1838 / 75 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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fen stattfinden kann. Das Lampenlicht in der Hafen-Laternen- baake ist seitdem wieder angezündet worden.“

Wissenschaft, Kunft und Literatur.

Genua. BiSber kannte man den Geburtsort des Cbtißodb Co- lumbus 111011 mit Gewißheit. Die Biographen dixses ausge eichneten Seefahrt“ flimmert zwar darin überein, das; e_r tm Geuue ischen qe: baren wurde, aber über den Ort, wo er das Licht der Welt eyblickte, herrschten serschiedcne Meinungen. Raa) Einigen wurde er 111 dcm Dorfe Cogoreo oder in Rervi. nach Anderen in Savona oder„in Genua geboren, während 1100) Andere Cagurcto oder Cuccaro, tm

erzogtbumc Montferrat, als seinen Eebnxréort angeben. Alle diese

weise! find jest atboben, daHerr ISUardi, ein gelehrter Piemontx:

scher Archäoiog, in den Archivck von Genua den authentischen Beweis aufgefunden hat, daß Cbristopksvlumbns in Cdlognetto in ,der Republik Genua geboren ist. Dieser Beweis beüebt in einem Schreiben, weiches die Regierung des genannten Staats am ?.November1580 an ihren Gesandten in Madrid, Doria, gerichtet hat. Es, enthalt fylgendc Stelle: „Christoph Columbus. aus Colo netto, em ausgezewhneter Mann, wie Ihr wissen werdet, da Ihr uch in Spanien bcfindxt, 11.11, wie wir erfahren baden, in stimm Testamente verordnet, das; 111 Genua einHaus erbaut werden, seinen Namen tragen und das; eine Rente zur Erhaltung des Hauses gestiftet wcrden teil 11. s. w,“

Meteorologische Beobachtung.

1838. Morgens Nachmittags Abends Naa) einmaliger 13. März. 6 Uhr. 2 Uhr. 10 Uhr. Beobaäztung,

Luftdrna..... W,11"““Par. 340,29"Par. 339,01““Par. Queüwärme 6,70 N. kuftwärme + 0,8091. + 5,7991. + 1,8091. Flußwärme 0,90 N. Tdaupunkt + 00091. + 3,9091. + 0,1091. Bodenwärme 1,00 N.

2987 Üusaürtigo Zörson.

Ym-cekäam, 9. 111512. , Moäekl. skikk]- 801111111 53'/4. 50/0 (10. 1021/0- [(2112-11111. 225“. 50/9 511011. 18'/10- 711211110 43/8. 111115. 8011. _. 21112]. --. krouu. [“r"-m.scb. _. 1*0111. _. 0031011". »101. 10274. 8112170111011, 8. 1111112. ['n-iw _. Lins]. 55/3. Reue 11111. ]8'/2. 131". 7/15. 6. ['*rankiukc :. M.. 10. 1113112. 00-t0n". I““ Met. 1065/3. 6. 40/0 1011/8. (3. 21/20/0 615(_. 513/5- ]0/9 262/14. 26'/z. 11111111-„4011011 1738. 1730. [)un1a1-01. 15002. (1. 1.0010 1111 50011.122'/ .]22'/z. l-ooxe tu 10081. 2611. 6. ['r-usa. l'r'a'm-Zcb. 653/8. 65'/„. 110. 4"/0 13111. 1023/z.ö. 90111. 1,0020 667/3. (;. 50/0 Zpan. 1111]. 111/9. 111/4. 2'/20/0 [1011. 533/3. 535/"5. [anbukg, 12. 313112. Ümk-chien 1433. 1430. 131151. 111158. 1081/4. 50/9 l'on. _. (10. 39/0 19. Neue 11-11. 17. 911110, 8. 111512. 5"/0 konte 611 00111". 107. 75. 39/0 1111 00111". 79. 9,5. 59/9 UMF), 611 00111- 99. 63. 59/9 811011. 1101110 20'/3- kann's 4. 80 1'011115. 187/,. Wien, 9. 111512. , 50/0 1101. 107. 40/9 10017/„. 30/0 809,74. 21,593.) _. 10/0 ---. ""ck-„1011011 14582/5. Reue .4111. 610.

Königliche Schauspiele. ,

Donnerstag, 15. März. Jm Schauspielhause: Verirrun- gen, bürgerliches Schauspiel in 5 Abth., von E. Devrient.

Freitag, 16. März. Jm Opernhause: Fanchon, Operette in 3 Abth. Musk von Himmel.

Im Schauspielhause: Französische Vorstellung. .

Sonnabend, 17. Märk. Im Schauspielhause: Die seit- sanäe Wette, Lustspiel in 1 'lkt. Hierauf, zum ersteymale: Vor hundert Jahren, komisches Sitten-Gemälde in 4 Abth, von

reie der Plä e: Ein laß in den Logen des er Raan 1Rthlr. 10ngr. :e. P |"

Im Schauspielhause: Die Liebe im Eckhause. Hieraus; Die Schleichhändler.

Königsstadtisches Theater.

Donnerstag, 15. März. Der Vater der Debütantén. Poss,

in 4 Akten, nach Bayard, von B. A. Herrmann. Vorher; Der Obrist von sechzehn Jahren. Lustspiel in 1 Akt, frei nach dem Französischen, von B. 21. Herrmann.

Freitag, 16. März. Herr und Sklave. ,Melodrama in: Akten, vom Freiherrn von Zedlitz. (Herr Dille, vom T earn zu Liibeok : den Sklaven, als Gastrolle.) ierauf: Der ur“ und der Bauer. Lustspiel in 2Akten, von autenstrauch. Zum Beschluß: Vorstellung der Beduinen.

in 2 Akten. Must! von Bellini.

K

Markt-Preise vom Getraide. V-"klin, den 12. März 1838.

