1838 / 291 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Bekanntmachungen. r o k l a m a.

Zur Anmeldung und Arisweisnng der Forderungen an die erbschaftliche Liquidations-Maffe des am 7. Ja- nuar 1838 zu Herrenhölze rcrstmcnen Ritterguts- Befiverö Johann Andreas Busse, zu welchcr nach.. folgende Grundstücke, aks: '

a) das Riitergut zu Herrcnbciic. " .

b) die früher zu dem Giite Cdade gehong gewesene

Forsi-Patxcüe, ' ,

c) dc'r zwischen dem St.2111nen- und dem Steinthore der Neustadt Brandenburg belegen: Holzhof,

1!) die vor dem St. Annemborc der Neustadt Bran- denburg an der Fluid belegene Wiese,

e) die an der Fluid vor dem St. Annrnthgre der Neustadt Brandenbrirg beleqeire 1701.11. [*01. 336 des varthekenbuchs der Neustadt Brandenburg verzeichnete Wiese, ,

gehören, ist ein Termin vor dem Dcpmiricn, Herrn Referendarins Goitschrd, auf , 1 den 20. Dezember c.,“ Vormittags 1011111. im der-Landesgerichte 1112110011 einberaumt worden. Sämmtliche unbekannte Rachiaßglänbigcr werden da: her hierdurch vorgeladen, aisdaim in Person oder durch einen zulässigen und leqiiimirteii Bcrqllmächtrgtrn, wozu in ermangelndcr Bekanntschaft dre hiei'icn Justiz- Kommiffarien Siidcrsch11.1g,_ Fuss und Heidmaim zur Anéwavl hicrdnrch in Vorrchiqg gebracht werden, zu erscheinen, den Betrag und die Quaiität ihrer For: *dkrungcn anzugeben und nut Beweisuzitteln zu. untcr: süßen, nnter der Verwarnung. daß kiijusble-ibenden aller ihrer etwanigea Vorrechte veriiimg rrklartzmd m“:t ihren Forderungcn nur a11 dadxenige verwiesen weiden sonen, was nach Befried1xz1111g der. sich mriden: den Gläubiger von der Masse 1113119 bicibra mochte.,

Magdrburg, am 18. 2111011111838. *

Der 1. Senat des Krings. Preuß. Ober- Landesgerichts.

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Gerichtliche Vorladung. ,L

. 1 Auf drn“A1111-ag dcr Vcnrficialcxben ,DLH'ZU Kenz; rersiorbenen Ggenibümch Dribiqn Frchricv HW:. früher auf Saatcl, werden alle dic]:111gcn, welche (1111 die gesammte VerlassensMii de.“. gcnannten De11111c11: aus lkgLUd eincn) Grunde Rewirxis, rirsdestkdric «123077 wegen bii-g='cha111ichcr VSWÜLWLUUZLU," Frrdcrunxcn; und Ansprüche baden rdcr machen 111 konnen vcruxrr-Z nen, hiermit geladen, smdc 111 einem drr anf ; den 13. Okirder, 5.1111d 26. Novemrder 17.3... M219e11610110r, ; vor drm „(1511151112011 3321135110111 andcranmtcn Léaui-z dxiirxrzicrméxie crknriikgémaß' anzumeldeii Und 3111 de.iiaubigcn. bei Strafe Der räcwficn, womit dnrcvé deü am 17. Deccrnd» ('1'. z:] rvdiizireirrcn *-7(ik111fiv.1 AM) cd verfahren irexdcn mkv. 5 !).-15.111 0111150111, d.:i 11. Srkaubrr 1838. ? Köniai. Prexiß. Hriaerirdt ven Pcmmern1 (i,. :.) ".ind 911111111. Ur.Ldebrrcht, 1 KZU'ZÉ. Honerwzts-Ra-„b- 1 Ediktal-Citaiion, ? Am 16. Auguü 1833 siaib der Pfarrer Xanax Sie-F uiecki ;u Neudorf?" dessen 01.10.7511“; 111 693 Thlr. "ng 2vi.. jedoch größicmyexis zwchiyafxen Acno-zor-j derungen, besteht. _, 1 Im Aastraze dis Kenégijwen Tb:r-La3d:611richtéi zu Marienwerder we1ce11deßen Etch uud Erdaedmer: hierdurch vorgeladen. 0111 , am 20. Av1111839,Vcrmittags 111111111111, vor dem Tevut::;ru, Herm Tb-er-Eandekgeriwts-Re:; fertndan'us Raabe, nu hiesigen (Ierichts:(9ebäuce ein;] uünkeu und lb! Ébkecht g:!»örm nachzuweisen, unter

präklndin und der Nachlaß als yeneuioscs Em, nach,

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Bci drr Feier des Töjiidrigen Iubcifestes der Leip- “iger Viikcrschiachi cmricixir ich das von mir heraus: so eben fertig gewordene des icrzten Aktes der Leipziger Völker- 111114011, 3.111 19. Oktober 1813, nach r1grner An- fiFot gezeécvuet 11110 111 Kurfer aciiyr von C. G. H. 112 Zeil drc1t und 22 Zeil 11011), auf -- Smp. icin PaternR-Vapker, nedst einer kurzen Er-

kLÉirimg, Tratsch und ZMUzZssÉ).

