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gerechtfertigt, so wird sie es aus nachstehenden Gründen nur noch 11112111“.
gebrachtenMok-ilien, oder wuxde dies doch durck) eben den Akt, wodurch diese Mobilien dée Eigenschaft des eingebrachten Vet“- mögens erhielten.
und den Nießbrauch» Beide Rechte des Mannes ändern in dem Eigettthums-Nechte der Ehefrau an 9111 nichts, auch ist nirgends im Allgemeinen Landrechte besémmt, daß ihr Ee“ en- thum an sich eine Aenderung erleide oder 961“ auf den (F mann übergehe. Sie ist 111111 [1191111 also Eiaonehütnerin und ihr Eigenthum muß daher einen Schulz nicht ein ganz leeres Recht seyn soll. Der ' chukz kann aber wieder nur in dem VindicationS-Rechte bestehen, welches ihr im Wege der Intervention gegen die Gläubiger des Eheman- nes verstattee seyn muß.
frau ohne Recht der Vindication, ohne alle Realirät und 0 ne Schuß an. Die Sache wird nicht mehr kraft einer dem Eymann vom Geseße beigelegten Autorisation, sondern ohne alle Mitwirkung beider Eheleute, bloß in Folge einer Execution, welche nicht gegen den Eigenthümer, sondern gegen den Nicht-Eigenthümer vollstreckt wird, verkauft. in Widersprüche, die rechtlich nicht zu lösen sind.
Ludwig Herzfeld 111111111 werden im .FonkurO-Verfahrcu über dessen Vermögen vorgUadcn, 1111)
vor dem ObwLanöesgericbts:Assessor Grubiß 1111 Gr- richtéstellc atlhier persönlich cdcr 11110) znlässige Bc- vollmächtigze, 190311 ihnen die Justiz-Kounniffaricn Meißner. Horch nnd Leise 111 Vorsäylag gebracht wer: den, zu melden, ihre Forderungen anzugeben und nach- zuweisen.
an die Masse 1113111117111 und ihnen deshalb gegen die
legt werden.
diesem Jahre den ]. Juni beginnen. Von diesem Tage an smd sowohl die Stahlbäder dcs Lllcxisbadss als auch die Soolbäder des mit dem AlexiSbade vereinten Bcringerbades, dessen Wasser durch seinen re1che11(9c. halt an hydrochlorsaurcu Salzen und Brom gletcl) ans- gexeichnet 111, 111 (1001 verschiedenen Formen zy, erhal- ten. „- Für möglichst Bequemlichkeit, so wie für gute BerktHUUJ, ist 111 ]edcr Hinsicht gesorgt. er
Trave zu Alerixbad auf zeitig eingegangene“ Be; fiellungen 'das Röthige besorgen.
Literarische Anzeigen?"-
ycn Verkauf der Sachen zur Befriedigung der Gläubiger ihres Mannes gefallen lassen müsse? war bésher von den Gerichten verschieden und nach ganz ent- gegen eseßcen Ansiäxten entschieden worden. ie bedurfte um so mehr einer Feststellung im legislativen Wege, als die Interventions-Prozeffe der Ehefrauen verschuldes ter 'Männer zu demcnigen Rcchtspireitiakeiten gehören, die sehr äufig vorkommen, und als es sehr zu wünschen war, daß die * rauen bei allen (Berichten gleichmäßig den Schulz 'erhalten, den ihnen das Allgemeine Landrecht, nach einer richtigen Aus; legunq dcr dahin einschlagendcn Bestimmungen depselben .1e1vährt. Hiernach hat der Ehemann in Ansehung dcs C'éngebracbten seiner Ehefrau alle Rechte und Pflichten eines Nieß- brauchers und nur diese. (Theil 11. Tir. !. ;ck" 231.) Ein Eigenthumsrecku ist ihm nicht beigelegt, *.*-clmchr Ui gexade da:"- aus, daß ihm alle Pflichten eines" Nießbraucbers 1111161“. legt smd, mit voller Konschenz abzuleiten, daß er nicht “Fr.),en- «'Wer der in die Ehe gebrachten Sachen der Frau seyn kann. Nur ausnahmsweise tpk ihm ch§. “217 a. a. O.) das 311.111 der freien Verfügung Über die eingebrachten Mobiiicn der Ehefrau _ „ beigelegt, eme Dispoynion, die theils 60? eine ?susnahnw von der sonstigen Theorie, theils nach ihrer ganzen Stellung zu den Übrigen Bestimmungen, in keiner Art eine ausde'hnende Erklä- rung, zuläßt. Es wäre nichr bloß eine Ausdehnung, sondern eine gänz- 11che Aenderung des Rcchts-Verhältnisses, wenn man 1): einem Dritten den Verkauf der Sachen, 2). nicht 11 a cb dex11_Wille11 des Mannes, sondern 9 e g e n den Willen deffelven und 3) nicht zur 1110131911 “3161160111031 der Substanz der einge- brachtcn Mobilien, sondern zu dem Behufe gestatten wollte, 11111 der Frau„ wie dem Manne, diesen Theil der- selben gänzLick) zu entziehen. In dem Rechte, welches dem Ehemanne über die einge- brachtenORobilien der Frau 1111 9“. 217. Tic. ]. Theil 11. Allge- meinen Land-Rechts erthcilt ist, liegt nichts weiter, als" eine Erweiterung seiner geseßlichen Verwaltungs-Befugnisse, welche zur Vermeidung vieler Rechts-Ungewißheiten, also aus einer innern Nothwcndigkeit deshalb hat erfolgen müssen, weil man es den Mobilien, welche der Mann verkauft, nicht ansehen kann, ob sie zu den von seiner Frau eingebrachten oder zu den ihm eigenthümlich zustehenden gehören; es liegt darin ein aus dem ehelichen Verhältnis? selbst he1'vorgehendes Recht, welches nur an die Person des Mannes geknüpft ist. „Wird. schon hiernach die Ansicht, welchc jetzt gescleicl) sanc- tionirt ist, daß der Ehefrau die Befugniß zustehe, bei einer" Beschlagnahme dcr eingebrachten Mobilien ihre Eigentbums-chßte geltend zu machen,
Die'Ehéfrau war vor derZUation Eigenthümerin der ein-
Durck) die Illation erhält der Ehemann die Verwaltung
hs-
äben , wenn es
Die entgegengesetzte Anfichc nimmt ein Eigenthum der Ehe;
desselben und sogar, gegen den Willen
530
Daß aber auch schon bei der Publication unserer Gesel;- bücher ganz allgemein die Anstcht die vorwaltende gewesen ist: daß die Ehefrau nicht schuldig sey, fich der Vollstreckun der Execution gegen den »))?ann in die von ihr inferirten I :obi- lien zu unterwerfen, ergiebt déeKKonkurs-Ordnung zu voller Ueberzeugung.