Zu Lan 21 Sgr. 3 Pf.; Roggen 1 Rtblr. 8 Sgr. 9 Pf., aUch ] Rtblr, 7 Sgr. 6 f.; große Gerste 28 Sat. 0 Pf.; kleine Gerüe ] R15], 2 Sar. 6 Pf, auch 26 Sgr. 3 Pf.; Hater 26 Sgr. 3 Pf., 11111

18 Sgr. 9 Pf. __ _, 11 Wasser: Weizen (wetßer) 2 Rtblt, auch ] Rtblr. 21 Sa, 6 Pf. und ] thlr 25 Sat.; Roggen ] Rtblr. 10 Sgr., auch ] R11)! 8 Sat. 0 Pf.; groß": Gerße 28 Sgr. 0 Pf.; kleine Gerste 27 S„

6 Pf.

Sonnabcnd, den 10. März 1838. Das Schock Stroh 6 Rtblr. 5 Sat., auch 5 Rtblr. 15 S„»

,.“ . , .7 .65., 22 .6 '. JYMWSW 8:15:11?!" 112111111111. 8.1.1.1" MMZWFMMY, einem alten Literaten. Dcr Centncr Heu 1 Riblr Sgr Pf auc!) Sgr Ps W...?" ****** SO. SSO. S. Wärmewecßsei +01» Sonntag, 18. März. Jm Opernhause: AJnes von Hot Redacteur 11711. W,“, 1111001111971: - SSO. _- +0,8". Ynftaufen, große historisch-romantische Oper in 3 Abts), mit , „_ck-“___ Tagesmitttl: 330,10--- Par... +3,10R... +4,19N... 84101 STO. allets. Musik von Spontini. . Gedruckt bei A. W. Hayn. _? F“ W W ck „“___“-_ , k e k . a t Allgememer Anzeiger fur dte Preußtscken Staa en. ?mine nr Anmeldim ihrer Ansprüche und Berichti un 'verschxne Bevollmächtigie zu erscheinen, ihre Foidcxnn-k ,110111111, 1110 1111110113111110. 1.11 5110111013. 17111151, Bekann tinachungcn' der Lzegitimaticn zk? erschci11e11; meldet 1701 vor gode? Jen gehörig anzumelden und zu bescheinigen, sich tibcriklaymr-Knxwg 2' "11111. - 13111111, 5113010001101“,

A

aue und jede, welche an den verstorbenen Pächter Lud»; wis Denzin und dessen Rach1aß, 11a111c11111cha11 die Pachtung des Gutes Quißin nnd die_dort beßndhchen, eigenthümlichen Gebäude des (1011111011, ?lnsprückyc und

hierdurch geladen, so1chc in einem der folgenden Ter-

mine, als: __

den 20. Februar, 13. Marz 11.3. April d. I., Vormittags 10 Uhr,

und 'auSgesprochen werden soll, indem, im, llebrigen 23 fax. 6 pf., soll auf die dcn_-Stra1snndischen Zeitungen inserirten vol]- sändigcn Yroclamen vom heutigen Tage Bezug ge- nommen wird.

“" ' ' ' ' ' ' . [11110110 17111" Zarin)" 01101" 111118. „,',“1'1111; -

l) c m Ewald, den 13. man 1838. einzusehen. Die unbekannten Real-Intercssenten wex- 111 Cmüchung eines Verglenhs aber 111311100 , , _ , _ __ 111111117 615presuß. Hof criIt Jon Pommern den zu diesem Termin, unter der Warnung der Pra- d e n 2 8. J u 1 i 183 8 ']?1'111111,_1701111013000“ "LL l1x-z_1_1_«:_ti,1- 6115101101111, nnd ZU": clufion, hierdurch öffentiick) vorgeladen. derInrotulation und Versendung der Akten nach recht- 0,1110 Us!? 5111111119- 01% --. r 1. "- 33 111111

en. v. 371511 e r, 9120508.

Publikandum.

u s z u 9. d «ätxstxÜE indext, 11;1_;15esx,15_:,e113§e,r_minenifcmÉmd, 11.*__cl,c1)c17_2 “d s R ___ , de'! 5 ' e *"m' l. “o eri te wer cn nprn M an :e .. r. ' 1r. 7p. our. cra- Tcrmei 1111 e cc) 11ac)1 ic , Von dem unterzeichnet n Ko g P fg ck gende Nachlaßmafse der WittweEKrimmelÉ-baw machen 11111110 01111111: , , _ abgeben, fiir cinwilligcnd in die bereits gxtroftcncn Beschlüffe werdcn aixgcseiwn werden, zu crk]a_rc11, ,und 'Was c:"; bei dem getroffenen Vergleiche sein Berblctbcn 11001 babcn sollte, über ibre Ansprüche und Fordert")- gcn mit dem eventuell bcfiellte110111-111010 11115, so w1e in Hiufiéqt etwaiger Vorzugs- und Sonderrechte unter

. R o t 1) w e n d 1“ g c r B e r k a u f. fick) zu verfahren, sodann _ Stadtgericht zuBerlin, den 10.21uguft 1837. , d e n 10. 3 U11 18,38 , , _ _, _ __ , “1"11 gebührend anzumelden und zu'begiaubigen, bei Strafe Das in der alten Leipzigerstraße Nr. 0 belegen: dcr Publtcation eines Präclufiv-BescdeWeé, welcher 111 1108 1101111111101". - (105111190. "p. 03. , 11. -

der Präciufion, welche am 23. April d. I. erkannt Grundstück der Jischschen &

kann, so werden die unbekannten Erben präcludirt nnd ' wird der Nachlaß dem König!. Fiskus zugesprochen werden. Haibckstadt, dcn 29.211191"? 1837. ,

Forderungen machen zu können fick) berechtigt erachten, Königl. “Preuß. Land - und Stadtgertcht.

