1837 / 269 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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ley-Street, hat Wahrscheinlich in Folge der Uebervdlkerung der- 11115211 und der Dünste, die fich bei anhaltendem Nebel dort an- gesammelt hatten, ein bösartiges Fieber um sich gegriffen, an ive[chem binnen kur'er Zeit zwanzii Personen gestorben sind.

Die Times tÉeilt in ihrem H„curigen qutce einen langen Artikel aus der 111cdizinische11 Zeitung über die Tl'ügiéchkeirdes thierischen Magnetismus 11111, weil sie vernommen, daß kiirzlich im Nördlichen Londoner Hospital einige Versucde mit dieser empörenden Betrügerei angestellt worden seyen; wenn man da- bei„ meint fie, einen anderen Zweek vor Augen gehabt, habe, als die dortigen Zöglinge davor u Warm'n, wie Weir die Quack,- salberei es in ihrer Unverschämtch . treibe, _so, müsse man jenes Hospital [aui als ein Seminar ! r'jMarktschreier denunziren, denn die Aelcern schickten ihre S hne dorthin, um die Wissen.- schaft der Medizin, nichc Charlatanerieen zu lernen.

Belgien.

Brüssel, 21. Sept. Der König und die Königin Wer- den heute im Schiosse Laeken von London zurückerwarcer.

Dem Vernehmen nach, sind die bisher mit Sequesrer be- legt gewesenen dem Prinzen von Oranien gehörenden hiesigen Grundstücke an eine Geseiischaft für 1,200,000 Franken verkauft worden, die im Haag ausbezahlt werden sollen.

Gegenwärtig rüiiet slch Alles hier zur Feier der Septem- ber-Tage, die in Beigicn den volthhümlichen Charakter, den die Juli-Tage in Frankreich schon verloren, immer noch beibe- halten. Gleich nach den September-Festen wird dann die Eisenbahn von Mecheln bis Genc, und endlich am 3. Oktober die Strecke von Löwen bis Tirleniont feierlich eröffnet, so daß in kurzem von Mecheln aus nach _ailen Richtungen hin endlose Wagenzüge daherfiiegen werden. Eine anußrie, die hierdurch auf den betreffenden Straßen total umgeworfen wird, isr die der Postwagen, die in Belgien keine Regal bildet, sondern freier Konkurrenz Überlassen ist. In den leßten Jahren hatte sie sei) unglaublich entwickelt. An die Stelle der eingehenden * okZWa en traten nun aber gleich auf der ganzen Linie der

'isenba n Omnibus und kleinere La11dk11-tschen, die ihre Rei- senden am die beikimmte Zeit an den Stationen abseden und im Ganzen jetzt vielleicht schon eben so viele Pferde dcschäfti- 911, als friiher die Positvagen. Von den Feierlichkeiten in Gent, zu denen die Stadt den König eingeladen hat, verspricht 111111“. stel) eine Annäherung der einfiußreicheren Orangiscen, die bisherbsich noch immer ix: schroffer, feindseliger Stellung gehal- ren 11 en.

hDer Päpstliche Unter-Siaats-Secretaér, Monsignore Capac- eini, den man in wenigen Tagen hier er'tvartete, hac, dem Ver- nehmen nach, von Köln seinen RückweZ) nach Rom bereits an- getreten, nachdemm'ihm in jener Stadt "riese reiner Regierung z'ugekommen, die ihn unverzüglich hierzu aufforderten. Seine Absicht War sonst, sich einige Zeit hier aufzuhalten, wobei es ihm, dem getvandten Staatsmanne, der sich vor der Revolution als Päpiklicher Bevoklmächtigter einige Jahre hier befand, nieht an Gegensiänden gefehlt haben würde, die seine Thätigkeit i11 'Linspruch genommen hätten.

Die neuen Wagen des Herrn Dietz sollen zuerst auf der Straße von Gent nach Lille, als Fortseßungen der bis Genc reichenden Eisenbadn, in Anwendung kommen. Es ist zu die- sem Behufe eine Gesellschaft zusammengecreten.

Schweden und Norwegen.

Stockholm, 19. Sept. Die Königin, der Kronprinz und die Kronprinzessin kamen am Wien 1). von Drorrningholm zur Stadr und wohnten der EiiiWeihung einer von der hiesigen ka- tholischen Gemeinde fÜr ihren Gotteödiensc aufgefrihrten ,und kiirzlich vollendeten .Kapeüe bei, Welche den Namen der heiligen Engenia erhalten cLac.

Der in Läbe verstorbene Krieqs-Hofgei*ichts;Präsideiet, General-Lieutenant Freiherr von Schulßemheini, wurde [ier am Kiten in der Zakobi-Kirche mit militairischer Feier benac- tet und sein Wappen über seinem Grabe von dem (General- Maior Lefrén, der eine Lobrede auf ihn hielt, in Üblicher Weise zerbrochen.

Deucsrhlaud.

- » D eßau, 25. September. Se. Majestät der König von Hannover haben dem Herzogs. Geheimen "Kabinets-Yathe, Kammerherrn von Berenhorsr, welcher von Sr. Hochfüriclicyen Durchlaucht dem Herzoge, um die Nachriche von der am AM 11. M. erfolgten glücklichen Entbindung der regierenden Frau Herzogin, Tochter Ihrer Majeskjt der Königin von Hannover, dahin zu überbringen, abgesandt worden war, das Ritterkreuz des Königlichen Hanndverischen Guelphen-Ordens verliehen.

KarlSrYe, ?- . Sept. Se. Königl. Hoheit der Prinz Wilhelm der iederlande, Sohn Sr. Kdnigk Hoheit des Prin- 811 “von Oranien, find geikern Adend zu einem Besuche bei Er. Königl. HoHeir dem Großherzog und der Großherzoglichen Familie hier eingetroffen.

O e sk e r r e i ck).

Wien, 20. Sept. (Schles. Ztg.) Der Königl. Han- noversche außerordentliche Gesandte, Graf ron Schulenburg,_ ist von (er nach,;Stuctgart abgereifk, um Sr. Majestät dem Kö- ni e von Würrtmberg das Notifications;Schreiben von der T ronbesteigung seines Souverains zu Überreichen. -- Die Reise des Erzherzogs Franz Karl ins Lager nach Verona dürfte mög- licherweise unterbleiben, da in einem Regimence einige Chole- rafiiae vorgekommen seyn sollen und das Lager darum gänzlich aufgehoben werden dürfte. In diesem Falle sol] Se. Kaiierl. Hoheit Willens seyn, bloß einen kurzen Ausßugnach Steyer- mark zu machen. - Nach einem amtlichen 211161ve1se_1vi11den hier in dem verflossenen Jahre nicht weniger als 67,40» Arme unterstäizt. Es giebt das bei einer Bevölkerung vor) 356,11110 Einwohnern ein starkes Mißverhältniß ab; über 1/7 iind Arme in Wien! Die verwendeten Fonds beliefen steh auf beinahe anderthalb Millionen Gulden C. M. (1,410,977,)

Wien, 21. Sept. Se. „Kaisers. Hoheit der Erzßerzog Karl wird in diesen Tagen nach Brünn reisen„ um einem So ne, der daselbst ais Oberst in Garnison befindlich, einen BeZch abzustatten. Der Erzherzog Palatin iik Mit seiner Fa- milie aus dem Bade Ems im erwünschtesten Wohlseyn wieder hier eingetroÉen und hat eute seine weitere Reise nach Ofen foxtgeseßt. ergangenen ienskag empfing er die Aufwartung der hier anwesenden Gesandten und des hohen Adels. Mitt- wochs darauf war Abschiedstafel bei Hofe. *

Am gestrigen Tage ward von der hier garnisonirenden Ar- tillerie das erste diesjährige Herbst-Mgnöver auf der Simme- ringer Haide mit der größten Präciston ausgeführt. Prinz Wasa und die hiefige Generalität wohnten demselben bei, auch warm viele Tausende von Wiens Bewohnern als Zuschauer

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dabei gegenwärci. Heute soll die: hiesige Infanterie und Ka- vallerie auf der Hehmelz ein Manöver abhalten.

