Brandeisen. esteht aus 8 Puddlingsöfen, wovon jedoch nur 6 bei Mangel an Wasser in Betrieb gesekzc werden können, aus 5 Schweißöfen, von denen 4 in Betrieb sind , und aus 2 ein- en und einem doppelten Walzwerke. - Der Gutsbefißer allerath aus Conz im Trierschcn Landkreise einer Runkelrüben ; Zucker ; aus Frankreich und hat zur Kultur der Rüben bereits ein -- Der Viehhandel
Eigenthümer
ner Stab . gapze Wer
der Einrichtung | 6 sci;,)Zlkfasclsnen kl i e tigt, nichts unbedeutendes Ackerfeld angekauft. hoben; der Weinhandel dagegen ist noch immer ehr stau, wenn leich die 1832, 1833- und 1835ger Weine im Preise etwas ges fegen sind. - Die Schifffahrt auf der Mosel und Saar War im verflossenen Monat nicht 1ehr frequent. Die Ladungs-Gegenstände bestanden größtem ches skrönmufwärrs geführt wurde.“
Allg Bekannrmachungen.
Nothwendiger Verkauf.
Stadtgericht zu Berlin, den 25.Juli1837.
Das vor dem Frankfurter Thore belegene Grund- siück des Rentier Bogenschueider, die neue Welt ge- nannt, taxirt zu 15,724 Thlr. 16 sgr, 7; pf., soll
am 30. Mär 1838, Vormittags 11 Uhr, gn der Gerichts! elle snbhafiirt wcrden. Hypothekeu-Schein find in der Regiftratur einzusehen.
kommen
at sm) etwas gc
heils in Gctraide, wel-
h-HM_z_-4__._ . „„..-
Taxe und
Edictal : Citation.
In Sachen des Schneidermcisters Johann Christoph Wilcke zu Sackyswerfen, Klägers wider seine abwesende EhefrauJohanue Friederike Juliane, geborne König, Verklagtm wegen Ehescheidung, wird Lestere hierdurch ffentltct) vorgeladen,
blauen neunzigTagen von heute an, Vormittags 10 Uhr, vor hiefigem Konfisiorio in Person oder durch einen legitimaten Bevollmächtigten zu erschei- nen, um fiel) auf die von ihrem Ehemann, mit welchem fie [ant bcigebrachten Attcsts, am 26. August 1833 in der Louisen-Kirche zu Berlin getraut wor- eingereich'te Ehescl)eidungs:Klagc wegen höslkchcr Verlasfung vernehmen zu lassen, widrigen- yalls aber zu gewärtigeu, daß auf ferneres Anrufen e„rs die Trennung der Ehe mit der Vcrklagten, os1icher Berlaffuug, werde erkannt werden. ußadt unterm Hohnfiein, den 22.211!-
1511311111] Ne
guß 1837.
Gräflick) Stolberngohnfixiusches Konsistorium.
Literarische Anzeigen.
1111 7er13xs 'on Florit: 1788111113] in Zerlin, „Lreile Ieral'zo R0. 20, erschien] 86 oben:
])as bäZLl' bsi *l'eltmy.
lubalc: Nurse]! üer ?otsäamer. 'kelftm'er [.ag-zr - (Jalopy, Urauäeobuxßxr kaWrit-Waleer, camponirt umi ("ür än Diavokono einßericbtee 7011 11. 1181881521“-
preis 15 sZr. * kxüker erschien ebeuänekbst: . _ erneruuZ un (].:18 l-ZZLR [181 Kalexb.
17111" (133 ])iaual'orte.
Mlaracb (Ter krank- ]1138urk- um]
kt'eis 12), 85-9-
-- Vom 29|en bis zum
scorben.
ugetragen. Es
chen ähnliche Krämpfe bekamen.
