we1che fich jemals eine berathende Versammlung durchgewunden Da das Ministerium bei Seite stand und die ammer sich selbst überließ, so nahm die Debatte einen völlig Die Konverson im * rinßpkhatte un-
den mag.
undiiziplinirten Gang. verkennbar die überwiegende Mehrzahl der hatten ihr eine ganze Phalanx von on ihren früheren Wipersachern war mancher andeuGedanken gekommen, manchen hat- bekehren gewußt; viele erklärten sich, bend und wenig Ersprießliches daion hoffend, ermeidlichkeit der Akai";-
die Neuwahlen eführt; v hren auf ten seine Kommittenten zu hl widerftre von der Noth re el überze _ _ fü rung zur praché'kam, und die treffen sey, damit den Renten-Jnhabern nicht zu viel und dem ichtigen nicht zu wenig geschehe, gingen orschläge in tausend Richtungen ausein- äne wurden, neben dem der Kom- in ausführlichen Reden angeandigt und entwickelt; drr Troß von Amendemenis und Sous- ganze Diskusfion zu einem Chaos werden ner freuten fich und spotteten auch wohl Über dke Babylonis e Verwirrung im Lager der Konversionisten werde am Ende aus Ermüdung und allen lassen. Daß dies nicht geschah, enske anrechnen. Man für einen Gegner der ls ihr besonnener, aber daß Etwas gesch Urtheil befangcnden Aengst- el zwar in der beschränktes1en und , aber doch ausgeführt wissen. us 30 Mitgliedern bestehenden arten ihm das Präsidium zugedacht; es fiel 18 Stimmen erhielt. Unter jenen 16 ßnden wie z.B. Lamartine, I. Lefebvre, neigung wider die Maßregel, unin Gt'idaine,
wendigkeit und Unv Alicia.,sobald die Art ,und Weise Frage, welches Maß zu
„Interesse der Steuerp die Meinungen und ander. Wohl ein Dußend Pl
Amendemencs schien unabsehbar und die zu wollen. Die Ge
und ho ten, die Kammer Rathio keit die Debatte darf man Herrn T. Duchatel zum, Verdi hatte ihn früher, vieUeicht mir Unrecht , alten; seht zeigte er sich a nhän er. UeberzeUgt, klaren Geistes und rei von a lichkeit, wollte er die Maßreg vorfichtigsien Weise ausgeführt Sechzehn Stimmen
Budget-Kommisfion h Herrn H.Passy zu, der wir erklärte Anti-Konverfionisten, Perfil; daneben aber solche sondern nur aller 21. Chasles , und Nantes und Bordeaux , F. Bégnon und in der Kammer zahlreiche Fraction, Duchzul's Auftreten gewisse Aengstliche zu einem h stimmt worden. nen DiSkusfion überftimmt und z [ schicklich sey, einer
en, gab endlich die Erk rer Ueberzeugung, daß die Konversion änden nicht auszuführen ist, und da wir was nicht in unserer Macht steht, daß ch binnen einer bestimmten Zeit zu so können Wir Uns" An der Diskus- den Geseß-Entwurfes wollen s an den erfolgenden Be- wir wahren ausdrücklich die Initia- -_- sondern weil wir wünschen und redlich ß diese Debatte zu einer gründlichen und und wo möglich zu einem positiven Ergeb- Theil der Frage führen möge: die Reduction zu bewerk- dieser 601160an 118 bonne und Vertrauen zu ge- Graf Molé im Namen sei“ dilon-Barrot
Konversion g
cnrschiossener ehen müsse,
,diekeineAb denken tragen , wie C die beiden Vertreter der Kaufmannschaft von Wustemberg. Diese ist durch Herrn rmaßen ermurhigt, Und mancher en Votum für die Konversion ge; inisterium , am Schlusse der allgemei- u der Einsicht gekommen, daß so wichtigen und solennen De-
es nicht wo lärung ab: „W
batte schmo end zuzuse beharren zwar bei un unter den jetzigen Umst nicbt zusagen können,
nämlich die Umstände fi Gunsten der Maßregel gestalten werden, auch keine Frist zur Ausführung sion über die Artikel des vorliegen “wir jedoch Theil nehmen, sch1uß zu binden„- tive der Regierung , mithelfen wollen ,
en Belehrun r den alters wierigsten nicht o b oder wann, sondern wie stelligen sey.“ Allein dieses Anerbieten, j'ai kam zu spät, um Eindruck zu m winnen. Mit der Zusicherung, die ner Kollegen gab, ne noch eine zweite: Diesen Ung zurückzuweisen ; das Ministerium nicht viel der Renteanefißer a gen als möqlich erwir der Herbeiführer minde war Herr T. nen Augenblick ztveifeln schien, kommen W:: fährliah wie es
setzen lassen.
nicht um un
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cht zufrieden, verlangte Herr O H nämlich die erste ehrlich _qememt gewesen limpf wußte der Conseils-Paäsident gebührend allein im weiteren Verlauf der Debatte konnte mehr thun, als fich zum Anwalt fen und ihnen so günstige Bedingun- ken. Der eigent1iche Führer der Debatte, stens ihrer entscheidenden Qiörndungcn, Zum erstenmal, als die Majoritär ei- vor der Spezial : Diskussion zu zagen und zu oh aus diesem Labyrinth auch wieder herauszu- rief Duchärel: „Durch! es ist nicht so ge- ausfieht, Bei jedem Schritt, die Hindernisse Weichen, dxe bweichend auch unsere Reden und Vorschläge lauten, tn smd wir gar nicht so weit aus:in_ander. einigen wir uns “gewiß.“ Und (Fortselzung folgt.) Großbritanien und Irland.
rhandlungen. Lord Wharncliffe fragte den Pre- daß Lord Durham nach Turton zu seinem zwci- don im gestri-
Duchätel.
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den Zhrvorwärts Bahn sicb öffnsn.
der Wirklichkeit dürfrn nur ernstlich wollen , so man folgte ihm.
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Parlaments-Ve Oberhaus.
zung vom 2. mier-Minifter, seiner Ankunft in ten Secretair ernannt gen Blatts der St. Ztg.), vor einigen Monaten verfi “Ilus'ficht auf Anstellung mit nach Kanada g ihm zwar amtl ton angezeigt, aUerdings stattge ßermitsehrqroße hört Habe
ob es wirklich wahr sey, Kanada den „Herrn (man vergl. den Art. Lon obgleich doch Lord Melbourne selbst chert habe, Herr Turton sey ohne dem neuen General-Gouvetneur Lord Melbourne antwortete, ts von der Anstellung des Herrn T aus der Quebeker Zeitung aber ersehe er, daß diese funden habe; er seinerseits könne nichcanders sa- mBedauern und Ueberraschung von die- (hört, hört!), denn er sey früher fest daß fie nicht stattfinden werde. , welcher nach dem Minister das ersieht man indessen, das; gegen die Anstellung des errn nichts weiter ein uwenden ist, als daß er, der chwester seiner verstorbenen daß er fie
r Anstellung ge überzeugt gewesen , Rede Lord Brougham's Wort nahm,
Knglischen Frau geheirathet
vorher verführt [) und bemerkte, eine Vielen nach göttlich er könne daher unmögl keuschheit einstimmen.
von jeher als ein sehr achtensw Jurist gezeigt; au ord Durham nach Kanada gegangen, bedeutendes jährliches Einkommen geopfert, namentlich ' 000 Pfd., die er, für die Führung eines Prozesses , aus Bengalen jäh“ "ck bMgm- Der Bisch of von Lou don bemerkte, er dürfe die Aeußeruixgen. des edlen Lords nicht ohne strengen Tadel und ohne den feierlichsten Protest vorübergehen lassen, denn die Geseße' müßten beobachtet werden. .Der Ex-Lordkanzler und der Bischof wechselten dann noch einige Worte über diesen Ge- genftatzd, worauf _derselbecbeseitigt wurde. "Lord Fißwilliam überreichte nun eine Petition wegen Abschaffung der Kornge-
itte zuwider, die ar; eine andere Beschuldigung, erklärte Lord Brougham für unerwiescn sßlche Heirat!) werde wenigstens von sehr em Recht nicht für unerlaubt gehalten, und ich in das Geschrei über
Im Uebrigen habe si erther Mann und als ein aus- ch habe er dadurch, daß er
;ebliche Un- err Turion
. 782
feße, die er als den Interessen des Landes und der „Industrie nachtheilig darstellte. Der Herzog von Richmond, Graf St-anhope und Lord Ashburton suchten ihn zu widerlegen. Lord Hardwicke bat die Minister, die Ansichten der'Regierung über die Sache mitzutheilen; Lord Portm an aber bar, dies nicht zu thun, um dieRegierung nicht zu binden. Lord M e l b o u r n e folgte indessen der ersten Aufforderung und erklärte wiederholt und'aus- drücklich , da die Kom- Gaseße jetzt schon seit zehn Jahren in Kraft seyen und für alle Theile und alle Interessen des Landes wohlthätig gewirkt hätten, da ferner jede Veränderung in der finanziellen Gcseßgebung und namentlich auch die Furcht vor Veränderung ihre Wirkungen ausübt, so müsse er auf das be; stimmteste sagen, daß es nicht seine Abficht sey, irgend eine Aen- derung in der bestehenden Geseßgebung über den Getraide-Zoll vorzuschlagen. (Hört, hört!) Lord Hardwicke äußerte seine Freude, Lord Fißwilliam sein Bedauern hierüber, und Lord Brougham bemerkte, wenn der edle ViScount jeß't seine Ab.- sicht ausspreche , die Korn - Gesetze unverändert zu las- sen , so sey das offenbar nur seine gegenwärtige Absicht, nicht auch seine zukünftige (hört, hört!), denn kein vernünftiger Mensch binde stch für aUe Zukunft, etwas zu thun oder nicht zu thun. Damit war auch diese Sache abgemacht. Hier- auf fragte Lord Brougham, ob die Regierung irgend eine amtliche Bestätigung der Nachricht erhalten habe, da[; der Pa- scha von Aegypten den Konsuln der Großmächte seinen Ent- schluß, mit der Pforte zu brechen, angezeigt habe? Lord Mel- bourne antwortete, er habe noch keine amtliche Mittheilung Yervon erhalten, er glaube aber wohl, daß der Pascha solche
bsichten hege. Den Sch1uß der Sitzung nahmen Debatten über die zweite Verlesung der Bill gegen die Kumulirung von Kirchenpfründen ein.
-- Im Oberhause wurde am 3. Juli über die Kanadi- schen Angelegenheiten debattirt; das Unterhaus hielt gar keine Sißung , weil sich nur 27 (Mitglieder ein efunden hatten.
Unterhaus. Sißung vom 2. Juli. yerr Maclean richtete einige Fragen in Bezug auf Algier an die Minister, worauf Lord Palmerston antwortete: „Im vorigen Monate machte der Französische Conseils-Präfident der Deputirten-Kam- mer eine *Niccheiiung in Betreff Algiers, wobei er sagte, es hätten über diesen Gegenstand die freundschaftlichsten Erklärun- gen und Uncerhandlungen zwischen Frankreich und England stattgefunden. Ich habe nichts dagegen, daß die hierauf bezüg- lichen Papiere welche bereits dem Oberhause mitgetheilt sind, auch diesem Öause vorgelegt werden, und kann nur sagen, daß Alles, was ich inzuzufügen hätte, in jener Erklärung des Grafen Molé ent alten ist. Vielleicht isi es auch recht, hier zu sagen , daß die Frage gegenwärtig in einem ganz anderen Lichte erscheint und von einem anderen Gefichtss punkte aus betrachtet werden muß, als vor der Eroberung von Algier durch die Franzosen. Im Jahre 1830 mag es allerdings die Pfiicht der damaligen Englischen Regierung gewesen seyn, sich mit dem damali en Französischen Kabinec in Betreff der ferneren Verfügung ber das zu erobernde Gebiet genau zu verständigen. Nachdem aber einmal die Eroberung emacht, der National; Stolz Frankreichs in jene Eroberung ge etzt und
roße Opfer gemacht worden, hat der Stand der Frage zwischen Leiden Ländern, wie das Haus zugeben wird, eine ganz andere Gestalt angenommen, und die Regierung Ihrer Majestät hat es nicht für angemessen erachtet, in weitere Erörterungen über die Sache einzugehen und fernere Forderungen zu machen.“ Herr * Taciean fragte nun weiter, ob zwischen England und Frankreich UnreYandlungen in Bezug auf die beabfichtigte Unabhängigkeits- rklärung Mehmed Ali's stattgefunden hätten, und was die Absichten der Englischen Regierung in Bezug auf diese Angelegenheit seven? Lord Palmerston erwiederte, das Haus werde ihm ngeben, daßxer auf den zweiten Theil dieser Frage nicht zu antworten brauche; den ersten Theil beantworte er mit Nein. Auch Sir R. Peel richtete noch eine Tage an dm Minister der ausivärtigen Angelegenheiten. Die panier, welche vor mehreren Jahren mit Don Carlos nach Por- tugal gegangen waren, Werden bekanntlich dort in Gemäßheic des Traktats von Evoi'a- Monte kriegsgefangen gehalten; Sir Robert wünschte nun zu wissen, ob es wahr sey, daß die Englische Rc ierung die Entlassung dieser Gefan-
enen amsgewirkt have Lord Palmerston antwortete, er Jade so eben Depeschen von dem Englischen Gesandten in Ma- drid erhalten, mit der Nachricht, daß dieser die nöthigen Schritte zu einer AusWechselung der Gcfangenen_gcthan habe, daß diese auch günstig aufgenommen worden, daß aber Don Carlos die gleichzeitige Entlassung aller Karlistischen Gefangenen verlange, durch welches Verlangen die Sache verzögert werde. Rach Be- seitigung dieser Fragen stand die AußWuß-Berathung über die Zriändische Zehnten-Bill auf der Tagesordnung. Bevor aber das Haus in den Ausschuß überging, trat Herr Ward mit sei- ner vorher angekündigten Motion auf, daß der Ausschuß in- struirt werden solle, die Appropriations-Klausel in die Bill ein- zuschalten. Dabei berief er sich auf den im Jahre 1835 gefaß- ten Beschluß und auf die damaléschon vorgebrachten Argu- mente, die den Haupt-Jnhaltseiner Rede bildeten. Lord Mor- peth, dcr Staats-Secrctair für Irland, widersekzte sich dem An- trags; besser“, sagte er , sey eine unvollständige Regulirung der Ir- ländischen Zehnten-Frage, als gar keine; die Einschaltunlh der Ap- propriacions-Klausel in die Bill wäre zwar zur vo ständigen Regulirung nothwendig und sehr wünschenswerth, allein sie würde die Verwerfung der ganzen Bill im Oberhause nach sich ziehen und also wieder alle Mühe und Arbeit der Session ver- geblich machen; es hieße, in diesem Hause etrvas beschließen, was man außerhaib deffelben nicht ausführen könnte; einen Stein egen die Mißbräuche der Irländisckwn Kirche schleudern, der aufghalbem Wege wieder abprallen würde, einen Pfeil ab- schießen, wie der des Priamus: 1151111111111130118 811101C1U- ')Kit die- sen Ansichten war Herr Hume nicht einverstanden; er meinte, lieber gar keine Maßregel, als eine halbe, lieber gar keine Zehnten- Bi,kl,'als eine ohne das Appropriacions-Prinzip; einesolche un- vollständi e Bill würde nichts zur Beruhigung Irlands beitragen und eher (haben, als mäßen. Er stimmte dcsweZen für die Motion. Man schien sehr gespannt darauf, Was 'Conneli sagen würde, und dieser erklärte fich gegen den Antrag, jedoch nur deSivegen, so behauptete er wenigstens, weil die Motion nicht weit genug gehe. Durch die lange Verzögerung der Zehnten- i'egulirung, sagte er, sey das „Jrländische Volk jetzt schon so sehr ausgereizt, daß es nicht mehr damit zufrieden seyn werde, nur einen kleinen Theil der Kirchenzehnten appropriirt, d. h. zu weltlichem Zwecke verwendet zu sehen, sondern es verlange jest die“ Appropriation der ganzen Zehnten-Einnahme, und das nicht mit Unrecht. Die Aufregung in Irland sey überhaupt jetzt wieder sehr roß, in allen Theilen des Landes fänden Ver- sammlungen zur erweigerung der Zehnten statt, und das Volk werde die Zehnten nicht bezahlen, bevor nicht die vollständige Appropriation gesichert werde. .So wenig wie die von Herrn
andere Straße an einen steinérnen Pfahl stieß und dadurch lem wurde. Mit großer Mühe gelang es nun dem Polizei- n dadie Freunde des Marquis denBetrunkenen ni “_en , diesen in ein Wachthaus zu ücht'e'rn geworden war und wollte e'k fich" damit vertheidige Z gehabt, welches éamte versicherte aber, „„er
so wenig sey aach vie ministerlea. dische Volk zufriedenzustellen. Cr eine noch für die andere | die Bill stimmen, um die Mi- f die Zufriedenstellung Irlands wie man es dem; fahren nicht zum Aus- ?; e des Jrländischen Volkes,. die
stören , zu verdanken wurde nur noch Herr * ksamkeit, Sir M. In lis aber schon mit großer
bskimmung schritt. D . Herrn Ward mit 270 gegen Als dies Resultat bekannt ge; *
nun sey die ganze Bill '
Ward vorgeschlagene Motion, Bill genügend, werde daher Weder für die jedoch wolle er auch nicht gegen wie es scheine, au u hemme dro enden Ge
um das Irlän cht aus'lie-
Rede gestellt wurde, er ein junges Pferd vor schwer zu regieren gewesen sey.- _/ habe gesehen, wie der uf das Trottoir herübergezogen den Fahrweg nicht „Bei meiner Ohre, i auf dem Trottoir gefahren.“ Marquis ist in Haymarket an 100 wieder an 100 Schritt auf dem Die Erschüttxrung, als da]; das Frauenzimmer sechs lec herausgeschleudert wurde.“ ich halte aber dicje unverantwortlich; es warde Niemand ver- Beamte hat seine Pfiicht überschritten, Die Gerichtsperson: Beamte sagt, Sie seyen betrunken gewesen.“ Nun ich war die ganze Nacht aus gewesen und nüchtern seyn.“ __Der Polizei-Beamte: Hemd waren onen und Ihre Brust Marquis: „C'i was, ich War eben so angezo- ,Jhr Rock ist jeht zuge- früh nicht der "all.“ INarquis: „TNein Jahr alt, hat nie einen Zaum umge abc, Einer versuchen, mit dem Thier durch die en; wenn er es kann, will ich ihm das Pferd schenken.“ son: „Desto unvorfichtiger war es von EwQerrlichkeit, nem so unlenksamen Thier durch die eraßcn : und zumal je t, wo die Straßen voller als je sind. z:, Zeu en?“
nißer in ihren, abzweckenden Schritten" ni auch, wenn die in Irland bruch-kämen, nur dem Wuns gegenwärtige Re
' dem Kabriol Der Polizei _ Marqüis das Thier absichtlich a und" ek tüchtig gepeitscht, weil es habe v'erlafsrn Wollen. bin niiht über fünf Schritt oliZe'i-Beamte: „Der edle ehritt und in P Trottoir gefahren. . a 1 fuhr, t“ aus dem fiel selbst heraus;
gierung nicht ?( Herrn O'Conne mit einiger ufmer Mar uis: Ungeduld angehört, worauf man 3 Der q Resultat War, daß die Motion 16 Stimmen verworfen wurde. meinte Sir Charles Style, er beantragte daher als Amendcment, daß die Wkonate in den Aussthuß gebracht werde, welches verworfen wurde. ft wurde die De- u welchem Herr Shaw, wie er mendcment beantragte, , bewilligende Vortheil oder der Ab; '- die ministerielle Bill vorschlug, Das Amendetuent ät von 188 gegen 167 Stim- - Die ferneren Debatten zogen sich ziem- al ward der Amr
machtwar, er gegen den zu nichts nüß; erst Über drei Amendemenc jedoch ohne Abstimmung Haus ging nun in den batte bei dem dritten Artikel, schon angekündigt hatte, als den Grundeigenthümern zu Zehnten nicht, wie , sondern nur 25 pCt. betrag wurde endlich mit einer men angenommen.
lich in die Länge; dreim ur Abstimmung gebracht und dreimal verwor Uhr Nachts gelang es, die Vertagung durchzusetzen.
London, 3. Juli. Ihre Majcftät die Königin Abend im Neuen Palaske einen großen Staatsba welche seit der Regierung Georg's 11'. Die Mitglieder der Kön ' “ der Prinz Ernst von hriskian von Hol-
"- chritt Wei : Marquis:
für ganz „ , d der Polizei-
Aus'schuß über. Lebha
; - [est, un „ indem er mrch „Der Polizei ;
Wache schleppte.“
Marquis: „ -.-„ mochte wohl nicht gerade __; „Ihre WesYe un
auf Vertagung ** ' en, und erst um
_zug von dem
gen wie jest.“ Polizei - Beamter: knöpft; di Pferd ist erst vier
_ und es mag einmal “=* ßen zu fahr
es war heute
Glanz a11e Bälle Übertraf, bei Hofe statt efunden haben. erzog von Nemours, Ürstvon Leiningen, der PrinzC Sachsen-Koburg, Botschafter waren anwesend.
er Kutschen begann um 10 und dauerte ununter- -. Staats-Zimmcr des Palastes waren d seltensten Gewächsen geschmückt. wurde von dem Ew. Würden beliebt.“
u fahren, aber: Sie ,' „Ja, ich kann welche stelien, aber ich md te eklieber nicht.“ GerichtSperson: „Wenn dieselben etwas en die Beschuldigung, daß Sie abfichtlich auf dem Trottoir ahren, ausjagen können, will ich es gern zu Protokokl „Nein, nein; ich werde doch wohl eine , „ und das will ich lieber gleich thun, . als daß ich meme Freunde erst belästigen soll. Der beste Zeuge würde mein Pferd seyn. Ick will mein Pferd holen, wenn es ck „Nach dieser insolenten Antwort ließ sich das Polizei ; Gerichr auf keine weitere Erörterungen sondern vergrxheilte den Marquis zu einer Geldbuße ' . Diejer zahlte fie und verließ dann, Arm in Arm mit seinem Freurxde Graf Waldegrave, Es wird bei dicser Gelegenheit in öffentlichen Blät- tern ur Sprqchr gebracht, wie mangelhaft die Straf-Geseize für olchx polizeiliche Vergehen sehen, da sie Geldbuße oder Gefätigniß verhängten, so daß der Reiche sich mir einer Kleinigkeit l'oskaufen könne , während der ?U'me ins Gefängniß wandern musse; überdies_wird bemerkt, daß die Geldbuße meist in „gar keinem Verhältniß zu der Gefängnißskrafe stehe , da die Zett der lehreren oft so lang sey, daß der Gefangene unterdessen _“ 113? (Fistrdrei Mgtldso viel hätte "“NRW“ können, als die Geld- e e age, m: er er wenn er die bittel da
.; hätte loskaufen können. , zu ehabt, fich Geseßgebung wcrd daher für eben so nöthig erklärt, wie fie es auf die Verhaftung we en Schulden gewesen sey. aufe ihres Bruders, Herrn
Familie, der Philippsthal, dch stein-Glücksburg, der Her og von Nassau und sämmtliche Krönungs-
der Herzog von '“"
nehmen.“ Marquis:
Das Anfahren d Geldbuße zahlen müssen,
brochen bis gegen 1211[)r. Alle mit den kdstlichsten Blumen un Als die Königin um ' Straußschen Orchester, das Volkslied
11 Uhr begann der Ball gin mit dem Herzogs von N von Cambridge forde henlohe auf. den Paare, die Köni i Und der Herzog von 5 henlohe. Später forderte Ihre Sachsen-Koburg zu einem T die Gesellschaft nach dem Thron begann der Tanz von neuem Die Kdni in hatte au
4 auf 11 Uhr eintrat, welches zu diesem Abend (1011 8578 1111? (1119811 gespielt. den Ihre Majestät die Köniz emours eröffnete. Prinz Georgx e die Fürstin von Ho- . uadrille wechselten die bei- Prinzen Georg die Hand, emours tanzte mit der Fürstin von Ho; ;;??? “Majestät auch den f. Gegen 1 Uhr begab sich ;ck. saal, wv soupirt wurde; dann d dauerte bis gegen Tagesam ?" f diesem Balle ein blaues Atlas: londen an; am linken Arm trug sie die „In- band-Ordens; ihr Haarschmuck bestand aus deren Mitte ein Büsche1Diamantm skra lte. elle Courier äußert heute ein doppeltes :- strige Unrerhaus-Sißung: einmal darüber, seinem Appropriations ; Amendement Bill bestanden und dadurch diesem Verwerfung mit der ungeheuren Majori- habe, obgleich er vorher n Antrag zu nicht!! helfen Zehnten ; Umx der Tories durchzuseßen, roßer Aufregung befindli- e Etwas zu gewähren, . c die Wiederaufnahme des Appropria- tre; und dann über die Saumseligkeit der nicht in hinreichender Anzahl eingefunden, Herrn Shaw zu widersetzen, so der Geistlichkeit 5pCt. weniger von dem dlung in einen Grundzins abzuzie- Majorität von 21 Stimmen durchgebracht. nmehrigen Gestalt, meint das genannte “5. Hoffnungslofigkeit vollkommen , mit weit chte, und man werde fich nun nicht die katholische Bevölkerung Irlands.,xk
rte zum ersten Tanz das“ , Bei der zweiten Q. Poli-
n reichte dem
Herzog von
kleid mit weißen signien des Hosen Weißen Rosen, in Der minister; dauern über die ge Herr Ward auf Irländischen Zehnten- zip das Makel einer tät von 22-1 Stimmen aufgebürdet hätte wissen müssen, werde, da es jetzt nur darauf an dem Beijkande dem unglücklichen und in chen Irland weniqst bis eine spätere Z tionS-Prinzips qesta Reformer, die fich dem Amendement des daß dieser den Antrag, Zehnten bei dcsse mit einer ie Bill in ihrer nu Blatt, rechtfertige die eher O'Connell fie betra wundern dürfen, Wenn wieder in Aufruhr gerathe Die heutige Beförderungen i an aufwärts, we vorgenommen. Auch , demselben Blatts angezeigt; es befinden fi e General-Prokurator O'Loghlen, Dichter Edward Lytton Bulwer. Ö Gestern um 12 Uhr begann das Musikfest, tvelches zur Nachfeier der Krönung in der We Die Kirche war sehr besuch glänzend, daß nur die d Die Königin
Eine Reform in diesem weige der
in BLF)??? „? i r
"“ Milton In, LF
mehrere zahlreich be YMMD?) wurzde, ät): Uebereinstimmun - rmmg am as ar ament um Ein 1“: run e eimer Ab im- mung bei den Wahlen, allgemeinen SZMMZchTZ und kürzskerer Dauer der Parlamente zu ersuchen. : Utzterm 1. Irini hat GrafDurham in Quebek auch den einstweilen von, Sir Z. Colborne, als interimistischem General- Gouvexneur, eingesehten speziellen Rath, der bis zum 16. Juni ** prorogirt war, auf elöst. Die Proclamation, welche der Graf leich nach setper nkunfc erlassen (s. das gestr. Bl. der St. Z.), _ g'ten sich beide Parteien in Kanada zu ihren Gunsten aus; , beide hatten ihn auch am 28ften bei seiner Landung mit glei- . An der Gränze der Vereinigten Staqten dauerte die Aufregung noch immer fort, und einige Britische Offiziere, die kürzlich von Ober-Kanada aus in De- troit gewesen waren, hatten dort die grdblichsien Beschimpfun- en ?Htt-„dem'Pöbel erdulden müssen; man schrie: _ - ort). hinter ihnen her und bewarf sie mitKoth und faulen Eiern. von ;„DieBehörorn thaten indeß auf beiden Seiten ihr Möglichstes, um der? Frieden aufrecht zu erhalten. 11 Brockvrkle tn Kanada auf das Amerikanische Dampfboot „Te- legraph gefeuert“ hatten, um die Verbrennung des Britischen Dampfboots „Sir Robert Peel“ zu rächen, waren sämmtlick) *» gefangen geseßt worden und sollten schwer bestraft werden. Andererseits hatte aher Graf Durham auch eine Belohnung „. 'Von 1000 Pfd. für die Entdeckung und Einbringung eines jedeii ;zder Theilnehmer an dem Attentate auf das Dampfboot „Sir Robert Peel“ auSgeseht. Der hGouerneur des Staats New- war i m ü riiens éerin ent e en- gekommen und hatte ebenfalls BelohnunJen vohn 500, WZ IZM und von 100 Dollars für die Einbringung dieser Uebel- thäter versprochen, von denen er vier", nach eidlichen Aus- vom 4. Juni d _ Für alle Fälle wurden indessen von bei- Ten Seiten an per Kanadischen und Amerikanischen Gränze _VUppen konzentrcrt, um Leben und C'ig xtrg'en Eintvohner zu schützen. Jm; seinem Stabr von “Qaebck nach Ober:Kanada begeben, um a Komnianpo uber die dortigen Englischen Trapper: zu über- an d Sir G. Arthur soll, „als Gouverneur von Ober- käma a, in der Vxerwaltung, Mit vielen Schwierigkeiten zu pfen haben, da diese Provinz einem Bankerott nahe ist.
eß Trollope liegt im
fährlich krank danieder. aben die Radikalen vor kurzem wieder - ., , uchte Versammlungen gehalten, in weLchen daß ihm sei mit den Radikalen von wandlung mit
ens fürs er
n Umwan cher Freudigkeit empfangen.
Z itung nZFeldec eine große Menqe n der Armee und locke, vom Die ute nw „
[che die Königin bei Gelegenheit der Krönung ; Le , ckck? zu 32 Ernennungen von Baronets werden in „)J ch darunter der Ir; der Astronom Her- '
ell und der
siminsker ; Abtei veranstaltet t und die Versammlung so es Krönungstages selbst sie an Pracht
selbst wohnte indeß dieser Festlichkeit '
Versammlung des Comité's, Welches der Gemeinde- nt hat, um ein Fest zu Ehren der hier Botschafter zu veranstalten, wurde am daß dieselben die an sie gerichtete Einla- Man beschloß hierauf, das Diner am 10- d sowohl die Minister als die vornehmsten den, um dem Feste alle nicht eingeladen werden, inschluß der Cor- Die Einrich-
nicht bei. . In einer rath von London ernan anwesenden Krönungs- Sonnabend angezeigt, dung angenomme . Juli zu geben un der der Opposition dazu einzula rbe zu nehmen. Damen sollen Zahl der Gäste soll überhaupt, mit E lieder, nicht über 600 betragen. chmückung der Guildhall soll ziemlich dieselbe bei dem großen Fest, Welches die Stadt London dort der vorigen Jahres de Der Morning-Post zufolge, son Bayern seit einigen Tagen in London, to; Se. Königl. Hoheit soll angeblich schon am Krönung hier eingetroffen seyn. Der Marquis von Waterford hat wieder durch einen neuen vermehrt und ist abermals vo einer Geldbuße verurtheilc worden. onnabend früh um 5 Uhr mit ein paar Freunden und e Oriolet durch die belebteften Straßen von London öie Fußgänger bestimmten Trottoirs gefahren. Beamter, der dies gesehen, aber lange nicht erreichen können,
' ro [(m-, ' namhaft macht. P c aatton
um der beidersei-
Sir John olborne h
porations ; Mir Jung und ryn wie am ,0. Novem
freudigen “Einpfang, dec Sr.“?- ?ajcsrät dem Könige zu Theil wurde“, ais Hdchscdiesclben gestern auch unsere Stadt besuchten. Dcr Hömg nahm aUc Dcpritacionen seiner Ostfriesischen Haupt- sradi 1ehr huldreicl) auf, und vor der Abfahrt dankte Höchst- de-riclbe für Die in „dieser Provinz von den Ostfriesen ihcm be- imeserre 'Linhänglichkeit und fiir die gute Aufnahme insbeson- dere m der Sta_dc Emden, dercn Bürgern er bekannt u ma- chen befahl, daß er die guten Gesinnungen für ihren Landes- herrn, wovon alle Anstalten und Zubereitungen zu seincmC'm- ysange (so weit es die Kürze der Zeit erlaubte) zeuqten, zu ichäßen und zu würdigen wise, und Se. Majestät, wégen die- ser Kürze verhindert, die Stadt und ihr Sehenswerthes in „Augenschein zu nehmen, läßt uns hoffen, bald län ere Zéit den leutseligcn Monarchen wieder zu sehen. Nach der 213
der allgemeine Volksjubel fort; die Bürgerröchter, 140 an der Zahl, wurden auf dem Rathhause fetirt; an me reren Orten gab es Luscbarkeitcn; Lärm und Getöse, Freuden?
r Königin gab. befände fich der Kronprinz jedoch im stren
Nieder1a*nde,
Aus dem Haag, 2. Juli. Se. Königl. Hoheit der Groß- ni og von Baden, der vorgestern mit Sr. Majestät dem Kd- digte auf'dem Luftschlosse ix_n Bosch speiste, empfing gestern das pomatische Corps und die Königl. Minister und wohnte spä-
ter einem Diner bei das von Sr. M "e ä * - ' - - Gegeben Wurde. , a] | : wiederum im Bo1ch
seine tollen Streiche
in betrunkenem Zustands inem Frauenzimmer in einem a- ;_; auf den füx " Ein' Polizei- war ihm nachgerannt, h k) * bis das Kabriolet beim Umbiegen
Belgien.
Brüssel, I,Iuli. Der Moniteur enthält eine Berich-
ber die von anderen Blättern angegebene Zahl der n_ Militair; Gefängnisse. esangenen bewohnt und daher ungemein
ge im hie
ck von 200 Dasselbe sollte
783
überfüllt seyn; es folien sich jedoch jeßt nur noch 93 darin be- finden, nachdem vorher 50 Individuen fortgeschafft worden sind.
Der König und die Königin smd gestern durch Namur ge- kommen.
Dänemark.
Kopenhagen, 2.Ju1i. Gestern Nachmittag um 3 Uhr nahn_1en Se. Majestät der König zu Pferde in Begleitunq der Königl. Prinzen nebst einem zahlreichen GEWI? Dänischer, Russischer uyd anderer anwesenden Offiziere die General-Revue uber sä„mmtltci)e Truppen vor. Ihre Majestät die Königin und shmmtluhc Königl. Prinzessinnen folgten in Wagen. Nachdem dte_21[lerhöchsien imd Hohen Personen durch die Truppen-Linie pasnrt waren, begaben sich dieselben in das auf dem Norder; felde errOchtetr Königl. Zelt, wo alle Trupven im Parade- marsch vorbrizogen, worauf ein Manöver auSgeführt wurde. Ngchdem dre „Truppen_ in die Stadt cinmarsckzirt waren, ließ, der Königm sie yämmtlich vor dem Christiansburqer Schlot]? vorberdeqßliren, wo Allcrhöchsrdiesclben sich auf hem Schloßplakze aufxrellren, während “Sc. Kaiserl. Hoheit der Groß- fi1i'st-Thronfolger von Rußland, Welcher durch Unpäßlichkeit ver- hindert war, der Revue im Felde beizuwohnen, von deri Schloß- xnstern arts zusah. Hierauf begab sich der König nebst säriimt- lichen Prinzen ms Schloß, wo er dem Großfürsten einen „Be- siixh abstatterr. Die schöne Haltung der Truppen und die Prä; zmhn, womit die Manöver aUsgefÜhrt wurden, erregten alige- éteimiev ?ewUtiLLeT'lx'tÉngBurl!Istmachten1 diesen militairifchen Aufzug
' aren'o : euiunc er die viele * Anwesenden aller Klassen. 9 3 f n Tausende ion
Vorgestern Nachmittag gina das Kaiserl. Russische Danipf- '“
schiff „Herkules“ von hiesiger Rhede südwärts ab.
Deutschland.
- ** Leipzig, 0. _Zuli. Der Bau der OJKilitair-Kascrne a11f der Basty: an der Stcrniwxrte schreitet rasch vorwärts, da die VVWAT'ÖMSU dazu von den Militairs selbst gemacht wvrden
waren. Das Gebäude wird mehrere Compagnieen der hier .
garnisonircnxzezr zwei Bataillone leichter Infanterie aufnehmen, und den ijizteren derselch soücn Wohnungen innerhalb des Schlosses selb-Ü angewiesen wcrden. Wenigstens zweifélt man, daß das Kömqliche Kreis ; Amt in die durch den AuSzug des
AppeUarionxß-Gerichts und der Kreis-Direction erledigten Räume ; im Schloßhofe verlegt wir_d. .Das Post-Gebäude soll im Sep; tember von dem Ober-Poyr-Amte und jrnrn beiden Königlichen ?
BehYdetiGéze'ogcn werden. „xis -'e ellschaft der wandernden Landwirthe die seit kur; zem in Sachsen besteht, hielt vor wenigen Tage:,i eine Zusam-
menkunft in' Leipzig, wo se von der hiesigewdkonomischen So- Ü cietäc und oer naturforschenden Gesellschaft aufgenommen und ;
hegrüßt w/r/trde. Die _Gcselxschaft der Loge „Minerva zu den
., Palmen hritce bereuwillig ihr Lokal zu der Versammlung
ZZchegtFl-I, die durch dee Anwesenheit einzelner Behörden er- a .
Nach dem so eben auSgrgebrnen Juni-Berichte über den ?
Bgcnwärtigrn Stand der Arbeiten an der Leipzig-Dresdener- ?isenbahn sind tm vergangenen Monate 920,0-15 Kubik-Ellen Lidmassen bewegt worden, die Arbeiten an der Elbbrücke bei
Riesa so Weit gediehen, daß die 11 eiler über die älte volle-ndetsind, die Pxfeiler am Viadukt-beRoderau zum gZßtfen Theile (Nr.,1 bis 58) bis zu 0 Ellen höher über den Null- punkt der?) Riesaer Elbmessers aufgemauert und bei den Pfeilern 50 bis_ 6» dtrGründung auSgemauert, bei der Ueberbrückung des ZichöUaUthalcs (ivrbei (58 Mann beschäftigt sind) 5 „Brük- ' kenglieder auf_den Pfeilern aufgebracht, die Arbeiten am Tunnel zu Oberaii nher **:; vollendet und Überhaupt ]1'„*2 Meile Platiie fertig sind. In der Mitte des Juli soll die Bahn von Dresden ab eine Meile weit mit Personen-Fahrten eröffnet werden, Weshalb ZLokomotivcn (davon 2 unmittelbar von Ham- burg aus auf der Elbe) und ungefähr 2“- Personen-Wageridort - angeklangt sind). DicPcrsonen-Frcquenz im Juni nach ONachern befragt m 1% Fahrten 21,460, und die Total-Einnahme seit * IrkffdnunZz der Tsöahn (usie bereits erwähnt) -“1-Z.2,000 Rthlr., was Z
i er erzm ung U ammen e alten dir [ ' ' ! 074" ? pCt. gebracht Fat. gh , ctien berciis auf „
Chemnilz, 4. Juli. (Leipz. "LT. J.) Am 2. Juli fand
hier die zweite Gcneral-Versammlung der er ebir i en Esen- bghn- Weseljscharci'ratt, wobei 459 Actionairzsg 53111 sFerien 'mit ; größte bekannte Schiff. einer durch die Statuten bedingten Stimmberechtigung von ck 1245 Stimmen vertraten. Der Vorsßende des Direktoriums, Herr Bernhard Ersensiuck', eröffnete dieselbe mit einer Rede, worin er die zu berathcndcn Gegenstände kurz andeutete. Hier- auf verlas der Bevollmächtigtc der Gescljschaft, Herr Buchler, hen Geschäfts-Bericht. Der vom Direktorium gemachte Vor- 1chlag, dic Vorarbeiten zu Ende zu bringen, um mitihrer Hülfe die endliche Genehmigung der Regierung zum Baue zu erhal- ten, __fatid V0n111ch1'el'en Sciten Widerspruck), indem man nicht nur die fiir die Eisenbahn-Anlagen in neuerer Zeit eingetretenen ungünsti- gen Trcigmsse anführte, sondern sogar in Fraqc stellte, ob es nichr besser jeh, nur rincn Theil der projektirten Bahn oder vielleicht eine ganz aiidere Linie zu wählen. Die Vertheidiger des“ Antrags ? des „Direktoriums machten bemerklich, daß in dem Vorschlage der Gegner nicht die SUÉpcndii'Ung des Baues, sondern das Vcrrvcrfcn drssclbrn liege, da dir Regierung als unrrläßliche Bedinguzig ihrer Genehmigung die Vorlage der speziellsten Pläne1 fur dir ganze Bahn gcsteilc, und daß, wenn man die ziir Bo_11endit:tg dcr Vorarbeiten nörhigcn Summen verweigere, dicse (Herr_ehmigung nicht erlangt werden könne. Der Antrag des Direktoriums: „Die Genchl/Vcrsammlung genehmigt, daß ziir Erlangung des Privilegéums dic Bcscrebungén des Di- rectoriums fortgeseizt und die Vorarbeiten micVeranscbiagunqcn Miche circa 0000 und cinigr hitndcrt Thaler betragerr beenbioé werden“, wurde mit 831 _qrqen 3 Stimmen bejaht. , ck
Emden, 2. Juli. Die hiesige Zeitung berichtet“ Über den
breise währte
1
chüsse dauer-
ten T„ag und Nacht hindurch. Jm Klubdhaufe endigee eino zahlreiche Tafel und Zuletzt ein Ball die Feier , welche bis um Tagesanbruch ver ängert wurde. Keine Unordnun en, kein nglück, sondern allgemeiner Fro sinn zeichnete das est aus. Hamburg 5. „Juli. Dem ernehmen nach, werden Se. KKistkl- Hoheit der Großfürst Thronfolger morgen in Lübeck erwartet, und dürften ihre Reise unverzü lich von dort hierher fortseßen, höchstens ynterweges in Oldes oe anhalten, um da- selbst ein Frühstück einzunehmen und die Saline Zu besehen. Es sind zu diesem Behufe auf der ganzen Route “24 Relais- Pferde bestellt.
Spanien.
' Madrid, 221. Juni. Der Oberst Wylde ist am 2011er: hier angekonxmcn,gnd man glaubt, daß seine Ankunft mit dem Untrrnrhmen _Munagorri's in Verbindung steht. Er ist der Meinung, daß, wenn Cabrera in Nieder-Aragonien geschlaqen werde, dre Bewohner der nördlichen Provinzen sicb sogleich“ in Mass gegen Don Carlos erheben würden. '
Spanische Gränze. Der En li e Courier e “ aus San Sebasrian vom 2-1. Juni? 1Zi,)Der General FIM neil “hac "21,000 Piasier für die unter seinem Best [ stehende Yweswn erhalren. Seit der Rückehr des vor. O"“ onnell ins „Hauptquartier abgesandten Obersten Puy geht das Gerücht, der General werde das Kommando in Guipchoa niederlegen und m Aragonien ein anderes unter Oraa erhalten. Als sein Nach- foiger wird Iauregui genannt. Unter den Artillerisken der Le- gio_n greifen ansteckende Krankheiten immer mehr um sich, so * daß die Truppen Hernani verlassen haben ynd jeßt unter Zelten ; sehen. Die Krankheit soll eine Mischung von Cholera, “elbem [ Fieber u-nd Typhus seyn“. Die neu errichtete Karliskische unta
von Gurpu'zcoa hat eine Proclamation erlassen, worin den Be; 1 wohnern dieser Provinz angezeigt wird, daß, da Don Carlos 1
“[ bedeutende Geldsummen von fremden ONächten er alten abe
; sie zclzt nur dee Hälfte der sonst von ihnen gefordeß'ten CYntri: burtonen zu zahlen brauchten; in kurzem werde man nur ein Vterrel, 'da_nn.etn,Achtel fordern, und so fort, bis die Einkünfte : des Königs hinreichend seven, den Krieg zu führen, ohne daß [. er nöthig hätte, seinen geliebten Unterthancn Contributionen [ aufzuerlegen oder Geschenke von ihnen anzunehmen.“
Portugal.
