:( * “1
4
eéniqe lleberrefie vorlrefflichcr Wandmalereien. Bei einem zwekvten Besuch: dieser Kapeüe 1829 fand er 175 noch in demse1beu traungen "ustande. obne Fensterscheiben, die Wand: schwarz, nur ßngerbovxm Staube bedeckt, durch das offene Dag) drangen dre Tagmxafser em. Schon damals machte er auf die trenliaheu Ucberreüe ammekfsam, amin vergebens; er fand1837die vcrödcteKapelleinpemselbmWnsxwie vor 11Iahren. DieEmal nun ging er daran, für Remigun_g der Wände 11 sorgen und es aclang ibm, einundzwausig große Fresko- L.Nale'ceiera dem Tages!i_chte_u11d dex_K11ns1„qe welche durch die dabei bcnndlxohe Anncvrtft als" Werke des Jacopo d'Avauzo bexeichnet find und m,_dc1n Jahre 1377 voTlendet wmdxn. Leider haben diese herrlichen'Gemalde, Weka): fich 111 der Cotnpoßrryn uud Ausführung dem Treffirchséen, was die Schule Oosp Beucdrg 111 dem fchgcnke11 Jahrhunderte gemalT bat. vergleiabc11„kon11c,n, durch Staub, Wénd und Wetter, dnrch vorgexüyobene )S„ch_)r.1nke, (e_tngesäxla- gene Haken, durch Bajonettsticye und Steinwurx: der zranxoscn, welche hier ein Lazarett) hatten, sebr gelixtcnx. „ man in dem Verein: den Wunsch aus, d.1y_§1ese Zexchnungcn, welche über einen Meister Aufschluß geben. dxr 1111“ 31,111th ron cbm so großer Bedeutung gewesen 07, wie va_n ßvk 1111" dae R1cder1andm1cht bald durch Steénxeiaymngcn odcr Kupferstach Yochten vervielfältigt wer: den. da fie dem Kum?- Historika, dcm Kanäle).- und Kunfifreande
katja, 10. 1111117- 50-70 kßntb "». 13.“ 30/9 80. 15. 50/0 Koop. 99. 80. 50/0 Span. enca 203/4. kum" 4 /,. 39/0 kormg. 20'/,.
berliner lkökxe. [)en 16. 31111": 1838. Fmékt'cksek FOUÜF-Fck-ÖEZI*ÜOW7j-JsEkex.
Im Schaaf iel an e: Die Liebe im Eck aufe Lu i . ?. Abth. , von Fl. hCoxmar. ' ierauf: Dix) SÖlcichTsxnedllq Possenspéel in 4 Abth., von E. anpach-
Königsftädtisches Theater. Sonnabend, 17. März. Hinko, der Stadtschulcheißen-Soh von Nürnberg. Schauspiel in 5 Akten, mit einem Vorspiel, 11 von Charlotte Birch-Pfei er. (Herr Lu" wig Meyer, vom Stadttheater zu Hamburg: önig enz'el., Herr Dille, vom Stadttheater zu Lübeck: Henréko , als GKK;
Wegen Unpäßlichkcit "oer Dlle. Hähnel kann die Oper; „Norma“ nicht gegeben werden. Die dazu bereits verkauft,. Billers bleiben zur [ckckckan Vorsicllung gültig, oder kann s,
bends in Empfang genommen werd
K
Markt-Preise vom Getraide. Berlin, den 15. Märx 1838.
auf glciabe Weise willkommen scon würdrn.
d1ß die Kapelle, in welcher src!) dicse D*mälde befinden, 111.131 dée
l'iugst bekannte Kapelle S rlice in S. Giorgio neben S. Antomo i'st.
eintm Fremdeu den Ruhm*'nicht gönnen woklteu, dxese Entdeckung
nzliche Unbekanntschaftmit ihrcr eigenen Kunstgeschichte aufs
gxmacht 1," haben, verwechseln diese beiden Kapellen sebr oft, wodurch
slk die g , neue bewteseu haben.
Ünßs'ürtigo ßöroau mecekönm, 11. 1112412.
Mean]. «1141|. Zcbulci 5314/4. 511,0 110, .,., Uwe „4111. 183/4. kassiw --. QnU-yek en, 10.313.112. ' ["as-Zn -. Linz]. 55/,. Kane 11111. 189/16. 131“. 1/2. (3.
krankxurc :. U.. 13. 312-117. ()ezcekr. 59/2 Rec. 1063/4. 6. 49/0 1011/3. (1.
kreusz. 1'r't'm.-§cb. 6574. E.
1“) 1111111 urg, 11. „111117.
Kank-Öoeien 1439. 1437. ÜnZk. 111151". 1081/4. 59,70 9011. -. (10.
39/0 19. Usus 11111. 171,72.
1161119361100 17411. 17113. 150%. (17. 1.0038 26 5001-"1. 1223/8.122*/3. 1,0059 211 100171. 261.11. (10. 40/0 1111]. 1023/3. (1. '
"“r"" Luféwärme ... + 4-6 " R. + 7,11 " R + 3,1" N. Flaswärme 0,99 N. Tk-aupunkt + 4,4 “ R. + 7,1“ N. + 2,8 " R, Vodeuwärme 0.9" R. Dunftfättigung 90 pCt. 91 pCt. 89 pCt. Aukdünstung 0.0-7“ Rd. ' Wetter....... Regen Regen trübe. Niederschlaa 0,124“ Rh, _ WZnD...-.... SW. SW. SW Wärmewekssc! + 7,79 KUNZ " 13111. ***-»- WOWNIZUJ _ „ . „_ SW_ .___, + 2,40.
Aéexds 10 11111" NordkiBt.
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Das Faß
Kö n i g [ i ch e Sonnabend, 17. März.
2112010 615/5- 1'611131 - (11-1.
1'0511. 1.001?
Sonntag , 18. März.
Zu dieser Oper werden „B net verkauft.
fame Wette, Lustspiel in 1 “(kt. hundert Jahren, Sitten-Gemälde in 4 Abth, von €*. Raupach. _ Im Opernhause: große Oper in 3 Abth., mit Ballets. 'Musik von Spontini.
S ck a u sp i e l e.