30sten d. M. find' in BerKlin 100 Personen an der Chokera erkrankt und 55 an derselben ver-
- In Bielefeld hat sich, . . . unlängst ein merkwürdiges Ereigniß m der dorttgetx Frxcschule bekam nämlich daselbst am 14. Jul: bee emer
ärme von 18 Grad R. ein Mädchen von . , epileptischen Zufall, an welchem ste früher schon gelttten; dtes hatte aber die Wirkung, daß sogleich auch einige andere Mäd-
holte Itch der Zufall bald nach Anfang des Schul-Unte'rrichts; drei Mädchen wueden zuerst von Convulstonen befczllen, “denen bald etwa zwanzig andere nachfolgten. Da bei eimgen Ktnderjn die Anfälle fortdauerten, so hielt man_für zweckmäßtg , dte Schule auf einige Zeit zu schließen. zeitig auch in einer andern Klasse derselben Schule einige INäd- ckengleiche Zufälle bekamen, von den in beiden Klassen anwe- senden Knaben jedoch keiner davon befallen wurde.
trefflichen Doms zu
wie man von dort meldet,
sonderen: Schmuck gereicht dem Heft ein Blatt von der a
eichners Herrn Bötticher, Kapitäle in der KK:», randenburg darstellend. und ausgesparten Lichtern auögexührt, und die marki e bringt den alten Stil und Chara ter dem Bescbauer krä?
Der Druck ist mit zwei Plat
Züchu tig entgeg
"*e.
14 Jahren einen
Meteorologische Beobachtung.
1837. | Morgens ] Nachmittags Abends Nach einmalig„ Am nächsten JNorgen wieder,- 29. August. 6 Uhr“. 2 Uhr. 10 Uhr. Beobachtung. Lüftdruck..".-. 335,32WPar. 333,38“Par.'331,66*“Par. Queüwärme 7-90x Luftwärme + 5,40 N. +13,20 R. '+ 9.69N. Flußwäme 14-4" Thaupunkt... + 4,3091. + 6,2091. '+ 8,10R. F*warmeowxo - . , Dunsksättigung 88 pCt. 58 pCt. 89 pCt. " " "US „011-- Auffallend 'stk daß gleich- Wetter....... heiter. trübe. regnig. Nixderschlag 0,192“ Wind."..n. NW- W. W. Waknlkwethsc! +]
Wolkenzug. . . . - W. -- + 5-1-
von “Minutoli. g_ewidmet. Heft.
Die vermehrte
mögen.
zehnten bis regelmäßige zunahme, nahme erleidet;
welche bezieht. Das,
hunderts fällt.“
Das
i daselbst mit Fabrik , wozu
lassen, der Klofierkirche zu Jerichow und
, “„“- _ W- e ? em emer Anzetger fur Bci G. Reichardt in EiSlcben ist erschicnen und bei hL Feijg Oebmigke in Berlin, Burgstr. Nr. 8, zu a : - Tempel freier Gottesverehrung.
Erhabcnc Betrachtungxijir, der Dichter und Denker . 1 er Gott, Natur und Menschenleben. 890. Elegant gebunden .? Thlr. Geheftet ZThlr.
Der Titel dieses Buchs zeigt geuugsam an, daß dessen Zweck ist, alle Gottesversbrer, chne Rücksicht auf die Verschiedenhcit der Glanbenémeinumen, um fich zn saunneln, und Trost, Beruhigung, tärkung zu gewähren und den Geist der Andacht in Betrach- tung der Herrlichkeit des göttlichen llrjvescns, der Natur und des Mcnschenlcbcns TU befördern. Das Game zerfällt daher in drei Abthei ungen, deren erste enthält: Sehnsucht nach dem Schauen dcs Uustchtba: ren, die Art und Weise der Erkenntniß Gottes, Be: wanderung, Lob und Preis seiner Einigkeit, Erhaben- heit und Vatergt'ite, Bitte um Erleuchtung und Einkehr, und zum Schluß poetische Behandlungen dcs Vater Unsers und der zehn Gebote. Die zweite Abtheilung bat die Natur in ihrer Pracht und Herriichkkit, als immer auf den ewigen Schöpfer und Erhalter hin- weisend, nud znßzleict) eine Fülle von Freude und Ge; nuß für den Menschen in ihren verschiedensien Er- schcinungen darbietend, zum Inhalt. Der dritte Ab- schnitt hat den Menschen zum Ge enstand in seinen verschiedenen Besiehungen zur Wet und namentlich zu Gott, weöhal ana) Religion und näher das Chri- stcnthmn, E !ösung, Tod, Zukunft, Unsterblichkeit den Schluß bilden. Das ewig Wahre kann nie verkannt werden, so wie das wahrhaft Schöne unter allen Ver- hältnissen schön bleibt, und es müssen diese Wahrheiten um so anziehender werden, wenn se uns in schönen Formen crscheinen, und diese bietet neben der erhabe- nen Prosa ganz besonders Hie mmmichfache schöne Form der Pocfic, welche auf jeden gefühlvollen Men- chen, sei der Grad seiner Bildung, welcher er wolle, nnmer begeisternd und beruhigend wirkt. Die Namen Herder, Zschokke, Pestalozzi, Tiedge, Mahl- mann, Witschel, Novalis, Gellert, Uß, Mil- ton,2?oope, Thomson, Salis, Agneséranz u. v. . lassen im Voraus keinen Zweifel, da nicht auch die erhabeusteu Gegenstände, die „gagemefsen zu- sammengestellt smd, iu würdevollen schoner und begei- ßerter Sprache vorgetragen wären. Die. äußere Ans; lsczétung wird wemg oder nichts zu wünschen übrig a en.
