'„ “*“-ja: „* „.,
Ayuntamiento und der Gleichg-thigkeicrer ?LZgicrung bei einer o“wi ti en An ele en eit in enntniß zu 9 en. . s IthTaZ ist higer§1nhvölliger Ungewißhxit über die Resultate des Gefechts zwischen dem General-DJkajor Flinter und Basi- lio Garcia. Einiqen Nachrichten zufolge, soll der Leßterr m "Estremadura eingeörungen, nach anderen durch den östlichen Theil der „Sierra Morena nach Atxdalusien zurückgekehrt seyn; endlich wird noch behauptet, er kiey durch-Fuente el Fresno und Malaqon gckommen und schein? Leg“) Toledo vordringeii u wollen." Die in dem Gefecht bei * astril gefangenen Karin en find in Granada angekommen, von w_o fie nach_Malaga transportirt werden sollen. Unter ihnen befindet sich em SYM des (wie bereits erwähnt) am 13. TNärz erschossenen Karli,“- schen Anführers Tallava.“ ' . _ “» ' , Der General Sanz, welcher mirksemer x-ivision sicb 113131» drdli e 0 en at isi ier ange ommen. * M "In ScheIizllga i]? xine Zarlistische Verschwörung entdeckt und es sind mehrere Personen daselbst berhaftet Worden. “ In Cartagena haben in Folge einer Theuerung der «c; bensmittel Unruhen stattgefunden, die aber bald unterdrück:
wurden.
Die Regierung scheint sich jetzt mit den vim den Herren Aguado, Ardoin und Ricardo gemachten Anerbietungetx zu ei- ner Anleihe zu beschäftigen, da die von den Herren Laf11tte11nd
Lafont gestellten Bedingungen nicht annehmbar waren.
Sara o a 19. Mär. Gestern fqrid hier die-Uebergabe der FahnenguZ Standartet? an dir Miliz statt, bis ihr“ von der Königin für die am 51er: bewwsene Tapferkeit verliehen
1 .
wordÖTuLYZKorgen ereignete sich hier ein Vorfall, der an Don Quixote's Abenteuer erinnert. Die am neuen Thurm Hehende Schildwache bemerkte nämlich, daß sich auf der nach „„?adrid führenden Straße eine große Staubwolke erhob. Auf. die da- von emachte Anzeige sandte der General San Miguel m größ- ter »Wie eine KavaUerie-Patrouille ab, um den vermuthecen Feind zu rekognosziren, rand bestieg sofort selbst denoThurm. Dic atrouille fand indeß, statt des erwarteten Feindes - eine „eerde Schafe!
Türkei.
»- -- Konstantinopel, 7fMärLzl. d(Uebel? „I?,itßnéuFae; eri e Ge andte at, seit er_ eine 11 tenz „St e „
Yhasbßchhat, swobeiher ein äuserst freundschaftlrches Schreiben des Schachs Sr. Hoheit überretzhte, häufige Konferenzen mit dem OJTinister des AuSwärtigen,_uber deren Zweck ]rd_och nichts versauter. 9321111 vermuthex, daßider Gegenstand derielben das egen Mehmed Ali gemeinschaftlich zu beochhten-de Verfahren ey, da dessen kriegerische Haltung eben so die-S1ch_erheit Per- fiens, als die der Türkei gefährden Lol]. Die Rustungetrim hiesigen Hafen werden seit_ eniigcn Zagrn mrt größerem Eifer betrieben, als bisher. Es jrhemt, “daß die neuesten Ngchrichten aus Syrien, über dessen bedenklichen Zustand dig„bishrrigen Berichte fiel) vollkommen bestätigen, darabf von Einfluß sind, und es ist mehr als wahrscheinirch, daß die Pforte jeden Suc- ceß der insurgirten Syrier zu ihrem Vortheil zu benußrn und bei gleicherweise fortdauernder Ha'isstarrigkeit Mehmed Tilt s selbst die Offensive gegen ihn zu ergreifen gedenkt. Fast täglich treffen Tataren sowohl 0011 dem Ober: General der Armee_ in “Klein- Asien , als von verschiedenen KÜ-stenpunkceii Syriens, mit Be- richten über die VorJnge in dieser cY_drovmz hier em,"- ein Zeichcn, mit welcher pannu_ng die Pforte den Augenblick zum Handeln erwartet! .Die Be1chwerden der Pforte gegen Meh- med Ali haben ohnedies durci) emr abermalrge von Leßtcrem in den ihm anvertrauten Provinzen angeprdnete- Herabseßung des Werthes dcr Großherrlichen O)?ün_zen „emen 1e1denschaftlichen Charakter gewonnen; die Pforte scheint diese Maßregfel als eme offene Feindseligkeit zu betrachten. Iedenfglls dürfte dies; Anorb- nung Mehmed Ali's seiner Zeit unrer den Gründen erscheinen, dte Se. Hoheit bewogen haben denKrieg gegen ihren mrthhlthaten überhäuften undankbaren Satrapen zu xrneuern. -- Die Refor- men gehen jeßt ihren geregeltcn Schritt fort, fie “dehneii sich auf «(lle Zweige der Staats-Verwaltuug rms. Eine Wichtige Verordnung ist die in letzter Woche rrschienene, 1vodurch als Bedin ung der Erlangung eines Amtes_ en Chef die Bestehung eines 1"kramens vor eschrieben wird, wahrend bisher nur Pro- tection zu solchen rellen verhelfen konnte und dadrirci) hä11fig Leute ange|ellt wurden , die den überqommenen Pfiich-ten mehr gewachsen waren. Es _heißt , daß eine genaue Revision des Janzen Amts-Personals vorgetiommrn werden soll; Wenn man fich über solche Fortschritte aiifrichtig freut, „so ist nur zu be; dauern, daß von Zeit zu Zeit immer Wieder eine Reacteoy em- tritr, durch die sich der Suiratr veratxlaßc ficht, von zwei vor- wärts gemachten Schritten Wieder emen rückwärts. zu thurr; nach und nach kommt man indessen auch so zum Zixle. D,“ Gründung neuer Schulen, VerbefferunZ tm Unterr1cht, Em- fübrung neuer Lehrgegensiändrfür dir „ugend find immer er- freuliche Zeichen. -- Der bisher:?e Capitqin des Hafens, Edhety Bey, ist mit Verleihung des I anges etnrs Obersten zum D:- rekto'r der Geometrie-Sci)ule auf den PrinZen-Inseln ernannt und der Capitain des Arsenals, Ibrahim .„ogia, zum Hafen- Capitain befördert worden.
