Rathes hat in diesen Tagen die Wahlen, welche die Stadt Brasßl am 31. Mai vorgrnommen hatte, bestätigt. Heute hat iich d'ér hiesige Gemeinde-Rath versammelt, um sich über eine wichtige Mittheilung zu beraihen. Der Könial. Bcsch1uß in Bezug auf die Ernennung des Gemeindxz Rat“ e_s “rd eben- falls". nächstens erscheinen und die Wahlen Jex Oger _ estätigen. Im Journal _des Flandezxs liest wym“ „Die Reserve ift einberufen, die Uebungen hab'kn he onnen. Man versichert, das; Niemand beim Aufrufe gefehlt abe. Leßtere zwar *nur-wm küren ReservesRegimenénüt-Beftimmt- heit be mum, aber wir glauben, daß die anderen Regimenter keine uEnahme machen werden. Die Feinde unserer nationa- len Selbstständigkeit, wei?k den Patriotismus unserer SOFTW- ten so gern in einem 10?! Zhaften Lichte erscheinen tassen, du- nen durch-- «nichts he „„r widerlegt werden, als durch diese Thatsache.“ _ ,Die Tilffer Gemeinde hat diejenigen, welche, nach ihrer Ansicht, das Eigenthumöreibt dersxlben durch die Aufpfianzung eines Misfionskrcu es aus dem Kirchhofe verleßt haben, vor Gericht claden. er Gerichtödiener „hegab sich zu den Re- demptori en, um dem Pater Bernard" die geriet) iche Verfü- ung einzuhändigen, und da dieser gerade abwesend war, so Zbergab er ste dem Direktor der Congregation, Pater Held.
„. Deutschland.
- -- Schiverin, 26. Juni. Das Großherzogliche T_rup; pen-Corps, Welches seit der am 2.Juni ftattgefundenen_ Zuwm- menziehun das Preußische Exercitium angenommen , ist heute von Sr. Königl. Ho it dem Groß „erzoge entlassen worden, uvdsmd die„_ beiden O.;usketier-Batai one, welche drei Wochen hindurch im Lagergestanden, demnächst wieder noch ihren resp. Garnisonen Wismar und Rostock abmarschirt. Die Uebungetx der Truppen im größeren Maßstabe schlossen estern, "Montag den Töüm, mit einem Schul-Manöver ausgder sogenannten Waölüver Räume, wo die Bataillone, Schwadronen und Bar- terieen unter dem Kommando des General-Lieutenams von Both sich die Zufriedenheit Sr. Königl. Hoheit des Großherx zogs erwarben. Nach dem Urtheilx aller Sachverständigen iciiieten die Truppen Aussezeichnetes, um so mehr als über, 900 Rekruten Ziel) bei der Brigade befanden, und selbst die vom Urlau einberufenen Mannschaften seit ganz kurzer Zeit erst das ihnen neue Preußische Exercitium eingelermdanen. Am Tage vorher hatte auf dem Plateau vor dem La er am Hasel oize eine große Parade stattgefunden, die vom sch nsken Wetter egünftigt wurde, und den Tausenden von Zuschauern, welche theils; aux WiSmar, Güstrow, Rostock, Dobheran und selbst aus Hamburg und Berlin anwesend wa- ren , einen herrlichen Anblick gewährte. Das Dragoner-Re i- ment und das leichte Infanterie-Bataillon erschienen bei die er Gelegenheit, zum ertkenmale mit der Standarte und Fahne, welche die- Gnade Sr. Königl. .f oheit des Großherzogs beiden einige Tage vorher verliehen. chwerin war diese ganze Zeit hinduxch ungemein belebt, und in den Gasthäusern war es „fast unmöqlich, Unterkommen zu finden, ja die ältesten Leute erin- nern sich kaum, in der Stadt eine ähnliche Regsamkeit, gesehen zu haben. Die im Lager befindlichen Truppen gtcen, troß des ! eilweise sehr schlechten Wetters, verhältnißmyig nur wenig
ranke, was vor alien Din en der. guten Lagerung und reich- lichen Verpfiegung zu eschrie en werden muß.
Bremen, 25. „Juni. Se. Mai. der König von Hanno- ver trafen gestern um Mittag in Bremerhaven ein, wo Höchst- dieseiben von einer Deputation des Senats empfangen und be- grüßt wurden, und eine dargebotene Collation im Amthause anzunehmen geruhten. Hier in Bremen war zum feieriichen Empfange des Königs, falls Höchstdieselben hier aussteigen würden, Allcszvorbereitet; _allein Se. Maj. Ließen durch den vorauSreitenden Postbeamten beim Stadthause anzeigen, Höchst- dieselben wären in Bremerhaven vollkommen zufriedengestellr, könnten aber in der Stadt nicht verweilen. Unter dem Zu- drange einer unabsehbaren Menschenmenge, an den Thoren militairisch begrüßt, fuhr der König vom Doventhor langsam über den Wali bis zum Osterthore, und nachdem außerhalb desselben die Pferde gewechselt waren, setzten Se. Majestät die Reise über Achim nach'Verden fort.
Emden, 23. Juni. In Folge einer Aufforderung an hie-
Wir können das , nions.
