1837 / 306 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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iich, mit oder ohne Erlaubnis; der Regierunzx ausgewanderte B5“iimi-xr, d:“: dsr Neuen Verfassung nicht innerhalb dreier Mo-

tmr: den Eid lciiicti, aller An] (Uiiig eriärt.

Großbritanien und Irland.

London, 27. Okt. Das Unlévhaus isé fest mit Akbeitern a::gcfnUc, die das Innere desselben für die Eröffnung der neuen

Session einrichten Die Silze „für die Mitglieder werden neu angestrichcn und neu gepolstert; auch werden fünf neue Aus- WußFimMr in Bcreitschafc gesth. , _ * ic 'Ji'ländische (General -' ffociation wird sich auflösen, wenigstens hth'ConneU (wie schon erwähni) bereits öffentlich den Wunsch ausgesprochen, daß dies'gesckwhen möge, und den Taz; feftßcsclzt, an welchem er selbst 'kitwn Antrag zu diesem Zwecke in der Versammlung machen will, und es leidet wohl kcinin Ziveifel, daß dieser Antrag“ genehmigt werden wird. Bikaiintli-ii) ift dieAssociacion von O'Connell zu dem'speziclicn Zwe'ckc' gestiftet woi'dcn, die; Einführung freier Gemeinde-Ver: faffxmge'n und die Abschaffung der Zehnten in Irland zu be- wirken, und es ist daher allerdings etwas auffallend, daß er _dicsyanbel gerade je t aus der Hand legen will, wo die Ar- beit, der die lckztcn *),arl'aments-Sessioncn zum Schauplalze dék-“iwn, von neuem beginnen soll. In Ermangelung anderer Erkiirungen dicses Schrittes muß man sich éndeß einstweilen an Denen gegnügcn lassen, welche O'Connell selbst über sein neuestes" Vorhaben gegebeti'hat. Sie finden sich in dem Briefe dcffcl- den an den Secretair der Geiiei'al-Affociaciqtiz Hervn French, .in Welchem er diesem anzeigt, daß er am ;;!sien d. M. nach Dublin - kommen und die Auflösung der (Gesellschaft, unter Entwicke- lung seiner Motive, beantragen wecde. „Mittlérweile“, heißt es in jenem Schreiben, „bitte ich die Mitglieder der_Gcscll- schafr, "diese bcidrn Thatsachen zukrwägen: erstens, daß bis zurZeit der gegenwärtigen Regierung nie eincRegierung in Irland bestanden hat, welche aufrichtig und fest entschlossen gewesen wäre,“ allen Parteien gleichmäßige und unparteiischc Gci'ecixtig'cit zu Theil werden zu lassen, und zweitens“, daß bis“ 311? “Thi'onbcstcigimg Ihrer jetzigen Majestät nic einSou- 19171171 den Britischen Thi'on eingenommen hat, der gegen das "VT"! 'von Zi'land aufrichtig freundliche Gcsinnungcn hegte. C's jxi-fx'ciljcs) wahr, daß Irland nyc!) niemals Vertrauen geschenki [*,-xx, ohni: getauscht woidezi zu yeyn. ' „Doch bin ich noch nicht mib", ;U L'cl'kk'U'aiLi't Di-xjes Zutrauen wird beweisen, wie auf- ri-„Hxizx 19770 'xir-ch1)cx'zig unser Wimscl) nac!) Vcrsöhnlichscit ist. S:»!M '- „:"-„ii wiederum in unseren Hoffnungen getäuscht sz-zsz, 79 19.13.11: Uns doch noch immer das Bewußtscyn, cin [*,-„";ZFHUF a.;"é-xzicéi'al i-ei'dienx zu haben", und wir werden dann ixcixyn *.*!LßLikv finden, uns fernerhin nur auf unsere eigenen KFLx-xzii'ciiginJcU zu verlassM. Sollte 'unscr jetziges Vertrauen a:;f die Königin und ihre Minister wirklich getäuscht werden, s:! “x“;“rxld is' 111er damn in der That unmöglich seyn, „Gerech-

tégéi'ic fin' Jx'land“ von anderen ab? unseren eigenen constitu- -

xiomiciicn mw geselzmäßigcn abxi' zuleeicl) unermüdlichen Bc- 'sti'cbinmcn zu erwarten. Index; gkaube “man" nicht, daß ich 068111111125 _acxäuscht zu werden befürchte; im Gegenthcil sind “msinc Hoffnungen hochgespannt und meine! Erwartungen fésl bcg-m'mdcc und cntschicdcn. Davon aber bin ich überzeugt, daß Uni"?!» Belciciviiligkcit, die Sache des Zt'lätidiscben Volkes der ;?Z**x,1"i:-:.-go cincr uns günstiqen Regierung zuziiberlasscn, nur di:;„i; dienen kann, jede 'in Zukunft etwa nothwendige Agitation ;;q -.*-':: s;.x-Üzxéi Licht zu stellen, daß man allgemein die Uebci'zeu- «Wx Zéwixmr, sie sei) von uns“ nicht gcsuck)t,- sondern uns auf- ;,xcxi'xichii 1001"in diirch den "))“i'angcl an Zuverlässigkeit Ande- i'cx', wis «kratzt auch dem Anscheine nach ihre Ansprüche auf Uiisti' V..“xix'auen gewesmi seyn mögen.“ ' *