Inland.
Berlin, "2. April. Des Königs Majestät haben am 30sten 113, M. folgendr Beförderungen in der Armee vorzunehmen geruht:
„, „.--,--., «ck-«1-*
2114
General ; Lieutenant K r au se 11 e ck , Armee.
eralMajor v. Wrangel G": , 1- Großherzoé v.
L »
Oberst v
» v.
» v. Schaper, &ommandeur d
o v.
v v.
v v. Witzleben, Commandeur
» v. Zimmermann , Komm (Charakter).
» v. Arnauld, Commandeur
* v. Holleben, Commandeur
» v. Zastrow,
» v.T1'1mpling, rie-Brigade,
» v. Froelich, Commandeur d
Obersi-Lieutenant v. R u d o rff, inter
» v. Brederloh, vom 19ten
» v. Schmeling, vom 121en
fanterie-Regiments. Graf Herzberg,
“ S
Außerdem:PrinzAdo1phzu H
-- Die Rhein; und Mosel neuesten Blatte, daß des Königs Kabinets-Ordre vom 4. März, auf 'für die Rhein-Provinz in
gen geruhet haben. Der erste
die am meisten Wolle erzeugen;
hält ,
wird, so da selbst
kann.“
um General der ananterie:
u General-Lieutenants: . . Z Commandeur der 13ten Divifion.
Mecklenburg-Schiverin K. H., Chef des 24ften Infqnterie-Regiments. Graf N o siih , Generql- Adjutant.
Zu General-Majors. . . . Wedell, Commandeur der 10ten Kavallerie-Brigade. Dedenroth Commandeur der 10ten Jnf-Brrgade.
Below Commandeur der Wen Garde-Landw,-Brig. Toll, Kommandant von Graudenz (Charakter). ?
Commandeur dcr 13cm Landw.-Brigade. Commandeur der lsten Garde-Kavalle-
Z 11 O b e r | e n: 30sten Infanterie-Regiments.
» Chlebus , vom 2411er: Jnfanterie-Regiment.
» v. Koelichen, vom 40|en anaiiterie-Regiment. » v. Kameke-, vom 7ten Jnfanterre-Regiment. ** v. Kleist, interimisiischer Commandeur des
interimisiischer Commandeur des 2ten
Führer des Lten Aufgebots jstens Bataillons ( wihschen) 22sien Landwehr-Regiments.
Majestät mittelst Allerhdchscey -.
Provinzialstände, die Abhaiäunzxl eines jährlichen Wollmarktes o enz an „
. . ' 't Ueber e un der Feiertage zu genehmi- 16 und 17 Zu", 1111 g l)MYrkt wird deméemäß bereits
in diesem Jahre stattfinden. „Hinlängliche Kapitalien“, äußert
Stadt an eine so leichte Weise nach lassefn den besten Erfolg erivarten, wozu auch noch der
Umiand beitra en dürfte daß viele Wolle abs"dem Süden dur1i) Koblen Fach den Niederrheinischen Fabrikstadten geführt auswärtige Wolle Kosten-Aufkvand , vorerst auf dem Markte angeboten werden
„Heute, Vorm:
s der hef des Generalstabe sel hier bei der
das Steigen innerhalb der Von hier bis i;)egen
fest mit Eis be etzt, Außendeiche.
Wasser in einer . wachsen war. Die Passage ist seit emmt, und von der Nogat, ehlen alle Nachrichten.“
er 6ten Jnfanterie-Brigade.
der Nen Landw.-Brigade.
von Schweidnikz "-
andant S. 363, Sp. 1, Z. 48, statt:
der 121en an.-Brigade. der 14ten Landm-Brigade.
München.
Jahrestages ihrer Stiftung.
er Zten Kavallerie-Brigade. von Schelling,
imisiischer Commandeur des
bei 17 Fuß 2 Zoll völlig in Gang, ' ' ' bis an 23 u 11 Zoll angewachsen, so mit Els und [| f leF131eßn 16 Stunben 9 Fuß daß Langfelder Wachtbude ist der _ und der Eisgang geschieht allein über die Bei Langfelder Wachtbude hatte sich eine Eis: verselzung um 4 Uhr Nachmittags geldset, war aber bei Le kauer Wachtbude wieder zum Stehen gekommen, so daß das Stunde, bis :) Ul)
Ber“ ti un . Jm vorgestrigen Blatte der St. 1 lch g g „Durchlauchc“, lies: Trias?
