1838 / 142 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Qber, vor jenen Ungeduldigcn zu rechtfertigen und ihren Unge- stiim zu beschwichtigcn, indem er sie bclehrte, wie sich eine Wahr- haft konservative Opposition zu benehmen habe. Uebcr den durch ihn braründcten Ursprung der komervativen Partei und Über deren Fortschritte äußerte sich Str R. Peel zunächst folgender- maßen: „„S-xlr einer Reihe von Jahren schru ist es mein Haupt-Bcst-c- Hrn .;;Msc", den Grund ;u ciner _qroßrn Partei zu legen, die, im Umkibzusc wnrzclnd -„_'_nd ihkc_Kkasl aus dcm Volkdwilicn scb'r-pfcnd, rss Gefahr einer Kolmnrn zwxscven den beiden berathendcn Ztrcigcn drr G:sr§g:bung vermindert! soiite. » einer Partei, durch die wir uns in den Stand geirrt siven fonte", gxngcmcimr Drängen nach basiigcn, iibercilten Veränderungen in den Ecsxscn und _m dir Verfassung dieses Landes zu hcinmen und mit gewichtigerSt|mme der rastlosen Sticht nach rcvolutionairen llmwäl: zungen in !deU Ungcstfim Halt zu acbietcn. Ich hegte kie llcbrr- _;cngnng, daß von der cit an, wo (durch die ReformBiÜ) die große [:"-grünltnng in dem V cpräsentativ-Syncni dicses L.“.ndcs gcschab, cine solide Partei gebildet wcrden könne; und in) g|aube ge- rrin, Daß ancl) dic1cnigrn, welche ren der abstrakten Trcfflrch- k.“:t jcnrr Umgcüxltnng nuss frsisste überzeugt waren. ]th doch zngcbrn, dns: dieselbe cm gefährlicher, wenngleich netdwcndiger Versuch wa.» nnd dai; man wohl mit Recht zu befürchten hatte, ein so großer Sion- dcn die Autorität debBcsithendcn dadurch crhaltrn mußte, möchte zu ]ählings erfrigt scon, und die, welche dadurch so piösnck) " Macht und Einfinß clangt waren, möchten ihre Macht fur nun 13 hauen, wenn sie die elbe sch1afcn ließen und sie nicht be- iiändig und („'i-aiich in Ausübung brächte". Diese llebericngnng !icß e3_u1ir ais uoihwrndig erscheinen, mit Mäs; gung, mit Geduld, mit E_mnehmung ciner Drfenfiv:Sthnng und mit Verwerfung der alten fur andere Zeiten passenden nnd dura) andrrc Umstände gerechtfer- tigten Partei:Takiik einen Versuch znr Bildung einer neuen Partei U machen, dcrcn cinigsndrs Band zwa.- dic Aiisrechxha1tung ]cncr Re: orm-Maßregcl, aber ami) zngleicb der feste Entschluß srvu _solltc,_s1ch ferneren Veränderungen in dcr Consitntion, dir das Gic1_chgewtcht unserer gxmxschtcn Regierungsform stören könnten, zu wrdcrseßcn. Es trugen damais noch andere anfrcacnde Ursachen wesentlich dazu bei, jene Veränderung in d:r ösfentlhhcn Stimmung so viößlich her:. beizufiihren. Man hatte in Frankrriat) binnen drei kurzru Tagcn eine alte Dynastie in dcn Sianh neten, man batte die physische Ge- walt iiber die bißchendc ».)lntdritäe triumpvireu schcn, und, was mehr wirkte, als Alles, die allgemeine Sympathie war „zu Guusikn derje- nigen crwccft worden, die sich gegen die Gcscße aufichntcn. In) konnic es mir daher nicht vcrhehlen, wie schwer es seyn mußte, eme solche Partei zu biiden, wie ick) cs wünschte. [lnscic alte Partei war iiberdies durch die Reform:BiU auf wenig mehr als 100 zusnmmrn: geschmolz-sn. Jndcß iii) verzweifelte nicht. Wie konnte ich ami) vcr- zwcifrln, da ict) stets jenen berühmten SkaatSmann, den Herzog von Wcliingtou, zur Seite hatte, dcsscn Name nicht nur iiber die Par- tei, der er angehört, und iiber das“ Land, Welches cr rcrtveidigt dat, “dudern iibrr das Jahrhundert,. in welchem er lebt, deu lcuchteudßen Gian] verbreitet. Mit seiner Hiilfe und von seiner Autorität unter- üiiizt, durfte ich mir in meinen Bemühungen trod! Erfolg varsprcchcu. Und hier sev es mir vergönnt, zu sagen, daß tch schon damals zuver- sichtlich hoffte, die glückliche Einigkeit zu Stande zu bringcn, welche ]th zwisehen uns und Männern, die uns frt'ihcremgegen waren, be- ßcht. Obgleich ich mit ihnen (“dcm Lord Stanley und Sir James Graham) persönlich gar nicht bekannt war, so dachte ich schon damals an eine soiche künftige Vereinigung, nicht als eine Folge von Konfe- reinen und Untrrhandirmgcn, sondern als ein Resultat der Zeitum- stande und der gemeinsamen Gefahr, während fie späterhin durch wechselseitig__c_ Unterstiitzung, durch egenscitiges Vertrauen und Hoch- cxchtungsgctuhl befestigt wurde. €Zei) sah, daß diese Männer die Hanptzicrde, der Stoiz und die Saive der Partei waren, zu der sie gehörten. Ich wußte auch, welche Opfer fie zu bringen haben wiir- den. Ich konnte es sehr wohl beurtbeilen, wie schmerzliä) die Trennung von alten Partei-Vcrbindungrn iß, welche Pein cs verursacht, wenn man die Anhäuglichkeit an Partei : Vrrpfiichtungcn cinem hoheren PsUcht-Gefiihl zum Opfer bringen muß. Richi der Ver- lust der Macht und der 10ckcndsirnAnefichtcn der Regierungs:Gewalt. daz siihlte ich wohl, würde ihnen Schmerz verursachen, aber ich wußte, wre cs schmerzt, Auge und Hand persönlicher Freunde, die wir aufrichtig lieben und achten, von uns abgewendet zu sehen. Des- senungsnchtet hegte _ich zu ihrem richtigen Gefühl das Vertrauen, daß sie zwrsctzcn drm Pfade, der zumBejseren, und zwischen dem, drrzur Revolution fiihrt, würden zu mitcrscliridrn wissen; ja) baute so zu: rcrsich11ich auf ihre chhtlictikeit und ihren moralischen Muth, daß ich überzeugt war, sc wiirden Aemtrr, Freundschaft, Partci=Vcrbind1m- gen und Alles licbcr auforsrrn, als an einer Untergrabung der pro- restantischen Kirche oder der gemischten chierunns:Form unserer Monarchie Theil nehmen woilen. So wurde diese Pariei ins Leben gerufen, und der hcntize Taz dirket uns einen Beweis von ihrer jesi- gen Stärke. Zweimal ist" tic der Probe der öffentlichen Meinung un- terworfen gewesen, zweimal hat eine Aufiösung des Parlaments unter Verbä'tniffeu saitgrfnndcn, die wohl dazu gccianet waren, darüber zu cntschridrn, rb diesc P.:rxri dad öyfentiirhe Vr'rtraUcn besitzt oder nicht. Die eine Anfiösnna fand sinkt, als sie srlbst nm Ruder war, die andere, als fich dar; SlanisRudcr in den Händen ihrer Gegner hrs.:nd. Bri der ersten Aufiösnna, die im Jahre 1835 siattfand, als ;ck an dcr Sptße der Regierung üand, schwoll die Zahl drr konservativen Mitglieder von 150 plötzlich auf mehr als das Doppelte an. D sagte man aber: „„Ihr verdankt Euren Erfolg nur Eurem Regi ngs-Einfluß; wartet eine andere Anfiösun ab; wartet, bis Ihr Euch in der Opposition befindet und wir die egie- rnngé:F:mc:ionen versehen, die Ihr ausübtct, als das Parlament im Jahre 1835 versammelt wurde; dann machtEuch nur auf ein Zusam- menschmelzen gefaßt, das schneller und schlagender sern wird, als Euer Llnrvachsen.““ Run, dicse zweite Probe bat ünttgcfunden. Das Parlament isi im verflossenen Jahre unter Umßänden aufgelöst wor- den, die für dieInbaber drs Staatöruders nicht günstiger seyn konn- ten. Eine )unge geliebte „Königin hatte den Thron beßiegen, für die ein ailizcmcmes Gefühl der Ergebenheit und Anhänglichkeit vorhanden war, fur dirßlllcs einnehmen mußte. Man bediente fick) des Namens Fdrer erestatin reichlichcmMaßc, um auf die Wahlen einzuwirken, likes vereinigtenchzu Gunsendes Ministeriums: Minister, diemit dem Throxg befreundet waren, und öffentliche Depeschen, die das Benehmen von StMtS-Beamten bibigtcn (der Redner deutet hier auf eine öf- fen_tliche Anerkennnng bin, die dem Lord-Lieutenant von Irland von Seiten der Königin für seine Verwaltung zu Theil wurde), und die man am Vorabend vor den Wahlen bekannt machte. Auch in dcr Untersiüßung der Kandidaten war man eben nicht sehr wäbiig. Auf dem Wahlgerüsi von Westminster stimmte ein Staats: Secretair zu Gunften eines Mannes, der die Insurrcction in Kanada vetkbeidigt hatte und sich der Sache der Kanadier sehreifrig annahm. Und doch, ungeachtet dieses günstigen Zusammentreffens der llmsiäude, wurde - Unsere Zahl durch diese allgemeinen Wahlen uicht verringert. Und so wie wir, als wir die Regierungs-Gewan in Händen batten, iiber 39-3 Stimmen geboten, so werden, denke ich, die Namen der 313 Mit- qiiekcr, die mich heute hierher eingeladen haben, den Beweis liefern, das?, trotz aller finisiren Vorhervcrkändigungen des Gegenthells, das öffentliche Vertrauen zu uns nicht abgenommen hatte, als unter un. seren Gegnern eine Auflösung des Parlaments stattfand.“

