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Nest, ihrer Stcüang 511fo1gc, mehr architektonischchlafiische Judith w:xd de11B1schauer nicht 31mm 10.109111, ov !,":e auch glücklich davon kommt. Dae Malerei kanu diz“; 'zu 1o1chcr Jaufion des Moments M""- bker liegt ihr eigcntbékmt-cdues Feld, hier ihr höchster Triumph. StZ 5.1: 11111 einen 1111ge1hc11ecn Moment, weiß fie aber mit aller In- tc11!1_tchx,nch eben aus dxesen 411 konzentriren. alSdann hat fie von few]: [u: dic Phantasje das Box und Nach schon mit vorgestellt und nur vterauf beruht tvre, Wirkung. Schwann fie dagegen“ in der Wahl des Momxms. bleibt ür unbestimmt und allgemein, vereinigt 03 Dinge, die für dre Phantaüe aUSeinanderfaUen, und will sie gar «11ccesfivcs 1111111111) darsteklen, darm verkeuut fie ihr Wesen und Man Vortheil. Aut dtescr Seite sche111t e_s aber der Künüler versehen 111 5.1.ven; 5112110111110: 111 1:10): scharf und ausschließttcl) genug, die thur erschxmt nicht, als ob wir sie belauschten anf dcm geheimen Weg: “yon :brer vcrwegeneu That. So ist auch das Läqer bloß durch 11111111Vcrbqnqangepcutet, welcher übrigens 111cht gehörig znxückwex-KU 11:15 |.)gar dlc Frgurexncqgt. Tcsxxleichcn ist die Magd wobl1nckztglé§ch1ik11 dargcgeM; fie crschcmt m 1'.)-re: ganzen Auffassung zu modern und w.“:x); xeno nc tdre Herrm messen0 anschaut, ist fie bemüht, über 1111 Kopf dxs polofernes, weichen jene 1)._1'|t, ihren Sack zu ziehen. Leßtcrcs 721111 nach mehreren Seite_u hin nörend, denn das; sc anders wohn! scbaut- als auf das, was ne thut, isi_ unwahr und mithin frosita, üdrrdxes ahcytratx fie Mit ihrer Geschästigteit, „welche gegen den (“11111 der “3115110 saft lächeritck) kontrafijrt, dieser zu nahe und hindert, kfinülc: 11,10) betraxbtet, deren begeisterte Abgeschlossenbeit, zumal bei der pia- 01schen Auffassung der Gestalt, welcher der Künstler gefolgt ist- End- lm) schqde: es wohl der aupt:Figur, daß se zu geschmückt rxschcmt; leerdings giebt die Vibe dies an, aUein die Kunst hat ihre eigene" zorderungen; _das Gepußte widerstrebt dem Großartigen und zieM ab von der gexütgcn Bedeutung. Die Malerei ist tüchtig undgcdikgen, und 111 52111 ganxxu Werk spricht fiel) viel Streben aus, worin wir auch fur em_en retferen Künstler ein bssouders ehrendes Lob erkennen. Viel anders hat der Düsseldorfer Künßler den Gegenstand ge- nommen. Er ging auf einen bestimmten Moment aus, unbekümmert um jene Attribute,. die zur vollüäudigen DarsteUung derKIu-dith ge- bräuchlich sind. Die seim'ge hat weder Schwert noch opf in der Land, das Schwert hat s:: zu Boden geworfen, und nur in starkem casuukel des Hintergrundes zeigt uns der Künstler die Leiche; abcr fie kommt von der frischen That; sie springt auf und tritt heraus voll Freude und Begeisterung; eine schwere Last ist von ihr abgewälzt; fie öffnet mit der Hand den Vorhang, als ob fie zeigen wollte:. ich habe es gethan; s:: wendet ihk Aniliß gen Himmel, der Dank für die voll- brachte That ist ihr erster Gedanke. Das ist die wahre Judith in Jhrem „inhaltvollsicn Moment; der Moment ist mit Feuer er- griffen. dre Gestalt voll Bewegung. Wlerdiugs ist es nicht zugleich die behutsame Judah, Weiche ihre Lisi fortseßt, allein das find ganz verschiedene Momente, und beide konnten nicht zugleich dar- gestellt werden, dies wurde nur jenes geschwächt haben. So sehr wir aber dieser Intention, als wahrhaft malerisch gefühlt, alles Lob zuge- stcbxn, so darf doxf) zugleich nicht verschwiegen werden, daß für die gebuhrende Durchführung einer so schweren Aufgabe die jungen Kräfte noch nicht auSgercicbt haben. Der Gefictztö-Auédruck tritt nicht scher und sprechend genug und die ganze Figur nicht mächtig gcnuxésvervor. 1“.
Berlin. Dcr wjffensckyaftlicbe Kunst-erefn beging zugleick) mit dc: Feier des beurtsxagcs Sr. Königl. Hohsit des Kronprimcn am 15teu d. sein Stiftungsfest. Herr Dr. Seidel eröffnete die Sitzung mit einer auf ck Feier des Tach fich beziehendsn Rede und hielt einen „Vortrag Über das Leben und die Werke Andreas Schlüter's. »- Herr owcffor Hänsel _ersmtkcxe Bericht über die letzte Kunst : Anssthung in Londom .- Zur Anficht lagen ein Heft OrUamenten : Zeichnungen des Aräyttcktcn und Lciyrcrs bei dcr Aka- dsmie dcr Küuftk, Herrn Bötticher, xmd einige Blätter in farbtgem SteindrUck des Ternikcfchem Prackxkaerkes iibcr Pompeji und Her?"- lannm, vor. „1111.1th dcn leßtcrcn zeichnet ficb insbesondere eine von ASWUE gczcichnete, von Storck) gedruckte, sxchdc Muse, ein vom: pejaniscbcs Wand: (4520111201, an's. Dj? Kunst des farbiaen Stein- dxucks ist durch die genatmten' beiden Künstlcr zu eine! VollendUng gebracht worden, wie fie durcb dic sorgfältigfie Kolorirung mit dcm Pinsel nicht zu exrcécxkeI seyn würde. -- Bei dem darauf folgendcn Feßmadle bxcxchte dcr Hofrath 1)1-. För-ster cinen pockisclxn Toast auf das Wohl Sr. König!. Hoheit des Kronprinzen aus, wooxi der Becher, gefülxt mit Falerncr vom Jahre 1828, wo Sc. KönL-gi. Ho;
1188