T.: saycmbarc Rude, weiche 11.1121 drr Sprengung céiiira-t, 1111111trrte den

Paiiorama

(“'*e1ß1er,

„rer ximxigcn RiiciznaIr-riicie _ 3101111111: an, mit iliian-gcr *Éiaxzc aiif das Papier 11 werfen, was fich raum's _rrr 1611111 in Nr.980 chrrvlaße deßndliaicn Wohnung ereignen, und :ie nacbfoigrmren Mome:11e Wrätru *Teé“ "11 rium icichen Grade, daß er 1111171 1111113111 kranke, 11111 YUÜQWTUUJ der damit ve1b1111d-211-311 nici): gerin- gen versöniiwen Eriabr, dickeiben m entwerfen.

Tier“: Sfixxe ward den:“. die Gravdiage einiziér Zeich. nurigen, deren e111r sick) gexgeniräxtia 1100) 111 drn Häri- den einer Aiierhöciistcn “'Dr.-12.1 Lcßxidet, und scil nun wo gerade ein Vier:ei„i.;hrbu: drk! ve1firssen, dir in radirien Umrissen dem großen Dudlxiim ren Ansgartg jener wcirbisioriswen Kata: 1:11:10): 111 einer Weise roc die Augen zu führen, die um so wa-vrec ur-d lebtuciger er:“cieincn 1111111, als s:: vniß eigener 111.d un estörter , ein Umiianc, der 1111r wem,; Tac. xu Smnm kommen 1311111: Best:liunq.n erbitxe is., mir durch Herrn Rudolph. ei (“2111111111 für Funk und Literatur). “Preis ist ] Thlr. 16 gr. fiir eiuoéxemvl. schwarz und r Verwarnung, das: ße ions! mii ivnn CrbansyrüäyeuD Tdir. für 1 Erempi. fem crlonrt.

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Weig

Lewzig, im Oktober 1831.

. W “_ gerrxemer Airzrt !Befricdigun der Erbschafts- Gläubiger, dem Königl. “Fiskus zuge procdrn werdcn soll.

1

Werken

raschen 311 lafseu. d ein Theil der Stöcke

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Dcr

ihrem Verhältnisse zu einander. Liebe. Resignation. und Kunst. Wissen. Demuth. » 11. 1. Einleitung; scher Dichter und sein Verhältniß zur Deutschen 211!- ratur iiberhaupt. Fiesko. Don Carlos.«-Die 21: Abtheilung, SW?"

