1838 / 271 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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ms, 5 leichte Feldstärke, das Türkische Schüßen- Bataillon

und 100 Spahi's. Wir wollen Tribute einfordern, und den Stäm-

men der Hacacca,Anemscha,Sahari u.a. m._Muth machen, die nur aufunser Kommen warten,um dem AchmetBeyabzusagen. Derselbe

hat sich msec m die Wüste gezogen, erfährt von den Eingebo- renen manche Feindseligkeit; er würde, sagen die Ueberläufer, von Herzen gern auf Konstantin: verzichten und in Französi- schen Kriegsdienst treten. - Auf die Kunde von unserer Expe- dition sehen wir Abgesandte von fast allen Stämmen der Nach. barschaft, die .Kai'd's an der SMS?, zur Stadt geritten kom- men; alle wollen uns Mannschaft siel1en. Für den Nothfall können wir in intweniger Tage 5 bis 0000 Arabische Rettet," aufbicten. Index; lregx uns für jest mehr daran, diese Krieas; lust zu dämpfen, Als ne zu benutzen. Diese verwegenen, w:!- den, beutelustigen Gesellen taugerx für unser Werk mch: zu 0)?- ?ülsen. - Auf die Eskorte des Couriers, der am 1. Eeprom. er von hier nach Bona abging, wurde Nachts aus einem Douar gefeuert, und am Morgen vermißte man Wei Maui; thiere mit ihrer Ladung. Zwei Tage darauf wurden dirseldrn unversehrt im Lager zu Sidi-Tamcam abgeliefert. Es war in jener Nacht von beiden Seiten ein falscher Al!arm chescxr, Das Donar bestand aus lauter Marabouts und deren frommcn Anhängxrn; aus? ihrer andächtigen Meditation aufgesrdrt, war- fen fie 'ich auf ihre Pferde und feuerten, in der Meinung, sie hätten es mir Räubern zu thun. Unsere Spahi's maren dcr- fclven_ Meinung mid feuerten gleichfalls". Die frommen Mäu- ner [_md seht unsere besten Freunde. - Sobald die Militair- Straße nach Stora fertig isi, wird unsere ganze Communication mir der See und mit 'Lilgicr diesen neuen Weg nehmen und dadurch bedeutend abgekürzt werden; denn nach Bona sind über 40, nach Stora nur 20 Lieaes, und Überdies licgc Stora näher zu Algier als Bona. Die erste Etappe, 7 Lieues von hier, bil- det der Lager-Posten am Qued-Scmendu; die zweite 7 Lieues von Stora, das neue verschanzre Laqrr am Qued- afsaf, an Welchem thätigst gearbeitet wird; dazwischen führt die Scraße 6 Lieues über einen Bergrücken, wo Kabayien hausen.

und von Westen er, an dem See Fezzara vorüber, über die Brücke von yippo zur Stadt einlaufen. auf der alten Linie zwischen hier und „Bona werden geräumt; nur Guelma behalten wir inne. isi ein sehr wohlgelegener Posten; die Gegend trägt Holz; der Fluß isi im Winter so breit wie die Loire; im Sommer verfiegt

Von , Qued-Safsaf soll dann die neue Straße nach Bona abgehen . ck ihren cigrnen Beamten Überlassen wolle.“ Alle Posten ;'

Das Lager von Oued-Safsaf :

_ 1 ; geben ivorden, da man demselben kein schlechtes Motiv und kein absichtlich“! Abw-richen von seiner Pflicht als Richter vor; werfen könne, daß also der Ton der Bitcschrist und die darin enthaltenen vngerechren Angriffe auf die Person des Herrn Boulton scharfen Tadel verdienten, doch wird dann mit Bedauern hinzugefügt, dos; Letzterer in seinen Handlungen nicht mit der einem Ober-Riciiter geziemendcn Discretion zu Werke gegan- gen, sondern sich leider auch etwas von der gereizten Stim- mung habe anstecken lassen, die unter den verschiedenen Par, ,teien jener Kolonie herrsche; wiewohl nun diese Gereizthcic ' keineswegcs auf seine richterlichen Entscheidungen selbst einen

bedeutend verstärkt, und Truppeanew Fotis finden statt.

Genfer Offizieren unterzeichneten Adre des Kantons Thurgau nehme ich mir

lichen Bedeuten: Sie briten sie für

uuf dcm Oberriebxer:Posten von Neufundland zu belassen. Dcr Z so fiel denn die Sache von selbst. ' Standard ist 1":er diesen Beschluß sehr aufqebracht, indem er ? von a11en Seiten

darm dieselbe I?:iwqiedigirit argen eine den Britischen Interest allgemein, daß hochstehende Offizicre Y ien frmd11che Parkr- finden will,

*))Tinixirrium in „Bezug auf Zrtand und Nieder-Kanada befolq: ? Bern, 20 Sert-

wie in der von dem jetzigen ? samen Schritt ein so gefährliches Beispiel gaben. (“Schweizer Bl.)

sdnderw um kittern Ernst. Bereits wird die Garnison (UL

egungen gegen die (»;sz

_. Der Zürcher Constitutionnel theilt folqende Ko- respondcnz aus Genf mit: Als Nachtrag zu der von mehr'ex,“

17? a." „den, großen N.. die Freiheit, Ihnen "*r!

gendes zu melden: :" Bcsagte Adresse isi ganz ins Waser fallen; mehrere Ofnzierr wissen sie zurüch nur dem “"S"-zrgq'

geseizwidrig, inöcm d:

Miliz gehorchen, nicht aber berathscbiagrn soil; andere [:,ng-

Einßuß ausgeübt, so erscheine cs“ dochunangemessen, ibn länge." _ ten sich, ihre UUTU'WkÜ "Kd We Mitwirkung 5" Ockagexn, Jm Publikum hört tna' mixbiilizxende Stimmen, und man bedaxn.“

durch diesen UUNÖWZ

Das ganze Oki?-

äe, IZTki

[ entfernt. die Gei1i1ichen noch nicht genug; sie ließen ein Tcdeum singen

Z im Politik. „Unsere Lescr“, sagt dicses Blatt, „werden wisseit, [ da!"; die kleine „Kolonie Neufundland vor 5 oder 0 Jahren eine 1 neue Verfaffunq mir cincr durcb allgemeines Stimmrecht ac- ,“ wählten chräsentariv-Vcrsammlunq erhielt. Die Wähler sind ;“ meixicnthciis Zrländischr „Rat!)oliken vom niedrinsren Stande, - nicbt Wenige darunter gefiüchrrie Bandmänner. Die Folgen diesrr Verfassung111a-:1)rcnsichbald bemerklich. Die Richterbank wurde zuerst angmxriffen, und zwar in der Person des Oberrichters Boulton, einesgelehrtenundtalentvollen Rrckitsgelehrtenundebenso redlichen und hochherzigen Mannes. Seine Ankläger waren der katho- lische Bischof und die katholi1“chcn Geitilachen. Natürlich cruger: fie den Sieg davon, und ihr Opfer wurde von der Richtekbank Index; mit seiner Entfernung hatten der Bischof und

und riefen in Gegenmarc der Gattin des Obeerichters, eincr Katholikin, vom Alcare Über ihn Verdammniß herab. Nachdem sie dies erreicht hatten, begannen sie einen Krieg gegen die Au- torität der Krone und die Unabhängigkeit des gesetzgebenden Raihs, und die Rrprc'xsenmtiwVersammlung weigerte sich, Sub- stdicn zu bewilligen, wenn man die Verwendung derselben nicht

