Meteordlogische Beo - a -- ung.
Abends N44) einmalige] Beobachtuaß
wie am Rhein, wie in Schlesien, Preußen und Pommern, in der Provinz Sachsen unter de
Provinzial - Blä durch den gelehrten „un _ tair an der Univerfitats-Bab schen Alterthums-Berxin) beg scheint täglich ein Stück zu d vierteljährlich _oder 2 Rtblr. ein bloß vrovmziellen Juicre Es lie en uns die
chli t geblieben; der K rche, die Kunst- nd Münzen, die Ar- nd andere Aufsäße geben anche wichtige literarische k -- und viele der 111 der Rhein: inzial-Blättcm besprochen sind. besonders aus dem Rahe- auch die poetische Behand- s vortrefflichen „Rhein:Sagcn“ nach: Wille nichtsvefioweuiger zu loben. Endlich 11 den Provinzial-Blätt in welcher Beziehung ] entrifsencn ders auSzcichnct. - d Auslandes entlehnt, Zeitschrift vo11 Nutzen seyn e vervielfältigt und zur läiter einer großen Vcr-
kci find auch Kunst und Literatur nicht ugberückfi Dombau zu Köln, die Restauration der Kolni schule 111 Düsseldorf, Römische Monumeu beiten des Wetzlarer Geschichts-Vereius u dafiir _em vollgiiltiges Zeugniß: Erscheinung - mit und obnePolemi Prxvtnz gedruckten Bücher in den Prov Mit Recht find Sagen und Legenden, Thale, aufgenommen worde lung derjenigen i11 Simr sieht, so ist doch der gute , ist auch verdienter Verstorbenen 1 bühreudc Weise gedacht wyrden- _ r edlen Wirksamkeit zu früh s von Schuß (S. 1x.) beson aus anderen Journalen des I was_ für die Leser einer könnte, wodurch manche belehrenden Aufs aligemeinen Kunde (da 1"! unter allen Ständen_ ers 11 dem Anfange des ]eyi chgxath Nöggeraih, durch viel schaftigungen behindert, seiner bestimmten Erk Dieselben er
iter für die Provinz Sachsen Förstemanu in Haine bei dem Thüringis
den. Von diesen B1 tieru er- umerations-Preise von 15 Sgr. Woblseiler kann der Preis für dmetes Blatt unmöglich, gestellt ersten funfzehn Nummern ch rtikel aus den Städten der Provinz, vermischte Nachrichten, für Gewer
30. Januar.
. . . 336,2!““Par. ' 335,49““Par. ' 335,18““Par. .. (3,1091. - 2,90N.'- 4,6091. - 8,5091. - 5,2091. _- 669211.
d tbätigen Vr- 1iotbek und riindet wor
Quellwärme 5,711 Flakwarme 0,00 N. Bodenwärme * 2,19 Auödünsiung 0.016“- Niederschlag 0, Wärmeweché'n ““Q"-!
wie auch 111 Luftwärme Thaupunkt .. . Duufisätiigung Wetter ....... Wind ........ Wolkenzug . . .
Tageémitiel: 335,67“ Par...
11 und wenn
Berichte über Aufsäye iiber betreibende und Eiselen, „in wiefern die d insbesondere in s Inhalts mit Be- eines recht gedeih- es wird dieses Glück bei dcr sorg- d der ihm zugesagten wenn nur die rect)- Mangel bat, ihn böbern Wissenschaft es nicht ver- adi und Land berechneten Unternehmen Blätter gerade in Halle erschei11en, so iilkiirlici) an das Hallesche pairtonsche er Niemeyer Jahre lang re: ge zu einem der besten Lo:
Korrespondenz : höhere und niedere Schulen, Kommunal-Angelegenheiten, eine zweckmäßige Abhandlung des Klage über zunehmende Arm Deutschland gegründet find“, lebrung verbinden. _ lichen Fortganges ersreu samen Rcdaction des He Untersiiißung der Pryvinzi ien Leute, an denen ]a d1e Provinz unterfiüßen, und die Vertr schmähen, bei einem für St hülfreich einxugreifew muß man fick) btcrbei fast Wochenblatt erinnern, wclche digirie und durch seine populai kalblätter zu machen verstanden batte.
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ern anf ge- 1ch der Re- Promnzml-
Bebek igungen ""' 4/50 R „„ ""'“ 6,8 0 R.:. 81 pCt. O,
krolog dcs seine
Steuer: Direktor „K ,
Europa an Mannigfaltigkeit de as Unternehmen sich
1 1 1 1
„Königliche Schausyiele. Im Schauspiel ause: Die G „ enblicks, Lusispiel in 3 Abth., von . D “ ie Erholungs-Reise, Freitag, 2. Febr. in 2 Abth, mit Ta SonWbe?d, 3. Schauspie au es: Sonntag, 4. Febr.. staufen, große Oper in Spontini. Preise der Plätze: Ranges ] Rthlr. 10 S Im Schauspielhause: spiel in 5 Abth., von Jmmermann.
Königsstäd tisches Theater.
Die Familien Capuleti und M, Musik von Bellini. Romeo, als Gastrolle.) Original ; Zanka-
Rbeinischen Donnerstag, ]. Febr.
Posse in 1 Akt,
pernhause: Der Liebestran , Op, Musk von Doni etti.
ebr. Jm Konzert: aale des Könign'chq
Subscriptions-Ball.
Im Opernhause: 3 Akten, mit Ballets.