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bäudes, einer Z'exde-der Stadt, damit verbunden werden. Der Erbgroßher ' g ZF (Hu L_ßstcn d. M. eine ReiseZan dw Rhein und Fach ollarZ6 “ZIUTMUJ ') All I . ,b r
„ eip ig, . un. ,'„ie .ir:"i*e___ g. tg. emert:
„Dor ein? „Jahre ward in Dyotschöckdxeine kleine Schrift * „tel dun irrt verbreitet: ';,“InZSaésm Griechenkanxs, ein Jpcüftes-Wort an*seiiie re e und (i_n dax ebildede Deutsch- ndi, als Austuf:“zur rüii'bUng eineskgko en Panph, elle- Vou einem Philhellenen.“ Der ungenannte Ve asser, ““der ,ich als einen aus Griechenkand1urückge ,-**-aber noch immer für Griechenland, begeisterten Deutschen bezeichnet, -- gewiß icht ein selténer Fall bei solchen Zurück ekehrtcn! - sucht darin zu beweisen, daß „ „dem jun en „ ,eilgHUgtxY stützung und Beistand zu seiner Regeneraton nochöringend j Noth thue““, und fordert daher alle Griechenfreixnde guf , zu idiesem Zwerke fich von neuem zu verbinden und, besonders Geldbeiträge zu sammebr, weil die Vorschusse der drei mit Eric- chenland näher verbundenen Mächte bei weitem nichtdazu hinreichx ten, auch schon großentheils verausgabt wären. Namentlich sven,- dec er fich des alb an den Kaufmann Cynard in Genf und den Professor rug 'in Leipzig, ais Männer, die fck“ früher die Griechische Angelegenheit eifrig befördert hätten. Was nun der Erste diesem neuen Aufrufe zufolge gethan, ist, nicht be- kannt. Der Zweite aber kiel; es für Pflicht, vorerst ie “*)-Grie- chische Regierung selbst be ragen zu lassen, ob sie die „ache ge- nehmigte, da sie doch das Bedürfniß, welchem abgeholfen wer- den sollte, *am besten kennen müßte. .Die Antworr_ blieb lange aus. Endlich kam eine verneinende. Sonach muß man wvhl annehmen, daß der Zustand des wiedergeboinen Griechenlands nicht so traurig und mittellos sey, als der Verfasser jener Schrift und auch manche öffentliche Blätter ihn schildern. ?_luf jeden Fall aber dürfte die beabfichtete „Gründung eines großxn Panphilhellenions“ dermalen nicht zu verwirklichen seyn. Denn der vormalige Enthusiasmus fiir das Griechenthum ist bei den Meisten unter uns eben so sehr erkaltcr, als der vormalige En- thusiasmus für das Deutschthum. Alles hat seine Zeit, und so auch"; die Begeisterung für Dinge, welche eben die Zeit ge- boren hoc.“ , * Kassel, 26. Juni. Se. Königl. Hoheit der Prinz von Oranien isi gestern hier eingetroffen.
. Wär burg, 22. Juni. Unsere Hochschulx ist, wie das heute [im ruck erschienene NamenOVerzeichniß nachweist, im gegenwärtigen Sommer-Semester von 421Studirenden besucht, wovon 344 vom Inlande iind 80 vom Auslande sind. Dieses- ben theilen fich in 82 Theologen, 107 Juristen und Kamera- listen, 135 Mediciner und Pharmazeuten, und 100 Philosophen und Philologen.
Oesterreich.
Wien, 23. Juni. (Schief. Ztg.) Bald-wird sich das Königreich Galizien ciner eben so wichtigen als gemeinnüßigen neuen Anstalt erfreuen. In der HauptstadtLemberg wird näm- lich eine skändische Hypotheken-Banx errichteter werden, nachdem die diesfallsigen Bemühungen durch die dieser Tage erfolgte Allerhöchste Genehmigung mit dem heißen Erfolge gekrönt wor- den find.
„ S xh w e i z.
Die Baseler Zeitung'giebt einen Berk rüber die jüngste Lands-Gemeinde am Rothenthurm (am 17. uni), worin es heißt: „Das schönste Wetter begüyskigte die Versammlung, von allen Seiten kamen Schaaren von Schwyzern an,- um an den Berathungen Theil nehmen zu können. Aus der March lang- ten Truppen an und ausScywyz 80 Scharfschützen und 225 Mann Infanterie. Viele, um sich allfäUigen Verfolgungen der Klauen - Partei zu entziehen, mußten auf Umwegen Über Ge- birge sich begeben. OJTitta s 1 Uhr bxgannen die Verhandlun- gen, welche Landamman „Y_oldenrr in kräftiger Rede eröffnete, Yniveisend auf die Lage des Kantons und die Stellung der
egierung, Welcher man, verbieten wollte, von ihrem Rechte, eine Lands-Gcmeinde zu versammeln, Gebrauch zu machen; er dankte fiir die Theilnahme (denn es mochten 000,0 bis 7000 Aktiv : Bürger sich im Kreis; befinden) , so wie als abtretender Landamman für“ das geschenkte Zutrauen,
!
sigen Magistrat zur Vornahme einer neuen Wahl eines siän- dischen Deputirten „(dem früher ernannten Deputirten, Kauf- 5
mann Y. Vrons, ist vom Königlichen Kabinec der Zutritt als Srändc-Mitglied verweigert , wejier Menonit isi) versammelte sich am en Aufforderung Genü Ernst“ Sax, der un ere Stadt bereits in den letzten beiden Srände-Sißungen, “vor Aufhebung des Staats-Grundgeseßes
von 1833, “repräsentirte. Hannover, 24. Juni. (Hamb. Korr.) Nach einem
eigene'n Beschluß der zweiten Kammer sollte die zur Prüfung ; der neuen Verfassung - niedergese te Kommission auch eine Er- . ' wollte das Wort nehmen,
ir-iederung auf das den Entwur der Verfassungs-Urkunde be- z.!mcnde Königl. Schreiben vom 18. Februar1838 vorlegen. “.I.-is „Kommission hat sich auf folgenden Vorschlag beschränkt: „Sxände smd der Ansicht, daß, nach 0 8 des „Königl. Patents VVK.“ 7. Dezemdcr 1810 dirOrganisation der allgemeinen Stände- Versaxnmiung nur im Einverüändnisse von, Regierung und Siänden geändert werden könne, indem der §. 56 der Wiener E-Yiuß-Aete dies vorschreibe und in diesem Sinne auch in der chierungs-Prociamation vom 7. Februar 1831 und in dem Königl. Patente vom „1. November 1833 auSgeleqt wird. Stände müssen a1so dafur halten, daß dem eilsten Aßsaße des Königl. Schreibens vom [I. Februar d. I. eine qndereDeu- ning nichr hat “gegeben werden sollen. Stände sprechen'die Voraussciximg aus, da!“: die Vcrfassungs-Urkundc nicht eher zur Puhiiraxion ;;eiange, als bis eine Vereinbarung über die, von Seiko“ da!." Stände nicbt blbß- fäl" das Gesetz selbst, sondern auch für das BegleitungE-Scpreibcn gemachten Anträge erreicht worden seyn werde. T's beziehe sicb indessen nicht auf die, bloß ais Wii:;sche hezeiäxneten oder auf die, der Regierung bloß zur Erwädunq verßesitcn Punkte.“
Weimar, 27. Juni. Se. Königl. Hoheit der Großher- zog, h.:ben den E.:ngoßherzog zum Obersten ernannt und Se. .Mi-iii. Hoheit den Prinzen von Oranien unter die Zahl der Nine.- erster Klasse des Haus Ordens vom weißen Falken auf- genommen.
