1838 / 127 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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"2105 der S-ihioeiz oder aus Rom wurde zu auffallend sein. Sprechen Sie doch darüber ins Geheim mit P- SchU1ten. Sind einige ausfindig gemacht, so muß man überlegen, wie das Weitere anzufangen ist. - Wenn Sie Herrn Laurent in der Diözese Lüttich kennen, so bitte ich, schreiben Sie ein Wort an ihn, er möge das gemachte kleine Anerbie- ten - es isi gegenwärtig nur eine Kaplanie - in St. Co- lumba) - offen - annehmen. Die weitere Beförderung wird schon kommen. - Doch halten Sie diesen obskuren Brief doch 3a ge eim. Mich Ihrem Gebete rmpfehiend verbleibe ich *din, den 7. April 1837. I" Eile «*., 11.111. 1). L.

geläufig svrechm.

„Ihr cr ebensrcr Freund Egduard M. Adresse: SLL Öochwürdcn dem Herrn Pfarrer Binterim 1". der Zheologie, Ritter des Päpstlichen Ordens VO!" goldener: Sporen Wohigeboren Bilk bei Düsseldorfs.

11.1061; !

Hochwürdiger Herr Hochzuverehrender Freund!

I r sehr geehrtesies Schreiben vom L;»sten v. JIT. hat mir qroße Freude gemacht. Die Zeit ist reif, man muß mit Ge- walt Alles ergreifen. Hören Sie, wie weit die Sache gedie- hen ist. Der H. C giebt zu Allem seinen Segen; thut aber einstweilen bei Allem noch die Augen zu, sodaß die Unterneh- mung nur eine Privatunternehnmng ist. Ich will kurz nach einander 4 „J. ') in Cöln, und dann einen bei Bonn unter- bringen. Sie werden hier schon einen Wirkungskreis erhalten. Ich ziehe einige talentvolle Knaben ganz 11 diesem Zwecke heran und u Bonn sind mehrere der talentvolsten Theologen, die in den rden treten wollen: mit diesen errichte ich einen Glau- bensbund, und bringe fie dann mit d. hiesigen I. in Verbin- dung. Von Rom werden 2 I. erwartet. Die beiden Preu- ßen zu Nivelle sind mir wohl bekannt; sie wohnten zu Mün- ster in unserm Hause. Ich wünsche, daß für's Ersie dcr Jün- gere, „Joseph van Hamm so schnell als möglich hierhin be,- fördert wird. Man mag ihn nur an mich addresstren: ich will das Weitere besorgen. Er kann zur Sicherheit ein ärztliches Attest mitbringen,weiches ihm vorschreibt, am Wein zu wohnen.-

Zu Burtscheidt und Aachen tritt die isfionsgesellschaft schon ins Leben: hier hält es schwerer, doch es komn1tschon.--

Nun noch Eins: Der H. Erzb. wünscht sehr, daß alle Wallfahrten wieder ins Leben treten: auf eine Anfrage wegen einer feierlichen Wallfahrt, weiche mehrere Tage dauxrn sollte, erwiederte der H. Erzb. er gebe dazu die kirchliche Criaitbniß, nur müsse man sehen, daß die weltiiche Behörde nichts dage en habe. Ich bitte, arbeiten Sie und regen an, damit alles 5- qeschaffte wieder ins Leben tritt. -- Den Herren zu Bonn isi v. I)iinisterium verboten ]) den Namen des Hermes zu nen- nen. 2) irgend eine seiner Schriften, namentlich die philos. und poste. Einl. zu gebrauchen. 51) eine seiner Doktrinen vor- zutragen. 4) dem Hilgers ist das Colleg. iiber Dogm. verbo- ten. Wer nicht unterschrieb; war suspendirr. Alle haben 1111- rerschriebcn! Dem Reber und Lenzen hat der H. C'rzb. alle Collegien untersagt. -

Was den einliegenden Brief betrifft, so hätte ick) qeru cine *.*dliständige Angabe der ganzen Sachriilage in Bonn örigefügt, 11111111 dir Zeit es nur irgend erlaubt hätte und Wenn ich nicht *.*. Benkert") denselben Auftrag hätte. Auf das in diesrr Frit- 111111“: zu C'rscheinende bitte ich den Herren hinzuweisen.

Mit aller Verchrimg C. den 2. May 187.7. Ihr e_rgebenstcr (:. i!. 111. l). 2". CD)? Der Sici'yerheit wegen nicht frei. “Thun Sie es ebenso. « Adresse:

S1". Hochwürden drm Herrn 10. Binterim Pasior zu Bilk, Ritter des Päbsil. Ordens v. goldenen Sporen Wohlgeboren Bilk bei Düsseldorf.

.,....

Hochwürdiger! Hochzuverehrender Herr! Die gute Wendung der WailfahrtSangelegenheit macht 11111“ erstaunliche Freude: wie gerne ing ich selbst einmal mit nach Kevlar, wenn nur meine GeschÉe es erlauben. In Bonn und Cöln will ich schon dasselbe zu rande bringer). Sorgen Sie wo möglich für Aachen: man geht schon damit um , aber ich

' Jesuiten. _ , , ")) dem ßerausgeber des zu Würzburg erschrinendeu Religions-

und Kirchen- reundes fiir Katholiken.