Wissensclxast, Kunst und Literatur. 91111 28. März ikiicetitSdie KöniglinAkdademiedex ' cwöbnli eöffent e iizung zur 11er es 79 Wiffcnschaflcn diea ck Der zeitliche Vorstand, GeheimLe 8113? eröffnete dieselbe mit 1111ercssantcn Notizen über d“ Leben und Mssenscbafiliche Wirkenzwc1rr verstorbe11e11M11g11eder,y,; ordentlichen: Freiherrn von Moll, uno des auSwariigxu: Sylveß de Sacy. Hierauf las Herr Professor 1311. Jgnaz Dollinger 11111115, handlung über Muhammed's Religwu, naa) tyrer inneren Emma„
.. Man chreibt asthDiésckxs)“ unterm 26. MKM
a s um 1“ ra -
Sgtadt, bei 16,Fuß 9 31111 Wasserstand, kan: treibt fortwährend W
die EiSdecke der W
r um 1 Fuß 11 Zoll l),eute früh hier völlig ZT
so wie von der obern Weichsel
g. 11“
«&
,. ' v. Séiveiniß, inxerYist-FZZZCOMMandeur luna und in ihrem Einfiuß auf xen Charakter und „das Leben desWZ,stenhIxfkqntiUZeZUFigÉischer Commandeur Völker. Die Versammlung war uberaus zahlreich uno glänzenk » » v. iersi 1,11e1 „ * __ des 27sken Infanterie-Regrments. , eoba tun ' » » v. Fisch er, Lter Kommandant von Magdeburg. Meteorologische B ck g . . v » v, Sch eliha, interimistischer Commandeur des 1838, [ Morgens ! I??)ä3n1iteags 123113111146. NF!) t7111111111151: 23sten ananterie-Regiments. __ 1. 211111. 6 1111. - Uhr. „1. co 1111111,» » » v Flotow Commandeur des rten Ufanen- "- ] " « Regiments, 011ftdr11ch ..... 334,01““Par- 335,27““Par. 336,31“;)Par. Quellwarme 0,701" * * *** «0 ,0».-2, .1.ä:,-0 » » v. Reich enbach , vom Generalstabe. Lu1t1värtixx... : “1,10 I;: "L_" Lch Y _ 4,3;0 Y YZYJFZ 1311 » » v' Gerlach, 00111 Generalstab?" [) §1111Ts111jtigu11g 84,1)(7-1.“ 79/pCt. 80 pCt. *)lußdüns'iung()x-WaRi * » v' Rerhenskern, Yom ExneerstcqllFie-Bri Wetter....... Schnee. Schnee. heiter. Nirdcrschlag 0-03771 »» » v.?yeuter,?r1 aYiFdelbeÉTnde; täten HUI; Wind........ NNW. NZZ. NNW. Warm112e§sel+111 v. e a 0 an lk 1" .o- “ - * . "'*' . “*- ,. ' » " ren-Resgki1112nté. M?xxjgzerittcl: 335,26/“Par... “1,4091... "4,0 N... 811161. NNW » » v. „Katte, Commandeur des Garde-Drago- [ . " “ 1. "SNR? iments' 8 e, r 1 n e ]" 0 k | e. » » Prinngugusi von WÜUUMÜUI KH, [)en 2. 1111111 1838. aggregirt dem Regiment Gard? du Corps- „(„ckck-"ck16?" 17072153“ “"ck ÉGÜZ-C'OA-kx-Zskkek, » » v. Unruh, AdjutancSJ.KZnigl.Hohe1t des ';; 1111-11." 12011011. ["T 1171.11" "„ckck Prin en Wilhelm von reu en. ' 1023/ 1001/ ;- 1-1 111, z 993 M ' ' .- 11111-8 11. 4 4 - 4 0111111- 111] r. : / 9) Major PrtÉz AdÄl [?rt vH", AddTeUßen K. H., aggregtrt 15): ZZZFÜÜKZÜ. 4 103 1021/2 |(11k-11.b1eun1.(1o. 4 130?“ _“ der arde- rti erie- riga . ,- ; 5 1.11.8111... 65% 65 110. (w' 110.9 9 /,1 99'11 ZU Oberst ; LieUtenants: :) [(?111111.1:)1)1.u1.1.0. 4 103_ -- 8o111e1113611o 110. 4 1031/9 _ Major v' Sülésch, interimjsktscher Commandeur des Z'sten U111.1ut.8011. (10. 4 1112",/8 -- Kück-1.L.nu112. ] Z" anterie-Regiments. 11111. 511100111. „1 1031/2 -- 5:11. 11.11.1111... 90 /2 .. » v en e incerimisiischer Commandeur des Garde-Re; MW.). (,o. 4 __ __ _ 3 se'rve-Jßifänterie-Regiments. lesugek 110. 41 """3/ -- (;01(1 a1makco -- LLZ'F, 214% (» ' s l) . (1 . io'l'b. - 43 4 _ Reue [)ueaieu «- 4 _ » 1,11 EboTZYaUdt, Commandeur des Kadetten ;,„Mskitut KFZ::tpk-T'kau 111.1. 1 11117/ _ TrixäkjF-TT' __ 137/12 131 . ' ' s 11. l' . 110. 8 -- 11 . a 1111- „ » v. Ycheliha, Commandeur des Kadetten-Jnsiituts 111 1111917111111. 4 101 __ W 115-1111. _ 131/14 1"! Berlin' 90111111. 110. 4 -- 1003/4 [)iscouto -- 3 1
Infanterie ; Regiment, " . 11 u 8 s u r t 1 g 8 Infanterie ; Regiment.
01191191"). 11711111. 5111571111 54'5/16. 25" . 50/ Zyan- 19 8. 01/8./11“keu11§.0kräm.-§0b. 114'/4.
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kassise - .
ohenlohe-Ingelfin Eleni: Kn cour- 90. 40. korrng. 203/3-
50/0 17191. 1071/32. 11111114-141111911 -.
