1838 / 158 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

balte, so kcbait: i.?) mi." m::"ue Vo:schläzc bin:“:ki x(;xé,» Z:;Fr Tnuii: für eine sväure Ji; 3531". „Von ycxzcn 9:3". :::-442“: t-KJ- i.d.mxno d-xm ,

in einem fréébcr-„n J.:irxc (“:*-;: Minen: i'cicn F;“;ixnkci'sork SWP?" gemachten :::;d ji-Zl c::ccir:.:cn Drxémkz-Z; x:? :.:-17.142757. W'k-ixxc

y;.jZ-UÜ)" MFZMel ckcr L'TLÖÖL'ZUÉO i;: kcr Zirl-Ttxd.ß'gx-e;1Ki.-51:c bis Z . ;., _ ' «. „. rd; TO:" _ „. “e quchmx, (B.;xr'aü Ok!: dci: mixixfiexickxxn Iankxti.) Wc- kti' Ei..- - Z.,!Vc-mg„&l'K-UUT-UUUZ 3"! ._.he,l wc. " *,.„b“m“chc" "??s- dl- ' = Sacye ms Reine zu bringen, und man n'llft u:;s vo, da!?

ck wir die Katholiken unglimpflcci) behandeln Wollten.

künfte von Ps.":kkfxä d;.xfdanit rirbiziidxxxn F::xiciiosxcn.k_nxch_.x;:: unanzcmcffcU swr, :::in :““3 F*JIU i:! em: Benmndcrux'g Zick: i::ti- künfte :xiliizcn. i.?“c-"L, *.*-55:3; Wo €:»;xxzr." *.*;rbaxchi Wd- mc-g :. dieselben «.:::; .::.:wkc'r." n*-c:_d.':;. „Tc“1.1§1_) ';Yn_ Kicixp: l§.z, ::“r ck nich)r.ansäs:';5x Pi::*.:'.d; :: g:cki_,„iLU“-k§'ch2 [.*-:, “ca:; i::xtcx' (IUZZZTTM PfdiUZUngil 1:74.“ Z,";ipNzeécxxcn 151" Die a;?iquégc ('*chtha'y «! ;.zxs-z: Werde. (:bzxckckbskici BUMI: W:: dcn KJLLT7s§:*;ÜxZZli! L*.éxKé.) ';. Urn dikscr “.'ixi b.:: [:x-:o ch:;:xsi:'x::n;ci1 *.*-„re:! .',;w-xx'cn, 122!) :ck giaiibc. dax? ick"? Eindizxng dci“ Fcéäikrix';ix;*i: 57.176.721! „- A:!.::c!.g;:: beit l*csri.dige1: kann, Yunite amnégiia) :::a-Ic-i. Bissau.) Sxütc im.“: !icUcn BcribciMn-z d,."c; ITF:chckch1:.-„“:.ixii'dijuis (:::-: Bil'2c-„rxk:'1:] DNN: ben zu wclxiicizcxi Z:*.'*c-.§'::: vcxstxbcn, so :=:1'zxdc ii: ":*-«“.: c:;xcm icii-n Mane [W.k'ck'ki'DTU :,3*jkc;“:'-i_„4“n ind d.:x'an b sich", das: xed- weder [!cb-kxiäxisyé, ki“! sivU «:s d:!!! E*éxcnlbnm d'r „**x;.?(*4!"_ x:“- gäbe, DM;: “:::“ T*:tb.ffc:1::;z dss Zvstxkxdxs (*:-„:ck „Rom?; verwandt :rci-x-k. (“KFOR yea dcn Tyyx-sUWUSVITnfxix.) Ji?" mal:. das; die Mit,;xicdxr .::!“ mxixer I:?xc ("cz H.:;zis .::-|" :Die ("misc ::: Ansebnng d." ?Tri-.x-p:iaiio.:s K!.::.k'-.! *.*-Ti'UalécN, :?:“..k: :"?c ki::='c:: cm:-

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mit Rccht, !“.icixa“ ::::7 mi: Hiiisiiié: .1::si*lo:3c 'D.:.'::i:*),7i6.3*s. s:..wn mi: ;

Hénßcht a::f dir (méchxdcuc Mckaxng dir:; E::«ULQOMVDUS- ?ck“" T'L'kc hinlänglich; Erfzk-rwng icb7c11 m::ß. gigi]! ric Arp (prix1ki,0:19-le1.!- Zei isi. (Laittcr B.if.*:ü.) El.:nbcn Sic 1:ich.i, Hz:? 114.) c? :::ir a::r; cr. ,cits vctvcbli, da;“; die ö;7e:1:lfchc S::mme in En,:[and fur 91060: In Qitutionen in England und K*lind ii] ("8:1“fo ron déi] n::niféxricl- 1:11 B3nicn:, wenigstens insxfcrn die Nischicdcnen chi-äituxffe de_r beiden Länder cim solch? Gleichheit inlakscn; ich geb: “IT"" ;:1, UU die ivclimncio («"W“-„“um, mc dci“ ckic be (J. Nils:") "ck) W ct.".c.“ früheren Ecicger-heit at:;dxtÉcfrt, tbxii-vciyc einige klüsc'k Fr::gxzi ent- schieden ha!, und a;:f dicse Ent:'ch-.*ikn11g grüadc ick; meme yoxrnung, daß ihre bcfricdiaenkc Eklxdigzmz nab: ist.““

In Bstreff der Munizipal-Frage räumte Sir R. Peel vor allen Dingen dcn Gritxidsaß ein, daß die neuen Munizipalitä- im in It'laxid auf die Volkswahl begründet, daß die städtisxizcn Beamten, wie i:: Engiand, Durch freie Wahi dcr qiiaimzir- ten Orts;Einévohner ci'namic werdcn müßten. In der::xi- niskcricllen Bill find die Irländiscsyn Städte in dxci Klas- sen eingctheilr und in die Listen :X, 8 imd (' rubrizit't. Die beiden erften Listen umfasscn Tl Städte: Belfast, Kilkenny, Lon- donderrv, Dublin, Linwrick, Drogheda, Cork, Waterfoi'd, Sligo, Galway und Clonmcl. Iede diese:: Städte enthält eine Bevöl- kerung von nichr als !.“),000 Einwohnern, und Sir R. Peel War bereit, so großen Oertcrn ausgedehnte '))?ynizipal-Rccime einzuräumen. Dagegen war er im Zweifel dakÜbcr, ob ck an- Yinessen wäre, die Munizipal-Reciuc auch auf die kleineren (“_-tädte aixszndchnsn, wenn die Einwohner scxbsc nicht um die Verlcihitng soicix-cr Recht:: nachsuchtcn. ÖZLZEU dic Bcsuxmiffe, welche die Bill det: MUnizipalitäxen zu cm!)?ili'p. vc-rsckÜägr, schen Sir R. Perl keiiie weseniiiche Einwmdung machen zu wollen. Er wollxe ihncn die Vcrwalmng alles Corporations.Eigenthums [:beriasstn, untcr der Bedingung, daß dasselbe zu gcscßm-Kßigcn Zwecken verwendet würdc; auch die Verwaltung der Wachen, dc: Pflasterung mid Belcuckztiitig dei" Städt: wollte e:" ihnen :'kbcsgcben; dagegen behauptete ct“, daß die Polizei direkt unter die .?ontxokle ch RTZLTLUUJ gestellt werden miisse. Als Qua: lification dir OJDimizipal-Wählcr hätte er zwai" eigentlich eine jährliäx Mécthe odcr Pailxt von 20 Pfd. von eins:" innerhalb des Munizipal-Bcßiiks belegenen Hause, Ladcn oder Magazin gewünscht, i:;dss: nwlice c:" sich mit 10 Pfd., der für die Par- iaininxswähier erforderlichen Quaiißcation, begnügen, WM:: sic [)x-:::U TM.: festgcsislic, kms heißt, gcnm: ermittelt w::rdc.