Am DiekZsiage starb im 8617871 Jahre seines Alters der Pair, Lord Larringxon; ihm folgt in der Pairie sein einziger Sohn, Herr John “Swish, gegenwärtig 4:1 Jahr alt und libe-

: raler Repräsentant fdr: High-Wycombe, wo demnach eine neue

1 1

er zwar, allein eine reichliche Quelle isi ganz in der Nähe. Hier i

werden wir es mit den Kabaylen zu thun bekommen. Sie sind keine Nomaden, auch keine Reiter; sie wohnen nicht unter ch- ten, sondern bauen sich Hütten und ziehen Hecken um ihre Fel- der. Sie smd viel scheuer und widerspenstiger als die Araber; wenn aber ihren Wohnungen und Feldern kein Schade geschieht und Wenn ste bei unseren Lagern emen Markt für ihre Pro- dukte finden, so werden ste sick) schon mit uns“ vertragen lernen. Der Gcheikh eines Kabaylensrammes hat bei weitem nicht die Autorität eines Arabischen. Wenn er auch nach Konstantine gekommen ist, für s1ch und seine Stammesgenosssn Freundschaft und Gehorsam gelobt und vom Gouverneur den Burna empfan- gen hat, so bleiben doch immer Viele, die danach nicht fragen und so zu sagen in Privax-Feindschaft gegen uns verharren. Man müßte ihre Marabouts zu Freunden gewinnen; denn diese bestßen einen Alles Überwiegenden Einfluß. Einem der anarse;

henyten, Ben-Hadschar, hat der Gouverncur ein Stück Land zum Unterhalt angewiesen; dafiir will der heilige Mann her- kommen und seinen Segen über ihn sprechcken. Ami) der Bru- der des Ben-Asescha, vormaltger Kadi hierselbsr, ]rtzt bei den .Kabaylen im„Rufe eines Heiligen lebend, scheint „zurückkehren und unseren Schulz suchen zu wollen. -- Die Stämme der Aracca und Amer-Schcrava, die eine Zeitlang unsere Landver- bindung mit Algier beunruhigten, haben kürzlich um Frieden gebeten, da der Gouverneur Anstalten traf, ihr Gebiet von zwei mächtigereu Stämmen besehen zu lassen. Tagtäglich stellen fich neue Douars unter den Schulz unserer Truypen zu Sidi Tam- tam; es ist, als sähen sie den Französischen Kommandanten für ihren „Kadi an, - so belagern fie sein Zelt, er muß sie anyd- ren und“ ihre Streitigkeiten schlichten. Offenbar finden sie gro- ßes Gefallen an dieser prompten und unentgeltlichen Justiz. -- Die Grundstücke um Konstantine, von welchen vormals der Bei die Einkünfte zog, werdcn nach und nach öffentlich “versteigert und größtentheils von Einwohnern der Stadt zu einem be- trächtlich höheren Zins erstanden, als man dem Bei zu zahlen pflegte. Beweises genug, daß sie an die Dauer unserer Herr- schaft glauben.“

Börse vom Msten. Die Börse ist in den letzten T'ägen bei weitem beruhiZter gewesen. Das Fondö-Geschäfx isi träge. . Das Sinken der proc. Rente auf 100. 15. wird der besorglé- chen Wendung der Schweizer Angelegenheiten zugeschrieben. Spanische Rente weicht auf 19'/._, in Folge der telegMpHiscHM Nachricht von dem Trcffen, welches Alaix verloren. Der Baisse in den Eisenbahn-Actien isi Einhalt gethan, dock) bleibe ihr Coms . fortwährend sehr schwach und unsicher.

Der Toulonnais vom 19ten stellt folgende Berechnung über die Französischen Streitkräfte an, die sich nach und nach in den Mexikanischen Gewässern unter dem Kommando des Admiral Baudin sammeln werden: Von früher her befinden ? fich dort ?- Fregatten, „Herminia“ und „Iphigenia“, und 7 *, Brigßs und kleine Fahrzeuge, „Alcibiadcs“, „Eclipse“, „Duz nois'“ , „1a Peyrouse“, „Duprtit Thouars“, „Volcigeur“ und ; „Badine“. Dort eingetroffen müssen seyn die Korvetten „Perle“ und „Fortune“. Admiral Baudin isi unterweges mir 3 Fre-

atten, ] Korvette und 1Brigg. (Siehe die gestrige S&M.) . ' Bombarden, 1 Brigg („Ichra“) und 1 Korvette („Caravane“) Z sind zum Um: von Toulon aquelaufen; 2 andere Bombarden sollen nachfolgen. ?- Dampfbdie begleiten den Admiral Bau- din; 2 andere mit der Brigg „Bisson“ sollen nächstens von Brest abgehen. Ohne Zweifel werden der EScadre noch andere TranSport-Fahrzeuge zu Gedore gestellt werden. In Summa werden gegen Ende Oktober 27 Kriegs-Fahrzeuge zum Angriff auf Veracruz und St. Juan d'Ulloa vereinigt scon.

Großbritanien und Irland.

London, 22. Sept. Die vor'einiger Zeit von den hies- gen Blättern gegebene Nachricht, daß der Fürst Esterhazy nach Paris abgereist sry, war irrig; der Botschafter wird erjt noch den Doncasterschen Pferde - Rennen beiwohnen und sich dann ibn Bbegleitung seines Sohnes nach der Französischen Hauptßadc

ege en.

Durch einen Geheimeraths-Beschluß vom «Z.Zuli d. Z. ist der Ober-Richter von Neufundland, Herr Boulton, auf ein Gesuch der dortigen gesetzgebenden Versammlung von seinem Posten entfernt worden. Es wird zwar in diesem Beschlusse

Uhr hatte unsere Stadt das unerwartete Glürk, Se. „. liche Hoheit den Großfürsten Thronfolger von Rußland in ih- ; ren Mauern zr: schen. abgestiegen, vor welchem eine Compagnie der hiefigenGarnison 1

: und wo der Großfirrst von den Behdrdrn der ““Stadt, dem Of-

'* ral-Konsul Kiel, so wie von mehreren angesehenen Fremden em-

erklärt, daßzu den Auédrx'icken, in denen jenes Gesuck) abge- faßt sey, keln Anlaß von Seiten des genannten Beamten ge-

Wahl vorgenommen werden muß. In einem aus New ; Orleans hier eingegangenen Blatts wird gemeldet, es sry aus Tampico die Nachricht dort einge;

» gangen, daß die Blokade der '))?rxckanischen Häfen vermuthlick)

noc!) a'uf sechs Monat verlängejt werden dürfte. Diese Nach: richt klingt ctrvas seltsam, da Man in einer solchen Angeiegen- heit, wo diplomatische Unterhandlunqen jeden Tag eine andere Wrndunq der Dinge herbeifiihrcn können, nicht füglicb emen wahrscheiulichen Termin zu 1713911 im Stande ist. Auch bemerkt der hiesige Globe, daß die Nachricht mit den in Paris ver-

breiteten Gerüchten nici): Übereinstimme, denen zufolge man

vielmehr nach den letzten der F**anzöxisciykn Regierung zugegan- genrn Berichten einer baldigen Ausgleichung der Sereerigkeicen zwiychen Frankreich und Mexiko entgegensah.