den-Raupen uud ersuchte dée Akademie, ihm die einfachsten und zweck- mäßigsten Mittel zur Erhaltung derselben mitzutheilen, __- Herr Stanistaus Julien sprach über die Pflanze, aus der dre Chine- scu den Indigo gewinnen und die fie TschaLan nennen. Es giebtsechs Spe- cies der elben in China. HerrJ1111m1cgteProbenvoudcm ndkgovor.- HerrArago tvetlteeine,vonHerrnCatllé ibmübersandte Tomüberein Nordlicht mit, das im Jahre 1117 von Touché- de Chartres iu Paläßiua beobachtet und beschrieben wurde.-Die erren Masson und Bregu ct übersandten der Akademie eine Abhandlung über einen von ihnen er- fundenen elektrischen Telegraphen. Sie balxeu sch überzeugt, daß die Zwischcaräumc zwischen den einzelnen Schienen der Eisenbahnen der Lcitung des elektrischen Fluidums kein Hindernis; in den Weg legen. * Herr Dumoulin, Ingenieur des „Astrolabe“, hat einiges Nähere über die Erdbeben gesammelt. welchc seu dem Jahre 1828 in Chili stattgefunden haben. Es sind deren nicht wemgxr als 1200. Man bar an einem einzigen Tage an 32 einzelne Erschütterungen gezäle. Sw fmdcn _411 aacn Iabreézeiten ßatt, und die Veränderungen, d1e fie 111 dem .:.erraiu erzeugt "oabeu, lassen eine Erhebung des Bodens daselvß nicht länger bezweifeln. Ein einziger Stoß hat mehrere Fel- xcn um mehr als 12 Jus; hoch erhoben. - Die furchtbaren Orkane, wxlche uau1ent11ch die .lntillen zuweilen heimsuchen, smd bis jestihrkr Natur nach noch sehr wenig bekannt und die bisherigen Erklärungen wenig gem": end. Der Oberst Rev verglich sie mit großen Wind- bofen, eine beorie, die wenig beachtet worden isi. Herr Espi glaubt ]cdoch, daß bei diesen Orkanen die Luft von allen Seiten gegen einen Lexteinsäyaftlickyen Punkt binßröme, wie fich aus der Lage der umge- YUM“! Bäume ergeben sol]. Dies erklärt fich übrigens chen so gut urch die rotirende Bewegung der Windhose. Herr von Humbojldt [,“-F“ der Akademie die von Herrn rofeffor Encfe aus Berlin 10111 11 ersandteu Bcobachtungen des En efchen Kometen vor. Herr Arago bemerkte, das; dieser Komet, ungeachtet des ungünstigen Wetters, auch auf der Pariser Sternwarte beobachtet worden sey, und daß die Re- sultate mit den von Herrn Encke mitgetheilten sehr ut übereinstimm- ten. Dagegen ist Herr Arago der Meinung, daß err von Bogus- lawöki in Breslau offenbar nicht_ den Kometen selbst, sondern ir end einen Nebtlfieck gesehen habe. Herr Arago theilte sodann ein S rei- ben des Herrn entlaud mit, worin derselbe seine früheren Angaben über die untere ränzc des ewt en Schnees in Bolivien berichtigt. Er hatte früher diese untere Gr 11 e in der Cordillere von Bilcanota ([.-1x. 1110 S.) 11 15,800 Enalisobe aß geschätzt, findet aber ]etzt, nach wiederholter * echnuug, 4928 Metres. Am Jilémani, unter [.Zt. 160b40“S. liegt bekanntlich die untere Schneegränze in 4720 Metres Hö e. Zaklinek 3151-80. Üsn 16. 01110er 1838. YMCZée/xe-r Fonäx- ““ck KeZX-Coxzxa-theeé.
bett *Ich in Italien befand, die Rxmdc maol)“,
Paris. Ju dcr Sitzung der Akademie der Wisscuschaf- :; ten am 8. Oktober 106 Hrrr Milne Edwards Line Abhandlung 3, über den Respiraxiens:MechaniSmus der Kruftaceen. .. Herr B.“:- , binet las über die Farben der doppelten Oberflächen. Seine Theo: ' “rie erklärt mehrere interessante Farben-Erschcimmgcn und namentlich 1 auch die Farben-Rinae, die man zuweilen auf Glimmcr-BlättMn Y bemerkt. - Der Haudels-Minister tbeilte einige Notizen mit x über die von Herrn Herbert aus China Übers.:ndtsu Eier von Sci: “;
241/16“ 5010 Span. 173/16" 1,3st» "*
„._- r 001" ..: kk. (Tour. 51 Uriel" (;ck-16] U Irix!) (3010. &..-Jobnjü-ßob. 4 1923/ 1021/4 (k-tpk. i't'anübr. 31 1007/3 -- kk.]311g].011|. 30. 4 11131/4 1023/4 komm. l'i'aucjbr. 4 - *- l'k'1i1115011.ck.§e011. _- 68 671/2 clo. (10. Ü 1017/3 1013/3 [(11k1v.011].m.1.(7. l 1035/ _- ](uk- ".Ueuw. 110. 31 1017/8 101318 Um. lot. 8011. (10. 4 1031/3 -- 8011101130110 (10. 4 105 -- [Fer]. Ztaüt-Üb]. 4 103 » 81101132. 8.000 2. liöuigtb. (10. 4 _- -- 8611. (1. !(. n. U. --„ 94 »- 161111115“ 110. 4; “- » (20111 11] 1113100 .... 2151/4 2141“ 1331112. (la. 111 “kb. - 48 -- Nous 1100112011 .. ]81/4 “ -- “Westphkkamibr. 4 -- _- krieäkiobaü'or .. 131,72 13 00. 110. U 1007/8 _- zuä. 601111111111- Ükosab. kor. (10. 4 105 -- :en & 5 “kb]. .. 131/4 123/4 11116111". ['C-näht". 4 - - 013001160 .. 3 4 „76 6/1 .? e ! - („'o 74 7" z. 1 “1211?- “111? 311715141. ' 31-15!) 6001. zu.-1eraam . . . . ......... . . 259 kl. [(an 12103/„ _ ao. .......... . ,. . . . 2.10 171. 2 1111. 1401/4 _- Umnbukg ................ 300 Mk“. [(an 15] _ 110. ................ 300 1111. 2 1111. 1503/J »- 11.051101: . .......... . . . . . . 11.81, 3 111. 6 231/4 - [».-1111 .................. . 300 kr. 2 1112. 80' ;,; ». «11-11 in 20 x:. ........... . 150 171. 2 W.. 101 '/2 ._.- „&.-5.1.1.1: ................ 1.10 171. 2 Ut. «- 10157); 131051011 ................ . 100 “11-1. 2 111. 091/3 99' /,; 1.911.111,- ................. 100 “11-1. 11 “111311 102*/4 „- 101111111111 11. 111. «*I. ........ 150 111. 2 110. -- 101 5], [*et-ekxk-urx ............... 100 Kb]. 3 170011. _- Zlki/z Üusxsärtige 861-8011, 111115 xe 1113111, “11. 011011101. Rieäekk Wirkl. 501111111 535/8. 50/9 (10. 10113/15. [(am - 1311].