Im Palais des Fürsten von Esterhazy, welcher, wie man zuverlässig hört, noch ferner den Botschäster-Posten in London bekleiden rmd im nächsten Frü jahre sich wieder dahin begeben wird, wird ein prächtiges Fe] zu Ehren der Thronbesteigung der Königin Victoria vorbereitet. *"

linsere drei bekannten Walzer-Komponisien werden im näch- sren Monat Wien auf einige Zeit verlassen, Strauß gcJt Nack) §1,3111'is, Lanner folgt einem Rufe nach München und NoreUy begiebr sich nach St. Petersburg."

Prag, 23. Sept. Am 20sten waren sämmtliehe Mitzzlie- der der Naturforscher-Versanxmlung, so wie die Frauen, Söhne 1111d Töchter der fremden Gäyke, zu einer Abend-Gesellschaft bei 1312111 xObci'k'kbUL'gNi'afLTT, Grafen von Chotek, geladen. Als die ganze Versammlung fich in den großen Räumen des Guder- 11ial - Hauses eingefnnden hatte, begann das Konzert, bei wel- edem die Schüler des Konservatoriums unter der Leitung des „Direktors Weber Und des Profeffors Pixis mitwirkten, und welches durch den Gesang der Miß Adelaide Kemble aus Lon- 11111 verherrlicht 111111'de. Der Präsident, Graf von Sternberg, «'öffnete die zweike allgemeine Sißung der Versammlang „Deutscher Naiurforscher und Aerzte am 22. September um 11 Uhr Vormitiags mii der Aufforderung zur Wahl der- ;kcnigen Stadt, wo 1111 Mnfrigen Jahre 1838 die sech- zehnte Versammlung gehalten werden soll. Es Waren 1chrifrliche C'iiiladungen aus den Städten Freiburg (im Großherzogthmn Baden), Erlangen und Rostock“ eingegangen, deren jede den Wunsch ausdrückte, bei der Wahl vorzugswi'ise auf sie Rücksicht zu nehmen. Nachdem man durch eine sehr Überwiegende Mehrzahl von Sti1111ne11 mittelxk Aufruf der Na- 1'1en der einzelnen stimmfähigen »))?irgüeder für Freiburg enc- 111ckiede11 hatte, WakdEHU'L' Geh. Hofrath Prof. Beck zum Voi“- steher Und Herr Prof. !.)1'. Leuckart zum Secretair der künfti- gen Versammlung in Freiburg gewählt. Hieranf folgten die Vorträge. Herr Prof. Schweigger aus Halle las eine “Zib- Handltmg iiber die Wichtigkeit einer in Wien neu 11 qriindcn- den Akademie der Wissenschaften in Bezug auf erbreirung der NarUrwiffenschasten im Orient. Ihm folgte Herr Prof, don Ettingshausen aus Wien; er erklärte einen von ihm 11euerfu11de11en,sehr iinnreichen elekieo-magnetischen Apparat Und eriäyterke seinen Vortrag durch einige h6chsk interesante, allge- mein ansprechende Versuehe. Hierauf trat der „Protomedikus von Lenhosser aus Ofen auf, welcher sich 11111 die W111!)- krankhei: verbreitete und Nachricht Über einen von ihm s-xlbsi ausgescßken Preis von 100 Dukaten fiir die beste Abhandlung iiber diesen Gegenstand gab. Die Zuerkennung dieses Preises soll durch die Mitglieder der künftigen Versammlung in Frei- burg erfolgen. Herr M*. Chaufepied aus Hamburg theilre hierauf Betrachtitiigen Über den Branntwein in Hinsicht seines verderbiichexi Einiinffes auf Gesundheit, Lebensglück und Sitt- lichkeit mir, in humoriskischer Weise. Nach ihm berichtete Herr Professor Zippe Über rächseihafte lavaähnliche (Gebiide der bekannten Schottischen verschlark'cen Berge und eines ähnlichen in Böhmen, und äußerte seine Meinung Über das We- sen und die Entsiehung derselben. Den Beschluß machte ein von Herrn Kammer - Rat? von Srdiieben aus DreSden, Vorstand des skatiiiisewn Vereius in Sachsen, vorgetragener mediziniscl)-17.atistischer Aufsakz dcssclden über die frtrciztbare Zunahme der Selbsxmorde und der unehelichen (35e- burten, wobei er zugleich die anwesenden Aer te aufforderie, ihre eigenen Bedbachtungen 11116 C'rfahrmigen uber diesen de;. hei'zenstverthen Gegenstand dem siacéßiscyen Vereine ziiDres- den mitzutheilen. » Hierauf sprach der erste Geschäftsleiter die Einladung S1. Exeellenz des Obersi-Burggrafen zu einem (1111 2-1. September in der Burg um 2Uhr abzuhaltendenGastmahl aUs, an welchem alie eigentlichen IJTitgkieder 1a111111t den Frauen und erwachsenen Töchtern der auswärtigen Mitglieder dieser Gesellschaft Theil nehmen sollen. Auch kündete derselbe den “,)[nwesenden an, dai"; die Stadt Prag, 11111 das Andenken der ;11 dieser Stadt abgehaltenen funfzehncen Versammlung Deut- scher Naturforscher und Aerzte ftir die späteste Zukunft aufzu- bewahren, eine Gedächtnii-Münze habeausprägen (affen, deren Vertheilung an die wirklichen Mitglieder am 23. September erfolgen werde. *- Hierauf vertagte sich die Versammlung und die (Gesellschaft verfügte sich auf die Färberinsel.

S ck) w e i z.