Niederlande.

Aus dem Haa , 23. Sepr. Ein Beamter der; auswär- tigen Departements gestrrn mit Depeschen nach London ab- gereist. Wie .-s heißt, smd in den lehren Tagen wichtige De- ißeschäen von dort eingegangen, die eine schleimige Antwort er- eU )ten. Holländischen Blättern zufolge, hat der Prix-iz Wil-

? helm Frirdrici) Heinrich, dritter Sohn Sr. Königl. Hoheit des

Prinzen von Oranien, in der vorigen Woche vor vier Admira- len skin C'xamen als rrstrr Ltcuicnant zur Ste abgrlegt und da- bei glänzende Bcreise von seinen nautischen Kenntnissen gegeben.

Einem Schreiben aus Batavia zufolge, isi der Kaiser von China Wiüens, neue strenge *))?aßrcgein gegen die Frem- den anzuordnrn, die sich des Handels wegen in Canton vesin-

dcn. Die Englischen, Franzdfischem Amerikanischen, „Deutschen 5

und BelIiscyen Kaufleute sollen sich auch bereits aus dieser Stadt entfernt haben, und nur daI Niederländische Etabliffemenc ist zurückgeblieben, was man dem umfichtigen Verfahren des Niederländischen Konsuls beimessen wi11.

Belgien.

Brüssel, 23. Sept. Dcr König und die Königin find vorgestern Abend in Ostende angekommen.

Heute (Sonntag) ix? der erste Seßtemöer-Festtag. Es Kn- der zur Feier derselben ein Wettrennen auf der Ebene von Monplaifir und ein Konzert im Parke skatr. Morgen soll das Denkmal zur Erinnerung an die im September 1830 Gefaüenen feierlich enthüllt werden.

Deukschlanv.

» --* Leipzig, 27. Sept. Heute Nachmiteaq gegen 2 Kaiser-

Höchstderselbc war im Hotel de Saxe aufgeschr, auch ein dopprleer 2ZNch:-Pok*ien zurückgelassen war.

fizier-Corr-s der Hirsigen Garnison (11:2 Schürzen-Bataillons bestehend) und dem Kaiserl. Russischen Staatsrath, Gene-

pfangen wurdc. Se..“Kaiserleoheit haben im Laufe des Nach- mitraas mrhrere SebenIivürdiZkriten der Stadt, unter andern das" Schloß Plcißenburg, so wie die Umgebungen Leipzigs in “Augenschein qenomnn-n, und werden Morgen früh 7 Uhrdie Reise nach München und Italien weiter fortselzen.

Hannover, 26. Sept. Se. Majestät der König find heute nach Uelzen abgereist, um sich morgen nach Lüneburg und von da zur „_;agd nach der Göhrde zu begeben.

S (h w e i z.

, Freiburg, 17. Sept. Dcr StaatSratk) beschloß in seiner “heutigen Sitzung mit neun gegen dreiStimmen, die von Mon- nard und Rigaud ais" Mitgliedern der Tagsaßungs-Kommission vorgeschlagene Antwort auf die Französische Note anzunehmen, und dieselbe, als al1ein mit der Ehre und Unabhängigkeit des Vaterandes verträglich, dem großen Rath zur Annahme zu emp c' len.

Genf. Hier fängt - dem Vernehmen nach - der mi- litairische Eifer an sich abzukühlen. Die Kuqeln werden bereits etwas langsamer gegossen, und der regelmäßige Botenwechsel, den die Patrioten der Gränze entlang eingerichtet hatten, soll wenigstens den Nußen gehabt haben, daß fie einse en gelernt,

? zier-Cdrps drs hier in Garnison befindlichen ?iusz.“1gkr;Y ? rai11011S, mit Ausnaßme einrs Einzigen, hat die Genfer 2111ij ? an den groß?" Raki) von Thurgau unterschrieben. Yuri) 11: Z Offiziere aus der Stad: Bern habrn den gleichen Eifer 9911111 “? sei) dieser Adresse awzuscblirßcn. Untcr dcn Umerzcickwernbb ,! merkt man Namen, Weirdr, obschon dcr Regirrung abgeneigt .' dennoch die Unabhän-Zigkcir drr Schweiz handhaben weg,.“ ? Man citirt eine:: Oberst, drr 11-131 wegen C'idvcrweigrrunq d)- ! misfioniri wwrden War, «in I)?an11 von T*Ci'gidßki'n11111ita11'11'chg; ; Fähigkeit. Das KriegI-Dcpartcmenc hac drn Stand des “3119- ; hauses Untersachen larsrn. Alles isi im vortx*cff1ichsirn SM ; Zwei I)iillioncn Patronen, 11,0(111Überzählige Filmen im bestei ; Stand?, und zivci vo? drri Tagen angekommrne Battcx-(„Z Z von schr schönen in Aarau grgoffcnrn Kanonen sind zum Em- ! pfang des Feindes bereit.

1 Der Regierungsrats) hat am 19. September die Jniiruc; ! tion in der Lingclegcnheir Louis Napoieon Bonaparte'v 'berax then. Sämmtiicde 10 Miraiicder warsn anwvsrnd. DieAm ' träge dcs diplomatischen Dcpmtcmcnts wurdcn verlesen Und diöcutirt. Dic Discuiston dauerte über zwei Stunden; die “1,3, ftirr-murig ergab foigcndcs Resultat. Für die Ansicht Rigaud's und Mdnnaxds srimmtcn neu", nämlich: Neuhaus, Forscherin von Zenner, Stockmar, Z. Schneider, Geiser, Schneider roé Nidau, Kasthofer und Langel. Für den Antrag .der Gewäh- rung der Französischen Forderung srimmtcn Sckmell, Herren- schwand, Kock), Ticharner. Endlich für den Antrag der Majo- rität der Tagsatzungs-Kommission erklärten sich Kohler, Jaggi und Leibundgut.