Ein Plaß in den Logen des „|" Die Opfer des Schweigens, TM„
ch die rovin iai
P1-eue11)xgebraci)t find. von L. An ely, eu Jahrgangs vat 111111 der Ober- itige amtliche und literarische Be.- n niedergelegt. ohne jedoch, nach den Blättern dadurch entfremdet zu erautwortiichfeit des 11 Monats.- Heften) 11 IRihlr. 10 Sgr.
rrn Förstemann un xil-Regierunaen haben, Sachsen keinen
die Redactio scheinen jetzt unter der B
wöchentlich zweimal (also nicht mehr . Agnes von Ho herigen billigen Abonnements-Preisc vo weck bleibt unverändert derselbe:
„den Bewohnern der Provinz in einer „ verständlichen, ansprnchlosen, abcr kräftig was für dieselben em hat und denselben niijzlici) und angenehm Es wird Alles besprochen werd Leben des Volks“ in mittelbarer ode Förderung des inte Erweckung wah
s der Kanz!
Verlegers, ren Beitrii
1 dem bis
ungekiinstelten, aÜgemein en Sprache alles das- besonderes oder al]-
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jenige mitzutheilen,
emeineresJ öuswxjrtrgs 801'8011.
Ümxcskciam, 20. Januar.
1871811914. ym'rkl. 501111111 535/|5- 50/0 511311. 191/2. Preuss. l'räm-Zcb. “.
en, was mit dem lbarcr Berührung llektueaen und materiellen rer VaterlandSliebe, Einrichtungen und vor Anficht dcs Zeitgeisies
50/0 (10- 1013/5- qug. 51:11. --. 0651811". Mac. 1015/„.
znci-uerpen, 25. Januar. REUS 11111. 191/4.
Uambnrg, 29. Januar".
8311103611911 1386. 1383. Ungl. R11». 1073/4, Kaus 11111. --.
r unmittc l'axxmz 47/16. Donnerstag, ]. Febr. Oper in 4 A vom Hoftheater zu Darmstadt: Der Verschwender. Gesang in 3 Akten, von F. Raimund.
sieht und zur Wohls der Rheinländer, Befreundung mit den vaierländischen ur Beförderung einer richtigen
für welche die bisher erschienenen 59/0 701'1- -- Mährchen mit ft leisten, wird unstreitig auci)
Rheinlandes in
ses Zweckes, che Bürgscha ter den Bewohnern des schönen „ Liebe und Wohlwollen gegeniiber f_a11a,t1sci)em chiliche Vertrauen der Königlichen inn cines treuen Volkes“ auf akte
Die Fesihai-tnng, die c'Xahrgéinge hiniimgli Jbrigc beitragen, 1111, einer vicibewegien Zeit „ affe“ zu nähren und „das zuverfi ierung auf den versiändigen S u rechtfertigen. -- 1 dem Anfange dieses Jahres
25. 33111131".
50/0 Reap. 98. 70, 30/0 l'ortug. 183/5. 26. 331111111".
50/0 11191. 1067/8' 40/0 “'*- 30/0 80- 2'/20/9 60]/2' 180119 18111. 607112.
50/0 861110 109. 65. Redacieur Ick. Coke“.
511.111. [101110 197/5. ['nxxjx'a *.
[0/0 251/2„ Gedruckt bei A. W. Hayn.
isi nun ci11 iiimliches Institut, Zatik-zctisn 1406.
11"
Allgemeine
reußisclze Staats-Zeitung.
33.
?Berlim Freitag den 2M
__ __ ___.
...
Amtliche Nachrichten.
Kronik des Tages.
Se. Majestät der „König haben den Gutsbefilzer Kari errmann Martialcs Dittmar zu (Greiffenberg in den „(stand 11 erheben geruht.
Se. :,?ajeftät der König haben dem Wundarzt erster Klasse, artin Freudenberg, zu Odenkirchen im Regierungs-Be- Düffeldorf, den Rothen Adler:-O1'de11 vierter Klasse, dem ejsthil'Ul'gUs, Jabfricil-ls zn Hagen und den Schullehrer" zger zu PrtffeU-Vlkxbét- Breslau und John zu Bi'cunken, Regierungs-Bezirk Königsberg, das ?iilgemeine Ehrenzeichen verleihen Isl'Uhk- _
Se. Majestät der König haben den bisherigen Hofrath hne, welchem das Amt eines Geheimen Staats-Archivars dem Geheimxn Staats; und Kabinetö-Archive verliehen rden ist, zum Urchiv-Rathe zu ernennen geruht.
ben- 11!
Der Justiz-Kommiffarius Buschick zu Gnesen ist ngleicl) Notarius im Departement des Ober-LandeSZerichts zu Brom- g ernannt worden.
röffncke Prcjs-Bewerbung in der Geschickits“ . . „ ONalcrci. Die Königliche Akademie der Kiinsie wird in diesem Jahre
M
11 Staaten.
Edictaleadung. Lille, welche aus irgend einem Rechts runde an ,. . Nachlaß des verstorbenen Oberräder 5 achbars -- hiesigen Permissionisien Johann Heinrich Ernst» oder sonstige Ansprüche zu haben vcrmeincn, wer- hierdurci) vorgeladen, solche binnen M o n a t e 11 bei unterzeichnetem Gericht so gewiß anzu ansonsicn dieser Nachlaß an die sich leg c(**ztites'tat-C'rbeu ohne einige Caution verabfoigiwn:
Frankfurt a. FR., dcn 3.Ja1111ar 1838.
1“. Harnier, Direiior. Hartmann, jster Secret
iger für die Preußische
idieser Vergleich 11icht [sollte, der Konkurs diesfalls gesch ]ede, sowohl diger, welchc liche'n Nachléi sprüche zu hab geladen, bei Str und bei Verlust
Allgémeiner Anze
Noihwcndiger Verkauf. Ober-Landesgeriwi zu Bromberg. Das im Jnowroclawcr Krci bic1a11o (711111 [1er
allenthalben zu Stande kommen zu eröffnen 111, so werden auf Antrag der Paciscenten a11e und bereits bekannte als unbekannte Gläu- an den einen oder den andern der frag- fse aus irgend einem Rechtsgrunde“ 2111- en vcrmemen, AmtSwegen hiermit vor: afe des Auéschlusscs von der Masse ihrer Ansprüche sowohl der Rechts: wohlihat der Wiedereinseßung in den vorigen Stand künftigen 19. Mai 1838,
als dem anberaumten Li uidations-Tcrmine, u rechter nigl. Justi Amtssie e allvier . bevormundet [ die Auslän- noScirten Vollmachten 11, ihre Forderun- einigen, sich über ergieirhs bei daß die1enige11.