Jm Schauspielhausc: Die selt- Hierauf, zum crsccnmale: Vor
Fernand Cortez,
illcts mit „Sonnabend“ bezeich-
Rtvlk. 15 Sgr. Ter Scheffel Kartoffeln 15 Sgr., auch 10 Sgr.
Zu Lande: Weizen 1 Rtblr. 26 Sar. 3 Pf., auch 1 Nm, 20 Sat.; Roggen 1 3111111. !) Sgr. 5 PH. anch 1 911111122 S1!- 6 Pf.; große Gerste 28 Sgr. 2_P_f.; k!:ine Gerüe 1 Rtblr. ] Su 3 Pf , uncl) 28 Sar. 2 Pt.; Hafer 26 Sgr. 3 Pf.. auch 23 SU
1 * ben, - 15 . 0 , ...- 15 . c' . Der 'ün ere So ck chte niederntgc [K kklesk ] “Yom. 'N kklksk ' 01771411. ] g h Zt--5e11ulä-ßob- 4 103 102“; 90mm. 911111111114 31 995/11 99'/z kr.kag1.061. :o. 4 103'/,2 ][)27/|21(ut-U.Ueum.äo. 4 10002 .- , rolleü.) kkimJeb-ä-Iub._ 653/8 647/3 clo. (10. 110.311 995/4 99j/3 1(..rm.01.1.m.1.0. 4 103'/2 103 (;.-1.6.6.1... aa. 4 1053/4 _ W111. 1111. 5611. (“10. 4 "IT:“ "- Ü?1c1.et.().11u11 2. 90 89 11er1. 8111111-0111- 4 10 /2 103 Ich. 11. 1(- u- J'- - . „ - AUgcmein sprach kxxz::;;z.-.1., äo- 4 -- - - Betrag dafur bes 6Uhr klbivxer “km 41 _ -- 6016 al marco -- 2153/4 2143/4 "an:. (im 111 “]"11. ._-4 433/4 _- Reue Unkake-o __ ]81/4 __ U'eaepk.1'1'aut1bk. 4 _ 1003/4 krixcjkickgxä'ok - 137/12 131/12 (:ro1'1171. 703. 110. 4 1047/8 __ z„ch_ gola,.,j;„. ()xtpk. ['kauklbk. 4 101313 1097/- xeu * 5 '1'111. _ 131/12 127/12 Zu bemerken ist noch, l'ounn- 60- 4 - 1-003/4 ["...-num .- 3 4 Antonio, sondxm S Meteorologische Beobachtung- JtaLiänifche GMT)"?- welche 1838. Morgen!- ! Naännénags Abends NW 111121271151? „ - „ 13 März. 6 uvr. 2 11111“. 10 111... Xeobaéxtmm. * P!» Erbsen 1 RM.-
12 Sgr. 6 Pf., auch 1 9111111. 12 S,:
Eingegangen smd 86 Wisvcl. _
Zu Wasser: Weizen (weißer) 2 Riblr, auch 1 Rtblr. 278, * 6 Pf. nnd ] 911111: 25_Sar.; Roggen ] R1hlr_. 11 Sgr. 3 Pf, «. 1 Rthlr. 10 Sgr.; große chste 28 Sgr. 9 Ps.
Mittwoch, den 14. März 1838.
Das Schock Stroh 6 Ntblr. 15 Sat., auch 5 Rtblr. 10 c'... Der (Zentner Heu 1 Rtblr. 7 Sgr. 6 Pf, auch 22 Sgr. 6 Pf.
Branntwein ; Preise vom 9. bis 15. März 1838. von 200 Quart, nach TraUes 54 pCt., nack) Rich1n
40 pCt., gegen baare Zahluya und sofortige Ablieferung: Kon- Branntwein 17 Rtblr. 22 Sgr. 6 , auch 14 Rtblr. 22
f.; Kartoffel : Branntnuiu 11 gr. 6 Pf. Kartoffel-Preise.
Redacteur Lak Lott“. Gedruckt bei A. W. Hayn.
M
S t e rk b r i e f. . Dek nachstehend fignalifirte (7111101061115 1110111111260 riedrich Gustav Ziegencr ans Kenka, wegen; heiluahmc an einer geheimen poxitiscvxn Verbindung' verhaftet, jedoch gegen cidl:chcs“ Angcibbniß, fick) der Sirafvollüreckuug nicht zu entzéehcn, uncl) dcm Schlusse der Untersuchung Vorläufigx1111assc11,1s1 flficHtégge1vorde11. Im Auftrage des Königlichen Kau1mergerichts er: ein deshalb an alle Polézci-Behörden dcs 'In- und, ttslandcs das Ersuchen, dcn :c. Zicgcner, Wo er, 60) betreten läßt, 511 verhaften und Bebufs Boll:; strecknng der gegen 1011 inzwischen erkannten Strafe; und Führung der 1111ters11chung wider ihn wegen Eid- bruchs in die hiefigcn Hausvoigtci.Geféingniffc ZCJM Erüanung der Kosten einzulxcferu. Berlin, am 9. März 1838. Ter Kammergerichts :annéfiT-Qrkus : Direktor D a 111 b a ct).
Signalcment.
Familienname: Ziegener; Vorname: Friedrich Gustav; Geburtsort: Kenia im S.1)1v.1rzburgfchen_; Religion: evangelisch; Alter: 28 Jahr; Größe: 5 Fux; ?Zou; Haare:d11nfelbraun; Stirn: fret; Augenbrau- uen: dunkelbraun; Augen: braun; Nase und Mund: ewöhnlich; “Bart: dunkelbraun und stark; Zähne: ge- uud uud vollzählig; Kim1:'ov.1l; Geficlusbilduug : ovasl; Gcfichtéfarbe: blaß; Gestalt: schlank; Sprache: Thü-
'z
ringsckqcr Dialekt.
S t e ck b r i e .
Der nachstehend fignalifirte Braucigeu Carl Lud- wig Heine ist mehrerer Betrügereien dringe11d_ver- däcvtig und hat fich am 9ten d. M. seiner Verhaxtung durch die Flucht entzogen, nachdem er sei) einige Tage uvor cinen Paß nach dem Königreich Bayer!) zu ver: 1chaffcn gewußt hat, und da dessen zeitigeyAntcnthalts- ort nicht zu ermitteln ist, so ersuelyen ww alle Wohl- löbliche resp. Militair- 1111d Civil-Beh'érden: auf den :c.»Heine vigéliren, denselben im Bchmngsfaae arre- tiren und an uns abliefern „zu lassen.