Ediktal-Citation. Auf den Antmg der Bertrandten werden und zwar:

lichem Erkenntnisse und

Auf den Antrag der verordneten von der Lanckcn- 1) der Sattlergcselle August Bc-"ger, geboren am wekdeir wird, gewärtig zu seyn.

kanckcnscven Kuratel find zum Verkaufsaufgebot, der zur Philipp von der Lanckeuschcn Dcditmassc gehoren- den, auf Wittow belegenen Giitcr:

7.5.110vemhc1" 1700, we1c11cr fick) seit 14 Jahren, 2) der Hä1islc1sobn Friedrich Hampel, geboren am 20. Dezember 1785, welchcr sich seit 35 Jahren,

]) Lancken mit dem Pachtrechje der Domanial-Par- 3) die Häuzlertcchtcr Frauciska Hampel, qcboren am bestellen.

elle Kaizenhcff,

*. 4) dt beiden Héiustcrfébne Hriuriä» Grose, geboren Königl. Sächs1sches Justiz-Amt daselbst. Y FFM?! 1111113, am 20. Nxvember 17,95, welcher 1701 seit 14 Jah: Lehmann. 4) 201111101is mit dem Pach1rechte des Woldcnitzer re11_,_,;111dsJ,osxyity NY, Febkrcn am 18. Apr:! 1800, __ 2 0 .., „, - 1 ' wc*e1" 1") e: ..“. „a 111 , _ __ !) J?E'xesnzler, "ck und 11115 ihrem Gchnrtöortc Llrnoldsdorf entfernt [Md sext plakumcontm], »“010110 11jk0 d11111

mine an 7319. Apifil, den 24. April nnd 7. Mai d. J.,

vor dem Köni 1. Hofgericht anberaumt, in welchen fich Kaufliebbaberßnr Abgabe ihres Bots einzufindenl)abe,11. Nach den Verkaufs-Bedingungen, welche sowohl 111

' :* : 11 and: nen 0 Monaten und spätestens in dem auf der hiesigen Kanzlei als bei dem Lns Kl ator L den 19. Dezember 1838, Vorm. um 8 Uhr,

in der'Kanzlci zu Arnoldsdorf angesetzten Termine zu melden und die Identität der Person nachx_uweisen, widkigenfalls die Bersch011e11cn fiir todt erklätt und ihr Vermögen den Erbin anögefclgt werden wird. Die unbekannten Erben aber werden mit der Auf-

0 ikus Lan emak in Stralsund eingesehen wexden Txnedn, soll. nLie zur Nachricht gereécht, dt;, Tradttxcn der Güter Trinitatis 1839 geschehen, und konne,1,1 dtesc nach vorgängiger Meldung bei den gegenwartigen Pächtern derse1ben in 9111901001011 genommen werden.

Greiföwald, den 3. Marz 1838.

* *" 1 , eri i von ommern fordernng, fick) als s_o!chc zii ligiti1nixen und ihre Erbes: _ , , , , Konig!“ preuß UFDOfZUigén. P ansprüche iiaclxzuweiscn. und 11111 der Warnung„vor- 1111101" 110111,18.,1*001_11111" 01111010 1110171011 131 111111 11/11" (l„ 5) v. Yköllek, pkäLJÜF. geladen, das; fie blim Aus01c5bc11 mit ihren Llusvruchcn 50111ic 0111100111101 511111, (110 (1050110110 (101' 11111011 110-

Uvertissement.

[ nten leiie am *iegcnhals, den 0. 217111130838. , Ueber den Nachlaß des zu Ceme fck s DJs Patrimonial-Gcr1chts=Amt dez Ritter- 010111011 101111.

gutes Arnoldsdorf.

LöxJanuar 1837 verstorbenen Schulzen Friedrich Stell-

macher ist der erbschaftliche Liquidation;-Prozeßßer. öffnet und zur Anmeldung und Nachwnsung der zor-

]3. September 1783, welche sich scit*34 Jahren,

dieser Zeit über 1131 Ledc11_1md Unfeutbxlt keine 5.11.1011: richt gegeben, dercn V_ermcgcu bci dcm 2111131111 Berger Morgens 10 Uhr, in 77 CM. 7 far. 0 pr., bei den Gesci)_,1viitcr11 5311111001

111 8 Thlr. 1 sgr. und bei den berndern Groß 111

an den Nachlaß der Versäwilcncn ausgeschlossen und , , , . 1011111dc11c Vcrmö cn den ick meldcndcn Erbin 1101101- 1110 1701111551111 111111 801111110111110011 1110501- rexcb zu macht:]; __ , , „, . ,

?lYksßWk/ch werde„ WiFi“. s ) [.0110115-70151011011111Z3-(?0301150111111 0111013000101 1101" Éckxte Religiomgt; dle gleichwohlthatlz) den Geiß 111,1 1311111, 100101101- 1101 11113 111101117101111011 0111101000011 das 53er; ,dcs Chriscn anspri,cl)t 11nd 1111 Leben desse- bcn Heilbrmgend Wirkt, weht 111 diesc111Buchc, welches *

innabme des bereits vcmbbandclttn Vergicixbs bci

rbtn, taxirt zu 0171 Thlr. Ansehung der Außengcbl ebenen fiir publixirt geachtet werden wird, fich zu gewärtigen, hiernäcwt

am 27. April1838, Vormittags 11 Uhr, 1) e u 24. J 0 li 1838 an der Gerichtsstclle theilungshalber subvastirt werden. Taxe und Hyoolheken-Scyein smd in der Registratur

den 28. September 1838 der Publication des eingegangchn Urte,ls„ welches 0111111111011. r_11ckfic1)tsich der Anßcngcblicbenen sur publictrt erachtet

Jm llebrigcn baden 0110111111102 Jntcreffentanxm ersten Termine 11 9111110111118 fiinftégcr Ladungen, ;: _? _ _ „_ _ , , vollmächt1g1e im3 hiesigen Orte bei 5 TDU“. Strafe zu (Ctrcbbahn Nr. 3) hm E. G. Mittler. „,

Daddeldiéwaidc, den 10.Rovcmbc1" 1837.

8118711“, 1111

101". 53111". - 11101111015301111-1101c1101117,17111111

111 11011111, 1111t01" (1011 1111111011 R0. 34.