Bekanntmachungen.
f e ph C o b 11, erst. versehen
se belegcne adelicbe Rit- tinantiis, landschaftlich f 121,770 Thlr. 19 sgr. 8 of., zufolge der kcn-Schein in der Registratur Abthei- 1. einzusehenden Taxe, soll am 23. April1838, an ordentlicher Gerichtssielle Die ihrem Aufenthalte na biger, als: 3) der Vincent Nzes b) der Ritterschafts- c) die Ann„a Schröder, werden hierzu offentlick) vorgeladen.
tergut Wierz
Ein angeblicher Juwelier Herz _ ab eschäizt au
ans Drchen gebürtig, in London wohn mit einem Passe des Königlichen Sächfischc11 Kon- sulats zn London 119 111110 London, den 22.Septc111ber „1837 und hier am 18. c*;anuar 5111) F0. 7684 nach 11111, hat von einer hiefigen Kunsthandlung 1500 Thlr. Gemälde und Kupferßiche unter 91che viefigen hohen Herrschaften 1ete11_, ohne Pfand oder Deckung ommiifion genommen, dieselben je- ßtentbeils zu Schlandervreisen verkauft und Erlöse, so wie mit dem nicht verkaafien Theile der gedachten Kunstgegenßäudc, am 2311e11 d. M. per Pest nach Magdeburg sick) auf die Reise gemawt, 11111 wahrscheinlich von dort aus iiber Braunschweig Oder auf der großen Kunstsiraße nach Hamburg, oder auch 11ach Leipzig 11. s. w. sich zu begeben. Alle respektive Militair: und Civil-Beb'örden des 11: und Auslandes werden dienstcrgebensi ersucht, auf äher bezeichneten :c. Cohn ihr Augenmerk zu richten, im Betretun sfalle aber ibu verhaften, die bei ihm befindlichen Ge der und Sachen in Beschlag nehmen zu lassen und uns Post zu übersenden, den schr sicheren TrauZports, die Expedition
eigen, aii
ttags 10 Uhr, tinixewm
siibhasiirt werden. cl) unbekannten Realgliiu-
dem Versprechen,
zum Verkauf anzu „ , ' friiher Gerichtözeit an K
entweder in Person und bezüglich ge oder durch gehörig leginmirte, der betrifft, mit gerichtlich reco versehene Bevollmächtigte zu er cheine anzumelden und zu besch des bereits rerabhandelteu V des Rechtsnachtheiles, er keine oder keine bestimmte Erklärung die bereits getroffenen rden, zu erklären, und [eiche sein Verbleiben über ihre An priiche und Forderun- en ()uracors [11:13, so wie
Rath Joseph von Busse, auch, so we
gen gehörig
Vermeidun welche dar abgeben, fiir cinwilligeud in Beschlüsse werden angesehen we aus es bei dem getroffenen Ver nicht haben sollte, en mit dem eventuell bestellt 111 Hinficht etwaiger Vorzugs- und Sonderrechte unter
sick) zu verfahren, s d e n
der Publication eines Ansehung der Außenge „ werden wird, sich zu gewärtigeln,
anderweit an hiesiger AmtSsielle [egal zu erscheinen und weiterer gütlicher Verhandlungen sich zu versehen, in EntstehuLg eines Vergleichs aber
der Iurotulation und Versendung der Akten nach recht- lichem Erkenntnisse und
den 28. September 1838
der Publication des ein egangenen Urtels, welches riickfichtlici) der Außengebliebenen fiir publicirt erachtet werden wird, gewärtig zu seyn. m Uebrigen haben auswärii 11 Termine zu Annahme kiin chtigte im hiefigen Orte bei 5 Thlr. Strafe zu
! DivpoldiSwalde, den 16. November 1837. Königl. Sächsisches JuftiLz
Literarische Anzeigen.
In meinem Verlage erschien so eben und E. S. Mittler in Berlin (Stechbahn Nr. 3), Bromberg, voZäthig:
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Avertissement.
Das den Erben des Gutsbefiscrs Müller gehörige Gaz Wittbeck, aus zwei Antheilen bestehend, nebst Zu: behör, im Stdivschen Kreis e belegen und auf 18,250 Thlr. 10 fgr. gewürdigt, isi auf den Antrag der Befiizer, Theilungshalber, zur nothwendigcn Subhasiation ge- rzu ei: Licitatiyns-Temuin aus
| c 1 l u n ,
des Feldzugs in Frankreich im Jahre
vom General-Lieut. Michailowsky-Danj(ewx ius Deutsche iibertragen von
Karl v. Koßebue,BKaiserl§ Ruff. Hofrathe.
11 der Ueberzeugung, daß dieses Buch ein ali meines lebhaftes Interesse erregen wird, hat derH Koßebue (ein Sohn des bekannten Seim“ ug. v. Koßebue), vom Verfasser selbstda] gen von ihm unterstü
den unten 11 „ stellt und hie d
vor dem Ober-Landesgcrichts-Rath v. Bölm, Vormit- g tags 10 Uhr, in dem Ober-Landes erichW-Kollegien- Hause angeseßt worden. churcchte der v. Bandenwrschen Familie eingetragen stehen, so find die anatcn di e zu Leh11berechti ahren zur Ausü
solche wohlverpacki mit der Cohn selbst aber, mittelst nach Berlin brin en und an giei-Gefängni c abliefern ir versichern dic ungeséimnte Erstattung den verehrlicben ausländischen Behör- RechtswiUfä1)rigkcit_ in Erweisung iihn-
iesem Gute noch
der Stadtvoi „ „ Pr cliifiv-Besche1des, welcher m
eses Geschlechts und _, bliebenen fÜr publicirt geachtet
ten Familien in einem ung ihrer Lchnrechie wozu der Edictai-Termiu am 31. August «. Elusiigcn wird im Licitations- gien Ailodification des Gutes oder eventualiter von der Anmeldung von Lehnrechten egeben werden.
en 27. Juli 1837.