D ? “Frier dcs Geburt?:tages Sr. König!. Hoheit des Erb- gt'c-ßherzogé wurde am Mikm d. M. auf dem Großherzoglichen SommerschLO-ssc zu Belvedere" be angen “und durch die egen- wart des Prinzen von Oranien . “önigl. Hoheit erhöht, der am Tage zuvor hier an.;ekom'men war und gegen Mitternacht die RÜCLL'ÜF :mä) de:: Niederlanden fortseßte. Außer dieser Feier
im FÜi'kZlix-Un' Sckykdisx war wieder im Armbrust-Schiéßhause risrr “zcxti-Z-sziw r-eranxraiiet und die Einweihung des neuen Ge-
21sien d. das gesammte Wahl-Kollegium, um der obi; . e zu leisten. Es ffel die Wahl auf den 3
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; in dieser sturmbewegten Zeit einem_
und empfahl als würdigen Ngchfolger, Th. Ab-Yberg. Vor der Wahl des Landammanswurden die; sieben iu lrizter Lands- Gemeinde gewählten Stimmenzähler durch-Abskimmung, die ein- stimmig ausfiel, bestätigx und ?kgänzt. Hiyrayf sprach Landam- mann Schmid das Vergnügen aus, daß The_ute keine steinerne Vögel daher zu fliegen kommen und die andern Vögel, die nicht pfeifen aber kräh'en können, ihren Rückzug über“ Einsiedeln genommen. haben, und empfahl ebenfalls Ab-Yberg, was auch Hediger mit den Worten that: qs Vaterland gleiche „chiff,“ das Landvolk Schiffleuten, welche aber eines tüchtigen Steyermanns be- dürfen. Dazu schlage er Ab-Yberg vor, so werde man sicher seyn, gjücklicl) an das Gestade zu gelangen. Ab-Yberg wurde aber von der sämmtli- chen Vo1ksmasse verhizidert, nur ein Wort zu sprechen, bis es zur Abstimmung kam. Mit welchem Jubel sich alle Hände ohne Ausnahme für ihn erhoben, davon muß man sich selbst überzcuZt haben. Wahrlich es war ein schöner Anblick, dieses einstimmige Zusammenhalten zusehen, Hierauf übergab ihm
7 Holdener' das Landessckzwert, und gestützt auf dasselbe, sprach
er zu seinem treuen Volke Vieles, das verdiente iiähcr aufge- zeichnet zu seyn. C'r fühle, sagte er unterm Änderem, wie eine schwere Last es ihm sey, cine-solche wichtige Stelle zu übernehmen; er berührte die Umstände und die Kränkung, die dem Stande Schwyz widerfahren; er werde aber nichtsdesto- weniger das Schwert der Gerechtigkeit mit seinen schwachen Armen zum Wohie des Landes führen; er bemerkte ferner, er erblickt einen Vorort, der es fick) zur AuFabe machte, die Regierung des Kantons SchwyÉ zu unterdr cken und zu zer- nichten, ihr die von Unsern ätern ererbte, seit „Jahrhun- derten bestandene und heilig gehaltene Freiheit zu rauben und das Volk vielleicht unter eine nie erlebte Knechtschaft zu brin- gen. Zum Schluß brachte man an der Lands-Gemeinde einige auf dem Landtag bezeichnete Gegenstände zur Abstimmung. Es hieß aber, wir wollen beim Atten bleiben. Der Entwurf wurde zu fernerer Berathung an den Kantonörath zurückge- wiesen, um später behandelt Fix; werden und die Gemeinde von Ab-Yberg ungefähr mir den orten entlassen: So wollen wir einikweilen noch mit der alten Elle messen und den “alten Schop- pen trinken. Man solle nun in Frieden und Ruhe nach Haun gehen, Niemand beleidixen oder verfolfgen und „selbst die verirr- ten Landsleute als B:“ der betrachten. * _ "
Der Kanton „Uri , der sich neUerdings für die Regierung von Schwyz beim Vorort verwendete , 'hat erklärt, daß er die- ser Regierung ihätlich beistehen würde, ails diese ihn dazu aus- fordcrn sollte. .
Spanien.
Madrid, 16. Juni. Die Devutirten-Kammer hat 1 ihrer heurigen Sihung dtn dritten und leßten “Artikel des Gen seß-Emwurss über die außerordxmliche Kriegssteuer angenom: miu. ' Ani-“Momag wird,di'e _n dem Finanz-Minister »" laggte Autorisation- zur Fordirhe una der Einkünfte des Staates“ zu Diskussion kommen“», uiid am Dienstag werden die Dequ, ten“ über ein'eti anderen“ AnträDdes Finanz-Minisiers, den pro- visorischer) Gcseß-Cjntwurf _in e_trcff denyoxacion des KUltuz und de'r Geistlichen "für dies Jahr 'in Kraft zu seÉen, ibegß; neu. Der Geseß-Entwurf soll in der nächsten.. cssionk'z" Cortes vorgelegt werden. '“ - =
*
Die Anleihe-Kommission hat ihre Arbeiten beendigtu„1,x
dem Vernehmen nach, die Vorschläge der Herren Lafixte uno
Garcias verworfen, dagegen die des Herrn Agu'ado' für die
einzig annehmbaren erklärt. -:
Der General Tacon, ehema1igcr Gouverneur von Hara wird in diesen Tagen hier erwartct. Dem Vcrnehmén mz") wird die Regierung ihm ein wichtiges Kommarido übertragen“
Der General Valdes ist an die Stelle des- .Gmer,jz Manso zum General-Capirain von Galizien ernimn? und d„ General Seoane als zweiter Komirxndant der Provinz um., den Obeprcfehl desselben qestrlic worden.
Es fehlt durchaus an achrichrrn, sowohl von der Nord- Armee, als von der Armee des Centrums. “Auch übeczx, Spaltungen in den Baskischen Provinzsn Lauten die BMW: sehr widersprechend. Die Deputirren dieser Provinzen woim jedoch, wie man versichert, die Rrgirrung in „einer PMtlon auffordern, mit ihnen in Unterhandlungen zu treten.
Nach der Ankunft eines Couriers aus Estremadura hat
sich hier _das Gerücht verbreitet, daß in Eivas in Portugck
ein Aufstand ausgebrochen und Dom IJTiguel proklamirt wor. den sei). IKM füqr soZar hinzu, daß der General-Capitam von Estremadura, General Mendez Viqo, mit seinen TrUppen in Portugal eingerückt sei) und Civas bedrrhe. .