Fr. Stols- _ _ * 89 Rezkpte zu Lacken und Firmffeg

11011111, 11011 13. 111312 1838.

derun en an den Nachlaß ein Termin auf 12:1? 19. Mai d.I., Vormittags 11 Uhr,

er en an ese t worden. Alle unbekannte Gläubiger dOes 825111111311 ßFriedrict) Stellmacher werden hierdurch

eladen, 1 re c'.)rde1:1111gen spätestens in dem obigen 1ieben, geb. Bliith , , , , , vorg ' h “g?" und die Bewcwmittei beiznbringen. und dxe bekannten 551111101gcr, insoweit dieselben 111 dem

Termme anzuzet

Tie Ausbleibenden werden aller ihrer Vorrechte fiir[am 21.A11g11st d

vcrinßig erklärt und mit ihren Forderungen nur atierscbienen, einen

. EdictF,1-_§.„7,_ad,1_111Kg._ G „„

errn Land: und Stadt eri MA 1 or von Nachdem zn rem acha «: wet. ar ot rm vor dem H g ck " ff Hensc's, gewesenen Kraincrs zu Po,!"sendorf, ,und dessen vorher verstorbenen Ehesrauen, weil. Karolmen Gott- ,en, ein Schu1denwesc11 .entstandcn

&

11711" 011111111011 11118, 1111501011 11011011 101310110110" 80 Wie 110111 Zeebrten ['t-1101111111 1111011111111» 010101101151. 31121120ig011, (11117; 1101" 111 1701110 0111118101181-[1010015 _, , , , , , 1111 3110 1111 1,1'011151561190 81111110 [1111011011110 1.0110118- 0111 Bettrag z11rh11110l1chen 2119111111. M11 Titellupfer- 1701810110111111318-(50501130111111911 17011 11115 110011g0511c|110 Bcoscb. Ü: sgr.

()01150115 11115 70111 110111111. 19011201-91'113111111111 111015011131

2010111101011 80010th 1011101" 1011201011101].

901111085 0011112, , , 1190111111 (101 110111101101" [2.7111011-1483911111'3112-3001611112, R01» B*ri011110118511'0150 Ja. 37.

V'1380111011-M1' Kisenbabn. - -e-""", "'"-""'"", ma in ei 1 neuw [ 7.11'01101" chion-lkkzickag. So cbm "7 bei Fr Vo ck r L NZZ .

1113111220.3112132221131""Tx.:kxx..."1750121; ...-...... Buchhandlung «,...-111... B.»

Preis 10 sgi". . ““""-_" 11:9

Burgstraße Nr. 8: , Heilige Stunden ciner Jungfrau

dabcr 1111111 denen, die 0111111101111 Töänern an 113101!

Lei i , den 1. Mär 1838. W 1 Heim". Weinedel.

schienen und in allen B11ch111111d11111ge11, in erlitt!

Straße 5.111,23, zu finden:

. abgehaltenen Verhörs-Termine Ztatntx 1110111111011 0111001010010, 17011 111101" 11011011- 213111291111 Heinse's sännntlickge Sckykiftkn-

. “'H , Vergleich abgeschloffcn haben, zu 8010011110115 11011 11011111; 1'011 10 910201» 1111 (110

dastnige, was nach Bcfriedigun, der fia) meldendcn'xSich)erstellung der Paciscentcn aber, so wie zu Corto: 1111110010111311501:

Gläubiger von der Masse neck)

iwerden. . uMandatarien werdcn dieJustiz:*111d,1111g, der außengebliebcqcn, wie „der unbekanntctz gewicset "6 1er und Ruhnecke und IustizrathGläubtau annoch erfordcrltch und fur den Fall, daß ebmcht. dicser Vergleich 1111111 allentthbcn zu Stande kommen Fgcbruar 1838. sollte, der 110111an zu cr'onncn ist, so werden auf

Königl. Preuß. Land - und Stadtgericht. dtesfans geschehenen Antrag der Pacisccnten alle und

Kommifsarien R Burchardt hierselbst in Vorschlag Landsberg a. d. W., den 22.

xede, sowohl bereits bekannte als unbekannte Gläu- 11111 011111311.

Edictal-Citation.

' ' " ' ' ' - ' . '. s 111 hier nicht der Ort 11 weiterer HTW", Auf Antra les ur1tors des Naclla es der am sprache 311 haben vcrmcmen, letöwegen 1e111111 vor. 1215001101111. ,s-131is E _, , , ,n, 9. Juli 18311101 veXlorJenen Wietwe ZKrsxmmclsbachUgclndem bei Strafe dcs Außscdlnsses von der Masse (111051. 501101101. bcbung, und nir beziehen 11110 an? den ansfuiirvck)

Maric Sophie, geb. Kuhlbaci), werden die unbekann-'und bei Verlust ,ihrer,Ansz)1"1'1ch,e sowohl ,oer Rchhts:

teu Erben der Wittwe Krimmelsbach aufgefordert, fich'wohlthat der chderemscßung 111 den vorigen Stand künftigen 19. Mai 1838, _

melken und ailda weitere Anweisung zu erwarten, als dem anberaumtenLiquidatious-Tcrmine, 111 rechter

in unserer Registratur schriftlich oder persönlich zn? späteficns aber in dem auf

den 4- JUN 1838, Vormittags 10 Uhr, xentwedcr in Person und bezüglich gehörig bcvormundet po? dx"! Land: Md SkngekiMH-Ralh Wcrkmeißcr oder durch gehörig lc auf hxesxgcm Land: und Stadtgcrtchte angesetzten Ter- der betrifft, mit ge

diger, wc1c1)e,au den einen oder den andern dcr frag- lichen Nachlässe aus irgend einem Rechts runde An-

rtchtléch rcccgnoécirtcn Vollnmchtcu

1105 “111110

gitimirte, auch, so viel die 2111011111- 0150111011011 80 011011-111 1111501111 701130" 111111 811111 Ganze 11] 6 Tdi)". 20 sgr. (“der 10 Fl. 111110112110 8011110. 1111181111111111111111Z011 211 11311011: ,oder 12 zl. Rhein.

1311580111011", 11011 20. 1701110111" 1838.

Jeder gebildete Deutsche kennt Heinse's Namen und

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111111sz der Fceude, dcr olvu1pischen Heiterkeit und wa

Prospekt, der in jeder Buchbandlung zu haben 117-

“"*"“"'"“'""'“““'*“*'"""“""'"“ Diese Auégabe erickcint, anf's elegantcsxe ausß“

' ' ' artet, in 10 Bänden, von denen der Me 1111 “„I L l t e r a risch e Tl " z E l g e "' FYlikingbcllo enthaltend) in allen Bitchhandlungcu ror- friiher Gerichtszcit an Königl.Ju|izA11110ßeUe allbicr 180110 (Zezangx-(Jum 0811101101] mit; 11001. ratbig 111.