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Wissenschaft, Kunst und Literatur.
Denkmäler mittelalterlicher Kunst in den Bran- denburgischen“Marken. Lit ographirte Abbildungen begleitet von kunstge chichtlichem „ext, von Alexander
r. Königl. Hoheit dem Kron rinzen
Berlin, Verlag von L. Steffen.
Von dem verdienstlichen Werk über Denkmäler vaterländisther Baukunst, dessen schon früher in diesen Blättern rüymcnd gedacht worden, ist vor kurzem das zweite Heft erschienen, wofür das Inter- esse der Kunstfreunde zu erneuern wir unsererseits nicht unterlassen Das Heft enthält 4 Folio-Bogen Text, S- 17 bis 32 und 5Tafcln, theils in Stein radirt, theils in farbigem Druck. Der Text setzt die Untersuchungen über die Mörtelmischung der alten Bauwerke f?rt und stellt in einer Tabelle die Analyse -der Besandtheile alter Mör- tel zusammen, nämlich des hundertjährigen Mörtels aus den Fugen der äußeren Kirchmauer der Petrikirche zu Berlin, deSglcichen aus dem inneren Gemäuer, ferner des sechshundertjährigeu aus dem Dome zu Brandenburg, so wie des gleichalten aus dem Fu1tdament„der eben“- genannten Petrikirche, endlich zweier Sorten altr'ömischen Mortels aus der von Agrippina erbauten Römischen Stadtmauer zu Köln und einem Thurm gleichen Ursprungs daselbst. Sodann handelt der Verfaffer aus- führlich von dem Putzmörtel und beschließt denAbschnitt über denZicgel- bau mit-dem Resultat: „Ungeachtet der geringen Anzahl der Beispiele dürfte aus denselben hervorgehen, wie die Größe der Steine vom Lum Anfange des funfzebnten Jahckundcrt6 eine fast
von der Mitte desselben ]edocl) schnelle Ab- wie die sorgfältigste Bercitunßvar Mauerzicgcl in die Zeit von der Mitte des zwölften bis zur 8 Jahrhunderts, und die sauberße Behandlung dsr F bis in die Mitte des vierzehnten Jahxbunderts, also mit der Blüthe- eit des Deutschen Stils zusammen, die größte Vonommenhcit der Skormkunst in das Ende jenes und den Anfang des folgenden Jahr,- Hieran schließt fich wieder eine Tabelle, enthaltend eine Uebersicht der Dimensionen an Steinen und Mdrtclfugen von 21 yerschiedenen Bauwerken vom zehnten bis scchzehnten Jahrhun- dert. Der nächstfolgende Abschnitt ist den Baumaterialien von ge- ringerer Bedeutung gewidmet, als da find: fremder Stein, Hol, Metalle, Glas; es werden die vorhandenen Denkmäler aufgezählt uu Technik und Kunsisiil näher betrachtet.