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512

fürchte, daß man die Sache mit der Regierung unrecht angreift, und dann ist Alles“ verloren. In all der Drangsai, die wir leiden, habe ich doch auch manche Freude. Es giebt doch noch viele Priester, die ihrer bedrängten Mutter nicht vergessen, und die lieber Schmach und Drangsal mir ihr theilen, als daß von ihren Bedrängern Ehren annehmen. Der H. Peters“ wird einer Inquisition unterworfen: auch der brave Oberpfarrer v. „Bonn ist rerklagt. Jemehr, desto besser. - Die T eses sind auch zu M§111chen sehr gut aufgenommen, der Bischo v. Eichftedt, Graf Reiiach hat sie sehr gelobt. -- Die Landtagsgeschichte ist vor- trefflich, und kommt gerade zu rechter Zeit. - Ich bitte Sie, den Herrn von Gudenau zu ersuchen, den Artikel aus Cöln, in der Allgemeinen Zeitung, Beilage No. 164. - womit Sie sicher auch zufrieden seyn Werden, sogleich unverändert in der Hildesheimer und Hannöverschen Zeitung einrücken zu lassen, indem derselbe, als aus ganz sicherer Quelle kommend, zuver- lässig iyi. Sie glauben gar nicht ein wie großes Gewicht zu Berlin Zeitungs-Artikel haben. És wäre sehr gut, wenn Sie es übernehmen, dem „Katholik“ etwas mehr Nahrung zu ge- ben. Es knüpft sich nämlich an die hermefisclie Frage unmit- telbar eine zweite ebenso wichtige Frage unmittelbar an „Über das Verhältniß v. Kirche u. Staat“ und da müßte dann be- sonders hervorgehoben werden, wie jede Beschränkung und Hem- mung der Kirche11autoritäc, die Auflösung des Bandes des Ge- horsams gegen Bischöfe und den Papst, die Grundfesten des Staats untergraben muß: das ist ein 111751111101101111 m] 1101111118111. Daß der S ........ g in Berlin von jeher unter. dem Scheine eines guten Katholiken die Pest für unsere Kirchenfreiheit ge- werkser ist, ist hier wohl bekannt. Aber er getraut sich hier auch ni ,t. --

Was Ihren Herrn Kaplan , den ich freundlich u grüßen bitte, betrifft, so will der H. Erzb. ihm gerne eine farre ge- ben, obschon es ihm höchst unangenehm ist einen guten Prie- sier von der rechten Rheinseite wegzune men.

Der gute Fortgang der Missonssa en reut mich; gewiß es wird giüoken, durch anÉRheinland, in esiphalen die Ge- seilschaft auszubreiten. Zn iegen isi sie auch bereits im Gange. Ick erwarte mit jedem Tage 2000 Missionszettelchen: es wird hier in Cöln gut gehen. Doch darüber mündlich.

(11mm: 1110 malte 1105113. äjleriissima [)1'61811.

Cöin den 15. Juni 1837. Ihr getreuer CM.

0. a. m. ]), Z- Adresse: An den _ Herrn Pfarrer Binterim 111: “ikieiünxjar, Ritter des Päpstlichen Ordens vom goldenen Sporen Hochwürden zu Bilk bei Düsseldorf.

Breslau, 2, Mai. Das 25jährige Erinnerungsfest der Erhebung des Preußischen Volkes, zngleich das Jahresfesi der Lützener Schlacht, von dessen Vorbereitung schon in Nr. 121 dieser Zeitung die Rede war, und zu Welchem sich die in Schle- sien wohnenden Freiwilligen von allen Seiten aufs ahlreichsie eingefunden hatten, wurde heute im Wintergarten geéeiert. Die Räume desselben, worin sich an fünftehalbhundert Freiwillige und Gäste, erstere den Chef-Präsidenten Grafen v. Pückler an ihrer Spiße, um die Festtafel reihten, waren angemessen und sinnvoll ausgeschmückc. An der Hauptwand erhob sich über einem Krieges-Altar auf einem Gestell von Heimen das Bild des geliebten Königs, über welchem der Sihlesische Adier mit einem silbernen Eichenkranz, worin die Iahrzahl 1813 glänzte, sich erst in dem Augenblick“ zeigte, wo dcm Jubilar, diesem großen Jahr, der erste Toast ausgebracht wurde. Ein kostbares Gedenkbuch für die Theilnehmer, ein paar aufdasFrsrbezüglick)eFarbenSkizzen, ja selbst manche merkwürdige Kriegsbeute (z. B. ein Skin? von Napoleon? Leibwäsche) war ausgelegt, und durch die Glas- wände sah man in dem mitFaLnen Und Lanzen gezierten Gar- ten eine hohe Tro här, von „eiten umgeben, in denen sick) nach aufgrhobener afel die KriegSgenoffen in einzelnen Grup- pen zum traulichen Bivouak vertheilten. Beim Mahle selbst wurde, nach Verlesun des Königlichen Aufrufs: „'in mein Volk“, von Sr. C'xcei11e113zxdem Kommandirenden, Grafen von Ziethen, das Wohl Sr. .ajestät und des Königl. Hauses aus- gebracht, welchem za [reiche Toasts, Reden und Lieder als Ausdrmk begeisterter mpfindungen und Erinnerungen folgten. Durch die Allerhöchste Genehmigung einer Stiftung zur Un- terstützung armer ehemaliger Krieger und deren Waisen hat dieses schöne Fest ein bleibendes“ Andenken gewonnen.

Koblenz, 30. April. Bei dem am Asien d. M. erfolg- ten Schluß der Assisen waren einer der Angeklagten zu_lebens- länglicher, einer zu 10jähriger Zwangsarbeit, 9 zu Hjähriger Zuchthaussirafe verurtheilt und 3 freigesprochen worden. Die Hälfte der Angeklagten hatte noch nicht das Löste Lebensjahr

. erreicht.

Meteorologische Beobachtung.

1838. Morgens Nachmittags Abends Nail) einmaliger 5. Mai. 6 Uhr. 2 uhr. 10 Uhr. Beobachtung. Luftdruck ..... 337,30“*Par. 337,32““Par. 337,32““Par. Queüwärme 7,10 N.

Jlußwärme 11,69 01,

Lustwärme + 9,59 91- +20-00 N- +15,40 N. Bodenwärme 10,20 91.

Thauvunkt + 4,69 N. + 3,69 N. + 5,19 N.

Dunsisätiigung 68 pCt. 28 pCt. 45 pCt. Ausdünstung 0,042“Rh„

Wetter ....... heiter. heiter. heiter. Niederschlag 0.