K dT? i g[ l i ck e S
Dienska 3. pri. pagnie, Lust p/iel in 1 Akt. phide, Ballet in “2 Abth., Zu dieser Vorstellung
Wien. 28. -Zeitung meldet in ihrem
den Antrag der Rheinischen den Tagen des 15.,
' ' bezeichnet, verkauft.
s eda te Blatt ind vorhanden um den Verbehr zu un; Montag , .
Feé'siiélzenQ Die gü11s11§e Lage von Kbblenz am Rhein,. an der Im_Schausp11_e|lhause.];t]i8 1-11 1 MW Mosel und Lahn, inmitten derjenigen Theile des Rheinlandes, 2) 311111519111 1311111115, 00111 „
der rege Verkehr, den die
allen Richtungen unter; K ö n i g s | 11 d t i sch
Dieu ag 3. April. , „ _ 3 Akten. ftMZfik von Boieldieu.
1111511111111", 28. 111111“:- 1'1188'178 5'115. 1'0111. 1103/4. 0681611“. 111131. 10“:1 „sncML-rpsn, 27. 1117112.
211151. 6. Usus 14111. krankfurc 11. 1".
50/0 Span. Renta 23.
]) 0161119110118,
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Jörgen.
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nanterie-Re iments'" . 0 111 c. 1063 „6. 40/ 1011/ . (;.
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n1ents zu Fuß , Zank-zcmen 1439. 1430. 11-113]. Russ. 108 /4. ,0 01-1 . . » v. Wussow, vom Generalstabs. 30/0 ... [&.-eus 11111. 18. 1231-13, 27. 1111111. 0 , » v. Thümen, Flügel-Adjutant- 50/0 Rente fin 60111“. 107. 95. 3.9/() 1111 00111". 80. 25. 51,11,
Passiva 47/3. 11
Mär:.
40/0 1005/3. 3010 817/15. 21/290 «11 Neue 14111. 610.
ck Z "1 p i e l e. Jm Opern an e: „ » Hierauf, auf Begehren: Die ' von Ph. Taglioni. , * werden Opernhaus - Billers
Hummer und Co
1'31111671118 1311 11 3) 53115 Rom,!
1113111123 81, romanx 1110119111125, 1111111871118 81] 1 acta, 11711“ 1111. 11111
e s T h e a t e r. , ße Dame. Komische Oper *
hier, ohne besonderen
Redacieur Lai. („'ner-36. Gedruckt bei A. W. Hayn-
-
Bekanntmachungen.
ot wendiger Verkauf. OberI-kLanZeSgcriclm zu Marienwndcr.
D'e Erbpachtögercchiigkxit auf das i_111Danzig_er Rc: yicrilmgs-Bezirk im Preuß. Stargard11chrn „Kruse gelc: Jene DomainenBorwerf 213an Nr. 100, 111118539Tvlr.
Ti! er arbtundzwanzig SilberYoschen vier Pfennige,
zufolge der nebst Hypotheken: chem und den Bedm- bei Strafe des
ungen in der Registratur einzusehcndcn Taxe, soll am richte ehöri an nmelden. sev S g g detzl 4. März 1838.
18. Juli 1838, Vormittags um 11 Uhr,
, - Qldenbur , an Okkentücber Gerichtssteüe subyasiirt werden. Die 9
ihrem Namen und Aufenthalte nach unbekannth Erbxn Großherzoglich Old enburg1sches Militair- er! der Christine Monzel, fiir welche 51111 [Zub. 3 R0. 1 em väterliches und männliches Erbtheil 1111 Betrage von 318 Thlr. 46 gr. 12 pf. (15 sgr. 7 pf.) eingetragen seht, werdcn bieryurci) “öffentlich vorgeladen-
Bekanntmachung. , Nachdem der Militair-Arzi dritter Klasse, Friedrich 'lltKöwits, _ „ 12T! lYulxzusi 1837chim hiesigen M1litairzyoswtal ohne Testament verstorben isi, so werden die
Erben dc elbcn, Gläubigerffoder aus einem andern Rcchthrunde an
-- - - d Na la de elben Ansprüche machen, hierdurrh Ms 1". UK. Achttausend funfbundert 11er1n11nddrc1ß1g 1111111] ef orKrtß sol (II? 111 am Mittwoch,
gebürtig aus Naumburg, am
unbekannten so wie ane diejenigen,
den 25. 21111111. J., Auöschlusses beim unterzeichneten Ge-
i 1. Oberger ck Jürgens.
welche] als N eAus abe der 6ten Auflase- fortgeführt bjesuzumJZhre 1838.111 1581eferungenacirca Zwölf
* U1iver al echichte in diesem Umfgnge 131111711- A111chaf17u119s durch die monatliche L1eferung schr
Leipzig, den 22.Jauuar 1838.
'*'911'1'1'Z'11emer Aszetger für die Preußische" Staat““
So eben iü bei Buchhandlungen des
Literarische Anzeigen. Vonsr W 11 scsichce ' e e fürPgebilldÉte Leser t?nd S1udierende.
Bände in
12 Bogen. Geheftet ä ;Thlko- pier,
haben wir heute die achte Lixferunc? an die Be: Subscriptions-Preis fürs steller versandt. Das Ganze w1rd im _ u
li vollendet
e, n und dann die neues bilden,
10 sgr. eichtert wird.
. C. inrichs che Buchhandlun . Durch E. S. IMMS: (Stechbxihn RU) zu bezieß
mit Lessing's Portrait in S
Der Ertrag isi Denkmal bestimmt.