Saragossa, 18. Juni. Die National-Garde hat auf unseren Wachtposten die Garnison abgelöst, meikoe leßtere einen Zug von 200 Wagen cskorceren soll, die mit "Munition, chi Mörsern, vielen Kugeln Und auch mit LibekWnletéln fir die Armee beladen smd. Dies Conooi werd moxgen friih von hier
nach Fuentes abgchrn, wo der General um dieselbe Zcit von -
Alcanii. eintreffen wird. Die Karlisten befinden sick) jetzt in den Engpässen von Beceice Und die Davison disE-rnerals Mir ist bis Villarluengo vorgedrungen, wo man seit zweiJahren nicht einen einzigen Soldaten der Königin 9011410111)“ Die „Kar-
lisren streifen indeß bis zwei Stunden von Saragossa, wo sie,
zwei Hammclhecrdcn und einige Maulesel weggeiiommen haben.
Griechenl"and.
Nicht Uninteressantcs. bieterein Artikel *aus. Athen vom. Zeitung vom 2-1. Zuni. Da", derselbe indes; manches schon friiher '))?itgetheilce enthält, so"
26. TOTai in der Allcheinen
wollen wir das Neuere hier zur .leichteren Uebersicht paragra- phenweise ausheben. -„
Militair. Die Rekrutirung “isi vollendet; „die Mannschné't größtenthrils schon so weit einexerzkrt, daß sie Dienst thun kann. Die Mehrzahl derselben i|.voll guten Willens, abu" noch sehr jung und schwach. Die Söhne der Primaten bez“;- hcn die Ehrenposten am Königlichen Palais; von Phanariomr kam keiner freiwillig ein; nur u Offizierücilewmelden sie sirix; überhaupt will nian bei diesen mle Lust zu sriidcijcycn Zerstreuun- gen undÉum Hoflcbcn bemerken, als Anlagen zum Krieai- stande. ie früher projekrirte Besteuerung der Militair-Ée- soldeten untcrbleibc vor der Hand; dagegen werden die meist. 1: der jüngeren Domschen Offiziere in Disponibilität geseßt, ein Loos, das früher hauptsächlich die Griechischen Offiziere und viele alte Philhellenen traf.
chu1wese n. Die Gesellschaft fiir den öffentlichen Un; terricht erhält täglich mehr Mitglieder und Beiträge. So machte ihr erst kürzlich Herr Antonopulos aus Andrizcna mehr als 800 Griechische Bücher von großem Werthe zum Geschenk.
Bei Gelegenheit dcs Rektor ; Wechsels an der Universität iir
Athen wurde bemerkt, daß die Universität nun mehr als 70 Scudirende zählt, und daß seit der Errichtung derselben die Zahl der Gymnasial ; Schüler von 200 auf mehr als 500 ge- stiegen ist.
Administration und Polizei. _ Die Insel Euböa ward am 15. Mai wegen stattgefundener Beriihrung eines Bewoh- ners von Kumi mit dem Matrosen eines in Kontumaz befind- lichen Scwffes auf neun Tage in Quarantaine vcrseßr. Cine kürzlich erschienene Verordnung beabschtigt bei kiinfcigen Anle- gungen von Kolonieen mehr Vorsicht in ärztlicher Beziehung- Die mit Rächstem zu eröffnende Hebammin-Schule verdankt man den Bemühungen der Deutschen Aerzte, vorzüglich den Leib- ärzcen ])r. Widmer und Röser. Jm Innert! hrr1scht die tiefße Ruhe; wo sich Räubcrbandcn an “der Gränze zeigen, werden sie vernichtet; mehrere ihrer bedrUiendstenZChess sind bereits geiödtet oder gefangen, und in der Pro'vinxLivadia, so wie an
r elben wird in wmigvu Jahren die Athener u häu, ZÜ'YYT-ruwn auch; dem Piräuéxiniaden. z , ' ",x-STUN? “Étdaieu von Nor'd-Amerika. WB“! .ioner Korrespondent der Times schreib; ““Wßmni?! F Mai: „Die.Botschafc deS“Präßdenten ', Ötz ,““,x die,. Tschirokis hat im RxprasentantcnUHause eine "'“ euHebc-m- über die Bill zur Unt-rdrückuug der In- “WMF “ndseiigkeiten. veranlaßt. Hie Georgischen Mitglie- der „hm Zierlicb- erklärt, daß _die Einwohner ihres, Staates . xzznyianev 1260,“ _ays dem Land? jagen.wüxdcn4 wenn die p(zitraO-RÉÜUWS “ vyrsuche_„_slch 111 die BestimmUngm, des verträgés xu mischen, wonach die Tschirdkis vcrpfiichter wären, re Auswanderungdm 23- Mai zu_-begin'uen. Da dcr Gene- ral Scott fich mitriner starken Militairmacbt dort bsfindct, 10 „z:, Widerstand von S_eiem der Iydianer röllig unnütz; allein man ck WMW 'in großer Urigewißheir über das, was gesche- [,ist-Mrd; Dek -S„kZ9k,Geot'gtey hax zwei_Senatoren im Kon: réß und alle Georgiichen Mitglieder des chräsemanten-Hauses ,g-md“ bis auf eines", deeregiekung günstig. Die Poisckmfc drs sz's; „xen, welcbeper-söhnliche Maßregeln empfiehlt, Wird von den - edrgischsn MUIÜWLYU aufs heftigiiq angegriffen, und es j|_oahcr.,zu befürchten, daß, die darin ausgesprochenen Wmanen
Gefinnungk" politischen Rücksicyten werdcn weichen müssen, und
.. erken Fairfield aus "Maine Und Howard aus Maryland fich