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Zank-seuen 1735. 1733. kenia].()b1: rellen] des ijknchm Geheime" Räkhö- Herrn l)r. Schweißer ju Thauounkt + 880 R- + 8,99 N. + 8,70 N. Bodenwärme 8.60 R. 151313.Zr. 1,0080 su 500171. 1267/z.1263/4. 1-0on :u100k1275_8 Wenn,"; dem Thiiringisch“Sächffécven Verein auf ei11ige Monate zur DunJsELÜZUNS 81 kW. 09 pCt. 83 pCt. AuWünfiung ÜWWRD- ['r-susa; l'r31n.-5011. 667/5. (7. (10-„49/0 „4111. 103'/.. 131“. 70111, 1-00". wiffcnschaf111chcn Brnusung zugesandt worden find. Diese thzeiqung Wetter ------- tm'l'e. halbhsitcr. regnig. Niederschlag 0,802“Rb. 67. 667/„. 50/0 50311. _1111]. 7'/,. 1. 21/20/11 11011. 523525251". gewann ungemein durch die .;ri'indiichen und belcbrcnicn Brmcrkun: 9111111.....,.. SW. SW. SW. Wärn1ewechsel+132' Lisenbabn-zdnen. Zr. (Jermain 700. 6. Peruaner mm" gen, welchc Herr Professor Wigaert daran knüpfte. Herr Qber1sd- : :-;o11c1x-1„... - SW. - +81“). User 615. 111. 110. lmkex Ufer 445. 111". Zcrasxbyrgzßuel 37:19. re1'[)1'. Eckstein 0131! daran einen interessanten Vortrag aber die ». -e'.---. .,.-. x3929-1-qu„ ...-11.3001... +880N... 7817031. SW. Uoräeau!-'1*€§ts --. Zmubke-Mxeuze 440. 31", [„e1px1g-Vke-aevx' GéslUsckwsk des lanaen Schweris von der Feder, Ulkd Herr Super: , „, , 81". !(6111-811011911 _. 00111p.-[-encrale _-. i;:trndcnt Fulda stattete cinen 11111111 Bcr1cht ab iiber die Ech1dcil ",k ' " " " 8 0 ' ' e. 0, . 931-111, ]3' 3111101191: 0 cines Stccch von Köniz Friedrich dem Gießen. welchcr fia", stil dem 1 l'?" 18“ 0110,er 1838“ 5 10 “MW "" “"""- 199- 45“ 3 /0 "" “'""k- 81“ 19“ 5 0111111, Fabre 17901nsc1nem Basix? bcßndrt, und der nun sväxcr 111 die Z .Fm/éye'He-x kon-Za- “71:47 Leé-F-bwu-“x-Tecfteé. ß" cour. 101- -- 50/0 5113“ gem“ 19 /4- 1,353"? 4- 111! „11um11mgen des Vereins iidcrxeden so!!. Narddem noch 33311 Ma: - 4,7 _.l'“ Cs'k- *“ . .'- ""* “MUZ" “'" . jor. Baron de 1.1 Motte Fouauö cin Fcfizcdicht zur Feier drs Ta- “'. "ck"*.“ ' “:*.a' ck “"Z“,“ ] «;.-1.1. , _, „*Neu* 313. (Mt,“b“? ,. 9 ges gespkowen batte, vrckiaimrtr dcr V1ce:Präfidm: d€11 „EMU R2: öe--§-kt-“-5--7- ?4' 1273 1 ““I/; “'m-""- [“k"-abk- 1,34 "",/8 "" 111 5919 Mer- 10- /:- 4% 100 /„. 31/9 80. 2 r: .'9 ". 19,7" gierun'gs-Rath Co.";enodic 311 Magdeburg und d1e T*err111Prdf11'o: 1 91.21-31.05-1. 3"***. [[**I/,s ' “"IT-24 kuk'"-U-vw-110-.Ik ""“/s 1013-11 Zank-zctien 140209. 189.119 1111|. 6411/9. ren GerhaId und Ranke 311BerlinquChren-Mitgliederund111101“: T*"ÉZ'k-[ÉFL'B'ZT' ,I,“ 1 Z JOKEY?" ck“?“ * 105 "" Kd nig lich e Scl) a usptele. Ä Ukauf d":e OWM“ '"“ de" [“M“-“" Wünschc" M das "F".“T' WW “"FAZ“-“.""), “14; ZZZ»? 5 ., z Z"“ „' 94 _ Freitag, 19. Okt. Im Opernhause: Die Puritaner, groß, des Vereins. Brioydek“ trwgbnnuz verdieiit esiioci), da]; mr die-cn - **"; "_“ZW-“Z :* * : c-o - -*1- -- Oper in 3 Abts). mit Tanz nach dem Italiänischen des P Festtag nicht allein vo mehreren auöwärtiaen Mitgliedern des Ver: !*.-.. B**“--M*'-.4,' U“: ""“ "" , - /- ,L“ M k Ü“ eins sebr schävbare Gegenstände aus dem Alterthum eingesandt wor: “***-iind- 110- "44 i ** «016 *kmakw - 215'/4 214M- polc, vo11 de"? Freiherrn von ichtenstein. ' Us von Bellini deu waren, sondern auch von der Deutschen Gesellschaft zu Ycipxig WM" “"' 147“! T.“; 1 '" “"'“," [,'"M'" “' 18:14 * ; (Neu emskudirt.) . war eine ganze Kiste 11011 der intercisantestm Aitettdümrr f11r dirscn "*“-'- “" 'N'-:*! “ck, : "“ "“a"-"M'" - 13 52 13 -* Sonnabend, 30- Okk- Im Opernhause, auf Befehl: Dei T_ag eingrganzen. Nicht minder beachtenswertv war eine Menge v"o„n ' é-Ytpk--;kmäk-r-;s_i| 11700/- - “ck ““W"-““*“- | 3 Seeräuber, großes Ballet in 3 Abth., von P. Taglioni. Musk * Wlchkige11 Handschriften und Urkunden, welch; theils nach Halle, gebo- dksi'b- "U- ***-1x“ 19-57 "- uo *5'1'41- - 1T /4 12 /4 von Gährich. Vorher: Die Zerstreuten, Posse in 1 Akt, von In. idciis aber auch aus der Uwsvelfitäts-BÉbltotbtk Y 8111111911, dcr "“rk- ***-““""- !Io '"0 &. - Muonio _! 4 Koßebue. erzozlichen Bibliothek zu Gotha und dem ebeimen taats:,1rchiv _ _ _ 1'1. .our. . . . . ]" Weimar zur Erhöhung des Fkü's ""t susscrrbmtxr L*hkkéxikät ““'/““' “““"" [ 1173117. "1 301121111" Freitag 5?an tngkst alIZTetlktes YZF Zahnßähtuelr oder“ D“ mitgetheilt worden waren. Am Abend vereinigte 11111 die Griailiclwst _, _ 3 _ . * „' e- )- „- ' u i f [ Mible wobei Herr Ma'or Baron de [1 Motte “"m““ """""""" M“ “"" "" /4 “" Sch1ck1ale der FWU“ Monetenpfutsch. NEU? Parodie eines nozxxäx dthligZYü a11f das Wohl uns:“es] ailnrredrten D*u-ch1anch- “" --------------- '*'-Wk]- 2W- “()'/4 - schon oft parodirten Stoffes , in 3 Akten, von I. Nestroy iigücn Projektors auébracdtr Diesem Fristenduocd medreré andere "“TV“ """"""""" :X :x]; F3: 1Z1113/ “" 1 Mufik von A. MüUer. * snuigc Trinkspxiicye, auégcbracbt von dem außerordemiicbcir Regie: . :...-.:::»- """""""" 11.81. 3111. b 231/ : Sonnabend, 20. Okt. Der Barbier von Sevilla. Komi- nmgé-Bevolithtgten 11ndKurator„dcr biefiaenKomul.11mvc1srxäi, :, Mj. ..:Z::::::::::::::: 300171. 21111. 800" __ sche Oper in 2 Akten, aus dem Italiänischen, von Kollmann, “"" Gebch" Ob'k-Rcs*cx""ss=§w'b ')“ Delbrück de'" “**-sc" «......» :.. ............ ...... ...... 1011/ MUstk von Rosfini- (Dile- Schmor, vom ständischen Theater """" M "MMM“, PM" wacffo-r "**“ Lasvryres, ?"" „».-411... 150171. 21111. 2 1015/ zu Gräz: Rosme als Gastrolle. - Herr “Kreipl neu en 1- errn Professor [)1". Germar und dem Vrce-Präfidemen. Erst wär . “' 7 """""""""" ., , ,““ - x' - “- . , - - 9 am Abend trennte fich die Gesellschaft in der heitersien Stimmung, "“'“" """""" ' """"" W '"" ““ "" 991/ 99 /6 S*Ms Wiktgkeß dieser Bßhne- Graf AÜWVWU- ,als Debüt.) -1111d Wild die Erinnerung an diesen schönen Tag Alien theucr dierben. “"'"“ """"""""" M M" ""*“" 102 “"., "“ (Jm zthten Akt “WW Dlle. SchUldt Varrationxn von “"“"“ “'“" "'*'-* ----- "'“ ["ck 2T?“ '" """,-a Rode und eme, Cavatme aus der Oper: „Ines de Castro“, k'eter-ivurz ....... . ....... 10011 ! oob. -- _ 31) /3 von Pernano, singen.) ""*"-***"- - ' .- usskrtj s Zarsen. » _, Ümsteräamé 13. 011101181, 3" Vtrxretung des Redacteurs: Wenßel- 1 [“Macht]. "11111. 801111111 53“ '/„;. 59/9 110. “""/11;- l'ian: -8111. . Gedruckt bei A. W, Hayn. MM- ck «W „___;é; _„_,._ __