Der Konkurs ruht auf derjelben Grundlage, wie jede ein- zelne Execution. Durch beide wird den Gläubigern eines Schuld- ners ohne oder wider dessen Willen mittelst richterlichcr Gctvalt zu ihrer Befriedigung verholfen, so weit diese erfolgen kann. Der Unterschied zwischen beiden liegt nur darin, daß im Kon- kurse für alle Gläubiger das ganze der Execution unterworfene Vermögen des Schuldners, bei cinerC'xecution dagegen nur für einzelne Gläubiger einzelne Theile des Vermögens (die
11611) m Bewhiag genommen Werden.
leltZ konkludent ist daher der Saß, das;, was" bei dcr Beschlagnahme de:“z ganzen Vermögens i111Kot1kurse nichr zw," Befriedigung der Gläubiger angegréffcn und veräußert werden darf, “"ck bei einer einzelnen Execution nicht angegriffen wee“- den dürfe.
Jm Konkurse hat aber die Ehefrau nach der ausdrücklichen
meinen Gerichts Ordnung, das “Recht:
die inferirten Mobilien zu vindiziren, und es muß ihr daher, wenn man nicht eine auffallende Zn- konsequenz in der Theorie annehmen will, ein ganz gleiches Recht bei der Execution zustehen.
Das Gesetz vom 26. Aprtl 1835“) Über Verträge zahlungs-
unfähiger Schuldner (Geseß-Sammlung für 1635, Seite 03) geht gleichfalls von der Ansicht aus, daß den Gläubigern des Mannes das fragliche Recht nach der bestehenden Gesetzgebung nicht zustehe, indem dasselbe wenigstens Rückstchts der Über Mobilien geschlossenen Verträge, wodm'ch solche die Natur des Eingebracht?" erhalten, ganz zwecklos seyn würde, wenn diese schon durch die Illaréon ein Gegenstand der Executions- Anträge der Gläubiger des Mannes geworden wären. Sonach entspricht das neue Gesexz den Grundsätzen, welche in der Materie vom ehelichen Güterrcchté bei uns bestehen, und es war um so unbedenklicber, darauf weiter zu bauen, als dies bisher schon von dem höchsten Gericht660fe geschehen ist, der, namentlich in einem Erkenntnisse vom '„0. Oktober 1836 (Ent- scheidungen des Königlichen Geheimen Ober - Tribunals Band 11, Seite 198) ausgesprochen hat, daß die Gläubiger des Mannes nicht befugt smd, aus den eingebrachten Mobilien der Frau ihre Befriedigung zu suchen.
:*) Ucbcr dicses wichtige Gesetz nächstcus cin Mehreres.
Meteorologische Beobachtunz-
Morgens Nachmittags Abends NM) 1111111611621 6 111,11. 2 Uhr. 10 Uhr. Beobachtung.
1838. 1)- “Mai.
-' Z 1 Lustdruck..... 337.93““Par.|335,20““Par. 336,44'“Par. Quetlwärme 7,2" N. Luftwärme + 0.69 R.j+17,49 R. + 4.50 R Flußwärmc 1300 R. Champunkt „x- 2,40 N.]+ 1,7“0 N + 2,2“ N. Bode111värn1c]0,00 N.
Dunßsänigung 56 pCt. ! 29 »Er. 82 pCt. Ausxünfiung 0,010“R11. Wetter.. . . . .. 110111. 1 bezogen. 11111“?- Niekcrsthlag 0,026“ Rh. Wind .. . . . .. . NW. WNW. NNW. Wärn1cwechse1+19,0“ Wolkenzug _- N. ' -- “4.1.60. Tagesmittek: 336 63“- Par... + 10,30 R... +2,10 N... 56 pCt. RW.
1108611111116 15619011.