LONDON, “Z. Jani. „*Die “Flussxcit «Us cine: f:“ékdliilzc Vet.“: ciniaimg de:“; NJIincxiej'itixiis und de:“ Oppositicn in 25.“ng auf die „Ii'l„«.ndischcn 'Angeiegcixhkiecn, die sich in dcr voz'läußgcn Disko,:ssion 41:11 Dienstag Abend dat'bot, iki gefickt: scixon wich“ etw.:s gctxübc lvoi'den, indem beide Parteien Über eincn de:; Hauptpuxiiee dcr Munizipal-Bill, Über die Bestimmung der «Quakification, w:!ckxe zii: Theilnahmc an den Wahlen der siiid: lichen Bommer: bxfakchn so!!, nicht eins werden konnten. Die *Ninix'rcr hattm ::.äxtilié.) fi'Ühék sclbsr vorgeschlagen, day,": einc jährliä): Pacht oder ?Nicahe von 10 * *fitnd von einem ÖUÖLN'HQW des 9)ku.:€;i;:al-Bczii'kz gelegenkn .,„ausc dcn Bewehch' _od-er Inhaber dcss--lbc11 crn:3:ch;:t:z;i'rt soliie, an den :iädcixchxn Wahlen in dissen: Bezirk Thsil zu nchmcn. Da Sir Robert Peel da:“auf drang, daz"; disse O.Ualificarion 1.9"; tjxi- sesrgcheilc, das heißt, daß se nach dcm Libgabmsaßc bcurthcilc :vcrdkn folie, dcn cin solcher Stabibcinx-cr naä) de:" offi5icl1cxi Taxii'unzi dez Miethwerek); des von ihm bzwohn: r*ri od-U' be::nizccn Gcbäudes zi: entrichten hätix, daiiiic dsc 'Fikxgii'urm von P.:cbt- oder J)Tictk)s-Kontrakxen oder einer z:: Hoi)?" “Zitixiabe dcs Crtx'ags dxr gcmicrh-cteii „Häuser vorgebeixgt 105111): Und Qik O.:.miisicaiion nichr cine bloß: nominxiie sii), 10 (:cxi'axid Loi'd I,. Russi! scinc=rseits darauf, daß décs: Q::.1l;,-icatio!1 zw.:r f-ii' jetzt auf MPP. gestellr, aber tmc!) LkmmhmsdchkländisMn Armcn-Biil, sobald diceincmHmisx Inhabcr a::fzutea'lcgsnde ?li'mcnStsiisi' als Norm fiir die Rox:- tii'u.1g des Hanses grkcen Mit:, (11th) Pfd. solle herabgesekzi werden, Der Minister hielt diss s:“:t' Um so billiger, als bei do:" Quali- ficakion der Munizipal-Wählcr i-1Schotrland war 10 Psd. als" das Miniman: fesigessch, abi": babsi keine :“:oési-xhc auf die ?[bgaben-Taxe gxnommcn ist, wähi'cnd umgckchi't in Engl.md die Befiigniß, an din '))?uxiizipal-Wahlen Theil zu nehmen, nach dkm Beirage dkl." zu c::trichkendcn Armensteuer bestiinmt wird, aber kein Minimum von 10 Pfd. als E:.“trag cines Hau- ses zu:." „Bedingung der Qualification gemacht word-on. 'Am-l) würde, meinte Lord I“ Russell, die Foige des Pectschcn Vor.- schlages seyn, da[“: die Munizipal-Biü nicht eher in Kraft t:“eten könnte, bis die Ax'myn-Bikl dm'cfzg-egangen und in AUÖfÜhkUUg gebracht wäre , weil nach jenem Vorschlage die Armen- Taxe als Nm'm fir die Qualification gelten solle. Dic HT!"- ren O'Conncll und Sheel wollwn das Versahycn dcr Konsek- vativen nur aus deren eitigcwitc'zclicr Feindsckwst gegen die I:“: ländiscben Katholxkxn ableitcn und c:"klärtcn den versöhnlichen Ton, de:"; Sir R. Peel am Dienstags angenommen, für eine bloße Gaukelei. „Warum“, rirf Hery Shiri, „sollen wir in leand nicht ein gleiches Wahlrecht

s mögen fingirte Berechtigungen in

weiß wohl, worauf man hinaus“ will; man will dieselbe Toxin- Probe, die man für das Munizipal-Wahlrecht vorschlägt, später auch guf das Parlaments-Wahlrecht ausdehnen. Da haben wir die alte schlimme Politik gegen die Irländischen Katholikev!“ DasAmendement der Konservativen wurde vorzüglich von Sir

R. Peel und Sir W. Follett verthcidigt. Beide erinnerten damn.

wie äufig gerade in Irland der Betrug vorgekommen sey, daß man Pa t- und Mieths-K'ontrakte erdichcet und verfälscht habe, um das Recht der Theilnahme an den Parlamentswahlcn zu

n-cm: sic ":ck-,: fericke Bc!"5.*,;*r1d;n i'.*.r x-„uc : L*ÉÖks'ZkUZWUUZM W7- .“Z'Fk :::??(i' (::!c: ; , . _ J in W: I::é'rimcxoncx: „('.-1211735 und emos andcren Thesis des : Reixhcs als eincn Schimpf f;"!r Irland betrachten, so würde des ? Sr:*ci:=*:;s gar kein Ende sci)". Iu so."!“xhex'cn Iahrcn _schluZ ici) ' m:»: Die Uebertragung dci“Cci'ro:“atio:15-Rcc1)te aude-rpericbaf-

abci' .

Jaden wie in Schottlaud? . i'kand vorgekommen seyn; - aber ist das in Schottland nicht der, Fall geivescn? Aber ich

"BUL“ :“:nZir-„i, :::;d Wix :xitJig es da?)?!“ sei;, :“:ä) b;! den T');::;::z:r-ai- Wahlen g:“:xct] solche Bccrügcrcicn _zu sckMtzen. Sir R. Piel wandte sick) beiondkrs an die IiländUÉ/cn Rida“ und beschwerte sic!) :*:bcjc dercn „Inxinuationm. „Man laßt uns“, sagte e:",

Warum? Weil wir einm sicheres: 'Ü'Naßsrab s-';r dic Zehnpfuud:Qua_iifica- tiv.“- [;O)-:::. Bcdcnkm Si;- dch), da["; dicic ?)?umzipal-Qorvo- '."KTÖDUM u:“spx'i'xglich nick»: fiir di? Vci'wiilrung dcr Lokal-Ange; Zc,:_cnhcirc:1,fonde'rnziimEciyuxz. det“ Prorejtgnccn etngeseixt wurdcn, !:!!d d.:xm ft'agexi SW W), cb das Land umerc Vorschkäge unbillig ::..-.der; kam:. ?)?an sazt, cs 'r-Jiiixm in Schottland auch „Wahl: "iibcr URL,“! in den Städten, und aus