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911.2 und 3 versciiiedene Draperieen; Nm ein Bm nut Arabesken; Nr. 5, 6, 7 abermals verschiedene Draperieen und Nr. 8 ein Bett mit Alkov-Draveriem

Diese Sammlungen der neuesten Zeichnungen eur-

l)alten ane nur erdenklichen Arten von Verzierungeti we_lci)e im Bereiche der Tapczierkunsi vorkowmen und gefordert werden; deöglcichen fiir die Schreiner 211111. was von diesen nach dem neuesten Gesaimack anzuftrtr- gen verlangt wird. Alle halbe 8 Blatt das Neueste in beiden sondert, wodurch der Tapezierer owobl a!s der Säit:- ner nur solche Zeichnungen erhält, anwendbar find.

Jahre liefert, 1 Heft 111 ächetn , ]rdesmal gi-

die für sein 311

Bei Hinrichs in Leipszig ist neu erschienen undu

Berlin in der P lahnschen Buchhandlung (L. Nixe), - Jägerstraße Nr. 37, zu haben: -'

Sckgillcr's Dickztungen,

11.111) ihren historischen Beziehungen und nach ihrer inneren Zusammenhange von ])1'. H (ordentl. Prof. der Philosophie zu Halle). Theil, 21: dramatischer Theil, 111e Abtheilung. Gr, 811.

W. Hinrichs 1r lyrisch“

Velinpapier. Geh. 3Tb1r.12;sgr. ' , Inhalt: [. Einleitung; Schüler und 0111111 Zweiiänud Wehmuth. Weibliche Natur. Idea1 Nemesis. Liebe 0111111111. Schiller als 111111111-

Die Räuber. Kabale und 21:11

brige dramatische Oriainal-Dicbtungen umfassend,!!-

scheint bis Ostern künftigen Jahres.

Das, Ganze, sick) in der äußern Erscheinung 1"

schönen Oktav-Ausgabe von Schiller's Werfen voi- kommen anschließend, bildet einen vortrefflichen Kr» mcniar ziim Verftändnisse dieses

National-Dichteri-

1,1111010J'10a.

1111510113115 opera 9.11. 110311. [Legia Zoruxs. 41701“

Thlr.

1191]., 1831-37. Weis; Papier, neu. 24

-- 1701. [U. 501101111 ell. Zranclis, neu. 6 Thlr- [511511111111 1301111110110 in klojnerum. 7 1701. “' 1,11», 1825-29, neu. 24 Thlr. 68811911 cbexaurus ling. 1.1t. 4 “komi- sol- 1-11)“

1749. Frzbd. 16 Thlr. [131113811 811. 170311115". 410. Zoo., 1828. MMW“ 12 Tblr. 15 sgr. ] 1701

111111110111. orienca1e etc. 37. 3111111 80. Hlbfrzbd. 10111111. 15111-

Maezckicbc, 1776 or ' 15 "kann 111 23 114“

911. [)kälißnb0k611. 9 Thlr. 25 sgr.

§c11ttg., 1820-27, neu. [1- [111011111 115, 011. 111110111. 10 ']“01111. 1789-93. 9T!) 15 sgr. 911111115 0. noris: 731'101'. 3 '1'01111. [.ugtl. 13. 15“ Pergibd. 10 Thlr. *

[*Jucliäis opera, gr,-1ac.-g311. e11. 76371110- ZW 410. ])arix, 1814-18, neu. 15 Thlr. 20 WZ Adelung's Wörte1buch mit Soltau's Vems 4 Bde. 419 Wien, 1808. Hlbfrzbd. 12 Thlr. 2517 -. Mithridates. 4 Thie. in 0 Bdn. Beil., 1806“ '

neu. 7 Thlr. 25 r. 83 3/10, (!ictiebmn. bis!Zr.lec eric. 4 1701. 1701. KMW!" 1720. r d. 12 r. 1308111, 1301111 1141111111? 19 1701. 1111111110, 1819-23 Prachtband. WTdir. 25 sgt. , „„ Graff'ö altbochdeutscher Sprachschas. 14 Lief. Berl.,1834-28. Hlb ribd. 11311711. 10 1ng, Zj1yestrs (10 Inox, rammairo Irube- 2 01" ])11118, 183]. Pracytband. 10 Thlr. _ 8111111111112 Catalog Rn. 12 ratte. Berlin. Lisi & Klemann, urgsira

...-4.