Die Schweizerische gcmeinnüizige Gesclisciyasl hielt am 19. September ihre crjie Sixzung. Am Abend des lkx'tcn wurden bereits vnle Gäste aus Nah und Fern im Casino begrüßt, und beinahe aus jedem Schweizerischen Gau rischien ein Vertreter. ,: Die Sißung wurde von Herrn von Tillier, als dicxj-ährigcm ,- Präüdenten, mit einer Anrrde cröffmet; dann zr: den Verhand- ; langen gcscdriiccn. Um 2 Uhr vcriammciie sick) die Gese11schast x im Casino zum einfachen Mahie.

; Bern, 2'.. Srpr. (Schweiz. Allg. Ztg.) Eine hier eim k gegangene bi'ieflicize Metthrtiunq aus zuvcrlasxigrr Queüe ent- ? 1 1

hält die Nachrichr, Louis Napoleon sey bereits mit Pässen vcr- . sehen, um nach England zu reisen. Dies" wäre ein sehr g_1üc1- liches Ercigniß. Wenn er fort ist, so wird die Kriegs ; Furie unserer Helden sich wohl zum Frieden wenden. Die Parti ! für AbWersung des Französischen Begehrens dürfte im Großen Raik) der Schnelltschen, welchc dirsmal die gute Sache vorchri- digt, an Zahl sshr nahe kommen. Der „Bolksfrcund“,dcr Z lange hinrer dem Berge grhaitrn, hat, wie es sciieint, Wind von den Herrer- Säyncii imd Siapfer in Paris, das; aus drm : Spaß bixrcrcr Crux? werden konnte, und Miihx'ik rixidringltih zum Nachgcbcn. T . I t a l i e n. ! Turin, “20. Sept. Dic hiesige Zeitung iheikt hcutei ; einem außerordemiichn Supplement die Nachricht mit, daß der 1 Papst auf dringende Verwendung der! Königlich Sardinisrhen Giesandten in Rom, an'. !!?-„'n d. M. den Grafen Von Savoyen, Umberto 111, gestorben am 4. »))?ärz 117738, und dcn Erzbischof x von Cantcrbury, Bonifaz von Savoyeti, gestorben im Jahre Z 1270, seelig gesprochen und die bereits srit längerer Zeit berie- Z hrnde Heiligen-Verehrung derselben bestätigt habe. Dasselbe Blatt ckin nach einem Briefe aus Tan er ** vom 18. August die Nachricht mit, da[; der Kaiser von **a-

1 eines Muselnmnyes, welcher das" Geld _eines Sardinisrhen Un- “te'rrhans von Stadma nach Sanalem bracickte, die Bewohner dreier beiden Dörfer verurtbeiic Habe, dem Sardinier daSgU

raudte Geld bei HeUrr und Pfennig wicderzurrstatten.

Rom, 18. Sept. (Allg, Zig.) Gesicrn hatte der Pavß ; alle hier anwrsenden Kardinäle m ein öffentliches Konsistorium *? versammelt, wo die neuen Eminenzcn Storckr und Fiesch1 ' nachdem sie den vorgeschriebenen Eid abgelegt hacken, einge- fiihrt wurden und dm Kardinalshar erhielten. Nach den ge1 bräuchlichen religiöser: Feierlichkeiwn wurde ein geheimes Kon1 stsiorium grhalien, in ivslchem derPapsr zu Anfang den beiden eingeführten Kardinälrn den *).)?und schloß und zi: Ende der Versammlung wirder dffnete, durch welche Cercmonie sie ekß Silz und Stimme in dem Kardinals:.§iollegium erlangen. Z"“ zwischen creirte dcr Papi? neun Bischöfe und Erzbischöke, wie sie hier namhaft folgen: 1) T))?onsignore Aloys Ant. Freiherr v. Schrenk, zum Erzbisäxof von Prag; 2) I.)?ons. Gio. Mariä Saggese, Erzbischof von Chiaki, im Königreich beider Sicilten; ;;) Mons. Gurs. Maria de Arriaga, zUm Bischof von 'Maonas- in Amerika; si) Gio. Reymu-tdcz, Bischof von Guamanga- in Amerika; 5) »))konj'ignore Eugenio Mendoza, Bischof von Cus'co, in Süd-Amerika; 13) I)20n;'ignoi'eCpifanio I)?aria Turi riss, in Palermo, Bischof von Flaviopoii; 7) Monsignore Io“ sep!) Joachim Goldtmann, in Cujavien, Bischof von Carikio'; 8) O,)eonsignore Angelo Andrea Zottoli, in Acerno auf S" eilten, Bischof von Anastasiopoli, und 0) Mons. Giorgio Gikk/ zu Colocza in Ungarn, Bischof von Adraso. _Die letzten vier Bisthümer sind säwmtlich 111 xmrlibnß jn1'1111-1111111. Das Palliuné erhielten die Erzbiichdfe von Pra und Chieti. Zum Schluß ertheilce der Papst dem Kardinal Öterrkx den Titel von 5. 33?“ 101011190 nell' [501.1 und dem Kardinal Fieschi den voti 8. 11.1111 jn ]'0rtic0 und Übergab beiden den Kardinals - Ring. -- Wie wir hören, wird der Erzbischof von Mecheln sick) in einigen Tagen nach sriner Diöccse begeben, nachdem er hier sowohl vom Papst als vom gesammten Clerus mit der größten Zuvor- kommenheit und Ausxeiclmunq aufgenommen Worden. Dur Billers des „Kardinal-Staats-Secretairs smd vom Papst mehrere Beförderungen vorgenommen, wovon folgende die wichtig“?" sind: Monsianore Luigi Vannicelli-Casoni isi wirklicher (Zom-

es handle sich jenseit der Gränze nicht um bloße nallschüffe,

nntort- von Rom geworden; (Mons. OKasfimo ist zum ['n-12119

rokko, auf die Anzeige von der Ermordung und Bcraqu

741-1221 Ypertoüei e Uaxxi-räoma Sr. Heil. an dic

„ae des Kardinals „Fieschi getreten , und. »Mons. ZJZassixiio*s Posten eines UKW") “U _ck!"er ist an Mom. Pallavttcmi uber- tragM- Mons- Savelli :| zum Delegaten von Percha ernannt.

Spanien.