Wind ........ ONO. O. O. Wännewechsel+22,;0

Wolkenzug . . . -- W. - + 12,99. Tagedmitiel: 337,41“, Par... + “15,09 91... +4,40 R... 47 pCt. O.

Üuswärtigex Zörssu. 111115191031", 1. 71131.

Rieäer]. 11'11'111. 801111111 545/16- 5"/0 (10. 1013/"5. 251,7] . 50/9 Zpan. 209/117 91185118 413/16. MKT. 8011. -. -. k,!"LUZT. 1'r11111.-§(:11. _. 1,0111. _. ()(!8t6k1'. . et. 1027/5.

Jntxrskpsn, 30. 0111-11. Reue. „4111. 18k/8.

171111111111" 11. M., 3. 31:11.

(1881E1'1'. 50/0 "101. 1063/40 (;. 40/0 1003/4- (1. Ljéso/q 615€]- 61','*2. [U/ 26'/,6. (Z. Zank-JCtien 1746. 1744. artla1-01. 151'/2.(1. 110059 211 500171. 124'/5. 1237/3. 1,0058 211100171. 264.13. 1,181188.1)1'11111.-§O11. 651/2. 651/ . (10. 49/0 8111. 1025/3411. 1'0111.l-00§e (“)!/4. 66. 30/0 ZPT"!- „1111. 12 /8' 117/8' 21/20/011011- 545/16" 543/14-

11311111111“ , »“1. 111111.

Zank-Kciirn 1442, 1430. Lux. K1188. 1085/3. 50/0 l'art. --. (10.

30/0 «_. Reno 1111]. -.

l.011(1011, ]. 111111. ('0118. 30/0 935,“.

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Wien, 1. 111111.

50/ 11181. 1065/ . 49“, 1007/3. 39/9 823/ . -. 832111-„41-t18n14855. Ileus 11111. 62015/w. *

Königliche Schauspiele. Montag , 7. Mai. „Im Schauspielhause: Zurückseßun , Ystxiel in 4 Aufz, von Dr. C. Töpfer. Hierauf: Demoise :

o .

Dienstag, 8. Mai. „Im Opernhause: Norma, Oper in 2 Roth., mitTanz. Musik von Bellini. (Dae. Löwe wird hierin wieder auftreten.)

Die eingegangenen Meldungen um Billers smd berück- sichti3§3wordem

egen Unpäßlicbkeit des Herrn Grua kann das dramati- sche Gedicht: Faust, Dienstag, den 8ten d. M., nicht gegeben werden. Es bleiben aber die dazu bereits gekauften, mit Frei; tag bezeichneten Billers für die erste Vorstellun Lültig, welche in den nächsten Tagen näher angeFeigt werden 11) .

Jm Schauspielhause: ]) 1,2 1111081011, 1111111971118 en 1 acte, 11:11" 89111111. 2) 1.11 ])1'911111'1'8 1"€[)1'é§8111011011 (18: Une élére (12 1101110, 101111011111- 110111'01111 911 1 111710, (111 1116111111. (111 (;_;-11111330, par 31.11. [';-„01 1111001“! ot 1117100. 3) ha 11111: (11; 1101111011100, 1731111271116

911 1 acts, Köni sstädtisck)es Theater.

Monta , 7. ? ai. Die Puritaner. Oper in 3 Akten, nach dem Ztaliänischen , von Friederike Elmenreich. Mufik von Bellini. (Mad. Ernsk-Seidler, K. K. Oesterreichische Kamm», und er e Sängerin des National-Theaters zu Yankfnrt a. M.: "lvira, als Gastrolle. - Herr von Kaier: ir Georges, als Debüt.)

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2'/2“/9 _- 1%

Markt-Preise vom Getraide. Berlin, den 3. Mai 18311.

Zu Lande: Roggen 1 Rthlr. 13 Sgr., auch 1Rtblr. 12 Sgr. (; Pf.; große Gerste 1 Rihlr. 5 Sgr.; Hafer lRidlr. .“: Sgr. 2 s.. auch 2:- Sgr. 13 Ps. Eingegangen und 18 WiSpei 12 Scheffel.

Zu Wasser: 20111111 (weißer) 2 Rihir. 5 Sgr., auch 2 Rthir. und ! Riblr. 25 Sgr.; Roggen ] Ridirxjd Sgr., auch- 1 Rtblr. 13 Sgr. 0 Pf.; große Gerfte ] Rtbir. 5 “Sgr., auch 1 Rtblr. :! S r. 0 f.; Hafer ] Rtbir. 2 Sgr. 0 Pf., auch 27 Sgr. 6 f,; Erb en 1 Tthlr. 15 Sgr., schylechtx Sorte 1 Rtblr. 10 Sgr. ingegangen find 703 WiEpel [(; «cyeffei.

Mittwoch, den 2. Mai 1838.

Das Schock Stroh 7 Rtbir., auch 0 Rtbir.

1 Rihlr. ? Sgr. 6 Pf., auch 22 Seat. 6 Pf. Branntwein-Preise vom 27. April bis 3. Mai 1838.

Das Faß von 200 Quart, uach Trailes 54 pCt., uach Richter 40 pCt., gegen baare Zahlung und sofortige Ablieferung: Korn- Brauntwein 18 Rthln; Kartoffel-Branutwein 16 Rtblr. 22 Sgr. (; 51)- ., auch 15 Rthir. 22 Sgr. 6 Pf.

Kgrtoffel-Preise. Der Scheffel Kartoffeln 15 Sgr., auch 8 Sgr. 0 Pf.

RedaciiddLiLter Leitung von Rheinwald. Gedruckt bei A. W. Haya.

Der Ceutner Hen

[[ m A g c k Bekanntmachungen. Noihwendigcr Verkauf. KöniglichesKammergericht111Berlin. Dai“- vor dem Oranienburger Thore links an der Chausseestraße “911.217 bclegcne, 11.1.1111). R0,80 [1.111,00 des kammrrgerichtlichcn Hyroiixrkxnbnaw rrr;eich11eir Grundstäch “;;-„017 Zubehör, abgcixlmizi „1111 12551de1. 23 sgr. 7-2 :*s. zufolge der 11rb1iHypotheien-Cchem 11111 Bedmgungrn in der Registratur einzusehcndcn Taro, 11:11 „1111 10,01orembcrdJ, Vorm. um 11 1101“,

an ordentliäier Geriibtsstcllr subvastirt werden.