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Yrenßisclze Staats=Zeitung.

*Ailgemeine

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Amtliche Nachrichten.

Kronik des Tagés.

Se. Majestät der König haben dem Ober-Appeuations- gex§-!,xs-Präsidenten von Haselberg zu Greifswald den Ro- then Adler-Orden zweiter Klasse michheniaub, und dem Land- rati) des Kreises Altena, Landes-Dtrekror von Holzbrink, den Rothen Adler-Ordrn dritter Klasse Mit der Schleife zu ver- leihen geruht. , .

Se. ONajestät der König haben dem Landgerichts-Rath von Mirbach zu Elberfeld den Rothen Adler-Orden vierter

Klasse zu verleihen gcruht.

Bekanntmachung.

Vom lften k. M. an wird eine wöchentlich dreimalige drei.- spännige Personenposr zwischen Oraqienvurg und Berlin einge,- richtet werden. Die Absendung derielben wird erfolgen:

aus Oranienburg: Dienstags

6 Uhr früh

Donnerstags Sonnabends und aus Berlin: an denselben Tagen 0 Uhr Abends.

Die Beförderung wird in 33/4 Stunden erfolgen. Zu dieser Personenposc wird ein neunstßiger Wagen eingestellt werden; es findet aber auch die Gestellung von Bei-Chaisen nac!) TNaß; gabe des Bedürfnisses statt. Das Personengeld beträgt 5 Sgr. pro Meile, wofür die Mitnahme von 30 Pfund Gepäok ge-

Berlin,

stattet ist. _ Berlin, den 17. Oktober 1838.

Generaleosk-Amt.

Am heutigen Tage wird das 32ske Stück der Geseß-Samm- lung auSgegeben, welches enthält: unter Nr- 1035. die Allerhöchste Kabinets-Ordrc vom 24. Juli d. I.,

betreffend das Verfahren hinsichtlich der Wiederein-

iebun dcr durcl nvalid*n e en die Vor ricen . z I )J L gg fck f . nungenaqusyrechen,

erhobenen Militair-Gnadengehälter und Warte-

gelder;

das Privilegium Wegen Emission auf den In aber

lautéuder Obligationen über eine Anleihe der cadt

Elberfeld von 230,000 Rthlr. Vom 5. August c.;

und die Allerhöchsten Kabinets-Ordres

vom Zisten dess. M., betreffend die Allerhöchste Ge-

nehmigung des Pfiasrergeld-Tarifs für die Stadt

Bünde im Regierungs-Bezirk "Minden, vom 15.

Mai d. J., nebst dem Tarife selbst;

vom “.'-"3. September 1), I., Üder das Verfahren bei

unfreiwilligen Dienst-Entlassungen der Justiz-Kom-

missarien, und

vom 2011en 0111541. m., betreffend die durch die Zu-

siiz-Visitaeionen bei Pafrimonial-Gerichten entste-

henden „Kosten.

Berlin, den 20. Oktober 838. Geseh-Sammlungs-Deöits-Comtoir.

» 1936.

» 1937.

» 1938.

» 1939.

Abgereist: Der General-Major, außerordentliche Gesandte und bevollmächtigte Minister am Königl. Hanyoverschen Hofe, Freiherr von Canilz und Dallwilz, nach Hannover.

Zeitungö-Rachrichten. A n s [ a n d.

Frankreich.

13. Okt. Während der Moniteur parisien daß seine Angabe Über Herrn Beiffer (siehe das vorgestrige Blatt der Staats-Ztg.) auf einen Irrthutn beruhen könne, der aber insofern verzeiylick) sey, als er von dem Herrn Beisser selbst, wahrscheinlich absichtlich getäuscht worden sry, um der Opposition Gelegenheit zu einer Anti-Rectification zu Yben, bietet sich jeßt schon den hiesigen Blättern eine neue

eranlassung dar, um die Petition der National-Garde neuer- kdnnen. Es hat nämlich der Capitain der ""lsten Bataillons der 6ten Legion der Ratio- naerarde, Herr Phalipon, nachstehendes Rundschreiben an die Mitglieder seiner Compagnie erlassen: „Mein lieberKamerad. Als ich vor 7 Jahren die Ehre hatte, zum Kommando unserer chönen Compagnie berufen zu werden, dachte ich reifiich über die Pflichten nach, deren Erfüllung mir obliegen würde, und ich habe die Ueberzeugung, daß ich nicht hinter der mir gestell- ten Aufgabe zurückgeblieben bin. Ich habe es nie an Eifer, an Anstrengungen und an guten Diensken fehlen lassen, und dennoch bin ich weit davon entfernt zu, glauben, daß ich Fendtg „gethan hätte, um meinen Kameraden zu bewei- en, Wie stolz und dankbar ich für die Beweise ihrer Achtung und ihres Vertrauens bin. Ich fühle deshalb auch dark edürfniß, die Gründe darzulegen, die mich bewegen, weine Uklaffung'einzyreicben. Eine in ihrer Form ungeselz- li(()-(Petition wird ieit einigen Tagen in den Reihen der N.1rion.al-Garde koiportirt, und durch tausend Mittel sucht man_d1e Mitglieder derselben zu Überrederi, daß fie durcl) Un- ti"Ozetchnung derselben einen Akt des PatriotiSmus vollziehen würden. Da ich nun ganz der entgegengeseizten Ansicht und fest überzeugt bin, daß der Gegenstand der Petition voi. den Mandatarien des Landes nicht angenommen worden kann, weil es,unvermeidlich gefähr1iche Folgen haben würde, so habe ich mich an die an mich gerichteten Bitten förmlich geweiaert, ]enen Akt mit zu vollziehen, und ich habe auf meinem 'Ent- schlUß beharrt, obgleict: einige Mitglieder unserer Compaqnie Fir drohten, daß ich alsdann bei der künftigen Waht'oie