1111881. 5013. -. Linx]. 55/15. Preuss. kröm.-Zcb. _. _90]n. --. ÜLZTka. Met. 103*/2. ÜnrMarpe-n, 10. 014101101“. Linx]. 53/4. [&'-0119 311]. 17. €.
K'ien, 11. 01001326- 50-70 YU- 10715/32- 40/0 1003/10“ 370 80“ :UIOÜ *. !k- -. Zauk-äecien -. 372110 zu]. -. ..
Meteorologische Beobachtung.
1838. Mxrßens | Nachmittags 201173; Nach einmalig„ 15. Oktober. 6 Uhr. „ 2 Uhr. 10 [!!-r. 18eobachM “
LUfedruck..... 332 W'““Par.'330,93““Par. 330 “"War. Quelboänm 7," A. Luftwa'rme +- 0,8"' N. + 3,59 N. + 5 3“) R. Flußw ärme 8,00 Thaupunkt + 090 R. + 2,20 R. + 4,39 N. Bodenwärm; 8110
Dunftsättigung 81 1131. 78 pCt. 82 pCt. Außdi mfkung “.Do-- Wetter. . . . . . . trabc. Regen. chen. Riede: schlag 0,107, A. Wind...----- É'SO- STZ- SW. WäWeweibsel *6]. Wolkenzug . . . *- SE W. -- + 5,50, “
Taaesmittel: 331,42“Y.:r... +3,20R... +22U'R... 80 ps:,S Der erste Skonce 111117 Uhr Morgens. Naäxts zuvor Kalte von „2:1, im Frcicn, so das: in den Gärten Berlins Georglnen, Balsaminen,xn' p.?olum, (ZvnvmvutaÖ Tabackspflanzen 11. dgl. erfrorcn.
Königliche Schauspiele.
Mittwoch, 17. Okt. Jm Schauspielhause: Der KW mann von Venedig, Schauspiel in 5 Abts). , von Shakespeax, übersetzt von A. W. Schlegel. “
Es wird ersucht, die zu der angekündigt getvesenen Operw haus-Vorstellung bereits gekauften Billers gegen Sck/KUspjek Yus-BiUets umtauschen , oder den dafür gezahlten Betrag j.
illet-Verkaufs-Büreau zurückempfangen zu lassen.
Donnerstag, 18. Okt. Im Opernhause: Fidelio, Oper in 2 Abts). Musk von L. van Beethoven.
Jm Schauspielhause: ]) [.o [111501111er (l'una femms, "iu- (101'1110 kn ] acta, 2) ]„0 maxi (16 la 1131116 118 (Jbosurs, sauäefju' en 2 710105, 11:11 11111". 15711311].
In Potsdam: Das saure Geheimniß, romantischesguß, spiel in 5 Abts). , frei nach Carlo Gozzi, von C. Blum.
Freitag, 19. Okt. Im Opernhause: Die Puritaner, groß, Oper in 3 leth., mit Tanz, nach dem Ztaliänischen des P:. poli, von dem Freiherrn von Lichtenstein. Musk von Belli» (Neu einstudirt.)
Königsstädtisches Theater.
Mittwoch, 17. Okt. Zum erstenmale wieder ost: Lucia von Lammermoor. Oper in 3 Akten, nach dem taliänischm des Salvatore Cammerano. Musik von Donizetti. Die neue Decoration des zweiten Akts ist von Herrn Graeb, die im drjo ten Akt von Herrn Finck gemalt. (Herr Kreipl, vom ständi- schen Theater zu Pesth, neu engagirtes Mitglied dieser Bühne: Sir Edgard von Ravenswood, als Debüt.)
Donnerstag, 18. Okt. Wahnsmn und Verbrechen. Schau- spiel in 5 Akten, von OJTargaretha Carl. (Herr Gruhn, vom ständischen Theater zu Gräz, neu engagirtes Mitglied dieser Bühne: Eberard, als Debüt.)
Freitag, 19. Okt. Nelke und Handschuh, oder:: Di Schicksale der Familie Monetenpfutscl). Neue Parodie eines schon oft parodirten Stoffes, in 3 Akten, von Z. Nestroy. Musik von A. Müller.
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Markt-Preise vom Getraide.
Berlin, den 15. Oktober 1838. ck Zu Lande: Weizen (weißer) 2 Rtblr. 20 Sgr., auch 2 RM 17 Sgr. 6 Pf. und 2 Rthlr. ]0 Sgr.; Roggen ] Rthlr. 25 . auck) ] 0111311“. 20 Sgr.; große Gerüe 1 2111311. 10 Sgr., auch 181 7 Sgr. 6 Pf.; kleine Gerste ] Rthlr. 7 Sgr. 6 Pf., auch 1 R10 5 Sgr.;P?:xfer 1 Rthlr., 0110) 23 Sgk. 9 PH; Erbsen 1 Nthn. ]: S r. 6 .
S Zu Wafser: Weizen (weißer) : Rtblr. 5 Sat., auch 381th. 2 Sgr. 6 Pf. und 211111112“. 15 Sgr.; Roggen 2 Rthlr. 5 Sgr., and 1 Rtblr; 20 SIN große Gerste 1 Rthlr. 10 Sgr.; Hafer ] Nabu, auch 27 Sgr. 6 Pf.
Sonnabend, den 13. Oktober 1838, Das Schock Stroh 6 Rthlr. 20 Sgr., auch 5 Rthlr. 25 Sgr. Du Centner Heu 1 Rthlr. 2 Sgr. 6 Pf., auck) 20 Sgr.
In Vertretung des Redacteurs: WZutzel. »
Gedruckt bei A. W. Hayu-
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* LMFMTMKCVUUJSN. A u s z g
21118 diejenigen, welche an den dem Hetty Grafen Are! Wachtmeistcr auf Basscndorf eigc11th1'1m1ick) gc: 135“re11de11, gegenwärtig von demselben verkauften, i„n Ncn:Vorpou1mern im Grimmcr Kreise belcgeuen Gu- tem Develsdorff 11110 Fncsékow «. [). rcclytcsbcgründetc Forderungen nnd AnspréUzs bach odcr geitcud machen zu können sui) bchgt 8111601211, werden zu deren An- :11:demg nnd Beglaubigung in einem der auf den 2-1. September, 13.2)1'tobcr 11. 5. Nov. (:.,
Morgezns 10 1101“.
M'.“ dcm Königl. 3306101210 anstehenden Liquidations: Termixe, bci Vermcédnng der am 26. November c. zn erfcnncnden Präklusion, hiermit geladen.
Vacum Greifswald, ken 18. August 1838.
König!. Prenß. Hofaexiclzr von Pommern und Rngcn.
9. Mölle 1“, krasse»
(141 Z:)
..-... „„...-.. ..-..- „__.4
Nothwcndige S11b_l)astati011. Kösligl. Gerichts;Konnmssion Lauchstaedt und PatrimonialJcricht Teutscventhal.