„1111516111610, 3. „11111. F1011011. 1111111. 801111111 543/16. 50/0 110. 1011/4. 243/4. 511%, 811111. 205/8. ['.-185170 47/8. 1111511. 5011. «. 1'101199. 9111110001]. “. 1'0111. _. 0010011. 11101. _. 1111111010011, 4. 31:11. FLUG .1111. 201/2. 111. 7/„6. (x'. [7111111111111 11. „Kl., 7. 111.11. ()LZTE'Ü'. 50/0 111131. 1061/0- (;. “(]/0 1008/44 ". 21/20/10 613/8' 013,18. 1')/, 26%“. (11. ;11111-„11711011 1740. 111. 1'111111'11-0111. 1511/2. (1. 110080 211 500 171. 124. 1237/5. [.(1030 111 100 11. “2113. (1. 1'161155. 1'111111.-§011. 05'/4. 65. 110. 49,0," „1111. "1025/5. (1. 1'0111. 1,0051.“
1113112 -11111„ 211131. _.
j 7, 7.103]. 5 78.
11111 zufällég_und faktisch mit dem Ganzen zusammenfallen kön; é
Vorschrift des „6. 5512 und fola., Titel 50 Theil ]. der 211156: '
9111-13, 5. 11101. 50/0 1101110 611 00111. 108. 10. 39/0 1111 00111". 80.90. 119/() [&'-„ 1111 00111". 101. 3. 5“/0 8111111. 1101110 211/4. 7358178 43/3. 3111"
[)m'cliZ- 22'/4* 171911 5 11111
1% _. 30/0 823/4. Reue 11111. 6243/8.
16
50/0 1161. 1071/3- 21/20/0 **“-
831111-11111011 “521/19.
801111101- 110180. 1101110. 1111111838.
„411111177101 E*k-“W- “711/ k-"séX-(TastF-Zekésx,
Königliche Schauspiele. auf: Der reisende Student.
mit Donnerstag bezeichnet, verkauft. Im Schauspielhause: ]) ['110 [106111011 1101101110, 1011110711111 011 1 11616, 11.11 „111. 1.001166. 2) [.;1 0011110550 1111 "1011110119, 17111112- 11110 1111 2 66165, [161 1111. 1111171111011. Zu Potsdam: Die Verlobung in Genf, Lustspiel in ?. Abts), von C. Blum. Dann: 510111011110. Hieran: zum er- stenmale: Gasthof-Abenteuer, Lustspiel in 1 Akt. Und:
«10 1119110 0111185010550.
Hierauf: Cine Treppe höher, Schwank in 1 Akt, von A. oSmar. In PotSdam: Joconde, komische Oper in 3 Abth., mie eingelegtem Solotanz. Musik von N. Jsouard.
Königsstädtésches Theater.
Freitag, 11. Mai. Der Verschwender. Ori inal-Zauber- Mä rchen in 3 Akten, von F- Raimund. Musi vom Kapell- mei er Konradin Kreußer. (Mad. Beckmann, neu engagirtks OJTitglécd: Rosa, als Debüt. _ Herr Pallesen, neu enga Acces Mitglied: Julius von Flottwill, als Debüt. - Herr ang:
den Bettler.)
Sonnabend, 12. Mai. Der Vater derDebÜtantin. Posse in 11 Akten, nach Bayard, von B. A. Herrmann. Vorher: Der Obrist von sechzehn Jahren. Lustspiel in 1 Akt, frei nach dem Franzöfischen, von B. A. Herrmann. onntag, 1:1.Maé. Belisar. Oper in 3 Abtk). Musk von Donizetti. (Herr Schober, K. K. Hof-Opernsänger vom Kärntnerthor-Theater in Wien: Belisar, als dritte Gastrolle.)
661/14. 66. «“I"/., 50911. 11111. 113/4. 113/8. 21/29/0 11011. 51. 5315/16. 1111111111110, 8. „11:11. ,
Diese Meinung verwickelt sci) daher
Bekanytmachnng. __ Die unbekannten Glaubiger des Kaufmanns 81.111 A.
a11113. J111116.,1111111,
Schrift zu haben :
Die Ausbleibenden werden mit ihren Fordrrungen
- - * «, - - - - - „Beiracvmngcn über Tod, Unsterblichkeit 11110131Bogc11 111111151“; 81"- 11b11ge11 Kreduoren em e1111ges S1111111)wetge11 aufer- Wiedersehen. 8,0. Brosä). Preis „, sgr. Zitelkupfcr 111 Sme-ä)
* 1 21)."'- r 18“ *. * “ Machurg- W 732011111! “18 1.1) tmr unsere
önig1.Land: 1111d Stadtgericht.
A1cxisbad.
Tie Bade.- 1111d Trinkkur 111 Alexisbad 16111: 61111) 111 gung gewährenden
Wegen Wohnungen ' wird der H'aus-Ve'rwalter
Bernburg, am _5. Mai 1838. Herzogl. Anhalt. Kammer.
So eben erschien bei Unter ei netem: Ueber die 21111275“ von Armen - Versorgungs : Anstalten. Bei Gelegenheit des in Berlin um zu errichtenden
Radlaus-Hosmmls von I H Strack, B “ ' Mit 6 Steéndruätafem, Preis 15 sxxmemer
181) 200.
In «11011 Buck)hand!ungcn Dcntscßlauds und bei E. S. Mmtlcx in Berlin (StecHHak-n Nr. 3) 111 déc zweite verbesserte Auflage der interessanten
Vom Wredkryekgen 0611, dem Tode.
Wohingclangen1911116chdicsc111chc11,nnd wie ist da unser Loos beschaffen? _ Nebst Gründen fiir die Seelen-Unsterblicvkcit,_11119
(Verlag der E r 11 st sclxcn Buchbanrlung in Quedlinburg,")
sehen _ 1111d was 1111601 für ein 9606 bcvorstcbt? _ das find dte Frauen, dxe 111 dieser Trost und 0111111161.