daß man den Tschirokis nur we_nig Aufichub zugestehen wiid. Der,.präsident hat dem Kongreß auch -cme IITtttheilung iiber dszxänze vonMaine gemacht und zagleick) Dokumente von . roßtm Interesse übersandt. Gestern kam im Rrpräicnkantem Hause die „F*drderuyg de,s Stqates INaine zur Sprache, der „„U-ngk, daß die Centrai-chierunq gewisse Stimmen zurück“; ahlk- welche die Regierung dess Staates Main? an dortige niger als. Entschädigutig „far die durch die Briiim)en Bchdr; den in Neu-Braunschimig ihnen zugefügten Verlusie gezahlt vac, 'icse Forderungeti wurden von den Herren Evans aus Maine ,und Cujhmg- aus Massachusetts verthcidigt, die zu en talentvollsten Mitgliedern der Kongresses und der Orposi- jons-Partei gehören. Sie verfichcrten in den bcsrimmtestrn -,USDrÜcke11, daß der Staat für sich handeln werde, wenn die gieriiiig- sieh weigere, etwas zu thun. Dagegen sprachen die
eden das Verfahren von Maine aus. Ersterer ist Präsident
;“.c Comité's für die auswärtigen Angelcgknhrétr'n. Sie sag-
" en, daß der Gegenstand auf eine freundschaftliche Weiie werde
usgegléchen werdkn, und da eine ausivärtige Macht dabei bc- heiligt sey, so gehöre dies unter die Kontrolle der Föderativ- egierun . Da“ sich hier? nur um wenige hundert Dollars „anden, o könnte das Ganze als unbedeutend erscheinen; dem | jedoch_ nicht so, denn es betrifft zugleich ein großes Prinzip. ewisse Personeü fingen nämlich an, auf Befehl dcs Staats jaine eine BolkSschälzung innerhalb eines gewissen Bezirks orzunehmen, der von den_ Britischen Behörden als innerhalb erIurisdiction von Ncu-Braunscl)wcig liegend in_ Anspruch mommen' wurde, weshalb fie jene Bürger der Vereinigten anten verhaftetkn und eine Zeit lang gefangen hiiltens Der „Wk Maine entschädigte dieselben dafür und veilangt nun sei- iiyits'die-Wiédere'rstattung von der Central-Regierung. Be:- 1'19; 'de'x-Kongrxß die-Wiedererfßattung, sowird das Verfah- en jen'ér Bürger von Wkaine durch die Vereinigten Staaten' anctionirc, und es kann in dieser Hinsicht eine bedeutende Na- ionai-Frage werden. Dem Vernehmen nach, befinden sich un- er denen, die das Verfahren von Maine rechtfertigen und die Politik der Central-Regierung radeln, auch die beiden Scnato- ren für Massachussetts, Webster und Davis. Dies ist der Stand der Frage, so weit sie im Kongreß entwickelt worden ist. Die Be- wbhner von_Maine befinden sich in einem aufgeregten Zustande, der von außerhalb durch hinterlistige Mittel zu politischen. Zwer- ken noch vermehrt wird. Dies macht das Resultat der Frage zweifelhaft und vermehrt „die inneren Schwierigkeiten der Aus- gleichung. Diese Schwierigkeiten smd, wie ich fürchte, größer, als man in Europa glaubt. . Bis jeßc hege ich zwar keine .Be- sorgniffe; aber kann nicht durch Aufschub Gefahr entstehen? Und ist es ivahrscheinlich, das; jemals eine günstigere Zeit zur "Lins- gieichung kommen wird? Ick glaube nicht. Zwischen den bei- din Regierungen und den Bewohnern beider Länder bestrhen jetzt die-fceundschastlichsten Gefinnungen. Es giebt keine widerstrei- tende Interessen,_ keine gehässige Leidenschaften, die loszubrccl)en drohen, keine machtige Vorurtheile, die zufriedenqeskeilt, keine schwere Beleidigungen, die gefahnt, keine offene Wunden, die
geheilt werden müßten.“
! YUM Exericpiaize zum Pferderennen.
den Ufern des Sp'erchios ivurden.-starke Banden gcjchlagen und;
zerstreut. In Athen und im Piräus wird viel gebaut Und noch
und nach gepflastert. Schon werden in den Straßen die Trou __ Für Siraßcn-Polizei, für neue * ' ni'ißliche städtische Anstalten hac nian hier der Thätigkeit dcs-
toirs mic Steinplatxen belegt.
Gouverneurs, dem braven Axiotis, Viclcs zu verdanken. Unter den Bedürfnissen, welche sich trotz des Geldmangelz fühlbar m"achen, wird hervorgehoben die Errichtung eines groß?" allgemeinen Hos'pitals, dann die eines wahrscheinlich noch 915“ ßeren Straf-Arbeitshauses und endlich die Erbauung eineshm' reichend großen TFaters far Athen, wo die Leidenschaften 114) abkühlen und die olitiker sich etwas zerstreuen können.
Athen, 12. Juni. die Ansiedelung dcr Hydrioten der
im Piräus, welchen auf
rechten Seitedesselben, oberhalb dcs dcn Chioten abgetretenen;
Terrains, Ländereien angewiesen Weiden. Sie bezahlen für d"? ihnen abzutretenden Bauplätze eine sehr mäßige Summe in, dem Zeitraume von“zehn Jahren, smd jedoch übrigens verpfitchter, binnen Jahresfrist die Bauten zu beginnen.
Eine Kö'nigiécbe Verordnung rc'gUkirt *
Da niedrzu b“ ;
zweifeln ist, daß weit über 100 Familien von Hydra von dieser“
Vergünstigung Gebrauch machen werden. so hat 'der Piräus
dadurch eine neue Gewahr rascherEntivickeiungeikhalten. haupt macht diese Hafenstadt ungewöhnl-chc Forijcht'itxs„sow" hinsichtlich ihrer AULdrhnung als ihrer Handcisihätigkeit, und, fast unglaubxich di'tnkc es dem .Reiienden, daß“ an .dirsel SM“ vor vier „Jahren nur eine einzige „hölzerne BUMM 'Und"
Ucbcki ;
sehr gut erhaltene alte Straße zwischiJn Piräus „und„'Athf:krdelsk '“
beständig mit Hundet'ien von Fusgangcrn, Wagen und P den belebt, und die bereits begonnene Baumpfianzung au b“
Inland.