V o 1? sci) en. Charlottenstraße Nr-Ai, Ecke der Doroth“n
uns erschienen und dW. I"; und Auslandes zu1'1
der erste Band der neuen Aus?,abexvon ck ck Gotthold Ephraim Lesxmgs samm Schriften,
herartsgcgebeu von Karl Lachmann'jiuk
Großoctav, auf !:va
Ganze 12T“
Ferner ist bei uns zu haben: . ,s -„ " ' 11 wo [: Or. G. Ricsser, einige Worte über Lessing . ubersichtbchsie un h mal, an die ISraeiiten Deutschlands ger1chttk
znr Beisteuer für'
e Buchhandlung-
betrz Hauptstrogx
ivision, von
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„___-/ *
Allgemeine
Berlin, Mittwoch den 4""
April
211311110)? Nachrichten.
Kronik des Tages.
Des Königs Majestät habcn dcm Regierungs-Vice-Präsn “„.-'n *“.0211llcr 111 Stcicin den Charakter und Rang eines „eheimcn Obzr-chicrungs-Raths Ullcrgnädx'gst SU verleihen - t_ * ' , el"[J.-Ze. MaMsTÜt dk!" 315th haben dctrScbläcbtermersiern Zo, “ricdrich und „Karl LUQW1g Rabe zu Porsédam
stk-Zdeiiar 111,9 Hof-ScylWrcrmciüer beizulegen gcruhc.
Ihre Königl. Hoheiten der Eroßherzog und die Groß, erzogin von I)chklenburg-Sch1ver1nsmdnachLudwigs- sr zur:,“xckgckcbit.
.._-„"_-
Königlicbe Bibliothek.
Die Königiiäw B101101hck-_111acht abertrmls dqs Publjkmn ringend 1111f die Nothwcndigkcit gusmcrkmm, bci Zurückgabe er entitchcnrn Bircher jedesmal" die darüber ausgestellten Em- angstheinc z11r11cksorder11 zu la11c11.
Se. Durchlaucht der Königl. Württem-
J ekomtnen: „ [UI Fürst 211191111 zu Hohenlohe-
eraisrbc Gcncralz Lieutrtrant, „e'hringrn, aus Schirzirn. . . . Se. Cxcrchnz dcr Generawautenanc und 1111 1111811111 kom- andirende General des “Zcen ?(rmec-Corps, von Block, von , 11.
resYer Gencral-Major und Commandeur der Garde-Jnsan,
rie, von Röder, von Torgait. . . Der Getiekal:»))?ajok und 11-1 1111011111 Commandeur der 12ten
Pfucl, von Stettin. “.'ibqereisi: Se.!OurchlauchcdcrErbprjnngSckMum,
urg;prpe, nach Magdeburg.
Zeir1111gs-F?11chrichcen. A u s l a n d.
Rußland und Polen.
St. Petersburg, “.)-“1. JJTärz. Der seitherige weltliche eisifzer des evangelisch:lutberiscben Konsistoriums in Moskau, iaatsrail) Reiß, ist zum Präjidenten dieses Konsistoriums er-
nnr worden.
Dek scilbek bei dk? Wsssrbcn Gesandtschaft in Neapel an-
stellre Kammerherr Fürtk Fedor Goiikzin ist mit Avancement m Wirklichen Staatsrats) auf seine Bitte entlassen worden.
In Qharkoff starb in einem Alter von 77 «mhrcn dcr irkl1chr Skantöratk) ].)1. Anton Maier. Fast 20 Jahre lang -r er Zniprkcor des dortigen Medizinalwesens und Vorsikzer ' evangelischcn Kirchenratl).
mente 711 *“1 Sachen im Kasanschcn Gouvernemenr und ein scri- 1'nrs Hans in Kasan zur Errichtung einer Anstalt zur Auf- -h1nc adeliger Fräulein angewiesen.
Dem GenerabLicutenanc Schubert, dem Russischen Konsul “de_rt und den Petersburgischcn Kaufleuten LÜderc und Zeli- [E11 ist die Erlaubnis; errheilc worden, fÜr gemeinschaftliche rchnung eine Fabrik von Bleiweiß anzulegen, so wie dem eneral-Lieutenant Deström, eine Gesellschaft zu errichten, um rmittelsr eincr Wasserleitung dic Häriser von Petersburg mit asser zu versehen; letzterem mit einem ausschließlichen Privi- ,i11m W 20 Jahre.
Im Spqskischrn Bezirk des Rjäsansclwn Gouvernements hi ein Liijähriges blindes ONädcizcn, die Tochter eines KK- 15, wegen ihres ungewöhnlichen GrdäMniffrs uno ihres Diel)- :Talrnrcs die allgemeine '2luf111erksa111kcit auf sic!). Dukch den vrl-Yorwerneur von Rjäsan davon in Kenntniß gesetzt, machte r »)):mrsrer „dcs Juxern eine Mittheilung an die hiesige Rus- che Akadctme, dk? 1lch Veranlaßt fühlte, dem jungen Mädchen * Geschenk vori 100 Rubrln zu machen, ihr die „Stunden r 2111dacht“, Karamsm's „Russisch Geschichte“ und andere Üchrr zu senden und ihre Gedichte zu ihrem „Besten in 3- 0 Exemplaren mir Hinzufügung der Mittheilung des Mini“ rs und der Verfügung der Akademie drucken zu lassen.
Warschau, 30. März. Das Wasser der Weichsel ist,
. chdcm es schon auf 9 Fuß 5 Zoll gefallen war, am L?sten d.
eber um 2 Fuß 2 Zoll gejkicgen und seitdem auf dieser “6 e liebexn;_,oberhalb Warschau, bri_O)kniszew und KVZÖUYÜCJ, c das Eis noch fest, und man bewrgc ein nochmaliges Stei-
?ddes Wassers, WWU sick) ]ene Eiswassen in Bewegung setzen en.
Frankreich.