. - '- -- . ' ' 5 ännmcratwns-Pkkls sé." Der anßcrsi niedrige Vr * Conv-ÄMU'U-

Allgemeine

Preußisaze StaatJ-Zeitnug.,

“.; 75.

Beim Ahlaufe d_es Önartals wird hiermit in Provinzen aber bei den Koniglichcn Post- Sonnabend , 17. März. Auf Begehren: Norma, Oper

Erinnerung gebracht, Aemtern zu macvcn smd, und d

_de: Weizen 1 Rthlr. 20 Sgr. 3 Pf., auch 1 Rtbkx

Amtliche Nachrichten.

Kronik des Tages.

Sc. Majestät der König haben den General-Major Frie- rich Wilhelm v,on Lepel, Adjutanten Sr. Königl. Hoheit , ,s Prinzen Heinrich, in den Grafenstand zu erheben geruht.

Zeitungs-Nachricbten. ?( u s l a n d.

Rußland und Polen.

Warschau, 11. März. Dcr FÜrst-Statthalter hat eine reise in die Gouvernements“ des Königreichs" angetreten, auf eicher ihn die Adjiitanten Oberst Uschakcff, Oberst Bucurlin nd Lieutenant Balaxchoff, so wie die Beamten Eljaschewitscl) nd Otfchkin, begleiten. In seiner Abwesenheit werden die vor ein Forum gehörigen Angelegenheiten, in sofern sie nicht der ntscheidung des Administrations-Raths unterliegen, von dem eneral-Adjutanten Schipoff geleitet werden.

Auf den letzten Warschauer Märkten en [92/3 Fl., Weizen 223/5

3 ()'-0511111310 mit 1111]. 11111] [)(-ursel]. “kext. ()|1. ]32._ daß djc1enigcn, §'1*|111". 11.7611k8611111m'1", „110,1;"11'11111i, 1)110_1i'1,1" Jo,. " e immle Ertläruu. 111111 1111 01101: ). 17. ' 11". 1011011101 1111 _

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ahlte man für den

orze Rog [. , Gerste 1041“; F1.

Frankreich.

Deputirten-Kammer. Sitzung vom 8.März. Nach- em in dieser Sitzung noch die letzten Artikel 20 _ 41 des exeß-Entwurfes über die Befugnisse der General- und Bezirks- onseils genehmigt worden, erfolgte die Annahme des gad en eseh-Entwurfes mit 218 gegen 50 Stimmen. - An der a- sordnung war jetzt die Debatte Über die der verwittwcten u .bewilligende Penfion. Man wird ende Kommission, im Widerspruche it den Ansichten der Pairs-Kammer, auf die Wiederherstellung er früheren Bestimmung angetragen hatte, wonach den beiden indern der Generalin nach deren Tode die Penfion nur bis ihrer Volljährigkeit, ,nicht aber auf Lc Pa 1011 erklärte sich zu Gunsten der Propo; alte“, sagte er, „diesen Vor- uropa wohl dazu eien vatei'losen Waisen Futter belohnt und will d dreiIaht'e, drei Mo- cht noc!) kürzere Zeit dauern; wie lange sobald Ihr das Alter erreicht habet, n 1ve1der, die Euch gewordene Wohl- sie Euch wieder entzogen werden!““ g1ich? Kann und darf man eine Belohnung schon ihrer Natur nach, ben ciner belohnten Pei"- eilen, indem man vorweg bestimmt, daß k. einen Theil Geltung haben solle und cht? Ich halte dies fiir unmöglich, ja ein vürde mir unwüi'dig scheinen und es wäre 111; besser, man schlösse die Kinder von d Fort" Dubousquié erklärt

eseß-Entwurf sprechen, es nicht

111111k- 1113111) ro 11, il ()01111'01111111118111 - 1101" 5011111003.

11011 7011 1101110, 211-01811111111111. ; "1'1111'. -- 1110310. anderweit an hiesiger Amtsstelle [egal 1" erscheinen 11001", gesammelte 1101118112011 111111 b101101. [„U-1.1.

. l' .“ und weiterer gütlickwr Verhandlungen fick) zu versehen, ener 11.111 von Damemont

] '1'1111'. - (). (;. 110i§§ige 1“, 1101" 111111711] (10.01.1170 , ck ermnern, da[; die beti'c

(1011 !iäiiögeu Porcräg 111 001100110" 50111" 1101111111110

111 1 [101-110 die 1; 2111501101]1710111101011“ ist 11101111 , _ _ " W) ( " * ' benszett bewältgt wer-

5 "11105i11110150110 1111011- 111111 111051"110111111111 , _ O "* " g tion der Pairs-

.[ag fiir gere,cl)t und nützlich. gen, wenn ein Land, wie Frankreich, w ., wollte: „„Ich habe Eure ? » a) Euch, belohnen; die Belohnung wir . . te, drei Tage, viellei

aber auch währen „Ihr erst im Stande sey at zu begreifen, soll , “* *:es wohl md '.-.'*ei zyi'ückne

Kammer". „Ick

"“““-"** 2 as würde E "111 allenB11chba11dluugen ist zu haben, in 27011111

auf alle Memlle, Leder, Pappe, Papier, Möbeln 11.11.4111, ,. Und die sxci) aucb mix allen Fa1be11 yerdindcxi |a_ss,*_1,..* ".'o wie 111 0013119110» schönen Goldfirmfsen auf 2,1111; 1011 111111 017010 und MUMM, ;" Kuß?" imsqueeY 1111? YTCIUJWKN ' *“ ; 111111111 1 11 1" . ?ri'ilungon "PZM 511711 "Mb ZUM" “LWL" "01“ 9111?111 ?ZÉ'Z).ed1Y§"Beljildkll11110131 l'ibzcr EWS, 2111111111111, 1011, 111111011 "111 110111 «101110011 [1110111130011115011011 111- g ' 51111110 211 0510111 111111 1111011110115 ]01'1011 3011105 1'1'0111111- bmxbcnct. Qticdlinbn'g, bei (55. Basse. 81'0- GM 110110 5111110111110, 111111 110111011 11111011 111050111" 111111-, * “„ 3 Thir. besteht, oder deren Furüikgclaffcne unhckanmc Zan 11011111111111g011 7011, 130111,[111101201011110t011 3111 Erben und Erbnchmer bicrdurcl) aufgefordert, yicl) bin. [105111010 131-1010 gern "1111101110111. _ 1,1'01'05501' 1.1111108.

hmen? Ist fie nichr, ...„„1cbcnslängliche? Läßt sich das Le 11 tn zwei Theile t e Belohnung nur anderen ni [ck Verfahren 1

und Färbung desselben. Nach 11111311111qu Eifadrtknwa?"