Frankfurt a. d. :D., den 13.9.1151“; 1838. , König]. Preuß. Land: und Stadtgemeht.
- Signalement.
Dcr Braueigen Carl L ndwig Heine, «115 Frank.- furt a. d. T.". gebürtég, ist 27 Jahre alt, 5 Fm; 5 Zoll groß, hat braune Haare und chglcichcn Bart. graye Augen, starke Rafe, rundes Kinn, ovale Gcficht§vib dung und gssund'e"GefiMsfarbc. Besondere Kenn zei“chc11 fch1c11.
„..-_- _..-* ...-„_..-
Rothwendiger Verkauf. Ober-Landes ericht. 1.21btbeilungzuPosen. Die Herrschafgt Kempen un Sclxéldbcrgcr Kreise, bcßchend: , . 1) aus dem Schsü, cl Kem- pen mit Uhr!; r, abge-
schätzt au „ _ 2) aus dem Schlussel Oszny mit Zubehör, abgeschätzt
auf
3) aus dem Schliiß'el Gryß 8117111017) mit Zubehör, abgeschäyt auf
53,853 Thlr. 3 sgr. : p
33,136 - 4 o 9 '
23-378 : 7 : 5 :
„ck 110,367Thlr. ]5sgr.2pf. soll am 26. Avr111838, Vormittags 10 Uhr, an ordentlicher Ecrichtéße11e im Wege nothwendich Vcrkqufs sublmftirt we1den. Der neueste Hypotheken- SWM- die Bedingungen und die Taxe könncn'wcrk- täglich in der Rxgistrmnr des Gerichts eingesehen wexden. Alle unbekannten Real-Prätendenten werden ams„cboten„- sch bei Vermeidung der Präclufion späte- stens in dtesem Termin zu melden. *
Zu dem Obigeu Termine werden zuäxlcich folgcnde-
dem Aufenthalte naa) unbekannte („läubigcr und Intereffemen :
die Erben des Carl v. Brcnikowski, Theresa v. Bronikowska,
LÄllgemciFZL Anzeiger für die
B eka n n cM a (h U U g 1" N' i Leopold Bxck oder dessen Erben,
die Erben der Ehefrau des Thor-Einnebmcrs Adal-
. ! Clemc11s v. ;“.crc-mskr,
bert Korvczki,Constantia, gcborncn Bolczewicz,
Pr
Hafer und eine Gans;
Calharina vou 2ero111S1a, vcrxdelichtc v. Pawlowska, worden smd, so wixd Tcmnin zum ösfcmlicbcn meist;
die Macaxius Don ViéemvjewsfisMu Erben, vorgklgdcn. Poxcn, dcn 15.Scptc111bcr 1837.
Wc11n über dcn Nach€.1ß dex- im vorigen Jahre lyicrselbsi verstorbenen Kamfumnns Wixhelm Hecht der fé'rmlichc Konknrs eröffnet worden, so werden alle und jede, 110.111: 0.11 dcn Nachlaß des Kaufmanns Wühclm Hecht und namentléä) an das dazu gehörige, 111 der HeiUgen (*Keißx'traße 511!) [.ict. 1). 140.28 bier: selbs belegcne Wohnhaus 0.11. Ansprüäyc und For: derungen zn 111111001 bexcchtigt smd, 01erd111ch aufge- fordcxt, s01chc in nachstehenden Tcrmincn, als: am 15. oder .111129. Märx, odcr endlich am 12. April dieses J110res,Nachmittags 31101, anf Vécfigcr Weinkanuuer gebörjg anaxmcidcn und zu bcsc11ei11igc11, oder zu erwarten. daß sie duxcl) das am 25. April disch Jahres in öffentlicher Diät zn publi- zircnde Präkluüo-0711171111160“; wcrden präkludirt 111113 von atler Theiluahme an djescm Konkurse ausgeschlossen werdcn.
“11.11s1111d, den 26. Februar 1838. ,
Vcrvrdneke zum Stadt-Kammcrgcrlcht.
E. W. Groskurd.
,Freiwill1ger Verkauf. KreisgerichtKro-janke. “_ Die den Banquicr Lievznann Meyer Wulmckzcn Erben zugehörige an der Ktiddow gelegene T,“,arnowfer Mühle nebst dem damét rcrbundcncn Muhlcugtzte, bestehend außer den Wolm- mtd Wirthscvans:chau. den aus 361 Morgen 155 IN::tl7e11 Land an Acker, Wiesen und Weide, und wozn ein kleiner Wald von_ circa 11 Morgen gehöxt, gcrich111ch ahgxschäst am 6364 „Thlr. 3 sgr. ? pf. zufolge der nebst vaotbckm. 51:11: und Bedingungen in unserer Registratur ein- „x:,1c*.*c;1dcu Taxe, soll , an: 25. Juli 1838, Vormxttags 11 Uhr, „111 :*“r-cutlicßcr Gerichtsstcüe sah:)aßirt wcrden.
Gerichtliche Bekanntmachung. Amt Scyöningcn.
Demnach iu Sac0e11 des Herzoglicbxn LcihlxauscJ zn Braunsäzchg, K111Zers,*chvidcr den Rittergnts-Vcnßcr Herrn ?ingnß von .»oym zu Esbcck, Bcklaqtcn, wegen H1,1potl)kk--Kavitals und Zinsen, umtclst Dekrets Her- zoglicvcn Kreisgericvts Hclmstcdt, vom 10191 T*. Mrs, die Subhastation des dem Beflagkeu zugehortgeu 5111. x.». 355591?» zu Eébeck belcgcncn lcvnbarcn Ratte?- gutes sammt allen tehnbarcn und allodialen Zube- Oörungcn, 1111111011110): ' 11) den sännrulichen Wohn.- und WirthsckmftKGcbän:
dcn, Gärtner: und Sämafmcistcr-Wohnung, Jä-
(12104115 und Häuslings-Häuscrn;
6) 57-1 Morgen 106 31310311 Aér'erland incl. 2 Mor- gen 00 Ruilch FeLngirtcn;
c) 68 Morgen 105 Rulben *weihauige Wiesen;
(1) 11 Mokgcn 60 Ruihcn (Zärtcn;
0) an G1116-Forstcn 209 Wald-Morgen auf dem Elms, work:: Fichten-Kultur eingeführt, uud 38 W1ld-Morgen 37 Rathen am Eiße, mit Kopf- [seinen bestanden;
f) uneingeschränkte Sckzkifcrci-Ec1'echtigkcit;
J) Fischerei im Burggrabcn und im Schäfer-Teiclx im Dorfe;
11) Jagd: Gerechtigkeit:
bietenden Verkaufe "des gekacvtcn Rittergut» 11:11 den 172011111838, Morgens 101161“, vor hiesigen; Herzoglichen Amte angesetzt, und werden Kanslusnge, in solchem Termine zu erscheinen und nach Anhörung der Berka1:fs-Bcdi11gu11gc11 ihre Ge.-
bote zn Protokoll abzngcbcn. da'nit c111ge|.1den.