Basel, 21. Sepi. Die hiesige Zeitung giedi Heure :mchstehendeu Artikel: „Durch ein Schreiben vom 7, Septem- dcr berichtete das Königlich Hannoverische Staats-Miniscrium der auswärkigcn Angelegenheiten, daß aus der Schweiz an der- 1"chiede11e Einwohner des Königreichs Hannover gedruckte, auf- rührerische anonyme Proclamarionen eingegangen, welche, wie es scheint, sogleich den BeHdrden eingeliefert wurden, So ge- Tangten dergleichrn Aufrufe in versiegelter: Brief-Umschlägeix in Hildesheim an 4, in Herzberg vor dem Harze an 3, 511 (Zeile «111 !, in Osnabreikc“ an /1, in Quackenßrück an 4 Einwvbner, n Esens in OstfrieHland an die Zimmer- Und Tischler-Zunfr “iind in Witimund 1'11 Oßfriesiand 1111 4 Einwohner. Betimhe «Ae diese LeUte geHK-ren dcm handel; und gewerbtreiöerxdetr Stande an, und stehen im Rufe, ruhige und wohldenkende Männer zu seyn. .Die Brief-Umschläge, in welehen diese Pei),- lamationen enthalten Waren, sind sämmklich vom ;;. his 8. Au- gust daeirt; 11 davon tragen das Postzeichen von Baiel, 2 das «on Ldrracé) im Badischen, 5 das von Luzern, 1 das von Zü- .'ich Und 1 ein unleserliches (wahrscheinlich Bern). Zu dem Schreiben ersuchc das Hannoverische Nkinifterium schließlich um ,)[nscellung von Nachforsch1mgen und Untersuchungen in Betreff der Verfasser dieser Proclamation und der etjva _mit ihnen in Verbindung gestandenen Einwohner des Königreichs Hannover. „Daß diese Nachforschungen hier tvenigjiens erfolglos blieden, war um so eher zu erwarten, da schon vor mehr als einem Monat, also gerade um die Zeit, wo die Aufrufe abgeschicer wurden, ein dunkles Gerücht ging, _das junge Deutschland, de]- 1“en Schwingen durch das kräftige Eiyschreiten der vorjährigen Tagsaßung gelähmt worden, glaube "ck wieder flügge, „daher denn höchst tvahrscheiniick) schon damals die Wachsamkeit der Schweizerischen Polizei jedem Versuch von vorne herein be,- z*,egnet und die zukünftigen Befreier Deutschlands getiöthigt ha- den mochte, einen andern Sammelort, als die Schweiz, zu dem projektieten Zuge nach Hannover aus uwiihlen.“ (DteBaseier Zeitung giebt auch die berührte “Zroclamation und nennc sie ein „jämmerliches Mach1verk“ " das „leßte und lächerlichsce der authentischen Aktenstücke über das Treiben der fremden Flüchtlinge in der Schweiz.“) *

I c a l i e n. Rom, 9. Sept. (Allg. Ztg.) Nicht das geistliche Am sehen das Statthalters Gottes auf Erden, nicht die weltliche

Macht des Oherhaupies der katholischc11 Christenheit der; die BeWohner der Umgegend zu entivaffnen. Dem Befehl Oeffnung der Straßen antWOrren selber Weiber mir dem

wehr in der Hand, und die Truppen, die dem .Bei-1111 I? druck gehen sollten, scheinen sich an das Morro ihrer WM „,k-*:ieis!“ zu [alten. Bei dem Allen (111-1111 311 1*er1111111d1-1-n,

jene der Ent chlossenheii weichen und die .' eyierreichischen C rie'e frei passiven lassen, während der Päpstliche seine D

ie Ebene herabÉxlocketz, Wo man ihnen hätte den Kampf an- ieten können. , egen Abend finÉien sie an, sich zyrückzuziehen. „sere Kavallerie verfolgte ste _is Ballecas, Cin Bataillon nd cine Schivadron deckten den Marsch der Kolonne. Wäh- „d dei' kleinen Gefechte mit dem Feinde hatten wir die an- nehme Ueberraschung, unsere erhabene Regentin des Reiches „9 ihre erlauchce Tochter unter uns zu sehen. Sie befanden sich einem Landauer, ohne weiteren Schulz als die Liebe des

schen abgeben und umkehren 1111113. Handel und Wandel sw „[kes. "Es würde schwer seyn, den Enthusiasmus- JU schil-

die LebenSmittel fangen 1111, beträchtlich im Preise zu:, gen, und das sonsi sd fröhliche Rdm, dem ein ONarientaq Prii'adies ausschließt, sal) am gestrigen mic_sein*e1- späx-U Jilumination und seinen menschenleeren Straßen" den komben ähnlich, in denen der Schein der Fackel 11111' 11111" Sri und Vergangenheit fällt. '“

Und «')-.)(h/ wie benimmt „ck die » völkerung Roms! BedeNÉTMan, was hier den der erstean de:“- MenscHen an Z11cht und Unterriche reri'iiumr wird, 111! niedrigen Vorstellungen VOU' Kindanf zu f1'on1111e111 War wix'den, dem sie Stärkung und Erhalkung des Lebexis 1111 (MUM, welche Unsicherheit und F111'ci11von der Seite 1115 wird, von wo ans mic Einsicht, Miith Und Kraft“ den C1" nisien entgegengecreien werden sollte, so erstaunt 1111111 iibcr RUHe und Ordnung, mit der das Tägliche Leben seinen Forti 1111111111, Über die Entbaicsamkeic von fax? jedem Exceß, 511 deiii si11111ich reizbare Vol“ sd gemigc isi. (351-113in es isc ci11cdl-31»1 Und glücklich wäre, der es zu leiten verseiiiide! Wie siide 11111 in Rom aus, Wenn die Tdorheiten der Obern anch die Um ergriffen? Wenn Kauféeute und Speisewirihe, wenn Handwex und Handiaxiser sic!) adsperrten, wie die Onineiizen und 311 tiix-rrakoren? Steckt 1111111 nichk sogar 11117“ derPoliz-ei 1111111111 Gitcer, und 11i1111111C'i11e111 das Geld mit der Papierschee11ch Der Ci)dlera-Grätizkdrddn gegeii Neape[ beykedi 111111) 1111111 Was Wunder, Wenn die Gebirgsykädie, in denen bereiis

Cholera zum Theil sehrhefxig ausgebrochen iss, 7'1111rbe11 soi abgesperrt Haleen! I11z1v11che11 hat die .Nranki/Uk i11R11111s1 an „Kraft verloren, vielleicht auch haben 11111“ die ?Lnxiaitcn

denen, da bloß die Zai)[ der Todes; 11ichi dcr Krankheiisi

sick) gemindert hai. Selbst [eiztere kö1111e11 sir!) 111111) beirkich mindern, ohne ein bestimmtes objektives Mer'kzeicden 111 .B-

an' dieKrankheic selbst z__11gebe11, da man cri? seireinigeii T1

aniängr, vorsichtiger im Genuß derFrtichie, 11a11ic1111iri) deri," [onen, zu seyn, 1111d mm (11111) zu hoffen sieht, dai; der M wenigstens fÜr jeixc seine Leidenschafc auf 1111111761- 96111111 gen werde. Der '.)[1'51 der O_esierreicyischeti Gesandtschaft, 111. „41- hat auf Verlangen des Kardinal-Srcmts-Scererairs Vorsäi zur Zähmung derSeUche gemacht. Dieser Arzt, der besonders- tig und glücklich in Behandlung der Lbolerafäiie iii, 1/1111“ hauptsächlici) aUcl) auf die in München gemacyien Eriaheung' so wie 11117 die daselbst getroffenen zweckmäßigen Maßregelni Mfen. Es sieht 111111 zu erwarten, wir 1111111 sich 111 eines dUrchaus verschiedene Denk; und Handldnqsiveise 111111311111 WWW und mögen. Gewiß isi“, daß “Zille, die das Uedeian 111 schiedenen Orten erlebten, die Uebei'zeugnng theiien, dai; d Schlimme nichr in der Gefahr des Todes liege, de'". "11111 zu jeder Zeit so ausgeseßt iii, daß man den folgenden Mori nicht ohne Uebermuth sein nennen kann, sondern in der R und Kraftlosigkeik der Lenker des Scaars, in der Zgnoraiiz,

zufällig zusammentreffcnde Ereignisse in eine Folgeyerbcp

bringt, in der Sxörung der Lebensverhiülwisie imd 1111 den

wandten willkärlichen Noihwendigkeiten, das; aber mehr 1111"

F;)älfre des Uebels durch eine weise, nmrhizze und festgch-xßn

chiermrg gehoben wird.