Alle unbekanntrn Real:Prätrndciitcn«wcrdrsn _anf- gefordert, fick) bei Vsrmcidnng dcr Prailniwn späteitens 1:1 kéeicm Trrmin zu melden.

Nothwendigcr Berk.111„i- * Stadtgcr1chi iu Vrrlin, dc1120.211.11*3114-:8- T15 111 der neuen diönigés'traßc Nr.82:1.__belegriir (Zruudstüä ke; Ged.:Secrciairs Meizrndorn, taxirt 111 0107 Thlr. 11 sgt. (". ps., soll am 7-Te1en1bc11838, Vormittags ll libr- au rer Eerichtsfieüc iiibbastirt werdcn. Taxe uud »"syvoideienSwein iind 111 der Registratur einzusehen. „_ i_e unbekannten Reai-Präiendemen werden hierdurch rffentliw vorgeladen. Odiktal-Ladnuq.

Jr. Law:" cas Gesucv des Bürgers 1111d Böttcher; meiüeks Johann Daniel Steffens zu Tönning und Consorieu 11m- „Erlassung von Ediitalien beirrffend, werden alle dienn-gen, welche ihre Abkunft von der weiland Doktorin Koishdrn, Anne Rofine, geb. Vogel,

“..*"Än'ze1ger für _

Krishorn 11! Ber:

1111, hcrlciten und daher zur ersten * cbenlinie drr fiinf- icn Hauptlinie dcr Hadreiniaäzerschen Familicn-Fidei: kdininiß:Erb1n gehören, bei S:r.1fc dcr Präklitfiou da- mit vorgeladen, in dein aixf dcn :10.J1111i-*., Mxrgcns 10 Uhr, vor 111011011Herzoglichen11:-c*.=*-qcrichte angesetzten Ter- mine 511 rrfchcinrii, ihre LidZigUimun von der verge: dachtc11 Driixrin 313111311101 11.1.115111vei en und ihre An- sprüche an der riicksxiiiwigcn imd fäüig Werkcndrn Zin- s:11:§"31.1tc dcs srgenannicii 53.1spe1111aci)crscdcn Fidei: iriiimisx :KaviiaW 1111110110110. (“Ergeben Braunschweig, drr. 21.211311“! 18:18. Herzogliri) Brannsciywcig:Liinebnrgischcs

Kreisgericht.

i

Gottlieb Friedriih und Karl Ludwi

Von dem am" Vcraniaffnng ch unterzeichneten Ver- ci 15 111111) den Herrn Landrmi) r. Maitzahn-Som- inrrsdorf in Schottland angekauften und am 5. De: embcr 0. “J. theilweise hiersrlbsi veräußerten Ayr-Sl)ire- „Iich ist nach Aussondcrung drr Stammheerdrn noch ein Bestand von circa 25 Starken (welrhe 11151 zu kalbcn beginnen) Verdiieben, welcher am 15. Juni d. J., Vormittag 0 Uhr, zu freier Konkurrenz für Jedermann hicrselbi'i öffentlich versteigert werden soll, und wozu Kaufmäxar hierdurch eingeladen wrrden.

An demselben Tage wird auch eine Anzahl Kälber, tbeils der vorbemcrkten Starken, theils der Stamm- heerden (“ungefähr 30 Stück; hier auf gleiche Weise versteigert werden. , ,

Stettin, dcn 28.210111 1838. ' Der Vorsiand des Actien-Vereins 1111 Au-

schaffung edler Rindviehstämme fiir die

rice dercn Söhnen, Zohan" Heiiiriii) TKUZSl, Liu u 13

Provinz Pommern.

dx PreußischenWStaaten.

11115U11111111'5c11111'„1)1'011111 3131'111“,()0]1r. «1. 17,3 111111, 111111 11111 3. 111111 501110 171111111311 217180111111 31,8tt111 11111111'111101111nxc'11 110x11111011, 1111 ]011011100111181'5t11x, Jliktax 12 [,"-111", 1'011 11181“, 11110 1111 ]8110111 1110111110, 11111th 12 1111", 1011 1ch11j10111111Z011 7111113141011. . [118 l)1*('1§0 11110 1717101111101]111211110011 1110111011 (111-- 80111011 4118 1111 1'01'101311 „11111113, 113111111011 12 “11111". 11 kor- 5011 (195; 01811111 [)!-117.95, 8 “11111". 11 917122011 (';-.* LWLÜLU 111111 268J1". :*1 (“anknrr 01181" 21 ](11111111'111'5 1'1'11011t. 81011111, (1011 20. „510111 1838. 11. 1,01110111115.

Rhein : Weser : Eisenbahn.

Dem §. 10 drs AÜerhöchs't genehmigten S_tatuts unserer (Zscsellschait entsprechend, berufen wir die Herrin Llctidnairr zur diedziihrigen General:Versammlung 111 Minden auf Montag, den 18. Juni, Vormittags 0 Uhr.

Nach den Beschlüssen des V'rrivaltnngs,Raths wer- den Vorschläge zn etwaigen Modiffcationcn der Ar- tiicl0, 0, 11 und 30 des Statuts außer mehreren speciellen Gegenständen zur Berathnng kommen, wo- über die .Ierrcn Actien-Besiizer vor dem Zusmymeytritt noch dur ) besondere Rundschreiben nähere Mittheilung erhalten werden. |

Nicht persönlich erscheinende, übrigens nach §. 9 des Statuts zur Theilnahme berechtigte Jnieressented wer- den fiir de11Fail beabstahti ter Vertretun auf die Be.- ßimmungcn der §§. 21 un 22 ausmerk am gemacht.

Minden, den 25. April 1838.