anlcicv Werden alle décjenigcn, Welche (111 dem be zeicwnctcn Grundstücke nebst seinen Zubclxörungcn ding lkchc Ansprüche zu baden vcrmcincn, bicrdnrci) verge: laden, solche 211111111101: bci Strafe dcs Ausschluss- in dem angesetzten Tcrméuc «.Uzumclden und 161111116111 zu bescheinigen.
Den Kauflustigm décnt 3111" 91.161161)» da;? 111 den] Verkaqu-Tcrtnine von den Zubehörungkn des (S*111cs:
]) 263 MN'gcn alicdiale ch":1"lä1:dcrci in 11:11:01le 1bc1'11111gx11 von 1 bis 3 Morgen;
2) die Echnxinsc aus Freilstcdt, Waxberg „und Drei: leben 1112 Thlr. 5 gr. 841.172;
3) die Mcverzinscn «111€: Hsvcrsdorf, Rcinédorf und Wolédorf 111 37 331111111111 Roggen, 12 Himpten Gerste Und 20 Himpxcn Hafer;
zuvördexst einzeln znr Vcrstcégcrung kommen, daß hier: 11.7.1111 das 5310161111 mit den übrigen Zubehörnngcn 111111 chkanf grücllt 11110 daß dann 11.10) Befinden der Umstände zu dem Vcrfane des von vamsche11 Rittergnws in seinem ganxcn Umfange und mit aUcu besäxricbencn anebörungcn gcscbriitcn werden wird.
Die Verkaufs:Bedingungen lécgen 'In jeder Woche am Dicnsage odcr Freitagc anf 11icfi.1c1n Herzoglichen Amte xnr Einsicks bcrcit, 11111) jvcrdcn Abschriften davon .mf Verlangen gcgen Erlegnng Dcr Kopialien erthcilt.
ch'éningcn, den 23. T'kwbcr 1837,
Herzoglicl) Braunsch1rsig:Lünebnrg. Amt
*- Dad..---*-3-N . , “*" _
Ltrerar1schc Anzetgen. , A 11 z e i g e.
Von den von Kampßschen Annalen der Preuß. innern Staaxs-Verwaltung ist jetzt das 41e Heft des Jahxg. 1836 nchst angehängten) Jahrcsrcgiüer crschic11c11, wclcdcs dée Herren 21001111811- 1-311 hicrsclbst 111 den Vor111ittaZsstnndcn von 10.-1 1101" bei mir gefälligst in Empfang nclymcn Wollen. “In den Provinzen Wikd d.:sscl've bi1111e118-14 Tagen zu erhalten seyn. Die Beste dcs Iahxg. 1837, so wie das zweite zehnjährégc Hanptrcgistcr 1111“ 1831, werden 1115911611? bcschle1|11igt werken.
Berlin, am 14.2.1151; 1638. W. Schmidt, Hofraib. Bchrenstr. Nr. 68.
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' Die Abfassung der BtkkséeriftéU, Vorstellungen, Bcri111te,Protokolle, Kontraktcnnd andex'er Geschä'fts-Aufsäße, dnrch Rege!!! und Bcésvselc dargestellt. Von J. D. F. Rumpf, Könégl. Preuß. Hofrathe. Vicrte verbesserte und vermehrt: Ansgabe.
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i) Brauerei zur häusli§ben Consnmtion; 14) an Erbpacvtgeidern ]ävrlic!) 114x110". Conventions: Münze von cincx Mühle zu Freusicdt: ]) an ErbcnxiusqcfaUcn aus Eéhcck, Frenscdt, War: berg, Gr. Winntgstcdt 1111d Dreilebcn, 6.7.00“. 14 gr. 10', pf. und 56 Stück Hübner; „ m) an Mcvcrinsen ans Ex-bcck, Gr. Wianstcdt,
Adolph Franz Motiv v. Bronikowsu,
Hoyewdor , Reinsdorf nnd Molsdorf, 60 pimp.
1111? innere Form der Vorffcllungcn, B:!tsMisten und Beschwerdcn und einem Nachweis dcr Staats-Beb'ör. den, «111 welche man fich zu wenden 13.11, folgen 12] Fyrmnlare von Eingaben an den König, ric Minister und andere Staalsbevördcn, und zam“ über sclche jVorfkille und 115c.1c111'1(i11dc,1d1c im gcayeénen Leben 9111 bänfigsten vorkonmncn. 'Dxcscn 611111151 sub eine 1.111 gleiche Anzahl von Vcr1ch1c11, Lluzc1ge11, Pr-clokoUcn
- O eußtych en Staaten. tcn Roggen, 2-1 Himpten Gerste, 20 Himptcnlnnd anderanussäßcn an, wie fie 66) in den gewöbn. ';
mxd allen sknstigxn Rechten und (Bcrcäwtigkcétcn erkannt, 1111d Kum Bchns dercn Rcalifirnng anbcro abgegeben
1ichs1c11 biirgcrliach Verhältnissen ergeben. Der Ver. fasser will 111011 nur Jedem, der seine 1"ch1iftlichcn An- gckegenveitcu selbst 111 entxrcrfcn beadfiänigt, vraktésche Hülfe lcistcxx, sondern auch den angehenden Beamte' mit einem gcbildctcn schriftlxchen Vortrage venta"; machen. Die Erreichung dxcscr Abficht js! demselbe- vonommcn gelungen.