s Gefühl der Stärke und des Einflusses brachte den Redner demnächst auf die Art und Weise, wie man sich dieser Macht zu bedienen habe, und er richtete si nun an diejenigen welche es i m, wenn auch nur leise, zum orwurfgemacht, da er sich lm ewußtseyn seiner einfiußreichen StellunYKnicht schon länfgst Wieder des. Staatsruders bemächtigt habe. achdem er au 5 feierlichste verfichert hatte, daß er stets Alles Was in sei- nen Kräften stehe, zur Förderung des dauernden Interesses der

kdnservatiden Partei beitragen und deren Wohlfahrt und Ehre me im mindesten durch eme Handlung oder durch einen Rath kompromittiren werde,

setzte er auseinander, daß einer

das zu ungekuldige, wenn auch .

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konservativen Opposition ein anderes Brnehmen gezieme, als einer Opposition, der nicht daran liege, die bestehenden Zn; stitutionen in Staat und Kirche aufrecht zu erhalten, daß sie sich keiner aufregenden Mittel bedienen dürfe, sondern ruhig und besonnen ihren Weg fortgehen und sich darauf beschränken müsse, die Regierung zu kontrolliren und jede gefährliche Maß,- regel zu verhindern. So, fügte er hinzu, werde sie im Stillen in der Achtung des Volks immer mehr gewinnen und sich im öffentlichen Vertrauen immer stärker befestigen.

Im Innern von Ostindien herrscht große Hungersnoth, der bei dem jekzigen s))?angel an raschen Communications-Mic- I teln schwer abzuhelfen ist. Man hofft daher, daß die Regierung sich endlich von der Nothwendigkeit überzeugen Werde Indien ; mit fahrbaren Straßen zu durchschneiden und an die Stelle des ' langsamen Ochsen-Fuhrwerks ein schnelleres Transport; Mittel ;“ einzuführen, um in solchen Nothfällen eine Provinz mit schleu- niger Zufuhr aus einer anderen versorgen zu können und über-

haupt dcn Handels-Verkehr und die Boden-Kultur mehr zu e- ; bei:. Es fehlt den Ein eborenen nicht an Empfän lichkeit ür ]“ die Verbesserung des Ackgerbaues, !vovon die schne e Verbrei- , rung einer einträglicheren Baumwollen- und Zucker-Kultur in ! !

der letzten Zeit hinreichende Beweise geliefert hat, aber sie wür- den in ihrer Thätigkeit noch mehr aufgemuneert werden wenn fie ihre Produkte leichter an Markt bringen könnten. a nun seit kurzem von der Regierung in Ostindien durch die Ansiede- lung eines Theils ihrer Civil- und Militair-Diener in den Thä- lern des Doon, des Patli und des Kotri und durch die Ein- führung gleicher Gesekze fiir Europäer und Hindu's so viel für die Verbesserung der Osiindischen Zustände gethan worden ist, so erwartet man von ihr, daß sie nun auch bald für die Mittel zu einem regelmäßigeren und schnelleren Verkehr sorgen wird, um so mehr, da sie fÜr die darauf zu verwendenden Ausgaben gewiß durch Vermehrung der Einkünfte reichlich würde entschä- digt werden.