_- Z-n einein Privarschreiben aus Rom 1111111 L_. Sept liest 111a11:_ „Dai; Sie gnrgethan [)abe_1:,-1o eilig 11011 0101“ 1.1; reisen, sehe ick) nun wohl ein; die LHoiera war damals 1111

lich schon in Rom, nder 1111111 mchte es zu verheimlichen. S;

1er haben die Ortschaften Ronciglione, Viterbo 2c, sicdbeni: net und Nieinand mehr passiren lassen. Selbst 011131111111 wurde mir der Drohmig, aufihii zii feuern, wenn er 11011111] fahren sollte, nach Rom zurückgewiesen. Troß PäpstlicherV ordnung gegen diese Absperrung sehen die Sachen 11011) im so. Die Seuche. hat hier ungehener gewüthet, weir 11111111 in Neapel, nämlich im Verhältniffe der Bcvdikerung, 1111 sie schon in Abnehmen ist, so sind docs) 1101!) alle Rach gw Transporte von Leichen in Bewegung.“ S p a n i e n.

NVadrid, 13. Septe111ber. Ja der Siixung der C 11111 11111: wurde ein Schreiben des Fiskals verlesen, worki- selbe die Cortes auffordert, das Eco del Razdn wegeni darin erschienenen Artikels,

worin behaUptec wird, daß Königin Isabella ||. mit dem fünften Sohne dcs „816111911 Franzosen, dem Herzog von Monrpensicr, vermählc wo:; solle, zur Verantwortung 311 ziehen, und Überhaiidr Mai: geln zu ergreifen, um den YILiizbräUehen der “Presse Citihiii chim. Herr Valdes schlug vor, die .??0111111i11'1'011 fiir die 111 heit der Presse mit der Untersuchnng dieses Gegensmndisz beauftragen; auf die Erklärung des €))2i11i11e1's des Jnnem/ 11; er diese angebliche Vermählung er??" dies dem „Eco del Rail"? erkahren habe, ging man 11icht weiier an diesen GegMMW ei1.. Hierauf Wurde ein Antrag der Herren Caballero, LY?“ 1111d Verdejo Verlesen, worin dieselben Verlangen, (3111311791, nixie'e aufgefordert Werden sollen, sich im Kongreß ELUJCMWM 11111 die nöchigen Aufscl1liisse iiber die Operatione11 Dé- Karlisrcn zu geben. Herr Och sagte in dieser BLZ"? 1311119: „Ich fürchte weniger die Karlisren, als die Cnndulhi gung, die sich der Gemächer bemächtigen kdienre. 311,15113? möglich, daß die Avantgarde des Feindes" gefädrlichcr UW, als seine Armee selbst. Es iii daher von der hdchsren WU)“ keic, daß die Regierung sich mit den Cortes Über die Annah' energischer Maßregeln versrändige, und ich Verlange daich/J der vorliegende Antrag in Erwägung gezogewwerde.“ 2111 Bemerkung des Ministers des Innern, daß die Regierdrzs“ möglich sia“) Übel" die von ihr getroffenen Andrdnnngea, 1,9 11 Über die Stellungen der Truppen aiissprecHe11kd'111ie, Md“ der Feind leicht daraus Vortheil ziehen kömie, erwiderte ich. F11ence Herrero, daß es sich ja hier nicht darUm [11111le Miniiker zu radeln, sondern im Gegentheil ihnen die (Yl'fUW ihker heiligsten Pflichten zu erleichtern. Uebrigens 1111111? M den Ministern Zeit lassen, sich auf die zu Zebendcn ZinsWÜ vorzubereiten. .Der Antrag wurde angendmmen. * G Der Espaäol berichtet in seinem heutigen Blatie': “F1- srern früh erblickte man die Karlistischen Koldiiwen «111,1 ocn'ée hen des Weges von Balieeas, dem Buen Rerérd CWM" , Sie machten verschiedene Evolutionen, ohne. jtci) ]edock) "'

. K _ . ' „. d K* *r tr u ' " (ationen 1111e1e1 111111zCU„ Ldene he 1111 e z wagen, wo 11111 5 1 3 K H Nes“, Umstand

Grenadiere Und reitende „Jäger Mö: niglichen (Garde, so wie ein Bataillon des Regiiiientr; „K *" gin-Regentin“ sie erwarteten. Das Feuer der ÜVYULUEZ Ui einige Kanonenschüffc waren nicht im Stande, die 51:11de

Garde-Schwadronen,

d chahs haben die durch den Abmarsch

rn, welchen die Gegenwart der Königin erregte. Wir haben ar viel von dem Patriotismus der Hauptstadt erwartet, aber sei's ErWartungen find übertroffen worden. Die Garnison () die National-Garde ivetteifeyten Unter einander an Treue d Gegebenheit. Obgleich keine unmitteibare Gefahr mehr rhanden ist, sodesiehen doch alle Anordnungen fort, um jeden ebcrfall unmöglich zu machen.““ Schließlich dirket dieses Blatt ine Leser: um E11tschuldigung, daß es ihnen einen so unvoll- .ndige11 Artikel liefere; Redaeteure, Selzer und Drucker be- nden sick als National-Gardisten seit 24 Siunden im Dienste (ck alle ' rtikel wären Unicrm Tschacko geschrieben.

P o 1- t u g a [.