M:? kö::.:;::c c:: doä) hi-ér an. Und wiki man jeden Unterschied

:777, die vom VIU“? ge:“x-ählt würden, sondern die gänzliche'xlnfx hebung dcrsclben und ein Cemi'alisaxions'sSystem wo:“, :*.)otmcl) die Lkitimg dri“ Städcs-Verwaliung den HMH?" O_er Regierung :*:bexqsixcn '.V'i'l'd'öit sOUei'. Ick)-fand aber, dax; dieier Vorschl-ag iii Iklaxid mii): fx'n“ zufriebcnxiellcnd angesehen wurde, urid ich habe den Gesüßlcn der Irländer eben so nachgegeben, Wie ich be:: Gcfc'lhlsn dcs E::glesxlwn Volks w:]rde nachgegeben haben. Eine Viuögerung dicser Munizipal-Biu liegt durchaus_.nicht in meinen b;"ichtcn, aber in eine mangelhafte Qualifications: Probe kann is:: nicht wiüigcn. Ich will gleick) von voin herein mir dem ricbtigen Grundsatz b-sginnen und dem Mem- eid nicht Thür und Thor öffnen, der späccrhin schivxr „aUSzurotte-n seyn würde. Daß diesc Bin diskutirc wird, ehe die Armcn-Btll im Oberhausc durchgegangen, ist nicht xneine Schuid; hätte ich vorgcsclzlagcn, ihre Erwägung im Ausxckwjse so lange zu vex- schicbcn, bis das Sclckicksal jener *Maßr'egcl bekatinc wälq, 10 ::.“:"ji'de man gesagt haben, ich wémschcc ste JYfosÜUObTU, bis cs z:: spät scon würde, sie noch in _dic1er Sombn durchzubcmgeix Ick giaube übrigens, daß die ?ii'n1cn-_Bill im anderen Hauie du:ch3chen wird, da die zweite Vehlcmng derselben dort mit großsr Maiorieäc gcnehmézr worden ist; aber gesetzt aiich dci: Fal], fie ginge nichc darch, so würde tc!) doch das Taxi:“ungs- Prinzip aus derselben entlehnen und es ,als “eine Kbtis troüe fiir die Ausübung des Wahlrechts m die ».-.iumzi- pal-Bill ausnehmen. Da ici) in der Arn1xn-Taxb allein die Bürgschaft finde, Miche mir erforderlich" schcmt, so habe ich mein Amcndemenr aiif die Vo:*auöscßung hm entwcech méffcn, daß die?“:rmen-Bill zum Gesetz werden Wird.

Ick qlaubc nicht, daß eine waz (1.39,Qualificatimivon 10Pf0. , dcn "Protescantcn, wie man behauptct, ein gcnmlteges Ucbcrgc- ;

Wicky! gkbcn w:):“de, aber ich glaube, das; sie den "Mißbrauch des städtischen Wahlrechts zu Politischen chck'cn verhindern Warp.“ Daß der VNscang Sti“ R. Peel'ö mit 137 gegen [11 Skin:- men verworfen wurde, haben wir gcsxrrn sclyoti gemeldet. Die „Times“ meint, déeser Sieg dürfte den Mintßxrn selbst uner- wartc: und unerwünscht gewesen seyn,. denn_cr 191) em Uyglüxk fiir sie, da er sie von neuem dci" O'Yornwllstheii Partei in die

ändc liefere, von dcr fie sci) gcwélz gern losgxmachx hätten. Oli“ R. chl zeigte darauf an, daß er, imc!) dicier Niederlage bei einem so wichtiger: Pimkc, fiir ]crzc mit seme_n an- dcrcn Iimcndcments iiicht weiter hervortreten Wolle, da:; er je- dock,» bei de:" Berichnkkkattung “:“-bei“ die Yußschuß1Verhandlungen nm- dxmielch Vorschlage 1220) einmal icin Glück versuchen uni? unterdessen ails scine "Zlniyndxtucnts zm“ Öffentlichen Kenntnis

biingen wc'xdc, da!!;ic d..“ni Law:» fix:) von seinem ganzen Plan

im Zusamnwnyangc u::kcrriäynn könne. IFTan _möcytc fast gian- ben, daß die „Times“ _:nic ihker Ansicht t1tchk ganz _Uiircch habe, denn Lord John Russell gab an: Schlusse dxei' “_Sißyng sei:: besonderes Bcdaucén dariiber zu erkennen. da[; die «Hr:- rcn O'Connku und Sbiel sich so indiskrec Über das Vor- fahrcir Sir Robci': *“Perl's geäiißci't und demselben die ?lbsiciyt cincr gcfiiffemli-„izen Hemdwürdigung di:? Irländi- schch Katholikct: Scimkd gegi'beri hätten; e:“ ]clbst, sagte cr, habe ÖL: Vorschlag ch schr chictiwcrthcn Varoqets kcinccuwcges i:: dicsem LiMa bscrachcet, und es thus [[)“ZU iii)? ixid, das;" die r::€)ig90_"r:vägu:1g cinersiii' Irlands Wohl io wm)- tagcn ;))-?aßi'egcl wixder OMA) [LÖQUUÜMÜUCVL Heftigxett gestört words:: sci). Es schien dem TNinistec in i_der„“chk)ac_xxchg unan- gctxilxn, daß Sir R. Peel ii):1_ beiden iibrig?" Klauielnbcr “Bill cm Sax!) laffcn wolle, bloß weil er ihm in diesem emen Pitakce nici"): habe nachgeben könxieri, und er me_t:1te,_mankdnne Doc!) VN! dem *))iinistei'ium nici): verlangin, da[; ck ]Zbcn Vor- schlaa der Konservativen in dieser SKchL, naikzdem ne sich zu:" BchHniicMcit bcrcic erklärt, als ein p_ei'cmtoriiich Gcsxsz hm- :1chm-xn solle. Sir R. Peel blieb index; bci semcm Vorjaiz und sprach "Ui“ die Hoffnung ans, daß ein :.:oilet'es Haus, wenn er scin “.'[mosndcmcnt noc!) emma! beanti'a-gc, zu exncr atidci'Eti Entschcidung kommen möchie. Die „Ttrycs“ gc t nocl) :beixcr und „'n-Herr sogar die Vei'iiiuthunq, da:; Lord „. Rasse:] [ich dann nicht eben sehr beeifcin diilflc', seine 'Llnhätiger in große: 'Linzaixl in das Haus [)erbeizuzichcti, sonderzi daß er gem; den Konservativen den Sieg lassen würde. Die Fortsetzung der Ansichnß- Beraihungen ist anf OIL'Ltrwocl) festgeseßt. Zu der E::ticiwidung aber, Welche Sik R. Peel noch einmal veranlajxn will, kann es erst nach dem Schluß dieser Berarhungen kom: men, Wenn über dieselben Bericht erßattchwird. '

Der llnter-Etaats-Secretair, Herr Fox Manie, liigi seit einigm Tagen an den Pocken danieder; er geht index; 1chon der Genesung entgegen.

Niederlande.

Aus“ dem Haag, 3. Juni. Der Baron van der Capel- len, der als" außerordemlicher Gesandter zu der Krönung der Köniqin nach England geht, wird in seiner Begleitung auch den Grafen Bcntinok haben.

Vorgestern haben sämmtliche Mitglieder des hier neukom stituircen Obcr-Gerichtshofes in die Hände Sr. Majestät des Königs den Eid abgelegt, nachdem ihnen derselbe vorher durch den Staats-Secrciair vorgelesen worden war.