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Redactlon unter Leitung von Rheinwald. _:_-“:
Gedruckt bei A. W. Hayn.
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- Allgeme1ner Anzeiger für die PrmxßisMnStaMn.
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Wie sehr die Liebe 5111 3111166301: 111113 B111mc11wclt. 11111) 11111 1111 91161 die Liebe 111111 (5561101111111, 111 den letztcn Jahren zugenommen 11.11, davon „1111111 die 11011); wendig gewordene fil nftc Anf! age dicses W rcd 016.- 111101 Handbucds cinen 111601 crfrcnlxchcn Bewcis! D1c vereyrlwven Gartcnfrennke finden 061111 Alles, 16.16 111 den lcßten Wenigen Jahren 1111 dcm 6116111101 der vierten Auflage a11ne11e111531:wächscnf11111111crcKi'1111c11-, Obst: und B111111c11gärtcu 0111511501911111101 ist. re:ch ifi hesondcrs ker B111u1e11gar1cn mit cixzcr Mengc schöner Ztcrpflauzen „nnd Skkllmergewäckyse .1119'ge191111141101-«r 11010063101111911111 1101" 8110001'TE 1101" 1101501111111 worden, welche unlängst aus Canso-nicn, *" k ' “ ' Mexiko. 110111 Kap und den 2111119111166" K111161111111:5 dem“ so W" 11116 Cbkna "nd x,stmd11|c11011111s1111s1111111141“ 511111101" 111.101. 1)0zc-(„' 1111110; ZL11111111011 111111 es, alle dicse neuen, gegenwärtig u11s=1c Bimncngéir- ten und Gewächshämer schu111ckc11dc11 Püauzcn nnd'w („ 1110165]10150-1-1911-111-101106 11501111 ihre Spielarten, Wc1che hier aufgenommen worden, 231370161.- 1101- 1295“. 110110161111- 11025011 6111015116101, wir verwcäscn daher auf da:". 281111) 1111111, 1551511116601 W 111-66911161511151011 "00111110“ worin eincm Jeden von den (113111111301, 11060 cr 111-14.11 “ * *- u lernen wünscht, 11461): 11111 cé11c bot.11111ch_c Be1ch1ci ung, sondern auch iibcr dée Art und chc 55gr. ihrer Kultur und Vermehrung eine genügende 21119: 521-116) d1e schöne, geschmackvolle * * _ typo rap„ische Ausstattung, welche das Blick) durch 011 5111550, 11 101118, 11 3111510111601, 11 1'111'15, 6 Zr. kater! die erlagéhandmng aufs neue erhielt, wird dazu
_ „_
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Garkensrennd odcr 9911115101311“, auf Tbco1ic und E1f.1111'1111g e- . - * , - - - - - 111111101111 111111131111): über die Bcbandlung dcs" Bodcgns “WMW" UW bc: Llldlllg Öchmlgke m Bcrlm, 11111) 0114011111111 dcr Gewächse im „61111010, Obst: und 2111111111119111101, 111 Verbindung mit dem Zimmer: und Fensterg'arlcn, 1111111 0110119106611.) iibcr 9111 Hopfcnbau. Fünfte Auflage, verbessert und Vk1'111-1)1.'1 und mit e111c1111111c11'1111g 5111“ B0 0111117111111] dcr Pfianxcn 111 610611919111111113111 0111111130 von
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11011ck1'11[_'"8 2111" 10111011 111111 6119017011111011 „11111110111111111 1.011 .]011. .*111Z'. (111111011, U|". 111111 1,101“. 1- 111011. 1'1'015 “.'; ']'1111*.
11111 7,1101 171511110111111'0111.
1101 15“. 11. (1011110, 1111101" 11011 141111101] R0. 57, 131 0150111011011 11111] 111 1111011 [111011110111111111Z011 (105111- 111111 1111511101105 211 111-1.0111111011:
50111110 1101160111110, 9011105301130
101111011110 111111111510 11011
1101011111115 1%]88011101' 9111 1101" [10150 111 "6915011191111, 1101" 5011117012, 1111611 170110010, 111118101"- 110111, 1100001109011, [);-11,5 111111 1)c'1t-151)_111'g. !111161103011-
11 11 11
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Freitag, 11.912111. Jm Opernhause: Die Mäntel. Hier, Zu der heutigen Vorsteklung werden Opernhaus-Biüets :
) K.K.“ - 11
1 111 2.1 „.
Sonnabend, 12, Mai. Im Schauspielhause: Der Oheim, Lustspiel in 5 Abth, vom Verfasser von „Lüge und Watheit.“
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PreußiTZFe S
'*1'geme1ne“
_taats-Zeitung.
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Amtliche Nachrichccn.,
Kronik des Tages.