Lissaöon, ?. Sept. (Allg. Ztg.) Wie oft isc Lissabon ,on durch das Gerücht von der nalen Entbindung der Köni-

in Erwartung geseizt werden? orgesrern stand 1111 Diario lesen, daß Ihre Majestät von ONorgens 8 Uhr 1111 Wehen rspürc habe, das; die WTinisker den aiich Tag im Palast r(ammelt gewesen, die ayswärtigen -'e[andten, der Cortes- räiidenc ab; und zugegan en seyen, 11111 Erkundigungen einzu- hen, An dem Triumph ogen vor dem Arsenal-Eingang1va- 11 die mit grünen, blauen und rothen Flüssigkeiten angefüllten iasläinpchen aufgehängt. Allein sie wurden nicht angezeinder, 9 das Glo_ckengeläute und die Artillerie-Salven blieben aus, id jeizt heißt es wieder, die Niederkunft könne sich noch bis itte des Monats verzögern. Ein solches Ereigniß in diesem genblick härte vielleicht eine allgemeine Versöhnungs - Feier erden können. Leider scheint es'aber, daß eine solche noch ihr so nahe ist. ,

Unleugdar haben die Chartisken e111pfindliche Verluste eriiti 1, Besonders bedauert werden Baron S. Cosmo, der eine an mit neun unerzogenen Kindern ohne Vermögen hinter- ßc, Man erzählt, er sey in seiner »Hiße auf Bomfim loSge- “engt, ein hinter diesem stehenderLancier habe ihn aber durch- hrt. Der Sohn des Grafen» Viliareal, dem “das Bein ab- schossen worden ist, War“ der Stammhalter dieses Harises. iele Chamorros lassen indeß immer noch den Muth nicht jin-

. Erst das gestrige Diario bringt wieder die Namen von

Offizieren, worunter 4 Generale, die aus Lissabon zum eere Saldanha's eftüchtet sind.

«- Z11C'nglisgck1en Blättern vom 21). Sept. sind Nach- 'chren aus Lissabon bis zum l-Hten dieses Monats enthalten. dieBriefe in der Times und Morning Post schildern den tand der Dinge so, als gewännen die Charcisken immer mehr “e Oberhand in den Provinzen. Das YIDiniskerium in Lissa- 11 soll dagegen immer er an Popularität verlieren, und 111 glaubte, daß es sich ni 11 lange mehr halten würde. Der

stitutionnelle General, der die Truppen vor Valenca kom- ndirce, ist angeblich von allen seinen Soldaten verlassen wor- 11, und es blieben ihm nur seine beiden Adjucanten erig. nahm seine Zufiucht nach Porto. Man sprach auch von Weren, die von den Constitutionnellen abgefallen seycn, Und kMinisker sollen selbst über die Treue des, Baron Bomfim eifel hegen. O)?c1rschall Saldanha soll ana 7. Septemöer in Provinz Tras-os-Monxes eingerückt seyn, um sich mit den 5 Spanien gekommenen, rappen zu vereinigen. Dann würde so hieß es, mit dem erzoge von Terceira wieder zusam- nscoßen, um gegen Lissabon zu ziehen. Diese Nachrichten [11 der Courier. Dem True Sun dagegen wird als po- v mitgetheilt, Saldanha sry außer Stande, einen entscheiden- - Streich gegen die constitutionnellen Streirkräfre zu führen; ne einzige Hoffnung beruhe auf dem Abfall der die Spanische ülfs-Legion bildenden Truppen. Es soll eine Miguelisrische Ver- wdrung entdeckt worden seyn. Dem éMorning HerAld 'rdaus Lissabon geschrieben, 'die'Niederlage vom W. Au- sihabe eine große Anzahl der Anhänger Saldanha's ent- ihigt, und in den Reihen der Truypen derselben fan e die esertion einzureißcn an; Saldanha- habe in diesem “Zugen- cke nur 8110 Mann zu seiner Verfügung. Briefe aus orto melden, daß der Visconde das Anras diese Stadt am * ten Abends mit a reickräften ver * zu Saldanha zu ' ' rnoch nicht niedergekowmen. Die eschlos- ,die Diskussion über die Reform der Consrirution im An- 1111 des nächsten Monats zu beginnen. "- Beim Abgange der ten Nachrichten befanden. sichdee „Hastings“, der „? Linden“, 1' „Malabar“, der „Herkules“ und eine Französische Fre,- tte im Tajo. -* Der Standard versichert, es wären in ssabon Unterhandlungen angeknüpft worden, um eine Aus,- hnung_der beiden kämpfenden Parteien herbeizuführen, und M])„onß da;; das Blutvergießen aufhören Und Sakdanha nd reine Parteigänger den Kampf aufgeben wiirden.

Türkei.

Konsciagtinopel, 29. Angus. Die Abreise des Herrn oNBUtemen nach Rußland ist fiir den Augemblick noch aus- e[UHLWordem da der Baron Rückmann, Welcher in Abwesen-

, e„U?)esBotchafters die Geschäfte leiten soil, dnrch cine Krank- allachei zurückgehalten wird. Man glaubt jedoch,

txieff in kurzem abreisen werde, da seine

?! . September am Bord des Dampfbdotes

[kandra“ nacsx Odessa begiebi.

Tm bei der Englischen Gesandtschaft angekommener Courier '“ achrcchten aus Persien Überbrachk. Die Hoffnung, das; “M (bak) seine KriegZ-C'tuwürfe aufgeben wiirde, isc nieht in dUUanv gegangen. Cr ist vielmehr kriegslustiger, als jemals 6 am „3._Zulc an der Spiße seines Heeres 11ach Leier auf- kochen, obwohl er mehrmals versprochen hat, diese “***xpedition ÉUISÜUZ. Die Armee wird bei der vorgerückten Jahreszeit

[??Zxdecfel b'ald pom Winter Überrascht werdeir und dann rice Hindernisse finden, daß der Schuh es zu ipät bedauern j ex de_m Rache se111er Freunde nicht gefolge zu seyn. Die- ZLU, ,dw seine Streitkräfte und den Zustand seiner Finanzen, erlde die Lage seiner Feinde kegpen, sind keineswegcs beruhigt M AUHgang dicses Uncerxehmens. Drei Oheime des der Armee erzeugte Vcr- “Man glaubt allgemein,

WW benußt und sind ernstlichen Unruhen Veran-

encFiohen. 11 neuen imd

UUÉZ geben könne.z 11 FW vor kurzem ein, Englischer Taucher hier angekom- - er vermittelst eines eigenen Apparates mehrere Siunden

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auf dem Grunde desMeeees fich auzufhakien vermag. Er hat sich bee der hiesigen Regierung erboten, die Kanonen von den ati verschiedenen Orten untergegangenen Schi enaus dem Meere wreder herauszuholen, wenn man ihm die » älfte des Werthes der geretteten Gegenstände, bewillige. ian Weiß noch nicht, Welche Antwort ihm ertheili ',. (“ Hafen von Kon- stantinopel diirften ihm indéß die fick) in allen Richtungen durch- kreuzenden reißeriden Strömungen größere Hindernisse darbie- ten; als an anderen Orten.

Der Gesundheitszuftand der Hauptstadt hat sich in dieser Woche etWas gebessert. Dies ist jedoch wohl nur atmosp äri- schen Ursachen zuzuschreiben, da man hier noch immer alle "or- sichtsmaßregeln vernachlässigt.

Vereinigte Staaten von Nord-Amerika.