,Paris. 29. März. Die Privat-Angelegcnheiteu des Herrn
. il von Girardin sind so sehr vor das Forum der Oeffentlich- t-g-engeri worden. und fein leßtcr Prozeß vor dem Zucht- l1ze1:Oer1ci)te-l)a.t 11) Paris die allgemeine Aufmerksamkeit in [chem Maße_1n Aywruch genommen, daß es wohl der Mühe lohnen saxemt, uber den Mann und die Sache einige nä-
YHAlJfPYMe zu geben.. *- Herr Emil von Girardin, gegen- rtig sd «;ahre air, sertomehreren Jahren Mitglied der De-
xirten-Kammcr, ist, wre man auch Über seinen Privat-Cha- ter denken_mag,_1rdenfalls ein Mann von großer, man
_nnte sagen, industrrruer Thätiqkeit. Der Haupr-Gegcnstand tnrr' Brtkrrbu11ae11 1e1't_ der Revolution von 1830 war eine ksNm 111 der Journalistik, und es läßt sich leicht erklären, wie auf“ 111111111 Wige nothwendig mehr Widersacher als Anhän- 1 „11110111 1111115111. Während die Französischen Journale enim Allgemeinen znr „Verfechterin aller socialen Refor- aufwarfrn und keine Gelegenheit vorübergehen lie-
ße", um „sich durch anscheinende Uneigennüßi keit die1enige PVpUlarität zu verschaffen, die sie als die erste edingung ih- rch materiellen Wohlrrgehcns betrachten, stemmten sie sich zu- glcirl) mit aller "Macht gegen jeden Versuch, der darauf abzielte, an ihrer eigenen Existenz irgend etwas zum allgemeinen Besten zu verändern. Gewaltig mar daher das Geschrei, das die Zei- tUUIL'Istbreiber erhoben, als Herr von Girardin von einer Her- gbseizung des Abonn-xments-Prcises sprach, Letzterer kummerce nel) indessen eben so Wenig darum, als er sich an den ihm ge-
11c11,_dc11 geistigen Einfluß derselben bekämpfen, und sie zu einem rrm industriellen Institute herabwÜrdigen wolle. Er gründete ein Journal (la_Prcsse) und setzte den bisherigen allgemein angenommenen Abonnementspreis von 80 Fr. mit einemmale 11111 40 Fr. herab. Vergeblich suchte man ihm von allen Sei- trn, durch Raisontiements und durch Zaiz-lcn zu beweisen, daß bei etnrm solchen Preise nicht allein durchaus krin Vortheil, sondern nicht einmal die Existenzeinchournals grsichertseyn könne. „So handle ich also nichr aus Eigennuß!“ erwiederte Herr von Girardin und ickzie sein Unternehmen mit Beharrlichkeit fort. [L,000 Abon- nenten schlossen sich dem neuen Journale binnen Jahresfrist an, und sicherten demselben, namentlich in den Provinzen, einen. bedeutenden Einfluß. Herr von Girardin zog das innere Getriebe der Journalistik mic rückfichtsloser Offenheit vor das Forum des ublikums; er zeigte die ungeheuren Vortheile, die bisher den ournalen auf Kosten ihrer Leser zu Theil gewor- drn, uns; so zwang er nach und nach sämmtliche Journale, die einen, ihre Preise herabzuseßen, die andern, ihr Format zu vergrößern und die Insertions-Gebühren, diesen fruchtbarsten Boden der Journale, billiger zu stellen. Während das Publi- kum sonst für die Insertion einer Zeile [Fr. 50 C. (12 Silber- groschen) zahlen mußte, wagt jexzt kein Blatt, mehr als 1 Fr. zuiverlangen, und die meisten inscriren für 00 bis 80 C. die Zelle. Daß Herr von Girardin von sämmtlichen Journalisten wegen dieser Verminderung ihres Wohlstandes gehaßt und auf alle mögliche Weise angefeinder ivcrden würde, ließ sich vor- aussehen, und er War darauf gefaßt. Es gehörte ein jugendlicher und entschlosscncr Muth dazu, um eine solche Bahn zu betreten, und Herr von Girardin zeigte sich als von einem solchen beseelt, indem er gleich von Hause aus sagte, daß er mit der Feder in der einen und dem Pistol in der anderen Hand schreiben1vürde. Die Gelegenheit, die letztere Waffe zu gebrau- chen, ließ leider nicht lange auf Zieh warten. Man kennt die Veranlassung und den traurigen (uSgang des Duells mit Ar- mand Carrel. Die Feinde Girardin's mußten ihm zugestehen, daß er sich in dieser ganzen Sache mit Mäßigung und ugleich wie ein Mann von Ehre und Muth betragen habe; a er Ar- mand Carrel war, trol; seiner rrpublika1iischen Gefinnungen, wegen seines Privat-Charakters so allgemein geachtet," sein Le- ben war für das Leben einer gewissen Partei so unumgänglich tröthig gewesen, daß sein Tod die Summe des Hasses gegen Herrn von Girardin auf eine Weise häufte, die gewiß viele