Unter den Kupfern ßnden wir den Grundriß der (leider nicht mehr vorhandenen) St.,Marienlirche auf dem Harlunger Berge bei Bran- denburg und die östliche Ansicht derselben Kirche; ferner die Grund- risse des Doms zu Havelberg, der Stiftskirche zu Jerichow, der Krypta zu Jerichow .und der Krypta des Doms Au riffe der West-Fayade des Doms zu
alles im mäßigen Maßstab:, aber doch so auögefübrt, das; Total und Hauptverhältnisse hinlänglich anschaulich werden, Blatt in farbigem Steindruck enthält: Klosterkirche zu Lehnin, Malerei an den Gewölbe-Gurtcn in der ge- gen Norden [tegenden Halle des Brandenburger Doms, ein bronzenes Kruzifix an der Nordseite der Abfis der Kirche zu Redefin, sodann das Kreuz an der Südseite daselbsf, endlich Rosen in den Leibungen drr Nord-Portale der St. Katharinenkirche zu Brandenburg. Zu be-
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Wien, 25. Ingvar.
itte dcs dreizehnten
ugen von. da ab von ONesfina,
Sonntag, ri"ci)es Drama
der Koch.
11 Brandenburg; sodann die avelberg, der West- apade der Osk-Faxade derselben kirche,
von Bellini.
auftreten.) Ein, schönes Chablonen :Maleret in der
Anthropologie und Psyckxologte. Zum Gebrauch tur Lehrer an Bürger: und Landschulen, von G. Cl). Kneise. 870. Geheftet :"; Thlr.
„Welches Blenngsmitlel könnte wohl dem Menschen hoher stehen, als die Kenntnis; seiner selbst, seiner kör- perlichen und geistigen Kräfte, ihrer Erhaltung, Stär- kung nnd Bestiunmmg! Der Herr Verfasser hat dies Bua), zunächst den Lehrern der Jugend gewidmet; aber jeder Vater, jede gebildete Mutter sollten es bc- fißen, um ihre Kinder schon zeitig zu lehren, wozu ihr Körper in allen seinen einzelnen Theilen bestimmt ist, wie sie vor Gefahren zu wahren, gesund und kräftig zu erhalten find; so wie ami), aus Welche Weise die geistigen Kräfte zu des Menschen Bestimmung wirken und welchen Einfluß fie auf seinen Körper ausiiben, _Die Lehrwcisc des crru Verf. ist so klar und leicht, daß das Buch an Kindern in die Hände gegeben werden kann.
Saßlehre der deutschen Sprackxe, mit drei Anhängen: die Redefigureu, die Orthographie und die
„ " Zcichenseßuug.
Fur hchcre Knaben: und Mädchenschulen vcnR.K1'ihnc. 870. Geheftet 75, Thlr.
Der kleine KlavtersckZüler, cine Reihenfolge methodisch geordneter Uebungsstücke zum Klavterspielcn, von C. BjreituuZ.
Drei Hefte, ]edes ; hlr.
Des Herrn Verfassers Schriften (früher erschien von ihm; „Der erste Klavier-Lehrer“) find in aklen bis jetzt erschienenen Beurlheiltmgen schr beifällig auf- genommen worden, und alle Lehrer, welche fick) dieser Uebungsfiiicke bedientep, haben auffallend rasche Fort- schritte an ihrey Schülern wahrgenommen. Von den vielen, sehr günstigen Recensioncn führen wir nur eine aus der zu Dresden erscheinenden Deutschen Juézend-Zeitung (1836 Nr. 5) hier an:
„Wir freuen uns, dieses in jeder Hinsicht Außzeiéh- nung verdienende Unternehmen den Herren Musk- Lehrern, w_clche fick) die reellen Fortschritte ihrer Schii- ler wahrhaft an elegen scon laffcn, bestens zur genauen Prüfung und cnulzung aucmpfehleu zu köunxn. Um die Grundlinien anzudeuten, nach welchen vorlregendcs
d
Köni Donnerstag, 31.
seiner Ehre Trauerspiel in 5 Abth. nach dem panischen * ;;.“ Calderon, v,on C. A. West. (Neu,einskudirt.) * - Freitag, 1. Sept. Im Opernhause: Der Liebestr
Oper in 2 Abts). Musik von Donizetti. „.