Rew-York, 26, August. Bei der nahe bevorstehenden Versammlung dcs Kongreßes fehlt es natürlich nicht an Muth- maßungen Über das, was der Kongreß und der Präsident t 1111 werden. Der New; York American bemerkt dar1'1 er: „Wenn die Proclamation zur Einberufung eines außerordent- lici)en Kongreffes jelzc noch zurückgenvmmen werden könnte, so wiirde derEPräsidenr es ohne Zweifel thun. In einem Augen- blick des Schreckens oder ungewöh111ichcn Mitgefühls mit dem Ungiück des Landes, berief er den Koxigi'eß cin, Wahrscheinlich, ehe er die 1i111srä11de des Landes gehörig erwogen, oder 11111- das Von ihm den Beiden Häusern gegenüber zu beobachtende Verfahren im Klaren war. Die E::Nvicrclung der Ereignisse, 1111d namentlich die Meinungs-Verscdiedendeit iinter seinen eige- 11e11Fre1111de11, hat die Hindernisse aiif seinem Wege nicht geeb- net, und ihm ami) keine11 Fingerzeig gegeben, weiche Politik er befolgen müsse, um die Macht und den Einfluß seiner Partei, Wenn auch nicht zu vermehren, d0ch 1111111311th zu erhalten.“

Inland.

_, Berlin, 27: Sepk. Von dem Lößen bis 27yken d. M. imd als an der Cholera erkrank? angemeldet worden 39 Perso- nen, als an derselben vertidrben 2-1 Personen. _“ Es wird wiederholentlick) daranf aufmerksam gemacht, daß der Zahl der Tddessälle auck) diejenigen beigerechnec sind, welche bei bereits friiher angemeldeten Kranken sich ereignen.

„» Manchldec 11115 MeUrs unterm Listen d. J. .: „Die C'rrcckzrung Keines JJiäxzigkeics-Vereins hatte schon seit längerer Zett viele “Yewohncr von Medis und seiner Umgegend beschäf- Die Jahresfeier der Misswns-Gesellschaft, die viele Wahre Menschenfreimde am gestrigen Tage in dieser Stadt vereinigte, bot die geeignetste Veranlassung dar, diesen Geqensiand 3111“ Sprache zu bringen. Vor einer bedeutenden Versammlunq wurde dieier Gegenstand reiflich besprochen; Gutsbesißer und Landwirthe, Bürgermeister wie Aerzre, Prediger und Lehrer sprachen, Zeder aus dem näheren Kreise seiner Érfahrunq, aufs entschiedenske ihre Ueberzeugung aus, daß jener Branniweins- Pest, wie fie Zschook'e so richtig nennt, nur durch gemeinsame Verbindung der IJDens-xhenfreunde gewehrt werden könne. Etwa sechzig Personen aus allen Klassen und Ständen des Volkes verpflichteten sich noch an jenem Abend durch ihre Namens- Unterschrift, für ihre Person sich des Genusses von Brannt- wein - mit Ausnahme jedoch deSjeni en, der als Arznei ver; ordnet sey -- zu enthalten und mit a en Mitteln, welche ihnen zu Gebote stehen, auch den Gebrauch desselben von Anderen zu wehren. Auf Mittwoch den 4. Oktober, Nachmittags LUhr, isi eine zweite öffentliche Versammlung festgeseßt, in welcher die Statuten des Vereins noch 111515151“ aufgestellt und ein Comité erwählt werden soli, dessen ?[Ufgube alies das seyn wird, was dem Genusse des Branntweids entgegenwirkt und,1zuqleich dem Volke ein genügendes und grinnderes Surrogat bietet“ *

-- Berichrigung cm. In Nr. 266 der St.th., S. 1673, Sp. .I, Z. 4?- 11. U., siair: „Infanterie;Regimeüeer“, lies: Garde-Znfanterie-Regimenter, mid Sp. 3, Z. 2 v. o., Katt: „Krönunngagen“, lies: großer Staatsivagen S1".

* Nkajcskär des König 11, Welches leßkere die richtigem Bezeich-

nmtg ist.

Wissenscdaft, Kueist urid Lireraiur. Zahrbächerodes Deutschen Reichs unter dem Säch-

s_11„che11 Hause, herausgegeben von Leopold Ranke. Erster Band, erste Abtheilung. -- Auch unter dem Ti- iel: Za“ rbücher des DeUtschen Reichs unter der Herr- ichaft Königs Heinriciy's !. von 121". Georg Waiß. Berlin. Duncker und Humblot, 1837. ).(11. und 202 Seiten. gr. d'.

Das tiefer:: und «1119e111e1'11e11 Siudium dcr Dc11tchen e' “ck! ist das Produkt des poiitiscden Reßauraeio11S-Kampfess)DeiFschndx 111_d:11 Jahren von 1801; bis 11515. Vorher diente Deutsch Gcschichte fakt 1111r drr pmkiischex1 Beau111111x-ci'1, und wurde dcéwcgcn nur in so 111111 _bcarbeiict, ais dcr Idris uud Staatsmann ihrer bedurfte. Zwar blieben *die Thaten Friedriiéss des Großen und ckioseph's ii., LV„"Z" dcr 911111111111111111 der Mx-iiosdphie und Literatur in“der zivritcn „Paiste des vorigen Jahrhundews 11icht ohne giinßigeu Einfluß auf die An:“;diidimg der Geschich1s:Wissenschaft in Dcnrsehland, aber es war mehr die Universal-Geschichte und das biiidriscde Studium über- haupt., Welches gewann, 1119" die Geschichte des Vaterlandes. Dcr welxbxiegrrlkrde Sinn der Dc111sci1ei1, und der Mangel an Volksthr'im- [iii)kcitund orga11ischcrEiudeit idrcr SU1aiS-Vcrfaff11ng fiihrte sie frii- her 5111“, Gcschichtc fremder Naiie11c11, 1115 zur eigenen.

DLF erikcu-Wiänner, 11*elri)e dic Roth der Gegenwart „111111 tic- fercn Sitzdtmu der vergangenen Größe ihres Volkes drängté, waren K. Fr (richhorn und F1“. Wil ken. Beide schrieben (Erste- rer 71111e Deutsche Staats; 1111d Rcch1sqrschich1e Göttingen 1808, Lciztcrer sein Handbuch der Dc11tschc11 Historie, Heidelberg 1810) mit patriotisidcr Wärme und 11111 di!!! Hinblirk auf eine bessere Zuknnfi, 1111er ami) mit Kritik und wissci1icdas'1lichem Geist. Sie wollten dcm Vaterlaude dienen, abcr dura) LMC Wiß'r11schas1, durch Erforschung der Wadrdcit.