B e l g i e n. * Brüssel, 2. Juni. Commerce Belge, „haben Wix" gemeldet, daß der Regierung und dem Könige von dem Kabinets - Courier Brown sehr wichtige Depeschen aus London Überbracht worden, welche sich auf die Ausführung der 24 Artikel beziehen. Ießt können wir be- stimmt versichern, daß diese Nachricht begründet war, und daß das" Belgische Kabinct zur Vollziehung dcs“ Traktats vom 15. November angehalten worden ist. Der König, können wir noch Ynzusügen, hat .dem Französischen und Englischen Hofe eine * ote :*;vcrreécyen lassen, in welcher er sich Über die verzögerte

„Vor einigen Tagen“, sagt der-

Volizicizuxm dcs Trafiaré ion Seiten Hc-Uand'z a::s'sxrx'z) '" * - m_. . :- erklärt, das das, Was tm Jahre 18.0 mdgsz) L'Ocsen iii» Iah-xc 18:28 unmöglich sei). Die Reise des HRM Van “ÖW nach Paris sieht mit dieser Pi"2i.,;.1tic-n i:: Vcrktndu" kan da die Pariser Zcituxgcn seinen Empfang bc"! dem „Kdn'Ö-eunx Fx'anzosm milden, _so läßx sich :vc-hi (aum b-ezxviifcln, daß dZ'r L:. hcim-Sccrctair Unicres KÖNNTE bcaunrag: ist, die Rc'tk)*-U*::oi»k.! x' .'im'r *))?odification der 2? Artikel in Bczng ans O;? (33-19ka u::d die Schchnfrage zu crwciscn. “kk „Jerk van Prack Wurde gestern von Paris zui'ixckarwa" Ueber di: Wicderrrwéhlung dcr adgidankien MUM dcs Brüsseler Gcmeinde-Rarycs spricht sich der miniscrixlleKWk dcpendant in folgender Weise aus: „Alle Mitglieder o:! Gcmcindc-Rathcs smd fast einstimwig !"iedz'r fi'ixäkxlt :y...d„" daraus darf Mil" noch niiht schlicycn, da[: die AcÜhlckdkixn;

Pkagißcat cine Freisp:*echungs-Bill fiir alle seine Hasnxu..,m hach crthcilcn wollen; wir glauben es U*eni5i'ccns m;“. "L“," Wähler haben nichts anderes bczivkxkc, als eme feierl1ch.-:_“ kläruna, daß sie weder dirskt, noch indi'"ekt, i:*cdci'ze§k.::ii?:1

die Mi:"- .':

Zukunft die Bezahlung der C'mscvädigungswmme f;“:r derungen übernehmen wollen. Die auf unbestimmte Zeit..., -. tagte Kammer wird wahrscheinlich nächstens zuiammeutrchn *, um die *.)?itthcilungen dcr Regici'ung in dieser BVÜÖUngcix: '»- chcnzunehmcn, und um die nüchigen I)iam'cqcln ' Beilegung dicser Zerwürfniffe zu tl'i'ffen.' Die Regieru; hat eine Pflicht, eine Aufgabe, die se nicht YUM: Die Ehre, die Nationalwürde gebieten ihr, die Hauptstadt:... [cn ßnanzrcllen Berlcgcnheitcn zu entreißen. Durch ihre», Anerbierungcn hat fie bewiescn, daß sie die AuWehriUng :..-:. & Verpflichtungen kennt, und daß fie denselben in aUen Pum-Q genügen will. Die finanzielle Lage Bi'xiffci's scheint uns :s. keine Bcsorgniffe cinfiößen zu dürfen, und jest, wo der är» liche Zwischenfall dci“ Entlassungen beseitigt isi, wii'd &er ; ständigung leichter werden. "Isbcr die Regiei'ung hat niche':_;§ Pfiicbten gegen die HaUptstadt, sie hat auch Psiiä-icn ch :? das Land zu erfüllen, und diese erlauben ihr nicht, "ck die]. ergreifenden Maßregeln aufnöthigcn zu lasscn_; es muß ihr..., mchr freisrchcn, ein System vvrzuschlagen. Cine T.!Wsaci)eß„ch unc:*sch!“:cte1[ich fest, nämlich, daß die_ gänzliche ?(bci'agungkxx aus den Plünderungen her:“i'ihrendcn Cncschäd-igungs-Gelder:; Stadt nicht axis ihi'ei' Vkrlegenhcic reißen würde. Die Fr.„ ist also in jeder Bezikhung verwickelt; verwickelt, weil:: : Entschädigungs-Frage nicht getrennt bshandklt Werden kann, weil die Kammex sick) nichc ::ie Briiffcl beschäftigen dai, Z; ohne zugleiä) Antwerpen, Gent, Lüttich, Vkrviers u,» ?. so vicie andckc Städte zu bcii'xcksickU-(gcn. Die Frage.: -,

überdies verwickelt, Weil es sick) 11icht bloß um di:: BLZUZMI * *

dcr Etitschädigimgs§cher handsit, sondern Mit die Bcza (um der Zinsen fiir die bei'cics anganWii-IUL Schuld, Und die Bee: digung dcr angefangen?" Arbeiten Uicliciä): iioch einc größe: Berücksichtigung Verdient. Im Inicieisc des Landes, i, Interesse Brüssels" selbst, bcsthchn wir die wiederwählte Kommunal-Rätlw sich vox,“ jedem Schritte und jcdci' Aeußerun zu hüten, welche die Frage noch mehr vcrwickeln, und denZ: trrcssen, die sie vcrtheidigen, scheiben warden. Mögen fie :: züglich die finanzicile Lage des Staats berücksichtigen, und: denken, das;, wenn ste Lokal-Itxteresscn zu verfechten haben,ké Regierung die des ganzen Laiidcs wahren muß.“ -

Im Commerce Belge liest man Über denselben Gege stand.: „Während mehr als vicrzyhn Tage haben die mini». riclicn Blätter behauptet, daß die Abdankung des Gemiinkisz Rathes in keiner Beziehung zur Entschädigungsfrage Kind*" Wenn die E:"kiäkung dcs GcmcindwRarhcs dagegen 1'prach,[ crwicdcxteii sie; die Abdankung in *.*-„Fase ist das Wcrk einig Intriganten, und die Plünderungen stehen in eian schrei: fex'nten Zusatmnenhang mi: diesem unbesonnxnen Exchrirtßd keinen andern Zweck hat, als Der ngierung Verlegenhcirenz bereiten, und die auswärtigen Fragen zu rerwirren. IM," die Abstimmung cncschicden hat, stimmt man eine andere Sprai an, und der „Indcpcnoanc“ ändert zuersi seine Anfahrt: Wenn derselbe sagt, „daß die Wähler ihren fesken EnisaK/“i wsdcr direkt, noch indirekt, _:vcder jcizi noch künftig die Bezahlung der C'ntscbädigungI-Gcider zi: Übernehmen“,Kai:: kuxid geben Wollin, so spricka derselbe die vollkommene ahr- heit, und die Betheiiigtcn haben die Gründe ihrer Zerwüi nisse mit dein Minxsterimn fi'cimüchig dargelegt. Der „Ind: pendant“ spricht Von der bcvorsrehendsn Zusammenbekufungo: Kammern, und versichert, da!; die Regierung ihze Schuldigke :hun wird. Wii“ glauben es. Aber warum hat das Mimi? rium die Kammer vertagt, als im Publikum noch nichts:? alien diesen Oimzen bekannt wm,", wcnn-es sie jetzt wiederzusamm berufenwill? Heir de Theux konnte die Kammer vor ihrer V tagung mit der Sachlage bekannt machen. Wird sich jelzt: __ I)i'inisterium auf die Wiedererwählung stüfzen? Wird es M ausbictcn, um die Kammer von dem festen Willen der Ha: stadt, keine Ungerechtigkeit zu dulden, zu Überzeugen?“ '*'

Aus Gent schreibt man vom [. Juni: „Die Bev: t'ung unserer Stadt wurde dicsen ?:)Torgcn von einer Bcgeb: :* heit erschreckt, welche die c::nsrcscen Folgen hätte f).:bi'n könn: Um 43/4 Uhr Morgins War der I)?ascl)inisi' in eine" hieß:?“1 Fabrik cbcn mit der Heizung hesibäftigt, als er sich eine::U: ' gcnblick entfernen zu kdiincn glaubte, um den ankonnnendch' bcitcrn die Thür zu öffnen. Plötzlxii) vernahm man *:inesW bare Explosion. Dei" Kassel war gesprungen. und ein Theil der Fabrik ist zerstöt'c. Dee benachbartenHW sind sehr beschädigt.“

Deutschland.