SonnabenY 2. Sept. Jm Schauspielhause: Die B.:.“ .- „rauerspéel in 4 Abth., von Schiller. ('. Schunke: Don Cesar, als leßte Gastrolle.) *"
('t'äul. v.“ Xaßmann: Iulia.)
„Königsstädtisches T Donnerstag, 31. Aug. Ie toller je besser! Komisches rette in 2 Akten. Sobri. Lustspiel in 1 Akt nach Paul Duporc, von A.Cosm Freitag, 1. Ö Posse in 5 Akten, von Angely. Lustspiel in 1 Akt von C. Blum. Sonnabend, 2. Sept. Ö? (Dlle. Hä nel, von ihrer Urlauböreése z gekehrt, wird in dcr Role der Norma zum erstenmalew
. !;é-W4P.MMWI!Z “xy-7-_---...„-.--_-.- _- _..„W ...-.__x-mqux- ,',xx-x'" ' „ _ „
Staaten.
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[Sehe Schauspiele. ug. Jm Schauspielhaue: Der.
3. Sept. Jm Opernhause: Die Vestalén, in 3 2lbth., mit Ballets. Wéusik von Spon “ . “.
heateu
Mufik von TRehul. Vorher: DerRäu
Sept. ée Reise auf gemeinschaftlicheFa/ke
Vorher: Der Secr-mixY
orma, Oper in 2 Akten. "»
Redacteur ckck. ("08 161.
Gedruckt bei A. W. Hayo.
“--.--*v*y-_ __ „„
§LZerk entworfen worden ist, diirfsn wir nurans * * * ruhmlicbst bekannten „ersten Klavier-Lchrer“'dess ehrten, Herrn Verfassers verweisen. , „
Möchte die höchst zweckmäßige und auf viehähngt fahrun begründete Methode desselben dochktchk die ver iente Würdigung und Anwendung yon der Aeltern und Lehrer junger Klavier-Schlilekß
Eine bedeutende Zahl von Uebungsstücken. den Kräften des ersten Anfängers wohl angtm und, um se für ihn schmackhaft und aufmunteryd mqchen, Jm „roßen Theil in die Form von lex Tänzen, kärs en, efälligen Liedern undderg!e gekleidet smd, führen en Schüler unvermerkt ?“"! höher" Stufen der Ausbildung seiyex nil!lkal Talente, so daß der Lehrer kaum n'othtg habe ! bei diesen Stiicken eine besondere Auswahl W individuellxn Anlaqen des LerncndenEzu trxffen- d'"
Unsern ]ungen Lesern, denen die rschemzmg . Werkes gewiß recht viel “rende machen w'kd/ '* wir gleichsam als Motto essclben dje Anfangs jenes alten Lied:.“- zu:
Gebt nur auf die Noten acht! Alles ist Euch leicht gemacht.“
.Bei Gebrüder Reichenbach in Leipzig “Ü schienen und bei C'. S. Mittler in Berlin;“? bahn Nk- 3), Posen, Bromberg und be: 2.23“ in Greifswald zu haben: 'k
glyphl *
Vorschule der Hieko
d 23 ld s MF 1) Alte" ie i erpraye er _“ Ein Hülfsbuck) beim Studium der PasUkFrxnd laschen Schriftsteller. Von (6; - gr. syn. brofcl. „1 Thlr. Wxstdr'rsacht Die Tendenz dieserSchnft ist -- dle ieler ziuweisen, welche das Mißverßändnéß. [stDicht
wje OV!“ - ellen veranlaßt uud Homers 'jßigeu Phanta
Hä] lick) für das Spiel einer m: ! MFK ließ; denn unsere E'cgeten nnd ÖYltertr forscher dachten bisher nicht grau, edetxßm __ „ Kultus schreibenden Priester ahre 9) ph in eine terhin von Dichtern behandelt wurdnljl7rung n Indischen Natnr-Philosophcmen den r ptten d deu ieroglyvben-Styl abgefaßt ha * 'sZ Zrakel, eine doppelte AuSlfe un StäetNa" und aueh an den bibliscbxn Schr; tste exl eiche" gefunden hatte, weil die ubxraus wortsp;e xen ] kisänn Idiom: jene nur 111 den Mvtert
schleiernde Dunkelheit begiinfiigcu haxfen.