Gaudischichmen Gaynen Gehlweiden Gelland Georgenbnrg
Waltersmähie 2. Wansen Wapendorf 3. Wargittcn 2. Wargelmeu Waplis Warneiueu 11. Warweiden Weinstf 3. Werden Wickerau Wienken ]. Wiersbau Wiese Wilamowen Wittigwalde Wittmannsdorf Wodigebuen Wodigehnen 4. Wölfen Wölfen 2. - Wolfsdorf 1. Workalicn Worplack Jiegenberg woraddcn
.'1) Pfandbriefe Angerburg- schen Departements.
Baitkowen Bailetben Ballethgirren Baliupöhncn 2. Barracveien 2. Baranowen Baubeln Baugskorallen Bcr höfcben Ber] eninfen Bialla Bialla L. Biedaschkeu Bicdasckyken Biedaschicn Biedaschkcu Birkenwald: Blaudau Blockinncn Blumberg Bodsciywinien 2. Borken
Borken 1.
Boscmb
Bothan
Brassen 1. Bredaucn Bredicncri Breitenstein Brindiacken . Klein Brillanten Broözowen 6. Broszowen 8. Broszowen 9. Broszoweu 15. Broszowen 19. Broszowcn 20. BroSzowen 21. Broöxowcn 23. 2 . Broszowen 24. Broszowen 27. Buddern
Blldscht11 1. Budweischcn Biirgrrhnber 4. Biiracrhuber 5. Danicllcn Dlottowen Tiugikom Doliewen Dombrowien Dombrowten 8. Dorscben Draupchcn 1. Draupchcn 24. DroSdowen Drozwaide Dnmpen
Dunaixxxk 1. 3. Dwari en
Klein Gablick Nowischken Gansenstein - Namen
Mit Bezug auf vorstehende Bekanntmachuyg _der Hochlöbl. Ostpreußischcn Gc11erai-Landschaf19-Direction wird hierdurch angezeigt," daß die Konvxrnrrmg 0bu Pränürn:Auézahiung fur die Ostpreuß. Pfandbriese
vom 1.I1111i bis 15. August, Vormittags 9 » 12 Uhr, vom 16.2111g11s1 bis 1. September, Nachmittags 3- 611111,
' Glas ijne Glinken Glombowen ' Göyhdfen Gr. Gellubien ' Gorsziyen Grabowen_ Grendashcy Grigulienen 8. Grondeu Griinhöfchen 2. Grünheide Grynau Grünwalde Guddellen 7 Gubseu 14. 24 Gubsen 15. 35 Guhsen 18. 37 Groß Guxa 8 Groß Gum 11. Gros; Guja 5. Groß Guia 9. Groß ana 11, 54 Groß Ne0:G11]a 12 Klein Gum 17 Gurnm 8 Gurren 12 Gatten 00 aarzen Z. 39 yaaSJncn „ 45 Heim chsbbfen Heinrichödorf evbutten oheuwiese 2. .*ohenwiese 5. ; Hohenwiese 6. o(argenberg 3Jaeniscvken ' Xakuzwweu ego neu Ieksierken "(ergnlsäzrn ' “ [men ,1. "30111111 (11. * " [men '. Kimm 2. Iimcn 3. Hirnen 5. ' [men 6. Ne11_:Jucha Juckstein
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Laugallen Lebnarten
' Leitnerswalde Lenken
* Lenkuck Klein Leuiuck * Lcnimschen Lenkeninken
“ Lentenbude 1,
' Lindenberg
* Lindilken 12. Linkuhnen
' Luppken
' Marliuowen 18. ' Malinken Mascrgut
*" Meschfcn Miechowcn Miichbude Mitschnllen 1.
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“ Malienen * * Ragurrcn ' Nardt " Narpgalirn Neuhof Rordemhai
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Vieuyof-Lasdebnen ].
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Miodunsken „4. 11.
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9 Rakowen 11 Ratowen 1. 81 Raudonatschen 4 Rdzawen „ 85 Regelnisen 12 Regulowkeu 11 Reussen 8 Reuschendorf 21 Klein Rhein 31 Ribben 16 Klein Regalien 41 Rogainen 16 Rogonnen 13 Rohrfeid 9 Roffoggen 9 Groß Rofinsfo 10 Rostken 15 Rudwangen 1. 12 Raden 5. 28 Sakautschcu 10 Sunniten Schamnburgsfelde Scheibe: Schiilchlcn 1. Schil1eniuken Schreitlaugken Schudereiten 1. Scheuen 5. Scrpcnten Klein Siewkcn Skatickcn Gr. Stirbs Skok : Sobiechen * Soidabnen 1. u. 14. Sommerau Sorquitten Spiergsten 1. Stayen Steinort Stetteninken 1. Storchenberg Gr. Strenge!" 3. Gr. Strengen] 6. Gr. Stiirlack Kl. Sunkein Svdden Simbken 7 Tauroggcn ' Thiercnbcrg - Thiergartcu ::. . Thicrgarien 12. Thiergartcn 1:1. Tbiergarteu 1.1. * Tßicrgartcn 26. 14 T icrgarteu 27. 31 Thiergartcn 211. 26 Thiergarten 32. 6 Thiergarten 34. 20 Tiisewischken 12 Tranatenberg 22 Trnmpeiten 1. 24 Gr.Trumpei1en611.7. 4 Gr.Trumpeite11 13 Trmnpeiten 15. Tusseinen -' Warkau Warskillcn 26. Weissenburg 14. ' Wensoeweu chsowken 7. chzischken Wenzken 3. Wertheim * Wcssolowen 12. Weisoloweu 18. ' Wessolowrn 19. . Wessoloweu 20. ' Wessolowcn 26. Klein Weffclowen ' Werder Wilhelmsbcrg ' Wilken Win e Wis )will Wossau * argen awadden _ azkowen
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' vom 2. September bis 15. Oktober, Vormittags 9 "1211111,
:siatt findet.