TL: 511111 Vkaci)1assc des verstorbenen Iustiz-me miffarius 1)r. Carl Jacob Scheuffclhuxh zu. Haüx ge- hörigen, nmer Könéglicbcr nnd Patrt1nontalgcrrchts: Jurisdiction gelegenen Grnndstiickc in Tcutsche11th.-.l 11110 TeUts'kcntyäler Flur, 1111
einsm Anspanngme, mét Wohn: und Wirthschafts- gebäude", Hof 1111d 05.111211, ficben Weidenkabeln,
drei Hufen und 12; Acker F
sonstigem Zubehör, in Ober:Tcutsche11tha[, abgeschäßt auf 9'111Thlr. 10 sgr.;
walzcud,
H.!Ussiätte bxsindct, Wit fieben Gcmeindekabeln, abgeschixzt an 100 Thlr.; einem Gehöfte von dem zu Wer-TeutsMnthal hastirt werden. gelegenen Karrnfrohngute 111571- Garten und sechs Baumkabcln, abgeschäßt auf 2162 Thlr. 15 sgr.;
EM und dreißig und drei Viertel Morgen Feld, walzend, in Ober-Teutscbenthälcr Flur,
11 . abgeschätzt auf 1697 Thlr.;
cinem Nachbargnte an Hof, mit Brunnen, Scheune und (Zéartcn, Gemeindekabeln, einem Weidenkabel am Teiche und fünf Ackern Feld, 811!) dio. 20 Obcr-Tcutsckxutlml,
abgescdäßt anf 520 Thlr.;
52111 gcsc-HioNncn Gute 5.711.221 Ober-Tcutschenthal an Earxcn nnd einer halben Hufe Feld in Ober: Texxkschcntlxälcr Flur,
abgescßätzt auf 770 Thlr. 15 sgr-z
cixxcm Baum- 1111d Grasegarten am Bache und
Bcrgc, walxcnd, 01.192011.“th auf 197 Thlr. 15 sgt.;
einem Baum- und Grasegarten h:“nter der Guts.- Scheauc, walxend,
1111080011131 auf 52 Tvlr. 15 sgr.;
eincm halbm Vécrtellandes in Ober:Teutscheatthäler Flur, waizcnd, „
abgeschätzt anf 201 Thlr. 7 sgr. 6 vs.;
einer halben Hufe Feld in derselben Flur, walzend,
abgeschätzt auf 740 Thlr.;
einem Viertellaudes in derselben c'lur, walzend,
abgeschätzt auf 353 T)lr.; , cincr Hufe Landes in Ujjtcr-Tentschenthäler Flur,
abgescYäßt auf 1535 Thlr.; eincr Hufe Landes in derselben Flur, walzend, abgeschätzt auf 17217 Thlr. 15 sgt.; un
einer Wiese an der Eisdorfer Marke, walzend. abgeséhäßt auf 190 Thin;
eld, einer Wiese und zufrUge der nebst den neueüen Hypotheken-Scheine11
und den besondern Kaufbcdiugungen in den Registra-
turen cmznsehcnden Taxe, sollen auf
einem Baumgarten im Bosdorf, worin fick) eine den Zwanzigfien Februar 1839, von früh
Alle unbekannten RealsPrZitendenten, so wie die Gcschwister Herrmqnn aus Halle, Exnestine Luise Amalie und Ludovtkc Adelherd, und dre Geschwister
1111izechge§ für M Preußischeü StaaZen.
Evers aus Halle, Johann Christian Ferdinand [1115 Carl Eduard, deren gegenwärtiger Aufenthaltsort unhc: kannt, werden aufgeboten, fiel), resv. bei Vermeidung der Präklufion, spätestens in diesem Termine zu. melden
chilthvollen Entwiekelungen der im Evauxelio argebotcnen Wahrheiten höchst anziehendemv kleidet smd, wodurch fick) diese Kanzelvorxkk empfehlen. -- Hier ist kxine bloß trockene SMW lehre, hier isi kein schwülsiig unklares Glaube“-
herabzusetzen.
Vollendung,
10 Uhr an-
Gr. 8». 3 Bogen. Eleg. brosch. Preis 5 sgr.
Dargestxllt in einer Neiße Predigten von Julius Müller, , Doktor und ordentl.§profcssor der TbeologieiuMarburg. 14te u. 151e Lief., die neueste Geschichte, ems W Zweite vermehrte Auflage. _ Beh“: Gr. 8170. 1838. 21; Bogen. „Geheftet. Elegant in auch als selbstständiges Werk zu betrachten- “1 Druck und Papier. Prets ] Thlr. 10 sgt.
Die einstimmige Anerkennung, welche dieses aus e; zeiohnete Werk in allen kritischen Zeitschriften und c1 allen Gebildeten gefunden hat, machte diese zxveite so eben erschienene Auflage so bald nöthig. Bet ihrxr inneren Vortrefflichkeit werden diese Predigten e111 immer größeres Publikum gewinnen, in imme__r w::- teren Kreisen fich verbreiten und bei religiös gennnteu „ „ Familien bald allgemein zu finden seyn. an ordentlnhck Gerlcvtsstesls zu Teutschenthal sub- Das Schles.Literatnr-BlattfagtunterApdercm; „Es ist eine durchaus helle _und verßändliche, durcb edle Einfachheit und treffend ewahlte, fol- gerichtig durchgeführte _Bilder xrha ene Darstel- lungsweise, in welche dre finnretcysten, gerst- und
system: hier ist reines, unverfälschtes Wort Gok-
' ' ' tes, was vom Herzen zum Herzen drint therarlsck) e Anzeigen“ nicht blißend glänzt, sondern dauernd und Fegenk So eben ist bei L. Schreck in Leipzig crschienenm1d „ in allen Buchhandlungen, zu Berlin in der Stuhr: nnd empßehltdieses Werk“ zugleich auch als em Musk?" schen, Schloßplatz Nr. 2, zu haben: '.)[nklagepunkce gegen die Gothaer Bank, als Antwort auf ihren Versuch, die Actien-Gesellschaften
reich erleuchtet“,
werk angehenden Predigcrn. Die jetzige Auflage "* scheint in Druck und Papier so elegant, daß fit an in dieser Beziehung zu FesttagFGcsYenfcn fürFrauek und Männer wohl geeignet seyn wnd.
Bei Hinrichs in Leipzig isierschkk11en und M““ [in in der Plahnsoben Buchhandlung (2- RM):
Jm Verlage der Buchhandlung Josef Max & _ „. - . - , „yea.