?ck“ auf das Wohlwollen aller meiner Kameraden verlieren

Pa ris, heute einräumt,

dings besprechen zu 4ten Compagnie des

; der National-Garde nichts zu thun habe. : darin eine Unbiliigkeit und ein schlechtes Kompliment gegen die-

Sonnabend den 2017?"

Oktober

] 838.

würde. Von dem Augenblick an, wo ich als Compagrxie-Chef

nicht mehr Herr meiner Ueberzeugung bin, von dem Augenblick an,

Woman mir Bedingungen auferlegen will, dicici) als meinem Gewis- sen und meinenPflichten widerstrebcnd betrachte, muß ich das Kom- mando niederlegen und in Ihre Reihen zurückkehrm. Ick) hoffr, das; Sie, ehe Sie 1113er mein Benehmen urthraicn, di: GrÜnde

meiner Handlungsweise prüfen werden, und da[; ich mich mit ;

Recht dcm wohlthuenden Gedanken Überlassen darf, in

Ihrem ;

Andenken dcn Plak. zu behaupten, den Sie in meiner Zunri- ?

gung" und Anhängiichkeit einnehmen. - Dieses Schreiben war zuerst von dem „Journal des" bats“ publizirt worden, und es läßt fich daher mindcstcns an- nehmen, daß dieser Schritt ein der Regierung wohlgefälliger is', wenn auch die ministeriellen Blätter bis jetzt fich jeder Be- merkung darüber enthalien haben. Für die Oppositions-Biätter scheint indeß jener Briefn1cht minder ein gli'11T-liii19rFund, den sir hin; und hcrwenden und von ailcn Seiten brtrachten, um nichts von dem Erfreulichen zu verlieren, das sich, ihrer Mei- nung nach, daran knüpft. Zuers: werfen sie die Frage auf,

D*“- .

Cmpfamirn Sie 11. s. w.“ ;

warum denn wohl Herr Phalipon seine Entlassung genommen ;

habe, wenn nur einige Nationai-Gardiftetr schieden zu Gunsten der Petition verwendet hätten. sey ja der Repräsentant der Mairrität und theils seine A11ficht, so hätte er ja ruhig auf seinem Posten bleiben können. Die Aeußerung des Herrn P alipon,

nicht angenommen werden„kdnne, weil sie gefährliche Folgen

“. daß die Petition ungeseßlich sry, und daß fie von der ' ammer 1

sic!) so enn. Er . diese '

haben würde, sey eine Privat-Meinung, die mir dem Dienst in =

Uebrigens liege

sondern auch der Marschall Lobau und noch höhere Personen, so oft ihre „lirben Kameraden“ neunten. Wenn jeder Bürger das Petitions-Recht habe, so könne man es auch dem National-Gardisicn nicbt streitig machen. Dieses haibbürgerliche und halbmilitairische Institut sey, im Gegentheil, vorzugsweise berechtigt, seine Wünsche und Mei- da von ihm Wesentlich die Erhaltung der öffentlichen Ordnung abhänge, und ihre Verdienste um diese Ordnung so oft und so laut gepriesen worden wären. Es dürfte mithin auch den National-Gardisten nicht sehr schmeichel- haft klingen, daß man von ihrer Theilnahme an den Wahlen gefährliche Folgen befürchte, und sey es ein offenßarer Wider- spruch, daß man diejenigen, die die Offiziere, also be- waffnete Machthaber wählten , von der Theilnahme an der QLahl der Géseßgeber auéschließen wolle. Ein Theii der Opportions-Presse erblickt inch in dem anscheinend unge- schickcen chreiben des Herrn Vhalipon einen feineren, tiefer liegenden und wahrscheiniieHeri-11' Pian. Die ringerrichte Ent- lassung desselben dürfte darnach nur das Mittel seyn, um eine Manifestation der National-Garde grgcn die Bittschrift zu ver- anlassen. Herr Phalipon werde bei der durch sein Ansicyeiden nothwendig gewordenen neuen Wahl unfehlbar wieder einer der Kandidaten seyn, und die Regierung gewiß Alles aufbieten, um seine Wiedererwählung zu sichern. Hierdurch würde man noch vor Zusammenberufung der Kammern eine Gelegenheit haben, die Abneigung der National ; Garde gegen die Wahl : Reform herauszustellcn und man hoffe dadurch, der mehrerwähnten Pe- tition den moralischen Todesstreici) zu versetzen. Aber auch selbst von diesem Gesichtépunkte aus betrachtet, meint die Oppo- sition, leuchte die Besorgniß hervor, Welä)? die so geringschäßig besprochene Bittschrifc dem Ministerium einflöße.