Spanisch? Gränze. Der von drm General Csporrech c„(assene Tagcs-Befchl enthält folgende Bestimmungen: „41.- ver, der zur Armee gchört, welcheg_Rangcs er aixch sei), 11"... ,: nacb, Bekanntmachung dieses Oeschis dcserux'c, run 31.5» **:jnde Üderzugehen, oder sich in sein; Heimatk) ddcr 111101,l('_:1-.'1;. cm"" anderen Hrn zu begeben,_1vrrd nach !*.“111L1' Vcryaixwi a„genblicklt'cv erichoisen, ohn; day „eme wrtxere.x*501*111a11.t;'11'1:'d tig wäre, als dax;- em .KrtegSgericht, d-Kzs Jexbrechen _sxrxtxrcxu Diese Beycimmung fnxdec auch_quf diejßmgkn §01d«1t911_c.n.!*-:72 ouna, die, nachdem ne zum ,“;emde derui-t nnd, z11k.*,'i1.'it.'5;*“- fangrnm gemacht Werdet). Wer emen Y.;eicrceur verdirzzk, ci *. die Soldatin zur Desercroxi aufforderr, Mrd, 01):te Rxxcichi 9.1. Stand und Geschlecht, erichoffrn. Crgreuey derglrxcyen PW:“ nen die “lacht, so wird ihr Crgenthum konnszirt imd zw" 79, ien der Armee verWendct.“ _ _. _ _

Man schreibt aus Logroüo, dar; Cxparrero, erw: er;“.sm.“ Rückzug angetreten, die ungeheure Mane Faichinen imd »(LM; kdkbe- welche zur BelageMrung von Eyrciia b01s1111111k-1VUTLJ, !).-:». anzünden lassen. Die Jlammen ergriffen mdeii die ichaci,:,»aé „g Geddlze und Weinberge Und ricjyiecen vrdeutcndsx: E.i»u«_5-.:. „„ so daß der Go_urcrneur von-Vianrx-mrt dsr ganxcu ((n.-.' njson ausrüchn muste, um dem Feuer Embalr zu ckM- -

Dsr Gazette du Languedoc zufolge, 11117) die Karii'xxrx: unter Ros d'Erolcs in Ober; Aragonien citzgcsiiilcn imd dach sick) der Stadt Venasque genähert, deren Garmzdn sal) 1-1 O.;;- Fort zurückzog.

T 1“: r k e i.

Konjiantinope1, 6- Skpk- (Journ. de Smyrne) 77.9. Englisch Botschafter hat am 2ten d. dmr!) einen aus Prisisx; korwnrnden Tartar Depeschen aus Tavris vom 17. .':uzxuxi empfangen, welche Nachrichten aus dem Hauptquartier d;“. Armee des Schachs vor Hera: enthalxen. Wir cs j"chri7:t, i).1; die Demonstration des Herrn Macmciil, io druxiici) sie (".::."1; war, nicht ganz den Eindiuck auf das Görmin?) dcs Sci mi) 15 macht, drn man wohl davon hätte rrwarrxn können, dcm: dr.- ser Fi'trsc beharrt noch immer bei seinrm Plane, sic!) Herms um jsden Preis zu bemächtigen. Er, hat xciwn ('1112'11 .*“,f*-a11p:: siurm gegen diesen Plaß vrrsucht, abcr vhne Erfolg, Und i'“). mic furchtbaren: Verlust zurückgeschlagen worden. chi Prim scher Obcr-Osfizier im Dienste des Schachs, Herr *“ödrow:kr“, ein Mann von viel Talent und Muck), isr bei d::scm “.*-[mris'x gefallen, - ein großrr Verlust für die Persische Armrr, (Ur c." besonders an unterrichteten und erfahrenen Oféxztercn frTJ-l. Diese Niederlage harte indeß den Schar!) nicht etwa cnkiiiUliPZi, sondern er schien im Gegemheil entschlossener ais jemals, Tr.. Krieg mit Lebhaftigkeit fortzusrlzen. Er traf ailc “Zinsrancu einem neuen Sturm, man fürchtete ader, da[; es 1h11i da;:m eben so wenig glückcn möchte, wie mit dem erxicn. Die ?[rmr-x leider Mangel an allen Bedürsniffcn, und M' *))?utk) f..“mzxc merklich an zu sinken; in dcr lelxten Zeit waren vrrl Desert:- runqen vorgekommen. Die Verstärkungen, dir der Scdaci) mi: großer Ungeduld erwartete, trafen sehr langsam eixi, [Md di: letzten Zufuhren Waren ganz UtlbtÖEUtUid gewesen. DMU) dcn; feiben Tartar hat man auch erfahren, daß Herr O)?act1eii1 m To- heran angekommen war, und daß er am 23,1. AUJUÜ zu Tadrir erwartet wurde, von wo er sich gegen Ende des Moriars mit der ganzen Englischen Gcsandschast nach drrTürkisch-U(&)ranze, man .vcrmuthece nach Bajazid, begeben Wollte. Dort wird er, dem Vernehmen nach, neue Znsiructionen von spi11c1n„1*;;:*fc ab- warten. Man wußte in Persien von der Ankunft cixxc's Deta- scbements Englischsr Truppen im Persischen Meerbusen, und diese Nachricht hatte große Sensation im Lande erregt. "Mi: dem Handel, wiewohl er sich nicht eben in einer giänzrnden Lage befand, ging es doch nicht ganz so schlecizt, wie man 1111ck den letzten Berichten und besonders bei dem icizigcn Zusccxredr der politischen Angelegenheiten und der in (111-st Tbc'iicn von Persien dadurch erzengren Unzufriedenheit fürchten konnte.

Smyrna, 8. Sept. Der Kapudan Pascha Hat vorgestern die Inseln von Vurla verlassen, Um seine “Fahrt 211101) Tschesinc und Chios fortzuselzen. Die Ottonmnischr Fregatte „Gheivan“ langte an demselben Tage von Varia hier an, um auf der hie,- sgen Rhede stationirt zu bleiben. Am Dienstag; war in Bixrla ein Theil von Sir Robert Scopford's Geschwader eingetroffen, bestehend aus den Linienschiffen „'Iisia“, „Tixodncy“, „Pein:

11.19

aiim Griechischen Journalisten zur Beherzigung empfohlen werden dürfte, nämlich das Enthalten von ailer Persönlich- keit. “- Auch in unserer Nachbarschaft, in Smyrna, hat sich ein neues Journal: „l'Echo de ['Oriene“, aufgethan. Aber schon seine erste Nummer verräth eine solche Leiden- schaftlichkeic gcgen Griechenland und seine Regierung, daß das Publikum mit Recht mißtrauisch seyn darf gegen seine künfti- gen Raisrnnemenis über dieses Thema. » Der Abschluß des Hathlé-Vertrages, den England und Frankreich schon seit länge": als einemJabrcmitder Pforte untcrhandeltcn, hat bei de? Ha»- dciswi'lr in Smyra und Konstantinopel große Freude vero»:- 1a8r. »- Die “Briefe, die wir mit der lckzten Post aus Alexan- drien erHieltcn, sagen Übereinßimmznd, das; die Agenten r.»: fremden ""Ikächtr dcn UnabHängigkciks;Plänen des Pascha enxk: qisä) entgczxcntreren. Wir [affen xjtiu::rrrsuc1)t, ob diese Pro: - stationen von (“11611 frcmdcnIlgenten ernkciici) qemeint smd. "L“!“ Nil:UcOersÖwemmung iii" weit hinter da:?" vor“]ä1)1'igen zUkÜCÉyr- . blirden und hat einen “(vici)rn Gecraidr-"1721111qu erzeugt, das; dé.“ Päsclw iii) gcndchigr sal), provisorisä) daninfuhr-Zoil dcs GZ»- traédcö aufoHeben. "“T-)?rvr „115 (10 21111 (.'setraidc bcladcnc Schi??? “().“.brn 111 Foigc dirser ?)?éxßr-xzxci ii)re*L.1dun_a 111 Alexandrien 5,1 xzuren Preisen .ibgesrizt, “.'“.Uci) dir Kasse des Pascha it": mixt im besten Zusiande. Die 'Lirsriml-“Jlrbeiicn wcrden nichisdceidc wc:1i,3er„-,„-“tnic vielem Cifcr fortgcsclzt. Der Bau des zwölfrcxi ! Liniexisciyiffrs hat bereits begonnen. ;