Don Behauptungen der Tory-Blätter, daß in Irland jeßt noch cb-rxi so VWL Griiuel verübt würden, wie jemals, stellt die I)i'orniiiZ Chronicle mchrerc Auszüge aus*den Reden ge- geniiber, womit so eben die Quartal-Sessionen der Jrländischen großen Zuries, namentlich in Kilkenny, Limerick, Long-ford und inder Königs-Grafschaft, von den Präfidenten derselben eröff- i-iec worden sind, indem fie die Bemerkung hinzufügt, daß hoffent- licl) nun nichts. mehr gegen die onenbare eise von Irlands Ruhe werde eingewandc werden können, da die Tories oftgenug gesagt, die bedxéUtL'R'Oßien Verbrechen, wis Ueberfälle, Aufruhr, Wegelagerung, Todtscdlag und dergleichen, kämen erskin den Quartai-Scssionen zur Untersuchung, und nur das Verzeiäxniß der hier verhandelten Kriminalfälle könne daher als T))?aßsiab für den Zustand des Landes dienen, 'nicht das der vor die gewöhnlichen Assisen ge- brachten-Verbreck)en. Zu der Grafschaft- Kiikenny erklärte nun der Präsident dieser großen Zury-Session, Herr O'Gorman, der, wie die „Chronicle“sagt, von dem "Marquis von Westmeath und allen Tory- und Whiq-Edellcucen dér Grafschaft Westmcatk), in welcher er friiher den Vorsiß eführt, wegen seiner strengen Unparteilichkeit, mit der er stets eine richterlichen Pflichten er- fiillt, allgemein gepriesen worden und der seine Stellung nicht etwa dem jetzigen Lord-Lieutenant von Irland, Grafen Musgrave, vcr- dankc, er habe den Mitgliedern der großenJury nur von neuem Glück zu wünschen zu der foytdauerndcn ausgezeichneten Ruhe in dcr GrafschaftKilkenny, die hauptsächlich durch eine feste und milde Recht;;pflcge herbeigeführt Worden sey. Herr Fellon, ebenfalls nicht von Lord Mulgrave ernannt, sagte in Bezug auf den Zu- sicmd der großen katholischen Grafschaft Limerick, es müsse der Jury zU'gpoßer Genugthuun gereichen, daß sie diesmal nicht einen “einzigen Fall factiösen urimlts, wie fie noch vor kaum zwei Jahren, 140 an der Zahl, den größten Theil der Verbre- chen dieser Grafschaft ausgemacht, zu untersuchen haben werde, und daß dastandvolk fast ganz aufgehört habe, Steine als Anqi'iffs-Waffsn zugebrauchen! Aehnlich ,lauteten die Berichte in Longford, wo unter 20 zu verhandelnden Fällen nur 9 als schwerere Verbrechen bezeichnet wurden, und in der Königs- Grass-clwft, wo nur kleine _Diebskähle vorgekommen sind. Das Sci)iff'„Upton Castle“ ist,.mit Sir G.. Gipps, dem neuen Gouverneur von Reu- Süd - WaleS, seiner Gattin UNd Gefo_[ge am Bord, am Montage von Plymouth nach Sydney abgelegelt. Eshaben sich an zwanzig achtbare Kajüten-Passa; giere, ungefähr „eben so viel Passagiere niederer Klaffe, die ein ]cdcretW-“x 23-400 Pfund Kapital.“ bei fich haben und dafür in 'Neu-Süd-Wakes Land zu kaufenbeabffchtigen, und- un efähr 30 Verheirarbete Paare Und einzelne Individuen aus der Hand- wer.,ev-Klasse, auch_„eini'ge Hirten WdAckerbau -ch„Tageldk)ner, mit dieser Gel'egetlelk nach. jener Kolonie“ eingeschifft. _ _

DU jekzi e. .ortugiestfthw Kriegs--Ministcr. S5- da Ban- deira is_i der nkel eines Böttchevs Zu Santa'rem-z dexzdaduxck) zu großesz-eicluhümern gelangte; daß er? ur Zeit deerer- treibung der Jesuiten aus Portugal, untev o'mbal, ein Essig- faß in, ver„Auction; erstand , “WVÜUJÖÖ?*J_es1«iicen*des *Klosteys Santarem ihre kostbarsten Sachen von Gold und“ Edelsteinen versteckt und unter die andereanäffer incde'n Keller geworfen hatten, .in der Hoffnung„ dasselbe wieder'zu erstehen. Mit die-

pchhc eines Spanicrs fiir ver.-

wurde so' dci" Stämmvater cines blühenden Geschlechts.

"mouth srationirten Königlichen Paketsehiffc, welche fiir die Fahrt nach Westindien bestimmt sind, während der le ten 14 Tage mehrmals Exkursionen gemacht haben, um" ihre “». 2annschaft in * der Bedienung des Geschühes zu üben. Der Befehl dazu soll

und in dem Golf von Mexiko ncUerdings sehr siarkbcmanntc

plündert werden, Die „E'liZa“,_cin von Liverpool nach der Campeche-Bay bestimmtes Schiss, isi unter“ dem Vorwmidc

ge aba *

h Die Moriiing Chronicle meint, es scheine fast, als ob Espai'tci'o und Don Carlos Beide große Furcht vor einer Schlacht Hätten und fich daher im Zirkel herumjagten; in der guten Zwicszcit, als es noch nicht an Getraide gefehlt, hnbc bei diesem Spiel Don Carlos den Vortheil auf seiner Seite gehabt; nun aber„wo das .Hci'bsrwcttcr die Wege schlecht mache und keine Lebensmittel mehr zu haben scycn, crschcinc Espar- tei'o als" der Held, freilich als ein trauriger Held; übrigens müsse es der Sache der Königin schaden, daß in Burgos und Vittoria Aufregung und Not herrsche; wogegen andci'ci'scics zwar wieder die Sache des „Yon Carlos in Catalonicn ganz berloren und in Nabai'i'a schr geschwächt sey; denn in Cara- lonien könnten die Karltstiscben Anführer durchaus nicht unter sich einig werden und wollten dcm General, der das Ganze der Operation dort zu“ leiten beauftragt worden, nicht gehorchen, “Von den Navarrosen abcr, die mit Don Carlos gezogen, scyen viele in Gefangenschaft gri'athen, viele bcsertirt und nach Hause

hätten.

gestrigen Blatte dcr Sr.-Ztg.), die „Mornina Pos?“ dagegen

Yve Politik.

ßen, Was" es durch den Besikx, von Algier gewonnen hac. „Bis jetzt

nicht die geringsre Unannehmlichkcit “verursacht. nun sieben Jahre lang im Beslkx der Scéküske jenes Afrika, erlitten haben, so werden wir auch schwerlich etwas daruntci' leiden, wenn es seine Eroberungen weiter im Innern aits-dchiit. Es“ hat in der That ein Piratcn-Nesr, die Feinde ehrlicher Kaufleute, in einen civilisirten und freundlichen Hafen verwan- dcic. Zeder Versuch, den unsocialcn Nacionalhaß zwischen den Engländern und lFranzbsen wiede? zu erregen, wird hoffentlich eben so vergeblich seyn, als ci" ruehlos ist. Da man abcr sicht, das; es nicht möglich ist, daheim eincn Bsirgerkricg zi: entziin-

Theils' von

den, um sich an's Ruder zu verhelfen, so will man wahrschein- lich versuchen, ob man nicht einen auswärtigen Krieg entflam- mcn könne, um auf diese Weise zu seinem chcL-zu gelangen.“ Hier“ cingclaufene Briefe aus Genua und Liborno mci- den, daß die Cholera in beiden Städken gänzlich aufgehört hm, und daß die Sanitäts«Kommissionen daselbst von cht an WW; der reine GcsundheicSpässe crtheilen.

Niederlande.

Aus dem Haag, 29. Okt, Einer Bcianntn1achung des Königs. Ober-Kammexherrn zufolge, werden Zhre Königl. Ho- ?eiten dic. Prinzessinnen von Oranien, Friedrich der Nieder"; ande und Albrecht von Preußen am Donnerstag den 2. No- vember im Königl. Palais die Condolations-Cour wegen des Ablebens Ihrer Majestät d'er Königin cmpfanqen. - Von dem Königl. DJDÜnzincisxei' van der Kellen in Utrecht ist auf das Ableben Ihrer Majestät det: Köni in eine Denk- münze geprägt worden. Dieselbe zeigt auf der ordcrseite das trauernde Niederland, an einen Grabßcin mit dem Namens- zuge der Königin gelehnt, mit der einen Hand einen Cypresscn- Kranz darauf legend und mit dem anderen Arme eine mit Trauerblumen bekcänzte Todten-Urnc umfassend. Auf dem Rande sieht die Umschrift: „11111115 1910111153 111-111“. Die Kehrseite zeigt in einem Kranze von 62 Sternen, welches die Anzahl der Le; bensjahre Ihrer Majestät war, folgende Inschrift: „1711111511611 ]„0111'52 "!!-'ilijelüijtm [Texx'inki R'c-siinniijxnx RKM, 111» FK"!!! Roi'c-mbrjx UUCCLFFls I“]oi'tU-“i'xll (*)-410!)sz „UUCCCFOLFÜU.“

Belgien.