Bei der am 101111 6. *M. fortgeselztcn Ziehung 51er Klasse 7717er Kömgl. Klaffcn_-Lotterie fiel ein Haupt-Gewmn von 10,160 nylr. auf Nr. 11,769 nach Düffcldorf bet Simon; 1 Gewinn von 5000 Rthlr. auf R1. 53,963 nach Breslau bet Schreiber; 2 Gewinne u 2000 Rthlr. fielen auf Nr 27111 und 119,176111 Berlm bei Klage und nach Königsberg 16 Pr. bei Heygstcr; 2x1Gewjnne zu 1000 Rthlr. aux" Nr. 86.9. 95:11. 13,613. 11,573“. 29,239. 30,925. 33,329. 35,113. 51,779 8 ,9.1. 8.,31;1.86,501. 96,201. 95,147. 97,186. 99,766. 111-“1,829. 106,002. 106,11111', 907-575, 108/192. [09,432 und “111,00; in Be1li11 bci Alcvin *und bei Burg, nach Bonn b_ei Haan, Breslau bci Gerstenberg uno Ema! bet Leubuscher, Köln bei Krauß und bei ,Retmbold, Düsseldorf bei Spaß, E11enburg bci Sch1ve1d1feger, Frankfurt bei Sal mann, Hane “21661 der Lehmann, 3111161)" bei !).-6- mann, kmgsberg in d „N. bei Jacoby, Krakau bci R11) feld, Magdeburg bei Roch, Mühlhauxcn bea 231661111111, Pojcn bei Bielefeld, Sagan bet Wiesenthal, Schwcidnttz b1-1 Scholz, Wci; ßenfels bei Hommel und nach Warenberg bes Haberland; 22 Ge; winne zu 000 Rthlr. auf -Rr. :;6 6. 11,168. 22,059. 26,587. 29,389. 36,127. 43,220. 43,620. 41,817.-10,11'91. 56,270. 65,105. 73,137. 74,326. 75,028. 76,236. 77,831. 79,19, 91,091. 166,716. 102,208 Und 111,68? in Berlin bei "211111111, bc: *))?cstag, bei Moser und 2mal bei Seeger, nach Aachen bsi „111111, Breslau 2ma1 bei J. Holschau, Cd!" bei K'auß, Draesen bei Abt'aham, Eilenburg bei Schwerdtfeger, Halberstadt bei Supaman, Kd- nigsberg in Pr. bei „Borchardt, Ltegn 13 bei Lcugcbel, "Magde; burg bet Roel), Minden bei Woifets, M11h1hauscn ?mal bei Machskeén, Münster bei Windmüllcr, Naumburg bei Kayser und nach Stettin bei Rolin und bei Walsnach; 52 Gewinne 311200 Rrhlr. auf Nr. 5991. 4497. 5171. 10,706, 11,915, 18,397. 19,511. 23,890. 26,616. 2,516. 29,114. 29,296. 29,313. 32,271. 33,601. 31,119. 31,137. 30,125. 45,146. 4§,927.--19,14-1. 53,868. 51,761. 51,765. 55,289. 55,318. 56,395. 56,897. 62,879.63,0-12. 61,585. 65,039. 65,676. 67,444. 69,195. 71,963. 77,359. 78,235. 79,693. 2,956. 83,203. 86,642. 88,075. 90,223. 91,627. 96,507. 97,042. "10,664. 101,662. 103,366. [01,081 und 11,6,398,
Die Ziehung wird fortgeseht.
Berlin, den 11. Mai 1838.
König1.Preuß1sche General-Lotterie-Dérection.
Den Friseuren, Gebrüdern Karl und Wilhelm Schmidt hierselbst, ist unterm 10. Mai 18:18 ein Patent auf eine neue Art, das dressirte Haar zu Perrücken oder Haartouren und Toupcts ohne Unterlagen von Falcc oder anderen Geweben zu befestigen, wie solches von ihnen durch die davon depontrtcn Proben näher nacvaewiesen worden, auf Sechs Jahre, von jenem Termin an gerechnet und für den ganzen Umfang der Mona (hie, enheilc wordem
Angekommen: Der General-Major und Commandeur der 61111 Diojswn, "Freiherr von Quadt und Hachma- brock |., und
Der General-Major und Commandeur der Seen Kavalle- rie-Brcgade, von Tiekzen und Hennig, von Torgau.
Abgereist: Der Fürst zu Lynar, nach Drehna.
Der Ober-Präsldenr der Provinz Saéysen, Graf zu Stol- berg-Wernigerode, nach Magdcburg,
Zeitungs-NacbriOrca.
Attsland.
Frankreich.
Pairs-Kammer. Sitzung vom .'). Mai. Auf den Antrag der Kommisswn bestangce die Kammer dre großen Ra- tural-1ations-B11efe, welche der .Kömg dcm Genetal Voirol und den Herren Blondcau und Rossi veclxehen hat, und _qmg dann Fur Erörterung cmes Gcscy-metrfcs über, durch welchen dte rüheren Geseße in Bezug auf dxe politischen Flüchtlmge ver- längert werden sollen._ Der" Graf von Harcourt schlug vor,
. daß man jenen Flüchtlingen fortan gestatten solle, ihren Aufent-
halcßnach cigenchahl zu bestimmen, wc1cher Woh'tyat sie nur "" Falle einer sc1111'c1111'11'21uff-1h1ung verlustig gehen sollten.