Direction der Rhein: Weser : Eisenbahn.

v.Hauer. Wortmann. v.Spreckelsen.

Literarische Anzeigen. Die Resuliace der Waffrrkiir

zu Gräfenberg. Mit einer Abbildung. 8170. Geb. ] Thlr.

In Briefen, welchc_1hcils,an Laien und theils an einen Arzt errichtet" smd, giebt der Verfasser dieser neuerlich er chieuencn ,nndgn alien Buchhandlun eu vorräthigen Schrift Miiihrtlungen iiber die von in selbst bestandene eigenthtimliche Kur-Meibode Prieös iiiy's, welche durch eine geistreiche AuffassungSweise an und fiir fiel) eme interessante Lektüre, demxenigen aber, der sich der Wasxrkur unterwirft, einen sichern Rathgrber und selbst sur Aerzte manches Beachtungs- werthe bieten. , Leisz, iin Ayril 1838. F- A. Brockhaus. Ju - erlm bei W. Logier, Friedrichssiraße Nr. 161, vorräihig.

In allen Buchhandlungen und bei C'. S. Mittler

in Berlin (Stechbahn Nr. 3) ist zu haben: Die Pflege der Kinder von der Empfängniß bis zum Einirite der Pubertät- odcr Belehrungen iiber das Verhalten und die Diätetik dcr Schwangau, Wöchnerinnen_ynd Stillenden- "' die Wahl der Ammon, -- das, Aufnittern obne Aminen und Mutterbrusi, - so wie über das Zahnen, - Euk- wöhnuug und die Krankheiten der Kinder, -- wie an über die Kennzeichen der Schwangerschaft und das Einimpfen der Pocken.

HerausgcÉieben von [)1'. artenbach. Preis IT?!!- (

rnsische Buch,andlung in Quedlinburg-

(Cntivurfes hinsichtlich der Amdcndunq der Bestimmung Über

Allgemeine

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Amtliche Nachrichten.

Kronik des Tages.

Jm Bezirk der Königl. RegirrUng zu Königsberg ist der Predigtamts-Kandidac Wilhelm

" Robert Schuizzum Pfgrrrr an der evangelischen Kirche zu Buchbolz- tm Kreiie Preuß. Cyiau, von dem Patronate beru- fen und von der Königl. Regierung bestätigt worden.

Angekommen: Se. Cxccllenz der Generai-Licutenant :und 3-1 111191". kommandirende General des “Iten Armee-Corps, 'von Block, von Stettin.

Der General-Major und Commandeur 'der WM: Infan- xexjezBrigade, von Dedenroth, von Posen.

ZcitungS-Rachriéhtc11.

Ausland.

Frankreich.

Deputirten-Kammer. Silzung vom 30.21pril. der Tagesordnung war heute die Erörterung eines Gesch-

“-; DJ? Pensionen filr Offiziere der Land-iirme»: auf das Offizier- '“ Corps der Verwaltung.

_ Dir mit der *),)räfung dicsrs Gesch- Cncwurfes beauftragt gewesene Kommission harre dcn Bram- ten der '.)irmec-Vcrwalcung dcn Offizierstitrl streitig gemacht und vorgeschlagen, daß man se “Zldminixtrations-“2192111211 nennen solle. HerraBoissy d'Anglas c-„hc-b sich gegen diese Ansicht

der Komtnimon, und meinte, es“ sei; dies eine falsche Empfind- lichkeit, die man im Namen der Armee an den Tag lege. Cine ;

.. 11.

gute Militair-Vrrwaimng sey eine sehr wichtige Sache und

Lmnmüffr denjenigen, die sich derselben gewissenhaftUntrrzögcn, jede .:irt von LichtUng beweiien. -- Der General L a i d er machte aufeinen

anderen Umstand aufmerksam, der ihm etwas chrenrühriges zu ha-

) Recht auf Achiun

benschirn. Durä)xitieKdiiiglich)eOrdonnanzianzUZ “Uf dasneue Admm-stranons-Corps ici) nämlich bestiinnirwordcn, das; Niemand

[ Administrations-Cleve werden könne, der nicht Wenigstens zwei

Inhreianz Unteroffizier in Aktivitit grivrsrn sey. Wenn er auch nicht 111 Abrede stellen wolle, daß die Militair-Vcrwalcung

-: wichtige_und nützliche Dienste leiste, so protestire er doch dage- ; gen, daß man sie mit der Armee auf gleichenFuß stellen wolle. sein Blut für das Vaterland zu vergießen, nichr zumuthen, daß er mich inehrjährigen, gutgeieistetrn Diensten vielleicht der Se- “, cretatr eines Miiitair-Zntendanren werden, oder statt der Flinte *, die Ration'en tragen, Möbeln aufsteUcn, oder Betten machen

“Man könne einem Soldaten, der jeden Augenblick bereit sey,

solle. Das stehe im Widerspruchs mir dem Geiste, der die Armee belebe und beleben müsse. -'- Der Kriegs-Minisrer erwiederte darauf, das neue Administrations: Corps" leiste sehr Wesentliche Dienste, und könne nicht von der Armee getrennt werden; der Unteroffizier, der verwalte, habe eben so viel _ als der Soldat; er theile seine Gefah- Qtrapazrn. Uebrigens ich ja auch den der C'iixcritr in die Administration frei; würden sich Wahrscheiniich nur zu viel

ren und seine Unteroffizieren und es

_Yikellt, «r' cwerber meiden; denn die Armee habe 20,015 Unteroffiziere,

«; », «.

und im „Durchschnitt würde man deren jährlich für die Verwal-

-tung nur 46 qebrauchen. Nachdem sich noch Herr Dupin, :._dek*„chGenerai Subcrric und der Oberst Paixhans für die “4111100 der Komrninion ausgesprochen hatten, daß man die