Hamburg, 0. Juni. Der von Sr. Majestät dem K:" von Rußlmd wegen dcs Vei'itnalückens des Pete:“rsbt:rgiséva Dampfschiffe!) mit einer bedeutenden Gcldsumme hierher gesa" Kaiserliche General-Adiixtanc Gx'af Wassilisäyikoff ist vorgEkU. nach genommener Rücksprache mit dem hiesigen Kaiserlich N' sischen Gesandten, wieder von hier abgercitk. :

Göttingen, “2. Juni. (Hannov. Ztg.) Seit rnehr“ Monaten ist in öffentlichen Blättern, wohl nur theilweüevo hier auögehend, über die Ereignisse auf der Universität, Ü" die Erwartungen und Besorgniffe, welche dieselbe beti'cffeU/L Vieles verbreitet worden, was nicht etwa nur Entstcllung, „kk dern reine Erdichtung war. Mit Ruhe und Wahrheitsl" verfaßte Nachrichten fand man selten, gewiß vorzüglich YM“ willen, weil die Männer, welche fie licfexn konnten, ein A" treten gegen leidenschafrliche, zum Theil mitsehr gemeinenWa fen kämpfende Widersacher des Wohles de:“ Georgia AUS" für sehr überflüssig hielten, und mit Recht glauben durskkn-F eine Anstalt, welche schon mehrere Stürme kräftig beskkmb hat, ihren, auf festen Grundlagen ruhenden Ruf auch jkßtn Zaupten, daß die Verunglimpfung Derek, die ihr wakckhck1ftk

lieben, bei allen, welche für die Wahrheit empfänglich smd-k ner Widerlegung bedürfen, und daß das :“:belwollende Bes“ *

Alle MMM: '

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incrung mit seinen unzxz'einex Gründe::

werde. Es ma indes; wohl an der eu cyn, zwe s'.iYTiitteernüber diejcnichi_:Z"kdi(k)ulngk_n zu Usagin, wclche gegen das Wohl dk!" Univerntai auf „eme :olchc „Lee:? berechnet sind, da:“; der Unkundige die L:“;gc i::cht erkennen ka:1:1_,_*dahkrl denn aqéh wirklich Nac!)tl)cile_daxaus ::)-„vorgegangen ""d“" YUV“) W man verbreitet, dai; die Hoxräthe Langenbeck u..d '..kiiuer Öccationen nach Wien und 11:10) Percisburg. ang-Yiommen ha- ben, ferner, daß der Hofrath (').:ka [eme ,lZUQÜJS Y_tellönn?5 aus- gehen und nach Paris_gchcn Yerdc, inZlctiyen, (5-13: de ( ehei- men Iuskiz , Räxhe “HUI"- ».-_*?.-':i)lc:1b*,uch “mid **HQNEU all? ihre Vorlesungen einstellen :*ZoUM MY :nébkil'kWU'c- da:; mehrere m).)" m den crsten *).:ioimtcn dickes Javies a;i_aus- :väi'tlgs Lehre:" et'gangch Bei'ufungén .*.bg:lchnt)1o»r0_cn iiyi'n, dahcr an eine gm: Wiedexbescßyyg ,kl'li'ßlgskl' Lehrsinhle eben nichk zu d-*::k“cn sich.“. IBUS-dchsAUSW-Ulmigkii UYQPTSMS LÜqcn; als s:)che ci'kcmxr s:e_ hir: chcr, _wctm ec mtr ?(? .:.-Lahr- heit WMW ".;-r; auch :'xeih' maln s):cr 1600 IR, da:; vo]: dci“ Weisen U!1:j'ici)t dcr-chgici'iinxi iwcilmni'i tcirze :ibsi'ezleieJroa- tionen zu besorgen sind. da;; aber auch al::_gcciq:icreti “.::.-;:Yrczieiit ergriffen werden, um jede *.vahi'e *.*-„icke auxszumixnm «" z:.“ce Vici übri ens die Verbreitung der _Uinvakxihc'ixcn ,zux" Bc:*:nt::0cr1:_n_g der ahldcr Studirende-n 0011009 ails :?:»; beigetragcn hat, l_ajxt “ck freilich qar nicht mit 3 cizaiiigkcic berechnen; doc!) mag n;cl)t unbemerkt bleiben, da“,; _vc:*1»“l,:iedcne Neuangckommene mj) ge- wundert haben, wider Crwaxen hixr ,Allgs in_gueck Ordnung :: Haden, während 'Lindxre ungewöhnlich :„päc mi) zu den Yk" ;sungen cinfanden, „weil man „auswärtL geglaubt habe, dicics oder jenes Koxlegium :ye:*_de_mchc zu Stande kommen“, und dergl. m. Dai; jolche Crichemungen nur eme vorübergehende Bedeutung haben, liegt am Tage.

München, ;.Z. Zuni. (A. Z.) Gestern Abend traf der be- rühmte 7Zjährige Kapellmeißex Sigion »))?ayi' ausBcrgamO in München ein, wo ihm yon seinen *z:*cu:1_den und Verxlscrn cin herzlicher Empfang bereitet war:. Begeistert fiir die Kunst, und sick) der Kraft zu Waffen bewux-xt, ging *))Yii): als junger Mann nach Italien und studirte dcn Tomasz; Sym Talent erregte in kurzem Aufsehen; er verstatid es“, Deimchc sxarmonic mik Italiä- nischer ») ?elodie zu verbinden. Fast jedes neue Werk bereitete ihm neuen Triumph. cine [0:00]sz dic )stlt-ri «[WKN:, I:!plqux gkl Floramo, [.1 105.1 [ÜTUWZ :? ]a rns" 1115541, 3:70:1e-x: in (“0- :inkc: etc“. sind lorbeergekrönte, gediegene Tonwcrke, dic noch leben werden, wenn manche moderne Schöpfung verklungen ist, wäh- rend seine (Iim-ix-a (jj 5c02i41, früher in *.*-N:“:ticjxn (mic Brizzi und der Bertinotti) vislmal ausgefiihrt, zu den schönsten Erin- nerungen der älteren Generation gehört. Sein Ruf verbreitete fich imme? mehr, und von 1800 bis M17; war der Sohn des Organisten von 'VTendors (bci Ingolstadt) dcr gefeiertjkc Ton- dichter Italiens. Fast nur seine Werke konnten sick) in de:“ Scala und in San Carlo halten, und selbst Rossini's Gewalt- herrschaft vermochte ihn nicht in der Meinung der musikali- schen Legitimisken zu_ verdrängen. Ielzt erfreut der verdienstvolle Greis nach einer Abwesenheit von 51 Jahren seine Heimath mit einem Besuche.