AlsfckönsesConfirmanden:Gesobenk en1pfi1 die Stubrsax Buchhandlung in Berlin, Sazlcß plaß Nr. 2:
Das Vater Unser. Ein Erbauungöbuub für jeden Christen. Mit einer Abhandlung über den Inhalt und Gebrauch des Vater Unscrs vo111)1'. Cb. F. v. Ammon, Vice-Präfident nnd Tber-Hoforedigcr. Pra cvt-A 1122gave, 7tc Auf- lage in 100 Bcarbeitungcn. €!th herrlichen Stanl- 1'1'10c11 und Randvcrzéerungen. (Br. 810. Brosch. SubserptiMs-Prcis 2 Tblr. 20 sgr.
Cbristliche Llcltcrn, die so gern ihren Kindern zum Andenken an den wichtigen Tag der ersten Abend- madlsfeicr eine Gabe kek *Lécbc umäven, werden “111 dcm „Gebete des Herrn“, so wie es Deutschlands be:
Christen finden.
In aklcn Vuchbandlungen ist 511 haben, in Berlin (Stechbahn Nr.3) bci E._S. Mattler: _ St. M. penntng, . GeHetm gkßalrene Ftsclgkunste'. Oder Anweisung, auf alle Arten Fische dcn Köder, die Wi1teru11a odcr Loäspeise zn 111.101en, um sie in Ren- sen und Säcken, mit- der Linge! und dem Zeuggarue 1100 den bloßen Händen zu „fangen; eben so auch d1e Witterung auf Krebse, fie in Rensen und Säcken, mit dem Kctscher und den "Steck": en zu fangen, nebst manchem Wissenswürdißen für F1“ «bliebbaber. Teichbe- fitzcr nnd Féschcr, die funstiiobc B:;"aamun ter Triebe mit Fikchen und Krebsen und mcbrerc gcßeim ach! te11eKi'i,1"tc betreffend. Quedlinburg“, bei G, Bass. 870. Geheftet. Preis 10 sgr.
1113 [30:13 (10 111 (1611111111119,
111 1716111410101- 0111 141811111|J5811101€, 111 9011150111111"! 1110111111] 111101'8012T 111111 1101'0113 mic gr51510111119111111 1111 [(iinixsröeit. 111011101" 89159pr (“1813111011 (1'1018 10 xxxr.) 1115 Um. 178 1103
Répertoire 1111 1116111113 franc. & 8011111.
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*1'11é11u16n. 180)1.c- lntlé ("n(11111t5. 00111é1116 ]). Zcribe. [)"-“cb . 11e 801110 11116111111111111111Z6n 211 11311011. 861110811111'61'80116 1111011- um! 0108111036100! 111 11e1'1111, unter «!(-11 1.160?!) R0. 34.
So eben erschéen bci L._Michelsen in Leivzig 1111 ist in allen Bncvdandlungcn, Berlin bei George Gropius, Cottbus bei Mcvcr, B.cS[au bei Hensc uud in Peter_ödura bei Gräff, _.111 haben: Retual und Aufdeckung der “ Fretmaureret, der Gesellschaften der Oranienmänner und seltsamen Gesellen; ' mxt vielen Bildern, eincm Schlüssel zu dem
131111301111(a[)[)a, so wie auch . einer Darüellnng
des, an WilliamMorgan, , wegen Enthüllung dcr Ecbeimmffe dcr Maurer:- begangencn Mensche11t.1nbes uud Mordes. Uns Euglxscven Schriften gezogen von einem Freunde-des Lichtes.
Preis geh. 1 Thlr. 10 sgt.
geisterlsc Dichter sangen. das schönste Weilsgxscheuk nnd die beste Mitgave für das ganze Leben res 1111636;
179) 1.11 0011116530 1111 connoau. (301116111811,
1.
Allgemeine
1SMÜW=ZMUWT
Berlin, Sonntag den 18tm März
1838.
Beim Ablanfe des Quartaxs wird hiermi: in Erinnerung gebracht, daß die Besteaungen auf diese Zeitung uebß Präamueration bier am Ort: bei der “:danke:: (Ko ren-Straße Nr. 34), ja den
rovinzcn aber bei den König1ichcn Yosf-Wmtcxn zu machrn snd, und daß der Preis für den gau
en Umfang der Monarehée auf 2 Rthlr. P
reuß- Cour. vierteljährlich fesigesett |, wofür deu hiessen Abou-
meu 1.15 Biatt am Bmabcnde sines Dax::ms durch die Stadtvvst fkci ins Haus gesandt wird. 11111 jcdych .dxe erfo:dcr!iche Stärke der Auf|age für das kommende Vierteljahr abmesm zu können, moser! wir
affen, 1111111: 1791111 die Interessenten es sich feibst zn usch2ejbeu aden, wenn die n endun des Nummern vom Anfange drs Qu.":„uls an 11.1chge11efcrt wcrden könnexn. h 8 , “
cn- dieBcücliunacn bis spätestens dc1131slend.M. an uns gelan en 111 [lams ctne Unterbrechung erleédcxunduichtsä1umlliche g 5
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Amtliche Nachrichten.
Kronik des Tages.
Se. Majestät der König haben dem Stadtgerichts-tha- s Homberg zu Breslau den Rothen '.)“.dlersOrden vierter
asse zu verleihen gcruht.
Sc. Majestät der König haben deva katholischen Pfarrer „ageman zu Bevergcrn, im chéerungs-Bezirk Münster, 11 Roth?" Adler-Orden vierter Klasse zu verleihen geruhc.
Se. Majestät der König haben dem Professor Mitscher- ch hierselbft gestatxet, den von Sr. H)?.1jcstät dem Kaiser von ßland ihm erchextten Sc. Wladthr-Orden vierter Klasse zu
- en. gSe, Majestät der König haben den Land; und Stadtge- .:s.Rath Mertz in Kottbus zugleich zum Kreis-Jusrizrath den Kottbuffer Kreis, mit Aussclzxuß des Land; und Stadt- richts :'n Kottbus, zu ernennen geruhc.
Ihre Königl. Hoheiten der Groß [) erzog und die Groß- rzogin von MecklenbUkWSchkk-n sind von Ludwégs- hier eingetroffen und auf dem „*.*-Königl. Schlosse in den für
** chstdieselben in Bereitschaft gesckzcen Zimmern abgestiegen.
S&Hoheit der Herzog Gustav von Mecklenburg- chwerin ist von Ludwigslust hier angekommen.
Abgereisk: Se. Durchlaucht der Fürst Adolph zuHo- nlohe-Ingelfingen, nach Dresden.
Zeitungs-Nachrichcen.
Ausland.
Rußland und Polen.
-- - St. Petersburg, 10. Pkärz. Rußland hat in [eßten Jahren die Zucht feiger Schaafheerden sehr zu ver- kommnen gesucht. Es sind vorzüglich drei Gebietsthcile im iche, in wxl_chen dieser Industriezweig fichcLich aufgeblühc ist: Neu-Rusmcyen, die Kleén-Nus,'éscl)en und die Ojésee- Gou- nements. Die ersten dicser Provinzen können als Pstanz- dre; 5er verbefferccn Schaaszucbt und Woll-Erzeugunq bei uns c1ehen1vexdcn; das sehr milde Klima hat diesen Industrie- eig gletcl) tm Beginn sch? in Aufnahme bci ihnen gebracht; gegen_i)at der rauhe Und langwierige Winter, so wie der größten Theile undankbare Boden m den dtéeiOftsee-Goux ements [Yinem Emporkommcn immer große Hindernisse ent- ngcseßt. Liber auch hier sehen wir wieder einer neuen Bc- s, das die Thätigkeit des Menschen bei den ihm von der tur entgege11ge1e1§ren Schwierigkeiten wächst. Die Gutsbe- r in den genannren Provinzen haben im Kampfe mit der cm*, die sie in der That ein wenig fiiefmüttcrlaci) behandelt , ncux Mittel aufzufinden gewust, um zur Akklimatisn'ung *))?ermoHucht „zu gelangen. In den südlichen Gouverne- ts mchch sich die Schaafheerden unaufhörlich, auch die lle verjbcffert sich immer mehr. Kaum sind WIahre vergangen, dcm dre ersten Schaafe guter I.)?erino-Zucht aus Sachsen cin- racht wurden, Und schon steht man jetzt in dem einzigen „uvernement Cherson an 250,0110Schaafe, eben so *.*-iel in der mm. „ Jm Gouvernement Iekaterinoslaw, wo die Grund- !zer die Schaafzucht als die Haupt-Crwerbsquelle ihres" Reick)- ms an usehen ansaqgen, bcträgt die Zahl der Merinoschaafe ,000 . UW. DM. Llusfuhr der Wolle aus dem Odeffaschen fe111v11'd 115,1)1'llc1) tmmer größer. Nach offiziellen Listen be- : dteser Export im Jahre 1826 18,000 Pad, das Pud zu Rubel“; im Jahre 1835 betrUg aus demselben Hafen dieser squr-211*t1kel_schon 116,000 Pud, das Pud zu 30 Rubel. Jahre 18:12 kauften die Engländer von dieser WoUe nur (_) Puk, bald aber den Vortheil gewahrend, den dieser Han- dthnen drin en dürfte, f1'1h1'tcn ihre Sch-ffe schon im Jahre 3 qusOdex a 37,668, und im Jahre 1836 70,336 Puo aus. ) 11) Taganrog nimmt die Woll-Ausfuhr in gleichem Maße Dre Bevölkerung der Klein-Russischcn Provinzen sucht ihre Us uns den ihr offcnsehenden Landwegen abzusetzen. Die,- 'Umsak5 scheint fast täglich eine immer größere Betriebsamkeit r6aleen. Im Jahre 1821 noch war Ruyland an heimischer Ü-Pifoducxton sehr mm. Die Gegenden, wo man die Wolle * ausländ1scher €Reise zu bearbeiten verstand, erzeugten jähr- bdavon mehr mehr denn 35,00“.- Puo, an Werth 600,000 „Yk IJ" Jahre 1834 sehte man aber schon in jenen Bezir- '8'-W"KPUQ für den Werth von 7,557,066 Rubel ab. -- FuckxManufaktm'en gewinnen bei uns einen immer höhe- . rad der Bedeutxmg; diesem Umskande darf es auch uge- "bm werden, daß das Material im Preise steigt. uc!)- YUfakturqn bestehen bexé uns erst seit "20 Jahren. Im Jahre 1 Yk-qduztx'te _man _an 6'/2 Mtllionen Arjchinen Tuch, wovon Ormhecle mr das Armee erheischt wurde. Im Jahre 1830 "SUM“!!! scho!) mehr, dc,nn acht *))?illionen Arschinen , wo- szwee Fünfthetle orhman'es, zwei andere Fünftheile mitt- ssiscJas leßte Fünfthetl abe_r feiyes Tuch waren. Der Absaß ed.?" T„Uche beschränkx s1ch mcht mehr allein auf das „In- C „75 RUM, svndern findet auch Wege „in Mittel-Asien und hxna über Orenburg und Kjächta. Dieser Handel ist jeßt m1ebr bedeutend geworden. „In den Oft ee-Gouvernements, IZ), |ck mit der vervollkommnetern S )aafocht erst e en . “ beschäftige, dürfen die daraus hervorgehenden 91e7ul-
tate glänzend genannt werden. Im Jahre 1836 zählte man im kleinen Ehftland in 67 Schaafstäüen 53,244 Merinos, in den Gouvernements Liefland und Kurland zusammen in 57 Schaaf- ställen 34,250 Merinos. Obgleich eine ungünstige Wiesen-Aerndte im vergangenen Jahre viele der dortigen Gutsbesßer zur Ver- ringerung ihrer Schaaf-Heerden zwang,so hat dieser ungünstige Umstand doch wieder Andere nicht gehindert, neue bei fich zu begründen. Im Januar 1837 zählte man in Ehstland in 100 Ställen 44,765 Merinos, in Léesland und Kurland dagegen in 69 Ställen 40,101 Merinos. Drei ncuerlichst bezründete Tuch- Manufakcuren in Liefland und Kurland kauften im Jahce1836 alle in den Ostsee-Gouvernements vorhandene Wolle , das Pud zwischen 90 - 100 Rubel, an, so daß zur Ausfuhr über die Gränze nichts mehr übrig blieb. Die in Ehßland gewonnene Wolle übertrifft an innerer Güte die der beiden anderen Gou- vernementS; dies be eugten die im Mai 1837 siattgehabcm öf- fentlichen Woll-Expo [tionen.