Die Spanischen Angelegenheiten geben heute dem Jour- nal de Paris zu folgenden Brirachtungen Anlaß.- „Man kann den diesjährigen Feldzug in Spanien als beendet betrach- ten; derselbe isk dUrchaus zum Vortheil des „Don Carlos aus- gefaüen. Die lehren Siege Cabrera's Haben die Kaciisken mir Enthusiasmus erfüllt. Von dem “Fuße drr Pyrenäen bis zum Ebro bleibt die Karlistische Armee Herrin des flachen Landes, und wenn es ihr gelingt, fiel) irgend eines wichtigen Plaßes, z. B. Bilbao's, zu bemächtigen, so kann der Krieg nicht allein auf unbestimmte Zeit in die Länge gezogen werden, sondern die constitutionnelle Sache diirfte ernster gefährdet seyn als jemals. Die Madrider Regierung befindet fich in einem schwer zu be; schreibenden Zustande der Desorganisation und der Anarchir; ihr Kredit ist todt, ihre Finan en sind erschöpft. Von Zn- triguen und Ansprüchen aller [rc umringt, ihrer schwachen Hülquuellen durch Unterschleife gänzlich beraubt, ist sie schwä- cher, schwankender und mißacdteter als jemals; der Augenblick ihrer gänzlichen Auflösung scheint gekommen. Diss ist die traurige Lage oder vielmehr die schreckliche Verwirrung, in der sich Spanien befindet, dies ist das Resultat der egoistischen Politik der Französischen Regierung. Srit langer Zeit lag es in ihren Händen, dcm Bürgerkriege in Spanien ein Ende zu machen. Statt dessen hat sie den Schrecknissen und Grausamkeinn desselben ruhig und gleichmüthig zugesehen, taub fiir die Stimme der ONenschheic und der Freiheit, uncingedenk drr Bedingungen eines feierlichen Traktats, drr im Angesicht Europa's abgeschlossen wordenist. DieFranzdsischcRegierung hatdasVrrtraurngetäuscht, welches die Kabinetts Von “St. James, von Vkadrid 11:1d Liisabon in fie seßten; durch ihrSchwanken, durch ihre zwcidriiticho; litik hat sie sich das reformißisciieC'ngiand cnifrrmdct, und wenn England, welches so gern c111a111'.*1(1.11€gchr Verbündeter geworden wäre, noch Rückfichten gegen Frankreich nimmt, so geschieht es nur, weil die auswärtige Lagr ibm Vorsicht qedirter. *Mit ei- nem Worxe, das Kabinct der Tuilerieen hat so sehr gegen sein eigenes Interessr, und man kann wohl sagen, gegen die Regeln des esunden J)?cnschen-Verstandes qehandelt, daß man 111117:

jenigen, die nicht allein er,

tik in Bezug auf Spanien zuschreiben darf. Da man es ge“

würde man ivohl Muth genug gehabt haben, die Pyrenäen zu

1'11111'111)rciten, Wenn nicht ein tiefer Widerwillen, genährt (“111111 * alte Criiineruiigen, eincr gewissen Partei sogar danamrn drr - Spaniichen CMV verhayc machte. Die Gesiiiiäyrc wird eines

wagt hatte, nach “Iii“.twerpen und nach Ancona zu gehen, so ?

der („cl)wäclw allein die Fehler undden quismus seiner Poli: J Rückkehr von Bombay durch Aegypten kam, so weißiä) aus eigener

Tages in ihrer unbeugsamen Strenge die Gründe iener unbarm- Hcrzigen Kaltblütigkeit aufdecken, mit welcher man dem Blu!- vcrgtxßen in Spanien zugesehen hat.“

zluf welche Weise das Gesetz, welches die Ankündigung fremder Lotterieen verbietet, in den hicfigen Zeitungen umgan- gen wird, davon mag die nachsichrnde Annonce, welche man icke11tr m mehreren Blättern liest, als Probe dienen: „Her1 Embal d.J., „Direktor der Publizitäts-Agentur in P.“:U'S, RU! JJTontinartre 05, der die Insertion f11k alle Journale besorqi und Ldet. Rabatt giebt, ist durch die Banquiers in Fran?- fUrr und Wien besonders beauftragt, n-Yere Nachricht über den durch Actien stattfindenden öffentlichen erkauf des prachtvol1en Palastes- des Grafen von Karoly in Wien zu geben. Dieser P-alasc ist auf 2,385,000 Gulden geschätzt und der Verkauf wxrd unwiderruflich am 3. Januar k. Z. ftattfinden. Der Preis einer Actie ist 20 Gulden.“

Es soll im Laufe des gestrigen Tages eine telegraphische Depesche-aus Toulon angekommen seyn, welche, wie man ver- sichert, die pidßliche Abreise eines Divisions-Chefs des Finanz- Mtnisreriums veranlaßt hat. Derselbe habe den Auftrag er- hglten, sich nach Afrika zu begeben, wo fich mehr als jemals die Nothwendigkeit fühlbar mache, das System der Einnahmen und der AuSgaben zu reguliren. Der Marschall Valée selbst, heißt es, soll dringend gewünscht haben, daß ihm ein erfahre- nerdund umfichtiger Finanz-Beamcer zur Unterstützung gesandt rver e.