Nach den leßten Berichten aus Mexiko die bis zum 7. März reichen, war die mit den hiesigen In abern Mexikani- scher Fonds getroffene Uebereinkunft der dortigen Deputirten- Kammer vorgelegt und von derselben genehmigt wvrdem man glaubte, daß auch der Senat, dem sie iehtvorlag, sie ratifiziren werde.

Niederiande.

Aus dem Haag, 10. Mai. Se. Majestät der König befinden Sich sehr in Ihrer Sommer-Restdenz im Bosch, wo heute auch Ihre Königl. Hoheit die Prinzessin Albrecht von Preußen Ihren Wohnsiß aufgeschlagen hat.

Se. Königl. Hoheit der Prinz von Oranien tritt heute eine Reise nach Schlesien an, wird jedoch vorher noch in Kassel bei Seiner Erlauchten Tante einen Besuch abstatten. Das, Was Englische Blätter von einer Reise Sr. Königl. Hoheit nach England berichtet haben, ist gänzlich unbegründet gewesen.

Aus dem Haag, 17. Mai. Heute Nacht wurden die hiesigen Einwohner durch Feuerlärm geweckt. Wie groß aber war der Schrecken derselben, als sie erfahren, daß die Som- mer-Residenz des Königs, wo fich in diesem Augenblirke Se. Majestät und die Prin esfin Albrecht von Preußen nebst deren Kindern befinden, in rand gerathen sey. Sehr bald strömte daher eine große Anzahl hiesiger Einwohner mit den Feuer- sprühen hinaus und bereits um 7 Uhr Morgens war man des Feuers Herr geworden. Dasselbe ist in einem Zimmer der

ammerfrauen Ihrer Königl. „Hoheit der Prinzessin Albrecht, ganz in der Nähe des Schlaf-Kabinets Sr. Majestät ausgebrochen- Mit großer und freudiger Theilnahme erfährt man, daß die Hohen Personen Sich sämmtlick) Wohl befinden. Das Palais hat zwar außerordentlich gelitten, doch isi ein Theil desselben und namentlich der schöne Oranien-Saal ganz unversehrt geblieben, so daß man glaubt, die Hohen Herrschaften würden dasselbe auch ferner noch bewohnen können. Inzwischen soll auch der Schaden nicht unbeträchtlich scnn, und nur der rasch herbeige- eilten Hülfe ist es zu verdanken, daß nicht der ganze Palast ein Raub der Flammen wurde. Einer der Ersten auf der Brand- stelie war heute Nacht der Königl. Preußische Gesandte, Graf von Lottum; auch der Prinz von Oranien und Prinz Alexander waren sogleich aus der Stadt hinausgceilt. Der König leitete in Perion die Lösch-Anstalten und zeigte sich überall, wo .die Gefahr am größten war. Wie man vernimmt, soll der Brand haUpt- sächlich dadurch entstanden seyn, daß man bei der ungewöhnli- chen Kälte, die wir jetzt wieder haben, das Sommer-Palais zu heizen suchte, wobei denn einige sehr trockene Sparren des ZFUW sick) entzündet haben. Um 8'/2 Uhr haben Sich Sr.

,ajestäc der König nach der Stadt begeben, wo Alles hoch erfreut ist, daß der Unfall noch so glücklich fÜr die Hohen Per- sonen abgelaufen ist,

Belgien.

Brüssel, 17. Mai. In der gestrigen Sißung des Se- nats trat der Graf von Ansembourg auf, um im Namen der Bewohner des rechten Maaß-Ufers gegen die Abtretung dieses Theils des Limburgischen zu protestiren. Er habe gestern erst, sagte er, jene Gegenden verlassen und überall hätte er Beweise dafür gefunden, wie sehr man dort wünsche, mit Bei- gien vereinigt zu bleiben.

In ihrer gestrigen Sißung beschäftigte sich die Kammer mit dem ersten Artikel des neuen Stempel-Gesehes. Der erste Paragraph desselben wurde angenommen. Nach demselben rich- tet sich der Stempelsah nach der Größe des Formats, und zwar soll der Bogen des allergrößten Formats L_Fr. 50 C. und 2 r. 40 C. entrichten. Für einen Bogen in großem Format ist 1 r. 60 C., für mittleres Format 1 Fr. 20 C., für kleines Format 90 C. festgese t. Im Vergleich zu den im Gesch vom 13. Bru- maire des Za res 1'11 ergangenen Bestimmungen sind die Stem- pel-Gebühren für den Bo en im rößten Forwat um 10 C. er; ' höht, wogegen sehe auch iertel- tempelbogen für 25 C. aus- gegeben werden, welche indeß nur zu Quittungen verwendet werden dürfen. Mehrere Redner suchten diese Erhöhun- gen _der Stempel ; Gebühren zu bekämpfen, und bemüh- ten sich, u betveisen, wie ungerecht es sey , den Zeitun- gen eine rleichterung auf Kosten des übrigen besiempelten Papiers zu verschaffen. Herr von Mérode führte gegen diesen Einwand an, daß es sich nur um eine gleiche Vertheilung der Lasten , um eine Herstellung des Gleichgewichts handele, denn es sey augenscheinlich, daß die Zeitungen und be onders die in qroßem Format erscheinenden, unverhältnißmäßig hoch besteuert feyen, und Wenn man daher den Zeitungsskempel herabseßen wolle, so müsse dieser Ausfall auf eine andere Weise gedeckt werden. Auch Herr von Brouckere gestand zu daß nach der Ansicht der meisten Kammer-Micglieder, wie der Regierung,- auf den Zeitun en eine größere Abgabe [aste als auf irgend einem anderen ndustriezweige, und daß man hier nothwendi-

auch er bestand

nen die Ungerechtigkeit und

.- Limbur ischen und Luxembu in welcs?