Brüssel, 26. Okt. In der Silzung dcr Repräsentanten- Kammec' vom 2:2. Okt. äußerte sich Herr Rodenbach bei der Verhandlung über den für die Eisenbahner: Verlangten und nun bewilligten Kredit von 10 Mill.: „Die eben stattgefundenen De,- batten haben gezeigt, daß die 0 Mill., welchc bestimmt waren, den Provinzen zur Erbauung vox: Hecrstraßen und Kanälen zu dienen, der Verwaltung der Eisenbahnen vorgeschossen worden sind. Ich bin ein großer Freund dieser schnellen Lommunication und habe sie von vorn herein unterstÜZtund angerühmt. Aber ich bin nicht weniger der 5Meinung, daß der Minister der öffentlichen Bauten sie zu ausschließend bcgünstige, und dadurch zu wenig Auf-

merksamkeit auf die Kunstscraßen wende, die für das Gideihen

Unserer Ackerbau; und Handcls-Discrikte so sehr vonnöthen sind. Obwohl ich den Eifer und die erstaunliche Thätigkeit des Mix

nisters Nothomb bewundere, so muß ich ihm doch erklären, daß,

seit er Minister geworden, beinahe gar nichts für die Land- straßen geschehen ist. Umsonst wünscht mein Distrikt sei; sechs Jahren'etliche Lücken in seinem Straßen-Syftcm ausgefiilic zu sehen, obwohl diese“ Provinz wie die andern für eine Anleihe gestimmt hat;- die Gemeinden ihrerseits zeigen sich zu großen Opfern bereitwillig, nur dié Regierung bleibt urück.“

Die Rede des General-Prokurarorsdcs [ppellations-Gc- richts zu Brüssel, welchc derselbe bei der Eröffnung seiner SÜHUUIM am 24. Oktober gehalten, enthält folgende ftacisrische ngaben: Von der Anklage-Kammer sind 138 Fälle an die _Assisen überwiesen word-eii., Außerdem sind aber noch eine An- zahl Fälle übkig, über welche erst bei den künftigen Assisen ent;

schieden werden soll. Die .Gesammtsumme der den zUÜändigcn

* sem Funde kauftk dei" glückliche Fgßbindcv große Güte“: und :

Der Devonport-Tcl.cqraph meldet, daß die in Fal: Ü

deshalb gegeben seyn, Weil sich in den Westindischen Gewässern Z 5 oder 1 an "11,205 Einwohner, Nibellcs 7

genommen worden, daß sie Mexikanisches Eigenthum am Bord ;

zurückgekehrt, wo ihre Erzählungen großen Utimuth erregt? , uiffe der langen und ioxispicligcn Ber'athungen in den Sä, _ Während der „Standard“, dcm Anscheinc nach in wohs-É meinendci' Absicht, der Französischen chievung von weiteren ; Crobei'ungspläncn in Afrika abrärh (s. den Art. London im ; . _ ' gen Mcisrey wcrden. unumwunden in Frankreich Occupation der Afrikanischen Kiiikc ; eine Beeinträchtigung der BritisMn Jutei'effen erblickt (s. Nr. , 302 der St.-ng.), äUxZN'i sic!) dei" minisicriclle Coyi'ier hier"; ,: überfolgendermaßen: „Einige unscrci'Kolicgrn f:“ihlen sich diti'ci) * die Fortschritte der Franzosen in Afrika schon sehr bsum'uhizzr. ? Eifexsuchc und Mißtrauen gehören zu den beliebtesten Waffen 5 der Tories; erst verdächtigen und dann verunglimpfen, das ist - Welche Vorcheile Frankreich durch den Besiiz von ,: . *onsiantine gewinnen kann, läßtsicl) wohl am besien aus dem schlie: ?

und wenn wir dadurch nicht dic mindssce 'ilngclcgcnheit [

?[ssisenhöfen vokgclegencti Verbscchen wai' im vorigen Za 15-1, wovon auf die Asfiscn zu Brabant 84, auf die des F negau 20, zu Antwerpen 42 kommen. vei'theilc sich unter den verschiedenen Bezirken wie folgt: , Bozirkc Bi'Üssel 50 oder 1 auf 4825 Einwohner„ Antwei- 27 oder ! aufiil):30 Einwvhner, Löwen 1900er ] a11f7095 Ci wohner,“"O)chl)cin 9 oder 1 auf 11,702 Einwohner, Turnhv oder 1

10,765; Einwiihnci', Charleroi 9 oder ] aitf10,k.'90 C'inwß

und bewaffnete Sceräuberschiffe gezeigt haben, welche unter der Z ner, Und Mons 7 oder 1 Anklage auf 30,93) Einwohner.

Flagge von Texaszsegeln. Sie. haben bereits mehrer; Schiffe ; genommen und sie nach Matagorda und Galvesron gc1chickr, wo sie bis zur-Zahlung cines Löscgcldcs zurückgehalten oder auch ausgcx *

Schroeder: und Norwi-gcn.

Stockholm, 27. Okt. Se. Majestät der König isi

siiner Reise durch die südlichen Provinzen des Reiches lück- zurijckgxkchrc und befindet sich jetzt auf dem nahen Och! Roscrsbcrg/ Wohin auch Ihre »))?ajesrät die,.Köniqin abgeg. gen isi. Hier in der Residenz werden Sc. Majestät erst nächsten Mittwwch ci'wac'tck. Se. Königl. Hoheit "dcr Kr prinz ist bereits vor einigen Tagen wécdck von Upsala cin tt'offen, Wo Höci'Uidi-i'sclbc mic seinem Königl. Vater zasamm getroffen wai'. » ?

Dcr Kaisct'l. Riisiisclw («Vcsandte am hiesigen Hofe, © Potocky, isi mit dem Dampsbboce „Fürs? J)?cntschikoff“h eingetroffen.

„Dic Sammlimg von Natiti'alicn und Afi'ikanisci)cn Scl: heiten des verstorbenen Profcffors Aszciius isi axis Befehl ? Königl. Hoheit des Kronprinzen fiir die Univci'sicU Upsaw - gekauft worden.