Comp. in Breslau ist erschienen und zu habewin Jagerstraße Nr.37,be1(xnsltn, Besser,zufi
BerlinbciAl cxandcr D u n cker, Französ.Str. Nr.21: Das clxristliclge Leben,
seine Entwickelung, seine Kämpfe und seine
3" öli , Geb. Rath, Prof. K. H- L., yie Weltgs pschithe fiir gebildete Leser und Stadtrende dar- qestellt. Neue Ausg. der sechsten verb. 11. „ver? Aufl., fortgeführt bis zum okahn: 1838, mn Lieferungen. Gr. 870. Stk “bis 13te Liese??? Geheftet. ax '
_“ , , . : s e ebe"? 1s1e -te Laef. wnrde un vorxacn Jab" au Meß?
der Juli-Revolution, bearbeitet vom Prof. Fr. '
nächstens. _ Aoiccafajn :111' 6650111011113 7011 5 11111011an ])“)kkngä], krankrsich, [“Islam], SUTSUÜ'] “. 111111811; nebst 8täk15kisob- 011613011911 “[ck" 081" genannten Reiche, nac 11011 neueste" gabenson1837. (31.1701. 214gr.-20gr.0ck. e Langenn, Geh. Rath, ])1“. F. A. v., 511 Albrecht dcr Beheréte, Stammvater des ck . Hanses Sachsen. („im Darstellung aus der . . Re enten-, StaatS- und Kulturgeschick)“ det a rbuuderts, größtenthnls aus auth?" ] nellen. (Nebst Urkupden.) Gr.Lw. (4.3 Auf schönes Velinpayter. : Ein sehr wt'chtrges Werk.
Allgemeine
PrenßiscHe Staats-Zeituug.
Berlin, Donnerstag den 181?" Okcober
1838.
Amtliche Nachrichten.
Kronik des Tages.
Se. Majestät der König haben dem Rendanten der Staubs- schujoen-Tilgungs-Kaffe, Geheimen Hofrath Heegewaldt, den Rothen Adler-Orden dritter Klasse tmc der Schleife zu verlei- d'" geruht. _ , „
Se. Majestät der Kömg haben dem Staats-Mtnisker von Rocho1v u gestatten geruht, dein ihm von des Kaisers von Rußland ajestäc verléehenen Wetßen Adler-Orden anzunehmen
und anzulegen.
Der bisherige Ober-Landesgerichts-Assessor Ernst Frie- brich Heinrich „Burow'ist zum Zusiiz-Kommissarius bei dem ober-Landesgericht zu Rattbor und zugleich zum Notarius im Bezirke dieses Gerichtshofes bestellt worden.
Der bisherige Ober;LandeSgeréchts-Referendarius Frie- brich August Schmidt ist zum Juskiz-Kommissarius bei dem Land; und Stadtgerichte zu Stendal, mit Anweisung seines Wohnfißes zu Tangermünde, bestellt worden.
Dem Mechanikus Karl Venßke hierselbsk ist unterm 13. Oktober 1838 ein Patent auf ein für neu und eigenthümlich erkanntes Verfah- ren, gekörnte ThierkoYe zu präpariren, auf Acht Jahre, von jenem age an gerechnet und für den Umfang der Monarchie, ertheilc worden.
Zeitungs-Nachrichten. A u s l a n d.
Rußland und Polen.
St. Peteerurg, 10. Okt. Der Königl. Franzöfische Botschafter beim hiesigen Hofe, Baron von Baranke, ist aus dem südlichen Rußland hier ein, etroffen.
Der Wirkliche StaatSrath ranichfeld, Direktor der qehei- men Kanzlei im Finanz-Ministerium, hat den Stanislaus-Orden _ußer Klasse erhalten.
In der ersten Hälfte des „Jahres 1838 wurden an Gold aus den Kronwerken 67 Pud 19 Pfund, aus Privatwerken 87 Pud "27 Pfund, zusammen 155 Pud 6 Pfund, an Platina aus den Kronwerken 10 Pfund 41 Solotnik, aus Privatwerken
59 Pud 38 Pfund 32 Solotnik, zusammen 60 Pad 8 Pfund
73 Solotnik gewonnen.
"" El? 117 in diesen Blättern bereits mehreremal der offi- zielle Beruht- ekWÜhnt Worden, den der Minißer des öffent- lichen Unterrtchts in Rußland über die Fortschritte abgestatter hat, die UML“ seiner Leitun das Unterrichtswesen im vori- Zm Jahre gemacht h_at. “s möchte wohl von besonderem
ntereffe seyn, den Gang näher kennen zu lernen, den die
auf Europäischer Wissenschast begründete Civilisation in dem
kolossalen Retche macht, und deshalb geben wir hier noch einige Auszüge aus jenem Berichte:
„Der M-ntfitr des öffc11tljchcn Untcmcvts bat fich bei seiner im Jahre 1837 unter'uouxuzeueu Juspizirung der St. Wladimir's und der Moskauer Umyerntäten, der Gymnafien und Penfions-Austalten von Moskau, s-Z wn der Gouvernements St. Petersburg, Charkoff, Kleff und Wem-Ryßland überzeugt, das; die “est bestehenden Ber- orduzxngxn füt) dcn offentlichen Unterricht der estimmung und den Bedutfmssen jener Anstalten vonommcn entsprechen. Das Gesetz für die Verwaltung dex, vanasrn und anderer Schulen vom 25. Juni 18:15, und YaH fur die Universitäten vom 26. Juli desselben abres baden dinequn Resultate gehabt, die man mit Recht davon erwarten konnte. D:;„Lxrfolge, von denen die Auéfübrun des [es- teren auf den Universttateu in St. Petersburg und Mos au beglei- tet geweseu,sind auch den auf gleiche Weise organisirtcn von Charkoff und Kasan vorbehalten.
Die besondere Sorgfalt, die man auf die Schüler des ersten vanasiums von St. PeterOburg, wo nur Pensionaire aufgenom- men merden, zu verwenden im Stande ist, hat es möglich gemacht, Tm LehrZKursus in dieser Außalt um ein Jahr abzukürzen, so daß “selbe ]th auf sechs Jahre festgesetzt worden ist; diese Maßregel wird auch auf die anderen Gymnafien, wo man keine Pcnfionatre
. aUsllimmn angewendet werden.