J x:- 1 a n d. ;

Berlin, 20. Sep:. Die vorgescrigen und Zestrigen Vo ; |e11ungcn im Königlichen Opernhause wurden durch die Anw.“- x s-xmheit unseres „““-Hofes mit seiner: "'Lil1cr1)öchfken und Hdchsixo [ Gäxicn giiinzend verch*r1icl)r, wo am lrfzten Tags das neue m.: : dem ailqenicinxirn Beifall Öfters wwdrrholt; Bam": „der Se.,- ; Mach'“ vox: Ta.;iioxxi, *)"?uiik von Gährrci), gegeben wurde.

Bcriin, "Id:. Sept. x(ommunai-Landtage. «- Da“? näcdsrc K:)111111unc11-chndxag dsr .“.Turuxark wird zu Berlin 11110- drr Koxmnmxai-Landmg 011“ Ncunmrk“ zu .Mstrin am 13. N:- vrmber eröffnet jvcrdrie.

» Zeucr:Socirrät. - Bci der Kur: und Neumdxké- schen Städte-Fruer-SocirM hat 1111 Z.!ixre iR-17 die Einnahxr-c an Bciiräzicn zMicr FWSscin'eiben vom “.“-“). Januar und “.'-R'. ZW, und zwar drs erstrn von 9“: bis 8 Sgr., des lsßcen von 3'/; bis 4.1"sz “Sgr. oom HUUOr-“L't, 133,120-Rrh1r. und die AUSgabe far [iq.iidil'te Fcltrrschrn 155,57?) Rihir. brtragen. Die Rechnung

Königsberg, 23. Sept. _ Naviggtionö-Scdule. - Zn don lrxzkcn scdxs Jahren hade" 515.11 Schüler die Naviga- tloiiS-“Scßille in Pillau u::d M'rmcl drsucßt, von denen bis zUm „3-1. Juni 1). J. 2539, 11110 zwar 15“? «115 Ssr;'chiffs-Fiik)rer und 1:12 ais SrrUerleure ausgedridrt enciaffcn ivUrden.

» Lat:dwirth1'c1)afcltcl)er Verein. -- Ungeachtet des erßen chi)- immer *.*orherrschcnden Urbergewiciits der land- n':„'11)':ii;afrl-.cx)cn ÜÖOL' die gewerbliche Thäixgkeit in der Provinz Preußen k,:at cs bis“ auf dieses Jahr nicht gelingen wolle", "emen Jr'os-“rrcti "ck Über die ganze Provinz verbreitenden land- w.;sx131'c1,.1ic1§c17-::i Verrm zu Stande zu bl'MZM. Zwar wurde be:“crxs im “Faris;- 17:10 eine physiralz;ciy-dkonotmsciw Gesellschaft

in *))?ohrunaen gi'jiix'crt; seit der im IWW 1709 erfolgten Ver- icgimg derscidrn nach) «Königsberg smd ]rdc-ci) ii).“c ökonomi- schen Zwecke immer mehr in Bergeffenheit gerathen und ge- genwärcig betrachtet sie jribst 11ch nur noch als eine physikalische Gesellschaft, in welcher monaclici) einmal Vorträge gehalten Werden, *.rrlöyr, drm ZZ'ÖßEkCU PUdlikUtn zusänglicv sind. Die landwwchsr1ckafeiichwn Geseilseyaftcn, die sich im Regierungs-Bc- zirke KduiZWerg, namentlich zu Heiligenbeil 1I17, in Pr. Eychlt 1822, » Pr. Holland 1820, zu Fiscixiwusen 18351 und zu Gcl- gcnburg und Bartrnsfein im Laufe dieses Jahres gebildet hat- ten, irpirechn sic!) nickrc Mit und zählen 11Ul' Mitglieder axis det“ Klasse der praktischen Landwirrhe. Es war daher eianett- gcmäßrr Siedanke, daß der Landrart) von Bardeiebrn zu Fisch-

, MCU.

ici)!oß_mic einem Bestande von “.':T',.72 Rthir. [

die hiesige Provinz bestehende Verein für Pferderennen und Thierschau den Wunsch an den Tag Fiegt hat, sie möge in der Folge das mehr für fie geeignete -'eschäst der Thierschau übernehmen.

*"- -- Swinemünde, 26. Sept. - .Zaiserl. Russische Kriegsschiffe daselbst. - Das Basin! des Hafens von Swinemünde bietet jetzt einen interessanten Anblich dar. - Es liegen in demselben dicht am Bohlwcrk fünf Kaiserl. Russische Kriegsschiffe: die beiden größten Dampfschiffe dicier Marine, der „Bogatir“ und der „Herkules“, die Korvette „Navarin“, der Schooner „Dosct)“ und der Lugger „Oranienbaum.“ Der „Boßacir“ hat seine erste Reise gemacht, die ONaschine hac "L““)“WÜ Pferdekraft, und bei seiner Construction smd die neuesren bLWährten Erfindunqrn im Dampfmaschinen; und Schiffbau mit Glück angewandt worden. Er hat jetzt nur vier Kanonen und wird Overhaup: nicht mehr ais sieben Kanonen fähre"; a1lein Was (Hm in der Zahl der Stücke abgeht, wird durch die: Stärke ilxrrs Kaiidcrs crsckzt. 'Das größte für ihn befrimmrr Gesäxiaß ist eine lÜ-"Yff-“Udlge BMibM-Kanone, dann sol.:en zwrr I“";- und vier "ZÜTPsxdesr. Hieraus ergiebt sich die Schwere der Fichi drs erfrexi G5:s(i)e'!1zrs auf weizr als drei Cencner, jedoch habrn wegen Mangei .in Zeit die Betrungen diescr S*teickr 1100) 712-313! riugérirdrrt wrr'c-kn kiinnen. Komman- dirt wird das chxff durci) d;:i Capitain-LieutcnanrKretscham- koff, uud bcseizc ist es mri 11Off1'zlcrcn und 1.30 O".“i'ann. - Dcr „..xcrkules“, Caritaén-Liedcrnanr 'Tirmoff, 21 Kanonen, 7 Offiziers umd 1-30 *)]?ann, har cine ??I'ccscLMe Wii 210 - 250 Pserdekrafc; die innere CinriMung dieses Schiffes, auf welchem