Nachdem die M::licbc Nachricht cingcganch, das; in G Wald die Cholera aufgehört habe, hat unsere Sanicäts-Kz mission bekannt gemacht, daß die ans Neii-Vorpom1ncrn ko menden Schiffe wieder ohne Weiteres ngclasscn wcrden könn

Dcntschland. Dresden, 26. Oki. (Hannov. Ztg.) Dic End Erg

schen Kammern fiber die Juden ; C'mancipation sind folgen 1) Unrei' großen Beschränkungen Und nach Ueberwindung g ßer Hindcrniése dii'cfen 20 bis 25 Juden in zünftigen Jun 2) Sie dürfen einige unzünfcige werbe, zu dci'en Beti'eibimg das Büi'gci'i'ccl)t als ci'foi'dcr angesehen Wird, als das Lackircn, das Pckrschafcsrcchcn, . Buchhandel, die Sceindruckcrci U. s. w. bkki'é'ibkn. ' ien weg: die Sporccln wegen Errichtung eines sclbsrßän Haushalts"; die wegen Verehelichmtg mit einer inl sehen JÜNU; di? 10 Rrhlr., welche bei jedem in den aUchbWckWUSU Feuer gezahlt wurden. 4) ?[Ufciithalc cines Juden in Freiberg darf ihn nichc mi Polizei-Diencr begleiten. 5) In Leipzig imd Dresden 111 sic sich Synagogen erbauen. ("*) C'rhaltcn sie ein angcka

isc derselbeihm nurcinchiclle von AÜÉIKÖCU und BxschWerdcn gc; ? Haus in Lehn Icchbk, dÜl'fM diss WMO binnen 1" Za wesen und hat uns auch nicht ein Stäubchcn Gold gckosict, ? Frankreich ist ; Zeugnisses mehr. »- Verglcicht man diese Vortheile mit

nicht verkaufen, 7) Bediii'fcn dic, wchbc in den Voysri von Leipzig und Drchn wohnen wollen, keines ärztl-

Nachthcilen des neuen Gesetzes, so möchte wohl beides gi

einander aiichhcn und die Lage der Juden sich weder ver»

sert noc!) verschlimmert haben. Leipzig, ]. Nov. Gcsccrn,

liche Rektoi'ats-Wecl)scl statt. „Da in diesem Jahre (37.

brnai') dic di'itte_ Zubclfeici' 001" Schmalkaldischen Artikel ,: Abdanken der Rewi'inaroi'cn ci'ncuci'c hatte, so war es dem hoi,- Fcütagc ganz angmncsscn, daß die "Übliche lateinische Fcixc'i,

LVSlchc in dcr Paulincr-Kirchc, nac!) dcm Schiitffc dcs Goki

Rektor, Professor Schilling, in einer lateinischen Rede die schichte seiner Amtsführung vor. den die Universität durch den Tod des Professors Therapie und der *Ai'zneimitcellehrc, ]):-. Wilhelm Andr Haase, erlitten. Während scinér RcktN'atsfÜhrUng sind Studircnde, 38 weniger als“ unter dem voriqcn Rektor inskribirt worden. 287 sind abgegangen. ' " zahl der Studircndcn belief sich nach dem Verzeichnisse im! ten Sommcr-Semesker auf 963. tat der sechs im vorigen Zahi'c von den vier Fakultätené Studircndcn aufgegebenen Pi'cisfcagcn bckaniic. Nachdemb' auf der nqueivählcc Und Allcrhöchsr bestätigte Rektor, der" fessor des Sächsischen Rechts, Appellations-Rats) [)r. Ferd. Steinacker, den Eid abgelegt un') die Insignien dcs torats Übci'nommcn hatte, sprach er" in einer lateinischen R iiber die Würde der Deutschen Uniberßtäien, insbesondev ' Hochschuie Leipzig, * Herr Huber,

Die Zahl der Anika

T!) W

am Rcformatioxisfssrc, narf) dcin Gottesdienste, in dcr "Lliila dcr Univci'yicxt dcr j '

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"“*- uf

Ferner machte er das

effen geba-ch_ten;„ Eépe große Zahl von Bewohnernunserer ..cadt hakte "ck M Easthofe zum Deutschen Hause versammelt, -m das ncuvermählte Paar zu sehen. .. Frankfurt a. TN„ 3]. Okt. Die heute erschienene Num- er unserer Iahxbücher "enthält den Bericht Über die Ver- andlungyn der gejeßgebenden Versammlung, die in München .in 25. August d.. I. abgeschlossene V)?iin*z-C011vention und Ueber- inkunft über die S_cheidcmänze betreffend. Folgendes isi der Jnhglc' der F))?Ünz-Convention: „Die Kdnigreiciic Bayern und Württemberg, dic Großberxogihü-

3.11cr Baden und Hessen, das Herzogthum Naffan und die freie Stadt

:ankfaxt, 'von der Auscht aclc'x'tc_1„dcm in ibren Ländrrn fick) immer xjugcndcx kund gkbeiidell Bednrsnif; nail) Miinicn, tv:lche zum Er: ck der Werte! u_nd halben nynembalcr dienen können, so séimcll als :ögleich abzubxlrcn. 11111) dgbct zur Ericichtcrimg nnd Sichcrunq dcs 'ex1c1)“xs,__nact) gc111(1111ch11f111ch festgesetzten Pkiiizipicn zn vcrderen, .abcn. zn dcm Ende B;vo|lm.ichiigte ernannt, welche mit Riicksicbt uf die Bcsijmumug des Art, 14 des allgemeinen Zo-llvereinsBcrtra: 3-3 und auf das cheral:.§i'onfercn«Protokoll vom 0. Septcmbsr 1830 verfolgende Punkte iibereingckommcn ßnd. Art. 1. Das für alle Siw- nd Norddxuisclien Staaten des Zoll-Bcrcins beabsichtigte Ueber- infommeu jou dn_rci) dis gegenwärtige Convention in kcmcr Wcisc xschwcrt oder entfernt, sondern di:“j-cßigc Mijnszi-rcinbakmm dcr “äddcutsckxen Staaten so sibi" als mögéiw .11111Yii);1“i-1d an da:: Münz: offen! der Norddeutschen Staaten gebracht werdcn. Art. 11, Der ill Süden des Z011:Bcrciiis bereits bcstc'aexidc Kxonenthaicr-Fiis; soll, «ck unter gcnaucr Einhaltung dss 24' 2 F1. FUßis, von allcn kon- xabiiendsn Staaten als Miimfuß ai1gk11OUllUkk1 und bci dcn AUS; iinznngen dcrwnigcn Softcn, wclche (“:*qcnstand diescr Comvcmion