Die fiir eine Anzahl von Diensijahren gesetzlick) bestimmte Pen- son wird, unabhängig von EmolUmenten, sowohl den emeritirten Febrern, als denxeyigen bewilligt, die in verschiedenen Zweigen des sentlichen Unterr1chts 25 Jahre gedient haben, jedoch mit dem Un- kkksäjiede, das; die Ersteren die Penfion behalten, wenn fie auch von ueuemseine Anstellung an öffentlichen Anstalten oder in einem ande- kön Dtenstzweige erhalten, Leßtere dagegen nur in dem Falle die [. MÜM fortb,ezicl)en, wenn fit im Dienst des Ministeriums des öffent- ichen Unternchts bleiben. . Di Die schnelle Vermehrung der Schüler auf den vanafien und d skikk - Schulen machte es uotvmndig, dic Lehrmittel für verschies deue Gegenstände zu vxrmehren. Auf den Antrag des Ministers für aki: öffentlichen Unterrtchttsvllen daher die in den verschiedenen An- baten ernannten überzäbltgen Professoren als im wirklichen Dienst : ndlich betrachtet werden. in der Weise, wie die Titu1ar-Pro. 8111731111; und dtesclben Rechte und Privilegien wie diese Leßteren AUfKaiserUchen Befehl isi aus den Rcserve-(Heldern alLer ö ent- lieben Unterrichts-Anstalten ein Fonds unter der Benennung: ?Gr- mkinsames Kapjtal dcr Civil-Schulen“. gebildet worden. 11 dNacb Aufzählung dieser allgemeinen Maßregeln geht der BeriéHt LQÜÜerFjeYÜan[Maßregeéy iu ?ezugRafx'xf die zehn großen admi- e ungen, 1e zu em e ort des M' ' ' 's öffentlich Fußerrßckyxs gebc'LSretyPüber:b , masterrums d“ - :e myertt't zu “ t. eters urg äble 73 wc 0 und Kaak!" und 885 Studireude. Um den Aeléern, welYe fitZ-oerYSöbne 77410 "ivekstät senden, alle Bürgschaften für eine thätiLe Beauf- gung darzubreten, ist ein Prnstonat erricßtct, “worin »tndirend:
RS?" Bezahlung aufgcnonnncn wcxdcn. Zu diesem Zweck ist das
Uu !! *, , , .- . - . „ *" d-m 91.111110 1,11 zw:lr Kollcgtcu bekannt? (Hebäudc, in dcxx1 -
src!) aueh das pädagogische Institut hcffndct, eixmcriäytet 173175111. Die Universtäts - Bibliothek besteht aus 24.145 Bänden, das pbvsxkakisäw Kabinet aus 213, und das chemische aus 1893 Apvaraten; Das bota- nische Kabinet befißt cin Herbarium von 6000 Spezies 11110 13,000 Exemplaren; das zoologische Kabinet enthäét 9258 und das mmcra: logische 7 75 Exemplare.
Der Lchrbezirf von St. Peteerurg, mlcher 6 Gouvernements umfaßt, hat 9 vauafien, von denen 7 mi: Pmfions-Ansmlteu ver- bunden find, 50 Kreisscknlcn, 99 Parochick1=Schulcn und 92 Privat: Peufioneu; zusammen 257 Unterriazts-Anstalmx mit 913 Lehrer:“. und 12,865 Schülern. Das erste und dritte vaxwsium der Hauptstadt bcßndcu |ck fortwährend in dem glänzenden Znséande wie früher; das zweite bat bedeutende Verbesserungen erhalten, seitdem die Leitung desselben dem Hofrath Postels übertragen worden 157. Das vierte, im Jahre 1836 errichtete Gymuafium gewinnt immer mehr das Ver- traucn des Publikums und zählt in der seit dem 221. August 1837 eröffneten Penficn bereits 60 Zöglinge.
Die immer mehr zuncbmende Zak)! der Schüler, che die Gym: nafien der Hauptstadt besuchen, hat es :ckth gcmacbt, jede der „111111- ron Klassen in zwei Ubtheiluugen zu tbeilcn, méi Ausnahm: ]cdoch des ersten Gymnasiums, wo nur Penfionaire aufgenommen Werden. Dieser Umstand und die von den Inspektoren der Privat-llntcrricbts. Anüalten gesammelten Bemerkungen beweisen, das; die Prtvat-Pcn- fionen für Knaben immer mehr abnehmen und daß die Kron-Anstal: ten immer mehr anfblühen. Diese günstigen Resultate verdanxt man größtentbeils dem aufgeklärten Eifer und der unausgesetzten Tvätig- keit des Fürsten Doudnkoff-Korsakoff, Kurators dieses Lcdr-Bczjrks.
11. Die Univcrfität Moskau hat 96 Lehrer und 611 Studnende. Auch hier werden, wie in St. Perersburg, Studércnde gcgen Bezah- lung als Penfionairc aufgenommen. Die 1111évers11ä15:Bibliotvcf bkfikbt aus 62,652 Växxöcn, das pvyükaliséqe 511011121 bcfiß: 338. das
3em1sche 18216 Apparaxe. Das uaturbiüvrisckxc Museum e11113ä1t32325 Gegenßändc, Das HcrbariUm 15,327, 5.193 mineralogxscve Kabmek 3800
; Exemplare und das Müuz-Kabinet 6602 Medaillen und Münzen. -
Der Lehr: Bezirk von Moskau besteht aus 9 Gouvnneuxems und enthält“ 1 Lyceum, ein adliges Institut, 10 Gymnasien mét 7 Pen- fionen, 81 Kreis-Sctmkcn, 172 Parochial=Schuleu und 112 Privat- Pcnfionen, zusammen 308 Unterrichts : Anstancn mit 1009 Lehrern und Beamten und 17,949 Schülern. Am 22. August wurde die Peu-
? sion für Söhne von Edeklentcn am vanafiunz zu Tuxer eröfx'11et, ; die auf Kosten des dortigen Adels unterhalxcn w::d. -- chixs Hau-
ser find in verschiedenen Ortfchasten dieses Lehrbcxirks für 71,200 R11- bel au ekauft worden und zur Gründung eben so véeler Kreis-Schu- leu be kannt. Eine Kreis - Sohn!: und 9 Parocw'al- chnlen smd bereits eröffnet worden. Der Miuifier des öffentlichen U11terrichts hat fich durch eigene Anschauung von den Fortschritten überzeugt, wxlche die Unterricht6-Anstalten in der Stadt Moskau, so wie 511: in dem Lebrbezirke. die mit einander metteifcrn, unter der sorgfältigen ?.?exwaltuua des Gencral-Adjuianteu Grafen von Strogoßoff gcmacht m en.