kk ?_Bat'on Pele: drückte mne Verwundetung darüber aus, daß du Zahl jener F11ch11mge 110) noch immer vermehre, ob- Überall die Repolutéonen unterdrückt worden wären. Ek skagte den Minister des Innern, an welchem Zeichen man dxnn eigenmch den polnischen Flächtlénq von anderen Fremden, dee "“ckank1e-ch kämen, unterscheide? Der Graf von *))?on- talem h_e 1“ : unterstützte das Amendcment des Grafen von Harcourt 111119701?“ Lebhaftigkcat; cr tadelrc es, daß man gegen jene Flücht- [*inge* und ngmentnch gegen diePolnischrn, so stenge verführe. Cr d“ 517 habe an den Barcaus des Mimsters sagen hören, es sey d'" Polcy, wenn ste 116) hier nicht gefielen, unbenommen, an- stkSWo hmzuZehen. „Aber“, rief der Redner aus, „man weiß ehr wdhl, daß es für fie kein Anderswo giebt; man weiß schr
* 91“- daß fie keine andere Zufluchtsskätte in Europa haben, weil
Gott 11!) Dank' Frankreich 600) die freiüe und die edelmüthi , . „aste der Nauonen ist. Jene Gastfreundschaft gegen unsere Nordi- 1411311; Brüder gereicht Frankreich zum höchsten Ruhme.“ - Der 1111111.“ des Innern erklgrre, daß die Regierung in der Fact dn Wünsche der politi1chen Flüchtlinge htnfichtltch ihres Undfenthalts be111ckfichtige, und nur in den wenigsten Fällen, Au zwar, wo es 1hr ungmgängfjch nothwendig ersche1ne, eine Zaknahmx mache. So waren 3. B. im Laufe des vergangenen vo hres 145“ Gesuche wegen O_l'tOVeränderungen ein egangcn, 11 denen nur 50 nicht berücknchtigt worden wären. ebrögens
Berlin, Sonnabend den 12ten Mai
“_.. „.
“: aber widersehte fich der Minister dem Antrage des Grafen von
Harcourt, indem derselbe mit der Sicherheit des“ Landes, be-
sonders“ bei dem gegenwärtigen Zustande der Spanischen Ange- legenhetten, nicht wohl vereinbar sey.
Es kam in der heutigen Stßung noch zu keiner Abstimmung über jenes Amendemcnt, sondern es ward die Fortseßung der Debatte auf künftigen Mon- tag beliebt.
Dcputireen-Kammer. Sißung vom 5. Mai. Ein sehr bedeutender Theil der heutKen Sißung ward durch De- batten über die Zuläsfigkeit des ,um Emu von Girardin fort; genommen. Herr Martin (aus Straßburg) glaubte, dem Ministerium den Vorwurf machen zu dürfen, daß es fich un- geseßlécher Mittel bedient habe, um die Wahl des Herrn von Gwardin durchzuseßen. Die Debatte ward sehr persönlich und leidenschaftlich, und endete (wie bereits gemeldet) damit, daß
von Girardin genehmi te. . Die Kammer ging hierauf zu der Berathung der Zusatz:" rtikel zu dem Renten-Konversions-Ge- setze Über. Ein Amendement des Herrn Laffitte, durch wel- ches" vorläufig und bis auf anderweitige gcseßléche Bestimmuu: gen, die den Gemeinden und den öffentlichen Wohlthätigkeits- Anstalten gehörigen äproc. Renten von der Reduction auSge- nommen werden sollen , ward nach einer längeren Debatte an;
, genommen. Herr Marchal bemerkte, daß man doch nun auch
wissen müßte. Wem die durch die Reduction zu bewirkende Er- svarniß zu Gutekommen solle. "Er schlag demnach einen Arti- kel vor, durch welchen die bewirkte Ersparniß dazu dienen sone, die Salzüeuer zu vermindern. Man wendete ihm von mehreren Seiten ein, diese Frage werde erst bei Erörterung des _Budgets zur Sprache kommen, und in diesem Sinne be- 1ch1oß auch die Kammer, das Amendement durch die vorläufige Frage zu beseitigen. Zuleßt trat noch Herr Benjamin De- les1ert mit dem Antrage hervor, daß diejenigen Renten-In- haber, die im Ganzen nicht mehr als 500 Fr. Rente besäßen, und vor dem 1. Mai in das große Buch eingeschrieben wären, bei ihren Lebzeiten keiner Reduction unterworfen seyn sollten. Dies Amendement ward nur schwach unterstüßt und mit großer Stimmen-Mehrheit verworfen. Die Kammer schritt darauf zur
«Abstimmun über den ganzen Gesch ;Entwurf. Es ergab s1ch
esultax: für den Entwurf. . . . 251 Stimmen, gegen denselben . . . . 145 ;
Majoritäc . . . . . . . 106 Stimmen. Die Kammer vertagte fich darauf auf künftigen Montag.
folgendes
Paris, 6. Mai. Das Vokum der Deputirten-Kammer über den *. tenArtikel des Konverfions-Gcseßes wird ein Votum des Miß- trauens genannt (1010 110 ckéüance), als Gegensatz zu dem Vertrauens- Votum (1010 [12 consxance), Welches son| Wohl die Kammer bei wichtigen Gelegenheiten dem Ministerium zu ertheilen pfiegt. Dieser Ausdruck ist bezeichnend genug, um die öffenriiche 'Mei- nung in Bezug auf die Haltbarkeit des Ministeriums zu schil- dern. Das Reductions-Geseß ist ein solches, welches das Mi- nisterium , wenn seine Erklärungen über die Unzeitigkeic dessel- ben ernstlich gemeint waren, nicht ausführen kann, und welches doch „nach der Annahme des 7ten Artikels nicht unauögeführc bleiben darf, Man 111 sehr darauf gespannt, wie das Ministe- rium diesen Knoten lösen wird. *
Das Journal des Débats beklagt fich über die Ver- wirrung und Veränderlichkeit, die s1ch in den beiden letzten Sitzungen der Deputirten-Kammer kundgegcben habe, und fügt hmzu , daß aus einer solchen Anarchie unmd [ich etwas Gutes hervorgehen könne. Der Messager bemerc darauf: „Das ministerielle Blatt vergißt au enscheinlich, daß das Benehmen des Kabinetts Anlaß zu dem chwanken in der Erörterung über das Reductions-Gesekz gegeben habe. Wenn der Conseils-Prä- fident , wie er als erfahrener Staatsmann mußte, die Unmög- ltchkeic eingesehen hätte, sich dem Willen der Kammer in Bezug auf diese Maßregel längerzéu widersetzen, so würde es ihm ge- wiß gelungen seyn, seine 'ollegen von der Nothwendé keit zu überzeugen, daß das Ministerium selbst einen Gescß- ncwurf vorleqen müsse. AlSdann würde der Gang der Kammer. weit emschloffcner gewesen seyn. Wir finden , daß das Benehmen der Majorität so wnrdi gewesen ist, als es nur immer seyn konnte, und wenn das 9 iniskerium gleich ihr seine Schuldé keit gethan Fm, so würden wir vielleicht ein besseres und voll] än- d1gerex eductions-Gcsekz haben.“
Heute beginnen auf dem Marsfelde die hiesigen Wettren- nen. Aus dem Programme derselben erfiehc man, daß es dem Lord Seymour gelungen ist, fast alle seine *.Ritbewerber z_u ver- drängen, indem zu den meisten Rennen nur er und der Herzog von Orleans genannt haben. „Franc “, Esmera1da“ und die berühmte „Miß Annette“ werden ihrem glücklichen Besitzer wahrscheinlich wieder alle Preise zuführen. *
Der Dichter Barthélemy, der frühere Compagnon von de'." eiskreichen Firma Barthéiemy und “332010, hat in dem hiesigen „ournal „ la Presse“ eine C'pistcl in Versen an den Polizei- Präfekten von Paris einrücken lasen. Er bezeichnet in die1em Gedichte eine '))?en e von Uebelständen,_denen noch abzuhelfen wäre, um den Au enthalt in den Straßen der Hauptstgdc an.- genebmer, ficherer und anständiges zu machen. Höchst drollig wird in dieser poetischen Straf-Predigc die Noth des Fußgän- gers in den Pariser Straßen bci etntretendem Regen geschil- dert, die folgenden Strophen mögen als Beispiel hier einen Platz finden.
„11 111111 10 1110110101 qu'un 11111112 01110101
11111110 1111 1101119 (108 10113 l'eau qui tombe 1111 0101,
[“It jusqu'au [110111 (10 1111115 commanäe 1111'0110 7111110
])31' (103 cznaux 110 21110 (1111 1:1 1101111901 03111110;
1,1'011 110111 110110 1111'111110116'11111 110 101101103 110111'Z0013,
1-9. (100113111010 0110010 (111 sommet 110 101113 10113?
[)'611 1710111 que méme 1111.11 110x1x 11110 10 monnrqne 11311110,
W'bu- 111111101609 01171111 1111 111111 qui 1101111 11111116?
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1838.
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([ck-111110“ 11'1111 1131117111110 011 aZ'un 1111011 011390311
1.0 11131110111-011x 11101011, mo11111é jusqu' 7: la 9616,
13551110 01. 1110116111361 10 101310 Zouiiere,
1191111111 16 11011 J11c1101 qui 1111-00 3 1; 11111310
!11300'211 111110111: 111110011, 1011110 11.11- (Joux yznns1ux,
[)'011 10 bon Cbzrlex-Fenf (“11353011 aux buZUenolz?
Während man vor 3 Tagen hier noch einheizte, zeigte 111-;" [tern der Thermometer beinahe "220, und noch um MntcrnW 69 Wärme. „
Der gestern hier eingegangeneMoniteur algerien en:: hält das" nachstehende Schreiben aus Konßantine vom 1».- April: „Am Um 9. ist eine mobile Kolonne von hier nach Stora aufgebrochen. Sie bestand aus 17100 Mann Ipfanterxe, 135 Ingenieuren und Artilleristen und "2-30 Mann Kava1121'1c. Nachdem fie acht Meilen zurückgelegt hatte , bivouakirte ne 1111
die Kammer mit bedeutender Majorität die Zulassung des Herrn “5 Mittelpunkt des Stammes Eulma und am Fuße eines HKM“