md, m dll] Süddeutschen ZoU:Vcrein§-Staatcn ziim Griinde gslcgt

erden., Art. 111. In den- Süddeutschen Staaten des ZoU-Vexcixis eibt die Rcckmung uach Giiidcn zii 61) .Lchnzcr iiicht nnr fortbi- eben, soadem c-z soxxeu auch die Miinzcx; in diesen Staaten der niken: Und "KreuzenRechnnng gemäß „ii-Mcpréigt werden. Art. W“. 1,3 Hauptmünzcn fiir dis Skiddcntsckicn Ver'eins-Smatcn werdcn, oxb'eyait-licl) dcr Bcfiim-mnngcn iiber die Ausprägimg weiterer Theil; ückc des GuldenS, angenommsn: cin Guldcnstiick 411 60 Krcuzcr. sin aides Guldxnstich zu 30 Kreuzer. ,Die Aiiéprämmg gröbcrcr Münz- ditcn bleibt der Vereinbarung mit den Norddeutschen Staaten dcs Zoll,- ci'kills vorbehaltiu. Art. 17. Der Silbergcbalt dcr Hanpnnii-ich *ird zii 9/,„ undder Knpfekgchait zn */, des Gewichts anacnom: . 1:1. Der Dnrclimrü'rr wird für dis ganzen (Juidcnstiick'c aiif (;()Mii: 'mrtrrs, fiir die halben, Guldcnsiiickc auf 24 MiUimetch fcsigcsrßt. kt- 171. Der Ayers der ganzen und [mich Gmdxnstiikks zeigt das .ildniß des Rechten des betrcffcxidcn Staates, und bri dcr fTCÜM „iadt Frankfurt das Wappen derselben, der Rer dagxgcn, ami) inerlei inchnung, die Angabe des WMW dsr Münz“: n:“bst dir avrzabl 111 einem Krume von Eichc111aub. Der Rand ist gkripvt it giaitcn Stäbchen auf beiden Seiten. Art. sli. Um di.: Liick-cu jerseßcu, wem): im Geldverkcbr dura) die Dcvaivation und Anßcrcours: tzungderbalbcnundviertelKronen!valcrcntstandenfind,sochnsosclzlcu- 1ga1öinöqlichganzeuud balchuldcnstüiie bonallcu Staaten diese:? Ber.- „116 geprägt werde'n. Die kontrabirendeu Sxaatcn machen sicli dabei" rbindiiij), bis zum 1.I.1nuar*1839 ci11cM.1ffc von wcniasiins sichs“ tilliouen Gulden im Ganzen und zwar davon vier M [lionen in ulden: und zwei Millionen in balken Guidctisiiickcn uncl) dcm MaK: abe dcr Y'crib'ciüina der Zoll Revcniien prägcn „zii lassen. Art. 7111. om [.Iämiar 1830 an werden di: kontrabircnde11 Staaten inncr-

alb der darauf folgcnden sechs Monate sic!) dariiber vereinigen, welche

111er von gamen und [mich Guidanstiickin weiter ausgeprägt wcr- cn wil. Für den Fall aber, das; cine soicizc Vercitibarima nichr statt- adcn so_llic, machen fick) die kontrahircndcn Staaten verbindlich, von nem thtpuufte an jährlich wcnigstcns dcn ckck)th Theil der nach “vor- ehendcm Artikel 1/11. die einzelnen Sxaatm trcsfcndcn Summen cm .mzcu und,!)atben Guldensiiickcn zn lixfern. Art. 1x. Was das -choide-Miinzwcsen betrifft, so wiid fici) auf Die zwisciycn sämmtli- „ieu kontravircnden Staaten bkme dariibrr abgeleosscne besondere ebekcinkunft bezogen. Art. „x'. Die (MSN:: dcs bci dcn gegenwär- 14 berabrcdctcn Yil?!1tül]§li1“lgcl1 der Süddeutscbxn Siaaten dez Zoll: Ickmus anzunilvucndin Viarf-Gcwichtcs Wikd 11i!f 233 833“ (Zkrannncs

dienstes, von einem Zögling UUsU'ci' Hochschule gehaiteii 1111 cßgéWt' Ark“ Fl“ IW“ MÜUÉÜÉ"? Wk dis kapüiäitmlg- für dir" diesen Gegenüand behandelte. In der Aula ri'ug „der biSchedch u crieicvsn isi, so werden die Fcblcrgränzcn, um wie vici

Er gedachte des Vcrlui

slick"? génauc Einhaliung d_cs Münxfmées Sorge 31! tragen. Da eine absolute Gcnamgkcit bei den Ansmunznngcu nici)t

c*“cinachalt und Ge- _ abweichen dirfcn, fiir die gan- und ixalbcn Guldcnsiiicfc auf 3,-“',(,0., im Fcingchalt Und %*,“, im Gewicht fcsigcseßt; was bxi dem einzelnen türke sowohl, als bei der ganzen Mai“? fiel) erbrobcn mus; Art. 71.1. Die Bestimmungen iiber die Fragen: 3) durch wclche Mittel lik genieinsMfiiiöacn [lcbcrxcugung zu gclangsn sey, ob die Miinzeq en Grimdsäycn dicscs Ucbcrcinkommcns gemäß ÖUTÜMUÉ entsprechcnd wrägt find, und 11) durch Welche Mittel die Ansgabc mibt probe- aitigxr Münzen verhindert werden soll, bicibcn dcr Bkrcinba: ung mit den Rorddculschsn Staaten des Zoincrsins vorbe- alicn. - Bis eine solche eriinbarimg zn Smude kommen ird, hat folgendes Vsrfal)rcn ciiiziitrricn: Bon ]xdsm Weise ird diE Ticgrlprobc von “dem biiri'i'fciidcn Miinzmiißcr odcr

ardein gemacht. Nach Beexxdigmxg des ZIMMS «bir sÖULU dnxci) men von jeder Regierung anfznst-xücnch COUersk'Tik 9 Platten Ocr-

sgcnommcn, hiervon drci sogicicii vor Anogabc des Werkes von

ie Münzen von dim vorschriftsnniiiich

icht in Mchr oder chigcx

. „_ _ * Iemseidcn, oder von einem andeccn Gxgcn-Pxohicrkr mitsksiiibt, drci Königl. Französich Konsul Hici'sclbsr, isi? »

“Platten sollen bci 0er Münzstätte dcponirt imd DLL iibrigen drci Piat:

seiner Regierung in Nysexhcn Eigenschaft tmc!) Zassy cknax Wen zm: Uebersendimg an die Münzstätte desßnigcn Staates bcsjimmr

worden; seine Stelle vertritt Herr von Theis, welcher in i; zer Zeit in Leipzig erwai'tct wird. München, 29. Okt.

Königkeichs Hannover betreffend, der bekanntlich von dcha mer der Abgeordneten mit sehr großer Stimmcn-Mchrhcic genommen worden war, ist die Kammer der Reichsi'äthe ni beigetreten. Die Kammer de'." Abgeordneten har abei'jcizc bcschl sen, darauf zu beharren. . Heute fand die Einweihung des neuen Hofkirche (Lili heiligen-Kapellx) stack, .Diese fcieiiiche Handlung, von Freiherrn von Gebsattel, Erzbischof von Nkijnchcn-Frcising, zogen, begann Morgen:? 8 Uhr*, und endete gegen 2 Uhr * einer Messe, von demselben hohen Px'älaten gelesen. Wahre der Dauer der lcßteren wurden von dem Gcsang-Pcrsonale Königlichen Hof-Kapelle Motetten gesungen.

beide Majestäcen abci', vom kleinen Cortege gefolgt, auf

Empore der linken Seite der Kirche, der »))?effe sclbsc-b Auf der Empore zur Rechten wm“ einigen,. nicht zumHofe, hörenden Personen gestattet, gegen Eintritts-Karten Maß zu 11 men. Der mit wahrhaft Königlicher OJTUUificenz geschmi] Tempel muß jeden Eintretenden mit Erhebung erfüllen. Es bührt sowohl dem Architekten, Geheimen Rath von chnzc, ',

dem Professor Heinrich Heß, der die das ganze Gotteshauéx füllendcn herrlichen Fresken auf Goldgrund malte, dic volleY

erkennung einer Schöpfung, die, auSgcgangen und geleitet» dcm Geiste des Momat'chen, in der Gcschichre der neueren KU gewiß als einzig daßeht, bis ihr“ die grandiose Basilica unb immer mehr ihrer Vollendung cncgegenschreitende Ludwigskir

zur Seite stehen werden. * Bamberg, 31. Okt. Gestern Nachmittags trafenI'

"KK, HH. der Herzog und die Herzogin Alexander von WU

temberg, von Würzburg kommend, hier ein, und seßten soglk' die Reise nach Kobu-t'g fort, wo sie gegen 8 Uhr Abends cmi

(Bayerisch Bl.) Dem von Willich qesiellren Antrag, den verfassungsmäßigcn Zustand i“;

Einem The; * des hohen kirchlichen Aktes wohnten S9. Majestät der Kön!