Luxemburg, 1. Juni. Das '))?ilitair-Gouvernement der Bust-Festung Luxemburg hat an die Burgemeisrer der Ge- meinden des Festungs-Rayons cin Rundschreiben erlaffcn, welches folgendermaßen lautet:

der Untergrabung und Vcrkic

„Luxemburg, den 30. Mai 1832. An den Burgcmcister der Gemeinde » zu :c.

Das untcrieicimetc Militair-Gochruement hegte bisher die Hoff- nung, dieErhaltung der Ruhe und Ordnung in dcchseungs.Rayon und die Sieverfiiiinnz dir ibm anvertrauten Bundxswßung mit der: selben Milde und Gelindigche erreichen zu fönncn, die es scttver bci jeder Gclcgcnbeit grgcn die Bewohner des Landes bewixscn ha!. Die neuerlich vorgekommcuen Ereignisse i,:aben aber leider diesc Hoffnung getäuscht. Ansiatt die Emisaire, w:!che di: fricolicheu Bewohner des Lau.- des lediglich aus eigennütziaenAbückitcn Yin: Allkal)? z:: verleiten sircbeu- mit Strenge znruckzuweisen, habe:: mt) mehrere Biirgcmciser den b36wiuigen Eiufiiistcrungcn derselben hingcgedcn, und es ist demzu- folge in Hostcrt und Nicderanwcn die Belgische Fahne, obgleich die- ses kurz vorher von Seim: des Militair-Gouvernements alien Ge; meinden des Festungs:Ravons untcr A::drohmrg :n:létairischer Exc- cution untersagt worden war, aufgcpfianxt worden. Das Zeichen des Aufruhrs war bicrditrct) gegcbcn und die L*.“dnung der Dinge ver: !eßt. Deshalb mußte das Mi!itair:Goi:vcrncmcnt sofort mit Strenge ciuicbrciten, uud dichwohncr von Hoscrt nnd Nicdiranwen haben die Folgcn ihrer unüberlcatcn Handlung, durch welche überdies nick): das Geringste erreicht werden konnte, bcrrixs empfunden.

1ichfier Miide geltend gemacht. Sollte ]édoci) die Fahne des Auf-

3 “ZZ? Iliilxsci: im vorigen Sommer ekbaute Fort Schapschin zu ' 1 ) cic)cn.

' Handel betreiben dürften.

"uo!-

' der bisher im Besiß der Eingebornen gewesenen Küsie Forts

angelegt hätten, erweisen sich als ungegründet. Ein von dort 7 hier angekommener Reisender versichert, daß während des gans "- zen_ Winters bis zu dem Tage seiner Abreise die größte uhe gaixlbjr geherrscht habe, und daß die Garnisonen der Russischen zßcirungcn keinen einzigen Streifzug m das Innere des Landes iintet'nommcn hätten. Das einzige bemerkenswerthe 'Ereigniß ist folgendes": In einer ßnsrcrn und stürmischen Märznacht gelang es einem Trupp Tschcrkessen, slch unbemerkt in das von

Ein Theil der im Schlafe Überfallenen Garnison wurde niedergemacss, während der Ueberrest das Fort verließ un) sick) zwischen den Felsen [Md Gebüsihcn verbarg. Da die TP„crkcsscn mehr in der Absicht gekommen waren, Beuxc zu machen, als das Fort besetzt zn halten, so verließ die TLZ; r- zahl dasselbe wieder, worauf die Ruffen, als sie fich am Zoi- :]Mdi'U Morgen von der geringen Menge der Zurück cbliebenen i*xbc:*z-.'ugt Harxmi, die Battericcn mix gct'ié'ger Mihe wieder crobcricn. Von ben Rnffen wurden etwa "200 Mann getödter. Dic W „Böce, die dazn veiivendex wurdcn, wishrch dcs Win- (“915 die (Ton::mmicarion zwischen ÉTscherkissien Und der Türkci

„KH

ti t, ist die demnächst bevorstehende Präßdenten-Wahh Ms ranjo Lima die Vice-Präsidentschaft übernahm, hielt man seine Erwählung zum Präsidenten für anz unzweifelhaft; jeg:

: aber zeigt es fich, daß er an Hollanda avalcanti einen gefähr-

lichen Nebenbuhler haben wird, und wenn wirklich, wie es heißt, die Pactei Feijo's sich für Hollanda erklärt, so ist Aran- jo's Niederlage entschieden. Dies wäre aber schon darum ein Unglück, weil sick) natürlich eine *))?inisterial-Veränderun daran knüpft. Mag man über den Charakter der jeßigen tnister

; und die Art, wie Feijo gestürzt wurde, sagen, was man wil],

?»" leugnen ist nicht, daß sie in einer höchst kritischen Lage eine &hätigkeit entwickelt haben, wie sie Brasilien selten esehen hat, Man muß nur wissen, wie es sonst hier in der '- arine und dem Milicairfache uging, um die Verdienste von Rodrigues- Torres und Rego-* arros und die Schnelligkeit, mit welcher“ Schiff: nach Bahia und Truppen nach Rio rande expedirt WUTLM, richtig zu würdigen. Besonders aber cheinc Calmon, der “zinanz-Mmißer, seine Stelle gur auszufüllen; weni skens schenkt „ihm die Börse unbedingten Kredit, und so oft er gßilbe- 1:38 *U- ][!!"ZWU'U (d. k). chßsel auf etliche Monate, um augen- blicklich-c bcdeuimde AusJaben z:: bestreiten) emittirt, hat er fie

zu unterhalten, sind bis auf zwei ;;acl) Sinope ::::r Samsun zurückgekehrt. Die größere Zahl derselben ist bereits wisder nac!) Tschcrkessien abgegangsn. D"." aus dem Dienst des Sui: taxis entlaffe.:e Capitain Kellic ix? acscern iiach Odessa abgereist, um eine Anstellung in dcr Rusyian Marine zu suchen. Es heißt NÜJSMLÖU, daß noch vor dem Ende dieses Monats einc Abtheilung der Türkischen Floris unter dem Kommando des

Kapudan-Pascha zu einem Sothcr-Kreuzzuge nach dem Mittel: “Z

ländischen Meere abgehen Werde. M e x i i o,

. immer zu sehr gi'mßigen Bedingunqcn ncgoziirt. Die Brasilia- . ner haben mcht Unrecht, wenn sie sacen: Mag er auch an sich Z dabei denken; gewiß ist, das; er den UdMn strenq auf die Finger ; ficht. Viel hä_ngt fiir die Regcntcn-Wahl von derProvinz Minas ab, und dieje scheint nicht sehr fm“ die jetzige Regierung, we: ; nigstens war es lange zweifelhaft, ob der Minister Vascoacemw .: wieder Dcpurirter werden würde, und die .“.."semblüa profincii'. ist in dcr heftigsten Ovposition gegen den von Aranjo ernann- j ten Präsidenten der Provinz. Doch sagt man auch, daß die „; Minister vertraute Leute in die Provinz geschickt haben, um , die Stimmung der Wähler zu leiten.