„ZBramten jener Verwaltung nicht Offiziere nennen sollte, ward,

»Hrtt'oiz der eifrigen Gegenrede des Kriegs-Minisrers, die Relation

er Kommission angeiwmmcn, und eben so die vier ersten Arti- ei des, Entwurfes. Der fünfte Artikel aber, durch weichen die bisherige Penfions-Kaffe der Verwaltungs-Agenten aufgehoben und mit der allgemeinen Pensions-Kaffr assimilirt werden sollte, ward verworfen, und da dieser Artikel den eigentlichen Zweck" des Gcieizcs ausipracl), so ließ sich das Schicksal desselben vorher-

_ ...sihen. Von „diesem Augenblicke 1111 nahm auch die Kammer iremcn Anthcii mehr an den Bcraihungrn, und als es zur “Jib-

1011mung iibrr den ganzen Entwurf kgm, ward derselbe mir 175“ SLIM Stimmen vermorfcn. Cine lebhafte und anhal-

1 ZkaWe '?iysregung folgte der Verkündigung dicses Resuicaies. -- ;, ;JDer Minister des Innern legte hicranf noch LZWU Gessi;-

"FLM der ZuinTage verlangt wurdc.

„J'a-

„zZEntwurf vor, durch welchen cine Summe von 200, 00 Fr. zur S“ „thung vom "2. M'ai. Bei Eröffnung der heutigen „'ßUng waren die öni'ntlichen Tribünen schr gef1'1lit, und auch Y? Deputirtey „fanden sich früher air- gewöhnlich ein. Der Manz -“Mini|er ging, auf einen Stock grstiiizt, 11ach sei- nem Platze. - Der Conseils-Präsidenc verlangte das mo", Um eine »Mittheilung im Namen 'der Regierung zu v “chen- und veilas darauf einen GescßEnthrf, durch welchen f11n der Kammer cin außerordentlicher Kredit von 000,000 Fr. ? die Kosten der beiden außerordentlichen Botschafter verlangc

«.* wird, weiche den Krönungrn des Kaisers von Oesterreich und

151,“ Königin von England beiwohnen sollen. Der Entwurf * “kd zum Druck verordnet, um demnächst unter die Dcputir-

ten vertheilt zu werden. _- An der Tagesordnung war hierauf

dieFoklseizung der Berathung über die Renten-Reduction. dak? errixluersiarter, Herr A. Passy, erinnerte daran , daß 5 Pamsierium erklärt habe, die Frage wegen der Zeit-

;. ZWÜßheit sey durch den Beschluß der Kammer, zur Berathung

der einzelnen Artikel übergehen zuwolien, eriedi t und daß es dem- §Ich| seine Mitwirkung zum Auffinden der gißeckmäßigsten Art faZtAussührqu versprochen habe. Der Berichterstatter ere hieraus die Argumrnte und die Systeme, die in den frü-

"1 Sißungen von verschiedenen Rednern aufgestellt worden

;. waren, zusammen, und erklärte schließlich, daß die „Kommission

““ ihren Anträgen brharte. - Hierauf bestieg der Finanz-

Berlin, Dienstag den Z"" Mai

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Minixier die Rednerbühne. Er begann damit, der I-iammcr , fÜr dcn Aufschub zu danken, den sie, in Brrx"1cksichtigung seiner iinpäzlicizkcit, beWiiligt hätte. Auf den vori.ege11denGrgrnsxand ringeheqd, bemerkte ?crr Lacave-Lapiagne, daß das System der ;.Tommimon darin berehe, daß die Regierung die Operationen weder mit 3 noch mic4, noch mit 41“; vroc. Fonds vornehmcn folie, sondern bei einem 3", proc. Papier siehrn bleiben musse. C's würden 2 Jahre, oder Wenigstens länger als ! 1 Jahr erforderlich seyn, um die Operation zu becndigen, imd dennoch verlange die Kommission, daß die Regierung ; [chou in der nächsten Session Bericht darüber erstatten 1009. Dabei behaupte die Kommission, daß sie der Regierung volle Freiheit im Handeln lasse. Er sey versucht, diese Freiheit mit derjenigen zu ver leichen , wie sie Figaro definirt. Der Minister prüfte seiner'eits hierauf die verschiedenen Reductions- Pläne und ließ sich auf sehr ausführliche und verwickelte finan- zielle Betrachtungen ein. „In 23er auf die Amortisation cr- kiärce er, daß diese Einrichtung jeden alls geachtet werden müsse, Uiid daß es höchst gefährlich scyiiwürde', von den bisher befolg- ten Amortisations-Grundsäßen abzuweichen. Er führte bei die- ser Gelegenheit Stellen aus einer Rede des Herrn Lafsitte an, die derselbe im Jahre 1830 als Finanz-Minisier gehalten hatte. Das Wichtigste in der Rede des Herrn Lacave Laplagne war die am Schluffe s eines Vortrages abgegebeneC'rklärung, weiche also lau- tet; „Wenn ich mich für ein ausschließliches Systen1erklärcnsollte,so würde ich einer Reduction auf “3'1'2 pCt. beitreten; aber ich giauße nicht, daß es möglich seyn wird, ein ausschließiickxes System zu befolgen. Ich glaube, daß die Regierung nicht im Stande seyn wird, die Reduction zu unternehmen, wann man ihr nicht die Freiheit läßt, mahrere Arten von Fonds krriren zu diirfen, um den verschiedenartiYn Anforderungen der Ren- ten-Besiizer Genüge zu thun. » .* ei Abgang derPosr befand sich Herr Laffitte auf der Rednerbxihne.