Bxi mir ist so eben erschienen und dumb alle 2“ ;„-

bandlnngcu zu beziehen, in Bcrlm durä) L. Ochu:ig„„ er Belohnung ganz

0, daß er weder für sondern sich bloß die _ ungerecht“ sey, tmmer nur die Wittwen höherer '))?ilitairs kein Mitgefühl „Wenn man“, des vorigen Jahrhun- suchungx sic!) zu fragen, als bloß aus Rittern, _ Lassen Sie dies uns 1 nicht auch, jeßt wieder bei der en die Frage aufwerfe, ob crsten zähle. Ick bewun- rs, det" auf dem Schlacht- ch mehr aber die eines einfachen Soldaten, der weggenommen worden, angewiesenen Postens zu fallen. Die aben immer Zutritt bei den Ministern.

ubalternen? Unter Napoleon wurde die Ar- Napoleon bewilligte seinen Generalen tionen, die auf ihre Frauen Und Kinder gewünscht, daß es bei der Be- Danremont nicht sein Bewendcn ge- uf die Hinterbliebenen aller vor Kon- ficht genommen hätte. Dieser rsren Artikel der Charte ver- Mehrere Deputirte r Debatte; indessen ster es für nothwendig, die Anfichten Cr bestieg sonach die er Kammer kaum aus- . (Herr Molé: „Sa- ist, daß der_vorige Red- hinlänglich belohnt. Alle nders ausgezeichnet ha- oder Generale, haben den Indessen mußte die Regie- und_ deshalb verfiel se auf gewu; schmeichelhaften G:-

o gar aus.“ ck wider den bei „nd nach der Feier ihrer Confirmation- erlauben wolle, rücksichtige und gar ebenen der Subalterne „einige Schriftsteller rts liest, so geräth man oft in Ver ,denn die Französische Nation d comtes und Marquis bestanden habe Lehre dienen, damit mai rthe1,lung der National-Be (_.-LAY“ [;_loß Generale ““ nd O le in e un eines" eer 1" " : bleibt; Zo g H Ohle _!“Y' Pfiugs 8 "g des i tn s-Wittwen h 1M für die e anders behandelt. Offizieren Dora Ich hätte daher ie Gräfin

In dieser, 0711011111111Jungfrauen gewidmeten, Frs- gabe sucht der Vcrfaffcr, so weit es bxrzl:_chc Worte nur immer vermögen, denselben die Feier 1111er Con- firmation für ihr ganzes Leben wicytég und scgcnss

1' Redner ,

Coufirmationstage eine sä)ö__11e Festgabe fiir das Lehen, rcicvcn ivouen, ein sebr erwunsehtcs Geschenk seyn wird.“

um bei der Ver-

nung für d -_t„ sondern "daß man a ntme gefallenen *))?ilitairs Rück unsch gründet sich auf die im e 0chene Gleichheit vor dem Ges langten “nach die t der Kriegs- Dubousquié hne und sagte: cken, wie groß mei

den stets als die trefflichficn, verrlici)sien Knnsibilder'

Genusses, Reizes und Gluckes, das Griechische Dastvns-Y ser Rede den Schluß de

sonst Glücklxcvcs, Vescligendcs und 130016 gebildet tx"-

1)10 Direction 1101" 011850111011-1Z1b011'011101" den mag, liegt glutbvoll auf Allem, was HTM“ zu widerlegen.

„Zeh vermag d _ n Erstaunen .. Ihre Entrüstungl“) darüber ptet, der Soldat werde nicht vor Konstantins “bes Soldaten, Offiziere hn empfangen.

Gränzen bleiben den Soldaten

.s- die slch Ilktchviel ob ' lvxrdjencen 2.»

ohm , für

Berlin, Freitag den 16!". März

_-_„__ .»..._

danken , dax Yan e Armee; Corps in der Person seines Anführers zu eloznen. Der vorige Redner scheint indessen diesen Gedanken nicht gehörig gefaßt zu haben. Er findet einen starken Kontrast zwischen der Art und Weise, wie der Offizier und der Soldat behandelt werden. Möge der Soldat 1111) den Marschallstab verdienen, und er wird erfahren, daß seine Wittwe nicht schlechter als die Gräfin Danrémont behandelt werden wird. Ward denn etwa der Gatte dieser letztern als Ober-Be- fehlshaber geboren, und hatte er nicht von unten auf gedient? Ich stimme_ zu Gunsten des Amendements der Pairs-Kammer; durch die Annahme desselben wird die Belohnung, die Sie der Wittwe Danrémont ugedacht haben, einen noch um so größern Glanz erhalten.“ _ ls es hierauf zur Abstimmung kam, wurde zunächst das gedachte Amendement mit einer zwar nur schwachen, i_edoch unzweifelhafcen Majorität, und demnächst der ganze Ge- 1eß-Entwurf mit 160 gegen 137 Stimmen angenommen.