der am Eingange des Thales liegt, durch welches die St1axc nach Stora führt. Am zweiten Tage fanden wir, vom fruhen Morgen an, auf unserm Wege vieles Gehölz, und nachdem 6111.“ ein schönes Thal durchschnitten, schlugen wir, fünf Meilen VOL! Stora, in der Nähe des Flusses Arouch, unser Lager auf. „Dae Bewohner der Gegenden, die wir durchwaudert hatten, zetgrcn nicht die mindeste Unruhe, und die rings umher liegenden Hd- hen waren mit weidenden Heerden bedeckt. Am dritten Tage erreichten wir den Stamm Beni-Mahnea; die chte desselben standen verödet; ein Sche1ck sagte uns , daß in dem Stamme Zwiespalt, ausgebrochen wäre. Seit der Herrschaft des BM Abdallah, also seit 40 Jahren, habe fich keine fremde Schaax in dieser Gegend gez'éigt, und dies sey die Ursache der Unrukzc. Um 2 Uhr erreichten wir das alte Busfimda und errichte1111 unser Lager ungefähr 1500 Metres im Rücken jener Ruian. Hier erschienennoch mehrere Scheicks, um uns ihre Unterwersung anzuzeigen, doch bedauerten sie, daß seesnicvt verhindern könn- ten, wenn während der Nacht“ mehrere Flinten auf das Lager abgefeuere werden sollten. Wie fie es vorhergesagt hatten, 61611 den während der Nacht auf unser Bivouak ungefähr 54! Sch11116 abgefeuert , “edoch ohne „Jemand zu verwundert. Als wir am 10ten keine ;.usammenrottirungen der Einwohner bemerkten,-vc1 gannen wir unsere Vorkehrungen zu einigen Feldmessungen m der Umgegend von Stora; von Zeit zu Zeit fielen noch FlintM- schüffe, aber in sehr geringer Anzahl; um 2 Uhr wqr das Da- ,ger errichtet, und wir schlugen den Rückweg nach Konstantuxe ein. Die Höhen, die das kleine Thal von Oued Zarzou cm- schließen, bedeckten sul) also bald mit Menschen; unter 1191111 zeigten fich auch me rere Reiter. Sie griffen unsere 21111111- Garde und unsere lanken äußerst lebhaft mit Fltntcnschüßcn an; der Feind_ näherte s1ch immer mehr und hielt endlich 6017 einem ebenen Raume Stand, too unsere Kavallerie 1111) (111651711 ten konnte. Der Kadi von Smelas, Ali-Ben-Muhamed, 110516 sich zuerst an die Spéße seiner Reiterei und warf die Kabchn an das Ufer des Flusses zurück; ein Peloton Jäger gesellte-ucix u ihm, während von der anderen Seite eine Reihe Türkimxcx
iraélleurs fich mit großer En1sch1offenhcét auf den Feind warf, mitFlintenkolben und Bajonnctten auf ihn eindrang und eine große Anzahl derselben tödtete. Unser Marsch wurde in guter 0101111115 fortgeselzt, und die Kabylen verfolgten uns bis gegen 2 Uhr; dann aber wurden ste durch einen neuen ngalierie-Angriff entmuthégt, und zogen 1111) zurück. Am 101en Abends bivouakarten wir am Ufer des Arouch; während der ganzen Nacht fiel nicht cin cm- :,iger Flintenschuß. Am 11ten erblickten wir während des Mar- ches wieder weidende eerdcn, und die Beonner der Gchxxx» drängten sich an uns. ir äbernachteten am uße des Hügels Scheick-Bcn-Rouhou und am 12ten um 5 Uhr Abends langtcn wir wieder in Konstantine an. In dem stattgehabtenGefecvrs smd 3 Mann getödtet und 18, die meisten nur leicht, verwun; dec worden. Dieser Angriff der Kabylen scheint ein niclyc leicht 11 übersteigendes Hindernis; zu seyn, welches sich der Einna me von Stora entgegenstellt. Er-erklärt fich aus dex- Liebe ur Unabhängigkeit, die diesem Gebirgsvolke eigen ist, »- eine nabhängigkeit, die während der Herrschaft de17B1-y's 1mmer mehr um fich griff, da diese nicht die Macht hatten, 11“- gend etwas gegen sie zu unternehmen; ihre Scheicks zeigen sicb im Al_lgemeinm zur Unterwerfung geneigt.“ -- Dasselbe Blatc enthält nachstehenden Berichtaus dem Lager von * .edjez- Hammar: „Der Kommandant des Lagers hat ein Strc-„f- Corps in das Land der Guerfa's gesendet. Wir brachen am 21.201111 um 5 Uhr Morgens auf und wurden von den Stäm. men, die von Medje :Hammar abhängig smd, so wie von 11611 Bewohnern Oued - enaté wohl aufgenommen. Als wir das Gebiet von Bona erreichten, stießen 2 bis 300 Arabische cher zu uns, die uns den Vorschlag machten, uns 11 begleiten; 1911.- lehnten indessen ihre Begleitung ab, weil die ntersuchung 9.6 Landes unser einziger Zweck war. Des Abendk- bivuakirtrn wir auf der Gränze von Guerfa, ein schönes, urbar gemachtes und mit Holz bestandenes Land. Die Nacht ging ohne Stöxunz vorüber. Am 22sken um 6 Uhr Morgens verließen wir unser Bivouak und durchstreßften dieUmgegend. Um 8 Uhr hielten wir an , um unsere Karte mit. mehr Muße aufzunehmen, und ein Plateau zu untersuchen, 6111“: an dem rechtcn Ufer des Qued- el-Haar belegen war. Das Plateau selbst war mit Eingcbor; nen bedeckt, die indeffen nicht die geringste Feindseligkeitan den Tag legten. Die Bes.!)rcéßung, welche uns diese Leute von dem Lande machten, bestimmte uns, den Marsch n1cht writer fortzu- seßen, um den Stk:»; «5.2.6101, die uns bedrohten, zu entgehen. Um 8'/;. Uhr stie,.-11 611: 31.61.10- aus dem_Stamme der Aracbta- Chaonin von de:» Bergen meder; fie stießen ein furchtbares Ge; schrei aus, unk.» ungeactzxct der Protestatc'onen der Bewohner von Bon-Me1656, 311- “1hnen entgegengegangen waren, um sie von unseren 111-*di1c17en Abüchten zu unterrichten, eröffneten sie ein lebhaftes «"Mehr-feuer auf uns. Wir erwiederten ,das Feuer und Logen un?- zug1e1c_h in bester Ordnung urück; die Araber verso gten uns in großer Anzahl und das eweyrfeuer dauerte bis 3 Uhr Nachmitta & Wir gingen über den Oued : erf zurück und em-ichten » edjcz-Hammar um 711“, Uhr. Wir 1:11-