Königsber 21.Juni. (Königsb.Ztg.) Gestern Mor- ens um 9 Uhr f?;ld auf dem Paradeplalze eine große Parade
'der Iksammten Garnison und des ]sten (Königsberger) Batail-
w',“ des 1sien Landwehr-Regiments statt. - Se. Königl. Ho- bi“). der Kronprianeruhten, die Truppen vor sich vorbei war- WWUXU lassen. on hier begaben sich Höcbftdiesclben nach dem _ OJTittags war großes "“' 5“ [';-Königl. Hoheit dem Kronprinzen, und mich Yfgkhobener Tafel hatten des Kronprinzen Königl. Hoheit die un???- s1ch abérmals nach dem Exerzirplakze hinauszubegcben, ten kdl" therschau beizuwohnen. Se. Königl. ,Hohi'tt vertßeil- MKH chÜetgenhändig die zuerkannten Preise und gcruhtrn, an mulkntgen, WLW)? Preise erhielten, noch einige beionders er- H."!Zrnde Work? 311 richten_. Abends geruhten Se. Köniqi. nerhlm, den BAU bei Sr. Excellenz dem kommandircnden Gc- ch-":'- von NBM“, mit Hdchskihrer Gegenwart zu verherrli- hend? YUkeoflÜb Um halb sechs Uhr habrn Se. Königl. Ho“- ' eiterrrise angetreten, chLeitet von den Srgcnsivün- ck)'UDÖU' zahlreich versammelten“ Einwohner. Wu as diesjährige Fest des Pferderennens und der Thier- Thkileham ""»ZMN ung_ewöhnlich zahlreiches Publikum aus allrn "nk n derTiovmz hier versammelt, da die bcüimmreNachricht 9:13:9an war, daß Se. Kömgl. Hoheit unser gnädcgstcr all- Wut? Kronprinz, der hohe Beschützer nationclirr Pfrrde- "“W" Unserem Vaterlande. dem Fest beizuwohmn huld- 2211 zugesagt hatten. Ein in der Nacht vom Listen 311111 zu ein etrcxxnes sebr heftiges_Regenwetcer erregte allgi'incin Nm122| ok". 113 FÜT- das „Schleim! “unseres diesjährigen Festes. ““|“! I U") “ Uhr ""ck?" MYM die schwm'zen Wolken dem “Urin dé MUMM)?!"- zahllOse “Wagen, Reiter und Fnßaänger Wbt €uRennbahn zu, bald tvarrn die Tribünen und Schau- Ick ; ckth"; um 9Uhl: et"schikn,voi1jubelndemHurrahiufempfan- “b:,m " NUIl-HoheitderKronprmz uno ubernahmrn aufdie chr- . - „MPM: des Direktoriuins- des Vereins das Richteramt U Heüxiden Renntagen, ainstirt von dem Prinzen Frirdricly BUÉSÖW'FUUÜFYYJMÖ von dem Land; Staliincisker vou „ mimte vo « .*" .* ; cn nua w“ folgt stack: n n Zmder Die R ::mn fim '
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_ 1. Rennen auf freier Bahn, doppelter Sieg, ',“, Meike, [!*-00 Rathen, um den von St". Majestät dcm Könige Aller- anädigsk bewilligten Preis mit Pferden in den Händen ihrer Züchter. Es“ erschienen zwölf Pferde, von denen dcr Fuchs- wgllach von _the Cryer .und der _Amelie__.des General-Lieu- i_cnants Grafen von Lehndorf-St:inort, Sieger blieb. .Der Be- sitzer erbielt eine tragende Sture aus dem Königl. Hauptheftüt Trakehnen.
11. Rennen auf der Freien „Bahn, einfacher Sieg, an zwei aufeinander folgenden Tagen, Pferde aller Länder, Vollblut nicht ausgesch1ossm. Heute: ijährige Pferde “132 Pfd., Jjährige 14-1 Pfd., öjährige 150 Psd. Morgen: ijährige 162 Pfd., Zjährige 17-1 Pfd., (ijährige 180 Pfd. Der Sieger am ersten Tage erhält 10:1 R1h1r., jcdoch nur in dem Fall, wenn er am ersten Tage' den Diffanzpfahl passirt; der Sieger am zweiten Tage mit erhöhtem Gewicht erhält 3110 Rrhir. Es*erschicnen 4 Pferde, Von denen Jung Cryer Sirger blieb. „
111. Rennen auf der freien Bahn, um den von Sr. Excel- lenz dem kommandircnden General von Naßmer auSgeseßten *Preis mit Osfiziers-Pferden in Preußen geboren, regelmäßig im Dienst geritten. -- Der Sieger erhält ein zur Ausbildung alsOffizierChargcnpicrd röiiig geeianctes Pferd aus dem Kd- nigliciwn Haupt-Gestüt Trakrhneu. Angemeldet waren 5 Pferde, von denen der Rappwaüacix Ccncrius, dcs" Major von chbin, den Sieg davontrug. -
, 11. Rennen auf der freien Bahn. Drrvrlcer Sieg. ' 2 Nkcilo. Pferde ailcr Länder, Volibluc nichr aukgeschlosscn. Hierzu Waren 8 Pßrde angemeldet, von denen der braune „Hengst Jertk) dcs Majors von A*.icrswald- Faulen Sieger blieb und die fÜr dcn Sieger auxgesrlzte Prämie: von 100DU1 kuren cmrsing. *
1". Rennen auf freier Bahn. G'stcs Subscriptions-Ren- nen. Pferde aller Ländcr, 10 Dukaten Einsaxz. Das zweite Pferd erhält seinen C'insaiz zurück. Es liefen in diesem Ren- nen -“- Pferde, von dencn der Fuchshengsr Liliput des Generals von Csrbcck' das Zirl zii-sisé erreichte.
11. Renttcnarif si'cicr Bohn. Rennen. Einfasher Sieg. 400" Ruthrn. Vollblut ausgeschlossen. Das Direktorium wird eine noch zu 1101'_M111'Ude Prämie aussetzen. Es“ erschienen drei Pferde zu dicicm Rennen, von denen der schwarzbraune Hengst Gladia- cor mit vier Pferdclängen sirgie. .
V1]. Production von Campagne-Pforden. Hr. Rittmeister von Hinznmnn, brauner Hengst Trasso, Trakehner Haupt-Gez scät. Hr. Gutsbesitzer chyde-Juckcln, brauncrHengst Coran von Jolann und Mclpomme (rcitri ohne Preisbeiverbung). Das beßdrcssirte Campagn'e- Pferd wird für 150 Dukaten ge-
chitcs Subscriptions-
.kaufc. Will der Besiszer das Pferd nicht überlassen, so erhält
er cine Prämie von 00 Dukaten in einer silbernen Schaalc. Frühercm Beschluß zufolge, _ward beiden Reitern vor dem Be- ginn der Production durch den betreffenden Ausschuß vorge; ic!)rirben, welchc „Lcctioncn sie reiten sollten, sowie die Reihe- folge derselben. “ TrassoAvard fÜk' den vom Direktorium ausge- scßtrn Preis _qc'kau'ft. Coran erhielt in besonderer Anerkennung Seitens des Direktoriums einen “Ehrenpreis. .Die Kommission zur Prüfung der Rennpferde ,in Bezug auf ihre Eigenschaften auch als Zuchtpferde erkannte von, den Siegern des heutigen Tages dem Zeri!) und Jung Cryer den Ehrenpreis als zur Zucht vollkommen geeignet zu. , *
- -- Liegnitz. Man schreibt aus Neusalz vom 27. Juni: „Se. Königl. Hoheit dchronprinz kamen auf Höchst- ihrer Reise nach FÜrstenstcin, in Brgleimng Ihrer Königl. Ho; heit dchrau Kronprinzessin am heutigen Morgen “don Grün- berg, wo Höchskdiesrlben übernachtet hatten, im crwänschtesien Wohlseyn durch hiesige Stadt. Hrchdicselben wurden Von den Miiirair- und Civil-Behörden empfangen und geruhten, den Wagen zii verlassen, um den Bau der Kirche, welcher durch seine Schönheit und Gediegenheit der ganzen Provin zur Zierde creicht, näher _in Augenschein zu nehmen. Obwozl der innere ',[usbau noch schr unvollkommen sic!) darsiellt, äaßerten sich doch Se. Königl. Hoheit schr bciséillig über das Ganze und crkundigten sich huldvoli nach vielen Cinzelnheiten in Beziehung darauf. Eine sehr zahlreich und festlich versammelte Menge hiesiger Einwohner, so wie Bieler aus der Umgegend, freute sich in chrfurcvrsvoller Stiile dcr Höchsten Huld und Anmurh dcs geliebten Fürstenpaarcs, Welches, begleitet von den heiße; sten SrgenSwimschen, die Reise fortseixte.“
Schweidniiz, 20.251011. Am 21sten I., an welchem Tage Sc. Königl. Hoheit der Prinz Friedrich zur Inspection hier war, wurde das Löjährige Erinnerungs-Frti an die Errichtung der Landwehr in dem schön dekorircen Saaie des" Gesellschafcs- hauses auf eine würdige und anaeiiiessene Weise gefeiert.