111. Die Univerßtät Cbarkoff hat FLLebrer 11115315 Studirende. Die Bibliothek besteht aus 33,186 Bänden, das OdVfikaUséye Kabine! aus 463, das chemische aus 1556 Apparaten. Ferner bcfiHt die Uni- versität 109 astronomische Inßrumentc, eine Sammlung M 602 anatomisQen Präparaten, ein Mineralicn-Kabinct mit 7317, ein zoo- logisches mit 6638 Exempxaren, ein Hsrbarium mit 11,790 5331111111111:
Species und eine Sammlung von 20,020 Münzen und Medakan. '
Der Profcff'or Kriuißki hat eine wissenschaftlich: Reise nach Der Krimm und dem Kaukasus unternommen, Um die Gestade dcr Tau- rischeu Halbinsel und namcnilich die Umgcgend von Yuapa Und der gkoßcn Abafa in 11aturhistorischer HinfTéot zu erfcsrscLé-cn. Er hat neue Unneliden-Specics emdeckr und die zoologische Sammlung der Uni; verstät bedeutend bsreichert. Der Lehr.Bezi1k Cbarkoff bcfiekzt aus 8 Gouvernements und hat 8 Gymnaficn mit 3 Penfionen, 82 Kreis-Schulcn, 110 Paroch1al-Schuim und 719 Privat-Pcnsw- nen, zusammen 252 Unterriams : Anstaltcn mit 839 Prrfesso- ren und 13,624 Schülern. Um dcn in entfernten Provins zen lebenden Beamten die Mittel zum Unterricht ihrer Kinder 311 verschaffen, isi am 18. Oktober vorigen Jahres in Geaenwaxx des Kaisers das Provinzial-vanafium dcs KaUk-asns eröffnet worden. Die Vermehruug der Schüler hat sowohl 1111 Gymnasium 111 Edar- koff, als in dem 111 Paltaxva cine Tbxélung Ter untcren Klassen in wei Abtheilungcn nötyéq gcmacht. Mit den drei vanaficn in Char: off, Woronesck) undPnltawa smd drei KdéligL Penüonen verbunden, 13 Kreiß-Schulen find neu errichtet und 51,000 Rubel zum Ankauf von Häusern für Schulen décscr Art angewiesen worden. Endliä) haben Personen verschiedener Stände zu Gunsten a11dcrerxl11tcrric1716- Ansialtcn Schcnkunacn im Bciauf von 140,625 Radeln gcmacht. Der Minister des öffentlichen Unterrichts hat bei seiner Dmahreisc durcb) Orc! das vanafium, die damit verbundene: Pcnfion, die Kreis- Schale und die Lankasterscve Schule daselbst bes11chc und seine Zu: friedendeit iiber die gute Ordnung, in dur yr fie gefunden, zu erken- nen gegeben. Die übrigen U11tcrrichts:21nstaltcn dieses Lehr:Bczirks bcünden fick), nach dem Zeugnifsc dcr Inspektoren und des Kuratorö. Grafen von Golowkin, ebenfalls in einem schr crfrculichen Zußande.
“ Regieruna von dem eidgenössischen
11“. Der Lebr-Bezirk Kasan, Walcher aus 9 Gouvernkments be: 1
steht, hat 10 Gymnasien mit 3 Penfionen, 1 Armenische “Schule, 67 Kreis:Sck)ulen, 105 ParochiadSch1xlen und 3 Privat-Pcnfionen, ufammen 189 Unterrichts:Austalten mit 697 Lehrern und 9257 Schü- ern. Mit dem Gymnasium in Nisc€111ei:5.)kowgor0d ift cine Pcnfion für junge Adlige verbunden, aua) find 2 Distrikt- nud :) Parochial: Schulen eröffnet und 42,000 Rubel zum Ankauf von Häusern für ähnliche Schulen verwendet worden. Die Universität Kasan hat 76 Lehrer und 170 Studircnde. Die Bibliothek besteht aus 33,214 Bän- den, das physikalische Kabinet enthält 212 Instrumente, das chemische 33211 Ap'Z-arate und Präparate. das mineraloaisck): 11,182, das zoolo- gische 5139 Exemp1are; das Münz: und Medaillen-Kabinct vcfiizt
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45-520 101129170» Gegenstände, 11,910 Mineralien, 13,386 Pfianxen- Sygic?» tm 611011121101 Garten, 121 cvtr'scbe Instrumente auf dem warvatyréum und 306 Modelle in do:: 12chnologischen Section biidcn (“:e balkplsäcbliÖstcn 1:10:11schaftiiche11 Hiiifsmjncl dieser Uuivorfität. Der Professor Parrot ist von seiner wiffenschafrlichen Reise, die er
11.10) dc:11_91xrdk.1v untcrnonnnen, um Beobachtunzen (xder das Peu- „, Tel 11111? 1716 „zuclnmtxon Der Magnetnadel 1111311110101 1111- dxc askrouo-
miscbc Lage mcbr-rer Punkte zu bcsttmmen, nacb Tcrrat Zurückgxkcbrt- Der Professor (“5.100.113 [mt auf einer Reis.: 11.10) der „111111141 011?) del? TcUkscVeu KWnéccn im süd11ch7211 RnßlaUD sic!.) Liber dcn Zusmxik; dcs chkexbajxss Und dxe Bcschaffcnbeit kxs Bodexxs in jenen Ge- ge11ch' Unterrichtet. - Ter Ecyrbczjrk von Dorpat 1.1":th aui drci Gouvernements uud Lllthält 4 vanasnn. 1 Seminar, 21Kreis- S-äxuien. 85 Yarochia1-Schulen Und 149Priva1-Pc11fionen; zusam- mc11 267 1111tcrcichts-Anstalteu mit A8 Lehrern und 8991 Schülern. Die fortwährende Sorgfalt, welcbe d:": Kurator dicses Arrondissements, (YetxemQLieutenant ven Kraftfiröm, auf den Unterricht in der Ruf: fixxßcn Sprache in den Baitischen Provinzen verwendet, hat zu den ertrcuiiwstcn Resultaten geführt. In DOWN se1bst is? eine SMN: zm“ Y:!fnabmc von Kinder!? der 111 diesen Provinzen wohnenden Russen, eröffnet wnden.
11. Die Univerfität Kicff bar 68 Lehrer und 263 Studirende. Sie bcfitxt unter anderen wiffenschaftlichen Hülfsmitteln eme Bibxio- tvck von 46,588 Bänden und 116 periodischen Schriften, ein phvfi- kalifchcs Kabinet mit 259 Justumenten, ein cycmiscves mit 1200 Apparaten und. anderen Hüxfsmirteln, cin mineralogisches Kabiuet mit 19,362 Excmplaren, eine zoologische Sammlung von 15,344 Ge- gxnständm, ein nnmismatisckus Kabinct mit 20,546 Münzen und McdaiUen, eine Sammlung von 737 t5chnologéséqen Modeven, ein Museum der Malerei und Bildhauerei mit 3679.K11nfi.Eeaenständen, ein'xn botaniscvcn Garten mit 5915 PJanzcu-Spches und ein er. barxum mit 10,056 Exemplaren. Dcr Levr-Beztrk von Kleff beFebt ans vic: Gouverticmems und enthält 1 Lyceum, 8 vauafien m€x :; adliger! Peufioneu, 1 Feldmesser ; Schule . 28 Kreis- chulcn, ck18 Parocbial-Swulen und 20 Privat:Penfioucn; zu- sammen 109 Umerrtchts : Anßalten mit 528 Lehrern und an- deren Beamten Und 8307 Schülern. Die Zahl der Leßtcren njmmt so schnell zu, das; man jede der vier unteren Klasen hat In zwei Abtheilungen sondern müssen. Eine Pension für adlége Kinder und eine Parochial- Schule find im Laufe des Jahres 1837 eröffnet worden. Der Minißer des öffentlichen Unterrichts, welcher das Gym- nafinm in Tschcrnigoff besucht hat, so wie der Kurator und die Di- rektoren, welckze den gröHkyn Theil décses Lchrbczirks inspizirxrxx, spre- chen s1ch schr iobcnd aus 1111er die ortschtitic, Ike dcr llntcrxécé): im Aügemeincn, so wir besonders das 1110111111 Der RusßsÉUU Spkache gcxnachthabxn. 1Schlnß folgt.)