AUch in Osk-Sibirien in den Gouvernements Jeniseisk und Irkutsk, sind neuerlichs1 bemerkenswerthe Versuche zur Ver- cdlun der Schaafzucht, und somit auch zur Gewinnung feine- rer * ollfabrjkate geschehen, die Keb eines über aüe Erwartung guten Erfolgs zu erfreuen haben; un xachtet man bis jetzt all- gemein bei uns qlaubt, das rauhe lima Sibiriens sey ur Erzielung feinwofliger Schaafe nicht fä ig. Im „Jahre 1 32 begründete man in Irkutsk eine Actien- esellschaft, die fich zur ausschließlichen Tendenz die Veredlung der Schaafzucht in Ost- Sibirien stellte. Als vorläufigen Fonds .dazu stellte fie ein Ka- pital von 80 000 Rubel, unter 100 Actien , jede zu 200 Ruöel vertheilt. Öéx Regierung trat ihr auf zehn Jahre von den unangebauten Kron-Ländereien eincn Flächenraum von 10,000 Desätin, die Le selbst auszuwählen befugt wurde, mit der Ver- günstigung a , während zehn Jahren die Freiheit zu haben, Merinos und andere feinwolli e Schaaf-Gattungen aus der Fremde , ohne Erlegung des olls herüberkommen zu lassen. Der im IaYe 1832 in Moskau vom dortigen Schaaf üchter- Verein, zur, ortirung, der Wolle angestellte Engländer arvey transportirte im gedachten „Jahre aus Sachsen die erste Meri- nos-Stammheerde von 260 Schaafen nach Irkutsk, welche von jener Compagnie sogleich in vier Sectionen vertheilt wurden, wovon drei für:? Gouvernement Irkutsk und eine nach Jeni- seisk kamen. Nach dem leßten Bericht dieser Gesellschaft vom Jahre1836 hatte s1ch diese kleine Heerde in ihrem Territorium auf 5688 Stück vermehrt, in welcher sich die der veredelten Schaafe und Merinos auf 4768 Köpfe belief. Sie seßte im ger dachten Jahre an 334 Pad feiner Wolle theils in Zrkursk, theils in Nishnji-Nowgorod und Moskau ab. Freilich ünd die ersten Resultate in diesem neuen Industriezweige für einen so kolossalen Landstrich wie Sibirien, sehr unbedeutend; sein e'cster glücklicher Anfang verheißt ihm aber e_e'n baldiges Empor- kommen; die ungeheuern Sibirischen, dem Ackerbau bisher un- zugänglich ebliebenen Landfiächen sagen ihm zu. Der rege Eifer der Öcseüschafr wird auch die übrigen Grundbesißer auf- muntern, ihn zu verbreiten. “Für die künftige Wohlfahrt Si- biriens kann er bei der Nähe Kjächtas sehr wichtiZl werden, wo die Woüfabrjkate jährlich einen immer skärkern bsaß ge; winnen. .
Ein Handelsschreiben aus Warschau meldet: „Unsere Schaafhecrden-haben in Folge der lehren Kälte viel gelitten; dies wird auf die nächste Schur nachtheilig einwirken. An vielen Orten Ungarns sollen fich die Schaasbeerden in keiner bessern Lage befinden. Die Kornpreise erhaltet: sich hier stetig; dagegen verthcuern sich die Kartoffeln fortwä rend. Nur die wenigsten unserer Fabriken, während der gro en Kälte fciernd, haben seht bei einiger Abnahme der leßtern ihre Arbeiten wie- der beginnen können; die meisten verharren noch unthätig. Fortdauernd herrscht bei uns großer Geldmangel und Miß- krcdic. Mehrere Handelshäuser fallirten hie'r in den letzten Monaten; eines stellte noch vor wenigen Tagen seine Zahlun- gen ein. Wir hoffen, im Frühjahr unsere Handels-Angelegen;
-l)eiten verbessere zu sehen und müssen dies um so mehr wün-
schen , wenn wir nicht neuen Bankerotten entge enseh_en soUen. Im Handel mit Bauholz, dessen Zufuhr_die interbahn sehr erleichtert, eröffnen fich uns günsige Ausnchten.“
St. Pet.ersburg,10.MäZ. von Weyrauch ist hier im 80srm ahre seines Alters mic Tode abgegangen. '
Der Ober-Stallmeéster, Fürst Dolgorukoff, ist iyterimistisch
auch mit den Functionen eines Präfidenten des Hof-Inten- dantur-Comptoirs beauftragt worden. ..". . Nachdem wegen administrativer Rüchfichten die Juden aus den Städten Sebastopol und Nékolajew entfernt worden, hat fich die Nothwendégkeit gezeigt, die christliche Bevölkerung die- ser Städte, namentlich der Handels; und der Handwerker- Klasse, zu vermehren. Durch einen- Kaiserlichen Ukas wird daher denjenigen christlichen Kaufleuten und Handwerkern, die s1ch in Sebastopol und Nikolajew niederlassen wollen, eine an- sehnliche Abgaben-Erleé terung auf n'?) Jahre bewilligt.
Im Laufe des „Ia res 1837 pa mm 1300 Schiffe die Sulina-Mündung der Donau. Es befanden sich darunter 152 Russische, 90 Oesterreichische, 501 Türkische, 19 Englische, 81 ?onische 130 Sardinische, 289 Griechische, 16 Wallachisehe, 2
xanzöfi che, 1 Preußisches und 1 Moldauisches Fahrzeug.
Warschau, 13. März. Die Gemahlin des Fürsten Statt- halters O| vorgestern hie?» zurückgekehrt, weil es ihr, bei der durch hai eingetretene haummr und das Anschwellen dee
Der wirkliche Staatsralh'
Flüsse überall unterbrochenen Communication zu beschwerlich- war, die Reise mit dem Fürften weiter fort; ehen.
Seit sechs Tagen, seitdem das Eis der 0 mn Weichsel sah in Bewegung gefaßt, 111 das Wasser dieses Stroms fortwährend im Stel m_ und ham vor eßem bei Wa chau s en eine Höhe von 18 ux; 7 Zosl über uu erreicht, 5 on hd er als bei der Ueberschwemmung im vorigen Mai. .Das Ausmten des Was- sers wird übrigens nicht bloß durch das bedeutende Anschwellen
der oberen Weichsel bei Zawichost urid KrakmxÉ sondern auFF»
durch die Hemmung des Abflusses unterhalb arschau veru' sacht, da fich anderthalb Meilen von hier zwischen Wakow und Tarehomin eine unßeheure Menge 41,11; auf ethürmt und festgese t hat. Gestern Nachmittag ie das Wa er von neuem. Das orwerk Zeranic und der & sische Werder sind ganz überschwemmt, und dée Bervohner, die sieh mit Mühe noch unter das Dach flüchten konnten , mRren zwei Tage lang dort auöharren, ohne daß man ihnen zu „ülfe kommen komm.
F r a n k r e i ck). B Deputirten-Kammer. Sißung vom 10. ärz.
lNachtrag.) Unter den Bittschriften , die in dieser Slang
zum Vortrag kamen, befand steh auch eine eines gewissen er- ciex zu Rougemont, im Departement des Doubs, worin der- selbe auf Wiederherstellung des St. Ludwigs-Ordens antrag. Der Beriehterskaeter stimmte far die Tagxöordnung, da das Tragen des gedachten Ordens im Jahre 1830 gar nick): verbo- ten wotxden sey. Der General Demarcay bestritt diese An- sicht. Es habe zwar allerdings seine Richtigkeit, daß no 5111- jährlich im Budget Unterstützungen für St. Ludwigs; itte: Kurirten; indessen glaube er nicht, daß selb unter der vorigen
egierung der gedachte Orden durch ein eseß wieder einge- thc worden sey. Er stimme nun zwar auch seinerseits für die
ageöordnung, jedoch könne er den Grund des Berichterstatters nicht gelten lassen daß, da das Tragen des St. Ludwigs-Kreu- es seit der Iuli-Äevolution durch kein Geseß verboten worden, eder, der im Beßhe de elben sey, auch das Recht habe, das Kreuz anzulegen. err alverte bemerkte hierge- gen, daß das St. Ludwigé-Kreuz schon sehr öffentlich getra- gen werde, und daß er erst ganz kürzlich Gelegenheit Thust habe, fich hiervon mit eigenen Augen zu überzeugen.
er Minister des öffentlichen Unterrichts meinte, daß dies ein Grund mehr sey , zur Tagesordnun zu schreiten. Der General Demarxay behqrrte dagegen bei Feiner Anscht. „Als die Ehrenlegion errichtet wurde“, außerte er, „ward zu- gleich verordnet, daß kein Franzose einen anderen Orden als diesen oder diejenigen tragen dürfe, die noch etwa durch Kaiser!, Dekrete geskéfcet werden möchten. Das späterhin gestiftete gol- dene Bließ ist niemals getragen worden, wohl aber der Orden der Vereinigung, der jedoch, wenn ich nicht irre, unter der vorigen Regierung durch eine eseßliche Maßregel aufgehoben wurde. Was den St. Ludwigs; rden betrifft, so ist er niemals förmlich wiederhergesiellc worden, und wenn auch die vorige Regierung ihn vertheilt at, so wax fie doch geseßiié) dazu nicht berechtigt.“ *- Na einigen Gegen-Bemerkungen des Obersten von Lespinasse wurde gleéchwohl über die betreffende Eingabe um so mehr zur Tagesordnung geschritten, als die Kammer bereits in der voréJen Scsfion über einen ähnlichen Anna einen ähnlichen Besch uß gefa : hatte. *- Jn einer an- deren éttschrifc beschwerte ein Herr * habot fich darüber, daß die Staats-Beamten gewissermaßen etwas darin sucht_en, ihre" Namens - Unterschrift so unteserlich 11111 nur immer mögiickxzu machen, wodureh oftmals, namentlich bei gerichtlichen Doku- menten, große Verlegenheiten entstünden. Die Vorstellung wurde dem qesammten Minister-Rathe überwiesen.
In der Sihung vom 12. März kam zunächst der Ge- seß-Entwurf Zur Berathung , in welchem die Regierung einen Zuschuß von ,603,000 r. zu den Penfivns-Fonds der Mini- Ferien der auswärti en ngelegenheiten, des Krie es und der
“ inan n verlangt. ach einer wenig erheblichen ebam ging dersel e mit 220 gegen 31 Stimmen durch. »- Ie : kam der eéhe, von
Geseß-Entwurs wegen derÖeheimen Fonds an die welchem bekanntlich das énifterium seine Exikkenz abhängig macht. Herr Garnon , ein Mitglied der mit der Prüfung dieses Entwurfs beauftragt gewesenen Kommission, er kiff vor- we das Wort, um wie er fich ausdrückte , eine Lü e auszu- fü en welche die Kammer ohne Zweifel in dem Komméffwns- Bericéte wahrgenommen aben werde. In diesem Berichte sey nämlich die Anfieht der inorität qänzlich mit Stillschweigen übergangen worden, wä rend ts doc]; billig gewesen wäre, daß man der Kammer diese nücht eben so gut als die der Majo- rität mitgetheilt hätte. Im Namen der Minorität, welcher er an- gehöre , erkläre er daher nachträglich, daß es dieselbe __Wunder genommen habe, wn die Ministu nachdem in der Thron-Rede von der Überall wiederkehretiden Ruhe und Ordnung gesprochen worden, je? noch so beträchtliche Fonds zu geheimen polizeili- chen Aus 4 en verlangen könnten, und daß m_an 6? nothwen- dig der ermurhung hékgeben müsse, daß dtesen onds eine ganz andere Bestimmung egeben werden solle, cm zur Sub- ventionirung einer *unredliXoen Prese- dée nur dazu diene die Leide cbaften aufzuregen, tt fie zu besänftigen. Hieran ließ Herr an vier fich als erster eingeschriebmr Redner verneh- men. D elbe erqärte mit seinex gewöhnlichm NUM daß er zu der Zahl derij eu Depunrten gehört die kein onde- res Vertrauen" zu den estern hätten. Ér “ dar- auf die auswärtige Politik des Kabinen , bei M en- eit seine Unbekanmschaft mit den partum “ :-
rauchen ihm Wag» _m Somme der mrs" ' zn-
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