Besorgniffe erregt.

und die Kammer trenne Indemnität entschieden die

ster, die Schdppen und der

“Ze ohne Lokal - Behörden. ie Regierung wird aller

antwortlich ist, sind zu gr könnte, und es wäre Pflich denen Regierung,

mehrt.“ an das zu

Neu d. enthält einen Artike daß man den

bleiben würden. beauftragt worden

eines Tages anzeigen kann, Augenblicke meines Lebens worin wir uns befinden, k versichern.“

In einem vom Iourn

ck

zuzünden.

qerottet hatten, um eine Auf die Nachricht hiervon Gent an Ort und Stelle, u

nichts'destoweniger, reißen.

rücken, welches Verfahren e nen machte.

kommen war, ging, daß die Beschwerden

Drei der Nädelsführer wurden verhaftet, gen zur Wiederaufnahtne der Arbeiter:

Preis bereit erklärten.

Aus Mons wird geschrieben: Hubertsckwn Prozesse in Zusammenhang des hiesigen Posk-Gebäudes befindet stch ein verschlossener Kasten, in welchem die für die don absteigenden Reisenden bestimmten Briefe Yelegt werden. Scho

ereignet, der mit dem steht. Auf dem Flure nämlich

seit langer Zeit bemerkte ma

cher an „Herrn Stiegler aus London oder an chroux aus Vervins im Hotel des Pays-bas zu Mons adresxi der gegen Hubert auf enommenen Anklag daß der Angeklagte sich auch Brief mehreren Personen einer besonderen Au merksamkeit werth. Herr Delahaye, der Präsident des Asfisen den Königl. Prokurator in Mons M

war. Da man aus Akte ersah, schien dieser

hofes in Paris, ließ deshalb ersuchen, den Brief an sich

übersenden. In dem ]"th beim Assisenhofe zu Paris anhängig *- gemachten Prozeß wird man Inhalt des Briefes erfahren.“ Die aus dem Französischen Departement du Nord hier ein- egangenen Nachrichten melden einstimmig daß alle in den

Französischen Zeitungen erwähnten Truppen-Äb und daß ein großer Theil derselbcn

ränzen an ekommen sind bei Givet , hionville,

"ger Weise eine Verminderung eintreten auf Deckung des dadurch Deficits durch anderWeitige Erhöhun Finanz-Minister versprach bei der

tikels, sich auf einige Weitere Ausführungen

Zeitungen lastendcn Abgaben hervorgehen werde. ihrer Sißung beschäftigte sich die Kammer mit

en die Aufrechthaltung Belgien's . dehnung gefordert wird. Die ' Minister der auSwärtigen Angelegenheiten zu überweisen Die traurige finanzielle Lage der Stadt Brüssel Die Noth reicht, die Regierung hatsdcki; Erlaubnis; zu Anleihen v 1 jetzt, u haben, Welche die Stade de Revolution Betracht eiligten verschuldet.

_halb gestern ihre Abdankung

men, aber was kann ste thun, abzuhelfen? Die Summen,

ste zu übernehmen. Die Last der Stadcsch„ den hat sich in weniger als '

Dcr BelZiscbe Gouverneur der Provinz Luxemburg «ck rlon erscheinende „Echo von Luxembur “' Schreiben, worin man folgendeStc-“ie bemerkt:

Yuten Glauben der Bewohner des

Festung Luxem urg getäuscht habe, indem man ihnen :'an men der Regierun die Versicherung gegeben, daß (s ist mir nicht bekannt, wäre, eine ähnliche Versicherung zu gebe und ich kann auf's Bestimmtesic mir dazu crmächtigt worden ist. Ich wünsche lebhaft, daßah Luxemburger Belgier bleiben möchten,

theilten Briefe wird gemeldet, daß man daselbst versucht habc,d1x Kaserne, in welcher zwei Schwadronen reitenderIäger Wohnens Brand zu stecken. DerBrandstifter war vermittelst einer Leitera das Dach gestiegen und hatte einen Brand in das Zeworfen, in dem glücklicherweise an dieser Stelle keine bren aren Stoffe aufgehäufc waren.

Versuch gemacht worden seyn, dieKaserne der Gendarmerie an; „„zu betrachten. Aus Gent wird gemeldet, es heißt, bet einem bedeutenden HandluYshause em Kredit „Briicke beschäftigten Arbeiter an Vermehrung ihres Lohnes

reichende Truypenzahl bereit rung des Kommandanten stillte zwar die Aufregung der grdß ren Menge, aber die Ungestümsken in dem Haufen versuchte dieselben zu gewaltsamen Aufrrittrn fortzu, Deshalb ließ der Kommandant zwei Compagniern vor-

Der Königliche Prokurator, stellte nun eine Untersuchung an, aus der hervor-

Maubeuge ,

lassen müsse en

des Steinpcl;T aer'xxsheu

erathung des zwe____._.

ein ula _ UnverhältnißmäßiZÉeie Tee?“ ““ AM:

dIm “" us . B|ttschkl ganzen „' dieselben *

rgischen eingegangenen in seiner Kammer beschloß,

hat 11 Gras. erwe- n dn MKM,

hat jeizt den höchsten

ohne die Frage

Der „Ba ganze MunizipalxRat habénd - unterzeichnet. Die “Uptsxnxt In hiesiéen Blättern lieum dings die 2 bdankung nicht W“) um der Verlegenheit der €*.:

_ für deren Zahlung Brüffn „* oß, als daß die Stadt sie (“1454 t der durch die Revolution cmi:

8 Jahren um 5 Millionen».

/4.Zhl'_Blattr:§ ' 1, aus welchem man 1chließen könn-ck Rayons 1:

s? Belgis daß irgend Jemg

versichern, daß Nienmndy»

und wenn ich ihnendtei ' so wird dies einer der glücklichacx seyn; allein unter den Umständen, onnre ich in dieser Hinsicht nichr

al de Liége aus St. Trond mitgi :;

Magazt *

In Spaa soll ein ähnlickm

daß die mit dem Bau einer der Eisenbahn sich zusammen zu erwirken begab sich der Kommandant vo nd befahl, in der Kaserne eine hin;“

zu halten. Eine energische Erin“;

inigen Eindruck“ auf die Unzufriede- der untcrdeß ange;

der Arbeiter ganz grundlos waren. worauf sich die Uebri- für den gewöhnlichen

„Hier hat sich ein Vorfai

en einen Brief, wc Herrn M.I

n in dem Ka

tiegler genannt,

zu nehmen, und ihm denselbenzu

wohl etwas Näheres Über den

theilungen an den

Lequennoy, Valenciennei

Douai und Lille kantonnirt sey.

Lüttich, 17.Mai. von Lüttich hat der .Kommun

Klage gegen die Redemptoristen dem Titel „Mission nach Tilff“

großes Aufsehen.

Deutschland.