Königl. Obcr-Landesgericht von Pommern. Civil; Senat.
Bekanntmachun
Von dem PupiÜeu-Kollcgimn des 11 Marienwerder wird bekannt gemacht, des am 4. März 1837 zu Riesenburg versiorbcnen Regiments-Arzts, 1)r.Jo1)a1m Carl Frie- Erbrczcsses vom 22. November gcborncn Gräfin 1mddem nachgebliebencn mmorenuen Sohne des Erblassers vertheilt worden ist, und daß etwanige unbekannte Nach1aß= Gläubiger, die M) spiiter ais 3Mo11ate nach dieser Bekanntmachung melden, sci) an jeden Miterben“ nur nach Verhältniß seines Erb- theils halten können. _ Karienwerder, den 6.Ia1111ar 1838.
Königl. Pupillen : Kollegium.
etwanige sonsii besondern Ver vorgeladen, Den Bietun
der Kosten und den eine gleiciie iiciier Gegendienfie. Berlin, den 28. Januar 1838. Die Kriminal-Devutaiiou des Königlichen Stadtgerichts hiesiger Residenz.
Persons: Beschreibung. Joseph Cohn ist 55 Jahr alt, jüdischer a 5 Fuß 2 Zoll groß und von ziemlich Conßitution; er hat graues kur es Haar, eine dicke Nase,
auf exordert IZM sxitH-Feisträ - - da el e ins cut e ' er eizt. TMM" “" d" “" Riga, den 10.November 1837
„ Edm. Götschei
e von G. P. Aderholz in Breéiau enen und in allen Buchhandlungen.
Berlin 111 der Stuhrsthcn, Schloßplatz Nr.2, zu 11111; Ergänzungen und Erläuterungen
der Preußischen Reckxtsbüchek d
111 Geseygebung und Wissenschaft. geben von
H JustizMathe- Ob-LYTdeSgeriMs-
Im Verla
Religion, etw so eben erscl)
siarier Körper- ein starkes braunes Gesicht, pm und auffallend lange Augenwimpcrn, _er häufig blinzi. Er t Hais1uch,worind scvwarze Binde; 2317811 mit einem grauen wqttirten “Pelzkragen und mit grauem Katiun g dcn scidc11e11Hute„ 11211 Tuchbcinkleidcru mi
g. mit denen Königl. Ober-
eißes dickes e Interessenten im
Landesgerichts tiger Ladungen Be-
riigt gewöhnlich ein w _ daß der Nachla
'n11 versteckt iii, zuweilen auch eine und war er bei seiner Abreise am Mantel mit grauem efuttert, einem run- Leibrock und bran- t dunklen Streifen bekleidet.
drici) Simon, mittel „ L. v, Nonne,
Ob.:LaudederiW
A. Wentzel, Kammer erichts- Fiirstenthums-Gerichts-Direkioi1 Ober-LandeSgeriMs-Ratbi 5te Lieferung: Kriminal-Ordnung und Krimina Bogen 25 _- 36. ste Lieferung: Allgemeines Landrecht. Bogen 25 - 36. Preis jeder Lieferung 2 Thlr.
ittwe Simon, einem schwarzen :hAmt daselbst.
. Simon,
a m a. eit erfolgte Ableben der Wittwe des Pfeifenmacbers Brun, Maria Dorothea erselbsi isi dem abwesenden Sohne der- _ chuüergese11en Johann Heinrich August Kttz- ein Theil ihres Vermögens teßamentariscb zu- efaUen, welcher zur Zeit durch einen von uns ve- ellten Curator 3115911113 adminisirirt wird.
Da nun nach der uns gewordenen Auskunft der Schuüergescll Kitz 1111) bereits vor länger hren außerhalb Landes entfernt und seit- ig von dem Orte seines Aufenthalts als von seinem Leben irgend eine Nachricht gegeben hat; erselbe, so wie dessen etmanige _Descendenz, in Gemäßbeit der hohen Confittution vom 8. März 1774 und deren Erläuterungen hiermit ge- nen zwei Jahren a 111.13 hier zu mel- Ort seines Aufenthaltes bekannt zu machen, bei dem ein für anemql angedrobeten Nach- falls das ebm angefallene Ver- imirenden nächsten „Erben, nach lichen eidlichen Versicherung, so Caution .wegen etwaniger Verabreichung der
' " '" P r o Kriminalgerichtliche Bekanntmachung. Durch das vor einig
Die mittelst Steckbricfs vom 30. Dezember 111". ver- efangenen Carl August Leo arl Wilhelm Leuibier ffcu und hier wieder eingeliefert chte Steckbrief wird deéhalb
geb. Friese, bi l-RW
folgten Kriminal. G 1elben- dem S
Opiiz 1111d Joha sind 111 Posen ergri Ter obengeda hierdurch fiir erledi : erklärt. Berlin, den 25. „ auuar 1838. Die Kriminal-Deputation des Königlichen Stadtgerichts.
Nothwendiger Verkauf. Stadtgericht zu Berlin, Das 111 der alten Leipz' e Grundstück der Fischschen 01 en, taxirt zu 6171
11838, Vormittags 11 Uhr, an der Gerichtösieile [heilungshalber subhaßirt werden. yvotheken-Schein find in der Registratur Die unbekannten Real-Intereffentcn wer- 11111cr der Warnung der “Prä-
den 19. August 1837. rstraße Nr. 6 bei
als 30 Ja
“23 sgt. 6 pf., soll dem so wen
am 27. Apri Bei . I. Heine in Posen ist erschienen 11
Berlin I der E 11 s lin schen Buchhandlung (F.