Frankreich,
Paris, 12. Okt. Während die neuesten Nachrichten aus der Schweiz nsch immer von kriegerischen Rüstungen sprechen, in dcr Vorausseßung, daß die auf die Note des Herzogs von Monkebeäo crthcsxte Antwort von Jrankreéci) als ungenügend betrachtet werden möchte, ist man hier jeßt entschieden Überzeugt, daß die Sache beendégt und das gure Vernehmen mit der Schweiz vdUig wieder hergestellt ist. Die nachstehenden Be- trachtungen des Journal des Débats, die, im Style einer diplomakiscben Note abgefaßt, gleichsam als ein Schluß-Artikel in dieser Sasha erscheinen, werden binnen kurzem sogar dem Grspräcx) Über die: Schweiz ein Ende machen. Das genannte Blatt äußert fick) folgendermaßen: , Die Antwort, welche die
„ Vorort in Luzern erhalten hat, is? die stets von uns Ochoffte glückliche und friedliche Beendizung des Screétes in oetreff Louis Napoleon's. Wir haben jknexn Dokumenxe nur wenige Bemerkungen hinzuzufü- gen. Der Französischen Regierung ifi? es niemals eingefallen, die Ausweisung eines Schweizer Bürgers zu verlangen. Der Vorort hätte es sich daher ersparen können, in seiner Anuvoxt, die Übk'igens in Ausdrücken abgefaßc isr, deren vollkommene Schicklichkeit wir mitVergnügen anerkennen, irgend einen Vor- behalt in d:“eser BezicHung zu machen. Louis Napoleon ist kein Schweczer Bürger; das hat er selbst bei drei verschiedenen Ge; legenhekten und gewiß auffaüend. enug proklamirt. Zn Straßburg, als er sichmit eigenen Händen als aéser der Franzosen krönen wollte, in Paris, durch die Publication der Broschüre, welche von der Pairs-Kammer mit Recht verurtheilt wurde; ganz neuerlich endlich durch den Entschluß, die Maske abzuwerfen, und durch einen schnellen Rückzug der Nothwendigkeit zu entgehen, emt-e schieden zwischen der Eigenschaft eines Französtschen Refugié's und der eines einfachen Bürgers des Kanton Thurgau zu wäh- len. Der eidgenössische Vorort hat übrigens ein Aktenstück in Händen, welches ihm über die Abstehten Frankreichs vollkommen Beruhigung härte gewähren können, und WWW jede Art von
' Vorbehalt zu Gunsten der Schweizer Souveraénetät sehr unnütz
10,485 Stücke und das Observatormm ck11 optische Instrumente. Zur ,
Vermehrung der wiffenschaft11chm Sammlunacn !*111082500 Rubel
bewiuigt worden. Dem Archimandritcn Daniel isi dcr Unterrjcht in :
dor Cviuefischen Sprache übertragen worden, den diejenigen ;ungen find. Der Professor Kazembeck ist 11110) St. Petersburg berufen wor-
den, um in den Bibliotheken der Hauptßad: die nötyiaen Materia: *
lien zu sammeln zur Auéarbeituug einer Türkisch:Tatarischrn Cvreßo-
mathre nach dem 11311 der Akademie der Wiffenschaften imJadre 18:15 _
genehmigtenPlan. Ben demProfessorPopcff ist eixjeAritvmeixkinYkon- gotischer Sprache erschienen und damit der «Anfang 1111 Herauögabe einer Reihe vo11Elcmentarbüchcrn in dieser Sprache gemacht worden. Diese Thatsachen beweisen, das; der Minéücr des öffentitcheu Unter.- richts die aus der geographischen Lage jene? Länder vcxvorgcvendeu Bedürfnis: nicht aus den Augen verliert und das; er dabei durch die tbätige Mitwirkung des Wirklichen StaatNatds Muscdkm Puschkin, dcs Kurators dicses Lebr:Bexirks, untcrüüßt wird.
17. Die llniverfität Dorpat hat 74 Professoren und 563 Studi- 1'-.*!1de. C"":nc Bxbléxtbck 9211 62,012 Bäudcn, rich Sumnlrmg 0-31! 712 pHysiéalis-x'xcn 111111627 6111'1111s1'17k11 Apparaten, 1596 axraéonxc'scdc“111111211016,-
* erscheinen muß ,
macht, dieses Akteanchsk eben die Note der Französischen Re- gierung. Die Französishe Regierung hielt fick) für so wenig berechtigt, sich in die Angelegenheiten der Schweiz einzumischen, daß, axs sie die Ausweisung Louis Napoleon's verlangte, i re erste Sorge darauf gcrichtcr war, festzustellen, daß Louis a- poison kein Schweizer sey. Wenn es jewals Jemandem ein,- faUcn sollte, von dsr Schweiz zu verlangen, daß ste einen HLM. eigenen Br*trger auswiese, so würde die Schweiz nur die. ore der Französischen Regierung vorzuzeigen haben; es kann keine deut- lichere und stärkere Protcstation geben, als diese. Wir wollen uns eben so wenia bei den Klagen aufhalten, welche der Vor-
, . , ;orr'1'- 1 “ ' der““randtcb ' ' Leute besuchen, die ftir die Rutfischc M1sfirn in Peking bcsimmt - * " BW “"' d'“ "o" “5 z ss “" RVMM“) “g"“
fenen mjlitairischen Maßregeln vernehmen läßt. Slücklicher- weise sind jene Maßregeln fortan unnütz. Gewiß ist es aber, daß ihre Wirkung selbt? für die SchWeiz heilsam gewesen ist, indem sie schnell zur Beendigung eines Streites f:?!)rtcn, der sich leicht härte immer mehr erhitzen können. Ohne j-éxxe Maß- regeln würde Louis Napoleon vielleicht noch in der Schweiz seyn. Wir woklen nicht mit Gegenbeschuidjgungen auftreten; wer wollen nicht sagen, daß wir unsererseits vielleicht auch ein Recht hätten, uns darüber zu wundern, daß eine so einfache und so rechtmäßige Reclamacion wie die Frankreichs, so vie- len bittern Ausfällen und so vielen spißfindigen Erörte- rungen unterworfen gewesen ist; daß es sehr auffaücnd daß man aus Louis Napoleon, aewés- scxmnßen gegen scémn Wiücn und gegen den Augen-
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