Hannover, 19. Mai.

der Geseß-Sammlung enthält nige am 8ten d. M, vollzogene Gesch, durch welches die in verschiedenen Theilen des Königreichs von den H

entrichtenden schußherrlichen vom 10. Oktober d. Mänchen, 19. Mai. ten sich an Se. Majestät de d_et, u Ehren der Königin a ein

Die permanente Provin ial-Deputatéon

al-Behdrde, von Til gestattet, eine einzureichen. Eine hier unter erschienene Flugschrift erreiit

Die heute ausgegebene Mummer das von Sr. Majestät dem M*

äuslingen zl,“ Abgaben (das Häuslingsschußgeld/

I. an aufgehoben werden,

Die Bewohner von Ansbach hat- !: König mit dem Gesuch gewenz Üjähkléch vom 8. bis zum 10. Juli

olksfesk feiern zu dürfen. Se Majesiät der König habs"

demselben seine Genehmigung ertheiit.

Oeft

-- - Wien, 16. Mai.

e r r e i ck. Vorgestern isk Se. Durchlaucht

der regierende Herzog von Nassau von Gräfenberg woselbft der Ski lauchte Reisende seinen kranken Bruder besucht attZ-hier-an ekom“

men, um seine hier den Studien obliegenden

einige Tage mit seiner Geg

rinze'n Sd ns «"

enwart zu erfreuen. Se. Durch“

tungen stattgefunden haben,

.::.- bedrohten

"1 im GasthOf „znr Kaiserin von Oesterreich“ abgestie- [“YM'IZ'ZM will bemerken, daß der Durchlauchtigske Herzog selbsk Fw::s leidcnd aussieht. * Der Haus;, Hof; undpStaats-Kanz- ier Fax)? “oon Metternich feierte gestern seinen dasten Geburts- tan dut'éb cm Familien-Diner. _ _

' Trick?, 12. Mai. (Allg. 3.) Gestern früh i_st (wre be- „xxs gemeldet) Herr von Rudharr den schweren Leiden unter- [, en, von denen er hier überfallen worden. _Er |arb mit v_ol- leZn Bewußtscyn, und bedauerte besonders, sem Vaterland nicht

- ehen u aben. Alle Wohldenkenden werden mit YYxneFsden TZerlukZ't des trefflichen Mannes vernehmen, den wir heute Abend der Erde übergeben, an diesem Gestade, wel-

es das Verbindungsglied bildet zwischen seinem Vaterlande (hne) dcm wicdererstandenen Griechenland, das ihm in seinen Zsnnalen eine schöne Seite bewahren wird. _ In Athen hat man für ndthiq erachtet, für den Fall einer Ausbreityng der Unruhen auf Hydra den Beistand der im Archipel statiomren- den Waschen und Französischen Kriegsschiffe anéusprechen, der auch gxe'jch gewährt ward. Man war daher [1 er _die Folgen xener Bewegungen unbesorgt. - _Aus L_llexandrien [anten die Nachrichten für Mehmed Ait günstig. Er scheint mne Herrschaft immer mehr zu befesiigen; Man glaubtnuch, daß er mit dem Plane umgehe, das yon ihm so hartnäckig befolgte Monopol-System cndlich zu modifiziren.

Italien.

Einer in der Allg. Zeitung enthaltenen Mittheilung aus Rom vom 10. Mai zufolge, hat der Herzog von Lucca eine Verordnung erlassen, wodurch dem Papste das_ Recht entzogen werden soll, künftighén Pensionen aus das Bisthum Lucca zu verleihen. Dieses Vorrecht schreibc sich von Alters her,_und diePäpste disponirten frei über einen Theil der überaus reichen Einnahmen jener Erz-Diözese zum Wort eil armer oder bejahr- ter Geistlicher. In einer darüber gehaltenen Congregation der

äpstlichen Curie soll beschlossen worden seyn, sich mit allen zu - ebot stehenden Mitteln dagegen zu sehen.

Spanien.

Madrid, 9, Mai. Die Königin hat dem Grafen von Latour-Maubourg vor seiner Abreise den Orden Karl's 111. und seiner Gemahlin den Marien-Louisen-Orden verliehen.

Der Kommandant des Distrikts der Rioga hat dem Ge- neral-Capitain von Alt-Castilien angezeigt, daß die Unzufrieden-

heit in den Baskischen Provinzen den höchsten Grad erreicht habe, und daß zu Salvaiierra in Alava eine zweite Insurrcction auögebrochcn sey, an deren Spitze der General Villareal stehe. Das Feldgeschrei ist: „Nieder mit der Junta! Es lebe Don Sebastian und die Religion!“

Negri soll etwa 150 Mann von seinem Corps wieder ge- sammelt haben und sich jeht mit dem Pfarrer Merino in der Sierra de Burgos vereinigen wollen.

Muäagorri scheint sein Unternehmen noch nicht als geschei- Er befindet fich in Frankreich, wo ihm, wie

von 30,000 Piastern eröffnet Worden ist. ie Zahl seiner Anx hänger hat sich keinesweges vermindert, obYleich viele Verhaf-

Es wäre sonder ar, wenn ein Bür- gerkrieg, der Spanien schon so lange verwüstet, durch diese In-

, surrection beendigt würde.

Briefen aus Malaga vom 28. April zufolge, sind daselbst der General Escobar, bekannt durch seinen Enthusiasmus für Don Carlos, so wie der Adjutant des General-Capitains der ;: Provinz, nebst einigen andern Personen "verhaftet worden, und ? inan fürchtete für die Ruhe der Stadt.

Barcelona, 6. Mai. Die Karlisken unter Llarch und

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Deputation ]ener Insel soll unterwegs seyn, wegen der Bedürfnisse der Insel einzureichen.

rador dos Povos erzählt, d

Guerrilha existire, die vor kur em beinahe einen Constitutionnel-

Gesinnten umgebracht habe.

liegt, so belagerte sie sein Haus und verwehrte den Aerzten den Bemerkung hinzugefügt, während sich das Gouvernement zum eigenen

Eingang. Dabei wird die Alles geschehe, Schuhe auf fünf Meilen um

Lissabon, 4. Mai. Silva Carvalho, sein Bruder Gomez de Castro und einiZe

mit dem Dampfboote aus Lug bootes nach

dem Namen einer Gräfin von In Algarbien sollen die Gefechten mit den Königlichen den seyn.

ten war, indem ein sache vieler Krankheiten geWor

ken Regenschauern anhielt. T 11 _ -- „Konstantinopel,

med in gleicher Eigenschaft am 26. April diese Hauptstadt ver von da über Neapel und Ital

auf

hier fortfahren, _heiten zu leiten, und Sarim

Woche, in dem von Chosrew hinge en beinahe täglich statt.