Breite Straße Nr. 23, zu haben :
Akroüicha. LiebeSkränze namen gewunden von
Eine Sammlung von Stamm
die Anfangsbuchstabe" , heruntergelesen , ]edeS.
einen Frauennamen bilden. In sauberem
nd Gemülblichkeit„ find ( Gedichte, deren ]edesa reundschafk- , raueunauch- „:
t. ßLiebe "
Müll:
Taxe und H so wird d
einzusehen. den zu diesem Termin, clufion, hierdurch öffentlich vorgeladen.
Nothwendiger Verkauf. Obcr-La11desgerich1 zu Marienwerder. eit auf das im Danziger Rc: “Preuß. Stargardtschen Kreise k Wolla Nr. 1011,'a11f 8539 Thlr.
r. 4 vs. Achttausend fünfhundert neununddreißig
er achtund znfo1ge dcr 11cb gungen 'm der Registratur einzuseh
18.J111i 1838, Vormitta an ordentlicher Gerichtsfielle sub ihrem Namen und Aufenthalte nach der Christine «Noeßel, fur welche zu vätechHeé uud iniittexliches Erb1heil im Betrage von 318 „11111:- 41; gr, 12 pr. (15 sgr. 7 pf.) eingetragen steht, werden, |_)!kkd111'ch offenilick) vorgeladen.
W
holde Fra!" Die Erbpachtsgereciiiigk Julius Since!" gierungs-Bezirk im buchversen, heiden . ene Domainen-Vorwer
laden , sich bin den oder den
theile, daß widrigen mögen dem sich leg Abgebung der gesch wie gegen binlängliche Restitution oder, nach Umständen, Zinsen und Früchte, der Subüanz nach anheim ge- erklärt werden solle. im Großberzogtbum Mecklenburg-Schwe- den 9. Mal 1837. D e r M a g 1 si . Melnibausen. C1 C1 Dtkksx Isel“ Ci?-
Edictal-Ladnng. Nachdem zu dem Nachlass weil. Karl Gottfried csencn Kramers zu Rossendorf, und dessen benen Ehefrauen, weil. Karolincn Gott- 11, ein Schuldeuwesen entstanden läubiger, insoweit diesxlbcn 111 dem abgehaltenen Verhdrs - Termine , leich abgeschlossen haben, zu Sicherßellung der Pacwcenten aber, so wie-zu Corro- borirung des getroffenen Vergleichs, die öffentliche Bor- 1geblicbene11, wie der unbekannten erforderlich imdfiir den Fall. daß
g Silbergroschen vier Pfennige, sg „
cheiu und den Bedm: fachejt 11 enden Taxe, soll am chße's, gew s um 1111hr,„ astirt werden. D1e lieben, geb. Bliitl) unbekannten Erben und die bekannten 11 111111. 3 1870. 1 ein am 21.A11gust d. J. erschienen, einen Ver
Zartheit, Ein Grundzüge dieser kleinen alle Beziehungxn der Liebe und immer nur auf einen bestimmten die Anfangsbuchstabeu der Reihe bilden, pa einen herzlichen Siammb klärung, einen Gruß in Glückwunsch haben will„ „ als wären sie nur fiir die bestmmt wird alles dies in dem kleinen, pm und schön ausgestatteten Bikehlsin anden-
vaotheken - S vorher versior
nchvers, eine zarte [* die Ferne oder einen in" von denen es scheine" : Dame gtd ' chtvoll gebn!
ladung der außei Gläubiger annoci)
öffentliche *Preis-Bewerbung iin Fache der Geschichts-Ma- i ve1*an|altcn,dere11 Prämie für Inländer in einem Reise- pendium von ]äh1'lich_500 Thalcrn auf drei nach einander ende Jahre bestehen 1O[_[- Die Akademie ladet alle befähig- jungexi Künstler, insbciondere ihre Eleven, so wie die Ele- der K*unst-Akaoemie zu Düsseldorf, zur Theilnahme an die- Preis-Bewerbung hierdurch ein. Um zugelassen zu werden, : man entweder die Medaille im Akc-Saale der Akademie onnen und die bij derselben vorgeschxicbencn Studien ge- 1 hgben, oder ein Zcugniß der Fähigkeit von dem Direk- der Ilkaddmw zu Düsseldorf oder von einem anderen or- tlichen Mitgliede der Königlichen Akademie der Künste bei- gen. Die Meldungen müisen bis zum 31. ONärz d. I. bei unterzeichneten Direktor eingegangen seyn. Die vorläufi- Ueb_ungen beginnen am 2. April; die Haupt-Aufgabe wird 97111111 ertheilt, und die fertigen Bilder müssen am 14. Juli eliefert werden. Hie Zuerkennung des Preises erfolgt am ngusi d. J. in dnentlicher Sikxung der Akademie.
Berlin, den 11"). Januar 1838,
irektorium und Senat der Königl. Akademie der Künste. 111“. G. Schadow, Direktor.
111 P-
selbsi ist uiiter dem 27. Januar 1838 ein Patent auf eine Methode, Holzessig zu reinigen, in sofern sie für neu und eigenthümlicl) erkannt worden, Acht Jahre, von jenem Termin an gerechnet und fÜr den fang der Monarchie, ertheilt worden.
ZeitungS-Rachrichten.
A11s la nd.
Rußland und Polen.