, . , - Andere mit Schrecken erfüllt und von i rem We e ab elenkt Die Wittwe eines Obersten Rodionoff [)at in ihrem Tex [ haben würde. h g g
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Herr von Girardin blieb aber bei dem, was er recht und vielleicbr auch für nützlich erkannt hatte. Er sei;.te alle seine literarischen Unternehmungen, die al- lerdings vorzugsweise auf Wohlfcilheit berechnet waren, unge; stört fort, erklärte allen denen, die mit den Waffen in der Hand Carrel's Tod rächen wollten, daß er kein Duell weiter anne!)- men würde, das sick) noch auf jenen traurigen Vorfall bezdge, und zeigte auch den moralischen Muth, die Gerichte in Anspruch zu nehmen, als man ihn durch absichtliche Beleidigungen zu nenen Duellen zwingen wollte. Als er bei den [el_zten allgemei- nen Deputirten- Wahlen neuerdings in Bourganeuf als Kan- didat auftrat, ließen seine Gegner kein Mittel unversucht, um seine Wiedcrcrwählung zu [)intertrriben. Man nannte ihn den bezahlten Mörder der Patrioten, den literarischen Freibeuter “Frankreichs und legte ihm direkt und indirekt alle möglichen Betrügereien zur Last. Die Wähler von Bourganeuf ließen aber diese Schmä ungen unbeachtet und Herr von Girardin ward mit großer 7 timmen-Mehrheit zum Dcputirten ernannt. Er Überlieferte diejenigen Personen, die es sich zum Geschäft gemacht hatten , ihn bei den Wählern zu verleumden, den Gerichten; sie wurden verur1he1lr, dem Herrn von Girardin eine EntschädigungWSumme von 8000 Fr. zu bezahlen, die dieser aber nicht annahm, sondern den Armen von Bourganeuf zum Geschenk machte. Wenige Tage darauf hieß es, diese Großmutk) sei) eine Lüge, Herr von Girardin habe das Geld in die Tasche gesteckt; Tages darauf produzirte aber Herr von Girardin eine Empfangs-Bescheini ung der Behör- den von Bourganeuf, und man schwieg. Kaum hatte Herr von Girardin einige "Monate lang seinen Pflichten als Depu- tirrer obgelegen, so sannen seine Gegner auf neue ONittel, um ihn von diesem Posten zu entfernen, oder ihm denselben zu ver- leiden. Der Redacteur des „Sircle“, dem er öffentlich nach- gewiesen hatte, daß seine Rechnungslegung über das von ihm verwaltete Journal falsch und bloß darauf berechnet sey, das Publibum irre zu leiten, erbat sich von der Kammer die Er- laubniß, Herrn von Girardin wegen Diffamation _erichtiich verfolgen zu dürfen. Die C'riaubniß ,wurde ertheiit, Zeri“ Du- tacq, eben jener Redacccur des „Sit-cle“, reichte seine Diffa- marions-Klage ein, ward aber abgewiesen und in die Kosten verur- theilt. Gleich darauftrat ein Herr Dutertre, ehemaliger Actionair
'des „Musée des families“, mit einer neuen und weit ehrenrühri-
geren Anklage gegen Herrn von Girardin hervor und verlangte ebenfalls von der Kammer die Erlaubniß, Herrn von Girardin tvegen Gaunerei gerichtlich belangen zu dürfen, Die Kammer, die jrlzt zu der Ueber cugung gelangt-x, daß es weniger darauf abge11'hrn war, sich echt zu verschaffen, ais Skandal zu er- regen, prüfte die Anklage genau, und verweigerte die nachge- suchtr Erlaubnis. Herr von Girardin hätte sich hinter diese Weigerung seiner Kollegen vcrschanzcn, und fich wenigstens fürs erste dem gegen ihn bcabfichrigtxn Prozesse entziehen können; aber er benahm sich auch bei dieier Gelegenheit wie ein Mann
* nunmehr erWarren ,
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yon Ehre. Er wies den Schild, mit welchem die Legislatur ihn deckte, xurück, reichte seine Entlassung ais Deputirter ein, und stellte sich vor das Zuchtpolizei-Gericht. Hier, wo es dar- auf ankam, die Verleumdungen durch Thatsachen zu beweisen, siegte abermais Herr von Girardin. Er ward freigesprochen und sein Ankläger in die_ Kosten vcrurtheilt, und es läßt sich daß er aufs neue als Kandidat vor die Wähler von Bourganeuf treten werde. - Da wir uns hier in
_ Z eine kurze Schilderung der Verhältniss eines (Mannes einge- machten Vorwurf kehrte, dax; er die Heiligkeit der Presse anta- '
[Essen h_aben, der jedenfalls" einen_bedeutr_nden Einffuß auf die Franzbmche Press in ihrer äußeren Cl'scheinung ausgesxbc
; hac, w entnehmen wir schließlich auch noch einen kurzen Aus"-
ielt, um einige leidenschaftliche und beleidigende Ausfälle des Lercheidigers seines Gegners zu beantworten.