eine Circular ;

regiert, unablässig bemüht, Thrones leben, Belveise sein zu geben , den Osmanischen Staaten

um dem Schrecken und der

um Vorschein kommt, die s ist offenbar,

icherheit der Verbindun en, Europäischen Höfen befke en. besagter Anordnungen, über

Pichot, etwa 2500 ONann, erschienen vor kurzem vor den bei- den an der Küste liegenden Städten Siljas und Villanova und griffen die lehrern an, um die Aufmerksamkeit des Barons von Meer abzulenken, der das Haupt-Corps der Karlisten in der Richtung von Berga und Solsona verfolgt. Die hiesigen Mi,- litairsBchörden benachrichtigten davon die Be ehlshaber der hier stacionirten Französischen und Englischen eemacht, die _ ,ofort eine Französische und Englische Fregatte und eine Fran- zösische, En lische und Spanische Kriegs-Brigg zum Schutz der Junkie absandtcn. Saragossa, 10. Mai. Es bestätigt fich, daß eine neue Insurrection gegen Don Carlos in Estella ausgebrochen ist. Jriarte, der auf dem Marsche hierher begriffen war, und ge- !kekn hier erwartet wurde, hat sich plößlich nach Navarra ge- wendet und alle Truppen in der Ribeira aufgefordert, diese Contre-Revolution in Estella zu unterstüßen. Der General OFM hat die Behörden von Saragossa aufgefordert, ihm auf Rechnung der noch nicht im Voraus bezahlten Abgaben eine _cllton Realen zur Besoldung seiner Truppen vorzuschießen; dies wurde ihm jedoch verweigert. In Catalonien sollen nahe an 2000 Karlisten durch den Baron von Meer gezwungen Worden seyn, die Waffen niederzulegen.

Portugal.

,Lissabon, 29.April. (Allg. Ztg.) Die Abreise der Her- ogm von Braganza ist auf den 5. Mai bestimmt. Man er; _in einigen Tagen im hiefigen Hafen das Englische -?DampßMff „Braganza“ , welches eigens für fie gemiethet ift, um Msrlbe nach Rotterdam zu führen. Ihre Begleitung wird,

We man sagt, aus 18 Personen bestehen, unter welchen ihre

ämmkrherren, der Marquis de Rezende und der Kommenda-

, M Almeida, Beides Brailianer, sich befinden. Ersterer wird

I' während ihrer gan en bWesenheit begleiten, Lehrerer aber,

d'r _an einem Augenü el leidet, nach Paris sich begeben, um or"Ie Aerzte zu konsultiren und dann nach Lissabon zurück- w“ ren, da er am _Hof die Stent des Königlizhen Schmuckbe- Mahnke (Soar(]a-_]0)'35) versieht. - Die 'achrichten aus tl„ziiäxbren iiber Remeschido und seine Bande lauten nicht sehr serÜltch; die Spanischen Karlisiisckyen Guerillas nähern sich die- b Provinz immer mehr, Und in Gibraltar und seiner Nacht mKekschafc soll man sogar AuSrüstungen machen, welche dem Ne- ensch§do Unterstüßungen bringen. Man befürchtet, da nicht el“Itscher ge en Remeschido verfahren wird, daß endlich ane

nwöhner [garbiens seine Anhänger werden, wie es ohne in “on “"_großer Theil derselben ist, und daß sich auf diese rt enPkovmz von Portugal losreißen, und eine Regenz im Na- _, ink om Miguel's ernennen werde. Solite man es bis da- ',r Wwen lassen, dann würde man noch einen schwieri eren i ck?"d haben, die Ruhe im Lande zu befestigen. .- Die ach- en ekÉvon der Insel Terceira verkünden, daß eine Emeute unter ezahlrUppen statt efunden, die entweder verabschiedet oder enöthtt seyn wo en. Die Behörden haben fich daher olke IZ gefunden, theils aus eigenen Mitteln, t eils vom

„M, klekpen Beitrag zusammenzuschießen, um durch ezahlung

einen Summe die Unruhigen zn beschwichtigen. Eine

taine zu bestimmenden Orte, übrigen Anordnungen, wird Zwecke niedergesehten Kommi

Gesandtschaften der befreunde Vorschriften,

Herrn Brown erscht. A e g

ris erzogen, was

Aegyptern geben wahrer Fortschritt, nigkeit (Kleinigkeit, gnade fallen kann.

thut nichts für die Anstalten. men, welche- ehemals und

gänzlichem Zerfall; man stud sche Recht die Kommentare

ärmeren Pilgern, welche die Bevölkerung leider;

den. Sie nd zu unwissend, MuhammedaniSmus Überall d von Marokko und Bochara;

chen zwei

In

die Na-hricht verbreitet, daß

Vor estern sind die

wird die Her ogin von Bragan a sich am Bord desselben Dampf- otterdam einschi en, gehen, wo sie ein Jahr zu verweilen

einen heftigen Südwind umsehte,

chafter in London bestätigt. - in beiden Conseils begonnen. An den Berathungen bei der ho- en Pforte nehmen die Minister, heil, und die Versammlungen

n Bezug auf die bevorstehende tainen hat die Ysorte an die hier refidirenden Gesandtschaften ote gerichtet, welche

„Se. Hoheit der Sultan, gemäß seines gnädigen und zärtli-

chen Bekammernisses für die Wohlfahrt seinen Unterthemen und allen jenen,

welche unter dem beschirmenden Schatten seines erlauchten

mit die Pest, die seit geraumer Zeit mitunter in Gemüther der Einwohner erfüllt. - daß die Einführung solcher Sanitäts-Maß- re eln allgemeinen Nußen stiften und die Quelle Wgohlthaten seyn wird, die nicht“ bloß für die Staaten der ho- Yn Pforte von Vortheil seyn werden,

Ministerium der auswärtigen An

die berühmteste gelehrte Anstalt

Zwei erren von Abbadis, Fran _ einigen Wochen von hier nach Aby smien abereijk; sie gehen über Suez, Dschidda, Mokka nach dort in Tigre eindringen. -- Es sind Nachrichten aus Mekka angekommen, nach denen die Bevölkerung dort sehr unzufrieden isi; die Ursache liegt in dem Verfall der Pilgerfahrten, auf deren Verbrauch der Reichthum der Stadt beruht. Mekka seine'Lage und Umgegend viel zu beträchtliche Stadt, die nur durch den Handel, den fie mit den Pilger-Karawanen treibt, 1e- ben kann, aber von Jahr zu Jahr bestehen die

einen Aufwand machen sie schreibt ropäischen Sitten und Gebräuche Pascha fänsgt an, den bigottcn Mekkanern

!

ende und i nen Bekannte; aber sie ? ebeln, dem Pascha und diesen ist der Erstere das kleinste

- -' Müncheberg, 20. Mat“-

[

um Vorstellungen _ Der Procu- in Maffra eine Miguelistische

a er schwer verwundet darnieder daß dieses

Stadt mit Truypen umgeht. Zerren Iose da arval o, I. I.