In Pt'i*.:atscl)reik:„:: Britische“; Kaufleute in Mexiko, die '

von Englischen Blättern mitgetheilt werden, finden sich fol- gende Bemerkungen iiber die und Frankreich; aufgestellten Forderungen sind ganz u::statthast. Bei einem Tumult wurden in dem Laden eines Französischen Kaufmanns einige_Glas“scl)eibcn zerbrochen, :vofürédersclbe sofort 2500 „Dol- lars Entschädigung verlangte. Ein Konditor (Pastelero) hat für einige von einem Trupp hungriger Soldaten verzehrte Pa- siston eiiie Rechnung gemacht, die sich auf 20,000 Dollars be- läuft. Cin Dritter verlangt 30,000 Dollars, weil 30 Barren Silber, die e:“ in »))?azatlan heimlich an Bord bringen wvüte, weggenommen wurden, da die Ausfuhr von Silber in dieser Form gesetzlich verboten ist und nur ausnahmsweise gestattet wird. Dies maq als eine Probe von den übrigen "Forderungen der Französischen Regierung gelten, die sich zusammen auf 000,000 Dollars belaufen und zu deren Zahlung sich die Mexikaner, um den Frieden u er- halten, auch verstehen. Das Geld ist jedoch nicht das Lich- tigsre, sondern es handelt sich hierbei noch um die Abseßung und Bestrafung mehrerer hoher Beamten, wie Generale, Rich- ter u. s. w. Alles dies steht in dem langen Ultimatum des Französischen Gesandten, Baron Deffaudis, das, nebst anderen Dokiementen und Korrespondenzen zwischen dem Französischen Gesandten und dem Präsidenten der Republik auf Befehl des Kongreffes in einem Supplement der Regierungs-Zeitung vom 3]. März gedruckt worden ist. Die angeführten Beschwerden scheinen indeß nur das Vorspiel von, noch anderen zu seyn, welche die Tendenz haben, Frankreich gewisse politische und kom- merzielle Vortheile zu sichern. Wenn z. B. ein in Mexiko lebender Franzose mit den Entscheidungen der gewöhnlichen Gerichtshdfe nicht zufrieden ist, so soll der Prozeß noch einem Appellations- Gericht vorgelegt werden, bei dem der Französische Konsul den Vorsiiz zu führen hätte; auch soll die Jury in gleichem Ver: häitnisse aus Mexikanern und Franzosen bestehen. Ferner wird verlangt, daß Französische Unterthanen überall in Wkexiko und mit denselbcnPrivilegicn, wie die Mexikaner selbst, den Detaii: Dies Privilegium hatten die Fran-

" zosen allerdings“ schon früher, jcdoch war es ihnen nicht ge-

' seßlich ' zogen

:uvrö ami: 1100) in audeien Burgcmcisxcrcim Us Rayous aufge- !

rfianzr weiden, so vcrscßtcn sick) dicsa“. Gemeinden durcb ii.:r A::sicvncn cgeu dic biéhcrige Ordnung der Dinge selbst in einen fcindlichcu ,uüand u der nn!i!airischcn Gewalt der BunchFcßixng, und die- (elbe wir alle Maßregeln gigi" sie ergreifen, weichc ein solcher Zn; Kant: gestatxct und zur Sschrrsicllung der Bundes-Festnng gebictct. "* Indem das Militair-Gourcrncmcnx warnend bikmnf aufmerksam macht. gii'bt es der Hoffnung noch Raum. daß sick) dic Bmgcmcißcr Yifgefoxdert fühlen wcrden, Lilies anzuwenden, um die Nut); und .vrdnung in ihren Gcmcindcn zi! erbaltcn. Wo die éigcncn Kräfte der Burgemeisier hierzu nicbt .msrcicbrn, wird ihnen das Mtlitair- Gonvcrncmcut gexn dic. HNW bictcn, ::UD es kam: bei iiissrixmstim: mcndkm Haadeln nicbt sivlcn, daß der „Bimch-Fcßnxig dic nöibéße Garaxuie und den redlichcn und i'xxlhigcn BcWökUWl'U ch Lauch Si: chervcit, Santi; ihres Eigenthnmö, fut"; .T-rdi:::::g unc: Gessylichkchit U:"ä?rt werdcn wird, Kii tair-Gouvcrnemcnt d-xr Bundcs-“cstxing Luxemburg.

J:: Abwescnbcit dcs ' biivcrncms:

(grz.) dn “.Lkiolilin, General :*.Uiajwr uud K:)mmandant.“

S p a n i e n.

Madrid, 2'.Mai. Morgen wird der Herzog von Fezen- .sac der Königin sein Bcglaubigungs-Schreiben als Französscher B0kschaftek am hiesi en Hofe Überreichen.

Es ist hier die Lede von VTkätidci'UUIEU im diplomatischen CNPS"; man will unter Anderem wissen, daß der General Alava als Botschafter nach London gel)?n werde.

Die Deputirten und Senatoi'en haben bereits mehrere Konferenzen gehalten, um sich dariiber.“ zu berathen, auf tvclétze

eise die jeßige Stimmung der Baskischm Provinzen dazu benußt werden könnte, fie durch cinige Zugeständnisse zu:" Nie- derlegung h_er Waffen 1: bewegen.

Das Corps des bei'sken Mayols, der, statt auf seiner Hut u seyn, mit seinen Offizieren ruhig Punsch trank, ist von dem 'arlistischen Ilnführer Balmaseda Überfallen und die Hälfte der Division, die aus 800 Infanteristen und 70 Kavalleristen bestand, niedergemacht worden,

Türkei.

Konstantinopel, 0. Mai. (Times.) Die vor einiger .;Zeit verbreiteten Gerüchte, daß die Russen bedeutende Streit- käftc in Tscherkessen gelandet und an. verschiedenen Punkten

verliehen und konnte ihnen jeden Augenblick ent- werdcn. In den: Ultimatum besteht jedoch der Gesandte darauf, daß die Franzosen für die etwaige Entziehung

7 dieses" Privilegiums angemessen entschädigt werden sollten. Die

Mexikanische Regierung war bereit, in einem solchen Falle den

Aber auch '. Betheiligten vorher davon in Kenntnis: zu sckzen, damit er sei- hier du das Militair-Gonvcrurmcnt "cin 1:th Recht noc! mit mb : : , - . , , - , , * ' g ) g : Gejcßgebung betreffe, :o sey sic in dreier Beziehung durch keine

nen Vorrath an Waaren verkaufen könne; was aber die innere besonderen Verträge mit Frankreich gebunden. Ein anderes Ver: fahren, heißt es, wäre unvereinbar mit den Verträgen, die Mexiko mit anderen OJTächten abgeschloffen habe. Außer einer Menge anderer Forderungen, wodurch Frankreich die begün- stigtfte Nation werden würde, hat der Französische Gesandte nocl) Beschwerden aufgestellt, welche niemals als solche betrach- tet worden sind, die zu einem Kriege führen könnten. Es ist dies“ nämlich die "ungewöhnliche Einnüschung in die Angelegen-__ hciten der Mexikanischer: Regierung und ihrer Gläubiger. So wird die Bezahlung gewisser Fordorungen verlangt fiir Kupfer, welches Herr Adouc, und fiir Uniformen, die Herr Laforgue geliefert hat, so wie, daß die ZollhauZ-Scheinc, welche die bei de:“ sogenannten l7pi'oc. Anleihe betheiligten Franzosen in Hän- den haben, bei den Zollhäusern in Zahlung genommen würden. Es müßte in England großes Interssse erregen, wenn dieser die Anleihe;Angelegenheit betreffende Punkt auf diese Weise erledigt würde, indem dies dann als ein Präccdenz-Beijpiel fÜr die Britische Regierung dienen könnte, um zum Besten der unglücklichen Englischer: Gläiibigcr, die nicht wenige Tausende, sondern 9)?i(lionen von Mexiko zu fordern haben, entschiedener zu interveniren. Die in England kontkahirten Mexikanischer: “leiieihen sind von früheren: Datum Und von weit größerem Bc- laufe und müssen daher in Bezug auf die Zahlung den Vorzug vor den Französischen Forderungen haben. Es ist unndthig, auf die anderweitigen Forderungen einzugehen, wie z. B. die Wiedcrcrüattxmg gewisser Doppcl-Zölle, :velrhe von Französischen Schiffen erHoben worden smd, die mehr als einen Mexikani- schen Hafen besuchten. Es möge nur noch bemxrkt werden, daß die in der Korrespondenzgcgen die ?exikanische Nation und die Behörde:: geführte Sprache di:» Gränzen der diplomatischen Höflichkeit weit Überschreitet und nicht geeignet ist, freund,- schaftlicße Gesinnungen ftir die Z::kunft zu erwecken. Schon die Forderr..1g von 000,000 Dollars" ist als Entschädieung für Privatpersonen eine unmäßige Summe. Dcr z.,anze quuhr- handel Frankreichs nach Mexiko beträgt nur etwa 7 Millionen Fr., während allein als Entschädigung 3 Millionkn Fr. gebie- terisch gefordert werden.“

Brasilien.