" "" Sk- Petersbur 24, an. Der V' e , nister der auswärtigen AFZ I “ Kanzler,
hRadofinikin vorstand, wieder übernommen Auf höchstcn Befehl ist der bei dem Ministerium des ern stehende W1rklcche„Staatsrath Golubzoff des Staats- stes entlassen, wobei ihm mit dem Titel eines General- 11Zs gestartet worden, die Militair-Uniform tragen zu können. 11 ékKReichsrath hst, festgescizt, daß die außerhalb der ' z- oiddns nomadisircnden Kirgisen künftig für alle Ver- eFU wie Beirats), Mord, Raub und erwiesene Widerselz- delcgeßin die bestehenden,Autoritäten, kriegsgerichtlicl) be- s Weiden sollen. - „EM zweites Gutachten des Reichs- Weenthalt wähere geseßlrche „Bestimmungen, nach welchen die LÖTUFIenPYFlTssUW anderer geistlichen Beamten des mu- ökkhenIßnd. u , ion den Gemeinden dieses Glaubens zu 11“ itter von Ger ner verließ uns vorgestern, um ur ÖLZYeerskeliungF seiner esundheit eine mehrmonatiiche RIise ier w? Tixoii &uropa zu machen. Im nächsten Frühling hofft on Pe ei „einzutrqffen. Unsere Zarskoje-Selosche Eisenbahn hnlichassagteren bisher nur gn Sonn: und Festtagen, an knb en Wochentagen aber fur den Transport von allerlei
““Zu-Ft wéorbden.
ten:, a rication im Königreiche Polen kommt in eine erstiqqrtößeZ? Ayfnahme. .Der an den dortigen Eisen-Hürten km“ 111 rbeiter zähit man schon an 5000, und in wenigen “'“);"!an die Arbeiten an allen für diese Zwecke auszu- Pol lte" begonnen hahen, werden ihrer 10,000 ndthig Udomjr eiI'Bergwerke' befinden sich in den Gouvernements ?Ment , 1aka11, Kqüsch; nächstdem befindet sich im Gou- ma_lm.“1cklozk em, reiches Salzwerk in Sochoczyn. Ihrer Men thnack), die eme besondere Gesellschaft in Pacht ge- östlichea , zerfallen. die Bergwerke in zwei große Bezirke: eben " UW westlichen. Der östliche, von dichten Wäldern viel,0§nthälc Stapgen-Eisen in großen Massen der west- gleichnalmei, Steenkohlen und Eisenstein. Im a re 1833, em Laubach derInsurrectioii, wo leider alle. Industrie-Ywei e in n dme 53.151 Stockung geriethen, betrug die Ausbeute an uß- 11 18:16 scsergwert'en des nördlichen Bezirks 66,433 Cm, im 1911 [09,300 Cin; 1111111111 aber die Bergwerke
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Dem Doktor der Philosophie und Chemiker Lüdersdorff '
„ , elegenheiten, Graf Neffelrode „ Fut dem 20. Dezemher das Portefeuille dieses Ministe: ? 1, dem während seines Urlaubs der Wirkliche Geheimr- '
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den Vervollkomnmungs;Grad erhalten aben den man 1 nen ]eßtOzYUgebewbemüht ist, so möchte deli? jähr/[iche Gewitmhdes (Y'uß-Liscns 268,00!) Ctr. betragen. Die Ausbeute an Stanqen- J|" betzxug im Jahre 1833 nur 36,000 Cru, im Jahre 1830 séhon „11,000 Ltr., undfm der Folge, wenn die gedachten jekt m der Ausführung bxgrtffenen Arbeiten vollendet sind, werdest sie sich ]ähriick) auf [00,000 Ctr. belaufen. Im westlichen .Beererks- Pezirk wurdew im Jahre 1833 11,000, im Jahre 183.) schon leäYR'tCtr. fÉtxetJ Moxnen. Zb'zm Jahre 1810 hofft man die e eau 5 tr. 11 rinen. “: ““ “ zählt man 28 Beréwerke. 3 g It beiden Bezirken
Warschau, 2831111. In dem hiesi en Ordinats-Gebäude smd 1n1t„Erla11bniß des Fürsten StatthaZers in diesen Tagen drei geheizte Säle zur Aufnahme solcher Armen geöffnet wor; den, denen es an Mitteln fe lt, ihre Wohnungen zu heizen. Der wohlthätiqe Frauen-Verem ,hat Beiträge zum Ankauf von Holz für die Heizung dieser Säle gesammelt, in we1chen vor- läufig 200 Arme aufgxnomnien werden können.
„ Auf den leßten Warschauer Märkten zahlte man für den Kor ez Roggxn 19-211, Fl., Weizen 24-20Fl., Gerste 17- 19 l. und „Hafer 10114-1219, Fi.
Frankreich.
Deputirten-Kawmer. Sißun vo11125.Januar. Nachtrag. Ueber dieie Sitzung ist no zu bemerken, daß es z11. Anfang dri'srlhe11 zu einer kleinen Erörterung zwischen dem FinanzzMiniyrer und Herrn Dupin kam, die war an sich keineweiterin „Folgen hatte, aber doch in sofern m' )t uninteres- sant ist, als sie beweist, daß der Präsident der Kammer gern jede Gelegenheit ergreift, um seine Unabhängigkeit von dem Mi- nisterium dgrzuthun. Herr Dupin hatte nämlich ein Schreiben von dem Finanz-Minister erhalten, worin derselbe ihm anzeigte, das;, da der Druck der gewöhnlichen Beläge zu den Ausgabe- Eiats dxr Ministerien diesmal eine Verzögerung erleide, er das Ganze in mehrere einzelne Heftquetheilt habe, von denen das erste an) folgenden Tage an die eputirten-Kammer gelangen, die übrigen aber nach einander von der Druckerei abgegeben
werden würden. Der Präsident erklärte nun, daß je- nxs “erske Heft „allerdings verthzeilt worden sey daß er es indessen gleichwohl für bedenklich halte, schon jetze
den Tag anzusetzen, an welchem die Kammer in den Biireaus das Ausgabe-Budget zu prüfen haben würde, und zwar aus dem Grunde, Weil'dgs BUY“ die Gesammt-Ausgaben des Staatrs umfasse,_mtth111 die *ammer ihre Aufmerksamkeit nicht bioß diesem oder jenem. einzelnen Gegenstaiide zuzuwenden habe. Wenn er daheroauckxdie EntsYldi ungs-Gründe, die das Mi- nisterium für die diesmaligea rz gerung des ganzen Bandes dir Beläge. anfuhre, gelten lassen wolle, so könne dies doch die Hammer-mcht b_ewegen, zu einer Neuerung die Handzu bieten, die möglicherweise die nachtheiligsten Folgen haben könnte. Der Finanz-Mintster entgegnete, daß der Herr Präsident seine Bedenxlichketten wohl etwas zu weit treibe. Hätte er sich näm- lich die Mühe gegeben, das vertheilte Jublättern, so würde er die Ueberzeugung gewonnen en, daß dasselbe Alles enthalte, was der Kammer zu einer Be-urtheilung des Ausgabe.- und Einnahme-Budgets im Allge- weinen 'zu Wissen ndthig sey, indem die Übrigen Hefte nur noch einige einzelne Naichweise über verschiedene ?lusZabe-Titei ent- hielten; wolle die ,Kammer auch diese noch abwarten, so sceh_e_ solches IMB in ihrem Belieben, indessen habe er sei- nerieits„da das udget ihr einmal vorliege, die Prüfung des- selben nicht noch länger verzögern wollen. Diese Erklärung hatte zur Folge, daß der Präsident sich zum Zieleiegte , indem
er bemerkte, daß er das Budget ausnahmsweise schon jetzt an .
die Biireaus verweisen würde, in der Hoffnung jedoch da* eine solche Abweichung von dem bisherigen Gebt'aiichc/fichßniM wiederholen werde.
Iii der Si ung vom 26. Januar entwickelte Herr Mercier seinen ages zuvor gemachten Antrag wegen Modi- fizirung der Artikel 55-72 des Reglements der Kammer. Die Versammlung entschied inzwischen mit großer Majorität, daß dieser Antrag nicht weiter in Erwägung u ziehen sey. - Nach- dem der Graf Jaubert eine andere roposition zum Besten der Ufer-Bewohner chiffbarer Flüsse entwickelt hatte, verlas drr Präsident ein chreiben des Herrn J. chc-bvre, worin dieser guf_d1c Rothwendigkeit hinwies, statt seiner einen andern Commrssatr zur Beaufsichtigung der Tilgungs- und Depositen- Kasse zu ernennen, da die Kammer, die ihn hierzu erwäélt habe, nicht mehr existire. Die Versammlung beschloß, diese Wahl am nächsten Montag vorzunehmen. - 3th kam die Proposition des Herrn Le dean, wegen Einfü rung eines Kostüms für die Depu-
tirten, an die Reihe; da fünf . itglieder die g eheim e Berathung “
verlangten, so wurden auf den Grund des 38sten Artikels derC arte, welcher also lautet: „Die Sitzungen der Kammer find ffent- lich; daéVerlangen von fünf Mitgliedern reicht jedoch hin, da- mit, sie sich zu einem geheimen Ausschuß bilde“, die öffentlichen Tribunen,“ zum qroßen Verdruß der Zuschauer geräumt. In dieser grhecmen Sißung entwickelte zunäch| (wie der Messa- gxr berich1et) Herr Ledean seinen Antrag. C'r bemerkte, daß die Dep.urirten vqn jeher ein Kostüm gehabt hätten; die bishe- rige Uniform scheme 1 m indessen zu kostbar, da es vielleicht manchen Deputtrten g be, der nicht reich genug sey, um sich eme solchx anzuschaffen; aus diesem Grunde beantrage er das Tragen eiiies bldßen,Schildes auf dem schwarzen Frack, in der- selbewWeise wie dies in Belgien üblich sey, und er 1vünsche, daß dteser Vorschlag einer Kommission zur Prüfung überwiesen werde. Herr Zobard , Mit-Urheber der Proposition, bemerkte, es sey bloß seine Absicht, daß die Kammer sich endlich über die Frage entscheide, ob es angemessen sey, wieder ein Kostüm zu wählen oder nicht. Herr Roger bezeichnete den Antrag Feradezu als kindisch und meinte es müsse die Nation zu aller- and traurigen Betrachtungen uhren, wenn sie erwäge daß 119 „!?-1111111111: mut) dreiwöwentiiwex 1111111111911“ sicb 11111. 11:11:11
Februar
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erste Heft durch- = ha-
? den Parteigeist neu zu entstammen.
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g,?kingfügigen Dingen beschäfti e; nicht dadur da ' ; taten sich mit Stickereien bedegckten, würden Ü,fichßAdc1)et1Yxpiltlu Lande_ yerschqffen; die Devutirten repräsentirten das Volk und sie 171111???" es sich daher axle!) zur Ehre anrechnen, wie dieses gekleidet“ zu gehen, und "ck nicht vor demselben auszeichnen. „Warm , fügte der Redner hinzu, „sollen wir denn ein Kostüm tragen,?“ Bloß in der Kammer oder auch auf der Straße? Oder 111 eth von einer Hof - Kleidung die Rede? Ick fra e ferner, soll Jedermann ur Anlegung des .Kos'cüms verpflicFÄ txt seyn, und wollen ie etwa den Zutritt zur Rednerbühne (Luem „Depum'ten verweigern, der dasselbe nicht angelegt hat?“ .*„er Graf Deiqborde erklärte, daß er jedes Privilec'ium verwerfe, daß er mdeffen doZ daran erinnern müsse, wie ogar zu der'Revolutions'xZeit die olks-Repräsentanten eine niform gctraxen'hä-tten. Eine solche Uniform entspreche eben [Yo sehr der L-*ch1ck[tchk?1t als der Würde der Kammer; man berufe si aiif England; iiidessen glaube er nicht, daß man in Frankrei die Nachlässigkeit der Mitglieder des“ Englischen Parlaments wxrde nazhahmep wollen; schwerlich möchte es dem Schicklich- keits-Sefuhie eines Französischen Deputirten entsprechen, mit hedecktem Haupte seinen Plakz in der Kammer einzunehmen; )edes Land habe seine eigene Sitte, auch dürfe man nicht außer Acht lassen, daß sich in Paris schon mehr ais einmal der Fall ereignet habe, wo ein Deputirter auf offener Straße insultirt worden sey, weil das Volk ihn nicht ekannt habe. „Indessen kdnne er das von Herrn Ledean in orschlag gebrachte Schild n1cht fur angemessen halten, vielmehr glaube er, daß die Kammer wohl__thun würde, eine Uniform beizubehalten, die sie bereits seit 20 Jahren ti'agx. Als es hierauf zur Abstim- mu-ngjkam, erhoben sich die Centra in Masse, während die Mitgiixdxr der linken und rechten Seite sißen blieben. Die Propoymon ist sonach ber11cksichtigt worden, und es soll zur" Prüfung derselben eine Kommission ernannt Werden. -- Um 4-Uhr wurden die Thüren dem PUblikum wieder geöffnet und die Entweckelung einer Proposition der Herren Gillon und Magyoncourt wegen Aufhebung der Trift-Gerechtigkeit, nach einer unerheblichen Debatte, vorläufig noch vertagt.