_ Paris, 2. I)iai. Der König empfing gestern um 0 Uhr * die Glückwünsche der Mitglieder der Rdniqiichen Familie und dann, wie gewöhnlich die der Pairs- und Deputirten-Kammer, so wie sämmtiicher Ökhörden. .Der Graf 211111ko hielt im Namen des diplomatischen Corps die nachstehende Anrede:

„Das diplomatische Corps bcehrt sich, Ew. Majestät bei Gele enheit Ihres Namensfejkes seine ehrcrbietigen Wünsche fiir Ihr Glück und für das Ihrer erhabenen Familie darzu- bringen. Es findet ein Pfand für die Erfüllung dieser Wünsche in der beschüßenden Sorgfalt, mit der die Vorsehung bis 1th die kostbaren Tage Ew. Majestät und die Gegenstände Ihrer theuersten Neigungen umgeben hat, in der Ruhe, in dem Wohl; stand Frankreichs und in dem baldigen Eintreten cines Ereig- nisses, weiches alle Hoffnungen des Landes und des Thrones zu verwirklichen geeignet ist. Genießen Sie, Sire, dieses glück- iichcn Zustandes der Dinge, und mögen Sic berufen seyn, noch lange Jahre durch Ihre Erfahrung und durch Ihre hohe WrisZeic zur Befestigung desselben beizutragen.“

* er König antwortete:

„Sie wissen, mit weichem Vergnügen Ich [iets durch Ihr Organ die Glückwünsche des diplomatischen Corps bei Gelegen- heit Meines Namensfcsces cntgcqennehme. Ich bin besonders exvvfänglich fiir diejenigen, die Sie dieses Jahr hinsichtlich der Hoffnung auf ein Ereigniß hinzufügen, weiches Meinem Her- zen sehr worth ist. Es ist dies eine neue Wohithac der Vor- sehung, wclche Mich und die Meinigen bei den Gefahren, de- nen wir ausgesetzt waren, so oft geschützt hat. Ich Überlasse Mich gern mit Ihnen der Hoffnung daß die Fortdauer “Meiner Nachkommenichaft, indem sie der Thronfolge und der Stabili- tät u_nserer Institutionen nene Bürgschaften giebt, gleichzeitig zur Erhaltung jenes Zustandes“ der Ruhe, dcs Wohlstandes und des allgemeinen Friedens beitragen wird, der seit beinahe acht „Jahren das besiändige Ziel Meiner Bestrebungen und Meiner Arbeiten gewesen ist. Ick hoffe, daß es mit dem Beistande Gottrs und mir der Unterstützung derSouveraine, deren hoheWcis- Yit io mächtig zur Erlangunq jenes für die Welt so glücklichen * esultates beiqetraarn hat, Mir gelingen wird, dasselbe täglich mehr zu befestigen.“

Von den iivrigen Antworten des Königs hcben die hiesigen Blätter besonders die an den Präsidenten derDepuiirten-Kam- mer hervor, aus welchcr Nachscehcndrs ein Auszug izr: „O)?eine Nachkommen werden immer den volkschümlichen Gesinnungen ; treu bleiben, die während Meines ganzen Lebens die Regel Meines Benehmens gewesen sind. Sie werden sich des Natio- nai-Wunschcs, dcr Mich auf den T ron berufen hat, wiirdig machen; sie werden sich bemühen, und Zwietracht zu er- sticken, und alle Meinungrn um das große Zntrresse des Va- rcrlandcs und des öffentlichen Wohls zu sammeln; sie werden, wie Ich, fühlen, daß in der Eintracht die Stärke lirgr, nicht in jener angeblichen Eintracht, wie sie uns in der trügerischen Devise der Republik gezeigt wurde, denn damals gab es nur eme einzige Gewalt im Staate, sondern in jener beständigen und aufrichtigen Eintracht der drei Gewalten, die gegrnwärcig existircn. Wir werden daher nicht sagen, wie eiiier unserer Dichter:

„11015 [10010113 étmméx (111 11091111 (1111 1128 1715581111110.“ sondern wir werden die Wahrheit jenes alten Gieichnissrs aner- kennen, daß die vereinzelten Pfeile leicht zerbrochen werden kön- nen, wäYend sie, zu einem Bündel vereinigt, fich einen gegen- seitigen eisrand leisten und dadurch die nöthige Stärke erhal- ten, um den Anstrengungen derer, die sie zerbrechen wollen, zu widerstehen. Indem wir also niemals vergessen Werden, daß unser „Interesse ein gemeinschaftkiches ist, indem wir die Rechte Aller und die Vorrechte eines Jeden achten, werden wir uns des hohen Aufira «! entledigen, der uns anvertraut isi, und den Ich zu erfü en , untersiü t" von Ihrer getreuen Mitwir- ku„ng , nie aufhören werde. Hier ward die Rede durch den wcederFxlten Ruf : „Es lebe der König!“ unterbrochen.) Ich 1 danke nen für diese Aeußerungen; Meine Worte smd der ' AuSdru des heißesten Wunsches Meines Herzens; die Art,

111111101 Strris-Zeitung.

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wie Sie dieselben aufnehmen, ist eine Entschädigung für das, was Ich zu leiden gehabt habe. Aber davon will Ja) Sie nicht unterhalten; nur wiederholen will Ich Ihnen, wie tief Mich Ihre Gefühle und das Vertrauen, weiches“ Sie in Mt.» setzen, rühren.“

Trotz des schlechten Wetters waren gestern die Elysäischrn Felder den ganzen Tag Über zahlreich besucht. Die gewöhnli- chenFesilichkeiten fanden bei anhaltendem Regen ungestört yiair.

Der den Kostümen so feindlich gefinnte Constitutionnel waii bemerkt haben, daß von den 2.30 Deputirtcn, die sich der GM.“? wünschungssDeputation angeschlossen hattrn, nur sieben oder aiv“. im Kostüm gewesen wären; die übrigen, und unter ihnen der Präsident und die Mitglieder des Büreaus hätten schwarz.- Fracks getragen. *

Der Messager meldet, der Marquis von Brignoic, Car dinischer Gesandter in Paris , sey ernannt worden, um seinen Souverain bei der Krönung der Königin von England zu re:" präsentiren. _

Lord Erskine, Englischer Gesandter am Bayerischen Host. ist in Paris ein etroffen und wird einige Tage hier verweilen, bevor er seine eise nach München fortsetzt.

Der Fürst Talleyrand hat seinen Bruder, den Herzog “Lir- chambault von Talleyrand, Vater des Herzogs von Dino, durch den Tod verloren.