* die Karscaiicbc Farmli? schon chF-rcre Reisen machte, ist eben so

prächtig als geschmackvoll. - Die Korche „Navarin", Capi- iain-Licucenam Strukhcff, 22 Kanonen, 5 Offiziere Und 154 Mami, _astrce zur Argypciscixcn Flsxce U11d wurde nach der Scd1aci): bc: Navarin auf der Höhe von Liecxandrien gruoms Sie ist eines der scgelniclxtigstcn Schiffe der RoistsMn Marine. - Der Schooner „Doscy“, Capitam-Lieucenanc Po- ruioff, hat 113 Kanonen, 2; Osßzisre und 7-1 *))?axm, und der LUMU“ „Oranicnbaum“, Cavitatxß:L:cUccnant von Glasrnapp U., 12 Kanonen, 5 Offiziexc und 73“- Mann Bcsaizung. In dem letzceren Schiffe ixbrrrai'cm die Eleganz der innerrn Einrichtung und die Größe und Höhe der Kajinkn im Verhäicnis; zu seinem äUßerrn Umfange. 'Liile diesc Schiffe smd cbm so reich ausse- stattet als sauber gehalten, am Meisten aver imponi1t der „Box gatir“, somohl durch seine Größe als durch seine Formen; er liegt in dm schönsten Linien auf dem Waser, und Spiege1 und Gallion sind eben so einfach als geschmackvoll verziert.

Halle, “.'-1. Sept. -- Unieriiükzung. » Die Abgebrann- ten zu LüderiJin der Altmark haben von des Königs Majesiät ein Gnaden: --'escl)enk von 500 Rtblrn. erhaitrn Und sich aus der Nahe wie aus der Ferne der Uatrrsiaxung und Hülfe zu

! erfreuen gehabt.

Köln, 11. Sept.-Arbei:s-Ansialc.»*Jn der Arbeits- Anscait zu Braneiler befanden sich im Jahre 1837, 1198 Derim't'te, von denen 478 sry? im Laufe dcs Jahres cmgrbrachc wurdexi, Überhaupt 4-5 weniger aiz 15456. Dawon warewnicdt garz ',3 weiblichen GcsÖlrchts, und 29; nnc-zr eineni lerer von 16 Jahren, 15.31 kamen als Bettler Und Landstreicizcr, 95 wegen Hülfswsigkcit, 51 wegen Unzuchr, 177 als Verbrecher und Diebe und 21 wech UMZEHUNZ der Polizei-Tiufsicdt in die Anstalt. Den Regierunßs-Bezirken nach waren .“;011aus dem von Köln, 31,48 von Ditsseidorf, “2-1?- von Aachen, 107 von Kobicnx. den Religions-VcrbUtniffen nach i_vm'en, außxr 8 Zudrn, 167 evangelischer, die übrigen karholiichcr Konfesjlon. Untrr dcn aufgenommenen. 478 befanden sich 77 rückfällige, "250 dation keinen Unterrici)! genossen. Abgeganget: smd 1837: Durch Entlassung 25-5, durch Tod 4511, durch Entweiäsmg 02, von welchen lciztcren jedoch Z“; wieder zur Ansmir zurückac; bracht wurden. Von den entlassenen 25-1 Häusimgen wur; den 07 als" Handwerker oder Dienfiboten untrrgebracht; 5.3 gingen in die Heimatk) zu einem brstimmtrn Untcrkommen zurück, 132 zur Selbßernäbrung befähigte ivurdex1 dcn bexres- fenden Gemeinden überwiesen. Von 306 Beurlauöien wurden 88 untergebracht, 1/17 kamen wieder zurück, Wie ihren Zweck

hausen am 15. Januar d. I. zu Ké-nigsberg eine Versammlung znr Bildmxg eii1éö aiigrmcincn landwirtw'cbafclichcn _Vereins , v::raniaxßte, in wrlcher gcgen Hundert Personen der vcrichicden- * 11cm S*rmide und unter ihnen auch drr Wirkliche Geheime Rath imd Obrr-Präsident von Schön und drr Ober:9)iar1cha11_des_ Königreichs" Preußen und Regierungs-Chrf-Präsident Gras Drixja-Wundlacken erschienen und den Verein konstituirten. Schon in den ersten scch§ Monaten seines Bestehens wuchs die Zahl der *))i'itglicder auf mcickr dexxxi „';-„10 an. Die Wahl des erften Direktors “fiel aufHerrn 131“. Motherby aqurnsberZ. Nach den Statuten ist der Ziveck des Vereins: möglichste Ver reitung

broke“ U11d „Minden“ und der Fregatte „Bellcroyhon“. .Die „Prinze]; Charlotke“, das Flaggenschiff diesrs Admirals, und

di? Brigg „Wasp“ sollen in den Gewässern von Tenedos ge: ?

sehen worden seyn.

Griechenland. Athen, 12. Sept. (Leipz. A. Z,) Der König wird in

wenigen Tagen eine Rsise nach Rumelien unternehmen, von * Welcher er erst nach ischs Wochen wieder zurückerwartet wird. ; “- Die Staats-Geschäfte gehen ihren regelmäßigen Gang. Nur 2

die Berathungen über das Budget konnten bis jetzt nicht zu Ende geführt werden, was für den Staats-Hausi)a1t von dem Wesentlichsten Nachtheil ist. Freilich ist es nun, nachdem das Verwaltungs-Zahr so weit vorgeriickt ist, vorzuziehen, die Ver-

öffentlichung dcs Jahres-Budgets gänÉick) zu unterlassen und

das für das laufende Jahr beschissene udgec wo möglich noch vor Ablauf des Jahres als für das nächste Jahr giilcig zu pro- - mulgiren, damit doch wenigstens für dieses ein geregeirer Staats- Haushalc erzielt wird. -- Man spricht hier von der Ciniüßrung einer Feuer-VerßcherungszAnskalt durch die [kimnioms Jrirürtica 111519111113 in Triest. - Der Tarif der Franzdslschen Dampf- schiffe, WLW)? die regelmäßige Fahrt nach dem Oriente machen, ist bedeutend ermäßigt worden. *- Am 30. August k__am der Ruf- sische Gesandte bei der Pforte- Herr von Burenicn, auf einem Oesterreichischen Dampfschiffe hier an und selzte am folgenden Tage seine Reise nach Konstantinopel fort. Der König empfing denselben äußerst gnädig und bechrce dem Großkreuz des Erlöser-Ordens. _ Eine neue politische Zeitschrift: „6 „-1-'«-;--“, ist angekündigt. Der Redacteur dersel-

ben ist Herr J. Philimon, während des Freiheitskampfes Sex 7

cretair des“ Fürsten D. Ypsilanti. Herr Philtmon ist bekannt als der Verfasser des geschichtlichen Versuedes Über den Grie- chischen Freundesbund (Hetäria) vor dem Ausbruch: der Revo,- lution, Und als Redacteur des „"HD-«.“, Welcher zur Zeit der