„Sie würden“, sagte Herr 12:11 C'1r.1r'o111, „Anstand genommrn baden, 1111111, so öffcntlici) „111 brlcwiacn, 1171111 Sie rs dcr Miihe 11211111 81011111: härten, vorher einige von dcnjcni-grn Personen "11 bcfragcn, wclche Zeugen der vorzüglichsien Handinngcn memrs Lc ens waren, nnd die Ihnen gewiß die Wabrbm iiber n1:111en Cbar.1ii-.r, dieWab'r- beit über alle jene gebässigcn Anschuldigunßrn, 511 12:1111 Widcrimii Sie 1711) so eben gemacht habxn, gesagt haben würde". Es wäre Jb- 11c11 so leicht gewesen, alle d1e1211igcn zu brfrag-rn. die ein iinzigcr- Mal in ihrem Leben 111 Geschäfts - Verhältnissen mit mir gestandrn haben; Sie würden auf keinen einzigen gestoßen fern. der Ihnen nicht gesagt hätte, daß sie mich immer rechtlich, wahr, uneigrnnüsig und als einen Ebrenmann erfunden baden. Ich habe schon viele Feinde verloren, aber niemals einen Freund. Sie haben fick) sagen lasen, daß ich ein unverschämtcr Spekulant, ein Mann sey, der der öffentlichen Skit|ichkrit Hohn spreche, dcr auf eine aiännnde Weist von dem lebe, was er Anderen abgenommen. Wenn Ihnen wirklich an der Wahrheit gelegen ist, so werden Sie in diesem Saale Männer genug fiuden, die mich Jahre lang genau kennen. Befragen Sie dieselben! Sie werden "ihnen sagen, daß,we1111 mehrere meiner Freunde mir einen guten Theil ihres Vermögens verdanken, ich mich um mein ei tncs immer am wenigsten gekümmert babe. Wollen Sie den Stand effclbeu kennen, so verfichere ich ancn auf mein Ehren- wort, das; mein ganzes Vermögen fiel) auf 229 3111 Fr. beläuft. Um dies „zu erwerben, babe ich 15 Jahre lang Täglich mehr als ].") Sncn. dcn gearbeitet, -- die Arbeit eines Handwerkers, der von seiner Hände Arbeit lebt; 111) habe wird um 191101 scixlafcn gelegt und bin um 3 Uhr Morgens aufgestanden. Sieben Stunden Sch1as, das war von jeher mein großer Laras. Will man mir denselben a11ch etwa zum Vorwurf machen? Wenn Sie, 111. H., nur ein Viertel der Zcit, die Sie dazu aufgewandt haben, um mich der Schande preis;11gebrn, beuuyi hätten, um dée Wahrheit zu erforstbcu, so wiirden Sie, 11.111 1111th anzugreifen, Ihre Stimme 1111re10oben haben, lim mich 111 vir,- 1,ei igei.“
Bei der bevorstehenden Deputirten-Wahl in Bourganeuf wird es sich nun zeigen, ob die Wähler ihn als ganz rein aus den schmuhigen Kämpfen, in die man ihn verwickelt hat, hervorge- „angen betrachten. Herr von Girardin 1chien uns bei der YteUUUg, die er gegenwärti einnimmt, interessant genuéz, um über seine persönlichen VerZälcnisse die gegenwärtigen I otizen zusammen zu stellen, bei denen es uns lediglich um eine unpar- teiische, auf anerkannte Thatsachen gegründete Darlegung zu thun war.
Der »Moniteur meidet jeizt daß die Herzogin von Or- leans sich im fünften Monat der Schwangerschaft beßnde, und daß i r Gesundheits-Zustand fortwährend befriedigend sey.
ie Pairs-Kammer nahm in ihrer heutigen Sißung den von der Dcputirren sKammer bereits genehmigten Gesetz- Entwurf wegen einer der Wittwe des Generals DaumeSnil zu bewilligenden Pension von 3001“) Fr. ohne weitere Debatten an und die Deputirten-Kammer setzte gestern und heute ihre Berathungen über das Pankerotc-Geseß fort. “
Die mit Hayti abgeschloffenen Verträge liefern heute den Journalen Stoff zu aüerhand Betrachtungen, und die Opposi- tion scheint dieses Mal keinen Anlaß zum Tadel zu finden. Das Journal du Commerce äußert sich folgendermaßen: „Der Traktat, den die Regierung mit Hayti abgeschlossen, ist für das ganze Land, und für den Handel insbesondere, von
roßem Nußen. Das Kabinet giebt uns zu selten Gelegenheit,
Feine Handlungen zu billigen, als daß wir uns nicht beeilen sollten, ihm heute unser Lob zu spenden. Wir könnten vieUeicbc noch einige Bemerkungen Über den Traktat selbst machen, und uns vorzüglich über die Langsamkeit eines Gcschäfts-Abschlusses beklagen, dessen Beendigung eben so leicht als schnell hätte [1er- beigeführt werden können. Aber das Gute kommt immer zur rechten Zeit, wie spät es auch sey, und Ailes, was wir wünschen, ist, daß das Ministerium un_s recht oft Gelegenheit geben möge, es lobend an uerkennen, da[; es diplomatische Uncerhandlungcu beendet, die 1111- die nationalen Interessen günstig sind.“
Das legitimistische Journal l'Europe giebt folgende scir- same Mittheilung: „Es ist cht fast von nichts, als von der nahe bevorstehenden geheimnißoollen Bekehrung des Fürsten von Talleyrand die Rede. »))?an weiß, daß der Abbé B... ihm häufige Besuche macht, und sein volles Verxrauen beskzc. Man darf indessen nicht Allem, Was über diese Sache gesagt wird, unbedingten Glauben schenken, und nur erst nack) dcn schlagendsien Bemeisen würden wir uns von der wiederkehrenden Frömmig- keit des Herrn von Talleyrand überzeugen. Die göttliche Lang- muth ist groß; sie verzei c die größten Schwächen und Jrrthü- mer, aber ße fordert au „ daß die Neue wahrhaftig sey.“
Als Pertew Pascha in Adrianopel starb, und man verkün- dete, daß er vom Schla e grtroffen xvordrn, verbreitete sich ail- gemein in Europa das &erücht, da!; sein TW e*her dUl'ck) cine Hinrichtung, als durch eine Krankheit_ veranlaßt worden sey. Das Journal des Débats bestätigt heute diese Vermuthung,
Tig aus der Rede, die er in dem zuletzt erwähnten Prozeffe
indem es in einem Artikel über die orienxalischen Angelegenhei- ten sich fol endermaßrn aussprichr: „Der Lhef des vorigen Mini- sieriums, €zxdertew Pascbxv gehörte der PMW des I'M" "5,210"? an; man kann sagen, da[; er der Leiste der alten Türken war. Sey es Unwissenheit, sey cs Stolz, er schien jene Veränderungen, die die Zeit in dem Türkrsckzen Reiche herbeiqeführt hatte, nicht zu verstehen, und glaitbte 1111) noch in dem Jahrhunderte Ma.- homct's ]l. oder Soliman's zu beßndcn. Er haßte die Chri-
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