Fiir die einzelnen Theile der D1111ich311 Geschiiiyte und besonders für d1e Kritik der Quriim 111,11" i11de1se11 noch zu wenig gesäxxhen, als das; diese e:]im Anfänge cincr 111111'111s11111f11111)e11 Bearbeitung des Ganzen fiir die Dauer hätten gc111'111e11 i'önncit. Erst nach 1111d*1111ch, als urit dem Forrskyriit dcs K.:11111ses fiir Seibfiständigkeit und Na- tionalität das Imkeresse fiir die rateriändiscde Geschichte gewachsen 111111, drang 1111111 tiefer 111 den Eniwiciciitng-Zgang des Deutschen Volkes Mi, und unter den vieis'ixcch Bcstxebungcn, welche in dieser Bcziebimg die Zeir der p.1trii*«kix'11)1'11 Begeisterung erzeugte, n1ach1e11 1711) VOQ'FUJsWéisQ' zwci „731111111-11111111111111111 geliend. Einersetts s11chte 1111111 niimiick) dcn Gcsamrnt- 210111111) dei“ Quclicn 111111111 zu lernen, Und dure!) Sammlung 1111d 1111112111 1211.11'1111111119 derselben fiir die For- scknmg eine feste Grmndiage 1:1 „11121113111c11; a11dererscits erstrebte man eine künstlerische Form, und 111111111111“ 1711), 1111111) ei11eschö11c13be11sroile Darßellnng dic vmcriéindiéche Geschie dem ganzen Vdiie zugänglich 111 111ache11_. Fiir den erstri1chchwi1kie man besonders durck) Gri1110111111 historischer Vereine. Die tiicytigßen Gcf'chirhtsfdrscixcr traten 111111111"- 111c11 Ui'd ÖTQIUULU fl! dcn 1111111“1111-:11ii.2 (.:-***1'1115111116 [115101'1013 dmc

,altcr dcr Sächffschkn Kaiser zu crhaitcn.

kritische Gesa1111111-A11sg11be der [ndexrimdei'en Quclieit-Sijzriftstetler, und fast in allen Gegenden Deutscyiadds wurden nach und nach ein- xelue Provinzial : Vereine gebildet, welche neues Material an?- Lieht zogen, und OUkch Erforsckyung einzelner Theile fiir eine aügcmeiuc Geschichte Deutschlands Voraxveiten liefer1e11. Fiir die wichtigsten Erscheinungen 11“: dcr1111dere11 Rici111111g find dagegen Fr.v,Ra umer's Geschichte der Hol)e11fi1?11fr11(Lc1pz.,1824.6'Thc1'lc)11ndH.L11d en's Ge- sch1ch1edesTc111sche11Volies((3_**otda, 11125 37. 11 Theile) anzuscch. Beide Werke smd unmitrcidar aus den Quellen gesch'Öpft, und s;:- 11111fa11grei11), daß sie ohne die genauriien Detail : Studien nicht ge:- 1chricbe11 werden konnten; aber die Kritik i1i 111 idnen drr schwächcke Tbei|.,811de11 schreibt verzagöweise patriotisch; seine Krimi steht mit- unter 1111 D1c11ste seines Enthusiasmus, und wird bald zu wenig bald ck vielangc1v11ndt,wiccs cbcndaö Intereffc seiixcr Lieblingsteecrdeisa'xc

uch Raumcr's Vorzug besteht wohl 11111111711111111111 der Wahl und B“- arbc1t1111g derQueksen; imc!) seinem Werke bleibt, wie 111.111Sch)lofscr 1111d Sichi so 1111111112111 be1171'111111c11ka1111, immernoedcine Brardritung dcffel- ben egenitanT-cs möglich und 111111s111c116111111d. Aber das große Vcr- dienfi dtcser Werke liegt in der Form und 111 der fiir das gediidere Publikrtm anreacnch Kraft, Weiche eben durch )en-»“ bedingt ist. Turck) ihre leicizte, geistreiche Darücliumg gewann ein großer Tdril dedVolfes erst seine Geschichte lied und wnrde mit der chcmaiigcn Größe seines Vaterlandes mäder vertraut“.

So hob fich die Qnellen-Kritii' 1111d ForscHuiig 11111! der (iim; Seite Und die Darstellnng iUlf der „111111111. Wie cr; fcdlie nec?) die gegenseitige D111chdringnng beider R11d111119111. Die 3111111 113411 1111111? vhilologisck): Tdätigkcir ais historiéch, sie 11.111131' 1111111- 15-11 dcn HW a11sgebern der Queiien geübt, als 11011 dcm E51s111ic111sschreidern; es kam daher darauf 1111,de11Qnelicn-Rcickztduxn aiicd krixiici) 111 1111.11- deiten, und dir diswriscde Di1rj'11111111g auf die siizärfstc 11111) griind- 11chste Forsthung zu dafiren. Dcr ersic, iöeläzcr diesem Zweek 111 einem größer" Werke 311 erreichen suedxe, war "Stenzel M seiner Geschichte Deutschlands 1111111: 17111 FräzxiiWen Kei,- sern (LEWM- 11527-“28. 2 Theile). Sein distdkisä).k1'iiiscl)es Ta- lent, Weichs cr scho11 in seiner HabiliiaiiNis-Seßrift: .,!)1: 1111911111

'91'1111111mr11111 [1115111711 111'11 ():-:'u-li [::.-1:4111 (111141112 01 '11'0x11'75511. [1i ;, 1816". Und namentiicjx in seiner „Geschichte der Kriegs- Yerfaisung De11tsch1ands vorzüglich 1111 Mittelaiier. Berlin 18211“ bewährt hatte, zeigt fiel) in diesem Werke so ausgebildet und so rellendet, daß ihm unter den Deutséyen Spezial-Hisiorikcru einer der ersten Mäss niedr adgesproederi Werden imm. Sein Werk iii fiir dix'idnsche Okschkk ein Master, 11111) Wird anch 11ach A11f1711d111111 neuer Qneiicn sc111c11Wcrtd Kicks verliercn. Freilich steht der iii11iiicrische Wert» des Werkes dcm 11»ifse11sch„1filiche11 1111011; aber einige Mäuse! dci" DarsteiinnL machte die 1111ßerordcntliche (*)riiudiichieit 1111d xirenge Kritik von sei fi nord: wendig. Eben 111111 der Vcrfaffcr nach der größten Objektivität und Wahrheit strebte, konnten die Spuren der 11ericickiede11e11 Elcmcnie, MlchedcmGanze11 311111Gr1111de liegen, niciyt völiig verwisa'zt und cm gewiffer mesaikartigcr Anstrich einiger Hauptthcile nicht vermieden werden. Ami) sollte die Phantasie die Lücken der QUcUm nicht er- gänzcu, sondern die Grsch1ch1e soüte dargestellt werden, so wert sie nach den vorhandenen Quellen gewnßi werden kann. Dadurch blieb öfters auch die Fo7111 lückenhaft und unvollendet", aber für die Wissru- schaft brachte diese Mcxdcde großen Gewinn,