Am künftigen Sonnabend wird auf dem hiefigcn Opern: Theater eine außerordentliche Vorstellung zum Benefiz der 21125, Fanny und Therese Eisler stattfinden. Es werden bei dicser Gelegenheit zum erstenmal lebende Bilder aufgestellt wsrdew Die Theaterzettcl begleiten diese Neuerung mit dem Zufuhr: „Wie in Deutschland.“

Das Journal du Commerce enthält nachstehendes, 1111: dem Packetboore „Sphinr“ eingegangene Schreiben aus 21151 irr vom 13cm 1). M.: „Es scheint, als ob die Besatzung der Pro; vinz Algier, troiz der Verstärkungen, die ste in der letzten (Zei; erhalten hat, dem Marschall Valé-e nicht bedeutend genug :r- schienen ist, um allen Wechselfällen des" Glückes Trotz bieten 311 können. Das 11te, 47fte und 03111: Linien : Regiment, das "sii“ leichte Regiment und die übrigen Corps dieser Provinz sind scir dem 1. März um 3000 Mann vermehrt worden; die Stärkr d:r Besatzung der Provinz Algier beläuft fich jetzt auf 10,002,» Mann. Dennock) hat der General ; Gouverneur dem in Ormi stationirten 24sten Linien-Regimenc Befehl rrtheilcn iaffen, 1)U?'.'-' her zu kommen, der „Fulton“ hat bereits 4 Compagnieen auc;- geschifft, der Rest des Regiments wird baldigst folgen, und die in der Provinz Algier kantonnirenden Truppen werden sich ais- dann auf 18,000 Mann belaufen. Diese Koiizentrirunz; d:." bewaffneten Macht läßt auf die Wiederaufnahme der Feind? seligkeiten mit Abdel Kader schließen. Der Traktat an der Tasna ist für Frankreich so lästig geworden, er hat eine sdlcizr, Mißbilligung, selbs? in den Augen seines Urhebers, des GLNP rals Bugeaud, erhalten, daß die Aufrechterhaltung desselben fr.!“r eine Unmöglichkeit geworden isi. Ehe die Feindseligkeitrn 01- dessen beginnen, wird man versuchen, auf diplomatischem 201-51- neue, günstigere Bedingungen zu erhalten, und die Truppen- macht, welche man in der Provinz zusammengezogen hat,soll nur dazr. dienen, diesen diplomatischen Demonstrationen ein größeres Gewiiixr zu verleihen. Indem man bdeiKader damit droht, ihm den dr- vdikertsten und reichsten T eil der Provinz Oran zu nehmeii,

hofft man einen vortheilhafteren Traktat als den an der Tainä mit ihm abzuschließen. „Der General-Gouverneur wird 0111 nicht darauf beschränken, seine diplomatischen Unterhandlunc-rxr durch eine Achtungx gebietende Truppenmachc zu untcrsrüich; er wird diese im Junern des Landes thätig einschreiten lassrix. sobald, im Fall eines nahe bevorstehenden Krieges“, ein groß.“?

Theil der Stämme sich für neutral erklärt und die übrigen 0.21."

die Seite des Emirs treten. Wenn man diesem am Atlas 11111.“ Feinde schafft und ihn an der Gränze des Flusses umzingrlr, wird man ihn desto leichter besiegen. Jm Uebrigen ist die Me:! nung über Krieg und Frieden in der Prcvinz getheiir. Dcr größte Theil der Kolonisten ist für den Frieden, selbst wenn rr d_rückend für uns seyn sollte; denn der Friede begünstigt den Handel und gewöhnt die Eingebornen, Geschäfts-Verbindungri: mit den Europäern anzuknüpfen; alle diejenigen aber, dir 11125 der Anwesenheit einer zahlreichen Armee Ruhen ziehen, wür. |th den Krieg, und iiimmcn mit drr Armee dahin übrt'rixx, dax; nur auf dem Schlachtfelde Ruhm und Glück zu errinqcii iii. Blidah isi noch nicht eingenommen. I)ieh1*cre TrUppcn-T-r: wegungen, dic indeß egen Bouffarick stattgefunden haben, 111717551 vcrmurhen, da!; die efißnahme dieser Stadt baldiqsk erfoxqrxx werde. Der Marschail Valé befestigt sick; im Osten; Zr hat «"is-;.- Verbindung mit der Provinz Konstantine hergestellt und drs“: Lager von Hamis wird sehr bald von großer Wichtigkeit serii.“

Der Constitutionnel meldet von der Spanischen Gränze: „Das Unternehmen Muüagorri's iii gescheitcrr, ddr!) ist dies wohl nur dem schlechten Wetter zuzuschreiben, 1vr1chr§ seit den letzten vierzehn Tagen in den Pyrenäen und dem nörd- lichen Spanien herrscht. Muäa orri iki nach Frankreich grgam- gen, cr hofft jedoch, bald nach Luipuzcoa zurückkehren zu 1511. In den Provinzen Alara und Navarra habrn äh11111'1j59 Demonstrationen stattgefunden, und in dem Hauptquartier dss Don Carlos herrscht große Bestürzung.“

Man schreibt aus Bayogne vom 28.211011; „Gestern 10 Herr T ierry, Ordonnanz-Ofnzier des Königs, hier angekoxzx, men. r hat den Auftrag , den Infancen Don Francis» dr. Paula und dessen Gemahlin hier zu empfangen, für weiche y;“; Zimmer in dem Hotel der Kdniglichen Marine-Kommiffarien ii: Bereitschaft geseßt werden. - Briefe aus Aragonien vom 23. April melden, die Stadt Calanda habe fich Cabrera erqx. ben. Die aus 300 Mann bestehende Garnison ist nach Cän: tavieja abgeführt worden.“

Die Quotid-ienne be auptet, daß am 21. April außer Calanda auch die in der 111): elegene Stadt La Fresneda dem Cabrera ihre Thore geöffnet abe. Am folgenden Taqr habe Cabrera die Generale Santos San Miguel und Liberia