“Podistria deren Administration gegen die Opposition vertrat. N0ch jest gilt Herr Philimon für einen der eifrigsrcn Rap;

visien; seine Feder kennt man als eine gcivandte und kräftige. -

Der Prospektui des neuen Journals verspricht etwas, das

ihn mit

landwirthschaftlicher Kenntnis]? und Kultur, so wie Aneignung ? alles desen, mas In; und 'Lins'iand Nützliches für die Land- wirrHschaft lies'srt. » «“cv-on das Kultur-Cdikc vom 1-1. Sep; tember 181] 9). :;0. (G. S. 1R11 Seite 300) erkennt die Wich- “; tigkeit solcher Brrbindungen besonders für Gegenden an, welche L, bisher zu entfernt von den Quellen der Beiehruyg standen. Zn lclzéercr Beziehung War der Verein für Preußen ein um 19 dringenderes Bedixrfniß, als die Herbeiicdaffung, ja auch nur das Kennenlernen, neuer vortheiihafrer Viel),- und Kultur- Arten hier große Schwierigkeiten Hat, die dadurch am besten zu beseitigen sind, daß mehrere sachkundige und h_rmittclte märz,- ner zu dem Ende zusammenrrcrcn und planmäßig darauf mit vereinten Kräften hinzuwirirn finden. Deshalb hat auch der : Vcrrin, auf eine Anfrage der höhrren StaatJ-Bchörden erklärt; „da[; ihm außer einigen Fonds vorzuxzswcije dic Ueberlaffung eines kleinen Landguts von Nitizcn seyn würde, um daselbst eine Vcrsuchö-Wirt1)sc1)afc ctablirrn zi: können.“ Die eigenen Fonds des Vereins, durch die Brixräge dcr ».)?itglieder gebildet, reichen zu diesem Zwecke nicht (!?-iN-„indkM dies; größtentheils durch die Herausgabe einer Zritiquc und Linjckxaffung_cincr Bibliothek absorbirt werdcn. Dic „HeraUSgabc einer Zcinchrist, als Organ des Vereins, War aber um so weniger zu entbehren, als die zahlreichen Mitglieder desselben nicht allein in dem über , 407 Quadratmeilen großen Kdmgsbergrr Regierungs-Bczirkx, ? sondern in Litehauen und Westpchßcn zerstreut wohnen, und 10 ? traten denn die „Verhandlungen des Vereins zur Beförderung der Landwirtbschaft u Königsberg in Preußen“ in zwanglosen *! Heften ins Leben, fr r deren Rcdaction W. A. Kreyfig gewon- 1 nen wurde, deffen Name in drr landwirthsäyastlichen Literatur ' genügend bekannt ist. Diese Zeitschrift, wovon bereits zwei Hefte hierselbst erschienen smd, liefert nun nicht allein interes- sante Original-Aufsäße, sondern benutzt auch andere landwirth- schaftliche „Blätter, welche zu diesem „Behuf gehalten werden. ! Ein Mitglied des Vereins vertritt denselben in diesem Augen- 1 1 1

, :...-«. »...-»...-..-

blick bei der Versammlung Deutscher Landwirthe zu Karlsrulze und läßt von daher eine Bereicherung der-bcgotinenen Mode 1 und Insrrumenren-Sammlunq erwarten. Auch sieht der Gesel]- schaft cin ausgrdebntrres Feld noch dadurch bevor, daß der für

erreicht zu habetx. Von den im Durchschnitt tägiici) vorhanden gewesenen 770 Häuslingcn waren 20:71 arbeitsunfähia, und nach Abzug der Religion:: Und Schuißunden zu vo112n"«*1rbeitsragen zu beschäftigen 53d'“; davon ivrirdeirbeschafii9n für Fremde ge- gen Lohn 173 mit 21112111 Ardeits:yerdicns: ron -7.:";i.?1 Rtßlr, für das Haus selbst 305 mit einem Arbeics-Bcrdicnsr von 7484 Rtblr. Dic Jahres-C'intmhme der 'leii'iaLc belief fir!» auf-18,797 Rthlr., die AusZabe auf 41,901 Rthir., der Usberschuß der er; strren von 0806 Rthlr. wurde den berreffcnden Regierungs-Be- zirken erstattet. Der Reserve-Fonds der,: Anstalt betrug Ende 1837 58,633 Rthlin, der Bestand an Iyäusiingen 786 Indi- viduen.

Trier, 24. Sevi. (Trier. Zig.) - *))?osc1:DaMpfz Schifffahrr «- Die Bereisung des I)ioscl-Flusses behufs vor; zunehmender Reccification drffechn fiir die Schifffahrt durch den .)")errn Regierungs- und Bauratl) Nobiling isi beendigc. Das Resultat in Beziehung auf die Befahrung der Mosel mic Dampfschiffen ist günstig ausgefaücn. Es ist nunmehr beschlos- sen worden, in einer General-Versammlung zu welcher der 3. Oktober bestimmt isi, denjenigen Herren Éheilnehmern der projektircrn Mosel-Dampfschifffahrt, welche für dieses Unterneh- men unterzeichnet haben, die Reiultare der Mosel-»- cfichcigung zur weiteren Berathung vorzuiegen.

Auf den Wunsck) der Königl. Schwedischen und Norwegi- schrn Gcsandtschaft beim hiesigen Hofe wird Nachstehendcs zur öffentlichen Kenntnis; gebracht:

„Die Gesandtschaft Sr. '))?ajrstät des Königs von Schwe- den und Norwegen in Berlin ist beauftragt, bekannt zu machen, daß ausländische Reisende, um in Schweden und Norwegen zugelassen zu werden, an der Gränzc Päoschorzeigenimüssen, die von einer Schwedisch-Norquischen Minton vim: smd.

Berlin, "27. Srptembcr 1.033!“

_..-..„-.-.-,.....-__,.._. .... „_.. ._ _----“

WiffeiiscYast, Kunst umd Liceraciir. Benjamin Franklin's chen und ausgewählte S.!)rjsten, in einem Bande. Leipzig 18-33.

Jr selirner in den transatlaslttisrdm_Staatcn rx": wahrhaft gro- ssen Männer ünd, wo 77: "_Uk „YUM exr11schrn PUKY?" sv-Triich aus (“kk Masse austausch, l_MK W 1713310112.- es, über Nek? wenigen JU,“ les zu sammeln, was ne betrifft nnd nc vorzugswxue charakteriffrr. Es war daher gewiß ein, g1ück11chcr Gedanke, Beuxamjn Frankixn'z Schriften aucb dem akößeren Publikum, das mit der EngijsÖea Sprache uicht so vertraut iy?- um sie im Original Hefen zu Tönncn, in einer zeitgemäßen Audiraiil vorzulegen. Xranklin's Lebens-Bcsamz,

dung. mit der diese Samminng brainzxt. führt uns dieseuechtcp Mann des Volks in sciner gauxen thtntbumlicbkcit vor Augen. Leider bz:

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