Kräften orgen

die

oao da Silva andere ausgewanderte land hier angekommen.

um von da nach Bayern zu Fledenkt. Sie reist unter Minde o..

Miguelisiischen Guerillas in zwei

Truppen völlig geschlagen wor-

Es ist hier seit einiger Zeit kälter, als es vor drei Mona- schneidender Nordwind wehte, der die Ur-

den isi, gestern aber plötzlich in der den ganzen Tag mit star-

rkei.

2. Mai. (Ueber Wien. Der

anfän lich nach London bestimmte Ottomanische Botscha ter Ah- ethi Pascha, welcher seither vom Sultan beauftragt wurde,

Pariser Hofe zu refidirenFk hat am a

lassen, um sich nach * im und ien nach Wien, Berlin und Lon-

don, wo der Pascha Ihre Majestät die Königin Victoria bei Gele enheic ihrer Krönung bekomplimenciren soll, und sodann

igeinen oben erwähnten Posten zu begeben. Reschid Pascha, welcher zum Botschafter am Pariser Hofe bestimmt war, wird das Departement der auswärtigen Angelegen-

Efendi ist als permanenter Bot- .Die Sitzungen haben bereits

welche Wefirs-Rang haben, finden daselbst zweimal in der Pascha präsidirten Staats-Rathe Errichtung von Quaran- folgendermaßen lautet:

der Länder, welche er

er Kaiserlichen Huld und Gnade

hat die Einrichtung von Quarantaine-Ansialien in zu dem Zwecke anzuordnen geruht, Bestürzung ein Ziel u

sehen, ivo- onskantinopel zahlreicher

sondern auch für die die zwischen der Türkei und den

würden, um I re Majestät

Westermannsche (35a Herrschaften eingerichtet, u

und Preußens“ aufgestellt, zu versehen.

an, und geruhten, sische Volksmelodieen vortr

ie mit eigenen Händen ten, na men um 1 Uhr d beizuwo

Bukow, dessen Einwohner

Gegend , die Nachdem

nen entfaltete.

Zen verhinderte der Regen

Ihre Kaiserl. Majestät und

rührenden Scene des

Herrschaften, sich

derselben, um 2 U r, unter

Mai kamen von beladenen und vorbei 257. Die Be stärksten von Rotterdam, vorbeigingen, und Centnerzahl nur 62 227 stellungen hiesiger Ö

öffnung der Schifffahrt in

fa rt beschleunigen läßt. de? u Berg gehenden Gi] am

beladenen Schiffe in 4 Frankfurt nach Bamberg kamen an 103,265 Ctr,

Ueber die Art der Ausführung die Wahl der für die Quaran- so wie über die Festseßung der egenwärtig von der zu diesem sigion berathen. Indem ich das elegenheicen vorbei) lt, die

ten öfe von den Fundamental-

dic hierüber werden fesigesrßt werden, in Kennt- niß zu sehen, richtet es einstweilen diesc Note an den Herrn Gesandten und ergreift 2c. :c.“

Der Nord-Amerikanische Geschäftsträger, ter, hat vor kur em eine Urlaubs-Reise angetreten und wird während seiner A Wesenheit durch den Gesandtschafts-Dolmetsch

Commodore Por-

ypten.

Kahira, 2. April. (Allg. Ztg.) Der Minister des df- fentlichen Unterrichts, Mochcar Bey , ist in Ungnade gefallen, weil er einen Wafferträger zu Tode einigen Zweifel über die Resultate der Euro; päischen Erziehung, die der Pascha einer gewissen An ahl von ließ, einfiößen könnte. ?? daß ein Minister wegen einer solchen Klei- sage ich, nach hiefigem Maßstab) in Un- Es ist nicht zu verwundern, ner solchen Direction der öffentliche Unterricht Der Pascha hat die Reichthümer der Moscheen konfiszirt und

prügeln ließ; er ist in Pa-

Uebrigens :“ es ein

daß unter ei- täglich sinkt.

Die große Moschee der Blu- noch im lehren Jahrhundert des Orients war,_ ist in irt nichts mehr, als das kanoni- zum Koran und die Grammatik, ösische Reisende, sind vor

Maffowa und tverden von

ist eine für

Karawanen aus können, und es dem Eindringen der Eu- in Aegypten zu, und der sehr verhaßt zu wer- Um zu sehen, daß der Verfall des erselbe ist, vielleicht mit Auénahme fie halten sich an das Nächskliex haben nur die Wahl zwi- den Wahabis, und von

[and.

Kaum hatte sich hier Ihre Kaisethohriti-n die Groß-

alle andere oberiändischeH 77,660 Ctr. gingen, und

Köln, 18. Mai. Ye „Gasthof zum großen

mern einéeforderc, welches

führung Wesel, 17. Mai.

delskammer, deren Statut

Handels, des Manufaktur

anderen darzulegen,

chung dieses Zweckes entge

Hindernisse darbieten.

tung öffentlicher Handelsx, Gewerbtreibenden der Sta Gewerbsteuer

beauftragten

nen warmen Frühlings-_ Nachbarschaft, jedoch rnit die Winterkälce beschädigte

Bacharach war der Frost

fürsten Nikolaus und Michael auf __ Berlin am 17ten hier eintreffen und bis zum 19ten verweilen

Seiten der Be örden sowohl, als der einem möglichst glän enden Empfange vorbereitet wurdc. hof wurde zur Aufnahme der Allerhöchsken nd vor demselben eine Ehrenvarte . mit der Inschrift: „Heil und Se en den Thronen Rußlands

rerie- (Leib-) Regiments und das hier ein, um den Ehrendienst bei

nen die Ehre hatten, Uhr eine Spazierfahrt nach der

eiten geruhten, die Behörden u erfreuen, wiesen eine reiche Gabe fiir die Armen “an und ?)arrten mit Sehnsucht der Ankunft