Bei der Herauögabe dieses Werkes erregte Stenzel zugleich die Hoffnung, von 111111 später 111111) ein ähnliches iiber das Zeit- Andere schriftsieiierii-ch Arbeiten [Minen ihn indessen so in Anspruch genommen 511 deben, daß eine Ansfädrnng dieses Planes leider 11ia11 medr zu erwarten ist. Auch hat bis jest, obwohl scii dieser Zeit noch manche andere trefflich: Ersa)", wie der jeizt versordrne J. C. ven Pfister und George billips, ihre Kräfte aUSschlie1éiicy dcr Demsciyen Geschichte zugewendet haben. kein Anderer diesen Man aufgefaßt. Daher 1113 es erfreulich, das; die Arbeit 111111 einer Gesellschaft undicrcr ]UUJCLL Männer begonnen wird, die fiel) 1111113 in der Metdede der von Sten- zel ci11Zeschlagc11eu kritischen Richtung anschließen. Sie arbeitctcu unter e1t11ng ihres 1111sgezcich11ete11 Univcrfitä'WEehrers, dcs Pre.)- fefsor Ranke, yon dem der Vorschlag zu diesem Unternehmen axis- gegaqgcu ist, und haben fiel) in den zu bedamdeiudcn Stoffso gctheilr, dai; _]edem eine Regierimg zniicl. Nur die Geschichte OMNI dcs Großcki isi zweien Arbeitern anvertraut worden, von denen der Eine. den Zeitmmu _ror dem crsxcu Jtaliiinischcn ane, der Andere die Zeit Nach ,dcmyelbcn übernommen hat. Diese Tdcilung dcr 21113111 1111ter vereinte, ader dock) verschiedene Geixiegiréifrc “1,1111 frciiicd dcn Macdiheil, Ogi; kemc eigenliiche Geschichte dieses Zeitraums, sondem 11111_Borarb/c11e11 zn cimr solcden, nämlich 11111 cine chro11ologisch fori- lausende i11111che Dariieilmig der 111 den QUeUcn berichtctcn That: sachen gciiefere werden kann; aber chtcre ist auch das Wicdtigcre, 1111?» konnte hier um so gediegener werden, da alle ercitcn weedseljcitigxr D111chficht und Beurtheilmm unterworfen wurden.

_Das vorliegende erste Heft, womit Herr Or. Wais das (3111153 crossUkk- enZdält die Deutsche Umarbeitung einer am 3. 1211113111": 1833)“ 13211 der pdiloic-vdrscden Fakultät “11 Berlin gekrönten 5111115111111“:- uder die Gesch1chie Heinrich's ]. 11 der Ei11lci11111g (ZMF- 1-«3/1) wird zycrsi Hentschlaads Zustand unter den sch1vache11 Karolingckn, d1e-Z11t dcr Bcrxx1rr11ng und Gäbrung gesMld-crt und dann die Er- sch1chte der de'eren Heinrichs 1111d sein eigenes Leben bis zum Tode Konrads 1. dargestellt. Hieranf folgt die eigentliche Abhavd- [11ng,-1111d 31varzucrsi die Geschichte Heinrich's als König vou Temscd- land 111 de11_Jai)re11 111111 919 bis 1126, dann (11.151. 73 «841 eine Ue- bersicht dcr 11111erc11 Tväiigkeit des Königs, die Griindiing Und Ein- rich11111g bxfcsiigterxerter, die Ll111gesmlt11ng dcs Heerwrseas, die Ord- nung der Herzogldümer 11. s. W., und endiicd (puzx. 85» 124) die Ge- sch1chxe HeinricH's in den Indien 1,1911 927 die 936. Das Ganze bc- [ehliezzen 21“) Excnrsex in denen fiir einzelne Bedanrxuugen der 11119"- suhri1chebBewc1s gefudri wird, nedsi eiiier Beilage iiber die sagenhaf- 1111 Zrisaize, 1111111111? 1113111: Sch11f11iciécr dic GeschichtcHe111richY 11115": geschmiicir heiden.

“_D1e Ansgabe ,drzz Bexfasscrs war mit vielen Schwi1rigkciten 1121: knupsti Der pol11i1che Zierfi1ss111113H:Z11171111d Dcntschlands in dcr 111111rch1schen Zeit vor Heim'ici) 111 wenig bekannt. Heinrich selbst, der eige11ti1che,(§1*1111dc_r des Dei11schc11 Reicds, dem die Deutsch: Nation nicht„ nur 11,11: außen Freiheit im K'a11111fe 11111 dcn barbarisach Nack)- bgrvolkern, sondern (mri) dic Co1icc1117a11'ox1 ihrer inneren Kriifte 1111d vxeic politische Ei111'1'11)t1111gc11 verdankt, die sie cry? ':1 111111 späteren ivclthqiorqcizexrStellung crdoden, ix“? 11011 seinen 5111111911111 1111111 gina,“; gewnrdigt worden. Die gkeicdzeitigen oder 11111): 11111 spéitéi: lebenden Schriftsteller find diief1ig, und berichten mcdr s.:i11e Kriege». 1d.1te11„ als d1e weit w1chtigcrc11 11111ere11 Institutionen. Bjeiesist 11111 die und da angedexxtci, 1111d imm 111.11 «1115 einzelnen irrsireuten Nachr1ch111r i'dmdirxirt werden und iiberdies dat (“äs Mikkelalier dic: Gesciziäitr d1eses F;“:rsfen 1111111 eine Menge 1111d1'storisckier Saqcu 1:11!- 17111. Zur Losnng der Aufgabe gehört daher eben so sehr ausdauern- Xr m_“den trockensten iliitcrf11ch1111ge11 bedarriicixr Fleiß“, «1511111111111- EQaksninx. Dc111 Versaxser ij? es 11111111c11111gc11, die;"; SMNeriqieirexx g1'onie111dc115311_ udexrdiiwea. ,E17 1111: 1111111 11111“ die älteren 1111*d spä- teren QneÜen zorgfalng gep11'1fi, r"“.111de111 fortwährend amd .1111' die Annehieii ier dedeiiicnderen 11111crcn Sch11f1iieiler Rückfiiizt aendmm-n und dädierk) sowohl 111,111c1')e gcitc11dc ?l11si;111 berichtigt", «1.5 «M) 1:11“: 1111 Neue zu Tage grfiördcrt. * ““

Raxüriiib werde:! 111'11'11 mile erimte die 11 1:11'i * " ' 1 erhaitcy“ Tic Bedaupixng 5. B., 'das; (»ercjxsa 3525917“th dF-UÉZFLF 1951111“ Heinriciz's, 11011 dcn Oßfrliniéicßm Königen 311111 HMM voa Sachsen crdoi*ck11_t-:U,_ was der VerfaF-xr [;;-:. 7 Und i111*crsie11 Exkurs 511, erwirken 1111191, 111Öchie scdnwriicisdaltbar seyn. kd!“- [191de11 5111'1ri15c1'1111k11 _iT-xi111jidr11', die eine '*'2111'7111111 877 (--1' !J- 1111; ***!"1Z-1i. 1'-*1*. iii". ". ]x. 1. 372) 111?" * ,' “. W dciit Vcriasicr seid!? angefiidric 1111111J11111'e ,897, :O: L;»Wcarndxßch JUZ 3917? SUMO ""'““ Naüsolgcr, 221111111 und Otte, noed «10-11i11é-q 11-111 „1411-6111-1111::1 genannt werden, sind 1113111: 9511111121 1vci1*1'1e11*c1*rckY-'1* : 111171“- 11113 das der 1111151411111. dic MW “1111- (“12“1111 d .; ***-" “_..g Koni 9111115 11-1 --1'-1 * - - * .“ “]" Sach11sche , 11 11111, 311 m.i.c.1.1e.)e-1 11111111. A.:cd kann wohl manches :wci) Lesser [wg.rtindet Werden. So ist z. B. Hciiirirbe Adstamnnüig vom Sacdsenxyerxcg W1d111171d nici): 11111 unwahrscheinlich, weil sie den dci: 111111111 241011111 1111111 berichtet Wird, so11der11 wirklich um

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