Paris„ 14. Okt. .Der Infant Don Franciéco de Paula wird m„e1nigen Tagen mit seiner Familie eine Reise antreten. Man wrll wissen, daß er den Winter über in Nizza zuzubrin- gen und erst im Frühjahr nach Paris zurückzukehren gedenke.

Gestern sind dem Grafen von Paris durch den Dr. Bos; quet die Schulzblattern eingeimpft worden.

. Der Prinz von Belgiojoso wird die Lombardische Amne- si'iielZenrtizen und nach Mailand abgehen. Die Prinzessin bleibt 11 ans.

. Der Marschall Lobau ist seit einigen Tagen sehr unpäß- lich und muß auf Verordnung der Aerzte das Bett hüten.

. .Die Revue de Paris zeigt an, daß das Ministerium mit einer auögedehnten Veränderung in den Präfekturen beschäftigt sey, und daß die betreffenden Ordonnanzen baldigsi im Moni- teur erscheinen würden.

Es sollen bereits 25,000 Mitglieder der Pariser Nationai- Garde und 30,000 von den Provinzial-Nationai-Garden Peti- tionen um Wahi-Rcform unterzeichnet haben. Die Kammern werden Ende November zusammenkommen; bis dahin hofft ma.“; die s(Yesammtzahl der Unterschriften noch auf 100,000 gebrack): zu ren.

In der gestrigen Sikzung des Zuchtpolizei- Gerichts konn- ten die Verhandlungen über den Prozeß Raban und .Kon- sorten nicht fortgesetzt werden, weil der ZeugexGonthier, dessen Ausfage als vorzugsweise wichtig erscheint, wieder nicht erschie- nen_1var. Es gab dieses Ausbleiben zu interessanten Debatten zwi1chen dem_ Präsidenten und den Vertheidigern der Ange- klagten Anlaß. (Wir müssen uns, da die Zeitungen erst sehr. spät eingeqangen find, die Details auf morgen vorbehalten.)

Im Joyrnal dcs Débats liest man: „Depeschen von dem Fran dfi1chen General-Konsul Cochelet zu Alexandrien mel- den, daß » eehmed Ali nach dem Sennar abgereist ist.“

Großbritanien und Irland.

London, 13. Okt. Mit dem Herannahen des Novembers fangen in Irland die Anzeichen von O'Connell's systematischen Beurebungen, den Borläufer-Verein zu organifiren und die Agi- tation von neuem ins Leben zu rufen, immer mehr an zum Vorschein zu kommen. Um den 20sken dieses Monats will O'Connell aus seiner GebirgSveste (ZervorbreMn und das Land durchreisen. Mit Kanturk in der rafschafc Cork, wo ein Di- ner für ihn veranstaltet ist, gedenkt er zu beginnen. Von da 5;- wird er sich nach der Grafschaft Tipperary begeben, an deren Gränze man ihm entgegenkommen und ihm ein Verzeichniß aller in dieser Grafschaft bereits angeworbenen Vorläufer über: geben will. In Clonmel wird er einem zweiten großen Diner beiwohnen, an welchem alle Städte der Grafschaft mehr oder weniger Theil nehmen werden. Auch die katholische Geistlich- keirder Erz-Diözese Cashel, an ihrer Spiße der Erzbischof Slat- tery, wollen ihm zu Thurles ein Diner geben, und zwar, wie es heißt, als eine Genugrbuung für die Angriffe, welchen O'Con- nell von Seiten einer! katholischen Geistlichen dieser Diözese, des Herrn Davoran, ausgeseßc gewesen ist.

In der gestern skattgehabren Versammlung, welche die Abstcht hatte, sich 11691 die zweckmäßigsten Maßregeln zur Erweiterung einer Dampf1ch)iffahrr nach Indien T bsrathen, bemerkte der ehemalige Gouverneur von Ceylon, ir R, W. Horton, wel- cher drn Vorsixz fiihrte, daß er denen, die sich große Vortheile von diesem Unternehmen versprächen, vollkommen beiskimme, Fiir die Zweckmäßigkeit oder vielmehr Nothwendigkeit desselben könne er icinen stärkeren Beweis anführen, als den Umstand, daß er während seines sechsjährigen Aufenthalts in Ceylon immer fieben Monate lang ohne Nachrichten aus England geblieben sex», und daß Alles, was er von dorther erfahren, sich auf die in den Jndi1“chaneitungen enthaitencn Mittheilun- gen beschränkt habs; seit Einrichtung der Dampfschiffahrt habe er iedoä) am Eiide des Monats Briefe erhalten, die zuAnfang deffriden geschrieben worden. „Es ist geiveß von Wichtigkeit“, fuhr er fort, „zu wissen, welche Ansicht der jeßige Pascha von Aeqvptrn von diesem Gegenstande hat. Da ich dri meiner Fx

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Erfahrung, daß der Pascha bereit ist, den Verkehr mit Indien mittelst Dampfboote zu unterstützen, denn als einst auf einem Damvfs boote an der Maschine etwas entzwei ging, ließ er die Arbeiter: auf seiner Gießerei unterbrechen und steine dieselbe zur Berik;- gung der Engländer, um den erlittenen Schaden auszubeffern. Ick) kenne die Details des Planes nicht, der der Versammiung