;: yu, welcher die Koniroiie im [anfendcn Jahr_c zu bcsorgcn vat. ;ck list ven aiicn Wirken cines Qimrmis ziir Vericiibung bcjiimmteii

*

iattxcn ibntwn in Zeiträumen von drei Monaten gcsammcit iinddann xu- .mnncn iibcriicfert werden. Jeder W.“:rdein odchrobicrcrdat dic Verbind-

] ichkcit, binnen vichoclzend'ic cri)chltenenPlattc:1 ziiiiiitsrsaFJcn,11Min- dem- quercnzcn soglcia) seiner, und durcli dies: der betreffenden Re-

giegmg anzuz-eigxn, und jedenfalls jährlich eincn Bkk'iCiN z'.- c:“stat: ien, sir dcn ubrigen Vereins:.Regicrungcn mit mbcilxn isi. 'In diese ]äbrliäz von jedfxr Q'kiiuzstättc zu crsiattcndcn “'criiiiic ist aiißcr Llu- gabe de:“- Yiismnnzungs: Quantums und der Sorten aiicl) noch das- jenige autznncbmcn, was sici) in Beziehmig auf Münzbctrieb K*" Kcnninißnabme der iibrigen Siazten cignxt Bxi dcn in Dicsctn ;l :

11:1 vorgxschricbcnm Probationcn soll das Vcrfabrru aiif imffcm,

eas alkgeWMdet werden. Der Turnus dci V=:eins : Staatcn ist

hierbei wie folgt: ckKon- troiircnder S:aat._

Z:“: kontrcliicndc Staaken.

1838. ] 1839. , 1840. [ 1841. ! 1842.

* Württemb. Baden Baden ' essen

Ba _rn Ü" “Wikttcmb. Baden

Hessen _

NassUl Franifiirt Franifiirt 'ÜEVUU Hisscn Lassan zmnifnrt Gavin; Wiirttcmb. Nassau Frankfnrt BzWTle Wiirttcmb. "Haden "Nassau- ' Yankfurt Bayern WürttembBadcn Hifi:" Fkanffurt ayc'rn WürttembBadsn [Hrsscn Nassau

AKT- )Llll- Eine Devalvalion odcr Aoßcr:C»-.ixsseizung derjenigen Munzen, wclche nach den Grundsätzen diescr Coiivcntion ansgcvriiqt „sydx'f-ann '11icht'|ckti“finden. Jeder Staat hat aber die Verbindlich- keit, dicse_Müzxz_euk seiner Zeit wieder exi'iz'llxichel] und umznprägcn, n;,cnn siclicrgixbt,“ daß dieselben dnkci) Abziußimg cine im Wege kunftigerBéreinbixrung noch fest ustciicndc Gränze dcr Gewichts- Libnabmc Übersthttcn haben. Zim. Kli“. Dic umi) dem bishe- rigen S017x111“atisxchrägtert ganzcn Kronemlwlsr werden in 11).- kcm bisherigeii "Co11r5" von 2 F1. 42 K;“. aufreéqt erhalten. Axt. ckck. Die Vercins-Staaten machen 'fici) außerdem verbindlich, text:,xHexabscsu11g oder Bcrrnfuug irgend einer in dcniclben aner- kaunnn Courö-babendeu Münze vorzunehmen, ohne die iibrigen kon.

trabirendcn Staaten davon vier Wobei! zuvor in Kenntniß zu fesrn. Gegenwärtige Convention soll als-dald ur Raiification der hohen fontrabircndcn Höfe vorgelegt, und die Zluswecvselung der Ratißca- tions - Urknndcn spätestens binnen drei Wochen in München bewirkt werden. So geschehen Miinchen, den 25. August 1837." (Folgen die Unterschriften.)

Die besondere Ucbercinkunft, die Scheidemünze betreffend, lautet wie folgt: _ *

„Die Bevollmächtigten der Königreiche Bayern und Württemberg, dcr Großherzogtbiimer Baden und Hessen, dcs Herzogtbums Nassau nnd der frcicn Stadt Frankfurt haben sick) riickßchtlict) des Schcjdx- miinzwescns iibcr folgcude Beßimmungen vereinigt: Art. l. Die gcmcim'cimstncbcn Schcidcmiinzen in den kontrabircn'dcn Staaten bc- ücbcn 3) in 6.17Zrcuzcksiiicicn, !)) in 3 Krcnxersiückcn von Silber. Die Llitspräqting von Einfreuzcrstiicken von Silber oder Kupfer und; der Ti)e*ils1i:chc dössclbfn bleibt dem Ermessen der einzelnen Staaken überlassen. -- Art. 11. Fiir die künftige Lluéprägnug der 6 und 3 Krcnzcrstiickc wird der 27F,:F11ß angenommen. »- Llrt. 111. Der Sijbcrgcbalt der 0 und 3 Kreuzerstiicke wird auf '/3 oder 5'/;,„ Loth in der Mark fcsgcscxzt. Dcr Dnrchuchscr der 6 Kreuzerstücke wird zu 20 und der 3 Krcuzcrstiicke zu 17,5 Millimetres ange; 119111111911. Dcr Avers derselben erhält das Wappen des aus- miinzcndcn Staaics, nnd der Revers die Wert!).Angabe der Münze navi"! dcr Jabrzabl in einem Kranze vou Eichenlaub. D!? Fcbicrgréinzk, Wciäie bci dicscn beiden Ukiiinzsortcn in Mehr und chixgx cinqcbaätcn weidcn muß. beträgt 7/11-00 an FCÜWWÜU und *5/1mm «U Gewichl; [icxik-cs jedoch njcht am einzelnen Stück, sondern mir in der ganxcn Maxi:, wobei die möglichst aenane Einbaltnug dcs WTÜUU'UÜIS eben sowobl wie bei den groben Münzen xu beobachten 1'17- Akl- U7- Dic Kctitrokc iiber die von den fontrabirendcn Staa- tcu ansgcßcbincx: Schcidemiiiizcn wird von den einzelnen Miinzstätten in dcr Art asfiibri, da:": dii von den iibxigen Miiuzsiattin neu ausge- „acb-cnen SchiiO-smiinch dcs laiifcnkcn Fables, wie fie im Cours fick) be- ßisdc11,cincx Pxüfnng llMekwolf-M werden. Das Ergcbnis; derselben wixd von dekkYkäUZsläle idrcr chicrnng vorgelegt, welcbe darüber, so wie iiberdieErfahrungenijchcidemiinzwescniiberhauptMittheilungandie iibrigen RégiékUUJCU nma'zx'n wird. *- A rt. ?. Die vor dieser Bexxinba- rung von den kontrahircndcnStaaten geprägten Hund ZKreuzcrstucke bc- balt'cn in denselben fonwäbrcnd gleichen Cours mit den neu auSzu- prägenden. Jeder dieser Staaten macht fiel) jedoch verbindlich, alle axis feiner Münzstätte sowohl vor ais nach dieser V51cinbarung ber- vorgegangcncn 6 und 3 Krcnzcrsiicke an dieser Mnnzsiätte sowvlyi, als auch an anderen von ihm näher bezeichneten öffentlichen Kaffezi auf Verianqcn gcgen coursféibige grobe Münze unixnwcciseln. Die xum [!iiiwcci)scln.bcsximmtc Summe darf jcdoci) nicht imicr100 Gul- den bciragcn. Art. 'i]. Alle Scheidcmünzcn der nicht kon- trahircndsn Staaten werden vom 1. Januar 1838 an entwe- der aiißcr Conrs gcsiizt, oder auf ihren Silberwcrth gewürdigt, worüber gcgcnscitigc Mitibcilnng zn gcschcbcn hat. Es bleibt ]cdock) jidcm einzelnen kontrabirendcn Staate unbenonunen, dicseibeti voil- at'ilii-z in denjenigen Theilen seines StaatF-Gcbietcs, wo es örtliche Bcrbältnisse crfoxdcrn, auc!) nach diesem Termine zu dulden. -- Gc- gcnwiirtigc llcbercinkuuft soil alsbald znr Ratificatwn dcr boden kon- trahircndW Höfe vorgelegt, und die Akiswechsclung dcr Ratificatious- Urkunden gleichzeitig mit chcU iiber die Münz:Covcntion spätestens binnen drei Wochrn in München bewirkt werden. So geschehen,

Miinchen dcn 25. August 1837.“ (Folgen die Ukltkkschkistkn.)

Oesterreich.

Wien, 28. Okt". (Schief, Ztg.) Ihre Majestärcn der Kaisei' und die Kaiserin haben gestern das Lustschloß Schön- brunn verlassen und wieder die Kaisers. Hofburg bezo_en. - Ihre Kaisers. Hoheiten der Erzherzgg Franz Karl und 'emak): [in sind in Tegernsee zusammengetronen und werden in nächster Woche hier erwartet; bereits sind ihre Appartements in der Hofburg zu ihrer Aufnahme in Bereitschaft geselzt.

Dei" Staats; und Koiiferenz-IRinistey, Graf von Colowrat, ist am Listen d. M. von seinem Urlaub zurück wieder hier ein- getroffen und hat bereits wieder seine hohen Functionen Über- nommen. ,

Dei" Gcnerak-WTUjor Fürst Karl Lichtenstein, welcher beauf- ci'agt war, der Königin Victoria von England die Glückwünsche unscr-es' Kaisers zu überbringen, ist über Paris zurück wieder hier angekommen. Ami) Fiir]? von Schönburg, welcher eine ähnliche Mission nach Hannover hatte, isi seit einigen Ta en wieder zuriick“. Ueber das _Bcfinden dcs" diesseitigen GeschäJs- trägers am Pariser Hofe, „Iyofraths Baron von Hügel, lauten die letzten Berichte wich" beruhigend. Der Botschafter, Graf ?sppony, wirb erst zu Ende dieses Monats aus Ungarn hier erwartet, um sich auf seinen Posten zU begeben.

Dey Erzbischof von Eilan, Ladislaus Pyrker, ist von sei- ner nach Deutschland unternommenen Reise vorgestern wieder hier angekoinmsn,

“Lins London isc der bisher dasilbsk beglaubigt gewesene Tiirkisciw Botschafter IJTUsrayha Reschid Efendi auf seiner Rück- kehr naci) Konsrantinopcl hici' cin ctroffen; in einigen Tagen wird er seine Reise so:“cscZen. “[m Löstcn hatte er Audienz bcim Kaisci'. _

Dcr Banquicy Salomon von Rothschild wird täglich hier erwartet; man vcrtmtthec, das; sbnacl) die Unterhandlungen hin- sichtlich des neuenStaats-Anlchcns unverweilc beginncnwerden.

Dcr Siebenbürgisckx Landtag hat fich in den neueren Siz- zungen mit der Wahl eines noucn Landtags-Präsidcnten, nach- dem der bisherige zum Hof-Kanzler ernannt worden isr,_ be- schäftigt und die Kandidaten-Liyic für jene Würde bereits Aller- höchsren Orts“ eingereicht.

Da chi) der Monat Okwbek kein entsprechendes Wetter für den Weinswck gebracht hat, die Trauben demnach, tvcnn auch größtenthcils reif, doci) arm an Süßigkcic sind, die feuchte Witterung aber ein allgemeines Faulen derselben befürchten läßt, so hat vor 3 Tagen hier die Weinlese bcgonnen. Ueber das Ergebnis? derselben läßt sich noch keine auch nur einigermaßen sichcie Meinung abgeben; doch ist so viel wahrscheinlich, daß daffelbe in Hinsicht dei' QUalicät dem vom Jahre 1835 so ziem- lich gleich seyn wcrdo. Auch (1115 Ungarn lauteten nur die Herbst- Berichte aus den südlichen Gegenden, wo die Trauben schon um »Mirte Septcmber ihre Reife_erlangt hatten, so günstig, wie mein früherer Brief meldet; im mittleren und nördlichen Un- garn ist dieselbe Klage dci" Weinbergbcsißer wie in Oesterreich, und der diesjähkige Herbst Wird auch dort im Allgemeinen als mißrathen angesehen. Zn Ofen fürchtet man, für 3 Fl. C. M. den Eimer Wein verkaufen zu müssen, der 5 Fl. C. M. dcn Winzern zu stehen kommt.

Spanien.

Madrid, "21, Oki. Die Cortes haben in der Sitzung am 17ten beschlossen, die Amnestie auch auf diejenigen auszu- dehnen, die in Folge politischer Ereigniss die Insel Cuba ha- ben vcrmsscn müssen.

Die Hof-Zcicung enthält einen Tagcé-Bcfehl Espartc- ro's, worin er de Armee zu den Über die Karlisken errungenen Vortheilen Glück wünscyr.

General Romarino wird aus Galizien hier erwartet, und es heißt, die Exalrirten wollten ihm an Espartero's Stelle den Ober-Befehl Über die Armee Übertragen.

Barcelona, 13. Okt. (Sentinelke dekur'enéeQ Gestern Nachmittag bildeten fich in den' *Straßeiixm'ehrei-e'Vylks- ruppen , welche die Absicht zu erkennen gaben Yen Genekal YPareno, den-Gouverneur Puig und die-in-der Éitadéllezbefind- lichen Karlisrischen Gefan enen u ermorden." Die Gruppen wurden zwar ohne gewaltZame aßregeln zerstreut, drohten in- deß, am nächsten Tage, nach „Beendigung der Wahlen, ihr Vork Haben auszuführen., Dies wurde jedoch durch die heute erfol te nkunfr des Bai'ons von Meer mit 4000 Mann. vereitelt. Jr

Wurde von einer zahlreichen VolkSmenge, die meist aus alten

Liuren bestand, mit großer Freude empfangen. Vor seinem Eimreffen hatten mehr als 700 Personen der gemäßigten Par- tei die Stadt verlassen, und rend mehrere derselben zurück- kehrten, flohen diejenigen, wel e in die lehren Unruhen ver- wickelt find, zu dem anderen Thore hinaus.

T a r k e i.

Die Morning Chronicle enthält nachstehendes Schrei-

ben aus Konstantinopel vom 4. Okt.: „Es heißt, daß nicht iiur der Oberst Considine, sondern alle hier anwesenden Briti chen Offiziere von dei; Türkischen Regierung mit Rang und om- mando in der Armee angestellt werden sollen. Es isi dies der ausdrückliche Wunsch des Sultans, alicin sämmtliche Minister. sind dagegen, indem sie glauben, daß die Türiisclw Armee nichts * mehr von Europäischen Offizieren lernen könne. - Die Engli- schen und anderen Europäischen Kaufleute, welche in Bujuidere und Therapie: wohnen, haben aufs neue um die Erlaubniß m' Beschiffung des BoSporus mit einem Dampfboote nachge- Jucht, fie wird ihnen jedoch noch immer verweigert, und die Beschädigun einiger Kaixs durch ein Dampfboot hat die Tür- ken noch me 1“ dagegen eingenommen.“

Griechenland.

Aus Athen vom 24. September wird der Morning C ronicle von iYem dortigen Korrespondenten geschrieben: er Französische csandte, Herr Lagrténé, hat am 18. Sep- tember der Griechischen Regierung eine Note übersqndt, Woraus Yrvorgeht, daß Frankreich entscslosscn is, die Cerlsung dcr cdingungen zu vertan en die * riechenland in dem Protokoll von 1832 gegen seine . erbündeten in Betreff der Anleihe ein- gegangen isc. Einem Artikel dieses Protokolls zufolge, müssen die Einkünfte Griechenlands vor Allem zu der Bezahlung der Zinsen und des Tilgungsfonds verwendet und dürfen er dann anderweitig bcnuch werden, wenn die Forderungen der erbün- deten für das laufende Jahr befriedigt sind. Wenn jekzt auf die Ausführung dieser Bestimmung gedrungen wird, so bedarf es keiner großen Rechnung, um zu zeigen, daß die ganze Einnahme fich auf etwa 7 bis 8 Millionen Drachmen belaufen wird, wäh- rend die Ausgaben mehr als das Dreifach_e dieser Summe bc- ti'agcn. Es ist daher vorauszusehen, daß die Regierung für den Augenblick ahlungsunfähig werden muß. Man erwartet allgemein, daß ir E. Lyons mit dem am Risken ankommenden Dampfboote den Befehl erhalten wird, die finanziene Lage Griechenlands zu untersuchen, um Maßregeln zur Sicherung des Englischen Ant eils dci" Anleikxe treffen zu können. Za) vei'muthc, daß Herr udharc dann i'ciignii'en wird, und daß, wenn Griechenland eine Constitution und ein aus Eingeborexicn bc- skehcndes Ministerium erhält, weder Frankreich noch England fiir jeizc auf ihren Forderungen bestehen wcrden.“

Vereinigte Staaten von Nord-Amerika.

New-York, 2. Okt. Folgendes ist eine Uebersicht der Maßregeln, dem Geldnothskand abzuhelfen, welche, wenn das Haus der Repräsentanten sie annimmt, sogleich in Ausführung gebracht Werden sollen: '

Aussekzunq der Zahlung des Ucbexschusscs dcr Einnahmsn an ' die verschiedenen Staaten ....... 9,500,000 Dollars, VorgeschlageneVerausgabungvon Schals-

Scheincn ......... ' ....... 12,000,000 »

Stundung der Schulden des Kanmanns- . standes beim ZoU-Amte ........ 100,000 »» Stundung der Schulden der kleinen

Banken 1,000,000 »

zusammen 30,500,000 Dollai's. Hierbei wird bemerkt, daß der den einzelnen Staaten gcsekzlich zukommende Ueberschuß von ihnen zu öffentlichen Verbesserun- gen und Anstalten bestimmt war, und daß durch ein Geseß, sogleich “22 statt 12 Miliionen Schaxzscheinc auszugeben, jene 972 OKillionen in die einzelnen Staaten-Kaffcn fiicßcnd, schnel- ler in den allgemeinen Verkehr gekommen seyn und nicht allein der Regierung, sondern auch dem Volke Erleichterung ebrachc haben wiirden. Jm Senat sind nun 1,601),000 Do ars für den Krieg in Florida bewilli t worden. Im Hause der Re- präsentanten hat man eine inzahl Schreiben und Petitionen egen die Einverleibung von Texas nicdergeleqt, an welche wohc sgobald nicht gedacht werden wird. Bei Vortrag der For,- derungen fiir den Krieg von Florida schlug Herr Wise die Niederseßung eines Auöschusses vor, der die Gründe der Unfälle dieses Krieges untersuchen sollte, und bemerkte, daß dieser Krieg dem Staate nun schon Über 30 Millionen Dollars koste. Das Haus der Repräsentanten entschied sci) anfangs mit 122 gegen 89 Stimmen gegen die Errichtung einer National- Bank, Ein Vorschlag des Herrn Pickens, Mitgliedes für Süd- Karolina, dicses Votum noch einmal in Betracht zu ziehen,_ivas nach der Verfassung einem Mitglicde der Majoricäx vorzuichla- gen erlaubt ist, ging durch, und eine abermalige Abkiimmung ergab eine bedeutendere Majoricät.

Die Staaten Virginien, O ?arvland und Pennsylvanien ha- ben sich geweigert, ihre Schulden anders als in Papiergeld zu bezahlen. ,

Ein Blatt der Partei van Burcn's, die New-Yorker Evening Post, erzählt folYende Anekdote: „Der ehrwürdige Herr Taylor in Boston gie c Folqendes als“ die Ursache an, weshalb man den Teufel den ersten Spekulanten in Ländereien nennen könne. Als einst der Teufel ynseren Herrn auf den Gipfel eines hohen. Bci'ges führte, zeigte er ihm alle Reiche der Erde und den Reichthum und Glanz derselben und sprach: „„Alles dieses will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetcst!““ -- während er auch nicht einen Quadratzvll

davon zu vergeben hatte!“

Inland.

_ BerLin, 3. Nov. Man schreibt a_us Marienwerder unterm “I'lsken v M.: „Die Weßpreußi1che Landschaft feierte am 18. Oktober zu *))?arienwerdcr, dem Siße der Haupt-Di- recrion , ihre funfzigjährige Zubetfeier, Durch die Gnade des Hochseeligen Königs Friedrich Wilhelm 11. Majestät im Jahre

1787 gegründet, hatte dieses Institut kaum zwanzig Iahkere-