- - Rio Ianeiro, 21. März. Der Gegenskand, der die Gemächer hier 1171: I-ie politische Presse am meisten beschäf-

__ Streitigkeiten zwischen ONexiko ; „Einige der von der Französischen Regierung .

Inland.

* -- -- Stettin, 7. Juni. Ihre Kaiserl. Hoheiten die ?_ Großfürsten Nikolaus und Michael von Rußland trafen gestern ' Abends 8 Uhr unter dem Donner dcs Festungs-Geschüßes hier ein und stiegen im_ Landhause ab, wo Höckyüdieselben von dem kommandirenden General des “Iten Armee-Corps, Herrn Ge- neral-Lieutenant von Block Excellenz, Herrn Ober-Präfidenten von Bonin, der Generalität und den Chefs dc? Militair- , und der Königlichen und städtischen Civil-Behdrden emyfan en : wurden. Ihre Kaiserl. Ho eiten geruhten einer militairis er : Seits veranstalteten Abend-O usik während deren ganzen Dauer bei geöffneten Fenstern zuzuhören und dadurch dem in großer Menge versammelten Publikum die erwünschte Gelegenheit zu gewähren, sich nicht allein des Anblicks der jungen Großfürsten zu erfreuen, sondern auch diese Freude durch wiederholte Hur- rahs zu erkennen zu geben. Heute früh zwischen 7 und 8 Uhr begaben fich Ihre Kaiserl. Hoheiten an Bord des hier statio- nit't gebliebenen Kaiserl. Russischen Dampfschiffs „Proworniy“, um daselbst die Ankunft Si". Kaiserl. Hoheit des Großfürsten Thronfolgers von Rußland Zu erwarten und gemeinschaftlich die Weiterreise nach Swinemande anzutreten. Für jenen Zweck war unmittelbar vor dem Frauenthore eine von dem Jahr- wege bis zu dem Dampfschiffe reichende, von beiden Sei;- ten mit einer großen Menge an hohen mit Eichenlaub umwundenen und durch Guirlanden verbundenen Stangen fiatternder Fahnen geschmückte, mit Orangerie und an- dern blühenden Topf-Gewächsen beseßte und mit Teppichen belegte Brücke erbaut worden, an tvelcher Höchstdieselben aber- mals von den obengenannten Autoritäten empfangen und bis in das Schiff geleitet wurden, wo Hdchstste des Herrn Fürsten Mentschikoff Durchlaucht bewillkommnete. An der Brücke selbst war eine C'hremvacs)e nebst den Musik-Corps der Garnison auf- gestellt, und sämmtliche auf der Oder liegenden Schiffe hatten alle Flaggen aufgezogen; auch hatte sich, trotz des ungünstigen Regenwetters, eine große Menge von Zuschauern sowo [ am Einschiffungsplaße als auch aufden nahegelegenen Höhen, chif- fen, Flössen, in Kähnen und in den anliegenden Gärten und Holzbdfen ein efunden, während eine nicht geringere Anzahl der Ankunft Ér. Kaiserl. Hoheit des Großfürsten Thronfolgers in der Stadt selbst entgegensah. Inzwtscl)en verbreitete sich ein durch mancherlei Umstände immer mehr an Wahrscheinlichkeic gewinnendes Gerücht, daß Se. Majestät der Kaiser von Ruß- land Allerhöchstselbst hier eintreffen würde. Diese von Mund zu Mund mit den innigstcn Wünschen für die Erfüllung ge- hende Sage ward zur Gewißheit; und als nach 10 Uhr von neuem alle auf den Wällen der Festung aufgepfianzten Geschüße donnernd ertönten und sämmtliche Glocken der Stadt in feier- lichem Geläute einstimtnten, da wurde der Ruf: „der Kaiser kommt!“ überall laut. Nach wenigen INinuten erschien die er- sehnte Equipagc, welche ihren Weg durch die Stadt unmittel- bar über die Paradepläßc und dann durch um'src herr- liche Anlage vor dem Anklamer “Thore genommen hatte, und Se. Majestät der Kaiser stiegen aus derselben an der Hand Sr. Kaiserl. Hoheit des Großfürsten Thronfolgcrs. Nach cini- gcn am Fuße der Brücke mit dem kommandirenden General, dem Ober-Prästdcnten und mit dem Kommandanten, General- Lieutenant von Zcpelm, gewechselten gnädigcn Worten, begaben sich Allerhöchstdéeselben unt-cr dem Iubelrufe der INenge an Bord, geruhten sich dort bis zur Abfahrt mehrmals mit Aller; höchskdero Söhnen dem Publikum zu zeigen und die sich immer: wiederholenden Freudenrufe durch Zcichen 'lelergnädigster Huld YT; erwiedern. Untek dem Donner dcs Geschüßes von den

ällen und umliegenden Schiffen und unter dem Klange einer von den Musik-Corps aufgefiihrten Russaschen Hymne und dem lebhaften vom Bord erwiedertcn Hurrahrufen setzte das Schiff seine **))?aschine in Bewegung, die wirkliche Abfahrt selbst wurde aber leider, und, dem Vernehmen nach, durch eine bei derselben entstandene Beschädigung der I)?aschine, einigermaßen ver ö- gert und erst dadurch bewirkt, daß das mit K_“giserlichen E ck- ten b:.“ladcne hiesige Dampfschixf „KionprianYn“ den „Pro- worniy“ im? Schlepptau nahm. Bald verrchwanden beide Schiffe, denen das Dampfsckziff „Dromting-Max'ia“ mit einer großen Anzahl von Passagieren folgte, dem Gestehte, und die wie ein Echo immer von ncusm ertönenden, aber mehr und mehr verhallenden Hitl'kahs déi“ auf und an den Ufern der Oder versanmielren Mynsiixcn bezeichneten den zwar kurzen, aber gewiß in jedes I(nwejenden Erinnerung fortlebenden Mo- ment, in Welchem uns das seltene Glück zu Theil ward, den erhabenen Kaiserlichen Gemahl der viclgeliebten Tochter und die hoffnungsvollen _Enkel unseres. theuren, hochverehrten Lan- desvaters von Angcslcht zu Angesicht schauen und Allen unsere Verehrung bezeigen zu dürfen.

-- -- Salzbrunn, 4. Juni. Allmälig fängt es an, durch den Fremden-Beiuch bei uns lebhaft zu werden, nachdem die Versendung seit dem Monat März das Brunnen-Personal vol!-