Die Sitzung vom 27. Januar erö nete der Han- dels ; Minister mit der Voile ung eines eseß-Entwurfes, wonach dem Herrn Kdchlin in traßbur die Konzession zur Anlegung einer Eisenbahn von dort nach ZZasel verliehen wcr- de11,so11. --„Den Rest der Silzung füllten verschiedene Bitt- schriftfensBlerichte. Unter den eingegangenen Petitionen befand stch eme, in welcher der pensionirte General-Ma or Boucher de Courson in Paris verlangte, daß die sterbliche ülle Karl's )(. nach Fratikreich gebracht werde. Der Berichterstatter trug, ohne sich irgend auf eine Erörterun einzulassen, auf die Tages- ordnung an. Lebhafte Zeichen der » eugierde gaben sich in der Versammlung kund, als der Herzog von Ftß xJames das Wort verlangte; indessen wurden die Erwartungen Aller ge- täuscht, da der Herzog sich mit der Erklärunx begnügte, daß er
. Zwar den Gesinnungen des Bittstellers' volle » erechtigkeit wider-
leichwohl aber dessen Antrag für unzeitig halten erückfichtigung desselben nur dazu dienen würde, , „ „ „ .Die Beseitigung der Pe- tition durch die Tagesordnung fand keinen weiteren Widerspruch. -- Die_übrigen Bittschriften, die zum Vortrage kamen, betra- fen großeittheils Privat-Reclamationen und gaben 11 keiner er- heblichen Debatte Anlaß. Beim Abgange dxr Po]? befand sich der Graf von „Larochefoucauld auf der Rednerbühne, um folgendxn (bereits erwähnten) Antrag zu entwickeln: „Nach- dem bet den Kriegs-Räthen der Präsident die Straffälligkeits- Frage estellt hat, soll er künftig den Richtern noch folgende weite rage v_orlr_qen: Sind mildernde Umstände vorhanden? - „eijah-t der Kriegs-Ratl) diese Frage, so verhängt der Präsident diejem e Strafe, die unmittelbar hinter derjenigen folgt, welch er son hätte verfügen müssen.“ „„
ahren lasse, müsse, da die
Paris, 27. Jan. Gestern empfing der Kdni den Mar- schall Gérard und den Grafen von Argout, und aZbeitete' dar- auf mit dem HandelssMinister.
Der Moniteur enthält Folgendes: „Zwei oder drei Jour- nale beklagen jeden Morgen die angebliche Unthätigkeit der Kammern und der Re kerung weil so lange keine öffentliche Sißung iiattgefunden thte. Éines "ener Blätter geht sogar so weit, zu_behaupten, dax; die neue Session im voraus verloren iet), daß die verspxochenen Verbesserungen nicht in Erfüllung gehen würden, da1;_ sich eine Apathie in der öffentlichen Mei- nung zeige, und daß das IJTinisterium an derselben Schuld sev, indem es, nicht verstehe, den Eifer der Kammern rege zu erhal- n(n imd 1211?" Energie einzufiößen. Die Rednerbühne ist aller- dings me _rxre Tage lang stumm geblieben; und diejenigen, welche _politische Gemüthsbewegungen lieben, haben dieselben eme Zeitlang entbehren müssen. Aber sind deshalb die Angele- genheiten des Landes vernachlässigt worden? Hat die Depu- tirten-Kammer nicht ihre Büreaus und ihre Kommissionen c- biidet? Sind nicht in denselben viele der von dem Mini e- rium vorgelegten Geseß-Entwürfe berathen worden? Wer weiß nicht, wie nothwendig die Arbeit in den Biireaus ist, besonders bei solchen Geseß-Entwürfen, wie die, mit denen sich die ver- schiedenen Kommissionen UF beschäftigen? Die Regierung hat i re Schuldigkeit gethan. ie hat zur gehörigen Zeit eine hin- 1 ngliche Anzahl wiLtiger Geseß-Entwürfe vorgelegt, und die Kammern sind mit ifer, Thätigkeit und Hingebung an ihre Arbeit gegangen.“
Kerr Guizot hat auf das Bureau der Deputirten-Kammer eine ittschrift der angesehensten Pariser Buchändier nieder- gelegt, worin darau angetragen wird, esehliche Maßregeln zu ergreifen, um dem achdrucke Französigcher Werke im Auslande und besonders in Belgien zu steuern. _
Herr IMB!“ Laffitte hat die i m angebotene Kandidatur bei der neuen epUtirten-Wahl in ourbou-Vendée abgelehn- 11111 den dortigen Wählern gefwrieSen, m “ 8-11 gegen das
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