Trier, 22. Zimt. helm traf am ]!)ccn d. M. “210an nach 11 Uhr*hier ein, cmpfangrn von dem Jubelrufe dcr zahlreich versanimikten Em- wohncr hiesiger Stadt, welche auf der hell crieuckiccten Straße nach Pallien und auf der “I)Tosclbriicke Sc. Königl. Hoheit er- wartctrn. Die auf dcn Pfeilern dcr'Briche und dem daran stoßenden Quai angezündeten Thccrionnen [)atren die ganze Gegend in Tachhrlie umgewandelt und verschafften Sr. Königl. Hoheit den Anblick“ der Stadt und lhk'U' uralten Brücke. Höch??- derjclbe nahm das '.)[bkieigc-Qrmrtier wieder in dri" T'ienßwoh- nung dcs Regierungs-Präsidenten, vor welcher das Musik-Corps dcs 45011211 Infanterie:Rogiinemz spielte. - Am Ltisten beste!)- tigte Se. Königl. Hohrit von 9-12 Uhr die *))?erkivürdigkei- ten und Anstalten der Stadt. Das Prachtfti'ick der Stadt-Bi- bliokhek, den ('"-103“ anrrnx. ließ Hochdersrlbe sick), zur näheren Ansicdr, noch im Jsbsicigc-Quartier vorlegen. In dem Lokal des Fraucn-Vercins zur Umkl'ÜÜlzung de'," HauSarmen, wo verschiedene Gchständczmn Vortheil dicser verlooscwurdcn, nahm Se.Kdnigi. Hoheit fiir einen reichlichen Beitrag ein Loos. - Nachmittags gcgen [ Uhr [Wie Hoclideisrlbe seine Reise fort, in den Herzen dsr _Einwohiicr diirch Huld und Herabsassung einen unausiösch- lichen Eindruck zUt'Ücklaffcnd. ?itie Orte, Weiche Sc. Königl. Hoheit passiriéii, suchten nach Kräften cinen festlichen E11“.pfang zu bereiten. In der Kaprlie bci Caticl haite sui) hinter dem vor einigen Wochen auf Befehl Sr. Königl. Hoheit des Kron- prinz?" dahin gebrachten, zur “Zinfnahme dcr Ueberreskc des Kö- niqs Johann von Böhmen bestimmten Sarkophage, die aktiven . ?itglieder der Liedertafel von Trier aufgrstcilc und empfingen den Prinzen mit dem sehr gut ausqcfiéhrtcn Zcitei*sc1;«--.1_,Choral zu Schiiier's Jungfrau von Orleans. S&K. H. dankte fiir die be;
wicscne ?iufiiicr'ksamkcic aufs frrundlxchste und'äußerte sich in *
drn lcvcndigsrcn Worten iiber die herrliche Gegend und die merkwürdigen Ueberblcébscl der Vorzeit, wclche durchdie Gnade des Kronprinzen Königl. Hohcic uns erhalten werden. - Bei dem Eimrcffrn in Dillingen war es fast Zinsrer geworden. Se. Königl. Hoheit besichtigte dennoch dorx die von innen und außen glänzend erleuchtete Fabrik der Gebrüder Pictte und Comix, in ivclä)rr Papier ohne Ende von vorzüglicher Qualität auf ei-
Dreijährige Pferde,“
Se. Königl.“ Hoheit'der Prinz Wil; ,
'“ 51mm. konte: 22'/5. kazzjfe NF- 3“), l)!)kslig. “21“,4.
ner neuen, äußersi smnreich komponieren Maschine e erti : wir . Die eintretende völlige Dmkelheit hinderte HochdgetkselbItt au?!) noch die dortige große Kupfer, ; und Eixopblgh-Jabrik in Yagm- scxlxpeins YF FZR“, NZcbddenZ Se. ? :ii 1." Hoheit den egit- r, n : r ienien von a mer nd e g „_ age e re Hö stderselbe die Reise nach aérloui? fort:?! W Y * sk“
Köln, 25. Juni. Die Umstände, welche bis e'r die Düs- seldorfer Dawpffchifffahrts-GeseUschm,“ den 11 ckck,"WF wie dix Rhem- i_md Ysseerampfschifffahrts- est"sM,-,den Preußischen Rhein zu befahren, hinderten, find nunnsehr in Folge, des Schifffahrts-Vertrags mit Holland vom 3. Juni FZ. beseitigt und sehen beide Gesellschaften den des'fallfigeti"-Konjes- fionen entgezxn. Letztere, deren Statut im vorigen „Jahre“ "von der Holländi1chen Regierung genehmigt wurde, und Pérsoiien und Waaren zwischen Arnheim und Köln befördern wird, ist mit dem Bau ihres ersten eisernen Schiffes bereits soweit vor- gerückt, daß bloß an die innere Einrichtung noch die (eßte Hand gelegt wird, Und gedenkt, ehestens eine Probefahrt nach Köln zu machen. '
- -- Strglsund, 26. Juni. Nachdem die anhaltend kalte Witterung ein Ende genommen und fich jetzt plötzlich der Sommer bei uns eingefunden hat, beginnt die bisher zurückgebiiebene Vegetation, kräftig das Versäumte nacbzuholen. Die Landwir- thc unserer Provinz versprechen sich em gesegnetes" Jahr, und ein zu tixfes Sinken der Preise wird nicht befürchtet, Weil keine ältere Vorräthe mehr da sind, Der Trinitatis-Termin hat es Jestern und am 23sten hier um so lebendiger gemacht, als Un; !:: eichttägiger Jahrmarkt diesmal sehr besucht ist und auch die stattfts-dendeti Landwchr-Uebungen viele Menschen hier versam- melten. Dieicr Termin spielt bei uns eine wichtige Rolle. Auf demselben werden (mit Ausnahme wcni er auf Petri zu leisten- den Zahiangen) die meisten Zinsen und * ächte ausgezahlt, La'nd- güter und Pachtungexi Übergeben u. s. w. Stralsund bildet so ziemlich den Mittelpunkt des Geldverkehrs der Provinz; die meisten dcr genannten Geschäfte, insofern sie nicht an Ort und Stelle erfolgen müssen, werden daher hier abgemacht und sind um so zahlreicher, als in unserer Provinz cine große Menge Landgüter exiüii'en, die (Mehrzahl derselben ,verpachtet ist und wir keine landschaftliche oder andere Kredit-Sysieme haben. Ob- glcich das verfiossene Jahr nicht eben segenSreich war, so ist doch eben kein Geldmangel iiihlbar geworden.