Alexandra, trafen um 1 Uhr Wiedersehen!! geruhten die Allerhöchsten Zur Tafel

wurde, betrug 61,055 Cm, also nicht viel weniger, rekter Bezug. Die KohlewZufuhr, gehend, war erheblich; an Getraide nach Mainz und der Mosel vorbei, deutende Exporten nach Frankreich einstweilen im Steigen „eblieben sind.

und Fabrikstädte am Rhein,

25. März d. I. vollzogen worden. Staats : Behörden ihre Wahrnehmungen über der

nsichten über die Mittel zur Beförderung des" einen denselben die Hinderniffe, welche der Errei-

ihnen die Auswege anzuzeigen, welche Auch_kann der aufsichtigung und VerWaltung derjenigen öffentlichen Anstalten und Anordnungen übertragen werden, und die Schifffahrt Bezug haben und der Personen , Welche zu vereideten Mäklern oder zur

ernannt werden, zu begutachten. Sie . und eben so viel Stellvertretern, welche zuerst von sämmtlichen

Drittheil auf dieselbe Weise erneuert wird. Vorfißenden jährlich aus ihrer Mitte, _ qermeister oder ein Kommiffarius der Regierung den Schangen bei, so geht der Vorfiß an diesen über.

Oberwesel, 15. Mai. (Rh Besorgniß in Bezug auf die erlittene ranke während des letzten Winters War, indem sich bei der u Anfang dieses

A(lerhöchskihrer Reise nach

u erwarten, als von ürgerschaft AUes zu Der

die „Kaiserin

ommando des. 8ten Infan- Mufik-Corps desselben traf den Kaiserlichrn Prinzen

Ein .

Um 7 U r Abends langten Hdchstdieselben ier rend das Musik-Corps mehrere us- ug, den Thee anzunehmen. Am

18ten Vormittags beehrten Höchstdieselben den Garten des errn Iustiz-Raths Schwarz

mit Ihrer Gegenwart, woselbsk' zwei Rosenstöcke zu pflanzen geruh- as Diner ein, dem die Behörden und unternahmen darauf um 3 Märkischen Schwüz, durch fich zahlreich versammelt hatten und

die Hohen Gäste mit laurem Hurrah und Hörnerklang be- größten, bis zum Dachsberge, von der Fürstin Schönburg hier aus ward die Promenade sten Herrschaften erfreuten fich sich nach und nach vor Ihren Blicken Höchstdieselben in einem auf Anordnung . der Frau Gräfin Ihenplih errichteten Zelte einige Erfrischun- gen eingenommen hatten, Wurde der endet und um 7 Uhr nach Müncheberg zurück Stadt War glänzend erleuchtet und von der wurde ein schönes Feuerwerk abgebrannt.

wo die Höchsten Herrschaften empfangen wurden. Von angetreten, und die Höck)- an dem Anblick der schö-

Spaziergang voaends be: ekehrt. Die ganze rtillerie zu Küstrin Am folgenden Mor- iede Excursion. Ihre Kaisers. .Ho- mit sehr werthvollen Geschenken

Ihrer erhabenen Mutter. Hdchftihre Tochter, die Großfürstin hier ein. Nach einer wahrhaft

u begeben, und nach Beendigung uficherung Allerhöchiier Zufrieden-

heit, die Reise nach Berlin fortzusetzen.

- - Köln, 15. Mai. In chung durch den Winter ist die kaum waren im Anfang des vorigen Monats Fahrzeuge, Zua- pferde und Ausladewerke gering da.

Folge der langen unterbre- Schifffahrt sehr lebhaft, und

Vom 16. März bis 15. Fahrzeugen an 56-1, ingen ab 336 rsendung von Stückgitern war am

von wo 116,00“- Centner ankamen und stärker als von Amsterdam aus, von wo diese betrug, theils in Folge der großen Be- äuser von Häuten, die meisi schon vor Er-

Rotterdam lagerten, theils in Folge

der Vereinigung der beiden früheren Rangfahrten dahin in eine einzige, welche die Ladung schneller vervollständigen und die Ab- Auch für die unverzögerteVersendUnn

ter ist bei den hiesigen Rangfahrren

esten gesorgt, besonders durch den unter dem Namen Re- laisfahrt eingerichteten Schiffzug, welcher kontraktmäßig die hier Tagen nach Mainz und in U“;- von fördern muß. Aus den Niederlanden wir bezogen also etwa ',“z mehr als

äfen zusammengenommen, wohin nur was von hier nach leßteren versandt als ihr di- sowohl hier, als vorüber,-

gingen etwa 37,000 Ctr. von letzterem sxehrn bedru- bevor, daher die Preise

ute kam Ihre Majestät die Kaiserin

von Brasilien, Herzogin von Braganza, Zier an und stieg im Rheinberg“ ab.

morgen ihre Reise über Koblenz nach Bayern fortseßen. Düsseldorf, 15. Mai.

angeordneten Bau einer Schiffbrücke Über den serer Stadt werden bereits Anerbietungen von Bau-Unternch-

hre Majestät wird

(Rh. u. M, ZF.) Zu dem hein bei un-

den baldigen Beginn der Bau-Aus-

elbst erwarten läßt.

Wie mehrere andere große Handels- so besißen auch wir jeßc eine Han- von des Königs Majestät unter dem Ihre BestimmuncZ5 ist, den

: ang des und ihre oder des

ckGewerbes, der Schifffahrt

bekannt zu machen, und fich zur Hebung diescr Handelskammer die Be-

gcn' stehen,

welche auf den Handel hat sie die Quali "kation erwal; Fabriken; und Schifffahrts-Ansiaiccn besteht aus 0 Mitgliedern

dt, die mindestens ]? Rrhir. jährlicher

entrichten, aus den dortigen Handels- und Fa- brikherren unter Bestätigung des mit der Handels-Verwnlmng Ministeriums gewählt, und von denen 1ährltch cm

Sie wählt ihren wohnt aber der Bür-

u. M. Ztg.) Obgleich die Beschädigung der Wein- größtcneheils ungegründce Monats eingetrete- itterung in den Weinbergen unserer geringer AUSnahme einzelner, durch n Tragrcben, eine erfreuliche Wir-

kung äußerte, so sehen doch jetzt wiederum mehrere Weinge- meinden, in Folge des Maifrostcs in auf den 11ten, welcher nicht auch auf die blühenden Obst- wirkte, der Zukunft traurig entgegen. -- In der Geaend von

der Nacht vom 10ten nur auf den Weinsock, sondern und Nußbäumc nachtheilig cin-

sv stark, daß es auf den Gebirge.“: