Die Furcht_ vor dem Grafen soll so groß seyn daß die e in Berga nicht im Stande smd , allen an ,fie erge- rderungen zu genügen.
T ü r k e i.
17. Juli.
nächs1ens mit erhöhtem R treten dürfte, Wodurch Ivo sacrsam wjderle hier lebende?) Fraxlzose wovon an wo die Ab» Maubourg eine [M ck auch hier äußerst derä gen Woche eine auß *" trat in den lelzrcn Tagen früh u“ ng der Atmosphäre ein, daß vin ngen und sogar Fieber zug,“: von starkem Hagciwettec [WM, und bedeutende Verheerxm'" serer Nähe anrichteten, * Berichten aus Sia“ durch) die Ankunft der Vici? erst lebhaft seyn, Undf-Zirdn“q
en Jahr Verzicht leistete, den Staatödienst ein besten manche ausgesprengte G _ Der estrige Tag ist den “eier vorüberge angen, s Botschafters _ Das Wetter zeigt fi Anfang der vor:
und auf dessen Weigerun Faust Blutrache zu üben.
M. berichten Näheres von dem Courier in einem'fünf rlitten hat. Man giebt keit zweier Juden Schuld, welche ausge- iesem Courier nach Bona abgehen ZweiSpahis von der zwölf 2 jüdische
Niederlande- Wiederin
Das Handelsblad versichert sche und Französische , so wie na- "rankreich die d, wie fie durch den Trak- abermals in Frage stellen die seit dem Abschlusse des r Schuld bezogen sich die Re- beiden genannten Regierungen eichnet das das Nach-
Genugthuung u verschaffen, schlossen seyn, *mit eigener aus Bona vom 24sken v. Raub ; Anfälle , LieueövonKonstanti den Unfall der Unvorfichtig schweißt hatten, und 20,000 Fr. in Mann starken E HandelSleute weggeführc.
sofort 50 Chasseurs 11 aus und gab ihnen Dup nun an soll die Korrespondenz nur ein doppelter ESkorte den 800 Mann Türkischer Miliz und Geschütz in die Umgegend aus die Araber früherjährlich a Derselbe besteht proviantirun Straße von ger an dem F geschlagen.
armen Gegend, Aerndte war beendigt. Ob Streif uge am raberstämmen in der Umge binnen 14 Tagen etwa
Amsterdam, 6. Aug. henden Fo
wiederholentlich , Blätter über die Abfi mentlich darüber berichteten, daß Theilung des Gebietes und der Schul tat der 24 Artikel festgeseth worden, wollten, ungegründet sey. Traktates rückständigen Zinsen de ciamationen, die
zu erwarten habe, eisblad al 0 den Widerspruch aller Ni Wir erhalten, sagt das Berichte aus versci) drr Feldfrüchte. daß »drei Viertheile durch die nd als gänzlich verl Marseille sind ebenfalls
daß Alles, was Engli chten der Londoner Konferen England und
Welchen der Franzdfische
ne entlegenenHohlwege e (Journ. de Smy rne.)
Hohen Pforte eine sehr wichtige Bera- Tag dauerte, und in der Verwaltung einzufüh- Unter Ande-
Konstantinopel, d bei der welche fast den ganzen ck die in mehreren Zweigen der rmen _m Erwägung gezogen wurden. n dreier Versammlung eine für den Ackerbau und [ schr Wichtige Entscheidung getroffen; es soll nämlich emelder) ,die,Getraide-Ausfuhr freigegeben, und das Verproviantirung abgeschafft werden. ser Vorschlag noch auf eine starke Opposition im welche vorzuglich durch Reschid Pascha besei-
“rafen Latour- eWesen ist. an Zerlich; nachdem wir zu Gestern f
ordentliche Hitze [) _ „ Abends eine solche Abkuhlu Menschen fich starke Crkdltu haben. “Mehrere Gewitter, welche vom Meere heraufzogen an Oel; und Weinb wiß Ursache qaglia wird Griechen und Mor vorjährige Abwesen
fie würden mit d Gold mit sich führen. skorte, ein Fou find umgekommen, Auf die Na
Nur auf renden Re
rage-Beamter und 3 Franzosen wurden gefangen sendete man von Konsiantine 25 Spahis nach Medjez-Hammar likate der verlornen Depeschen mit. mal wdchentlich und mit Es waren am 13. Juli 100 Spahis mit einem Stück um den Tribut, welchen chmet-Bey zahlten, einzutreiben. Theil inNaturalien und soll zur Ver- taillon, welches an der hateinstweilensein La- 7Lieues von Konstantins, auf- einer minder
man von den , und auch diese Reclamationen bez
s befremdlich und wohl geeignet, cderländer zu erregen.
lsblad, schr „ungünstige 'schen Plälzen über den Stand t man vom 31sten v. M., sien schweren Sturzregen rachten sind. ünsiigsien „Erwar- m Rhein und aus ungünstig. Ueberall ist der haltenden Regen nicht ein-
(wie schon 9 System dcr . früher War d." Divan gestoßen- Worden sey
ergen in un Einige Tage
denken un
dieser Erscheinung. _ Nack) die dortige Messe enländer äuß
eit reichlich entschädigen. S p a n i e ,n. In vergangener Nacht ist ein Co
ils-Präsidenten und einem eig: vittwetcn „Königin an Espartex
Weg mache . iedenen Franzds
Rouen schreib der letzten aus Aegypten eingegangenen Nach- an beim diplomatischen Corps eine ungewöhn- Der Sultan soll sogleich, als er vom Aus- er Flotte Mehmed Ali's benachrichtigt wurde, die ge; Befehle ertheilt haben, die in den Dardaneilen statio- s Kayudan-Pascha zu verstärken, damit sie im der .)[egyptischen Forte zu begegnen. Die Ge- h hen Mächte, vorzüglich der Englische und Fran- die Voliziehung dieses Befehls zn hinter- , , , ihre Höfe es zu keinem offenen Ausbruche der, Feindseligkeiten würden kommen lassen, und daß nöthigenfalls, sehr “energische Mittel zur Aufrechthal- Ruhe im Orient anwenden würden. Wenn diese Nach- richten ,auch nicht verbürgt werden können, Frgnkreich und England sicherlich keinen Krieg im Orient, und haben an Mehmed Ali die Anzeige ergehen lassen, daß sie je- den neuen Angriff als eine wider sie gerichtete „Beleidigung aufnehmen würden. Der Pascha wird jetzt auch wohl gezwnn- en werden , der Pforte,seinen Tribut zu entrichten und vor allen Dingen seine, feindliche Stellung gegen dieselbe aufzugeben. Die Ottomanische Flotte liegt noch immer in den Darda- nellen vor Tinker, um ,hier ihre Vorräthe jeder Art zu ergän- zen. Auf einigen Schiffen “soll “eine Art Typhus ausgebrochen weicher das Auslaufen der Flotte bis je t verzögert hac. Zwei Lancier-Regeimenter haben in diesen wagen die Haupt: skgdt verlassen, um Wahrend der Dauer der starken Hitze in ei- niger Entfernung v,on,derselben zu la ern; dieser Umstand hat zu dem unWahrschemlichen Gerüchte [nlaß gegeben, daß diese!- ben zur Taurus-Arm
richten bemerkte m
oren zu bet ck Bewegung.
umgeschlagen u Bordeaux und tungen völlig zu Wasser ge Ostpreußen lauten die Beri kann aber bei dem an
so daß er zu faulen beginnt.
Belgien.
Brüssel, 6. Aug. Die Belg
heute die Antwort des Königs auf die elbe lautet:
zum größten Truppen dienen. Das „Ba onstantine nach Stora arbeitet, [Wehen Oued- Baba, Zwei Lieues weiter abwärts, in wird ein verschanztes Lager erst Mirbek mit 20sken wieder zu Bona eing gend von G
8000 Fr. an Tri-
Madrid, 30. Juli. _ rier mit Depeschen dcs Come händigen Schreiben der ver:
eh jetzt, daß der
nirte Flotte de -Stande wäre , sandten der öfische, bemühten sich, ibcn, und erklärten, daß
Roggen reif,
gebracht werden, abgegangen.
Es ergiebt si durch die letzten ihm vo en bewogen word ämlich in diesen Jnstructionen, nug zu seyn glaube, zu erobern,
Graf von Luchana namemi Ministerium übersandten Zr en ist, seine Entlassung zu verlange
wenn der Gen Makoto mit Eis» so solle er wenigstens 1“ des Generals Oraa .. 10,000 ONann von der Li Espartero antwort tneuen Klagen, und um überzeu“ te Königin von seinen Depeschen van Halen ab, um
seinen Spahis war
ischen Blätter enthalten Adresse des Luxembur- „Meine Herren, es ist daß wir uns in einer schwierigen das; die Regierung Aufopferung anneh- e Lage besonders verwickelt, Limburger Deputation auSge- utschen Bunde. W
Auf einer Seite stehen angen find, auf rper, der in gewisser d der außerhalb des fick) die großen Mächte bewe- daß wir gegen“ viele po- s anzukämpfen haben; nichts zu thun , Was
von seinem er hatte von den ' und Medjez-Hammar buten eingetrieben. Ein Korrespon deaux“ hatte [ich sey zu schwach, b'lokiren; überdies sey vo
chadcn des
„Moniteur parifien Schreibens müßten bede Escadre eingetroffen seyn; die unterweges u
Es hieß n ral nicht stark ge ugrcifen und Estella listen beschäftigen, bis Cabrera Ersterem gestatte , Centrums zur Nord- auf diese Instructionen mi daß die verwiccwe sandte er den General
ger Provinzial-Rathes; dies nicht in Abrede zu | Lage befinden, aber sich der Sache Luxemb men wird.
dent aus Mexiko im „Indicateur de Bor- so wollen doch
das dortige Französische Geschwader Mexikanischen Küste zu n die Küste nicht mehr fe die ganze Blokade fruchtlos und zum Französischen Handelsstande “ erwiedert zur Beruhigung, utende Ver
seyen Sie überzeugt, urgs mit Eifer und Was unsere p wie ich bereits gegen die Beziehungen zum De infiusse unterworfen. denen wir Verträge eingeg Deutsche Bund, ein Kd
bar ist (])as tanZ
ämmtl' e den der 1 “ck H f Armee zu senden.
m September a
sprochen, unsere einem doppelten T die fünf Mächte, der anderen der Beziehung unfaß Kreises wirken kann, in we gen. Eben so wenig läßt sich leugnen, [irische Leidenschaften jen ich glaube, es liegt in un dieselben aufreizen könnte. Europäisches O) denschafren sich ni Schwierigkeiten bedeute während der siehe bewiesen zu haben, Sie dürfen also ni zu behalten, zwe 1831 einen nacht
Krnntniß erhalte, sie direkt der Königin zu Über Der General Romarino, et keine Anstellung in | im Begriff, nach Fran s Gerücht v
seit dem Ab- skärkungen bei Last-Korvette „For- nd bleibe dort,
82 Kanonen gehe ungesäumc
5proc. Rente 111 Fr. 35 C. bhaftigkeit in Eisenb
Die Bahn von Termin eine sehr geringe Divi-
welcher aller seiner Bemühungen dem Heere der Königin erhaiim kreich zurückzukehren. erbreitet, daß das Hau Anleihe von 10 OMUionen Franken - Bergwerke von Almaden
des Privat-Schreibe Ministerium ist no 2011611 nochj“ d allen anderen Sein Ultimatum"
gange jenes - der dortigen tune“ sey mit Proviant für dieselbe und das Linienschiff „Triton“ von nach dem Golf von Mexiko ab.
Börse vom 6. August. Fr. 75 hC. Einigeh Le rend erunterge en. den nächsten halb von 850 auf 815.
konnte, 1 Es hat sich hier da sich zu einer ng der Quecksilber
hält nachstehen
Rothschild gegen Ueberlassu verstanden habe. _ Die Times ent aus Madrid vom 25. Juli: „Das immer unverändert. da er aus Mangel an Geld un 0 unternehmen vermag.“ Don Carlos hat in den denen jedoch, na sien Städte und ck wenig für dieO Truppen der Kdni
seits des Rhein serem Interesse, Die Luxemburgische F er Bedeutung.
ahn-Actien ,
Zproc. 80 St. Germin,
die fortwä heißt es, gebe für dende, sie wich, des
Wenn die Lei-
würden sich die ee abgehen würden.
Wie es heißt, her die Regierung den Plan, in Bujuk- Militair-Kolonie anzulegen. , _ Freirage sendete der Englische Gesandte einen außerordentlichen Courier mit dringenden Depeschen für die Engliiche Gesandtschaft nach Persien ab. er wcrd morgen nach London abgehen. , Alle aus den ,verschiedenen Häfen des Schwarzen Meeres eingehenden Nachrichten lassen die Verluste, welche die Russische . Marine durch den Sturm am 10. Juni erlitten, weit beträcht- licher erscheinen, als man anfangs glaubte.
I n la nd.
Schloß Annaburg. _ Hündert'ä ri es ("ubi- läum am GebnrtStage .Sr. Majestätjdßs gKöniZJs. _ Am ,3. August feierte das hiesige.,Militair-Knaben-Erziehungs- mit mit dem Geburtstage Sr.-Maje|ät des Königs 'zu-" Fest des hundertjährigen Bestehens der Anstalt. ; Oekono-
iomenc von gerin cht in diesel e mischten, nd verringern.
die ich nun in
Espartero befand sich am Tschekmedscbie eine
Logroi'io , _ Ilm vergangenen
dürfniffen nichts z noch ein tiefes Geheimniß. Provinzen 24,000 Abzug der für die Besetzung der Lini rationen bei Estella ü beklagen sich darüber, Kariisten, die ihre 3000 DNann O),?unago Hand ihren Sold emp bestimmten Geidsendun gen seyn sollen, nicht Balmaseda ,
unternimmt Streifzüge bis d hat kürzlich stimmte Sendungen von wird stets durch die Land Transport nähert, woran keln hervorstü zurückkehrt.
mit seinem au
vallerie bestehenden fliegenden (19 13010 in Belage
Belgien bin, an Luxemburg nehme. en Wunsche, Sie alle haben die Unfälle von Unterhemd-
n Jahre, welches Interesse ich cht an meinem lebhaft eklicherweise uß auf den Gang der die nachtheiligen Wirkun deren Eintritt, zu , daß nichts von dem, werden wird, und daß schlicher Kraft mdgli alts- in Dinant wur
Großbritanien und Irland.
London, 4. Aug. Der Herzog Krönungs-Botschafcer na nschaft auch der Kaisers von R hn Lord Mo'rpeth, Herr Crow, Lord der jetzige Lord Burling er bei der bevorst
Mann konzentrirt, von Ein anderer Ex-
Garnisonen der vornehm en erforderlichen Truppe brig bleiben. daß sie schlechter besoldet we Rückstände erhalten haben, rri's in jeder Woche von unsichtbar während die für die Nord-Akm blick) von Madrid abgeg Der Kariikkiiehe -' Sierra de B Riazo, Bociguillas und F für Espartcro's Armee weggenommen. :
von Devonshire, der sich ei) Mailand begeben soil, Krönung Sr. ONajc- Moskau bei. der jetzige Staats-Se- Robert Grosvenor und Dem Verneh- Oesterreichischen Kais [ls mit einem ehr glänzenden Gefolge er- Aufwand nicht fehl ham's gestri ill in der
ifcln. Unglü heiligen C'infl
Es ist schwer, eiten, selbst lange nach s seyn Sie Überzeugt
als Britischer Wohnte in. derselben Eige stät des ]“th regieren Damals begleiteten i cretair für Irlan Herr Cavendish, men nach, wird ser-Krönung ebenfa inen und es an Lord Brou dische Zehnten- den Ministern sch hauptsä des Appr
lungen geübt. ßer Begebenh
die Umstände erlauben, Alles thun werde, was men Während ihres Aufenth ion von dem meister hielt e ion erwie 'en-Wein anzunehmen, „ athhause in uf das eine un elzc verweilt die Dep ch Brüssel bege im Minister- daß sie sich itteln der Vollziehung
ußland zu
de die Luxem-
Rath feierlich begrüßt, welche. der
Munizipal- gen, die ange ine Anrede“ an sie, "angekommen sind. derte; hierauf ersuchte“der Bür- und der ganze
n welchem
burger Dcputat und der Bürger dent der Deputat ster dieselbe, den E Zug selzte sich nach dem eiche Toast's a gebracht wurden. „3 wird sick) von hier ua Landsteute, welche jetzt sicherung zu stehenden M
en lassen.
Rede gegen die Irlän- eskalt, „in welcher sie dem Parlamente anempfohlen wird , Gegenständen, d mit der
beschäftigte „ Weglassung Bezahlung der rück- _ ln. Beides erschien ihm als Zrländische und gegen das legenheit die A n Mißbräuche sprünglichen Gestalt“, sagte mit der Appropriation länzende Majorität im sie hätte doch mit einer urchgebracht werden kön- ions-Bänken.) Wären die so würden sie ihre Maßre- Majoritäc durchbringen Majoritäten sind vorüber: den BilleinEndegemachc dere wichtige Maß- ajoritäc durchzubringen seyn. doch für angemessen, ei- für räthlich, dern
Bewegung, i suillos un
untheilbare Belgien aus- utation .in Lüttich und daselbst drei ihrer Conseil fißen, zu der V mit allen ihnen zu der 24 Artikel widersetzen
,gleich das Anßer dem Direktor und einem Rathe des Militair »mre-Departements als Kommissarien des Kriegs-Ministeriums, hatten sich mehrere Generale, der vorige Direktor der Anstalt, General-Major von Bentheim, einige Deputirte der Regierung Merseburg und viele Freunde und ehemalige Mitglieder des stituts zur Theilnahme an der schönen Doppelfeier eingefun- Eine Rede des Direktors der Anstalt, Hauptmanns von Telgermann, über die Bedeutung des Festes, eröffnete dasselbe, wornuf die Gnaden ; Bewilligungen, Welche des Königs Maje- _stät ],edem Angestellten, wie jedem der vierhundert Zöglinge des „Instituts bei der Jubelfeier zu bestimmen geruhc hatten, be- kannt gemacht und Exemplare des mit Allerhöchster Genehmi- „gung gedruckten Abrisses einer Geschichte der Anstalt vertheilc wurden. Die zahlreiehe Versammlung vereinigte-sich dann auf dem großen Schloßhofe zu einem gemeinschaftlichen Gottes- dienste, auf welchen eine Parade der Zöglinge und eine Musik ihres, Hautboisten,- Corps folgte. ,Zögiinße schloß, sich demnächst das Mitra smahl der Beamten und Gäste. Hier wae, dort wurde Sr. Majestät dem Könige, .in den Gefühlen der tiefsten Ehrfurcht wie des heißesten Dan- kes„a_us voller Seele ]ubelnd das erste Lebehoch gebracht. Der zweite Toast ,galt dem Wohle und dem Fortblühen der Anstalt. Den Nnchmittag füllten ,Wettspiele und andere Belustigungen der Zöglinge auf einer Wiese in dem nahegelegenen Walde aus. Abends war das Schloß, dessen öffentliche Räume mit Laubge- thden und Kränzen geschmückt waren, festlich erleuchtet. Feuerwerk !,.Md ein Ball, an welchem einige erwachsene Zög- linge, so Wie vier auf Allerhöchsten Befehl von der S'chul-Ab- theilung des Lehr-ananterie-Bataillons zu dem Feske entsendete „ehemalige Zöglinge des Instituts Theil nahmen, beschlossen den Rührend und ergreifend war es denen zwei in der Uniform ihrer ienen, jugendlich frisch Nur einer von der gan- slöschlich wird in ihnen allen die fortleben, und doppelt dankbar wer- in weleher ihnen die Gnade
Kleidungsstücken leute davon unterrichtet, f er sogleich aus seinen Schlup der gemachten Beute wieder dor er, Perdiz,h fnnterie undi en Theil
chlich mit zwei riations-Prinzips un hnten aus Staatsmitte t gegen das skelxte bei dieser Ge e in Irland als eine dar: „Die Zehntcn-Bill in i der Redner unter Anderem, „ würde zwar ohn Unterhause für | Majoritäc von 11 oder 1 hört! von den über am Ruder, ich mit einer bedeute ie Tage der groß bedeutenden Majoritäten isrdur worden; und weder diese noch irg regel möchte mit ei Die Rathgeber de nen anderen Weg Hause die M Bill wurde von i mit Verlust des
kommen konnte.
heute in da Flucht vor ihren ra „wenn ihm von d ren lassen, was lein sie ein Gegen epreßten Theil ihre (Großes Geläcl) schmachvollen Flucht, Kraft verlieh, .grausam , und noch grausamer, Grausamkeit mit
t und mit n anderer Karlistischer Anführ s mehreren hunde
die größte U Englische Vol
kanische Kirch beWegen ,
rc Mann In Corps einen groß rungs-Zustand versetzt. cnur die Posten an, sondern ganze drei Tagen ganz ru e des Escorial, sieben Leguas von“ den Caeadores vom Regim ganz anderen Richtung aufn! avalleristen Villa C , n und Pistolen gut sches" Aeußere, in und Einige bloß 21 Villa Cascin zogen Cabos u. s. w. und v, Von dem Fuße der Si Segovia und bis Villa'i ihm beliebt, und die R., will ihre Unterthemen nicht ich der Krieg gleichfalls in 20 Tage nach dem Beginy chtet seyn sollte 0 Tage mit Infanterie , Ciudad Real, 0 We nahme der
Galatrava war, che die Reserve-Armee bil eberläufern und Gefangenen, sie kehrenb,
n der größte s-Klau el
s , Alt-Castalicn überall und nirgends, hält nici) taschements, und rauch in einem Laden in der Räh drid, während der OberstC „Kdnigin-Regentin Am 19ten besetzte seine Leute waren mit La waffnet, hatten aber ein Hüte, theils Mützen trugen Kopf gebunden hatten. nach Avila, Etreros, San Garcia, derten überall, wohin sie kamen. de Burgos bis an die Thore von stin und Avila thut Perdiz, rung der Königin kann oder zen. In der Mancha zieht Narvaez versprach, daß ner Operationen die F aber schon länger *als 4 Artillerie ganz was zu unternehmen, Orejita's bei Seine Truppen,
D e u t s ck [ a n d.
Der Regierung:; ; Präsi ch Reichenhall abgereist, der auf seiner Rei an der Gränze zu empfa bei Landau an der ngekauft haben soll, der hier eingetroffen. Herr Guernon d ist er als Proprietair von
e Zweifel keine sehr g ck gehabt haben; abc 2 Stimmen 1)
N?xinchen, dent Graf hig seinen Cig v. Seinsheim isk na den Kaiser von jene Gegend berührt, Fürst Poli (Wildthurm) a eic gestern wie nder sich auch
Oesterreich, se nach Innsbruck ordova mit
“ ihn in einer Perdiz mit 2008? nzen, Karabiner sehr unmiiitai
edlen Lords gegen
ein clwerl g s) Isar ein Landgut
längerer Abwesen- Tagen be- (in der Fremden- Ca'rkn aufgeführt) in unserer
ade Kreuth vom 4. August: Kaiserin von Rußland in den m Lohrbacher Wasser- n Kaltenbrunn seyn, te Königin Karoline z und die Kronprin-
gnac, der
ck die Reform-
end eine an Seit einigen
nexksehr 1inan 9 e Ranville r rone ieten es je An die e licle .» - . en; sic hielten es sst ) Cpe'sung d“ tmannter Form vorzulegen. hart bedrängt, daß sie nur hr allein Werth verlieh , ent; unde bemerkte, ais ich die Bill habe auf der wie ein gewisses Thier, dasjenige fah- dessenwillen al- und sie habe den aus- Feinden ins Antlikz ge- langte die „Bill auf dieser was ihr Werth und nt, in dieses Haus. Es ist ßersten getrieben wird, lben zu dieser einmal mit die Jrländische fie auszuhalten habe, bestehen könne, ohne große die nach der An- Vernichtung gleichkommen müßten, ch überhaupt nicht wird halten tholiken zu den “'Mitgliedern 6 zu 1, und es empört das ua- Minderzahl sorgen „I land kann sich nicht icht Bestand haben kann, Gefühls. Nie nie isi unter _ Nirgends n einer solchen, „Irland und
einzuschliig aßregel in en ren Feinden so harakters, der i Einer meiner edlen Fre sehr treffend , stlosen Verfolgern ,
eseßt wird,
Man schreibt aus dem V „Heute sind Ihre Majestät die efahren und von Norgen wird große Tafel i Majestät diererwittw Kronprin
Marmorbruch fall geritten.
welcher auch Ihre e Königl. Hoheiten der reußen beiwohnen werden cht der Fürst von
ust. Ihre
s Haus kam, n; nun-
Kavallerie " hne irgend ,
einde verni
zessm vonP Se. Dnrchlau durch nach Mailand RegenSburg, 5. Aug on Wasa traf gestern, hier ein und setzte annover, 8. Aug. Kassel von hier Wieder ab 4. Aug. Die
en Jägern ihr allein Kraft stand der Heße wurde n unbarmherzig
Thurn und Taxis ist heute
Königl. Hoheit die Prin- Bdhmischen Bädern kom- Reise nach Salzburg fort. heute. in der Rich-
sein Werk. bestehen" a schlecht ge _ nament zu Palillos, Orejiéa un Kosten des Landes im Sache der Königin , no Narvaez kann sich Er versuchte dadur alle Spione, ohne so wie die Ueberläu half ihm nichts. Karlisten geplündert, d auch mehrere Frauen a |? 100 Piaster als Lösegeld ve es zu keinem Gefecht zwischen
Saragossa, 29. Juli. das Hauptquartier des sagt, er werde zum zwe Provinzen ernannt we
Die Armee der K in die Theiler von Roneal, * das Unternehme
Der Graf d'Espag ihm erlassene D wird , sich den
heute die
Fethy Pascha ist schönen unvergeßlichen Tag.
vor Allem, die Zöglinge, von „„-Kameraden aus dem Jahre 1738 ersch . tm froheßen “Jubel um fich.z - zen, Schaar war krank. Unau ' Erinnerung an diesen Ta .,. idhrj sfietzm di,; AnLch zur ckdenken,
e euer en nigs die d e Wo it at Er ie un md „Unterricht, gegeben hat! hch| h h , z h g l
Halle, 5. Aug._Naturhiscorisches Museum. ...*- Die in der 153sken Nummer der Staats-Zeitung enthaltene, Kölner Zeitung“ entlehnte Mittheilung über das na- , d , che Museum der Universität Bonn, giebt Veranlassung,
er Universität zu Halle in ähnlicher Bezie thun, und zu zeigen , daß auch sie sich se ur Förderung ,der naturhistorischen , Uch die Hautsche Sammlung erhielt das in jener ? TUI? besprochene Geschenk eines Auerochsenfelies, welches von em betreffenden hohen Ministerium an alle Preußischen Uni- ertheilt worden ist. Zugleich. mit einem ck das vollständige Skelett desselben Thie- Sammlung an, zu we1cher das abinet den Grund gelegt hat. Durch den durch drei Menschenalter hindurch mit mmengetragenen und erhaltenen Schahes
us Kariistischen U d besoldet werden,
sten _ in ganzen H Parteigängern zu und sich weder um Don Carlos küm er nur auf seine Kavallerie verl, ck Schrechen zu verbreiten, Unterschied des fer zu erschießen, _ Am 18ten wurde ie alles BeWegliche mit | ls Geißeln hinwegführten, für d rlangten. _ B 3
Oran und Cabrera
Der General Villareal isk; Carlos beordert worden„ “ iten Befehlshaber in den 1
cl) Zu" einer Exped. d AmeScoas vor„- unterftühen.
alles dessen beraubt, verstümmelt, entman Ding so zum Aeu wenn der Urheber desse 13. Ich habe mehr als erzeugung auSgesprochen, er ältniß zu dem D daß sie nicht länger zu erleiden,
nährt, gekleidet un lich die Jnfanteri d anderen Ueberfiuß leben ck um die “des
wenn ein
eburtseagsfeier Sr. Pinie- estern mit der gewohnten and eine Parade auf dem Um zwei Uhr veranstalteten und die Civil-Beamten ein» Die Gesundheiten Ihrer Maje- s der Nieder- rachte, wurden enommen. A ohnungen aller
Luxemburg, stät des Königs von Preußen wurde gangen. Am Morge Neuen Thores statt. Garnison
wirken mu Theiinahme be
Glacis des sodann die Ofßziere der Gastmahl von 190 stäten des Königs lande, welche von der Versamml Abend Waren alle Preußischen Unterthanen erleuchtet. _ _ Meiningen, . g. Meiningen ist gestern nach Helgolan Seebad zu gebrauche . Eine kürzlich ver in ihrem Testamente den Schulen d Eisfeld und Heldburg die Summe (über 14,000 Rthlr.) vermacht.
Italien.
(Allg. Ztg.) Monfig München abgereist, wird. _ M
daß er den Alters und»
Salobre von“ ck nahmen
so gebrechli , Veränderungen sicht Bieler einer gänzl' und ich glaube dah Das Ver den Kirche ist wie daß die M ck wiederhole es, die sie"i| eine Anomalie, e Beleidigun elt etwas Aehnli dem Nahekommendes da eine Spur vo n; nur in
Converts. von Preußen und des Köni der Festung aus ung mit freudigem Jubel auf Militair-Gebäude und die
Veränderungen, f hl b e ga ,
der Kommandant
daß 0? si hältniß der Ka
der herrschen _ «aus der ,
türliche Gefühl, rzahl für die
Der Herzog von Sachsem d abgereist, um dort das
Fräulein von Buttlar, har
er Städte Hild von 20,000 Gu den Fränk-
ung Erwähnung zu r vortrefflicher An-
g des natürlichen tudien zu erfreuen
1) "ie ist die gröblichk ches gesehen,s
,a: man in der Menschen etwas, in der Geschichte findet fies) théuer zu siehen kommenden Institutio ._in der Irländiséhen Kirch Jetzt heißt es, daß „Kanada dem egenwdrtigen Gouver arvey, einem sehr au , kanischen Kriege General- Genecal-Lieutenant Vincent war,
storbene Dame, rghausen,
:* "?kfikäten huldreich solchex: Felle langte Tu “*:-"s fur die b Übere Meek d «“dieses einng em größten Fleive zusa
önigin bereitet si Salazar .un
e ßndet man _ , der Ober-Befehl 11 er 'die Truppen in Neu-Braunschweig, ögezeichneten Offizier, der im Quartiermeister unter dem
werde Übertragen werden.
n Muäagorri's zu ne hat das schon im wonach jedem Bürgerlichen schneiden zu lassen ,
nore Viale Presa ist wo er als einstwei- , daß Mon-
f die Würde eines Prälaten im
Rom, 30. Juli. gestern von hier nach [iger Jnternuncius fungiren' stgnpre Fürst Ruspoli, der an
Schnurrbart * ab
921-
dül'fle die Hallische Universität allen anderen Provinzial-Uni- verfitäteu der Monarchie den Vorrang in dieser Sphäre streitig glachen, imd eben dadurch den besten Beweis führen, wie sehr ite sick) nicht bloß der Für orge der Behörden, sondern auch der ganz besonderen Gnade r. Majestät des Königs zu erfreuen Ybe, dem Letzteren allein verdankt sie diesen ausgezeichneten ', end als großmülhiges Geschenk. Auch die Bewohner der Stadt und der Umgegend beeifern fich, nach Kräften dcn na- rni'hiqroi'nchen Sammlungen nördlich zu werden. Beispielsweise [er) es daher erwähnt, daß die Herren Anton, Hartmann, Schlüter M Halle, und Herr Keferstein in Kröllwitz besonders auf Ver- mehrung, der zoologischen Vorräthe bedacht waren, so wie die "Z);ineraiien,Sammlung durch die Sorge des hiesigen Ober- Berg-Ilmts im Gnnzen, wie einzelner „Berg-Beamten im Be- sdnderen einen jährlichen ausgezeichneten Zuwachs an seltenen Verneinernngcn zu erhalten pflegt. Auch fehlt es nicht an über- seeisehenUVerbindungen, zu welchen namentlich der Kaufmann Herr On. 0. Sommer in Altona, Schwiegervater des jeßigen Direktorsder zoologischen Sammlung, die Hand bietet. Lefz- teres Institut darf sich rühmen, unter Vermittelnnq des genann- renichäkxbaren Naturfreundes in Nord:?[merika, Mexiko, Wesk- mdicn, Snd-"Zimerika, am Kap und in Ostindien Verbindun- gen zu besaßen, welche, obwohl sie erst seit einigen Jahren be- stehen, schon höchst nusgezeichnete Raturkdrper aller Klassen ,und Reiche NL, Hall:schen Sammlungen zngeführr haben. _ Iltis solchen ;yatsachcn wird nun jeder Unbefangene einen Schlußauf die naturhiscorischcn Hülfsmittel der Universität Halle ziehen können, und sich durch sie zugleich überzeugen, daß auch, die ©ächstiche Provinz sich eines wissenschaftlichen Mittel- punctes, erfreue, und die Bedeutung eines solchen für die Bil- dung,üb,erhaupt durch sorgfältige Theilnah'me und Benutzung zu wurdigen wisse.
Lirnsberg, 28. Juli. _ Schenkungen und" Ver- mächtniiie ,für kirchliche und Schulzwecke. _ An sol- chen wurden _imhiesigen Regierungs-Bezirk in der ersten Hälfte diesesJahres 1:3, im Gesammt-Betrage von 2378 Rthlr. ge; nrhmigt, nile, außer 500 Rthlr. fiir einen evangelischen Orts- ,Schulfonds, zu Mcssen-Stifcungcn und Anschaffung von kirch- lichen Kleidungen bei ka_tholischen Pfarreien und Kirchen.
Düsseldorf„ 5.21ug. Heute feierte das 16te Infanterie- Regiment das 251ährige Jubiläum seiner Entstehung in der Kaserne desselben, wvzu die hiesiger: höheren Militair-Behörden eingeladen Waren. Wenn auch nur Wenige noch aus dem ver- hängntßvollen Jahre 1813 gegenwärtig der Fahne dieses stets ausgezeichneten Regiments folgen, so war die Feier doch für Alie darum nicht weniger bedeutungsvoll. Der Geist, welcher bei dieser Feier herrschte, war auch der Bedeutung derselben vellkommen würdig, und in den Toasten wurden die Verhäng- nisse ,von 1,813, überhaupt die Schicksale und kurz die Geschichte dieses Regiwents auf passende Weise hervorgehoben. Es war ein wahrhasc“varerländisches militairisches Fest.
Bonn, 5. Aug. Se. ONajesrät der König der Belgier ha- ben geruhe, durch- die VermittelunÉ Allerhöchstihrer hier studi- renden Neffen, der Prinzen von achsen-Koburg-Gotha Her- zogl. Durchl., "dem,.syerrn Ober-Bergrath und Professor [);-. Nöggerath dahier, in Anerkennung schriftstellerischér Leistungen, einen kostbaren Brillantring mit der Namens-Chiffre Sr. Ma- ]eüät zustellen zu lassen.
Trier, 4.21itg._ Rubiläum. _ Am 29sken v.M „wurde zu Pachten an, der Saar das 60jährige Jubiläum des Pastor ,Lorrain gefeiert, der früher Augustiner zu Saarlouis und als * soirher Lehrer der Französischen Generale OJTülier, Becker, Tous- saint, Greuter und des Marschaüs Ney, später der einziize ge“- wesen war, der während der Schreckenszeit seinem geistlichen Berufe daselbst unter den größten Gefahren "treu blieb, bis auch er sich genöthigt sah, nach der Schweiz zu fliehen, von wo er 1803 wreder zurückkam und seitdem mehreren Pfarreien vor- stand. _ Königl. Geschenk. _- Die katholische Pfarrge- meinde zu Zuse!) hat von des Königs Majestät ein Gnadengeschenk von ,10-00 Rthlr. zur Erbnuung eines Schulhauses erhalten. _ Weinbair. _ Von Lues an der Mosel wird gemel- det: ,Sett dem 29sren b. M. stehen hier an mehreren SpaltTT-Rebet1 Trquben im Wein, wclche guten Fortgang zei- gen. „in, den Weinbergen ist dagegen alles noch Weit zurück und wenig zuhoffen. An vielen alten Weinstöcken, besonders von Kleinbeerig, finden sick) gar keine oder nur wenige und krankelnde „Trauben, die in Folge des harten Winters zum Theil noch in der Bluthe stehen. Etwas besser steht der Rießlingstock, besonders m,]ungen Weinlagen. Allein gleich nach der Blüthe haben sich nicht nur viele Beeren, sondern ganze Trauben ver- loren, ungewbhnlict) ,viel hat der sogenannte Wolf zerstört, und vieles har die le thin herrschende kalte Witterung verkrüppelt. D_ie gebliebenen rauben kommen daher durchgängig nur we- nig vorwärts.
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Neueste Nachrichten, von der Bevölkerung des Preußischen Staats.
Vierter Artikel. (Schluß)
, Die Verträglichkeit bei verschiednen Glaubensbekenntnissen ist, zwar zunächst die Frucht einer verständigen Erziehung; der Einfluß reltgröier Trennungen auf das öffentliche und gesell- schaftliche Leben,1vird milder mitder Zunahme der Kenntnisse, und, die gegenseitige Achtung wächst mit den Fortschritten der firtlichen Bildung: aber Verhältnisse, wie die vorstehend enc- weckelten, wirken auch in dieser Beziehung mächtig auf die große Masse des Volks. In Ländern von großem Umfange, wo weit umher nur eine Religionsparthei weit überwie end vorherrscht, erscheinen die, wenigen Bekenner eines andern Élaubens, welche slch darin befinden, der großen Mehrzahl der Ungebildeten als _ Sonderlmge und verlieren schon deshalb an Vertrauen und Zuneigung. Zemehr dagegen unter einer Regierung, welche jedes Recht gleichmäßig ichüßt, die verschiednen GlaubenSge- noffen ,sich anch, m Bezug auf die Wohnungen einander nähern, desto leichter Wird, es,der Vernunft, ungerechte Vorurtheile aus- zurotten und Tim keit im Leben bei Verschiedenheit im Glau- ben zu schaffen. _s liegt in den natürlichen Ver ältnissen eines jeden Staats, da]; von dem Mitteipunkte der egierung“ und des Verkehres aus in ämtlichen und gewerblichen Angelegen- heiten fortwährend neue Einwohner in alle Provin en bis in die entferntesten Landestheile ziehn, und daß umgekehrt ein Er- saß dafür wiederum aus diesen dem Mittelpunkte zuskrömt. Im Prenßischen Staate erfolgt dieser Ersah noch nicht überall leich- mäßig, weil die ,entferntern Provinzen großentheils neue rwer- bungen ,und theils sogar durch Stamm; und Sprach-Verschieden- heit, theils doch durch Eindrücke, Welche die Vorzeit hinterließ, noch so weit geschieden sind, daß wenigstens eine Generation dazu gehört, um eme solche Vereinigung zu bewirken, wobei die
Neigung nach dem Mittelpunkte dem Bedür ni e
dungen aus demselben vollkommen gleich wirds. ffAustdeéYbeetij-x wiegend evangelischen Bevölkerung der mitlern Previn en des Staats gehen daher noch immer mehr Einwohner in d : west- lichen und in den neuern Theil der östlichen Provinzen über, als aus deren, großentheils katholischen Bevölkerung durch ge- , ichen ersetzt werden. Hieraus _werden jedoch nur m kleinsten Theile die Veränderungen erklärlich, welche das erhältmß der Einwohnerzahl nach V bensbekenntnisses betreffen.
genseitiges Zuz
herschiedenheitZih'rjeäex Glau- ier nur die u nde am Ende der Jahre 1822 und 1837 mit einander verglichen, Weil die Zähiungen aus früheren Jahren in dieser B Ienrg ZLverläßigkefit hgebézn. , ei rnum von, an ze n ahren verme rte ich die Einwo ner- ??:?nglbezidrekén YosßherzoFthÉme i,?)osenz) dass ist in den Rhegie- o en un rom er an ' * send durchschnittlich 3, fiedes Hunderttau bei den katholischen Einwohnern um 18,804 , _bei den eoangelischen dagegen um . . 29,447 , Diezer große Unterschied in der Vermehrung beider Reli- gronßtheile beruht hauptsächlich auf einer Einwanderung, woran wahrscheinlich die evangelische Bevölkerung des näch| an rän- zenden Nieder;Schlesiens den größten Antheil hat. Intndahrerke Fuck) verklaxistZ, Izaß dil? diesem Theile Schlesiens die er e anger en ev erun etwas “ '
alsdie Zunahme der katholischen. g geringer erscheint, mg auf hunderttausend Einwohner durchschnittlich
in den Regierungsbezirken Liegniß
und Breslau mit Ausnahme der
vier südlichsken Kreise des letztern bei den Katholiken
iehung zu exeichneten
Innerhalb des hier
Sie betrug nämlich gleich-
....... 18,531
0 bei den Evangelischen ...... 16,502
In dem andern südlichen Theile der Provinz Schlesien war die Zunahme der Bevölkerung überhaupt eine viel sehnel- lere: es fanden hier keine Auswanderungen statt, und der Ueberschuß der Gebornen über die Gestorbnen war auch größer, Wenn auch hier die Anzahl der katho-
als in Niederschlesien. als die Anzahl
lischen Glanbensgenoffen schneller der edangelischen: so hat dies wohl seinen Grund nur darin, daß die kleine Zahl der letztern großentheils den Städten und den höhern Klassen der Gesellschaft angehört. Es betrug näm; lich der Zouwachs,auf hunderttausend durchschnittlich in jenen funfzehn «Jahren im Regierungsbezirke Oppeln nebst den Krei- sen Münsterberg, Frankenstein, Habelschwerdt und S bei den katholis_chen Einwohnern ........... 28,266 bei den evangeliichen aber nur so viel, daß auf 100,000 evangelesche Einwohner , wenn so viele vorhan-
den gewesen wären , nur eine Vermehrung ge- kommenseinwürdevon
In den westlichen Provinzen hat auch eben so, wie im Großherzogthume Pesen, die evangelische Bevölkerung sich schnel- ler vermehrt, als, die katholische: aber die Einwanderung aus den nntlern Provinzen hat daran wohl nur einen geringen Au- , Der U,nterschied beruht vielmehr hauptsächlich darauf, dre bei weitem überwiegend evangelischen Landescheile, näm- Mark und der nördliche Theil des dorf, em sehr viel lebhafteres Fabri- als der größte Theil der überwiegend hnten Bezirke; und daß diese Beschäfti- der Zunahme ckerbau in be-
lich Minden , Ravensberg, Regierungsbezirks Düssel kationsgewerbe betrei von K?th?1iken sbewo gung, 0 ange re einen glücklichen Fort an a der Bevölkerung sehr viel günstiger ist,galsgdle)r retis. dicht. bevölkerten Gegenden.
In Westfalen und ,der-Rheinprovinz zusammengenommen kam nämlich in den hier be eichneten funfze n'Jäh'ren aufh'un- derttausend Einwohner dur schnittlich eine-
bei den Katholiken von bei den Evangelischen von 25,266
von evangelischen GlaubenSgenossen be- e des preußischen Staats, nämlich in den Brandenbnrg und Pommern und in den nächst an- , zur Provinz Sachsen gehörigen Regierungsbezirken I)iagdeburg und Merseburg , betrug in den hier bezeichneten , , me auf hunderttausend durchschnittlich
bei den evangelischen Einwohnern ........... 220 bei den katholischen Einwohnern aber nur soviel, daß wenn ihrer 100,000 gewesen wären, der
Zuwachs darauf verhältnißmäßig nur betragen
haben würde ....................
Die erstere Zunahme ist deshalb so ansehnlich, weil der dieser Provinzen noch eine schwache ländliche Be- at und die große Ausvehnung des „Bodens noch nsiedelungen zuläßt. Die sehr wenig rdßtentheils
„In dem fast gan wohnten mitlern Thei Provinzen gränzenden
funfzehn Jahren die Zunah
größte Theil völkerung viele neue thoiische Bevölkerung lebt daselbst ten und wird 'vorjeizt noch durch zen nur weni Zn We preußen,
zahlreiche ka- in den Städ- ufluß aus andern Provin- vermehrt. , , welches Einwohner von beiden Re- heien fast in gleicher Anzahl enthält, und wo Grütßdß zurschEitZ;,dodeÉhAluswéaärderlung nicht vor- a en : e e ei e a ei drmi ver- Es betrug nämlich der Zuwachs g chf g Danzig und Marienwerder in den leßten funfzehn , wohner durchschnittlich bei den Evangelischen 21,329 , bei den Katholiken Beides ist beträchtlich, und hauptsächlich durch die ro-ße Aus- dehnung des Bodens entstanden, der noch des An quer! durch Hände harre n Ostpreußen i Bevölkerung , die Zunahme doch etwas gerin er gewe diese Provinz in den leßten Jahren durch wohnten Verkehrs besonde bezirken Gumbinnen und ermeländischen Kreise betrug zehn Jahren auf hunderttau bei den Evangeli
ligionspakt besondere
handen sind, in den Regierungs-
Iahren auf hunderttausend Ein
|, ohngeachtec der ebenfalls noch dünnen sen, Weil „ihres ge- rs gelitten hat. In den egierungsx Königsberg mit Auönahme der vier der Zuwachs in den lehren funf- send Einwohner durchschnittlich schen 19,376. rung hatte fich in derselben Zeit sogar also überhaupt um 295 oder fast um Die Ursache hiervon ist wohl darin , ewerblicher Verhälmiße bei der ortdauernden Hemmung urückgingen. en fast ganz von Katholiken be- wohnten Kreise wanderten dagegen fortdauernd evangelische Ylnwxhnser aus? dem übrßgen OZYeFßen ein: die evangelischen au en geno en verme rten 1 a er da eib die katholischen. h s | schneller als In den hier be mehrung daselbst bei den katholischen Einwohnern etwas über 16 bei den evangelischen dagegen beinahe . . . . 27
Die kat olische Bevölke von 24, 14 auf 24,619 11/5 Prozent vermindert. zu suchen, daß Leute, oltn angezogen waren , erkehrs dahin wieder „In die vier ermeländis
tvelche wegen
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zeichneten funfzehn Jahren betrug die Ver- */:;*prosen'c '