; nach Cmtra abgegangen, wo sie einige JNonate verweilen wer- ; drn; doch ertvczrtet man sie noch vor der Niederkunft derKöni- . gm, der man im September entgegensteht, hier zurück. Es haben keine weitere Unruhen stattgefunden, und die sechs Bqtailloxne der National-Garde, deren Cntwaffnuna von . der Regierurzg beschioss'en wurde, haben ihre Waffen ruhig ab- . geliefert. Die Minister haben es indeß für rathsam gehalten,- . sich _mrt den- Chartisrcn zu verbinden, um durch energische : Maßregeln die Wiederholung ähnlicher Auftritte zu verhindern. ; Die Gehalte der Beamten werden noch immer nicht ge- _: zahlt, nur die Zoll - Beamten von St. Ubes haben das ihrige ] erhglten, weil ste herumgingen und um Almosen für ihre Fa.- , mrlien batezi. Unter d_iesen Umständen dürfte es den Schleich.“ ! ZFUW" nicht schwci' fallen, sich mit den Zoll-Beamten zu ver; , aen. weniéon 1321?) PRIMUZ'TUWM Anführer Remeschido hört man „ „ er, e: em te r ierun_ ener i ere ' ] ihn ergriffen hat. 9 c; I sch Maßregeln gegen
1 Türkei.
Konstantinopel, 12. Juni. (Journ. de Smnrne *
Der Mtnrster_ der auswärtigen Angelegenheiten, Reschid Pa,- sck)a, hat amw -ten d. M. in Therapia eine lange Konferenz mit dem Franzönschen Und Englischen Gesandten gehabt. Ueber den Gegenstand dieser _Verhandlungen hat “noch nichts im . Publikiim verlauter; index; glaubt man, daß dieselben sich auf 1 die beabsichtigte Einführung des Sanitäts-Systems beziehen. ' Der Sulta_n hat den Ober-Schiffsbaumeister, Herrn Rho- des, mrt der Erbauung eincr Dampf-Fregatte Wü “250 Fuß
Ä Länge und “15 Fuß Breite beauftragt. Ferner sol] ein großer Dreidecker von 1-10Kanonen erbaut werdcn; derselbe würde
: urn die Hälfte größer werden, als der „I.?ahtnudjeh“, das
Vorgestern brach auf einer aus dem Schwarzen Meere an- gekommenen Fregatte„welche in Bujukdere vor Anker laq, FeeäeZaußÉ “21,01: BemxhunöiW daffelbazu löschen, waren ver-
1 i eme m er e lie enRe Rui“ ' HülfxOherZTeieilte. g * "sche BWI zur
* ie egirrung hat eine Verordnung er ehen la en dur welche alle hiezetiigen, welche des Schußes ?incs EL'oZät'schch!) Konsuls genießen, ohne dazu wirklich berechtigt zu seyn, wieder
Der Bau der prächtigen Kirche wel e die "* isii ' ?[t'mrniei' iti Pera begriindet haben; ist c11,0l1ko111r111ehn ZFHIZZF und ihre Einweihung wird im Laufe dieser Woche statthaben.,
„ Der Baron vonRückmann und seine Gemahlin find heute mit dem Dampfboot „Ferdinand 1.“ von Galakz hier eingetrof- fen. Herr von Rückmann wohnte in Bukarest der ersten Siz- zYng der Ständc-Vcrsammlung bei, in welcher der Firman des Sultans perlcscn, wurde, den der Logothec Aristarcbi überbracbc hatte. Dies gcnugte, um aller Oppofition von Seiten der Bo- ]aren augeribiick'lich ein Ende zu machen.
. Die „Zivisrigkcicen, 1velche sich in Fo1ge eines Mißverständ- tiisses zwischen mehreren Mitgliedern der Gesundheits-Kommis- sion exhyben hatten, und in Folge deren der Doktor Bulard ausgexchiedcn War, scheinen jelzc ausgeglichen zu seyn, und der Doktor Bulat'd :| zur Wiederantretung seines Amtes aufgefor- _dert wordrnq; derselbe bezieht außer einer Entschädigung von „30,000 Piajrern ein monatliches Gehalt von 7500*Piaskern. Urbrigens hat man jeßt bcschloffen, daß jede Gesandtschafc sich bei den Berathungen der Kommisfion vertreter: lassen solle, da- t_titt die Geiandten in den Stand gesexzt werden, die Zweckmä- ßigkeit der zu ergreifenden Maßregeln zu würdigen, da doch viele derselben für den Handel von großer Wichtigkeit find.
Ein heftiger Sturmwind, von Hagel, Blitz und Re en begleitet, hat in der vergangenen Nacht hier unö in der lm- gegend großen Schade]: angerichtcc. Der Wind wehte mit solchem Ungestüm, da!; die Häuser wie bei einem Erdbeben scththenS
us mnrna wird emeldct da“ die “& “ ; "ck MfgeYk'kaZßc- g , 13 ).esi daieibft gänz _ „pie ie le und Brraxibungen, wel e eic eit ' 'ich sehr vermehrten, haben, trotz aller dagegén exgriffetxieYZRTY-r
regleln,“nych 111chs nachgelassen. Zwei Juden, welche die anqex xtreme stimme als die Anführer der Banden bezsichnete, welche die Hauptstadt beunruhigeir, wurden vor einigen Tagen verhaftet,
1 1 1 ! 1 1 in die Klass dci“ Raja's gewiesen werden. 1 ! :
Lissabon, 27. Juni. Der König und die Königin sind '