Dcr Auétausxi) der bei der Konvertirnng ausgege- benen Recognition gegen die neuen 3;pro;c11tigeu Cou- pons gesihieht, ohne weitere Porto-Bcrgiitigung, gieich nach Eingang derselben von Königsberg.
Berlin, den 26. Mai 1838.
Ostpreuß. General:Landschafts:Agentur. F. W.Bchre11dt-
Publikandum.
Es soll die Wasserkraft der Neuen Mühle zu Ylt- Ruppin von 8 Wahlgängen nebst den zu dieser Muhle gehörigen Ländereien, ais: * 1
1) an Ackerland ...... 4 Morg. 56 []Rl1lh.,
2) an Gartenland ..... 6 : 144 ;
3) an of und Baustelle . 1 25 :
4) an * iesen . , ...... 24 140 :
5) 011 Sumpfwtesen . . . . 9 | ,
0) m1Tcich nebst Rohrung 4 110
zusammerébi . FL ?_RorZ. 1f16 [?me, des lcicien die auf 280 'r. - r. 1). ge, yten MYteriZiien des alten Mühlenßeb udes, endlich das Mühlen-Jnventarium vom 1. O , bietend verkauft werden, wozu ein Termm auf dei; 10. August 1838, Vormittags 10 Uhr, an dem Rentamte Alt-Ruppin, vor dem Regierungs- Rathe Kienis, an ese7t worden.
D1s niedri : au 5 vs.“, halb mM]. Okto er 1838 und halb am ]. Okto:
ber 1839 30 [hat, neben einem Domainenzinse von 150chT013 j, hrlichfundehelr , “ählich fß s * weerxetauLL r. 1.11 eee isi, be01111m1,sund werden Gebotegunter diesen Jett?- gen nicht angenommen.
Das Grundstück liegt am Rhinfiuist, unweit, der Städte Alt: und'Nen-Ruppin, 8 Meilen von Ber- lin, in einer bevölkerten, ewerbrei en Gegend, in der Nähe der großen Rupp ner und cchliner Forsten
!! " " [Q
“und des Torfstiibs bei Linum, und sieht dasselbe durch den neuerdings schiffbar gemachten Rhin-Fluß mit der
Um
egend und der Stadt Berlin in Verbindung. Es
ift either als Mahlmiihle benutzt worden, eignet sick) aber auch zu einer WoU_spi1111erei-Ansa|t und Metall,-
Fabrik.
Die nähern Kaufbediugnngen find héer in der Do- ,mainewRegißratnr und auf dem Rentamte Alt-Rup- .bin, so wie auch auf dem chtamte Miihlenhoff u ZBerlin, einzusehen, woselbsi man auch Abschrift die er
rrhalten kann. Potsdam, den 19. April 1838.
önig
,1. Reg iernng tober1838 ab meist- Abtheilung fiir die Verwaltung der direkten
:Ä Bedingungen gegen Entrichtung der chial-Gebühren
,
Steuern, Domainen und Forsten.
Zum öffentlichen mei gzeseßlichen Grundsteuer.;holzes auf den Oder:?lb
-und zwar
von 420 KlafterYYF
210
10
1300
und 300
Bekanntmachnn eld is auf 10,336 Thlr. 5 sgr,'wege11 Verkauf von Brennholz“ auf den
KUU'!
zu Klink nnd «tobcrau.
11 Klink:
Erlen,
Eichen, Kiefern Fichten,
Zder-Abiagen
stbietenden Verkauf des Flöß- 1agen zu Klink und Stoberau,
eiß- und Rothbuchen und Eschen,
“König:.
1)) u Stoberau: 630 K aftern Weiß: und Roihbuchen nnd Eschen, Erlen, Eichen, Kiefern Fichten,
800 : 140 2800 : und 1400 :
. Zusam7ueu 8030 Klastern incl. 11. Klasse und Asihölzer,
ifi ein Licitations-Termin auf
- de1111.Junir- anberaumt, welcher im Flöß:211ntshause zu Stdbckau von Vormittags 10 Uhr ab bis Nachmittag 4 Uhr von dem Herrn Regierungs- und Forst-Rath Krause abgehalten werden wird. Kaufluftige wollen sick) daher am Termine eiußnden und ihre Gebote abgeben.
Die Bedingungen werden im Termine bekanpt ge- macht werden, und wird vorläuffg in dieser Beziehung bemerkt, das; bei Ertheilung des Zuschlages der 41: Theil der Kaufgelder als Aufgeld gleick) erlegt werdenmuß.
Oppeln, den 7. Mai 1838.
Königliche Regierung., Abtheilung fiir die Verwaltung der direkten Steuern, Domainen und Forsten.
Ober-Landesgericht zu Insterburg.
Das im Oleßkoschen Kreise belcgcne auf 23,744 Thlr. 9 sgt. 5 pf. tarirte adelige Gut Drosdowen nebst Pertiuenzien soll am 16. Januar 1839, Vormittags 11 Uhr, vor dem Ober:Landesgerichts-Afsessor Book an, ordent- licher Gerichtsstellc in nothwendiger Snbhafiattoy ver- kauft werden. Taxe und Hypothekenschein find 10 un- serer Registratur einzusehen. Insterburg, den 1. Mai „1838. Civil - Senat des Königl. Ober : Landes-
gerichts.
Ediklal-Citation.
Die Karoline, vcrcbelichte Sch1egel, geborne Spann: 1,1611, hat gegen ihren Ebrinann, den e1,'emaligenllnter- ofszier nnd Capitain d'armes Benjamin Schlegel, auf Grund der bösiicl)eu Veriassnng auf Ebeszbeide an- ctragen. Es wird chhalb gcdachter Bemamin «chie- gel htcrdfurci) aufgefordert, in dem zur Klagebeanlwor- 11111 an
de1133. September d. J, Vormittags 101111r, vor dem Herrn Obchandrsgcricins:Referendarms Kersten im Instructions-Zimmer dcs unterschriebenen Gerichts anberaumten Termine persöuiici) oder durch einen 11111311formation und Vollmacht versehenen Be- vollmächtigtcu 511 erschciucn und dieKlage zu beant- worten, widrigenfalis er der in der Klage angefuhrten Tbatsachcn fiir geständig“ und überführt erachtet rind de111110ch, waerchtens, gegen ihn erkannt werden wird.
Posen, den 25. April 1838. ,
Königl. Ober-Landesgericht. ]. Abtheilung.
Avertissement. Ueber das Vermögen des bicfiqen Kaufmannes A.
- W. B. Neumann, welches hauptsächlich in einem Ma-
terialgeschäfi beßeyt, ist wegen Unzulänglichkeit deffcl: ben 101 (1001010111 vom heutigen Tage von Amtswegen der 11onkurs eröffnet worden. Es werden daher al1e diejenigen, welche an das Vermögen des Kaufmgnns A. W. B. Neumann Ansprüche zubgben vermemen, dergestalt öffentlich vorgeladen, das; sie 111 dem vor dem Herrn Kammergerichts:Affcffor Balan auf den 9. Juli «-., Vormittags 1011hr,
' anberaumten priikl11sivischcn Liqnidations-Termine im
Königl. Laud- und Stadtgeriiiyt hierselbß erscheinen- den Betrag und die Art ihrer Forderungen anzeigen, die Beweismittel beibringen nnd bicrnäcvsi die weiteren Verfügungen erwarten. Bci ibrcm Außbleiben im Termine und bei ur11erlaffc11cr Anmeldung ihrer An; spriiche aber haben dieselben zu gcwärtigcn, daß ste unt alien etwanigen Fordcrnngen an die Konkurs-Masse
* präklndirt werden sollen und ihnen ein ewiges Still:
schweigen gegen die iibrigen Kreditoren auferlegt wer- den wird. Dcnxenigen, welchen es im hicfigen Orte an Bekanntschaft fehlt, werden die Jußiz-Kommiffa- rien Knobloch und Behm zn Mandataricn in Vor- sch10g gebracht.
Coitbus, den 20. Miirz 1838.
Preuß. Land: trnd Stadtgericht
_- «»...-.___
Ediktai-Citation.
Ueber das Vermögen des hiesigen llixrmacbers nnd Galanteriehiindlers August Seidiiß ist durch die Ver- fiigung vom 15. März 0. der Konkurs eröffnet wor: den, und werden alle dicnnigcn, wclchc an dieses Vcr-
zn haben vrrmcincn, hierdurch vorgeladen, in dem auf den 2. August d. J., Vormittags 101101“, vor dem Herrn Land: nnd StadtgerichtéWiffeff-or Meyer hier anberaumten Lianid.1tions:Termiue persönlich oder durch einen gesetzlich zulässigen Bevollmächtigten zu erschei11c11 und ihre Forderungen und sonstige An: sprüche vorschrifwmiißig zu liquidircn und nachzuwci: sen. Die Nich1erschci11cndcn werden in Folge der Ver: ordnung vom 16.Mai 1825 unmittelbar nach Ab: haltung dicses Tcrwins durck) eiu abzufassendcs Prii- klusons-Erkenutniß mit allen ihren Forderungen an die Masse abgewiesen und ihnen de:?lmlb gcgen die iibrigen Gläubiger cin ewiges Stillschweégen wii; auferlegt werden.
Zu Mandataricu werden den Gläubigern, welchu es an Bekanntschaft hicrseibst fehlt, der Jusiz-Ratl) Burchardt nnd die Justiz-Kdmmissarien Gottschalk und Ruhmcke vorgcsriylagcn.
Landsberg a. d. W., den 8. April 1838.
Königl. Preuß. Land: und Stadtgericht.
Nach einern chcssc 11. 41. Benkendorf den 2. 111311. 1711 01 6011111111. Merseburq dcn ]0.J1111i („“_j. 61. und Vergl'etche dazu vom 5. cptembcr 1748 hatten 3 Gebrüder von Bose, nämlich der Stiftsrath Herr Carl Melchior vdn Bose, der Marsch-Kommiffarius Herr Carl Ludwt vo:-1 Bose und der Vice-Obcrüeuer-Auf- seher der aalcnfiéße, Herr Carl Friedrich von Bose, Einer dem Anderen cinen Lchnstamm von 3000 M11. zu halten vcrsproche11„11nd naehdem darauf des zuerst genannten Herrn Stiftsrath von Bose nachgelassene 4 Söhne, der Herr Regierungsrath Carl Wilhelm von Bose u Glauchau und Befißer des im biesxden Amts- eßirke gelegenen Rittergutes Riedermosel, er Wiirttem exgsche Hauptmann Herr Carl Ernst von Bose zu 0315 engrim, der König!. Preuß. Rittmeißer Herr Carl udolph von Bose zu Berlin und der
Herzogl. Sachsen-GothaisM Kammerjuuker Herr Carl
mögen aus irgend einem rech1iichanr11nde Ansprüche 1
Dietrich von Bose, zu Erfüllun des obi en
ihrerseits Bestimmung bei edaZtem RiYerngteecNi“ dermosel getroffen, ist da elbe tm Jahre 1763 „“ Verkauf gelangt und dabei festgesetzt worden: "'
daß von den Kaufgeldern 2625 Thlr. oder 30009);
auf 4 Jahre vom ]. 911111. 1763 an im Gute ge '
alljährliche Quittung Herrn Verkäufers und („Zen
Herren Brüdern als unbezahlte Kaufgelder 11116be
siehen bleiben und sodann von Herren Käufern max
Vorwissen und Genehmigung dem Herren Brühe" 'Ll'äd Vettern Herrn Verkämers abgeführt Werde;
o en.
ndem nun später und war unterm 31. D: 177?( und 1. 10511. 1773 br? dem unter eichnetenzesljunlxr in Folge voraus egangener, rechtskrä tiger Entschezé dung diese 3000 st. an die obgenannten 4 Söhn- des Herrn Stiftsrath Carl Melchior von Bose g, „? deren alleiniße Quittun und ohne besondere ZMF; mung der ii rigen von oseschen Agnaten aus 111701 worden find, wegey dcs lcßteren Umstandes aS; u Erlangung der bis 1th noch nicht erfol ten Annomién der Bezahlung bei der hohen Lehns- ehörde auf ;; Antrag der Erben des letzten Besißers des Rittergunz Nicdermosel, Frau Henrietten geb. Richter, verehci Bürgermeister Schill zu Schneeberg und Cons. wii Genehmigung des hohen Appellations-Gctichts ;; Dreöden als Lehnhof mit Erlassung der Ediktaljm nach dem Mandate vom 13. November 1779 verfahren werden soll. ,
So werden Amtswegen alle diexuigen, welche an das gedachte von, Bosesche Lehns-yuantum der 300. Msi. der oberwähnten Quittung ungeachtet annoch Ansprüche zu haben vermeinen, andurci) öffentlich g:,
laden,
den 20. September 1838 zu rechter friiher GerichtSzeit an biefiger Amtsstenx 16 Person und resp. sonst [egal zu erscheinen, fich 111 legitimiren und ihre Ansprüche unter der Vcrwarnuxxg,
daß fie außerdem derselben so wie der ihnen etwa 111- eretair Sammet zu Bromberg und dem Land; und Stadt-
siehenden Rech16wohlthat dcr Wiedereinsevung in den vorigen Stand für verlustig geachtet werden sollen, anzumelden und zu bescheinigen, darüber mit dem Pro- vocanten oder dem sonst bestellten Coutradictor binnen 6 Wochen rechtlich zu verfahren, zu besch|ießen und
odann
den 6. November 1838 der Inrotulation der Akten Behufs der Abfassung odcr Einholung eines rechtlichen Erkenntniffes,
den 16. Jaunar1839 aber der Bekanntumchung dcffeiben 8111] [1001171 [1111111 01111 fich zu versehen.
Uebrigens haben auSwiirtige Interessenten zu An- nahme etwaniger künftiger Zusertigungen bei 5 Thi; Strafe Bevollmächtigte an hicfigem Orte zu bestellen.
Jusiiz-Amt Zwickau, im ergebirgischen Kreise des Königreichs Sachsen, am 4. pril 1838.
Königl. Siichs. Amts-Berweser Schilling.
Auf den von der unverehelichten Dorothea Luethke, der unverehelichten Christina Luelhke und der verwitt- weten Arnold, gebornen Luethke, sämmtiich hierseibst,
011 0013 0111510140 des abwesenden Predigers Zacharias ;],
Andreas Luethke über ebenen Antrag wird der eben- gedachte Prediger Za ariaszndreas Luethke ])01'8111- 10110 hiermit aufgefordert, binnen 6 Monaten 0 41410 111 010in 101-116 bei hiesiger Großherzoglicher 0111;- Kanzlei von seinem Leben und Aufenthalte best mmie Anzeige zu machen, widrigenfalis aber c?" gewäreigcn, daß er für verschollen, auch, in Berü sichtigung des von ihm aktenmiißig bereits erreichten 9011en Lebens- jahrs, fiir todt wird erklärt und in Gemäßheit der Anträge der Supplikaminnen weiter, was Rechtens, wird verfügt werden. „
Gegcgeben Güstrow, den 10811011 1838. Großherzoglich Mecklenburg : Schwerinsche Iusiz-Kanzlei.
(1... 8.) G. Brandt.
Guts-Verkauf.
Wegen Familien-Verhältniffe soll das in Nieder- Salzbrunn Zelegene, im Hypothekenbuche 81111 180.11 bezeichnete but in einem am 14. uni 6. im Wohn- hause desselben abzuhaltenden freiwilligen Termine an den Meisibictendeu verkauft werden und im Falle eines annehmbaren Gebotes der Zuschlag und die Ueber- ggbc sofort erfolgen. Dasselbe hat 65 Morgen vor- zügliches Ackerland, binlänglichcn Wiesemachs und etwas Holznußung. Die Felder find im besten Dän-
gungs-Zustaude und auch fiir dieses Jahr ut bestellt. Die Wohn- und Wirthsclme-Gcbäude bJfindcn sick) * Ersteres ist Janz urasfir.
in sehr gutem Bauzufignde. wei Stock hoch und [169117 loyabcl; das tall ebäude ist ewölbt. Die Lage desselben, sowohl bins1chtichd11 Lib aßcs der Produkte, als auch zum Vergnügen, ls] eme der besten, die unsere Provinz darzubieten vermag- Ganz nahe an den Badeorten Salzbrunn, Altwasser nnd Charlottcubrunn und nur in Yringer Entfernung 000 Freiburg, Waldenburg und »chwcidniß gelegen- ist diese Besitzung ganz geeignet, einer Familie den angenehmsten Aufenthalt in unserm Gebirge zu 1!- währen, und erleichtert die Benutzung der umliegenden Bäder und Heilqncllen. Das Gut kann jederzeit]?!- Augenschein genommen werden, und wird die daseii/i wohnende Madame Hoffmeister die Gebäude stk" zeigen. Schriftliche Anfragen aber erbittet fich Unm- zcichncter portofrei.
v. Hirsch, Hauptmann a. D., auf Petersdorf bei IordanSmühl in Schießen“
])ampk-kacktztl'abrt.
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[193 1101171111110 0011101561111? „171011011138 171.4“, Capt- 1). 111. 11018, sech 801110 Reisen 2771301100 obenge- 11711111th 00110111 regednässig fort 111111 geht:
7011 k0p€11113ß011 113611 '1'1'11701111111110 ]611011 111011011 Wunbt11ictag 11111 3 1,1111" ]“)1'110186, 7011713701111'111110 1171011 !(0001111115011 jeztien Dienst“!
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W 5110119160 Staacs-Zeituug.
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Amtliche Nachrichcen
Kronik des Tages.
Se. Majestät der König haben den bisherigen Ober-Lan-
d„ erjch)ts;Rath Ludewig in Stettin zum Geheimen Justiz- rat u ernennen geruhr. - es Königs Majestät haben geruht, dem Jusiitiarius Neumann zu Grünberg und dem Iustitiarius von Uechtct'h u Markliisa den Charakter als Zuikizrath, _und dem Kammer- ., aerichts“Aff“ffor Heym zu Goldberg den Charakter als Land- imd Stadtgerichts:R11h zu verleihen. Des Königs *Majcstac haben den ehemaligen Friedensrich- „r, ixßigen Land- und Stadtgerichts-Affeffor Zweiqel zu No.- gasen zum Land: und Smdtgerichts Rath, und die Justiz-Kom- ,; mxssarien Jacoby und Guderian zu Posen zu Zustizräthen H;; zu ernennen gcruyc. _ Des Königs Majestät haben dem Ober-Landcégericbts-Sc-
» gexxchxs,Sec1etair und Kanziei- irekcor von Gcotkowski zu ., Gnesen den Charakter als Hofrath beizulegen geruht.
Se. Durchiagcbt der regierende Herzog von Anhalt- “ Cöthen ist von Löihen hier eingetroffen.
_Bei der am 2511er: Und 201101 0. M. fortgesetzten Ziehung
, der 5th Klasse 771111: Königl. Klaffcn-Lotteric fiel ein Haupt- “ Gewinn von 30 000 Rthir. auf Nr. 55,417 nach *))?ariemvcrder * bei Schröder; 2 Gewinne zu 5000Rthir. fielen auf Nr.21,002 und 01,902 nach Brieg bei Böhm und nach Hirschberg bei 7“. Martens; 8 Gewmne zu 2000 Rchir. auf Nr. 5021. 5158. 13,851. _; 19,151. 30,979. 51 ,952. 59,050 und 02,920 in Berlin bei Grack und bei Seeger, nach Breslau bei Löwenstein und bei Scyrei- ; ber, Bunzlau bei Appun, Erfurt bei Tröster, Königsberg in 3,97, bei J cody und nach Waldenburg bei Schüßenhofer;
x 31 Gewinne zu 1000 Rthlr. auf Nr. 3529. 0004. 6914. 15,857.
17,975. 25,015. 25,176. 27,546. 28,394. 33,039. 34,612. 39,514. 43,551. 46,202. 47,758. 48,531. 51,968. 53,355. 59,264. 59,409. 61,419. 62,952. 74,495. 70,815. 80,206. 82,790. 83,831. 87,128. 90,599. 90,796. 91,830. 95,117. 99,569 und 106219 in Berlin Lmal bei Alevin, bci '))?aßdorff, bei Nkestag, bci Rosendorn, bei Securius und 3mal bei Seeger, nac!) Barmen bei Holz- . schuher, Brandenburg bei Lazarus, Breslau bei Z. Hoischau, “„Zwei! bei Leubuscber, bei Löwenstein und bei Schreiber, Cöln .“; bei Krauß und 2mal bei Nrimbold, Coiberg bei »))?eyer, Dan- ?. zig bei Roizoil, Hagen bei Rrsener, Halle bei Lahmann, Kö- nigsberg in Pc. bei Borchardt, bei Burchard und bei Keyg- üer,_Mühli)auscn bei Blachsiein, Naumburg beiKayser, ord- Zamen bei Sch1ichceweg, Stettin bei Rolin und bei Wilsnaci), horn bei Kaufmann und nach Warmbrunn Lmal bei Grimme; 593. 1090. 383]. 4087. 14,865. 15,896. 16,995. 32,371. 34,095. 37,180. 51,912. 50,381. 57,883.
, 58 Gewinne u 500 Rthlr. auf Nr. 590. ' 0097. 092". 199. 9210. 11,001. 13,210.
19,208. 25,262. ".'-',200. 30,101. 30,683.
12,273. 43,327, 43,983. 45,391. 45,035.
511,7170. 00,127. 01,022. 01,|5'1. 04,709. 00,328. 00,517. 00,580. _'67,235. 69,900. 70,581. 70,589. 73,602, 74,956. 8:1,016.83,83:x. 91,335. 91,571. 95,051. 90,233. 97,519]. ]00,399. 105 950. „ 109,08-1. 109,146. 110,063. 110,209 und 111,21510 Berlin 2ma1 bei Alevin, bei Burg, bei Klage, Lmal bei Meskag und 9mal *“ bei Seeger, nach Aachen bci Kirst, Breölau Zmal bei . Hol- Zschau, 4mal bei Leubuscher, Lmal bei Schreiber und bei chunt- mei, Bunzlau 211101 bei Appun, Coblen bei Gevenich, Cöln «';-. 311101 bei Reimbold, Colbrrq bei Meyer, HZOanziq bei Reinhmdt “F und 2mal bei Royo", Düffeidorf briSpaß, Elberfeld bei Hey- ." met", Frankfurt bei Salzmann, Halit: Linal bei Lehmann, Jü- lich bei Mayer, Königsberg in Pr. bei Burchard, Krakau bci _, Rehefew, Landsberg Imal bei Borchardt, Landshut bei Nau- Mann, Liegnitz bei Lcitgebel, "Magdeburg bei Elbrhal und “.)mal ;; bei Roch, Ratibor 2111611 bei Samoje, Salzwedel bci Pflug- ;€ haupt, Stettin '.)mal bei Rolin, Trier bei Gail und nach Wir- tenberg bci Habcxland; 80 Gewinne zu 200 Rrhlr. auf Nr. 451. “7“ 4327. 4007. 4788. 0018. 9912. 10,170. 11,007. 11,120. 12,378. »» 13,812. 13,831. 13,919. 15,299. 15,781. 17,7-17.18,785. ;- 19,6 „8, 21,807. 22,50. 25,922. 25,581, 20,359.20,938. Fx; „ . 31,156. 31,680. 12,119. 31,169, :14,982.35,799. 36,145. ; 39,176. 30,081. 30,751. 56,998. 38,991. 41,151. 43,222. 44,148. 9 40,812. 47,716 47,836. 19,795. 50,138.5:1,.81..'»3,521.55,225. 60,521. 61,088. 69,197. 61,761. 65,621. 69,913. 70,821. 72,665. “„ 74,222. 74,656. 75,597. 75,613. 79,101. 79,165, 81,080. 81,469. “[I,-111. 81,192. 81,212. 87,837. 85,195. 87,713.88,7:17.93,776. 93,860 91,120. 94,252. 91,733. 96,365. 91,895. 101,038. 101,9“.6. “03,772. 110,288. 110,986 und 10,460.
Die Ziehung wird fortgesetzt. Berlin, den 28. *))?ai 1838. Königl. Preußische General-Lotterie.-Direction.
11,201. 19,622. -* 9"? ,I?!
Im Bezirk der Königl. Reqicrung
zu Stralsund ist der bisherige Rektor an der Stadt-
; schule.in Grimmen, Sjöborg, zum Pastor an der Kirche zu röoim an die Stelle des in den Ruhestand getretenen Pastors
Grünwald berufen worden.
. Angekommen: Der außerordentliche Gcsandre und be- vonmä(hrigte Minister am Kaiserl. Russischen Hofe , von Lie- kkMann, von St. Petewburg. C Ubgereisk: ;Se. Cxc-ilenz der Generaleieutenant und ommandcur der 13ten Division, von Wrangxi, nach Münster. ' G Se. Excellenz der Großherzoql. Mccklcnburq-Schwerinsche rl)eime Staatsw ?inisier, von Lützow, nach Ludwigslust. ; F cr Geneial Major und Commandeur der 7ten Division, *"ka von Ditfurth, und ". wer Generalx -1]?ajor und Commandeur der ?ten Kavalle- “ rigade, von Zollicoffer, nacb *Magdcburg.
Berlin, Dienstag den 29s1en Mai
L ";D-",
Der General-Maior und Commandeur der 4ten Landwehw Brigade, Freiherr von Troschke, nach Stargard.
Der General-Maior und Commandeur der liter: Kavalle- rie-Brigade, von Barner, nach Düsseldorf.
Zeitungs-Rachrichten. A u s l a n 1).
Frankreich.
Deputirten-Kammer. Sihung vom 21.931111. An der Tag_esordnung war eure dic Berathung über den Gesel;- Entwurt in Betreff des alzes. Durch diesen Entwurf wird das Salz 0 den Mineral- Substanzen gezählt, deren Ausbeu- tung das esch von 1810 unter die Bergwerke begreift, und die in dieser Eigenschaft der Regierung anheimfallen. Die Be- stimmungen des" Entwurfes dehnen sich auch auf das Salzwas- sxr und auf alle Salz ent aicenden Gegenstände aus. Herr Lroissant bekämpfte den ntwurf, der, seiner Ansicht nach, chs Eigenthumsrccht beeinträchtigt. Er suchte durch die frühere (Gesetzgebung zu beweisen, daß die Ausbeutung des Salzwassers f1'81 seyn müsse, wenn man auch der Regierung das Beaufsch- txgungsrecht zugestehen könne. Herr Legrand vertheidigt den Entwurf, indem er darauf hinweist, daß derselbe nicht allein die Interessen des" Schaßes und die allgemeine Sicherheit fördere, [dudem auch eine ute Benutzung der öffentlichen Reichthümer 11chere. Das Syäem der Konzessionen könne allein den Ruin der Salz-Bergwerke abwenden. Herr Odilon- Barrot erhob sich mit großem Eifer gegen die Gleichsiellung des festen und des flüssigen Salzes. .Der vorliegende Entwurf sey, meinte er, die falschesie und gewaltthätigste Anwendung des Bergwerk-Systems. Man würde niemals, was man auch sa- gen möge, eine Quelle in ein Bergwerk verwandeln können. Der Finanz-Minisier fand sich hierdurch veranlaßt, den er- sten _Artikel des Gesekzes vom Jahre 1810 vorzulesen. In demielben wird bestimmt, daß das Yüssige Salz, eben sowohl als das feste der Ausbeutung des mates anheim falle. Es wurde hierauf der erste Artikel des Entwurfes angenommen und die weitere Berathung auf den folgenden Tag verschoben.
Sißung vom 22. Mai. 311 der heutigen Sißung wurden alle übrigen Artikel des Salz-Gesekzes ohne weitere Debatten genehmigt, darauf der ganze Entwurf mit 216 gegen 34 Stimmen angenommen. Die Kammer begann sofort die Berathungen Über das Budget des See-Minifteriums, die in- deß bald und ohne daß irgend ein Antrag zur Verminderung der Au6gaben gemacht worden war, wegen Mangel einer hin- reichenden Anzahl von Mitgliedern 'auf den folgenden Tag ver- schoben werden mußte.
Paris, 23. Mai. Die mit Prüfung des Renten-Konver- sions-Geseßes beauftragte Kommission der Pairs-Kammer soll den Baron „Karl Dupin zum Berichterftatter ernannt Raben. Es scheint, daß die'Erörterung im Schoße der Kommi sionen äußerst lebhaft gewesen ist. Alle Mitglieder, mit Ausnahme des Herrn Karl Dupin, bestanden, wie man vernimmt, auf die Verwerfung sogar des Grundsatzes der Konversion. Sie ver- langten, es sollte die Maßregel für ungerecht und ungeseßlich erklärt werden. Wenn die Pairs-Kammer eine solche Erklä- rung votirt hätte, so würde daraus ein ernster Konflikt wischen den beiden Kammern entstanden seyn. Ja, die Pairs: ammer würde sich sogar dadurch in Widerspruch mit der Regierung ge- s.“!„zt haben, welche auödrücklich die Maßregel für gerecht und gesetzlich erklärt hat und sie nur wegen ihrer Un eitig- keit verschoben wissen will. Es soll indessen jeßc Herrn Kari Dupin gelungen seyn, die Majorität der Kommis- sion zu gcmäßigteren Geßnnungen zurückzuführen, und ver- muthiici) wird er in seinem Berichte darauf antragen, die Maß- regel bis zum Eintritt günstigerer Zeitumjkände u verschieben. Wahrscheinlich wird die Pairs-Kammer diesen ' ntrag anneh- men, aber gewiß nicht ohne Debatten, die lebhafter werden dürften, als man sonst im Schoße der edlen Kammer zu ver- nehmen gewohnt ist. Diese Debatten werden viel Zeit wegneh- men und die Deputirten-Kammer beeilt ihre Arbeiten in diesem Augenblick so sehr, daß sie, wenn die Pairs-Kammer in dem fraglichen Gesetze Aenderungen vornimmt, schwerlich noch eine hinreichende Anzahl von Mitgliedern bestkzen wird, um sich neuerdings mit diesem wichtigen Gegenstande zu beschäftigen. Wenn es fich daher das Ministerium zur höchsten Aufgabe ge- stellt hat, die Konversion der Rente bis zur nächsten Sesfion zu verschieben, so wird ihm dies vielleicht gelingen. Eine verscho- bene Schwierigkeit isi aber keine beseitigte.
Herr und Madame Thiers wurden vorgestern Abend vom KöniBe empfangen.
er Gesundheits-Zuskand des Generals Haxo hat sich seit gestern etwas gebessert.
Gestern fand das feierliche Leichenbegänqniß des Fürsten Talleyrand statt. Es hatten sich schon am frühen Morgen so- wohl die Freunde des Verstorbenen als Deputationen der Pairs- und Deputirten-Kammer und anderer öffentlichen Kör- perschaften in zahlreicher Menge in dem Hotel des Verstorbe- nen eingefunden. Der Saal, in welchem der Fürst Talleyrand auf dem Paradebette lag, Ward noch einmal dem Publikum ge- öffnet und dann die Leiche in den reich verzierten und mit den Wappen des Fürsten versehenen Sarg gelegt. Um 11 Uhr setzte fich der Ing in Bewegung. Voran ritt eine Abtheilung Hu- saren und Munizipal-Gardisien, der s1ch eine Abtheilung des 7ten Infanterie : Regiments, mit dem Musik - Corps an der Spitze , anschioß. Hierauf folgte der Leichenwagen, gezogen von sechs schwarzen , prachtvoll verzierten Pfer- den. Auf dem Wa en lagen die Insignien aller Orden des Fürsten. Die vier ipfei des Leichentuches tru en der Mar- schall Sonic, der Baron PaSquier, der Graf solé und der
1838
Zerzog von Broglie als Großwürdenträger der Ehren-Legion. ls Hauvt-Leidtragende folgten dicht hinter dem Leichenwagen der Herzog von Perigord, der Herzog von Valenqay und der Herzog von Montmorency. Hinter ihnen gingen viele Mit- giteder der Pairi- und Deputirten-Kammer, des Instituts, des diplomatischen Corps, so wie die Minister des Innern und des öffentlichen Unterrichts. Die Wagenreihe ward durch 6 König- liche Kutschen eröffnet, in welchen sich die Adjutanten Sr. Ma- jestät und Ihrer Königl. Hoheiten befanden. Hierauf folgte der Wagen des Verstorbenen und der der Herzogin von Dino, denen fich dann eine lange Reihe von Kutschen anschlossen. In der Kirche ward der Sarg auf einen Katafalk gesellt und nach abgehaltenem TrauewGotteSdiensie in ein Gewölbe hinabgelaf- sen, wo er so lange stehen wird, bis die nöthi en Anstalten ge- troffen snd, um die sterblichen Ueberreske des ürften nach Vax lencay zu brin en.
Der Gra von Latour-Maubourg, bisheriger Franzdfischcr Botschafter in Madrid, ist auf seiner Reise von dorther in Bordeaux angekommen.
Die vorgeßrige und gestrige Sißung des Asfisenhofes Ward mit dem Requifitorium des General-Prokurators und mit den Vertheidigungs-Reden ausgefüllt. Morgen oder spätestens übermorgen dürfte das Urtheil gefällt werden.
Im Journal des Débats heißt es: „Man verficherre seit mehreren Ta en , daß die Regierung spätestens bis gestern der Deputireen- ammer mehrere Gesetz xEntwürfe über einige der größeren Eisenbahn-Linien vorlegen würde. Dies ist aber bis jetzt nicht ges ehen. Indeß geht die Deputirten-Kammer der Beendigung i rer Arbeiten mit großen Schritten entgegen; wenn daher die Regierung 1th den Eisenbahnen noch d1e1elbe Wichtigkeit beilegt, wie vor zwei Monaten, so muß sie sich beei- len, den Kammern die Konzesfions-Entwürfe voJulegen. Einige Tage der Verzögerung würden vielleicht die erschiebung bis zur nächsten Session nach fich zieZen, und eine solche Verschie- bung würde den Interessen des andes nicht weniger verderb- lici) seyn, ais denen des Ministeriums, indem dieses sich icichc den Vorwurf zuziehen könnte, daß es die gegenwärtige Session ganz nutzlos habe verstreichen lassen.“ _
Die dießjährigen Wettrennen in Chantilly smd von dem Wetter nicht begünstigt worden, und hatten deshalb auch nur eine ver älmißmäßig geringe Zahl von Zuschauern herbeige- iockt. lle Hauptpreise wurden wieder von dem Lord Scy- mour gewonnen.
In Bezug auf die Afrikanischen Angelegenheiten enthält heute das Journal des Débats einen Artikel, in welchem es unter Anderem heißt: „Achmed Bey will, wie man sagt, mit uns unterhandeln. Er fühlt, daß er im Osten der Regentschaft nur mit uns und durch uns wieder etwas werden kann. Be- fiegt und flüchtig, verlangt er demüthig den Frieden. Wenn wir ihm denselben bewilligen, so wird wenigstens Niemand sagen kön- nen, daß wir es aus Schwäche gethan haben. Mit einem 9 c- fiegten unter andelt man aus Politik, aus Weisheit, aber nicht aus Schwä :. Die erste Frage würde seyn, ob wir ihm die Stadt Konstantine wiedergeben sollen. Unseres Erachtens: Nein, und tausend Mal Nein! Nicht etwa , weil Konstantins die Trop äe unseres Sieges und der Lohn für das Blut un; serer tap eren Soldaten ist. Wir lassen diese Rüchfichten drr Ehre ganz beiseite. Wir dürfen ihm aber Konstantine nici): wiedergeben, weil wir Achmed dadurch wieder ganz in seine frühere Lage verseßen, weil er wieder unser Feind werden und uns zwingen kann, ihn aufs Neue zu bela ern. Man behalte daher Konstantins und bewillige dem ' chmed Bey Alles, was sich von der Stadt Konstantine bis nach der Pro- vinz Titery erstreckt. Auch in dieser Lage kann er, durch seine Verbindung mit den Arabischen Stämmen, noch mächtig scyn, aber er kann uns nicht mehr efährlich werden. Der Besiiz der wichtigen Städte und der infiuß auf das fiache Land, der ist es, wonach wir in Afrika streben müssen. Aber es ist noch ein anderer Grund vorhanden, der uns veranlassen muß, den Achmed Bey nicht gän lich zu unterdrücken. Vergessen wir nicht, daß wenn der leßte epräsentant der Türkischen Macht qänz- lick) unterliegt, alle Ländereien die wir in Afrika nicht besitzen, unvermeidlich in die Hände Äbdel-Kaders faiien. Dies fiel): Abdel-Kader wohl ein, und deshalb bekriegt er auch in diesem Augenblicke den Achmed Bey unter, ich weiß nicht welchem Vorwande. Sollte es ihm gelingen, den lehreren zu vernich- ten, so würde Abdel-Kader allein in Afrika aufrecht stehen, und zwar aufrecht stehen, um uns zu bekämpfen. Diese Einheit der Macht ist es, was wir mit allen unseren Kräften in Afrika YZ? verhindern suchen müssen. Abdel-Kader, als Oberhaupt der
esilichen Stämme, derer wenigstens, die seine Herrschaft an- erkannt haben, ist unser Verbündeter; Abdel-Kader, als Sultan des Nördlichen Afrika's ist unser Feind.“
Die Gazette de rance meldet aus St.Iean de Luz vom 17. Mai, daß Don Carlos am 14. Mai noch in Estella
civesen sey und eine aus vier Mitgliedern bestehende Kommis:
Fon ernannt habe, um die Papiere der Junta von Navarra
L: untersuchen. Präsident dieser Kommission soll Don Juan cheverria seyn.
Man schreibt von der Navarresischen Gränze vom 18. Mai: „Auch in Guipuöcoa tritt der Unwilie gegen die Ojalateros (die Castilischen Günstlinge des Don Carlos) immer deutlicher hervor. Am 10. erklärten fich die Bewohner von Bergara gegen die Qjalateros und zwangen se, die Stadt zu verlassen. Am 16. empörten sich das Weite und achce Bataillon von Guipukcoa in Villabona unter dem Rufe: „„Tod den Ojalateros! Wir wollen nicht, daß Castilier den Basken befeh- len!““ Jturiza traf zwar bald darauf mit sechs Kompagniecn in Villabona ein und unterdrückte den Aufstand, allein er Wagre es nicht, einen von den Soldaten zu bestrafen. Aehnliches hat sich in Azpeitia und A coitia ereignet.“
Die hies : Spar affe hat in der vergangenen Woche 0:1 neuen Zuschü en die Summe von 556,642 Fr. erhalten. Dm Rückzahlungen beliefen sich auf 346,000 Fr.