" -- Greifswald, 27. Juni. An, unserem Rykflussc, dem hiesigen Hafen, herricht schon seit mehreren Wochen große Thätigkeit. Die Schifffahrt isi lebendig, noch mehr der Schiffbau. Im Laufe dieses und des verflossenen Monats find drei neue, hier erbaute Schiffe ausgegangcn, und noch gegen- wärtig sechs m_ue Schiffe im Bau begriffen. - Seit einiger Zeit hat in dieier Provinz das Verbrechen des Kindermordes auf betrübende, Weise zugenommen. Das hier geltende gemeine Kriminalrecht kennt nämlich zwar eine Bestrafung auf Grund eines bloßen anizienbeweiies, jedoch keine außerordentliche Strafe, wie das Preußische Kriminalrecht. Der volle Betreis durch Indizienzwird aber bei diesem Verbrechen um so schwie- riger, wenn _das heimlich geborene Kind so auf die Seite get schafft worden, daß es der richterlichen und ärztlichen Unter- suchung entzogen ist. Daher meist nur auf vorläufige Freispre- chung erkannt werden konnte. Die" Folge, davon war, daß das Verbrechen immer mihr einrißund überhand nahm, und um diesem Nachtheil zu begegnen, hat das Hofgericht in neuerer Zeit einen anderen Weg" eingeschlagen. Da, wo es nämlich das Verbrechen des Kindermordes wegen Mangels an Thatbeskand
_ nicht bestrafen kann, steht ihm doch nach einer allgemein ange-
nommenen, längst bestehenden Praxis das Recht und die Pflicht zu, die Verhcimlichung der Schwangerschaft und Nie: derkunft zu! bestrafen. Diese Strafe ist zwar nur eine polizeilicize, und odgleich sich "auch hier die Praxis, dieses nur polizeilichen Charakters ungeachtet, für Anwendung einer Zucht- haus-Strafe entschieden hat, so wurde- bisher doch höchstens auf sechs Monate Zuchthaus erkannt. Hier hat nun das Hof- gericht kräftiger einschreiten zu müssen geglaubt. Es bestimmt nämlich die Strafe der Verheimlichung der Schwangerschaft und Niederkunft, wenn eine solche ruch1ose Behandlung durch Beseitigung des neugeborncn Kindes,» 1“. w. hinzutriir, mir vorzüglichcr Berücksichtigung der leisteten, aus merähriges Zuchthaus, und esxisk zu hoffen, daß die 'von diesem erfahren zu erwartende heilsame Wirkung nicht ausbleiben werde.
Meteorologische Beobachtung.
1838. Morgens N.:rbmittags Abends Nach einmaxr'gn 28. Juni. 6 Uhr. 2 ndr. 10 Uhr. Beobachtung. .; [ , _ Luftdruck ..... 5339?,11““Par-!338.51““Par.!337,75*“Par. Qucüwärme 7,39 N.
Flußwärme 17,80 N. Bodenwärme 17,59 R. AußdüiskU 213 0,061“ Rh.
Luftwiirine... +12.60 N.]+17.80 R. 4.14.1991. Th.“.rwunkt + 9.10 R. + 6.30 R. .,.-10,4" R. "Drinffsättégxwg 76 dCi. 41 pCt. 75 We.
Wetter ....... drink. knibdcttcr. heiter. Niederschlag 0, Wind ........ „ W. W- , W. Wärmewecbie! + 18,19 inkcnzug ] _- W. __ +12“).
Tagebmittel: 338.20NP-ar... 4.121,89 31... +8-65'R... 64 pCt. W.
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Zerl;nerlkör|c_c.
_ [)x-n 29. )xmi 1838. “m.tééc/Zsr E'a-„céz'“ “"ck Lki-Z-NONNz-Jseéeé.
„_; [“_k. Cour. _ :.; Pt. löst. U "tief. ' [:(-|ck, “ "tles. 1 (Jem. 3e.-8c11!1](1-5e1-. 4 ]"3'/-2 ""."-.;. 90mm. ['CD-1111“. 4 -- - pr. Lngk. 01.1. 39. 4 10306 10225, ua. «.„ zz «.us/, 1007, ['töm5611.ch.5('811.'- 655/3 65'/3 liuk-nZCeum- än. 4 - -- !(u-«u.01-1.---.1.c. 4 - 103 .Zu. (10. 00.4; 1007/12 100%, »inlnysab. (10. ! --- 1023/4 1801-1ui-odo (io. 4 _ [()-UW 80-1. Ziaäi-idbl. 4 103'/4 102%1 1:30:11“. (:. am! :. Fönigxk). (10- 4 "- _ 81111. (1- T. u. U. .- 9111/2 WHZ 17-11-1140“! (10. 41 -- - -- "au:- (10. 1.171»... 433/4 .- aom „1 marco _ 21153/4 21113.“4 «"Mix-k.kfau-lbk. 4 -- 1013-78 Neue Üuc'aieo _- ]8i/4 _ 110. (10. 3] 935,3 99],*3 kkieäkicb-ä'ok [32,73 [:*/s Grosch. ['os- äo. *I 105 *- zi-ä. Zoititoüo- ()!-tpk. kt'amjbk. 4, » 1013/8 teu 7- 5 ":"-1. _ 137“! ]3'/12 (10. (10. 31; 995 3 99'/5 Viscoueo _. 3 4
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