In der Sitzung vom 9. März kam der Antrag des Obersten Garraube, auch der Oberstin Combes eine Natio- nal-Belohnung (ein Ja rgeld von 3000 Fr.) zu bewilligen, zur Berathung, fiel inde sen mit einer Majorität von ei- ner einzigen Stimme durch. Es ließen sich mehrere Red- ner theils für, theils wider die Proposition vernehmen. Zu den Ersteren gehörte Herr Larabit, der den militairischen Muth des Obersten Combes geltend machte und an seinen rühm- lichen Tod auf der Bresche von Konftantine erinnerte; zu den Letzteren die Herren Chasseloup-Laubat und Bande, von denen dieser der Meinung war, daß es'Ehre genug für Herrn Combes sey , wenn ihm in seiner Vaterstadt Feurs auf Befehl des Königs ein Denkmal errichtet und seine sterbliche Hülle dort oder etwa in Paris in den Gewölben des Invalidenhau- ses beigesetzt würde. - Der Kriegs-Minister sprach sich also aus: „Niemand vermag höher als ich den hohen Muth des Obersten Combes und seinen edlen Charakter zu schätzen, denn wir haben 15 „Jahre hindurch auf fremdem Boden zusammen gefochten. Niemand kann auch mehr persönliche Zu- neigung für ihn gehabt haben als ich; es giebt indessen ein Gefühl, das diese Rückfichten überwiegt, nämlich das der zu- theilenden Gerechtigkeit. Ganz Europa weiß, daß der Oberst Combes als ein Held gefallen ist, neben ihm aber smd noch viele andere Tapfere geblieben, für deren Hinterlaffenen keine Penfion verlangt worden ist.“ - Der Berichterstatter General Doguereau beharrte bei dem Antrage der Kommission, die

Proposition zu verwerfen, indem er behauptete, daß der Ober|_

Combes dem Vaterlan-de nicht gerade einen eminenten Dienst geleistet habe. - Die Herren von Barry, Garraube und Martin bekämpften diese Anficht, und namentlich behauptete der Letztere, daß der Oberst Combes nicht mehr und nicht weniger für das Land gethan habe, als der General Danrémont. - Noch ließen sich der Finanz-Minister und der General Schneider vernehmen, worauf es zur Abstimmung kam. Die aus einem einzigen Artikel bestehende Proposition wurde zuerst durch Aufstehen und Sißenbleiben mit __einer ziemlich starken Majorität angenommen. Bei der Abstimmung durch Kugel- wahl fanden sich jedoch in der Wahlurne 159 weiße und 100 schwarze Kugeln, welches Resultat eine allgemeine Sensation erregte und sich zum Theil MY dadurch erklärt, daß bei der offenen Abstimmung sehr viele eputitte gar nicht métgeftimmt hatten. - Beém Abgange der Post war die Versammlung mit dem (Gesuche des Herrn Dutertre beschäftigt, Herrn von Girardin gerichtlich belangen zu dürfen.

Paris, 9. März. Der Köni begab sch gestern in Be- gleitung seiner Adjutanten nach ersailles, und kehrte erst Abends nach den Tuilerieen zurück.

Die Pairs-Kammer setzte heute ihre Beratbungen über den Geseß-Entwurf wegen des Land; und FrachtfuhrWesens fort.

Die mit der Prüfung des Vorschlages des Herrn Gouin in Betreff der Renten 1 Reduction beauftragte Kommission hat sich bis jetzt fast täglich versammelt, und durch 8 Stimmen gegen [ grundsäßlich festgestellt, daß der Staat das" Recht aße, zu reduciren , und daß diese Maßregel sowohl von politichem und finanziellem Ruhen, als auch vollkommen zeitgemäß sey. Nachdem" fie sich auch über die Bedingungen und die Art der Reduction verständi t hat, hat es ihr nothwendig geschienen, die Meinun des » einisteriums über alle jene Punkte kennen zu lernen. er Conseils-Präfident und der Finan ; Minister aben_s1ch auf die an sie ergangene Einladung gelzcern in den Scho13 der Kommission begeben. Sie haben sich zwar nicht qanz un_umwunden ausgesprochen, aber doch zu erkennen gege- ben, daß sie die sofortige Ausführung der Maßregel nicht für zweck111äßig hielten. "

Ein hiesiges Blatt sagt: „Der Finanz-Minister soll der Renten;Reductions-Kommisfion erklärt haben, daß ein Grund höherer Politik existire, der die Reduction in diesem Augenblioke unmöglich mache. Er hat sich nicht deutlicher aus- gesprochen, sondern es der Kommission überlassen, jenen gehei- men Grund zu errathen. Wahrscheinlich wird man fich indeß mit einer so unbestimmten Antwort nicht begnügen und das Ministerium dürfte sich genöthigt se en , deutlichere Auffchlüsse zu geben, wenn es die Deputirten- ammer zur Aenderung ih- rer Anficht veranlassen will.“

Der Fürst Paul Esterhazy wird durch einen Gicht-Anfals noch in Paris zurück ehalten.

Der Fürst _von alleyrand at dem Maire des hiesigen 1sten Bezirks eiiie Summe von 000 Fr. zur Vertheilung an die Armen zustellen lassen.

In der Charte von 1830 liest man Folgendes: „Det

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1838.

daß die BkstUMskn auf diese Zeitun nebst _Pränumeration hier am Orte bei der kedaei on (Kohren-ktraße Nr. 81), in den der Preis für den gamen Umfang der - onarch1e auf 2 Rthlr. Preuß. Cour. vierteljährlié: fe gefeyt ist, wofür den hjxsjgen Abon-

xnien das Blatt am Vorabend: sl'k'nks Datums durch die Stadtvost frei ins Haus gesandt wird. Um jedoch die crforder1iche Stärke der Auflage für das kommende Vierteljahr abmesea zu können, müssen wie

die BcÜcUUUUU bis spätestens dcn 31s1e11 d. M. an uns elan en 111 eu, indem 10111 die nteressenten es 1 elbst u u r ib , wenn die u end ; .iaites cine UUtkkbkechUns erleidet und nicht sämmtliche Numg g * ass ' I schs * 1 [ck ' '" 114ka Z ( una de

mern vom Anfange des Quartals an nachgeliefert werden können.

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„National“ enthält in seinem gekkrigen Platte einen Artikel, der nur die Fortseßung eines Soßems treuloser Einfiüskerungen Kegen den Herzog von Orleans ist. Wir können nur wieder- olen, daß die angebliche Einmischung des Herzogs von Or- leans in die Befugnisse des Kriegs-Ministers durchaus unwahr ist. Die Armee, die alle ihre P ichten so treu erfüllt, wird sich über den Zweck, den man im 11 e hat, nicht täuschen. Es giebt Leute, die es ärgert, daß der hronerbe in den Reihen der Armee, bei den Soldaten wie bei den Chefs, einer allge- meinen Achtung genießt, welche er sich dadurch erworben, daß er in ihrer Mitte gekämpft und ich bei jeder Gelegenheit als den eifrigen Vertheidiger ihrer nteressen gezeigt hat; und wenn nun ein Offizier bei seiner Durchreise durch Paris das Unglück hat, eine ganz natürliche Pfiicht u erfüllen, indem er in den Salons des Prinzen erscheint, so Zchreit man über Ca- marilla und überläßt fich tausend boShaftm Auslegungen. Da man nun nicht müde wird, dieselben immer wieder vorzudrin- gen, so wollen auch wir nicht müde werden , immer darauf zu antworten und jene Verleumdungen zu widerle en.“

Trotz des regnigcen und kalten Wetters and geskern auf dem Marsfeld: das erste diesjährige Privat-Rennen statt. Es Waren nur drei Pferde an emeldee worden, von denen der „Peau-de-Chagrén“ des ajors Frazer fiegte und die Ein- säße im Betrage von 300 Louisd'or ewann, '

Hubert ist heute früh aus der onciergerie_ nach dem Ge- fängnisse la Force gebracht worden.

Im Memorial bordelais liest man: „In einem Briefe aus Madrid vom 27. Februar wird gemeldet, “daß bei den in jener Hauptstadt gehaltenen Finanz-Konferenzen die Majorität sich dafür außgesprochen habe, daß nur ein Dritt- theil der aktiven Schuld konsolidirt werde; für die anderen zwei Dritttheile wolle man zinslose Certifikate ausgeben, und die Art, wie dieselben ein elöst werden sollten, solle späterhin fest eseht werden. Die rück ändigen Zinsen der aktiven Schuld wi man kapitalistren, und davon ebenfalls 1/3 in konsolidirte Schuld und 2/3 in Certifikate verwandeln. Von der ausge- setzten und passiven Schuld soll */„ konsolidirt und 7/3 in Cer- tifikate verwandelt und mit der Zahlung der halbjährlichen Zinsen soll am 1. Januar 1839 begonnen werden. Sollte man sich über diese Grundlagen verßändigen, so würde die Regierung den Kammern einen Gesetz- Entwurf zur Ausführun des Planes vorlegen, und sich dabei auf den im ande herrschenden Bürgerkrieg und hauptsächlich

auf die während der Verwaltung des Herrn Mendizabal ein- gerissen: Unordnung skühen, indem damals unter dem Schuhe des Vertrauens-Votums eine so1che Menge von Znscriptionen .der aktiven Schuld auf fremde Märkte gesandt worden wären, daß der Spanische Schah nicht im Stande gewesen sey, die ihm dadurch aufgewälzte Last zu tra en. Mehrere De utirte wünschten, daß man wenigstens die älfte der aktiven chu1d konsolidire; darauf ist aber erwiedert worden, daß es weit bes- ser sep, gleich diejenigen Bedingungen aufzustellen, die man mit Gewißheit einhalten könne, als neuerdings Versprechungen zu machen, die nicht zu erfüllen wären.“

_Das Gerücht, daß das Haus Laffitte im Begriff stehe, eine Anleihe für die Königin von Spanien abzuschließen , wird von dem „Messager“ für un egründet erklärt.

Nach Briefen aus adrid vom 28. Februar hatte Ora'a sich von Valencia aus nach;l dem Königreiche Murcia gegen Ba- smo Garcia gewendet. m 22|en stand dieser noch in Vil- lena; die Christinischen Generale Sanz und Pardiäas hielten Caravaca und Huesca besetzt.

Einem Schreiben aus Madrid vom 1|en d. zufolge, _ist Ba- filio Garcia in das Königreich Granada eingedrungen. _ Er langt: am 25. Febr. in Cazalla an, welches ungefähr 6 Stun- den von Jaen auf der Straße nach Granada liegt, und hat einige Compagnieen nach Campotijar detaschirt, welches nur 7 Stundm von dieser Haaptstadt entfernt liegt, woraus man ,s,ch_l_ießt, ZM er einen Angriff auf dieselbe beabsichtigt. Narvaez

e t in am. .

Die Qu-otidiettne fordert nach den gestrigen Erklärungen des „Journal des Debats“ das Ministerium auf, zu sagen, ob ,ich Wirklich kein einziger angesehener Französischer legitimistt- cher General em Haupt uartier des Don Carlos befinde; denn wenn man den Marscha Bourmont genannt habe, so könne dies allerdings auf einem Jrrthum beruhen, der sich indeß viel- leicht nur_auf den Namen erstreckt. -- Der Constitutionnel enth,ält seinerseits ein Schreiben aus Logroüo vom Am 0, worm es unter Anderm eißt: „Seit der Ankunft des Don Carlds, in E ella bemert man eine große Thätigkeit in der Karlifttschen rmee. Man versichert, daß der Marschall Bour- mqnt, dessen Anwesen eit im Karliftischen Hauptquartier für Niemanden mehr ein eheimniß ist, die „Karliftische Armee voll- ständig reorganifiren, und dieselbe in 3 Corps, jedes in 3 In- fanterie- nebst einer Kavallerie-Brkgad? Mit 12 SÜW Geschüß, theilen werde. Eine am 27. Februar in Estella publizirte“ Pro- clamation, die unterzei net ist, „Karl 17. , kaéholischer König von Spanien“, ruft die avarresen u den Wa en. Die Truv- pen der „Königin find von Haro bis eria en Echelon aufgestellt, so daß Espartero in 24 Stunden auf jedem Punkt 30,000 Mann zusammenziehen kann. Espartero ist so eben mit "einer Inspec- tion der ganzen Armee bxschäftigt; er wird morgen in Logroüo erwartet. Das Ministerium hat ihn nach Madrid berufen; er hat aber geantwortet, daß die Umstände ihm nicht gestatteten, die Armee auch nur auf eine Stunde zu verlassen.“

An der heutigen Börse wurde in ran östschen und na- mentlich in spree. Renten bei steigenden“ 11 en viel umgeseßt;

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